nichtmeinaerztetag


Ärzte für individuelle Impfentscheidung eV (20bislang in Videos)

(…)

  1. Nehmen Sie ein kurzes Video mit Ihrer Kritik, mit Ihrer Stellungnahme auf – das geht mit dem Handy viel leichter, als gedacht; maximale Länge 50 (- 60) Sekunden
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  3. Sie erhalten nach dem Hochladen einen download-link angezeigt, unter dem wir Ihr Video dann herunterladen können.
  4. Bitte kopieren Sie diesen link (Button „copy link“) und senden ihn per E-Mail an aerztetag@individuelle-impfentscheidung.de
  5. Wir veröffentlichen Ihr Video dann auf unserem Youtube-Kanal und unserem Instagram-Account (indem Sie uns den download-link zusenden, erklären Sie sich mit dieser Veröffentlichung einverstanden).

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Ärzte für individuelle Impfentscheidung eV

Gruß an die Denkenden

TA KI

Insiderin aus Gesundheitsamt packt aus


Die Whistleblowerin aus dem Gesundheitsamt erzählt: Aus Angst sich „neue Fälle“ ins Haus zu holen, greifen manche Einrichtungsleitungen zu Methoden, die vor Corona vermutlich noch als „freiheitsentziehende Maßnahme“ einen richterlichen Beschluss gebraucht hätten. Auch wenn ich im Moment noch sehr unklare Vorstellungen davon habe, wie es für mich beruflich weitergehen kann, steht für mich fest, dass ich meine derzeitige Tätigkeit so bald wie möglich aufgeben werde, da ich sie nicht mehr mit meinem Gewissen und mit meinen Wertvorstellungen in Einklang bringen kann.

Erneut ist an den Mutigmacher Verein eine Dame aus dem Gesundheitsamt heran getreten. Die Informationen sind via Text und Podcast zugänglich. Wir vom Corona Blog berichteten bereits von einer Whistleblowerin aus dem Gesundheitsamt welche Informationen preis gab.

Aus Angst sich „neue Fälle“ ins Haus zu holen, greifen manche Einrichtungsleitungen zu Methoden, die vor Corona vermutlich noch als „freiheitsentziehende Maßnahme“ einen richterlichen Beschluss gebraucht hätten.

„Vor einigen Tagen hatte ich Kontakt zu den „Mutigmachern“ aufgenommen. Kurz danach hatten wir dann schon ein sehr nettes und für mich hilfreiches Gespräch über Zoom. Sie haben mich dazu ermutigt, meine Erfahrungen niederzuschreiben. Um meinen Arbeitsplatz nicht zu gefährden möchte ich anonym bleiben.
Ich bin Dipl. Sozialpädagogin, verbeamtet und arbeite seit vielen Jahren an einem Gesundheitsamt. Ich hatte nie ein Problem damit, eine „Beamtin“ zu sein und habe damals ohne Zögern Verfassungstreue geschworen. Dazu stehe ich.

Vor Corona hatte ich eine gute Zeit am Gesundheitsamt und ich dachte, ich würde bis zu meiner Pensionierung dort arbeiten. Ich hatte eine vielfältige und abwechslungsreiche Tätigkeit, die ich sehr frei gestalten konnte und das noch dazu mit einem sehr engagierten Team, das menschlich und fachlich gut harmonierte. Meine Schwerpunkte lagen in der psychosozialen Beratung, Beratung in besonderen gesundheitlichen Lebenssituationen, Beantragung von finanziellen Hilfen, in der Durchführung von Präventionsveranstaltungen, in der betrieblichen Gesundheitsförderung, in der Kontrolle von stationären Einrichtungen, und in der Teamleitung der Sozialpädagogen.
Seit März 2020 hat sich alles verändert: Begehungen von stationären Einrichtungen, Präventionsveranstaltungen, Gesundheitstage – all das gibt es nicht mehr. Psychosoziale Beratung findet nur noch selten und eingeschränkt statt.

Ich bin seit Beginn der Pandemie fast ausschließlich im Infektionsschutz tätig und bin wie 11 andere Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und des Ordnungsamtes am „Infotelefon“, das an sieben Tagen die Woche erreichbar ist. Nicht nur die Mitarbeiter am Infotelefon, alle Kollegen die nun im Infektionsschutz arbeiten (und das sind fast alle Mitarbeiter des Gesundheitsamtes), haben Überstunden ohne Ende. Ich weiß, dass es in manchen Städten an den Gesundheitsämtern zu keinem Zeitpunkt zu einer Überlastung kam, und kann nur Vermutungen anstellen an was es liegt. Bei uns war es so, dass viele meiner Kollegen an ihre Belastungsgrenze gegangen sind, teilweise auch darüber hinaus. Ich weiß von Kollegen, die Psychopharmaka nahmen um den Druck noch standhalten zu können. Ab Spätsommer 2020 wurde bei uns das Team für das sogenannte „Contact Tracing“ sehr aufgestockt, seitdem hat sich die Situation in manchen Bereichen etwas entschärft.

Beim Infotelefon rufen Menschen an, die irgendwelche Fragen zu Corona haben. Es gibt sehr viele Fragen zu Verordnungen. Besonders die EQV ist mittlerweile mit den vielen Ausnahmen und ständigen Veränderungen und Zusätzen nicht mehr verständlich. Das führt dazu, dass viele Menschen extrem verunsichert sind in dem was sie noch dürfen, und dann aus Angst dazu tendieren, die Vorgaben strenger auszulegen, als sie eigentlich sind. Viele trauen sich nicht mehr ins Ausland um z.B. nahe Familienangehörige zu besuchen. Wenn man nachfragt, steht dabei dann meist nicht die Angst vor einer Infektion im Vordergrund, sondern der Umstand, dass sie sich den ganzen Auflagen nicht mehr gewachsen fühlen, bzw. diese schon gar nicht mehr verstehen.
Die Sorge irgendetwas falsch zu machen ist bei fast allen Anrufern zu spüren. Symptomlose Kontaktpersonen in Quarantäne, die anrufen um zu fragen, ob sie eigentlich ihren Müll aus der Wohnung bringen dürfen, wenn sie hierzu durch das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gehen müssten. Häufig die Frage, ob man auch in Quarantäne müsse, wenn man zu einer Kontaktperson Kontakt hatte. Anrufer die wissen wollen, ob sie Familienangehörige in einem anderen Bundesland noch besuchen dürfen. Anrufer die fragen, wie sie ihr Kind am besten in der Wohnung isolieren, wenn es als Kontaktperson (z.B. zu einem positiv getesteten Freund außerhalb der Familie) in Quarantäne muss. Anrufer, die meinen, sie und ihre gesamte Familie müssten schon aufgrund eines positiven Selbst- oder Schnelltests in Quarantäne.

