„Heimatlos im eigenen Land“ – Interview mit Vera Lengsfeld 1+2


Die Interviewreihe „Heimatlos im eigenen Land“ dient dazu, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Segmenten der Gesellschaft zu befragen über das, was ihrer Meinung nach grundsätzlich falsch läuft in unserem Land. So möchten wir einen Beitrag zur Lösung lange existierender Probleme leisten, wie auf http://www.reformenfürdeutschland.de detaillierter dargestellt. These ist, dass Politik, Kultur und Medien in zentralen Fragen zu häufig übereinstimmen statt kontrovers zu diskutieren. Dies führt bei etlichen Menschen zu Entfremdung und dem Lebensgefühl, man sei quasi im „falschen Film“: einseitige Agitation anstelle aufrichtiger Debatten, die hier eingefordert werden.

.
Gruß an die Sehenden
TA KI
Advertisements

Was stimmt nicht mit Russia Today und Sputnik?


Vom Saker, 31.10.2017

 

 

Heute will ich mich einem Thema widmen, das mich offen gesagt traurig macht, das ich aber nicht ignorieren kann, wenn auch nur deswegen, weil auch so viele andere das bemerkt haben und mich danach fragen: Was um alles in der Welt stimmt nicht mit Russia Today und Sputnik (RT&Sp)?!

 

Wir wissen alle, dass sich die US-Regierung jetzt auf einem Feldzug befindet, diese beiden russischen Medien in den USA zu verfolgen, indem man sie als einzige ausländische Medien dazu zwingt, sich als ausländische Agenten zu registrieren. Denn sie sind, so sagt die Trump-Regierung, keine echten Journalisten, sondern „russische Propagandafirmen“. Ebenso hat sich in Frankreich Präsident Macron aus den selben Gründen geweigert, RT zu akkreditieren. Wenn man diese Reaktionen sieht, dann dürfen wir gerne glauben, dass RT&Sp einen guten Job gemacht haben.

 

Nun, das taten sie und tun es noch.

 

Man kann absolut nicht leugnen, dass RT&Sp die politische Landschaft im Westen verändert haben, indem sie eine alternative Sichtweise liefern. Darüber hinaus sind einige ihrer Programme wirklich bahnbrechend und absolut superb. Peter Lavelles „Cross Talk“ verdient höchste Anerkennung und Lavelle selbst ist ein wahrer Held im Informationskrieg. Bei RT&Sp gibt es eindeutig solche, die „es kapiert haben“ und die das richtige tun wollen. Seht euch nur diese erstklassige Werbung für die Show „Watching the Hawks“ an:

 

 

Und dann ist da die ausgezeichnete Margarita Simonyan, die Chefredakteurin sowohl des Nachrichtensenders RT als auch der staatlichen internationalen Nachrichtenagentur Rossiia Segodnia. Ihre Intelligenz, ihre Gelassenheit und ihr Humor bringt ihr den besonderen Hass der AngloZionisten ein. In den nächsten Tagen hoffe ich eine Übersetzung eines ihrer jüngsten Interviews einzustellen, damit Englischsprachige diese bemerkenswerte Frau einschätzen können. Jetzt will ich mit euch nur ihren wunderbaren Sinn für Humor teilen. Seht euch dieses Video an mit dem Titel: „RT wurde in einem geleakten Video bloßgestellt: Sehr euch an, wie das ‚Megaphon der Kreml-Propaganda“ IN WAHRHEIT funktioniert.

 

 

Hübsch, nicht wahr?

 

Aber es gibt noch eine viel düsterere Seite bei RT&Sp. Viele von meinen Lesern haben mir geschrieben um sich nicht nur über ganz einfach dumme Shows und Artikel zu beschweren, sondern auch über viel Material, das anscheinend von AngloZionistischen Propagandisten geschrieben wird. Jawohl, eure Beobachtung ist ziemlich korrekt. Sehr euch nur diesen kürzlichen Beitrag auf RT an: „Zum Himmel und zurück: Künstler bebildert einen bizarren russisch-orthodoxen Raumflug“, der folgende Bilder russisch-orthodoxer Geistlicher enthält:

 

 

