Die neue Strategie der Bilderberger: Zensur, Gefängnis, Lager, Bürgerkrieg


Oliver Janich

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

 

Dan König über seine Buchreihe „Der General des letzten Bataillons“, die Phänomene am Untersberg & Zeitreisen


Dan Davis im Interview mit Autor DAN KÖNIG

Bild oben: Autor Dan König beim Signieren seiner Bücher.
Mysteriöse Phänomene und Berichte um den Untersberg sind seit Jahren das Thema von Büchern und Filmen. Selbst im Museum am Untersberg gibt es hierzu Literatur und Schaubilder. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter den Berichten und Erzählungen? Auch Dan König beschäftigte das Thema zunehmend, nachdem er sich mit dem Autor Stan Wolf (Romanreihe „Steine der Macht“ zum Thema) traf und sich mit ihm anfreundete, selbst zum sagenumwobenen Berg reiste und dort recherchierte. Im Interview mit Dan Davis geht er auf seine Romanreihe „Der General des letzten Bataillons“ ein, in der er u.a. über dieses Thema schreibt. Weiteren Gesprächsstoff lieferten die Themen Zeitreisen, der Graf von St. Germain, die VRIL-Gesellschaft und die aktuelle politische Situation in Deutschland. die Medien, die Flüchtlingskrise und einiges mehr. Jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine.
Autor Dan König im Interview mit Dan Davis:
„Zeitreisen sind absolut realistisch, sogar für unsere offizielle Wissenschaft heute „theoretisch möglich“ … Hätten wir in den 90er Jahren, als viele von uns erste Programme auf dem PC 80386, Taktfrequenz 25 Mhz, Festplattenspeicher 50 MB, laufen hatten, geglaubt, dass heute fast jedes Grundschulkind einen dazu vergleichbaren Supercomputer mit einer x-fachen Rechenleistung und dazu noch einen hochauflösenden Fotoapparat mit einem riesigen Musikarchiv in der Hosentasche hat? … Mit Sicherheit nicht! Genauso wenig können wir uns heute eine Zeitreise vorstellen…“
Dan Davis: Hallo Dan. Wie kamst du auf die Idee deiner Romanserie „Der General des letzten Bataillons“?
Dan König: Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich als Grundlage darlegen, wie ich überhaupt mit dem Untersberg in Kontakt kam. Dazu muss ich allerdings weit ausholen, damit man mich richtig versteht und meine Intension einordnen kann. Ich bitte um Verständnis, dass ich meine Formulierungen und Bezeichnungen in diesem Interview nicht gendergerecht vorbringe, es wäre mir einfach zu kompliziert. Wenn ich zum Beispiel Politiker sage, meine ich natürlich auch Politikerinnen.
Als ich mit 19 Jahren, aus Jugoslawien zurückkommend, zusammen mit einem Freund in der Abenddämmerung auf der Autobahn am Untersberg vorbeifuhr, passierte es. Der Untersberg zog mich unwillkürlich in seinen Bann. Wir machten dort jedoch keinen Halt und fuhren auf unseren Motorrädern am Berg vorbei in Richtung Heimat. Doch von diesem Moment an war mir klar, dass ich eines Tages noch viel mit dem Berg zu tun haben würde.
Als ich das nächste Mal, ein paar Jahre später, abermals am Untersberg vorbei kam, hatte ich bereits irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass ich mich noch nicht bei ihm eingefunden hatte, versprach dem Berg jedoch, dass ich meine Mission eines Tages erfüllen werde. Meine Mission? …
Ich hatte keine Ahnung, was „um Himmels Willen“ ich jemals am Berg zu erledigen haben würde, aber es sollte irgendwann geschehen. Erfolgreich habe ich diese Mission, die einen unerklärlichen Drang in mir auslöste, wieder viele Jahre lang verdrängt und verschleppt. Ich war damals ein noch völlig anders konditionierter Mensch, war kopfgesteuert und hatte nur meine eigenen Ziele und aus heutiger Sicht eher fragwürdige Ideale im Blick.
Vor meiner Inkarnation in meinen derzeitigen Körper muss ich mir jedoch eine oder mehrere Aufgaben vorgenommen haben, an das mich das Schicksal mit zunehmendem Druck erinnerte. Als ich im Laufe der Jahre aber immer noch nicht so richtig in die Gänge kam, wurde ich vom Schicksal auch schon mal dorthin „geprügelt“, wo es mich hin haben wollte.
Ich haderte, wehrte mich dagegen, begann irgendwann Zwiesprache mit „denen da oben“ zu halten. Ich begann Fragen zu stellen und ich bekam erstaunlicherweise Antworten darauf. Dies geschah in verschiedenartiger Form. So konnte es vorkommen, dass genau meine Frage in einer Fernsehsendung behandelt wurde, in welche ich vom Sofa aus „zufällig“ hineinzappte. Oder ich bekam ein Buch in die Hand, blätterte darin und fand Sekunden später ein paar Sätze zur Abhandlung meines aktuellen Themas.
Einmal ließ mir ein Bekannter eines Freundes über ihn mehrere Bücher zukommen, weil er der Ansicht war, dass diese Bücher wichtig für mich seien, obwohl er mich nur vom Hörensagen kannte. Das ist nun ca. 14 Jahre her und ich bin dadurch u.a. auf Alois Irlmaier gestoßen, den ich sehr schätze und gerne weiterempfehle. Alles, was für meine nie bewusst angesteuerte Entwicklung von Bedeutung war, hat den Weg zu mir gefunden und auch ich habe mich auch den Weg gemacht, um Neues zu entdecken. Hierbei habe ich, nachdem ich bereits Anfang des Jahrtausends „Schneckchen“ kennengelernt hatte, hochinteressante Erfahrungen in Sachen Energiemedizin gemacht, der ich mich eines Tages gerne stärker widmen möchte.
Es kam dann auch der Tag, wo ich mit „denen da oben“ letztendlich eine Abmachung getroffen habe. Seither fügen
sich die Dinge geschmeidiger, wenn auch nicht immer so komfortabel, wie man es sich erträumen könnte. Ich bin
jedoch zufrieden damit und klage nicht. Hätte ich zu viel Komfort, bestünde vielleicht die Gefahr, dass ich träge werden könnte. Zwischenzeitlich wurde ich auch in meiner Selbsteinschätzung immer sicherer und begann meine
Vorhersehungen ernster zu nehmen. Dazu beigetragen hatte u.a., dass ich Mitte der 80er bis spätestens 1990 den Fall der Mauer vorhergesagt hatte. Als Arnold als Schwarzenegger noch täglich schwere Gewichte stemmte, um in
seinen Filmen eine gute Figur abzugeben, wusste ich bereits, dass er eines Tages Präsident der USA werden würde. Gut, das war ein Irrtum, aber dass er eines Tages Gouverneur von Kalifornien werden würde, hätte damals ebenfalls nur für Kopfschütteln gesorgt. Der Sturm Lothar, der Zusammenstoß zweier Flugzeuge über dem Bodensee? Für mich keine Überraschung, denn ich hatte darauf gewartet, so gegenwärtig und überfällig waren diese schlimmen Ereignisse für mich, als es dann tatsächlich passierte.
Michael Schumacher sah ich seit seinem Comeback in die Formel 1 als späteren Invaliden. Dass es die Folge eines Skiunfalls sein würde, überraschte mich dann nur wenig. Trump als Präsident? Ich wusste es von dem Moment an, als ich von seiner Nominierung erfuhr. Könnte diese Auflistung noch mit vielen kleinen Episoden aus meinem Leben fortführen. Rückblickend ist es beeindruckend, mit welchen Menschen ich mich im Laufe der Jahre „zufällig“ getroffen habe und was sie mir mit auf den Weg gegeben haben. Viele Menschen haben wie ich die Fähigkeit, sofort zu spüren, „woher der Wind“ weht, finden bei Mitmenschen schnell die wunden Punkte und enttarnen Lügner rasch.
Bild rechts: Museum am Untersberg, in dem auch Bücher zu den Sagen und Legenden am Untersberg vertrieben werden (Dan Davis, 2014).
Dan Davis: Gehen wir etwas näher auf den Inhalt der Geschichte ein. Über Dr. Ing. Hans Kammler und den Untersberg, Zeitreisen etc. gibt es ja auch eine Romanreihe von dem Autor Stan Wolf mit dem Titel „Steine der Macht“. Kennst du die Serie und hat diese dich eventuell inspiriert – oder eher nicht?
Dan König: Im Jahr 2012 war der Beginn meiner Untersberg-Mission ganz oben auf der Prioritätenliste. Zuvor hatte ich von Stan Wolf Band I „Steine der Macht“ gelesen. Auf der Plattform eines Online-Auktionshauses war ich auf dieses Buch gestoßen, als ich mir Lektüre über den Untersberg besorgen wollte. Ich kannte das Buch zuvor nicht. Mit meiner damaligen Partnerin „Herzilein“ wollte ich dann den Untersberg in einem sommerlichen Urlaub erkunden. Sie hat es jedoch geschafft, dass ich mich kurzentschlossen ohne sie auf den Weg nach Salzburg machte. Ich hinterließ ihr einen Zettel auf dem Küchentisch und machte mich auf den Weg. Der Zeitpunkt war gekommen, meine Mission am Berg anzutreten, obwohl ich immer noch nicht wusste, was ich dort genau tun sollte.
Einigermaßen ratlos suchte ich daher unangekündigt Stan Wolf in seiner Firma auf, der erst auch nicht wusste, was er mit mir anfangen sollte. Wolf, anfangs etwas irritiert, vergewisserte sich erst einmal, dass ich nicht der Schamanen-Fraktion angehöre, denn sonst hätte er mich möglicherweise woanders hin verwiesen. Wolf war sehr
freundlich und aufgeschlossen. Er nahm sich Zeit für mich, zeigte mir die Sammlung seiner Artefakte und wir
freundeten uns an. Ich war nicht schlecht darüber erstaunt, als mir klar wurde, dass er die in seinen Büchern
beschriebenen Reisen tatsächlich gemacht hatte und auch die darin beschriebenen Artefakte vorweisen konnte. Er hatte zu dieser Zeit Band IV von „Steine der Macht in Arbeit.
Es ergab sich, dass wir gemeinsam in einer Gruppe, darunter Mitglieder des Isais-Ring, am Berg auf Exkursion gingen. Dabei lernten wir auch den Eigentümer der alten Templerkirche kennen, der uns das altehrwürdige Gemäuer mehrfach für Rituale zur Verfügung stellte. Wir waren viel unterwegs, haben u.a. Untersbergkirchen, die Burg Moosham im Lungau, den Richtstättenweg in Passeggen besucht und waren auf Wolf’s Hütte auf über 2000 Meter Höhe in der Steiermark.
Dass durch diese Erlebnisse meiner Inspiration natürlich jede Menge hochinteressantes Material zur Verfügung
gestellt wurde, dürfte leicht nachvollziehbar sein. So kam mir spontan der Einfall, einen eigenen Roman zu Wolfs
bereits bestehendem Roman „Steine der Macht“ zu schreiben, indem ich die Geschichte um die Dritte Macht und der Station im Untersberg aus Sicht General Kammlers und seiner begleitenden Soldaten darstellen wollte. Ich erzählte Wolf dann auch gleich von meinem Vorhaben. Er war zunächst von der Idee erstaunt und erlaubte mir dann aber, dass ich mich darin auf ihn beziehen dürfe. Hätte Wolf mir damals keine Unterstützung zugesichert, wäre das Buch auch nicht zustande gekommen, da ich nicht gegen seinen Willen gehandelt hätte.
Wir haben uns in den darauffolgenden Jahren mehrfach getroffen und er ist für mich ein großartiger Mensch und
Menschenfreund. Seine Erfolge als Autor sprechen für sich und durch sein Werk haben bereits viele Gleichgesinnte
zueinander gefunden, die sich auch auf seinen stets ausverkauften Lesungen am Fuße des Untersberg einfinden. Mit Mario Rank und Lutz Eikelmann habe ich am Tag nach einer Lesung auch schon zusammen die Wege alter Illuminaten am Berg erforscht. Als mir Lutz kürzlich eine Ausgabe seines neu erschienenen Buchs „Heriberts Zeitreisen“ zuschickte, entdeckte ich interessante Parallelen.
Dan Davis: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem All-Stern Verlag und dem Verleger Reiner Elmar Feistle, der ja in Band 1 zusammen mit Sigrun Donner auch das Vorwort beisteuerte?
Dan König: Bei den Ausflügen mit Stan Wolf war auch ein junger Mann mit dabei, den man heute „Blogger“ nennen würde. Ein intelligenter und umtriebiger Wahrheitssuchender, der im Internet ein respektables Archiv zusammengestellt hat und durch diese ausgezeichnete Leistung sein Pseudonym weithin bekannt wurde. Auch ich hatte schon viel von seinen Beiträgen gelesen und nun hatte ich ihn tatsächlich, hier am Untersberg, getroffen. Er war derjenige, mit dem ich zusammen den Aldebaran-Treff im Allgäu besuchte, und der mich Reiner Feistle vorstellte. Ich berichtete Reiner von meinen Plänen zum Roman und er zeigte als mein mutmaßlicher Verleger grundsätzliches Interesse.
Es verging wieder einige Zeit, bis mich Reiner bei einem Treffen fragte, wann ich denn nun was schreiben würde.
Ich setzte mich also hin und fertigte die ersten Kapitel, die ich Reiner dann zuschickte. Er rief mich dann, nachdem
er den ersten Teil von Band I gelesen hatte, begeistert an und sagte sinngemäß, dass er den Roman auf jeden Fall in seinem Verlag bringen möchte. Er spornte mich an, schnellstmöglich die restlichen Kapitel zu liefern, was mir bis Mai 2014 auch gelang.
Band I „Sonderelbe Jasmin“ kam bei der Leserschaft gleich gut an und auch Band II „Die Alpenfestung“ wurde
schon vor Herausgabe für meine Begriffe überraschend stark vorbestellt, was darauf hindeutet, dass die Richtung
stimmt.
Mit Sigrun Donner hatte ich zuletzt 2015 ein paar Mal telefoniert. Wir haben uns immer verständigt und ich durfte dabei wieder einmal feststellen, welch ein breites und tiefgründiges Wissen sie doch hat. Auch sie hat sich der Wahrheitsfindung verschrieben und steht
wie ich mit beiden Beinen mitten im Leben. Wir haben sicherlich noch einige unentdeckte Gemeinsamkeiten. Selten habe ich Frauen kennengelernt, die mich zur vorliegenden Thematik beraten können, Sigrun Donner kann es jedoch definitiv. Ich kann mir für die Zukunft vorstellen, mit Sigrun Ideen für weitere Bände zu erörtern, wenn ich einmal alles, was es noch über den General und seine Männer zu sagen gibt, zu Papier gebracht habe, sollten die anstehenden Ereignisse die Geschichte im Roman nicht vorher überholen.
Dan Davis: Der erste Band „Sonderelbe Jasmin“ erschien bereits im Jahr 2014. Du schreibst im Buch,
der Roman würde auf wahren Begebenheiten beruhen. Kannst du hierzu ein paar Worte berichten?
