Resveratrol – Der Stoff, der Ihre Nerven schützt


Resveratrol, ein Stoff, der in besonders grossen Mengen in der Haut von roten Trauben vorkommt, hat neuroprotektive Wirkung – so Forscher in einer Studie vom März 2017. Das bedeutet, der Pflanzenstoff schützt die Nerven vor schädlichen Einflüssen. Nerven sind für ihre schlechte Regenerationsfähigkeit bekannt. Einmal beschädigt, fällt es ihnen nicht so leicht, sich wieder zu erholen. Umso besser, wenn man nervenschützende Stoffe kennt, damit die Nerven gar nicht erst Schäden erleiden. Resveratrol ist einer dieser Nervenschutzstoffe.

Resveratrol: der gesunde Stoff aus Trauben

Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff mit vielen aussergewöhnlichen Wirkungen für die Gesundheit. Er kann dabei helfen, einen zu hohen Blutdruck zu senken, den Cholesterinspiegel zu regulieren, das Blut zu verdünnen und Krebs abzuwehren.

Selbst auf den Hormonhaushalt hat Resveratrol eine äusserst positive und regulierende Wirkung (z. B. beim Polyzystischen Ovarialsyndrom PCOS), wie wir hier beschrieben haben: Resveratrol reguliert Hormonhaushalt bei PCOS

Rote Trauben enthalten besonders viel Resveratrol. In den köstlichen Früchten ist jedoch nicht nur Resveratrol enthalten, sondern noch andere sekundäre Pflanzenstoffe mehr, wie z. B. das Quercetin. Beide Stoffe will man in den nächsten Jahren begleitend zu Chemotherapien einsetzen, da sie die Wirkung der Therapie verstärken können und gleichzeitig die teilweise schlimmen Nebenwirkungen merklich lindern. Wir haben hier darüber berichtet: Resveratrol und Quercetin: Bald Begleiter von Chemotherapien

Resveratrol: der Anti-Aging-Stoff

In einer Studie, die in The Journals of Gerontology veröffentlicht wurde, zeigten Wissenschaftler vom Virginia Tech Carilion Research Institute, dass Resveratrol ausserdem die Muskulatur sowie die Verbindungsstellen zwischen den Nerven – man nennt sie Synapsen – vor den negativen Auswirkungen des Alterungsprozesses schützen kann.

„Alles geht langsamer, wenn man älter wird,“ sagt Dr. Gregorio Valdez, Assistenzprofessor am Virginia Tech Carilion Research Institute.

Altersbedingte Gangunsicherheiten, Gleichgewichtsprobleme und motorische Koordinationsstörungen führen im Alltag zu vielen Problemen. Unfälle passieren, die Mobilität ist eingeschränkt, die üblichen Folgen von Bewegungsmangel stellen sich ein – und alles zusammen reduziert die Lebensqualität.

Wir arbeiten nun daran, jene molekularen Veränderungen zu identifizieren, die während des Alterungsprozesses zu den beschriebenen motorischen Problematiken führen – und ich glaube, dass wir schon bald in der Lage sein werden, die altersbedingte Degeneration neuronaler Verbindungen und Schaltkreise zu verlangsamen.“

Resveratrol schützt Nerven und Muskeln

Eine optimale, nämlich niederkalorische Ernährung in Kombination mit Bewegung – so weiss man bereits – schützt die neuromuskulären Synapsen vor altersbedingten Verschleisserscheinungen. Neuromuskuläre Synapsen sind für die Weiterleitung von Bewegungsbefehlen an die Muskeln zuständig. Klappt diese Weiterleitung nicht, kommt es zu den oben genannten Bewegungseinschränkungen.

Resveratrol könnte hier ein wichtiges und hilfreiches Werkzeug sein. Gibt man den Stoff über einen langen Zeitraum älteren Tieren, dann zeigt er ähnlich faszinierende, nämlich stark verjüngende Wirkung wie die Kombination aus niederkalorischer Ernährung und Bewegung.

Resveratrol: Wein trinken ist keine gute Idee

Resveratrol steckt insbesondere in der Haut der dunklen Trauben. Weisswein hat daher keine nennenswerten Resveratrolgehalte. Auch Traubensaft liefert nur wenig Resveratrol, weil beim Entsaften die Traubenhaut entfernt wird. Rotwein ist hier also tatsächlich der Spitzenreiter.

Dennoch sind die Resveratrolmengen auch im Rotwein zu gering (ca. 10 mg/l), um die beschriebene nervenschützende und verjüngende Wirkung zu erzielen. Dafür sind etwa 120 mg pro Tag erforderlich, so dass man täglich 12 Liter Wein trinken müsste, um diese Menge aufzunehmen. Rotwein kommt daher als Resveratrolquelle zum Nervenschutz nicht in Frage.

Resveratrol: immer kombiniert mit anderen Traubenstoffen

Reine Resveratrol-Nahrungsergänzungen sind jedoch auch nicht empfehlenswert, da Resveratrol wenigstens einen Teil der anderen Pflanzenstoffe benötigt, die in der Traube enthalten sind, z. B. Quercetin, Catechin und Rutin.

Je mehr dieser Stoffe in Kombination miteinander vorliegen, umso besser die Wirkung, da alle diese Stoffe synergistisch wirken, sich also gegenseitig unterstützen und verstärken. Achten Sie beim Kauf von Resveratrol-Präparaten somit darauf, dass es sich nicht um ein Mono-Präparat handelt, sondern um eine Kombination der genannten Stoffe.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/resveratrol-anti-aging-170404030.html

Gruß an die, die sich bewußt sind, warum das Verhalten „Anderer“ immer wieder bewertet werden soll…

Schnapsköpfe sind hier nicht gemeint- und auch keine „Blausäufer„, oder „Komatrinker„…Aber die, die hier ihren Arzt und Apotheker frequentieren, um ein ellequentes rezeptfreies freiferkäufliches  Schalfmittel ersteigern zu können- Richter und Henker- diese Gesunnung wird zur Wahrheit führen..

TA KI

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