Für jeden Russen mit etwas Bildung riecht diese „Kunst“ sofort nach der alten anti-religiösen Propaganda des russophoben bolschewistischen Regimes und nach ihrem sogenannten „Gottlosen 5-Jahresplan“, dem geistigen Kind von Emelian Iaroslawskii (echter Name Minei Israelvich Gubelman), den die immer „politisch korrekte“ Wikipedia als „anti-religiösen Polemiker“ bezeichnet. „Yaroslavksy arbeitete als Herausgeber des atheistischen Satire-Journals Bebozhnik (Der Gottlose) und führte die Organisation Liga der Militant Gottlosen an“, was auf den ersten Blick nicht verkehrt ist. Aber wenn man die Aktivitäten in den Zusammenhang setzt, den völkermordenden Massenmord an orthodoxen Christen und vor allem an der Geistlichkeit, dann erkennt man, das Gubelman genau das Gleiche tat wie Julius Streicher für die Nazis: Sie haben beide den „propagandistischen Hintergrund“ für Massenmord an Menschen geliefert. Der Unterschied? Streicher wurde in den Nürnberger Verfahren zum Tod verurteilt, grausam gefoltert und zuletzt hingerichtet. Aber natürlich präsentiert Wikipedia Streicher nicht als „anti-jüdischen Polemiker“.

 

Man fragt sich, was RT über die sogenannte „Kunst“ von Vladimir Malakhovskiy zu sagen hat (den RT im Artikel als „Konzeptkünstler“ vorstellt). Nicht viel eigentlich: „Es ist alles Teil des futuristischen Blicks eines russischen Künstlers über eine russisch-orthodoxe Weltall-Mission, die die Grenzen zwischen religiösem Glauben und dem atheistischen Realismus der Raumfahrt verwischt“ und „Die Raumkapsel hat Aufkleber orthodoxer Ikonen auf seiner Außenhaut und ersetzt anscheinend sogar die Solarzellen. Wer braucht schon Solarzellen, wenn man einen Glauben besitzt?“. Der (anonyme) Mistkerl, der diesen Artikel verfasst hat, musste eindeutig noch seinen/ihren eigenen „Humor“ in den bereits „irrsinnig witzigen“ Artikel einfließen lassen.

 

Wie kommt es also, dass RT anscheinend einen modernen Gubelman anheuert, der genau die selbe Propaganda betreibt?

 

Was ich aus verschiedenen persönlichen Kontakten weiß, sind RT&Sp weit davon entfernt, homogene Organisationen zu sein. Während es jede Menge Leute gibt, die „es kapert haben“, so gibt es auch ein stark Pro-AngloZionistisches Element in diesen Firmen, die im Grunde die politische Linie derer vertreten, die ich „Atlantischen Integrationismus“ nenne. Und das ist keine wirkliche Überraschung, denn die russischen Medien sind heute auch mit solchen Anti-Russen und mehr noch mit anti-orthodoxen Elementen durchsetzt.

 

Wir müssen auf die Umstände zurückblicken, unter denen Wladimir Putin an die Macht kam und uns daran erinnern, dass er ein Kompromiss-Kandidat zwischen den Sicherheitsdiensten und der russischen Oligarchie war, deren Favorit Dimitrii Medwedew war. Putin hat 15 Jahre gebraucht, um endlich einige, aber nicht alle Elemente der „Atlantischen Integrationisten“ aus den Schlüsselministerien zu vertreiben. Aber es gibt noch viele davon. Das Gleiche gilt für die russischen Medien. Sie spüren, dass Putin extrem populär ist und sie ihn besser nicht direkt angreifen. Und die Atlantischen Integrationisten haben sich ziemlich bedeckt gehalten und das hat ihnen wiederum erlaubt, ihre Jobs zu behalten. Darüber hinaus wissen wir alle, worum sich diese Leute wirklich kümmern: Geld. Und sogar heute noch werden alle Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Finanzen von Atlantischen Integrationisten gehalten.

 

Wir sollten niemals die Macht und den Einfluss dieser Leute unterschätzen und viel von dem russische Zickzack-Kurs zu gewissen Fragen und Putins „Unentschlossenheit“ ist in Wahrheit anscheinend das Ergebnis eines permanenten Kampfs zwischen den Eurasischen Souveränisten und den Atlantischen Integrationisten (für eine Erklärung dieser beiden Begriffe siehe:

http://thesaker.is/1993-2013-is-the-twenty-years-long-pas-de-deux-of-russia-and-the-usa-coming-to-an-end/

und

https://thesaker.is/putins-biggest-failure/

 

Die Wahrheit ist, dass Russland noch immer kein souveränes Land ist und das Beste was ich über Russland sagen kann: Man befindet sich in einem „Prozess der Befreiung“, aber dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei.

