Kirchenhistoriker kritisiert Benedikt XVI.


Nach katholischem Amtsverständnis gibt es nur einen Papst. Kirchenhistoriker Wolf stört sich deshalb am Verhalten des emeritierten Papstes. Er sieht in der Kleidung von Benedikt XVI. eine Katastrophe.

Feier des 65. Jahrestags der Priesterweihe von Benedikt XVI. im Apostolischen Palast im Vatikan am 28. Juni 2016.

Feier des 65. Jahrestags der Priesterweihe von Benedikt XVI. im Apostolischen Palast im Vatikan am 28. Juni 2016.

Der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat seine Kritik daran erneuert, dass der emeritierte Papst Benedikt XVI. weiterhin Papstgewänder trägt. „Nach katholischem Amtsverständnis gibt es nur einen Papst„, sagte Wolf der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Nur dieser eine habe das Recht, „mit ‚Heiliger Vater‘ angeredet zu werden und die weißen Gewänder zu tragen“. Es gebe zwei historische Beispiele, so Wolf weiter: „Da haben die Zurückgetretenen den Kardinalspurpur wieder angenommen und ihren Papstnamen abgegeben.“

Was Benedikt XVI. dazu bewege, sich anders zu verhalten, wisse er nicht, sagte der Wissenschaftler. Klug beraten sei Benedikt aber nicht. „Auf der Ebene der symbolischen Kommunikation ist es eine Katastrophe. Die Menschen sagen: Da sind zwei weiße Männer auf dem Petersplatz. Das ist viel schlimmer als alles Theologische.“

Wolf forderte außerdem, sich Gedanken über eine Regelung zur Amtsenthebung bei Päpsten zu machen: „Angesichts der modernen Medizin kann es einen Punkt geben, wo ein Papst seinen Rücktritt nicht mal mehr erklären kann. Die Voraussetzung, einen gültigen Rechtsakt in der Kirche zu setzen, ist die Fähigkeit zum Vernunftgebrauch in Freiheit.“ Deshalb brauche es „natürlich“ eine Regelung zur Amtsenthebung. Wolf wurde 2003 mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet. Sein neues Buch „Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl“ erscheint am Freitag bei C.H. Beck. (KNA)

Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kirchenhistoriker-kritisiert-benedikt-xvi

Danke an Elisabeth

Gruß an die, denen das auch bereits auffiel-

TA KI

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Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität


Von Damian Thompson für www.Spectator.co.uk, 25. Januar 2017


Die maltesischen Ritter – ein altertümlicher katholischer Orden, der auf die Kreuzzüge zurückgeht – hat 900 Jahre lang den Status der eigenen Souveränität genossen. Bis gestern Abend, als der Malteserorden effektiv seiner Souveränität beraubt wurde in einer, wie es scheint, brutalen Machtdurchsetzung des Vatikans.

Papst Franziskus forderte und erhielt auch den Rücktritt des Grossmeisters Bruder Matthew Festing, einem frommen orthodoxen Engländer mit einer (wie selbst Kritiker einräumen) untadeligen Orthodoxie und persönlichen Moral. Der Vatikan hat nun die Kontrolle über den Orden übernommen, bis die Ritter einen Grossmeister gefunden haben, der Franziskus gefällt. Der kanonische Anwalt Dr. Edward Condon schrieb heute Morgen über die Reaktion vieler Katholiken darauf:

Streng nach internationalem Recht hat der Helige Stuhl soeben ein anderes souveränes Rechtsgebilde annektiert.

Eine Quelle mit Nähe zum Orden drückt es etwas deutlicher aus:

„Das war wie eine Invasion. Neunhundert Jahre Souveränität ausgelöscht in einer Nacht.“

Festings „Rücktritt“ folgte auf einen komplizierten Streit über die Entlassung von Albrecht von Boeselager, dem Grosskanzler des Ordens, dem vorgeworfen wurde, dem international arbeitenden wohltätigen Arm des Ordens die Verteilung von Kondomen erlaubt zu haben.

Boeselager appellierte an seinen Freund Kardinal Pietro Parolin, seineszeichens vatikanischer Außenminister, der eine Untersuchung durchführte, die mit Boeselagers Verbündeten besetzt war. Festing und die Führung des Ordens weigerten sich, die Ergebnisse der Untersuchung zu akzeptieren, weil – so ihr Argument – der Vatikan keine Autorität über eine Institution hat, die nach internationalem Recht unabhängig ist.

