Global Peace Index 2017: “Germany“ auf Rang 16 – Terrorgefahr durch “Flüchtlinge“ ist beim Volk angekommen


Vergangene Woche wurde der “Global Peace Index 2017“ veröffentlicht, mit welchem zum elften Mal die Zustände der Länder der Welt analysiert und als Index präsentiert werden, bei “Vision of Humanity“ findet sich dazu eine interaktive Karte. Über die Vorgehensweise heißt es in dem entsprechenden Bericht:

Der GPI deckt 99,7 Prozent der Weltbevölkerung ab, wobei 23 qualitative und quantitative Indikatoren aus höchst respektierten Quellen genutzt werden und der Zustand des Friedens in drei thematischen Bereichen gemessen wird: der Grad an sozialer Sicherheit, das Ausmaß laufender innerstaatlicher und internationaler Konflikte, und der Grad der Militarisierung.

Der Bericht umfasst 140 Seiten mit Analysen, Quellenangaben und Tabellen und Herausgeber ist das “Institute for Economics and Peace (IEP)“, welches sich selbst als “unabhängigen, unparteiischen, Non-Profit-Think-Tank“ bezeichnet, der sich der “Veränderung des weltweiten Fokus auf den Frieden als positives, erreichbares und greifbares Maß menschlichen Wohlbefindens und Fortschritts“ widmet.

“Der Global Peace Index (GPI) ist der weltweit führende Maßstab für weltweite Friedlichkeit“, heißt es weiter. In der Zusammenfassung hat das IEP für den GPI des Jahres 2017 festgestellt:

Die Ergebnisse des GPI 2017 zeigen, dass sich das weltweite Friedensniveau dieses Jahr leicht um 0,28 Prozent gestiegen ist, wobei sich 93 Länder verbessert haben, während sich 68 Länder verschlechterten.

Island bleibt weiterhin das friedlichste Land der Welt, eine Position, welche es seit 2008 belegt. Ihm folgen an der Spitze des Index Neuseeland, Portugal, Österreich und Dänemark, welche auch im GPI des vergangenen Jahres allesamt hohe Plätze belegten.

Auch am Ende des Index gab es sehr wenige Veränderungen. Syrien bleibt das am wenigsten friedliche Land der Welt, hinter Afghanistan, Irak, dem Süd-Sudan und dem Jemen.

Ob es bei den Friedens-Hinterbänklern wohl irgendeine Verbindung zum einigen Ländern der Erde von gewissen anderen Ländern aufgezwungenen Kriegsgeschehen gibt? Wer sie findet, darf sie gerne behalten.

Europa ist dem Bericht nach weiterhin die friedlichste geographische Region der Welt. “Germany“, also die BRD, belegt übrigens wie im vergangenen Jahr Platz 16 aller in dem Bericht aufgeführten 163 Länder; Österreich liegt gar auf Gesamgrang 4:

Als weltweit friedlichstes Land der Welt mit Bezug auf die Militarisierung wurde Island ermittelt, gefolgt von Ungarn und Slowenien. Am unteren Ende der Skala finden sich die üblichen Verdächtigen, wobei die Vereinigten Staaten von Amerika Rang 159 von 163 belegen – was auch der Hauptgrund dafür ist, dass das Land in der Gesamtbetrachtung im Vergleich zum letztem Jahr 11 Plätze eingebüßt hat und von Platz 103 auf 114 gefallen ist:

Durchaus interessant sind die präsentierten Zahlen mit Bezug auf die Zuwanderung, insbesondere in der BRD. Demnach glaubten im Jahr 2016 bereits 35 Prozent der Deutschen, dass “Flüchtlinge“ für mehr Verbrechen verantwortlich seien, als andere Bevölkerungsgruppen, und 61 Prozent gingen davon aus, dass die Zuwanderung die Wahrscheinlichkeit des Terrorismus-Imports erhöhe:

Ob die Analysten des IEP wohl auch einen Blick auf die täglichen Einzelfälle in der BRD geworfen haben? Vielleicht ist dies der Grund, warum auf Zahlen des Vorjahres zurückgegriffen wurde, denn die Situation hat sich seit 2016 gewiss nicht gebessert.

Immerhin stellt der Bericht mit Bezug auf den Terrorismus fest, dass 85 Prozent der Deutschen ISIS für eine maßgebliche Bedrohung halten und für 61 Prozent steigt durch die Zuwanderung von “Flüchtlingen“ die Wahrscheinlichkeit des Terrors im Inland:

Die durchaus friedliche Platzierung der BRD auf Gesamtrang 16 täuscht jedoch über die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort hinweg. Sicher ist dies grundsätzlich ein friedliches Land und die Militarisierung ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern eher harmlos.

Dennoch erweist sich der GPI bei objektiver Betrachtung als klassischer Fall politisch-korrekter Interpretation ausgewählter Daten. Die inzwischen unbestritten katastrophale Situation in Bezug auf die ungehemmte Einwanderung wesensfremder Menschen nach Zentraleuropa und besonders in den deutschsprachigen Raum wird in dem Bericht zwar ansatzweise aufgezeigt, jedoch von vielen anderen Faktoren maßgeblich verwässert.

Die BRD-Lizenzmedien sind (mit Ausnahme einer kurzen Meldung des Deutschlandfunks) scheinbar wohlweislich dem offensichtlichen Fettnapf aus dem Weg gegangen, würde eine aufrechte Berichterstattung über die Ergebnisse des Berichts doch nur Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, welche den wirklichen Zuständen in unserem Land ihr Augenmerk schenken und diese verändern wollen.

