War da was am Himmel über Cern?


M Snippets 02.06.2018 u.a. War da was am Himmel über Cern? * Sie kann riechen wenn du …*

.
Gruß an die Aufmerksamen
TA KI
Advertisements

Kirche ist eine Seelenherrschaft


Die Kirche will herrschen. Sie sichert ihre Macht, indem Priester Gläubige an die „allein selig machende Kirche“ binden. Leitbild ist die Cäsaren-Herrschaft.

„Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.“
Volksweisheit

Priester sind Sachverständige des Glaubens an Gott, so zu sagen. Sie wollen für die Menschen, die im täglichen Lebens- und Überlebenskampfkampf stehen, Vermittler sein zwischen der irdischen und einer ihr übergeordneten göttlich-geistigen Welt, die jeden Menschen auch nach seinem Tode erwartet.

Für den, der die Existenz einer solchen Welt zumindest ahnt und der ehrlich nach einer seelischen Verbindung mit ihr strebt, sind die Priester daher Autoritäten, zu denen er vertrauensvoll aufschaut. Das bedeutet, die Priester haben ein Wissen, das sie zur helfenden Begleitung der strebenden Menschen auf ihrem eigenen Erkenntnisweg einsetzen oder aber zur Macht über sie missbrauchen können.

Historischer Ursprung

Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, desto größer zeigt sich der Einfluss der Priesterschaft auf das gesellschaftliche Leben. In den orientalischen Reichen der Assyrer, Babylonier und Ägypter des 3., 2. Jahrtausends v. Chr. z. B. sehen wir, dass die Religion dem menschlichen Leben in seinem gesamten Umfang das bestimmende Gepräge gab, also auch die staatliche Verwaltung und Regierung sowie die Regelung des Wirtschaftslebens durchdrang und umfasste. Die Lenker waren die Priester-Hierarchien der Mysterien- und Tempelstätten, die in der einen oder anderen Form bei allen Völkern jener Zeit bestanden.

Nun wäre es falsch und unhistorisch, die damalige Priesterherrschaft vom heutigen Gesichtspunkt aus abzuurteilen und als verwerflich anzusehen. Die Priester hoben sich dadurch von der übrigen Bevölkerung ab, dass sie eine vieljährige innere Schulung – in verschiedenen Graden – zu durchlaufen hatten, an deren Ende sie der Initiation (Einweihung) teilhaftig wurden.

Diese eröffnete ihnen, wie in alten Dokumenten vielfach beschrieben, Einblick und Zugang in eine übersinnliche, geistige Welt, so auch zu den göttlichen Wesen, die die Geschicke des Volkes lenkten. Offensichtlich entsprang dem Umgang mit diesen göttlichen Wesen die selbstlose Handhabung eines überlegenen höheren Wissens, das sie als deren „Stellvertreter“ auf Erden zur geistigen Führung ihrer Völker befähigte. Dieses Wissen blieb für die Nicht-Eingeweihten in absolutes Geheimnis gehüllt, da sie zur moralischen, verantwortungsvollen Verwendung nicht vorbereitet waren.

So wurden der Herrscher und seine Minister als etwas Höheres als gewöhnliche Menschen erlebt; Götter und Untergötter sprachen und wirkten aus ihnen. Das umfassende religiöse Leben umhüllte und versorgte kulturell, wirtschaftlich und als göttlich-staatliche Ordnung den Einzelnen, der dem gleichsam übermenschlichen Herrscher dafür Dankbarkeit und selbstverständlichen Gehorsam entgegenbrachte.

Dieser hierarchische Staat setzte ein unmündiges Volk von Untertanen voraus, und die Überlegenheit der priesterlichen Autorität über den Einzelnen entsprach durchaus dem väterlichen Willen auf Gehorsam von Seiten eines Kindes (Wenn der Papst flieht: Das letzte Zeichen vor dem großen Umbruch).

Entwicklung

Aus dieser Unmündigkeit hat sich die Menschheit allmählich herausentwickelt. Die Fähigkeiten, eine geistig-göttliche Welt wahrzunehmen, gingen immer mehr zurück. Und mit dem in Griechenland entstehenden begrifflichen Denken erwachte in den Menschen ein wachsendes Selbstbewusstsein, das sich darauf stützt, die Wahrheit im eigenen Denken selbst erkennen und danach handeln zu können.

Dies machte sich gesellschaftlich zunächst im politischen Leben geltend, weshalb sich die Theokratie in weltliche Königtümer bzw. Republiken einerseits und in religiöse Organisationen andererseits trennte, wobei letztere im Christentum in die Römische Kirche einmündeten.

Mit dem Erscheinen des Christus, des göttlichen Sohnes, unter den Menschen war eine grundlegende Wandlung, eine Zeitenwende eingetreten. Jetzt brauchten die göttlichen Wesen, welche die Menschheitsentwicklung lenkten, nicht mehr von wenigen Auserwählten in den geistigen Höhen gesucht zu werden; das Reich der Himmel war in ihm selber zu allen Menschen herunter gekommen.

Daher forderte er die Menschen, nicht nur die Priester auf, sich mit der Kraft seines Wesens zu durchdringen, da sie damit das Licht der Welt in sich aufnehmen. Und er bezeichnete sich als die Tür zur himmlischen Welt.

„Ich bin die Türe, wer durch mich den Zugang findet, dem wird das Heil zuteil. Er lernt die Schwelle zu überschreiten von hier nach dort und von dort nach hier.“ „… und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (1)

In seinem Innern kann so fortan jeder Mensch die göttlich-geistige Welt finden. Jeder kann zur umfassenden Wahrheit gelangen, ohne auf die äußere Autoritäten der Priester angewiesen zu sein.

„Im Wesen des Christentums liegt daher die Überwindung aller Priesterherrschaft früherer Art veranlagt, – die Überwindung aller ´Stellvertreterschaft` Gottes durch äußere Autoritäten, – die Überwindung aller autoritativer äußeren Führung, – und das Prinzip, den Menschen in Bezug auf das religiöse Leben in Freiheit auf sich selbst zu stellen.“ (2)

Ein christlicher Priester kann daher nur die Aufgabe haben, jedem suchenden Gläubigen beim Hineinwachsen in das Christentum, d.h. zum Erleben des Christus in seinem eigenen Ich und in der Gemeinschaft, behilflich zu sein, und mit dessen wachsender Selbständigkeit selber immer mehr zurückzutreten. Die Aufgabe des Priesters ist es also im Grunde, wenn er im Sinne des Christus handelt, sich selbst allmählich überflüssig zu machen.