Dan König: Zunächst möchte ich die Begrifflichkeit „Roman“ kurz in das richtige Licht rücken. Der Roman umfasst alle Bände bis hin zum letzten Band, von dem heute noch niemand sagen kann, mit welcher Nummernfolge und welchem Titel er endet. Die Bemerkung „wahre Begebenheiten“ steht bei Band I im „Ausblick“, welcher sich auf die gesamte Romanreihe bezieht.
Für den aufgeschlossenen Leser stellt sich beim Lesen der einzelnen Bände tatsächlich an vielen Stellen immer
wieder die Frage, was tatsächliche Begebenheiten sind und was zur Abrundung der Geschichte der Romanform
geschuldet ist.
Wer sich mit General Kammler bereits beschäftigt hat, wird an einigen Stellen im Roman Stellen finden, an welchen
Kammler mit seinem Stab auch genau zu der im Roman beschriebenen Zeit aufgetreten ist. Gerade das macht es für mich stellenweise so schwierig, diese historisch dokumentierten Ereignisse in die richtige Reihenfolge zu bringen und darum herum auch noch eine spannende und ansprechende Story zu schreiben.
Genauso verhält es sich mit den Persönlichkeiten, die Kammler trifft. Auch hier muss ich mich mit den einzelnen
historischen Personen erst einmal auseinandersetzen, ihren Charakter begreifen und ihren damaligen Auftrag kennen. Da ich diesen Anspruch habe, den Roman möglichst dicht am Puls der damaligen Ereignisse zu schreiben,
muss ich mir eben auch mehr Arbeit in Sachen Recherche machen, wie ein Autor, der seine Geschichte frei erfinden kann.
Du siehst, dass beim Lesen des Romans auch viel historische Wahrheit vermittelt wird, die auch Nachforschungen
standhält. In den kommenden Bänden wird es in diesem Stil weitergehen.
Wer technisch einigermaßen versiert ist, wird auch erkennen, dass im Roman damals neu erfundene Entwicklungen zum Einsatz kommen, die heutzutage perfektioniert sind. Vom Mikrowellenherd, der Halogenlampe, selbst aufladenden Batterien, über den Raketenmotor für Flüssigbrennstoffe, Hochfrequenztechnologie, Fernlenkwaffen, Aufklärungsdrohnen, hydraulische Fahrwerkstechnik, schusssichere Chemiefasern, autark laufende Energiekonverter, bis hin zu den sagenumwobenen Flugscheiben usw., stammt alles aus deutscher Entwicklung. Diese Entwicklungen dürfen ebenfalls den „wahren Begebenheiten“ zugeordnet werden.
Dan Davis: Eigentlich arbeitest du ja in einem ganz anderen Beruf. Der Weg sich nebenher ein paar Brötchen als Autor zu verdienen, ist sicherlich jetzt eher selten für dieses Berufsbild.
Dan König: Zu der Frage, ob ich mir durch den Roman ein zusätzliches Taschengeld verdienen möchte, darf ich sagen, dass dies genauso wenig meine Absicht war, wie die Tatsache, jemals ein Buch zu schreiben. Ich bin wie jedermann dazu verpflichtet, meine Einnahmen und Ausgaben als Autor gegenüber dem Finanzamt abzurechnen.
Herausgekommen ist, dass meine diesbezüglichen Steuerbescheide bislang einen Verlust aufweisen.
Das hält mich jedoch nicht von meiner weiteren Arbeit ab, denn meine Ziele sind ideeller Natur. Übrigens gibt es
neuerdings Band I „Sonderelbe Jasmin“ mittlerweile, geringfügig überarbeitet, auch als E-book. Sollte mich  General Kammler ebenfalls mit ein paar Barren des Reichsgold unabhängiger machen, wie Stan Wolf es widerfahren durfte, dann werde ich umgehend Vollzeit-Autor und liefere dann einen Band nach dem anderen, während ich nebenher noch meinen Pilotenschein mache.
Wenn du meinen alltäglichen Broterwerb ansprichst, dann gebe ich dir Recht, dass die Verbindung zur Tätigkeit eines Autors eher selten ist. Jedoch gibt es auch Beispiele, wo aus meiner Branche kommende Umsteiger auch mit Büchern überaus erfolgreich wurden und heute sehr bekannt sind. Ist aber eher die Ausnahme, stimmt.
Bild oben: Der Untersberg in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2003. Bild darunter: Eindrücke am
Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014.
Dan Davis: Warum ein Roman und kein Sachbuch über das Thema?
Dan König: Sorry, dass ich zu dieser Frage kurz „schwarzmalen“ muss. Wir stehen bekanntermaßen vor größeren gesellschaftlichen Umbrüchen. Alte Hierarchien und Machtgefüge werden dabei zerfallen und durch neue ersetzt werden. Dabei werden Weltbilder zerbrechen, wird Hoffnung und Vertrauen in die Finanzwelt, Politik, Religion und Staat verloren gehen. Geschuldet ist dieses zinsbedingte, mathematische Zyklusende der exponentiellen Verschuldungsspirale und u.a. der Umsetzung des Hooton-Plans. Den Menschen wird klar werden, dass ihre bislang als „sichere Burg“ gewohnte Sicherheit in diese Institutionen ein auf Sand gebautes Potemkin´sches Dorf war. Ab dem Tag X wird nichts mehr so sein, wie es war. Viele werden daraufhin den Verstand verlieren und wie aufgeschreckte Hühner durch die Straßen hetzen. Die Gesellschaft wird sprichwörtlich „vom Glauben abfallen“, in vielerlei Beziehung. Nicht alle, aber die Masse. In dieser Zeit brauchen wir dringender denn je etwas, an das wir noch
glauben können. Wir brauchen dann eine neue emotionale Bindung, neue Hoffnungen, einen Strohhalm zum Klammern, ein Lichtlein, welches uns den Weg aus dem Tunnel der bevorstehenden Verzweiflung leuchtet. Während in der kommenden Krise der Alltag der „Masse“ von Überlebensinstinkten beherrscht wird, wird kaum jemand Zeit und Muße finden, sich konstruktive Gedanken darüber zu machen, wie es mit ihm selbst und seiner Familie weitergehen wird. Wir sollten uns die dafür notwendige Zeit, für diesbezügliche Gedankenspiele, jetzt nehmen.
Wir müssen uns also rechtzeitig ein positives Handlungsmuster gedanklich festlegen, auf das wir im Notfall zurückgreifen können. Wenn wir gleichzeitig noch daran denken, uns mit krisentauglicher Ausrüstung für Versorgungsengpässe im täglichen Bedarf auszurüsten, dann nimmt uns das ebenfalls eine Menge an Druck und gibt ein wertvolles Stück Sicherheit. Ganz wichtig ist dabei, dass wir wieder verstärkt unsere Eigenverantwortung wahrnehmen, damit wir im Notfall nicht auf möglicherweise ausbleibende Hilfe von außen warten müssen.
Was jetzt kommt, versuche ich ganz vorsichtig zu formulieren. Angenommen, nur mal angenommen, die sogenannte 3. Macht unter Führung von General Kammler würde während eines oben beschriebenen Szenarios am Tag X ihre Zeit für gekommen sehen, um ihre Handlungsfähigkeit, des immer noch existierenden Dritten Reichs, dem staunenden Deutschen Volk zu präsentieren. Angenommen, die Dritte Macht würde aus der Versenkung emporkommen und wieder in die Verantwortung treten, um die Ordnung nach dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch wieder herzustellen. Wie hilfreich wäre es in diesem Moment, wenn der Name Kammler und die mit ihm zusammenhängenden Umstände einem großen Teil der Bevölkerung bereits aus einem Roman von Dan König oder Stan Wolf bekannt wären? Schließlich können wir nur das erkennen, was wir bereits kennen. Das menschliche Gehirn braucht bekanntlich eine Vorlage, ein gespeichertes Wissen in Form von Farben, Tönen, Gerüchen, Bilder, Zeichen usw., um Dinge zu erkennen und einzuordnen, also eine bereits bestehende Information, die auch aus einem Roman stammen kann.
Jetzt aber zurück zur eigentlichen Frage. Es gibt bereits genügend Sachbücher über den Untersberg, von Autoren,
die ihn von außen und teilweise auch von innen besser kennen, wie ich. Bücher zum Thema Krisenvorbereitung und
Survivals gibt es ebenfalls genügend am Markt. Da der Untersberg und das angrenzende Gebiet jedoch meiner
Überzeugung nach, bei den kommenden Ereignissen eine zentrale Rolle spielen wird, will ich mit meinem Roman
„Der General des letzten Bataillons“ einen Beitrag dazu liefern, die kommenden Ereignisse den geneigten Lesern
verständlich zu machen. Die Romanreihe soll die geistige Basis in den Köpfen der Menschen stärken, um sie auf die kommenden Dinge vorzubereiten. Der Roman ist übrigens bewusst so geschrieben, dass auch Frauen davon angesprochen werden und dadurch einen Zugang zur Thematik finden können. Die weibliche Komponente ist in ihrer energetischen Kraft sehr wichtig und sollte weder vernachlässigt, noch unterschätzt werden.
Ich möchte, dass alle Verehrer des Untersbergs und seiner innewohnenden Macht, ihre positive Energie, ihre
Hoffnungen in das bestehende morphische Energiefeld einbringen, was zur Aktivierung der Kraft des Berges notwendig ist. Dieses Energiefeld gibt bereits heute Zuversicht, Vertrauen und Hoffnung. Je mehr Menschen sich gedanklich beteiligen, positive Energie einbringen, desto mächtiger wird diese heilbringende Kraft. Es darf auch für
den Untersberg und das von ihm ausgehende „Goldene Zeitalter“ gebetet werden. Dass beten hilfreich und wirksam ist, hat übrigens die Wissenschaft, in ersten Ansätzen, ebenfalls schon festgestellt. Jetzt habe ich vorausgeschickt, welche Botschaft die Leserschaft in den nächsten Bänden unter anderem erwartet. Rituale wirken ebenfalls, vielleicht ein Grund, weshalb sie in Geheimgesellschaften vollzogen werden. Aus den genannten Gründen ziehe ich Informationen, vermischt mit ehrlicher Emotion, nüchterner Sachlichkeit vor. Das Universum benötigt die Kraft unserer positiven Gefühle, nicht unser vermeintliches Wissen, damit es unsere Wünsche und Hoffnungen energetisch stärken kann.
Bild oben: Auf dem Untersberg in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2005. Bild darunter: Eindrücke
am Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014.
Dan Davis: Im Jahr 2017 ist jetzt der zweite Teil „Die Alpenfestung“ erschienen. Wie lange hast du an der Fortsetzung gearbeitet und kannst du ein paar Sätze zu Band 2 sagen?
Dan König: Band II hat mich viel Zeit gekostet, da es viel zu recherchieren gab und ich viel Material dazu verarbeiten musste. Außerdem wollte ich an das schwierige Thema, welches bei „Der Alpenfestung“ anstand, nicht so recht ran. Letztes Jahr 2016, habe ich dazu eine Woche lang in der Ostmark recherchiert und dort die einzelnen Projekte der U-Verlagerung besucht. Diese Forschungsreise wollte ich mit meiner jetzigen Freundin „Schneckchen“ unternehmen. Ihr Sportwagen war vollgetankt und bepackt und wir waren bereits auf dem Weg zur Autobahn, als „Schneckchen“ plötzlich ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legte. Ich sah die Mission gefährdet und musste meine persönliche „Jana Schmidt“ dann leider zuhause lassen und in meinen Kleinwagen umsteigen.
Glücklicherweise hatten wir uns bei meiner Rückkehr sofort wieder versöhnt, was auch „Schneckchens“ spirituellem Verständnis zu verdanken war. Vorgängerin „Herzilein“ war zwei Jahre zuvor mehr gekränkt und weniger verständnisvoll. Sie hatte sich bei meiner Rückkehr bereits eine eigene Wohnung gesucht gehabt. Wir sind jedoch
heute immer noch befreundet und gut aufeinander zu sprechen. Jedenfalls hatte ich seither weniger Ablenkung
zuhause und konnte mich weitaus intensiver auf das Manuskript konzentrieren.
In der Ostmark fuhr ich dann die zur Alpenfestung gehörenden unterirdischen Bauwerke der Reihe nach ab und
sammelte Eindrücke vor Ort. Besonders das Projekt „Quarz“ bei Melk war hierbei schwer zu ergründen, da die
bestehenden Zugänge gesprengt waren. Mit bergmännischem Gerät und der Fähigkeit eines Höhlenforschers wäre
ein Zugang vielleicht möglich gewesen, jedoch hochgefährlich und dazu illegal. Auch die Befragung der Anwohner,
ich hatte bevorzugt ältere Personen angesprochen, brachte keine weiterführenden Informationen. Jedoch war auch
hier wieder der „Zufall“ auf meiner Seite, denn ich traf einen Mann, der mir einen Kontakt zu dem Besitzer des
Wachberg herstellte. Als der Bekannte den Besitzer anrief, musste ich erst einmal bestätigen, dass ich kein „Nazi“ bin. Erst dann durfte der Bekannte seine Mobilfunknummer an mich weitergeben. Einen Tag später traf ich mich mit dem Besitzer des Wachberg, der mich in seinem Geländewagen mitnahm und mir die gesprengten Eingänge zeigte Er bot mir sogar an, dass ich die unterirdische Anlage von ihm pachten könne, um sie zur Besichtigung durch
die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auf meine eigene Kosten natürlich. Jedenfalls war es interessant
zu erfahren, dass Herr S. die Bereitschaft zum Verpachten der Stollenanlage gezeigt hat.
Das Auswerten der von mir gesammelten Informationen zu Band II war mir vor allem auch dazu wichtig, um herauszufinden, was ich nicht in den Roman schreiben würde. Interessant war auch die Erkenntnis, dass die Einwohner im Umkreis um die unterirdischen Bauprojekte und die Gedenkstätten nicht besonders auskunftsfreudig
sind, wenn man Fragen dazu stellt. Dies hängt vielleicht mit der historischen Belastung zusammen, ansonsten
sind die Leute doch recht freundlich.
Mit Band II hatte ich 2015 allmählich angefangen, jedoch erst nach meiner Exkursion im August 2016 dann richtig
Gas gegeben, regelmäßig motivierende Anrufe von Reiner Feistle bekommen, und war dann im April 2017 am Ziel.
Es war zu dieser Zeit immer so gewesen, dass ich mir vornahm, an Band II weiterzuarbeiten, dann aber oft Ablenkungen und Gründe fand, mich nicht vor den Computer zu setzen, da ich an meinem Arbeitsplatz ja auch schon stundenlang von dem PC saß. Wenn ich mich dann doch zum Schreiben überwunden hatte, kam stets Freude
dabei auf und ich musste mich dann spätabends immer wieder selbst einbremsen, da am nächsten Morgen wieder unbarmherzig der Wecker klingeln würde. Für meinen Körper war das eine bewegungsarme Zeit, ich habe aber bereits wieder 12 Kg abgenommen und will Band III diesmal mit kürzerer Schöpfungspause angehen. Anmerken
darf ich noch, dass ich einen stressigen Vollzeitjob habe, alleine lebe, den Haushalt selbst bewerkstellige, meine