 

Nebenbei sollten wir uns keine Illusionen darüber machen, in welchem Zustand die Geistlichkeit in Russland wirklich ist. Ja, wir sehen viele „äußere“ Signale eines starken religiösen Erwachens, das betrifft die orthodoxen und die moslemischen Gemeinden, aber die „innere“ Realität sieht ganz anders aus. Die Wahrheit ist, dass, sobald wir näher hinschauen, was wirklich geschieht und welche Leute wirklich in den Schlüsselpositionen sitzen, dann erkennen wir, dass noch immer jede Menge alte Geistliche aus der Sowjetzeit da sind, die totale Heuchler sind und womöglich gar nicht an Gott glauben. Während das gläubige Fußvolk sehr religiös und fromm sein kann, so werden sie oft von „Wölfen in Schafspelzen“ angeführt. (Ein kürzlicher Austausch mit einem gut informierten moslemischen Freund hat mir bestätigt, dass dieser traurige Zustand nicht nur für die orthodoxen Kreise gilt, sondern auch für moslemische Religionsführer)

 

Und zu guter Letzt sollte wir nicht vergessen: während sich Millionen Russen für religiös halten und viele wirklich ihre eigenen spirituellen Wurzeln entdecken, so ist die überwiegende Mehrzahl der Russen entweder nur oberflächlich religiös oder gar nicht religiös. Nur ein winziger Teil der Russen hat eine solide religiöse Erziehung.

 

Vor diesem Hintergrund müssen wir betrachten, wenn RT einen Artikel veröffentlicht, der den Genossen Gubelman stolz gemacht hätte. Ich meine, dass wer immer diesen Artikel geschrieben hat, dies Person sofort gefeuert werden sollte und ich hoffe dass, wenn Margarita Simomyan das herausfindet, sie zu Maßnahmen greift (ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dieses Zeug gut findet). Aber ich mache mir nichts vor, denn wenn dieser anonyme Orthodoxen-Hasser gefeuert wird, dann werden sich seine/ihre Kollegen über eine nationalistische oder religiöse Hexenjagd beschweren, die sofort von der AngloZionistischen Propaganda benutzt werden wird um RT&Sp weiter zu diffamieren. Und hier liegt der Hase im Pfeffer.

 

Grundsätzlich hat man, wenn man das Ziel einer Informationsattacke ist, zwei Möglichkeiten: Den Angreifer zu besänftigen oder einen frontalen Gegenangriff zu starten. RT&Sp haben sich für die erste Möglichkeit entschieden und das ist, so glaube ich fest, ein riesiger strategischer Fehler.

 

Wir alle wissen, dass das Wort „Zionist“ sofort von den Redakteuren von RT&Sp zensiert wird. Das Selbe gilt für die Erwähnung der Wahrheit über 9/11. Warum? Weil es anscheinend einen Konsens unter den Redakteuren von RT&Sp gibt, dass angesichts von Anschuldigungen, man sei ein „russisches Propaganda-Produkt“, die korrekte Herangehensweise ist, diese Anschuldigungen abzustreiten und so respektabel, durchschnittlich und „sauber“ wie möglich zu erscheinen.

 

Offenbar haben sie keine Ahnung, mit wem sie es zu tun haben.

 

Die AngloZionistische Propagandamaschine wird RT&Sp niemals als eine der ihren akzeptieren, soll heißen, sie werden RT&Sp niemals als ein legitimes Medium akzeptieren. Und sie werden sich nie für die Rechte von RT&Sp einsetzen, sich als ein Nachrichtenmedium wie jedes andere zu präsentieren. Im Gegenteil, sie werden stehend Beifall klatschen, wenn RT&Sp diffamiert und verfolgt werden.Jene Leute bei RT&Sp, die glauben, sie könnten ihre westlichen Kollegen besänftigen, wenn sie nur nicht zu weit gehen, die sind auf dem Holzweg und belügen sich selbst. Sie sollten sich Donald Trump anschauen, der hat seinen Weg zur Besänftigung der Neokons gesucht und jetzt sieht er was dabei herausgekommen ist.

