21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin)


Am 21.06. ist der Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen. Die Sommersonnenwende ist eines der wichtigsten heidnischen Feste und es ist eines der wenigen, welche bis heute noch weit verbreitet sind. Wenn auch ganz unterschiedlich gefeiert, so erfreut sich die festliche Zusammenkunft an ganz besonderen Plätzen im Freien, zu großen Sommersonnenwende-Feuern, noch immer großer Beliebtheit.

Sommersonnenwende

Das Fest hat sehr viele Aspekte und noch mehr Traditionen.

Schon die Namen sind sehr verschieden, vom geläufigen (astronomischen) Begriff Sommersonnenwende über Sonnenwendfest, Sonnenwendfeier, Mittsommerfest, Mittsommernacht hin zu dem unter Hexen und Heiden zumindest recht weit verbreiteten Begriff Litha (gesprochen „Litta“) bis zu den sehr speziellen Begriffen Alban Heruin (keltisch), Alban Hefin (Caledonii-Wicca) und Feill Sheathain (Pecti-Wita). Im christlichen Sprachgebrauch findet man entsprechend den Johannistag, während vorchristliche Riten mit der Bezeichnung „Hexenfest“ abgetan werden.

Sicher ist nur eines: die Sonnenwende war schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutendes Fest. Im Mittelalter soll es am „Sunnwendfeuertanz“ Sitte gewesen sein, bis zur Erschöpfung um das Feuer herum zu tanzen und zu springen. Die Bauern erhofften, dass sich diese geopferte Lebenskraft der bevorstehenden Ernte zuwendet. Ein Stück am Sonnenwende-Feuer getrocknetes (und leicht angebranntes) Holz gilt noch heute als glücksbringendes Amulett. Mit dessen Kohle-Seite (Johannis-Kohle) wurden einst auch Schutzsymbole ans Haus gezeichnet.

Wenn Sie die Sommersonnenwende mit Feuer feiern möchten, dann machen Sie sich rechtzeitig Gedanken um die Auswahl des Platzes!

Ein Feuer zu entzünden ist nicht überall erlaubt und so richtet sich die Größe des Feuers vor allem nach den speziellen örtlichen Begebenheiten. Man sollte dabei aber auch im Sinn behalten, ob später über das Feuer gesprungen werden soll oder nicht.

Wünscht man einen Schutzkreis um die Feuerstelle, so kann man diesen beispielsweise mit Blumen, Blüten, Kräutern oder Kerzen symbolisieren und den Kreis mit passendem Räucherwerk abschreiten. Auch die Himmelsrichtungen können durch Kerzen oder Fackeln gekennzeichnet werden. Wer es etwas magischer mag, kennzeichnet diese vier Punkte mit den entsprechenden Elementen. Also etwa einer Schale Wasser im Westen, einer Kerze im Süden, Federn im Osten und eine Schale mit fruchtbarer Erde im Norden. Das Entzünden des Feuers markiert den Beginn des Festes.

Die Sonnenwende soll auch ein persönlicher Wendepunkt sein.

Es ist der richtige Zeitpunkt, um Wünsche zu äußern. Es soll ein Wendepunkt sein, an dem wir mit vergangenen Dingen unseren Frieden schließen und der Zukunft optimistisch entgegensehen. Häufig werden symbolische Gegenstände oder mit Wünschen beschriebene Ritualpapiere ins Feuer geworfen.

Zum Wunsch nach positiver Veränderung gehört auch der Dank.

Dafür sollte jeder der dem Feuer seine Wünsche zur Transformation übergeben hat hinterher auch ein Feueropfer darbringen. Etwa kleine Kränze aus getrockneten Blumen oder aus Kräutern, Girlanden gebastelt aus buntem Papier oder etwas Ähnliches. Ausgewählt mit Liebe, hergestellt mit den eigenen Händen!

Wenn alle dann dem Feuer ihre Ehre erbracht haben, so ist es Zeit für den Sprung über das Feuer.

Paare springen gemeinsam über das Feuer, das stärkt die Beziehung. Beim Sprung gilt aber für jeden, dass er/sie sich hierbei eine positive Veränderung wünschen sollte.

Danach beginnt das Festmahl. Auch hier gilt: man sollte so viel wie möglich selber backen/kochen/herstellen. Kuchen und Wein (oder Traubensaft) sollten auf jeden Fall gereicht werden, ansonsten ist dieser Teil ganz dem eigenen Geschmack überlassen.

Man kann die Sommersonnenwende auch mit ihrem walisischen Namen „Alban Heruin“ („Licht über der Küste“) bezeichnen, passend zu den Namen „Alban Elued“ für die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, „Alban Eiler“ für die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und „Alban Arthuan“ für die Wintersonnenwende.

(…)

Sommersonnenwende – das Licht ist auf seinem Höhepunkt.

Mit diesem Fest feiert man den längsten Tag und die kürzesten Nacht des Jahres. In das Sonnenwende-Feuer geworfene Wünsche und Opfergaben begünstigen eine reiche Ernte – auch im übertragenen Sinne.

Dies ist ein Zauber für die Wunscherfüllung, den Erfolg und die materielle Fülle aber auch für die Dankbarkeit.

(…) Unter anderem ein kleines Sonnenwend-Feuer für Zuhause, Ritualpapier, Sommerblumen, eine Opferschale, ein Ritualöl, Räucherwerk, Kohle & Sand, Streichhölzer und eine ausführliche Anleitung.

Zeitpunkt

Der Sonnenwende-Zeitpunkt markiert den Beginn des astronomischen Sommers. Dieser Zauber sollte innerhalb der 24 Stunden nach dem astronomischen Sommersonnenwende-Zeitpunkt durchgeführt werden. Dieser findet am 21. Juni 2017 um 6:24 Uhr statt. Es ist also Zeit bis zum 22. Juni um 6:24 Uhr. Ob dieses Sommerfest bei Helligkeit und Sonnenschein gefeiert wird oder man die kürzeste Nacht des Jahres mit dem Sonnenwend-Feuer für Zuhause erhellt, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen.

Quelle: https://www.hexenladen-hamburg.de/jahreskreis-feste/21-juni-sommersonnenwende/

Gruß an alle Sonnenwend- Freunde

TA KI ( Dieses Photo entstand bei der „Sommersonnenwende – 7 Tage – Ein Feuerwerk des Wissens inmitten des Nördlinger Ries“ am 21.06.2016 )

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Ein Kommentar zu “21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin)

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