Der Samstagsfilm


Der Pfad des friedvollen Kriegers

Die Geschichte erzählt von einer Zufallsbekanntschaft des jungen Turners Dan Millman mit einem Tankwart. Nachdem Millmans rechtes Bein durch einen Motorradunfall zerschmettert worden ist, wird dieser Tankwart, den Dan „Socrates“ nennt, ein Mentor und spiritueller Lehrer für ihn. Socrates weist dem jungen Mann den Weg, wie er ein Friedvoller Krieger werden könne.

„Ich nenne mich einen Friedvollen Krieger… weil die Schlachten, in denen wir kämpfen, in unserem Inneren sind.“

Gruß an die friedvollen Krieger

TA KI

3. Weltkrieg – Die Prophezeiung des Sehers Theodor Beykirch


In diesem Video bespreche ich mit euch die Prophezeiung des Sehers Theodor Beykirch. Seine Aussage : „Im November wird man Wunderdinge sehen“. Das passt wiederum zu anderen Aussagen wie von Alois Irlmaier, der ebenfalls sagte, das man am Ende des Krieges ein Kreuz am Himmel sehen wird.

Alois Irlmaier

Edward Snowden über Deutschland & BND, Donald Trump, Obamas Amtszeit, Freiheit & Aktivismus


 

acTVism Munich

Gruß an die Erwachenden

TA KI

 

Ex-Verfassungsrichter Papier bringt EU-Austritt Deutschlands ins Gespräch


Sollte Marine Le Pen, die Kandidatin des „Front National“, im Mai zur französischen Präsidentin gewählt werden, „besteht wohl die Gefahr, dass Europa auseinanderbricht“, sagt Ex-Verfassungsrichter Papier.

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Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier befürwortet einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union, sollte nach Großbritannien auch Frankreich die Gemeinschaft verlassen.

„Ich kann mir einen Verbleib Deutschlands in einer Europäischen Union, der auch Frankreich nicht mehr angehört, nicht recht vorstellen“, sagte Papier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Deutschland und Frankreich sind essentiell für den Fortbestand dieser Gemeinschaft.“

Sollte Marine Le Pen, die Kandidatin des „Front National“, im Mai zur französischen Präsidentin gewählt werden, „besteht wohl die Gefahr, dass Europa auseinanderbricht“, fügte der einstige Präsident des höchsten deutschen Gerichts hinzu.

„Ein Austritt Frankreichs, den Marine Le Pen propagiert, wäre in meinen Augen der Anfang vom Ende der Europäischen Union. Der Fortbestand einer Rumpf-Union würde politisch keinen Sinn ergeben.“ Wenn Deutschland politisch alleine stehe, gebe es kein Argument mehr, einen solchen Staatenverbund aufrechtzuerhalten. (dts)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ex-verfassungsrichter-papier-bringt-eu-austritt-deutschlands-ins-gespraech-a2046040.html

Gruß an die Denkenden

TA KI

Nitrostress als Ursache vieler Erkrankungen


Nitrostress bezeichnet eine übermässige Belastung des Organismus mit oxidierten Stickstoffradikalen. Nitrostress kann viele Krankheiten, die bisher medizinisch kaum erklärbar waren, verursachen und verstärken. Dennoch wird Nitrostress selten als Krankheitsursache in Betracht gezogen. Dabei können Beschwerden oft mit einer erfolgreichen Bekämpfung von Nitrostress gelindert oder sogar geheilt werden. Lernen Sie die wichtigsten Auslöser von Nitrostress kennen, die Symptome einer übermässigen Nitrostress-Belastung und die erfolgreiche Behandlung.

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Nitrostress verhindert die normale Zellfunktion

Fast jeder kennt inzwischen den sog. oxidativen Stress, bei dem freie Sauerstoff-Radikale Körperzellen schädigen und es langfristig zu chronischen Krankheiten aller Art kommen kann. Nitrostress ist ebenfalls eine Form von oxidativem Stress, allerdings sind hier die Stickstoffmonoxid-Radikale (NO-Radikale) das Problem.

Eigentlich ist Stickstoffmonoxid (NO) ein wichtiger körpereigener Stoff, ohne den unser Körper nicht reibungslos funktionieren kann. So wirkt NO etwa als Teil unseres Immunsystems, entspannt Gefässe, senkt somit übermässig erhöhten Blutdruck und ist als Botenstoff aktiv.