 

Selbst wenn ich den komplizierten Zusammenhang betrachte, in dem das stattfindet, so bin ich durch die Tatsache angewidert und schwer beleidigt, dass ein Hurensohn bei RT so eine Artikel geschrieben hat ein anderer Hurensohn diesen veröffentlicht hat. In einem Land, in dem diese Art der anti-religiösen Propaganda zum Massenmord an orthodoxen Priestern und Laien geführt hat, ist es einfach gewissenlos und unentschuldbar, solchen Müll zu veröffentlichen, besonders wenn er mit einem eindeutig unterstützenden Kommentar versehen ist.

 

Wir werden sehen, ob etwas gegen diejenigen unternommen wird, die dafür verantwortlich sind, oder ob sich RT wenigstens entschuldigt. Wenn ja, dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Aber ich befürchte, sie werden es nicht tun. Schauen wir mal was als Nächstes passiert (wenn überhaupt etwas passiert)

Quelle: https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzungen/saker-31-10-2017/

Gruß an die Denkenden

TA KI

 

Hanfextrakt gegen Schmerzen


Hanfextrakt ist der Extrakt aus der Hanfblüte. Er wird mit hochwertigem Öl verdünnt und kann auf diese Weise tropfenweise eingenommen oder äusserlich aufgetragen werden. Dieses 2- bis 5-prozentige Hanfextraktöl verfügt über interessante Eigenschaften. So kann es beispielsweise bei nervlicher Anspannung und Ängsten zur Beruhigung eingesetzt werden oder auch als nebenwirkungsfreies schmerzlinderndes Mittel bei chronischen Schmerzen, z. B. bei Arthritis. Selbstverständlich muss Hanfextraktöl frei von THC sein. Es fällt daher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Hanfextrakt bei Schmerzen und psychischen Störungen

Hanfextrakt wird aus der Hanfblüte hergestellt. Beim Stichwort Hanfblüte mag der eine oder andere zunächst an die berauschende Wirkung von Marihuana denken. Marihuana wird jedoch aus Hanfsorten hergestellt, die reichlich THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten, ein Stoff, der psychotrop wirkt, was bedeutet, dass er massiv die Psyche des Menschen beeinflusst. Im Hanfextraktöl ist das THC nicht mehr enthalten. Andernfalls wäre das Öl nicht frei verkäuflich, sondern rezeptpflichtig oder nur in der Drogenszene erhältlich.

THC ist ein Stoff aus der Gruppe der sog. (Phyto-)Cannabinoide. Ebenfalls zu dieser Pflanzenstoffklasse zählt das Cannabidiol. Es wird mit CBD abgekürzt und ist der Hauptwirkstoff im Hanfextraktöl. Daher wird das Öl auch häufig CBD Öl genannt. Dieses Öl wird – um Gegensatz zu Marihuana – aus Hanfsorten hergestellt, die THC-frei und gleichzeitig besonders reich an Cannabidiol sind. Hanfsorten für die Marihuana-Herstellung sind hingegen deutlich CBD-ärmer.

Cannabidiol weist interessante Eigenschaften auf. So gilt es als entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend bzw. antipsychotisch. Letzteres bedeutet, dass extreme psychische Zustände, wie z. B. Wahnvorstellungen und unbegründete Ängste vom CBD in manchen Fällen verhindert oder zumindest gelindert werden können.

Hanfextraktöl und Hanföl – Der Unterschied

Verwechseln Sie das CBD-reiche Hanfextraktöl jedoch nicht mit dem gewöhnlichen Hanföl, das als Speiseöl im Handel ist und aus den Hanfsamen, also nicht aus der Hanfblüte gewonnen wird.

Allerdings kann auch das Hanfextraktöl Hanfsamenöl enthalten, nämlich als Basisöl, in das man den Hanfextrakt mischt. Letztendlich entsteht aufgrund dieser Ölbeimischung ein 2- bis 5-prozentiges Hanfextraktöl. Es werden aber auch andere Öle als Basisöl verwendet, z. B. Kokosöl.