Entstehung der Römischen Kirche

Im Römischen Reich hatten die Cäsaren als Alleinherrscher die Blüte der Römischen Republik beendet und die Dekadenz des Reiches eingeleitet. Sie griffen in die vergangene ägyptische Theokratie zurück und übernahmen auch das Amt des obersten Priesters, des „Pontifex Maximus“, vereinigten also wie der Pharao in sich die oberste staatliche und religiöse Herrschaft, um ihre unbeschränkte Macht zu legitimieren und eine gottgleiche Verehrung in Anspruch zu nehmen.

Als Kaiser Konstantin im Jahre 380 das Christentum zur Staatsreligion erklärte, übertrug er das Amt des Pontifex Maximus auf den Bischof von Rom, Sylvester I., womit dieser als Stellvertreter Gottes über alle anderen Bischöfe im Römischen Reich gesetzt wurde.

Damit floss der Geist des dekadenten Cäsarentums in die Kirchenorganisation ein, die in starkem Maße den Charakter einer hierarchischen, von oben nach unten anordnenden Rechtsorganisation annahm. Die christlichen Glaubensinhalte wurden nach Maßgabe des Papstes und der Konzilien dogmatisiert und wie Rechtsverordnungen für alle Gläubigen verbindlich gemacht.

Die „ewige Seligkeit im Himmel“ konnte nur erlangen, wer gehorsamer Angehöriger der Kirche war. Wer dagegen verstieß, wurde aus der „allein selig machenden Kirche“ ausgeschlossen und, wie später im Mittelalter, als Ketzer verbrannt. Der Gläubige war in einem perfekten seelischen Zwangssystem gefangen, aus dem es nur den Ausweg der „ewigen Verdammnis“ gab.

Einen ungeheuren Einfluss auf das Denken der Menschen übte z. B. das Konzil von Konstantinopel 869 aus. Die selbstverständliche alte Lehre, dass der Mensch außer der irdischen, vergänglichen Seele eine höhere unsterbliche Geist-Seele habe, also aus der Dreiheit von Leib, Seele und Geist bestehe, wurde für ketzerisch erklärt und mit dem Bannfluch belegt.

Durch die Macht, die solche kirchlichen Verfügungen im Mittelalter hatten, verlief das ganze geistige Leben in dieser Beziehung unter dem Schatten dieser Verketzerung. Sie wirkte sich nicht nur in der Theologie, sondern auch in allen Wissenschaften und in der Philosophie aus und legte in gewisser Weise mit den Grund für den sich entwickelnden Materialismus.

Diese „Abschaffung des Geistes“ bildete eine besondere Grundlage für die Macht der Kirche und ihres Priestertums. Denn wenn der Mensch nicht selbst im Geiste urständet, bedarf er einer objektiv führenden Macht, eben der Kirche, die an die Stelle seines fehlenden Geistes tritt und ihn leitet. So bestand der Mensch fortan, pointiert ausgedrückt, aus Leib, Seele und Kirche.

Auch der theokratische Herrschaftsanspruch der Cäsaren ging in gewisser Weise auf die Römische Kirche über, insofern regionale Bischöfe im Mittelalter ihre autoritative religiöse Herrschaft auch auf die weltliche Herrschaft ausdehnten und als „Kirchen-Fürsten“ zu den Kurfürsten gehörten, die den Kaiser wählten. Und im Vatikanstaat hat dieser Anspruch bis heute seinen besonderen theokratischen Ausdruck erhalten, wo der oberste Priester zugleich auch der oberste weltliche Herrscher ist.

Verstößt dies schon diametral gegen das Wort Christi: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, so steht die Bindung der Gläubigen an die Dogmen der Kirche vollends im Gegensatz zu dem oben skizzierten eigentlichen Sinn des Christentums. Die Priester-Hierarchie ist zur Seelen-Beherrscherin geworden, die den Menschen mit seinem eigenen Erkenntnisanspruch negiert und ihm ein aus innerer Freiheit selbst errungenes persönliches geistiges Verhältnis zum lebendigen Christus vorenthält. Der Mensch wird nicht als autonomes Subjekt geachtet, sondern als Objekt organisierter Macht im suggestiven Kleid der Religion missbraucht.

Protest und Reaktion

Dagegen empörte sich die nach Freiheit strebende Ich-Kraft Mitteleuropas in der reformatorischen Protestbewegung, die von Gestalten wie dem Tschechen Jan Hus, dem Deutschen Martin Luther, dem Schweizer Ulrich Zwingli, dem (mütterlicherseits) flämischen Johannes Calvin u.a. impulsiert wurde. Man forderte die innere „Freiheit eines Christenmenschen“.

Doch eine Reformation der römischen Machtorganisation konnte sie nicht erreichen und schied in Gestalt einer Fülle von eigenen Kirchen aus der Römischen Kirche aus. Und diese formierte sich unter dem Einfluss der gegenreformatorischen Kampftruppe des Jesuiten-Ordens zu noch größerer Stärke und Geschlossenheit.

Im Konzil von Trient, das in der Zeit von 1545-1563 stattfand, reagierte die römisch-katholische Kirche auf die These der Reformatoren, dass die göttliche Wahrheit allein durch die Bibel und damit für jeden Menschen direkt zugänglich sei, mit einer Präzisierung ihrer Lehre. In der vierten Sitzung (1546) „wurde ein Dekret verabschiedet, demzufolge die göttliche Wahrheit nicht allein in der Schrift, sondern in der Verbindung von Schrift und Tradition zu finden sei.“

Entsprechend müsse die Schrift ausgelegt werden, und diese rechte Auslegung der Bibel könne nur durch das kirchliche Lehramt erfolgen, „da nur so das Wirken des Heiligen Geistes als sicher gelten könne. … Die Bibel selbst erlange ihre Autorität erst durch die Kirche, die ja auch älter sei als die Bibel. Das kirchliche Lehramt habe den Kanon der Bibel festgelegt, was ebenfalls die Autorität der Kirche über die Bibel zeige.“ (3)

Daher heißt es bereits im Vorwort des Dekrets: „Sie (die Synode, das Konzil) verbietet strengstens, daß jemand künftig anders zu glauben, zu predigen oder zu lehren wage, als es im vorliegenden Dekret beschlossen und erklärt wird.“ (4) Damit wurde der Anspruch der römischen Hierarchie, die Inhalte des rechten Glaubens verbindlich vorzugeben, erneut bekräftigt und verankert.