Verwandeln sich die NO-Moleküle allerdings in NO-Radikale, produzieren diese im Körper hochgiftige Substanzen, schädigen unsere Zellen, unsere DNA (Erbsubstanz) und unsere Mitochondrien. Die Mitochondrien sind kleine Zellorgane, die als die Kraftwerke der Zellen bekannt sind. Dort wird Energie für alle unsere Körperabläufe produziert.

NO-Radikale beeinflussen überdies die Chemie der Zelle, verändern so den Zellstoffwechsel und behindern damit die Zelle in ihrer Funktion. Dies wiederum führt zu zahlreichen Problemen, denn jetzt kann die Zelle ihre spezifischen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Einerseits fehlt ihr die Energie dazu, andererseits arbeitet sie nur noch fehlerhaft.

Nitrostress macht krank

Die genannten Zellstörungen können sich folgendermassen äussern:

  • Hat eine Zelle zuvor Entgiftungsenzyme oder körpereigene Antioxidantien (z. B. Glutathion) produziert, fehlen diese nun und der Körper kann nicht mehr gut entgiften, was schon allein das Krankheitsrisiko massiv erhöht.
  • Hat eine Zelle Hormone hergestellt, kann es jetzt zu Hormonstörungen kommen, weil nicht mehr genügend Hormone vorhanden sind.
  • Hat die Zelle im Gehirn Botenstoffe produziert – Serotonin oder Dopamin – dann kommt es jetzt bei einem Mangel derselben zu Depressionen oder Antriebsstörungen oder auch „nur“ zu depressiven Verstimmungen.
  • Hat die Zelle das Schlafhormon Melatonin gebildet und ist jetzt der Zellablauf infolge von Nitrostress gestört, kommt es zu Schlafstörungen.

Anhand dieser Beispiele zeigt sich bereits, wie verheerend sich Nitrostress auswirken kann und wie unklug es ist, diese Problematik – ganz besonders im Krankheitsfall – zu ignorieren. Denn viele dieser Probleme sind wieder umkehrbar:

Wird der Nitrostress behandelt, verschwinden die meisten der Symptome. Allerdings sind unsere Mitochondrien, und hier besonders das eigene Erbgut dieser Zellkraftwerke, besonders anfällig für Nitrostress. Besteht nun Nitrostress über Jahre hinweg, werden die Mitochondrien irreversibel geschädigt und können sich nicht mehr erholen. Besonders tragisch an dieser Tatsache ist, dass diese Schäden in der mitochondrialen DNA von der Mutter an ihre Kinder weitervererbt werden können. Man sollte daher frühzeitig aktiv werden!

Die möglichen Symptome von Nitrostress

Zu den zahlreichen Symptomen einer übermässigen Belastung mit NO-Radikalen zählen meist diffuse Probleme wie:

  • Energiemangel
  • Schmerzen
  • Depressive Verstimmungen/Depressionen
  • Schlafprobleme
  • Verdauungsbeschwerden
  • Lähmungserscheinungen, etc.

Aufgrund der zahlreichen, unspezifischen Auswirkungen, die Nitrostress auf unseren Körper hat, werden viele Erkrankungen, für die die Wissenschaft bisher keine Erklärungen hatte, plötzlich erklär- und verstehbar. So hat man inzwischen erhöhten Nitrostress bei den folgenden Krankheiten nachweisen können:

  • Chronisches Erschöpfungs-Syndrom (CFS)
  • Reizdarmsyndrom
  • Fibromyalgie
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Multiple chemische Sensitivität (MCS)
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Neurodermitis
  • Allergien
  • Depressionen und Angsterkrankungen
  • Chronische Schlafstörungen

Auch wenn die Rolle von Nitrostress an diesen Krankheitsgeschehen wissenschaftlich noch nicht vollends geklärt ist, sollte man dennoch immer auch Nitrostress als (Mit-)Auslöser dieser Erkrankungen in Betracht ziehen.

Die Ursachen von Nitrostress

Wie entsteht nun der vermehrte Nitrostress? In Zeiten besonderer Belastung beginnt unser Körper mit der Produktion von zusätzlichen NO-Molekülen. Hierzu zählen z. B. grosse körperliche und psychische Belastungen, virale und bakterielle Entzündungen, Schwermetall- und Chemikalienbelastungen, bestimmte Medikamente (Antibiotika, Statine, Zytostatika u. a.), Sauerstoffmangel, aber auch Schleudertrauma der Halswirbelsäule und Wirbelsäulenverletzungen.