THC und CBD – Der Unterschied

Neben dem Cannabidiol finden sich im Hanfextrakt natürlich noch andere Pflanzenstoffe aus der Hanfblüte, etwa Flavonoide oder Terpene sowie über 60 weitere Substanzen (14) aus der Klasse der Cannabinoide. Zwar finden sich Cannabinoide in vielen Pflanzen, in besonders grossen Mengen aber sind sie im Hanf (Cannabis) enthalten, der ihnen auch ihren Namen gab.

Im Gegensatz zu anderen Cannabinoiden, wie beispielsweise dem THC, verursacht CBD kein „High“, hat also keine berauschende Wirkung, was daran liegt, dass es im Gehirn des Menschen nicht dieselben Rezeptoren zum Ziel hat wie THC. Warum es im Gehirn des Menschen überhaupt Rezeptoren gibt, an die sich die Cannabinoide des Hanfs anheften können, liegt daran, dass es Cannabinoide nicht nur im Pflanzenreich gibt, sondern auch im menschlichen Körper.

Der menschliche Körper kann auch selbst Cannabinoide herstellen

Man spricht bei den körpereigenen Cannabinoiden von Endocannabinoiden oder endogenen Cannabinoiden, also Cannabinoiden, die vom Körper selbst hergestellt werden. Die Rezeptoren, die von den Cannabinoiden oder Endocannabinoiden normalerweise besetzt werden, nennt man in ihrer Gesamtheit auch Endocannabinoid-System (ECS).

Schaut man sich nun die Funktionen des ECS an, lässt sich schnell erkennen, warum Hanfextrakt so positive Auswirkungen auf den Organismus hat. Denn das ECS hilft bei der Regulierung des Schlafs, des Immunsystems und des Schmerzempfindens. Wird es vom CBD Öl aktiviert, lässt Schmerz nach, der Schlaf wird besser und das Immunsystem reagiert nicht mehr über, wie es oft bei Entzündungen der Fall ist.

Während THC nun „high” macht, weil es an die Cannabinoidrezeptoren im Gehirn bindet, dadurch das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, worauf dieses Glücksbotenstoffe ausschüttet (wie z. B. Dopamin), wirkt CBD völlig anders. Wie genau, weiss man jedoch noch nicht.

Wie CBD Schmerzen lindert

Mehrere Erklärungsversuche zur Wirkungsweise von CBD existieren derzeit. So heisst es einerseits, es binde sich an einen der Endocannabinoidrezeptoren, den sog. CB2-Rezeptor, der eine entscheidende Rolle im Immunsystem innehat, da er Schmerzen und Entzündungsreaktionen entstehen lassen bzw. diese hemmen kann.

Es könnte jedoch andererseits auch so sein, dass CBD im Körper die Bildung endogener (also körpereigener) Cannabinoide aktiviert, die dann ihrerseits die CB2-Rezeptoren besetzen – so zumindest eine Studie, die in Neurotherapeutics erschienen war.

Ausserdem halte CBD den Körper davon ab, sog. Anandamide abzubauen. Dabei handelt es sich um Stoffe, die an der Schmerzregulierung beteiligt sind. Hohe Anandamidwerte im Blut können Schmerzen lindern, was die schmerzhemmende Wirkung des Hanfextraktöls erklären könnte.

Wie auch immer der Wirkmechanismus sein mag, klar ist, dass CBD zu einer Reduktion von Entzündungen und Schmerzen führen kann, was auch die Erkenntnis eines Reviews aus dem Jahr 2008 war, so dass sich das Hanfextraktöl u. a. bei Gelenkbeschwerden anbieten würde. Schliesslich entstehen dabei sowohl Entzündungen als auch Schmerzen – und beide gehören zum Beuteschema des Hanfextraktöls.

Hanfextrakt bei Gelenkschmerzen

Chronische Gelenkentzündungen sind einer der häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit in den westlichen Ländern. Sie betreffen allein in den USA über 50 Millionen Menschen, in Deutschland zwischen 5 und 10 Millionen. Man unterscheidet zwischen der Arthritis und der Arthrose.