Es gibt Anrufer die sich im Dienste der „Volksgesundheit“ – ja, so habe ich das schon gehört – bei uns melden. Sie teilen mit, dass sich ihre Nachbarn nicht regelkonform verhielten. Dass diese z.B. nach der Ausgangssperre noch auf der Straße waren, dass diese sogar Besuch hatten! Häufig sind es Menschen, die sich gut ausdrücken können und betonen, dass sie „so etwas“ normalerweise nicht tun würden, dass dieses Verhalten der Nachbarn aber nun doch zu weit gehe und schließlich ginge es ja um unser aller Gesundheit…. usw. Wir bekommen Mails, in denen Kunden vermeintliche Regelverstöße von Geschäften, Friseursalons, Fahrschulen usw. melden.

Schulleiter die mir mitteilen, dass sie die Rechtmäßigkeit eines vorgelegten Attestes zur Maskenbefreiung anzweifeln, weil die Eltern des Schülers sowieso schon immer so querulatorisch seien und weil der Arzt ja auch bekannt dafür sei, Gefälligkeitsatteste auszustellen.

Ich habe Anrufe von Menschen, die verzweifelt sind, weil sie an einer chronischen Lungenerkrankung leiden und mit der FFP2 Maske nicht genug Luft bekommen. Sie fragen was sie noch tun könnten, weil sie trotz nachgewiesener Indikation keinen Arzt finden, der ihnen ein Maskenbefreiungsattest ausstellt.

Menschen die fassungslos sind, weil sie Familienangehörige nicht mehr unbeobachtet im Altenheim besuchen, oder diese für einen Tag zu sich nach Hause holen können. Aus Angst sich „neue Fälle“ ins Haus zu holen, greifen manche Einrichtungsleitungen zu Methoden, die vor Corona vermutlich noch als „freiheitsentziehende Maßnahme“ einen richterlichen Beschluss gebraucht hätten. Eine Anruferin berichtete davon, dass sie beobachtet habe, dass noch rüstige und kognitiv fitte Bewohner mittels körperlichem „Einsatz“ von Pflegekräften daran gehindert wurden, vor die Türe zu gehen. Ein Anrufer der berichtet, dass ein Bewohner 14 Tage Zimmerquarantäne habe, weil er außerhalb des Heimes kollabiert sei und ihm deshalb kurz die Maske abgenommen werden musste.

Ich habe mich darüber auch schon mit einem befreundeten Richter unterhalten. Auch er sieht das alles sehr kritisch. In manchen Einrichtungen scheint so etwas wie ein rechtsfreier Raum zu entstehen. Aber wo kein Kläger da kein Richter! Ich will die Heime nicht unter Generalverdacht stellen, viele versuchen wirklich ihr Bestes um den Bewohnern eine gute Wohn- und Lebensqualität zu erhalten. Viele Pflegekräfte reiben sich derzeit psychisch und physisch völlig daran auf, manche rufen bei uns an und erzählen anonym von ihrem belastenden Arbeitsalltag. Die Einrichtungsleiter stehen als Verantwortungsträger unter massiven Druck und aus einer Form von „Absicherungsdenken“ heraus, werden teilweise völlig unverhältnismäßige Maßnahmen getroffen. Manchmal strenger als die Verordnungen selbst und dann begründet mit dem Hausrecht. Ein Einrichtungsleiter meinte einmal im Gespräch mit mir, dass er sich einen Strick nehmen würde, wenn es bei ihm in den Wohngruppen zu einem Ausbruch kommen würde.

Seit Januar haben die Anrufe bezüglich der Impfung ständig zugenommen. Hierbei geht es meist um die Priorisierung. Anrufer, die unbedingt schneller geimpft werden wollen und nachfragen, was sie tun könnten um schneller zum Zuge zu kommen. Zudem bekommen wir am Telefon eine große Aggression zu spüren: von denen, denen alles nicht schnell genug geht mit dem Impfen und denen die Maßnahmen nicht weit genug gehen. Dass uns dann gesagt wird, dass wir persönlich schuld daran seien, wenn die kranke Ehefrau, die betagte Mutter oder der Vater nun an Covid19 sterben, ist leider keine Seltenheit.

Ich könnte hier noch so viel mehr erzählen. Schilderungen, bei denen es mir schwer fällt wirklich zu realisieren, dass dies gerade hier in diesem Land passiert.
Wir bekommen in unserer Funktion als „Staatsdiener“ aber auch die Wut von Anrufern ab, die die Maßnahmen hinterfragen, kritisch sind und sich auflehnen. Beim Ministerium erreichen sie telefonisch niemand, deshalb laden sie ihren – oft verständlichen – Ärger bei uns ab.
Manchmal wird von Anrufern minutenlang in den Hörer geschrien und wir werden wüst beschimpft. Durch die vielen Jahre Erfahrung in meinem Beruf, beherrsche ich deeskalierende Gesprächsführung, aber es gibt Grenzen und ich würde mir für meine Kollegen und mich ein bisschen mehr Freundlichkeit im Umgang wünschen.

