John Embry: Billionen Dollar unverkäuflicher Anlagewerte in Zentralbankbilanzen


Am 8. Mai 2017 veröffentlichte King World News Auszüge aus einem Gespräch zwischen John Embry und dem KWN-Seitenbetreiber Eric King. Dort stellt Embry fest, dass die Edelmetallpreise, ungeachtet der Nachrichtenlage, im Verlauf der letzten Woche »unbarmherzig angegriffen« worden seien. Weiter habe der US-Aktienmarkt die weltweiten Märkte inzwischen so weit nach oben getrieben, »dass die globalen Aktienmärkte zusammengenommen jetzt eine Marktkapitalisierung auf einem Allzeithoch handeln«.

Für Embry ist dies jedoch keine Überraschung, da die Zentralbanken weltweit ihre Anlagewerte seit der letzten Finanzkrise 2008 dramatisch erhöht und »praktisch alle Finanzanlagen aufgekauft« hätten, welche finanziell gestützt werden mussten. »Ihre Bilanzen sind jetzt durchsetzt mit Billionen von Dollars an Anlagewerten, welche praktisch unverkäuflich sind«, stellt Embry fest.

Es sei zudem offensichtlich, dass die Zentralbanken sich bei der Stützung der Märkte abwechseln. »Wenn die US-FED eine Verschnaufpause einlegt, dann greifen die Europäische Zentralbank und/der die Bank of Japan ein und fluten den Markt mit frisch geschaffenem Geld«, sagt Embry und verleiht seiner Einschätzung Ausdruck, dass dies gezielt zu einer weltweiten Hyperinflation führen soll.

Die Drückung der Gold- und Silberpreis sei derweil auf »neuen Höhen der Lächerlichkeit« angekommen, da die Zentralbanken ihre Helfershelfer sich die größte Mühe gäben, die Öffentlichkeit von der »grotesken Geldpolitik« der Zentralbanken abzulenken. Dabei weist er auf die enorme Menge an Short-Positionen hin, welche sich in den vergangenen Monaten bei der COMEX aufgebaut hätten. Davon ausgehend, dass eine Hyperinflation sich recht bald Bahn brechen wird, stellt Embry fest, dass »physisches Gold und Silber letztlich die Rettung eines jeden Portfolios sein werden«.

Die vergangenen Freitag vom US-Arbeitsamt veröffentlichten Arbeitsmarktstatistiken seien »ein schlechter Scherz«, so Embry. Es sei ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 4,4 % berichtet worden, wobei vollkommen außer Acht gelassen worden sei, dass es »Abermillionen arbeitsfähiger Menschen gibt, welche einfach aufgehört haben nach Arbeit zu suchen«. Folglich werde der Eindruck vermittelt, dass mit der US-Wirtschaft alles zum Besten stehe, doch wenn man genauer hinschaue, dann sehe man »überall aufkeimende Schwäche«. Zudem seien die Steuereinnahmen der Regierung zuletzt gefallen, was ebenfalls ein schlechtes Signal sei.

Zusammenfassend stellt Embry fest, dass »ein sehr interessanter Sommer« bevorstehe und sagt: »Unterm Strich ist zu sagen, dass die Menschen gar nicht vorsichtig genug sein können.«

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

***

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/05/john-embry-billionen-dollar-unverkaeuflicher-anlagewerte-in-zentralbankbilanzen/

Gruß an die Klardenker

TA KI

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Ein Kommentar zu “John Embry: Billionen Dollar unverkäuflicher Anlagewerte in Zentralbankbilanzen

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