Während die Rheumatoide Arthritis zu den Autoimmunerkrankungen zählt, da das Immunsystem hier die eigenen Gelenke angreift – meist in den Händen und Füssen – und so zu Entzündungen führt, handelt es sich bei der Arthrose um eine degenerative Erkrankung („Abnutzungserscheinung“), die sich vorwiegend an den Hüft-, Knie- und Daumengelenken zeigt. Beide Formen verursachen Steifheitsgefühle sowie geschwollene und entzündete Gelenke und somit auch massive Schmerzen.

Verschiedene Untersuchungen lassen bereits seit Jahren den Verdacht zu, dass CBD im Hanfextrakt bei der Therapie von entzündlichen Gelenkerkrankungen helfen und den Entzündungsschmerz lindern könnte:

CBD Öl bekämpft Entzündungen und Schmerzen

Da es sich bei den nachfolgend vorgestellten Untersuchungen noch nicht um klinische Studien handelt, wird CBD Öl auch nicht in der Schulmedizin eingesetzt. Die Ergebnisse klingen jedoch vielversprechend, so dass Betroffene in jedem Fall einen Versuch wagen könnten – insbesondere aufgrund der kaum vorhandenen Nebenwirkungen des Hanfextraktöls.

  • Aus dem Jahr 2011 liegt eine Studie vor, in der man feststellte, dass CBD Entzündungsschmerzen bekämpfen kann, da es offenbar direkt die Schmerzrezeptoren beeinflusst.
  • Im Jahr 2014 erschien ein Review, in dem zu lesen war, dass CBD ein wirksames Therapeutikum für Arthrose darstellen könnte, da die Cannabinoidrezeptoren an den relevanten Stellen vorhanden seien und nicht nur an der Regulation von Schmerz und Entzündungen beteiligt seien, sondern auch direkt an den Gelenkfunktionen.
  • Zwei Jahre später erschien eine Studie, in der sich zeigte, dass CBD – in Form eines Gels äusserlich auf die schmerzende Haut aufgetragen – das Potential hat, Schmerzen und Entzündungen zu nehmen, die im Zusammenhang mit einer Arthritis auftreten. In einem Versuch reduzierte das Gel ganz signifikant Gelenkschwellungen, die krankhafte Verdickung der Gelenkinnenhaut sowie ihre Infiltration mit Immunzellen (Einwanderung von Immunzellen aus dem Blut in die Gelenkinnenhaut, was auf den für Arthritis typischen Autoimmunprozess hinweist).
  • 2017 ergab eine weitere Studie, dass CBD eine sichere und nützliche Möglichkeit sei, Gelenkschmerzen zu behandeln, die bei einer Gelenkentzündung entstehen. CBD zeigte in dieser Untersuchung neben einem schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt auch nervenschützende Eigenschaften. Es konnten die mit Gelenkerkrankungen normalerweise früher oder später einhergehenden Nervenschäden und die darauf folgenden chronischen neuropathischen Schmerzen verhindert werden.

THC-haltiges Mundspray lindert auch Nervenschmerzen

Was die Anwendung beim Menschen betrifft, so ist die Studienlage noch etwas mager: Im Jahr 2006 wurde beispielsweise eine Studie veröffentlicht, in der man feststellte, dass ein Mundspray (Handelsname Sativex) Arthritisschmerzen gut lindern konnte. Das Spray ist jedoch aus THC-haltigem Hanf hergestellt, so dass man sich die Frage stellten muss, ob es tatsächlich das CBD war, das die Schmerzen gestillt hatte, oder nicht viel eher das THC oder beide gemeinsam

Das Mundspray ist inzwischen legal erhältlich (allerdings nur auf Rezept, weil es unter das Betäubungsmittelgesetz fällt) und wird vordergründig bei spastischen Lähmungen der Multiplen Sklerose, aber auch bei neuropathischen Schmerzen (Nervenschmerzen) eingesetzt.

CBD Öl bei Multipler Sklerose

Hanfextrakte werden traditionell seit Jahrtausenden zur Therapie der unterschiedlichsten Schmerzarten eingesetzt, werden aber erst seit wenigen Jahren auch von der Schulmedizin erforscht – nicht nur für ihren Einsatz bei Arthritis, sondern auch bei Multipler Sklerose – einer Autoimmunerkrankung, die den gesamten Körper betrifft, da im Verlauf der Krankheit Nerven und Gehirn geschädigt werden. Es kommt u. a. zu Muskelkrämpfen, einem häufigen Symptom der MS. Diese Krämpfe können so stark werden, dass sie chronische Schmerzen bei den Betroffenen verursachen – und genau hier kann das CBD Öl zum Einsatz kommen.

