Mentale Klarheit während Nahtoderfahrungen lässt vermuten, dass Gedanken unabhängig vom Gehirn existieren


Wenn das Gehirn der Ursprung aller Gedanken ist, können sie nicht ohne das Gehirn existieren – doch aktuelle Forschungsergebnisse deuten auf das Gegenteil hin und lassen vermuten, dass Gehirn und Gedanken unabhängig voneinander existieren.

Falls die Gedanken nur eine Funktion des Gehirns sind, könnte daraus der Schluss gezogen werden, dass je mehr das Gehirn beschädigt ist, desto schlechter würden auch die Gedanken fließen.

Ergebnisse der aktuellen Gehirnforschung lassen jedoch andere Rückschlüsse zu: unter extremen Umständen, wie z. B. bei Nahtodzuständen, funktionieren die Gedanken gut, sogar besser als normal, auch wenn das Gehirn beschädigt ist. Das lässt die Forscher vermuten, dass die Gedanken unabhängig vom Gehirn fließen.

Einer der Wissenschaftler, der solche Fälle untersucht, ist Alexander Batthyany, ein Professor für theoretische Psychologie und psychische Philosophie in Liechtenstein und Mitglied der kognitiv-wissenschaftlichen Abteilung an der Universität Wien.

„Je ernsthafter die physiologische Krise, desto klarer die Wahrnehmungen“

In seiner neuesten Studie, die diesen Monat im Journal der Nahtoderfahrungen veröffentlicht wurde, werteten Batthyany und seine Kollegen tausende Fälle von Nahtoderfahrungen (NTE) aus, um die Qualität von Visionen und Bewusstsein in diesen Momenten zu bestimmen. Er berichtete Folgendes: „Je ernsthafter die physiologische Krise ist, desto häufiger berichteten die Betroffenen von klaren und komplexen Wahrnehmungen und sensorischen Funktionen.“

Ein Ziel seiner Forschungen war es, die wenigen früheren Studien zu replizieren, die sich mit der Qualität von Visionen und Bewusstsein von Menschen mit Nahtoderfahrungen beschäftigt hatten.

In einer in 2007 erschienenen Studie mit dem Titel „Ungewöhnliche Erfahrungen: Nahtod und ähnliche Phänomene“ von Wissenschaftler an der Universität Virginia berichteten 52,2 Prozent von klar wahrnehmbaren Visionen. Prof. Jeffrey Long, Gründer der Forschungseinrichtung Nahtoderfahrung fand in einer Umfrage von 1.122 Betroffenen heraus, dass 74 Prozent von erhöhtem Bewusstsein und Alarmbereitschaft berichteten.

„Ich fühlte mich extrem aufmerksam, total anwesend und fokussiert. Im Nachhinein war es wie halbwach, als ich lebte, und total wach im Übergang zum Tod.“,

so einer der Befragten.

„Meine Wahrnehmungen und mein Geist fühlten sich wie gereinigt an und meine Gedanken waren wach, schnell und entschlossen. Ich fühlte mich befreit und war zufrieden, meinen Körper losgeworden zu sein. In einer unbeschreiblichen Weise war ich mit allem um mich herum verbunden. Ich fühlte, dass ich schneller denken konnte oder, dass diese Zeit sich merklich verlangsamt hatte“,

berichtete ein anderer Patient.

Während Prof. Batthyanys Studie zu einem gewissen Grad die Ergebnisse der Vorstudien bestätigt, die den Anstieg an kognitiven und sensorischen Funktionen während Nahtoderfahrungen gezeigt haben, wies seine Methodik einige Beschränkungen auf. Er sagte, dass diese Einschränkungen zu prozentual geringeren Zahl von Befragten geführt hat, deren kognitive Leistung gestiegen sei.

Nahtoderfahrungen aus dem Internet

Er sammelte tausende Erfahrungsberichte im Netz und schickte sie durch ein Computerprogramm. Auf diese Weise identifizierte er die Wörter, die etwas mit Vision und Kognition zu tun hatten. (wie „gesehen“ oder „gedacht“)

Er und seine Kollegen bestimmten dann die Qualität der Visionen und Kognitionen in einer Skala von -2 bis +2. Sie näherten dann ihre Studie an die Erfahrungen an, die detaillierte Erklärungen der medizinischen Umstände enthalten. Es wurden nur Patienten mit Herz- und Atemstillstand in die Studie aufgenommen.