Fahrzeuge selbst in Schuss halte und „Schneckchen“, meine Freundin, mich auch nicht immer entbehren möchte.
Nicht zu vergessen sind meine wunderbaren Kinder, die mir ebenfalls sehr wichtig sind und mit denen ich gerne das
eine oder andere Wochenende verbringe.
Bilder oben: Auf dem Untersberg, Aufnahmen von Dan Davis, 2005.
Dan Davis: Der Graf von St. Germain und die Zeitreisethematik ist ja ohnehin hochinteressant. Wie ist deine persönliche Meinung zu dem Grafen? Sind einige der Erzählungen eventuell mehr als nur Phantastereien? Und für wie realistisch hältst du das Thema Zeitreisen?
Dan König: Zeitreisen sind absolut realistisch, sogar für unsere offizielle Wissenschaft heute „theoretisch möglich“.
Diese Feststellung der „Wissenschaft“ will schon was heißen, wo doch Tesla schon in den dreißiger Jahren autark ein Elektromobil fuhr. Dem gegenüber bekam die heutige Industrie die Elektroautos immer noch nicht so richtig alltagstauglich hin und befindet sich technisch noch meilenweit von der Antriebstechnik entfernt, die sich in General Kammlers Kommandeurs-Limousine, dem Freki-SS befindet.
Über den Globus hinweg gibt es zahlreiche Zeitschwellen, die oftmals auch streng bewacht werden. Dies ist auch
am Untersberg der Fall, wo es bekanntermaßen natürliche Zeitschwellen gibt. Man kann über diese „Wurmlöcher“
in andere Dimensionen gelangen. Ob man jedoch wieder zurück in die ursprüngliche Zeit gelangt, ist dabei nicht
garantiert. Zeitreisen, wie sie der Graf von St. Germain unternimmt, werden durch technische Apparaturen präzise
gesteuert. Es handelt sich dabei um eine Art Navigationsinstrument. Ich habe so etwas noch nie in der Hand gehabt, es scheint jedoch zuverlässig zu funktionieren.
Unsere „Wissenschaft“ ist heute offiziell noch nicht in der Lage, den technischen Ablauf einer Zeitreise in der Praxis
nachzuvollziehen. Ich würde es begrüßen, wenn dies so bleiben würde, denn wenn Hinz und Kunz sich beliebig auf
Zeitreisen machen könnten, würden die ein unüberschaubares Chaos produzieren.
Aber wie erklärbar sind denn die für Zeitreisen notwendigen technischen Voraussetzungen wirklich? Als Vergleich
nehmen wir uns einfach mal eine andere Energieform vor. Versetzen wir uns geistig einmal in das Jahr 1800. Die
damals zur Verfügung stehenden Energieformen waren der Wind, die Sonne, die Kälte, Muskelkraft, Wasserkraft
und das Feuer. Kurz gesagt, die Naturgewalten. Elektrizität war bereits bekannt, spielte lange jedoch noch keine Rolle im Leben der Menschen damals. Hätte man den Leuten damals mit einem Stück Eisen, Kupferdraht und
einem Magneten durch einen einfachen Aufbau die Elektrizität verständlich machen können? Hätte man ihnen
erklären können, dass mit dieser Energie beispielsweise eines Tages Reisende in einer Magnetschwebebahn über 400 Kilometer in der Stunde zurücklegen können?
Hätten wir in den 90er Jahren, als viele von uns erste Programme auf dem PC 80386, Taktfrequenz 25 Mhz, Festplattenspeicher 50 MB, laufen hatten, geglaubt, dass heute fast jedes Grundschulkind einen dazu vergleichbaren
Supercomputer mit einer x-fachen Rechenleistung und dazu noch einen hochauflösenden Fotoapparat mit einem riesigen Musikarchiv in der Hosentasche hat, mit dem auch noch telefoniert werden kann? Einen Minicomputer, der so leistungsstark ist, dass er zur Bewältigung der gesamten Rechenleistung, welche zur Mondlandung von Apollo
11 benötigt wurde, imstande ist? Mit Sicherheit nicht!
Genauso wenig können wir uns heute eine Zeitreise vorstellen, genauso unverständlich ist unsere beschränkte
Vorstellungskraft für einen Zeitreisenden aus dem Jahr 2099, welcher eben mal in das Jahr 2017 zurück reist, um
sich hier die heute herrschenden Zustände anzuschauen.
Für alle, die möglichst schnell eine Zeitreise antreten möchten, gibt es mentale Trainingsmethoden, um das geistige Auge mal in die Vergangenheit, in die Zukunft oder auch auf einen anderen Planeten schauen zu lassen. Auf eigene Gefahr natürlich.
Noch ein Hinweis für Abenteurer und Glücksritter, die am Untersberg nach Zeitschwellen oder der Station des letzten Bataillons suchen. Lasst es lieber sein, denn ihr werdet dort ohnehin nichts finden. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ihr in große Gefahr kommen könnt. Wenn ihr dennoch forschen möchtet, geht besser in einer Gruppe. Damit will ich aber nicht sagen, dass die Station im Untersberg nicht vorhanden wäre.
Dan Davis: Das Thema Aldebaran ist ja durch die angeblichen VRIL-Kontakte, über die es eine Vielzahl von Berichten gibt, zumindest einigen Lesern bekannt. Kannst du hierzu ein paar Worte berichten für jene Leser, die heute vielleicht zum ersten Mal davon hören?
Dan König: Es gibt hierzu sehr viel zu sagen und es ist für den Unbedarften erst einmal wichtig, ein Gespür für
diese Thematik zu entwickeln. Für Menschen, welche an die Evolution im Sinne der Höherentwicklung glauben, ist
das Thema Aldebaran meiner Ansicht nach ohnehin unverdaulich. Keine Chance, lasst einfach die Finger davon.
Seid besser schlau und bleibt einfach doof. Sorry, ich möchte niemanden beleidigen, aber wer sich nicht öffnet und
sich einliest, wird zu diesem Thema kaum einen Zugang bekommen. Für meinen Teil bin ich nur ein einfacher Romanautor, der jedoch das Glück hat, auf seinen Verleger Reiner Feistle verweisen zu können, der die gestellten
Fragen mit seinen Büchern „Aldebaran – Das Vermächtnis unserer Ahnen“ oder „Die Rückkehr unser Ahnen“ und
weitere Bücher detailliert beantworten kann. In diesen Büchern finden sich auch interessante Hinweise auf das Dritte Reich und General Kammler. Aber auch diejenigen, die sich nicht so tief in diese Materie einlesen möchten, werden Lesefreude an meinen Büchern haben und ordnen gewisse Begebenheiten und Episoden unter „Science Fic-
tion“ ein.
Bild oben: Museum am Untersberg, in dem auch Bücher zu den Sagen und Legenden am Untersberg vertrieben
werden. Insert: Dan Davis am Museum am Untersberg (Dan Davis, 2014).
Dan Davis: Über das Dritte Reich zu schreiben ist ja in der heutigen Zeit nicht immer förderlich, zumindest wenn man sich außerhalb der schmalen Pfade bewegt, die unsere Geschichtsbücher als Wahrheit lehren. Warum hast du dich trotzdem ausgerechnet für dieses Thema entschieden? Man wird ja heutzutage schon zuweilen in eine rechte Ecke gestellt, wenn man auch nur andeutet, dass man die Einschränkung der Meinungsfreiheit auf diesem Gebiet problematisch findet, da auch eine andere Meinung als die gelehrte, selbst wenn sie kompletter Unfug sein sollte, in einem freien Land möglich und erlaubt sein sollte. Erleben wir hier in Deutschland Anzeichen einer Diktatur, auch wenn es der Großteil der Bevölkerung nicht wahr haben will – oder ist diese Deutung für dich etwas zu überzogen?
Dan König: Hier stimme ich mit einem Stöhnen zu. Wenn ich daran erinnern darf, wie in den letzten Kriegstagen
1945 mit Soldaten und Zivilisten umgegangen wurde, die sich nicht bedenkenlos, fanatisch und todesverachtend in
den Kampf gegen den Feind warfen, dann sehe ich heutzutage gewisse Parallelen dazu. Die Presse ist gleichgeschaltet, die Politik verhält sich immer hektischer und kopfloser, im Handstreich werden Gesetze verschärft, die Überwachung dringt in immer mehr Lebensbereiche vor, die Denunziation hat Konjunktur. Vordergründig setzt sich die Politik für „Menschenrechte“ ein, also für übermäßig vorwitzige Journalisten im Ausland, während hier im Land Menschen in politischer Gefangenschaft sitzen, weil sie von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht haben. Dabei ist es egal, ob es sich bei diesen Gefangenen in Deutschland um alte, gebrechliche Menschen handelt, die noch niemals mit Drogen gehandelt haben, niemanden umgebracht oder misshandelt haben, keine Einbrüche oder sonstigen Straftaten zum Schaden anderer begangen haben. Sie haben nur etwas gesagt, was in diesem Land per
Gesetz verboten ist.
Derweilen laufen in Deutschland Leute in Freiheit herum, die schon seit über zehn Jahren eine unanfechtbare
Abschiebeverfügung in der Tasche haben, mehrfach in Haft waren und es mit Prozesskostenhilfe finanzierter Anwälte erreichen, dass sie nach derzeit gültigen Maßstäben so gut wie nicht wieder an den Platz gebracht werden
können, den der Herrgott für sie vorgesehen hat.
Ehrlich gesagt, wäre es mir durchaus recht gewesen, wenn ein anderer Autor an meiner Stelle diesen Roman
schreiben würde. Persönlich hätte ich genügend andere Dinge zu verwirklichen und könnte weitaus ruhiger und komfortabler leben, wie es heute der Fall ist. Aber nun habe ich dieses Fass mit dem Roman eben aufgemacht
und werde es auch leer trinken, so gut ich eben kann. Ich hätte sonst ohnehin keine Ruhe, wenn ich diesen offenbar karmisch zwingenden Auftrag nicht ausführen würde. Ich habe aber auch Spaß beim Schreiben und freue mich, wenn ich positive Kritiken bekomme. Daher ist es gut, wie es ist.
Zum Thema Diktatur und Demokratie verweise ich beispielhaft auf unsere Herren und Damen Abgeordneten, die in
unerträglich vielen Fällen einfach die ihnen vorgelegten Gesetze im Bundestag nur abnicken. Es gibt da interessante Begebenheiten aus den letzten Jahren, wo Abgeordneten Gesetzesvorlagen erst unangemessen kurz vor der Abstimmung im Bundestag vorgelegt wurden, in Sachen EU sogar noch in englischer Sprache.
Es ist unglaublich, wie manche gewissenlose Abgeordnete an ihrem Stuhl kleben können, um nicht wieder in den alten Beruf als Lehrer, in Hartz IV oder sonst was abwandern zu müssen, wo doch die Diäten und Zulagen ein so
angenehmes Leben garantieren und „wichtig“ ist man obendrein. Ich möchte von hier aus einmal die Gelegenheit
nutzen der Netzseite „Abgeordnetenwach.de“ meinen Dank auszusprechen. Sicherlich denken die Betreiber der
Seite auch daran ihr Archiv regelmäßig zu sichern, damit es nach dem Tag X der Aufarbeitung dienlich sein kann.
Die Demokratie ist eine wunderbare Staatsform, um den Untertanen zu signalisieren, sie würden mitbestimmen
und anderseits können die wirklich Mächtigen die Personen an die Spitze manövrieren, die man dort haben möchte.
Den Rest regeln die „Fraktionsdisziplinen“ und die Parteilisten, wonach die Parteispitze genehme Abgeordnete auch
unverhältnismäßig stark gegenüber ihren restlichen Parteigenossen fördern und in Ämter setzen kann. Auch hierzu
gibt es interessante Bücher und Berichte auf kritischen Netzseiten zu lesen. Die Parteienlandschaft könnte nach den Maßstäben des BKA möglicherweise als „kriminelle Vereinigung“ bezeichnet und somit zerschlagen werden, wenn es nicht den Schutzparagrafen 129 (3) Nr. 1 StGB geben würde. Dieser Umstand ist mir längst bekannt und ich staune darüber, wie vorausschauend die Politik doch denken kann. Bei der Flüchtlingskrise scheint dies  allerdings nicht der Fall zu sein. Oder etwa doch?
Ich bin der Auffassung, dass der Großteil der Bevölkerung durchaus weiß, was sie von ihren Politikern zu halten hat. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb bei Umfragen zum Vertrauen in Berufsgruppen, Politiker meistens auf den hintersten Plätzen zu finden sind. Bemerken möchte ich der Gerechtigkeit halber noch, dass wir durchaus auch ehrliche und aufrichtige Politiker in den Parlamenten haben. Ich schätze ihre Anzahl auf deutlich unter 20% und bin mir ziemlich sicher, dass sie kaum eine Chance haben, jemals eine Spitzenfunktion einzunehmen, sofern sie die Seele der Ehrlichkeit nicht dem Satan der Karriere zu verpfänden bereit sind.
Wer meine Bücher gelesen hat, weiß, dass in dem Roman eine spirituelle Botschaft vermittelt wird. Wer zu einem
anderen Schluss kommen sollte, hat die Botschaft nicht verstanden.
Dan Davis: Hattest du selbst schon einmal eine UFO-Sichtung oder ein Erlebnis, welches du als „übersinnlich“ bezeichnen würdest?
Dan König: Ufo-Sichtungen hatte ich schon mehrere, wobei ich im Laufe der Jahre wahrscheinlich schon mehr vergessen habe, als andere jemals gesehen haben. An meine erste Sichtung kann ich mich jedoch noch erinnern,
obwohl sie schon sehr lange her ist. Ich stand damals als kleiner Schuljunge mit meiner Familie auf dem Balkon und wir schauten in Richtung Süden. Ich kann nicht mehr sagen, warum wir das taten. Jedenfalls kam in diesen Moment ein rotes, rundes Objekt von rechts und raste dicht an uns vorbei. Es hatte keine Sekunde gedauert, dann war das Objekt wieder verschwunden. Als es heranraste, hatte ich es zuerst im Augenwinkel erkannt und schaute dann nach rechts. Das Objekt erschien erst kleiner und als es auf unserer Höhe war, hatte es vielleicht einen Durchmesser von einem Meter, schwer zu sagen. Es gab keinen Luftzug und auch kein Geräusch, jedoch ging von dem roten Ball irgendetwas aus, das ich nicht beschreiben kann. Vielleicht kann ein UFO-Forscher etwas mit dieser Beschreibung anfangen, ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet. Jedenfalls habe ich keine Angst vor Ufos und wenn einmal eines vor mir landet, werde ich mich ihm nähern und seine Besatzung freundlich begrüßen.
Übersinnliche Erlebnisse sind relativ einfach zu erlangen, eine gelungene Meditation oder eine Rückführung kann
dazu schon ausreichen. Auch Träume sind der Zugang zu übersinnlichen Erfahrungen. Es kann Sinn machen, mit
anderen darüber zu reden, wobei ich der Meinung bin, dass diese Dinge so individuell sind, dass man durch eigene
Recherchen in Büchern oder im Internet diese Erfahrungen durchaus klären und einordnen kann. Für wichtig halte
ich jedoch den angstfreien Umgang damit.