Immerhin ist für September eine Bundestagswahl geplant, ob diese jedoch noch stattfinden wird, darf angesichts des jüngsten Flurfunks durchaus infrage gestellt werden.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/global-peace-index-2017-germany-auf-rang-16-terrorgefahr-durch-fluechtlinge-ist-beim-volk-angekommen/

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TA KI

UFOs: Die Fakten – Robert Fleischer Vortrag an der Universität Leipzig (Juni 2017)


Das UFO-Phänomen ist real – es wird in zahlreichen Ländern vom Militär dokumentiert und analysiert. In mehreren Fällen kamen Experten zu dem Schluss, dass eine wie auch immer geartete Intelligenz dahinter steckt. So lautet die Quintessenz aus diesem Einführungsvortrag, den der Journalist Robert Fleischer an der Universität Leipzig vor Studenten des Instituts für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) hielt – zufälligerweise genau am 10. Jahrestag der Gründung von Exopolitik Deutschland. Darin stellt er das UFO-Phänomen im Spannungsfeld zwischen Lächerlichkeit und staatlicher Geheimhaltung dar, nennt militärische Quellen, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und begründet, warum wir das UFO-Phänomen bei der wissenschaftlichen Suche nach extraterrestrischer Intelligenz ernst nehmen sollten. Die wichtigsten Fakten für Skeptiker in 55 Minuten.

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TA KI

Kanada: Neues Gesetz entzieht Eltern die Erziehungsberechtigung, wenn diese die „Geschlechtsidentität“ des Kindes nicht akzeptieren


Von Lukas Mikelionis www.HeatSt.com, 5. Juni 2017

Eine der Provinzen Kanadas verabschiedete ein Gesetz, das der Regierung die Vollmacht gibt, Kinder aus Familien zu nehmen, wenn diese die selbstgewählte „Geschlechteridentität“ oder den „Geschlechtsausdruck“ des Kindes nicht akzeptieren.

Das Gesetz für die Unterstützung von Kindern, der Jugend und Familien von 2017, kurz Gesetz 89, wurde vom Parlament in Ontario mit 63 zu 233 Stimmen verabschiedet, wie die Christian Times berichtet.

Das Gesetz ersetzt ältere Gesetze zum Kinder- und Jugendschutz, zu Waisenheimen und der Apoptionsbehörde und weist alle Jugendämter und Richter an, bei Kindern die „Rasse, Herkunft, Ursprungsort, Farbe, Ethnie, Staatsbürgerschaft, Familienvielfalt, Behinderungsgrad, Überzeugungen, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechteridentität und Geschlechtsausdruck“ zu berücksichtigen, wenn sie ihre Entscheidungen über sie treffen.

Der Kinder- und Familienminister Michael Coteau, der das Gesetz auch einbrachte, sagte:

„Ich würde es als eine Art Missbrauch erachten, wenn ein Kind sich in einer bestimmten Weise identifiziert und die Erziehungsberechtigten sagen nein, du musst das anders machen.

Wenn das Missbrauch ist und es liegt innerhalb der gegebenen Definition, dann kann das Kind aus dieser Umgebung herausgenommen werden und in eine Schutzumgebung gegeben werden, wo der Missbrauch aufhört.“

Nach dem alten Gesetz war es den Eltern erlaubt, „die Bildung und religiöse Erziehung des Kindes zu steuern“. Das neue Gesetz aber entzieht den Eltern diese Rechte.

Nun wird die Identität des Kindes hervorgehoben und es erlaubt Eltern nur noch „die Bildung und Erziehung des Kindes insofern zu steuern, als dass es im Einklang mit den Überzeugungen des Kindes oder der jungen Person steht, seiner Gemeinschaftsidentität und der kulturellen Identität.“

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Der Kinder- und Jugendanwalt Irwin Elman aus Ontario feierte das Gesetz und sagte, es sei ein „Paradigmenwechsel“ und erzeugt ein „kinderzentriertes System der Dienste“ mit einer „Verpflichtung zum Antirassismus und zu Kinderrechten“.

Jack Fonseca, politischer Stratege für die Campaign Life Coalition dagegen kritisierte das neue Gesetz:

„Mit diesem Absatz in Gesetz 89 haben wir die Ära der totalitären Macht für den Staat betreten, wie es das in Kanadas Geschichte noch nie gab. Man darf nicht vergessen, dass Gesetz 89 eine ernste Bedrohung für Christen ist und generell allen gläubigen Menschen mit Kindern, die darauf hoffen, ihre Familie mit einer Adoption zu vergrößern.“

Das Jugendamt von Ontario wurde im April heftig kritisiert, nachdem es einem christlichen Paar zwei adoptierte Kinder wegnahm, weil sie es ablehnten, die Mädchen anzulügen und ihnen zu erzählen, dass der Osterhase echt sei, wie die Christian Post berichtete.

Dereck Baars, einer der Adoptiveltern meinte, „Wir haben eine keine-Lügen Einstellung“, nachdem ihm ein Mitarbeiter des Jugendamtes vorschreiben wollte, dass er den drei und vier Jahre alten Mädchen sagen solle, dass der Osterhase echt sei, weil es ein wichtiger Teil der kanadischen Kultur ist. Er fügte an:

„Wir erklärten der Behörde, dass wir nicht beabsichtigen, die Kinder anzulügen. Sollten die Kinder fragen, dann würden wir sie nicht belügen, weil wir es nicht übers Herz brächten.“

Quelle: http://1nselpresse.blogspot.de/2017/06/kanada-neues-gesetz-entzieht-eltern-die.html

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TA KI

Nato-Panzer rollen durch „neutrales“ Österreich: „Provokation gegen Russland“ – FPÖ


Für die Großübung „Saber-Guardian 17“ und „Noble Jump 2017“ in Osteuropa durchqueren ab dem 1. Juni britische und amerikanische Truppen Österreich. Laut FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sind solche Transits unzumutbar.