Hat nun die vermehrte Bildung von Stickstoffmonoxid eingesetzt, beginnt oft ein Teufelskreis: NO (Stickstoffmonoxid) reagiert nun mit dem Sauerstoffradikal Superoxid und bildet das gefährliche Peroxinitrit, das die meisten Schäden hervorruft (NO + OO = ONOO). Peroxinitrit hat nun die unangenehme Eigenschaft, selbst wieder die Produktion von Stickstoffmonoxid und Superoxid anzukurbeln, die sich beide wiederum zu Peroxinitrit zusammenschliessen. Ist der Teufelskreis einmal in Gang, bleibt er auch dann bestehen, wenn die ursächlichen Auslöser bereits behoben wurden. Er befeuert sich von nun an selbst.

Die Diagnose von Nitrostress

Um Nitrostress nachzuweisen, gibt es die Möglichkeit eines relativ einfachen und kostengünstigen Urintests, den man problemlos beim Arzt oder Heilpraktiker vornehmen lassen kann. Es gibt auch Testkits für die Eigenanwendung zu Hause.

Bei dem Urintest werden normalerweise drei veschiedene Werte überprüft: Die Konzentration von Citrullin, das bei der Bildung von Nitrostress entsteht, von Methylmalonsäure, das einen Vitamin-B12-Mangel in den Zellen anzeigen kann und so als Indikator für Nitrostress gilt, und von Nitrophenylessigsäure, die wiederum ein Folgeprodukt von Nitrostress darstellt.

Die Normwerte bei Nitrostress

Citrullin  <2,9 mg/g Kreatinin
Methylmalonsäure <2 mg/g Kreatinin
Nitrophenylessigsäure <3,0 µg/g Kreatinin

Mit diesen Massnahmen bekämpfen Sie Nitrostress

Obwohl sich Nitrostress relativ einfach nachweisen lässt, wird in der Praxis kaum auf eine Belastung hin getestet. Viele Patienten werden zudem von ihren Ärzten nicht ernst genommen, da rein organisch oft alles in Ordnung scheint. Ihre Leiden werden als psychosomatisch eingestuft und ein langer Leidensweg beginnt.

Dabei gibt es durchaus Massnahmen, Nitrostress erfolgreich zu bekämpfen, den Teufelskreis zu durchbrechen und so weitere Schäden zu verhindern. Sechs dieser Massnahmen stellen wir Ihnen nachfolgend vor:

1. Vitamin B12 als natürlicher Gegenspieler von Nitrostress

Um den normalen Stickstoffprozess, der ja für uns lebenswichtig ist, zu regulieren, greift der Körper auf Vitamin B12 zurück. Dieses Vitamin regelt die normale NO-Produktion ebenso wie die Hemmung und Deaktivierung von überschüssigem Stickstoffmonoxid. Aus diesem Grund wird bei einer übermässigen Belastung mit Nitrostress extrem viel Vitamin B12 verbraucht, was oft zu einem Vitamin-B12-Mangel führt: das Vitamin steht nun nicht mehr für seine normalen Funktionen zur Verfügung und es kann zu Vitamin-B12-Mangelsymptomen kommen.

Nachdem bei einer Nitrostress-Belastung oft höhere Mengen als die empfohlene Tagesdosis an Vitamin B12 verbraucht werden, sollte man Vitamin B12 hochdosiert einnehmen (ab 1000 µg pro Tag).

Die aktivsten Formen von Vitamin B12 im Kampf gegen Nitrostress stellen Hydroxycobalamin und reduziertes Cobalamin dar. Nachdem zweiteres nicht medizinisch zur Verfügung steht, hat sich Hydroxycobalamin als sehr zuverlässig bei der Bindung von NO-Radikalen erwiesen. Cyanocobalamin und Methylcobalamin, welche normalerweise gerne als Nahrungsergänzung eingesetzt werden, haben sich dagegen als weniger bindungswillig an NO-Radikale gezeigt.

Steigt der in der obigen Tabelle angegebene Methylmalonsäurewerte auf über 2, dann liegt ein Vitamin-B12-Defizit vor, auch dann, wenn die Blutserumwerte des Vitamins normal zu sein scheinen. Die Serumwerte des Vitamin B12 sind daher nicht geeignet, um einen entsprechenden Mangel nachzuweisen. Für den Nachweis eines Vitamin-B12-Mangels stehen auch Eigentests zur Urinuntersuchung zur Verfügung.

