Nicht wegschütten: Für diese Dinge kann Nudelwasser noch gut sein.


Ob Spaghetti, Penne, Rigatoni oder Tagliatelle – jeder liebt Pasta! Im Durchschnitt tummeln sich die leckeren Teigteilchen dreimal wöchentlich auf den Tellern der Deutschen und in der Monatsbilanz schlagen sie mit rund 18 Euro auf der Ausgabenseite zu Buche.

Kein Wunder: So ist inzwischen erwiesen, dass Nudeln nicht nur satt, sondern auch glücklich machen. Dazu kommt, dass man für die Zubereitung nun wahrlich keinen Doktortitel in Raketenwissenschaft benötigt. Ein paar tolle Anregungen für abwechslungsreiche Pastaküche gibt es zum Beispiel hier. Wichtig ist nur, dass die Pasta in reichlich Salzwasser al dente gekocht wird. Wer da am falschen Ende spart, hat einen undefinierbaren Pamps auf dem Teller. Doch was macht man am Schluss mit all dem Kochwasser? Einfach weggießen ist eindeutig viel zu schade und deshalb keine Option für Sparfüchse und Umweltengel. Deshalb hier von uns ein paar clevere Ideen:

Pixabay

Als Blumenwasser

Deine Pflanzen werden sich freuen: Nudelwasser eignet sich aufgrund des Mineraliengehalts perfekt zum Gießen. Am besten lauwarm nutzen.

Für Sauce und Pesto

Als Zugabe für die Tomatensauce gibt Nudelwasser den letzten Pfiff. Aber auch dein leckeres Pesto freut sich über einen Schuss davon. Noch leicht warm sorgt es für die perfekte Bindung.

Für Brot- und Pizzateig

Jeder Hefeteig braucht sowohl Flüssigkeit als auch eine Prise Salz. Im Nudelwasser hast du beides bereits enthalten. Nimm also einfach davon die je nach Rezept erforderliche Menge.

Zum Einweichen von Hülsenfrüchten

 

Bohnen, Erbsen, Linsen – lassen dein Immunsystem grinsen. Aber damit sie besser verträglich sind, sollten sie vor der Zubereitung eingeweicht werden. Nimm dazu Nudelwasser und lass alles über Nacht durchziehen. Perfekt!

Für den Abwasch

Ob du es glaubst oder nicht: Die aus den Nudeln gelöste Stärke wirkt wie ein natürliches Putzmittel. Warmes Nudelwasser ist also perfekt für den Abwasch geeignet. Sogar hartnäckige Verschmutzungen in Topf und Pfanne lassen sich damit lösen.

Für ein Fußbad

Wer abends nach getaner Arbeit unter schmerzenden oder geschwollenen Füßen leidet, sollte unbedingt ein Fußbad in warmem Nudelwasser probieren. Sowohl die wohltuende Wärme als auch die Mineralien machen daraus im Nu Prinzessinnen-Füßchen. Unbedingt mal testen!

Für die Haare

Strapaziertes Haar freut sich immer über besondere Pflege. Eine Kurpackung aus Nudelwasser macht es schön geschmeidig. Einfach in die Mähne einmassieren, 10 Minuten wirken lassen und danach auswaschen. Nun wie gewohnt noch dein Shampoo nutzen und du wirst staunen.

Zum Dampfgaren

Dampfgaren ist die schonendste Methode, Gemüse zuzubereiten und sogar aus der Sterneküche nicht mehr wegzudenken. Nimm als Grundlage einfach Nudelwasser, stell einen Dämpfeinsatz in den Topf und los geht’s. Gesünder kannst du gar nicht kochen.

Als Suppengrundlage

Selbst für eine herzhafte Brühe oder Suppe ist das Nudelwasser perfekt. Nachdem du beispielweise das Wurzelgemüse kurz angeschwitzt hast, löschst du alles damit ab. Dann nur aufkochen und ziehen lassen, abschmecken und fertig!

Zum Basteln

Sogar die Kleinsten haben etwas davon, wenn du Nudelwasser richtig nutzt: Denn daraus lässt sich schnell und einfach Salzteig zaubern, mit dem ihr dann zusammen etwas basteln könnt. Ab damit in den Ofen und es ist fertig. Hier findest du das passende Rezept (das angegebene Wasser einfach durch Nudelwasser ersetzen).

Also, dass ein Schuss Nudelwasser jeder Pastasauce den letzten Schliff gibt, wusste vielleicht schon der eine oder andere. Aber dass diese Flüssigkeit so vielseitig einsetzbar ist, wird für große Augen sorgen.

Quelle: http://www.genialetricks.de/zu-gut-fuer-den-ausguss/

Gruß an die Vielseitigen

TA KI

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4 Kommentare zu “Nicht wegschütten: Für diese Dinge kann Nudelwasser noch gut sein.

  1. Hallo,

    sorry, aber dieser vermeintliche Tip, das stark kochsalzhaltige Nudelkochwasser zum Gießen für Pflanzen zu verwenden, da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Und es zum ‚Einweichen von Hülsenfrüchten verwenden? Das halte ich ebenso für falsch, man weiß doch, das man beim Kochen von Hülsenfrüchten das Salz erst hinterher dazu geben soll, damit die Bohnen oder was auch immer (besser) weich werden, da ist salziges Einweichwasser doch kontraproduktiv. Meine Meinung.

    LG
    M. Elena

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