„Wie kann es sein, dass Nato-Streitkräfte durch unser Land rollen, als wären sie hier zu Hause? Das ist weder ein humanitärer noch ein UN-Einsatz. Es geht um eine Provokation Russlands und führt unsere Neutralität ad absurdum“, zitiert „Oesterreich“ Strache.

Die ersten Panzertruppen haben Österreich bereits mit der Eisenbahn durchquert. Ab dem 10. Juni werden über Land 550 Militärfahrzeuge mit 1.100 Soldaten unterwegs sein.

Obwohl Österreich seit 1995 fester Partner der Nato ist, bleibt das Land weiterhin neutral. Die Übungen finden in Lettland, Rumänien und Bulgarien statt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170608316075868-nato-oesterreich-panzer/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Weidenrinde gegen Schmerzen, Fieber, Entzündungen


 

Die Weidenrinde zählt zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit und wird bereits seit Jahrtausenden gegen die unterschiedlichsten Leiden eingesetzt. Moderne wissenschaftliche Studien haben inzwischen bestätigt, dass die Weidenrinde schmerzlindernd wirkt, z. B. bei chronischen Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch bei Arthrose sowie entzündlichen rheumatischen Erkrankungen verschafft die Weidenrinde Erleichterung. Weidenrinde ist zwar die Mutter von Aspirin, aber eindeutig die bessere Alternative, da sie nicht mit gefährlichen Nebenwirkungen einhergeht.

Die Weide: Magischer Baum mit Heilkraft

Bäume üben auf uns Menschen seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus – sei es aufgrund ihrer leckeren Früchte, ihrer oft so imposanten Erscheinung oder ihrer heilenden Eigenschaften. Die Weide (Salix) galt schon vor Jahrtausenden als magischer Baum und als Symbol für die Ewigkeit, denn sie hat die Fähigkeit, sich ständig zu erneuern. Selbst aus einem abgerissenen Ast kann wieder ein Baum entstehen, wenn man ihn einfach nur in feuchte Erde steckt. Auf diese enorme Anpassungsfähigkeit deutet auch ihr Name hin: Das althochdeutsche Wort „wîda“ bedeutet nämlich so viel wie „die Biegsame“.

Ob in der gemässigten Zone Mitteleuropas, in den Tropen Lateinamerikas oder im hohen Norden der Arktis: Die Anpassungsfähigkeit der Weide zeigt sich auch darin, dass sie überall auf der Welt anzutreffen ist. Es gibt weltweit rund 450 Weiden-Arten. Die einen sind drei Zentimeter kleine Zwergsträucher, die anderen bis zu 30 Meter hohe Baumriesen – sie alle haben es geschafft, sich in den jeweiligen Lebensraum perfekt einzugliedern.

In Europa haben sich insbesondere drei Weiden-Arten als Heilpflanzen einen Namen gemacht: die Reif-Weide (Salix daphnoides), die Silber-Weide (Salix alba) und die Purpur-Weide (Salix purpurea). Dabei kommen die Blätter und Blüten, vordergründig aber die getrocknete Rinde 2- bis 3-jähriger Zweige in Form von Tees und Extrakten zum Einsatz.

Die Weidenrinde (Salicis cortex) zählt zu den seltenen Heilmitteln, die gleich drei heilende Eigenschaften in sich vereinen: Sie wirkt nachweislich fiebersenkend, entzündungshemmend sowie schmerzlindernd.

Weidenrinde: Ein uraltes Heilmittel

Die Heilwirkung der Weidenrinde wurde bereits in der Steinzeit entdeckt – ein wertvolles Wissen, das sodann über die Generationen hinweg bis zum heutigen Tag überliefert wurde. Die ältesten Quellen stammen aus dem alten Ägypten. Hieroglyphen auf Tontafeln künden von Weidenrinden-Rezepturen gegen Entzündungen, schmerzhafte Wunden und Schwellungen.

Hippokrates von Kos, der populärste Arzt des Altertums, verordnete Weidenrinden-Aufgüsse gegen Gelenkentzündungen oder Fieber, während der Heiler Pedanios Dioskurides Weidenrinden-Tinktur gegen Ohren- und Augenleiden empfahl. Die Germanen und Kelten kochten Weidenzweige aus und fertigten Umschläge, um schmerzende Glieder oder schlecht heilende Wunden zu behandeln.

Im Mittelalter waren es die Wanderärzte, Hebammen, Schäfer, Korbflechter und Kräuterfrauen, die bestens mit der Anwendung der Weidenrinde vertraut waren. Die Äbtissin Hildegard von Bingen setzte sie z. B. bei Blutungen, Fieber, Gicht, Rheuma und Harnleiden ein.

Weidenrinde: Die Signaturenlehre

Da der Mensch von Natur aus ein sehr wissbegieriges Wesen ist, hat er schon früh herauszufinden versucht, worauf die heilende Wirkung von Pflanzen beruht. Schon in der antiken Welt gaben sich die Gelehrten nicht mehr allein mit mystischen und religiösen Erklärungsversuchen zufrieden. Die Signaturenlehre entstand.