2. Antioxidantien, Vitamine und Spurenelemente bekämpfen oxidativen Stress

Nachdem der Teufelskreis der Produktion von Peroxinitrit auch auf die Anwesenheit von „normalem“ oxidativem Stress angewiesen ist, macht es natürlich Sinn, hier einzugreifen. Durch die Zufuhr von Antioxidantien, Spurenelementen und Mineralstoffen kann man die Produktion von Superoxid wirkungsvoll bremsen und so den Teufelskreis durchbrechen.

Besonders bedeutungsvoll in der Bekämpfung von oxidativem Stress sind hier einerseits Antioxidantien wie Curcumin, Astaxanthin und Sulforaphan, andererseits die antioxidativ wirksamen Vitamine, wie Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A und Vitamin D. Aber auch die Vitamine der B-Gruppe sind hierbei hilfreich. Ebenfalls sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von Zink, Selen, Kupfer und Magnesium achten. Generell sollte man natürlich auch über eine gesunde Ernährung viele Antioxidantien zuführen und so der Bildung von oxidativem Stress entgegenwirken.

3. Bio-Gemüse bevorzugen – konventionell angebautes Obst und Gemüse meiden

Konventionell angebautes Gemüse sollte generell gemieden werden. Biologisch angebautes Gemüse enthält mehr Antioxidantien als konventionell angebautes. Konventionelles Obst und Gemüse enthalten zudem grössere Mengen an Nitriten und Nitraten. Dies sind Stickstoffverbindungen, die in der Landwirtschaft in Düngemitteln oder Pestiziden eingesetzt werden und leider in unserem Körper zu NO-Radikalen umgebaut werden können. Meiden Sie deshalb konventionell Angebautes und greifen Sie, wann immer möglich, auf Bio-Obst und Bio-Gemüse zurück.

4. Tabakrauch und geräucherte bzw. gepökelte Lebensmittel meiden, beides befeuert Nitrostress

Tabakrauch enthält eine Vielzahl an giftigen Komponenten, wie zum Beispiel Schwermetalle. Diese wiederum verursachen oxidativen Stress und Nitrostress. Zusätzlich enthält Tabakrauch grosse Mengen an Stickstoff, der wiederum Nitrostress verstärkt.

Gepökelte Lebensmittel wiederum enthalten grössere Mengen an Nitraten und Nitriten, die den NO-Kreislauf befeuern. Meiden Sie deshalb verrauchte Räume, geben Sie das Rauchen auf (…) und essen Sie keine geräucherten oder gepökelten Nahrungsmittel.

5. Entspannung, denn physischer und psychischer Stress erhöhen Nitrostress

Nachdem verstärkte psychische und physische Belastung die natürliche NO-Bildung anregt, sollten Sie beides meiden. Reduzieren Sie Stress, versuchen Sie sich an Entspannungstechniken, wie Meditation, die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training, Yoga, Tai Chi etc., um mit erhöhtem Stress besser umgehen zu lernen und versuchen Sie, stressige Situationen von vornherein zu meiden.

Körperlicher Stress ist ebenfalls nicht gut. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie sich gar nicht mehr sportlich betätigen sollen: Vermeiden Sie besonders im Krankheitsfall übermässige Belastungen, beschränken Sie sich auf leichtes Ausdauertraining und gehen Sie dafür mehr spazieren.

6. Herkömmliche Kosmetika meiden, denn sie können Nitrostress auslösen

In herkömmlichen Kosmetikprodukten stecken jede Menge giftige Verbindungen, die wir über die Haut aufnehmen. Ebenso finden sich eine Vielzahl von Stickstoffverbindungen aus herkömmlicher Landwirtschaft und Zusatzstoffen wie Konservierungsmitteln und Farbstoffen in den Produkten. Weichen Sie auf biologische Kosmetika aus. Diese schützen vor übermässiger Giftbelastung. Davon profitiert nicht nur Ihre Haut, sondern Ihr ganzer Organismus.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/nitrostress-ursachen-ernaehrung.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Schüßler-Salze


Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen

Die Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen ist bereits mehr als 100 Jahre alt und ihr bei ihrer Entwicklung orientierte sich Dr. Schüßler an modernster medizinischer Forschung. Mit dem Einzug von Antibiotika, Geräte- und schließlich evidenzbasierter Medizin nahmen die Funktionsmittel nach und nach ihren Platz in der Naturheilkunde ein, den sie bis heute fest besetzen. Die Nachfrage an natürlichen, individuell auf den Menschen abgestimmten Therapiemöglichkeiten steigt nämlich angesichts der wachsenden Resistenzen gegen Antibiotika und der Nebenwirkungen sonstiger konventioneller Medikamente in der Bevölkerung stetig an. Vor allem zur Behandlung und Selbstbehandlung von leichteren Beschwerden, etwa Erkältungsinfekten, Muskelkrämpfen, Hautproblemen, aber auch zur Prophylaxe werden übersichtliche und risikoarme Therapieverfahren wie die Biochemie nach Dr. Schüßler, gern angenommen.

