Das Wissen um die Sonnenwend ist sehr alt


Bei den Kelten ist die Sommersonnenwende unter dem Namen Alban Hevin bekannt. Sie sollen sage und schreibe 12 Tage und Nächte gefeiert haben. Die Anhänger der noch jungen Wicca Bewegung nennen das Fest Litha.

Der Mittsommer, wie das Fest auch genannt wird, gehört zu den vier großen Sonnenfesten im Jahreskreis. Ihr Pendant ist die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Sie liegt der Sommersonnenwende genau gegenüber. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  liegt genau zwischen der Winter- und Sommersonnenwende, die Herbst-Tagundnachtgleiche zwischen der Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Kirche konnte dieses heidnische Fest nicht ignorieren, es war fest in der damaligen Kultur der Heiden verankert. So tat sie, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegte, sie wandelte es in ihr eigenes Fest um, den Johannistag. Es war Johannis dem Täufer gewidmet und wurde auf den 24. Juni datiert. Noch heute sind die riesigen Freudenfeuer auch unter dem Namen Johannisfeuer bekannt. Die alte, heidnische Tradition jedoch konnte durch die Kirche bis heute nicht verdrängt werden. Im Gegenteil, mehr denn je suchen die Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln, möchten sie auf dem Alten Pfad wandeln.

 

Alte Stätten und Relikte

Die Feiern zur Sommersonnenwende gab es bereits, als an die Bibel noch nicht einmal zu denken war. Das lässt sich nicht so einfach aus dem kollektiven Gedächtnis streichen.

Nehmen wir einmal den Turm von Jericho. Er ist der älteste Turm der Welt und steht nun bereits seit 11.000 Jahren. In seiner unmittelbaren Umgebung steht der Berg Quarantal. Der Schatten seines Gipfels fällt zur Sommersonnenwende genau auf diesen Turm. Das fanden die Archäologen der Universität Tel Aviv heraus.

Stonehenge ist nicht ganz so alt wie der Turm von Jericho. Das Alter wird mit etwa 5100 Jahre angegeben. Der Steinkreis ist auch heute eines der bekanntesten Kultstätten der Welt. Stonehenge ist noch immer eines der Lieblingsplätze zur Sommersonnenwende.

Ein weiteres Relikt aus der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra (siehe Abbildung), welche die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen anzeigt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt.

Dies sind nur drei Beispiele aus der alten Zeit derer es viele gibt. Das Wissen ist tief in den Menschen verankert und niemand wird es löschen können, egal wie sehr es auch versucht.

Himmelsscheibe von Nebra

Alte Mythen rund um die Sommersonnenwende

Mittsommer ist ein Fest der Sonne und des Feuers. Es wird ausgelassen, nahezu ekstatisch gefeiert. War die Wintersonnenwende mit der Sorge vor der bevorstehenden, kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude. Die Menschen mussten sich nicht sorgen. Die Erde brachte die ersten Früchte hervor und alles stand in heller Pracht. Es herrschte Fülle und Überfluss. Die Sonnenwenden sind eng mit der germanischen, aber auch der keltischen Mythologie verknüpft.

 

Baldur, der germanische Sonnenkönig

Es ist der längste Tag des Jahres. Längst sind die Tage nicht so heiß, wie sie noch werden können. An keinem anderen Tag des Jahres wird die Sonne länger scheinen und ihre Kraft der Erde schenken. Hernach wird sie sich mehr und mehr zurückziehen. Die Schatten ihres Daseins werden von Tag zu Tag länger, bis zur Wintersonnenwende die Nacht den längsten Schatten wirft.

Der immer wiederkehrende Zyklus des Sonnengottes Baldur erreicht zur Sommersonnenwende seinen Höhepunkt.

Geburt und Leben des Baldur

Baldur ist der Lichtgott, der Gott der Sonne. Odin machte sich einst zu einer längeren Reise auf. Seine Brüder Wili und We übernahmen für diesen Zeitraum die Regentschaft. Sie übernahmen aber auch gleich Odins Frau Frigg und zeugten mit ihr einen Sohn, Baldur den Licht- und Sonnengott.

Baldur plagten schlimme Albträume. Immer wieder träumte er von seinem eigenen Tod. Er ertrug diese Last nicht länger und erzählte den anderen Asen von diesem furchteinflößenden Traum. Unter Yggdrasil, der Weltenesche hielten sie Rat was zu tun sei.

Odin wurde ausgesandt näheres zu erfahren, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein. Springen wir ein Stück vor in der Geschichte.

Baldur hatte einen blinden Bruder namens Hödr. Er schlug vor, dass alles in der Welt, alles Beseelte und alles Unbeseelte den Schwur leisten soll Baldur nicht zu schaden.

Frigg machte sich auf und nahm allen Dingen und allen Wesen den Schwur ab, nur eines „vergaß“ sie: Die kleine, zarte Mistel an einer Eiche.

Die Götter testeten den Schwur und warfen Wurzeln und anderes Gehölz nach Baldur, aber alles prallte an ihm ab. Sie wurden mutiger und warfen mit immer größeren Dingen nach Baldur und nichts geschah. Odin warf seinen Speer nach ihm, Thor seinen Hammer, aber alles prallte an ihm ab.

 

Baldurs Tod

Auf einem Fest zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende schossen sie wieder mit Pfeil und Bogen und anderem Gewerk auf Baldur. Loki nervte das alles wahnsinnig und er ersann eine List. Als alte Frau verkleidet suchte er Frigg auf und fragte, ob sie wirklich allen Dingen und Wesen den Schwur abgenommen hätte. Sie gestand schließlich, bei einer noch jungen Mistel auf den Schwur verzichtet zu haben.

Loki machte sich auf und holte die zarte, zerbrechlich wirkende Mistel. Zurückgekehrt gab er sie Hödr und überredete ihn damit nach Baldur zu werfen. Dies tat er schlußendlich und Baldur sank tot zu Boden. Er war von der Mistel durchbohrt.

 

Baldurs Wiedergeburt

Nach dem Tod Baldurs waren die Götter sehr verzweifelt. Frigg gab ihren Sohn aber nicht auf. Es gelang ihr nach langem Hin und Her ihren dritten Sohn Hermoðr zu überreden in das Totenreich zu reisen um mit der Totengöttin Hel zu verhandeln. Mit Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd, machte sich Hermoðr auf den Weg durch das Tor zum Totenreich. Niemand ist je durch dieses Tor zurück gekehrt. Das kluge Pferd Sleipnir indes sprang einfach darüber hinweg. So überredete Hermoðr die Totengöttin seinen Bruder Baldur wieder frei zu geben. Hel verlangte, dass alle Wesen und Dinge der Welt um Baldur weinen sollten, erst dann würde sie ihm seine Wiedergeburt gestatten.

Viel Zeit war vergangen, der Winter kratze bereits mit seinen kalten Krallen an der Tür. Frigg schickte abermals Boten in alle Lande aus. Alle weinten nun um Baldur außer Thöll, die Riesin. Wieder war es Loki der Listige, der seine Finger im Spiel hatte. Die Götter erkannten, dass er sich in die Riesin verwandelt hatte. Sie ergriffen Loki, zerrten ihn unter die Erde und fesselten ihn dort an einen Felsen. Erst bei Ragnarök, der Götterdämmerung gelang es Loki sich zu befreien.

Nun war Baldur aus dem Reich der Toten befreit, aber er hatte einen hohen Preis zu zahlen. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende wird er neu geboren, um dann zur Sommersonnenwende erneut zu sterben.

 

Cerunnos, der gehörnte Gott der Kelten

Bei den Kelten wird am Tag der Sommersonnenwende der Naturgott Cerunnos geehrt, welcher auch der Gehörnte genannt wird. In der griechischen Mytholigie ist der Gehörnte unter dem Namen Pan bekannt. Sein germanischer Name lautet Freyr.

Cerunnos ist der Herr der Tiere, der treue Begleiter der großen Erdgöttin. Seine Gottheit steht für viele Bereiche der irdischen Welt.

Er ist der Gott:

  • der Natur
  • des Waldes
  • der schöpferischen Naturkräfte
  • der Fruchtbarkeit
  • der Zeugungskraft
  • des Wachstums
  • der Reinkarnation
  • der Kreuzwege
  • der Krieger
  • der Liebe
  • des Wohlstandes und Reichtums.

Dem Gehörnten zu huldigen, bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen, als Teil des Kreislaufes in dieser Welt.

 

Keltischer Knoten

 

Alte Bräuche der Sommersonnenwende

In der Mittsommernacht, wenn sich die Sonne unter dem Horizont schlafen legt, werden große und kleine Feuer entfacht. Die Menschen tanzen um die Flammen und springen über sie hinweg. Das soll Glück bringen und vor Unheil schützen.

Die kleinen Kinder der alten Zeit wurden schnell krank und eine Krankheit führte nicht selten zum Tod. Sie wurden zur Mittsommernacht über das Feuer geworfen, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Ein über das Feuer geworfenes Kind, werde nicht so schnell krank, glaubten die Menschen der alten Zeit.

Neigten sich die Feste dem Ende entgegen, so nahmen die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer und trugen ihn nach Hause. Mit diesem Holzscheit wurde das eigene Heim gesegnet. In vielen Gebieten ist dieser Brauch noch heute so aktuell wie einst. Die Kultur der Heiden ist nie wirklich zerbrochen.

Die Sommersonnenwende ist ein Fest, dass tief in die Nacht hineinreicht. Um so später es wird, um so berauschender die Feier. Brennende Räder, gemäß einer uralten Tradition, werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Das Fest endet erst, wenn die ersten Vögel erwachen und der Morgen dämmert.

 

Die Kraft der Kräuter

Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Rittersporn und vor allem die Sonnenpflanze Johanniskraut. In der Nacht banden sie sich diese um ihre Hüften.

In ihren Haaren trugen sie Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit fördert.

Den Kräutern werden starke Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am kraftvollsten entfalten, wenn die Mittsommernacht auf die Nacht des Vollmondes fällt.

Die nackten, männlichen Tänzer banden sich indes einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften. Er sollte die Potenz erhöhen. Die Nacktheit in jener Nacht war übrigens heilig, sie war die Verbindung zum Ursprung des menschlichen Daseins.

Mit Hilfe der Kräuter wurde ein starkes Gebräu kreiert, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.

Rund um die Felder steckten die Menschen die sogenannten Wolfskräuter: Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Sie sollten dem Sonnengott Ehre erweisen.

Die Priester der Heiden, auch Bilwis Priester genannt, dienten dem Sonnengott Baldur. Zur Sommersonnenwende war es ihre Aufgabe die Felder zu segnen.

 

Die Wärme der Sonne

 

Ein kleines Mittsommer – Ritual

Nimm dir einen kleinen Leinenbeutel und fülle diesen mit Kräutern aus:

  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Eisenkraut
  • Gundermann

Besprich den Beutel mit deinen Sorgen, Ängsten und Problemen. Verbinde ihn und vergiss nicht, ihn mit zum Feuer zu nehmen.

Wirf den Beutel am Abend in die Flammen. So sollen deinen Sorgen und Ängste verbrennen und sich deine Probleme in Rauch auflösen.

Ist das Feuer klein genug, springe darüber hinweg.

Das ist nicht der Moment für waghalsige Experimente!

Spring nicht über das Feuer, wenn es für dich oder umstehende Personen gefährlich ist.

Dieser beherzte Sprung wird dich reinigen.

Mittsommer ist ein geselliges Fest. Es ist Brauch das Fest mit der Familie und / oder Freunden zu feiern.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss, aber sie erzählt auch eine andere Geschichte. Alles was jetzt in Fülle vorhanden ist, wird wieder verloren gehen. Alles was zu Tage kommt, wird wieder im Dunkel verschwinden. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt. Zelebriere das Leben und tanze durch die Nacht.

Quelle

liche Grüße an Alle- auch die Ahnen

TA KI

 

Interview mit Cobra durch PFC vom 3.Mai 2016 Teil 2


Hier ist der zweite Teil des Interviews:

Lynn – Cobra, was ist Reinkarnation?

COBRA  Reinkarnation geschieht einfach, wenn eine Seele in einen physischen Körper eintritt, und für eine gewisse Zeit in diesem Körper bleibt.

Richard – Was ist der Unterschied zwischen einem Aufgestiegenen Meister und einem Erleuchteten Meister?

COBRADies ist im Grunde das gleiche, aber es gibt feine Unterschiede. Ich würde nicht von einem Meister sprechen, sondern von einem aufgestiegenen Wesen, denn das Wort Meister ist ein zu sehr belastetes Wort. Ein aufgestiegenes Wesen ist ein Wesen, welches das Raum-Zeit-Kontinuum vollständig überwunden hat und keine Persönlichkeit mehr besitzt. Ein erleuchtetes Wesen ist ein Wesen, das eine Erfahrung dieses Zustandes gehabt hat, bei dem aber diese Erfahrung innerhalb der Persönlichkeit noch nicht vollständig stabilisiert ist.

Richard – Wie kann jemand einen Aufgestiegenen Meister oder ein Aufgestiegenes Wesen oder ein Erleuchtetes Wesen wählen, um mit ihm zu arbeiten?

COBRAIst es einfach eine Frage der Ausrichtung der Energie. Wenn du auf eine bestimmte Art von Energie ausgerichtet bist, wirst du dich höchstwahrscheinlich auf die Energie eines Wesen ausrichten, das die gleiche Art von Energie entwickelt hat. Sie können dir als Lehrer ein Stück deines Weges zeigen.

Richard – Was war die Mission Jesu Christi, die noch nicht erfüllt worden ist?

COBRADieses Wesen wollte die so genannte Wiederkunft oder die Offenbarung oder das neue Zeitalter oder das Event haben. Er hatte eigentlich erwartet, dass dies während seiner Lebenszeit auf dem Planeten Erde, während seiner Mission vor 2000 Jahren, geschehen würde, was aber natürlich nicht geschah.

Richard – Was braucht es, damit seine Mission erfüllt ist, das Event?

COBRADas Event, ja natürlich. Das Event wird das Zeitalter auf diesem Planeten, den Zyklus auf diesem Planeten abschliessen, und ein neuer Zyklus wird beginnen.

Richard – Was sind die 5 Elemente der Schöpfung? Sind wir alle durch die 5 Elemente erschaffen worden?

COBRADies ist nur eine willkürliche Beschreibung davon, wie die Schöpfung entstanden ist, somit werde ich diese Frage nicht auf eine traditionelle Weise beantworten.

Richard – Gibt es etwas, was du über die 5 Elemente der Schöpfung sagen kannst?

COBRADiese Frage habe ich soeben beantwortet. Es ist dies nur ein mögliches Verständnis oder eine mögliche Beschreibung wie es die Schöpfung getan, aber ich würde dem nicht vollständig zustimmen.

Lynn – Cobra, weisst du, wie viele Inkarnationen Jesus hatte.

COBRAEr hatte viele Dutzende von Inkarnationen vor seiner letzten vor 2.000 Jahren.

Lynn – Also war vor 2.000 Jahren seine letzte Inkarnation?

COBRAJa, es war seine letzte Inkarnation auf der Oberfläche dieses Planeten.

Lynn – Siehst du es so, oder gibt es einen Plan, dass er wieder in einem physischen Körper hier auf die Erde kommt?

COBRAEin Aufgestiegenes Wesen kommt nicht in einem physischen Körper zurück. Es erschafft sich ein Hologramm, das aussieht wie ein physischer Körper. Dieses Hologramm wird für andere Personen sichtbar. Es handelt sich um verdichtetes Licht. Es ist kein gewöhnlicher Körper.

Lynn – Für die Menschen scheint er aber physisch zu sein?

COBRAJa.

Richard – Nun Cobra, ich verstehe das so, dass Jesus das praktiziert und gelehrt hat, was uns derzeit als der 5-Elemente-Prozess bekannt ist, den wir von Meister Shirdi Sai Baba als Gabe erhalten haben, der als Avatar Sri Kaleshwar zu uns zurückgekommen ist. Stimmt es, dass der 5-Elemente-Prozess das ist, was Jesus als Grundlage für die Entwicklung seiner spirituellen Kraft und Fähigkeiten verwendet hat?

COBRAOkay, das ist wieder eine Frage, die auf bestimmten Ideologien beruht, auf bestimmten Auffassungen und ich kann diese Frage nicht im Kontext mit dieser Auffassung beantworten.

Lynn – Cobra, ist dir Shirdi Sai Baba, auch bekannt als Sai Baba von Shirdi bekannt (Ja). Kannst du uns etwas über ihn oder seine Rolle in der Schöpfung sagen?

COBRAAuch hierzu möchte ich sagen, dass es viele Gurus gibt, viele Lehrer, viele Entitäten, und dass es für diesen besonderen Guru und bezüglich der Lehrer und Gurus aus seiner Linie eine Menge von Informationen gibt die, so würde ich sagen, nicht korrekt sind. Ich ermutige deshalb die Menschen, die diese Dinge studieren, dass sie über die Frequenz-Grenzen hinausgehen, die sie in den Büchern finden. Und wenn sie in eine direkte Erfahrung mit diesen Wesen eintreten wollen, dass sie mit Offenheit und auch ohne irgendwelche vorgefassten Ideen, was sie erleben werden, eine solche Verbindung schaffen. Denn was sie erleben werden, könnte sie überraschen.

Lynn – Wir haben auch die Frage über Yogananda, Paramahansa Yogananda. Ist das analog? Wäre dein Hinweis ähnlich wie Sai Baba, was seine Rolle in der westlichen Zivilisation betrifft, bezüglich der Lehren für die westliche Zivilisation?

COBRADie über ihn hier verfügbaren Informationen sind viel zuverlässiger. Ich meine, dass das in diesem Fall kein so heikles Thema ist. Im Wesentlichen brachte er einige Lehren von Babaji in den Westen, einige Kriya-Techniken von Babaji, und seine Mission ist recht klar und verständlich und seine Energie nicht so kompromittiert und verzerrt, wie die Energien von einigen bestimmten Linien.

Lynn – Cobra, kannst du uns etwas über den Galaktischen Codex sagen und woher er kam?

COBRADer Galaktische Codex wurde vor vielen Millionen von Jahren durch die Zentrale Zivilisation, die in der zentralen Region der Galaxie entstanden ist, entdeckt. Diese Zivilisation entdeckte den Codex, als sie ein gewisses spirituelles Verständnis erreicht hatte, als sie die grundlegenden Gesetze der Schöpfung entdeckt hatte. Und dazu möchte ich noch sagen, dass jede Zivilisation, die eine gewisse Entwicklungsstufe erreicht hat, diesen Codex spontan auf der Grundlage des inneren Verständnisses der Natur des Universums akzeptiert. Es ist ein natürlicher, organischer Prozess, der auf einer gewissen Stufe der Reife einer jeweiligen Zivilisation geschieht.

Lynn – Du hast diese Informationen vor kurzem auf deiner Website gebracht. Es wurde in ein Youtube-Video von Smaly7 umgesetzt. Er hat einen absolut wunderschönen Job gemacht, wie er das Konzept des Galaktischen Codex in visuellen Bildern ausgedrückt hat, in verschiedenen Sprachen in Worte gefasst. Ich ermutige die Menschen, dass sie auf deiner Website oder jener von PFC [oder auf transinformation.net] sich dieses Video ansehen, in der eigenen Sprache, und dass sie dann die Petition zum Galaktischen Codex auf change.org signieren. Es ist wirklich schön. Möchtest du etwas hierzu sagen, Cobra?

COBRAIch möchte dem völlig zustimmen. Wenn Leute unterzeichnen möchten, können sie «Cobra – Portal 2012» googeln und unter den obersten der Blogposts ist der Blogpost über den Galaktischen Kodex und die Petition und das Situations-Update. Und dort kann man auf den Link change.org – Petition klicken. Dort kann man unterschreiben. Darunter haben wir zur Zeit die Videos in 11 Sprachen.

Hier kann man ihn auf Englisch ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=VcJHpZxdKPE

Und hier ist er in Deutsch:

Lynn – Für jene Menschen, die aktiver werden möchten und mit teilnehmen wollen an der planetaren Befreiung möchte ich hinzufügen, dass es 3 Dinge gibt, die sie tun können:

1) Meditiere mit uns jeden Sonntag um 7 Uhr GMT (21 h Mitteleuropäische Sommerzeit). Die Meditations-Anleitung findet man hier:

http://prepareforchange.net/participate/weekly-event-meditation-instructions/

Eine Anleitung in Deutsch gibt es hier:

http://trans-information.net/neues-video-fuer-die-woechtliche-eventmeditation/

2) Die Petition für den galaktischen Kodex unterschreiben: https://www.change.org/p/all-of-creation-we-now-invoke-the-galactic-codex-implementation-all-over-planet-earth-and-the-solar-system

3) Eine Event-Unterstützungsgruppe in deiner Nähe gründen

Siehe die Seite transinformation.net für Details für den deutschen Sprachraum.

Richard – Nun Cobra, ein Leser ist besorgt darüber, dass die Kohleindustrie in den USA und Australien heruntergefahren wird. In einigen Gegenden geht wegen der Kohle die Elektrizität aus. Ist das eine Taktik der Kabale um das Netz herunterzufahren? Ist das eine Taktik, um dann auch noch unser Finanzsystem zu beenden und die NWO einzuführen? Was kann deswegen getan werden?

COBRAEs geht nur um die Manipulation der Preise. Es ist ein Teil der Geschäfts-Strategien der Kabale, um mehr Geld zu verdienen.

Lynn – Cobra, wir haben mehrere asiatischen Leser die möchten, dass du über das Kumamoto-Erdbeben sprichst. Sie sagen, es gab seit dem 14. April eine Reihe von bedeutenden Erdbeben sowohl in Japan als auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt, und dass es noch weitere gibt in grossem Massstab. Sind diese Erdbeben künstlich?

COBRADiese Frage habe ich heute bereits beantwortet. Es gibt zwei Faktoren. Der erste ist der Eingriff der Kabale in die tektonische Plattenstruktur sowie die Anwendung von Skalar-Waffen, und der zweite ist die natürliche Aktivität der Galaktischen Zentralsonne, die seit April angestiegen ist, mit den Erdbeben als eine Reaktion darauf.

Lynn – Gibt es etwas das du dem japanischen Volk sagen kannst, um es zu trösten?

COBRAJa natürlich. Sie können Massen-Meditationen durchführen, um die tektonischen Platten in Japan zu beruhigen. Wenn sie das tun werden sich die tektonischen Platten beruhigen.

Richard – Es gibt Berichte über Kämpfe in Aleppo. Verliert das RM (die Widerstandsbewegung) die Kontrolle über dieses Gebiet?

COBRANein. Dies ist einfach nur ein Teil der Lösung des Konflikts in jener Region, denn die Situation dort ist noch nicht gelöst.

Richard – Was ist mit den Golan-Höhen? Dürfen die Israeli sie nach dem Event noch behalten?

COBRADies ist noch nicht entschieden, weil die Situation im Nahen Osten noch sehr instabil ist. Aber es ist bekannt, dass es nach dem Event eine drastische Umstrukturierung des Staates Israel geben wird und viele Veränderungen in jener Region. Viele Ungerechtigkeiten, viele Ungleichgewichte müssen angesprochen und gelöst werden. Dies wird erst nach dem Event durch einen friedlichen Verhandlungsprozess geschehen.

Richard – Warum hilft China nicht in Syrien?

COBRAChina hilft in Syrien in gewisser Weise. Nicht gerade in einer sehr sichtbaren Weise, aber es hilft Russland auf eine bestimmte Art, über die ich aber nicht sprechen will.

Richard – Die physischen Dimensionen scheinen sich zu erweitern, wenn sie starke Infusionen von Lichts erhalten. Kannst du deine Version dazu erläutern?

COBRAIch stimme dieser Aussage nicht zu.

Lynn – Haben die Edelmetalle Palladium und Platin spezielle okkulte Eigenschaften?

COBRAJa natürlich. Diese so genannten Edelmetalle haben sehr unterschiedliche und sehr starke okkulte Eigenschaften. Die Metalle der Platin-Gruppe verbinden uns vor allem mit unserem Seelenstern-Chakra und den noch höheren Chakren, mit den höherdimensionalen Körpern. Ich würde sagen, die höheren Platin-Metalle sind höhere Oktaven von Gold für jene, die geistig höher entwickelt sind. Sie können nicht von den durchschnittlichen Personen verwendet werden, da die geläuterte Frequenz dieser Metalle einfach zu hoch ist. Für eine spirituell weit fortgeschrittene Person können Metalle wie Platin, Palladium, Osmium, Iridium und ähnliche Metalle sehr effektiv sein, um in Verbindung zu treten mit ihrem eigenen Höheren Selbst und der eigenen ICH BIN Präsenz.

Lynn – Was würdest du über Silber sagen?

COBRASilber ist ein Metall, das unsere Energie-Körper beruhigt und harmonisiert.

Richard – Cobra, was geschieht mit der Göttin Dou Mu, die im Januar 2015 auf die Erde kam? Kannst du uns mehr über sie sagen und warum sie sich gerade jetzt für die Erde engagiert?

COBRASie kam, um die Göttinnen-Energie auf dem Planeten zu verankern. Sie kam aus einem anderen Sternensystem durch das Östliche Agartha-Netzwerk und befindet sich jetzt irgendwo in Asien, ich will nicht sagen wo genau. Sie ist dort anwesend, und sie hält die Energie der weiblichen Präsenz für den Planeten. Sie ist ein wirkliches, lebendes physisches Wesen in einem physischen Körper und wird vom Östlichen Agartha-Netzwerk unterstützt. Sie unterstützen ihren physischen Körper und sie kanalisiert jene Energien für den Planeten.