Dabei galt das Motto „Ubi morbus ibi remedium“ (Wo die Krankheit entsteht, ist auch das passende Heilmittel zu finden). Da nun das Fieber mit sumpfigen, nassen Standorten in Verbindung gebracht wurde und sich die Weide besonders wohlfühlt, wenn sie „knietief“ im Wasser steht, galt sie bei fiebrigen Erkrankungen als die ideale Heilpflanze. Ausserdem wurde die Wirksamkeit bei steifen Gelenken und Gliedern (z. B. Rheuma) analog auf die Biegsamkeit ihrer Äste zurückgeführt.

Mittlerweile werden Theorien wie diese längst nicht mehr ernstgenommen. Umso erstaunlicher ist es, dass nicht wenige Anwendungsbereiche der Signaturenlehre immer wieder durch moderne wissenschaftliche Studien bestätigt werden.

Weidenrinde: Die Mutter von Aspirin

In der traditionellen Volksmedizin kam die Weidenrinde bis ins 18. Jahrhundert sehr häufig zum Einsatz. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelang es Chemikern schliesslich den Hauptwirkstoff der Weidenrinde – das Phenolglucosid Salicin – zu entdecken und zu isolieren.

Schnell wurde aber klar, dass der mühsam aus Weidenrinden extrahierte Stoff als Heilmittel nicht besonders erfolgversprechend war. Denn er führte einerseits zu starkem Brechreiz und Magenbeschwerden. Andererseits zeichnete sich bald eine Rohstoff-Knappheit ab. Denn Weidenzweige wurden seinerzeit dringend benötigt, um Flechtwaren (z. B. Körbe) herzustellen.

Daraufhin wurden diverse Versuche gestartet, um einen entsprechenden Wirkstoff kostengünstig auf synthetischem Wege zu gewinnen. Schliesslich gelang es, die Salicylsäure aus Kohlenstoffdioxid und Natriumphenolat herzustellen. Hierbei handelt es sich um das allererste industriell produzierte und abgepackte Medikament der Welt. Doch anders als jene Salicylsäure, die im Körper auf natürliche Weise aus Salicin umgesetzt wird, führte die synthetische Variante zu untragbaren Nebenwirkungen wie Magenschäden und Blutungen.

Im Jahr 1897 synthetisierte der Chemiker Felix Hoffmann in einem Labor der Firma Bayer aus der Salicylsäure die heute wohlbekannte Acetylsalicylsäure (ASS). Diese hatte scheinbar weniger Nebenwirkungen, entsprach in Bezug auf die Wirkung in etwa der Weidenrinde und eroberte bald unter dem Markennamen Aspirin die Welt.

ASS fordert weltweit viele Opfer

Zwar ist ASS nicht ganz so problematisch wie die Salicylsäure. Doch haben im Laufe der Zeit immer mehr Studien gezeigt, dass ASS nicht ganz so harmlos ist, wie nach der Herstellung angenommen wurde. So weist etwa die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft darauf hin, dass ASS – wenn regelmässig eingenommen – zu Schleimhautreizungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Magengeschwüren führen kann.

Besonders fatal erscheint dabei, dass viele gesunde Menschen täglich vorbeugend Aspirin einnehmen, um sich gegen Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Durch die Einnahme steigt das Risiko, innere Blutungen zu erleiden um 30 Prozent. Zahlreiche Mediziner kritisieren inzwischen, dass ASS-Produkte rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind.

Denn dies vermittelt unweigerlich das Gefühl, dass die Einnahme – sogar auf Dauer – völlig ungefährlich ist. Ob gegen Kopfweh, Zahnschmerzen oder einen grippalen Effekt: Allein in Deutschland gehen pro Jahr 40 Millionen Packungen Aspirin über den Ladentisch – Tendenz steigend. Für das Pharmaunternehmen bedeutet dies einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen Euro, für viele Patienten aber den Tod.

Schon im Jahr 1999 hat eine Studie an der Boston University School of Medicine ergeben, dass in den USA die Anzahl von Todesfällen im Zusammenhang mit Aspirin und ähnlichen Schmerzmitteln bei 16.500 liegt. Zehn Jahre später haben schwedische Forscher vom Lidköping Hospital unter Mitwirkung von mehr als 58.000 Probanden aufgezeigt, dass Aspirin bei Diabetikern ohne kardiovaskuläre Krankheitsanzeichen das Risiko für schwere Blutungen um fast 50 Prozent steigert und in Folge auch das Sterblichkeitsrisiko drastisch erhöht.

 

Weidenrinde: Kaum Nebenwirkungen und besser verträglich als ASS

Im Gegensatz zu ASS weist die Weidenrinde eine sehr geringe Nebenwirkungsrate auf. So beeinflussen Weidenrinden-Extrakte die Funktion der Blutplättchen im Unterschied zu ASS nicht und können somit auch zur Behandlung von Schmerzen vor und nach Operationen angewandt werden.

Gegenüber der ASS hat das natürliche Salicin der Weidenrinde den grossen Vorteil, dass es keine aggregationshemmenden und damit die Blutgerinnung hemmenden Eigenschaften hat. Eine Studie am Rambam Medical Center in Israel hat gezeigt, dass selbst die tägliche Anwendung von Weidenrindenextrakt (240 Milligramm Salicin) keine erhöhte Blutungsneigung zur Folge hat.

In Studien angewandte Weidenrinden-Präparate waren in der Regel gut verträglich, nur in 5 bis 10 Prozent der Fälle kam es zu leichten Nebenwirkungen, die allerdings in der Placebo-Gruppe ebenfalls beobachtet wurden. Liegt eine Überempfindlichkeit gegenüber Salicylate vor, kann es zu Nesselausschlägen, Asthma, Schnupfen und Bronchospasmen (Verkrampfen der die Atemwege umspannenden Muskeln) kommen – davon sind jedoch nur zwei von 1.000 Europäern betroffen.

