Des Hases Brief


Ich bedanke mich dafür, daß ihr euch heute zum Gedenken an Euren Honigmann, meinem Erni, zusammengefunden habt.

Vielen von Euch war gar nicht bewußt, daß es mich, Uschi, die Lebensgefährtin Eures „Honigmanns „ gibt.

Ich lernte Erni, vor 26 Jahren an seinem Stand in Dangast kennen.

Er hatte zu der Zeit eine gutgehende Imkerei aufgebaut.

Er hatte erkannt, wie wichtig die fleißigen Bienen für die Gesundheit sind.

Sein Buch „Gesundheit durch die Bienen“ hatte er zu dieser Zeit bereits geschrieben und veröffentlicht – allerdings in einer anderen Coverversion angelehnt an Wilhelm Busch.

Er war beliebt – auch und gerade bei der Damenwelt.

Somit ergab es sich, daß wir gegenseitig unsere Reize näher „betrachteten“ und ein 1. kleines Feuerwerk der LIEBE ausbrach, welches dann zu einer tiefen Freundschaft wurde.

Vor 13 Jahren kam es dazu, daß Erni zu mir zog.

In den Jahren in denen wir zusammen lebten nannte er mich immer und ausschließlich „Hase“.

Es ergab sich so und er hatte seine Freude dran.

Aus der langjährigen Freundschaft wurde eine Liebe, die ich, wenn ich ehrlich bin, schon immer für ihn empfand und immer noch empfinde.

Erni war immer jemand, der sich für das Weltgeschehen und gesundheitliche Aspekte interessierte.

Lange Jahre schrieb er für eine hiesige Tageszeitung eine Kolumne, die „Der Honigmann sagt“ hieß.

Als Erni das Internet für sich entdeckte, eröffnete er erstmals einen Blog, der auch „Der Honigmann sagt „ hieß, jedoch noch nicht bei WordPress war.

Ich meine es war das Jahr 2010 , in dem der WordPressblog „Der Honigmann sagt“ begann.

Wir waren überrascht, zu was für einer großen Plattform für Menschen- nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – dieser Blog wurde.

Da Erni von Natur aus ein Mensch war, der es liebte in der Öffentlichkeit zu stehen und er auch in der Lage war, Themen für die er „brannte“ darzustellen, ergab es sich, daß die ersten Honigmanntreffen geboren waren.

Ende des Jahres 2011 lernte Erni Tanja, der er den Namen TA KI gab , kennen.

Ab Ende 2012 hat Erni mit TA KI zusammen den Blog, die Treffen und den Shop gestaltet und geführt.

Außerdem starteten zu Beginn 2012 Die Honigmannnachrichten, für die auch im Laufe der Zeit im Vordergrund- bei YouTube ein zusätzliches Gesicht durch Conny bekam und im Hintergrund wurden die Honigmannnachrichten durch Thomas- Kruxdie erstellt.

Wie die Wirren und Irren des Lebens so sind, kam es zu vielen Mißverständnisse, welche nicht zuletzt durch Erni selber verursacht wurden.

Die Zeit im Gefängnis, war für ihn Einsamste, für mich war die größte Enttäuschung, die letzte Gerichtsverhandlung am 19.12.29017. Von der soweit ich informiert bin, eine öffentliche Bekanntmachung im Internet erfolgte, mit der Bitte dort zu erscheinen.

Am 19.12. begann die Verhandlung um 11:00 h im Amtsgericht Varel.

Anwesend waren der Richter, der Staatsanwalt Erni, mit seinen beiden Rechtsanwälten und ich.

DAS WARS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe mich gefragt, wo all die Leute sind, die für Erni „SO VIEL“, wenn nicht sogar „ALLES“ empfinden.

Sein Rechtsanwalt fragte Erni: „ Wo sind all ihre Freunde?“

Holger hatte erst verschlafen, dann einen Bandscheibenvorfall und Tanja war gesundheitlich absolut nicht in der Lage dort hinzukommen.

Nur, WO WAR DER REST???

Das letzte Mal, daß ich meinen Erni lebend sah, war am 08.02.2018 bei einem Besuch im Gefängnis in Meppen.

Seine Nieren arbeitete nicht richtig, seine Beine waren enorm dick und er hustete und würgte Schleim.

In den darauffolgenden 14 Tagen rief Erni täglich bei mir an, zu dieser Zeit war ich bei Tanja und auch mit ihr sprach er täglich.

Ab dem 15.02 fiel Tanja auf, daß mit seiner Atmung etwas nicht stimmt.