Andererseits bin ich sehr verwundert darüber, wie unhinterfragt und unkritisch es meist hingenommen wird, wenn jemand z.B. als asymptomatisch Getesteter mit einem CT Wert von 36 eine Quarantäneanordnung von 14 Tagen erhält. Kaum Widerspruch. Auch selten einmal Widerspruch von den dazugehörigen Kontaktpersonen dieser „Indexperson“ die dann folglich auch 14 Tage in Quarantäne müssen! Auf vielen Befunden wird er CT Wert nicht ausgewiesen. Aber bei denen die ich sehe, liegt der CT Wert sehr häufig über 30.

Die Bestimmungen zur Kontaktpersonenermittlung sind vom RKI vor ein paar Wochen noch einmal massiv verschärft worden. Noch vor ein paar Wochen reichte es, wenn man als Kontaktperson eine FFP2 Maske getragen hatte um nicht in Quarantäne zu müssen. Ein Beispiel nach den neuen Richtlinien des RKI: Quarantänepflicht von 14 Tagen nach Aufenthalt von Kontaktperson und „Fall“ im selben (schlecht belüfteten) Raum. Unabhängig vom Abstand, auch wenn durchgängig eine FFP2 Maske getragen wurde. Man kann sich vorstellen, was das für Betriebe bedeutet, in denen z.B. viele Mitarbeiter in Werkhallen arbeiten. Ich glaube dadurch entsteht ein großer Handlungsdruck auf Personalverantwortliche z.B. regelmäßige Tests anzubieten, schon allein um Ausfälle wegen Quarantäneanordnungen zu vermeiden.

Ausnahmen von dieser Regelung gibt es übrigens bei medizinischem Personal. Bei dieser Personengruppe reicht das Tragen einer FFP2 Maske, um trotz Kontakt nicht in Quarantäne zu müssen. Der Hintergrund für dieses Vorgehen ist natürlich, dass nicht zu viel med. Personal und Pflegepersonal aufgrund von Quarantänemaßnahmen ausfallen darf. Es gab noch weitere Verschärfungen: Die max. Kontaktzeiten die bisher noch keine Quarantäneanordnung nach sich zogen, wurden verkürzt. Von max. 15 Minuten „face to face“ Kontakt auf max. 10 Minuten. Usw.

Vor wenigen Tagen wurde ja nun von unserem Gesundheitsminister verkündet, dass es Erleichterungen für Geimpfte geben soll. Unter anderem, dass diese als Kontaktperson nicht mehr unter Quarantäne gestellt werden müssen. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass man auch hier durch die Verschärfung der Vorgaben einerseits und durch die Gewährung von Vorteilen für die Geimpften andererseits, noch einen Anreiz mehr schaffen möchte, um sich impfen zu lassen.

Natürlich ist auch unter der jetzigen Situation nicht alles schlecht an meiner Arbeit:

Es gibt nette Anrufer mit denen man sich gut unterhalten kann, die auch uns Mitarbeitern gegenüber freundlich und empathisch sind. Es gibt skurrile und lustige Gespräche, die auch immer wieder für leichte und heitere Momente sorgen. Kollegen, die mir menschlich wichtig sind und mit denen ich so lange gerne zusammengearbeitet habe.

Ab und zu ergibt sich die Gelegenheit, dass ich jemanden warnen kann, wenn ein Anrufer (nennen wir ihn Denunziant) irgendeinen Regelverstoß „melden“ möchte und bei mir nachfragt, wie und wo er das am besten tun könnte. Ich warne dann anonym mittels eines Briefes oder eines Anrufes mit unterdrückter Nummer.

Ich freue mich, wenn ich merke, dass ich vielleicht ein klein bisschen dazu beitragen konnte, bei einem Anrufer die Angst zu vermindern.

Und bei fast allen Anrufern steht Angst im Hintergrund:

Die Angst vor dem Virus, die Angst nicht schnell genug geimpft zu werden, die Angst irgendeine Vorgabe nicht richtig verstanden zu haben und etwas falsch zu machen und dann von anderen stigmatisiert zu werden oder ein Bußgeld bezahlen zu müssen. Dann gibt es Anrufer die Angst haben, dass sie vielleicht als unbemerkt asymptomatischer „Ausscheider“ jemanden infizieren könnten, der dann im schlimmsten Fall an einem schweren Verlauf sterben könnte.

Ich versuche alle Ängste ernst zu nehmen – Menschen haben ihre Erfahrungen und ihre Gründe für ihre Ängste und es steht mir nicht zu, hier eine Wertung vorzunehmen. Natürlich fällt dies nicht immer leicht. Wenn z.B. eine gesunde 30-jährige Frau anruft und mir erzählt, dass sie sich aus Angst vor einer Infektion, seit März 2020 nicht mehr in den Supermarkt wagt und sich deshalb alle Lebensmittel über Amazon liefern lässt. Ich respektiere ihre Angst und nehme die Anruferin ernst. Ich habe sie dann gefragt, ob denn in ihrem Bekanntenkreis jemand wäre, der schwer an Covid erkrankt oder sogar gestorben sei. Nein, natürlich nicht.

Ich habe diese Frage schon sehr häufig Anrufern gestellt und bisher habe ich darauf noch nie die Antwort „ja“ bekommen. Wenn ich dann weiter frage, ob man denn jemand im Bekanntenkreis kenne, der im letztem Jahr an etwas Anderem verstorben sei, dann kommt meinst eine Aufzählung – Herzinfarkte, Krebserkrankungen, ja – auch Suizide. Es fehlt wie überall die Verhältnismäßigkeit und die Einordnung in uns bekannte Lebensbezüge.

Manchmal ergeben sich auch längere, schöne Gespräche und ich lasse die Menschen dann einfach erzählen, wenn ich merke, dass ihnen das gut tut. Das sind die wenigen Situationen, die noch annähernd mit meiner eigentlichen Profession zu tun haben.

