11 Kommentare zu “乇͠尺͠Щ͠ム͠͠ん͠乇͠刀

  1. Hallo und Guten Tag, ein ja wundervoller Film – von Idealismus gezeichnet. Ich bin auch weit und lange (mehrere Länder) gereist und habe leider feststellen müssen, dass sich in einem Zeitraum von ca. 30 – 40 Jahren die Welt – eben auch und gerade die 3. Welt – zum Kommerz hingewendet hat (Globalismus lässt grüßen). Diese Länder möchten aufholen und den gleichen Lebensstandard haben, den wir in Europa und ganz speziell in „D“ schon seit 50 Jahren „geniessen“. Strände, die vor 35 Jahren noch sprichwörtlich jungfräulich weissen Strand hatten, ohne Hotelbebauung etc. haben sich aufgrund des Tourismus in Dreckkloaken verwandelt – um nur ein kleines Beispiel zu geben. Die Aufmerksamkeit, die wir in unseren Breitengraden inzwischen der Natur gegenüber zeigen, ist nur dem Umstand geschuldet, dass wir nun endlich festgestellt haben, dass wir wohl vieles falsch gemacht haben – und damit meine ich ‚alle‘, weil wir alle fleissig konsumiert haben ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das auf die Natur und letztendlich auf uns haben würde. Nun haben wir den Salat. Nun in den anderen Ländern, die aufholen möchten, ist dieses Bewusstsein aber noch gar nicht vorhanden. Da werden Plastikflaschen achtlos ins Meer geworfen, oder werden zu tausenden am Strand verbrannt – da gibt es keine Recyclingsysteme. Wieder nur ein Beispiel von vielen.
    Ich habe nur in einem Land dieser Erde noch das gefunden, was ich als Kind einmal empfunden habe und habe mir die Augen aus dem Kopf geheult – immer noch, wenn ich daran denke – weil ich dort z.B. Pflanzen und Insekten gesehen haben, die ich in 40 Jahren aus den ‚Augen verloren habe‘, weil sie bei uns buchstäblich ausgerottet sind.
    Wieder in Europa zurück fühle ich nur noch Tod – keine Insekten, kaum noch Vögel – wie ich morgendliche Vogelkonzerte vermisse – quadratische Steinwüsten, die Menschen sind, auch wenn ich sie freundlich anspreche, extrem kurz angebunden . Ich trau mich schon gar nicht mehr Deutsche im europäischen Ausland anzusprechen. Ich nenne das immer: maulfaul.

    Dem viel gepriesenem Slogan von Ghandi: Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest, kann ich so nicht zustimmen. Ich war mein Lebtag anders als mainstream…immer freundlich und habe viel einstecken müssen. Ich habe nicht die Fähigkeit eiskalt zu kontern.
    Ich habe auch im persönlichen Leben alles aufgegeben und bin ein Vagabund geworden und insofern genau das, was im Film angesprochen wird: Ich habe alles losgelassen – und ich weiss auch, dass das ein ganz langer Prozess war (das passiert nicht über Nacht). Ich kann von mir behaupten, dass ich kein Verlangen mehr habe, weil ich die Destruktivität und Sinnlosigkeit unserer Zivilisation erkennen konnte. Ich habe mich in zivilisatorischen Augen also zurückentwickelt und bin nur noch in der Natur glücklich. Nichts, was diese ‚Kunstwelt‘ zu offerieren hat reizt mich noch – habe kein Auto, kein Smartphone..nur ein altes Laptop zu Dokumentationszwecken wegen Fotografie und Infos. Ist auch mein erster Kommentar.

    Wie oben erwähnt: Andere Länder sind im „Aufholprozess“ und wollen alle ein Stück vom grossen Kuchen. Wenn das alles noch so durchgezogen wird, dann sehe ich diesen viel zitierten ‚Aufwachprozess‘ in weiter Ferne bzgl. Umweltbewusstsein. Ich rede hier nicht von Greta und FFF – das ist für mich nur ein hoax.
    Mein bescheidener Kommentar zu diesem so typisch verklärenden Film… dieses ewige „liebsein“ bringt uns nichts. Es ändert nichts. Ich kann einem Menschen in Fiji tausendmal erklären, dass es nicht gut ist eine Plastikflasche im Meer zu entsorgen. Der versteht gar nicht wovon ich rede. Es ist doch nur ‚eine‘ Flasche.
    Wir lernen wirklich alle nur, wenn wir leiden.
    Ein altes Sprichwort sagt schon richtig: Wer nicht hört, muss fühlen.
    Mein Kommentar hat nicht die Intention irgendjemandem auf den Schlips zu treten als viel mehr die Augen auf die Realität zu richten.
    Vielen Dank für Ihre Geduld.