Richard – Ist sie auch ein Aufgestiegenes Wesen?

COBRASie kein so genanntes Aufgestiegenes Wesen. Sie ist ein lebender Mensch, der spirituell sehr hoch entwickelt ist, aber sie ist noch nicht aufgestiegen und lebt in einem physischen Körper.

Lynn – Meine Frage an Cobra ist ob du allgemeine Gesundheits- und Fitness-Tipps für die Oberflächen-Bevölkerung geben kannst, über das allgemein bekannte „esse gesund und bewege dich regelmässig“ hinaus. Weisst du, Cobra, etwas Spezielles, Spezifisches die Gesundheit betreffend, etwas über Therapien, Nahrungsmittel-Ergänzungen, Kräuter, Lebensmittel, Diäten, Flüssigkeiten, Fitnessübungen, Luftreinigung und andere Technologien, die eine optimale körperliche und mentale Gesundheit für den durchschnittlichen Erdoberflächen-Mensch schaffen kann, auch in der aktuellen Kultur und Umwelt?

COBRA Der Schlüssel hier ist Gleichgewicht. Es ist sehr einfach. Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Elementen, die du gerade angesprochen hast. Dies kann Harmonie für die Oberflächen-Bevölkerung bewirken. Und noch etwas, viel reines Wasser trinken, so rein wie man es finden kann.

Richard – Cobra, entsprechen die Vergewaltigungs-Anschuldigungen gegen Bill Cosby der Wahrheit, oder ist es eine durch die Kabale orchestrierte Hetze? Sorry, wenn dieses Thema belanglos scheint, aber meiner Meinung nach geht es hier um eine massive Kontrolle durch die Medienkonzerne – wenn es in der Tat ein Angriff der Kabale auf seinen Ruf ist.

COBRAEs ist ein Angriff der Kabale. Es ist eine übliche Taktik, die die Kabale anwendet auf jemanden, der sich nicht ihren Wünschen gemäss verhält.

Richard – Wenn ich noch schnell eine Folgefrage vorbringen kann: wie legt die Kabale fest, welchen Menschen sie töten will und welche Menschen „bloss“ in ihrem Ruf ruinieren?

COBRADas ist eben einer ihrer Taktiken, so wie ich es eben erwähnt habe.

Lynn – Warum muss eine Pyramide genau nach Norden, Süden, Osten und Westen schauen? Was ist der Unterschied zwischen einem nubischen Typ von Pyramide und dem Typ der Cheops-Pyramide, ist es nur der Winkel?

COBRAWenn eine Pyramide nach der Erde-Achse ausgerichtet ist, ergibt das den besten harmonischen Energiefluss, während sich die Erde um ihre Achse dreht. Der nubische Pyramiden-Typ hat einen anderen Winkel, der nicht mit den Grundsätzen der heiligen Geometrie übereinstimmt. Ich würde sagen, dass die grossen Pyramiden in Ägypten in Kairo sehr nahe an die idealsten geometrischen Eigenschaften heran kommen.

Richard – Können zwei Seelen den gleichen Körper besitzen?

COBRAEs ist möglich und es ist beim Besessenheits-Phänomen durchaus üblich, dann nämlich wenn ein bestimmtes Gastgeber-Wesen (Wirt) einer anderen Entität Platz macht und an ihre Stelle treten lässt.

Richard – Welche Vorteile hat dann dies?

COBRADa gibt es nicht viele Vorteile, sondern es geht eher um einen Kontrollmechanismus, den die Kabale und die dunklen Mächte verwenden, um die Bevölkerung zu kontrollieren.

Lynn – Sind Webseiten der Wahrheits-Bewegung [truth movement] und andere alternative News-Seiten nur Ablenkungen von der eigenen evolutionären Entwicklung auf der Reise zum Aufstieg und von der persönlichen Transformation?

COBRAAlles kann eine Ablenkung sein, oder es kann auch ein Werkzeug sein. Es kommt darauf an, wie du es verwendest.

Richard – Cobra, was ist die wahre spirituelle Bestimmung der Haare? Viele erleuchtete Wesen haben in der Regel lange Haare; Indianer glauben, dass ihre Haare ihnen spirituelle Kraft gibt. Ist das wahr?

COBRAJa. Haare sind wie Antennen, für das Senden und Empfangen von Energien.

Richard – Warum rasieren sich Mönche in der Regel ihre Köpfe?

COBRA Dies wurde durch die Archons vor sehr langer Zeit eingeführt, um die Mönche zu steuern und um ihre spirituelle Entwicklung zu unterdrücken.

Richard – Cobra, alle visuellen Darstellungen der Menschen der Inneren Erde, wie sie von Corey Goode beschrieben werden, sind bartlos. Ist das so?

COBRAIch habe nicht alle Bilder gesehen, die er freigegeben hat, und ich kann seine Ansichten zu den Zivilisationen der Inneren Erde nicht kommentieren.

Lynn – Welche Rolle spielen die Endzeit-Szenarien und die Wiederkunft Jesu für das kommende Event?

COBRAAus diesen Prophezeiungen heraus über das Ende des Zyklus und das neue Zeitalter wurden viele mentale Glaubenssysteme und weitere Prophezeiungen über die Änderungen auf diesem Planeten geschaffen, und alle sind sie ein Spiegelbild der Wahrheit. Es gibt einige Elemente von Wahrheit in allen von ihnen, und es gibt auch Verzerrungen. Wie genau was passieren wird werden wir sehen, wenn es passiert. Und dieses Jesus genannte Wesen hatte seine Rolle und wird seine Rolle haben, genau wie irgend jemand sonst auch. Wir alle zusammen kreieren dies in einer Weise, dass die bestmögliche Übereinstimmung mit dem Plan geschieht.

Richard – Cobra, es sind doch viele Menschen bereits ausserhalb der Schleiers gewesen: Astronauten, Militärpiloten, Teilnehmer an Weltraumprogrammen, an den geheimen Weltraumprogrammen? Was bedeutet dies für diese Menschen; welche Auswirkungen hat dies für sie?

COBRA Es ist ein doppelschneidiges Schwert. Erstens gibt es viele, die tiefe spirituelle Erfahrungen hatten, weil sie ausserhalb der Schleier waren. Zur gleichen Zeit versuchten die steuernden Kräfte ihr Bestes, um diese Erfahrungen zu unterdrücken und die Geheimnisse aufrecht zu erhalten. Also all jene Menschen, alle die Astronauten, wurden grossem psychischen Druck und starker Gedankenkontrolle unterworfen, um zu unterdrücken, was sie gesehen und erlebt hatten. Ein Astronaut zu sein war keine leichte Aufgabe. Sie hatten einige schöne Erfahrungen, und sie waren auch stark traumatisiert. Dies ist der Grund für das seltsame Verhalten der Astronauten. Es gibt einige berühmte Fälle von Astronauten, die vom Mond zurückgekehrt sind und schwere psychologische Probleme hatten aufgrund der psychischen und physischen (Mind-)Programmierung, der sie unterworfen wurden.

Lynn – Zu einem anderen Thema. Einer unserer Leser fragt bezüglich Männern und Frauen, die jungfräulich leben, ob dies einen spirituellen Wert für sie hat.

COBRAWenn jemand sich geführt fühlt in dieser Hinsicht, dann hat das selbstverständlich eine spirituelle Bedeutung für diese Person. Ich würde aber keine Ideologie unterstützen, die dies als Bedingung für das Erreichen eines bestimmten geistigen Zustands voraussetzen würde.

Richard – Ein Leser schreibt: Ich lebe in Deutschland in der Nähe der grossen HAARP-Anlage in Rostock und ich spüre die niedrigen Energien in der Nacht. Wie kann ich mich schützen und meine Energie vor und während dem Schlaf halten?

COBRASchenke diesen Einflüsse nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Halte dich schwingungsmässig verbunden mit der positiven Quelle, bemühe dich im Gleichgewicht zu bleiben und verbringe viel Zeit in der Natur.

Lynn – Cobra, ist Bernie Sanders vom Licht? Sind irgendwelche Kandidaten für die US-Präsidentschaft vom Licht?

COBRAIch würde in keinen dieser Kandidaten zu viel Hoffnung setzen, denn sie alle sind kontrolliert oder es ist geplant, dass sie von der Kabale kontrolliert werden, wenn sie gewählt werden.

Richard – Hat es eine spezielle Bedeutung, wenn ein Mensch als Albino geboren wird?

COBRAIch würde diesen speziellen Bedingungen keine besondere Bedeutung zumessen. Die Seele kann sich auf verschiedene Arten durch einen Körper ausdrücken, unter verschiedenen Bedingungen, und der genannte Ausdruck hängt nicht mit einer bestimmten Bedingung zusammen.

Lynn – Cobra, welche Rolle spielen die Mainstream-Medien bei der Verbreitung von genauen Informationen beim Event und bei der Offenlegung?

COBRA Wenn das Event geschieht, dann werden die Medien vom kontrollierenden Faktor, vom zensierenden Faktor befreit sein. Die Medien werden jene Informationen weitergeben, die freigegeben werden. Es wird eine geänderte Situation sein, nicht so, wie sie jetzt ist.

Lynn – Ist DNA-Manipulation eine übliche Praxis bei fortgeschrittenen Rassen, die dazu in der Lage sind?

COBRAIch meine, dass spirituell fortgeschrittene Zivilisationen über DNA-Manipulationen hinaus gewachsen sind, weil sie verstehen, dass Bewusstsein über der DNA steht und dass sich die DNA nach dem Bewusstsein richtet. Also sind sie mehr darauf konzentriert das Bewusstseins zu erweitern und dass sich ihre Körper an dieses erweiterte Bewusstsein anpassen. DNA-Manipulation ist ein sehr begrenztes Konzept; fortgeschrittene Zivilisationen haben sie komplett verboten.

Richard – Cobra, kannst du uns bitte etwas über Meister El Morya und die Grosse Weisse Bruderschaft erzählen?

COBRADieses aufgestiegene Wesen El Morya leitet Politiker und Menschen in Machtpositionen auf dem ganzen Planeten an. Und er hat eine sehr schwierige Aufgabe, weil Menschen in Machtpositionen in den meisten Fällen nicht in der Lage sind, mit der Macht umzugehen. Der russische Präsident Putin ist ein Beispiel, wo seine Mission erfolgreich war.

Richard – Kannst du uns etwas über die Grosse Weisse Bruderschaft (GWB) sagen.

COBRADer Begriff GWB beschreibt einfach aufgestiegene Wesen der männlichen oder weiblichen Polarität, die Inkarnationen auf der Erde durchlaufen haben und den aufgestiegenen Zustand erreicht haben und nun im Prozesses bei der planetaren Befreiung mithelfen. Dies wird bald der Fall sein.

Lynn – Hast du Informationen über die aktuelle Situation in Brasilien? Diese Person hier ist sehr besorgt, weil die Mehrheit der Menschen in Brasilien denken, dass der gewählte Präsident von der Macht entfernt werden muss. Du sagtest, dass die Kabale die BRICS-Staaten schwächen will, indem sie Brasilien zu destabilisieren versucht. Könnte diese Destabilisierung mit der Beseitigung der aktuellen, gewählten Präsidentin Dilma von der Macht erreicht werden?

COBRAEigentlich hat der Destabilisierungsprozess schon vor einiger Zeit begonnen und wird nun fortgesetzt. Und das Entfernen der derzeitigen Präsidentin ist nur ein Schritt in diesem Prozess. Ein Teil dieses Prozesses besteht darin, dass die Kabale die in der brasilianischen Regierung vorhandene Korruption missbraucht. Natürlich gibt es überall Korruption. Dies ist der erste Aspekt. Der zweite Aspekt ist, dass die Kabale immer die Fehler der lokalen Regierungen missbraucht, um die Regierungen zu destabilisieren. Was die Kabale tut, ist, dass sie noch mehr Korruption und noch grössere Verwerfungen einführt. Und das ist das, was jetzt in Brasilien geschieht. Und die Licht-Kräfte unternehmen bestimmte Schritte, um Brasilien wieder zu stabilisieren.

Lynn – Okay. Wir kommen nun ans Ende unserer Stunde, und wir haben noch viele weitere Fragen. Aber das passiert jeden Monat. Das ist nicht neu. Ich möchte dir Cobra für diese Stunde mit uns danken. Wir werden versuchen, dies wieder Ende des Monats zu tun, als eine Art Nachbereitung für den Mai. Ich danke dir, dass du mit uns warst.

COBRAGerne geschehen. Es war eine Freude, mit euch zu sprechen.

Lynn – Du hast die Schlussworte für unser Publikum.

COBRAJa, ich möchte sagen, dass zwar nicht viel auf der Oberfläche passiert, dass aber viele Dinge hinter den Kulissen geschehen. Es werden nicht viele Informationen freigegeben. Aber ich erwarte, dass im Mai die Dinge ein wenig interessanter werden.

Quelle: http://trans-information.net/interview-mit-cobra-durch-pfc-vom-3-mai-2016-teil-2/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Freiheit gibt es nicht geschenkt


Richard-Wagner-600x300Wir definieren Freiheit meist politisch. Dabei ist sie das Ziel unseres Daseins, indem wir den Egoismus überwinden und als selbstbestimmte, freie Menschen Gott gegenüberstehen.

„Denn selbst muss der Freie sich schaffen;
Knechte erknet` ich mir nur!“
                                                                                                                    (Wotan in: „Die Walküre“)

Ein Mensch, der nicht merkt, dass er ein gut genährter Sklave ist, wird nicht nach Freiheit streben. Sein Ich, das nur sich selbst bestimmend in Erscheinung treten kann, ist im äußeren Wohlbehagen eines empfangenden Konsumenten erstickt. Er lässt sich als Kreatur, als Objekt behandeln. Fühlt er sich darin auch noch glücklich, wird er gar zum erbittertsten Feind der Freiheit, die seine dumpfe Ruhe gefährden könnte. Er versäumt, ja verrät sein eigentliches Menschsein, seine innere Würde.

Vieles in der Gegenwart wird daraus verständlich. Die Entwicklung der Freiheit und ihre gesellschaftliche Realisierung setzen daher das Erfassen und die Erkenntnis des inneren Wesens des Menschen voraus, auf das jeder mit dem Wörtchen „Ich“ hindeutet. Wo kommt es her, und was ist seine Bestimmung?

Der innere Mensch hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Innere Entwicklung, die sich im äußeren kulturellen Geschehen ausdrückt, ist der Schlüssel zum Geschichtsverständnis. Die heute herrschende Form der äußeren Geschichtserzählung ist noch nicht sehr alt. Ihr ging in allen Völkern das Erzählen volks- und menschheitsgeschichtlicher Vorgänge in mythischen Bildern voraus, die einer Zeit entstammen, in der das Bewusstsein der Menschen nicht auf die äußere sinnliche Welt beschränkt war, sondern im Natur- und Menschenleben noch das Wirken höherer göttlicher Wesen wahrnahm. Diese höhere Erkenntnis wurde schließlich noch in den alten Mysterienstätten der Völker geschult und gepflegt. Und aus ihnen sind die mythischen Götter- und Heldensagen unter das Volk gebracht worden.

„Die Mythologie eines Volkes ist die exoterische Darstellung dessen, was in den Mysterienstätten an esoterischer Weltendramatik erlebt wurde“, war Richard Wagner überzeugt.[1]

Richard Wagners in Musik gehobene Entwicklungs-Dramatik

Wagner wusste, dass in den Mysterien diese Vorgänge auch in dramatische Handlungen, in heilige „Mysteriendramen“ umgesetzt wurden. In Griechenland traten diese noch mit einem Nachklang dieses Charakters in den Dramen von Aischylos und Sophokles in die Öffentlichkeit, woraus sich das heutige weltliche Drama entwickelt hat. Wagner erkannte, dass auch die Sagen der germanischen Mythologie tiefste geistige Entwicklungsvorgänge der Menschheit schildern, die in einzelnen mythischen Helden exemplarisch dargestellt werden. Sie in gleichsam musikalische „Mysteriendramen“ zu formen, die er daher nicht profan Opern, sondern „Bühnenfestspiele“ nannte, war sein tiefstes Anliegen.

Er konzentrierte in einer Neudichtung sprachlich und musikalisch die wesentlichen mythologisch-geistigen Ereignisse in dramatische Handlungsabläufe. Diese müssen natürlich mit sinnlichen Mitteln und Personen dargestellt werden; sie aber deshalb als platte psychologische oder symbolisch-politische Handlungsabläufe zu deuten, ist das große Missverständnis, dem die meisten Regisseure der Werke Richard Wagners in den heutigen Opernhäusern unterliegen und damit deren eigentlichen Sinngehalt mit oft absurden Ideologien zustellen.

Alles Wirken der Götter und widerstrebenden Mächte, das in der Mythologie geschildert wird, dreht sich um die Bildung und Entwicklung des Menschen zu einem freien Wesen. Aus der Substanz der Götter ist der Mensch hervorgegangen. Er ist ein Sohn der Götter, die ihre Kräfte hergaben und – eine deutliche Parallele zur biblischen Schöpfungsgeschichte – den Menschen sich ähnlich machten.

Der Ring der Persönlichkeit

Aber um selbständig zu werden, musste der Mensch in einen Prozess geführt werden, durch den ersich sukzessive von der heimatlichen göttlichen Welt absonderte. Dies geschah mit Hilfe des Zwerges Alberich und seines unterirdischen Nibelungengeschlechts, die selbst schon einen gewissen vormenschlichen Abschnürungs- und Verdichtungsprozess durchgemacht hatten, der aber mit einer gewissen Eigensucht verbunden war. Alberich, der lieblose Eigensüchtige, schmiedete aus dem Rheingold der Urweltweisheit einen Ring, durch den ihm „maßlose Macht“ und „der Welt Erbe“ verhießen ward: „das in sich selbst rundende, von der Umwelt sich abschließende Wesen der Egoität.“ (Oberkogler S. 67) Dies wurde von den Göttern benötigt, die Alberich den Ring abnahmen, wie es in dem Vorabendspiel „Das Rheingold“ zum dreiteiligen Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ geschildert wird. Der Ring der Egoität musste sich um den Menschen legen, ihn von der Umwelt abgrenzen, damit aber im Inneren der Persönlichkeit ein eigenes Bewusstsein aufleuchten konnte für das Unbegrenzte.

Alberich spricht in seinem Zorn einen Fluch über den Ring aus, der aber nichts anderes ist als die Prophezeiung der Folgen, die notwendig aus dem Egoismus hervorgehen werden: Machtgier, Furcht, Neid, Hass, Elend und Tod:

 „Wer ihn besitzt,
den sehre die Sorge,
und wer ihn nicht hat,
den nage der Neid!
Jeder giere
nach seinem Gut,
doch keiner genieße
mit Nutzen sein.
…Dem Tode verfallen,
fessle den Feigen die Furcht;
solang er lebt,
sterb` er lechzend dahin,
des Ringes Herr
als des Ringes Knecht. …“

Wotan (Odhin), der führende der Asen-Götter, verliert auch bald den Ring im Streit an die beiden Riesen Fafner und Fasold, die ihm Walhall bauen. Und auch diese zerstreiten sich. Fafner tötet Fasold und reißt den Ring nebst weiteren Schätzen an sich. Er verwandelt sich in einen furchtbaren Drachen, der sich in einer Höhle auf den Nibelungenschatz legt, um ihn gegen jedermann zu verteidigen.

Mit dem Abstieg in die irdische Persönlichkeit hat der Egoismus Einzug in den Schöpfungsprozess der Menschheit gehalten, kann aber sein ganzes zerstörerisches Potential noch nicht voll entfalten, solange die Menschen noch in göttlich inspirierten Blutsgemeinschaften gehalten und geführt werden, um ihr inneres Wesen allmählich zu stärken und auf die volle Selbständigkeit vorzubereiten. Einen deutlichen Einschlag zur weiteren Individualisierung beschreibt Richard Wagner in „Die Walküre“, dem ersten Hauptteil vom „Ring des Nibelungen“.

Der Noch-Nicht-Freie

Wotan zeugt als Wälse mit einer Menschenfrau Siegmund, den er zur kraftvollen Individualität heranerziehen will, damit er das Gruppenbewusstsein der Blutsbande überwinde. Schließlich verlässt Wotan ihn, auf dass er frei umherstreifend ganz auf sich allein gestellt sei. Gegen die Übermacht einer Sippe verliert Siegmund Waffen und Wehr und flüchtet im Dunkeln in ein Haus, das aber Hunding, einem seiner Feinde gehört, der des heiligen Gastrechts wegen dem Waffenlosen erst für den Morgen den Kampf ansagt. Da erinnert sich Siegmund, dass ihm sein Vater einst für die Not eine sichere Waffe verhieß. Hundings Frau, die sich als Siegmunds verschollene und verschacherte Zwillingsschwester Sieglinde entpuppt, zeigt ihm ein Schwert, das einst Wotan vor den versammelten Männern bis zum Heft in den Stamm einer Esche stieß: dem Stärksten allein sei es bestimmt. Doch niemand habe es herausziehen können. Siegmund zieht das Schwert mit einem gewaltigen Ruck aus dem Stamm und nennt es „Nothung“.

Der Vorgang ist von tiefer sinnbildlicher Bedeutung. Das Schwert ist in Sagen und Märchen immer Bild für die geistigen Fähigkeiten der Trennung und Unterscheidung, sowie der Entschlossenheit, des Mutes und der Initiative. In der modernen Rechtsprechung ist das Schwert daher Sinnbild objektiven Urteilens, Richtens und Entscheidens. So steht das Schwert für Bewusstsein und Kraft des menschlichen Ichs. Das Ziehen des Schwertes aus dem Stamm des Baumes versinnbildlicht so die Herauslösung des Ich-Bewusstseins aus dem Stammbaum des Blutes, der Blutsgemeinschaft (vgl Oberkogler S. 119). Wotan will Siegmund veranlassen, sein Denken und Handeln nicht mehr aus den Gesetzen der Sippe, sondern aus dem eigenen Ich zu bestimmen.

Die Geschwister verbinden sich in tiefer Liebe miteinander. Auf den Hintergrund dieser seltsamen, von Wotan herbeigeführten Geschwisterliebe einzugehen, würde hier zu weit führen. Noch in der Nacht fliehen sie gemeinsam aus dem Hause Hundings. Wotans Gattin Fricka, die Hüterin von Sitte und Gesetz, stellt in der Zwischenzeit Wotan wegen dieses Ehebruchs, der zudem noch mit einer Blutschande verbunden ist, heftig zur Rede. Wotan hält ihr die Notwendigkeit entgegen, den freien Menschen zu schaffen, das nicht ohne Brechung des Alten möglich sei:

„Not tut ein Held, der, ledig göttlichen Schutzes, sich löse vom Göttergesetz.“

Doch Fricka hält ihm vor, dass Siegmund gar nicht frei sei. Er tue nur, was Wotan an Kraft und Mut in ihn hineingelegt habe:

In ihm treff ich nur dich, denn durch dich trotzt er allein.“

Auch das Schwert, die Ich-Kraft, stamme von ihm, und die Not, die Siegmund zwang, sich seiner zu bemächtigen, habe er, Wotan, mit List herbeigeführt. Siegmund spricht in der Folge auch nie von seinem Schwert, er benutzt es als helfende Gabe des Vaters. Siegmund ist trotz aller Not nie „ledig des göttlichen Schutzes“, er hat sich noch nicht „gelöst vom Göttergesetz`“.

Wotan muss sich eingestehen: Siegmund ist noch nicht der Freie, den er sich ersehnte. Anlage und Keim des Ich kann er ihm verleihen, aber sich damit identifizieren, es im Inneren als er selbst kraftvoll erwecken und zum Bewusstsein bringen, kann nur der Mensch selbst. Doch wie soll aus einer Welt, in der alles Wesensoffenbarung und Werk der Gottheit ist, der Freie entstehen, der die Gottsubstanz zwar in sich trägt, aber nicht durch sie bestimmt wird? Wie soll er ein Sich-selbst-Bewegender sein, außerhalb des göttlichen Willens stehen, und doch diesen Willen aus Einsicht in die Weltenweisheit als den eigenen vollziehen? (Vgl. Oberkogler S. 141) In einem ergreifenden Monolog geht Wotan mit sich zu Rate und fragt sich schließlich:

Wie schüf` ich den Freien,
den nie ich schirmte,
der in eigenem Trotze
der trauteste mir?
Wie macht` ich den andren,
der nicht mehr ich,
und aus sich wirkte,
was ich nur will? – …
Zum Ekel find` ich
Ewig nur mich
In allem, was ich erwirke!
Das andre, das ich ersehne,
das andre erseh ich nie:
denn selbst muss der Freie sich schaffen;
Knechte erknet` ich mir nur!

Das höhere Selbst

Wotan beauftragt seine Lieblingstochter, die Walküre Brünnhilde, im bevorstehenden Kampf mit dem herannahenden Hunding Siegmunds Tod herbeizuführen und seine Seele in die Götterburg Walhall zu bringen. Nach dem germanischen Mythos hatten nur die tapferen Helden die Begegnung mit dem Todesengel, der sie nach Walhall leitete. Wer daheim auf dem Strohsack starb, musste zur Hel, in die Schatten der Unterwelt. Dies ist das Geschehen von außen betrachtet. Es besagte im Inneren, dass der Einzelne durch Tapferkeit, für die der Wert der Seele mehr bedeutet als Leib und Leben, die Unsterblichkeit erwarb, die ihm in der Gestalt der Walküre entgegenkam.