Der Anspruch des Papstes, der Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein, trägt unausgesprochen in sich, auch in gewisser Weise an der Wahrheit, Unfehlbarkeit und der damit verbundenen Autorität Gottes teilzuhaben. Daher tauchte schon früh immer wieder in päpstlichen Dokumenten die Geltendmachung der Unfehlbarkeit in besonders wichtigen Angelegenheiten auf. Und im Ersten Vatikanischen Konzil von 1870 wurde sie zum förmlich definierten Dogma erhoben.

Als Bedingung und Beglaubigung für eine unfehlbare Lehrentscheidung legte man unter anderem deren Verkündung ex cathedra, d.h. vom Bischofssitz von Rom aus, festgelegt. Der Papst muss eine solche Dogmenverkündung, mit der er Unfehlbarkeit beansprucht, jedoch deutlich als eine Wahrheit bezeichnen, die ihm von Gott offenbart worden sei.

Doch nimmt die Kirche darüber hinaus „auch eine wesentliche Irrtumslosigkeit des päpstlichen und kirchlichen Lehramts hinsichtlich der in Kontinuität vorgetragenen Lehren an (vgl. Lumen gentium)“, wobei darunter fast sämtliche Hauptfragen des Glaubens fallen. „Auch bei der Anerkennung der Gründung neuer Ordensgemeinschaften wie auch bei Heiligsprechungen gilt das nicht definierende Handeln des Papstes als irrtumsfrei.“ (5) Mit dieser ungeheuren Hybris wird der Herrschaft über die Seelen die größtmögliche suggestive Rechtfertigung gegeben.

Gegenwart

Der Anspruch der „allein seligmachenden Kirche“ ist vom gegenwärtigen Papst Franziskus in seiner Generalaudienz vom 25. Juni 2014 erneut geltend gemacht worden. Eindringlich, in teilweise fast beschwörenden Wiederholungen sagte er:

„Wir sind nicht isoliert, und wir sind keine individuellen Christen, jeder für sich, nein, unsere christliche Identität ist Zugehörigkeit! Wir sind Christen, weil wir zur Kirche gehören. Es ist wie ein Nachname: Wenn der Name lautet »Ich bin Christ«, so lautet der Nachname »Ich gehöre zur Kirche«. (…)

Keiner wird Christ aus sich heraus! Ist das klar? Keiner wird Christ aus sich heraus. Christen werden nicht im Labor hergestellt. Der Christ ist Teil eines Volkes, das aus der Ferne kommt. Der Christ gehört einem Volk an, das Kirche heißt, und diese Kirche macht ihn zum Christen, am Tag der Taufe, und dann im Laufe der Katechese, und so weiter. Aber keiner, keiner wird Christ aus sich heraus. (…)

In der Kirche gibt es kein ´Selbermachen`, gibt es keine ´Einzelkämpfer`. Wie oft hat Papst Benedikt die Kirche als ein kirchliches »Wir« beschrieben. Manchmal kommt es vor, dass man jemanden sagen hört: »Ich glaube an Gott, ich glaube an Jesus, aber die Kirche interessiert mich nicht…« Wie oft haben wir das gehört? Und das geht nicht. Es gibt Menschen, die behaupten, sie hätten eine persönliche, direkte, unmittelbare Beziehung mit Jesus Christus außerhalb der Gemeinschaft und der Mittlerschaft der Kirche. Das sind gefährliche und schädliche Versuchungen. (…)

Erinnert euch gut daran: Christ sein bedeutet Zugehörigkeit zur Kirche. Der Name ist »Christ«, der Nachname ist »Zugehörigkeit zur Kirche«.“ (6)

Und nun setzt er in jesuitischer Manier generell eine Gemeinschaft mit anderen, mit Brüdern, mit der Kirche gleich, die natürlich die römisch-katholische ist:

„Liebe Freunde, bitten wir den Herrn durch die Fürsprache der Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, um die Gnade, nie in die Versuchung zu fallen zu denken, ohne die anderen auskommen zu können, ohne die Kirche auskommen zu können, uns allein erlösen zu können, Christen »aus dem Labor« zu sein. Im Gegenteil, man kann Gott nicht lieben, ohne die Brüder zu lieben, man kann Gott nicht außerhalb der Kirche lieben; man kann nicht in Gemeinschaft mit Gott sein, ohne es in der Kirche zu sein, und wir können keine guten Christen sein wenn nicht in Gemeinschaft mit allen, die bestrebt sind, dem Herrn Jesus nachzufolgen, als ein Volk, ein Leib, und das ist die Kirche.“ (Geheimes Wissen: Jesus verbotene Lehren über Dämonen, Archonten und Seelengefangenschaft)

Selbstverständlich sind Gemeinschaften möglich, und es gibt sie auch, die Christus nachstreben, ohne in der römischen Kirche zu sein, weil sie im Gegensatz zu dieser die Unantastbarkeit der Freiheit des individuellen Erkenntnisvermögens empfinden, das letztlich die Würde des Menschen ausmacht, und sich auf diesem Wege gegenseitig helfen und ergänzen.

