Kirchenhistoriker kritisiert Benedikt XVI.


Nach katholischem Amtsverständnis gibt es nur einen Papst. Kirchenhistoriker Wolf stört sich deshalb am Verhalten des emeritierten Papstes. Er sieht in der Kleidung von Benedikt XVI. eine Katastrophe.

Feier des 65. Jahrestags der Priesterweihe von Benedikt XVI. im Apostolischen Palast im Vatikan am 28. Juni 2016.

Feier des 65. Jahrestags der Priesterweihe von Benedikt XVI. im Apostolischen Palast im Vatikan am 28. Juni 2016.

Der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat seine Kritik daran erneuert, dass der emeritierte Papst Benedikt XVI. weiterhin Papstgewänder trägt. „Nach katholischem Amtsverständnis gibt es nur einen Papst„, sagte Wolf der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Nur dieser eine habe das Recht, „mit ‚Heiliger Vater‘ angeredet zu werden und die weißen Gewänder zu tragen“. Es gebe zwei historische Beispiele, so Wolf weiter: „Da haben die Zurückgetretenen den Kardinalspurpur wieder angenommen und ihren Papstnamen abgegeben.“

Was Benedikt XVI. dazu bewege, sich anders zu verhalten, wisse er nicht, sagte der Wissenschaftler. Klug beraten sei Benedikt aber nicht. „Auf der Ebene der symbolischen Kommunikation ist es eine Katastrophe. Die Menschen sagen: Da sind zwei weiße Männer auf dem Petersplatz. Das ist viel schlimmer als alles Theologische.“

Wolf forderte außerdem, sich Gedanken über eine Regelung zur Amtsenthebung bei Päpsten zu machen: „Angesichts der modernen Medizin kann es einen Punkt geben, wo ein Papst seinen Rücktritt nicht mal mehr erklären kann. Die Voraussetzung, einen gültigen Rechtsakt in der Kirche zu setzen, ist die Fähigkeit zum Vernunftgebrauch in Freiheit.“ Deshalb brauche es „natürlich“ eine Regelung zur Amtsenthebung. Wolf wurde 2003 mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet. Sein neues Buch „Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl“ erscheint am Freitag bei C.H. Beck. (KNA)

Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kirchenhistoriker-kritisiert-benedikt-xvi

Danke an Elisabeth

Gruß an die, denen das auch bereits auffiel-

TA KI

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3 Kommentare zu “Kirchenhistoriker kritisiert Benedikt XVI.

  1. Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    BIBEL-Leser und BIBEL-Feste, Feste im Glauben oder dümmlich Feste feiern! Und so auch Anstand, Moral, Sitte, Kultur, alles mit Füßen getreten, wird sich auch handwerker und Bauer seiner urfamilie zurückwenden und dem Schauplatz der Bewerkstelligung der NWO-Systeme sich verweigern! Siehe Kiste DDR und BRD, da hat man sein ganzes Leben gearbeitet, die haben sich noch Sozialversicherungen verbündet und dann kommen die SPDler und scheißen denen die da Pensionäre sind und Rentner wurden in die tägliche Suppe mit neureguliert, die ARGE und Sozialhilfe und das im Nichtrecht einer Nichtregierung und deren Wirtschaft, was Einkommen und Leben schon in der EU zu 2/3 dem Deutschem Volk beraubt, auch noch die Existenzvorgaben der EU zu 100 Prozent unkritisiert weiter berauben läßt! Dabei ist die BRD GmbH nur Finanzierungsgesellschaft und verteilt Gelder aus dem Besatzer seinem Hoheitsgebiet! DEUTSCHES REICH ist besetzt und wer sich Deutscher der BRD-Deutschland voller stolz brüstet und das sein Land nennt, der ist nicht nur ein bekloppter, siehe deren Abschlüsse, sondern auch Vasall von privaten Kaperbanden aus den USA deren Ziele bekannt sind, seit 1900! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Papst Benedikt XVI ist weiterhin Papst, da Franziskus Jesuit.

    Voraussetzung zum Oberhaupt der Kirche ist die Katholische Priesterweihe mit späterer Weihe zum Bischof oder mehr, was bekanntlich nicht auf Franziskus zutrifft.

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