Er begegnete im Tode gleichsam seinem eigenen unsterblichen Wesen, seinem höheren Selbst, mit dem er sich vereinigte. Denn der Sündenfall, der auch in der germanischen Mythologie eine entscheidende Rolle spielt, hat den Menschen geteilt: in einen irdischen, Sünde, Krankheit und Tod unterliegenden Menschen, der nur ein wesenhaftes Abbild des in der göttlichen Welt verbliebenen höheren Wesensteiles ist, zu dem er nach dem Tode zurückkehrt.

In Brünnhilde herrscht ein großer Zwiespalt. Sie hat sich im Zuge der Evolution bereits von der unbedingten Hingabe an Wotans Willen zu lösen begonnen:

„Den du zu lieben stets mich gelehrt, … – gegen ihn zwingt mich nimmer dein zwiespältig Wort.

Hin und her gerissen folgt sie indessen bangen Herzens Wotans Befehl:

„Weh, mein Wälsung! Im höchsten Leid muss dich treulos die Treue verlassen.“

Sie verkündet Siegmund den Tod. Verzweifelt darüber, dass Sieglinde weiterleben und er so von ihr getrennt werden soll, sagt sich Siegmund von Wotan los. Dann will er lieber zur Hel als nach Walhall. Als er schließlich die schlafende Sieglinde und sich selbst töten will, verspricht ihm Brünnhilde tief ergriffen und voller Mitgefühl den Sieg über Hunding.

Damit hat sie sich vom unbedingten, fraglosen Gehorsam zur göttlichen Vaterwelt gelöst und mit dem Schicksal des Erdenmenschen verbunden. Der göttliche Wesenskern des Menschen hat sich aus dem bis dahin fraglosen Eingebettet-Sein in die göttliche Welt als ein Selbst zu verselbständigen begonnen – eine Voraussetzung dafür, dass der Erdenmensch sein höheres Selbst als sein Ich finden und in seiner Seele ein Bewusstsein von ihm entwickeln kann, um sich immer stärker damit zu durchdringen.

Wotan, dem das Ganze nicht verborgen geblieben ist, kann den Ungehorsam Brünnhildes nicht zulassen. Als Brünnhilde in einem blendenden Lichtschein Siegmund mit dem Schilde deckt und dieser zum tödlichen Streich gegen Hunding ausholt, erscheint Wotan und hält dem Schlag Siegmunds seinen Speer entgegen, an dem dessen Schwert in Stücke zerspringt. Dem jetzt Unbewaffneten stößt Hunding seinen Speer in die Brust. Wotan schaut schmerzlich auf Siegmunds Leiche, und von seiner verächtlichen Handbewegung gegen Hunding sinkt dieser tot zu Boden. Brünnhilde hat rasch die Schwertstücke und die ohnmächtig hingesunkene Sieglinde auf ihr Ross gehoben und flieht mit ihr vor dem sie wütend verfolgenden Wotan.

Wotan stellt Brünnhilde und schließt sie von Walhall aus. Er bannt sie auf einen Berg, wo er sie in einen tiefen Schlaf versetzt, aus dem sie nur der auf der Erde lebende Mann erwecken wird, der die flammende Waberlohe, die sie umgibt und schützt, durchdringen kann. Es ist im Grunde keine Strafe, sondern die Konsequenz des eingeleiteten evolutionären Prozesses. Brünnhilde handelt letztlich doch im Willen Wotans:

„Durch meinen Willen warst du allein: Gegen mich doch hast du gewollt; meine Befehle nur führtest du aus.“

Es geht um die Abnabelung des höheren Selbst des Menschen aus dem Schoß der Götter zu einer eigenen Entwicklung, die zu einer stärkeren Verbindung mit dem Erdenmenschen nötig wird. Doch nur der kann von unten zu ihr vordringen, der die Waberlohe, das Feuer der Begierden und Leidenschaften, die aus dem Egoismus aufsteigen, überwinden und das Göttliche in sich erwecken kann.

Siegfried, der freie Held

Sieglinde, die von Brünnhilde in einem Walde versteckt wurde, trägt aus der Verbindung mit Siegmund ein Kind unter dem Herzen. In der Höhle des Zwerges Mime, der die Hilfsbedürftige fand, bringt sie Siegfried zur Welt. Sieglinde stirbt bei der Geburt, so dass der Schmied Mime sich des Knaben annimmt und ihn aufzieht. Mime ist der verfeindete Bruder Alberichs und giert auch nach dem Ring, den der Drache Fafner hütet. Er will Siegfried dazu bringen, den Drachen zu töten und ihm den Ring zu gewinnen. Doch die einzige Waffe, die dazu taugte, wäre das Schwert, das Siegmund von Wotan erhalten hatte. Mime weiß nicht, wie die Teile wieder zusammenzuschmieden wären. Von Wotan, der bei ihm auftaucht, erfährt er:

„Nur wer das Fürchten nie erfuhr, schmiedet Nothung neu.“

Der Furchtlose ist Siegfried. Mime hat schon immer gestaunt, dass Siegfried keinerlei Angst und Furcht hat. In kindlicher Reinheit weiß er nichts von der Trennung der Welt in Gut und Böse. Nur wer die Furcht nicht kennt, kann das Ich-Schwert schmieden, sich selbst in höchster Stärke entfalten.

Siegfried zerfeilt die Teile Nothungs in lauter Eisenspäne, schmilzt sie ein und schmiedet selbst daraus das Schwert vollkommen neu. – Ein grandioses Bild: Das Ich des Menschen, substanziell göttlichen Ursprungs, ergreift sich, abgesondert von der göttlichen Welt, und bildet sich von innen her selbst. Es kann so die Unabhängigkeit von den Göttern erlangen und ihnen als ein Sich-selbst-Bestimmender, Freier gegenübertreten. Siegfried erfüllt die Sehnsucht Wotans. Er ist nicht mehr der von ihm „geknetete Knecht“, sondern die realisierte Hoffnung:

„Nur selbst kann der Freie sich schaffen.“

Siegfried tötet den Drachen, die furchtbare mystische Gestalt des Egoismus selbst, nicht als bloße konventionell verpackte Eigenschaft in der Seele des Menschen, sondern, losgelöst von jeglichem beschränkenden Zusammenhang, als nach außen projizierte wesenhafte Gestalt der „Macht an sich“, die ihren letzten Sinn in der hasserfüllten Vernichtung alles dessen findet, was außerhalb ihrer steht. Durch diesen Sieg kann ihm die verderbliche Kraft des Ringes, den er sich selbst unwissend ansteckt, nichts anhaben. Sie bewirkt bei ihm das Zu-sich-selbst-Finden, die innere Geschlossenheit seiner Persönlichkeit, die aber den Fluch, die Schattenseite der Egoität, nicht kennt. Dadurch ist Siegfried vorbereitet, zu Brünnhilde, seinem höheren Selbst, das nur auf innerem Wege im Geiste erreicht werden kann, durchzudringen und sich mit ihm zu vereinigen.

Ihre höhere Einheit spricht Brünnhilde mit den Worten aus:

„Du selbst bin ich, wenn du mich Selige liebst. Was du nicht weißt, weiß ich für dich; doch wissend bin ich nur – weil ich dich liebe. … Dein war ich von je! Dein werd ich ewig sein!“

Was Siegfried eins werden lässt mit seinem höheren Wesensteil und ihm dessen Welten-Wissen verleiht, quillt aus der Kraft der Liebe.

„Ihre höchste Liebes-Intensität muss die Menschenseele aufrufen, will sie sich mit dieser Sonnensphäre verbinden. Und höchste Liebeskraft ist es auch, die ihr dort zum Erlebnis wird.“(Oberkogler S. 256)

Die Tragik des Helden

Doch so lange der Mensch in einem irdischen Leib lebt, kann er nicht dauerhaft in der Sphäre seines höheren Ich bleiben. Er muss wieder zurück. Brünnhilde gibt ihm ihr Ross, uraltes Symbol hoher Weisheitskräfte. Siegfried schenkt ihr den eroberten Ring, wodurch er ihr überirdisches Sein mit der Endlichkeit seines irdischen Menschenwesens verbindet. Es wird alles darauf ankommen, ob Siegfried im Erdenleben die Erinnerung an sein höheres Wesen mit dessen Weisheit bewahren und es immer wieder in sich zur Geburt bringen kann.

Aber Hagen, der Sohn des Nibelungen Alberich, sorgt dafür, dass Siegfried ein Trank gereicht wird, der ihn Brünhild vergessen lässt. Sein Bewusstsein wird durch den Einfluss böser Mächte auf das rein irdische Geschehen reduziert. Es ist auch dem größten vorchristlichen Menschen nicht möglich, dem Einfluss des Bösen zu entgehen, das schließlich durch die Hand Hagens seinen Untergang herbeiführt. Das Böse zu überwinden, das ist Richard Wagners Überzeugung, wird erst dem Menschen möglich, der sich aus der Aktivität seines Ichs heraus mit den Christuskräften vollkommen durchdringt. Ihn stellt er in seinem letzten Werk, dem Parsifal, dar.

Parsifal ist der verchristlichte Siegfried, der nach seinen Wegen durch die Taten und Leiden des Erdentales die Verhärtungen des Egoismus überwunden hat und ein „aus Mitleid und Liebe Wissender“ geworden ist, der dem Mensch gewordenen Gott als freier Mensch gegenübersteht. Christus hat es selbst prophetisch ausgesprochen:

„Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, das habe ich euch zu erkennen gegeben“ (Joh. 15,15).

Die Besinnung auf diese tiefen Fragen des Menschseins ist – anders als vielleicht mancher glauben mag – von großer Bedeutung für das alltägliche Leben. Wer sich nicht als ein Knecht Gottes empfindet, wird es im staatlichen und wirtschaftlichen Leben erst recht nicht hinnehmen, ein Knecht anderer Menschen zu sein. Er wird Gemeinschaftsformen freier Menschen anstreben, jenseits von zerstörerischem Egoismus, von Macht und Anarchie. Sie sind keine Utopie, sondern als Entwicklungsziele im Menschen tief begründet.

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/05/14/freiheit-gibt-es-nicht-geschenkt/

Gruß an die freien Menschen

TA KI

Seid ihr eine Brücke zwischen zwei Welten?


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Christina Lavers, übersetzt von Stella
Are-You-a-Bridge-Between-Worlds-fb-330x206Viele von uns, die sich als erwacht erfahren, befinden sich momentan eher im Spagat zwischen zwei Welten. Die eine ist die alte Welt, diejenige, in der wir gross geworden sind. Diese Realität ist uns von oben auferlegt worden. In dieser Version wurde uns beigebracht, dass das Leben hart ist und es vieles gibt, wovor wir uns zu fürchten hätten. Es wird suggeriert, es wäre unerlässlich, der Autorität zu vertrauen und zu unserer eigenen Sicherheit hätten wir zu akzeptieren, dass wir von einer externen Instanz regiert (kontrolliert) werden. Versunken in diesem alten Paradigma schauen wir nach draussen und sehen tatsächlich so vieles, was diese düstere, einschränkende Perspektive verstärkt. Dies ist eine „der Hund frisst den Hund“ Welt, in der wir kämpfen und uns anstrengen müssen, um unser Stück des Kuchens zu erhalten oder zu behalten.

Im Kontrast dazu steht die neue Welt, welche sich für viele von uns anfühlt, als würde sie am Rand des unendlichen Horizonts plätschern, die auf Liebe, Authentizität und persönliche Souveränität basiert. Jene, die sich dazu entschieden haben, dem Flüstern, welches sanft in den Winden der inneren Landschaften weht, Aufmerksamkeit zu schenken und zuzuhören – entdecken die Weisheiten unserer Herzen und eine Wahrheit, die sich gut und richtig anfühlt. Obwohl diese mit der zunehmend synthetischen Aussenwelt nicht übereinstimmt. Wenn wir uns in dieser neuen Welt erden, dann erkennen wir, dass unser Leben nicht mehr von Angst bestimmt wird, sondern dass wir von Sehnsucht nach Verbindung, Authentizität, Mitgefühl und Harmonie vorangetrieben werden.

Dies sind die beiden Realitäten der alten und der neuen Welt, die momentan parallel auf der Erde koexistieren. Zur Zeit spielt es keine Rolle, wie sehr wir unsere Beziehung zur neuen Welt nähren, denn der Fakt, dass die alte Welt hier immer noch existiert, verbleibt offensichtlich. In Wahrheit ist es sogar so, dass wenn wir den theatralischen Aufführungen, die die Massenmedien verbreiten, Aufmerksamkeit schenken, dann scheint es so, als hätte sich absolut nichts geändert. Viele von uns haben auch Familienmitglieder oder Freunde, die uns wegen unserer romantischen und idealistischen Perspektiven, die wir unterstützen, verspotten und versuchen uns davon zu überzeugen, dass wir zu naiv sind und an diese fantastische Vorstellung einer auf Liebe basierenden Welt glauben. Wenn wir uns in der Welt umschauen und unsere ausgerotteten Rechte, die weit verbreitete Zerstörung, das beträchtliche Leiden und die offensichtliche Korruption beobachten, dann ist es schwer, nicht das Ziehen der alten Welt zu spüren, welche versucht, ihre Kontrolle über unsere Glaubenssätze wiederzugewinnen, uns zurück in die alten Muster zu zerren und somit ihrer Macht wieder zu unterwerfen.

Und dennoch, wenn wir uns Zeit nehmen und auf die Wahrheit unseres Herzens fokussieren, dann erkennen wir, was das Gedröhne draussen darstellt: eine flache, zerbröckelnde Illusion, aus der wir herausgewachsen sind. Dies ist eine schwankende, manchmal verwirrende, und fraglos die grösste Herausforderung des Lebens, eine Brücke zwischen zwei Welten zu sein.

Wenn ihr euch mit all dem identifizieren könnt, dann seid ihr sehr wahrscheinlich eine Brücke: ein Mensch, der hier und jetzt erwacht ist, um den Prozess der Verschiebung von der alten Welt und ihren Paradigmen zu unterstützen, hinüber in eine frische, neue zu führen. Wenn wir dazu fähig sind, den unglaublichen Schimmer des Potentials, der für die Menschheit existiert, so klar zu erkennen, dann wird es sich zwangsläufig sehr frustrierend anfühlen, zuzusehen, wie das hartnäckige, unnachgiebige, erdrückende und alte Paradigma an seiner Autoritätsposition mit aller Gewalt festhält. An einigen Tagen kann es sein, dass wir uns wünschen, wir wären nie erwacht, so dass wir nicht mit der Schwerfälligkeit und dem Unbehagen konfrontiert werden würden, welches mit dem Erwachen zusammen geht. Wie dem auch sei, jene unter uns, die sich in zwei Welten befinden, sind in der gesegneten Position in der Lage zu sein, der Menschheit zu dienen, indem sie an diesem profunden und aufregenden Prozess der Transformation teilnehmen und diesen erleichtern.

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Seid euch über eure Energie bewusst und wie ihr diese lenkt

Jeder von uns hat eine energetische Signatur, die Energie, die aus euch herausfliesst. Während diese Energie eine einzigartige Essenz hat, ist diese nicht stagnierend und kann sich sowohl in ihrem Feld als auch in ihrer Frequenz ändern, je nachdem, wie diese beeinflusst wird. Wenn wir uns in einer herz-basierenden Weltansicht erden, dann fühlen wir uns vollständig, optimistisch und kraftvoll und unsere Energie reflektiert das, sendet diese Frequenz raus in die weite Welt und bekräftigt somit die neue Welt. Wie auch immer, wenn wir uns zu sehr auf das Negative konzentrieren und uns erlauben, in die alten Glaubenssätze abzurutschen, fällt unsere Energie zusammen und wir fühlen uns hilflos und angstvoll. Dies nährt und versorgt natürlich all die Paradigmen, die wir hinter uns lassen wollen. So kann es sehr nützlich sein, die Dynamik und die Mechanismen des Alten zu verstehen, und es ist unausweichlich bis zu einem gewissen Mass davon betroffen zu sein, doch ist es wichtig zu erkennen, wann die Zeit gekommen ist, unseren Fokus zu ändern – weg von den beunruhigenden und stressenden, hin zu den uns anhebenden und inspirierenden Paradigmen, um uns wieder zu zentrieren und aufzuladen.

Vertraut dem Prozess

Zu lernen, von internen als auch externen Hinweisen geführt zu werden, kann eine sehr grosse Herausforderung darstellen. Viele von uns haben einen Berg von verzerrten Glaubensätzen verinnerlicht und der Heilungsprozess und die Neuausrichtung unserer inneren Welt ist bei weitem kein Spaziergang durch den Park. Ich persönlich habe es so empfunden, dass meine Reise der Heilung ein eigenes Leben hat, so als wäre sie durch eine weisere, erleuchtete Version meiner Selbst orchestriert wurde. Wenn ich versuche, zu kontrollieren und zu diktieren, dann erfahre ich mich in einem ständigen Kampf und einer Quälerei. Doch sobald ich dem Prozess vertraue und geduldig bin und erlaube, dass es sich natürlich ohne Verurteilung entfaltet, dann habe ich eine weit freundlichere Erfahrung. Wenn Energien, die in alten, unterdrückten Wunden wurzeln, an die Oberfläche kommen, dann ist dies fraglos unbequem, diese zu erkennen, zu integrieren und/oder loszulassen. Wie dem auch sei, ich habe für mich herausgefunden, dass je mehr ich diese Dinge umarme, diese desto schneller durch mich gehen und ich so eine grosse Menge an Ballast loswerde, den ich mit mir trage. Somit fühle ich mich leichter, solider und letztlich dynamischer.

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Seid radikal ihr selbst

Wir befinden uns nicht mehr auf der Schnellstrasse des Königs. In den neuen Paradigmen gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Wir sind alle selbst dafür verantwortlich, unseren Pfad zu finden, um uns durchs Leben zu lotsen. Das Wichtigste, was wir tun können, um diese Veränderung zu erleichtern ist, völlig und ohne Entschuldigungen wir selbst zu sein. Wir tragen einen vitalen Teil des Ganzen in uns. In der alten Welt wurde uns beigebracht, unsere Einzigartigkeit zu verstecken und danach zu streben, in die externen, vorgegebenen Ideal-Module hineinzupassen. In den neuen Paradigmen ist unsere Einzigartigkeit wertvoll und sollte gefeiert werden. Jeder von uns sieht die Welt mit seiner eigenen, persönlichen Perspektive und je mehr wir unsere Vision teilen, desto reicher und dynamischer wird das Ganze. So lasst uns bitte unsere weite, innere Welt erkunden, um unsere einzigartigen Schätze zu entdecken, die wir in uns tragen, und diese mit anderen teilen.
Verbindet euch mit gleichgesinnten Menschen

Da die Frequenzen die Energien beeinflussen und ihnen dann wiederum ausgesetzt sind, ist es viel einfacher eine positive Schwingung beizubehalten, wenn wir uns mit anderen optimistischen, dynamischen Menschen umgeben. Manchmal müssen wir alte Beziehungen gehen lassen, die uns herunterziehen, um uns auf den Weg zu begeben – zu neuen, unterstützenden, mehr herzbasierten Beziehungen. Je mehr Verbindungen zwischen gleichgesinnten Menschen sich bilden, die bewusst aus dem konkurrierenden, egozentrischen Paradigma austreten, in welches wir unterwiesen wurden, und sich dem kollektiveren, liebevollerem Lebenssein hinwenden, bilden sich kleine Nischen neuer Energie, die sich ausbreiten, kräftiger und sichtbarer werden – so wird die neue Welt schrittweise immer mehr in unserer Realität hervorspringen.

Über die Autorin:  Christina Lavers ist eine Schreiberin, Künstlerin, ein kreativer Enthusiast und eine Forscherin der inneren Welt. Sie in Montreal, Quebec/Kanada geboren und lebt nun mit ihrem Partner und ihrem Sohn in einem Regenwaldgebiet in den Bergen hinter Coffs Haber in NSW Australien. Sie verbringt ihre Zeit spielend, kreierend, wachsend und teilend.
Christina hat sich dazu verpflichtet, Menschen zu helfen, die ihre eigene kreative, magische Gaben, die tief in jedem von uns fließen, entdecken wollen und sich mit diesen verbinden wollen. Sie bietet nun auch e-Kurse an, die dazu gedacht sind, Menschen zu helfen, ihre Welt mit Leidenschaft und Kreativität zu erfrischen.
Christina hat auch kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht. Eine Erzählung über ihre wilde Reise des Erwachens mit dem Titel „Jump into the Blue“ und momentan arbeitet sie an dem nächsten.
„Meine Reise handelte von persönlicher Alchemie…Die Erforschung der Geheimnisse meiner Seele und meiner Umwelt; und zu lernen alle Aspekte, sowohl die dunklen als auch die lichtvollen, zusammen zu bringen und diese mit einer Zutat zu transformieren….der Liebe. Je mehr ich meine verwundeten Aspekte entdecke und heile, desto ganzheitlicher und geerdeter fühle ich mich und gleichzeitig reflektiert meine Aussenwelt mehr Liebe, mehr Wunder und mehr Magie; Dinge, die ich in mir entdeckt habe.“

Quelle: http://transinformation.net/seid-ihr-eine-bruecke-zwischen-zwei-welten/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Im Rauch der rauhen Nächte


von Andrea Kraus

(OM/12-14).

In den Nächten und Tagen ab 21. Dezember bis Anfang Januar herrscht eine besondere Zeitqualität. Die Schleier und Grenzen, die unserer Welt aufrecht halten, sind seit jeher tranparenter und durchlässiger als im ganzen Rest des Jahres. Kraft- und machtvoll strömen die Energien und schenken uns Menschen viele Möglichkeiten für tiefe magische Rituale und hohe lichtreiche Zeremonien…

An diesen Tagen empfangen wir besondere Inputs der Mondgöttin und ihrer ehemals verkörperten Priesterinnen aus Avalon sowie der keltisch druidischen Ära und darüber hinaus. Unsere Ahnen und Krafttiere und viele Wesen längst verflossender Zeitepochen geben sich in diesen Nächten und Tagen ein Stelldichein und überliefern uns Botschaften und Erkenntnisse, die von großem Wert für alle nächsten Monate, das ganze Jahr sind.

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Schließlich öffnen sich für uns Menschen die magischen Sphären  im fahlen Licht des Alten bis zur Wiedergeburt des neuen Lichtes, durch welche wir reisen können!  Wir sind in jenen Tagen im Geleit der großen Mutter und ihr Zwielicht, das wir so oft warhnehmen können, ist im Prinzip ihre weiblich-markante Unschärfe. Was bedeutet das? Nichts ist klar zu erkennen, wird weder durch die maskulinen Energien beleuchtet noch herausgestellt… sondern es bleibt im diffusen Lichtraum des Weiblichen, der den Schattenwelten Einlaß gewährt. Um uns nicht zu erschrecken über jenes, was sich in der Dunkelheit verbirgt, stellt es die Göttin zaghaft und verwaschen dar. So können wir die Dinge weniger mit scharfem Verstand, sondern eher in der Wahrnehmung spüren, um sie im selben Raum schließlich sanft und machtvoll zu erlösen.

Es gibt unterschiedliche Auffassungen – je nach Glaubensrichtung –  welche der zwölf Nächte eine besondere Bedeutung haben.
Die Geistigen sagen: ALLE!

21. bis 22. Dezember – Thomasnacht / Wintersonnwende / längste Nacht des Jahres
24. bis 25. Dezember – Heiliger Abend / Weihnachtstag
31. Dezember – 1. Januar  – Silvester / Neujahr
5. – 6. Januar – Erscheinung des Herren / Dreikönigstag

Die Rauhnächte (vom 25. Dezember bis 5. Januar) werden mittlerweile von Millioen Menschen zelebriert und das längst nicht nur, um den uralten Traditionen zu folgen – aber auch! Es werden kraftvolle Reinigungen, Transformationen und Anrufungen zelebriert, die allesamt von dieser besonderen Qualität getragen sind und sich aufgrund der zahlreichen Zusammenkünfte weltweit mittlerweile zu einem sehr effektiven geistigen Strom ausgeweitet haben.
Wesentlich ist hierbei unserer Intuition zu folgen und klare Absichten zu formulieren, die alle Türen für künftige Lebens-Kreationen öffnen.
Die Rituale, die wir in den genannten Nächten (und natürlich auch Tagen) durchführen, sollten von dem Geist der Ahnen getragen sein, mit denen wir uns kraftvoll und dankbar rückverbinden können. In der Tiefe unseres Herzens werden wir jene Geistwesen deutlich spüren, die mit uns sind…

Alle Rauhen Nächte stehen jeweils mit den 12 kommenden Monaten in Korrelation – begonnen vom 25.12. steht für den Januar (bis 5. Januar – steht für Dezember). Sie beherbergen außerdem die Themen des gesamten Jahres, das noch vor uns liegt.
Hier sollten wir uns weniger an überlieferten Aussagen orientieren sondern eher intuitiv erfassen, worum es im entsprechenden Augenblick geht.
An JEDEM Tag in dieser Zeit sollten wir ganz bewußt mit unserer kreativen Energie, der Wahrnehmung und mit Spirit umgehen und tags wie nachts die übermittelten Zeichen, Bilder und Botschaften lesen und tief in sie eintauchen.
Eine Möglichkeit sind Aufzeichnungen direkt am Schlafplatz vorzunehmen, weil so die traumhaften Bilder und Inhalte noch ziemlich frisch und ungestört abrufbar sind. Eine besondere Form ist das nächliche Hinein-Lauschen, das wir hin und wieder praktizieren und wodurch sich phantastische Gestalten und Welten zeigen können.
Täglich können wir, noch bevor wir richtig aufgewacht sind, den Tag wie ein Wesen konsultieren und ihn fragen: Sag, lieber Tag, was hast du mir heute anzubieten. Welches Thema will sich öffnen und worum geht es dabei genau?
Damit sollten wir verwertbare Antworten erhalten und daraufhin erkennen, wie wir mit den Energien des entsprehenden Tages umgehen, wie wir sie zu nehmen oder in Fluss zu bringen haben!
Wir können auch mit dem Pendel oder Tensor testen, welches Thema ansteht: Es geht um folgende Qualitäten: Präsenz / Sein, Liebe / Dankbarkeit, Der eigene Weg, Berufung, Loslassen, Erfüllung, Gemeinschaft/ Familie, Vergebung, inneres Kind, Körper / Leben, Emotionen, Intuition / Wissen. Diese Themen sind nur ein Leitfaden, weil sich in den veränderlichen Energie und Entwicklung des Einzelnen natürlich auch
unterschiedliche Themen zeigen können.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor: Spirit duldet keine Zwiespältigkeiten! Verlaßt euch drauf, wenn ihr euch entschieden habt, in die Magie der Rauhnächte einzutauchen und für euch zu nutzen… und habt es aus allerlei alltäglichem Kleinkram und Verwirrnissen nicht geschafft, euch
ANGEMESSEN darum zu kümmern… so werdet ihr auch hierfür die Konsequenzen tragen müssen. Das soll keine Drohung sein (sagen die Geistigen) sondern eher eine Aufforderung, tiefgründig und achtsam zu agieren!
Jederzeit kann ein Ritual nachgeholt oder selbst die gesamte Rauhnachtszeremonie in der letzten Nacht abgehalten werden… Doch vergeßt nicht eure heren Absichten bezüglich der bewussten Erschaffung eines neuen Lebenszyklus, für welchen ihr die hochkarätigste Unterstützung erhaltet, die überhaupt möglich ist!