Wenn man in Zeiten von Corona von einer „vulnerabler Gruppe“ spricht, dann ist das immer im Zusammenhang mit einer besonderen Gefährdung hinsichtlich einer Infektion mit schwerem Verlauf also z.B. alten Menschen in einem Pflegeheim. Was man nicht oder viel zu wenig beachtet ist, dass viele Heimbewohner, also die, die man eigentlich schützen möchte, durch die massiven Einschränkungen in ihrer Tagesstruktur, ihren Lebensmut und Lebenswillen verlieren. Sie können nicht verstehen, warum z.B. ihre Angehörigen sie nicht mehr ungehindert besuchen, wieso Gruppenangebote nicht mehr stattfinden können. Ein Einrichtungsleiter hatte mir dies kurz nach Weihnachten in einem Gespräch auch so bestätigt. Er meinte, dass bei ihm in der Einrichtung keine Personen an Corona gestorben wären, dass es aber mehr Todesfälle als üblich gäbe, weil die Bewohner durch die ihnen auferlegten Einschränkungen den Lebenswillen verloren hätten. Jeder der in irgendeiner Form – sei es familiär oder beruflich – mit Demenzkranken zu tun hat weiß, wie wichtig hier menschliche Zuwendung, Körperkontakt und nonverbale Kommunikation ist, dass man Menschen mit fortgeschrittener Demenz oft nur noch damit erreichen kann.

Vulnerabilität war auch in der sozialen Arbeit schon immer ein Begriff. In diesem Zusammenhang meinte man Individuen und Gruppen die z.B. eine stärkere seelische Verletzlichkeit mit sich bringen. Menschen in Lebenskrisen, Menschen mit Suchterkrankung, Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Auch Kindern und Jugendlichen sind in verschiedenen Entwicklungsphasen besonders vulnerabel. Im Wissen um diese Vulnerabilität ging es mir in der Prävention immer darum, Resilienz zu fördern. Egal ob in der Suchtprävention, in der Gesundheitsförderung, oder bei Veranstaltungen zur Förderung der seelischen Gesundheit. Ist das jetzt alles nicht mehr wichtig? Welche Art von Gesundheit soll hier geschützt werden? Oder geht es hier vielleicht gar nicht mehr um Gesundheit?

Ein weiteres Ziel unserer Präventionsveranstaltungen war es, Menschen zu ermutigen sich professionelle Unterstützung zu holen, wenn sie alleine ihre Probleme nicht mehr bewältigen können. Bei uns im Bezirk gibt es sehr gute niederschwellige Hilfsmöglichkeiten und ein stabiles Beratungsnetzwerk. In „normalen“ Zeiten hatten wir im Psychosozialen Beratungsdienst häufig Anrufe von Menschen, die für sich oder Angehörigen einen Gesprächstermin vereinbaren wollten. Diese Anfragen finden kaum mehr statt. Ich habe noch keine wirklich gute Erklärung dafür gefunden, warum das so ist. Nachdem die Psychiatrien und Fachkliniken aber überlastet sind vermute ich, dass niederschwellige Ansätze während Pandemiezeiten mehr oder weniger ausgeblendet werden. Ich frage mich, was derzeit aus den vielen Menschen wird, die z.B. ein Suchtproblem haben, wenn deren stützendes soziales Umfeld und stabilisierende Gruppen wegbrechen? Ob online Treffen von Selbsthilfegruppen ein adäquater Ersatz sind, sei dahingestellt. Aber vielleicht ist es ja besser als nichts.

Ich fürchte, dass sich viele Problemlagen in der langanhaltenden sozialen Isolation chronifizieren. Menschen mit Depression, Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund bei denen derzeit der Spracherwerb stagniert, Kinder in schwierigen familiären Verhältnissen usw. Manches lässt sich auch nicht irgendwann einmal nachholen.

Bei diesem anhaltenden Angst- und Stressniveau sind wir alle irgendwann vulnerabel. Die Einschränkungen treffen uns alle und ich bemerke in meinem privaten und beruflichen Umfeld schon länger diesen Nebel von gedrückter Lebensfreude.

Im Frühjahr 2020 dachte ich zunächst auch noch, dass es sich um eine gefährliche Pandemie handeln würde und ich fand es gut und richtig, dass man erst einmal sehr vorsichtig war. Seit Jahren wurden wir ja schließlich gewarnt, dass irgendwann eine weltweite Pandemie kommen würde. Ich glaubte, was wir alle glauben sollten. Meine ersten Zweifel kamen auf, als ich im Mai 2020 das Strategiepapier „Wie wir Covid 19 unter Kontrolle bekommen“ des Bundesinnenministeriums gelesen hatte. Eine Strategie, die darauf aufbaut die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, statt Zuversicht zu verbreiten? Ich hatte auf eine Kampagne der Bundesregierung gehofft, die darüber aufklärt, wie Menschen z.B. durch Sport, gesunde Ernährung etc. ihr Immunsystem stärken können!

Ich bin noch immer dafür, dass Menschen mit Vorerkrankungen vor einer Infektion mit Coronaviren geschützt werden müssen, wie vor anderen Viren und Beeinträchtigungen auch. Wenn die Nutzen-Risiko Abwägung ergibt, dass eine Impfung diese Personen schützen kann und sie das selbst auch möchten, dann halte ich das für eine Option. So wie wir in der Vergangenheit auch damit umgegangen sind: Wer sich impfen lassen will, soll sich impfen lassen. Wer für sich entscheidet, dass er das nicht möchte, darf dadurch keine Nachteile haben. Wieso sollte dies nun anders sein?

Wie sich gezeigt hat, handelt es sich ja nicht um einen Killervirus und das Risiko an Corona schwer zu erkranken oder gar zu sterben, ist für den größten Teil der Bevölkerung extrem gering. Von einem ärztlichen Kollegen habe ich die Auskunft bekommen, dass beim örtlichen Klinikum die Lage weder besonders angespannt noch dramatisch sei, zumindest nicht wegen an Covid19 erkrankter Personen.

Es gibt leider auch bei uns im Team eine Spaltung im Umgang mit der gesamten Krise und man ist vorsichtig, wem man was sagt. Es ist wie überall in der Gesellschaft.

