US-Pressesprecher Sean Spicer: Niemand sollte über den “Tiefen Staat“ überrascht sein


Am vergangenen Freitag, dem 10. März 2017, hielt der Pressesprecher der Trump-Administration, Sean Spicer, sein tägliches “White House Press Briefing“.

Die Frage-/Antwort-Runde mit den anwesenden Pressevertretern berührte eine ganze Reihe von Themen. Besprochen wurden die regulären “Talking-Points“, wie die aktuellen Aktivitäten der US-Streitkräfte in Syrien, bisher noch nicht öffentlich gemachte Belege der Trump-Administration über die Abhörvorwürfe gegen Trumps Amtsvorgänger Barack Obama, die aktuellen Entwicklungen in Sachen “ObamaCare“ und das »kaputte Einwanderungssystem«. Weiter wurde mehrfach versucht Spicer mit juristischen Fragen hinsichtlich der Entlassung des ehemaligen Sicherheitsberaters Lt. Gen. Michael Flynn zu irgendeiner kompromittierenden Aussage zu verleiten, was dieser jedoch klar und wortgewandt zu verhindern wusste.

Einer der Höhepunkte der Pressekonferenz war die Aussage, dass sich die Administration eindeutig im Klaren über die schwierige finanzielle Situation ist – hinsichtlich der am 15. März auslaufenden “Schuldendecke“. Spicer stellte dazu fest, dass die »Situation unter Kontrolle« bekommen werden müsse und führte weiter aus:

»Wir nähern uns $ 20 Billionen an Schulden und ich denke, wir müssen die Ausgaben unter Kontrolle bekommen. Die Finanzierung der Regierung geht also Hand in Hand mit der Beobachtung, wofür wir unser Geld ausgeben und was die Prioritäten sind.«

Zunächst müsse ein Budget für das kommende Fiskaljahr herausgegeben werden, danach werde man sehen, wie die Zahlen von 2017 zu beurteilen seien.

Bezüglich der im Zusammenhang mit den Enthüllungen von WikiLeaks über die CIA-Überwachungsmethoden jüngst an die Öffentlichkeit gedrungene augenscheinliche Existenz eines “Schattenstaates“, wurde Spicer die Frage gestellt:

»Glaubt das Weiße Haus, dass so etwas wie den “Tiefen Staat“ gibt, welcher aktiv daran arbeitet, den Präsidenten zu unterlaufen?«

Seine Antwort:

»Nun, ich denke, dass es außer Frage steht, wenn man acht Jahre lang eine Partei im Amt hat, dass es Leute gibt, welche in der Regierung verbleiben und weiterhin für die Agenda der ehemaligen Administration eintreten. Ich denke also nicht, dass es irgendeine Überraschung ist, dass es Leute gibt, welche acht Jahre lang in der letzten Administration verborgen waren und an deren Agenda geglaubt haben und diese gerne weiterführen wollen. Dies sollte niemanden überraschen.«

Dies lässt eindeutig den Schluss zu, dass man sich nicht nur im Klaren über das Ausmaß der im Hintergrund ablaufenden Maßnahmen zur Störung der Administration ist, sondern auch, dass man hochoffiziell mit legalen Mitteln aktiv dagegen vorgeht. Die an 46 bereits unter dem ehemaligen Präsidenten Obama amtierenden Bundesanwälten gegangene Aufforderung zur Niederlegung ihres Amtes ist gewiss Teil dieser Aufräumarbeiten. Weiter betonte Spicer ausdrücklich, dass es »unter keinen Umständen Teil des Mandates der CIA ist«, die entsprechenden Mitarbeiter zu entfernen.

Ein weiteres Thema war der am vergangenen Freitag veröffentlichte aktuelle Arbeitsmarktbericht. In den vergangenen Jahren gab es in aller Regelmäßigkeit substantielle Kritik an den von der US-Regierung veröffentlichten Beschäftigungszahlen, auch von Donald Trump selbst, und auf die Frage, ob sich dies nun geändert habe, zitiert Sean Spicer, zur allgemeinen Erheiterung der Anwesenden Pressevertreter, den Präsidenten mit den Worten:

»Sie mögen in der Vergangenheit verlogen gewesen sein, aber jetzt sind sie sehr real.«

Bezeichnenderweise ist die bisher übliche Kritik an den Zahlen des von der Administration veröffentlichten Arbeitsmarktberichts selbst von libertärer und konservativer Seite ausgeblieben.

Zum Abschluss eine Kleinigkeit am Rande:

Zu Beginn der Pressekonferenz hatte Spicer seine Anstecknadel am Revers mit der Abbildung der US-Flagge kopfüber angesteckt und wurde von einigen Anwesenden darauf hingewiesen, worauf er die Anstecknadel mit einem verschmitzten »Nein, es gibt keine Probleme« umdrehte.

Ob dies Absicht war oder einfach nur ein Versehen, ist eine eher spekulative Frage. Dennoch sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass eine auf den Kopf gedrehte Flagge eine Bedeutung hat, in diesem Fall:

»Amercia is in Distress« – »Amerika ist in (einer) Not(lage)«

 

 

Ein Schelm…

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

***

Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/03/us-pressesprecher-sean-spicer-niemand-sollte-ueber-den-tiefen-staat-ueberrascht-sein/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Terror: Weniger Todesopfer, wenn zufällig ein wehrhafter Bürger anwesend gewesen wäre


 

Nach den jüngsten Terrorangriffen auf unsere Zivilgesellschaft schreibt Gregor Wensing: „Man stelle sich nur vor, es wäre zufällig ein wehrhafter Bürger anwesend gewesen  – und hätte Schlimmeres verhindern können … Wie viele Opfer brauchen wir noch?“

Hier sein Gedankenanstoß für ein liberales Waffenrecht:

Angela Merkel versprach „alles Menschenmögliche“ zu unternehmen, um weitere terroristische Anschläge zu verhindern und auch Horst Seehofer hat sich positioniert: Bayern werde sich mit aller Härte und mit aller Entschlossenheit dem Terror entgegenstellen und „alles Menschenmögliche tun“, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Alles, was notwendig sei, werde finanziert und es sei erst einmal wichtig, „alles zu denken“.

Dann sollten wir tatsächlich auch einmal in alle Richtungen denken. Und formulieren wir doch hierzu gedanklich einen Ausspruch von Angela Merkel ein wenig um:„Wir werden nicht zulassen, dass technisch (politisch) manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.“

DIE WELT hat am 15.07.16 einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem es u.a. heißt: „Stoppen kann man diese Attentate folglich nur auf zweierlei Weise: Am besten ist es, die Terroristen durch geheimdienstliche Informationen schon im Vorfeld zu identifizieren und dingfest zu machen. Misslingt dies, dann können auch die Attentäter in Israel nur – wie in Nizza – durch den Einsatz von Schusswaffen gestoppt werden.