Mit dem zutreffenden obigen Satz „Man kann Gott nicht lieben, ohne die Brüder zu lieben“, gewinnt der „Papa“ die Zustimmung der kindlich gehaltenen Gläubigen, um sie dann unvermerkt in die unzutreffende Identität der Brüder mit der Kirche zu führen und die absurde Behauptung aufzustellen, man könne Gott nicht außerhalb der Kirche lieben, eine Gemeinschaft mit Gott könne es nur in der Kirche geben. Dass er unter „Gemeinschaft der Kirche“ eben diejenige versteht, der die Priester autoritativ vorschreiben, was sie zu glauben haben, das verschweigt er hier wohlweislich natürlich. Das steht diametral der Lehre Christi entgegen, der den Menschen verheißen hat: „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt. 18, 20)

Zum Schluss richtet der Papst noch einen herzlichen Gruß an alle Pilger deutscher Sprache. Die ja besonders gefährdet sind, da sie aus Ländern kommen, in denen die abtrünnige reformatorische Bewegung, die unabhängigen Denker der deutschen Klassik, Romantik und des Idealismus und weitere Ketzerbewegungen entstanden. Schließlich waren 2013 in Deutschland wieder ca. 180.000 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten, und 2014 wurden es sogar 218.000. (7)

„Liebe Freunde, bitten wir den Herrn auf die Fürsprache der Jungfrau Maria, der Mutter der Kirche, dass wir nicht in die Versuchung fallen zu denken, uns allein erlösen zu können. Man kann nicht mit Gott in Gemeinschaft sein ohne die Gemeinschaft der Kirche. Lieben wir daher die Kirche.“ 6 Welchen Herrn bittet er hier eigentlich?

Politik

Noch immer greift der religiöse Herrschaftsanspruch der Kirche über die Seelen auch auf den politischen Bereich über. Der aus der ägyptischen Zeit vor 4.000 Jahren stammende Anordnungs- und Gehorsamkeitscharakter der Kirchenhierarchie verlangt auch im Staat nach einer hierarchischen Herrschaftsstruktur Weniger über das Volk, in der es ausreicht, die politisch Herrschenden in der Hand zu haben.

Dies wird besonders bei der EU deutlich, deren geplante Entwicklung zu einem souveränen europäischen Superstaat vom Vatikan von Anfang an massiv unterstützt wird. Dies ist in einem vorangegangenen Artikel besonders behandelt worden. (8)

Doch auch die Seelen der Gläubigen werden vielfach mit religiös verpackten Botschaften in gewünschte politische Richtungen gelenkt, indem z.B. Papst, Bischöfe und Priester, oft von der Kanzel aus, zur Flüchtlingspolitik oder zur Qualität von Parteien Stellung nehmen. Dem steht die Evangelische Kirche nicht nach, deren Staatsnähe allerdings auch von Luther her eine lange Tradition hat, und an diesem Fehler, der für Luther damals kaum vermeidbar war, hartnäckig festhält.

Die Worte des Priesters ist der Gläubige auf religiösem Gebiet gewohnt, als wahr zu nehmen; seinem Wissen und Urteil bringt er Vertrauen entgegen und schaut in der Regel respektvoll zu ihm auf. Macht nun der Priester oder gar Bischof in seinem religiösen Amt Aussagen auf politischem Gebiete, wird dem Gläubigen suggeriert, sie auch als wahr zu nehmen, „Hochwürden“ zu vertrauen. Denn, sagt sich der autoritätsgläubige Mensch, wenn es schon der Priester, der Bischof oder der (unfehlbare) Papst sogar sagt, dann muss es ja schließlich stimmen (Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch)

Das ist schamloser Missbrauch der Autorität des priesterlichen Amtes, der mit dem Wesen Christi und seinen Lehren nichts zu tun hat. Sein „Reich ist nicht von dieser Welt.“ Und er hat streng zwischen dem, was „des Kaisers“ und dem was Gottes ist, unterschieden.Wir haben es mit einem vielfach deformierten Christentum in der Hülle z.T. antichristlicher Kirchenorganisationen zu tun. Hat Christus mit solchen Kirchen noch etwas zu tun? Nach Erich Kästner hat er längst die Konsequenzen gezogen:

Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott.
Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten.
Die Nachricht stimmt! Der Liebe Gott
ist aus der Kirche ausgetreten.

Innere Unabhängigkeit

Im Streben nach innerer Unabhängigkeit und Freiheit des Geistes können wir von den Vertretern der deutschen Klassik und den Philosophen des deutschen Idealismus noch viel lernen. Sie durchschauten die Dinge und wurden von den Kirchen auch immer heftig angegriffen. So sagte Goethe, von dem der amerikanische Kulturphilosoph Ralph Waldo Emerson meinte, er habe „die furchterregende Unabhängigkeit, die aus dem Umgang mit der Wahrheit stammt“, am Ende seines Lebens zu seinem Sekretär Eckermann:

„Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reichdotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der untern Massen.“ (9)

Inzwischen laufen den Kirchen aber die Menschen in Massen davon, auch wenn die Autoritätsgläubigkeit noch immer stark verbreitet ist und sich auf weltliche Autoritäten in Wissenschaft und Politik übertragen hat.

Literatur:

Illuminati – Der Kult, der die Welt gekapert hat

Prophezeiungen zur Zukunft Europas und reale Ereignisse

Der Aufstieg des Antichristen: Der kommende fanatische Diktator und seine Koalition aus zehn Nationen

Papst und Teufel: Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich

Verweise:

1 Joh. 10, 9; 8, 32

2 Hans Erhard Lauer: Die Volksseelen Europas, Suttgart 1965, S. 247

3 http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1300807

4 http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/pdf/deu/Doc.63-GER_Trient.pdf

5 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedra

6 de.vatican.va

7 de.statista.com

8 Der Heilige Stuhl und der Kreißsaal der EU

9 Goethe, Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 11. März 1832

Quellen: PublicDomain/geolitico.de am 01.06.2018

Weitere Artikel:

Papst rettet pädophile Bischöfe vor Gefängnisstrafe – Nonnen wegen Durchführung von satanischen Ritualen an Kindern verhaftet

Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch

Wenn der Papst flieht: Das letzte Zeichen vor dem großen Umbruch

Wirbel um Höllen-Aussage von Franziskus: Kardinal drohte Papst mit Amtsenthebung

»Der Diktator Papst«: Welche „manipulierte Realität“ meinte Franziskus?

Zensur à la Vatikan: Ein manipulierter Brief und warum ein kritisches Internetportal schließen soll

Der Vatikan und die Globalisten: Fünf Jahre Papst Franziskus – Ein Pontifex mit dem Segen der USA

Zensur à la Vatikan: Ein manipulierter Brief und warum ein kritisches Internetportal schließen soll

Vatikan: „Wahrscheinlich das katastrophalste Pontifikat der Kirchengeschichte“

Vatikan: Papst Franziskus unterstützt dubios finanziertes, verschuldetes Krankenhaus und verfolgt Satiriker

Vatikan: Dossier über klerikale Homo-Orgien, Drogen-Partys, Pädophile, Callboys und Erpressung

Vatikan: Der Papst der Eliten

Der Niedergang des Vatikans (Videos)

Papst Franziskus und das Milliardenimperium der Jesuiten

Vatikan: Papst Franziskus tappt in die „Kinderschänder-Falle“

Vatikan: Papst Franziskus – Lost Shepherd – Der verirrte Hirte

Theologe: Der Papst muss abgesetzt werden

Argentinien: Schmiede des »Diktator Papstes« Bergoglio?