In vorherige Studien wurden Betroffene direkt über die Qualität ihrer Visionen und Kognitionen befragt. Batthyany´s Studie konnte nur die Informationen analysieren, die allgemein auf den Accounts angegeben wurden. Beispielsweise dann, als er entschied, dass „keine Veränderung“ bei Kognition und Vision feststellbar war, könnte es durchaus eine Veränderung gegeben haben, die jedoch nicht ausdrücklich beschrieben wurden.

Diejenigen Betroffenen, die visuelle Perzeptionen erwähnten, sagten zu 47 Prozent aus, dass sie einen Anstieg an Visionen hatten. 41 Prozent hatten unveränderte Visionen. „Was für sich genommen sehr bemerkenswert ist, unter der Voraussetzung, dass sich diese Patienten medizinisch gesehen in einer ernsthaften Krise befanden und meistens bewusstlos waren“, so Batthyany in einer E-Mail an Epoch Times.

Erhöhte Aufmerksamkeit und völlige Klarheit im Moment des Todes

Von den Befragten, die sich explizit auf Bewusstsein und mentale Aktivität bezogen, sagten 35 Prozent aus, dass sie sich in erhöhter Aufmerksamkeit befanden mit einer gesteigerten mentalen Aktivität. 61 Prozent berichteten von einem normalen Alltagsbewusstsein während Herz- und Atemstillständen.

Angesichts der Auswirkungen seiner Studie hat Batthyany sorgfältig auf andere Mängel seiner Methodik hingewiesen, einschließlich der Tatsache, dass Beschreibungen im Internet einige betrügerische Berichte enthalten können. „Auf den Seiten von NDERF, die die meisten Studien aufführen, wurden weniger als 1 Prozent der Berichte entfernt, weil es Zweifel in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit gab“, sagte er und gleichzeitig darauf hin, dass diese methodischen Mängel wahrscheinlich nicht seine allgemeine Feststellung beeinflussen, dass Nahtoderfahrungen im Großen und Ganzen verbesserte Sehfähigkeit und Wahrnehmung beinhalten.

Patienten, die seit Jahren völlig debil waren, kamen plötzlich kurz vor ihrem Tod wieder zu Sinnen. Zusätzlich zu diesen Nahtoderfahrungenstudien unterstützen weitere Forschungsergebnisse das Phänomen der terminalen Klarheit und des Verstandes und damit auch die Schlussfolgerung, dass der Geist selbst komplexe bewusste Aktivität ausüben kann.

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Mental Clarity During Near-Death Experiences Suggests Mind Exists Apart From Brain: Study

(…)

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Quelle

Gruß an die Wissenden

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TA KI

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8 Kommentare zu “Mentale Klarheit während Nahtoderfahrungen lässt vermuten, dass Gedanken unabhängig vom Gehirn existieren

  1. Der Körper ist nur eine fühllose Hülle, die Seele allein denkt und sie verändert sich durch den Tod nicht. Man wird “ sich selbst “ NICHT los, wenn man stirbt!

    Das ist einerseits die glückliche, andererseits die „tragische Überraschung“ wohl so mancher Selbstmörder, die irrig meinen, die EWIGE Ruhe sei ein Ewiges NichtSEIN und man ist seine Pflichten los.
    Ist nicht(!) so.
    Sie müssen ihre Unfähigkeit vielmehr als eine Art Hölle weiter ertragen bis sie lernen, die Gottesordnung RICHTIG realtätig umzusetzen und lernen, sich dadurch den eigenen Himmel (!) zu erschaffen. Man erschafft sich Himmel und Hölle immer selbst.
    Wenn man richtig denkt und die Lehre REALTÄTIG(!) richtig umsetzt (nur abstrakt glauben reicht nicht, man muss realtätig sein!) dann kann man den eigenen Himmel erschaffen, auch hier auf Erden geht das schon, zwar hochselten, aber es gibt solche perfekte Menschen.

    … so „in etwa“ funktioniert es…
    ich kann nur meinen subjektiven „Eindruck“ (aus den Erklärungen des Lieben Gott bei den Lorber und Mayerhofer Diktaten) wiedergeben, Vorsicht: begrenzte Worte und immer wieder viele Irrtümer meinerseits drinnen.

    SWEDENBORG beschreibt es hundertpro richtig, sagt der liebe Gott.

    Es wäre also klug SWEDENBORG nachzulesen.
    http://www.swedenborg.at/sw20000.htm

    • Es ist soo mühsam mit „der Wissenschaft“…
      Da hat der liebe Gott Diktate über 10.000 Seiten geliefert und erklärt darin ALLES, sogar warum Vögel fliegen können, und wie es mit dem Sterben ist..
      und man ist zu faul nachzulesen.

      Und wirklich und wahrhaftig TOTAL SIMPLE, sowieso ARSCHKLARE DINGE werden als hochheilige FORSCHUNGSERGEBNISSE VERKAUFT.