Ich habe mich entschieden mich nicht impfen zu lassen. Ich bin nicht von der Notwendigkeit einer Impfung überzeugt. Und ich werde mich nicht impfen lassen, nur um einen Teil meiner ursprünglichen Rechte wieder zu bekommen! Bisher dachte ich, dass ich spätestens dann kündige, wenn mir eine Impfung zur Auflage gemacht wird, um vielleicht irgendwann wieder meiner ursprünglichen Tätigkeit nachgehen zu können. Aber ich merke seit einigen Wochen, dass ich schon vor dieser „roten Linie“ einen Schlussstrich ziehen möchte. Dieser andauernde Spagat zwischen meinen Wertvorstellungen und dem was ich nach außen vertreten muss, kostet unglaublich viel Energie.

Ich persönlich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst vor diesem Virus. Ich habe ein Immunsystem das mich in meinem bisherigen, nicht mehr ganz jungen Leben, gut geschützt hat. Es gab zwei Fälle in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, die sich gleich im April 2020 infizierten und auch starke Symptome hatten. Sie sind aber wieder vollständig gesund und nehmen keinerlei Langzeitfolgen an sich wahr. Ich habe einige Bekannte und Verwandte die schon eine Impfung erhalten haben, teilweise berichten sie von starken Nebenwirkungen durch die Impfung.

Mir macht es Angst, wenn ich sehe, was sich innerhalb eines Jahres in dieser Gesellschaft verändert hat. Wo bleibt die Menschlichkeit, die Menschenwürde, die Selbstbestimmung? Dieser völlige Abbau von Kultur, der vielen Künstlern nicht nur die finanzielle Existenz entzieht, sondern auch einen Teil ihrer Identität. Die wirtschaftlichen Schäden bei so vielen Betrieben. Was ist geschehen mit dem Recht, die Meinung frei zu äußern, ohne gleich einen Stempel einer rechten Gesinnung oder als unsolidarischer Coronaleugner aufgedrückt zu bekommen? Dass sich in so kurzer Zeit eine tiefe Spaltung der Gesellschaft ergibt, hätte ich nie für möglich gehalten! Ich halte das für sehr gefährlich und mache bei dieser Spaltung nicht mit. Ich halte die Betitelung von Menschen mit Begriffen wie „Schlafschafe“, „Coronazis“, „Covidioten“, „Gutmenschen“ usw. für sehr schädlich, weil dies letztlich die Gräben nur noch weiter vertieft. Ich versuche im Gespräch zu bleiben mit Menschen, die meine Meinung nicht teilen. Grundvoraussetzung hierfür ist allerding, dass mein Gegenüber auch meine Meinung respektiert. Unter diesen Voraussetzungen halte ich den Austausch für sehr wichtig.

Ich mach da nicht mehr mit!“ heißt ein Format von Gunnar Kaiser und ich trage diesen Satz seit einiger Zeit als konstantes Hintergrundrauschen in meinem Kopf mit mir herum. Ich zolle jedem, der den Mut findet ein öffentliches Statement abzugeben, höchsten Respekt und bewundere den Mut!

Mich haben die „Mutigmacher“ ermutigt mich – wenn auch anonym – zu äußern und ein paar Einblicke in die Situation zu geben, wie ich sie seit März 2020 am Gesundheitsamt erlebe. Wenn ich hier meine Identität preisgeben würde, wäre mein Arbeitsplatz mit großer Sicherheit in Gefahr und das kann ich mir jetzt im Moment einfach nicht leisten.

Ich überlege seit Wochen, welche Alternativen ich habe. Meine Motivation mich bei einer anderen Beratungsstelle z.B. bei einem freien Träger zu bewerben ist gering, weil ich dort – meiner pessimistischen Einschätzung nach – in absehbarer Zeit mit dem Erfordernis einer Impfung konfrontiert werde. Mein Beruf ist naturgemäß ein „Kontaktberuf“ und fast alle Menschen mit denen ich in der sozialen Arbeit zu tun habe, gelten mittlerweile als durch Covid 19 besonders Gefährdete.

Auch wenn ich im Moment noch sehr unklare Vorstellungen davon habe, wie es für mich beruflich weitergehen kann, steht für mich fest, dass ich meine derzeitige Tätigkeit so bald wie möglich aufgeben werde, da ich sie nicht mehr mit meinem Gewissen und mit meinen Wertvorstellungen in Einklang bringen kann.“

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

Corona – auf der Suche nach der Wahrheit


Bitte AUF das Bild klicken, um die Dokumentation anzusehen!!!

Exklusiv für ServusTV macht sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler, wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten, mit neuen Perspektiven auf die Pandemie und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona.

Der Linzer Professor DDr. Martin Haditsch ist ein ausgewiesener Experte, weltweit vernetzt, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin, Virologie und Infektions-Epidemiologie.
Er will sich nicht mit den gängigen Einschätzungen und Lösungen im Kampf gegen die Corona Pandemie zufrieden geben. Deshalb macht er sich exklusiv für ServusTV auf eine Reise zu führenden Wissenschaftlern und Medizinern.

Wie den amerikanischen Nobelpreisträger Michael Levitt. Levitt hat den Bundesstaat Florida beraten und eine Strategie entwickelt, die für Aufsehen gesorgt hat: Schulen wurden hier bereits seit Ende vergangenen Sommers normal geöffnet und die Arbeitslosigkeit liegt mit 4,8 Prozent deutlich unter dem mehr als doppelt so hohen US-Schnitt. Eine Erfolgsgeschichte.

In Hamburg trifft er Professor Roland Wiesendanger. Er hat mit seinen Aussagen zum Ursprung des Corona Virus für Aufsehen gesorgt. Nachdem er den Ausbruch des Virus aus einem Labor als die einzig gültige Theorie bezeichnete, sah er sich einer breiten medialen Schmutzkampagne ausgesetzt. Erstmals und exklusiv für ServusTV spricht er in einem langen Fernsehinterview über seine Theorie zum Ursprung der Pandemie.