CBD Öl lindert Nebenwirkungen bei Chemotherapie

Im Werk The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids von den National Acadamies of Sciences (erschienen im Januar 2017) bestätigte sich nach Durchsicht vieler systematischer Reviews aus Dutzenden von Studien und Untersuchungen, dass Hanfextrakt bzw. CBD Öl bei spastischen Beschwerden helfen könnte und ferner bei chronischen Schmerzen eine sehr gute Therapiemöglichkeit darstelle. Die Autoren fassen zusammen, dass oral einzunehmendes CBD

  • für Erwachsene hilfreich sei, die an Übelkeit und Erbrechen aufgrund einer Chemotherapie leiden. Die Cannabinoide wirken hier als Antiemetikum.
  • bei chronischen Schmerzen angezeigt sei, da Personen, die mit Cannabinoiden therapiert werden, mit höherer Wahrscheinlichkeit eine klinisch signifikante Linderung ihrer Schmerzen erleben.
  • bei Multipler Sklerose und damit in Verbindung stehenden spastischen Beschwerden, da diese erfahrungsgemäss vom kurzfristigen Einsatz von Cannabinoiden gemindert werden.

Keine Gewohnheitseffekte beim CBD Öl

CBD Öl hat ein echtes Potential in Sachen Schmerzlinderung und kann daher bei vielen Erkrankungen ausprobiert werden, die mit chronischen Schmerzen einhergehen. Möglicherweise kann der Schmerz nicht vollständig eingedämmt werden, doch kann das CBD Öl wenigstens dabei helfen, die Dosis der üblichen Schmerzmittel zu reduzieren, was schon allein ein Vorteil wäre, denn im Gegensatz zu diesen zeigt das CBD Öl keine derart gravierenden Nebenwirkungen.

Eine Studie im Journal of Experimental Medicine zeigte überdies, dass es bei CBD Öl offenbar nicht zu Gewohnheitseffekten kommt. Bei herkömmlichen Schmerzmitteln ist es bekanntlich so, dass manche Patienten die Dosis immer wieder erhöhen müssen, um noch eine Wirkung zu erzielen. Dies ist bei CBD Öl und Hanfextrakten nicht der Fall.

CBD stabilisiert die Psyche

Wie bereits oben erklärt, so ging man lange davon aus, dass CBD – da es nicht high machte – die Psyche des Menschen nicht beeinflusse. Doch bezweifelt man dies inzwischen, da auch das Hanfextraktöl bei manchen Menschen äusserst positive Einflüsse auf die Psyche haben kann. Im Gegensatz zu THC führt es jedoch nicht zu einer Art Rausch, sondern wirkt bei nervösen oder ängstlichen Zuständen angenehm beruhigend und stabilisierend.

In einer Studie von 2012 schrieben die Forscher, dass Cannabidiol dazu in der Lage sei, antipsychotisch zu wirken. Das bedeutet, es kann psychotische Symptome abblocken, z. B. Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Unruhezustände etc. In genannter Studie zeigte sich diese Wirkung daran, dass CBD jene psychotischen Zustände verhindern konnte, die nach der Einnahme hoher THC-Dosen normalerweise in Erscheinung treten.

Auch im Zusammenhang mit Schizophrenie hätten sich bereits positive Effekte gezeigt. Da man ferner weiss, dass die Cannabinoidrezeptoren und ihre Aktivität am Vergessen schlimmer Erlebnisse beteiligt sind, wird Cannabidiol auch bei Angststörungen oder anderen traumatischen Störungen empfohlen.

Die Anwendung

Hanfextraktöl bzw. CBD Öl kann direkt auf schmerzende Gelenke aufgetragen werden.

Hanfextraktöl kann jedoch auch innerlich eingenommen werden – wobei man die Anwendungsempfehlung/Dosierung des Herstellers beachtet. Von einem 5-prozentigen Extrakt werden z. B. zweimal täglich (morgens und abends) je 6 Tropfen unverdünnt unter die Zunge gegeben.