Sie sagte ihm sehr eindringlich, daß er Wasser in den Lungen hat und sofort zum Arzt gehen soll.

Wir wußten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß die Ärzte im Gefängnis ihn mehrfach versuchten ihn dazu zu überreden ins Krankenhaus zu gehen.

Das erfuhren wir nach seinem Tod durch seinen Rechtsanwalt

Uns allen ist bekannt wie stur Erni sein konnte.

So wurde er am 20.02.2018 Notfallmäßig in ein Krankenhaus nach Lingen gebracht.

Diagnose: Nierenversagen ( mal wieder) und drohendes Herz- Kreislaufversagen.

Das letzte Mal als ich und Tanja mit Erni sprachen, war am 22.02. 2018. Er sagte uns, daß er seine Beine nicht mehr „unter Kontrolle hätte“, nicht mehr Stehen und Laufen könnte.

Meines Erachtens wußte Erni, daß dieses Leben seine Zielgerade erreicht hat.

Ich konnte eine große Angst in seinen Worten fühlen.

Ab diesem Moment wurde mir klar, daß ich Erni nicht mehr lebend wiedersehe.

Mir wurde bewußt, das sich ein großes Kapitel meines Lebens schließen würde.

Am Freitag, den 23.02. riefen wir, wie in den Tagen zuvor auf der Station im Krankenhaus an.

Zu unserer Überraschung sagte man uns, daß Erni in den Morgenstunden auf die Intensivstation verlegt worden ist.

Nach langem bürokratischem Hin und Her wurden wir durch den Stationsarzt aufgefordert, so schnell wie möglich Erni zu besuchen, da er im Sterben liege.

Tags zuvor noch wurde uns genau dieser Besuchstermin seitens der Justiz strikt verweigert.

So kamen wir gegen 15:00h ( Holger, Tanja und ich) auf der Intensivstation an.

Der Stationsarzt empfing uns und erklärte uns, daß Erni in ein sogenanntes künstliches Koma gelegt werden mußte.

Da sein Herz drohte zu versagen und Erni alle Medikamente ablehnte.

Er wäre somit in völliger Panik und bei vollem Bewußtsein bereits Stunden zu vor und somit am 23.02.2018 verstorben.

Durch diese tiefe Narkose beruhigte sich das Herz- Kreislaufsystem, jedoch hatte Erni nicht nur Nierenversagen und drohendes Herz- Kreislaufversagen, sondern hinzu kam noch eine akute Blutvergiftung, die bei einem so ausgeprägtem gesamtheitlichen Bild an Diagnosen häufig hinzukommt, welche mit hohen Antibiotika-Gaben versucht wurde in den Griff zu bekommen.

Somit sah ich Erni in diesem Leben zum aller letzten Mal.

Ich dachte es zerreißt mir das Herz, da er offensichtlich im sterben lag.

Tanja, die die Beine von Erni genauer betrachtete, sagte mir, daß ein fortgeschrittener Prozeß einer unwiderruflichen Todesphase ablief.

Am Samstag morgen den 24.02. um 08:45 Uhr , rief uns der Stationsarzt an und teilte uns mit, daß die Blutvergiftung weiter vorangeschritten war und die Verfärbung an Ernis Haut nicht nur die Beine, sondern bis zu den Schlüsselbeinen vorangeschritten war.

Da Erni seine Patientenverfügung vorliegen hatte, die keine Lebens erhaltenden Maßnahmen beinhaltete und der Arzt mir sehr liebevoll und glaubwürdig beschrieb daß nur noch die Herzlungenmaschine und die Infusion Erni künstlich am Leben erhalten, aber der Tod unausweichlich sei.

Er gab mir, die von mir erbetene Bedenkzeit.

Ich hatte das tiefe Gefühl, so als wenn mir jemand sagt :“ Laß mich gehen!“

Ich gab Holger und seiner damaligen Lebensgefährtin, die Gelegenheit, Erni das Allerletzte Mal zu sehen und wies darauf hin, daß er wahrscheinlich bereits verstorben sein wird, wenn sie dort ankommen.

Sie fuhren gegen 10:oo Uhr von Friedeburg ins Krankenhaus in das 137 km entfernte Lingen.

Erni verstarb in Anwesenheit des Krankenhauspersonals um 10:17. am 24.02.2018. So wurde es mir mitgeteilt.

Folgendes möchte ich Uschi, Ernis „ Hase“ hier nun klarstellen:

Die Gestaltung der Beerdigung meines Lebensgefährten Ernst Köwing fiel mir aufgrund meiner tiefen Trauer und des Verlustes meiner großen Liebe sehr schwer.