Zudem wurde gelegentlich ein Zusammenhang zwischen Weidenrinden-Extrakten und Magendarm-Beschwerden festgestellt. Dafür ist aber nicht das Salicin verantwortlich, sondern die in der Rinde enthaltenen Gerbstoffe. Doch anders als bei ASS wird durch Weidenrinden-Anwendungen die Magen-Darm-Schleimhaut nicht angegriffen, wie eine Untersuchung an der University of Freiburg gezeigt hat.

Salicin: Ein Wirkstoff allein reicht nicht

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen ASS und der Weidenrinde ist natürlich, dass in der Weidenrinde eben nicht ein einziger, sondern zahlreiche Wirkstoffe stecken, die sich gegenseitig beeinflussen und erst in ihrer Gesamtheit das besondere Potential des Heilmittels ausmachen.

Neben Salicin enthält die Weidenrinde Derivate des Salicins wie Salicortin, Tremulacin und Populin, deren Zusammensetzung abhängig von der jeweiligen Stammpflanze variiert. Damit die gewünschte Wirkkraft der Weidenrinde erreicht wird, muss der Salicingehalt mindestens bei 1,5 Prozent liegen. Hohe Gehalte weisen z. B. die Purpurweide (6 bis 8,5 Prozent) und die Reifweide (5 bis 5,6 Prozent) auf.

Darüber hinaus stecken in der Weidenrinde jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu zählen insbesondere Polyphenole, darunter Flavonoide wie Isoquercitrin, Kaempferol und Quercetin, die u. a. antioxidativ, entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken. Die Gerbstoffe (Procyanidine) sorgen nicht nur für den bitteren Geschmack der Weidenrinde, sondern haben ausserdem eine antimikrobielle Wirkung, da sie Bakterien (z. B. auf der Schleimhaut) den Nährboden entziehen.

Lange Zeit wurde angenommen, dass die heilenden Eigenschaften der Weidenrinde ausschliesslich auf dem Wirkstoff Salicin beruhen. Dann konnte jedoch anhand von einigen Studien – z. B. an der Universität Tübingen – aufgezeigt werden, dass Salicin allein nicht für die Wirkungen der Weidenrinde verantwortlich ist und nur im Zusammenspiel mit den anderen Inhaltsstoffen „funktioniert“.

Weidenrinde wirkt schmerzlindernd bei Arthrose

Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung – allein in Deutschland sind davon etwa fünf Millionen Menschen betroffen. Die Gelenkabnutzung geht mit der zunehmenden Schwierigkeit einher, das betroffene Gelenk zu bewegen. Die immer wieder auftretenden Entzündungen führen zu Schmerzen, Überwärmung, Rötungen und Schwellungen.

Deutsche Forscher haben untersucht, ob Weidenrinden-Extrakt bei der Behandlung von Arthrose hilfreich sein könnte. An der 2-wöchigen, doppelblinden Studie nahmen 78 Probanden teil, die in zwei Gruppen unterteilt wurden. 39 Patienten bekamen einen Weidenrinden-Extrakt (240 mg Salicin pro Tag), 39 ein Placebo.

In der Weidenrinden-Gruppe konnte die Bewegungseinschränkung verbessert und die Schmerzen konnten um 14 Prozent gesenkt werden. In der Placebo-Gruppe stiegen die Schmerzen hingegen um 2 Prozent an. Die Wissenschaftler und die Studienteilnehmer kamen gleichermassen zum Schluss, dass Weidenrinden-Extrakt bei Arthrose schmerzlindernd wirkt.

Weidenrinde hilft bei Knie- und Hüftarthrose besser als Medikamente

Bei einer weiteren deutschen Studie an der Ruhr Universität wurden die Verträglichkeit und die Wirkung von Weidenrinden-Extrakt in Bezug auf Knie- und Hüftarthrose im Vergleich zu konventionellen Medikamenten (z. B. synthetischen Schmerzmitteln) genau unter die Lupe genommen.

Dabei wurden 90 Patienten mit Weidenrinden-Extrakt behandelt und 41 Patienten erhielten die vom jeweiligen Arzt verschriebene Standardtherapie. 8 Probanden wurden einer kombinierten Behandlung unterzogen. Nach 3 und 6 Wochen wurden die Wirkung und die Verträglichkeit von den behandelnden Ärzten überprüft. Die Patienten gaben an, wie sie sich in puncto Schmerzen, Steifheit und den generellen Gesundheitszustand fühlten.

Sowohl die Patienten als auch die Ärzte beurteilten die Effektivität der Weidenrinden- und der Standardbehandlung zunächst als vergleichbar. Doch nach 6 Wochen wurde die Weidenrinden-Therapie im Vergleich zur konventionellen Behandlung als besser eingestuft. Zwar wirkte der Weidenrinden-Extrakt weniger schnell, dafür wurde er von den Patienten bestens vertragen, denn es traten keinerlei Nebenwirkungen auf.

Die Forscher kamen zum Schluss, dass Weidenrinden-Extrakt bei leichter und auch bei schwerer Knie- und Hüftarthrose geeignet ist und gleich gut wirkt wie schulmedizinische Therapien.

Weidenrinde stellt vor allem für jene Patienten eine bessere Alternative dar, die aufgrund ihrer schweren Leiden ständig auf Schmerzmittel angewiesen sind. Denn diese schädigen auf Dauer die Organe, z. B. die Leber, den Magen, die Nieren und das Herz, und können bei Überdosierungen sogar zum Tode führen.