Dr. Schüßler: Forschung zwischen Homöopathie und Zellularpathologie

Ihren Namen tragen die „Schüßler-Salze“ nach dem deutschen Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898), der zunächst sehr an der Homöopathie interessiert war, in seiner Forschungsarbeit jedoch bald das Hauptaugenmerk auf anorganische (d.h. kohlenstofffreie) Mineralsalze und deren Bedeutung im menschlichen Organismus, insbesondere im Stoffwechsel der Zellen, richtete. Er folgte er dem Grundsatz des bekannten Zellpathologen Virchow, nach dem die Krankheit des Körpers gleichzusetzen sei mit der Krankheit der Zelle sowie der Annahme, dass Krankheit erst durch den Verlust anorganischer Mineralsalze entstünde.

Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)
Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)

Zwölf Mineralstoffverbindungen zur Heilung aller Betriebsstörungen

Schüßlers Forschungen ergaben, dass insgesamt zwölf „Betriebsstoffe“ (Mineralsalze) für den gesunden Zellbetrieb notwendig seien, deren gestörte Verteilung und Verwertbarkeit im Körper zu Krankheiten führten. Im Umkehrschluss bildete Schüßler seinen Leitsatz, dass „die im Blut und in den Geweben vertretenen anorganische Stoffe […] zur Heilung aller Krankheiten [genügen], die überhaupt heilbar sind.“ („Mineralstofftherapie nach Dr. Schüßler“, Deutsche Homöopathie-Union, Ausgabe 2004). Die Auswahl umfasst je drei Kalzium-, Kalium- und Natriumverbindungen sowie je eine Eisen-, Magnesium und Siliziumverbindung, die Schüßler zu biochemischen Funktionsmitteln verarbeitete.

Die Zelle erhält den Impuls zum Auffüllen des Mineralstoffdepots

Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, werden die Mineralstoffe potenziert, d.h. als homöopathische Verdünnungen verabreicht. Die Verwertungsblockaden sollen aufgehoben werden, indem den Zellen die Information zur vermehrten Aufnahme gegeben und somit die (Selbst-) Heilung des Organismus eingeleitet werden. Es werden also nicht etwa die Mineralsalze selber zugeführt, sondern der Impuls zur besseren Verwertung gegeben. Aufgrund der Potenzierung sowie der übersichtlichen Arzneimittelanzahl (im Gegensatz zum riesigen Arsenal) der Homöopathie beschrieb Schüßler sein Verfahren zunächst als „abgekürzte homöopathische Therapie“, grenzte es später jedoch als „biochemische Therapie“ wieder schärfer davon ab.

Die Qual der Wahl: Welches Mittel in welcher Form?

In der Selbstbehandlung erfolgt die Wahl der Funktionsmittel in der Regel nach in Büchern veröffentlichten Registern, in denen die passenden Mineralstoffe bestimmten Beschwerden zugeordnet werden. In der Naturheilpraxis ermitteln Heilpraktiker die Salze nach deren physiologischer Funktion im Organismus, aber auch mithilfe von Anlitzdiagnostik, Kinesiologie, Tensortestung und anderen bioenergetischen Messverfahren.

Die von Schüßler entwickelten Funktionsmittel wurden bis heute um zwölf zusätzliche Mineralsalze erweitert. Inzwischen sind sie neben der Tablettenform einzeln auch als Tropfen, Globuli und zur äußeren Anwendung als Cremes, Gels und Salben erhältlich, wo sie neben den medizinischen auch kosmetische Aufgaben erfüllen sollen. Einige Apotheken mischen die individuell benötigten Salze zu einem Pulver zusammen, was die Einnahme erheblich erleichtern kann. Zur kurmäßigen Anregung des Stoffwechsels, z.B. im Rahmen einer Frühjahrskur, gibt es auch ein Komplexpräparat, welches die zwölf „originalen“ Schüßler-Salze enthält. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/mineralstofftherapie-mit-den-schueler-salzen-9512.php

Gruß an die Naturheilkundler

TA KI