Unfassbar: Das dritte Geschlecht


Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber dazu aufgefordert, ein drittes Geschlecht einzuführen. Der Wahnsinn hat Methode.

Von Max Erdinger

Jeder Mensch auf dieser Welt hat einen Vater und eine Mutter. Wir zählen die Geschlechter zusammen. Das Ergebnis ist zwei. Von einem dritten Geschlecht ist noch kein Mensch je gezeugt oder ausgetragen worden. Das Geschlecht hat der Mensch aber aus Gründen der Fortpflanzung. Wer sich nicht fortpflanzt, braucht eigentlich kein Geschlecht, hat deswegen aber natürlich trotzdem eines. Und zwar entweder ein männliches oder ein weibliches. Das ist auch gut so. Immer nur unfortgepflanzt vor der Playstation zu sitzen, wird ja irgendwann auch langweilig.

Aus dem „Spiegel“ – Zitat:

Die Entscheidung der Verfassungsrichter hatte eine junge Person erzwungen, die sich Vanja nennt und intersexuell ist – also weder eindeutig männlich noch weiblich. Vanja lässt sich mit den Pronomen er/sie bezeichnen und fordert für sich als Kategorie „inter“ oder divers“. Die eigens für das Verfahren gegründete Initiative „Dritte Option“ unterstützte Vanjas Gang durch die Instanzen. Im Interview erläutert Sprecher Moritz Schmidt, wie es dazu kam – und was das Urteil für Intersexuelle bedeutet.“

Ich kann nur sagen: Froh und dankbar müssen wir sein, daß Vanja wenigstens wußte, ob er/sie eine Person sein will oder nicht. Sonst wäre es wirklich kompliziert geworden. Was, wenn sich Vanja für einen Küchenstuhl mit drei statt vier Beinen gehalten hätte? Ich will es mir gar nicht ausmalen.

Nun gut. Daß es Männer oder Frauen gibt, die nicht so genau wissen, als was sie sich fühlen sollen, mag ja sein. Das ändert aber nichts daran, daß sie trotzdem entweder Männer oder Frauen sind, die nicht so genau wissen, wie sie sich fühlen sollen. Um Hermaphroditen ging und geht es ja im gegenständlichen Fall nicht. Bei Hermaphroditen wäre auch nachrangig, ob sie sich zweigeschlechtlich fühlen oder nicht, weil sie unbestreitbar zweigeschlechtlich sind. Früher nannte man sie auch Zwitter. Das allerdings war zu Zeiten, als man körperlich Behinderte noch Krüppel nannte, ohne ihnen deswegen etwas Arges zu wollen. Auch den Dorfdeppen gab es, für gewöhnlich einen liebenswerten geistig Behinderten. Zwitter, Krüppel oder Dorfdepp darf man aber niemanden mehr nennen, weil es heute immer darauf ankommt, wie sich der Titulierte fühlt, wenn er tituliert wird – und nicht darauf, was er tatsächlich ist. Grüne zum Beispiel darf man nicht als „intellektuell Herausgeforderte“ bezeichnen, obwohl das ein schönes Synonym für „Depp“ ist. Als Deppen darf man sie schon dreimal nicht bezeichnen, obwohl sich am Grünen natürlich nichts ändert dadurch, daß man ihn einen Grünen nennt. Es kommt darauf an, wie sich der Grüne fühlt. Grün eben. Das muß man berücksichtigen und wenn es noch so sehr ein Fehler ist.

Aber zurück zum Herrn Schmidt von der Initiative „Dritte Option“. Der Spiegel wollte von ihm wissen, ob er sich über das Bundesverfassungsgericht freut. Das tut er natürlich. Herr Schmidt: „Wir haben da eine kleine Revolution angestoßen, glaube ich. Das ist die bedeutendste rechtliche Veränderung zum Thema Geschlecht, die es in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat. Und für alle Betroffenen ist es wichtig, endlich eine Anerkennung ihrer geschlechtlichen Identität zu haben: Ja, es gibt uns – und ihr könnt nicht mehr so tun, als gäb’s uns nicht!“

Allerdings ist das eine bedeutende rechtliche Veränderung. Sie verändert am Recht etwas, an der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen jedoch nicht, auch an derjenigen der Geschlechtsverwirrten nicht. Es sind eben entweder geschlechtsverwirrte Männer oder geschlechtsverwirrte Frauen. Auch verwirrte Menschen werden irgendwann erwachsen und man sollte erwarten dürfen, daß sie sich um ihre Verwirrtheit selber kümmern, anstatt das Bundesverfassungsgericht zu belästigen. Und was die Anerkennung ihrer geschlechtlichen Identität angeht, dann sieht es wohl eher so aus, daß sie keine haben, wenn sie nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Sie haben halt ihre persönliche Eigenart. Sollen sie doch haben. Warum müssen sie deswegen zum Bundesverfassungsgericht rennen? Was soll die böse Unterstellung, meinereiner hätte erst ein Bundesverfassungsgericht gebraucht, um zu wissen, daß es Geschlechtsverwirrte gibt? Das wußte ich vorher schon. Trotz meiner eigenen, allgemein als problematisch eingestuften Geschlechtlichkeit als Mann, wollte ich aber noch nie mit einem Geschlechtsverwirrten tauschen. Mit Frauen übrigens auch nicht, weil ich die öfter als Männer für generalverwirrt halte. Das hätte ja nur meine Chancen verschlechtert, mich selbst als völlig normal zu begreifen.

Ich sehe schon – oder, wie man heute sagen würde: mir ist bewußt – daß die Zwischengeschlechtlichen (Intersexuellen) und die Hinübergeschlechtlichen (Transsexuellen) nicht in allen Spielfilmen die Hauptrollen bekommen haben, sondern daß die vorwiegend mit unverwirrten Männern und Frauen besetzt worden sind. Wie ich das so schreibe, kommt mir allerdings ein böser Verdacht: Es werden doch in der Geschichte des Films nicht etwa von allem Anfang an die Verwirrten diskriminiert worden sein? Wenn doch, könnte man glatt mal ein Faß aufmachen, wenn man nicht gänzlich unverwirrt ich selber wäre.