Der Streit um Boeselager und die Kondome ist die Kurzzusammenfassung, um es vorsichtig auszudrücken. Dieser Bericht aus dem Catholic Herad erklärt den Hintergrund der Geschichte. Der ehemalige Grosskanzler mag recht haben oder nicht; sicher ist nur, dass er extrem gut vernetzt ist. Verbündete können nicht mächtiger sein, als der päpstliche Außensekretär Parolin, von dem viele vermuten, dass er den Papst in der Sache entsprechend instruiert hat.

Die Erniedrigung von Festing ist eine scheusliche Sache. Er ist ein gutmütiger und heiliger Mann, der bis zu seiner Berufung im Jahr 2008 der Archetyp des feinen englischen „katholischen Pinkel“ war – Ampleforth und Cambridge, ehemaliger Leibwacheoffizier, Sohn eines Feldmarschalls und auf der mütterlichen Seite ein Nachkomme von Sir Adrian Fortescue, der 1539 zum Märtyrer erklärt wurde.

Papst Franziskus mag ihn – warum also hat er ihn so aprupt abgesägt und das ohne eine angemessene Erklärung? Ist es vielleicht eine weitere erratische Verhaltensepisode, wie ich sie in einem Spectator Artikel [hier in der Übersetzung, d.R.] diesen Monat beschrieben habe?

Boeselager – selbst von monumentaler Größe und Sohn einer jener in der Wehrmacht, die sich 1944 gegen Hitler verschworen haben – muss sich heute rehabilitiert fühlen. Ob er sich darauf ausruhen kann ist allerdings fraglich.

Im heutigen Bericht von Edward Pentin vom National Catholic Register gibt es noch die folgenden fesselnden Informationen:

Ebenfalls hinter dem Streit standen Vorwürfe, wonach eine ambitionierte deutsche Gesellschaft den Orden unter seine Kontrolle bringen will, Vorwürfe, wonach der Grossmeister übermässig autoritär war, sowie Interessenkonflikte unter Mitgliedern der durch den Heiligen Stuhl eingesetzten Kommission. Drei Mitglieder der Kommission waren mit Boeselager zusammen auch involviert in einer 118 Millionen Dollar Spende an eine schweizerische Stiftung. Trotz Aufzeichnungen, die das Gegenteil beweisen verneinte die Stiftung jegliche Verbindung zum Orden.

Wird der Vatikan, der soeben einen guten Mann aus dem Amt gejagt hat und die Souveränität seines ältesten und loyalsten Ritterordens schliff nun auch den Fall der mysteriösen Spende untersuchen?
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Gruß an die Erkennenden
TA KI

Menschengemachter Klimawandel: China lässt es regnen


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Auch wenn es im Laufe des vergangenen Jahres den Anschein erweckte, dass surreale Streifenbildungen am Himmel über weiten Teilen Deutschlands spürbar nachgelassen haben, wird die offensichtliche Manipulation und das künstliche Ausbringen von Aerosolen in der Atmosphäre von etablierten Medienschaffenden und sogenannten Wetter-“Experten“ hierzulande nach wie vor oberlehrerhaft ins Reich der Märchen verwiesen. Die Bundesregierung behauptet zwar das sogenannte “Geoengineering“, oder besser “Climate-Engineering“, am heimischen Himmel nicht zu verfolgen, dennoch ist die zugrundeliegende Technik seit vielen Jahren bekannt:

Die Bundesregierung setzt in ihrer nationalen Klimapolitik vollständig auf die Minderung von Treibhausgas-Emissionen sowie auf Anpassungsmaßnahmen. Ansätze des Geoengineering verfolgt sie dazu nicht. [BR am 16.07.2012, Seite 5]

Andernorts wird dagegen nun offen und offiziell dem Wetter der Kampf angesagt. So berichtet die britische SUN am 24. Januar 2017:

China kontrolliert das Wetter und wird es bald in einem Gebiet regnen lassen, welches zwei Mal so groß wie Frankreich ist

