ZDF, n-tv, AFP: Auch im Mainstream wächst der Zweifel an Giftgaseinsatz in Duma


Wurde in Duma Giftgas eingesetzt? Und wenn ja, wer war dafür verantwortlich? Mit solchen Fragen hielt sich der Westen nicht lange auf. Er wusste sofort: Damaskus ist schuld. Doch selbst in Mainstream-Medien wachsen die Zweifel an dieser einfachen Deutung.

Nachdem sie selbst mit Augenzeugen vor Ort sprechen konnten, wachsen selbst in den Mainstream-Medien die Zweifel an der Darstellung westlicher Regierungen, laut der die syrische Armee am 7. April Giftgas in der Stadt Duma bei Damaskus eingesetzt hatte. Nach Angaben islamistischer Aufständischer wurden dabei Dutzende Zivilisten getötet.

Der mutmaßliche Chemiewaffeneinsatz diente den USA, Frankreich und Großbritannien als Begründung für Militärschläge, die sie in der Nacht zum vergangenen Samstag gegen mehrere Ziele in Syrien ausführten. Ziel der Attacke sei es gewesen, ein angeblich existierendes Chemiewaffenprogramm auszuschalten. Die EU und die NATO begrüßten den nach weit verbreiteter Auffassung völkerrechtswidrigen Angriff.

„Keine Giftgasattacke“ – Aussagen des medizinischen Personals

Es sind vor allem die Aussagen des medizinischen Personals im örtlichen Krankenhaus von Duma, die im Widerspruch zum westlichen Narrativ stehen. Bei der Klinik handelt es sich um ein Provisorium, errichtet im Untergrund der Stadt. Sowohl Agence France-Presse (AFP), die drittgrößte Nachrichtenagentur der Welt, als auch die britische Zeitung Independent beschäftigten sich in Beiträgen mit der Frage, ob Chlorgas oder eine andere Chemikalie gegen die Einwohner Dumas in der Region Ost-Ghuta eingesetzt wurde.

In einem französischsprachigen Videobericht sprach AFP mit Marwan Jaber, einem Medizinstudenten, der die Folgen des angeblichen Angriffs in der örtlichen Klinik miterlebte.

Einige der Opfer litten an Asthma und Lungenentzündungen. Sie wurden routinemäßig behandelt und einige wurden sogar nach Hause geschickt. Sie zeigten keine Symptome eines chemischen Angriffs. Aber einige Ausländer traten ein, während wir uns mitten im Chaos befanden, und bespritzten die Leute mit Wasser, und einige von ihnen filmten es sogar“, so Jaber.

Jabers Aussage stimmt mit der des leitenden Arztes der Klinik überein. Dr. Assim Rahaibani sagte gegenüber dem Journalisten Robert Fisk vom Independent, er sei zu diesem Zeitpunkt zwar nicht in der Klinik gewesen, doch „alle Ärzte“, mit denen er zusammenarbeite, wüssten, „was passiert ist“.

Augenzeugen: Atemprobleme nicht durch Giftgas verursacht

Laut Rahaibani seien Staubwolken, die durch Explosionen infolge Beschusses durch die Armee entstanden sind, in Kellerräume vorgedrungen, in die sich die Menschen zu ihrem Schutz zurückgezogen hatten. Er beschreibt die Situation folgendermaßen:

Die Menschen trafen dann hier ein und litten unter Hypoxie, Sauerstoffmangel. Dann schrie jemand an der Tür, ein ‚Weißhelm‘, ‚Gas!‘ und Panik breitete sich aus. Die Menschen begannen, sich gegenseitig mit Wasser abzuspritzen. Ja, das Video wurde hier gedreht, es ist echt, aber was Sie sehen, sind Menschen, die an Hypoxie leiden – nicht an einer Gasvergiftung.

In seinem Artikel schildert Fisk, wie die Einheimischen, mit denen er sprach, den Berichten über einen Giftgasangriff „keinen Glauben schenken“. Laut diesen seien die Geschichten über die chemischen Gräueltaten von Präsident Bashar al-Assad von bewaffneten islamistischen Gruppen verbreitet worden, die selbst tausende Menschen in Ghuta inhaftiert und versklavt hätten, bevor die Region im April von der Armee befreit wurde.