Eine echte Sensation initiiert Professor Haditsch nach einem persönlichen Treffen mit Dr. Pierre Kory. Kory kämpfte als Lungenfacharzt im Epizentrum der Pandemie in New York gegen den Virus.
Entgegen aller Vorschriften setzte er Ivermectin zur Therapie ein und rettete tausenden Erkrankten das Leben. Eine Behandlungsmethode, welche in Europa noch immer von der EMA verhindert wird.
Doch Professor Haditsch bittet seinen Grazer Kollegen Kurt Zatloukal das Medikament unter experimentellen Bedingungen zu testen. Mit einem überraschenden Ergebnis!

Gruß an die Erwachten

TA KI

Boris Reitschuster – Durchsuchungsaktion bei Weimarer Richter – 26.04.2021


Nach Entscheidung gegen Masken in Schulen: Durchsuchungsaktion bei Weimarer Richter

Laut und regelmäßig kritisiert die Bundesregierung rechtsstaatliche Defizite in Ländern, denen sie politisch nicht über den Weg traut: Insbesondere in Polen und Ungarn. Der Tenor: Die Unabhängigkeit der Justiz sei dort nicht gewährt, kritische Richter gerieten unter Druck. Umso erstaunlicher ist eine Nachricht, die jetzt aus Weimar kommt. Am Montagmorgen gab es eine groß angelegte Untersuchungsaktion gegen Christian Dettmar, den Richter in Weimar, der eine weit beachtete Entscheidung gegen die Corona-Maßnahmen fällte und in einem konkreten Fall die Pflicht zum Maskentragen und zu Schnelltests in Schulen für rechtswidrig erklärte. Nach Angaben seines Anwalts durchsuchten Ermittler sowohl das Büro des Richters als auch sein Auto und sein Haus. Gegen ihn wird wegen des Anfangsverdachts auf Rechtsbeugung ermittelt. Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass sich der Richter einer Beugung des Rechts schuldig gemacht habe, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt am Montag mitteilte. Sein Handy wurde beschlagnahmt. Kritiker sehen darin einen „Willkürakt“, einen „Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz“ sowie den Versuch, andere kritische Richter einzuschüchtern und zu verängstigen. Die Staatsanwaltschaft sieht indes „Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte willkürlich seine Zuständigkeit angenommen hat, obwohl es sich um eine verwaltungsrechtliche Angelegenheit handelte, für die ausschließlich der Verwaltungsrechtsweg eröffnet ist“. In den großen Medien wird über die Ermittlungen berichtet, nicht jedoch über die Durchsuchungs- und Beschlagnahme-Aktion.

Laut Dettmars Anwalt Gerhard Strate wirft die Staatsanwaltschaft dem Richter vor, gegen Paragraf 1666 („Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“) des Bürgerlichen Gesetzbuchs verstoßen zu haben. Die Vorschriften in Absatz 4 dort besagen aber, dass ein Familiengericht auch bevollmächtigt ist, „auch Maßnahmen mit Wirkung gegen einen Dritten“ zur Abwendung von Gefahren für Kinder zu treffen. Richter Dietmar sei davon ausgegangen, dass mit „Dritten“ auch öffentliche Institutionen wie Schulen gemeint seien. Dies sei eine eine „absolut vertretbare Position““, so der Anwalt.

Der Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses Marcel Luthe (bis Oktober FDP, jetzt Freie Wähler), kommentierte die Nachricht wie folgt: „Im Gegensatz zu Richtern sind Staatsanwälte nicht Teil der unabhängigen Judikative, sondern der politischen Weisungen unterliegenden Exekutive. Mir will doch niemand aus dem Kabinett von LINKE/SPD/Grüne erzählen, die Maßnahme – ein unfassbarer Angriff auf die richterliche Unabhängigkeit – sei nicht vorher mit der politischen Hausleitung rund um den Grünen Justizminister Adams abgestimmt gewesen? Gibt es da einen Untersuchungsausschuss oder schläft Thüringen?“

Der Richter Dettmar hatte entschieden, dass die Pflicht zum Maskentragen, zum Einhalten von Mindestabständen und zu Schnelltests an Schulen eine Gefahr für das geistige, körperliche oder seelische Wohl des Kindes darstellt. Und zwar so gravierend, dass sich ohne ein Einschreiten eine erhebliche Schädigung von Kindern mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt. Der Richter erklärte in seiner Entscheidung: „Eine solche Gefährdung liegt hier vor. Denn die Kinder werden insbesondere durch die Pflicht, während der Schulzeit Gesichtsmasken zu tragen und Abstände untereinander und zu weiteren Personen einzuhalten, in ihrem geistigen, körperlichen und seelischen Wohl nicht nur gefährdet, sondern darüber hinaus schon gegenwärtig geschädigt. Dadurch werden zugleich zahlreiche Rechte der Kinder und ihrer Eltern aus Gesetz, Verfassung und internationalen Konventionen verletzt. Das gilt insbesondere für das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und auf körperliche Unversehrtheit aus Artikel 2 Grundgesetz sowie für das Recht aus Artikel 6 Grundgesetz auf Erziehung und Betreuung durch die Eltern (auch im Hinblick auf Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und von Kindern zu tragender ‘Gegenstände‘).“ Der gesamte Beschluss (Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21) umfasst 178 Seiten und ist eine Generalabrechnung mit den Corona-Vorschriften an Schulen. Sie finden Details hier.

Während etwa selbst die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ aus Italien schnell über das Urteil berichtete, war laut Google zunächst etwa bei den großen öffentlich-rechtlichen Sendern nichts erschienen. Später zogen die großen Medien, wohl notgedrungen, nach. Dabei betrieben sie zum Teil schon in der Überschrift Richterschelte und Framing im Sinne der Regierung. Etwa Focus Online: Dubiose Expertengutachten als Grundlage – Fragwürdiges Urteil: Amtsgericht Weimar untersagt Maskenpflicht und Tests an Schulen. Dieses Schweigen bzw. diese Richterschelte ist für eine demokratische Medienlandschaft überaus bemerkenswert. Auch bei T-Online stand schon in der Überschrift: „Fragwürdige Gutachter-Auswahl“. Weiter hieß es in dem Text: „Corona-Verharmloser sehen darin einen Meilenstein, aber in der Praxis dürfte sich trotz der spektakulär anmutenden Entscheidung nichts ändern.“ Neutral und so, wie es sich journalistisch gehört, berichtete die „Berliner Zeitung“, die als eines der wenigen großen Medien ebenso wie der Nordkurier aus Neubrandenburg immer wieder durch sachliche und kritische Berichte zur Corona-Krise auffällt.