Weidenrinde lindert rheumatische Schmerzen

Am Institut für Naturheilkunde, UniversitätsSpital Zürich, wurde überprüft, wie gut ein Weidenrinden-Extrakt (Assalix) wirkt und ob dieser mit Nebenwirkungen in Verbindung gebracht werden kann.

An der sechs- bis achtwöchigen Studie nahmen insgesamt 204 behandelnde Ärzte und 877 Patienten mit unterschiedlichen rheumatisch bedingten Schmerzen teil. Nach 3 bis 4 Wochen erfolgte eine Nachkontrolle. Man beobachtete im Verlauf der Untersuchung die Schmerzintensität, die Schwere der Symptome, wie stark diese den Alltag beeinträchtigten, die Wirksamkeit des Extraktes sowie seine Verträglichkeit.

In 68 Prozent der Fälle litten die Probanden schon mehr als 6 Monate an den jeweiligen Beschwerden und mehr als 80 Prozent waren vorab bereits mit herkömmlichen Medikamenten behandelt worden. Rund 40 Prozent der Patienten erhielten zeitgleich mit dem Weidenrinden-Extrakt entzündungshemmende Medikamente.

Die Schmerzintensität konnte nun mit Hilfe des Weidenrindenextraktes mehr als halbiert werden, und bei 14 Prozent der Studienteilnehmer stellte sich sogar eine völlige Schmerzfreiheit ein. Bei 38 Patienten (4,3 Prozent) – besonders bei jenen, die zusätzlich entzündungshemmende Medikamente einnahmen – traten Nebenwirkungen auf, die in erster Linie das Verdauungssystem und die Haut betrafen.

Die Forscher kamen zum Schluss, dass der untersuchte Weidenrinden-Extrakt gut vertragen wurde und bei Dorsopathie, Weichteilrheuma, entzündlichen Polyarthropathien (Gelenkerkrankung mehrerer Gelenke) und bei Arthrose eine gute Wirksamkeit aufweist. Der Begriff Dorsopathie definiert eine Gruppe von sehr verschiedenartigen Krankheiten, welche die Knochen und Gelenke, das Bindegewebe sowie die Muskeln und Nerven des Rückens betreffen können.

Die Weidenrinde in der Volksheilkunde

In der traditionellen Volksheilkunde wird die Weidenrinde bereits seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt. Die wichtigsten Anwendungsgebiete im Überblick:

  • Fieber
  • Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose)
  • Entzündungen (z. B. bei rheumatischen Erkrankungen)
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen

Dabei gibt es unterschiedliche Wege, um die getrocknete oder pulverisierte Weidenrinde zuzubereiten bzw. einzunehmen. Die mittlere Tagesdosis liegt bei rund 5 Gramm Weidenrinde, was in etwa 45 Milligramm Gesamtsalicin entspricht. In vielen Fällen ist natürlich eine höhere Dosierung vonnöten.

Die folgenden Angaben entsprechen gängigen Empfehlungen und stellen nur eine Richtlinie dar. Lassen Sie sich in Bezug auf die in Ihrem individuellen Fall ideale Dosierung und Behandlungsdauer von Ihrem Heilpraktiker beraten.

Weidenrinden-Kaltwasserauszug:

Die Weidenrinde kann als Kaltwasserauszug bei Fieber, Entzündungen und Kopfschmerzen angewandt werden. Übergiessen Sie dazu 2 Teelöffel (etwa 7 Gramm) Weidenrinde mit 2 Tassen (300 Milliliter) kaltem Wasser und lassen Sie die Mischung am besten über Nacht (8 bis 9 Stunden) ziehen. Am nächsten Morgen können Sie die Rinde abfiltern und den Auszug 2-mal täglich über den Tag verteilt trinken.

Weidenrinden-Tee:

Weidenrinden-Tee hat sich bei der Behandlung von fieberhaften Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Gelenkerkrankungen sowie rheumatischen Beschwerden bewährt. Die Zubereitung erfolgt immer auf dieselbe Weise. Dosiert wird folgendermassen (bei der Anwendung bei Kindern erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Heilpraktiker oder Kinderarzt):

  • Erkältungskrankheiten und Gelenksbeschwerden: 12 Gramm Weidenrinde
  • Kopfschmerzen: 8 bis 15 Gramm Weidenrinde

Geben Sie 1 Teelöffel (etwa 3,5 Gramm) fein geschnittene Weidenrinde auf 250 Milliliter kaltes Wasser. Erhitzen Sie die Mischung langsam bis zum Siedepunkt und seihen Sie sie dann durch ein feines Sieb ab. Eine weitere Zubereitungsmöglichkeit ist es, 1 Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser aufzugiessen, den Tee 20 Minuten ziehen zu lassen und dann die Rinde zu entfernen.

Trinken Sie über den Tag verteilt 2 bis 3 Tassen Weidenrindentee.

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die Weidenrinde mit anderen Heilpflanzen zu kombinieren, um den Wirkungsumfang zu erhöhen – z. B. bei einer Erkältung mit Linden- und Holunderblüten oder bei rheumatischen Beschwerden mit Teufelskrallenwurzel und Birkenblättern.

Weidenrinden-Pulver:

Weidenrinden-Pulver findet insbesondere bei Fieber und bei rheumatischen Erkrankungen Verwendung. Die Zubereitung ist dieselbe wie beim Teeaufguss, doch auch hier entscheidet das Anwendungsgebiet die Dosis:

  • Fieber: 1 bis 2 Gramm pro Tag
  • Rheumatische Beschwerden: 8 bis 10 Gramm pro Tag

Weidenrinden-Extrakte/Fertigarzneimittel:

So wie die getrocknete und pulverisierte Weidenrinde sind auch Weidenrinden-Extrakte in Apotheken und Drogerien erhältlich und können in Form von Tropfen, Tabletten, Kapseln oder Dragees eingenommen werden. Da bei der Teezubereitung die Wirkstoffe nicht komplett in den Tee übergehen und da dieser ziemlich bitter schmeckt, werden oft standardisierte Fertigpräparate empfohlen. Die richtige Anwendung können Sie dem jeweiligen Beipackzettel entnehmen.