Thema Krafttiere:Hirsch

Alle Tiere, die sich in den Rauhnächten außen oder auf Traumebene zeigen, stehen in Beziehung mit uns und unserem Leben. Jene, die in Träumen auftauchen, weisen uns auf Themen des Unbewussten hin, die wir klären und transformieren dürfen. Die Tiere, die uns leiblich erscheinen, haben mit den Ereignissen und Erfahrungen des neuen Jahres zu tun.
Wir können Karten und verschiedenen Orakel, Runen, IGing zur Hilfe nehmen, um gewisse Situatiuonen anzuschauen für den entsprechenden Zeitraum. Genauso steht es usn frei, andere Hilfsmittel intuitiv zu nutzen, um Botschaften für die nachfolgende Lebenszeit besser heraus zu kristallisieren.
Überhaupt können diese Nächte sehr unruhig sein oder uns in den absoluten Tiefschlaf befördern. Irgendwie jedenfalls sind sie immer anders als in der übrigen Zeit.
Wir können Karten zur Hilfe nehmen, um gewisse Situatiuonen anzuschauen für den entsprechenden Zeitraum. Wir können genauso andere Hilfsmittel intuitiv nutzen, um Botschaften für die nachfolgende Lebenszeit besser heraus zu kristallisieren.
Zyklus 12 Rauhnächte – Live oder per Video: https://omspirit-magazin.edudip.com oder nachlesen auf http://www.omspirit-magazin.de
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Gruß an die heilige Zeit
TA KI

Die Gralstafeln von Chartres


Gralstafeln von ChatresZur Erinnerung: Erschien am 11.05.2014

Die Gralstafeln von Chartres sind eine Meditationstechnik, die von französischen Zigeunern aus dem Mittelalter überliefert wurde. Durch Schielen mit den Augen kann in der Mitte eine virtuelle dritte Tafelreihe erzeugt werden, die aus der Bildebene herauszuspringen scheint und zunächst zwischen den Farben Blau und Rot hin- und herpendelt. Nach einiger Zeit bildet sich ein violetter Farbton heraus, und das Bild kommt zur Ruhe. Heute weiß man, daß die Tafeln ein einfaches Biofeedbackgerät darstellen, um den Aktivitätszustand der beiden Gehirnhälften zu überwachen. Ziel der Übung ist die Synchronisation der Gehirnhälften, was zunächst zu einem Entspannungseffekt, bei längerer Übung dann zum Eintritt in neue Erkenntnisräume führt.

Inhalt:

1)     Symphonie in Stein

»Ein beinahe lächerlich kleines Stück Raum am Rande eines als unbegrenzt geltenden Kosmos ist überwunden worden; die Fähigkeit aber, in den Kosmos des menschlichen Gehirns einzutauchen, so wie es unseren Vorfahren noch möglich war, ist verlorengegangen. Der Mensch findet nicht mehr zu dem Reichtum und den Wundern eines freien Lebens; die Trugbilder einer falschen, Schritt für Schritt in das Nichts führenden Wissenschaft halten ihn gefangen.«

Der französische Schriftsteller Pierre Derlon, von dem diese Worte stammen, hat über dreißig Jahre seines Lebens dem Studium des Lebens und der Gebräuche französischer Zigeunerstämme gewidmet, und als wohl erstem Nichtzigeuner gewährten ihm die Patriarchen dieses geheimnisumwobenen Volkes Einblick in ihr altüberliefertes Wissen.

Schon früh war Derlon aufgefallen, daß sich der Anführer einer Sippe des öfteren während des Tages für einige Stunden in einen abgelegenen »Garten der Einweihung« zurückzog, um dort zu meditieren. Diese »Gärten« hatten bei allen Zigeunerstämmen, die Derlon besuchte, immer wieder die gleiche Gestalt: In einem mit Holzpflöcken abgesteckten Rechteck legten sie in zwei Reihen geometrische Figuren aus Holz oder Blech aus: Je ein Rechteck, ein Quadrat und einen Kreis von abwechselnd blauer und roter Farbe.

Später wurde Pierre Derlon in das Geheimnis dieser Gärten eingeweiht: Der Meditierende setzt sich vor die ausgelegten Tafeln und betrachtet diese mit leicht schielendem Blick, so daß sich die beiden Reihen scheinbar verdoppeln und sich schließlich in der Mitte zu einer einzigen vereinigen. Es kann ihm so gelingen, in innere Erkenntnisräume einzudringen, die dem oberflächlichen Denken unserer heutigen Zeit fremd geworden sind.

Die verwendete Sehtechnik ist gegenwärtig hochaktuell und kommt unter anderem auch bei den derzeit so in Mode gekommenen »Cyberoptics«, den dreidimensionalen Illusionsbildern, zur Anwendung.

Doch die »Gärten der Einweihung« der französischen Zigeuner waren alles andere als ein vergnüglicher Zeitvertreib. Es gilt für uns einmal mehr, von der Oberfläche eines Phänomens in die Tiefe zu schauen und so verlorenes Wissen wiederzuentdecken. Daß bei der Betrachtung der hier ausgelegten geometrischen Formen die gleiche Sehtechnik angewandt wurde wie bei den heutigen Computerbildern, bedeutet noch lange nicht, daß in beiden Fällen auch das gleiche geschieht.

Es ist schwer, das Weitere in Worten zu beschreiben. Am besten wäre es, Sie würden selbst einmal versuchen, die blauen und roten Farbtafeln durch Schielen mit den Augen zunächst zu verdoppeln und die verdoppelten Bilder schließlich in der Mitte zur Deckung zu bringen. Als erstes dürften Sie bemerken, daß die entstehende mittlere Reihe in Richtung der dritten Dimension aus dem Papier herauszuspringen scheint. Dies entspricht dem Effekt der Cyberoptics.

Um die weiteren Vorgänge zu verstehen, müssen wir einen kleinen Ausflug in die Physiologie des Gehirns machen. Die linke Tafelreihe wird bei der vorliegenden Sehtechnik hauptsächlich mit dem rechten Auge gesehen, das mit der linken Gehirnhälfte verbunden ist. Analog gelangt das Bild der rechten Tafelreihe über das linke Auge in die rechte Gehirnhälfte. Das Sehzentrum im Gehirn versucht nun stets, aus den Informationen, die ihm die beiden Augen liefern, ein konsistentes Bild zusammenzusetzen. Dadurch entsteht unsere Fähigkeit, stereoskopisch, also dreidimensional, zu sehen.

In diesem Fall aber wird das Gehirn vor eine schwierige Aufgabe gestellt, da die von den Augen gelieferten Informationen in der Farbgebung nicht übereinstimmen. So pflegt das dreidimensionale Bild zu Anfang zwischen den Farben Rot und Blau hin- und herzuspringen, bis man schließlich nach einiger Zeit den Mischton Violett sieht. Das Bild kommt zur Ruhe.

Gehirnphysiologisch spricht man von einer Synchronisation der beiden Großhirnhälften, und man weiß heute genau, daß dadurch tief veränderte Bewußtseinszustände ausgelöst werden können – eine Erfahrung, die den Zigeunern seit Jahrhunderten bekannt ist.

Mit zunehmender Übung kann es auch Ihnen gelingen, das dreidimensionale Illusionsbild in der Mitte der Tafel länger und länger festzuhalten und dadurch auch bei sich selbst tief meditative Zustände zu erreichen. (Genaueres im Abschnitt „Verborgene Wirklichkeit“)

Es hat sich gezeigt, daß die Tafeln von Chartres insbesondere eine starke Wirkung zeigen, wenn man die Übung kurz vor dem Einschlafen macht. Dies kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Traumleben haben und zu sehr interessanten Traumerfahrungen führen. Aus diesem Grund sind die Tafeln auch von ganz besonderer Bedeutung in Zusammenhang mit Klartraumübungen (s. auch „Spektrum der Nacht“)

Doch die »Gärten der Einweihung« bergen noch weitergehende Geheimnisse. Wer über längere Zeit mit den Tafeln arbeitet, kann an sich Bewußtseinsveränderungen erleben, die allein durch den Zustand der Gehirnsynchronisation nicht mehr erklärt werden können. Die verwendeten geometrischen Figuren sind aber auch nicht beliebig gewählt. Das Rechteck hat ein Seitenverhältnis von 2 zu 1, und das Quadrat und der Kreis sind so konstruiert, daß alle drei Flächen den gleichen Flächeninhalt haben. Diese Konstruktion sprengt symbolisch den Rahmen unseres rationalen Denkens, denn die Quadratur des Kreises ist eine für unsere bekannte Geometrie unlösbare Aufgabe.

Ganz offenbar ist die Verwendung genau dieser Figuren entscheidend für die tiefen Bewußtseinsveränderungen, die beim Betrachten der Tafeln ausgelöst werden können. Pierre Derlon konnte durch eigene Experimente belegen, daß bereits durch das Weglassen einzelner Figuren (wenn man zum Beispiel nur die Quadrate betrachten würde) die Wirkung abgeschwächt wird. Er fragte den Zigeunerpatriarchen Pietro Hartiss eines Tages, woher den Zigeunern diese Tafeln bekannt seien, und erhielt zur Antwort, sie stammten aus der Kathedrale von Chartres.

Dies führt uns zurück zum Ausgangspunkt unserer Überlegungen, wonach seit uralter Zeit Menschen ihr geheimes Wissen in heiligen Stätten in Stein verewigt und in der geometrischen Anordnung ihrer Kultorte auf Landkarten hinterlassen haben. Wenn auch unsere heutige Wissenschaft den Blick für diese Geheimnisse weitgehend verloren hat – die Zeugnisse uralter Weisheit liegen überall offen herum und warten darauf, von uns wiederentdeckt zu werden.

Wer immer die Kathedrale von Chartres besucht hat, der weiß, daß es sich hierbei nicht um irgendeine Kirche handelt. Er wird nach dem Verlassen dieses Gebäudes nicht mehr der selbe Mensch sein wie vorher. Die offizielle Wissenschaft sagt, daß es sich um die älteste im gotischen Stil erbaute Kathedrale handelt, deren erste Bauphasen bis ins 12. Jahrhundert reichen. Darüber hinaus jedoch merken selbst anerkannte Kunsthistoriker wie etwa Jan van der Meulen und Jürgen Hohmeyer an: »Sie wirft damit auch sofort die Frage auf, wieviel von den Beweggründen, die diesen Bau bewirkt haben, mit den Stil- und Epochenbegriffen einer neuzeitlichen Kunstgeschichtsschreibung überhaupt zu erfassen sind, ja, ob solche Begriffe den Zugang nicht viel eher verstellen als erleichtern.«

Die Kathedrale von Chartres ist mehr als ein normales Gotteshaus, sie ist auch mehr als ein Kunstobjekt – sie ist eine mystische Einweihungsstätte voller Geheimnisse.

Einige Besonderheiten fallen sofort ins Auge. So ist das Kirchenschiff, im Gegensatz zu den meisten anderen mittelalterlichen Kathedralen, nicht in ost-westlicher Richtung ausgerichtet, sondern in einem Winkel von etwa 47 Grad in Richtung Nordost. Auf einem Hügel erbaut, überragt sie die umgebende Stadt derart, daß von der Autobahn aus nur die Kirche, nicht aber die Stadt zu sehen ist. Das imposante Gebäude würde man ohnehin eher in einer viel größeren Stadt vermuten. Chartres zählt heute etwa 87000 Einwohner und dürfte im 12. Jahrhundert bestenfalls von einigen Tausend Menschen bewohnt gewesen sein. Wozu brauchte eine so kleine Stadt ein so monumentales Gotteshaus, und woher kamen die Arbeiter und die gewaltigen Geldmengen zum Bau der Kirche? Diese Frage wird noch weitere Kreise ziehen, und wir werden darauf noch eingehen müssen.

cathedrale von Chatres

Im Innern der Kathedrale stößt man auf weitere Merkwürdigkeiten. So entdeckte der französische Journalist und Sachbuchautor Louis Charpentier an einer Stelle des Fußbodens einen merkwürdigen, nicht passenden Stein. Genau oberhalb dieses Steins hat eines der mittelalterlichen Buntglasfenster ein ganz offenbar beabsichtigtes Loch, durch das genau am 21. Juni, am Tag der Sommersonnenwende, um 12 Uhr mittags ein Sonnenstrahl auf diesen Stein fällt.

Auch die Winkelabweichung von 47 Grad von der Ost-West-Ausrichtung konnte Charpentier klären: Sie peilt exakt den Sonnenaufgang zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche im Frühling an.

Derartiges würde man doch wohl eher in einem prähistorischen heidnischen Sonnenheiligtum wie dem englischen Stonehenge vermuten als in einer christlichen Kathedrale des Mittelalters, gebaut in einer Zeit, als die allmächtige und alleinseligmachende katholische Kirche jede Abweichung von der offiziellen Lehre Roms mit dem Scheiterhaufen bedrohte!

Und wie ist die Bemerkung des Zigeunerpatriarchen zu verstehen, seine Meditationstafeln entstammten der Kathedrale von Chartres? Wenn Sie denken, Sie könnten die Kirche betreten und würden irgendwo in einem Mosaik oder Kirchenfenster diese drei geometrischen Figuren finden, so täuschen Sie sich. Es handelt sich wieder um verborgenes Wissen, das erst entdeckt werden will, um ein Wissen, das viel gewaltigere Konsequenzen in sich birgt, als man auf den ersten Blick annehmen würde.

Louis Charpentier hat dieses Rätsel in langjähriger Forschungsarbeit zumindest teilweise gelöst: Die drei Tafeln von Chartres sind in der Geometrie der Kathedrale verewigt, sie bilden sozusagen einen unsichtbaren Bauplan, der ihre gesamten Proportionen in entscheidender Weise prägte.

Geheimnis der Erbauer

Es beginnt damit, daß der Chor der Kathedrale genau doppelt so lang wie breit ist. Seine abschließende Rundung ist so gewählt, daß der Flächeninhalt genau einem Rechteck mit einem Seitenverhältnis von 2:1 gleicht. Die erste Tafel hätten wir also gefunden (Abb. 2).

Konstruiert man nun ein Quadrat mit gleichem Flächeninhalt und legt es in Gedanken auf dem Fußboden aus, so zeigen seine Ecken die Breite des Hauptschiffes an. Seine Seitenlänge ist 23,19 Meter, was einem Zehntel der Grundlinie der Cheopspyramide entspricht.

Ein anschließender gedachter Kreis mit gleicher Fläche endet genau am Hauptportal. Die drei Figuren zusammen bestimmen also die Länge des Kirchenschiffs. Welchen Grund konnten die Erbauer haben, derartige geometrische Formen als Grundlage des Kathedralenbaus zu benutzen? Wir sind hier einer heiligen Geometrie auf der Spur, die uns weit über die Erkenntnisse einer einseitig materialistisch ausgerichteten Wissenschaft hinausführt.

Gemäß einer alten Überlieferung haben drei Tafeln den heiligen Gral getragen, und »ihre Zahl ist 21«.

Die erste Gralstafel ist danach die im Neuen Testament überlieferte rechteckige Tafel, an der Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feierte. Hatte sie – wie Charpentier vermutet – ein Seitenverhältnis von 2:1, so daß »ihre Zahl 21« war?

Weiter heißt es in der Überlieferung, daß Joseph von Arimathäa, der Onkel von Jesus, nach der Kreuzigung das Blut Christi in einer Schale – wiederum ein Symbol des Grals – auffing. Nach seiner Gefangennahme durch die Römer soll Christus ihm im Kerker erschienen sein, um ihm den Auftrag zu geben, in einem anderen Land eine neue, diesmal quadratische Gralstafel zu errichten. Joseph von Arimathäa soll daraufhin die Flucht nach England gelungen sein, und er gilt allgemein als Begründer der ersten Kirchengemeinde in Glastonbury, dem mystischen Avalon der Kelten.

Dort wiederum errichtete nach der Sage König Uther Pendragon, der Vater von König Artus, im Auftrag des Zauberers Merlin eine runde Tafel, uns allen bekannt durch König Artus‘ Tafelrunde. Die Artussage ist eine Allegorie für die Suche nach dem verschollenen Gral, der den Rittern am Ostersonntag nur in Form einer Vision erschienen war.

Wir sehen deutlich, wie die drei Gralstafeln einen zunehmenden Prozeß der Verweltlichung beschreiben. So ist es nicht verwunderlich, daß der Besucher der Kathedrale von Chartres, wenn er aus der Welt des Profanen in das Kirchenschiff eintritt, zunächst die runde Gralstafel überquert, anschließend die quadratische, während die rechteckige Abendmahlstafel erst hinten im Chor zu finden ist. Noch heute heißt dieser Teil der Kathedrale Chapelle du Saint Sacrement – Kapelle des heiligen Sakraments, also des Abendmahls. In früheren Zeiten hat sich hier auch der Altar befunden.

Doch die Geheimnisse der Kathedrale gehen noch weiter: Die Proportionen der Säulen und Galerien stehen zueinander in harmonischen Verhältnissen, die der im Mittelalter üblichen gregorianischen Tonleiter entsprechen. Man weiß, daß sich die Kirche über einem unterirdischen Dolmen befindet, einem uralten keltischen Heiligtum, in dem eine heilige Quelle entspringt. Diente das Kirchenschiff als Resonanzkörper, als eine Art Musikinstrument, das die heilkräftigen Schwingungen aus dem Erdinnern an die Oberfläche weiterleiten und verstärken sollte? Die im 12. Jahrhundert wie aus dem Nichts neuentstandene Bauweise der Gotik mit ihren schwindelerregend hohen Gewölben und fast schwerelos wirkenden Bögen erzeugt in der Tat eine ganz eigene Akustik. Es fällt in diesem Zusammenhang auch auf, daß zwar das Äußere der Kathedrale durch Hunderte von Statuen reich geschmückt ist, während man im Innern nur schlichte, glatte Wände findet. Ganz offenbar sollte die Akustik der riesigen Halle nicht durch überflüssigen Zierat zerstört werden. Dies blieb erst späteren Baustilen, etwa dem Barock, vorbehalten, als vieles uraltes Wissen längst vergessen war.

Die Technik, durch Spannung in den steinernen Bögen Klangräume zu erzeugen, so wie bei den Saiten eines Klaviers, hat uralte Wurzeln. So steht zum Beispiel in der Nähe des Dorfes St. Just in der Bretagne auf einem Hügel bis heute der Roche de Tréal, ein Dolmen aus der Zeit um 2500 v. Chr., dessen Steine klingen, wenn man sie mit dem Finger oder einem kleinen Stein anschlägt. Durch geomantische Linien ist er verbunden mit weiteren prähistorischen Kultstätten der Umgebung, etwa dem Château Bû, einem in Europa einmaligen Bauwerk aus dem vierten vorchristlichen Jahrtausend. Die Namengebung aus heutiger Zeit ist nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit unserer Archäologen, Sinn und Zweck prähistorischer Monumente einzuordnen.

Geomantische Untersuchungen am Roche de Treal

Abb. 3: Die Autorin Grazyna Fosar führt geomantische Untersuchungen durch am Roche de Tréal (Bretagne).

Niemand weiß bis heute genau, zu welchem Zweck das Château Bû gedient haben mag. Ein »Château«, also eine Burg, ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Den Hauptteil der Anlage bildet ein Cromlech, also ein Steinkreis, der aber zu den sonst in der Gegend gefundenen Menhiren keinerlei Ähnlichkeiten aufweist. Zwei unterirdische Grabstätten wurden nachweislich erst viel später, zur Bronzezeit, etwa 1500 v. Chr. hinzugefügt. Handelte es sich um einen vorzeitlichen Tempel oder Opferplatz?

Chateau Bu

Abb. 4: Das „Chateâu Bû“ bei St. Just (Bretagne).

Auf jeden Fall ist Chateâu Bû ein heiliger Ort der Kraft. Wir besuchten die Stelle im Spätsommer, als das Gras durch die wochenlang andauernde Sommerhitze überall braun und verbrannt war. Nur im Innern des Steinkreises war es nach wie vor frisch und grün (Abb. 4).

Haben die Erbauer der Kathedrale von Chartres etwa das Geheimwissen der keltischen Druiden übernommen? Ein angesichts der gnadenlosen Verfolgung »heidnischer« Bräuche im Mittelalter geradezu revolutionärer Gedanke. Und doch liegt er nahe, wenn man die Geschichte des unterirdischen Dolmens unter der Kirche genauer betrachtet.

Chartres ist nämlich schon vor dem 12. Jahrhundert ein jahrhundertealter bedeutender Wallfahrtsort gewesen. Es heißt, ein keltischer Druide habe etwa 100 Jahre vor Christi Geburt nach einer Vision prophezeit, eine Jungfrau werde ein Kind gebären. Daraufhin sei an diesem Ort bereits in vorchristlicher Zeit der gebärenden Jungfrau ein Heiligtum errichtet worden. Bereits zur Zeit der Kelten wurde hier eine schwarze Madonna angebetet. Nach der Christianisierung wurde dann dieser bedeutende Kultort einfach als Marienheiligtum übernommen. Die Kathedrale von Chartres ist demzufolge auch der Jungfrau Maria geweiht und trägt bis heute den Namen Notre-Dame.

Bei diesem Namen fällt einem natürlich sofort die viel bekanntere Kathedrale Notre-Dame in Paris ein, und dies führt uns zum nächsten Geheimnis. In nur wenig mehr als hundert Jahren, also für die damalige Zeit nahezu gleichzeitig, sind im 12. und 13. Jahrhundert in Nordfrankreich eine große Anzahl gotischer Kathedralen gebaut worden, die alle Notre-Dame heißen, also der Jungfrau Maria geweiht sind. Die bedeutendsten befinden sich außer in Chartres und Paris noch in Reims, Amiens, Rouen, Bayeux, Laon, L’Epine und Evreux.

Verbindet man diese Städte auf der Landkarte durch Linien, so bilden sie das Sternbild Jungfrau.

Diese Tatsache beweist eindeutig, daß die Verehrung der gebärenden Jungfrau vorchristliche Wurzeln haben muß, denn die meisten genannten Städte sind uralte keltische Siedlungen, die bereits zur Zeit des gallischen Kriegs existierten, als Cäsars Legionen ins Land einfielen.

Und doch haben die Baumeister der gotischen Kathedralen ihr Wissen nicht von den »heidnischen« Druiden übernommen, denn die ältesten erhaltenen schriftlichen Zeugnisse über die Jungfrauenverehrung der Kelten stammen erst aus dem 14. Jahrhundert, also aus einer Zeit, da die gotischen Kathedralen allesamt schon errichtet waren.

Das Rätsel löst sich auf ganz andere Weise: Paradoxerweise mußten die Franzosen des Mittelalters weite Reisen unternehmen, um das gleiche Wissen zu erwerben, das ihre eigenen Vorfahren auch besessen haben. Erst später dann ist ihnen ganz offenbar diese Übereinstimmung aufgefallen. So kann dogmatisches Denken den Blick des Menschen trüben.

Anfang des 12. Jahrhunderts zogen neun französische und flämische Ritter ins Heilige Land, um – wie es offiziell hieß – die Pilgerwege nach Jerusalem vor Räubern zu schützen. Eine seltsame Aufgabe für Männer, die größtenteils dem Hochadel angehörten. Bald schon zeigte es sich, daß ihr eigentlicher Auftrag ganz anderer Natur war. Der König von Jerusalem, Balduin II., wies den Rittern ein Quartier fernab von der kämpfenden Truppe an, auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee, wo sich früher der Tempel Salomos befunden hatte. Sie nannten sich dementsprechend »Arme Ritter Christi vom Salomonischen Tempel« oder kurz Templer. Keiner von ihnen war je im Kampfeinsatz gegen räuberische Beduinen. Statt dessen suchten sie in den Ruinen des Tempels nach geheimem Wissen – nach der Bundeslade.