Sehr oft sind das aber nicht Polizisten im Dienst, sondern bewaffnete Zivilisten oder Soldaten auf Urlaub, die sich zufällig vor Ort befinden. Das ist der Grund, weshalb man in Israel viel leichter einen Waffenschein bekommt und man in den Straßen, Caféhäusern oder Kinos viel öfter bewaffnete Beamte oder Zivilisten sieht als in Europa. In Israel ist es heute sehr unwahrscheinlich, dass ein Terrorist mehr als zwei Kilometer in seinem Todesfahrzeug zurücklegen kann – ohne vorher von jemandem mit einer Schusswaffe gestoppt zu werden.“

Jim Wagner, us-amerikanischer Polizeibeamter, SWAT-Mitglied und Personenschützer legt sich ebenfalls fest: „Täter suchen stets Opfer – keine Gegner!“

Auf Initiative des sozialdemokratischen Innenministers der Tschechischen Republik, Milan Chovanec, soll seinen Landsleuten erlaubt werden, im Falle einer Gewalttat private Waffen einzusetzen.
Ihm ist offensichtlich bewusst, dass die Sicherheitskräfte selten die Möglichkeit haben, in derartigen Situationen rechtzeitig und vor allem effektiv einzugreifen. „Um Schaden abzuwenden“ sollten daher Bürger das Recht haben, sich mit ihren eigenen Waffen selbst z.B. gegen Terroristen zur Wehr zu setzen. Betont wird, dass „der Waffengebrauch … demnach zum eigenen Schutz, zum Schutz der Mitbürger sowie des Eigentums und der öffentlichen Sicherheit erfolgen“ darf (faz.net).

Es gibt in Deutschland 1,4 Millionen legale Besitzer von Schusswaffen (lt. NWR, zitiert nach FOCUS 28.12.2012). Wenn man nun (willkürlich festgelegt!) 400.000 Altbesitzer abzieht, bleiben noch immer 1 Million Menschen übrig, die besser als die allermeisten Polizeibeamten mit der Schusswaffe umgehen können! Zudem handelt es sich dabei um einen Personenkreis, der in Kriminalstatistiken traditionell unterrepräsentiert ist und der zudem mehr überwacht wird als alle anderen Bevölkerungsgruppen (übrigens beides einschließlich von Angehörigen der Sicherheitsorgane!).

Diesen Bürgern unseres Landes das Führen von Schusswaffen zu erlauben, würde die Sicherheitslage auf jeden Fall verbessern: In der Situation der akuten Bedrohung helfen nämlich

  • Weder das Grundgesetz,
  • Noch das Strafgesetz,
  • Noch das Nationale Waffenregister,
  • Noch das SEK,
  • Noch das Mitleid der Umstehenden,
  • Noch die beweismittelsichernde Polizei,
  • Noch die anklageerhebende Staatsanwaltschaft,
  • Noch der verurteilende Richter,
  • Noch der Nachruf in der Presse,
  • Noch der Film auf Youtube,
  • Noch der Appell an den/die Angreifer: „Sei(d) doch vernünftig“.

In einer solchen Situation hilft nur die eigene Wehrhaftigkeit (siehe oben: Israel bzw. Jim Wagner).

Dazu bedarf es nicht einmal einer Gesetzesänderung sondern nur der Verordnung, jedem/r Bürger/in aus dem angesprochenen Personenkreis auf Antrag einen Waffenschein auszustellen. Damit wird im Grunde genommen nur die Situation hergestellt, wie sie bei der Jagdausübung bereits üblich ist: Bei der Jagd sowie auf dem Weg dorthin und zurück dürfen Zivilpersonen Schusswaffen führen. Hat man je von einem Missbrauch gehört oder gelesen?

Nun wird mit Sicherheit Protest laut aus den Kreisen, die jahrzehntelang wider besseres Wissen (und mangels echter Lösungen) die Reglementierung legaler Waffenbesitzer als Mittel zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität und des Terrorismus kultiviert haben (siehe hierzu auch die EU-Waffengesetzinitiative) und/oder die das Recht auf freie Selbstentfaltung eines Gewalttäters höher schätzen als das seiner Opfer auf Unversehrtheit und/oder die schlichtwegs ihr Privileg auf Waffenführen nicht mit dem Bürger teilen wollen.

Die (eher vorgeschobene) Sorge, dass die gesamte Bevölkerung nach einer solchen Gesetzesänderung bewaffnet herumläuft und bei Kleinigkeiten wie z.B. Parkplatzstreitigkeiten zur Waffe greift oder aber dass bewaffnete Bürger in Konfliktlagen (Überfall, Amoklage) unkontrolliert schießen, ist – wie Israel und auch der defensive Waffengebrauch in den USA durch lizenzierte Waffenträger hinlänglich belegen – nicht berechtigt. Es hat sich gezeigt, dass lediglich ein kleiner Teil der Personen, die einen Waffenschein nach dem genannten Kriterien erhalten können, diesen auch tatsächlich beantragt (in der Tschechischen Republik 3%, in den USA 10%).
Zudem werden waffentragende Bürger auch alles daran geben, ihre Schusswaffen nicht zu verlieren, da ihnen – anders als beim Verlust einer Dienstwaffe durch einen Polizeibeamten – sofort und unmittelbar die Aberkennung ihrer Zuverlässigkeit droht.

Um es klar und eindeutig zu machen:

(1) Die Erlaubnis des Waffenführens durch legale Waffenbesitzer (Sportschützen, Jäger, Sammler) stellt keinen Angriff auf das „Gewaltmonopol des Staates“ dar, denn es geht hier nicht um Straftatenverfolgung oder –ahndung, sondern lediglich um die Wahrnehmung des gesetzlich verankerten Rechtes auf Notwehr und Nothilfe. Insofern ergänzt privater Waffenbesitz das staatliche Gewaltmonopol subsidiär im Vorfeld und in der Fläche.
(2) Es wird damit weder eine „Hilfs-“ oder „Wachpolizei“ mit hoheitlichen Aufgaben noch eine „Bürgerwehr“ mit gezieltem Aufgabenbereich etabliert.
(3) Es handelt sich auch nicht um Lynchjustiz, da es nur um die Gefahrenbeseitigung in ihrer akuten Situation und nicht um Racheakte geht. Private Waffen werden somit nicht repressiv (strafvergeltend), sondern ausschließlich präventiv (straftatvermeidend) eingesetzt.

Mit dem deutschen Waffengesetz wurde jahrzehntelang konsequent vorgebaut, dass jemand das Recht auf Notwehr und Nothilfe wahrnehmen kann. Darum darf auch in Deutschland niemand in einer existenzgefährdenden Bedrohungssituation auf die Hilfestellung z.B. durch eine/n Sportschützen/in (oder Jäger/in oder Waffensammler/in) hoffen, selbst wenn diese/r momentan am richtigen Ort sein sollte. Dieser gesetzlich verankerte fürsorgliche Schutz für Rechtsbrecher stellt schon eine bemerkenswerte Errungenschaft der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft dar, in dessen Folge viele friedliche Bürger ihr Leben lassen mussten (lt. WEISSER RING sterben jährlich durchschnittlich 450 Menschen durch Verbrecherhand; man stelle sich vor, nur 1/3 davon hätten sich zu Wehr setzen können oder eine/n Beschützer/in gefunden …).

Werden terroristische Gewalttaten durch die Erlaubnis für legale Waffenbesitzer, ihre Schusswaffen führen zu dürfen, vollkommen verhindert?

Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Aber es besteht die große Chance (siehe z.B. die Bluttat des Angreifers mit der Axt im Regionalzug nach Würzburg), den Amoklauf zu stoppen und so größeren Schaden zu verhindern. Wobei „Schaden“ die Umschreibung ist für Todesopfer und (schwer-)verletzte Bürger! Man sollte bedenken, dass in den USA und in Israel viele Amokläufe durch bewaffnete Bürger im Frühstadium beendet werden konnten und dass die letzten Bluttaten in den USA in „waffenfreien Zonen“ (wie die Bundesrepublik Deutschland eine ist …) stattgefunden haben! So forderte Ende 2015 der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat, welcher regelmäßig zum Selbstschutz eine Schusswaffe trägt, andere Israelis auf, sich ebenfalls zu bewaffnen, da man damit einen Beitrag für mehr Sicherheit in der Stadt leiste (http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/mit-dem-sturmgewehr-auf-den-gemuesemarkt/story/10053669).

