„Giftgasangriff in Syrien wurde inszeniert“ – Russlands Außenamt


Ein syrisches Kind in einem Krankenhaus in Maaret al-Noman (Provinz Idlib)

Russland neigt immer mehr zu der Meinung, dass der Giftgaseinsatz im April in der syrischen Stadt Chan Scheichun eine Inszenierung war. Das äußerte der Leiter der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, Michail Uljanow.

Die Sprengung wurde demnach auf dem Boden ausgeführt, wovon die Größe und die geometrische Form des Explosionskraters am Ort des Vorfalls zeugen.

„Höchstwahrscheinlich befand sich die unkonventionelle Sprengvorrichtung auf der Oberfläche, und im Behälter waren nicht mehr als ein oder zwei Kilogramm Giftstoff“, sagte Uljanow am Rande der 72. Sitzung der UN-Vollversammlung während eines Briefings zu C-Waffen-Angriffen in Syrien.

Der Beamte wies darauf hin, dass die angeblich bei der Attacke verletzten Kinder auf den Fotos erweiterte Pupillen haben, obwohl sie bis auf die Größe eines Punktes verengt sein sollten.

„Allem Anschein nach standen die Kinder auf den Fotos in der Tat unter der Wirkung psychotroper Stoffe“, so Uljanow.

Mehr zum Thema: C-Waffen-Einsätze in Syrien: Moskau und OPCW-UN-Gremium erörtern Ermittlungsstand

Er betonte, dass die Uno und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) „alle Versionen prüfen“ sollten, Russland wolle „seinen Standpunkt nicht kategorisch aufdrängen“.

Syrische Rebellen hatten Anfang April rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

Schon drei Tage später feuerte die US Navy im Mittelmeer Dutzende Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat ab — völkerrechtswidrig. Beweise für eine Schuld der syrischen Regierung gibt es bisher keine.

https://de.sputniknews.com/politik/20171014317858267-giftgasangriffin-syrien-chan-scheichun-inszenierung/

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Der Honigmann

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5 Kommentare zu “„Giftgasangriff in Syrien wurde inszeniert“ – Russlands Außenamt

  1. DUMMES GESCHWÄTZ – DIESER PUTIN IST DOCH DER GRÖSSTE KRIEGSTREIBER AUF ERDEN – EN SKRUPELL-LOSER BASTARD – SCHAUT MAL IN SEINE VERLOGENEN AUGEN- EKELHAFT -DER MÜSSTE DRINGEND VON DER BILDFLÄCHE VERSCHWINDEN WIE ERDOGAN UND AASAD – ALLES KORUPTE ARSCHLÖCHER –

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