Viel ist schon über Konstruktion und Inhalt der Bundeslade geschrieben worden. Fest steht, daß die Israeliten sie wie einen Schatz gehütet und durch mehrere Stufen von Sicherheitsvorkehrungen vor unerlaubtem Zugriff bewahrt hatten. König Salomo schließlich baute den Tempel in Jerusalem eigens zu dem Zweck, einen sicheren Ort zur Aufbewahrung der Lade zu erhalten.

Was befand sich in dieser Lade? Nach dem alten Testament waren es zwei steinerne Gesetzestafeln, die Moses auf dem Berg Sinai von Gott empfangen hatte. Das mag ja sein, aber welcher Art waren diese Gesetze? Waren es die zehn Gebote, so wie man es uns offiziell weismachen will? Wieso sollte man Steintafeln, die die zehn Gebote enthalten, so sorgsam vor der Öffentlichkeit verstecken? Diese Gesetze waren und sind schließlich jedermann bekannt und sollten es auch sein.

Waren möglicherweise andere Gesetze in der Bundeslade verborgen? Waren es, wie Louis Charpentier vermutet, die Gesetze der Harmonie und der heiligen Geometrie, die uns nicht nur als äußere Zeichen die herrlichen Bauwerke der Gotik bescherten, sondern dem Eingeweihten auch große Macht verliehen? Ist dies der Grund, daß die zweite Gralstafel in ihren Proportionen der Grundfläche der Cheopspyramide entspricht? Moses war in Ägypten geboren und in ägyptisches Geheimwissen eingeweiht.

Stand auf den Gesetzestafeln des Moses das Wissen über den Heiligen Gral? Wir müssen bedenken, daß die Vorstellung des Grals als Kelch eine christianisierte Form der Legende ist. Wolfram von Eschenbach, angeblich selbst ein Templer, bezeichnete hingegen in seinem Parzival-Epos den Gral ausdrücklich als einen Stein. Im Grunde aber sollte man sich den Gral vermutlich überhaupt nicht als irgendeinen Gegenstand vorstellen, sondern eher als einen Einweihungsweg, ein geheimes Wissen, so wie es durch die drei Gralstafeln von Chartres repräsentiert wird.

Jetzt paßt jedenfalls alles zusammen: Nach etwa zehn Jahren im Heiligen Land kehrten die Templer im Jahre 1128 nach Frankreich zurück. Ihr Auftrag war erfüllt, obwohl mit Sicherheit immer noch räuberische Araberstämme die Pilgerwege bedrohten. Und kurz nach dem Eintreffen der Tempelritter in der Heimat begann man allenthalben in Nordfrankreich fieberhaft Kathedralen zu bauen, in einem Baustil, der bislang unbekannt war – der Gotik.

Die Templer lieferten das Wissen dazu, aber sie lieferten auch die notwendige Infrastruktur. Von König und Papst mit weitreichenden Privilegien ausgestattet, bauten sie in kurzer Zeit eine Art Staat im Staate auf, verfügten über riesige Güter und Geldmengen – die »Armen Ritter Christi«!

Dieses Geld benutzten sie nicht für sich selbst, sondern zum Bau der gotischen Kathedralen.

Als der Templerorden Anfang des 14. Jahrhunderts durch Philipp den Schönen aufgelöst wurde und die letzten Templer den Weg zum Scheiterhaufen antreten mußten, verschwand auch der Baustil der echten Gotik so plötzlich, wie er gekommen war. Wohl baute man weiterhin Kirchen mit hohen Gewölben und Spitzbögen, aber dies waren nur noch äußerliche Kunstwerke, teilweise bis ins Groteske überladen, die nichts mehr mit der heiligen Geometrie des Originalbaustils zu tun hatten.

Welcher Art war die Macht, die die Anwendung der heiligen Geometrie den Menschen verlieh? Welche Kräfte stecken in gotischen Kathedralen wie der von Chartres, wenn sie an Orten der Kraft gebaut wurden? Es wird hier ganz deutlich, daß es nicht nur um Ausstrahlungen von unterirdischen Wasseradern geht. Die Gralstafeln werden von den Zigeunern zur Bewußtseinsveränderung benutzt – eine Technik, die von jedem nachvollzogen werden kann. Weckte auch die Kathedrale Bewußtseinskräfte, die uns noch unbekannt sind?

Hierzu müssen wir noch auf eine andere Besonderheit eingehen, nämlich das Labyrinth. In mehreren Kathedralen der Gotik findet sich im Fußboden ein Labyrinth. Chartres ist die einzige von ihnen, in denen das ursprüngliche Labyrinth noch nahezu vollkommen erhalten ist. Es ist auch mit fast 13 Metern Durchmesser das größte. Ein weiteres Labyrinth ist noch in Amiens zu besichtigen. Es wurde aber nur nach alten Vorlagen rekonstruiert. Das Labyrinth in der Kathedrale von Reims hingegen wurde zerstört, weil es angeblich von Kindern als Spielplatz mißbraucht wurde.

Nach verbreiteter Ansicht der Kunsthistoriker ist das Labyrinth von Chartres ein Sinnbild für das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tode. Dies mag oberflächlich richtig sein, nur sollte man nicht vorschnell alles zu bloßen Sinnbildern erklären, dessen wahren Sinn man nur nicht verstanden hat.

Zunächst einmal ist der Begriff Labyrinth irreführend. Im Gegensatz zu dem wirklichen Labyrinth, das Daedalus der Sage nach im Tempel zu Knossos auf Kreta als Gefängnis für den Minotaurus errichtete, kann man sich im Labyrinth von Chartres nämlich nicht verirren. Es stellt nur einen einzigen, wenn auch verschlungenen Weg dar, der von der Peripherie ins Zentrum führt, und es ist überliefert, daß in früheren Zeiten Menschen diesen Weg zu Zwecken der Meditation auch tatsächlich abgegangen sind. Heute ist dies nicht mehr möglich, da der größte Teil des Labyrinths durch Stuhlreihen verstellt ist.

Nur der mittlere Teil im Gang liegt frei, und täglich marschieren Tausende von Touristen über diesen uralten Einweihungsweg, ohne sich dessen bewußt zu sein. Die abwechselnd hellen und schwarzen Steine weisen eine sehr starke, abwechselnd positive und negative Ausstrahlung auf, die sich radiästhetisch einwandfrei messen läßt. Ganz offenbar diente das Labyrinth ursprünglich dazu, Menschen durch das Abgehen der verschlungenen Wege unter dem Einfluß dieser Erdkräfte in veränderte Bewußtseinszustände zu versetzen.

Auch König David, der selbst ein Eingeweihter war, tanzte vor der Bundeslade. Rituelle Tänze zur Bewußtseinserweiterung sind auch aus anderen Kulturen bekannt, etwa von den tanzenden Derwischen, einer geheimen islamischen Bruderschaft. Das Labyrinth von Chartres liegt inmitten der runden Gralstafel. Sollte der Mensch durch einen rituellen Tanz auf die Einweihung in höhere Geheimnisse vorbereitet werden?

Warum wurde dieses Wissen seit der Zeit der biblischen Könige vor der ganzen Welt geheimgehalten? Konnten dadurch Kräfte geweckt werden, die der Mensch ohne genügende Vorbereitung nicht beherrschen konnte? Hinweise darauf finden sich bereits im Alten Testament, und zwar in einem Buch, in dem man es vielleicht am wenigsten vermuten könnte – im Hohenlied Salomos.

König Salomo, der Erbauer des Tempels in Jerusalem und bis heute sprichwörtlicher Weiser, war ganz offenbar in das Geheimnis der Bundeslade eingeweiht. Das Hohelied, das er verfaßte, erscheint äußerlich als ein ganz profanes Liebeslied, so daß es eigentlich verwundert, einen solchen Text in der Heiligen Schrift überhaupt zu finden. Man sollte aber nicht vergessen, daß das hebräische Alphabet zugleich ein Zahlsystem war, das über das geheime Buch der Kabbala entschlüsselt werden konnte. Louis Charpentier jedenfalls vermutet, daß Salomo genau in diesem Buch geheimes Wissen über die Bundeslade versteckt hat.

Natürlich kann man mit Hilfe einer neuzeitlichen Bibelübersetzung dem wahren Sinn nicht mehr auf die Spur kommen. Hierzu müßte der hebräische Urtext – der eigentliche Geheimcode – untersucht werden. Immerhin finden sich auch im äußeren Text bereits Hinweise auf die Verehrung der schwarzen Madonna sowohl in gotischen Kathedralen als auch in keltischen Druidentempeln, so z. B. im Kapitel 1, Vers 5: »Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems.«

Schwarze Madonnengestalten sind weltweit zu finden. Die Jungfrau im Dolmen von Chartres ist kein Einzelfall. In der Kathedrale ist die heilige Anna, die Mutter Marias, mit schwarzem Gesicht in einem Kirchenfenster dargestellt. Und vergessen wir nicht die »Königin Polens«, die weltberühmte schwarze Madonna von Tschenstochau, zu der jährlich Millionen Gläubiger pilgern.

Mehrmals in seinem »Liebeslied« verkündete Salomo dann aber auch eine ernsthafte, fast leidenschaftliche Warnung, so zum Beispiel im 2. Kapitel, Vers 7: »Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Rehen oder bei den Hinden auf dem Felde, daß ihr meine Freundin nicht aufweckt noch regt, bis es ihr selbst gefällt.«

Möglicherweise waren in der Bundeslade geheime Formeln der heiligen Geometrie versteckt, deren Anwendung durch Unbefugte gefährlich wäre. Genaueres könnte man wohl nur erfahren, wenn man den Originaltext mit Hilfe kabbalistischer Schlüssel dechiffrieren würde.

Es gibt aber noch einen anderen Weg. Wie wir inzwischen herausgefunden haben (und wie auch den Baumeistern des Mittelalters zunehmend bewußt wurde), verfügten auch die keltischen Druiden über das gleiche Geheimwissen, wie es die Templer aus Salomos Tempel mitgebracht hatten. Eine Pilgerfahrt zum Dolmen von Chartres und zur schwarzen Madonna diente nicht nur der Anbetung von Göttern. Dies sind nur ritualisierte Symbolhandlungen, die wir mit unseren vom Christentum geprägten Augen erkennen können. Wir schauen nach wie vor nur auf die Oberfläche eines magischen Bildes, und die dahinterliegenden eigentlichen Wahrheiten haben sich vor unseren Augen noch nicht entfaltet.

Dieses Geheimnis muß etwas mit Erdkräften zu tun haben. Erinnern wir uns an den Steinkreis von Château Bû, in dem das Gras auch im trockensten Hochsommer noch grün und frisch war. Erinnern wir uns daran, daß unter heiligen Orten zumeist auch heilige Quellen sprudeln, so wie in Chartres, aber auch in Glastonbury mit seiner berühmten Gralsquelle, oder am Mont St. Odile im Elsaß. Wir könnten noch beliebig viele Beispiele angeben.

Ganz offenbar dienten prähistorische Dolmen und Tempel, aber auch gotische Kathedralen des Mittelalters, dazu, geeignete Resonanzkörper zu schaffen, die die vorhandenen Erdkräfte verstärken sollten. Die Verehrung gebärender Jungfrauen an solchen Orten zeigt deutlich, daß es hier vorrangig um den Kontakt zur Mutter Erde ging – der ältesten Religion der Menschheit, deren Wurzeln bis tief in die Altsteinzeit zurückreichen.

Die Impulse, die ein Mensch an solchen Orten erhalten kann, beziehen sich nicht nur auf heilende Kräfte, sondern eröffnen ihm auch den Zugang zu anderen Dimensionen des Bewußtseins. In der Regel sind solche Impulse schwach, und erst durch jahrelange Schulung konnte ein Mensch darauf vorbereitet werden, sie zu empfangen.

Dieser Weg führte den Einzuweihenden stets durch die Tiefen seines eigenen Selbst, so daß er lernte, seine egoistischen Bedürfnisse zu erkennen und schließlich zu überwinden. Durch Resonanzverstärkung hingegen wurde es möglich, den Zugang zu spirituellen Dimensionen nunmehr auch unvorbereiteten Menschen zugänglich zu machen, die dieses Wissen später in den Dienst ihres persönlichen Strebens stellen konnten. Genau hier liegen die Gefahren des Mißbrauchs, die schon König Salomo gekannt hatte, als er so leidenschaftlich davor warnte, diese Kräfte vor der Zeit zu wecken.

Wir sehen, daß das höhere Wissen stets die Tendenz hatte, sich selbst zu schützen. Einem Menschen, der das kleine Einmaleins nicht beherrscht, kann man unbesorgt ein Lehrbuch der Atomphysik in die Hand geben. Er wird dennoch nicht in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen. Die Technik erst versetzt uns in die Lage, Wissen mißbräuchlich anzuwenden. Gibt man dem Ungebildeten die fertige Atombombe in die Hand, so kann er sehr wohl damit Schaden anrichten.

Genauso bergen die mystischen Einweihungsstätten von den Pyramiden des alten Ägypten bis hin zu den gotischen Kathedralen des Mittelalters Geheimnisse, die nicht vor der Zeit geweckt werden sollten. Dieses Wissen schützt sich nicht mehr von selbst, denn es liegt für jeden greifbar offen da. Wir selbst sind es, die nur nicht in der Lage sind, es zu erkennen. Durch unsere eigenen Vorurteile, durch die Doktrinen und Dogmen unserer Zeit, die vorrangig von einer zu einseitig materialistisch ausgerichteten Wissenschaft definiert werden, versperren wir uns selbst den Blick auf höhere Erkenntnisse – vielleicht zu unserem eigenen Schutz. Wir sind so etwa in der gleichen Situation wie die Templer, die auf der Suche nach dem geheimen verlorenen Wissen die mühevolle und gefährliche Pilgerreise ins Heilige Land auf sich nehmen mußten, weil sie in ihrem religiösen Eifer nicht in der Lage waren zur Kenntnis zu nehmen, daß die »heidnischen« Druiden direkt vor ihrer Haustür steinerne Zeugen der gleichen universell gültigen Gesetze hinterlassen haben.

Es geht uns im Moment um weitaus mehr als um die Regeln der heiligen Geometrie und des harmonikalen Bauens. Louis Charpentier gibt selbst zu, in seiner jahrelangen Forschungsarbeit noch nicht alle Geheimnisse der Kathedrale gelüftet zu haben. Es gelang ihm immerhin, zwei geheime Maßeinheiten zu finden: Eine, die den Grundriß, also die ersten zwei Dimensionen, festlegt, und eine weitere, die die Konstruktion des Gewölbes, also die dritte Dimension, bestimmte.

Er war sich jedoch darüber im Klaren, daß die Kathedrale von Chartres ein Ort der Begegnung zweier Welten ist, wie so viele andere mystische Stätten auch. Es muß daher noch ein drittes verborgenes Maß – entsprechend der dritten Gralstafel – geben, das folgerichtigerweise den Zugang zur vierten Dimension eröffnet. Diese ist aber die Dimension der Zeit. Hier liegt die eigentliche Gefahr. Wer das dritte Maß der Kathedrale von Chartres kennt, der wird zum Herrn der Zeit und damit – wenn er noch nicht genügend persönliche Reife erworben hat – zum Herrscher der Welt.

Drudenfuß

Auch in den verschiedenen Gralslegenden ist immer wieder die Rede davon, daß der Gral seinem Besitzer große – auch weltliche – Macht verleiht.

Steht dieses geheime dritte Maß in Zusammenhang mit der dritten Gralstafel, mit dem Rechteck, »dessen Zahl 21 ist«? Liegt dieses Geheimnis dort bis heute unerkannt verborgen? Es dürfte kaum ein Zufall sein, daß im Chorumgang von Chartres in allen Fensternischen schmiedeeiserne Gitter angebracht wurden, an denen große Pentagrammsymbole befestigt sind! (Abb. 5) Soll im Chor der Kathedrale, am Ort des Allerheiligsten, der dritten Gralstafel, etwas vor unbefugtem Zugriff geschützt werden?

Leider hat es den Anschein, daß das Sicherheitssystem Lücken hat, daß Spuren des verlorenen Wissens über die Jahrhunderte immer wieder durchgesickert und zu Machtzwecken mißbraucht worden sind.

 

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/chartres/

Gruß an die heilbringende Weiblichkeit

TA KI

Der galaktische Stellvertreter-Krieg in Syrien


Die Säuberung der Chimera-Gruppe geht weiter. Nicht viel kann darüber jetzt öffentlich gesagt werden.

Auf der anderen Seite ist die Säuberung von ihren Draco- und Reptilien-Schergen jetzt sehr intensiv und hat bereits das Bewusstsein für die Mehrheitsbevölkerung erreicht:

sputniknews.com/politics/20151018/end-new-world-order-russia-shifts-balance-power

veteranstoday.com/2015/10/14/putins-wild-card-in-syria

Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass die Khasarischen eigentlich Dracos sind, die auf den Planeten Erde im späten atlantischen Zeitalter durch das Kaukasus-Portal kamen und danach in menschlichen Körper reinkarnierten. Das Kaukasus-Portal war auch der Haupteintrittspunkt für die Reptilien-Krieger-Sklavenkaste, die in menschliche Körper in atlantischen Zeiten und später während der Jungsteinzeit durch die Kurgan-Invasion auf den Planeten Erde kamen:

Kurgan

Und während des 4.Jahrhunderts während der Khazar Invasion:

Khazar

Die Plejadier und die verbündeten Rassen unterstützten immer die Bevölkerung der Erde in ihrem Kampf für die Freiheit gegen die Chimera / Draco / Reptilian Unterdrückung. Die Slawen, vor allem die Russen, waren in der Regel sehr offen für die Plejadische Führung und Unterstützung.

Die Kiewer Rus, unter der militärischen Führung von Swjatoslaw I., haben den Khasachischen Staat um das Jahr 965 zerstört:

de.wikipedia.org/wiki/Swjatoslaw_I.

Das war der Beginn der langen Feindschaft zwischen den Khazarischen und den Russen. Seitdem waren die Khazarischen ohne ihre ursprüngliche Heimat und haben die Kontrolle über das Kaukasus-Portal verloren.

Die Plejadier und die verbündeten Rassen unterstützen nun Putin in seiner Mission, Syrien von den Söldnern des islamischen Staates zu befreien. Diese Wesen gehören tatsächlich der Reptilien-Kriegerkaste an, die vor Tausenden von Jahren durch das Kaukasus-Portal auf den Planeten Erde kam und die Reinkarnation in menschliche Körper beibehielt:

exopolitics.org/is-russia-using-weapons-developed-with-extraterrestrial-help-in-syrian-civil-war

Viele Plejadische Geiseln sind in letzter Zeit aus Syrien von russischen Spetsnaz-Agenten gerettet worden, während solche Agenten denken, sie würden lediglich nur menschliche Kriegsgefangene aus syrischen Gefängnissen retten. Das Geheimdienst-Personal an der Spitze der Nachrichtendienste innerhalb der GRU ist sich des extraterrestrischen Elementes der syrischen Situation bewusst.

Die Chimera will den Kaukasus-Wirbel zurückerobern und dies ist der okkulte Grund für die Beteiligung der tschetschenischen Streitkräfte an der syrischen Situation:

veteranstoday.com/2015/10/16/direct-intelligence-from-syria-and-lebanon

Chechnya

Lasst mich dazu noch sagen, dass Grosny (Übersetzung: das Schreckliche), die Hauptstadt von Tschetschenien, ein wichtiger negativer Wirbel im Energienetz des Planeten ist, welches eine Menge an Heilung benötigt und mit Odessa in der Ukraine verbunden ist, einem weiteren negativen Wirbel, einer Hochburg der Khazarischen:

one-evil.org/entities_locations_odessa

Die Lage in Syrien ist der geopolitische Wendepunkt für die planetare Befreiung. Das Iranische Militär zeigt stolz seine unterirdischen Militärbasen:

rt.com/news/318702-iran-video-missiles-secret/

Währenddessen sind auf der gegenüberliegenden Seite die Saudi-Khazarischen auf der Flucht:

awdnews.com/top-news/the-mystery-of-fleeing-saudi-princes-and-their-immense-oil-wealth-smuggled-into-europe

Weit entfernt von der Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien beginnen die Massen in Europa mit ihrem Kampf für die Freiheit.

Fast 2 Millionen Menschen für die Unabhängkeit Kataloniens:

In Deutsch:  spiegel.de/politik/ausland/unabhaengigkeit-kataloniens-hunderttausende-demonstrieren-in-barcelona

Eine Viertelmillion gegen TTIP in Deutschland:

In Deutsch:  umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/was-fuer-ein-signal-250000-bei-ttip-demo.html

Hunderttausende gegen die Sparpolitik in Belgien:

journalstar.com/business/belgian-government-faces-big-protests-over-austerity

In finanzieller Hinsicht hat die Östliche Allianz CIPS freigegeben, ein internationales Zahlungssystem, als Alternative zum SWIFT:

tass.ru/en/economy/827143

sputniknews.com/business/20151008

Und die USA wurde gezwungen, die Aufnahme des chinesischen Yuan in den SZR-Korb von Währungen zu genehmigen:

geopolitics.co/2015/09/27/us-approves-yuan-sdr-inclusion-after-china-orders-300-boeing-planes

Es gibt bereits positive Risse im laufenden Finanz-Sklaven-System:

trueactivist.com/this-is-what-happened-when-sweden-adopted-a-6-hour-workday

In Deutsch:  de.euronews.com/2015/10/01/schweden-testet-sechs-stunden-arbeitstag

Während sich die Galaktischen Kriege zu Ende neigen mit dem endgültigen und definitiven Sieg der am Horizont, ist die „weiche Offenlegung“ plötzlich nicht mehr so weich:

news.discovery.com/space/alien-life-exoplanets/has-kepler-discovered-an-alien-megastructure

In Deutsch:  pravda-tv.com/2015/10/spekulation-ueber-megastruktur-lassen-aliens-sonnenkollektoren-um-stern-kreisen

Sphere1

Da sich der endgültige Sieg nähert, möchten einige Leute vielleicht versuchen zu entkommen:

theguardian.com/2015/sep/16/mega-rich-rocket-ships-escape-earth

Sie werden nirgendwo hingehen.

Sieg des Lichtes!

Quelle: http://transinformation.net/der-galaktische-stellvertreter-krieg-in-syrien/

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI

Schnitterinnenfest , Lugnasad – Lammas – 15. August


Gesprochen: Luu-na-sah

Am 1. August feierten die Kelten ein großes Lichtfest mit dem eigenartigen Namen „LUGNASAD“ (gesprochen: Luu-na-sah) , das „Hochzeit des Lichts“ bedeutet.
Dieses Fest liegt genau zwischen der Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Der August ist der Monat der Erfüllung, der ersten Ernte des Jahres, der Manifestation von Überfluss.

Ziehmutter des Lug

Ursprünglich war dieses Fest von Gott Lug zu Ehren seiner Ziehmutter und Amme eingerichtet worden und fand auf ihrem Grabhügel statt. Sie war natürlich die ältere Erdgöttin, die kulturell gesehen vor ihm verehrt wurde. Somit ist dieses Fest in seinem Ursprung ein uraltes Fest der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.
Die Zeit im August bis zum Einbringen der Ernte war eine ganz existentielle Zeit, da die Ernte vor Dürre, Gewitter, Schädlingen, Brand usw. geschützt werden mußte. Denn der Ernteausfall brachte dem Stamm unweigerlich Hunger und Tod. Aus diesem Grunde gibt es mehrere Ernte-Feste zu deren Sicherung. Der gesamte August bis in den September ist von solchen Feierlichkeiten durchzogen.

Zwischen Himmel und Erde

Wir kennen die Fest-Zeremonie heute nicht mehr. Nur aus den Sagen um die Energie-Steine an den Maria-Schnee-Plätzen, die noch heute vorhanden sind, sowie aus der Nähe der Festdaten der Marienfeste im August, wie 5. August mit „MARIA-SCHNEE“ (wie ungewöhnlich im Sommer) und 15. August mit „MARIA-HIMMELFAHRT“ kann ein logischer Schluß gezogen werden:
Unter der Lichthochzeit muß eine Lichtverbindung zwischen Himmer und Erde, Kosmos und Erde verstanden worden sein, die dem Volk durch die Priesterschaft sehr konkret erlebbar demonstriert worden ist, so daß das Göttliche direkt wahrgenommen werden konnte.
Am Höhepunkt der Weihehandlung muß ein sichtbarer Energieübertritt erfolgt sein, ein oder mehrere Lichtblitze, die von der Erde zum Himmel auffuhren, eine „Himmelfahrt“ (sh. „Maria-Himmelfahrt“) im wahrsten Sinn des Wortes. Vielleicht eine stehende Licht-Säule. Jedenfalls ein großartiges Schauspiel des Lichts, das alle beeindruckt haben muß.

Lug

Und da kommen wir wieder auf den Namen Lug zurück:
Lug war in der keltischen Spätzeit der allgemein angebetete Große Gott. Sein Name bedeutet: Licht, der Scheinende, der Helle.
Auf lateinisch bedeutet Lux „Licht“.
Dass Lug einen solchen Stellenwert hatte, zeigt die Zuwendung der Kelten zu einer Sonnenreligion.
Lug hatte einen Beinamen: „Der-mit-dem langen-Arm“.
Dieser lange Arm des Lichts war ein langer, sichtbarer Strahl! Ein Blitz! Ein Lichtstrahl! …
Auch sein Attribut, der „lange Speer“, der sowohl Sonnenstrahl als auch Blitz sein konnte, nimmt darauf Bezug.
Es gibt zwei Arten von Blitzen. Die einen, die vom Himmel zur Erde fahren. Und die anderen, die vom Erdboden in den Himmel fahren.
Beides ist eine starke Energie-Entladung, die eine große Energie freisetzt.