Werden andere Gewalttaten durch die Erlaubnis für legale Waffenbesitzer, ihre Schusswaffen führen zu dürfen, verhindert?

Mit großer Wahrscheinlichkeit schon.

Zur Zeit ist es in Deutschland ziemlich risikolos, einen gewaltsamen Übergriff auf Mitmenschen zu verüben. Es ist daher zu erwarten, dass einige (viele?) Gewalttäter verunsichert werden, da sie mit der Erlaubnis des Waffenführens durch legale Waffenbesitzer das Risiko nicht mehr abschätzen können, einem wehrhaften Opfer zu begegnen. Ein gestiegenes Risiko für das eigene Wohlergehen wirkt nämlich in vielen Fällen deeskalierend. Der Schutzwert der hochgelobten Überwachungskameras ist dagegen zu vernachlässigen.

Wie groß ist das Risiko, wenn legale Waffenbesitzer Schusswaffen führen dürfen?

Eine Statistik gibt schon jetzt die Auskunft (german-rifle-association.de), dass dieses Risiko „statistisch fast bei Null Prozent“ liegt. Ähnliche Erfahrungen konnte man – s.o. – in Bezug auf die Jagdausübung bzw. in allen Ländern sammeln, die solche Statistiken führen.

Können Rechtsbrecher so legal an Schusswaffen kommen?

Kaum. Die derzeitige Überwachungspraxis ist derart engmaschig, dass kritischen Personen der legale Zugang zu Waffen nicht möglich sein wird. Und wenn doch? Im Nachwort eines Buches von ca. 1975/76 stellte der Autor H.-J. Stammel schon damals klar: „Lieber soll ein Verbrecher Waffen tragen dürfen, als daß neunundneunzig Gerechte wehrlos sein müssen.“

Wollte man in Deutschland nicht „alles Menschenmögliche tun“, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten sowie „alles denken“?

Mit der Erlaubnis des Waffenführens durch Sportschützen, Jäger und Sammler liegt ein erfolgversprechender Ansatz vor, der zudem ohne nennenswerten Finanzaufwand umzusetzen ist – und neben der verbesserten Sicherheitslage den positiven Effekt nach sich zieht, dass der legale Waffenbesitzer nicht länger als Sündenbock für eine verfehlte Sicherheitspolitik herhalten muss, sondern sich als Teil der Lösung eines drängenden Problems verstehen darf: Also ein Mittel gegen die immer mehr um sich greifende „Staatsverdrossenheit“, die man mit Parolen wie „Wir schaffen das!“ nicht wegreden kann.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat vor dem Hintergrund der angespannten Lage in Deutschland weitere Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bürger angekündigt. Er prüfe nun, was noch erforderlich sei und werde „bald Vorschläge dazu machen“. Eine erste und ebenso einfache wie effektive Maßnahme wäre es, dem Bürger den gesetzlich erlaubten Selbstschutz auch zu ermöglichen.

Der Todesopfer unter der friedlichen Bevölkerung gibt es mittlerweile nämlich genug …

Gregor Wensing – Stand: 5. August 2016, zuletzt aktualisiert 27. Februar 2017

Quelle: http://opposition24.com/amok-terror-weniger-todesopfer/305181

Gruß an die Deutlichen

TA KI

Strafverfolger lassen in Kinderpornografiefall Anklage fallen


von James Holbrooks bei theantimedia.org

Washington, D.C.In einem Fall, der von vielen Seiten Kritik auf sich gezogen hat, hat die Bundesanwaltschaft im US-Staat Washington alle Klagepunkte gegen einen Mann fallen gelassen, der angeblich Kinderpornografie von einer Webseite heruntergeladen hat, die vom FBI unterwandert, übernommen und angeblich sogar verbessert worden war.

Die Seite Playpen wurde auf einer Plattform betrieben, die so angelegt war, dass sie die echte Identität ihrer Nutzer verschleiert, wie Gizmodo am Montag erklärte:

Die fragliche Seite wurde mithilfe des Tor-Netzwerks betrieben, einem System, das dazu benutzt wird, Internetaktivitäten zu anonymisieren. Das Netzwerk nutzt einen speziellen Browser, der die Identität und den Aufenthaltsort der Leute verbirgt, indem während des Vorgangs ihre Internetverbindungen durch eine komplexe Anordnung von Computern und verschlüsselten Daten geleitet werden.

Die bundesstaatlichen Strafverfolger nahmen im Februar 2015 Playpen ins Visier. Ungefähr ein Jahr später brachte die Washington Post einen Beitrag, in dem die Methoden des FBI bei der Jagd auf Pädophile skizziert wurden. Am Beispiel des Verdächtigen “Pewter” beschrieb das Blatt, wie die Arbeitsweise der Strafverfolger vor sich ging:

Die mit einer Befugnis dazu ausgestattete Behörde installierte heimlich einen Computer-Code oder Schadsoftware auf allen Computern, die sich auf der Playpen-Seite einloggten. Als sich Pewter damit verband, machte sich die Schadsoftware eine Schwachstelle in seinem Browser zunutze, wodurch sein Computer dazu veranlasst wurde, die wahre Adresse seines Internetprotokolls freizugeben. Davon ausgehend wurde durch eine Vorladung des [US-Internetproviders] Comcast sein echter Name und seine Anschrift enthüllt. 

Der Fall Vereinigte Staaten vs. Jay Michaud ist einer von ungefähr 200, die aus dem Playpen-Einsatz des FBI hervorgingen. Ungeachtet der Art und Weise, auf die die Beweismittel gegen Michaud zusammengetragen wurden – die entschiedene Kritik nach sich zog – lag es nicht an ihrem Fehlen, dass die Klagen fallen gelassen wurden.

Der Grund ist – wie letzten Freitag vor Gericht klargestellt wurde -, dass das FBI lieber Michaud auf freien Fuß setzte, als in einer öffentlichen Sitzung seine Taktik zu enthüllen.

“Die Regierung muss sich nun zwischen der Offenlegung von Verschlusssachen und der Einstellung ihrer Klage entscheiden”, erklärte die Staatsanwältin Annette Hayes in ihrer Stellungnahme. “Eine Offenlegung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Option. Eine Einstellung ohne Vorurteil lässt die Möglichkeit offen, dass die Regierung neue Klagen vorbringen könnte, wenn innerhalb der Verjährungsfrist eine Zeit kommt, wenn die Regierung (ggf.) in der Lage sein sollte, für die erforderliche Offenlegung zu sorgen.”

Ganz recht. Die föderale Regierung lässt einen potenziellen Pädophielen laufen, damit sie nicht ihre Strafermittlungsmethoden offenlegen muss.

Manche, wie Zachary Goldman, der verantwortliche Direktor des Center on Law and Security, argumentieren, dass das FBI angeblich seine Fähigkeit schwächen würde, Verbrechen zu bekämpfen, wenn es dem Gericht seine Techniken zur Verfügung stellen würde.

Der Lehrbeauftragte an der New York University sagte gegenüber Gizmo, die Tatsache, dass die Klage gegen Michaud fallen gelassen wird “bedeutet nicht, dass die Ermittlungen des FBI ungerecht oder unberechtigt gewesen seien”, und dass dies eigentlich beweist, dass die Behörde “der Bewahrung der Fähigkeit höchste Priorität einräumt, diese Technik auch in der Zukunft einsetzen zu können”.

Der Anwalt Zachary Margulis-Ohnuma, der einige der Angeklagten bei der Playpen-Untersuchung vertreten hat, ist indes ganz anderer Ansicht. Er sagt, dass die Vorgehensweise des FBI in Form einer Rasterfahndung gegen den nach dem Vierten Zusatz [der US-Verfassung] garantierten Schutz der Bürger vor ungesetzlicher Durchsuchung verstoße.