Herr Schmidt von der Initiative:

Das Verfassungsgericht hat jetzt zum Beispiel auch die Möglichkeit eröffnet, auf eine Geschlechtszuordnung im Personenstand komplett zu verzichten. Das wäre aus unserer Sicht die perfekte Lösung, aber darauf konnten wir aus juristischen Gründen nicht klagen.

Wo wäre denn das eine perfekte Lösung gewesen? Die perfekte Lösung wäre gewesen, im Personenstand ganz auf Personen zu verzichten und einfach die Dinge so zu nehmen, wie sie vorhanden sind. Was man da beim Standesamt an Vielfalt im Personenregister hätte verzeichnen können – phantastisch! Jalousien, Bürostühle, Monitore … oder auch abstraktere Dinge. Den Feierabend hätte man beispielsweise beim Personenstand eintragen können. Noch besser: Man hätte das „Person“ bei „Personenstand“ weglassen – und nur noch bei „Stand“ etwas eintragen können. Jedenfalls so lange, bis generalverwirrte Frauen mit einer Sitzblockade dagegen protestiert hätten.

Der Initiativschmidt:

Im Reisepass und in allen Formularen in Behörden wird es drei Optionen geben müssen. Und das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes betrifft zum Beispiel auch öffentliche Toiletten: Derzeit gibt es da nur zwei Türen, das darf nicht so bleiben. Und es gibt natürlich nicht nur solche bürokratischen Probleme.“

Wenn jemand unbedingt wissen will, was die absolute Degeneration eines vormaligen Kulturvolkes ist, dann muß er sich dieses Geschwätz einfach geben. Während das Land geflutet wird mit Leuten, in deren Kulturkreis schon völlig unverwirrte Homosexuelle von Hausdächern geworfen -, zumindest aber böse geschmäht werden, zerbrechen diese Degenerierten sich den Kopf darüber, wie viele Eingangstüren es zu öffentlichen Toiletten gibt und ob nicht im Reisepass, – den übrigens die unverwirrten Einfaltspinsel aus jenem Kulturkreis gar nicht brauchen, um hier zu sein – ein drittes Geschlecht angegeben sein muß. Hallo, Initiativschmidt? Da ist ja Facebook schon weiter! Dort kann man sich aus ungefähr sechzig oder dreiundsiebzig Geschlechtern eine geschlechtliche Identität gegen die Verwirrtheit heraussuchen. Und ändern kann man sie auch. Jeden Tag, wenn man will. Wieso kommt diese Initiative überhaupt mit „Drei“ angeschissen? Was wir brauchen, sind Reisepässe für diejenigen, die Reisepässe brauchen! Das ist das erste. Das zweite ist, daß diese Reisepässe so dick wie Telefonbücher sein müssen, damit man auch jedes gewünschte Geschlecht der Verwirrten ankreuzen lassen kann auf dem Amt. Einwohnerinnen- und Einwohnermeldamt. Oder X-Meldeamt. Oder städtische Küchenstuhlregistrierungsstube. Was weiß denn ich. Einwohnermeldeamt geht jedenfalls nicht mehr. Standesamt auch nicht.

Was übrigens total bescheuert ist, das ist, daß man sich mit dieser ganzen Geschlechtsidentitätsheraussucherei den Kopf nicht mehr darüber zerbrechen kann, ob die Wehrpflicht für Männer wieder eingeführt werden soll. Wie soll man das machen, wenn man nicht wissen kann, ob Männer überhaupt noch Männer sind oder Geschlechtsverwirrte? Zuletzt wollen viele nicht und reden sich damit heraus, daß sie lieber durch die dritte Tür zum Pinkeln gehen. Und dann? Dann können wir zusehen, wo wir eine Armee gegen die bösen Russen herbekommen. So unverwirrt, wie die daherkommen, sind sie eine echte Gefahr für unser geschlechtlich dekadentes und verwirrtes Land, unser fortschrittliches. Hat sich das mal jemand überlegt? – Aha, niemand. Ich hab´s geahnt.

Und was soll überhaupt aus diesen „die Männer“ werden, die laufend irgendwelche unverwirrten Joggerinnen überfallen, verprügeln und vergewaltigen und die von irgendwo herkommen, ohne daß das wichtig wäre? Sollen die Redakteure sie zukünftig erst einmal fragen, welche geschlechtliche Identität sie zum Tatzeitpunkt hatten, ehe sie voll mit Vorurteilen einfach von „die Männer“ oder „die Männergruppe“ schreiben? Das wäre doch mal ein Vorschlag für „mehr Gerechtigkeit“ bei der geschlechtlichen Identität, oder?

Und wieso überhaupt „geschlechtliche Identität“? Das können wir hierzulande ganz locker auf ein „geschlechtlich“ kürzen. Weil Identität ansonsten nämlich total nazi ist. Kulturelle Identität ist nazi, nationale Identität ist nazi – aber „geschlechtliche Identität“ wäre voll knorke? Wie das denn? Weil Geschlecht „irgendwie wichtiger“ ist als Kultur und Nation? Wäre die Identitäre Bewegung womöglich ein Lieblingskind der Politkorrekten, wenn sie sich in „Geschlechtsidentitäre Bewegung“ umbenennen würde und den lieben langen Tag nichts anderes täte, als recht geschlechtsidentitär von allen möglichen Zipfeln und Mumus daherzureden?

Im Grunde ist es ganz einfach. Wer behauptet, Geschlecht sei ein soziales Konstrukt  anstatt einer biologischen Gegebenheit, der hat nicht mehr alle Latten am Zaun und ist ein gräßlicher Kulturmarxist in seiner ganzen destruktiven Existenz. Das ist Identität genug. Geschlecht ist da völlig wurscht. Wie ein Mann oder eine Frau sich geschlechtsidentitär fühlt, ist Privatsache. Erwachsene finden üblicherweise selbst eine Lösung für ihre persönlichen Probleme oder das, was sie als Probleme begreifen. Bloß staatsgläubige Infantilisten rennen wegen ihrer persönlichen Befindlichkeiten zum Bundesverfassungsgericht wie die dreijährigen Rotznasen zur Kindergärtnerin. Das darf doch langsam alles nicht mehr wahr sein!?