China lässt es regnen. Die Regierung hat eine Technologie entwickelt, welche Niederschlag über einem Gebiet der zweifachen Größe Frankreichs verursachen kann. Laut der South China Morning Post gibt das Land £ 138 Millionen für die neue Initiative aus, die Dürre in seinen nordwestlichen Provinzen zu beenden. Es werden Flugzeuge zum Versprühen von Chemikalien wie Trockeneis und Silberiodid entsandt, um mittels einer “Cloud Seeding“ genannten Technik mehr Regen zu produzieren. Die chinesische meteorologische Administration erwartet dadurch Regen und Schneefall auf über 960.000 km² Fläche zu erhöhen.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/menschengemachter-klimawandel-china-laesst-es-regnen/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Marokko verbietet die Burka, Europa zaudert


Es geht nicht um ein Stück Textil. Es geht um Politik, Macht und ein Spiel, in dem die Frau missbraucht wird.

topelement

Ein gewichtiges islamisches Land wie Marokko hat ein Verbot von «Herstellung, Verkauf und Vertrieb» der Ganzkörperverschleierung, also der Burka, eingeführt. Experten sind sich einig, dass das Verbot nur der erste Schritt dahin ist, dass die Burka im öffentlichen Raum völlig verboten wird.

Diese Nachricht mag im Westen erstaunen, nicht aber in der Welt des Islam. Denn Marokko ist neben Saudi-­Arabien und Jordanien die wichtigste aller drei Monarchien der islamischen Welt. Der König stammt aus der Familie des Propheten Mohammed. Hierdurch steht er noch höher in seiner islamischen Legitimität als der König Saudi-­Arabiens, der eine Genealogie aus der Prophetenfamilie nicht behaupten kann. Der dritte König ist Abdullah von Jordanien, der ebenfalls aus der ­Familie des Propheten stammt. Die Ehefrauen beider Könige, die aus der Familie des Propheten stammen, also von Mohammed VI. und Abdullah II., ­tragen kein Kopftuch. Denn dies ist ­jenseits der Ideologie des Islamismus keine Pflicht im Islam.

Es geht hier nicht um ein Stück ­Textil beziehungsweise nicht darum, ob diese Kopfbekleidung getragen werden soll beziehungsweise darf oder nicht. Das ist nicht mein Thema. Hier geht es um Politik und um Macht, auch um ein Spiel, bei dem Frauen nur als Schach­figur missbraucht werden.

Ich muss gleich einleitend hervorheben, dass es in den religiösen Quellen des Islam keine allgemeingültige Vorschrift für das Tragen des Kopf­tuches gibt. Auch ist Kopftuch nicht gleich Kopftuch. Es gibt drei Formen: Erstens, das Kopftuch als Volkstracht vor allem in ländlichen Gebieten. Zweitens, die Kopfbedeckung aus religiösen Gründen: in der Regel sehr dezent. Drittens, die islamistische Uniform des strengen doppelten Kopftuches in ­Verbindung mit einem langen Mantel.

Superlativ des Andersseins

Die türkische Wissenschaftlerin und Muslimin Nilüfer Göle aus Istanbul schreibt über das islamistische Kopftuch: «Kein anderes Symbol kann mit solcher Wucht so schlagartig das Anderssein des Islam gegenüber dem Westen demonstrieren wie das Kopftuch […] Die zeitgenössische Verschleierung der Frauen dient der welt­anschaulichen Hervorhebung, dass die Grenzen zwischen der islamischen und der westlichen Zivilisation […] unüberwindbar sind.» Dies schreibt Göle über das normale Kopftuch, das das Gesicht zeigt. Die Burka als Ganzkörperbekleidung ist ein Superlativ hiervon.

Eigentlich ist die Burka eine Stammeskleidung afghanischer Frauen und hat mit dem Islam gar nichts zu tun. Zur Globalisierung gehört, dass kulturelle Formen in einzelnen islamischen Ländern in andere übertragen werden.

Der 2013 verstorbene ägyptische Verfassungsrichter Muhammad Sa’id al-Ashmawi hat ein ganzes Buch mit dem Titel «Haqiqat al-Hijab» (Die Wahrheit über den Hijab) über diese ­Thematik geschrieben. Das Buch ging aus einem öffentlichen Dialog zwischen dem Verfassungsrichter al-Ashmawi und der Führung der Al-Azhar-Universität (der autoritativen Instanz des sunnitischen Islam) hervor. Bei diesem ­Dialog stellt al-Ashmawi zweierlei fest. Erstens, dass es weder im Koran von Allah noch im Hadith des Propheten Mohammed eine eindeutige Vorschrift für eine verbindliche islamische Bekleidung, einschliesslich der Kopfbedeckung, gibt. Zweitens, dass «der Hijab ein politisches Symbol und keine religiöse Vorschrift ist. Politische Gruppierungen des Islamismus verwenden das Kopftuch als Uniform für ihre weiblichen Anhänger […] Diese Gruppen des politischen Islam erzwingen das Kopftuch als Kleidung gegen die islamische Vorschrift im Koran, dass es keinen Zwang in der Religion geben darf.»