“In Strafermittlungssituationen haben manche Leute die Mentalität, dass der Zweck die Mittel heiligt”, sagte Margulis-Ohnuma unter Verweis auf die Nachricht über Michaud. “Ich glaube nicht, dass sie das bei einem Drogenfall getan hätten. Sie hätten keine Drogen an Hunderte von Leuten geschickt. Ich denke, weil Kinderpornografie so verwerflich ist, biegen sie sich die Regeln zurecht.”

Viele sind der Meinung, dass die Regierung Playpen noch in der gleichen Sekunde hätte vom Netz nehmen sollen, als sie die Kontrolle darüber bekommen hatte. Die Strafverfolger schlugen jedoch eine andere Richtung ein. Sobald das FBI die Kontrolle darüber hatte, so ein Staatsanwalt in North Carolina, sorgte es dafür, dass die Seite sogar noch besser funktionierte.

In einem Antrag, die Anklagepunkte gegen einen Playpen-Kunden fallenzulassen, behauptete der Assistenzverteidiger Peter Adolf, dass die Regierung den Playpen-Service verbessert habe, um mehr Kunden anzulocken – mit anderen Worten: Leute, die sie verhaften wollten:

Tatsächlich arbeiteten Regierungsagenten hart an einer Verbesserung der Kapazität der Webseite, um größere Mengen Kinderpornografie schnell und effizient zu verbreiten, was in mehr Nutzern resultierte, die mehr Kinderpornografie schneller als jemals zuvor erhalten haben, als die Webseite noch “illegal” betrieben wurde.

Adolf behauptete, dass die Mitgliederzahlen bei Playpen während der zwei Wochen unter FBI-Kontrolle um 30 Prozent zunahmen und dass sich die durchschnittliche wöchentliche Besucherzahl von ungefähr 11.000 auf bis zu 50.000 angenähert hat. Er behauptet in dem Antrag auch, dass während der zweiwöchigen Periode “ungefähr 200 Videos, 9.000 Bilder und 13.000 Links zu Kinderpornografie auf der Seite gepostet wurden”.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/feds-drop-charges-child-porn-case-protect-secrets/

Quelle: http://derwaechter.net/strafverfolger-lassen-in-kinderpornografiefall-anklage-fallen

Gruß an die Kinder

TA KI

Michael Winkler: Türken in die Türkei und Schäuble ins Altersheim


Die Niederlande sind eine Bananenrepublik, lautet die neueste Erkenntnis aus Ankara. Mir ist zwar nicht bekannt, daß in den Niederlanden Bananen gezüchtet werden, aber zu deren einstigen Kolonien gehörten Gebiete, in denen der Pfeffer wächst. Vielleicht sollten türkische Politiker dorthin gehen und Wahlkampfreden halten.

Ansonsten läßt sich die Haltung der niederländischen Regierung leicht erklären: Am Mittwoch wird dort gewählt, da gilt es, Punkte gegen Geert Wilders zu sammeln. Nach den Wahlen sind türkische Haßprediger wieder willkommen.

Rund 600 Firmen haben Interesse angemeldet, für Donald Trump eine 3.000 Kilometer lange Mauer an der Grenze nach Mexiko zu bauen. Das ist die Stimme des Volkes, nicht die Stimme der Volksverhetzer. Im fernen und hochfeinen New York hingegen hat man angekündigt, Unternehmen, die an Trumps Mauer mitarbeiten, keine städtischen Aufträge mehr zu geben. Glaubwürdiger wäre es natürlich, jene Banken, die Trumps Mauer finanzieren, aus der Stadt zu weisen. Aber da würde das Gutmenschen-Getue zu kostspielig.

Korantreue Muslime planen allenthalben Anschläge in Merkeldeutschland. Bekannt geworden sind in diesen Tagen Oberhausen und Essen. Zum Glück hat die Polizei noch genügend Kapazitäten, um neben den Personenschutz für Politiker und der Jagd auf Meinungsabweichler noch solche Attentäter aufzuspüren. Dabei kann man den korantreuen Muslimen nichts vorwerfen, sie tun nur das, was ihnen der Koran vorschreibt, also den heiligen Krieg zu führen und Ungläubige zu ermorden. Vorwerfen kann man allerdings den Politikern, solche Leute ins Land gelassen zu haben. Schutz vor korantreuen Muslimen haben jene, die so vollmundig verkünden, der Islam gehöre zu Deutschland, wirklich nicht verdient.

Bundesfinanzminister Schäuble will den Deutschenhasser Deniz Yücel mittels Entzug der Wirtschaftshilfe für die Türkei freipressen. Das wäre ein schwerer Eingriff in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Schmierfink Yücel ist schließlich türkischer Staatsbürger, er unterliegt in der Türkei damit allein der türkischen Gerichtsbarkeit. Die Äußerungen eines Herrn Yücel über Deutschland sind zudem alles andere als sympathiefördernd. Meiner Ansicht nach gehören Türken in die Türkei und Schäuble ins Altersheim. Er hat wahrlich genug Schaden angerichtet.

Quelle: Michael Winkler

Quelle: https://brd-schwindel.org/michael-winkler-tuerken-in-die-tuerkei-und-schaeuble-ins-altersheim/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Cashewkerne – Nährstoffreiche Exoten


Cashewkerne sind äusserst vitalstoffreiche und wohlschmeckende Kerne. Mit fast 20 Prozent Eiweiss zählen sie überdies zu einer sehr hochwertigen pflanzlichen Proteinquelle. Auffallend ist der hohe Gehalt an L-Tryptophan, jener Aminosäure, die im Körper zur Herstellung des Glückshormons Serotonin benötigt wird. Studien haben ausserdem gezeigt, dass Cashewkerne beim Abnehmen helfen können, den Cholesterinspiegel senken und das Herz schützen. Cashewkerne in hochwertiger Qualität zu finden, ist übrigens gar nicht so leicht. Lesen Sie bei uns, worauf Sie achten sollten.

Die heilenden Kräfte des Cashewbaumes

Der Cashewbaum (Anacardium occidentale) gehört wie die Mango und die Pistazie zur Familie der Sumachgewächse. Es handelt sich um einen Laubbaum, der ursprünglich aus Brasilien stammt und von den portugiesischen Eroberern im Laufe des 16. Jahrhunderts nach Afrika und Indien gebracht wurde.

Seinen eigentümlichen Namen hat der Cashewbaum von den Tupi-Indianern erhalten. Sie nannten ihn „Acaju“, was so viel wie Nierenbaum bedeutet und auf die Form seiner Samen hindeutet. Die Portugiesen machten daraus „Caju“, wovon dann der Begriff Cashew abgeleitet wurde.

Die indigene Bevölkerung Brasiliens hat schon früh erkannt, dass im Cashewbaum heilende Kräfte schlummern. So wurde die Rinde bei Zahnfleischentzündungen und Hautausschlägen verwendet. Die frischen Blätter kamen bei Durchfall und Hämorrhoiden zum Einsatz. Überall dort, wo der Cashewbaum gedeiht, werden seine Bestandteile auch heute noch gerne als Heilmittel angewandt.

Das Hauptinteresse gilt jedoch den Cashewkernen, die weltweit als köstliche Knabberei bekannt sind, z. B. als Zutat im Studentenfutter. Sie sind der Grund, warum der Cashewbaum inzwischen in zahlreichen tropischen Ländern – hauptsächlich in Indien, Nigeria, Tansania, Brasilien, Indonesien und Vietnam – angebaut wird. Inzwischen zählen die Cashewkerne zu den begehrtesten, aber leider auch zu den teuersten Nüssen.