Energieakkumulatoren – Keltenschanzen

Dieser Energieübertritt oder diese Lichterscheinung wird in vielen Sagen beschrieben. Wir wissen heute nicht mehr, ob sie von der Priesterschaft provoziert und inszeniert wurde und ob sie sich der natürlichen Energie-Gegebenheiten bestimmter Plätze, Berge und besonderer Steine bedient haben.
Energien, die durch bestimmte Erzansammlungen, durch Anreicherungen von Elektronen, elektromagnetischer Wellen, Luminiszenzen entstehen können. Energien, die durch besondere Konstellationen der Gestirne im Jahr an bestimmten Tagen auftreten, usw.
Bekannt sind ja die vielen Keltenschanzen, die an besonderen Plätzen nach besonderem Muster genau solche Energie-Orte geschaffen haben. Dort wurden Blitze angezogen und auf diesen Ort zentriert, was zur Folge hatte, daß die umliegenden Felder davon verschont blieben.
Daran sieht man, daß die Kelten und da besonders die Druiden eine sehr genau Kenntnis und Wahrnehmung von verschiedensten Energien hatten und sie auch handhaben konnten. Sie hatten eine scharfe Wahrnehmung der Natur und der Abläufe und Gesetzmäßigkeiten und machten sie sich zu Nutze. Das, was sie in den Keltenschanzen künstlich schufen, trat in der Natur auf natürliche Weise auf. Besonders die spezielle Übereinanderschichtung betimmter Erze, Metalle mit Sand und Kies.
Genau das hat auch Wilhelm Reich in seinen Orgonakkumulatoren nachempfunden.
Diese Keltenschanzen waren energetisch so aufgeladen, daß die Krieger vor ihren Schlachten dort ihre Kriegstänze abhielten und sich mit dieser Energie vollpumpen konnten, wie eine Droge. Für ihre Feinde wirkten sie daher oft gänzlich unmenschlich, in Kriegstrance, berserkermäßig.
Noch heute ist es so, daß auf vielen dieser Keltenschanzen Fußballplätze entstanden sind – ohne daß die Erbauer es beabsichtigt oder gar gewußt hätten. Aber zu Sportplätzen paßt diese Energetiesierung sehr gut. Zum Wohnen wäre es eher ungemütlich und ein Zuviel an Energie.

Spiraltänze um leuchtende Steine

Es gibt Hexensagen die von aufgerichteten Steinen berichten, die von selber leuchteten. Das Feuer war nicht heiß und verbrannte niemanden. Es leuchtete aber heller als der Vollmond und beleuchtete den ganzen Platz.
Und die Volkserinnerung aus dem Berner Oberland hält fest, daß die Hexen zu bestimmten Zeiten um einen Stein, „auf dem ein Feuer ohne Kohlen brannte“, Spiraltänze aufgeführt hätten.
Daraus kann man auch wieder schließen, daß noch bis zur Neuzeit teilweise die starke Energie dieser „Hexentanzplätze“ bekannt war. Diese Tanzplätze haben viele Namen, einer davon ist z.B. „Hexenbödele“, der auf Bergspitzen aber auch an besonderen Lichtungen vorkommen kann.

Siemens auf der Cheopspyramide

Ein Beispiel aus der Neuzeit ist der Erfinder Siemens. Er wurde auf der Cheopspyramide von seinem arabischen Führer aufgefordert, eine Hand mit gestrecktem Finger hochzuhalten. Er spürte ein deutliches Prickeln. Als er aus einer Weinflasche trinken wollte, erhielt er einen elektrischen Schlag. Die Flasche, mit feuchtem Papier umwickelt, begann Funken zu sprühen, wie wir es von der Leydener Flasche kennen. Die entsetzten Araber dachten an Hexerei und wollten ihn angreifen. Als er jedoch die Flasche auf sie richtete, erhielten sie einen starken elektrischen Stromschlag und flohen.

Frauendreißiger

Warum war gerade der 1. August ein Fest mit diesem Thema der Verbindung von Himmel und Erde und dieser Lichtverehrung?
Interessant sind in diesem Zusammenhang die vielen Marien-Feiertage, die im Umfeld von Lugnasad liegen.
Interessant deswegen, weil sie auf jeden Fall Themen dieses Festes mit ausdrücken, wie es ja auch an anderen Jahreskreisfesten stattfindet – wie Wintersonnwende und Weihnachten. Es gibt ja vom 5. August bis 15. September die bekannten Marienfeiertage, „Frauendreißiger“ genannt.
„Maria-Himmelfahrt“ am 15. August wurde gefeiert, wenn der Ährenstern „Spika“ aus dem Sternbild der Jungfrau in den morgendlichen Sonnenstrahlen unterging.
Im alten Ägypten war das Sternbild Jungfrau das Sommersternzeichen, das nachts vom Himmel dominant herunterstrahlte. Es wurde als Himmelkönigin, als Magna Mater bezeichnet, welche die Ähre (Spika) als Zeichen der Fruchtbarkeit in der Hand hielt.
Am 15. August wurde der Geburtstag der Isis gefeiert, der Großen Mutter und Königin des Himmels.
In Griechenland haben wir das Bild der Demeter mit der Ähre.
Mit Maria-Himmelfahrt erlosch dieses Jungfrau-Sternbild in den Strahlen der aufgehenden Sonne.
Mit Maria-Geburt am 8. September taucht die Spika, der Ährenstern wieder auf der anderen Sonnenseite auf.
Damit sieht man, daß das ganze Fest auch kosmisch ausgerichtet ist und der Himmel mit seinen Gestirnen, vorne weg die Sonne, sehr genau beobachtet und in die rituellen Handlungen mit einbezogen wurde.

Maria-Schnee-Kirchen

In den Alpen-Gebieten weisen die vielen „Maria-Schnee-Kirchen“ auf dieses Fest – Lugnasad – hin. Sie beinhalten in ihrem Namen das Helle, Strahlende.
Das Fest „MARIA-SCHNEE“ wurde am 5. August gefeiert, also sehr nah zu Lugnasad. Und gerade diese „Maria-Schnee-Kirchen“ werden oft mit den seltsamsten Sagen und Myhten verbunden. Sehr oft kommt ein heiliger, strahlender Stein vor, der mittlerweile in die Kirche integriert ist, von ihr überbaut oder ganz in der Nähe steht. Scheinbar war dort zu bestimmten Zeitpunkten, und wohl besonders an Lugnasad oder eben an den nahe darum gelegenen Festtagen die Energie auf ihrem Höhepunkt und in der Lage, bestimmte Trancezustände zu fördern, die Lichterscheinungen und Energiewahrnehmungen ermöglichten.
An solchen Orten wurden dann je nach Kultur und Religion entweder Götter, Engel oder die Heilige Mutter Maria gesehen – siehe Lourdes. Die heilige Bernadette erblickte die Maria in Lourdes auf einem Felsen, dessen Name „Massabielle“ ist, was „strahlender Stein“ bedeutet. Maria-Schnee-Kirchen liegen stets auf exponierten, windumjaulten kargen Bergspitzen mit weiter Sicht.

Maria-Schnee-Kirchen

Der Mythos mit dem Stein

Zum Mythos mit dem Stein kommen noch die vielen Sagen hinzu, in denen Steine der „Sitz Gottes“ waren.
Petrus wird der „Fels“ genannt.
Petroi wurden die „felsgeborenen“ Sachsen genannt. Saxo, der Urvater der Sachsen war ein Fels!
Mithras war ein „Felsentsprossener“.
Die Götter bewegten sich der Sagen nach aus dem Stein.
Wieso erscheint Gott im Stein? Ist er nicht überall? Warum ausgerechnet im Stein?
Strahlte der Stein das Göttliche aus zu bestimmten Zeitpunkten?!
Eine Art Energiebündelung, die von den jeweiligen Priestern zu bestimmten Zeiten sichtbar gemacht werden konnte oder einfach von selber sichtbar wurde.
Es waren Orte von seltener Eigenschaft und mächtiger Wirkung. Orte, „wo der Geist weht“.

Spiraltänze und Energie

An vielen Orten wurde dieses Fest wieder mit den schon bekannten Spiral-Tänzen gefeiert. Tänze zu Ehren der Sonne. Tänze, die die sowieso schon aufgeladenen Orte noch mehr aktivieren sollten.
Dann gab es Feldumgehungen für die Ernte.
Und wie immer bei den Kelten viel Freude, Rausch und Erotik. Und ist nicht der Hochsommer August die Zeit mit den meisten Gewittern, der höchsten Energieladung, der größten Hitze. Diese Energie können wir alle spüren, auch ohne übersinnliche Wahrnehmung.
Eine Energie, wie Sommerhitze, die die Luft zum Flirren bringt.
Eine Energie, die aus der Erde herausstrahlt.
Eine Energie, die in uns selber ist.

Unsere Energie

Vielleicht können Sie ja mal hinspüren, ob sich diese Energie in Ihnen und um Sie herum besonders ausdrückt.
Zum Beispiel in besonderen energetischen Gefühlen, in Streitbarkeit, in Aktivismus, in der Beziehung zu anderen, in sozialem Austausch, in der Lust auf Leben, in der Lust auf „Nach-Außen-Treten“ (vgl. Blitz der aus der Erde austritt), in der Lust auf Kreativität, sich Ausdrücken, „orgiastische Entladungen“.
Wo drückt sich bei uns diese pure Energie am deutlichsten aus?
Darf sie sich überhaupt ausdrücken?
In unserer heutigen Gesellschaft, wo alles so schön gebändigt und domestiziert bis gebunden ist, ist ja auch ein sogenanntes „GEWITTER“ mit Blitz und Donner äußerst verpönt.
Man würde ganz schön beäugt werden, ähnlich den Lichtblitzen auf den Bergen, wenn man diesen Energien freien Ausdruck verleihen würde. Vielleicht waren diese Rituale der alten Zeit für die damaligen Menschen ein Ventil, wo sie ihre Energien leben durften. Wo alles unter dem Segen der Götter erlaubt war und einen Platz gefunden hat.
Diese Rituale, an denen alle im Stamm teilnehmen mußten und alle damit eingebunden waren in den Jahreskreislauf, waren auch eine Möglichkeit, die Bedeutung der Lebendigkeit, des Heiligen und der Vielfalt des Lebens immer wieder aufzufrischen.

Religio

Der Mensch neigt dazu, zu vergessen, in die Oberflächlichkeit abzudriften, den Bezug zum Leben und zum Heiligen zu verlieren. Das Wort für Religion „RELIGIO“ heißt nicht von ungefähr „Rückverbindung“, d.h. Rückverbindung zu den alten, heiligen Werten, zu tiefem heiligen Erleben, tiefen heiligen Beziehungen zum Göttlichen. Und diese festen Rituale im Jahreskreislauf halfen den Menschen, diese Rückverbindung immer wieder zu erneuern.

Ein Stück vom Alten im Neuen

Wir möchten nur noch kurz erwähnen, daß dieses Fest auch noch andere Namen hat.
Lugnasad ist rein keltisch.
Im Sächsischen heißt es Lammas. Bekannt ist es auch als Schnitterfest, wo die Getreidefelder geschnitten werden und das Korn eingebracht wird. In diesem Zusammenhang gibt es viel überliefertes Brauchtum, auf das wir jetzt nicht näher eingehen, weil es eher bekannt ist: Erntefeste, Ähren, die auf dem Feld für die Göttin stehengelassen werden; Brote, die gebacken werden.
Allen diesen Handlungen liegt die gleiche Vorstellung zugrunde: Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Alles Neue entsteht auf dem Boden des Alten, ist Glied einer endlosen Kette – so wie wir selber.
In das neue Brot werden noch ein paar Krumen des alten Brotes mit eingebacken.
In eine neues Webstück ein paar Fasern des alten.
Und so läßt man auch auf dem Feld ein paar Ähren mit reifen Körnern stehen als Dank und auch als Option für ein neu keimendes Leben im nächsten Jahr.
So werden auch ein paar der alten Körner als „Glückshämpfele“, wie sie genannt werden, in das neue Saatkorn mit beigemischt.

Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/lugnasad.html

 

Lammas Schnitterinnenfest

Ernten und Weihen der Kräuter

Anfang August beginnt der Erntemonat. Viele Pflanzen tragen Früchte, das Getreide ist reif, Heilpflanzen haben eine ganz besonders hohe Wirkung. Der Sommer ist spürbar, wir erleben Hitze und Kraft. Jedoch ist es an der Zeit, einen bewussten Schnitt zu setzen. Die Zeit der Fülle der Früchte wird vorüber gehen. Wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles. Wir müssen daher den konkreten Schnitt setzen und das Getreide abschneiden, damit wir es auch nutzen können.

Dieses Abschneiden ist symbolisch auch der Abschied von der Zeit der Hitze und der Fülle. Wir tragen die Vorahnung in uns, dass es wieder dunkler wird, dass das Absterben der Natur naht. Wir versuchen die Fülle zu halten, indem wir Obst und Gemüse einkochen und haltbar machen, indem wir die Kräuter ernten und Tees und Säfte aus ihnen machen und indem wir das Getreide zu Mehl und zu Brot verarbeiten.

Jahreskreisfest –Lughnasad

Am 1. August feierten die Kelten ein großes Lichtfest, das sie Lughnasad (gesprochen luu-na-sa) nannten. Lughnasad bedeutet soviel, wie die „Hochzeit des Lichtes“. Lugh war dabei der von den Kelten verehrte Herr des Lichtes. An Lughnasad wird die Ernte unserer Früchte gefeiert, aber auch die getane Arbeit, die damit verbunden war. Es ist ein Fest der Fülle und des Überflusses. Es ist ein Fest, das den Kreislauf des Lebens auf ganz besondere Weise symbolisiert, da die Ernte natürlich auch den Tod der Pflanzen bedeutet. Der Kreislauf geht aber immer weiter. Die geernteten Früchte ermöglichen uns das Überleben im Winter, die Samen sind gebildet und alle wissen, dass im Frühling das Leben wieder neu erwacht. Es ist ein ewiger Kreislauf von Säen, Wachsen, Blühen, Früchte tragen, Ernten und Absterben.

Die Natur

Die Tage werden seit der Sommersonnenwende am 21. Juni bereits wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte. Die ersten Obstbäume tragen Äpfel, Marillen und Pfirsiche. Heidelbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren sind reif und können für den Wintervorrat eingekocht werden. Und auch der Gemüsegarten bringt jetzt all seine Fülle hervor. Wir können täglich frischen Salat und vielfältiges Gemüse ernten und verspeisen. Es ist eine zwiegespaltene Zeit. Einerseits genießen wir die Hitze und die Fülle, andererseits wird uns genau diese Hitze manchmal viel zu anstrengend und das Verwerten der Früchte erfordert Zeit und Geduld. Es ist merkbar, dass die Kraft der Sonne auch zerstören kann. Wenn wir einen Garten haben müssen wir zu dieser Zeit besonders viel Pflege aufwenden, damit die Pflanzen gedeihen und nicht verdorren. Ohne tägliches Gießen, Pflegen und Ernten würde im August vieles vernichtet.

Genau dies ist auch die Qualität des Festes. Zum Zeitpunkt der größten Reife müssen wir ernten. Das Getreide muss geschnitten werden und genau dieser Schnitt wird zum Symbol des Festes. Wir feiern die „Schnitterin“, die bewusst und mit all ihrer Kraft die Frucht erntet. Mit ihrer Sichel (die der abnehmenden Mondsichel entspricht) das Leben durchtrennt – nur um zu überleben.

Dieses Fest symbolisiert den Doppelcharakter der Ernte – die Fülle und die Zerstörung, Leben und Tod, Stirb und werde.

Die damit verbundene Thematik lautet: finde den richtigen Zeitpunkt und mach den notwendigen Schnitt (Schritt) um das zu Ernten, was geerntet werden muss. Durchtrenne, auch wenn es manchmal weh tut und mit To verbunden ist. Verabschiede dich auch von allem Verbrauchten, Alten, was dein Leben belastet. Sorge vor, für die dunkle Zeit des Jahres – ernte und verarbeite die Früchte, damit du auch in der kommenden Jahreshälfte gut versorgt bist.

Die astrologische Sichtweise des Festes

Astrologisch gesehen befinden wir uns im Sternzeichen Löwe. Der Löwe ist ein klassisches Feuerzeichen und bringt uns die Hitze und Fülle dieser Zeit. Der Löwe steht für menschliche Wärme und Herzlichkeit. Er ist sehr charismatisch, stolz und souverän. Im Zeichen des Löwen dürfen wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst werden. Wir dürfen uns stolz und in all unserer Kraft und Macht zeigen. Der Löwe macht und majestätisch und selbstbewusst, er unterstützt uns dabei, souverän in der Welt aufzutreten.

Der Aspekt der Göttin

Die liebende Göttin der Sommersonnenwende verwandelt sich allmählich in die alternde Göttin. In Vorahnung auf die dunkle Zeit, wendet sie sich langsam der Unterwelt zu und beginnt mit ihren Vorbereitungen für die dunkle Jahreshälfte. Sie ist älter geworden und macht sich bereit, von der Zeit der Fülle, die aus der Verbindung mit ihrem Geliebten hervorgegangen ist, Abschied zu nehmen. Sie wird zur „Schnitterin“ die symbolisch mit ihrer Mondsichel das reife Getreide durchtrennt und erntet und somit für die lange Winterhälfte des Jahres haltbar macht. Dieses Durchtrennen des Getreides steht auch symbolisch für die Trennung von ihrem Geliebten, mit dem die irdische Verbindung langsam zu Ende geht. Da die Früchte der Liebe jetzt geerntet werden können, wird es sowohl für den Gott, als auch für die Göttin zeit, sich zurück zu ziehen.

Die rot schwarze Göttin lehrt uns, dass Töten zum Leben dazu gehört. Sie lehrt uns auch, dass Durchtrennen, Durchschneiden, Abschneiden und Beenden Themen sind, mit denen wir im Laufe des Lebens immer wieder konfrontiert werden und denen wir uns stellen müssen. Die Göttin dieser Zeit ist mächtig, Grenzen setzend, zerstörend und sehr kraftvoll.

Göttinnen des Festes

Die römische Göttin Diana – sie repräsentiert sehr gut die Göttin dieser Zeit. Sie war die Herrin der Wildnis und der Nacht und ihr zu Ehren wurden im August Fackelprozessionen und Feste im Wald oder an einem See gefeiert. Diana war die Beschützerin der Frauen. Sie beschützte die Würde und die Heiligkeit des weiblichen. Wer sich ihr widersetzte, oder den Frauen Gewalt antat, wurde sofort getötet. Diana unterstützt die Frauen darin, selbstbewusst für sich selbst und für ihre rechte einzutreten.

Geschichte des Festes

Ursprünglich war dieses Fest von Lugh, dem Sonnengott, zu Ehren seiner Ziehmutter, der Erdgöttin, gefeiert worden. Es fand auf ihrem Grabhügel statt. Dieses Fest ist daher in seinem Ursprung ein uraltes Fest (etwa 3500 Jahre alt) der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.
Natürlich war die Erntezeit im August (dem Monat Gaia) sehr bedeutungsvoll. Das Überleben im Winter war abhängig von einer guten Ernte – und so wurden im August immer Dankesfeiern, aber auch Feste, die die Ernte beschützen sollen, abgehalten.

Bei den Kelten halfen die Männer in dieses Tagen zusammen, die Ernte einzubringen. Die Aufgabe der Frauen war es, Tee zu kochen und frisches Brot zu backen und dies auf die Felder zu bringen. Auch die Kinder beteiligten sich an der Arbeit. Am Abend wurde dann gefeiert. Es wurden frische Äpfel von den Bäumen gegessen und Brot aus dem frisch gemahlenen Getreide gegessen. Es wurden Geschichten erzählt, getanzt und gesungen. Die Fülle des Lebens wurde gefeiert.

Bräuche zum Fest

Kräuterweihe

In katholischen Regionen wird am 15. August zu Maria Himmelfahrt die Kräuterweihe begannen. Diese alten, germanischen Kräutererntebräuche sind auch unter „Unser Frauen Würzwei“ oder unter „Hoher Frauentag“ bekannt. Zum Fest der Kräuterweihe hat sich bis heute ein reges Brauchtum erhalten. In Österreich ist dieser tag, ebenso wie in Bayern ein gesetzlicher Feiertag geblieben.

Kräuterkundige Frauen haben zu Maria Himmelfahrt immer schon einen magischen Kräuterbuschen gebunden. Es ist immer noch mit sehr viel Magie verbunden, einen solchen Kräuterbusch zusammenzustellen. Die gesammelten Kräuter werden zu einem dicken Busch gebunden, in dessen Mitte die Königskerze thront. Der fertige Kräuterbusch wurde dann in der Kirche geweiht und zu Hause mit nach unten hängenden Blüten zum Trocknen aufgehängt (in den alten Bauernstuben wird der Kräuterbusch in den Herrgottswinkel gehängt). Das ganze Jahr konnten die Kräuter des Kräuterbusches für Räucherungen verwendet werden. Besonders heilkräftig waren sie, wenn sie zusätzlich mit Weihrauch vermischt wurden.

Die geweihten Kräuter sollen gegen alle möglichen Verzauberungen und Krankheiten, aber auch für Eheglück, Kindersegen und vieles mehr helfen.

Der traditionelle Kräuterbuschen wird aus 9 Kräutern gebunden. Die Kräuter des „Neunerbuschens“ sind Johanniskraut, Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Königskerze (immer in die Mitte binden), Kamille, Wermut, Pfefferminze und Tausendgüldenkraut.

Der Frauendreißiger

Der gesamte August ist ein wichtiger Frauenmonat. Es gibt viele verschiedene Marienfeiertage, allen voran natürlich Maria Himmelfahrt am 15 August. Der August war für die Kräuterfrauen die Zeit des magischen Kräutersammelns und auch die Zeit des Verwertens der bereits gesammelten Kräuter. Die Zeit zwischen dem 15. August (Maria Himmelfahrt) und dem 8. September (Maria Geburt) wurde „Der Frauendreißiger“ genannt und galt seit jeher als besonders günstige und segensreiche Zeit zum Kräutersammeln und zum Wurzeln ausgraben. Früher dachte man, dass die Kräuter zu diesem Zeitpunkt die dreifache Wirkung besaßen.

Quelle: http://www.jahreskreis.at/Jahreskreis_Lammas.htm

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Gruß an Mutter Erde

TA KI

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Religion(en) ein weiteres Herrschaftsmittel zum Teilen und Herrschen?


erschien bereits am 30.10.2014

Andreas Raitzig hat das Thema “Sei dein eigener Schöpfer” in dem zuvor geposteteten Artikel schon angesprochen. Der folgende Artikel seziert mit Blick auf unsere Geschichte, welchen Zweck die Religionen dieser Welt für wen verfolgen und schließt mit einem ähnlichen Appell. Interessant auch, dass mal wieder die Skythen auftauchen, die eine große Rolle in der Serie der Geschichtsfälschung von Zachar spielen. Aber auch so manche Bruderschaft wird uns wieder begegnen. Aber lest selbst:

real lies: Religion(en) (Quelle)

Es ist egal, welche der Haupt-Religionen du betrachtest, denn alle dienen dem gleichen Zweck: Den Menschen klein und unterwürfig zu halten, mental und emotional einzusperren und sie gegeneinander aufzuhetzen, um Macht und Kontrolle ausüben zu können. Die Menschen werden manipuliert, symbolische Geschichten wortwörtlich zu nehmen, an irgendeine Retter-Figur zu glauben, im Jetzt Alles zu ertragen und auf den Retter im Himmel zu warten, während die wenigen auserwählten Eingeweihten das wahre Wissen unter Androhung der Todesstrafe für sich behalten. Und wann immer das Christentum oder eine andere Religion die Kontrolle über eine Region oder ein Land genommen hat, wurden die alten Texte und Aufzeichnungen weggenommen oder zerstört.

Wie ich bereits geschrieben habe, wenn man lange genug gräbt, taucht man im alten Babylon wieder auf. Denn hier im Land der Sumerer in Mesopotamien hat nach der grossen Flut vor etwa 7000 Jahren die Blaupause für die Kontrolle durch die Religion begonnen. Hier wurde der Welt auch der globale Finanz Betrug untergejubelt. Menschenopfer waren (und sind !!) von grundlegender Bedeutung für die Religion von Babylon, sowie Feuer, Schlangen und die Sonne. Die Priester waren die einzigen Mittelsmänner für die “Götter”. Sie hielten die Schlüssel für die Himmelstore und konnten so ihren Willen den Menschen aufzwingen. Der gleiche Betrug läuft bis heute bei ihren Nachfolgern, den christlichen Priestern, Rabbies, Priester des Islam, Hinduismus, Druiden und allen anderen. Der babylonische Hohepriester, der den Kreis des inneren Zirkels unterrichtete war bekannt als … Peter, der Grosse Interpreter. Sie kennen die Symbole, Numerologie und esoterischen Codes in den Texten.