Der Islamismus, also der politische Islam oder der islamische Fundamentalismus, hat zwei Ausrichtungen: den friedlich-institutionellen Islamismus wie etwa denjenigen der AKP in der Türkei sowie den gewaltförmig-jihadistischen Islamismus, für den etwa die Terrororganisationen al-Qaida und der IS stehen. In Marokko existieren beide Richtungen: die friedliche und die gewaltförmige. Die institutionellen Islamisten Marokkos haben ihre Partei «Islamische Gerechtigkeits- und ­Entwicklungspartei», die die stärkste Fraktion im Parlament stellt. Der marokkanische König betreibt eine Appeasement-Politik durch Inklusion, er macht aber klar, dass die Teilhabe der Islamisten nichts daran ändert, dass er allein das Sagen hat.

Der König trägt den religiösen Titel Amir al-Muminin (Oberhaupt der Gläubigen). Er hat nicht nur die politische Führung, sondern die religiöse Autorität eines Imam. In Marokko heisst die heilige Trinität al-Din al-­Malik al-Watan (Religion, König, Vaterland), die über der Autorität des ­Parlamentes steht. – Warum geht der kluge und ­politisch berechnende König ­Mohammed VI. aber plötzlich gegen die Burka vor? Vermutlich stehen zwei Gründe hinter der Entscheidung.

Eine Frage der Sicherheit

Es geht um die Sicherheit der Mo­­narchie, und zwar ganz pragmatisch. Nach Geheimdienstinformationen kämpfen circa 1500 Marokkaner bei den irregulären Truppen des IS. Zu den Auflösungserscheinungen des IS gehört die Tatsache, dass einige nach Europa gehen und Asyl beantragen, andere, wohl die Mehrheit, in die Heimat zurückkehren. Dies würde nicht nur auf Marokko, sondern auf den gesamten Maghreb Auswirkungen haben. Denn Männer können mit der Burka als Frauen verkleidet agieren. Kein Sicherheitsbeamter kann eine Frau anfassen, weil eine Frau im Islam als ein Haram (religiös Verbotenes) gilt.

Über die direkte Gefährdung durch die Rück­kehrer hinaus geht es aber auch um die Symbolik in der Politik. Die Burka ist das Symbol des Islamismus und der König möchte ein klares Zeichen ­dagegen setzen. Von Marokko gehen mit der Entscheidung klare politische Zeichen in die islamischen Länder Algerien, Tunesien und Ägypten, aber auch nach Europa.

In islamischen Ländern nennt man Diskussionen wie diejenigen, die in Europa über die Burka geführt werden, byzantinisch. Am schlimmsten in Europa ist Deutschland, wo im öffent­lichen Narrativ ein Burka-Verbot als ein Angriff auf die Demokratie verfemt wird. Was verstehen Muslime unter «byzantinischem Geschwätz»?

Wertlose Debatten

Als islamisch-osmanische Heere 1453 die Hauptstadt des byzantinischen Reiches, Konstantinopel, belagerten, haben byzantinische Mönche und Politiker sich in Klöster zurückgezogen und über mystische Formeln und ­Allegorien debattiert, so lange, bis die Muslime in die Stadt eindrangen, sie einnahmen, islamisierten und dem Byzantinischen Reich ein Ende ­machten. In der Schule in Damaskus habe ich im Geschichtsunterricht gelernt, dass alle wertlosen Debatten der Selbstverleugnung mit dem Begriff «byzantinisches Geschwätz» benannt werden können. In diesem Geiste nenne ich die deutsche Burka-Diskussion ein «byzantinisches Geschwätz».