Cashewäpfel, Cashewfrüchte und Cashewkerne

Der Cashewkern befindet sich nicht – wie bei Samen sonst üblich – inmitten der Frucht des Baumes. Stattdessen wächst der Kern ausserhalb, nämlich direkt unter der Frucht. Eine Legende aus Thailand liefert dafür auch gleich die Erklärung: Ein wandernder Mönch trat versehentlich auf eine Cashewfrucht und der Samen wurde aus der Frucht herausgedrückt. Von diesem Tag an wuchsen alle Cashewkerne ausserhalb der Frucht, die man übrigens Cashewapfel nennt.

Der Cashewapfel

Der Cashewapfel ist eine gelbe oder rote Scheinfrucht in der Form einer Paprika. Er verdirbt schnell und kann daher nicht verpackt und über lange Strecken transportiert werden. Daher wird er nicht in andere Länder exportiert und ist bei uns so gut wie unbekannt.

Stattdessen werden Cashewäpfel nach der Ernte innerhalb von 3 Stunden zu Marmeladen, Chutneys, alkoholischen Getränken (in Indien z. B. „Cashew feni“) oder Säften weiterverarbeitet, die in Brasilien in jedem Supermarkt verkauft werden. Besonders das Getränk „Cajuína“ ist dort sehr beliebt, es wird zu medizinischen und rituellen Zwecken verwendet.

Cashewäpfel sind reich an Vitamin C, Beta-Carotin (orange Variante) und Anthocyanin (rote Variante). Sie stärken das Immunsystem, wirken antioxidativ sowie harntreibend und werden als natürliches Abführmittel verwendet. Inzwischen werden die seltsamen Äpfel in getrockneter Form, als Saft, Püree oder Konfitüre vermehrt in Europa – meist über das Internet – angeboten.

Cashewfrucht

Die eigentliche Frucht des Cashewbaumes baumelt lustigerweise an einem Stil am Cashewapfel. Sie ist grünlich bis bräunlich gefärbt, sieht aus wie ein winziger Boxerhandschuh und wird auch Elefantenlaus genannt.

In jeder Cashewfrucht steckt in der Regel ein einziger Samen, der als Cashewkern oder Cashewnuss bezeichnet wird. Der Grund, warum die Kerne lange nicht angerührt wurden, ist in der Cashewfrucht zu finden. In der wabenförmigen Struktur der doppelwandigen Fruchtschale steckt nämlich das giftige Cashewschalen-Öl – kurz CNSL (Cashew nutshell liquid).

Cashewschalen-Öl

CNSL ist ein natürliches Harz, das rund 70 Prozent Anacardsäure, 18 Prozent Cardol sowie 5 Prozent Cardanol enthält. Es führt bei Hautkontakt zu Rötungen, Schwellungen, Juckreiz, Ausschlag mit Fieber und Schmerzen. Kommt CNSL mit den Schleimhäuten in Kontakt, sind schwere Verätzungen die Folge.

Nichtsdestotrotz hat CNSL zahlreiche positive Eigenschaften. Es wird sowohl industriell (z. B. Lackindustrie) als auch medizinisch genutzt. In der traditionellen Volksheilkunde wird CNSL äusserlich z. B. bei Warzen und Hühneraugen, Psoriasis und Ringelflechte eingesetzt. Studien haben gezeigt, dass Anacardsäure gegen Bakterien sowie Tumorzellen wirkt und die Vermehrung von Hepatitis-C-Viren hemmt. Die eigentliche Aufgabe von CNSL ist es aber, die Cashewkerne vor Frassfeinden zu bewahren.

Cashewkerne

Cashewkerne werden zwar zu den Nüssen gezählt, im botanischen Sinne handelt es sich jedoch wie bei Pistazien und Mandeln um Steinfrüchte. Die Samen werden in der Frucht von einem hauchdünnen Häutchen, einer sehr harten Schale und einem weichen Fruchtfleisch umfüllt und geschützt. (…)

Cashewkerne: Die Nährstoffe

Mit nur 550 kcal pro 100 Gramm ist der Kaloriengehalt von Cashewkerne niedriger als der von anderen Nüssen. So weisen z. B. Haselnüsse und Walnüsse rund 650 kcal auf. Der Wasseranteil ist vom Trocknungs- und Verarbeitungsprozess abhängig und liegt lediglich bei 4 Gramm pro 100 Gramm Cashewkernen. Das Nährstoffprofil gestaltet sich wie folgt:

  • 42 g Fett
  • 30 g Kohlenhydrate
  • 3 g Ballaststoffe
  • 18 g Eiweiss

Cashewkerne sind also sehr gute Energielieferanten und gehören in Bezug auf den Kohlenhydrate-Anteil im Vergleich zu anderen Nüssen zu den absoluten Spitzenreitern. In puncto Eiweissgehalt haben z. B. Erdnüsse und Mandeln zwar ein wenig mehr zu bieten, doch auch Cashewkerne stellen eine wunderbare Eiweissquelle dar.

Cashewkerne sind eine sehr gute Eiweissquelle

Haben Sie gewusst, dass Nüsse unter den pflanzlichen Eiweisslieferanten gleich nach den Hülsenfrüchten an zweiter Stelle stehen? Aus diesem Grunde stellen Cashewkerne gerade für Sportler und Menschen, die aus gesundheitlichen und/oder ethischen Gründen keine tierischen Lebensmittel essen möchten, eine wichtige Ergänzung für ihre Ernährung dar. (…)

 

Das pflanzliche Protein der Cashewkerne ist überdies ein sehr hochwertiges Protein. So enthält es beispielsweise besonders viel der so wertvollen Aminosäure L-Tryptophan, aus der im Körper das Glückshormon Serotonin hergestellt werden kann.

Cashewkerne: Die Gute-Laune-Nüsse

Cashewkerne zählen mit fast 290 mg L-Tryptophan pro 100 g zu den besten L-Tryptophan-Lieferanten überhaupt. L-Tryptophan hebt die Stimmung, wirkt beruhigend und gewichtsreduzierend.

Bei Menschen mit Tumor- und Viruserkrankungen wurde ein verminderter L-Tryptophanspiegel und in Folge eine gesteigerte Depressionsneigung sowie eine kürzere Überlebenszeit festgestellt. Es gibt bereits tryptophanhaltige Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen und als mildes Schlafmittel verschrieben werden.

Natürlich kann eine depressive Erkrankung nun nicht mit Cashewkernen behandelt werden, dennoch gelten diese zu Recht als Gute-Laune-Nüsse. Denn es steht fest, dass der L-Tryptophanspiegel allein durch die Nahrungsaufnahme angehoben werden kann. Wichtig ist dabei, dass bei der Mahlzeit Eiweiss und Kohlenhydrate kombiniert werden – und genau diese Kombination findet sich im Cashewkern.

Da Cashewkerne zudem interessante Mengen B-Vitamine enthalten, die als nervenstärkend gelten und – im Falle des Vitamin B6 – sogar die Symptome bei Depressionen verringern können, dürfen die kleinen Kerne als ideale Nervennahrung bezeichnet werden.