Vatikan: Neues Buch über Franziskus – “Der Diktator-Papst”

Die Vatikanische Audienzhalle sieht wie ein Schlangentempel aus (Videos)

Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)

Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)

Quelle

.

Gruß an den wahren Glauben

TA KI

Fernsehbeitrag bei Galileo – Elektrosensibilität, was steckt hinter dieser Krankheit?


Direkter Link zur Mediathek:
https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2018135-elektro-sensible-was-steckt-hinter-dieser-krankheit-clip

Das Thema Mobilfunk, Handystrahlung, W-LAN, Bluetooth etc. ist im Moment wieder sehr aktuell und ich wünsche mir, Euch alle offenen Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Wenn Ihr in unten genannten Links und auf meiner Homepage keine Antwort findet, könnt Ihr mir auch gerne unter info@ulrichweiner.de schreiben.

Das Wichtigste ist mir immer zu erklären, warum dies alles für jeden Menschen + Tier + Pflanze so gefährlich ist und nicht nur für mich. Eigentlich wollte ich Euch ja lieber Handys und Smartphones verkaufen, dazu überall W-LAN Hotspots und Mobilfunktürme aufbauen, aber leider bin ich durch all diese Technik so krank geworden, daß ich Euch diesen Einschnitt im Leben ersparen möchte.

Ich wohne deswegen ja schon im Wald in einem Funkloch und habe meine Vorkehrungen treffen müssen. Mit dieser Technik Geld zu verdienen, wäre viel lukrativer als mit den wenigen Mitteln im Wald überleben zu müssen. Wie sich das alles bei mir entwickelt hat, könnt Ihr hier nachlesen: https://ul-we.de/uber-mich/ Wie es anderen Betroffenen geht, findet Ihr bei: https://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/ Eine Sammlung von Youtubebeiträge dazu unter: https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=Jw1ih04atbg&list=PLgnpI7-LX8HIFe5F50IsBD3RZpOPnhkss

So möchte ich Euch ermutigen, Dinge anders zu tun als diese gerne von der Gesellschaft bzw. der Industrie vorgegeben werden und Euch ans Herz legen, nicht alles unüberlegt und bedenkenlos hinzunehmen. Schaut tiefer in die Zusammenhänge und schwimmt auch mal gegen den Strom, egal wie Viele in eine andere Richtung gehen.

Ein Blick in die Menschheitsgeschichte verrät, daß es immer diese Art von Menschen waren, welche die Welt verändert haben. Die große Masse ging bis auf wenige Ausnahmen immer in die falsche Richtung. Zudem soll diese Technik für eine totale Überwachung, sowie die Abschaffung des Bargeldes eingesetzt werden. Dies würde uns einen Großteil unserer Bürgerrechte rauben, siehe https://ul-we.de/category/faq/uberwachung/

Es besteht auch eine hohe Suchtgefahr und die Gefahr von Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Wegen diesen Begebenheiten braucht es einfach klare Worte, um so Vielen wie möglich die Augen zu öffnen.

Was ist aber mit denjenigen, die jeden Tag in dieser Strahlung leben und arbeiten (müssen) und was sind die häufigsten Symptome?

Es beginnt häufig mit Kopfschmerzen und Migräne. Gerade bei intensivem Handy- und W-LAN Gebrauch wird es immer unangenehmer und es muß oft auf starke Medikamente zurückgegriffen werden. Bei einigen beginnt es schon recht schnell massiv zu werden und bei anderen kommt es schleichend über viele Jahre. In diesem Fall ist es für die Betroffenen und Ärzte am schwierigste den genauen Zusammenhang festzustellen, da dies bisher nicht zur Ausbildung der Ärzte gehört. Besonders betroffen sind junge Menschen, die noch im Wachstum sind: https://ul-we.de/aerztereport-2017-massive-zunahme-der-kopfschmerzen/ Dazu kommen Schlafstörungen ohne Träume: https://ul-we.de/789-der-deutschen-leiden-unter-schlafstoerungen/ erhebliche Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit etc. Weitere Details unter https://ul-we.de/wp-content/uploads/2017/06/Die-h%C3%A4ufigsten-Fragen-zur-Elektrosensensibilit%C3%A4t.pdf Dies sind die ersten Warnimpulse des Körpers, wenn diese übergangen werden kann es zu ernsthaften Krankheiten kommen.

Dazu gibt es seit Jahren Warnungen, z.B. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO): https://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein, aber auch viele Studienergebnisse: https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/ und sogar Warnungen vor Krebs und Tumoren: https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=YkCcMyU7uWc&list=PLgnpI7-LX8HLXT4CH4cvskjGgyFcci1UO Sogar der Papst warnt seit neuestem: https://ul-we.de/papst-warnt-das-internet-gefaehrdet-die-jugendlichen/

Wer jetzt aber denkt das ist nur eine Sache von “gschpinnerten Menschen” welche vielleicht gegen den “Fortschritt” sind, dem empfehle ich mal den Blick auf Tiere und Pflanzen. Die haben den Vorteil, daß sie sich ja nichts einbilden können z.B. Mehlwürmer unter W-LAN Bestrahlung, Lamas und Bienen unter der Bestrahlung von Schnurlostelefonen und Funkmasten. Bei Bäumen ist es besonders spannend, da diese nicht “weglaufen” können 🙂

Wie sich das jetzt alles im Detail verhält und warum unser Körper so darauf reagiert, versuche ich immer wieder in Vorträgen, zu erklären. Wer da mal hineinschauen möchte, nehme folgenden Link: https://ul-we.de/category/faq/vortrage/ Eine wachsende Zusammenstellung von Videoclips zu den häufigsten Fragen, findet Ihr unter https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=Oard_6C-rjo&list=PLgnpI7-LX8HKsQa3lLUsVqve8UMvuuuGC

Was kann man jetzt tun und was sind die ersten Schritte?