      Und dann wird geschwatzt:
      „Ach wie mystisch!“
      Na „sowas von mystisch!!“

      DA IST GAR NIX mystisch.
      Ich glaube langsam, es müßte ein Unterrichtsgegenstand eingeführt werden, der da lautet:

      1.) AUFKLÄRUNGSUNTERRICHT über den grundlegenden IRRTUM ÜBER DIE REALITÄT von MATERIE, die in Wahrheit nichts Fixes, sondern nur fallweise verdichtetes Geistiges ist
      und
      2.) das ERLERNEN der WAHRNEHMUNG der wahren Realität, die geistig ewig und unveränderbar ist, und unmittelbar IN DIR und neben DIR ist.
      Das was du mit dem Fleischauge siehst ist also nur in Materie vermaterialisiertes Geistiges.

      DAHER funktioniert ja dieses „VISUALISIEREN“ in diesen PSYCHOPROGRAMMEN der JESUITEN und sonstige Positiv thinking GEHIRNWÄSCHESACHEN oder das sich-GELD und MACHT-Wünschen in satanischen Seancen etc SO GUT!
      DAS WIRD vom ( guten oder bösen) GEIST wirklich GELIEFERT!!

      Das ALLES beruht auf dem Prinzip, daß der Mensch mit seinem GEIST sich was herbeidenken und dadurch vermaterialisieren kann. Der Mensch ist ein Schöpfer! Und er schöpft oft gefährlich dumm wie ein kleines Kind.

      Und weil das SO funktioniert, sind diese CHARISMATISCHEN VISUALISIERUNGSRELIGIONEN so brandgefährlich!

      Diese neue TSCHISAS KRAIST Hysterie, Massentrancen, Massen-Friedens-Meditationen. Das ist der HORROR.

      RICHTIG ist: zu Hause, im eigenen Kopf, bei den Nachbarn REALTÄTIG und realliebend für Ordnung und konkret- reale Hilfestellung zu sorgen,–> also zB den KINDERN WAS GUTES KOCHEN!!!

      • WIE sagte ich oben?

        PK 1.) Materie ist nur verdichtetes Geistiges!

        Man schaue die Wasser Kristall- Forschungen des Japaners EMOTO dazu an.
        Diese liefern den mit dem Fleischauge sichtbaren Beweis dafür.

  2. Für denjenigen, der um die wahre Heilige Dreieinigkeit weiß, sind das so zu sagen Binsenweisheiten.
    Die wahre Heilige Dreieinigkeit besteht aus dem Geiste, das, was man ewig ist und womit man denkt, Symbolfarbe weiß, der Seele, dem ewigen Behältnisse des Geistes und ewigen Gestaltgeber sowie das, womit man fühlt, Symbolfarbe rot, und dem Leben, das dies alles überhaupt erst zur Entfaltung bringt, Symbolfarbe schwarz.
    Geist, Seele und Leben sind wie die drei Teile eines Kleeblattes seit dem Uranfang im Jenseits untrennbar mit einander verbunden.
    Die Dreieinigkeit von Geist, Seele und Leben ist ewig unzerstörbar, also ewig heil und damit heilig. Sie ist jeder Wesenheit in Ewigkeit zu eigen.
    Der Körper ist ein Viertes, das lediglich als Mittel zu dem Zwecke dient, innerhalb bestimmter Schwingungen überhaupt wirken zu können. Wird ein anderer Schwingungsbereich erreicht, bleibt der Körper des alten Bereiches dort zurück.
    Dieses Urwissen ist viele Jahrtausende alt. Das Interessante in diesem Fall ist, daß das nun sogar von Wissenschaftlern bestätigt wird, die nicht gerade dafür bekannt sind, sich mit altem Wissen auseinander zu setzen!

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Name ist Theodor Stegemann und ich bin Physiotherapeut.
    Ich wende verschiedene Techniken in meiner täglichen Arbeit an. Jetzt sehe ich seit einiger Zeit, auch durch Gespräche mit Ärzten, Physiotherapeuten, Sportlehrern und auch Sportwissenschaftlern, dass für mich grundlegende Denkweisen und entsprechende Behandlungstechniken überhaupt nicht bekannt sind und deshalb praktisch nicht stattfinden.
    Meine Frage an Sie ist nun, sehe Sie eine Chance für mich, dass diese Denkweisen und Ideen über Ihrer Plattform einem größeren Personenkreis und auch Therapeuten bekannt gemacht werden kann.

    Mit freundlichem Gruß

    Theodor Stegemann

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