 

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/11/09/unfassbar-das-dritte-geschlecht/

Gruß an die Klardenker

TA KI

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Britische Ministerin tritt wegen nicht abgesprochener Treffen in Israel zurück


 Britische Ministerin Priti Patel: In Großbritannien ist die Ministerin für Internationale Entwicklung, Priti Patel, wegen einer Reihe nicht abgesprochener Treffen mit politischen Vertretern in Israel zurückgetreten. In einem Brief an Premierministerin Theresa May entschuldigte Patel sich am Mittwoch für ihr Verhalten.© Bereitgestellt von AFP In Großbritannien ist die Ministerin für Internationale Entwicklung, Priti Patel, wegen einer Reihe nicht abgesprochener Treffen mit politischen Vertretern in Israel zurückgetreten. In einem Brief an Premierministerin Theresa…

Die britische Premierministerin Theresa May hat binnen einer Woche ein zweites Kabinettsmitglied verloren: Die Ministerin für Internationale Entwicklung, Priti Patel, trat am Mittwoch wegen einer Reihe nicht abgesprochener Treffen mit politischen Vertretern in Israel zurück. In einem Brief an May entschuldigte Patel sich für ihr Verhalten, wie die britische Regierung mitteilte. Verteidigungsminister Michael Fallon hatte vergangene Woche nach Vorwürfen sexueller Belästigung sein Amt niedergelegt.Patel hatte sich am Montag dafür entschuldigt, während eines privaten Urlaubs in Israel im August insgesamt zwölf Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und weiteren Politikern abgehalten zu haben, ohne dass die britische Premierministerin davon Kenntnis hatte. Bis auf ein Treffen wurde Patel dabei vom Ehrenpräsidenten der Lobbygruppe Conservative Friends of Israel, Stuart Polak, begleitet. May mahnte Patel öffentlich ab, enthob sie aber nicht ihres Amtes.Der britischen Nachrichtenagentur Press Association zufolge verschwieg Patel allerdings zwei weitere Treffen im September mit dem israelischen Minister für innere Sicherheit, Gilad Erdan, und dem Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Juval Rotem.Nach Angaben der britischen Regierung gab Patel an, sie habe bei den Treffen die Möglichkeit britischer Hilfen für die medizinische Versorgung syrischer Flüchtlinge auf den von Israel besetzten Golanhöhen diskutiert. Medienberichten zufolge erklärte sie aber nicht, dass dies auch eine Finanzierung der israelischen Armee beinhalten würde, welche die Versorgung der Flüchtlinge ermöglicht.

Die offizielle britische Haltung ist, dass eine Finanzierung der israelischen Streitkräfte im Golan „unangemessen“ ist, da der Golan als besetztes Gebiet angesehen wird, wie ein Minister am Dienstag im Parlament sagte.

Mehrere britische Mitglieder von Mays Minderheitsregierung stehen derzeit unter Beschuss, darunter Mays Stellvertreter Damian Green und Außenhandels-Staatssekretär Mark Garnier – beide unter anderem wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung.

Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/britische-ministerin-tritt-wegen-nicht-abgesprochener-treffen-in-israel-zur%c3%bcck/ar-BBEJHK0?li=AAaxdRI&ocid=spartandhp

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TA KI

Berlin„Unverschämtheit“: Lehrerverband wütet nach Maulkorb für Rektoren an Schrottschulen


Bild: Marode Schule gibt es in Berlin viele – darüber öffentlich reden, sollen die Schulleiter nicht. dpa/Jens Kalaene.

In den vergangenen Wochen häufen sich die Berichte über marode Schulen in Deutschland. Besonders viele davon gibt es in Berlin.

Am vergangenen Donnerstag stürzte an der Carlo-Schmid-Sekundarschule in Spandau die Decke des Foyers ein. Zum Glück ereignete sich der Vorfall während der Ferienzeit, so dass niemand zu schaden kam. An der Ernst-Reuter-Sekundarschule fiel im Oktober die Heizung aus. Bei einer Zimmertemperatur von 14 Grad blieb die Schule in Marzahn-Hellersdorf geschlossen.

Viele Lehrer und Schulleiter sehen den Unterricht durch die Missstände gefährdet – und fühlen sich von der Politik alleingelassen. Manche wenden sich deshalb an die Öffentlichkeit, um auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Maulkorb für die Schulleiter

Die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheerens stört die schlechte Presse – weshalb sie den Berliner Schulleitern nun den Mund verbieten will.

In ihrem aktuellen Newsletter an die Schulleitungen legt Scheerens diesen einen Maulkorb an. Darin wählt sie klare Worte: „Es finden sich immer wieder Kronzeugen unter den Schulleitungen, die gelegentlich auch in drastischen Worten ihre eigene Schule zur Schrottimmobilie erklären“, schreibt die Bildungssenatorin. Statt ihre Schule in ein schlechtes Licht zu rücken, rät sie den Schulleitern, den „Eltern und Kollegium eine wie immer geartete motivierende Perspektive anzubieten, die Ihre Schule interessant macht“.

Schnell wird klar, dass es Scheerens vor allem darum geht, ihrer Behörde nicht die Schuld an den Zuständen geben zu lassen: Es sei ein Trugschluss, wenn davon ausgegangen werde, „dass die reine Benennung von Defiziten („Schulträger reagiert nicht“, „Schule wird allein gelassen“) der Schule in der Öffentlichkeit Punkte bringt“, heißt es in dem Newsletter weiter.

