Lügenpresse: Die Doppel-Fake-News-Strategie


Im Tagesspiegel gibt es heute Doppel-Fake-News. Doppel-Fake-News scheinen eine neue Erfindung des Medienmainstreams zu sein. Dabei ergibt Minus mal Minus nur mathematisch betrachtet Plus. Unter journalistischen Gesichtspunkten ergibt Minus mal Minus lediglich ein superfettes Minus.

Von Max Erdinger

Jouwatch berichtete vor einigen Tagen von einem Mann, der bei dem Versuch, ein AfD-Plakat abzuhängen, von der Lichtenberger Brücke gestürzt ist. Was vor wenigen Tagen  noch niemand wissen konnte: Der junge Mann ist seinen Verletzungen inzwischen im Krankenhaus erlegen. Heute kommt nun der Tagesspiegel mit folgender Schlagzeile daher: „AfD nutzte Falschmeldung zum Angriff.“

Zitat: „Am Wochenende hat sich ein 23-Jähriger in Lichtenberg das Leben genommen. In mehreren Medien war jedoch zunächst zu lesen, es könne sein, dass der Mann bei dem Versuch, ein AfD-Wahlplakat zu entfernen, von der Brücke gestürzt sei. Dies wollen Zeugen so beobachtet haben, heißt es in den Meldungen.“ – Zitatende.

Jouwatch ist bekanntlich ein Verein für Medienkritik und Gegenöffentlichkeit. Mainstreammedien lassen sich logischerweise nicht kritisieren, wenn man sie nicht liest. Selbstverständlich lesen wir bei Jouwatch die etablierten Zeitungen. Aber eben nicht nur die. Wir berichten nämlich auch über das, was der Medien-Mainstream geflissentlich ausläßt. Südafrika ist bei uns z.B. öfter mal ein Thema, im Mainstream kaum jemals. Was dort abläuft, würde das Mainstream-Narrativ von der friedlichen „Rainbow Nation“ schwer erschüttern. Aber zurück zum tragischen Sturz von der Brücke. Woher hatten wir die Meldung? Und wer hatte sie zuerst? Das waren die Berliner Zeitung (B.Z.) und der Berliner Kurier. Es sind Mainstream-Medien gewesen, nicht wir, die zuerst geschrieben haben, daß vor dem fatalen Sturz der Versuch gestanden habe, ein AfD-Plakat abzuhängen, – und daß Augenzeugen das genau so berichtet hätten.

Nun ist es so, daß der Medien-Mainstream über Angriffe auf AfD-Plakatierer, Brandanschläge und Farbbeutelattacken auf Autos und Häuser von AfD-Kandidaten oder die Verwüstung von Wahlkampfständen der AfD eher nicht berichtet. Der Medien-Mainstram tut überhaupt recht wenig, um wahrheitsgetreu zu erzählen, wer in diesem Lande tatsächlich die gewaltbereiten Antidemokraten und intoleranten Wahrheitspächter sind. Das würde nämlich die gesamte deutsche Medienausrichtung konterkarieren, der zufolge die Bösen bei der AfD und ihrer Anhängerschaft versammelt zu sein haben. Es ist nur zu logisch, daß Jouwatch und andere Medien der Gegenöffentlichkeit aufhorchen, wenn im Mainstream kolportiert wird, ein Mann sei bei dem Versuch von der Brücke gestürzt, ein AfD-Plakat abzuhängen. Dahinter steckt der nachvollziehbare Gedanke, daß etwas, das der Mainstream normalerweise unter den Tisch fallen lässt, dann, wenn er darüber berichtet, höchstwahrscheinlich auch stimmt.

Es scheint da eine neue Strategie zu geben: Die bauernschlaue Doppel-Fake-News-Strategie. Man produziert Fake-News, von denen man weiß, daß die Gegenöffentlichkeit darauf anspringt, wartet, bis sie darauf angesprungen ist – und plärrt dann groß herum, die Gegenöffentlichkeit habe Fake-News verbreitet. Im gegenständlichen Fall ist das Bizarre: Die heutige Behauptung im Tagesspiegel, bei dem Sturz von der Lichtenberger Brücke habe es sich um einen Suizid infolge eines Streits gehandelt, unterscheidet sich qualitativ von der Behauptung eines tragischen Sturzes infolge des Versuchs, ein AfD-Plakat abzuhängen, nur insofern, als daß heute „die Polizei gesagt haben soll“, während vor ein paar Tagen „Augenzeugen beobachtet haben“. Die Polizei erzählt nur, was sie aus Zeugenvernehmungen weiß. Augenzeugen erzählen nur, was sie gesehen haben. Das macht unter journalistischen Qualitätsgesichtspunkten keinen nennenswerten Unterschied. Sowohl die eine Version als auch die andere können wahr oder falsch sein. Daß ein AfD-Plakat in der direkten Nähe des Absturzpunktes hing, bestreitet der Tagesspiegel allerdings auch heute nicht. Noch einmal: Den Zusammenhang zwischen Brückesturz und AfD-Plakat hatten als erstes B.Z. und Berliner Kurier behauptet.