Was ich schon öfters beobachtet habe, sind hochfliegende Objekte, die innerhalb einer Zeitspanne von weniger als
zwei Minuten vom südlichen Horizont zum nördlichen Horizont fliegen. Gerade im Sommer, wenn man nachts auf
dem Rücken liegend für längere Zeit den Sternenhimmel beobachtet, kann man solche Objekte erspähen. Mit ein
wenig Glück kann man auch Objekte erkennen, die wie ein Stern am Himmel stehen, sich dann aber plötzlich
ruckartig bewegen und nach kurzer Zeit im „Nichts“ verschwinden.
Ich halte diese Objekte für UFOs, deren Existenz angesichts der vielen bestätigten Sichtungen der letzten
Jahrzehnte als „offenkundig“ angenommen werden darf, für absolut real, wobei ich in guter Gesellschaft bin. Ich
möchte zum Thema UFO-Beobachtungen noch auf Apps für das Smartphone hinweisen, die Satelliten ankündigen, die für den kurzen Moment aufblitzen, wenn sie eine Drehung vornehmen und dabei ein Sonnenstrahl von ihren ausgebreiteten Solarzellen reflektiert werden. Auch die Internationale Raumstation ISS kann über eine App lokalisiert werden. Mit diesen Apps können Himmelsobjekte, die vermeintlich als UFO verdächtigt werden, erkannt und aussortiert werden.
Bild oben: Aufnahme des Hotel Untersberg von einem früheren Besuch am Berg im Jahr 2005 von Dan Davis.
Dan Davis: Wie würdest du selbst deine politische Gesinnung einreihen? Ich frage das nur der Form halber, weil es wieder Leser geben wird, die oberflächlich denken und schon alleine beim gewählten Thema der Romanreihe schlimmste Befürchtungen hegen.
Dan König: Ich bin politisch interessiert und informiere mich außerhalb des Mainstream kritisch über Vorgänge
hinter den Kulissen. Dabei bin ich mir darüber bewusst, dass jede Berichterstattung dazu geeignet oder vielleicht dazu geschaffen ist, mich in meiner Meinungsfindung zu manipulieren. Extreme Positionen schrecken mich ab und
ich versuche herauszufiltern, welche politischen und geostrategischen Vorgänge dazu dienlich sind, allen Völkern zu ihrem individuellen Recht zu verhelfen. Dazu lege ich zugrunde, dass Dinge, die für ein Volk gut sind, andern Völkern durchaus auch schaden können. Eine von bestimmten Kreisen angestrebte Gleichmacherei der Völker kann nicht funktionieren, weshalb sich bestimmte Völker auch bewusst vom Rest der Welt abschotten, weil sie die Gefahren erkannt haben. Zustimmungswürdige Positionen finde ich bei unseren politischen Parteien von ganz links
angefangen, bis hin zum rechten Flügel. In dieser Bandbreite befinden sich auch Politiker, die ich gerne in einer neuen Partei vereint sehen würde. Ein Wunschtraum.
Als Militarist will ich mich nicht bezeichnen, auch wenn der Titel des Romans diese Vermutung durchaus zulässig erscheinen lässt. Ich kenne mich jedoch mit militärischen Strukturen etwas aus und halte eine demonstrative
Wehrhaftigkeit der einzelnen Völker auch für wichtig. Denn selbst, wenn ein Volk in spiritueller Harmonie und Eintracht lebt, so kann es sich langfristig nur am Leben erhalten, wenn es auch wehrhaft ist. Ich erinnere hierzu beispielsweise an den Einmarsch Chinas in Tibet, wobei es noch viele weitere Fälle gab, wo nach einem herbeigeschworenen Konflikt homogene Völker in ihrer historisch gewachsenen Kultur zerschlagen, einer bestehenden Diktatur untergeordnet oder auch zwangs-demokratisiert wurden.
Gerne würde ich sehen, wie sich unsere angeschlagene Demokratie in Deutschland wieder erholt und „Volkes Wille“ endlich mehr Berücksichtigung findet. Ich wundere mich darüber, wie sehr es der Regierung daran gelegen ist, die Bürger mit maschinenlesbaren Ausweisen auszustatten, Pässe mit einem RFID-Chip zu versehen und Staatstrojaner zu entwickeln. Ob dies zur Eindämmung der Kriminalität oder zur Verhinderung von Terroranschlägen dienlich ist, ist fragwürdig.
Eine mit diesen Techniken verbundene ganz große Chance wird jedoch bewusst außen vor gelassen, nämlich die
unmittelbare Demokratie nach Schweizer Vorbild. Wenn wir uns schon mit maschinenlesbaren Ausweisen und
sonstigen Verschlüsselungstechnologien zweifelsfrei am heimischen Computer identifizieren können, weshalb gibt es dann keine politischen Bestrebungen, über wichtige politische Fragen den souveränen Bürger abstimmen zu lassen. Die Kosten hierfür wären überschaubar und möglicherweise günstiger und schneller als das Auszählen von
Wahlzetteln.
Der Wahlkampf findet heute schon zu einem großen Teil im Internet statt, der Bürger wird über Wahlthemen der
Parteien hauptsächlich über Radio und Fernsehen informiert. Broschüren der Parteien zu ihren Wahlprogrammen
landen in unseren Briefkästen. Wozu sollten wir also noch zum Wählen aus dem Haus gehen? Selbst Bankgeschäfte über Millionenbeträge können schließlich heutzutage auch sehr sicher von daheim online abgewickelt werden. Seit ich wählen darf, höre ich vor den Wahlen immer Politiker, die für mehr Mitbestimmung und mehr Demokratie werben. Diese Politiker sind oftmals sogar in regierenden Parteien. Dann setzt es doch endlich um!
Ich darf über mich sagen, dass ich ein Mensch bin, der auf der Seite der Wahrheitsfindung steht, anderen dabei
gerne hilft und für Gerechtigkeit eintritt. Ob die Wahrheit in der Farbe Grün, Rot, Schwarz, Gelb oder sonst wie
eingefärbt auftritt, darf dabei nicht entscheidend sein. Wir Deutschen sind ein sehr soziales und hilfsbereites Volk,
auch wenn wir von der internationalen Presse oft anders dargestellt und dabei gerne auf die Jahre 1933 – 1945
reduziert werden. Die Völkerverständigung liegt mir am Herzen und es würde mich mit Freude erfüllen, wenn es
uns endlich gelingen würde, die Lebensbedingungen in armen Ländern nachhaltig zu verbessern, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Leider hat die Politik, meiner Auffassung nach, diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten versagt oder bewusst andere Ziele angestrebt. Ich gehöre nicht zu den „Weltbürgern“, bin mir aber darüber bewusst, dass Deutschland zum einen in der Lage ist, anderen Völkern zu mehr Wohlstand zu verhelfen und zum anderen auch Beiträge zum sozialen Frieden in anderen Ländern leisten kann. Dies soll in erster Linie Hilfe beim Ausbau von Infrastruktur bedeuten, wobei Waffenexporte jedoch grundsätzlich unterbleiben sollen.
Bild oben: Aufnahme auf einer Exkurtsion auf dem Untersberg im Jahr 2003 von Dan Davis. Bild Mitte:
Eindrücke am Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014. Bild unten:
Am Hotel Untersberg, Aufnahme von Dan Davis, 2005.
Dan Davis: Welches Thema hat dich aktuell am meisten beschäftigt und/oder geärgert, wenn du die Nachrichten eingeschaltet hast? Und warum?
Dan König: Früher habe ich regelmäßig Nachrichten angeschaut, heute geschieht das eher beiläufig. Interessanterweise erreichen mich aber immer die Nachrichten, die für mich interessant sein könnten, bzw. wirklich wichtig sind. Ich habe es mir abgewöhnt, mich über Nachrichten zu ärgern, die von unseren „Qualitätsmedien“ allzu plump „nachberichtet“ oder auf durchschaubare Weise dazu getrimmt wurden, beim Zuschauer eine bestimmte Schlussfolgerung herbeizuführen. Leider fallen immer noch zu viele Leute auf diese Art der Gehirnwäsche rein.
Dem aufmerksamen Nachrichtenschauer ist in letzter Zeit vielleicht aufgefallen, dass sich die Nachrichtensprecher
einer neuartigen Sprechtechnik bedienen. Diese Sprechtechnik ermöglicht es, durch bestimmte Betonungen und
Sprechpausen, auch besonders fatale Nachrichten so auszusprechen, dass man die Tragik eines Berichts, bei alleiniger Betrachtung des gesprochenen Tonfalls, nicht mehr von einem Bombenattentat oder der Präsentation
eines rührseligen Tiernachwuchses in irgendeinem Zoo unterscheiden kann.
Auch hat die missbräuchliche Verwendung von Bildern zu Nachrichten ein bedenkliches Ausmaß angenommen.
Es fällt mir oftmals auf, dass die im Hintergrund gezeigten Bilder zu einer Meldung die vergleichsweise „harmlose“
Meldung durch gezeigte Schreckensbilder um ein Vielfaches verstärken, wobei selten klar ist, ob diese Bilder tatsächlich auch zu der Meldung gehören oder nur eben passenderweise aus dem Archiv geholt und entsprechend
zusammengeschnitten wurden, vergleichbar mit einer Hausfrau, die eben mal ins Regal greift, um einem faden Essen mal etwas mehr Würze zu verpassen.
Die Nachricht haben wir in diesen Fällen eher schnell wieder vergessen, die Eindrücke der Bilder bleiben aber in unserm Unterbewusstsein gespeichert und beeinflussen uns weitaus mehr wie Worte, da das menschliche Gehirn in Bildern denkt. Wir hören ein Wort oder einen Namen und schon sucht unser Gehirn in seinem Archiv ein passendes Bild dazu. Du kennst das…
Was mich beim Schauen der Nachrichten dennoch ärgert, sind deutsche Politiker, die keine Gelegenheit auslassen, ständig die „historische Schuld der Deutschen“ warmzuhalten. Der letzte Bundespräsident ist dabei sogar auf Schauplätzen aufgetreten, die seine Vorgänger scheinbar noch gar nicht kannten, denn in Oradur-sur-Glane war er 2013 der erste Bundespräsident. Ob sich jemals ein ausländischer Staatsmann bei Herrn Gauck für hunderttausendfache Kriegsverbrechen, auch nach Kriegsende, an Deutschen Wehrmachtsoldaten und an Zivilisten entschuldigt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Der bekannte Autor Andreas Popp hat einmal eine passende Erklärung dazu geäußert. Er sagte sinngemäß, dass man sich bei der Frage nach den Kriegsverbrechen anderer nicht selbst rein waschen wolle, sondern es darum ginge, den Schmutz etwas gleichmäßiger zu verteilen.
Zuletzt will bzw. muss ich noch das Verhalten der Bundeskanzlerin zur Flüchtlingskrise beleuchten, was ja ebenfalls die Nachrichten rauf und runter lief, Gegenstand vieler Fernsehdiskussionen war und immer noch ist. 2015 wurde mit dem Segen von Frau Merkel nicht nur geltendes internationales Recht gebrochen, sondern sie hat zudem befremdliche Botschaften von sich gegeben. „Wir schaffen das“ ist die wohl bekannteste Aussage. Ich frage mich allerdings, wen sie mit „wir“ gemeint hat, und in welcher Interpretation dieser Aussage sie letztendlich recht
behalten wird.
Die nächste Welle der Flüchtlingskrise zeichnet sich heute, im August 2017, bereits ab. Wir werden sehen, ob diese Welle noch vor der Bundestagswahl eintrifft oder ob möglicherweise wahlentscheidende Umstände erst nach dieser Wahl eintreten werden. Steuerungsmöglichkeiten der Politik sind hierfür durchaus vorhanden, nur reden die Herrschaften nicht gerne darüber. Der unsensible Umgang, mit dem in dieser Frage durchaus wichtigen türkischen
Staatspräsident Erdogan und die in den Mainstream-Medien gebräuchliche Rhetorik zu dem Thema, lässt nichts
Gutes erwarten.
Ach ja, da war noch der Fernsehbericht von dem angeblich minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling, irgendwo aus
Nordafrika. Meiner Schätzung nach war er ca. 25 Jahre alt und mit dem Teddybär, den ihm das Filmteam unter den
Arm gesteckt hatte, wirkte er wie eine Parodie auf Mr. Bean. Es wurde u.a. mit der ganzen Palette der Kuschel und Betroffenheits-Rhetorik über die Zukunftsängste des jungen Mannes berichtet… herzerweichend… was hab ich mich amüsiert… Es ist manchmal unbeschreiblich, was mit unseren Rundfunk-Gebühren so produziert wird. Leider bleibt uns dabei nicht einmal die Werbung zwischen den Filmen und Beiträgen, trotz staatlichem „Zwangs-Abo“,
erspart.
Dan Davis: Arbeitest Du bereits an Band 3?
Dan König: Die ersten zwei Kapitel für Band III stehen bereits. Es war so, dass mein Verleger Reiner Feistle, sich am Ende von Band II noch etwas „Action“ wünschte. Ich hatte dies zwar erst für Band III vorgesehen, hatte dann kurz vor Abgabe des Manuskripts noch einen großen Spaß dabei, als ich das Kapitel 19 „Der fliegende Panzer“ schrieb. Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden, werde ich an Band III weiterarbeiten und die Geschichte wird in ihrem Lauf im Januar 1944 weitergehen. In diesem Jahr wird viel passieren und ich bin selbst mal gespannt, zu welcher Zeit Band III endet. Wird es 1944 oder 1945 sein? Die Ereignisse werden immer schneller aufeinander  folgen, der Druck auf General Kammler wird größer werden und auch sein Stab wird vergrößert. Zum Schreiben habe ich massenhaft Ideen und auch mehr als genug historisches Material, das es im Roman zu verarbeiten gilt.
Wann Band III erscheinen wird, kann ich heute allerdings noch nicht sagen, denn es hängt davon ab, welche anderen Projekte meine Aufmerksamkeit auch auf sich ziehen. Ich lasse den Dingen erst mal ihren Lauf und warte ab, was sich ergibt und mir wichtig erscheint.
Es war mir in der Vergangenheit zu einem gewissen Grad unangenehm, ständige und wiederholte Nachfragen nach
Band II auf „später“ und mit „ich arbeite so schnell es eben geht“ beantworten zu müssen. Ach, wenn ich doch nur
mehr Zeit hätte…
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, dass, wenn die Nachfrage nach Band II mir in die „schwarzen Zahlen“ verhilft, dies eine wegweisende Motivation zur beschleunigten Veröffentlichung von Band III bedeuten soll, was aber zu beobachten bleibt. Ein längerer Urlaub steht mir seit Jahren ebenfalls mal zu.
Was ich aber heute schon versprechen kann, ist wieder viel Spannung in dem Abenteuer, das 1943 begann und in unserer Gegenwart immer noch seinem, hoffentlich glücklichen, Ende entgegen strebt. Der Ball ist noch im Spiel und vielleicht endet das Match ja mit einem Elfmeterschießen…
Dan Davis: Vielen Dank für das Interview!
Danke an Reiner Feistle