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http://derwaechter.net/berlinunverschaemtheit-lehrerverband-wuetet-nach-maulkorb-fuer-rektoren-an-schrottschulen

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TA KI

Gemengelage


Gemengelage

Seit Monaten passierte praktisch nichts und mehr oder weniger aus heiterem Himmel kommt nun plötzlich eine “Riesen Story“ daher und beherrscht die Schlagzeilen. Paradiesische Papiere werden von der SZ und dem WDR in den Mediensumpf geworfen und einigen recht namhafte Persönlichkeiten wird die monetäre Unterbuchse heruntergezogen.

Nun mag diese am gestrigen 5. November 2017 groß ausgebrachte Geschichte um Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder anders ausgedrückt “kreativen Vermögenserhalt“ der Betroffenen für einen Aufschrei sorgen oder auch nicht, allerdings mag dies im Gesamtzusammenhang durchaus Bedeutung haben. Ob es sich dabei nur um eins von vielen Puzzlestücken handelt oder gar um ein Signal an diejenigen, welche in der Position sind, das Noch-System zum Einsturz zu bringen, wird sich zeigen müssen.

Dennoch ist es an der Zeit, einmal einen Blick auf die Gemengelage auf der Theaterbühne zu werfen, dies verbunden mit der einen oder anderen Frage. Dabei muss allerdings dringend im Hinterkopf behalten werden, dass es sich bei den im Folgenden aufgeführten Meldungen um Einzelteile des uns allen präsentierten Illusionstheaters handelt, welche letztlich im Gesamtzusammenhang zu betrachten und zu interpretieren sein dürften.

Hinter den Aufdeckungen der “Paradise Papers“ stecken Journalisten des internationalen Netzwerkes investigativer Journalisten (ICIJ), hierzulande sind die SZ und der WDR dabei. Die Namensliste dürfte sich in den kommenden Stunden und Tagen durchaus noch verlängern, jedoch ist diesbezüglich zu betonen, dass diese nun der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gebrachten Informationen an sich nichts Neues sind. Die systemischen Strukturen bieten seit Jahrzehnten derartige Möglichkeiten zur kreativen Vermögensverwaltung.

Insofern hier schon einmal die Frage in den Raum gestellt: Was soll das Ganze eigentlich, bzw. welchem wirklichen Zweck dient es?

Und sonst? Welche sonstigen Inszenierungen werden uns auf der großen Bühne der “Welt“ präsentiert?

Nun, das “Selbstbestimmungsrecht der Völker“ ist jetzt dann auch für jeden Grundschüler ersichtlich in den Orkus der unterirdischen EU gespült worden. Ungeachtet der durchaus sehr interessanten Fragestellung, woher letztlich der ausdrückliche Anstoß für die diesmalige Unabhängigkeitskampagne kam, wird dem katalonischen Volk die Selbstständigkeit verweigert und die “Rädelsführer“ wurden inzwischen weitestgehend einkassiert.

In Saudi Arabien legt derzeit der Tanzbär seine Steppkür aufs Parkett. König Salman hatte am vergangenen Samstag die Gründung einer “Anti-Korruptionskommission“ angeordnet und prompt wurden Prinzen, Beamte und Geschäftsleute unter Arrest genommen und wer sich aus der Schusslinie bringen will, der wird eben einfach “verhubschraubert“. Doch damit nicht genug der Krise, werden doch aktuell Spannungen aufgebaut, dies mittels des Vorwurfs an den Iran, aus dem Jemen heraus eine Rakete auf Riad abgefeuert zu haben, welche von den Saudis abgefangen wurde.

Während US-Präsident Donald Trump nach Asien reist und der Chef der chinesischen Zentralbank PBOC offen vor “versteckten, komplexen, plötzlichen, ansteckenden und gefährlichen Risiken“ an den weltweiten Finanzmärkten warnt, sind die Herrschaften im Pentagon der Ansicht, dass man Nord-Korea nur mit einer Bodeninvasion Einhalt gebieten könne. Dass das US-Militär, nach monatelangen Verlegungen von Menschen und Kriegsmaterial an die “russische Grenze“, nun noch weitere “Special Operation Forces“ in die Grenzregionen zu Russland entsendet, ist im Gesamtkontext dann eher eine Randnotiz der Marke “Kennichschon“.

Derweil läuft ein Devin Kelly in einer Kirche in Texas Amok, bringt mindestens 26 Menschen während eines Gottesdienstes um und verletzt zudem Dutzende weitere, bevor er im Zuge einer Schießerei mit der Polizei in die ewigen Jagdgründe befördert wird. Kelly sei Antifa-Mitglied gewesen, heißt es. Dass die für den 4. November ff. groß angekündigte US-Antifanten-Aktion “Tag des Zorns“ ein totaler Rohrkrepierer war, scheint Kelly offenbar nicht mitbekommen zu haben. Dagegen wird inzwischen gefordert, dass Kirchgänger in den USA durch bewaffnete Security beschützt werden solle.

Ansonsten stehen in den USA eine Reihe großer Namen unter erheblichem Druck. Über Weinstein und Spacey wurde unlängst umfassend in den LeiDmedien und auch im alternativen Medienbereich berichtet, die bisher veröffentlichten Umstände im Filmgeschäft des “Heiligen Holzes“ (und auch hierzulande) dürften nur die Spitze des Eisberges sein. Die Rede ist nicht nur von sexueller Belästigung und klassischem “Hochschlafen“, sondern auch von abartigeren Praktiken, welche hier nicht im Einzelnen angesprochen werden sollen.

Bei der Gelegenheit scheint auch in “Pizzagate“, oder was davon übriggeblieben ist, einige Bewegung zu kommen. So wird vermeldet, dass Tony Podesta, also der Bruder von Hillary Clintons pädophilen Wahlkampfmanager John Podesta, sich der Polizei gestellt habe. Die großen Medien blenden diese Information aus, einzig über “Insider“-Quellen erblickte diese Meldung das Tageslicht. Ob es sich dabei um eine Ente handelt, wird sich gewiss daran ermessen lassen, ob nun auch Hillary Clinton dem Haftrichter vorgeführt werden wird.