Schaut doch mal, ob Ihr Eure Smartphones und Tablets nicht verkabeln könnt? Die Datenübertragung ist dann viel schneller und es strahlt nicht mehr. Details dazu unter https://ul-we.de/wie-laesst-sich-ein-smartphone-tablet-ohne-funk-mit-dem-internet-verbinden/ Schaltet Euer W-LAN zuhause und in der Schule aus. Schaut bei Euren Schnurlostelefonen darauf, ob es einen “ECO Modus +” hat und dieser auch eingeschalten ist. Am besten Ihr verkabelt wieder alles und nutzt Telefon und Internet über Kabel, das hat ohnehin die beste Qualität.

Macht einfach mal Versuche mit und ohne Funk und schaut wie sich Euer Gesamtzustand verändert bzw. um wie viel besser Eure Konzentration und Auffassungsgabe ist. Besonders wichtig ist im Allgemeinen immer der Schlafplatz und dieser sollte so funkarm wie möglich sein, z.B. ein Kellerraum. Viele konnten auf diese Art schon ihre Kopfschmerzen deutlich reduzieren. Bedenkt aber, daß der Körper oft einige Tage braucht um sich zu erholen und plant etwas mehr Zeit für solche Tests ein.

Quelle

Gruß an Uli Weinert

iCH freue mich Dich hier: (Klicken)

wiederzusehen

TA KI

Nato drängt auf Beitritt von Georgien zur Osterweiterung


Erstes Treffen des Nato-Rats am 9. Mai im neuen Nato-Hauptquartier. Bild: Nato

Vor dem Nato-Gipfel im Juli gibt es „kreative“ Vorschläge, wie sich das bewerkstelligen ließe, ohne wegen der abtrünnigen Provinzen durch Artikel 5 in einen Krieg mit Russland gezogen zu werden

Gerade erst wurde bekannt, dass die Nato zwar keine neue Eingreiftruppe gegen die „russische Bedrohung“, aber auf Drängen der USA eine höhere Bereitschaft vorhandener Truppen aufbauen will (Aufrüstung ohne Entrüstung. Schnell soll damit die bestehende „Nato-Speerspitze“, also die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), die Nato Response Force (NRF) und die enhanced Forward Presence (eFP), im Konfliktfall durch weitere Truppen verstärkt werden.

Die Rede ist von zusätzlich 30.000 Soldaten oder 30 Bataillonen, 30 Flugzeugstaffeln (360 Flugzeuge) und 30 Schiffe, die in 30 Tagen einsatzbereit sein sollen. Deutschland soll für diese Bereitschaftstruppe eine besondere Verantwortung übernehmen. Dazu kommen Gerüchte, dass das Pentagon überlegt, Raketenabwehrsysteme des Typs THAAD nach Deutschland zu verlegen, was erneut eine Eskalation des Konflikts mit Russland bedeuten würde (Provozierte Eskalation: Kommt das US-Raketenabwehrsystem THAAD nach Deutschland?).

Es nähert sich der nächste Nato-Gipfel, der am 11. und 12. Juli im neuen Hauptquartier in Brüssel stattfindet. Die Erwartungen sind groß, dass dort nach der Eskalation des Konflikts mit Russland und mit dem Iran und den Problemen mit der Türkei sowie den Belastungen der transatlantischen Beziehungen Richtungsentscheidungen getroffen werden. Wieder zur Diskussion steht auch die Fortsetzung der Nato-Erweiterung, die mit dem Ukraine-Konflikt vorübergehend zu einem Stillstand gekommen ist. Das Ziel aber ist weiterhin, den Ring um Russland weiter zu schließen und die verbliebenen Länder im Osten in die Nato zu integrieren.

Die Nato erklärt, vorgeblich interessenlos, die Tür stehe für weitere europäische Länder offen, sich der Nato anzuschließen. Immerhin hat sich die Nato mehr als verdoppelt. Von ursprünglich 12 Mitgliedsländern ist die Nato immer weiter nach Osten gerückt und hat jetzt 29 Mitglieder. Offen ist man gegenüber den Beitrittswünschen von Bosnien und Herzegowina, Georgien, Mazedonien und der Ukraine. Montenegro war das letzte Land, das 2017 der Nato beigetreten ist. Offen sind auch mögliche Beitritte von Schweden und Finnland, Irland, Serbien und Moldawien. Ein Beitritt Serbiens und Moldawiens würden Russlands geostrategischen Interessen zutiefst widerlaufen, vor allem aber wäre dies so bei Georgien und der Ukraine.

Georgien und die Ukraine waren nach den bunten, von den USA geförderten „Revolutionen“ 2003 und 2004 als Anwärter für die Nato-Mitgliedschaft promoviert worden. Im April 2008 wollten die USA auf dem Nato-Gipfel in Bukarest noch unter George W. Bush den Beitritt von Georgien und der Ukraine durchsetzen, vor allem Deutschland und Frankreich sprachen sich dagegen aus. Es sei noch zu früh, so die Position. Russland hatte scharfe Reaktionen angemeldet. Dagegen wurde der ebenfalls von Washington gewünschte Beitritt Kroatiens und Albaniens befürwortet, Griechenland verhinderte mit einem Veto den von Mazedonien.

Gegen den Nato-Beitritt der Ukraine spricht noch vieles, zumal der Konflikt in der Ostukraine nicht gelöst ist und bislang keine Staaten aufgenommen wurden, in denen es noch offene kriegerische Konflikte gibt. Anders scheint es bei Georgien zu sein. Hier gibt es seitens der USA und der Nato großen Druck, mit Georgien die Osterweiterung fortzusetzen, obgleich es hier nach dem Krieg einen gefrorenen Konflikt mit den abtrünnigen, von Russland anerkannten und militärisch gesicherte Provinzen Südossetien und Abchasien gibt. Sollte Georgien Nato-Mitglied werden, so wird befürchtet, könnte die Beistandspflicht ausgerufen werden und würde die übrigen Nato-Mitglieder womöglich in einen offenen Krieg mit Russland hineingezogen.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte schon 2016 wieder einmal für den Nato-Beitritt des Landes geworben, was 2017 von der Parlamentarischen Versammlung der Nato bekräftigt wurde. Transatlantiker machen sich daher Gedanken, wie man Georgien aufnehmen, aber die Beistandspflicht zumindest zeitweise aussetzen könnte. Das ist auch deswegen ein Anliegen, um zu verhindern, dass Russland mit gefrorenen Konflikten die gewünschte Fortsetzung der Nato-Osterweiterung zur Isolierung des Landes verhindert.