Einem Bericht des deutschen Senders n-tv zufolge ist unklar, ob der Angriff überhaupt stattgefunden hat. Denn die meisten Einheimischen hätten dem Sender vor laufender Kamera gesagt, dass sie überhaupt keine Chemikalien gerochen haben. Ein Bewohner berichtete hingegen, er erinnere sich an einen „seltsamen Geruch“ und habe dann ein Glas Wasser zu sich genommen, woraufhin es ihm wieder besser gegangen sei. Laut einem anderen Mann, der sein Gesicht nicht zeigen wollte, habe es jedoch einen „Geruch von Chlor“ gegeben.

Demgegenüber bekräftigte Marwan Jaber gegenüber dem Sender: „Am Samstag vor einer Woche haben wir Patienten mit Atemproblemen behandelt, aber Chlor- oder Gasvergiftungen? – Nein, das sind andere Symptome.“

Auch in einem Beitrag des ZDF-heute journal vom Mittwoch wurden Zweifel an der westlichen Darstellung laut:

In der jetzt von Assad und russischen Truppen kontrollierten Rebellenhochburg sollen russische Spezialisten ein Labor der Rebellen für chemische Waffen entdeckt haben. Diese Behälter seien mit entsprechenden Chemikalien gefüllt. Aussagen eines Arztes einer nahen Klinik legen nahe, dass dort ein Angriff mit chemischen Kampfstoffen für Kameras inszeniert beziehungsweise vorgetäuscht worden sei.

„Nichts davon ist bisher unabhängig überprüft, aber das waren die Aussagen der Gegenseite bisher ja auch nicht“, schließt Moderator Klaus Kleber den Beitrag ab.

Medizinstudenten: Wurden unwillentlich zu Komplizen einer Inszenierung

All diese Medienberichte decken sich mit den Aussagen zweier Männer, die in einem Video auftauchen, das von westlichen Regierungen und Medien als Beweis für eine Giftgasattacke herangezogen wird. Das Video wurde in jener örtlichen Klinik gedreht, in der die beiden Männer zum Zeitpunkt der angeblichen Attacke gearbeitet hatten. Es zeigt, wie sich die anwesenden Personen gegenseitig mit Wasser abspritzen. Im Gespräch mit russischen Militärvertretern sagten die beiden Männer, sie seien unwillentlich zu Komplizen einer Giftgas-Inszenierung geworden.

Wir haben gearbeitet und nicht darauf geachtet, wer uns gefilmt hat. Sie filmten uns, und dann kam ein Mann herein und fing an zu schreien, dass dies ein chemischer Angriff sei. […] Die Leute bekamen Angst und begannen, sich gegenseitig mit Wasser zu besprühen und Asthmasprays zu inhalieren. Die Ärzte sagten uns, dass es keine chemische Vergiftung gab“, so der erste Augenzeuge.

Auch der zweite Zeuge, der Medizinstudent Halil Aschsich, sprach davon, dass sich Menschen aufgrund von Atemproblemen in die Notaufnahme begeben hätten, die durch Rauch ausgelöst worden seien. Dann sei ein Fremder hereingekommen und habe von einer Giftgasattacke gesprochen.

Die Leute bekamen Angst, die Angehörigen der Verletzten begossen einander mit Wasser. Andere Menschen, die medizinisch nicht ausgebildet waren, sprühten Kindern ein Mittel gegen Asthma in den Mund. Wir sahen keinen einzigen Patienten mit Anzeichen einer chemischen Vergiftung.

Ärzte und Mediziner, die vom russischen Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien befragt wurden, bestätigten, dass es während des Zeitraums des angeblichen Gasangriffs keine Berichte über Patienten mit chemischen Vergiftungen in Duma gab. Kurz vor dem Angriff auf Syrien musste US-Verteidigungsminister James Mattis vor dem US-Kongress einräumen, dass die USA über keinen „tatsächlichen Beweis“ für eine Täterschaft des syrischen Militärs verfügten.

Vergangenen Samstag trafen Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Syrien ein. Sie sollen den mutmaßlichen Giftgaseinsatz untersuchen. Am Dienstag konnten sie erstmals Duma besuchen.