Von Seiten des Democratic National Committee hat Clinton jedenfalls offenbar keine Hilfe mehr zu erwarten, nachdem die Wahlkampfmitarbeiterin Donna Brazile in einem von ihr verfassten Buch deutliche Worte über Clintons Machenschaften auf ihrem Weg zur Präsidentschaftskandidatur gefunden hatte. Dies ist jedoch keineswegs ihre einzige Baustelle, muss sie sich doch nun mit dem FBI hinsichtlich des “Uranium One“-Skandals auseinandersetzen und ihre eigenen Verbindungen zu den “bösen Russen“ erklären.

Auch George Soros findet sich einmal mehr an Rande eines ordentlichen Skandals, ist doch einer seiner ehemalig hochrangigen Investmentfondmanager, der 62-jährige Howard Rubin, von mehreren Models (darunter auch 2 Playboy-Bunnies) verklagt worden, da er sie in seinem $ 8-Millionen-Penthouse in Manhattan als Sex-Sklaven gehalten und einen Menschenhandelring betrieben haben soll.

Nachdem sich im Rahmen der Veröffentlichung der “JFK-Files“ auch ein Dokument fand, dem nach ein US-Geheimdienstmitarbeiter Mitte der 1950er Jahre ein Kaffekränzchen mit dem quicklebendigen Adolf Hitler abgehalten hatte, gerät jetzt der größte Schein-Heilige der Schwarzen in den USA unter Beschuss. So soll der obermoralische, “religiös gläubige“ Martin Luther King jr. regelmäßige Orgien mit “abnormalen“ und “unnatürlichen“ Sexpraktiken gefeiert und mehrere Kinder dabei gezeugt haben.

Im Vereinigten Inselreich steht Regierungschefin Theresa May derweil unter erheblichem Druck. Auch hier spielen die Sex-Kapriolen hochgedienter Diplomaten und Politiker eine entscheidende Rolle im Theaterstück, wobei das vermeintliche “am Knie berührt“ haben im Jahre 2002 des unlängst zurückgetretenen britischen Verteidigungsministers Michael Fallon wohl kaum die Ursache seiner Entscheidung sein dürfte.

Die Asylflutung Europas und insbesondere Deutschlands ist zwar nach wie vor ein Thema in den LeiDmedien, doch mehren sich diesbezüglich inzwischen nicht nur die kritischen Beiträge, sondern wird vor allem in so manchem Kommentarbereich mittlerweile weitestgehend Klartext gestattet. Die BRD ist derweil seit der Bundestagswahl führerlos, auch wenn A. Merkel offiziell und interimsmäßig nach wie vor das Ruder in der Hand hält. Die Wahrscheinlichkeit für Neuwahlen wächst allerdings mit jedem vergehenden Tag verzweifelter Versuche, auf Biegen und Brechen eine bunte Muttikulti-Koalition zu formen.

Weite Teile Osteuropas haben sich dagegen mittlerweile klar und deutlich in Sachen Asyl positioniert, Ungarn setzt sogar einen Grenzzaun zu Serbien unter Strom. In Frankreich reGIERt ein politisch Halbwüchsiger und mutiert, ob des Machtvakuums in der BRD, zur Führungsfigur Europas. Darüber hinaus scheinen deutsche Führungs- und Schlüsselindustrien weltweit zum Abschuss freigegeben zu sein. Dass die “Rettung des Klimas“ dann noch ausgerechnet im nasskalten November-Bonn stattfindet, statt bei sonnigen 28 – 30° auf den Fidschis, womit auch “Gegendemonstranten“ die Gelegenheit für medienwirksame Ablenkungsauftritte gegeben wird und das alles in einer Zeit, welche mit dem 9. November ein mehr als denkwürdiges Datum ihr Eigen nennt, lässt dann ja keine Wünsche mehr offen.

Fehlt noch irgendwas? Oh! Ja! Das Finanzsystem, dem geht es ausgezeichnet, wie die täglich neuen Allzeithochs belegen. Da marschiert BitCoin mit großen Schritten auf die 8.000 zu und die Zentralbanken garantieren mit ihren Ankaufprogrammen für Schrottpapiere einen friedlichen Jahresausklang. Dass dies alles jedoch zugleich ein noch nie dagewesenes Blasengebilde ist, welches nur mit Mühe und immer mehr Schulden zusammengehalten werden kann, ist letztlich bestimmt uninteressant.

Die seit nun bald 10 Jahren laufende Konkursverschleppung des weltweiten Geldwesens ist eine der größten Illusionen auf der Theaterbühne und zugleich die absolute Achillesferse des Systems. So lange Geld im kontrollierten Umfang fließt, ist es egal, woher es kommt und wem die Schulden auf den Deckel geschrieben werden. Bei der Gelegenheit: Wieviel Platz findet sich eigentlich noch auf dem Deckel des größten Zahlmeisters von allen?

Nun, soviel ist klar, ohne Geld läuft nichts. Alles steht und fällt mit den Nullen irgendwelcher Zahlenreihen und auch die Ankündigungen (und Teilumsetzungen) Chinas und Russlands, sich aus dem Petrodollar zurückzuziehen, scheinen immer noch nicht ausreichend für den Einbruch der tragenden Stützen des Noch-Systems zu sein. Folglich muss ein externer Auslöser her, was durchaus die geplante Inszenierung von Bürgerkrieg, Mord und Totschlag sein könnte. Muss es aber nicht.

An dieser Stelle sei daher nochmals auf die sogenannten “alten Verbindlichkeiten“ verwiesen. Diese Gelder sind nachweislich vorhanden und liegen seit Monaten für ihren Einsatz auf Halde. Sobald diese Gelder endlich freigelassen und ihrer Bestimmung zugeführt werden, werden wir allesamt das wahre Ausmaß der Insolvenzverschleppung erleben und für die Verkäufer an den Märkten wird es kein Halten mehr geben.