    • Vielen Dank für Deine Ausführung- ich gebe Dir recht, daß Filme wie dieser, sehr dazu neigen uns zu vermitteln, daß das Nichtstun und Hinnehmen aller Begebenheiten das Mittel zum Zweck sei-
      das ist so natürlich kein Weg! Richtig.

      Mir geht es ähnlich wie Dir, ich habe erkennen dürfen, das der uns täglich vorgebetete Konsum in keiner Hinsicht zu einer inneren Erfüllung führt.
      Seither habe ich vieles für mich erkannt, noch mehr Bücher gelesen auf der Suche nach den Antworten auf meine Fragen.

      Für mich habe ich erkannt, daß mein Weg klar in meinem Inneren liegt und für mich liegt somit der Verdacht nahe, daß eben dies ggf. für uns alle Gültigkeit haben kann.

      Das Thema ist jedoch hier zu komplex, als das es sich in einem Kommentar erläutern ließe-
      An dieser Stelle möchte ich jedoch daran erinnern, das WIR, unsere Gefühle unsere Bewertungen zu diversen Geschehnissen und Inszenierungen der Politbühne das Zünglein an der Waage sind- Wir, unser Bewußtsein, wir lassen alles um uns herum lebendig werden, eben durch unsere Gefühle und Empfindungen hauchen wir diesen Geschehnissen und Szenarien erst Leben ein im Guten, wie im weniger Guten…. Aber wie gesagt, das führt hier und jetzt in einem Kommenar zu weit- ein Buch würde nicht ausreichen um dies zu vertiefen. Dennoch kann ich solchen Filmen mittlerweile auch Gutes und weniger verklärendes abgewinnen, denn in uns liegt auch die Macht die Dinge zu ändern, jeden Tag, jeden Moment, STETS, nur leider haben zu viele den Glauben an sich selbst noch nicht gefunden, oder sie meinen, sie hätten ihn ganz verloren….

      Liebe Grüße
      TA KI- Tanja

  2. Hallo Tanja, uiih – mit solch einer langen Antwort hatte ich gar nicht gerechnet, vielen Dank.
    Ich habe Deine Zeilen jetzt erstmal zur Kenntnis genommen und werde darauf ‚rumkauen‘ bevor ich etwas dazu sage/schreibe.
    Die Komplexität des Themas erlaubt es nicht rein oberflächlich zu antworten. Ich möchte auch versuchen kurz und prägnant zu antworten, aber ich befürchte, dass das fast unmöglich ist. LG

  3. Hallo Tanja, uiih – mit solch einer langen Antwort hatte ich gar nicht gerechnet, vielen Dank.
    Ich habe Deine Zeilen jetzt erstmal zur Kenntnis genommen und werde darauf ‚rumkauen‘ bevor ich etwas dazu sage/schreibe.
    Die Komplexität des Themas erlaubt es nicht rein oberflächlich zu antworten. Ich möchte auch versuchen kurz und prägnant zu antworten, aber ich befürchte, dass das fast unmöglich ist. LG

  4. Hallo Tanja,
    das mit dem Nickname und dem zweimaligem Abschicken habe ich gar nicht mitbekommen. Ich weiss nicht, was da schief gelaufen ist, bin ja auch nicht so ein Profi im Internet.

    Zunächst einmal freue ich mich über Deine prompte Reaktion. Ich bin es fast gar nicht mehr gewohnt in meiner „Mutterzunge“ zu kommunizieren und sitze hier ein wenig hilflos, weil ich nach den richtigen Worten und der korrekten Grammatik suche.