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Gruß an die Lesenden
TA KI

Abgeordnete kassieren Millionensummen von Unternehmen


 

Ideen, um Politik transparenter zu machen, gibt es zuhauf. Die wohl pfiffigste lautet: Die Kleidung der Abgeordneten mit Nebeneinkünften mit Firmenlogos versehen – schon weiß die Öffentlichkeit Bescheid.

Noch allerdings muss man sich Informationen zu den Nebentätigkeiten der Abgeordneten mühsam zusammensuchen. abgeordnetenwatch.de hat die Selbstauskünfte aller 655 Abgeordneten, die in der laufenden Wahlperiode ein Bundestagsmandat innehatten, erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, wie ausgeprägt die (finanziellen) Verflechtungen zwischen Abgeordneten und der Wirtschaft sind.

Zunächst: Die große Mehrheit der Parlamentarier verfügt über keinerlei meldepflichtige Einkünfte von mehr als 1.000 Euro im Monat bzw. 10.000 Euro im Jahr. Lediglich jeder vierte Bundestagsabgeordnete – 178 von 655 – hat im Laufe der 18. Wahlperiode etwas hinzuverdient, unter dem Strich 26,5 Mio. Euro bis 48,7 Mio. Euro. Genauere Angaben sind nicht möglich, da die Offenlegungsregeln wenig transparent sind: Was ein Abgeordneter nebenher kassiert, muss er nicht in Euro und Cent genau offenlegen, sondern in einer von zehn Einkunftsstufen.

Exklusiver Zugang zu Politikerinnen und Politikern

Unter den Abgeordneten mit besonders hoch vergüteten Unternehmensposten sind zahlreiche bekannte Politikerinnen und Politiker:

  • Der frühere Forschungsminister Heinz Riesenhuber (CDU) kassierte als stellvertretender Verwaltungsratschef der Schweizer Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments AG zwischen 2014 bis 2016 mindestens 350.000 Euro, wahrscheinlich sogar deutlich mehr. Allein für das Jahr 2015 bezog er Einkünfte der nach oben offenen Einkunftsstufe 10 („mehr als 250.000 Euro“). Dass Riesenhuber im Bundestag dem Wirtschaftsausschuss angehört, verleiht der Angelegenheit besondere Brisanz.
  • Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) kassiert als Verwaltungsrätin des Schweizer Pharmakonzerns Siegfried Holding AG pro Monat zwischen 3.500 und 7.000 Euro. Inklusive eines stattlichen Zusatzhonorars für 2016 belaufen sich ihre Einkünfte von der Pharmalobby auf 127.500 bis 205.000 Euro. Problematisch hier: Schmidt ist mit den Abläufen im Gesundheitsministerium bestens vertraut – sie war dort jahrelang Ministerin.
  • Der Kohlekonzern RAG zahlte an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) in der laufenden Wahlperiode zwischen 120.000 und 200.000 Euro. Gemeinsam mit Lammert sitzt im RAG-Aufsichtsrat auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Poß, der eine Vergütung in gleicher Höhe erhielt.
  • Die Nürnberger Versicherung überwies der CSU-Abgeordneten Dagmar Wöhrl seit 2013 zwischen 342.000 und 525.000 Euro. Wöhrl sitzt im Aufsichtsrat der Konzernmutter und zweier Tochterunternehmen. Weitere 275.000 bis 375.000 Euro zahlte die Schweizer Privatbank Bank I.Safra Sarasin an die CSU-Politikerin für einen Posten im Verwaltungsrat.

Dass Abgeordnete in einem Unternehmen eine Funktion ausüben, ist in vielerlei Hinsicht ein Problem. Das größte ist: Konzerne erhalten auf diese Weise einen privilegierten und exklusiven Zugang zur Politik, den andere Unternehmen, Vereine oder die Bürgerinnen und Bürger nicht haben.

Und so gut wie immer fließt Geld. In 119 Fällen (xls|ods)  haben Unternehmen und Banken einen Bundestagsabgeordneten in der laufenden Wahlperiode dafür bezahlt, wenn dieser eine Funktion ausübte. In den vergangenen vier Jahren kassierten  Bundestagsabgeordnete zwischen 4,6 und 7,6 Mio. Euro für Posten in Aktiengesellschaften, GmbHs und Banken – nachfolgend eine Übersicht nach Abgeordneten.