Das “Armageddon“ der Finanzmärkte und die “Apokalypse“ der Theaterbühne steht unmittelbar bevor und die damit einhergehende Wiederherstellung der natürlichen Ordnung wird sich als umfassend heilsam erweisen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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http://n8waechter.info/2017/11/gemengelage/

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Gruß

TA KI

Säureblocker schaden der Leber


(Zentrum der Gesundheit) – Säureblocker werden oft verschrieben – ob bei Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, Übelkeit oder auch einfach als prophylaktischer Magenschutz. Leider sind die beliebten Medikamente alles andere als harmlos. Insbesondere wenn man sie langfristig einnimmt, können zahlreiche Nebenwirkungen auftreten. Mineralstoffmängel mit erhöhtem Knochenbruchrisiko sind genauso möglich wie Nierenschäden, bakterielle Infektionen und Allergien. Schon lange vermutete man, dass Säureblocker auch der Leber schaden – und genau das hat sich jetzt bestätigt.

Säureblocker – Stress für die LeberSäureblocker schaden der Leber

Säureblocker scheinen der Leber enormen Stress zu bereiten, wie kalifornische Forscher im Oktober 2017 zeigen konnten.

Wenn auch Sie wegen Magenbeschwerden oder einfach „nur“ begleitend zu einer Antibiotika- oder Schmerzmitteltherapie Säureblocker oder einen sog. Magenschutz verordnet bekamen, dann schauen Sie auf das Päckchen. Steht dort eine Wirkstoffbezeichnung mit der Endung -prazol (z. B. Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol o. ä.), dann schlucken Sie Säureblocker vom Typ der Protonenpumpeninhibitoren (PPI).

PPI unter den Top 3 der am meisten verordneten Medikamente

Laut Arzneiverordnungsbericht stehen diese Säureblocker an dritter Stelle der am meisten verordneten Mittel – noch vor den Blutdrucksenkern und Statinen. Das heisst, sie werden millionenfach eingenommen und bringen der Pharmaindustrie Millionengewinne. Allein die US-Amerikaner geben jährlich 11 Milliarden Dollar allein für Säureblocker aus.

Doch bereiten PPI den Pharmagiganten nicht nur durch den Verkauf der Mittel grosse Freude, sondern auch durch die entstehenden Folgeerkrankungen, die sodann mit anderen Medikamenten behandelt werden müssen.

PPI begünstigen gleich drei chronische Lebererkrankungen

Die zahlreichen Nebenwirkungen der Säureblocker haben wir bereits hier beschrieben: Säureblocker erhöhen Sterberisiko. Dazu gehören Vitalstoffmängel und deren vielfältigen Folgen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Nierenerkrankungen, ein erhöhtes Infektionsrisiko, Verdauungsbeschwerden und – wenn Schwangere PPI nehmen – ein steigendes Allergie- und Asthmarisiko beim Kind.

Auch hatte man bereits beobachtet, dass eine langfristige PPI-Einnahme die Leberwerte verschlechtert. Forscher der University of California/San Diego stellten dazu fest, dass Säureblocker die Darmflora auf eine Weise beeinflussen können, dass dieser Zustand nun wiederum zu drei verschiedenen chronischen Lebererkrankungen führen kann: zu einer nicht-alkoholischen Fettleber, zu einer nicht-alkoholischen Leberentzündung (Steatohepatitis) und zu einer Beschleunigung alkoholbedingter Leberschäden.

Tragisch ist, dass ausgerechnet Menschen mit Lebererkrankungen besonders häufig Säureblocker nehmen und dadurch nicht etwa gesünder werden, wie sie hoffen, sondern ihren Gesundheitszustand noch weiter verschlechtern.

Säureblocker lassen schädliche Bakterien durch den Körper wandern

In Nature Communications (Oktober 2017) schrieben die kalifornischen Forscher rund um Dr. Bernd Schnabl, Professor für Gastroenterologie: „Unsere Mägen bilden unter anderem deshalb Magensäure, um die mit der Nahrung eintreffenden Bakterien zu töten. Nimmt man nun Medikamente, die zu einer Hemmung dieser Säurebildung führen, dann überleben diese Bakterien und vermehren sich.“

Schon 2014 hatte sich in einer Untersuchung gezeigt (JAMA Pediatrics), dass die Einnahme von Säureblockern bei Kindern zu einem verstärkten Bakterienwachstum im Magen führte. Doch bleiben die Bakterien nicht im Magen. Dr. Schnabl erklärt weiter: „Vom Magen gelangen die Bakterien schliesslich in die Lymphknoten und den Darm und ändern in letzterem die Zusammensetzung der Darmflora.“

Dort breiten sich nun die sog. Enterococcus-Bakterien aus. Diese wandern durch die Darmschleimhaut ins Blut und auf dem direkten Wege in die Leber, wo sie Entzündungen auslösen oder bereits bestehende Leberbeschwerden verstärken. Wer ausserdem reichlich Alkohol trinkt und gleichzeitig PPI einnimmt, entwickelt schneller eine Lebererkrankung als allein durch den Alkohol.

Schon zuvor wusste man, dass sich der Zustand der Darmflora auf das Risiko, eine Lebererkrankung zu entwickeln, auswirken kann. Die vorliegende Studie bestätigt erneut diese früheren Erkenntnisse.

Lebererkrankungen treten immer häufiger auf

Chronische Lebererkrankungen sind in den westlichen Ländern derzeit auf dem Vormarsch – und die Leberzirrhose ist eine der zwölf am weitesten verbreiteten Todesursachen weltweit, wobei nur die Hälfte aller Leberzirrhosen alkoholbedingt ist. Eine wichtige Ursache des allgemeinen Leberleidens ist Übergewicht, das zur nicht-alkoholischen Fettleber und der nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) führen kann.

Bei letzterer handelt es sich um die Entzündung einer nicht-alkoholischen Fettleber, also einer Fettleber, die nicht durch Alkoholkonsum entstanden ist, sondern meist gemeinsam mit dem sog. metabolischen Syndrom auftritt. Das metabolische Syndrom wiederum umfasst vier Beschwerden: Bluthochdruck, hoher Blutzucker, hohe Blutfettwerte und Übergewicht.

