Hohen Maien- Sonntag ist das christliche Pfingsten- blota i moti sumri – Hohe Maien


Hoher Maien ist die Zeit des siegenden Lebenswillens. Die Frühsommerzeit war stets die Kür- und Auslesezeit der Jugend von Mensch und Tier.

Die junge Mannschaft wurde bei den Germanen um diese Zeit in die Wehrgemeinschaft der Männer, die Jungmaiden in den Kreis der Frauen aufgenommen. Aus den Dorfgemeinden des Gaues trafen sich einst die gleichaltrigen, heiratsfähigen Jungmänner und Maiden zu edlem Wettstreit und Frohsinn. Sie sangen und tanzten, waren jung und froh.

Das alte deutsche Maifest begann fünfzig Tage vor der Sommersonnenwende und wie alle germanischen Feste mit einem Feuer in der Vornacht zum 1. Mai. Die Walpurgisnacht, die keltischen Ursprungs ist und den Wechsel von Winter auf Sommer symbolisiert, hat nichts mit dem eigentlichen Sinn dieser Feuernacht zu tun, wird aber am gleichen Tag – in der Nacht zum 1. Mai – begangen.

Das Mai-einsingen und -eintanzen war der Beginn einer Festzeit, die in Hohe Maien gipfelte. Das Ringen von Winter und Sommer findet mit dem Fest an Hammersheimholung seinen Abschluß. Die Maienzeit ist die Zeit der sinnbildlichen Vermählung des „Himmlischen Alls“ mit der „Mutter Erde“. Die Hochzeit Wotans mit Frigga, die Vereinigung der beiden Göttersippen, der Asen und der Wanen. Eines der gewaltigsten Bilder unserer Frühzeit.

Hohe Maien –hohe Zeit– Hochzeit allen Lebendigen, allen Gewachsenen, das sich zu höchster Schönheit entfaltet. Hier vereinigen sich Himmel und Erde, Gottheit und Mensch.

Wie sehr diese Hochzeit allen Lebendigen, eben auch den Menschen einbezieht, zeigt der alte Brauch des Mailehens, die Kür des Maienbrautpaares. Die Frühlingsvermählung von Himmel und Erde wird sinnbildlich dargestellt in der Einholung der Maienbraut durch den Maienbräutigam. Beide wurden aus Tüchtigkeitskämpfen ermittelt. Beide werden einander dann sinnbildlich angetraut.

Das Sinnzeichen dieses Festes ist die eh – Rune. Sie steht für Aufstieg, Erhebung und ein ehrenreiches Leben.

Quelle

blota i moti sumri – Hohe Maien

11. Mai. Zur 2. Vollmond nach Ostara wurde Hohe Maien 12 Tage lang gefeiert. Dem
genauen Termin gehen die 9 Walpurgisnächte voraus, die ihren Namen von
den heiligen Wallburgen haben zu denen gewandert wurde, um dort die
heiligen Feuer zu entfachen und zu feiern.

Hier wird die Vereinigung Odins mit der Erdgöttin Frigg gefeiert, durch diesen Akt beginnt es überall zu Grünen und zu Blühen. Diesem Fruchtbarkeitsfest, dichtete die Kirche mit dem Hexenfest Walpurgis riesige Orgien auf demn Blocksberg an. Junge Paare wälzten sich nackt im Tau auf der Wiese, um die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Real fanden zwar „Jungfernversteigerungen“ statt, bei der sich die Burschen ihre Braut ersteigern konnten, doch dies war für die Mädchen freiwillig! Mit der „ersteigerten“ Braut konnten sie dann 1 Jahr auf Probe für die spätere Heirat zusammenleben. bei diesem Brauch wird auch die Birke als Maibaum zum Zeichen der Liebe der Braut vor das Fenster gepflanzt. Den Grund für die angenommenen Orgien, bildet der Brauch der Paare sich anschließend nackt im Tau der Wiesen zu baden, um so die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Außerdem wird gemeinsam der Maibaum, auch als Queste bekannt, neu geschmückt und aufgestellt. Dieser Brauch, auf Pfingsten verschoben, ist noch immer in Questenberg im Harz lebendig.