Interessant ist hier in einem größeren Zusammenhang auch die Berichterstattung in der „Welt“. Nachdem über die ursprüngliche „Sensationsmeldung“ mit der mutmaßlich gefakten Weidel-Mail – was dann, wenn sie sich definitiv als Fake herausstellen sollte – ein Desaster für die „Welt“ wäre, heute nichts zu lesen gewesen ist, kam die „Welt“ stattdessen mit einer anderen Behauptung heraus. Weidel soll in ihrem Haushalt in Biel/Schweiz eine Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben. Für 25 Schweizer Franken die Stunde, weit über dem deutschen Mindestlohn also. Meineneinen interessiert das aber aus zweierlei Gründen nicht: Erstens wäre das in der Schweiz gewesen und ggfs. eine Angelegenheit der Schweizer Behörden – und zweitens interessiert mich, wie die Sache mit der Weidel-Mail weitergeht. Die mutmaßlichen Fake-News der „Welt“ über die Weidel-Mail sind momentan der Punkt, nicht eine möglicherweise ebenso gefakte Story über gutbezahlte Putzfrauen aus Syrien. Meinereiner erkennt plumpe Ablenkungsmanöver, wenn er welche sieht.

Zurück zum Sturz von der Brücke – Zitat: „Die AfD nutzte diese Falschmeldungen für einen Seitenhieb auf die „linken“ Parteien. Der AfD-Politiker Karsten Woldeit gab dem SPD-Politiker Kevin Hönicke eine Mitschuld an der vermeintlichen Plakatattacke und dem vermeintlich daraus resultierenden Sturz. Auch in den Sozialen Medien verbreitete sich die Falschmeldung.“ – Zitatende

Ja, natürlich nutzte die AfD diese „Falschmeldung“ zu dem Zeitpunkt, als sie noch als „Meldung“ galt, zu einem Seitenhieb auf die linken Parteien. Selbstverständlich ist das Schweigen der Altparteien zu den SA-mäßigen Übergriffen auf AfD-Funktionäre und die Beschädigung von AfD-Wahlplakaten Öl ins Feuer aller derjenigen Antidemokraten, die sich durch dieses Schweigen in ihrem Tun bestärkt fühlen. Dieses beredte Schweigen beweist auch, daß es den Funktionären der Altparteien höchstens nachrangig um Demokratie, Anstand und Fairness geht, sondern hauptsächlich um die Sicherung ihrer Pfründe.

Hat Ralf Stegner (SPD) auch nur einmal irgendjemanden dazu aufgefordert, AfD-Plakate in Ruhe zu lassen? – Im Gegenteil! Das hier hat er 2016 getwittert – Zitat: „Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!“ – Zitatende.

Es ist also sehr wahrscheinlich, daß im roten Berlin jemand versucht, ein AfD-Plakat abzuhängen und dabei tödlich abstürzt. Es gibt einfach wesentlich mehr Berliner, die AfD-Plakate auf Brücken abhängen wollen würden, als welche, die sich nach einem Streit suizidal an einer Stelle von der Brücke stürzen, an der zufällig ein AfD-Plakat hängt. Brücken gibt es in Berlin wahrlich mehr als genug.

Was weiß der Tagesspiegel heute über Ralf Stegner zu berichten? Das hier – Zitat: „SPD-Bundesvize Ralf Stegner reagierte ebenfalls: ´Die Zutaten der braunen Suppe der AfD sind nicht nur Hass und Hetze, sondern auch Verleumdung, Lüge und Fehlinformation`.“ – Zitatende.

Das sagt der Richtige. Dieses personifizierte Sodbrennen der SPD heißt nicht umsonst mit Spitznamen „Pöbel-Ralle“. Frage an den übersäuerten Quatschkopf: Welcher Böse hat falsche Meldung macht, Ralfi? Die böse B.Z. oder der liebe, liebe Jouwatch?

Was soll´s: Es gibt Fragen, die Ralfis Betonschädel einfach überfordern.

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/14/luegenpresse-die-doppel-fake-news-strategie/

Gruß an die  Erkennenden

TA KI

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3 Kommentare zu “Lügenpresse: Die Doppel-Fake-News-Strategie

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