Cashewkerne: Die Vitamine

Cashewkerne sind auch deshalb so gesund, da sie reich an Vitaminen sind, die überdies in Bezug auf die Erfüllung der empfohlenen Tagesdosis (kurz: RDA) Grossartiges leisten. In 100 Gramm Cashewkernen stecken:

  • 630 µg Vitamin B1 (45 Prozent der RDA): Ist nach Erkrankungen oder Traumen wichtig bei der Regeneration des Nervensystems.
  • 260 µg Vitamin B2 (16 Prozent der RDA): Hilft dabei, Nahrung in Energie umzuwandeln.
  • 1200 µg Vitamin B5 (20 Prozent der RDA): Ist wichtig für den Aufbau der Schleimhäute, des Bindegewebes, der Haare und Nägel.
  • 420 µg Vitamin B6 (21 Prozent der RDA): Stärkt das Nerven- und Immunsystem.
  • 782 µg Vitamin E (6,5 Prozent der RDA): Das Antioxidans wirkt in puncto Arteriosklerose präventiv.
  • 26 µg Vitamin K (37 Prozent der RDA): Ist für die Blutgerinnung und die Knochen essenziell.

Cashewkerne: Die Mineralstoffe

In puncto Mineralstoffgehalt können Cashewkerne ebenfalls absolut überzeugen. Pro 100 Gramm Cashewkerne sind die folgenden Mineralstoffmengen zu finden:

  • 270 mg Magnesium (beinahe 100 Prozent der RDA): Unterstützt Muskeln, Nerven und das Herz.
  • 375 mg Phosphor (48 Prozent der RDA): Sorgt zusammen mit Kalzium für die Festigkeit von Zähnen und Knochen.
  • 552 mg Kalium (25 Prozent der RDA): Reguliert den Wasserhaushalt und den Blutdruck.
  • 3,7 mg Kupfer (246 Prozent der RDA): Ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme.
  • 3 mg Eisen (21,4 Prozent der RDA): Wird für die Energiegewinnung in der Körperzelle und die Zellatmung benötigt.
  • 2,2 mg Zink (13,5 Prozent der RDA): Ist wichtig für das Immunsystem, das Wachstum, die Haut und die Insulinspeicherung.

Cashewkerne machen nicht dick

Obgleich Cashewnüsse reich an Fetten und Kohlenhydraten sind, müssen nicht einmal Übergewichtige auf sie verzichten. Eine Studie an der Harvard School of Public Health in Boston hat gezeigt, dass der regelmässige Genuss von Nüssen – etwa eine Handvoll pro Tag – sogar dazu beitragen kann, Übergewicht und Diabetes Typ 2 vorzubeugen.

Dies wird mitunter darauf zurückgeführt, dass Cashewkerne Ballaststoffe enthalten, die das Hungergefühl mindern. Das Sättigungsgefühl wird zusätzlich gesteigert, da das Essen eine gründliche Kauleistung voraussetzt. Cashewkerne führen zudem keineswegs zu einem starken Blutzuckeranstieg, und somit auch nicht zu einer übermässigen Insulinausschüttung. Beides würde die Gewichtszunahme fördern.

Spanische Forscher von der University of Navarra kamen in der sogenannten Sun-Studie zum selben Ergebnis. Dabei wurden die Essgewohnheiten und die damit zusammenhängende Gewichtszunahme von fast 9.000 Teilnehmern unter die Lupe genommen. Nach 28 Monaten wurde bei über 900 Probanden eine Gewichtszunahme von 5 Kilogramm oder mehr verzeichnet.

Die Studie ergab, dass jene Teilnehmer, die zweimal oder öfter pro Woche Nüsse gegessen haben, ein signifikant niedrigeres Risiko zuzunehmen hatten als jene Probanden, die nie oder nur selten zu Nüssen gegriffen haben. Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass Nüsse sogar beim Abnehmen helfen können und bei einer herzschützenden Ernährungsweise eine überaus wichtige Komponente darstellen.

Cashewkerne senken den Cholesterinspiegel und schützen das Herz

Cashewkerne sind ein wunderbares Beispiel dafür, dass Fett nicht gleich Fett ist. In 100 Gramm Cashewnüssen stecken rund

  • 27,5 g einfach ungesättigte Fettsäuren
  • 3,3 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 9,3 g gesättigte Fettsäuren

Nun konnte bereits in vielen Studien nachgewiesen werden, dass sich das Essen von Cashewkernen positiv auf den Cholesterinspiegel und das Herz auswirkt. Dies wird darauf zurückgeführt, dass Cashewkerne besonders reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Doch auch die enthaltenen gesättigten Fettsäuren können sich auf die Gesundheit positiv auswirken, wie Sie unter folgendem Link in Erfahrung bringen können: Gesättigte Fettsäuren sind gesund!

Wissenschaftler von der Loma Linda University in Kalifornien liessen verlauten, dass Menschen, die öfter als viermal pro Woche Nüsse essen, ein um 37 Prozent niedrigeres Risiko für Herzerkrankungen haben als Menschen, die selten oder gar keine Nüsse essen.

Bei einer weiteren Studie aus den USA wurden die Cholesterinwerte von 600 Probanden untersucht. Sie assen acht Wochen lang im Schnitt 67 Gramm Nüsse pro Tag. Dadurch konnte der Cholesterinspiegel um 7 Prozent gesenkt werden.

Eine Metaanalyse von diversen kontrollierten klinischen Studien hat im Jahr 2015 ausserdem gezeigt, dass Cashewkerne und Nüsse im Allgemeinen den systolischen Blutdruck senken, während Pistazien auch den diastolischen Blutdruck reduzieren. Es kann deshalb grundsätzlich sinnvoll sein, Cashewkerne mit anderen Nüsse zu kombinieren. Denn jede Nuss-Art ist einzigartig und zeichnet sich durch eine individuelle Fettsäuren- bzw. Nährstoff-Komposition aus.

Cashewkerne: Allergien sind selten, aber heftig

Obgleich Cashewkerne mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht werden, soll natürlich nicht verschwiegen werden, dass es auch Menschen gibt, die davon leider Abstand nehmen müssen. Allergien gegen Cashewkerne kommen zwar nur selten vor, können aber durchaus zu schweren Symptomen führen.

Britische Forscher von der Cambridge University haben eine Studie mit 141 Kindern durchgeführt. Dabei konnten sie erstmals aufzeigen, dass eine Cashewnussallergie mit heftigeren Symptomen in Verbindung gebracht werden kann als eine Erdnussallergie. So litten die kleinen Probanden mit Cashewnussallergie im Vergleich 8-mal häufiger unter Atemnot als die Erdnussallergiker. Auch traten bei ihnen mit einer 14-mal höheren Wahrscheinlichkeit Herz- und Kreislaufprobleme wie z. B. Herzrhythmusstörungen und Blutdruckabfall auf.

Experten raten allen Menschen zur Vorsicht, die z. B. auf Erd- oder Haselnüsse allergisch reagieren, da in diesem Fall das Risiko deutlich erhöht ist, auch Cashewkerne nicht zu vertragen. Dabei sollte bedacht werden, dass Cashewkerne in verarbeiteten Lebensmitteln wie Desserts, asiatischen Speisen oder Müsliriegeln und zudem in Haar- und Körperpflegemitteln enthalten sein können.

All jene, die keine Cashewnussallergie haben, sollten beim Kauf ebenfalls nicht zur erstbesten Packung greifen, sondern unbedingt auf eine gute Qualität achten. Denn nur dann können Sie von den beschriebenen gesundheitlichen Wirkungen im vollen Umfang profitieren.

Cashewkerne kaufen: Qualitätskriterien

Cashewkerne können heutzutage bereits in jedem Supermarkt gekauft werden. Sie kosten mehr als viele andere Nussarten, da die Ernte und die Verarbeitung mit viel Aufwand verbunden sind. Die Qualität hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Die Ernte

Wenn die Cashewäpfel voll ausgereift sind, fallen sie ganz selbständig vom Baum und können dann eingesammelt werden. Anschliessend werden die Cashewfrüchte abgetrennt und gereinigt. Leider wird der Erntezeitpunkt meist vorgeschoben, indem beispielsweise an den Ästen geschüttelt wird oder die Cashewfrüchte mit einem Stock heruntergeschlagen werden. Das hat zur Folge, dass viele unreife Cashewkerne auf den Markt kommen, die in Bezug auf die Qualität zu wünschen übrig lassen. Nur etwa 15 Prozent der meist sehr armen Bauern können den idealen Erntezeitpunkt abwarten, da der Ertrag auch von der Geschwindigkeit abhängt, mit der die Cashewkerne eingesammelt werden.