Quelle

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Dekadenz – Jubelnd in den Untergang- Ein Film von Imad Karim


„Dekadenz – Jubelnd in den Untergang“ beschreibt den nach meiner Ansicht, absurden Zustand, in dem sich Europa und speziell hier Deutschland befinden. Der Film ist ein kurzweiliger Streifenzug durch die Zeitgeschichte des Nachkriegsdeutschlands. Er erzählt vom „langen Marsch der Sozialisten durch die Institutionen“ und den Warnungen davor durch FJ Strauß, von der deutschen Einheit, der nach Links gerückten Republik und vom schleichenden Verlust der Werte der Aufklärung. Ich hatte bereits 2016 mit den Dreharbeiten begonnen und musste diese 2017 aufgrund der intensiven Drehkosten abbrechen. Ende 2020 habe ich beschlossen, mit den Dreharbeiten fortzufahren, nach dem ich den wunderbaren Essay „Linker Ideologie-Fun-Park vor der Pleite“ des österreichischen Autors Werner Reichel gelesen habe. Werner Reichel stellte mir seinen Text freundlicherweise, kollegial und unentgeltlich zur Verfügung und so ist der Film heute am 25.04.2021 fertig geworden.

Meine Arbeit ist auf Ihre Unterstützung angewiesen: https://paypal.me/fernsehautor

oder durch direkte Überweisung: Imad Karim IBAN: DE22 6707 0024 0023 8840 02 BIC: DEUTDEDBMAN

Verwendete Quellen & Filmausschnitte: 3SAT Mediathek, Kultur trotz(t) Corona, 19.01.2021 ZDF, Freibeuter der Meere (1/3) Die Korsaren, 06.12.2015 Thüringer begrüßen Flüchtlinge am Saalfelder Bahnhof. Mediengruppe Thüringen Verlag GmbH, 06.09.2015 50 Friseure schneiden 300 Flüchtlingen die Haare, Ze.tt Zeit-Online, 14.09.2015 ARD, Tagesthemen 09.03.2021 Ehemaliger Flüchtling auf dem Weg in den Bundestag, Reuters 25.02.2021

Zwischen Feminismus und Grundlagenforschung: Wozu Gender Studies?: BR 09.02.2017 Völkerverständigung in Sachen Liebe: Ein Flirtkurs für Flüchtlinge: Der Spiegel, 29.01.2017 Kurse vom Flirtcoach Deutsche Freundin für Flüchtlinge: Euronews 28.06.2018 Omas gegen rechts: BR 28.06.2018 DIE ERFAHRUNGEN ZWEIER FLÜCHTLINGE MIT DISKRIMINIERUNG von FATEH KHODAMORADI: Youtube And Videowettbewerb, 31.05.2017 SOULTALK – Psychosoziale Beratung v. Geflüchteten f. Geflüchtete Kongregation der Schwestern des Erlösers Deutschland, warum afrikanische Migranten so schlecht behandeln: Blazemind Youtube, 03.02.2021 ISLAMISTISCHE GEFÄHRDER: Wie groß ist die Terrorgefahr in Deutschland? WELT Nachrichtensender. Checkpoint Charlie – Gate to Communism – U.S. Army in Cold War Berlin Youtube (US-Army Archiv) Werbe-Highlights der 50/60er Jahre, Youtube, picustla, 01.01.2012 Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik Deutschland, Youtube, Histoclips DAS WIRTSCHAFTSWUNDER – FILMSORTIMENT.de Die 68er Revolte: 06.10.2011 ZDF 68er-Bewegung ZDF Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke: Zu Protokoll, 03.12.1967 ARD/SWR Rudi Dutschke Podiumsdiskussion: 3SAT Die Geschichte der RAF: ZDF, 28.06.2020 Altkanzler Schmidt: „Terrorismus keine Chance“ ZDF BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordrhein-Westfalen Joschka Fischer wird Umweltminister in Hessen 1985: ARD Franz Josef Strauß über Rot Grün 1986: ARD Franz Josef Strauß gestorben: ARD, Tagesschau Tag der deutschen Einheit – Tagesschau vor 20 Jahren: ARD Vor 20 Jahren: Abzug der russischen Truppen: Spiegel TV, Der Spiegel Die Bundestagswahl 1998: Spiegel TV, Der Spiegel Vor 20 Jahren: Die Bundestagswahl 1998: Spiegel TV, Der Spiegel Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gewählt!: CDUTV, 2005 Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Energiepolitik: Bundesregierung Politik und Wirtschaft reagieren überwiegend positiv auf …Tagesschau, 22.07.2011 „Wir schaffen das“-Statement von Angela Merkel am 31.08.2015: Tageschau, ARD, 31.08.2015 Antifa DEMO Open borders in front of Merkel Bundestag / Refugees are welcome here 2015: Youtube, RafaVideoart, 04.02.2016 Angela Merkel wirft verächtlich die Deutschland Fahne weg – Deutschland Flagge: ZDF, MOMA Jan, Ska & Terry berichten aus der 1. Plenarwoche,

Juli 2014:

Youtube: Jan Philipp Albrecht

TV-Journalist Imad Karim

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Daran müssen wir uns nun gewöhnen??…


Schnittfehler bitte ich zu verzeihen, da ich neun Stunden auf der Demo filmte und erst gegen Morgen fertig wurde mit dem Schnitt des Streifens.