    Ich gehe mit Dir absolut konform, dass wir mit allem, was wir tun, sagen ja sogar denken etwas ins morphogenetische Feld einspeisen und kleine Beiträge zur Veränderung machen können. Thema Frequenzen…will sagen, ich bin damit vertraut.
    Ich habe nun für mich feststellen dürfen, dass wir inzwischen viel zu ‚unpraktisch‘ geworden sind. Dekaden lang habe(n) ich/wir alles routinemäßig ‚erledigt‘, sind von Kindheit an konditioniert worden usw. – ich erzähle hier nichts Neues. Nachdem ich dann endlich den Mut gefunden hatte, spät in meinem Leben auszubrechen, habe ich erstmal richtig gemerkt, was Theorie und Praxis eigentlich bedeuten.
    Von einem besseren (für jeden sicherlich etwas anderes) Leben träumen oder etwas konkret in seinem Leben zu verändern sind zwei verschiedene paar Schuh.
    ‚Live your dream‘ ist so ein allseits bekannter Slogan.
    Meistens impliziert dieser Spruch aber nur etwas, was das Materielle angeht, dem Hedonismus dient. Solange alles Mainstream ist, ist das auch ok. Aber wehe man schwimmt gegen den Strom, da merkt man schon Gegenwind – z.B. dass ich kein Smartphone habe. Da helfen auch keine Erläuterungen, warum, wieso, weshalb.
    Wenn ich von meiner Wenigkeit ausgehe und so etwas sage, dann muss man sich in der Folge auch mal die Frage stellen (können/dürfen): Wie soll das bei Millionen von Menschen funktionieren, die doch alle eine andere Vorstellung vom Leben haben. Unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Religionen (!) etc. Sehen die Menschen im allgemeinen überhaupt die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung?
    Wollen denn überhaupt alle eine Veränderung (für ein qualitativ besseres Leben im Einklang mit der Natur)…einige wenige – wie wir oder in anderen alternativen Blogs – die Mehrheit, spez. jüngere Menschen, weiss noch nicht einmal, wovon ich spreche, wenn ich Gelegenheit dazu hatte. Es gibt die ganz wenigen Ausnahmen unter den Jüngeren, aber das sind die berühmten Stecknadeln im Heuhaufen.
    Auf uns ‚Alte‘ hört man doch nicht, was das skandalöse Lied von der ‚Umweltsau‘ ja nun hinlänglich bestätigt hat. Was WIR ALTEN da sehen und wollen, weil wir noch eine Referenz zu vergangenen ‚besseren‘ Zeiten haben (weil wir sehen können, was schon alles kaputt gegangen und ausgerottet ist), divergiert doch von dem, was jetzt von FFF propagiert wird.

    Der „Paradigmenwechsel“ von dem auch im obigen Film die Rede ist, wird regelrecht herbeigeredet – so mein Empfinden. Ich darf die Frage in den Raum stellen, von wem geht dieser „Paradigmenwechsel“ aus, besser gesagt, ist da jemand oder eine Interessengruppe, die diesen Wechsel haben möchte? und das nun gebetsmuehlenartig re-itteriert wird, um das in die Gehirne der Massen zu bringen? Dieser Film ist in meinen Augen so ein Transportmittel.

    Die Veränderung, die „wir uns wünschen“ ist nicht das, was bestimmte Leute für uns mit Hilfe bestimmter Agenden angedacht haben. Oder anders herum gesagt: Das, was uns da als positiver Wandel (‚a change is gonna come‘) verkauft wird, ist in Wahrheit etwas ganz anderes. Ich sehe diese Tendenz sich immer stärker heraus kristallisieren und das ist weltweit zu beobachten. Ich möchte in diesem Zusammenhang 5G – ‚das Internet der Dinge‘ in den Ring werfen. Das ist m.E. der sogenannte „Paradigmenwechsel“, von dem immer die Rede ist. Man benutzt frei nach Orwell ’newspeak‘ und tauscht die Worte aus um es eben harmloser ausschauen zu lassen.
    Da die Methodik und lange Erfahrung dieser Leute der unseren in hohem Masse überlegen ist – sprich sie haben einen enormen Vorsprung und gerade auch technisch – sehe ich unsere kleinen Bemühungen lediglich als ein leises Hüsteln im Vergleich zu dem, was diese Personengruppe, die keine Skrupel hat mit unlauteren Methoden zu arbeiten, da auffahren kann und es auch tut.
    Es kann in meinen Augen nurmehr jeder in seinem eigenen kleinen Wirkungskreis etwas verändern.
    Die Welt als Ganzes werden wir aus o.g. Gründen sicher nicht verändern, es sei denn alle Menschen der Welt würden an einem Tau ziehen. Dieser Erkenntnis bedienen sich ja auch diese Leute um ihre ‚Neue Welt‘ einläuten zu können. Ein wie auch immer geartetes Großereignis wird uns schon noch einholen und ein-norden.