Die Trocknung

Nachdem die Cashewfrüchte geerntet wurden, müssen Sie erst einmal getrocknet werden. Dies ist notwendig, um die Kerne lagerfähig zu machen und vor Schimmelbefall zu bewahren. Traditionell werden die Früchte einfach für 2 bis 3 Tage in die Sonne gelegt. In Indien werden jedoch nur noch 5 Prozent der Cashewkerne auf diese Weise getrocknet. Vielmehr ist es heute schon die Regel, dass Trocknungsgeräte zum Einsatz kommen, in denen Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius vorherrschen. Dadurch wird zwar der Prozess beschleunigt, durch die hohe Temperatur leidet jedoch die Qualität.

Die Röstung

Anders als andere Nüsse können Cashewkerne nicht einfach in der Schale verkauft werden, da sich darin das weiter oben genannte giftige CNSL befindet. Ausserdem ist die Cashewschale extrem hart und kann nur mit speziellen Werkzeugen geknackt werden. Damit sich die ätzenden Stoffe verflüchtigen und die Schale brüchig wird, kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung. Traditionell werden die Cashewfrüchte im Feuer geröstet, in Fabriken werden sie z. B. mit Dampf behandelt, direkt im austretenden CNSL gesiedet oder in grossen Rösttrommeln geröstet. Dabei werden die Cashewkerne hohen Temperaturen von bis zu über 200 Grad Celsius ausgesetzt, was ihre Qualität natürlich drastisch vermindert.

Cashewnüsse in Rohkostqualität stellen in Bezug auf die Verarbeitung eine besondere Herausforderung dar und werden deshalb nur selten angeboten.

Gibt es Cashewkerne in Rohkostqualität?

Unter Rohkostqualität versteht man im Allgemeinen Lebensmittel, die nicht über der sog. Fiebergrenze von 42 bis 45 Grad erhitzt wurden. In diesem Sinne gehen Cashewnüsse daher natürlich nicht mehr als Rohkost durch. Dennoch findet man immer wieder bei Spezialanbietern auch Cashewkerne in Rohkostqualität im Angebot.

Hier wurden die Cashewkerne bei niedrigen Temperaturen getrocknet und anschliessend mit speziellen Nussknackern kalt geknackt. Zu den Anbietern von hochwertigen Cashewkernen in Rohstoffqualität zählt beispielsweise das Unternehmen Keimling, das laut eigenen Angaben auch auf gute Arbeitsbedingungen in den verarbeitenden Betrieben achtet, was keine Selbstverständlichkeit ist:

Cashewkerne: Ein blutiges Geschäft

Der Anbau und die Verarbeitung von Cashewkernen finden ausschliesslich in armen Ländern statt und gehen oft mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen einher. Erntehelfer in Afrika verdienen ungefähr 25 Cent pro Stunde, in Indien und Pakistan sogar nur 10 Cent. Dazu kommt, dass Kinderarbeit keine Seltenheit ist. Die kleinen Arbeiter werden laut der International Labour Organization oft wie Sklaven gehalten und arbeiten 14 Stunden pro Tag, wofür sie mit maximal 50 Cent abgefertigt werden.

Jene Menschen, die an Verarbeitungsprozessen beteiligt sind, verdienen meist nicht mehr, sind aber zudem dem toxischen CNSL ausgesetzt. Werden die Cashewfrüchte geröstet, entsteht ein schwarzer Rauch, der beim Einatmen zu starken Irritationen und Schleimhautverätzungen führt. Dazu kann es zu Binde- und Hornhautentzündungen im Auge sowie Magen-Darm- und Nierenentzündungen kommen.

Beim kalten Knacken der Cashewkerne wird das CNSL zuvor nicht unschädlich gemacht, so dass es die Haut an den Händen verletzt und dauerhaft schädigen kann. Dies führt soweit, dass viele Arbeiter gar keinen Fingerabdruck mehr haben. Gerade in Ländern, in denen es viele Analphabeten gibt, führt dieser Verlust automatisch zur Geschäftsunfähigkeit.

Gummihandschuhe könnten dabei helfen, die Arbeiter zu schützen, doch in vielen Fabriken müssten diese die Kosten selbst tragen, was sie sich finanziell nicht leisten können. Die Schutzhandschuhe zersetzen sich nämlich unter dem Einfluss des CNSL nach kurzer Zeit und müssen deshalb immer wieder ausgetauscht werden.

Kaufen Sie Cashewkerne mit Bedacht und setzen Sie ein Zeichen!

Wenn Sie nun denken, dass es wohl besser wäre gänzlich auf Cashewkerne zu verzichten, dann irren Sie sich. Viele Familien, die unter dem Existenzminimum leben, sind nämlich dringend auf diese Einkünfte angewiesen, deren Abnahme bzw. Wegfall – z. B. im afrikanischen Staat Guinea-Bissau – bereits zu Hungerkrisen geführt hat.

Setzen Sie ein Zeichen, indem Sie auf höchste Qualität Wert legen UND zu fair gehandelten Cashewkernen aus Bio-Anbau zurückgreifen. Seien Sie „lästig“ und erkundigen Sie sich direkt bei den Anbietern, wie es mit den Arbeitsbedingungen in den verarbeitenden Betrieben bestellt ist. Es gibt viele wunderbare Beispiele dafür, dass es sich bei den leckeren Nüssen nicht unbedingt um sogenannte „Blut-Cashews“ handeln muss!

Dazu zählen u. a. die Kooperativen Zoutou de Kourinion sowie Wouol in Burkina Faso und Phuoc Hung in Vietnam oder auch die Frauenkooperative La Sureñita in Honduras, welche sogar die Verarbeitung, die Verpackung und den Export der Cashewkerne selbst organisiert.

Da Sie nun darüber Bescheid wissen, wie aufwändig die Ernte und die Verarbeitung von Cashewkernen ist und wie wenig die Bauern und Arbeiter verdienen, werden Sie sich nicht mehr über die hohen Preise ärgern, sondern gern mehr für fair produzierte und gehandelte Cashewkerne bezahlen – und jede einzelne Nuss zu schätzen wissen.

Wie werden Cashewkerne richtig gelagert?

Da Cashewkerne wie alle anderen Nüsse ranzig werden können, ist es sehr wichtig, dass sie sachgemäss gelagert werden. Noch verpackte Cashewkerne sind bei kühler und trockener Lagerung lange haltbar – optimal sind Temperaturen zwischen 10 und 18 Grad Celsius. Achten Sie auf das Ablaufdatum.

Wenn Sie die Packung bereits angebrochen haben, sollten Sie diese möglichst luftdicht wieder verschliessen und zügig aufbrauchen. Sie können Cashewkerne jedoch auch im Kühlschrank aufbewahren, dann sind sie bis zu vier Wochen haltbar. Am besten ist es, sie in luftdicht schliessende Glasgefässe zu geben, da sie schnell das Aroma von anderen Lebensmitteln annehmen. Sie können Cashewkerne ausserdem bestens einfrieren, im Eisfach lassen sie sich bis zu zwölf Monate lang lagern.