Womit es anfing

Der Gründer von Babylon, Nimrod und seine Frau Semiramis, bleiben die Götter-Schlüssel-Figuren der Babylonischen Bruderschaft bis heute unter verschiedenen Namen und Symbolen. Nimrod wurde als Fisch dargestellt und Semiramis als Fisch und als Taube, die einen Olivenzweig hält. Die Taube ist entgegen der Meinung der Menschen kein Friedenssymbol, sondern ein Symbol von Tod und Zerstörung, Alle Symbole sind mit umgekehrter Bedeutung versehen. Wenn es positiv für die Massen ist, dann ist es negativ für die Bruderschaft und so können sie ihre negativen Symbole in aller Öffentlichkeit platzieren.  Das Fleur-de-Lys Symbol stellt die Dreifaltigkeit von Nimrod, Semiramis und Tammuz dar. Es ist zum Symbol der Autorität des Monarchen für die europäischen Königsfamilien geworden, die von den Blutlinien der Aryer abstammen.

Nimrod hatte die doppelte Rolle des Gott-Vater und des Sohnes Ninus von Semiramis. Ninus war auch als Tammuz bekannt, der gekreuzigt wurde mit einem Lamm zu seinen Füssen und in einer Höhle begraben wurde. Als nach 3 Tagen der Stein vor dem Eingang weggerollt wurde, war sein Körper verschwunden. Kommt dir das bekannt vor? Die gleiche Geschichte gibt es in der ägyptischen Mythologie (Osiris-Isis-Horus), in Indien, Asien, China und anderen Plätzen. Das Frühlingsfest, um den Tod und die Auferstehung von Tammus-Ninus zu feiern ist als Osterfest bekannt.  Die babylonischen Mythen und Symbole bilden die Grundlagen für alle grösseren Religionen, vor allem für das Christentum. Die römische Kirche ist eine Erschaffung der babylonischen Bruderschaft. Es ist ein und dasselbe. Noch heute trägt der Papst die Mitra, geformt wie ein Fischkopf, um Nimrod zu symbolisieren. Sie benutzen die gleichen Methoden, Symbole und Geschichten.

Etwa 3000 Jahre BC (vor unserer Zeitrechnung) begann ein Volk, bekannt als Phönizier oder Aryer (weisse Rasse, blond und blauäugig) sich von den Kaukasus Gebirgen aus in alle Richtungen zu verbreiten. Sie sind unter verschiedenen Namen bekannt: Hittiten, Phönizier, Kaukasier, Chasaren, Kimmerer, Skythen, Gallier, Kelten, Angeln, Sachsen, Normannen, Sakkas, Catti (Khatti),

Wo auch immer sie hinkamen, haben sie ihre eignen Mysterien-Schulen gegründet, um die Bevölkerung zu manipulieren, Unsinn zu glauben und ihre Macht durch Aberglauben und Angst abzugeben. Fortgeschrittenes Wissen wurde nur an Jene weitergegeben, die die Priester als würdig einstuften. In den oberen Kreisen wissen sie um die wahre Macht der Sonne, Magnetismus und den Verstand (mind), die Wirkung der Planten auf das menschliche Verhalten, wie Zeit, Bewusstsein, Energie, das Wetter, usw manipuliert werden und so viel mehr. Durch Religion und politische Parteien kontrolliert von der Bruderschaft wurde dieses fortgeschrittene Wissen aus dem Verkehr gezogen. Die Geschichte zu kontrollieren ist so wichtig, weil wenn man die Menschen manipulieren kann, wie sie die Vergangenheit sehen, kann man sie beeinflussen wie sie die Gegenwart sehen.

Indien wird erreicht

Etwa 1550 BC sind sie im Indus Tal in Indien angekommen und haben dort das gegründet, was heute als Hinduismus bekannt ist. Sie haben die alte Sanskrit Sprache nach Indien gebracht und die Geschichten und Mythen, die sich im heiligen Hindu Buch, den Veden befinden. Die Nagas sind die Schlangen-Götter der Hindus, die Göttin Barati auch bekannt als Brihad die Göttliche.  Der römische Name für Barati war Fortuna, Göttin des Glücks.

Was wir als jüdische Rasse kennen, hat seinen Ursprung ebenfalls im Kaukasus und nicht, wie behauptet in Israel. Im 8. Jahrhundert gab es eine Massenkonversion der Chasaren zur jüdischen Religion.  Als dieses Reich unterging, sind sie weiter nach Russland, Litauen und Estonien gezogen, Von da aus nach Westeuropa und Amerika. Die Rothschild Familie ist eine dieser Blutlinien. Es sind die gleichen Leute, die heute Palestina übernehmen, da “Gott” ihnen das Recht über dieses Land als “auserwähltes Volk” gegeben habe! In Wahrheit ist ihre Heimat der Kaukasus.

Westeuropa wird erreicht

Kimmerer wurden die genannt, die nach Westeuropa ins heutige Belgien, Holland, Deutschland und Dänemark kamen. Die römischen Geschichtsschreiber Pliny und Tacitus nannten sie Gallier, die Griechen kannten sie als Kelten.

Lord Buddha taucht auf

Eine Gruppe der Skythen, bekannt als Sakkas, erreichte etwa 175 BC die Grenzen von China. Die Chinesen nannten sie Sai-wang oder Sok-wang (Sakka Prinzen). Es ist kein Zufall, dass die Religion des Buddismus in Ländern, welche die Sakkas besetzten, hervorkam.  Gautama (Lord Buddha) wurde Sakyashina genannt, Sakamuni, Sakya der Lehrer und der Löwe des Stammes der Sakya. Die Nagas (Schlangen-Götter) sollen bei der Geburt von Buddha erschienen sein und die Schlange spielt eine Rolle in der Legende von Krishna. Buddha wurde am 25 Dezember geboren von der Jungfrau Maya, mit einem Stern und weisen Männern im Schlepptau. Er kam aus einer “königlichen” Blutlinie und dem Herrscher wurde gesagt, das Kind zu töten, um zu vermeiden, dass er gestürzt werde. Buddha lehrte mit 12 im Tempel, wurde vom Bösen Mara in Versuchung geführt und in der Gegenwart des Geistes Gottes getauft. Er vollbrachte Wunder, heilte die Kranken und fütterte 500 Menschen mit einem kleinem Korb Kuchen. Er starb und und stand wieder auf im Nirvana oder Himmel. Sein Grab wurde auf wundersame Weise geöffnet und es wurde gesagt, er werde zurückkehren und über die Toten richten. Buddha war das “Licht der Welt”, der “Herr”, “Master”, der “gute Hirte” und der “Zimmermann”.

Gleiche Geschichte mit anderen Namen:

Vor etwa 1200 Jahren im Osten gab es Virishna, geboren von einer Jungfrau durch Eingreifen eines Heiligen Geistes. Als er geboren wurde, wollte der herrschende Tyrann ihn töten und seine Eltern mussten fliehen. Alle männlichen Kinder unter 2 Jahren wurden getötet. Engel und Schäfer waren bei seiner Geburt und er bekam Geschenke: Gold, Myrrhe und Weihrauch. Er wurde als Retter der Menschheit verehrt und hat ein moralisches und demütiges Lebens geführt. Er hat Wunder vollbracht, Kranke geheilt, Blinde sehend gemacht, Teufel ausgetrieben und Tote auferweckt. Er wurde gekreuzigt zwischen 2 Dieben. Er stieg in die Hölle hinab und stand von den Toten wieder auf zum Himmel.

Attis, der Sohn Gottes von Phrygia, geboren am 25. Dezember von einer Jungfrau. Er wurde “Retter” genannt und starb, um die Menschheit zu retten. Gekreuzigt an einem Freitag mit Nadeln und Stöcken, sein Blut wurde vergossen, um die Erde zu erlösen. Er war Vater und Sohn kombiniert in einem physischen Körper. Er wurde in ein Grab gelegt, stieg ab in die Unterwelt, aber 3 Tage später war sein Körper aus dem Grab verschwunden und er war als “höchster Gott” wieder auferstanden. Sein Körper war symbolisch das Brot und wurde von denen gegessen, die ihn verehrten.

Krishna, der Sohn Gottes von Indien, geboren von einer Jungfrau am 25. Dezember und sein Vater war ein Zimmermann. Ein Stern markierte seinen Geburtsort und Engel und Schäfer waren dabei. Der Herrscher schlachtete tausende von Kinder, um ihn zu töten, aber er überlebte und vollbrachte Wunder, heilte Kranke, auch Leprakranke, Blinde und Taube. Er starb mit 30 Jahren und eine Überlieferung sagt, er sei an einem Baum gekreuzigt worden. Er wurde auch auf einem Kreuz dargestellt, stand von den Toten wieder auf und wurde als “Retter” angesehen. Seine Anhänger kannten ihn als “Jezeus” was “pure Essenz” heisst. Es wird gesagt, er würde auf einem weißen Pferd wiederkehren, um über die Toten zu urteilen und den “Prinz des Bösen” zu bekämpfen.

Dyonisus oder Bacchus, Sohn Gottes aus Griechenland, geboren von einer Jungfrau am 25. Dezember, lag in einer Krippe mit Windeln. Er war ein Lehrer, der umher zog und Wunder vollbrachte. Er wandelte Wasser in Wein (wie die Sonne), ritt im Triumpf auf einem Esel (wie der ägyptische Gott Set). Er war das Lamm, der Gott des Weines, der Gott der Götter und König der Könige, lud alle Sünden auf sich, der Erlöser, Gesalbte, Alpha und Omega. Er wurde aufgehängt und an einem Baum gekreuzigt, ist aber am 25. März wieder von den Toten auferstanden.

weitere Namen mit der gleichen Geschichte: Apollo, Hercules, und Zeus Griechenland; Adad und Marduk von Assyrien; Buddha Sakia und Indra in Indien und Tibet; Salivahana aus Südindien und Bermuda; Osiris und Horus aus Ägypten; Odin, Balder, und Frey aus Skandinavien; Crite of Chaldea; Zoroaster of Persia; Baal (Bel) und Taut of Phoenicia; Bali of Afghanistan; Jao of Nepal; Wittoba of Bilingonese; Xamolxis of Thrace; Zoar of the Bonzes; Chu Chulainn of Ireland; Deva Tat, Codom, und Sammonocadam of Siam; Alcides of Thebes; Mikado of the Sintoos; Beddru of Japan; Hesus or Eros, and Bremrillaham of the Druids; Thor, son of Odin, of Gauls; Cadmus of Greece; Hil and Feta of Mandaites; Gentaut and Quetzalcoatl of Mexico; Universal Monarch of the Sibyls; Ischy of Formosa; Divine Teacher of Plato; Holy One of Xaca; Fohi, Ieo, Lao-Kium, Chiang-Ti, and Tien of China; Ixion and Quirnus of Rome; Prometheus of the Caucasus; Mohammed or Mahomet of Arabia, Dahzbog of the Slavs; Jupiter, Jove, and Quirinius of Rome; Mithra of Persia, India, and Rome.

Staunst du jetzt?

Es sind die gleichen weißen Aryer, die unter verschiedenen Namen mit ihrer gleichen Religion und religiösen Helden unter verschiedenen Namen vom Kaukasus aus in die Welt zogen. Und unter ihnen die Könige, Königinnen, Priester und militärischen Führer, die um die Kontrolle und Vormacht kämpften -> die babylonische Bruderschaft. Es war ein technologisch sehr fortgeschrittenes Volk, allerdings wurde dies in der offiziellen Geschichte an den Rand gedrängt und dies hat ihre wahre Herkunft verschleiert.

Nicht anders in Ägypten

Die Ägypter kannten die Phönizier als Panag, Panasa und Fenkha. Viele ihrer Götter wurden mit weißer Haut und blauen Augen dargestellt. Isis war die ägyptische Mond-Göttin und jungfräuliche Mutter von Horus, genannt “Mata-Meri” und “Königin des Himmels”. Die Hebräer verehrten ebenfalls eine Göttin genannt Mary-EL und Mutter Maria ist der Name der Christen für die antike Göttin El, Isis, Barati, Artemis und Diana.

Die christliche Religion, wie auch der Judaismus versuchten das weibliche Prinzip aus der Öffentlichkeit zu nehmen, die antike Trinität von Vater-Sohn-Mutter wurde zu Vater-Sohn-Heiliger Geist.
Die groteske Unterdrückung von Frauen wurde gerechtfertigt durch erfundene Wörter vom mythischen (ebenfalls erfundenen) St Paul : “Frauen ordnet euch euren Männern unter, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Nun wenn die Kirche sich Christus unterwirft, so sollten Frauen sich in allem ihren Männern unterwerfen.” “Wives submit to your husbands for the husband is the head of the wife, as Christ is the head of the Church. Now if the Church submits to Christ so should wives submit to their husbands in everything”.
Die institutionalisierte Unterdrückung des Weiblichen kann heute noch gesehen werden. Die Eliten möchten das Weibliche, Intuitive schliessen, die Energie, die uns alle mit unseren höheren Ebenen des Seins verbindet. Die männliche Energie drückt sich ungehindert im Außen in der physischen Welt aus, aber ohne die weibliche ist es von seinem tieferen Selbst isoliert.

Phönizische Artefakte wurden auch in Brasilien und in Amerika gefunden.

Der Löwe war immer ein wichtiges Symbol für die Sonne und wurde oft an Eingängen von Tempeln oder heiligen Plätzen platziert.
Das rote Kreuz war das Feuer Kreuz, ein weiteres Symbol für die Sonne, ebenso wie die Swastika, die später von den Nazis verwendet wurde.

Die verschiedenen Namen und Symbole, die das gleiche symbolisieren:

Queen Semiramis, Isis, Barati, Diana, Maria, Marratu, Marah, Mariham, Rhea, Astarte, Ninkharsag, Baalti, Ishtar, Britannia, Brihad, Perathea, Fortuna, Brito-Martis
Symbol: Fisch, Taube mit Olivenzweig, Wasser, Mond
Nimrod, Moloch, Eannus, Janus, Ea, Horus, Baal, Osiris, Joseph, Hercules, Kronos, Bil, Bel, Barat, Parat, Prat, Prydi
Symbol: Fisch, Ochse, Schlange, Phönix, Löwe, Sonne
Tammuz, Ninus, Horus, Jesus, Oannes, Sananda

Die Aufzählung der Namen/Symbole ist sicher nicht vollständig.

Die Sonne

Die Eingeweihten wissen um die wahre Bedeutung der Sonne. Sie verstehen ihre wahre Kraft als erstaunlicher Generator von elektromagnetischer Energie, die unser Leben und unser Verhalten jede Sekunde jeden Tag beeinflusst. Die Sonne enthält 99% der Masse von diesem Sonnensystem. Die Sonne ist das Sonnensystem und wenn sie sich ändert, ändern wir uns auch. Die Sonnenzyklen zu verstehen und die sich ändernde Natur der Energie erlaubt ihnen im Voraus zu berechnen, wie die Menschen voraussichtlich auf diverse Ereignisse zu verschiedenen Zeiten reagieren.

Um den Lauf der Sonne durch das Jahr zu symbolisieren, wurde in der Antike folgendes Symbol des Zodiak (Tierkreiszeichen) mit einem Kreuz und der Sonne in der Mitte benutzt: ( Bild s.79 – Biggest Secret)

Zodiak Tierkreiszeichen

Der Tierkreis mit dem Kreuz und die Sonne in der Mitte – oder symbolisch der “Sohn” auf dem Kreuz.  Das Christentum ist weitestgehend eine Sonnen-Religion und Jesus ist nicht der Sohn (son), sondern die Sonne (sun), resp. u.a. das Symbol dafür. Die Hauptform von Kommunikation in der Antike war durch Symbole und Parabeln um die alten Sonnen-Symbolik zu verstehen bedeutet die Religionen zu verstehen.
Aufgrund dieser Symbolik sind viele der vor-christlichen Götter am 25. Dezember geboren.  Kurz vor diesem Zeitpunkt steht die Sonne am tiefsten und ist symbolisch gestorben.  Ab diesem Zeitpunkt beginnt sie ihre Reise zurück zum Sommer und dem Gipfel ihrer Kraft. Also wurde die Sonne am 25. Dezember “geboren”.
Am 25. März, dem alten Datum für Ostern, betritt die Sonne das Zeichen des Widders und ein Lamm wurde geopfert, da sie glaubten, das Blut des Lammes würde bedeuten, dass ihnen ihre Sünden vergeben würden. Im Christentum ist es Jesus, der starb, so dass uns unsere Sünden vergeben werden können.

In der “New Age” Szene, die nicht an die christliche Sicht der Dinge glaubt, geht der Mythos Jesus dennoch weiter: heute ist Jesus Sananda, ein hoher Eingeweihter irgendeiner spirituellen Hierarchie, der inkarnierte, um die Erde mit “Christ” Energie zu durchziehen. Für Andere ist er der rechtmässige “König der Juden” durch seine Blutlinie von König David. Aber existierte er überhaupt? Existierten Moses, Solomon und König David überhaupt? Es gibt ausser den biblischen Texten keine historischen Belege dafür. Und diese Texte wurden Jahrhunderte, nachdem es angeblich geschehen sein soll, aufgeschrieben. Keine historischen Belege für einen Massen-Exodus aus Ägypten, die biblischen Plagen, die Tötung neugeborener Säuglinge, den Tempel von König Solomon, König Solomon selber sowie sein Vater König David, sie sind erfunden, haben nie gelebt …. also kann auch keine Blutlinie von ihnen existieren, wie z.b. von den Merovingern behauptet wurde … alles erfunden, um Macht und Kontrolle über die Menschen ausüben zu können.

In ägyptischen Mysterien-Schulen wurden Eingeweihte des höchsten Ranges Muse, Mose oder Moses genannt.  Der Chef-Priester in den ägyptischen Tempeln wurde Eove oder Eova genannt, woraus dann Jehova hervorkam. Die hebräische Sprache war die heilige Sprache der ägyptischen Mysterien-Schulen. Hebräer waren keine Israeliten oder Juden, sie waren Eingeweihte dieser Schulen. Die hebräische Religion, Sprache und “Rasse” kam erst auf, als die Leviten dieses geheime Wissen aus Ägypten raus brachten und ihre eigene Geschichte drum herum erfanden. Die ägyptischen Symbole werden bis heute benutzt, die Pyramide, die Obelisken (Säulen).

Die Hebräer verehrten mehrere Götter, die im Alten Testament Elohim genannt werden. Die Elohim werden 30 mal in der Genesis erwähnt und 2570 mal in allen 14 Büchern. Der jüdische Einzel-Gott El, kommt vom Namen Elohim, das ein Plural ist.

Etwa 586 BC haben die hebräischen Priester, die Leviten angefangen, eine produzierte Geschichte zu erschaffen, welche die Wahrheit verschleiert. Die Leviten mischten Wahrheit, oft symbolische Wahrheit mit Fantasie und dieser Mischmasch wurde zur Grundlage für das Alte Testament. Alle Bücher der “jüdischen Torah”  (Genesis, Exodus, Levitikus, Numero, Deuteronium) wurden von den Leviten geschrieben oder unter deren Aufsicht. Dieser Haufen bluttrinkender Fanatiker und Schwarz Magier, die Menschen opfer(te)n, stellten das zusammen, dem jüdische Menschen heute zu folgen haben.
Die sumerischen Tafeln beweisen ohne Zweifel, dass die Genesis eine viel bearbeitete und verkürzte Version der Sumerischen Aufzeichnungen ist. Die Geschichten sind symbolisch und kodiert für die Eingeweihten.  Das Judentum, Christentum und der Islam basieren ihren Glauben auf den gleichen Geschichten, geschrieben von den Leviten. Das Wissen, das die Leviten aus Ägypten hatten, wurde als Geheimwissen in der Kabala kodiert.

Numerologie

Die Zahl 12 ist ein Code, u.a. für die 12 Monate des Jahres und die Häuser des Zodiak durch die, die Sonne, der “Gott”, symbolisiert als 13 reist. Es gibt die 12 Stämme Israels, 12 Prinzen von Ishmael, 12 jünger von Jesus, Buddha, Osiris und Quetzalcoatl. 12 Ritter der Tafelrunde (Zodiak) von König Arthur, Himmler und seine 12 Ritter in der Nazi SS, die Frau (Isis, Semiramis) mit der Krone und den 12 Sternen, die 12 Sterne der Europäischen Flagge …

Die Zahlen 7 und 40 sind ebenfalls kodierte Zahlen: 7 Siegel, 7 Trompeten, 7 Feuerlampen, 7 Engel, 7 goldene Kerzenhalter, 7 Kirchen von Asien, …
40 Tage und Nächte Regen bei der grossen Flut, Seth wurde von Engeln weggetragen als er 40 war und für 40 Tage nicht gesehen, Moses war 40, als er nach Midian ging und blieb dort für 40 Jahre, Joseph ist 40 als Jacob in Ägypten ankommt, Jesus ging für 40 Tage in die Wüste,  …
Zahlen repräsentieren Vibrationionen. Jede Frequenz resoniert mit einer gewissen Zahl, Farbe und Ton. Einige Frequenzen, repräsentiert durch Zahlen, Farben und Töne sind besonders machtvoll. Symbole repräsentieren ebenfalls Frequenzen und sie beeinflussen das Unterbewusste, ohne dass die Menschen realisieren, dass dies geschieht.

Sol-om-on und seine Frauen sind Symbole für die Sonne und die Planeten, Asteroiden, sein Tempel das Gebiet der Sonne.

Der Talmud ist wohl das rassistischste Dokument, das es gibt.

Die Tora und der Talmud sind ein mentaler Beschuss von höchst detaillierten Gesetzen, die jeden Bereich des Lebens eines Menschen beherrschen. Hier sind nur einige Auszüge dieser tiefen spirituellen Krankheit:

“Just the Jews are humans, the non-Jews are no humans, but cattle” Kerithuth 6b, page 78, iebhammoth 61 – Nur die Juden sind Menschen, Nicht-Juden sind keine Menschen, sondern Vieh.
“The non-Jews have been created to serve the Jews as slaves” Midrasch Talpioth 225 Nicht-Juden wurden erschaffen um Juden als Sklaven zu dienen.
“Sexual intercourse with non-Jews is like sexual intercourse with animals” Kethuboth 3b Sexualverkehr mit Nicht-Juden, ist wie Sexualverkehr mit Tieren.
“The non-Jews have to be avoided even more than sick pigs” Orach Chalim 57, 6a Nicht-Juden müssen gemieden werden, mehr noch wie kranke Schweine.
“The birth rate of non-Jews has to be suppressed massively” Zohar 11, 4b Die Geburtenrate von Nicht-Juden muss massiv niedergehalten werden.
“As you replace lost cows and donkeys, so you shall replace non-Jews” Lore Dea 377,1  So wie du verlorene Kühe und Esel ersetzt, so sollst du Nicht-Juden ersetzen.

Allerdings sind die Juden die Opfer dieses Glaubens. Dies wurde nicht von Juden geschrieben, es wurde von den Leviten, den Repräsentanten der Babylonischen Bruderschaft geschrieben und es ist genau diese Haltung, die die Bruderschaft gegenüber den Menschen hat, egal ob Jude oder Nicht-Jude! Aber dies den Juden zuzuschreiben, ist genau das, was sie wollen, da es enorme Gelegenheiten bietet, zu trennen und zu herrschen, was der Sockel für ihre Kontrolle ist.
In diesem pdf Jewish.History.Jewish Religion- zeigt Shahak den erstaunlichen Grad von Rassismus auf dem das “judische” (Leviten, Bruderschaft) Gesetz basiert.

Das Neue Testament entstand im 4 Jahrhundert.

Dies hat der römische Kaiser Konstantin der Grosse nach dem Jahr 325 arrangiert. Er wurde von den gleichen Kräften kontrolliert, die vorher Babylon kontrollierten, als das Alte Testament geschrieben wurde.  Die frühen “Christen” haben sich mit den Hebräern getroffen und hatten kein eigenes Testament. Es gab noch keinen Jesus. Das Wort “Christ” kommt vom griechischen “Christos” und bedeutet einfach der Gesalbte. Auch Tammuz wurde so genannt, ebenso wie viele andere vor Jesus.

Mit dem Dekret von Nizäa wurde der christliche Glauben formuliert, so wie er bis heute besteht.

Hier kommt nun Jesus ins Spiel. Den Delegierten von Nizäa wurde gesagt, wie sie abzustimmen hatten und wer sich weigerte, wurde auf abgelegene Inseln verbannt. ( Heute müssen die Europaparlamentarier Geldstrafen zahlen, wenn sie nicht wie gewünscht abstimmen !)
Das Dekret, übrigens das gleiche wie für Nimrod – Tammuz und viele andere zuvor:  

We believe in one God, the Father almighty, maker of all things, both visible and invisible; and in one Lord, Jesus Christ, the son of God, begotten of the Father, only begotten, that is to say, of the same substance of the Father, God of Gods and Light of Light, Very God of Very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made, both things in heaven and things on Earth; who, for as men and our salvation, came down and made flesh, made man, suffered and rose again on the third day, went up to the heavens, and is to come again to judge the quick and the dead; and in the Holy Ghost.

Zersplitterung in Sekten

Die Illuminati-Strategie kann anschaulich in ihren Religionen gesehen werden. Zuerst erschaffst du den ursprünglichen Glauben, wie z.B. den Glauben an “Jesus”. Dies bringt Teilung und Konflikte mit den anderen Religionen zu der Zeit. Dann brichst du diesen ursprünglichen Glauben in eine stetig wachsende Liste von Unter-Glauben und Ableger “Kirchen”. Nun hast du Trennung zwischen den verschiedenen Glauben und Innerhalb eines Glaubens selber. Was für eine perfekte Situation für “Teile und Herrsche!”.