Professor Schnabl vermutet, dass der in den letzten Jahren verstärkte Einsatz von Säureblockern zur wachsenden Häufigkeit von Lebererkrankungen beigetragen haben könnte.

PPI nur bei gutem Grund einnehmen

Schnabl empfiehlt, jede Säureblockereinnahme gut zu überdenken, die Medikamente nur bei eindeutiger medizinischer Indikation zu verordnen, sie wo möglich aber besser zu vermeiden oder die Dosis zu reduzieren.

Allerdings betont er, dass nicht nur die genannten Säureblocker, sondern jede Massnahme, die die Magensäurekonzentration senkt, die Darmflora verändern und so zu einem erhöhten Risiko für Leberschäden führen kann. Schnabl rät daher zur Behandlung von Sodbrennen, besser Übergewicht abzubauen, den Alkohol- und Koffeinkonsum einzuschränken und weniger fettreiche oder scharf gewürzte Speisen zu verzehren.

Der Leber zuliebe: Statt Säureblocker besser natürliche Massnahmen

Aus naturheilkundlicher Sicht lässt sich den meisten Beschwerden, die in der Schulmedizin zur Verordung von Säureblockern führen, mit ganzheitlichen Massnahmen begegnen – ganz ohne Nebenwirkungen.

Da Säureblocker vom Typ der PPI jedoch regelrecht abhängig machen können, ist zunächst der schrittweise „Entzug“ erforderlich. Wir haben hier beschrieben, wie Sie dabei vorgehen können: Der Teufelskreis der Säureblocker. Dort finden Sie überdies Massnahmen, die statt der Säureblocker zum Einsatz kommen können, um den Magen zu beruhigen und die Säureproduktion auf natürlich Weise zu regulieren. Diese Massnahmen schonen die Leber nicht nur, sondern führen sogar zu einer besseren Lebergesundheit.

Wie gut überdies schon allein eine gesunde Ernährung bei Reflux (Sodbrennen) wirkt, nämlich besser als Säureblocker, lesen Sie hier: Pflanzliche Ernährung hilft bei Reflux besser als Säureblocker

Quellen:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeureblocker-schaden-der-leber-171004067.html

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Gruß

TA KI

Syrien 2017: Urlaub in Aleppo – Mädchen tanzen auf der Straße


Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo/

Die öffentlich rechtlichen Medien zeichnen ein Bild von Syrien, das nicht zutrifft. Ein junger Mann aus Norwegen hat daher im Oktober 2017 den Selbstversuch gestartet und hat Urlaub gemacht – nach Damaskus war er drei Tage zu Gast in Aleppo, Syrien.

Von Chris
Übersetzung von Bianca Hoekstra

„Nach drei tollen Tagen in Damaskus war es an der Zeit nach Aleppo in den Norden Syriens zu fahren, entlang der gefährlichsten Strasse der Welt, der Salamiyah – Ithriya – Khanasser Road, berüchtigt für die Angriffe von Daesh (ISIS) und Al Qaida, wonach sie mehrere Tage gesperrt und nicht passierbar war.

Ja, Daesh (ISIS) hat die Straße am selben Tag angegriffen, an dem ich auf ihr reiste, weniger als eine Stunde nachdem ich auf ihr entlang gefahren bin.

Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Ein alter ausgebrannter Bus, man sieht viele alte zerstörte Fahrzeuge auf der Straße, sogar zwei Panzer, Militärlastwagen und ein paar Öltanker. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Die Fahrt zwischen den beiden größten Städten Syriens dauerte früher nur 5 Stunden, heute jedoch dauert sie zwischen 7 und 9 Stunden.

Grund dafür ist der Umweg, den man entlang der Salamiyah – Ithriya – Khanasser Straße nehmen muss (Die Autobahn ist gesperrt, da sie durch Al Qaida Land führt), wo ein paar obligatorische militärische Kontrollpunkte mit befreundeten Soldaten die Papiere kontrollieren. Die Kontrollen dauern selten mehr als ein oder zwei Minuten.

Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Wir nähern uns jetzt Aleppo. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Einheimische Kinder, die für ein Foto während eines Zwischenstops posieren. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Wenn man schließlich Aleppo erreicht, sieht man zuerst den zerstörten Teil von Ost-Aleppo, der Ort, an dem einige der schlimmsten Kämpfe des Krieges stattfanden.

Jede Geschichte hat drei Seiten: deine, ihre und die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Es dauert nicht lange, bis man bemerkt, dass nur ein sehr kleiner Teil von Aleppo zerstört wurde. Sobald man das Zentrum von Aleppo erreicht, ist die Stadt voller Leben, genau wie Damaskus. So sieht es auch in den Geschäften aus. Restaurants, Supermärkten und Parks,  alles ist mit Menschen gefüllt.

Ja, in Aleppo sieht man viel Zerstörung, vor allem die historische Altstadt mit dem Souq (Markt) ist größtenteils zerstört, aber der Wiederaufbau hat bereits begonnen.

Es gibt aber weitaus weniger Zerstörung in Aleppo als das, was die Medien ständig sagen, nur etwa 20% von Aleppo sind zerstört oder beschädigt. Das Stadtzentrum ist größtenteils unversehrt.

Die Universität ist genau wie 913 (!) Schulen geöffnet, der Zugverkehrt läuft normal und es gibt sieben Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt.

Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Der Bahnhof von Aleppo, dort fährt ein Regionalzug, der Bahnhof wurde 1912 eröffnet! Am 25. Januar 2017 wurde der Zugverkehr in Aleppo zum ersten Mal seit vier Jahren wieder aufgenommen. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Das „I Love Aleppo Zeichen“ ist ein beliebter Ort für Selfiefreunde, man beachte den Wiederaufbau des Hotels im Hintergrund. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Als Ausländer in Aleppo könnte man denken, dass große Teile der Stadt tabu sind. Ganz und gar nicht! Mir wurde uneingeschränkter Zugang zur Zitadelle von Aleppo gewährt, um den alten Souq, den Markt, zu besichtigen, die zerstörten Überreste der historischen Umayyaden-Moschee und auch Ost-Aleppo konnte ich besuchen.