Nebenwirkungen

CBD Öl wird von den meisten Anwendern sehr gut vertragen. Nur wenige erleben milde Nebenwirkungen, wie z. B. Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall oder Nervosität. Auch Appetitänderungen (mehr oder weniger als zuvor) und damit einhergehende Gewichtsänderungen kommen in wenigen Fällen vor – so eine Übersichtsarbeit, die 2017 in Cannabis and Cannabinoid Research erschienen war.

Verwendet man das CBD Öl gemeinsam mit Medikamenten, dann könnte es sein, dass die Cannabinoide die Arzneimittelwirkung verstärken oder abschwächen. Daher sollte die Integration des Hanfextraktöls in die Therapie gemeinsam mit dem Arzt erfolgen, damit dieser die bisherige Arzneimitteldosierungen entsprechend anpassen kann.

Die langfristigen Auswirkungen von Cannabinoiden auf z. B. das Hormonsystem sind noch nicht erforscht. Dosiert werden sollte in jedem Falle vorsichtig, um das Immunsystem nicht zu stark zu drosseln, was – so eine Studie in Frontiers in Pharmacology – u. a. die Abwehrkraft der Lungen reduzieren und das Risiko einer Atemwegsinfektion erhöhen könnte.

Bei äusserlichern Anwendung sollte man das Öl vorab an einer kleinen Hautstelle testen, um zu sehen, ob möglicherweise eine allergische Reaktion auftritt.

CBD Öl nicht bei Kindern, Schwangeren und Stillenden

Da bislang nicht bekannt ist, wie CBD Öl bzw. Hanfextraktöl bei Kindern und auf das noch in der Entwicklung befindliche Gehirn wirkt, sollte es vorerst nur bei Erwachsenen verwendet werden, jedoch nicht bei schwangeren oder stillenden Frauen.

Hanfextrakt bei Schmerzen immer gemeinsam mit anderen Massnahmen

Bei chronischen Schmerzerkrankungen sollte natürlich nicht nur die Schmerzlinderung im Fokus stehen, sondern die ursächliche Problematik. Daher kann man zwar den Hanfextrakt bei chronischen Schmerzen einsetzen, jedoch am besten gemeinsam mit ganzheitlichen Massnahmen, die dabei helfen, den gesamten Körper im Kampf gegen die entsprechende Krankheit zu unterstützen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hanfextrakt.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Dieser sanfte Riese nimmt die kleine Eule auf sich – seine beschützende Liebe ist zum dahinschmelzen!


Kennst du schon Tanja Brand? Falls du noch nicht von ihr gehört hast, wirst du sehen, wie hingebungsvoll diese Fotografin ist. Sie hat ihr Leben dafür gewidmet hat, erstaunliche Fotos von der Natur und von Tieren zu schießen.

Ihre letzte Entdeckung war sehr ungewöhnlich: Ein belgischer Schäferhund namens Ingo, und sein bester Freund, Eule Poldi!

Die klein Eule saß komplett abhängig auf ihrem pelzigen Freund und dieser lies sie spüren, dass sie sicher und glücklich war.

1. Poldi kam erst eine Woche später aus dem Ei heraus als seine Geschwister.

owl-1

2. Da die Eule bedeutend kleiner und zierlicher ist, ist es für sie in der Wildnis sehr schwer.

owl-2

3. An ihrer Seite hat sie jedoch einen tapferen, braven Polizeihund.

owl-3

4. Dank ihres Beschützers hat die Eule vor nichts Angst!

owl-4

5. Und das sind keine Fotomontagen! Die zwei sind wirklich einfach unzertrennlich.

owl-5

6. Also wenn das keine Liebe ist, was sonst?!

owl-6

7. Er sieht sie an, als würde er sie beißen wollen, dabei schmust er nur mit ihr.

a href=“http://incroyable.co/wp-content/uploads/2016/12/owl-6.jpeg“>owl-6

8. Und diese Liebe beruht natürlich auf Gegenseitigkeit.

owl-7

9. Diese wunderbaren Bilder zeigen genau, wie innig die zwei sich in einander verliebt haben.

owl-9

Quelle: http://unglaublich.co/dieser-sanfte-riese-nimmt-die-kleine-eule-auf-sich-seine-beschutzende-liebeist-zum-dahinschmelzen/

Gruß an die Freundschaft

TA KI