Die korrekte Lagerung von Nüssen ist überdies deshalb so wichtig, da bestimmte Schimmelpilze Giftstoffe – die sogenannten Aflatoxine – bilden können. Diese haben eine krebserregende Wirkung, können zu Leber- und Nierenschäden führen und sogar das Erbgut verändern.

Essen Sie deshalb unter keinen Umständen überlagerte, muffig riechende, verfärbte oder gar sichtbar schimmelige Cashewkerne! Sollten Sie die Nüsse bereits in den Mund genommen haben und bemerken, dass sie seltsam oder verdorben schmecken, dann spucken Sie sie sofort wieder aus. Bedenken Sie schon beim Kauf, dass ganze Cashewkerne weniger anfällig sind als gemahlene.

Cashewkerne in der Küche

In Europa werden am liebsten geröstete und gesalzene Cashewkerne in Form eines Snacks vor dem Fernseher oder auf Partys als Appetithäppchen geknabbert. Doch dank ihres milden Geschmacks passen die Cashews eigentlich in jedes Gericht: In Salate, Risotti, Pastasaucen, Gemüseeintöpfe sowie in Torten oder Eiscreme.

In der indischen Küche werden Cashewkerne gern in Currys verwendet. Auf den Philippinen gibt es ein beliebtes Dessert mit dem Namen „turrones de casuy“, eine Art Marzipan aus Cashewkernen, und in Mozambique und Südafrika zählt der Kuchen „bolo polana“, der Cashewkerne und gestampfte Kartoffeln enthält, zu den ganz grossen kulinarischen Highlights.

Die Nüsse können aber auch prima – im Ganzen oder gehackt – in europäische Gerichte integriert werden. Wie wäre es beispielsweise mit einem leckeren Pesto, wobei anstelle von Pinienkernen Cashewkerne und Basilikum zum Einsatz kommen?

In der Rohkostküche werden Cashewkerne als Grundlage für vegane Cremetorten, für veganes Tiramisu, vegane Sahne, Marzipan und vieles mehr verwendet. Auch herzhafte Rohkostspeisen lassen sich aus den Cashewkernen herstellen, z. B. Frischkäse. Ein Rezept finden Sie hier: Milchersatz, wo der Frischkäse allerdings mit Macadamianüssen hergestellt wurde. Mit Cashewkernen schmeckt er jedoch mindestens ebenso gut.

Der inzwischen im Handel überall erhältliche Cashewmus kann ebenfalls für viele Gelegenheiten verwendet werden, z. B. als wohlschmeckendes Topping für Cracker, als Dip für Gemüse, zum Verfeinern von Saucen oder zur Herstellung von Shakes. Überdies findet die rein pflanzliche Cashewmilch immer mehr Anklang.

Das Rezept: Cashewmilch

Cashewmilch ist äusserst nährstoffreich, schmeckt köstlich und ist zudem in 5 Minuten zubereitet:

Zutaten:

  • 200 g Cashewkerne (am besten in Rohstoffqualität)
  • 600 g Wasser

Zubereitung:

  • Weichen Sie die Cashewkerne über Nacht in einer Glasschale mit Wasser ein.
  • Geben Sie die Cashewkerne ohne das Einweichwasser in einen Mixer, fügen Sie 600 g frisches Wasser hinzu und mixen Sie die Masse für etwa 2 Minuten. Sie können die Wassermenge nach Bedarf variieren, abhängig von der gewünschten Konsistenz.
  • Wenn Sie die Süsskraft erhöhen möchten, können Sie z. B. entsteinte Datteln mit mixen.
  • Lassen Sie die Cashewmilch für einige Minuten stehen, damit sich die Rückstände der Cashewkerne absetzen oder filtern Sie sie einfach durch ein sauberes Tuch.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/cashewkerne.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die überraschenden Vorteile von Lorbeerblättern.


Jeder gute Koch kennt das Geheimnis einer guten Suppe oder eines leckeren Eintopfs: Lorbeerblätter! Das aromatische, olivgrüne Blatt verleiht den Gerichten das gewisse Etwas. Doch nicht nur das: Lorbeerblätter sind auch gegen Herz- und Atemwegserkrankungen sowie bakterielle Infektionen wirksam. Zudem verlangsamen sie deinen Alterungsprozess.

Doch das waren noch längst nicht alle gesundheitlichen Vorteile. Du wirst überrascht sein, welche positive Auswirkungen Lorbeerblätter noch auf deinen Körper haben.

 

1. Schuppen loswerden

Zerkleinere ein paar Lorbeerblätter, vermische sie mit Jojobaöl und massiere diese Kombination auf deine Kopfhaut ein. Wickle nun ein Handtuch um deine Haare und lasse die Essenzen 15 bis 60 Minuten lang einwirken. Du kannst zusätzlich auch ein paar Tropfen ätherisches Lorbeerblatt-Öl zu deinem normalen Shampoo hinzugeben, damit Schuppen keine Chance mehr haben. 

2. Gelenkentzündungen behandeln

Eine Studie aus dem Jahr 2003 hat ergeben, dass Lorbeerblätter die gleichen antientzündlichen und schmerzlindernden Eigenschaften haben wie herkömmliche Medikamente zur Behandlung von Gelenkentzündungen (z.B. Morphin). Reibe im Falle eines Falles ein paar Tropfen ätherischen Lorbeerblatt-Öls auf die schmerzenden Stellen. Zudem solltest du Lorbeerblätter regelmäßig als Würzmittel für deine Gerichte verwenden. 

3. Diabetes bekämpfen

Ja, das stimmt wirklich: Lorbeerblätter helfen beim Kampf gegen Diabetes Typ 2. Das wurde im Rahmen einer Studie herausgefunden, die die pakistanische „University of Agriculture“ veröffentlicht hat. Der Verzehr von 3 Gramm Lorbeerblättern täglich senkt demnach den Blutzuckerspiegel. 

4. Angst und Müdigkeit loswerden

Die in Lorbeerblättern enthaltenen Nährstoffe wirken sich entspannend und beruhigend auf die Psyche aus. Verbrenne dazu ein paar gut getrocknete Blätter in einem feuerfesten Behälter. Schon wenige Minuten später riecht es nicht nur gut, sondern es stellt sich auch die gewünschte beruhigende Wirkung ein. 

5. Herzgesundheit erhalten

Kaffeesäure, ebenfalls in Lorbeerblättern vorhanden, ist eine organische Verbindung, die die Kapillaren im Herzen stärkt. Zudem wird der Cholesterinspiegel gesenkt. Ein besonders schmackhafter Weg, sich diese Vorteile zunutze zu machen, ist z.B. die Kombination aus Lachs und Lorbeerblättern: Das ergibt nicht nur ein leckeres Gericht, sondern ist auch besonders gut fürs Herz.

6. Blasenentzündung heilen

 

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Nicht immer sind Antibiotika gegen eine schmerzhafte Blasenentzündung notwendig. Manchmal helfen auch Hausmittel. Bewährt hat sich z.B. ein Getränk aus ein paar stark zerkleinerten Lorbeerblättern zusammen mit Milch.

7. Atemwege befreien 

Lorbeerblätter stimulieren die Atemwege und tragen dazu bei, dass sich der Schleim in der Lunge löst. Am besten bereitest du dir eine Dampfinhalation aus getrockneten oder zerkleinerten Lorbeerblättern. Du kannst deinen Brustkorb aber auch mit Lorbeeröl massieren, wenn du unter Asthma oder Allergien leidest.

Es lohnt sich also, Lorbeerblättern eine Chance zu geben, wenn du unter den genannten Beschwerden leidest. Verschwinden diese nicht, solltest du dich selbstverständlich an einen Arzt wenden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/lorbeerblatt/

Gruß an die Wissenden

TA KI