Was sollte bei der inneren Anwendung der Weidenrinde beachtet werden?

Viele Menschen wenden die Weidenrinde bei akuten Schmerzen für einige Tage an, stufen sie daraufhin als wirkungslos ein und verzichten deshalb auf weitere Anwendungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Umwandlung von Salicin im Körper langsam verläuft und die Wirkung deshalb nicht so schnell einsetzt wie bei synthetischen Schmerzmitteln.

Da es nun etwa 14 Tage dauern kann, bis die Weidenrinde ihre volle Wirkkraft entfaltet, ist sie nicht zur Behandlung akuter Schmerzen geeignet, dafür aber bei chronischen Schmerzen ein empfehlenswertes Mittel. Dazu kommt, dass die Wirkung länger anhält als bei herkömmlichen Schmerztabletten und – wie bereits erläutert – dem Körper im Vergleich dazu keinen Schaden zufügt.

Wenn Sie überempfindlich auf ASS reagieren, an Asthma, Magen-Darm-Geschwüren oder eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion leiden, sollten Sie Weidenrindenzubereitungen nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Heilpraktiker einnehmen. Dasselbe gilt, wie im Übrigen bei vielen anderen pflanzlichen Heilmitteln, auch für Schwangere, stillende Mütter und Kinder unter 12 Jahren.

Weidenrinde tut Haut und Haaren gut

Darüber hinaus wird die Weidenrinde in der traditionellen Volksheilkunde auch äusserlich angewandt, um der Haut und den Haaren etwas Gutes zu tun. Zu den Anwendungsbereichen zählen z. B.

  • Schuppen
  • Psoriasis
  • Akne
  • Hornhaut
  • Hühneraugen

Äusserlich wirkt Salicin keratolytisch (hornlösend bzw. abschuppend), hilft also dabei, die abgestorbenen Zellen aus der Hornschicht zu entfernen und die Hornhaut aufzulösen. Diese Eigenschaft der Weidenrinde können sich Menschen mit unterschiedlichen Hautproblemen zunutze machen.

Salicin hemmt ausserdem die Produktion von Fett und wirkt Entzündungen der Haut entgegen, beeinflusst also positiv jene Mechanismen, die Pickel und Akne entstehen lassen. Hier nämlich kommt es zu einer gesteigerten Talgproduktion und Entzündungen der Haarfollikel.

Amerikanische Forscher haben ferner aufgezeigt, dass Salicin genau jene Gene aktiviert, die mit dem jugendlichen Erscheinungsbild der Haut in Verbindung gebracht werden, während jene Gene unterdrückt werden, welche die Haut altern lassen. Die Studie ergab, dass Salicin in der Lage ist, die Struktur, Feuchtigkeit, Pigmentierung und Differenzierung der Haut positiv zu beeinflussen.

Wird für die äusserliche Behandlung ein Tee verwendet, benötigen Sie pro 100 Milliliter Wasser etwa 3 Gramm Weidenrinde. Meist kommt dabei jedoch eine Weidenrinden-Tinktur (alkoholischer Flüssigextrakt) zum Einsatz.

Weidenrinden-Tinktur selbst herstellen

Tinkturen haben den grossen Vorteil, dass sie sowohl die wasser- als auch die fettlöslichen Inhaltsstoffe enthalten. Denn Alkohol entzieht beides, während in Tee nur die wasserlöslichen und in Öl nur die fettlöslichen Stoffe übergehen.

Sie können Ihre Weidenrinden-Tinktur käuflich erwerben, aber auch wunderbar selbst herstellen:

Zutaten:

  • 1 Teil getrocknete und zerkleinerte Weidenrinde
  • 4 Teile trinkbarer, hochprozentiger Alkohol (etwa 60 Prozent)

Zubereitung:

  • Geben Sie die Weidenrinde in ein Schraubglas der entsprechenden Grösse.
  • Füllen Sie das Glas mit dem Alkohol ganz auf.
  • Lassen Sie das Gemisch gut verschlossen für 3 Wochen an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur ziehen.
  • Schütteln Sie das Glas 1-mal pro Tag, damit sich die Wirkstoffe besser lösen.
  • Filtern Sie die Weidenrinden-Tinktur durch einen Kaffeefilter ab und füllen Sie sie in dunkle Fläschchen.
  • Vergessen Sie nicht, die Fläschchen zu beschriften (Inhalt und Datum) und lagern Sie sie an einem dunklen Ort.
  • Tinkturen sind jahrelang haltbar.

Weidenrinden-Tinktur anwenden

Weidenrinden-Tinktur sollte äusserlich mehrmals täglich angewandt werden. Wird sie zum Einreiben (z. B. bei Gelenkbeschwerden) oder als Auflage verwendet, sollte sie nicht mehr als 25 Prozent Alkohol enthalten und vor der Anwendung mit Wasser verdünnt werden. Wird die betroffene Hautstelle nur mit einem Wattebausch abgetupft, kann die pure Tinktur verwendet werden.

Ist Ihre Haut sehr empfindlich, empfiehlt es sich, die benachbarten Hautareale gut mit einer Fettsalbe abzudecken. Da Alkohol die Haut austrocknet, sollte diese nach der Anwendung in jedem Fall – z. B. mit Ringelblumencreme – gepflegt werden.