    Ich habe viel gesehen mit eigenen Augen und vieles mit eigenen Ohren gehört und bevorzuge es auch auf diese Weise, weil zu viel, was im Netz steht, einfach nicht richtig dargestellt wird. Auch ‚das- viele-Bücher-Lesen‘ bringt m.E. inzwischen nichts. Bin ja selber so ein Bücherwurm (gewesen).
    Das merkt man dann beim Reisen, weil erst beim persönlichen Kontakt mit allem, ER-LEBEN wir doch erst richtig. Da kommen erst die WIRKLICHEN Gefühle und Empfindungen hoch, von denen Du oben redest, die WIRKLICH etwas BEWEGEN z.B. in Form von Tränen, die da anfangen zu rollen, wenn man das Ausmass der Zerstörung hautnah mitbekommt und unweigerlich einen inneren Dialog mit dem Schöpfer anfängt, weil man den Schmerz fast nicht aushält.
    Das sind in meinen Augen die Situationen, die noch etwas herumreissen könn(t)en, weil da echter Schmerz involviert ist.
    Im Allgemeinen sehe ich viel Übervorteilungen, Egoismus, Wettbewerbsgebaren, Habgier und all die anderen Dinge, die wie Gift auf uns alle wirken.
    Durch all die Zeit, die ich in der freien Wildbahn – gerade auch mit Tieren – erlebt habe, bin ich viel hellhöriger geworden (normale Geräusche wirken wie startende Flugzeuge auf mich – so laut), viel feinfühliger gegenüber der Natur und ich fühle inzwischen den Schmerz, den die Tiere und Pflanzen haben. Ich sehe mit ganz anderen Augen, wie manche Eltern ihre Kinder behandeln ist für mich einfach nur….ich finde keine Worte. Kein Tier behandelt seinen Nachwuchs derart mies. Tiere tun ihr Äußerstes ihre Brut durchzubringen, das ist einfach bewundernswert, da können wir uns noch eine Scheibe von abschneiden.
    In überfüllten Strassen zu laufen ist ein Graus für mich und muss schnell weg aus diesen Situationen. Jetzt stelle ich mir immer die Frage, wie ich das früher ausgehalten habe.

    Mein Kommentar ist schon länger geworden als ich geplant hatte, aber ich kann es nicht anders einigermassen logisch und plausibel aufdröseln, was mir so sehr am Herzen liegt.
    Ich sehe die Menschheit blindlings wie Lemminge in den Abgrund taumeln durch ihr eigenes Dazutun – da steckt ja noch mehr dahinter als nur die Technik zu benutzen, aber egal.

    Die ’neue‘ Technik wird der Untergang für viele Menschen werden. Ich fühle das jeden Tag…immer mehr und wenn ich eine Chance hätte gehört zu werden, würde ich jedem laut zurufen wollen, fasst diese zur absoluten Eitelkeit verleitenden Maschinen nicht mehr an, benutzt sie nicht, verweigert Euch dieser Technik all together, weil es wird die totale Kontrolle über Euch angestrebt.
    Liebe Tanja, ich will kein Buch schreiben, obwohl ich lange darüber nachgedacht habe, es buchstäblich zu tun, aber es lohnt sich – glaube ich – nicht mehr für mich.
    Sieh es mir nach – ich sehe diesen Kommentar/Beitrag eher wie mein letztes Vermächtnis an, weil ich auch niemanden mehr habe.
    Ich habe immer das Gefühl, dass ich hilflos daneben stehe und all das nicht mehr aufhalten kann, was da sich am Horizont zusammenbraut.
    Ich habe schon viel beim Honigmann (möge er in Frieden ruhen) gelesen und empfinde es als eine Tragödie, was vielfach auch anderen ‚Kämpfern“ widerfahren ist.
    Danke für Deine Plattform und die Gelegenheit, die ich hiermit habe, mal meine weibliche Stimme erklingen und Intuition walten zu lassen.
    Ich wünsche Dir unbekannterweise alles Gute und Liebe.
    Liebe Grüße
    S.

  5. Hallo Tanja,
    das mit dem Nickname und dem zweimaligem Abschicken habe ich gar nicht mitbekommen. Ich weiss nicht, was da schief gelaufen ist, bin ja auch nicht so ein Profi im Internet.

