Dijsselbloem in Kritik wegen Vorwurf: „Südländer verschwenden ihr Geld für Schnaps und Frauen“


Der Vorsitzende der Eurogruppe erntet Kritik mit dem Vorwurf, südliche Euroländer hätten ihr Geld „für Schnaps und Frauen“ verschwendet.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, stößt mit dem Vorwurf, südliche Euroländer hätten ihr Geld „für Schnaps und Frauen“ verschwendet, parteiübergreifend auf Kritik.

In der Eurozone gehe es „um Verantwortung, Solidarität, aber auch um Respekt“, schrieb der Fraktionsvorsitzende der konservativen EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), am Mittwoch auf Twitter. Für Klischees sei da „kein Platz“. Mit den Sozialdemokraten kritisierten auch Parteifreunde den Niederländer.

Der niederländische Finanzminister hatte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe) gesagt, die nördlichen Euroländer hätten sich mit den Krisenstaaten im Süden solidarisch gezeigt. Wer Solidarität einfordere, habe aber auch Pflichten, sagte Dijsselbloem. „Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten.“

„Ich frage mich wirklich, wie jemand mit diesen Ansichten noch immer Vorsitzender der Eurogruppe sein kann“, sagte der italienische Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Europaparlament, Gianni Pittella. Die Äußerungen seien „beschämend“ und „diskriminierend gegenüber den Ländern Südeuropas.“

Der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva, auch ein Sozialdemokrat, sagte am Dienstag in Washington, Dijsselbloems Äußerungen seien „vollkommen inakzeptabel“. Er sei nicht geeignet, „um Vorsitzender der Eurogruppe zu bleiben“.

Der 50-jährige Dijsselbloem ist ist 2013 Eurogruppen-Chef. Sein Mandat war im Juli 2015 um nochmals zweieinhalb Jahre verlängert worden und endet regulär am 1. Januar 2018. Nach der Wahlschlappe der Sozialdemokraten in den Niederlanden dürfte er nun aber seinen Posten als Finanzminister in den kommenden Wochen verlieren. Die Euro-Staaten sind uneins in der Frage, ob er dann bis zum Ende seiner Amtszeit noch Eurogruppenchef bleiben kann.

Dijsselbloem weigerte sich am Dienstag bei einer Anhörung im EU-Parlament, sich für den Schnaps- und Frauen-Vorwurf zu entschuldigen. „Nein, sicherlich nicht“, sagte er auf eine entsprechende Forderung eines EU-Abgeordneten. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/dijsselbloem-in-kritik-wegen-vorwurf-suedlaender-verschwenden-ihr-geld-fuer-schnaps-und-frauen-a2077331.html

Gruß an die Zahlenden

TA KI

 

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3 Kommentare zu “Dijsselbloem in Kritik wegen Vorwurf: „Südländer verschwenden ihr Geld für Schnaps und Frauen“

  1. Schöne Fotografie des denkenden Menschen.
    Er denkt darüber nach, wie Menschen Geld für Frauen und Schnaps verschleudern.
    Der Mann scheint wirklich Wichtiges erfasst zu haben.

    Ups. Hab grad vergessen die Billionen, welche von Hirnis, welche im Geldsektor das tun, was man fälschlicherweise als Arbeit bezeichnet, verillusionalisiert und verschleudert und verpufft wurden und werden.
    Ups ups. Und habe vergessen, dass der Bruchteil eines Prozentes der Menschheit soviel besitzt, wie der ganze Rest der Mönschheit zusammengenommen.
    Upsupsups. Und habe das Kompelimento vergessen anzubringen, dass der BRD Hamsterradler bis zu 80% beim „Leiter“raufrasen dafür abgibt, dass die eben Genannten wenigstens es bitzeli realen Wert dafür haben was sie in ihren irrwirren Geldspielereien versauen.

    Wenn ich das mir so anschaue, dann müsste ich eigentlich sagen: Dieser Mann weist in der Feuersbrunst des Hauses auf einen wegspringenden Funken hin. So’na2rsch. Aber ich sage das nicht, denn es wäre Fäkalsprack, und ich will ja nicht stinkend stänkern.

    Upsupsupsups, habe ich nun doch es getan, gestänkert? Wenn ja, so verzeihe ich es mir.

    Zurück zu möglichster Realität:
    Wieviele der sogenannten Südländer WOLLEN denn in der EU sein?
    Ich habe gefragt:
    Wieviele der sogenannten Südländer WOLLEN denn in der EU sein?

    Wer in Italien, Spanien, Griechenland, Portugal will denn Almosen aus einer Kasse, die aus leeren Scheinen besteht, will von zu Unrecht sehr gut bezahlten Sesselwärmern in Bruxelles ein Erdnüsschen zugeworfen bekommen?

    99,999% der Südländer arbeiten gerne, würden ihre Olive und Orange gerne pflegen, würden gerne als beste Muratori arbeiten, einfach um Brot und Dach zu haben. Auch als Lehrer oder Ingenieur, nicht zu vergessen die ohne Sold das Allerwichtigste verrichtende Mutter und Oma.

    Was ist das für ein Gelabere allüberall.

    Was braucht der Mensch?

    Die Sonne. Luft zum Atmen. Boden unter den Füssen. Wasser. Kartoffel oder Reis. Dach. FREUNDE, FAMILIE.
    Mensch braucht weder Bildflachschirm noch Händ am Ohr noch Werbung für Speck dich weck noch all diesen gottverd Schss. Mensch braucht gut Feuer im Ofen, sauber Wasser, Stille, Tanz, Singen und Ruhe des Nachts.

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