„Gläserner Flüchtling“: Pro Asyl kritisiert Auslesen der Handydaten von Flüchtlingen – 60 Prozent der Migranten unidentifiziert


Die Organisation „Pro Asyl“ meint, dass systematische Auslesen der Handydaten von unidentifizierten Migranten in Deutschland sei „ein Ausspähen, das verfassungswidrig ist.“

Die Pläne der Bundesregierung, bei der Identitätsprüfung von Asylbewerbern auch den behördlichen Zugriff auf deren Handydaten zu ermöglichen, stoßen bei der Bundesbeauftragten für den Datenschutz auf schwere Bedenken.

Sie habe Zweifel, dass dieser massive Eingriff in Grundrechte verfassungsgemäß sei, warnte Andrea Voßhoff in einer Stellungnahme an den Bundestag, wie die Zeitungen der „Funke-Mediengruppe“ unter Berufung auf das ihr vorliegende Schreiben berichten.

Auf den Mobiltelefonen der Flüchtlinge lägen eine Fülle teils höchst persönlicher Daten, auch unbeteiligte Kontaktpersonen würden durch die Auswertung erfasst – bis hin zu Rechtsanwälten, erklärte Voßhoff weiter.

Handydaten auslesen sei „unverhältnismäßig“

Andererseits ließen sich mit den Handydaten allenfalls Indizien für eine Identität sammeln. Die geplante Regelung sei damit unverhältnismäßig und verstoße gegen Vorgaben des Grundgesetzes, kritisierte Voßhoff.

Die Organisation „Pro Asyl“ kritisierte in einem Schreiben an den Bundestag, der Gesetzentwurf schaffe den „gläsernen Flüchtling“. Mit dem systematischen Auslesen der Handydaten ohne Grenze zum grundgesetzlich geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung „erfolgt ein Ausspähen, das verfassungswidrig ist.“

Nach den Plänen der Bundesregierung, über die derzeit der Bundestag berät, soll das Bundesamt für Migration den Zugriff auf die Handydaten von Asylbewerbern erhalten, um die Identität der Betroffenen zu klären.

Das Bundesamt betont aber in einem Schreiben an den Bundestag, auf die Daten solle nur zugegriffen werden, wenn jemand keine gültigen Papiere besitze – dies ist nach früheren Angaben der Behörde bei 60 Prozent der Asylbewerber der Fall.

Das Bundesamt verteidigte die Regierungspläne: Die Handydaten könnten schnell wichtige Hinweise zur Plausibilität von Angaben der Asylsuchenden geben, etwa mit Blick auf verwendete Sprachen oder die Geodaten von Fotos, heißt es in der den Funke-Zeitungen vorliegenden Stellungnahme. (dts)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/glaeserner-fluechtling-pro-asyl-kritisiert-auslesen-der-handydaten-von-fluechtlingen-60-prozent-der-migranten-unidentifiziert-a2080391.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

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9 Kommentare zu “„Gläserner Flüchtling“: Pro Asyl kritisiert Auslesen der Handydaten von Flüchtlingen – 60 Prozent der Migranten unidentifiziert

  1. Pingback: dass systematische Auslesen der Handydaten … | inge09

  2. Moin Moin alle zusammen!!

    Ach nee, „Gläserner Flüchtling“: Pro Asyl kritisiert Auslesen der Handydaten von Flüchtlingen – 60 Prozent der Migranten unidentifiziert und ist auch noch Verfassungswidrig, so die Organisation Pro Asyl. 😳

    Aber das hier geht in Ordnung, wenn dieser Schein-Staat wissen will, wo die Deutschen sind – Elektronische Änderungen im Personal-Schein-Ausweisgesetz‼

    Da gibt es für den Blödmichel keine Verfassungswidrigkeit, um ihn aufzuspüren, wo immer er auch ist.

    https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/page/21/

    Merkwürdige heile Welt ist das im Bananenstaat!, aber der Blödmichel lässt es ja mit sich machen und wehrt sich noch nicht einmal‼ 😦

    Mit deutschem Gruß

  3. Sichtlich hat man bei ProAsyl vor allem davor Angst, dass
    ihre Unterstützung dabei Flüchtlinge ins Land zu holen, samt
    der dazugehörigen Netzwerke, Schleuserorganisationen die
    als Menschenrechtsorganisationen getarnt , Anwälte, welche
    sich mit Flüchtlingen als Mandaten bereichern und derartige
    Praktiken offen gelegt werden könnten, denn genau diese
    laufen oft über Handys ab.

  4. Hier kann nur am Wahltag Abhilfe geschaffen werden. Doch leider zeigt sich heute gerade wieder im Saarland, das gerade im Westen die Leute doch schon (verzeiht mir den Ausdruck) weichgekocht und verblödet sind. Sie erkennen nicht das große Spiel und werden wohl erst nach dem großen knall ein bischen aus dem Schlaf gerissen. Vorsorgen hilft nicht mehr. Ich habe meine Vorsorge getroffen und meinen Lebensraum im Osten geschaffen. Hier ist die Chance nach dem großen Knall besser. Auch Ihr könnt noch herkommen und seid herzlich willkommen in der großen deutschen Gemeinde

  5. Pingback: Honigmann-Nachrichten vom 27. März 2017 – Nr. 1060 | Der Honigmann sagt...

  6. Pingback: Honigmann-Nachrichten vom 27. März 2017 – Nr. 1060 | Terraherz

  7. ja,ja da kann man doch sehen wie diese sogenannte asylhelfer schon zu 200% gehirngewaschen sind, was soll man dazu sagen. eigenen gehirn haben diese menschen nicht mehr und ich würde diese leuten mal empfehlen dies zu beherzigen , LESEN GEFÄHRDET DIE DUMMHEIT:
    ALFRED

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