Champignon – ein Speisepilz, der Heilkräfte besitzt


Der Agaricus bisporus, auch Kulturchampignon oder zweispuriger Egerling genannt, zählt in unseren Breiten und auch weltweit zu den bekanntesten Speisepilzen. Frisch auf dem Teller verfeinert er mit seinem Aroma nicht nur manches Gericht, sondern versorgt uns dabei noch nebenbei mit vielen wertvollen Nährstoffen, wie z. B. den Vitaminen B, D, E, und K, den Mineralstoffen Eisen, Zink und Kalium. Da 100 g Champignons lediglich ca. 15 kcal haben, ist er auch ein idealer Begleiter jeder Schlankheitskur.

Die verschiedenen Champignonsorten unterscheiden sich durch die Farbe und der Größe ihres Hutes (1,5 cm bis ca. 5 cm). Die farbliche Palette reicht von weiß, beige bis hin zur bräunlichen Einfärbung des Hutes. Der Geschmack des Fruchtfleisches ist sehr mild und hat einen mandel- bzw. nussartigen Geschmack.

Entdeckt wurde er um 1700 in Frankreich. Gärtner des Sonnenkönigs Ludwigs des XIV. fanden diese Pilze (franz. Champignons) auf den Beeten in ihren Schlossgärten. Schnell fanden sie heraus, für welche kulinarische Bereicherung diese Gewächse sorgten. So galten sie zu dieser Zeit als kulinarische Delikatesse und waren nur den Königshäusern und den Adligen vorbehalten.
Erst Mitte des letzten Jahrhunderts änderte sich dies und der Champignon zählt seitdem zu den bekanntesten Pilzsorten rund um den Globus. Er ist nun zu erschwinglichen Preisen in frischer Qualität rund ums Jahr erhältlich.
Mittlerweile stellte man auch fest, dass der Champignon auch mit Heilkräften versehen ist.

Einsatzgebiete:

Diabetes Mellitus: der Champignon enthält ein spezielles Enzym, „Tyrosinase“ genannt. Diesem Enzym wird eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt.

zur Krebsprävention: Forschungen haben ergeben, dass insbesondere bei Brustkrebs, Darm- und Prostatakrebs das Wachstum des Tumors durch die Heilwirkung des Champignons reduziert werden kann. Auch eine vorbeugende Wirkung wurde durch den Verzehr der Pilze festgestellt.
Auch im Rahmen des Prostatakrebses wurden derartige Beobachtungen gemacht.

während der Stillzeit: es wurde beobachtet, dass bei einem regelmäßigem Verzehr von Champignons in der Stillphase die Milchproduktion angeregt wird.

Herz- und Gefäßerkrankungen: der Champignon eignet sich wunderbar im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird. Zudem enthalten die Pilze sehr viel Kalium, aber wenig Natrium, so dass ihnen auch eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt werden kann.

Leberprotektiv: Die Extrakte des Champignon wirken auch als Leberschutz.

bei veganer Ernährung: durch den hohen Gehalt an Vitamin B12 ist er auch ein guter Begleiter im Rahmen der veganen Ernährung.

Gicht: aufgrund des nicht sehr hohen Gehalts an Purinen ist der Champignon auch bei einer purinarmen Ernährung angesagt. Zudem wirken seine Inhaltsstoffe stabilisierend auf den Harnsäurespiegel im Blut.

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Champignons zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche Champignons zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver oder Extrakt macht Sinn! Eine Ausnahme bilden ernährungsphysiologische Gesichtspunkte.

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/champignon.htm

Gruß an die Besseresser

TA KI

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2 Kommentare zu “Champignon – ein Speisepilz, der Heilkräfte besitzt

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