Unter den europäischen Links-­Grünen, die die Politik Marokkos gegen die Burka als Angriff auf die Freiheit verfemen, befinden sich viele falsche Feministinnen. Diese verstehen nicht, dass die Frauen keine freie Kleiderwahl haben; sondern dass es bei der Burka um eine Politik des Missbrauchs der Frauen für die Strategie des Islamismus geht es. Auch verstehen europäische Feministinnen nicht, dass Staatssicherheit ein wichtiger Belang ist.

Ein ähnlicher westlicher Irrsinn ist die Tatsache, dass es in Wuppertal eine Scharia-Polizei gab, die die Überwachung der Scharia-Vorschriften durch islamische Migranten einschliesslich des Hijab-Kopftuches mitten in Europa überwachte. Das deutsche Gericht hat Ende des letzten Jahres alle sieben islamistischen Scharia-Polizisten freigesprochen. Die Zeit begrüsste die Gerichtsentscheidung mit diesem Argument: «Würde der Rechtsstaat sich für alle Spinner einen eigenen Straftatbestand überlegen – er würde kollabieren.» Ich behaupte genau das Gegenteil: Wenn der demokratische Staat nicht gegen die Scharia-Polizei vorgeht, kollabiert er.

Die Zeit fragte im August auf der ersten Seite «Darf man die Burka verbieten?» und antwortete, dass ein solches Verbot «nur das hohe Gut der Religionsfreiheit gefährdet […]. Auch nimmt man die Wut der Muslime in Kauf, die ein Verbot nicht ganz zu Unrecht als Strafmassnahme gegen ihre Glauben sehen […] In Deutschland geniessen die Frauen auch jedes Recht, sich anzuziehen, was sie wollen.» Als Muslim und Unterstützer des marokkanischen Königs denke ich, dass die Zeit dumm und byzantinisch argumentiert und Muslime mit Islamisten verwechselt. In dem hier angesprochenen Bereich ist Marokko Deutschland ­haushoch überlegen. Ich habe Marokko ­zwischen 1980 und 2009 durch Lehr- und Forschungsaufenthalte erlebt.

Mein marokkanischer Mitstreiter, der Philosoph Ali Oumlil, ist ein Berber und unterstützt den arabisch-­marokkanischen König (60 Prozent der ­Marokkaner sind Berber, 40 Prozent sind Araber) mit dieser Begründung: «Wir wollen keinen republikanischen Putsch haben. Da kriegen wir nur das, was die Libyer nach dem Putsch gegen Idris bekommen haben: Gaddhafi.» Der König ist seit 1666 ein Garant für das politische Gleichgewicht zwischen ­Berbern und Arabern.

Symbol gegen Jihadisten

Als ich in Marokko als Professor lehrte, lernte ich dort, dass ich alle Freiheiten habe, mich kritisch zu äussern, Ausnahme ist die Trinität Religion-­König-Vaterland, die heilig ist und an die sich noch nicht einmal die im Parlament vertretenen Islamisten herantrauen. Aber die Jihadisten tun es und ihnen bietet der König die Stirn – er führt kein «byzantinisches Geschwätz». Die Jihadisten wagen es, ihn herauszufordern. Seine symbolische Antwort ist das Burka-Verbot. Als Muslim und europäischer Demokrat unterstütze ich den König und sehe in seinem ­Quasi-Burka-Verbot keinen Angriff auf die Religionsfreiheit.

Schon vor dem marokkanischen Burka-Verbot habe ich im vergangenen Jahr einen Artikel mit dem Titel «Warum brauchen wir ein Burka-­Verbot?» in der Bild veröffentlicht. Darin schreibe ich: «Ich befürworte als europäischer Muslim und Vertreter des offenen Islam ein Verbot der Burka mit dem Argument, dass diese Massnahme nicht im Widerspruch zum Respekt für einen offenen demokratischen Islam steht. Ganz im Gegenteil: Ein Burka-­Verbot wäre eine kluge politische Massnahme gegen die Abschottung in Parallelgesellschaften. Für eine Integration im Sinne von Inklusion muslimischer Migranten und für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland.»