Übersicht: Die Einkünfte von Abgeordneten aus Unternehmensposten

Nachname Vorname Partei Posten in folgenden Unternehmen
Einkünfte aus
Posten (min)
Einkünfte aus
Posten (max)
2
Harbarth Stephan CDU SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG 1.000.000,00€ 1.000.000,00€
3
Wöhrl Dagmar CSU
Bank I.Safra Sarasin Ltd.;
Nürnberger Beteiligungs-AG;
Nürnberger Krankenversicherung AG;
Nürnberger Lebensversicherung AG
617.000,00€ 900.000,00€
4
Riesenhuber Heinz CDU
HBM Healthcare Investments AG;
Reclay Holding GmbH
455.000,00€ 550.000,00€
5
Holzenkamp Franz-Josef CDU
AGRAVIS Raiffeisen AG;
LVM-Krankenversicherungs AG;
LVM-Lebensversicherungs AG
255.500,00€ 532.000,00€
6
Fuchs Michael CDU
Kienbaum Consultants International GmbH;
RHODIUS Mineralquellen und Getränke GmbH & Co. KG;
Schmiedewerke Gröditz GmbH;
Triton Beteiligungsberatung GmbH;
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
251.000,00€ 460.000,00€
7
Schmidt Ulla SPD
K&S Sozialbau AG;
Philips GmbH;
Siegfried Holding AG
199.500,00€ 419.000,00€
8
Lerchenfeld
Philipp Graf
von und zu
CSU Krones AG 150.000,00€ 225.000,00€
9
Freese Ulrich SPD
Lanxess AG;
Lausitz Energie Kraftwerke AG;
Lausitz Energie Bergbau AG;
Vattenfall GmbH; VIVAWEST GmbH;
VIVAWEST Wohnen GmbH
139.000,00€ 265.000,00€
10
Bosbach Wolfgang CDU
AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG;
DBV Deutsche Beamten-Versicherung AG;
Signal Iduna Allgemeine Versicherung AG
125.000,00€ 255.000,00€
11
Poß Joachim SPD RAG Deutsche Steinkohle AG 120.000,00€ 200.000,00€
12
Lühmann Kirsten SPD
BTA Betriebs- und Anlagegesellschaft mbH;
Deutsche Bahn AG;
Nürnberger Beamten Lebensversicherung AG
110.000,00€ 225.000,00€
13
Ramsauer Peter CSU
CNC – Communications & Network Consulting AG;
Münchener Hypothekenbank eG;
Aebi Schmidt Holding AG
96.000,00€ 185.000,00€
14
Mißfelder Philipp CDU Impulsus clean Technologies GmbH;
Thiel Capital LLC
80.000,00€ 125.000,00€
15
Funk Alexander CDU Sirrix AG 75.000,00€ 100.000,00€
16
Nüßlein Georg CSU on-collect solutions AG;
Sfirion AG
72.000,00€ 214.000,00€
17
Röring Johannes CDU
Deutscher Bauernverlag GmbH;
LVM Pensionsfonds-AG;
WL BANK AG Westfälische Landschaft Bodenkreditbank
64.000,00€ 135.000,00€
18
Schindler Norbert CDU CropEnergies AG 60.000,00€ 110.000,00€
19
Bareiß Thomas CDU Deutsche Rockwool GmbH + Co. OHG 60.000,00€ 120.000,00€
20
Kahrs Johannes SPD ROCKWOOL Beteiligungs GmbH 60.000,00€ 120.000,00€
21
Meiwald Peter GRÜNE EWE AG 60.000,00€ 120.000,00€
22
Vogel Volkmar CDU Deutsche Rockwool GmbH + Co. OHG 60.000,00€ 120.000,00€
23
Schummer Uwe CDU RWE Power AG 45.000,00€ 90.000,00€
24
Friedrich Hans-Peter CSU Friedrich-Baur-GmbH 44.000,00€ 154.000,00€
25
Klimke Jürgen CDU Industrie-Contact AG 44.000,00€ 154.000,00€
26
Röttgen Norbert CDU Macquarie Group 30.000,00€ 60.000,00€
27
Hampel Ulrich SPD BASF Coatings AG 28.000,00€ 60.000,00€
28
Henke Rudolf CDU Deutsche Ärzteversicherung-AG 28.000,00€ 60.000,00€
29
Reichenbach Gerold SPD Deutsche Telekom AG 28.000,00€ 60.000,00€
30
Steffel Frank CDU Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH & Co. KG 28.000,00€ 60.000,00€
31
Höschel Mathias Edwin CDU PVS holding GmbH 24.500,00€ 49.000,00€
32
Pfeiffer Joachim CDU Kofler Energies Power AG 22.000,00€ 45.000,00€
33
Hahn Florian CSU IABG – Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH 22.000,00€ 45.000,00€
34
Steinbrück Peer SPD
Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA;
ThyssenKrupp AG
22.000,00€ 45.000,00€
35
Burkert Martin SPD DEVK Vermögensvorsorge- und Beteiligungs-AG 20.000,00€ 70.000,00€
36
Freiherr von Stetten
Christian CDU KRIWAN Industrie-Elektronik GmbH 15.000,00€ 30.000,00€
37
Mahlberg Thomas CDU Sparkasse Duisburg 15.000,00€ 30.000,00€
38
Hajduk Anja GRÜNE mdex AG 14.000,00€ 30.000,00€
39
Hartmann Sebastian SPD Kreissparkasse Köln 14.000,00€ 30.000,00€
40
Koschyk Hartmut CSU SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH 14.000,00€ 30.000,00€
41
Spahn Jens CDU Sparkasse Westmünsterland 14.000,00€ 30.000,00€
42
Tiefensee Wolfgang SPD K&S Sozialbau AG 14.000,00€ 49.000,00€
43
Lauterbach Karl SPD Rhön-Klinikum AG 7.000,00€ 15.000,00€
44
Schlecht Michael LINKE Volksfürsorge AG 7.000,00€ 15.000,00€
45
46
Summe: 4.608.500,00€ 7.591.000,00€

.

Wer steckt hinter „Vertragspartner 3“?

Doch die Vergütungen von Unternehmensposten sind lediglich die gut sichtbare Spitze des Eisbergs, wenn es um bezahlte Nebentätigkeiten geht. In vielen anderen Fällen bleibt vollkommen unklar, wer die Geldgeber der Abgeordneten sind – auch hier geht es um Millionenbeträge.

Wer ist zum Beispiel der Großkunde mit der Bezeichnung „Vertragspartner 3“, von dem der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring als Inhaber eines Energie- und Düngemittelbetriebs zweimal mindestens 250.000 Euro erhielt? Die Frage ist deswegen von Belang, weil die Öffentlichkeit nur durch Kenntnis der Geldgeber beurteilen kann, ob bei einem Volksvertreter ein Interessenkonflikt besteht. Doch nach den Veröffentlichungsregeln des Bundestages können Freiberufler und Selbständige wie Röring ihre Geldgeber hinter Bezeichnungen wie „Kunde“, „Vertragspartner“ oder „Mandant“ verbergen, nicht einmal deren Branche muss genannt werden.

Es gibt zahlreiche Beispiele für beträchtliche Zahlungen an Abgeordnete aus anonymer Quelle. Eine Auswahl:

Dass es sich bei den horrenden Beträgen um Bruttozuflüsse handelt, denen oftmals Ausgaben für Mitarbeitergehälter und Investitionen gegenüberstehen, ändert an dem grundsätzlichen Problem nichts: Volksvertreter unterhalten Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen – und diese bleiben vollkommen im Dunkeln. Für die laufende Legislaturperiode belaufen sich die Nebeneinkünfte, die Abgeordnete aus anonymen Quellen erhielten, auf 6,6 bis 11,3 Mio. Euro.

Das ist zu tun

Zu viel Nähe zwischen Abgeordneten und Unternehmen ist gefährlich für unsere Demokratie. Deswegen braucht es aus Sicht von abgeordnetenwatch.de folgende Maßnahmen:

  • Alle Nebeneinkünfte müssen endlich vollständig auf den Tisch, mitsamt der Geldgeber. Dass Abgeordnete Millionensummen aus anonymen Quellen kassieren, ist nicht hinnehmbar.
  • Ein verbindliches und weitreichendes Lobbyregister muss eingeführt werden. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht zu erfahren, welche Kontakte es zwischen Lobbyisten und Politikern gibt und wer an Gesetzen mitwirkt.
  • Lobbyjobs in der Wirtschaft müssen verboten werden. Hierzu existieren konkrete Vorschläge: Eine aktuelle Studie der gewerkschaftsnahen Otto Brenner Stiftung regt beispielsweise an, Nebentätigkeiten bei den Unternehmen, Verbänden oder Organisationen zu untersagen, die in einem künftigen Lobbyregister eingetragen sind.

Gesamtübersicht: Alle Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten in dieser

Wahlperiode (Bruttozuflüsse)