Quelle

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4 Kommentare zu “Hohen Maien- Sonntag ist das christliche Pfingsten- blota i moti sumri – Hohe Maien

  1. Ausgießung des heiligen Geistes – Nachdenkliches zum PfingstFest

    🙂

    Rotary Club und katholische Kirche – Predigt Weihnachten 2014

    Pater Rolf Lingen

    „Die Heilige Familie. Ideal des Abendlandes und Keimzelle der bürgerlichen Gesellschaft. Weihnachten ist das Fest der Familie – der bürgerlichen, wie der heiligen. Die Beiträge auf den folgenden Seiten beschreiben die Rolle von Jesus, Maria und Joseph als abendländische Modellgemeinschaft und widmen sich der Bedeutung der Institution Familie in einer Zeit, in der diese nicht mehr selbstverständlich ist.“ Dies ist die Kurzbeschreibung des aktuellen Rotary Magazins 12/2014. Und in demselben Heft ist ein Artikel: „Rotary International-Präsident Gary C. K. Huang hatte eine Audienz bei Papst Franziskus und zeichnete ihn mit dem Rotary Award of Honor aus. Er überreichte ihm die Medaille und das Zertifikat während einer Italienreise. Die höchste Auszeichnung von Rotary International ehrt Menschen, die sich besonders um die internationale Gemeinschaft und den Weltfrieden verdient machen.“ Zum Hintergrund: Der Rotary-Club wurde 1905 in Chicago von vier Männern gegründet, darunter dem Rechtsanwalt Paul Harris und dem Freimaurer Gustave Loehr. Heute hat Rotary 1,2 Millionen Mitglieder in 34.000 Rotary Clubs und ist vertreten in mehr als 200 Ländern. Bereits 1928 erklärten mehrere spanische Bischöfe in Palencia, dass Rotary „eine neue satanische Organisation ist, der Freimaurerei nahestehend, abscheulich und verdorben.“ Am 11.01.1951 erklärte das Heilige Offizium per Dekret (AAS 43, 1951): »Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung „Rotary-Club“ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen.«

    https://www.youtube.com/user/sedisvakantist/videos

    https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Pater+Rolf+Hermann+Lingen%22

    GOTT schütze und segne Pater Rolf Lingen.

    https://bilddunggalerie.wordpress.com/2016/02/07/pfarrer-hans-milch-die-hoffnung-das-bist-du/

    😦
    https://tinyurl.com/yc6ab7mv

    Heute ist die letzte Möglichkeit meine beiden Bild-Blogs im vollen UmFang einzusehen.
    SelbstZensurGrund : Der MerkelHAFTe Polizei- und ÜberwachungsStaat gegen das DEUTSCHE VOLK
    https://tinyurl.com/y7fofl7a
    Blogger und Blogs verschwinden wie in einer totalitären Diktatur – auch im Kerker und in der Klapse.
    https://bildamsonntag.wordpress.com/

  2. Pfingsten ist ein rein kirchliches Fest, das keinerlei Entsprechung im Heidentume hat.
    Man erweist unseren Ahnen also einen sprichwörtlichen Bärendienst, in dieses Kirchenfest nun ein Heidentum hinein zu interpretieren, daß es dort niemals gegeben hat!
    Anders ist das bei der Walpurgisnacht, die heute in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai begangen wird.
    Da der heutige Kalender jedoch rd. 11 Tage nachgeht, ist die tatsächliche Walpurgisnacht die Nacht vom letzten Frühlenz zum 1. Hochlenz, die Nacht vom 30. Lenzing zum 1. Widing, also vom 19. auf den 20. April.

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