Bundesverfassungsgericht rollt Rundfunkbeitrag auf


Beitragsservice (Bild: JouWatch.org)

Stellt das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag grundlegend auf den Prüfstand? Ja, so zumindest die „Neue Juristischen Wochenschrift“ (NJW), die berichtet, dass die Verfassungsrichter jetzt einen Katalog mit bohrenden Fragen unter anderem an alle Landesregierungen verschickt haben.

Die „Neue Juristische Wochenschrift (NJW), verlegt durch den C.H. Beck Verlag, berichtet auf seiner Homepage, dass das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag grundlegend auf den Prüfstand stellen würde.

 „Die Richter rollen mit ihrem Fragenkatalog das Thema komplett auf“

Die Richter des Bundesverfassungsgerichts hätten einen Katalog an Fragen unter anderem an alle Landesregierungen verschickt.  „Der Zwangsbeitrag wird auf Basis eines von den Ländern geschlossenen „Rundfunkbeitragsstaatsvertrags“ von nahezu sämtlichen Bundesbürgern sowie von etlichen Gewerbetreibenden erhoben, so im betreffenden Artikel. „Die Richter rollen mit ihrem Fragenkatalog das Thema komplett auf“, heiße es aus einer der Staatskanzleien. Zudem habe der Erste Senat unter Vorsitz von Ferdinand Kirchhof eine sehr kurze Frist für die Stellungnahmen gesetzt.

Federführender Berichterstatter in dem Verfahren sie der Richter Andreas L. Paulus. Zugrunde liegen würden eine Reihe von Verfassungsbeschwerden von Privatpersonen und Unternehmen. Zuletzt hatte unter anderem der Autovermieter Sixt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die Zahlungspflicht geklagt, dort aber verloren.

Rahmenbedingungen grundlegend geändert

Im Artikel von NJW heißt es weiter, dass sich nun auch Bundestag und Bundesrat, die Landtage sowie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten äußern sollen. Mit besonderer Spannung wird das Urteil der Karlsruher Richter deswegen erwartet, weil die deutsche Rundfunkverfassung weitgehend auf deren Rechtsprechung und nicht auf konkrete Vorgaben im Grundgesetz zurückgeht.

Mittlerweile haben sich aber durch das Aufkommen von Privatsendern und Internet die Rahmenbedingungen geändert: Ursprünglich ging das Gericht von einem Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp seien.

Öffentlich-rechtlicher Selbstbedienungsladen 

Am Freitag legten ARD und ZDF eine Strukturreform vor, nach der die beiden Sender bis 2028 mehr als 1,2 Milliarden Euro einsparen wollen, so WO. Bei einem Jahresbudget von über 8 Milliarden Euro, das dem Zwangsgebührenzahler abgepresst wird, nichts Überragendes. Dreister Weise fügen die Verantwortlichen noch hinzu, dass sich so der Rundfunkbeitrag „moderat“ entwickeln könne.

Spätestens, nachdem die ARD die Gehalts- und Honorarstrukturen der Öffentlich-Rechtlichen – allerdings nicht vollumfänglich – offenlegte (JouWatch berichtete), dürfte klar sein, wie obsolet der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich geworden ist.  (SB)

http://www.journalistenwatch.com/2017/09/30/bundesverfassungsgericht-rollt-rundfunkbeitrag-auf/

.

Gruß

TA KI

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4 Kommentare zu “Bundesverfassungsgericht rollt Rundfunkbeitrag auf

  1. Ich zahle seit Jahren nicht, jetzt hat sich der Gerichtsvollzieher der Stadt angekündigt. Den muss man nur wieder wegschicken (in Liebe:-)) und dann schickt er die Forderungen wieder zurück zu den Verbrechern. Und irgendwann geht das Spiel wieder so weiter. Die buchten einen nicht ein, dafür gibt es zu viele Verweigerer. Ich habe bei denen nichts unterschrieben! Aber die Menschen haben Angst und zahlen lieber brav fürs Lügen-TV.

  2. Achtet mal auf die Stempel und Briefköpfe der sogenannten Obergerichtsvollzieher und der sogenannten Gerichtsvollzieher. Da steht oft geschrieben Ober-oder Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht oder bei dem Amtsgericht.
    Das soll nicht bedeuten irgendwo, wie hinter dem, neben dem, im Hinterhof oder unter dem ….Amtsgericht.
    Die verwenden alle einen Stempel, wofür sie keine Lizenz besitzen. Diese Wortmarke „Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht“ ist geschützt durch den Inhaber der Wortmarke. Dieser sitzt im Fürstentum Liechtenstein. Auch im DEUTSCHEN PATENTAMT ist es hinterlegt.
    Aktenzeichen: 3020152248263
    Anmelder: World of Packaging SCE, Am Sunnaberg 3, 9495 Triesen, Liechtenstein
    Die Vollstrecker aus den Körperschaften des öffentlichen Rechts(z.B. Krankenkassen, Berufsgenossenschaften usw.) bezeichnen sich gerne als Vollstreckungsbeamte. Das ist glatt gelogen! Es gibt keine Beamten seit 1945.
    Das schreiben diese Typen auch noch auf ihre Briefe mit Unterschrift ( die arbeiten voll privat mit privater Haftung für ihr TUN). Ich hatte diesen Typen von der Krankenkasse mit dieser Lüge nur konfrontiert und er zog ab. Ich sagte und zeigte ihm sein eigenes Schreiben, auf dem er sich selbst Vollzugsbeamter nannte und geschrieben stand, weil er mir nur einen Dienstausweis vorzeigen konnte und fragte, weshalb er hierher kommt und mich belügt! Nur Stottern und Stammeln. Sie kommen extra hier her und lügen mich an! Das war es gewesen. Er ging.

  3. Pingback: Bundesverfassungsgericht rollt Rundfunkbeitrag auf | V O L K S T R I B U N A L PRESSEDIENST

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