    Zunächst einmal freue ich mich über Deine prompte Reaktion.

    Ich gehe mit Dir absolut konform, dass wir mit allem, was wir tun, sagen ja sogar denken etwas ins morphogenetische Feld einspeisen und kleine Beiträge zur Veränderung machen können. Thema Frequenzen…will sagen, ich bin damit vertraut.

    Ich habe nun für mich feststellen dürfen, dass wir inzwischen viel zu ‚unpraktisch‘ geworden sind. Dekaden lang habe(n) ich/wir alles routinemäßig ‚erledigt‘, sind von Kindheit an konditioniert worden usw. – ich erzähle hier nichts Neues. Nachdem ich dann endlich den Mut gefunden hatte, spät in meinem Leben auszubrechen, habe ich erstmal richtig gemerkt, was Theorie und Praxis eigentlich bedeuten.
    Von einem besseren (für jeden sicherlich etwas anderes) Leben träumen oder etwas konkret in seinem Leben zu verändern sind zwei verschiedene paar Schuh.

    ‚Live your dream‘ ist so ein allseits bekannter Slogan.
    Meistens impliziert dieser Spruch aber nur etwas, was das Materielle angeht, dem Hedonismus dient. Solange alles Mainstream ist, ist das auch ok. Aber wehe man schwimmt gegen den Strom, da merkt man schon Gegenwind – z.B. dass ich kein Smartphone habe. Da helfen auch keine Erläuterungen, warum, wieso, weshalb.
    Wenn ich von meiner Wenigkeit ausgehe und so etwas sage, dann muss man sich in der Folge auch mal die Frage stellen (können/dürfen): Wie soll das bei Millionen von Menschen funktionieren, die doch alle eine andere Vorstellung vom Leben haben. Unterschiedliche Wünsche, Kulturen, Sprachen, Religionen (!) etc. Sehen die Menschen im allgemeinen überhaupt die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung? Wie soll sie denn aussehen – UNSERE Welt ?
    Wollen denn überhaupt alle eine Veränderung (für ein qualitativ besseres Leben im Einklang mit der Natur)…einige wenige – wie wir oder in anderen alternativen Blogs – die Mehrheit, spez. jüngere Menschen, weiss noch nicht einmal, wovon ich spreche, wenn ich Gelegenheit dazu hatte. Es gibt die ganz wenigen Ausnahmen unter den Jüngeren, aber das sind die berühmten Stecknadeln im Heuhaufen.
    Auf uns ‚Alte‘ hört man doch nicht, was das skandalöse Lied von der ‚Umweltsau‘ ja nun hinlänglich bestätigt hat. Was WIR ALTEN da sehen und wollen, weil wir noch eine Referenz zu vergangenen ‚besseren‘ Zeiten haben (weil wir sehen können, was schon alles kaputt gegangen und ausgerottet ist), divergiert doch von dem, was jetzt von FFF propagiert wird.

    Der „Paradigmenwechsel“ von dem auch im obigen Film die Rede ist, wird regelrecht herbeigeredet – so mein Empfinden. Ich darf die Frage in den Raum stellen, von wem geht dieser „Paradigmenwechsel“ aus, besser gesagt, ist da jemand oder eine Interessengruppe, die diesen Wechsel haben möchte? und das nun gebetsmuehlenartig re-itteriert wird um das in die Gehirne der Massen zu bringen? Dieser Film ist in meinen Augen so ein Transportmittel.

    Die Veränderung, die „wir uns wünschen“ ist nicht das, was bestimmte Leute für uns mit Hilfe bestimmter Agenden angedacht haben. Oder anders herum gesagt: der sich abzeichnende Wandel (“a change is gonna come” Motto) ist in Wahrheit etwas ganz anderes. Ich sehe diese Tendenz sich immer stärker heraus kristallisieren und das ist weltweit zu beobachten. Ich möchte in diesem Zusammenhang 5G – ‚das Internet der Dinge‘ in den Ring werfen. Das ist m.E. der sogenannte „Paradigmenwechsel“, von dem immer die Rede ist. Man benutzt frei nach Orwell ’newspeak‘ und tauscht die Worte aus um es eben harmloser ausschauen zu lassen.
    Da die Methodik und lange Erfahrung dieser Leute der unseren in hohem Masse überlegen ist – sprich sie haben einen enormen Vorsprung und gerade auch technisch – sehe ich unsere kleinen Bemühungen lediglich als ein leises Hüsteln im Vergleich zu dem, was diese Personengruppe, unlautere Methoden benutzend, da auffahren kann und es auch tut.