Schande für Marokko

Ich weiss, dass Marokko kein ­Paradies ist, aber es ist das Land der arabischen Welt, wo ich mir vorstelle, meinen Lebensabend zu verbringen. Ich weiss als Wissenschaftler, dass der König kein Zauberer ist und die demografische Explosion seines Landes nicht stoppen kann. Dies führt zu Armut und dem Auswuchern von Slums in Städten wie Casablanca, deren Innenstadt wie jene Chicagos aussieht, aber am ­Stadtrand vegetieren die armen Marokkaner herum. Sie hören über die neuen Medien von der Willkommenskultur Angela Merkels und kommen tausendfach nach Deutschland, besonders nach Nordrhein-Westfalen, wo sie sich um Düsseldorf herum konzentrieren und oft im kriminellen Milieu unterwegs sind. Marokko will sie nicht zurück­haben. «Merkel soll sie behalten», sagen sie in Rabat. Das ist eine Schande für Marokko.

Der marokkanische König und die marokkanische Gesellschaft haben das Recht, sich zu wehren gegen die Terrorgefahr, die von diesen Auslandsmarokkanern ausgeht, und lassen sich nicht von Links-Grünen über Religions­freiheit belehren. In Marokko wird es ein ­Burka-Verbot geben. Basta!

Bassam Tibi (72) lehrte als Professor für Internationale Beziehungen an der Uni ­Göttingen. Er gilt als Kenner des Islam und der arabischen Welt. Sein letztes Buch hiess «Europa ohne Identität?» (ibidem-Verlag). (Basler Zeitung)

Quelle: http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/marokko-verbietet-die-burka-europa-zaudert/story/28626695

Gruß an die Klardenker

TA KI

Reis aus Kunststoff oder gefärbtes Öl – Lebensmittelfälschungen sind Riesengeschäft


„Experten schätzen, dass die Gewinne mit Lebensmittelbetrug die Größenordnung der Erträge aus dem Drogengeschäft oder dem Menschenhandel entsprechen“, so der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

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Reis aus Kunststoff oder gepanschtes Olivenöl – gefälschte Lebensmittel sind weltweit ein riesiges Geschäft und für den Verbraucher kaum zu erkennen.

„Experten schätzen, dass die Gewinne mit Lebensmittelbetrug die Größenordnung der Erträge aus dem Drogengeschäft oder dem Menschenhandel entsprechen“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Helmut Tschiersky, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Es liege auf der Hand, „dass die organisierte Kriminalität da mitmischt“.

Tschiersky nannte als Beispiele gepanschtes Olivenöl, gefärbtes Palmöl, die Zusetzung von Aromastoffen bei Weinen oder gar Glasnudeln und Reis aus Kunststoff, die in Indien auf den Markt gekommen seien. „Den Tätern winken satte Gewinne.“

Gut gemachte Fälschungen seien für Kunden kaum zu erkennen, sagte der Behördenchef. „Wenn man sich vor Fälschungen schützen kann, dann mit Aufmerksamkeit. Wenn eine Flasche hochwertiges Olivenöl etwa nur drei Euro kosten soll, stimmt wahrscheinlich etwas nicht.“

Nicht mit jeder Fälschung sei aber eine Gesundheitsgefährdung verbunden, betonte Tschiersky. Gepanschtes Olivenöl etwa sei nur minderwertig. In einem Fall aber seien gemahlene Haselnüsse mit gemahlenen Erdnüssen versetzt worden – „für Allergiker ist das eine Katastrophe“.

Im Kampf gegen Lebensmittelbetrug forderte der Behördenchef einen besseren Schutz für anonyme Hinweisgeber. Die in Deutschland geltenden Regelungen würden sogenannte Whistleblower nur unzureichend vor Nachteilen schützen. So könnten sie zum Beispiel arbeitsrechtlich belangt werden und ihren Job verlieren, wenn sie ihre Firma verrieten. „Man sollte sie besser absichern.“ (afp)

Quelle:http://www.epochtimes.de/gesundheit/reis-aus-kunststoff-oder-gefaerbtes-oel-lebensmittelfaelschungen-sind-riesengeschaeft-a2033602.html

Gruß an die Autarken

TA KI

Kurkuma, Kokosöl oder Honig sind für ihre heilende Wirkung bekannt. Doch das wusstest du noch nicht über diese Heillebensmittel!


Antibiotika, Schmerztabletten und andere nebenwirkungsreiche Medikamente sind bei vielen Beschwerden eigentlich gar nicht notwendig. Stattdessen solltest du einmal in deine Küche gehen, wenn du dich mit kleineren Infektionen, Wunden oder einer Erkältung herumplagst. Da gibt es nämlich einige Dinge, die dir dabei helfen, schnell wieder gesund zu werden.