mit * gekennzeichnete Abgeordnete sind mit Stichtag 27.07.2017 nicht mehr im Bundestag, wurden jedoch für die Berechnung berücksichtigt.
2
Nr. Nachname Vorname Partei Summe alle min Summe alle max
3
1 Lerchenfeld Philipp Graf von und zu CSU 2.198.500,00 € 3.161.000,00 €
4
2 Röring Johannes CDU 1.984.000,00 € 3.112.000,00 €
5
3 Gauweiler* Peter CSU 1.888.500,00 € 2.493.500,00 €
6
4 Stegemann Albert CDU 1.583.500,00 € 1.792.500,00 €
7
5 Harbarth Stephan CDU 1.175.000,00 € 1.250.000,00 €
8
6 Michelbach Hans CSU 1.000.000,00 € 1.000.000,00 €
9
7 Wöhrl Dagmar CSU 705.000,00 € 1.208.000,00 €
10
8 Rief Josef CDU 686.000,00 € 1.178.500,00 €
11
9 Steinbrück* Peer SPD 644.000,00 € 1.112.500,00 €
12
10 von der Marwitz Hans-Georg CDU 637.500,00 € 1.029.000,00 €
13
11 Ramsauer Peter CSU 605.000,00 € 1.237.500,00 €
14
12 Henke Rudolf CDU 539.000,00 € 1.133.000,00 €
15
13 Straubinger Max CSU 511.000,00 € 825.000,00 €
16
14 Riesenhuber Heinz CDU 478.000,00 € 598.500,00 €
17
15 Uhl Hans-Peter CSU 440.000,00 € 771.500,00 €
18
16 Fuchs Michael CDU 358.000,00 € 679.500,00 €
19
17 Freese Ulrich SPD 342.000,00 € 700.000,00 €
20
18 Scheuer Andreas CSU 309.000,00 € 663.500,00 €
21
19 Kruse Rüdiger CDU 308.000,00 € 660.000,00 €
22
20 Nietan Dietmar SPD 308.000,00 € 660.000,00 €
23
21 Tauber Peter CDU 308.000,00 € 660.000,00 €
24
22 Röttgen Norbert CDU 292.500,00 € 592.000,00 €
25
23 De Ridder Daniela SPD 290.500,00 € 614.500,00 €
26
24 Holzenkamp Franz-Josef CDU 287.500,00 € 644.000,00 €
27
25 Bosbach Wolfgang CDU 238.500,00 € 521.000,00 €
28
26 Murmann Philipp CDU 238.000,00 € 500.000,00 €
29
27 Kühne Roy CDU 237.500,00 € 490.500,00 €
30
28 Gysi Gregor LINKE 229.500,00 € 459.000,00 €
31
29 Nüßlein Georg CSU 227.000,00 € 525.500,00 €
32
30 Schindler Norbert CDU 221.000,00 € 616.500,00 €
33
31 Burkert Martin SPD 216.000,00 € 474.000,00 €
34
32 Frieser Michael CSU 208.500,00 € 489.000,00 €
35
33 Schmidt Ulla SPD 199.500,00 € 419.000,00 €
36
34 Albani Stephan CDU 198.000,00 € 462.000,00 €
37
35 Fechner Johannes SPD 189.000,00 € 484.500,00 €
38
36 Gutting Olav CDU 182.000,00 € 265.000,00 €
39
37 Mißfelder* Philipp CDU 180.000,00 € 275.000,00 €
40
38 Radwan Alexander CSU 179.500,00 € 518.000,00 €
41
39 Post Achim SPD 165.000,00 € 330.000,00 €
42
40 Lühmann Kirsten SPD 154.000,00 € 379.000,00 €
43
41 Wellmann Karl-Georg CDU 154.000,00 € 308.000,00 €
44
42 Wadephul Johann CDU 149.500,00 € 391.500,00 €
45
43 Auernhammer Artur CSU 148.000,00 € 270.000,00 €
46
44 Barley Katarina SPD 133.000,00 € 285.000,00 €
47
45 Güntzler Fritz CDU 132.000,00 € 462.000,00 €
48
46 Lammert Norbert CDU 127.000,00 € 214.000,00 €
49
47 Grindel* Reinhard CDU 126.000,00 € 255.000,00 €
50
48 Willsch Klaus-Peter CDU 124.000,00 € 308.000,00 €
51
49 Lauterbach Karl SPD 122.000,00 € 253.500,00 €
52
50 Poß Joachim SPD 120.000,00 € 200.000,00 €
53
51 Strebl Matthäus CSU 120.000,00 € 200.000,00 €
54
52 Brandt Helmut CDU 113.500,00 € 192.000,00 €
55
53 Höschel Mathias Edwin CDU 112.000,00 € 350.000,00 €
56
54 Strothmann Lena CDU 104.000,00 € 274.000,00 €
57
55 Hirte Heribert CDU 92.500,00 € 267.500,00 €
58
56 Färber Hermann CDU 88.000,00 € 308.000,00 €
59
57 Steffen Sonja SPD 88.000,00 € 298.500,00 €
60
58 Hennrich Michael CDU 80.000,00 € 242.000,00 €
61
59 Lange Ulrich CSU 76.000,00 € 143.500,00 €
62
60 Funk* Alexander CDU 75.000,00 € 100.000,00 €
63
61 Hardt Jürgen CDU 67.000,00 € 161.000,00 €
64
62 Bareiß Thomas CDU 66.500,00 € 137.500,00 €
65
63 Hauer Matthias CDU 65.000,00 € 127.500,00 €
66
64 Dehm Diether LINKE 60.000,00 € 120.000,00 €
67
65 Kahrs Johannes SPD 60.000,00 € 120.000,00 €
68
66 Mahlberg Thomas CDU 60.000,00 € 178.000,00 €
69
67 Meiwald Peter GRÜNE 60.000,00 € 120.000,00 €
70
68 Ostermann Tim CDU 60.000,00 € 120.000,00 €
71
69 Vogel Volkmar CDU 60.000,00 € 120.000,00 €
72
70 Marschall Matern von CDU 57.000,00 € 177.000,00 €
73
71 Koschyk Hartmut CSU 56.000,00 € 177.000,00 €
74
72 Held Marcus SPD 54.000,00 € 189.000,00 €
75
73 Kippels Georg CDU 52.000,00 € 95.000,00 €
76
74 Heider Matthias CDU 49.500,00 € 107.500,00 €
77
75 Trittin Jürgen GRÜNE 49.500,00 € 128.000,00 €
78
76 Castellucci Lars SPD 46.000,00 € 161.000,00 €
79
77 Seif Detlef CDU 45.500,00 € 144.500,00 €
80
78 Schummer Uwe CDU 45.000,00 € 90.000,00 €
81
79 Friedrich Hans-Peter CSU 44.000,00 € 154.000,00 €
82
80 Grotelüschen Astrid CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
83
81 Kalb Bartholomäus CSU 44.000,00 € 154.000,00 €
84
82 Klimke Jürgen CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
85
83 Krellmann Jutta LINKE 44.000,00 € 154.000,00 €
86
84 Lemme Steffen-Claudio SPD 44.000,00 € 154.000,00 €
87
85 Luczak Jan-Marco CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
88
86 Mattfeldt Andreas CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
89
87 Mayer Stephan CSU 44.000,00 € 154.000,00 €
90
88 Monstadt Dietrich CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
91
89 Özdemir Cem GRÜNE 44.000,00 € 154.000,00 €
92
90 Schurer Ewald SPD 44.000,00 € 154.000,00 €
93
91 Selle Johannes CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
94
92 Ulrich Alexander LINKE 44.000,00 € 154.000,00 €
95
93 Weber Gabi SPD 44.000,00 € 154.000,00 €
96
94 Weiler Albert CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
97
95 Weisgerber Anja CSU 44.000,00 € 154.000,00 €
98
96 Wittke Oliver CDU 44.000,00 € 154.000,00 €
99
97 Zech Tobias CSU 44.000,00 € 154.000,00 €
100
98 Zimmermann Sabine LINKE 44.000,00 € 154.000,00 €
101
99 Wagenknecht Sahra LINKE 43.000,00 € 101.000,00 €
102
100 Strobl* Thomas CDU 42.000,00 € 90.000,00 €
103
101 Spahn Jens CDU 41.000,00 € 93.000,00 €
104
102 Hartmann Sebastian SPD 32.500,00 € 67.000,00 €
105
103 Hauptmann Mark CDU 30.000,00 € 60.000,00 €
106
104 Müller Bettina SPD 30.000,00 € 63.500,00 €
107
105 Brackmann Norbert CDU 28.000,00 € 60.000,00 €
108
106 Bulmahn Edelgard SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
109
107 Caesar Cajus CDU 28.000,00 € 60.000,00 €
110
108 Hampel Ulrich SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
111
109 Heidenblut Dirk SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
112
110 Höhn Bärbel GRÜNE 28.000,00 € 60.000,00 €
113
111 Jüttner Egon CDU 28.000,00 € 60.000,00 €
114
112 Middelberg Mathias CDU 28.000,00 € 60.000,00 €
115
113 Miersch Matthias SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
116
114 Pronold Florian SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
117
115 Reichenbach Gerold SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
118
116 Spiering Rainer SPD 28.000,00 € 60.000,00 €
119
117 Steffel Frank CDU 28.000,00 € 60.000,00 €
120
118 Tiefensee* Wolfgang SPD 28.000,00 € 79.000,00 €
121
119 Flisek Christian SPD 27.000,00 € 94.500,00 €
122
120 Steiniger Johannes CDU 27.000,00 € 94.500,00 €
123
121 Gabriel Sigmar SPD 24.000,00 € 65.000,00 €
124
122 Freitag Dagmar SPD 22.000,00 € 48.500,00 €
125
123 Hahn Florian CSU 22.000,00 € 45.000,00 €
126
124 Pfeiffer Joachim CDU 22.000,00 € 45.000,00 €
127
125 Holmeier Karl CSU 21.000,00 € 42.000,00 €
128
126 Rainer Alois CSU 21.000,00 € 42.000,00 €
129
127 Schwarz Andreas SPD 19.500,00 € 40.500,00 €
130
128 Vaatz Arnold CDU 18.500,00 € 59.500,00 €
131
129 Jörrißen Sylvia CDU 17.000,00 € 59.500,00 €
132
130 Freiherr von Stetten Christian CDU 15.000,00 € 30.000,00 €
133
131 Diaby Karamba SPD 14.000,00 € 30.000,00 €
134
132 Dobrindt Alexander CSU 14.000,00 € 30.000,00 €
135
133 Gröhe Hermann CDU 14.000,00 € 30.000,00 €
136
134 Hajduk Anja GRÜNE 14.000,00 € 30.000,00 €
137
135 Hendricks Barbara SPD 14.000,00 € 30.000,00 €
138
136 Hirte Christian CDU 14.000,00 € 29.000,00 €
139
137 Karl Alois CSU 14.000,00 € 30.000,00 €
140
138 Nahles Andrea SPD 14.000,00 € 30.000,00 €
141
139 Schuster Armin CDU 14.000,00 € 30.000,00 €
142
140 Singhammer Johannes CSU 14.000,00 € 30.000,00 €
143
141 Strenz Karin CDU 14.000,00 € 30.000,00 €
144
142 Ripsam Iris CDU 13.000,00 € 45.500,00 €
145
143 Jost* Reinhold SPD 12.500,00 € 28.000,00 €
146
144 Daldrup Bernhard SPD 10.500,00 € 21.000,00 €
147
145 Pitterle Richard LINKE 9.500,00 € 28.000,00 €
148
146 Groden-Kranich Ursula CDU 9.000,00 € 31.500,00 €
149
147 Jung Xaver CDU 9.000,00 € 31.500,00 €
150
148 Jung Franz-Josef CDU 9.000,00 € 31.500,00 €
151
149 Schröder Kristina CDU 8.000,00 € 17.500,00 €
152
150 Bär Dorothee CSU 7.000,00 € 14.000,00 €
153
151 Hasselfeldt Gerda CSU 7.000,00 € 15.000,00 €
154
152 Janecek Dieter GRÜNE 7.000,00 € 15.000,00 €
155
153 Kramme Anette SPD 7.000,00 € 15.000,00 €
156
154 Mindrup Klaus SPD 7.000,00 € 15.000,00 €
157
155 Nouripour Omid GRÜNE 7.000,00 € 14.000,00 €
158
156 Schiefner Udo SPD 7.000,00 € 15.000,00 €
159
157 Schlecht Michael LINKE 7.000,00 € 15.000,00 €
160
158 Müller Carsten CDU 6.500,00 € 17.500,00 €
161
159 Bahr Ulrike SPD 6.000,00 € 21.000,00 €
162
160 Zypries Brigitte SPD 5.500,00 € 14.000,00 €
163
161 Lindholz Andrea CSU 5.000,00 € 17.500,00 €
164
162 Roth Claudia GRÜNE 4.500,00 € 10.500,00 €
165
163 Beyer Peter CDU 3.500,00 € 7.000,00 €
166
164 Schick Gerhard GRÜNE 3.500,00 € 7.000,00 €
167
165 Schneider Carsten SPD 3.500,00 € 7.000,00 €
168
166 Hüppe Hubert CDU 3.000,00 € 10.500,00 €
169
167 Mutlu Özcan GRÜNE 2.000,00 € 7.000,00 €
170
168 Nick Andreas CDU 2.000,00 € 7.000,00 €
171
169 Rebmann Stefan SPD 2.000,00 € 7.000,00 €
172
170 Beck Volker GRÜNE 1.000,00 € 3.500,00 €
173
171 Heinrich Frank CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
174
172 Hornhues Bettina CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
175
173 Korte Jan LINKE 1.000,00 € 3.500,00 €
176
174 Maag Karin CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
177
175 Meister Michael CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
178
176 Riebsamen Lothar CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
179
177 Silberhorn Thomas CSU 1.000,00 € 3.500,00 €
180
178 Steineke Sebastian CDU 1.000,00 € 3.500,00 €
283
284
Summe: 26.532.000,00 € 48.705.000,00 €

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Fragen an die Abgeordneten?

Auf abgeordnetenwatch.de können Sie Abgeordnete zu ihren Nebentätigkeiten und -einkünften befragen. Hier geht es zu unserem Frageportal. Beachten Sie, dass während des laufenden Bundestagswahlkampfes ausschließlich die Direktkandidatinnen und -kandidaten befragt werden können. Sollten Sie Abgeordnete nicht finden, gibt es hierfür zwei Erklärungen: Entweder sie kandidieren lediglich auf der Landesliste ihrer Partei – oder sie treten nicht wieder an.

 


 

Da wegen des 10-Stufen-Systems keine Angaben über die tatsächliche Höhe der Nebeneinkünfte möglich sind, haben wir jeweils die unterste sowie die oberste Grenze der zehn Verdienststufen herangezogen. Beispiel: Bei einem Abgeordneten, der auf der Bundestagshomepage Einkünfte der Stufe 6 (zwischen 50.000 und 75.000 Euro) aufführt, flossen 50.000 Euro in die Berechnung seiner Mindesteinkünfte bzw. 75.000 Euro in die Berechnung seiner maximalen Einkünfte ein. Da die Höchststufe 10 („über 250.000 Euro“) nach oben hin offen ist, haben wir zur Berechnung der maximalen Einkünfte nur einen Betrag von 250.000 Euro herangezogen. In diesen Fällen kann die Summe der maximalen Einkünfte in Wirklichkeit noch sehr viel höher liegen. Monatliche Einkünfte wurden mit 44 multipliziert (1. November 2013 bis einschließlich Juni 2017), sofern ein Abgeordneter nicht explizit ein anderes Start- oder Enddatum angegeben hat. Nebeneinkünfte mit der Angabe „jährlich“ wurden mit 4 multipliziert. Eingeflossen in die Berechnung sind sämtliche Einkünfte, die von den Abgeordneten seit Beginn der Legislaturperiode am 22. Oktober 2013 auf der Bundestagshomepage veröffentlicht wurden. Bundestagsabgeordnete müssen ihre Einkünfte innerhalb von drei Monaten nach Erhalt beim Bundestagspräsidenten melden, sie werden anschließend auf der Bundestagshomepage veröffentlicht. Wegen der dreimonatigen Übergangsfrist kann es sein, dass ein Abgeordneter in den vergangenen Wochen eine Zahlung erhalten hat, diese aber noch nicht in seinem Bundestagsprofil aufgeführt wird. Stand aller Angaben ist der 01.06.2017.

Ein Dank gilt der Otto Brenner Stiftung, die für diese Auswertung die Entwicklung eines Tools unterstützt hat. Dieses erlaubt uns auch künftig, die Angaben zu den Nebeneinkünften der Abgeordneten von der Bundestagshomepage einzulesen und in strukturierter Form in den Profilen auf abgeordnetenwatch.de öffentlich zu machen. 

 

Mitarbeit: Martin Reyher, Meike Röttjer, Marthe Ruddat, Andrea Knabe-Schönemann, Boris Hekele, Melanie Bloch

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2017-08-02/abgeordnete-kassierten-millionen-aus-der-wirtschaft

Gruß an die Erwachten

TA KI

PHARMAFIRMA kippt VIRUS ins ABWASSER | Grippeviren in der Elbe


ZERBERSTER

Grippeviren in der Elbe

In Dresden sind Grippeviren aus der Impfstoffproduktion des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline über insgesamt 14 Jahre in das öffentliche Abwassersystem gelangt. Das teilten das Umweltministerium und die Stadt Dresden am Mittwoch mit. Ursache sei ein fehlerhafter Anschluss, der bei Bauarbeiten entdeckt worden sei. Eine Gefährdung für Mensch und Umwelt sei aber nicht entstanden. Dies ergebe sich aus der vorläufigen Risikobewertung, die das Unternehmen den zuständigen Behörden vorgelegt hat.

Das Sächsische Umweltministerium hat den Fall dennoch zur Prüfung dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vorgelegt.


Darum geben die Behörden vorläufig Entwarnung*:

  • Grippeviren waren teilweise inaktiv
  • Viren werden in der Elbe und im Abwassersystem stark verdünnt
  • geringe Stabilität der Viren in der Umwelt
  • beim Verschlucken würden die Viren durch Magensäure deaktiviert

* Quelle: Umweltministerium Sachsen/Stadtverwaltung Dresden


Baufehler nach Jahren entdeckt

Am 10. Juli 2017 hatte das Pharmaunternehmen den Behörden gemeldet, dass wegen eines fehlerhaften Anschlusses mehrerer Bodenabläufe in zwei Reinigungsräumen über Jahre unbehandeltes Abwasser in das öffentliche Abwassersystem gelangt war. Der Baufehler sei sofort behoben worden.

Es kam heraus, dass es keine Aktivitäten von Influenza-Viren in Dresden gab, die Anlass geben könnte, mit den Viren aus der Anlage von GSK in Verbindung gebracht zu werden. Insbesondere außerhalb der Influenza-Saison sind die Fallzahlen völlig unauffällig.

Kai Schulz Pressesprecher Stadt Dresden

Stärkere Kontrollen geplant

Das Sächsische Umweltministerium hat nach eigenen Angaben den Vorfall zum Anlass genommen, Firmen, die mit gentechnisch veränderten Organismen arbeiten, auf die gesetzlichen Vorgaben zur Inaktivierung von Abwässern und Abfällen hinzuweisen. Das Ministerium kündigte an, die Entsorgungswege stärker zu kontrollieren. GlaxoSmithKline sei nun in der Pflicht, in einem Konzept darzulegen, wie künftig solche Vorfälle verhindert werden sollen.

