Wegen „Krebsgefahr“: EU beschließt das Ende der knusprigen Pommes – aber Glyphosat ist immer noch erlaubt


Knusprig und gerne etwas dunkler: So lieben viele Deutsche Pommes, Brot und Chips. Ab heute ist das vorbei – die EU hats beschlossen.

Lebensmittelhersteller sowie Restaurants und Imbissbetriebe müssen von diesem Mittwoch an neue EU-Regeln zur „Eindämmung“ des als krebserregend geltenden Stoffes Acrylamid einhalten.
Die Vorgaben sehen unter anderem vor, ein „übermäßiges Frittieren von Pommes frites zu vermeiden und Brot möglichst hell zu backen“. Zudem müssen Produkte künftig bereits so hergestellt werden, dass bei ihrer Zubereitung so wenig Acrylamid wie möglich entstehen kann.
Acrylamid bildet sich unter hohen Temperaturen beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren von stärkehaltigen Lebensmitteln aus der Aminosäure Asparagin und aus Zuckern. Betroffen sind vor allem Produkte auf Kartoffel- oder Getreidebasis sowie Kaffee.
Ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte bestätigt, dass Acrylamid in Lebensmitteln das „Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potenziell erhöht“.

Die EU kümmert sich nicht um die großen Probleme

Dass die neuen EU-Regeln ordnungsgemäß angewandt werden, müssen nun die deutschen Behörden sicherstellen. Die Kontrolle vor Ort übernehmen dabei in der Regel die lokalen Lebensmittelüberwachungs- oder Veterinärämter.

Halten sich Unternehmen nicht an die Regeln, können ihre Produkte aus dem Verkehr gezogen werden. Ob die Verordnung Erfolg hat, soll in den kommenden Jahren anhand von Richtwerten überprüft werden. Sie sollen regelmäßig von der EU-Kommission überprüft werden.

In der deutschen Gastronomie stößt die neue Verordnung vor allem wegen zusätzlichen Nachweis- und Dokumentationspflichten auf Kritik.

Es gibt sogar konkrete Tipps für die Gastronomie: Es wird empfohlen beispielsweise die Frittierzeit von Kartoffelprodukten auf etwa 3,5 Minuten zu begrenzen und die Fritteuse auf höchstens 175 Grad Celsius einzustellen. Bei der Zubereitung im Backofen bestehe im Vergleich zum Frittieren eine größere Gefahr der Acrylamidbildung.

2017 sagte der damalige österreichische Bundesminister Andrä Rupprechter: „Diese Verordnung ist das beste Beispiel dafür, dass sich die EU zu sehr in Details einmischt, statt sich um die großen Probleme zu kümmern.“

Acrylamid „wesentlich gefährlicher“ als Glyphosat?

CDU-Europaabgeordnete Peter Liese zeigt sich zufrieden mit der EU-Verordnung. Er sagt, dass Acrylamid „wesentlich gefährlicher“ sei als das Unkrautgift Glyphosat.

Auch Glyphosat wurde von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Später wurde dies widerrufen.

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/wegen-krebsgefahr-eu-beschliesst-das-ende-der-knusprigen-pommes-aber-glyphosat-ist-immer-noch-erlaubt-a2397934.html

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

10 Kommentare zu “Wegen „Krebsgefahr“: EU beschließt das Ende der knusprigen Pommes – aber Glyphosat ist immer noch erlaubt

  1. Genau das ist der Grund, warum ich
    * Pommes
    * Brot
    * Kuchen
    * Bier
    * Met
    * Whiskey
    * Rum
    * Tabak
    Selbst herstelle bzw. anbaue.
    Ich lasse mich nicht mehr bevormunden!

  2. Zurück zu den gewachsenen ROHSTOFFEN aus der näheren Umgebung, von zuverlässigen (Bio)bauern, weniger und viel viel einfacher essen, dafür Qualität, jedes Stück genau anschauen, selbst putzen, waschen, schneiden und kochen.

    ANDERS gehts nicht mehr!! Anderes, Fremdes, braucht man nicht, dieser Zusatzstoffewahn ist reine Werbung. STIMMT so NICHT!

    Nach meinen klugen Büchern ( Jakob Lorber) SOLL der Mensch sogar einfach und täglich DASSELBE(!) essen, der Körper baut alles um!!!! Und hie und da einen guten Braten, gebraten ist besser als gekocht.

    Abwechslung beim Essen ist unnötig, es belastet sogar den Körper unnötig! Man altert dadurch schneller(!), man nützt dadurch unnötig ab.

    Man braucht sonst NUR SONNE, Luft und BEWEGUNG, und das ist alles gratis, und das wars.

      • Ich muss dir leider sagen: Bier ist sogar als sehr(!) schlecht(!) eingestuft. Ebenso Tabakrauchen und Kaffee.
        Weintrinken ist gut, kann man regelmäßig, aber immer nur wenig, besaufen sollte man sich nie.

  3. Ach kukk… da isse ja wieder, die Taki… 🙂
    Ich hoffe die Internetprobleme haben sich erledigt?
    Immer mal wieder rein geschaut, aber da war immer der Kohl-Artikel, also nicht der Helmut, sondern der Rosen- oder Gruenkohl oder was es war – bin ja nicht so der Vegetarier… von Pommes mal abgesehen, womit wir auch schon beim Thema waeren.
    Wenn man die Pommes selbst macht kann man die doch so knusprig/dunkel machen wie man will… also Kartoffeln schnibbeln und in streifen schneiden, ab in die Friteuse, nach Wunschzeit entnehmen und Salz drauf – oder in Scheiben geschnitten als Chipse, dann freilich mit Paprika und/oder Chili…
    Boah hab ich nen Hunger und keine Kartoffeln da… :-/ … dafuer irgendwelche Kruemel in der Tastatur…die Space- aka LeerTaste geht nicht immer…nerv.
    Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass wir keine Gen-Kartoffeln kriegen, die nicht mehr knusprig werden koennen…
    PS: Jasinna-Baby hatte vor 4 Wochen oder so ein video angekuendigt und immer noch nicht hochgeladen. Ich fuehle mich folglich und voellig vereinsamt. Deshalb hau ich mir vielleicht einen Marzipankuchen rein… statt Pommes.

  4. Das liebe, gute Acrylamid – aller paar Jahre die immer gleiche Sau mitten durch’s Dorf der Trottel hindurch. Anbei mal lieber ein fachlicher Beitrag eines Lebensmittelchemikers von EU.L.E., Uwe Pollmer, mit deutlich mehr Realismus zum Thema:

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