1. Knoblauch

Wenn du deine Speisen gern mit Knoblauch würzt, kannst du die Knollen auch zum Heilen verschiedenster Beschwerden nutzen. In Knoblauch ist nämlich die chemische Verbindung Acillin enthalten, die ähnlich wie Penicillin wirkt. Sie hat eine entzündungshemmende, antibiotische, antivirale, antifungale und antiparasitäre Wirkung. Daher wirkt Knoblauch sehr gut gegen Erkältungen und Husten. Zudem enthält es viele Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen. Das wiederum beugt Krebserkrankungen vor.

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2. Apfelessig

Apfelessig ist ein natürliches Antibiotikum. Zudem wirkt es bei Herzproblemen und hilft den Entgiftungsorganen dabei, Schadstoffe wieder aus dem Körper zu transportieren. Weiterhin beschleunigt Apfelessig das Abnehmen und senkt den Cholesterinspiegel. Oft wird Apfelessig auch als Desinfektionsmittel verwendet.

3. Ingwer

Besonders im Herbst und im Winter sollte jeder Ingwer zuhause haben. Ingwertee mit ein wenig Honig wirkt hervorragend gegen Husten und Erkältungssymptome. Auch im Ohr hat Ingwer eine heilende Wirkung. Er wird oft zur Behandlung von Ohrgeschwüren verwendet.

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4. Oreganoöl

Viele Menschen wissen nicht, dass Oreganoöl antibakteriell, antifungal und antiparasitär wirkt. Es kann daher bei Atembeschwerden und Verdauungsproblemen helfen. Die darin enthaltenen Flavanoide und Phenole haben eine antioxidative Wirkungsweise, sodass Oreganoöl auch das Immunsystem stärkt. Dieses Öl macht also nicht nur deine Speisen schmackhafter, sondern ist auch noch überaus gesund.

5. Samenextrakt der Grapefruit 

Im Samen der Grapefruit ist ein wahrer Schatz verborgen: Die extrahierte Flüssigkeit wirkt gegen Pilze sowie Bakterien verschiedenster Stämme. Sie regt nicht nur die Verdauung an, sondern wirkt auch gegen Alzheimer und niedrigen Blutdruck. Da der Samenextrakt das Blut reinigt, können Blutvergiftungen verhindert werden. 

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6. Reines Kokosnussöl 

Reines, kaltgepresstes Kokosnussöl wirkt antifungal und hält zudem die Schilddrüse als auch die Blutzuckerwerte im Gleichgewicht. Weiterhin wirkt sich Kokosöl positiv auf das Hautbild und die Haare aus.

7. Kurkuma 

Der gelbe Ingwer ist ein natürliches Antiseptikum. Du kannst ihn dazu verwenden, bei einer Wunde den Blutverlust zu stoppen. Zudem hilft Kurkuma bei allergischen Reaktionen und Erkältungen sowie starkem Husten.

8. Honig

Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hat auch eine heilende Wirkung bei verschiedensten Beschwerden. Er hilft dem Körper dabei, Infektionen schneller zu heilen, und beschleunigt die Ausscheidung von Giftstoffen. Zudem wird die Funktion der Leber durch den Konsum von Honig verbessert. In Kombination mit Zimt stärkt Honig übrigens die weißen Blutkörperchen.

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9. Kohl

Besonders in Eintöpfen oder auch als Gemüsebeilage ist Kohl beliebt. Er enthält Schwefelkomponenten, die das Wachstum von Krebszellen verhindern. Zudem kannst du mit Kohl fast 75 Prozent deines Tagesbedarfes an Vitamin C decken. Dank seiner natürlichen antibakteriellen Wirkung hilft er in Kombination mit Honig bei der Verdauung und der Gewichtsregulation.

Wie du siehst, ist der Gang zur Apotheke nicht immer notwendig. Sollten etwaige Beschwerden jedoch nicht vergehen, solltest du einen Arzt aufzusuchen. Dies gilt ebenso, wenn du sehr starke bzw. belastende Schmerzen hast. In allen anderen Fällen ist es fast immer besser, den Heilungsprozess zuerst mit natürlichen Mitteln einzuleiten. Häufig verschwinden die Symptome dann innerhalb weniger Tage wieder.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/kueche-medizin/7_1/

Gruß an Mutter Natur

TA KI