Ich versuchte mir vorzustellen, wie unzählige Menschen, die ich in meinem Leben zuvor nie, oder sehr selten gesehen habe, auf dem Letzten Weg von Erni erscheinen .

Zeitgleich erinnerte ich mich an die letzte Gerichtsverhandlung, bei der niemand dieser Menschen erschien.

Auch in den 4 Monaten in denen Erni im Gefängnis war, besuchte ihn nicht einer davon.

Zudem fiel mir ein daß auch niemand von denen Erni im Krankenhaus in Oldenburg,im Dezember und Januar 2015 bei der großen Bauchdeckenoperation , besucht hat.

Ich alleine traf somit zwei Entscheidungen:

1.: Die öffentliche Bekanntgabe seines Todes, sollte am 05. März in Salzburg auf seiner letzten Veranstaltung, die er mitplante, erfolgen.

Da ich mit meiner Trauer und der gesamten Gestaltung- nicht nur die Beerdigung betreffend, sondern Abmeldung, Versicherungskündigungen, Auto, u.s.w. beschäftigt war.

Wenn ich ehrlich bin, war ich auch nicht gewillt Allen, die dann anrufen würden so unmittelbar, all das, was ich HIER NUN erkläre, jedem ins kleinste Detaille zu erzählen –

aus all dem bisher genannten ergab sich somit für mich die 2. Entscheidung.

2.: Die Beerdigung im kleinen familiären Rahmen zu gestalten.

Man muß meine Entscheidungen nicht mögen, jedoch akzeptieren!!!

Mir mißfiel zudem der Gedanke, daß bei der Trauerfeier jemand anwesend sein könnte, der von sich denkt, einen größeren Verlust als ich erlitten zu haben.

In der Zeit danach traf ich weitere Entscheidungen, von denen fast alle umgesetzt wurden.

Somit ist es nun so, daß die Ware des Shops weitestgehend bei mir eingelagert wurde.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Cornelia – Conny bedanken, die nicht nur immer zuverlässig die Honigamnnnachrichten vorlas, sondern auf Ernis Drängen hin, etwas mehr als 1400 Bücher „ Gesundheit durch die Bienen“ bei sich in Thüringen eingelagert hat, da bei uns in Friesland kein Platz war. Cornelia, diese Bücher werden in nächster Zeit durch eine Spedition bei Dir abgeholt.

Als Dankeschön, mochte ich Dir Einige Bücher schenken, mit denen Du machen kannst, was Du möchtest.

Somit werden bei Dir 1200 Bücher demnächst abgeholt.

Wo ich gerade beim DANKEN bin, möchte ich hier weitere persönliche Worte anbringen.

An Thomas, Kruxdie, der sich immer um die Nachrichten gekümmert hat, was sehr viel Zeit an jedem Tag erforderte und an Holger der an sich immer für uns da war, wenn es etwas zu Fahren, oder schwer zu tragen gab.

An Beide hier ein herzliches Dankeschön.

Ein besonderes Dankeschön gebührt Tanja, denn ohne Tanja hätte es keine Gedenkfeier für Erni geben können.

So etwas zu organisieren ist nicht einfach, es muß so vieles bedacht werden, die Meisten sind dazu gar nicht fähig.

Aber Tanja hat hat fast alle Honigmanntreffen gemanagt und alle waren „wohlgelungen“ .

Mittlerweile verbindet uns eine tiefe Freundschaft.

Sie hat mir trotz ihrer gesundheitlichen Situation , die sie von Dezember 2017- bis Ende April 2018 durchlebte, in meiner schwersten Zeit, viel Kraft, Stärke und auch Liebe gegeben.

Ich habe miterleben dürfen, wie sie körperlich und seelisch einen Wandlungsprozeß durchmachte, den ich SO noch NIE erlebt hatte.

Ihr könnt euch jetzt, wenn ihr sie seht nicht vorstellen, was sie in den 2 Monaten bis Februar durchmachte.

Es gab Momente, da glaubte ich, sie würde es „nicht schaffen“.

Ihr tiefer Glaube an eine Macht und ihr Glaube an die Heilungskräfte ihres Körpers, haben ihr die Kraft gegeben durchzuhalten.

Tanja, Du hast immer zu Erni gehalten und Du schenkst ihm nun hier die Freude über dieses Gedenktreffen.

Damit ist nach allen Unstimmigkeiten über Ernis Blog u.s.w. nun Ruhe und Frieden eingekehrt.

Ich danke Dir für Alles.

Auch sämtlichen Referenten, die Erni die Treue gehalten haben möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen.

