Fluggast gibt Lehrerin 400 €, nachdem er Gespräch mitgehört hat.


Die junge Lehrerin Kimber Bermudez aus Chicago (USA) wollte eigentlich nur ihre Eltern in Florida besuchen. Während ihrer Flugreise in den Süden erlebte sie jedoch etwas Wundervolles, das ihren Glauben an die Menschheit wiederhergestellt hat. Auf Facebook erzählt die 27-Jährige ihre Geschichte:

„… Während meines Fluges saß ich neben einem netten Mann, der mich nach meinem Beruf fragte. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich sehr gesprächig bin. Ich sagte ihm, wie sehr ich meine Arbeit liebe und dass Unterrichten meine Leidenschaft ist. Als er mich fragte, was meine größte Herausforderung als Lehrerin ist, war ich ganz offen. Ich erzählte ihm, dass ich an einer Schule arbeite, die vor allem von Kindern aus armen Familien besucht wird. Das ist manchmal herzzerreißend.

Wir sprachen darüber, dass es im Jahr 2018 eigentlich keine hungernden oder bedürftigen Kinder mehr geben sollte. Er fragte mich dann, wie er mich erreichen könne, weil seine Firma an Schulen wie meine spendet. Ich gab ihm meine berufliche E-Mail-Adresse, auch wenn ich nicht vorgehabt hatte, ihn dazu zu bewegen. Dann passierte etwas Unglaubliches.

Der Mann hinter mir tippte auf meine Schulter und entschuldigte sich dafür, das Gespräch mitgehört zu haben. Er gab mir ein kleines Bündel Geldscheine und sagte, ich solle damit etwas Tolles machen. Dann lehnte er sich wieder zurück. Ich bemerkte einen 100-Dollar-Schein auf dem Bündel und begann zu weinen. Ich dankte ihm und versicherte, dass ich meinen Schülern Bücher kaufen und alles für meine Gemeinde tun würde. Ich hatte sein Geld nicht sofort gezählt, sondern sah erst später, dass er mir 500 Dollar (umgerechnet über 400 €, Anm. d. R.) gegeben hatte.

Es kam aber noch besser. Nachdem das Flugzeug gelandet war, sagte der Mann aus der gegenüberliegenden Sitzreihe, dass auch er das Gespräch mitgehört hatte. Er meinte, dass er zwar nicht viel entbehren könne, gab mir aber einen 20-Dollar-Schein. Mein Herz platzte fast vor Freude, als auch der Mann vor mir sich umdrehte und mir zehn Dollar übergab. Das war alles, was er bei sich trug. Ich musste im Flugzeug weinen. Ich sagte allen vier Männern, dass ich für die Kinder etwas richtig Gutes tun werde.

Ich hatte meine Geschichte nicht erzählt, um Geld einzusammeln. Es war nicht meine Absicht gewesen, das Flugzeug mit mehr Geld zu verlassen, als ich es betreten hatte. Ich hoffe jedoch, dass dieser Facebook-Beitrag genügend Menschen erreicht, die vielleicht dadurch ermuntert werden, anderen zu helfen. Vor allem Kindern in Not …“

Leider weiß Kimber nicht, wer die großzügigen Fluggäste waren, aber sie wird ihnen für immer dankbar sein. Wegen ihrer Hilfe werden einige Schüler neue Bücher bekommen – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben. Hoffentlich nehmen sich daran viele Menschen ein Beispiel!

Quelle

Gruß an die Umdenkenden

TA KI

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8 Kommentare zu “Fluggast gibt Lehrerin 400 €, nachdem er Gespräch mitgehört hat.

  1. Ja, wundervoll, in der Tat!

    Den weitaus überwiegenden Teil der Menschheit kann man tatsächlich als nett, mitfühlend und auch als hilfsbereit bezeichnen. Aber jeder von uns hat die Wahl und auch das Recht, sich mehrheitlich mit dem Negativen zu befassen und irgendwann zu dem Ergebnis zu kommen, diese Welt sei kalt und schlecht. Wer für sich solch eine Wahl der vorwiegend negativen Wahrnehmung getroffen hat, wird diese Welt genauso wahrnehmen, was immer auch sonst in unserer Welt geschehen möge.

    Muss jetzt noch mehr dazu gesagt werden?

    .

    • Ja, solange, bis jeder verinnerlicht, daß er den göttlichen Funken nicht im Außen, sondern im Inneren findet. Solange sollte dazu noch mehr gesagt werden.

      Und, ein GANZ wichtiger Zusatz:

      Bewerte Nichts, denn alles das was ein jeder erfahren will IST GUT- es ist nicht wichtig, ob Du es gut findest- denn dann bewertest Du und stellt Dein Ego über einen Anderen, der seine eigenen Erfahrungswerte machen darf genau wie Du und seine eigenen Entscheidungen treffen darf, genau wie Du, um daraus zu lernen.

      Niemand ist besser als der andere und niemand ist „weiter“ als der andere- wir alle sind EINS

      Namasté
      TA KI

  2. Geld für die Verdummung der Leute zu spendieren, ist nicht wirklich positiv.
    Das Bildungswesen ist eine der Abrichtungsarten für die artgerechte Menschenhaltung.

  3. Das ist eine schöne „Zufallsgeschichte“ 🙂
    Ich weiß, das wir Menschen nicht alle den gleichen Start hatten und ich selber gebe auch gern. Das Wichtigste aber (glaube ich), das es nicht um die Höhe des Betrages geht, sondern darum, das man zeigt, das einem der andere nicht egal ist. So geschieht praktisch eine moralische Aufwertung & das sich niemand „abgeschrieben“ fühlt.
    Und ausserdem glaube ich, das der Ewige nicht möchte, das sich irgendein Mensch – vom Rest der Meschheit abgeschrieben sieht, darum ist jede „Aufwertung“, beziehungsweise Teilnahme an der Not von anderen immer auch eine Herzenszugewandtheit – Sowas tut jeder Seele gut. 🙂

    LG & alles liebe für euch!

    PS : Eh dich die Sorgen ganz erschlagen haben, Sollst du am rosenfarbnen Wein dich laben

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