    Ich habe viel gesehen mit eigenen Augen und vieles mit eigenen Ohren gehört und bevorzuge es auch auf diese Weise, weil zu viel, was im Netz steht, einfach nicht richtig dargestellt wird. Auch ‚das- viele-Bücher-Lesen‘ bringt m.E. inzwischen nichts. Bin ja selber so ein Bücherwurm (gewesen).
    Das merkt man dann beim Reisen, weil erst beim persönlichen Kontakt mit allem, ER-LEBEN wir doch erst richtig. Da sind dann die WIRKLICHEN Gefühle und Empfindungen, von denen Du oben redest, die WIRKLICH etwas BEWEGEN z.B. in Form von Tränen, die da anfangen zu rollen, wenn man das Ausmass der Zerstörung hautnah mitbekommt und unweigerlich einen inneren Dialog mit dem Schöpfer anfängt, weil man den Schmerz fast nicht aushält.
    Das sind in meinen Augen die Situationen, die noch etwas herumreissen könn(t)en, weil da echter Schmerz involviert ist.
    Im Allgemeinen sehe ich viel Übervorteilungen, Egoismus, Wettbewerbsgebaren, Habgier und all die anderen Dinge, die wie Gift auf uns alle wirken.
    Durch all die Zeit, die ich (allein) in der freien Wildbahn – gerade auch mit Tieren – erlebt habe, bin ich viel hellhöriger geworden (normale Geräusche wirken wie startende Flugzeuge auf mich – so laut), viel feinfühliger gegenüber der Natur und ich fühle inzwischen den Schmerz, den die Tiere und Pflanzen haben. Ich sehe mit ganz anderen Augen, wie manche Eltern ihre Kinder behandeln, ist für mich einfach nur….ich finde keine Worte. Kein Tier behandelt seinen Nachwuchs derart mies. Tiere tun ihr Äußerstes ihre Brut durchzubringen, das ist einfach bewundernswert, da können wir uns noch eine Scheibe von abschneiden.
    In überfüllten Strassen zu laufen ist ein Graus für mich und muss schnell weg aus diesen Situationen. Jetzt stelle ich mir immer die Frage, wie ich das früher ausgehalten habe.

    Mein Kommentar ist schon länger geworden als ich geplant hatte, aber ich kann es nicht anders einigermassen logisch und plausibel aufdröseln, was mir so sehr am Herzen liegt.
    Ich sehe die Menschheit blindlings wie Lemminge in den Abgrund taumeln durch ihr eigenes Dazutun.
    Die ’neue‘ Technik wird der Untergang für viele Menschen werden. Ich fühle das jeden Tag…immer mehr und wenn ich eine Chance hätte gehört zu werden, würde ich jedem laut zurufen wollen, fasst diese zur absoluten Eitelkeit verleitenden Maschinen nicht mehr an, benutzt sie nicht, verweigert Euch dieser Technik all together, weil es wird die totale Kontrolle über Euch angestrebt.
    Liebe Tanja, ich will kein Buch schreiben, obwohl ich lange darüber nachgedacht habe, es buchstäblich zu tun, aber es lohnt sich – glaube ich – nicht mehr für mich.
    Sieh es mir nach – ich sehe diesen Kommentar/Beitrag eher wie mein letztes Vermächtnis an, weil ich auch niemanden mehr habe.
    Ich habe immer das Gefühl, dass ich hilflos daneben stehe und all das nicht mehr aufhalten kann, was da sich am Horizont zusammenbraut.
    Ich habe schon damals viel beim Honigmann (möge er in Frieden ruhen) gelesen und empfinde es als eine Tragödie, was vielfach auch anderen ‚Kämpfern“ widerfahren ist.

    Danke für Deine Plattform und die Gelegenheit, die ich hiermit habe, mal meine weibliche Stimme und Intuition walten zu lassen.
    Ich wünsche Dir unbekannterweise alles Gute.
    Lg
    S.

  6. Hallo Tanja, ich habe doch beim posten meine e-mail angegeben (angeben müssen), auf der Du mich erreichen kannst. Wird die bei dir denn nicht angezeigt? LG S.

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