Quelle: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68602-syrien-wachsende-zweifel-an-giftgaseinsatz-duma-mainstream/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

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3 Kommentare zu “ZDF, n-tv, AFP: Auch im Mainstream wächst der Zweifel an Giftgaseinsatz in Duma

  1. Das Video mit den 2 syrischen Ärzten, die beschreiben, wie man das seitens der Weißhelme gemacht hat, erklärt alles.

    Und wenn man die VORGESCHICHTE HÖRT…

    Es ging so ab:

    1.) Rebellen machten Provokation: damit ASSAD Bombe wirft(!)

    VORHER war nämlich schon eine ZEITLANG Waffenstillstand, weil der Abzug schon ausgehandelt war!! Urplötzlich hat man REBELLENSEITIG wieder zu kämpfen begonnen: DAMIT der Assad eine Revancebombe wirft. Und die LEUTE aus dem Haus, wo die syrische Revancebombe reinfiel: DIESE Leute waren im Duma Krankenhaus!!!

    2.) Weißhelme laufen ins Krankenhaus und schreien: „Giftgas!“

    3.) die syrischen Opfer werden hysterisch!

    4.) Das Ganze wird gefilmt und bei der MAY und bei den Westmedien abgeliefert.

    DIESE WOLLEN ES GLAUBEN, sie WOLLEN(!) das so haben!!

    und daher TROMMELN sie DAS. (Sie prüfen natürlich NULL. Sie wissen, daß es nicht die Wahrheit ist.)

    Die Russen sagen, sie können nachweisen(!), daß in der Zeit zwischen 3. und 6. , also die Tage vorher, auf die Weißhelme von OBEN DRUCK gemacht wurde: sie müssen sich beeilen…
    (vermutlich haben die RUSSEN Telefongespräche abgehört???)

    Man sieht:
    DIE britische REGIERUNG BESTELLT!!!
    Die MI 6 GEHEIMDIENSTE machen mit dem Subunternehmen Weißhelme eine filmreife SHOW!
    Die britische REGIERUNG prangert an und heuchelt!
    Die britische Regierung (sagen wir lieber die CITY) ist mE der Schwanz der mit dem großen US Hund wedelt, und der Trump wird unter Druck gesetzt ( Durchsuchung bei seinem Anwalt) , der Franzose Macron ist sowieso im Boot, sein Wahlkampf wurde undurchsichtig finanziert ..

    der Saudi Köngsnachfolger drückt GELD ab…

    und die „TRIPLE Allianz zur Förderung des internationalen TERRORISMUS“ schießt 103 Raketen gegen Syrien.

    ….Ohne Sicherheitsratsmandat, ohne selbst angegriffen worden zu sein.. also klarer Angriffskrieg!! Völkerrechtsverbrechen. Für sowas wurde man beim Nürnberger Tribunal zum Tode verurteilt….

    Die Russen veröffentlichten auf sputniknews 2 INFOS über den militärischen Erfolg der Briten.

    1.) Sie sagen: keine einzige Britenrakete hat getroffen ( nur eine kleine Landebahn wurde angekratzt) Ein Journalist sagts, also wohl nur halbwahr.
    2.) Es gab ein Katz und Maus Spiel mit einem britischen high tech U-Boot im Mittelmeer, einen Machtkampf, den die Briten verloren haben

    Na….
    und jetzt RATE man mal, aus welchem STALL wohl der HECKENSCHÜTZE ist, der es durch seine Schießerei verhindert, daß die OPCW Experten jetzt in Duma untersuchen können, obs jemals einen Giftgaseinsatz gab.

  2. ACH, von daher die mir bisher unerklärliche Diskrepanz in den russischen Zahlenangaben:

    https://de.sputniknews.com/politik/20180419320393368-smarte-us-raketen-nach-russland-geflogen/

    103 Raketen insgesamt losgeschickt von der „Triple Allianz zur Förderung des internationalen Terrorismus“ und
    101 war als Summe aller abgefangenen und eingeschlagenen Raketen angegeben.
    2 Stück fehlten!!

    Diese 2 waren also BLINDGÄNGER!!!

    Und der Trump sagte: „NEU und SMART!!! “

    Oh GOTT ist DAS p e i n l i c h !!!!

    Und bei den Franzen gabs ABSCHUSSprobleme:
    Nur 12 von 16 gingen los.
    https://de.sputniknews.com/politik/20180419320395087-syrien-angriff-raketen-frankreich-probleme-technik/

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