Das sei nicht akzeptabel, schrieb vor kurzem Luke Coffey, der Direktor des Allison Center for Foreign Policy Studies des konservativen Heritage-Stiftung, und schlug einen kreativen Lösung zur Umgehung des Problems vor. Jetzt könne Russland einfach einen Teil eines Landes besetzen, um den Beitritt dieses Landes und damit die Osterweiterung zu blockieren.

Man könne ganz Georgien, inklusive Südossetien und Abchasien, zum Beitritt einladen, wenn man vorübergehend Artikel 6 des Nato-Vertrages, der die Territorien definiert, die durch Artikel 5, d.h. die Beistandspflicht, geschützt sind, so erweitert, dass die von Russland besetzten Gebiete vorübergehend nicht darunter fallen: „So würde ganz Georgien der Nato beitreten, aber nur die Regionen, die nicht von Russland besetzt sind – in etwa 80 Prozent des Landes – würden die Sicherheitsgarantien des Bündnisses erhalten.“

Artikel 6 habe man bereits erweitert, beispielsweise für den Beitritt von Griechenland und der Türkei 1951. Überdies stünden viele Gebiete von Nato-Mitgliedsländern nicht unter dem Schutz von Artikel 5 wie Guam (USA) oder die Falkland-Inseln (UK). Georgien habe überdies versprochen, Südossetien und Abchasien nicht mit Gewalt zurückzuerobern. Das unterscheide die Situation auch von der Ukraine, weil diese für den Donbass und die Krim keine solche Erklärung abgegeben habe. Die USA müssten nun noch „die Europäer“, dass man so einen automatischen Krieg vermeiden kann, die georgische Regierung müsse hingegen der Bevölkerung erklären, dass man die beiden Gebiete damit nicht aufgibt. Russland werde versuchen, den Georgiern einzureden, dass ein Nato-Beitritt die Aufgabe der beiden Provinzen bedeute: Das sei aber „eine falsche Dichotomie“. (Florian Rötzer)

Quelle

.

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

 

Max und Moritz- Sechster Streich


Max und Moritz

Eine Bubengeschichte in Sieben Streichen
von Wilhelm Busch


Sechster Streich

In der schönen Osterzeit,

 

Wenn die frommen Bäckersleut‘

 

Viele süße Zuckersachen

 

Backen und zurechtemachen,

 

Wünschten Max und Moritz auch

 

Sich so etwas zum Gebrauch.

Doch der Bäcker, mit Bedacht,
Hat das Backhaus zugemacht.

Also will hier einer stehlen,
Muß er durch den Schlot sich quälen.

Ratsch! Da kommen die zwei Knaben

 

Durch den Schornstein, schwarz wie Raben.

Puff! Sie fallen in die Kist‘,
Wo das Mehl darinnen ist.

 

 

 

 

 

Da! Nun sind sie alle beide

 

Rundherum so weiß wie Kreide.

 

Aber schon mit viel Vergnügen
Sehen sie die Brezeln liegen.

Knacks! – Da bricht der Stuhl entzwei;

Schwapp! – Da liegen sie im Brei.

Ganz von Kuchenteig umhüllt
Stehn sie da als Jammerbild.

Gleich erscheint der Meister Bäcker
Und bemerkt die Zuckerlecker.

Eins, zwei, drei! – Eh‘ man’s gedacht,
Sind zwei Brote draus gemacht.

In dem Ofen glüht es noch –
Ruff! Damit ins Ofenloch!

Ruff! Man zieht sie aus der Glut;
Denn nun sind sie braun und gut.

Jeder denkt, die sind perdü!
Aber nein! Noch leben sie!

Knusper, knasper! Wie zwei Mäuse
Fressen sie durch das Gehäuse;

Und der Meister Bäcker schrie:
„Ach herrje! Da laufen sie!“

Dieses war der sechste Streich,
Doch der letzte folgt nächsten Sonntag.

Quelle

.

Gruß an die Kindheitserinnerungen

TA KI

Rhabarber



 

Rhabarber ist wegen seines fruchtig-sauren Geschmacks beliebt und eignet sich zur Verfeinerung von einer Vielzahl von Speisen. Vor allem Kompott oder Kuchen veredelt Rhabarber auf besondere Weise. Zudem besitzt er relativ wenige Kalorien, enthält jedoch andererseits die als giftig geltende Oxalsäure. Welche Wirkung Rhabarber auf die Gesundheit hat und was bei seiner Zubereitung beachtet werden sollte, erfahren Sie hier.

 

Rhabarber: Wichtige Inhaltsstoffe

Rhabarber besitzt zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die bedeutsam für den menschlichen Organismus sind. Dazu gehören:

  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Magnesium
  • Kalium
  • Eisen
  • Phosphor
  • Jod
  • Apfel- und Zitronensäure
  • Pektin
  • Gerbstoffe
  • Glykoside
  • ätherische Öle

Rhabarber in Zahlen – Nährwerte

Eine Menge von 100 Gramm Rhabarber enthält in der Regel etwa 14 bis 21 Kilokalorien und lediglich 0,2 Gramm Fett sowie 0,9 Gramm pflanzliches Protein (Eiweiß). Der Anteil an Kohlenhydraten liegt bei circa 4,5 Gramm, während der Gehalt an Ballaststoffen 1,8 Gramm beträgt.

Rhabarber weist keinerlei Cholesterin auf und ist auch durch die geringe Menge an Kalorien relativ gesund. Da – bedingt durch den hohen Säuregehalt – jedoch in vielen Fällen Zucker zugesetzt wird, hebt sich diese positive Wirkung oft wieder auf. Eine praktische Alternative zum industriell hergestellten Zucker ist Fruchtsaft (beispielsweise Apfel- oder Orangensaft), der dem Rhabarberkompott bei der Zubereitung zugesetzt wird.

Gesundheitliche Bedeutung von Rhabarber

Das in Rhabarber reichlich enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Dadurch kann der Verzehr von Rhabarber im Winter helfen, beispielsweise einer Erkältung vorzubeugen.