Erni ist an diesem Wochenende bei euch und ich weiß, daß er sich darüber riesig freut. Schön daß Ihr alle nun in Wemding seid, auch DANKE an den Wirt Harald.

Auch ich werde gedanklich bei Euch sein.

Seht es mir nach, daß ich nicht persönlich erscheinen möchte, aber ich fühle und spüre, daß es mir „ZUVIEL“ wird.

Das Freie reden liegt nicht jedem, mir auch nicht.

Somit hoffe ich, daß Euch meine geschriebenen Worte zu Herzen gehen .

Liebe Grüße, Ernis „HASE“- Uschi

Danke Dir Uschi, es ist schön, daß es Dich gibt!

Gruß

TA KI

14 Kommentare zu “Des Hases Brief

  1. Liebe Uschi,
    ich kannte Erni „nur“ von den Treffen und da viel mir schon auf das er sich mit vielen Selbstdarstellern umgab.
    Ich meine damit nicht seine engsten Freunde, die er, so schien mir, vermeintlich hatte, sondern Diejenigen, die man als Mitläufer ohne geistigen Horizont bezeichnen würde.

    Auf den Treffen habe ich ihm immer wieder mal mitgeteilt, dass er manche Kommentare besser nicht veröffentlichen sollte, weil mir schon klar war, dass er eines Tages dafür eine Menge Ärger bekommt.
    Nun ja, Erni hatte seine Auffassung von freier Meinung…

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, das ich froh bin den „Honigmann“ kennengelernt zu haben. Erni hatte andere Ansichten als die, die ich habe, aber er hatte eine Art an sich, die Differenzen in Einklang zu bringen . Er hat, obwohl ich auch ein Sturkopf bin, mich zum Nachdenken über mich selbst animiert. Dafür danke ich ihn.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute.

  2. Vielen Dank für diesen offenen, guten, berührenden Brief, lieber Hase. (Sollte ich sagen „liebe Häsin“? Wahrlich freundlich meine ich es.)
    Danke für die Veröffentlichung, liebe TAKI.
    Dass ihr drei oder vier alles gut geregelt habt, ist wichtig und schön.

    Ich fühle hinein. Mein Gefühl sagt mir, dass es Erni gut geht.

    Was mich betrifft, ich mache ja bumibahagia.com, seit 2013. Immer mal kam ich auf dem HM Blog vorbei. Zweimal machte ich kleine Anläufe, ihm persönlich (per Elektronik, ich wohne in Bali) etwas nahe zu kommen. Das sollte nicht sein, ich bekam keine persönliche Antwort.
    Kein Problem, doch bedauerte ich es leise.

    Dass von der sehr grossen Leserschaft, dass von den vielen Kommentatoren niemand zur Verhandlung erschien, das beschäftigt mich. Dass er von niemandem als von Euch Getreuen im Gefängnis besucht wurde, genau so. Ja. Das beschäftigt mich.

    Beim Geschwister Schaefer Prozess, da waren 25 gute Seelen (darunter Martin, der Preusse, vormals mkarazzipuzz, welcher mit bumibahagia verbunden ist. Er ist der Mann, der Tacheles zur Staatsanwältin sprach und dafür 4 Tage verbunkert wurde, vom Richterlein).
    Schon dies hatte mich beschäftigt. 1000 Menschen müssten in solchen Fällen vor dem Gebäude stehen, besser 10’000!

    Ich hoffe es sei in Eurem Sinne, dass ich den Brief auch auf bb veröffentliche.
    Alles Gute Euch.
    Thom Ram

    https://bumibahagia.com/2018/08/25/ehrerbietung-fuer-erni-den-honigmann/

  3. Ich freue mich, daß der Honigmann durch seine Internetauftritte einen riesengroßen Kreis erreicht hat, unter anderem auch mich.
    Wenn es sich um einen Vorwurf handelt, warum keiner zur Gerichtsverhandlung oder im Krankenhaus erschien, dann möchte ich erwidern: so erhalte ich wöchentlich alle möglichen Einladungen: der Schwiegervater meines jüngsten Bruders und seiner Frau, er hieß auch Ernie, sah ich nur zweimal, den Schwiegervater meiner Schwester kenne ich gar nicht, meine eigenen Eltern besuche ich maximal zweimal im Jahr. Dabei fahre ich 1000 km/monat mit dem Fahrrad, verbrenne für 35000 km Diesel durch das Auto und reise im Zug, da kann ich wenigstens pennen. Flugzeuge vermeide ich, wegen der Chemtrails. Varel ist 900 km weit weg. DAS GEHT NICHT! Ich selber kenne die ermüdene Situation, in einem leeren geschmückten Saal eine gut vorbereitete Rede zu halten. Ich weiß aber, daß sich auf einen Besucher Tausend gleichgesinnte befinden. Durch meine Hobbys, auf Harfe, Geige und Gitarre zu musizieren, erhalte ich weitere Einladungen. Es ist sicher, daß Neugierige heimlich mit dem Ohr an meiner Haustüre lauschen und das Fenster einen Spalt weiter öffnen.
    Der Honigmann ist ein Pionier auf seinem Gebiet. Wahrscheinlich haben ihn Kälte und Mißgunst begleitet. Er ist der Wegbereiter einer neuen Epoche, die wir alle sehnlichst erwarten.