Darüber hinaus kann Weidenrinden-Tinktur pur oder verdünnt mit etwas Wasser auch oral eingenommen werden. Bei der Behandlung von Schmerzen werden 3-mal täglich 20-30 Tropfen empfohlen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/weidenrinde.html

Gruß an die Aufmerksamen

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8 Methoden, mit denen du ein Herpesbläschen in nur 1 Tag loswirst.


Herpesbläschen sind doppelt fies. Nicht genug damit, dass sie mit Vorliebe dort „aufblühen“, wo die ganze Welt sie sehen kann, sie sind außerdem sehr schmerzhaft, empfindlich und neigen dazu, sich zu entzünden. Bisher konnte man nichts tun, außer abzuwarten, sich regelmäßig einzucremen und zu hoffen, dass der Ausbruch schnell wieder vorbei ist.

Doch was, wenn man einen wichtigen Termin hat, bei dem die Bläschen ungemein stören? Keine Panik, denn hier sind 8 Tricks, mit denen du Lippenherpes ganz schnell wegbekommen kannst. So hast du in nur einem Tag wieder Ruhe, und das „Andenken“ an deinen (Ex-)Partner verkriecht sich schnell wieder dorthin, wo es hingehört. Dann kannst du wieder mit einem unbeschwerten Lächeln durch die Welt gehen.

 

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1. Lakritze

Diese Nascherei ist nicht unbedingt jedermanns Sache: Die einen schwören darauf, die anderen verabscheuen den Geschmack. Doch die wenigsten wissen, dass Lakritze auch ein gutes Mittel gegen einen Herpesausbruch ist. Die Lakritzwurzel enthält nämlich Glycyrrhizin. Diese Säure verhindert, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Wie wendest du das Mittel nun am besten an? Indem du Lakritzpulver mit Wasser mischt, zu einer Paste verrührst und direkt auf die betroffene Stelle aufträgst.

2. Pfefferminzöl

Die antiviralen Eigenschaften der Pfefferminze sind schon lange bekannt, nicht nur in Bezug auf die Atemwege. Trage dreimal täglich eine kleine Menge Pfefferminzöl direkt auf das Herpesbläschen auf. Angenehmer Nebeneffekt: Du hast den ganzen Tag einen angenehmen Geruch in der Nase.

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3. Teebaumöl

Teebaumöl hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Auch bei Herpes ist es ein wirkungsvolles Hilfsmittel, um die Bläschen auszutrocknen und den Herpes innerhalb von einem Tag verschwinden zu lassen. Denke einfach daran, den ganzen Tag über immer wieder eine kleine Menge Öl aufzutragen. Regelmäßigkeit führt zum Erfolg.

4. Milch

Dieser Hinweis überrascht zunächst viele Menschen, doch probiere es einmal aus. Stelle ein Glas Milch über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lässt du einen Wattebausch für mehrere Minuten in der Milch einweichen. Nun trägst du den Tag über immer wieder eine geringe Menge Milch direkt auf den Herpes auf. Da du die Milch nicht abwaschen darfst, solltest du diese Methode am besten dann anwenden, wenn du die eigenen vier Wände nicht verlassen musst.

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5. Wasserstoffperoxid 
Dessen sterilisierende Eigenschaften helfen dabei, die Wundränder zu reinigen, und unterstützen den natürlichen Heilungsprozess. Vor allem wenn die Blase bereits blutet, lohnt sich der Einsatz dieser Flüssigkeit. Am besten alle 2-3 Stunden neu auftragen.

6. Knoblauch

Viele werden sich erinnern: Mama hat früher immer gesagt, dass Knoblauch gesund sei. Auch wenn kaum einer dem strengen Geschmack etwas Positives abgewinnen konnte, die Wirkung der herben Zehen ist unbestritten: Knoblauch hat ausgezeichnete antibakterielle Eigenschaften, die seinen Einsatz auch bei Herpes nahelegen. Zermahle einfach ein bisschen Knoblauch und trage ihn direkt auf die Blase auf – auch wenn es Überwindung kostet.

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7. Eis

Eis? Das klingt beinahe zu einfach, doch es ist tatsächlich so. Auch wenn normale Eiswürfel natürlich nicht die gleichen Eigenschaften haben wie die anderen Mittel, ist ganz normales Eis aus dem Gefrierfach gut geeignet, um zu verhindern, dass Herpes sich weiter ausbreitet und verschlimmert. Gerade am Anfang, wenn du merkst, dass ein Ausbruch bevorsteht, solltest du über den Tag verteilt immer wieder ein bisschen Eis auflegen. Das verringert Schwellungen, Schmerzen und macht es einfacher, nicht mit den Fingern an den Bläschen herumzukratzen.

8. Vanilleextrakt

Ein anderes Mittel gegen Herpes kommt aus dem Backregal: Vanilleextrakt. Da die Pflanze Alkohol enthält, macht sie Viren und Bakterien das Leben schwer und sorgt dafür, dass ausgebrochener Herpes sich schnell zurückbildet. Trage dazu einfach eine kleine Menge Vanilleextrakt auf  die Wunde auf. Wiederhole den Vorgang 4- bis 5-mal täglich und sieh zu, wie die Wunde verschwindet.

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Wow, das sind wirklich gute Tipps! Vor allem, wenn es einmal schnell gehen muss. Etwa 25% der Menschen tragen das Virus in sich, aber man möchte einen etwaigen Ausbruch natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/fiese-blaeschen/

Gruß an die Wissenden

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