GlaxoSmithKline GlaxoSmithKline (GSK) produziert an seinem Standort in Dresden für den globalen Markt Impfstoffe gegen Grippe. Bei dem Impfstoff handelt es sich um sogenannte Totimpfstoffe, die aus Bestandteilen abgetöteter Viren bestehen. Entstehende Abwässer, die aktive Viren enthalten, werden zunächst in einer firmeneigenen Anlage behandelt und dort mit Peressigsäure inaktiviert, bevor sie in das öffentliche Abwassersystem abgegeben werden. Bei GSK werden sowohl konventionelle Grippeimpfstoffe als auch solche Impfstoffe produziert, die unter Einsatz gentechnischer Methoden hergestellt werden. Mit diesen Methoden können im Einzelfall schneller und gezielter als bei gewöhnlicher Züchtung die Virengenerationen erzeugt werden, die für die Immunisierung in der bevorstehenden Grippesaison oder bei einer Influenza-Pandemie erforderlich sind.

Quelle: SMUL

Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/dresden/grippe-viren-im-abwasser-glaxosmithkline-100.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

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5 gesunde Frühstücks-Smoothies für jeden Tag in der Woche.


Eine uralte Weisheit besagt: „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“ Es ist sozusagen dein Sprungbrett in einen erfolgreichen Tag. Wenn dein Körper gleich mit dem Frühstück die richtige Energie bekommt, kann er den gesamten Tag über leistungsfähiger sein. Täglich ein frisch zubereiteter Frucht-Smoothie gibt uns geistige und körperliche Kraft, unser Immunsystem wird gestärkt und wir tun etwas für unsere Gesundheit. Doch oft muss es morgens schnell gehen und uns bleibt kaum die Zeit, uns in aller Ruhe ein vitaminreiches Frühstück zuzubereiten.

Wir zeigen dir, mit welchen einfachen Tricks du es schaffst, dir jeden Morgen in Windeseile und ohne großen Aufwand einen leckeren und gesunden Frühstücks-Smoothie zu zaubern. Und das von Montag bis Freitag.

Youtube/ The Domestic Geek

Damit deine Smoothies auch gelingen und du morgens nicht viel Arbeit damit hast, solltest du Vorarbeit leisten, indem du das Obst klein schneidest und portionsweise einfrierst. Dazu kannst du die zerkleinerten Früchte beispielsweise auf einem Backblech ausbreiten und dann in den Gefrierschrank tun. So kleben die Früchte beim Einfrieren nicht aneinander und lassen sich perfekt portionieren.

Youtube/ The Domestic Geek

Im Anschluss daran verpackst du das Obst in kleine praktische Gefrierbeutel und lagerst sie im Eisfach. So musst du morgens nichts mehr klein schneiden, sondern kannst einfach den Gefrierbeutel aufreißen und direkt loslegen.

Youtube/ The Domestic Geek

Außerdem werden die Drinks schön kühl, ohne dass du sie durch die Zugabe von Eiswürfeln unnötig verwässerst. Wenn du dir deine Smoothies zubereitest, achte außerdem darauf, dass du immer als erstes die jeweilige Flüssigkeit in den Mixer tust und dann erst die übrigen Zutaten. So läuft der Mixvorgang reibungslos ab. Dann kann es ja nun losgehen.

1. Montag: gelber Smoothie

Für den perfekten Start in die Woche benötigst du:

  • 1/2 Tasse Ananassaft (oder je nach Geschmack auch Orangensaft)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Ananasstücke
  • 1/2 Tasse gefrorene Mangostücke
  • 1 zerkleinerte und gefrorene Banane
  • 1 Teelöffel geriebenen Ingwer

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Die Zutaten gibst du in den Mixer, angefangen mit dem Saft. Und fertig ist dein Frühstücks-Snoothie Nummer 1.

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2. Dienstag: orangener Smoothie

Für deinen Dienstags-Smoothie benötigst du:

  • 1/4 Tasse Orangensaft
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1 kleine gefrorene Orange (geschält und zerkleinert)
  • 1/2 gefrorenen, klein geschnittenen Pfirsich
  • 1 Karotte

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Ab in den Mixer mit den Zutaten und fertig ist dein orangener Smoothie.

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3. Mittwoch: roter Smoothie

Dein roter Drink am Mittwoch wird aus den folgenden Zutaten zubereitet:

  • 1/4 Tasse Mandelmilch
  • 1/2 Tasse griechischer Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Himbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Erdbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Wassermelonen-Stücke

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Die Zutaten werden im Mixer zerkleinert und ordentlich püriert. Fertig ist Smoothie Nummer 3.

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4. Donnerstag: lila Smoothie

Für den nächsten Drink brauchst du:

  • 1/2 Tasse Granatapfelsaft (Alternativ kannst du auch zu Cranberrysaft greifen)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1/2 Tasse gefrorene Blaubeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Brombeeren
  • 1/4 Tasse entkernte, gefrorene Kirschen

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Wenn du die Zutaten ordentlich im Mixer püriert hast, erwartet dich ein genussvoller Start in den Donnerstag.

5. Freitag: grüner Smoothie

Fast hast du die Woche gemeistert, denn es ist endlich Freitag und das Wochenende zum Greifen nahe. Im Mixer sollten heute die folgenden Zutaten landen:

  • ½ Tasse Orangensaft
  • ½ Tasse griechischer Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • ½ gefrorene Avocado (geschält und zerkleinert)
  • 2 gefrorene, zerkleinerte und geschälte Kiwis
  • 1 Handvoll Baby-Spinat

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Nachdem du die Zutaten ordentlich im Mixer zerkleinert hast, kannst du nun endlich deinen super leckeren, grünen Freitags-Smoothie genießen.

Youtube/ The Domestic Geek

Gesund, abwechslungsreich, schnell gemacht und obendrein auch noch super lecker. Es gibt also keinen Grund, sich morgens nicht etwas derartig Gutes zu tun.

Hier kannst du dir das Video zu den köstlichen Rezepten anschauen (auf Englisch):

Bei diesen Bildern läuft einem förmlich das Wasser im Munde zusammen. Na dann zum Wohl!

(…)

Quelle: http://www.leckerschmecker.me/smoothies/

Gruß an die Besseresser

TA KI

Curcumin unterstützt Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs


Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Curcumin – ein natürlicher Stoff aus Kurkuma (Gelbwurz) – begleitend zur herkömmlichen Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses eingesetzt werden könnte. Die gelbe Substanz ist längst bekannt für ihre zahlreichen gesundheitlichen Eigenschaften. Jetzt hat ein Forscherteam aus Dallas/Texas festgestellt, dass der Stoff für eine bessere Wirkung der Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sorgen kann. Oft bilden diese Krebszellen eine Resistenz gegen Chemotherapeutika. Curcumin kann diese Resistenzbildung blockieren – zumindest in Zellversuchen.

Curcumin – Ein Stoff für alle Fälle

Curcumin ist der aktive Wirkstoff in Kurkuma, der gelben Wurzel, die fast jeder als Bestandteil der Curry-Gewürzmischung kennt. Inzwischen wurden viele Studien zu den gesundheitlichen Eigenschaften des Curcumins veröffentlicht. Man weiss daher, dass Curcumin…

  • antioxidativ
  • entzündungshemmend
  • nervenschützend
  • entgiftend
  • leberregenerierend
  • blutzuckersenkend
  • krebshemmend und
  • immunregulierend wirkt.

Curcumin kann daher bei nahezu jeder Gesundheitsproblematik therapiebegleitend als Gewürz in Form von Kurkuma oder als konzentriertes Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Curcuperin) eingenommen werden. Derzeit werden zahlreiche Forschungsarbeiten durchgeführt, um herauszufinden, wie genau Curcumin oder Kurkuma nun eingesetzt werden könnte, um bestmöglich davon profitieren zu können.

Curcumin: Ein künftiger Begleiter von Chemotherapien?

Untersuchungen von Dr. Ajay Goel zeigen, dass Curcumin möglicherweise auch begleitend zur chemotherapeutischen Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs verwendet werden könnte. Dr. Goel ist Gastroenterologe und Onkologe am Baylor Scott & White Research Institute in Dallas/Texas.

Curcumin besitzt offenbar – so Dr. Goel – das Potential, die sog. Chemo-Resistenz von Krebszellen verhindern zu können. Gerade die Chemo-Resistenz ist in der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses (des duktalen Adenokarzinoms, das 95 Prozent aller Pankreaskrebsfälle ausmacht) eine grosse Herausforderung.

Chemo-Resistenz: Wenn Krebszellen nicht mehr auf Medikamente reagieren

Von einer Chemo-Resistenz spricht man dann, wenn ein Krebs zunächst sehr gut auf eine Chemotherapie anspricht, es dann aber nach einigen Monaten zu einem Rezidiv (Neuauftreten des Krebses) kommt, das nun plötzlich nicht mehr auf die Chemotherapie reagiert, also eine Resistenz gegen die entsprechenden Medikamente (Chemotherapeutika) entwickelt hat. Forscher der Medizinischen Universität Wien veröffentlichten dazu im Juli 2017 in Scientific Reports neue Erkenntnisse:

Die nach einer Chemotherapie überlebenden einzelnen Tumorzellen schliessen sich – ähnlich wie eine Wagenburg – zu Zellverbänden zusammen, um sich auf diese Weise vor weiteren Chemotherapien zu schützen. Krebszellen, die zuvor noch empfindlich auf Chemotherapien reagiert hatten, sind jetzt bis zu achtfach unempfindlicher (resistent) gegen die Chemomedikamente.

Curcumin blockiert Entstehung der Chemo-Resistenz in Krebsstammzellen

Krebsstammzellen sind – so der derzeitige Stand der Dinge – die Hauptverantwortlichen bei der Bildung von Chemotherapieresistenzen beim Pankreaskrebs. Studien zeigten, dass sie die Fähigkeit besitzen, bei der ersten Anwendung von Chemotherapeutika diesen zu entkommen, was letztendlich die Hauptursache für eine baldige Metastasierung (Streuung) des Krebses ist. Denn genau diese Krebsstammzellen können sich nun mit anderen überlebenden Krebszellen zusammenschliessen und die oben beschriebene „Wagenburg“ bilden.

Dr. Goel schreibt nun jedoch im Fachmagazin Carcinogenesis (Juli 2017), dass seinen Untersuchungen zufolge Curcumin diese erworbene Chemo-Resistenz der Krebsstammzellen blockieren könnte, wobei der genaue Mechanismus, wie Curcumin dies bewerkstelligen kann, noch nicht bis ins Detail bekannt sei.

Curcumin stärkt körpereigene Krebsunterdrücker und hemmt gleichzeitig Krebsschützer

Die Forscher vermuten, dass Curcumin ein Schlüsselprotein blockiert, das den Tumor andernfalls schützen würde. Dieses Protein ist im Krebsfalle ungewöhnlich stark aktiv. Es hemmt die natürlichen Tumorsuppressoren (Krebsunterdrücker) des Körpers, so dass sich die Krebszellen ungestört finden und zusammenschliessen können.

Als Dr. Goel und Kollegen Pankreaskrebszellen mit Curumin behandelten, hemmte das Curcumin die Aktivität des Schlüsselproteins, so dass die Tumorsuppressoren wieder ihres Amtes walten konnten, um den Körper vor Krebs zu schützen. Die Krebszellen hatten keine Möglichkeit, sich zu den oben beschriebenen „Wagenburgen“ zusammenzuschliessen (die in Fachkreisen Sphäroide bezeichnet werden). Sie blieben somit für Medikamente angreifbar, und der Krebs war behandelbar.

Aus diesen Erkenntnissen schliessen die Forscher, dass Curcumin nicht nur die Chemo-Resistenz verhindern könnte, sondern vermutlich auch das Wachstum von Tumoren sowie das Wiederkehren von Tumoren (wenn sie bereits einmal bekämpft waren) verhindert.

Schon kleine Curcumindosen genügten, um Chemo-Resistenz im Zellversuch aufzuheben

Wir haben die Krebszellen mit nur kleinen Curcumindosen behandelt und konnten allein damit die Mechanismen umkehren, die andernfalls zur Chemo-Resistenz geführt hätten“, so Dr. Goel. „Dies ist ein wichtiger Durchbruch, der künftig zu besseren Prognosen und einem längeren Leben bei Patienten mit chemoresistentem Pankreaskrebs führen könnte.“

Schon frühere Studien hatten gezeigt, dass Curcumin präventive Eigenschaften besitzt. Die vorliegende Untersuchung ist jedoch die erste, die sich den Wirkungen des Pflanzenextraktes in Kombination mit einer Chemotherapie und im Zusammenhang mit einer Chemoresistenz widmet.

„Curcumin besitzt ein einzigartiges Heilpotential!“

Dr. Goel und sein Team sind überzeugt davon, dass Curcumin ein einzigartiges Heilpotential aufweist.

Pflanzliche Lebensmittel haben die Kraft, die gesunde Genexpression (das gesunde Gleichgewicht eines Menschen) wieder herzustellen – jedoch ohne die Giftigkeit herkömmlicher Arzneimittel“, schliesst Dr. Goel.

(…)
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Gruß an die, die Chemotherapien meiden
TA KI