Es waren Szenen, die mich schockierten, die ich gestern auf der Demonstration gegen das Infektionsschutzgesetz in Berlin erlebte. Ich bin für gewöhnlich immer ein Verteidiger der Polizi. Aber was sich die Polizeiführung bzw. Innensenator Andreas Geisel (früher SED, heute SPD) und einzelne Beamte gestern erlaubten, war unfassbar und eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig. Faustschläge gegen auf den Kopf von Menschen, die auf dem Boden lagen, Schläge in den Bauch von Menschen, die abgeführt wurden, eine Rentnerin, die man einfach über den Boden zerrte. Ich selbst wurde gestern nicht Zeuge von Gewalt gegen Polizei, bis auf zwei, drei Gegenreaktionen bei Festnahmen im Affekt. Und bis auf massive Beschimpfungen in der aufgeheizten Stimmung. Es gab Bericht von Flaschenwürfen auf Beamte; und einige der anfangs Festgenommen machten auf mich den Eindruck, als seien sie gekommen, um zu randalieren – sie wirkten wie Fremdkörper in der Demonstration, und wie Provokateure. Es ist also durchaus möglich, dass hier zunächst die Polizei brutal angegangen wurde. Da können dann einzelnen Beamten schon mal die Nerven durchgehen. Aber dann müssen die Kollegen einschreiten, und die Führung – Polizeibeamte dürfen sich nicht an friedlichen Demonstranten und Journalisten mit Brutalität schadlos halten. Und solche Szenen erlebte ich wiederholt. Ja ich würde sagen – systematisch. Mir wurde – als ausgewiesener Presse-Vertreter, die Kamera aus der Hand geschlagen, ich wurde umgeschmissen – alles, damit ich die brutalen Szenen nicht fotografiere kann. Aber sehen Sie sich lieber die Szenen selbst an. Leider sind sie aufgrund des oft katastrophalen Netzes in der Hauptstadt teilweise sehr schlecht – aber man kann alles erkennen, was man erkennen muss. Die Szenen sind eine erschütternde Momentaufnahme aus einem Land, dessen Politiker und Medien sich selbst zum „besten Deutschland aller Zeiten“ erklärt haben. Die Bilder würden eher vermuten lassen, dass sie aus einem undemokratischen Land stammen.

Artikel 20 Absatz 4, dem Widerstandsrecht. Es ist für den Ausnahme- und Notfall gemacht und wird auch nur dann wirksam. Doch was heißt Notfall? Worum geht es eigentlich genau bei diesem Widerstandsrecht im Grundgesetz? Wer hat das Recht zum Widerstand? Und: Wann ist dieser legitim, wann nicht?

Mit Fäusten gegen die Demokratie – so brutal geht Berlins Polizei gegen Demonstranten vor

Boris Reitschuster

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(…)In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Gemeint ist die Ordnung der parlamentarischen Demokratie, des sozialen und föderalen Rechtsstaates, die in Artikel 20 Absatz 1 bis 3 genannt werden.

Der Widerstandsartikel richtet sich an die Bürger – ganz anders als die Regelungen, die gleichzeitig als Notstandsverfassung ins Grundgesetz eingefügt wurden. Während diese die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen stärken sollen, ermächtigt Artikel 20 Absatz 4 ausdrücklich die Bürger.

(…)

Quelle

Gruß an die Klardenker

TA KI

Le Carambolage – (Hans-Jörg Karrenbrock)


„Die Corona-Regeln sind wie die Straßenverkehrsordnung. Alle müssen sich ungefragt daran halten.“ – Stimmt das?

Die Corona-Regelungen basieren nicht auf einer ausgewogenen Abwägung aller Interessen. Sie sind mehrheitlich von oben bestimmt und vorgeschrieben worden.

Einen ausgeglichenen Entscheidungsprozess, wie es ihn etwa bei den Verkehrsregeln gibt, wo die Einsprüche aller Verkehrsteilnehmer Berücksichtigung finden, gab und gibt es nicht.

Wir steuern auf eine Karambolage zu, von der sich viele „Kleine“ nie wieder erholen werden. Herrscht auf der Corona-Straße etwa das Recht des stärker Motorisierten?

LebensGeschichten mit Hans-Jörg Karrenbrock

Hier das auf Youtube gelöschte Video von Hans- Jörg Karrenbrock bitte ansehen und weit verteilen:

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Regierung beschwichtigt: „Zwangstests nicht vorgesehen“


„Stimmt es, dass mit der Ergänzung eine weitere Einschränkung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit beschlossen werden soll?“

Bei der Antwort auf diese Frage kam die Bundesregierung heute auf der Bundespressekonferenz ziemlich ins Schleudern. Erst nach einigen Rückfragen gab es zumindest etwas Entwarnung.

Lesen Sie hier den Bericht zum Video:

https://reitschuster.de/post/regierung-beschwichtigt-zwangstests-nicht-vorgesehen/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

ICH MACH DA NICHT MIT!


Zwangstests und Impfausweise zum Einkaufen, für Zugang zu Bildung und zu Sport- und Kulturangeboten? Neusprech wie aus George Orwell’s „1984“? Ein falsches Verständnis von „Gesundheit“, „Solidarität“ und „Grundrechten“?

Ich mach da nicht mit!

Ulrich Beinert

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Das Milgram Experiment so aktuell wie nie


Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1961 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher Personen zu testen, autoritären Anweisungen auch dann Folge zu leisten, wenn sie in direktem Widerspruch zu ihrem Gewissen stehen. Der Versuch bestand darin, dass ein „Lehrer“ — die eigentliche Versuchsperson — einem „Schüler“ (ein Schauspieler) bei Fehlern in der Zusammensetzung von Wortpaaren jeweils einen elektrischen Schlag versetzte. Ein Versuchsleiter (ebenso ein Schauspieler) gab dazu Anweisungen. Die Intensität des elektrischen Schlages sollte nach jedem Fehler erhöht werden. Diese Anordnung wurde in verschiedenen Variationen durchgeführt. Das Milgram-Experiment sollte ursprünglich dazu dienen, Verbrechen aus der Zeit des Nationalsozialismus sozialpsychologisch zu erklären…..

syserrde

Gruß an die Erkennenden

TA KI

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