Der hohe Gehalt an Kalium sorgt für die entwässernde Wirkung des Rhabarbers und fördert den Transport von Nährstoffen in die Körperzellen. Das enthaltene Natrium unterstützt die Verdauung und stimuliert die Darmbewegung.

Darüber hinaus zeichnet sich Rhabarber durch eine blutreinigende Wirkung aus und kann als Mittel zur Entschlackung verwendet werden. Insbesondere in der Form von Kompott kann Rhabarber Darm, Galle und Leber schonend reinigen. Die enthaltenen Fruchtsäuren regen zudem den Appetit an. Die in der Rhabarberwurzel enthaltenen Substanzen sind besonders stark, sodass sie oftmals als Zutat in Abführmitteln dienen.

Allergien und Unverträglichkeiten

Allergien, die sich unmittelbar durch den Verzehr von Rhabarber ergeben, sind in der Regel nicht zu befürchten. Ein besonderes Augenmerk muss jedoch auf die Oxalsäure gerichtet werden, die in größeren Mengen in Rhabarber enthalten ist.

Oxalsäure ist giftig und insbesondere in den Blättern des Rhabarbers enthalten, weshalb diese vor der Zubereitung entfernt werden müssen und keinesfalls verzehrt werden dürfen, anderenfalls könnten bei großen Mengen Erbrechen und Kreislaufstörungen auftreten. Doch auch in den Stängeln des Rhabarbers ist Oxalsäure zu einem kleinen Teil vorhanden.

Die Säure bindet Kalzium, weshalb sie bei übermäßigem Verzehr die Beschaffenheit von Zähnen und Knochen beeinträchtigen kann. Weil sie den Zahnschmelz angreift, sollte man frühestens eine halbe Stunde nach dem Verzehr von Rhabarber die Zähne putzen. Zudem besteht die Gefahr, dass sich aus Ablagerungen von Oxalsäure in Verbindung mit körpereigenem Kalzium Blasen- oder Nierensteine bilden.

Wann ist Oxalsäure gefährlich?

Je älter der Rhabarber wird, desto höher steigt auch der Gehalt an Oxalsäure. Aus diesem Grund sollte man Rhabarber nach Ende Juni nicht mehr ernten. Die optimale Erntezeit erstreckt sich über die Sommermonate vor Juni.

Der schädliche Effekt der Oxalsäure kann vermindert werden, wenn der Rhabarber mit Milch beziehungsweise Milchprodukten kombiniert wird. So wird die Oxalsäure durch das Kalzium neutralisiert.

Jedoch sollte man bei Rheuma, Arthritis, Nierensteinen oder Gicht besser auf einen Verzehr von Rhabarber verzichten. Darüber hinaus sollten Schwangere und Kleinkinder grundsätzlich keinen Rhabarber verzehren.

Tipps zu Kauf, Lagerung und Haltbarkeit

Achten Sie beim Kauf von Rhabarber besonders auf dessen Qualität , die sich vor allem an seiner Frische zeigt: Die Stangen sollten fest sein und einen leichten Glanz aufweisen. Zudem sollten die Enden saftig erscheinen. Wellige Rhabarberstangen sind noch nicht reif – ihr Kauf ist nicht zu empfehlen.

Nach dem Kauf wickelt man den Rhabarber am besten umgehend in ein feuchtes Baumwolltuch. Gelagert wird er bestenfalls im Gemüsefach des Kühlschranks, wo er mehrere Tage lang knackig und frisch bleibt.

Auch zum Einfrieren eignet sich Rhabarber, der zu diesem Zweck roh oder bereits verarbeitet ins Gefrierfach gelegt wird. Die Haltbarkeit wird dadurch wesentlich verlängert.

Das ist bei der Zubereitung zu beachten

Vor der Zubereitung von Rhabarber werden die Stangen gewaschen und der Blattansatz sowie das Stielende entfernt. Die Rhabarberstangen werden in Stücke geschnitten. Besonders dicke und faserige Stangen sollte man schälen, da sie einen hohen Gehalt an Oxalsäure aufweisen. Auch grüne Stücke sind reich an der Säure und sollten daher abgeschnitten werden.

Nach einem anschließenden Kochen des Rhabarbers ist er bereit für die weitere Verarbeitung und kann nun gesüßt werden. Auch durch das Kochen wird der Gehalt an Oxalsäure reduziert, indem die Säure an das Kochwasser abgegeben wird – dieses sollte man daher nach dem Kochen wegschütten. Rhabarber sollte höchstens in kleinen Mengen roh verzehrt werden.

Keinesfalls sollte Rhabarber in einem Aluminiumtopf gekocht oder in Alufolie gewickelt werden. Auch mit anderen Metallen wie etwa Zink darf er nicht in Berührung kommen. Sämtliche chemische Verbindungen, die dabei entstehen, sind aufgrund der Oxalsäure giftig.

Verwendung von Rhabarber

Rhabarber eignet sich als gesunde Zutat in einer Vielzahl von Rezepten und insbesondere als Verfeinerung von Süßspeisen. Ein Klassiker ist der Rhabarberkuchen, der mit knusprigen Streuseln verziert wird. Muffins sind eine weitere Variante für eine saftige Süßspeise mit Rhabarber.

Auch zur Verarbeitung in Marmelade ist Rhabarber beliebt, vor allem als Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Der Anteil an Erdbeeren gleicht die Säure des Rhabarbers aus und ein harmonisches, fruchtiges Aroma entsteht. Rhabarber kann auch als Zugabe in einer warmen Milch dienen und eignet sich zudem zur Herstellung von Likör, der sich auch außerhalb der Saison großer Beliebtheit erfreut.

Rhabarber: Obst oder Gemüse?

Zwar zeichnet sich Rhabarber durch einen fruchtig-sauren Geschmack aus und wird oftmals wie Obst zubereitet. Dennoch handelt es sich bei Rhabarber um ein Gemüse. Er gehört zu den sogenannten Knöterichgewächsen, wodurch er mit dem Sauerampfer verwandt ist. Rhabarber besteht aus einem Blattstiel und wird auf Feldern, aber auch oft im eigenen Garten angebaut.

Quelle

.

Gruß an die Wissenden

.

.

.

TA KI