  4. Liebe Uschi,

    vielen Dank für die ehrlichen Worte und den wunderbaren Bericht.
    Das wird noch eine Weile in mir wirken.

    Beste Grüße

  5. Pingback: es ist mir eine Ehre Dich kennengelernt zu haben – Bild LügenPresse

    • An „Ich“:

      Wer zum Prozess hätte kommen wollen, der hätte kurz mal nachfragen können, wann er stattfindet!

      Ich bin entsetzt, dass niemand (außer die Lebensgefährtin und einige Wenige, die man an einer Hand abzählen kann) den Honigmann besucht hat und ihm zur Seite stand!
      Der Honigmann-Blog wurde von Millionen Menschen gelesen!
      WIeviele Tausende sind insgesamt zu seinen Treffen gekommen!
      Aber ausgerechnet dann, wenn er wirklich Beistand hätte brauchen können, ließen ihn alle in Stich?

      Selbst wenn man diejenigen ausklammert, die ,so wie ich, körperlich eingeschränkt sind und keine weiten Reisen mehr machen können, so hätten doch mehrere Hundert da sein müssen!

      Ihr, die ihr euch selbst als Freunde und Mitstreiter vom Honigmann ausgegeben habt, solltet euch schämen!
      In der Not zeigen sich die wahren Freunde!
      Und wahre Freunde interessiert es nicht, ob derjenige sich mal falsch verhalten oder was Falsches gesagt hat!

      Ich glaube, dass wird dem Honigmann das Herz gebrochen haben, als er erkennen musste, wie wenig wahre Freunde er tatsächlich hatte!

      PS: Mein Beileid hatte ich schon bezeugt, falls sich hier jemand wundert!

  6. Nichts gleicht der Seele so sehr wie die Biene,
    sie fliegt von Blüte zu Blüte wie die Seele von Stern zu Stern,
    und sie bringt den Honig heim wie die Seele das Licht
    (Victor Hugo)

    Als Leserin der „Honigmannseiten“ möchte ich Ihnen mein tiefes Mitgefühl aussprechen. Herzliche Grüße aus dem Raum Friesland

  7. Ich bedanke mich bei Uschi (Hase) für den aufklärenden und traurigen Brief !
    Hätte nie gedacht daß keiner mal den Honigmann besucht, ich war jeden Tag auf seiner Honigmann-Seite um mir seine Nachrichten anzuhören.
    Ich (54) bin Arbeitslos und beziehe mit Absicht kein Hartz4 und habe nur wenig Geld zurverfügung und muß von dem Leben was ich so an >Spenden< bekomme, denn ich helfe alte und armen Menschen mit Gartenarbeiten, Computerkenntnissen und auch Hauswirtschaftlich ohne festes Geld zuverlangen.
    Da springt nicht viel Geld ab, aber es macht freude zusehen daß sich die Leute auch freuen, denn Seelenfutter braucht der Mensch auch und nicht nur Geld.
    Ich wäre gerne zu Honigmann gefahren um ihn zubesuchen, aber leider ist meine finanzielle Situation mächtig beklemment, ich hab gerademal eventuell 2 mal am Tag was zuessen, meistens nur einmal.
    Aber ich komme Klar damit, leider kann ich nicht an dem Teilhaben wo weiter ich helfen kann wenn Leute weitweg wohnen. :-/
    Ich wünsche Uschi alles Gute !

    Mit freundlichem Gruß, L.Bagusch

  8. Danke für den gewährten Einblick in diese Zeit, liebe Uschi, so versteht man die vielen Mühen und Sorgen viel besser. 🙂
    Ich bin überzeugt, dem Honigmann gehts jetzt supergut. Um ihn müssen wir nicht weinen.
    Es ist nur die Haut der Puppe abgefallen, als die Zeit für sie reif war, und der schöne Schmetterling ist in die selige Freiheit ausgeflogen.

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