„Auf einmal sah ich mich selbst im Bett liegen“ | Julia Fischer im Gespräch


Julia Fischer hatte als Kind eine Gehirnblutung – und erlebte im Krankenhaus eine Nahtoderfahrung, die ihr weiteres Leben stark beeinflusst hat. Im Interview erzählt sie von ihren Erinnerungen an die prägenden Erlebnisse, weshalb sie keine Angst vor dem Tod hat und wie sich ihre Persönlichkeit durch die Erfahrungen veränderte.

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Gruß an die Erwachenden
TA KI

4 Kommentare zu “„Auf einmal sah ich mich selbst im Bett liegen“ | Julia Fischer im Gespräch

  1. Tja, speziell den Anfang habe ich auch erlebt, habe das nur meinem nächsten Familienkreis erzählt, weil es ist eigentlich unglaublich. Ich habe es zweimal erlebt im Abstand von 4-6 Wochen. Ich ging zu keinem Arzt oder sonst wem. Kurze Schilderung?

    Ich lag so ca. im Alter von 65 im Bett, meine Lebenspartnerin war hunderte Kilometer weit weg zu Besuch bei ihren Eltern. Unser Kater lag, wie er es manchmal gerne macht, zwischen meinen Waden und schlief, ich musste zwangsläufig auf dem Rücken liegen (bin aber auch da kein Schnarcher).

    Irgendwann in der Nacht war ich plötzlich wach, spürte meinen Körper nicht mehr, war völlig bewegungsunfähig, völlig ohne irgendwelche körperlichen Empfindungen. Ich konnte absolut nichts mehr bewegen oder spüren – wirklich gar nichts.

    Es war mir unerklärlich und plötzlich ging etwas aus meiner Brust heraus, direkt dort, wo der Hals in die Brust mündet, ungefähr Handflächengroß. Es ging nach oben und ich sah mich von oben.

    Das Gefühl dabei war so unbeschreiblich, es ist mit gar nichts zu vergleichen, alle Orgasmen zeitlebens zusammen genommen war nichts dagegen. Und ich dachte: Was ist das, was machst du da? Warum merkt das der Kater nicht, den ich auch von oben sah. Ich sterbe gerade, wow ist das wunderbar.

    Ich weiß nicht die zeitliche Dauer, es ist jedes übliche Sein ausgeschaltet, es ist nur noch das Bild des (Sorry) Kadavers und des Katers zwischen den Waden – alles sonst ist nur noch irres Empfinden. Ich dachte noch: Wenn das das Sterben ist, dann kann man sich nur noch darauf freuen.

    Irgendwann verschwand das Bild, es wuschte wieder etwas in meine Brust und ich wachte am nächsten Morgen auf, als wäre nichts gewesen. Das hatte ich zweimal innerhalb von 6 Wochen, und leider danach nicht mehr. Was es auslöste ist mir nicht bekannt. Zu Ärzten gehe ich eh‘ nur bei ganz schweren akuten Fällen, also in 10 Jahren 1-mal evtl.

    Ich bin ein sehr technisch orientierter und ausgebildeter Mensch, habe zwei abgeschlossenen technische Studiengänge. Mir Mystik und Anderweltfantasien näher zu bringen, ist sehr schwer. Aber an dieser Sache nage ich schon etwas und versuche es intensiv mir selbst zu erklären. Habe natürlich als sachlich, nüchtern denkender Mensch auch eine Erklärung für mich gefunden durch den Begriff Adrenalin, das ja schon eine mächtige Schutzfunktion des Lebens ist.

    Also keine Angst vor dem Tod.

  2. Wenn die Seele mit dem Reinigen beginnt, dann werden wir vom energetischen Deckel der Zeit kurzzeitig befreit. Dann entfleucht die Seele oder auch der Gottesanteil in uns für kurze Zeit und geht auf Außenbeschau. Dabei wird die Verbindung in das göttliche Energiefeld verstärkt und wieder gefestigt. Das höhere Selbst kann dann im späteren, also nach dieser Reinigungsphase wieder viel leichter die Dinge des Lebens regulieren, bzw. steuern.
    Glücklich darf sich der Mensch schätzen, wenn er das bewusst erleben darf. Es bleibt vielen Menschen leider vorenthalten, weil die Belastungsmomente des täglichen Lebens einfach zu stark sind und die natürlichen Reinigungsrituale, die jedem Menschen gegeben sind, einfach zu kurz kommen. Es ist ein feines Vibrieren und Schwingen in uns, welches jeder Einzelne durch kurze Rituale im täglichen Leben wieder mehr fördern sollte. Das bringt Harmonie auf allen Ebenen und vor allem mehr gesunde Zeiten.

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