Ich durfte sogar eine Schule besichtigen, die Desh (ISIS) und Al Kaida als Hauptquartier benutzt hatten.

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Nicht, was man in Aleppo erwartet? Ein amerikanischer Sportwagen und ein palmengesäumter Boulevard. Hier sieht man ein paar amerikanische Sportwagen in den Straßen von Aleppo. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Der Wiederaufbau findet in ganz Aleppo statt. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Die Straßen von Aleppo. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Mir wurde nie gesagt, dass ich eine Gegend nicht betreten könnte oder dass ich keine Fotos machen darf!

Vor dem Krieg war der Besuch von Aleppo einer der Höhepunkte jeder Syrienreise, die Stadt wurde sogar auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes im Jahr 1986 hinzugefügt!

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Aleppo Zitadelle, UNESCO, Syrien, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Von der UNESCO-Website:

‚An der Kreuzung mehrerer Handelswege aus dem 2. Jahrtausend v.Chr. gelegen, wurde Aleppo sukzessiv von den Hethitern, Assyrern, Arabern, Mongolen, Mamelucken und Osmanen regiert. Die Zitadelle aus dem 13. Jahrhundert, die Große Moschee aus dem 12. Jahrhundert und verschiedene Madrasas, Paläste, Karawansereien und Hammams aus dem 17. Jahrhundert sind Teil des urbanen, einzigartigen Charms der Stadt.‘

Es ist herzzerreißend, durch die Altstadt von Aleppo zu spazieren und all die Zerstörung zu sehen, die hier passierte. Aber wo Leid ist, da ist auch Hoffnung.

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Links: Einige Bereiche im alten Markt wurden zerstört. Rechts: Glücklicherweise nicht alles, Fotos: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo/

Ein paar Ladenbesitzer im alten Souq arbeiten jeden Tag und Nacht daran, die Stadt im ursprünglichen Stil wieder aufzubauen und ihre Geschäfte wieder zu eröffnen. Steinmetze arbeiten am Eingang der Zitadelle von Aleppo, dem Juwel des Mittleren Ostens.

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Manche Läden sind schon fast wieder aufgebaut, man beachte, dass sie originalgetreu wiederaufgebaut werden. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Die Umayyaden-Moschee, die große Moschee von Aleppo.

Die Umayyaden-Moschee war die größte und älteste Moschee in Aleppo, sie stammt aus dem Jahr 715 und war eine der schönsten Moscheen der Welt, besonders weil ihr Minarett als Nationalschatz galt. Leider wurde sie am 24. April 2013 von Al Nusra (Al Queada) zerstört.
Die ganze Moschee soll nun aber wiederaufgebaut werden und in altem Glanz erstrahlen.

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Links: Der Eingang zur großen Moschee, das Minarett befand sich rechts. Rechts: Der zerstörte Eingang, Fotos: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Das Innere ist nicht so zerstört, wie man erwartet hätte. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Die Zitadelle von Aleppo

Die Zitadelle war vor dem Krieg ein stolzer Schatz des gesamten Nahen Ostens. Sie gilt als eines der ältesten und größten Schlösser der Welt. Die Nutzung des Zitadellenhügels reicht mindestens bis in die Mitte des 3. Jahrtausends vor Christus.

Sie wurde von vielen der größten Zivilisationen der Geschichte genutzt, darunter waren Griechen, Römer, Mongolen bis zu den Osmanen und sie steht immer noch, auch nach dem letzten Krieg.
Das Innere hat ein wenig gelitten, aber die Restaurierung hat bereits begonnen und es sollte nicht viele Jahre dauern, bis sie wieder zu alter Pracht zurückkehrt und für Touristen geöffnet wird.

Mir wurde uneingeschränkter Zugang in die Zitadelle gewährt.

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Die Zitadelle von Aleppo, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Schulkinder besuchen die Zitadelle, Mädchen wählen selbst, wie sie sich kleiden. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Alltag in Aleppo im Jahr 2017

Das tägliche Leben in Aleppo ist heute normal, seit die Regierung wieder die Kontrolle über die Stadt hat. Wenn man im Zentrum von Aleppo spazieren geht, fragt man sich, ob hier überhaupt ein Krieg geschah.

Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Aleppo Oktober 2017, Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Paare kaufen ein und genießen eine Shisha in der Öffentlichkeit, junge Mädchen tanzen in den Parks.

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Links: Kleine Mädchen spielen im Park. Rechts: „Keine Freiheit“ erzählen uns die Medien. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Während der Fußballzeit in Syrien versammeln sich alle, um die Spiele zu sehen. Ich beobachtete das Fußballspiel zwischen Syrien und Australien bei einem Public Viewing auf einem Basketballfeld.

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Links: Syrer lieben Fußball. Rechts: Wenn Syrien ein Tor schiesst. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
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Einheimische geniessen Pizza und Bier. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Christliche Kirchen sind geöffnet. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo
Christliche Kirchen sind geöffnet. Foto: Chris, http://unusualtraveler.com/aleppo

Denken Sie immer noch, dass Aleppo eine Stadt der Ruinen ist?

Chris, der ungewöhnliche Reisende, hat noch ein paar hundert Fotos von seinem Besuch in der Stadt, und wird in naher Zukunft weitere Fotos veröffentlichen.

Bereits jetzt hat er schon viele andere Ort erkundet und wunderschöne Aufnahmen gemacht. Sortiert sind seine Reisberichte nach Reiseziel, ein Besuch der Seite lohnt sich: http://unusualtraveler.com/category/destinations/

Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.

http://www.journalistenwatch.com/2017/11/08/syrien-aleppo-im-oktober-2017/

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Gruß

TA KI