Dies ist mit dem Christentum passiert und die Hauptbruchlinie war die Arbeit des Illuminaten-Frontmanns Martin Luther. Er listete 95 Klagen gegen den Vatikan, die Begnadigungen (Ablässe) verkauften, um Geld für den Bau der St. Peter Kirche zu sammeln. Luther wurde exkommuniziert und gründete daraufhin seine eigene Lutherische Kirche. Das evangelische Christentum war geboren und es wurde für noch mehr Kriege und Schlachten benutzt. Länder, die sich bekämpften, begründeten dies mit “den Glauben verteidigen”. Wohl eher die Agenda verteidigen.
Der englische König Henry VIII hat zuerst Rom unterstützt und bekam dafür vom Papst den Titel ” Verteidiger des Glaubens”. Dann änderte er seine Meinung und unterstützte Luthers “Revolution”. Den Titel hat er trotzdem behalten und er wird noch heute von den Britischen Monarchen benutzt.
Luther, der eine Rose und ein Kreuz als Siegel benutzte, war ein Agent des Rosenkreuzer Ordens, dem alten Strang im Netz der Bruderschaft. Luthers protestantisches Glaubensbekenntnis wurde in zahlreiche Sekten unterteilt.

Der Calvinismus gibt des Zins wieder frei

Einer davon ist der Calvinismus, der später zu der Geisteskrankheit bekannt als puritanischer Glaube führte. Dieser wurde am effektivsten verwendet, um den Völkermord an den Indianern zu rechtfertigen. Der Mann, der dies alles startete, war Johannes Calvin, dessen richtiger Name Jean Cauin war und der auf dem Illuminaten Collège du Montagu (F) ausgebildet wurde. Hier wurde auch Ignatius Loyola, der “katholische” Gründer der “Gesellschaft von Jesus”, Gründer der Jesuiten erzogen.

Calvinismus war die Designer-Religion für die nächste Etappe des Plans. Es konzentrierte sich starr auf die “Zehn Gebote Moses” und die wortwörtliche Auslegung der Texte des Alten Testaments (also die Mischmasch-Fantasien  der Leviten) und hat viele Ziele für die Bruderschaft erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die christliche Religion Wucher und die Erhebung von Zinsen auf Darlehen verboten, aber der Calvinismus erlaubte es. Das war perfekt für die Illuminati Bankster, die zu dieser Zeit versuchten England zu übernehmen. Eine andere Rolle des Calvinismus war darauf zu bestehen, dass “Hexen” verbrannt werden, so wurde Eigentum von Widerständischen konfisziert und wiederum Wissen aus dem Verkehr genommen, ebenso wie einige Blutlinien, die dadurch ausstarben.

Die Mormonen und die Zeugen Jehovas

Dies sind zwei andere Illuminati-Religionen, die aus der Jüdisch-Christlichen Fantasie entstanden.  Es geht hier nicht um die Menschen, die diesen Religionen folgen, jeder hat das Recht, das zu glauben, was er möchte. Viel Glück damit. Es geht darum die Manipulation der Hierarchie und den Hintergrund aufzudecken.

Joseph Smith (Freimaurer) gründete die Mormomen, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, nachdem er behauptete, ein Engel namens Moroni sei ihm 1823 erschienen und habe ihm von der Existenz eines Buches von Gold-Platten erzählt, die die “Fülle des immerwährenden Evangeliums” enthielten und einen “Bericht über die früheren Bewohner des Kontinents und den Quellen, aus denen sie entsprangen”. 1827 wurde ihm der Ort der Platten enthüllt und er übersetzte sie ins Englische. Hieraus entstand das Buch der Mormonen und die Kirche der Mormonen entstand 1830, finanziert von den Rothschild Agenten Kuhn und Loeb.  Die Mormonen erkennen die Bibel an, glauben aber, dass Smiths Schriften genau so göttlich sind.  Sie errichteten Gemeinschaften genannt Zionspfähle ( Sion = Sonne) und haben sich in Salt Lake City niedergelassen, der Mormonen-Stadt, von wo aus ihre Opferrituale und Verstand-Kontroll Programme (mind controll) orchestriert werden.

Eine andere Sekte, die aus dem ganzen jüdisch-christlichen Betrug entstanden ist, sind die Zeugen Jehovas oder Wachtturm-Gesellschaft. Sie verehren den wütenden hebräischen Gott Jehova. Einer der führenden Gründer war der Pädophile Charles Taze Russell aus der Merovinger Blutlinie, hochgradiger Freimaurer und wiederum wurde die Operation von den Rothschild Agenten Kuhn und Loeb finanziert.

Der Islam wurde erschaffen, um weiter die religiösen Kluften zu polarisieren.

Der muslimische Glauben und das Glaubensbekenntnis des Islam wurde von der Geschichte von Mahomet oder Mohammed inspiriert. Auch Mohammed hatte eine Vision und er wurde beauftragt, einen neuen Glauben zu beginnen, ebenso wie Smith später. Auch die Muslime umfassen Elemente der jüdisch-christlichen Fantasie. Muslime sehen den Islam als eine aktualisierte Fortsetzung der jüdisch-christlichen Themen und auch sie führen ihre Abstammung auf Abraham im Alten Testament zurück.  Sie glauben, dass Abraham die Kaaba, den heiligen Schrein von Mekka, den Schwerpunkt der Wallfahrt für Muslime auf der ganzen Welt baute.
Der Koran, das Heilige Buch des Islam, angeblich inspiriert durch Gott, erwähnt Jesus in 93 Versen und behandelt ihn wie einen lebenden Menschen, was er definitiv nicht war. Allah, der islamische Gott sei der gleiche Gott wie Jehovah. Muslime sagen, Mohammed sei der letze Prophet gewesen und daher der am meisten gültige. Also müssten alle Christen und Hebräer zum Islam konvertieren, wie orthodoxe Muslime fordern.
Der Begriff “Jihad” ist der “Heilige Krieg”, der alle Muslime auffordert, gegen alle, die nicht das Gesetz des Mohammed akzeptieren, Krieg zu führen. Das Wort Islam bedeutet “zu unterwerfen oder aufzugeben” und Muslim bedeutet ” einer, der unterwirft”.

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Fazit

Diese 3 grossen Gefängnis-Religionen sind letztlich von der gleichen Kraft gesteuert. Der Islam sowie das Christentum und Judentum sind das Gefährt für die systematische Unterdrückung von Frauen und dem weiblichen Prinzip. Hier wiederum die Verbindung zur den Freimaurern.

Hört auf, diesen abergläubischen Unsinn zu glauben und deren erfundene “Götter” zu verehren, denn ihr tragt damit lediglich der Bruderschaft eure Energie zu. Ganze Völker haben sich  wegen ihrer Verehrung von falschen Göttern niedergemetzelt, um den angeblich einzigen “wahren Glauben” zu verteidigen. Wenn du wählst, dich an einen “Gott” zu geben (zu glauben), öffnest du deine Psyche für diese Kräfte, dich zu besetzen und zu manipulieren. Und diese Götter repräsentieren ganz andere Kräfte als die von den “Gläubigen” wahrgenommenen.
Nehmt statt dessen eure eigene Macht wieder in Besitz, übernehmt wieder die Kontrolle eures Verstandes (mind), denn ihr seid die Schöpfer eures Lebens. 

Dies sind wiederum die für mich relevantesten Informationen, es gibt zwar noch mehr dazu und wen es interessiert, der kann sich in den unten verlinkten pdf’s weiter informieren. 

Informationsquellen :

David Icke – The biggest Secret ( pdf) 

Jewish History Jewish Religion-The Weight of Three Thousand Years (pdf)

L.A. Waddell phoenicians origins of britons 8.12.07 (pdf)

Maurice Cotterell Maurice-Cotterell–Mayan-prophecies (pdf)

Manly R Hall secret-teachings-of-all-ages (pdf)

Geoffrey Higgins anacalypsis-higgins (pdf)

Carl Sagan Sagan_-_The_Cosmic_Connection_An_Extraterrestrial_Perspective  (pdf)

Kenneth McKilliam Israelites_are_not_Jews (pdf)

Book of Enoch BookOfEnoch (pdf)

The Occult Conspiracy: Secret Societies, their Influence and Power in World History – List OccultConspiracies01

From the Ashes of Angels FallenAngels01  (pdf)

http://www.bibliotecapleyades.net/biggestsecret/matrix/matrix11.htm

Ergänzung von Martin:

Hier ist noch eine interessante Aufstellung der Entwicklung der Religionen:

the-evolutionary-tree-of-religionQuelle: http://faszinationmensch.com/2014/10/26/religionen-ein-weiteres-herrschaftsmittel-zum-teilen-und-herrschen/comment-page-1/#comment-118369

Gruß an die Heiden

TA KI

Der Schwur der Jesuiten


IHSDieser Artikel erschien hier bereits am 05. August 2014

In acquisa 7/98 fand ich eine Buchbesprechung: Das Managementmodell der Jesuiten, Helmut Geiselhart, Gabler Verlag, 167 Seiten, 68,- DM.

Darin heißt es: „Dem Jesuitenorden ist es gelungen, sich über Jahrhunderte hinweg durch kritische Selbstreflexion permanent zu erneuern. Er hat damit das institutionalisiert, was eine lernende Organisation ausmacht. Dieses Erfolgsprinzip läßt sich auf Unternehmen übertragen. … Er (Geiselhart) beschreibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Orden und Unternehmen, skizziert das Leben des Ordensgründer Ignatius von Loyola und macht den Leser vertraut mit meditativen Übungen als Quelle des Erfolgs.“

Um es gleich vorweg zu sagen, ich habe das Buch nicht gelesen. Dennoch ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, daß – und wie Kirchen und Sekten alle Register ziehen, um in die Unternehmen einzudringen – und sei es zunächst nur durch „geistige Übungen“. Leider ist dabei eine gewisse Inkonsequenz zu beobachten, denn wer vor Scientology warnt, sollte auch Ziele und Gesinnung aller anderen Sekten, einschließlich der großen Kirchen überprüfen.

Was mit Sicherheit nicht im Buch von Helmut Geiselhart steht, Sie aber vielleicht kennen sollten, wenn Sie das Managementmodell der Jesuiten interessiert, ist

Der Schwur der Jesuiten

Ich …………………………………. (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und daß aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen. Weiter erkläre ich, daß ich allen oder irgendwelchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören.

Ich verspreche und erkläre auch, daß ich nichtsdestoweniger darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst …

Weiter verspreche ich, daß ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes und Jesus Christus empfangen mag. Daß ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird … Außerdem verspreche ich, daß ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthäupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu befohlen wird.“

der erste jesuit

Quellen:
1. Prof. Dr. Walter Veith, Kapstadt;
2. Ausschnitt aus dem „Schwur der höchsten Weihe“ der Jesuiten, aufgeschrieben im Verzeichnis des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika (House Bill 1523, Contested election case of Eugene C. Bonniwell, against Thos. S. Butler, February 15, 1913, pp. 3215-16)

Wie finden Sie das Managementmodell der Jesuiten?

Der spanische Ex-Jesuit Dr. Alberto Rivera schreibt in „Die Heiligen Väter“: Nun werden Sie die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ (Offenbarung 17,5) in all ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht kennenlernen. Als ich ein vereidigter Jesuit war, wurde uns die Wahrheit über beide, die Nazi- und kommunistische Partei erzählt. Ich lernte, warum Millionen wehrloser Juden in den Tod gestürzt wurden. Drei Jahre lang wurde ich von einem brillanten deutschen Jesuiten, Augustin Cardinal Bea, unterrichtet, der uns streng geheime Informationen gab, die nie in Geschichtsbüchern erscheinen werden.

Die meisten großen protestantischen Lehrer, wie Wyklif, Calvin, Wesley, Finney, Moody, Spurgeon, und viele andere glaubten (auch Luther), daß die römisch-katholische Institution die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ sei. Die Offenbarung in der Bibel beschreibt in Kapitel 17 nicht das alte Babylon, sondern den Vatikan in den heutigen Tagen!

Kein anderes religiöses System in der Welt nennt sich selbst „Mutter“. Sogar ihre Farben sind in der Bibel beschrieben,“scharlach“ und „purpur“, Symbole der Autorität. Kein anderes religiöses System hat die Kräfte: politisch und religiös. Die „Mutter der Greuel“ hat viele Kinder … Sie wurden von Satan durch den Vatikan erschaffen und unterhalten, um Tod und Elend über Millionen von Menschen zu bringen. Das ist eines der am strengsten gehüteten Geheimnisse moderner Zeit.“

„… Weil das große römische Imperium zerfiel, wechselten die Caesaren ihre Kleidung und zogen sich religiöse Kostüme an; aber ihr satanisches, religiöses System blieb. Sie gaben ihren alten Göttern neue Namen. Jupiter wurde der Apostel Petrus, Venus die Jungfrau Maria usw. Wegen der schweren Christenverfolgung funktionierte die wahre Gemeinde Christi seit dem Jahre 60 n.Chr. nur im Untergrund (Katakomben).

„… Ignatius von Loyola (1491-1556). Er war der Erfinder der „Gesellschaft Jesu“ = Societas Jesu (S.J.), des Jesuiten- Ordens. Er gründete auch die „Illuminati“ (= Erleuchteten) und wurde der erste Jesuiten-General. Dank der Unterstützung der römisch-katholischen Institution wurde er 1622 zum Heiligen gemacht (Denkmal in der Kirche Del Gesu in Rom). Er war ein satanisches Genie und baute eine Armee spezieller Priester auf, die völlig der Disziplin und Ordnung untertan waren. Sie haben Kriege gestartet, Könige und Präsidenten ermorden lassen (z.B. Abraham Lincoln) und werden alles tun, um Leben oder Ruf dessen zu vernichten, der es wagt, ihnen im Wege zu stehen. Die Jesuiten waren aus fast allen Nationen hinausgeworfen worden, mit Ausnahme der USA, wo sie sehr aktiv sind in der Politik, der US-Einwanderung usw. Ihre Aufgabe ist es, jedermann so weit zu bringen, daß sie auf ihre Knie fallen, um den Papst als den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden anzuerkennen und sich völlig seiner Macht zu unterwerfen. Der Jesuiten-General ist bekannt als der „Schwarze Papst“. er regiert in Wirklichkeit den Vatikan hinter den Szenen; und Satan leitet den schwarzen Papst.

Die meisten Bücher über die Jesuiten sind entweder vermißt, verbrannt oder werden nicht mehr gedruckt. Nicht nur Bücher, sondern auch Ex-Jesuitenpriester sind entweder spurlos verschwunden oder tot. Waren bzw. sind die Jesuiten auch im 20. Jahrhundert tätig? … Was Sie jetzt lesen werden, wird Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen! …

In der spanischen Presse wurde am Todestag Hitlers eine Begräbnisrede in der Presse veröffentlicht: „Adolf Hitler, ein Sohn der katholischen Kirche starb als „Verteidiger des Christentums“. Es ist verständlich, daß keine Trauerworte über seinen Tod gefunden werden können, weil es viele gibt, die sein Leben verherrlichen. Über seinen sterblichen Überresten stand eine siegreiche moralische Figur. Mit der Palme der Märtyrer gibt Gott Hitler den Sieger-Lorbeerkranz.“

Dies war eine Verlautbarung des Vatikan via Madrid. Hat sich die Mutter aller Greuel jemals vor der Welt oder den Juden entschuldigt? Nein, sie wird es nie tun. Der Vatikan anerkannte Israel bis heute nicht als Staat. Der Preis für eine Anerkennung wäre die Besitznahme Jerusalems durch den Vatikan. Gott helfe uns, sollten die USA ein Konkordat mit dem Vatikan unterschreiben! Verhandlungen sind im Gange. Die religiöse Maschine dieser Zeit ist sehr alt …“ „Ein Bindeglied ist heute gefunden, nämlich im Obelisk, der eine viereckige Säule ist, die in die 4 Himmelsrichtungen weist. Auf der Spitze befindet sich eine Pyramide. Diese repräsentiert eine Kombination von religiöser und politisch-weltlicher Macht. Der Obelisk befindet sich in Ägypten, in den USA (Washingtonmonument) und im Vatikan. Für die Freimaurer, die Jesuiten und Illuminati steht es als geheimes Symbol für „Eine-Welt-Regierung“.

Quelle: http://www.offenbarung.de/papsttum-schwur-der-jesuiten.php

Gruß an die wahren Gläubigen

TA KI

Odins Runenlied


In der Edda ist der Verlauf der höchsten Einweihung im Hávamál zu finden. Demzufolge hing Odin, vom Speer verwundet, neun Tage und Nächte am Weltenbaum und erlitt die schlimmsten Qualen. Nach dieser Zeit des Leidens erhielt er als Belohnung die Einweihung in die Runenmagie. Er empfing achtzehn mächtige Zauberlieder, von denen jedes einer Rune entsprechen könnte. Die Namen oder Formen der Runen werden in dem Lied nicht erwähnt, aber wenn man die Bedeutung der Runen kennt, erkennt man sie im Runenlied (altnordisch: Rúnatal) wieder.

Auf der linken Seite wird hier das altnordische Original wiedergegeben, auf der rechten Seite die deutsche Übersetzung.

erdenbaum
Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á Þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig seldu
né við hornigi,
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll eg aftur Þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
BölÞórs Bestlu föður,
og eg drykk of gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Þá nam eg frævast
og fróður vera
og vaxa og vel hafast.
Orð mér af orði
orðs leitaði,
verk mér af verki
verks leitaði.

Rúnar munt Þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulÞulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna,

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Ásviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu hve rísta skal?
Veistu hve ráða skal?
Veistu hve fáa skal?
Veistu hve freista skal?
Veistu hve biðja skal?
Veistu hve blóta skal?
Veistu hve senda skal?
Veistu hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf.
Betra er ósent
en sé ofsóið.
Svo Þundur um reist
fyr Þjóða rök,
Þar hann upp um reis
er hann aftur of kom.

Ljóð eg Þau kann
er kannat Þjóðans kona
og mannskis mögur.
Hjálp heitir eitt
en Það Þér hjálpa mun
við sökum og sorgum
og sútum gervöllum.

Það kann eg annað
er Þurfu ýta synir
Þeir er vilja læknar lifa.

Það kann eg Þriðja
ef mér verður Þörf mikil
hafts við mína heiftmögu.
Eggjar eg deyfi
minna andskota,
bítat Þeim vopn né velir.

Það kann eg ið fjórða
ef mér fyrðar bera
bönd að bóglimum.
Svo eg gel
að eg ganga má,
sprettur mér af fótum fjötur
en af höndum haft.

Það kann eg ið fimmta
ef eg sé af fári skotinn
flein í fólki vaða,
flýgura hann svo stinnt
að eg stöðvigak
ef eg hann sjónum of sék.

Það kann eg ið sjötta
ef mig særir Þegn
á rótum rásviðar,
og Þann hal
er mig heifta kveður,
Þann eta mein heldur en mig.

Það kann eg ið sjöunda
ef eg sé hávan loga
sal um sessmögum.
Brennurat svo breitt
að eg honum bjargigak,
Þann kann eg galdur að gala.

Það kann eg ið átta
er öllum er
nytsamligt að nema.
Hvar sem hatur vex
með hildings sonum,
Það má eg bæta brátt.

Það kann eg ið níunda
ef mig nauður um stendur
að bjarga fari mínu á floti.
Vind eg kyrri
vogi á
og svæfik allan sæ.

Það kann eg ið tíunda
ef eg sé túnriður
leika lofti á.
Eg svo vinnk
að Þeir villir fara
sinna heimhama,
sinna heimhuga.

Það kann eg ið ellefta
ef eg skal til orustu
leiða langvini.
Undir randir eg gel
en Þeir með ríki fara,
heilir hildar til,
heilir hildi frá,
koma Þeir heilir hvaðan.

Það kann eg ið tólfta
ef eg sé á tré uppi
váfa virgilná.
Svo eg ríst
og í rúnum fák
að sá gengur gumi
og mælir við mig.

Það kann eg ið Þrettánda
ef eg skal Þegn ungan
verpa vatni á.
Munat hann falla
Þótt hann í fólk komi,
hnígura sá halur fyr hjörum.

Það kann eg ið fjórtánda
ef eg skal fyrða liði
telja tíva fyrir.
Ása og álfa
eg kann allra skil,
fár kann ósnotur svo.

Það kann eg ið fimmtánda
er gól Þjóðrörir
dvergur fyr Dellings durum.
Afl gól hann ásum
en álfum frama,
hyggju Hroftatý.

Það kann eg ið sextánda
ef eg vil ins svinna mans
hafa geð allt og gaman.
Hugi eg hverfi
hvítarmri konu
og sný eg hennar öllum sefa.

Það kann eg ið sautjánda
að mig mun seint firrast
ið manunga man.
Ljóða Þessa
mun Þú Loddfáfnir
lengi vanur vera.
Þó sé Þér góð ef Þú getur,
nýt ef Þú nemur,
Þörf ef Þú Þiggur.

Það kann eg ið átjánda
er eg æva kennig
mey né manns konu,
allt er betra
er einn um kann,
Það fylgir ljóða lokum,
nema Þeirri einni
er mig armi ver
eða mín systir sé.

Nú eru Hávamál kveðin
Háva höllu í,
allÞörf ýta sonum,
óÞörf jötna sonum.
Heill sá er kvað,
heill sá er kann,
njóti sá er nam,
heilir Þeir er hlýddu.

Ich weiß, daß ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
mir selber ich selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met,
da neigt‘ ich mich nieder,
auf Runen sinnend,
lernte sie seufzend,
endlich fiel ich zur Erde.

Hauptlieder neun
lernt‘ ich von dem weisen Sohn
Bölthorns, des Vaters Bestlas,
und ich trank einen Trunk
des teuern Mets
aus Odhrörir geschöpft.

Zu gedeihen begann ich
und begann zu denken,
wuchs und fühlte mich wohl.
Wort aus dem Wort
verlieh mir das Wort,
Werk aus dem Werk
verlieh mir das Werk.

Runen wirst du finden
und Ratestäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe,
Erzredner ersann sie
und Götter schufen sie
uns sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dain,
Dwalin den Zwergen,
Alswid den Riesen,
einige ritzte ich selbst.

Weißt du wie man ritzen soll?
Weißt du wie man raten soll?
Weißt du wie man finden soll?
Weißt du wie man erforschen soll?
Weißt du wie man bitten soll?
Weißt du wie man opfern soll?
Weißt du wie man senden soll?
Weißt du wie man tilgen soll?

Besser nicht gebeten
als zu viel geboten,
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nicht gesendet
als zu viel getilgt.
So ritzt es Thundr
zur Richtschnur den Völkern,
dann entwich er
dahin, wo er herkam.

Lieder kenn ich
die kann die Königin nicht
und keines Menschen Kind.
Hilfe verheißt mir das erste
denn helfen mag es
in Streiten und Zwisten
und in allen Sorgen.

Das kann ich als anderes
des alle bedürfen,
die heilkundig heißen.

Das kann ich als drittes
des ich bedarf
meine Feinde zu fesseln.
Die Spitze stumpf
ich dem Widersacher,
mich verwunden nicht Waffen noch Listen.

Das kann ich als viertes
wenn der Feind mir schlägt
in Bande die Bogen der Glieder.
Sobald ich es singe
so bin ich ledig,
von den Füßen fällt mir die Fessel
der Haft von den Händen.

Das kann ich als fünftes
wenn ich sehe einen Pfeil gefährdend fliegen
übers Heer daher,
wie hurtig er fliege
ich mag ihn hemmen
erschau ich ihn nur mit dem Sehen.

Das kann ich als sechstes
so wer mich versehrt
mit harter Wurzel des Holzes,
und den andern allein
der mir es antut,
verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.

Das kann ich als siebentes
wenn hoch der Saal steht
über den Leuten in Lohe.
Wie breit sie schon brenne
daß ich sie noch berge,
den Zauber weiß ich zu zaubern.

Das kann ich als achtes
das allen wäre
nützlich und nötig.
Wo Hader zu entbrennen scheint
mitten unter Helden
da vermag ich ihn schnell zu schlichten.

Das kann ich als neuntes
wenn Not mir ist
vor der Flut das Fahrzeug zu bergen.
Ich wende den Wind
von den Wogen ab
und beschwichtige rings alle See.

Das kann ich als zehntes
wenn ich sehe Zaunreiterinnen
durch die Lüfte lenken.
Ich wirke so
daß sie wirre zerstäuben,
zu Gespenstern werden
als Gespenster schwinden.

Das kann ich als elftes
wenn ich zum Angriff soll
die treuen Freunde führen.
In den Schild fing ich’s,
so zieh’n sie siegreich,
heil in den Kampf,
heil aus dem Kampf,
bleiben heil wohin sie ziehn.

Das kann ich als zwölftes
als ich sah am Zweige hängend
vom Strang erstickt ein Toter.
Wie ich ritze
das Runenzeichen
so kommt der Mann
und spricht mit mir.

Das kann ich als dreizehntes
soll ich ein Degenkind
in die Taufe tauchen.
So mag er nicht fallen
im Volksgefecht,
kein Schwert mag ihn versehren.

Das kann ich als vierzehntes
soll ich dem Volke
der Götter Namen nennen.
Asen und Alfen
kenn ich allzumal,
wenige sind so weise.

Das kann ich als fünfzehntes
das sang Volkrörir
der Zwerg vor Dellings Schwelle.
Den den Asen sang er Stärke
den Alfen Gedeihn,
hohe Weisheit dem Hroptatyr.

Das kann ich als sechzehntes
will ich schöner Maid
in Lieb und Lust mich freuen.
Den Willen ich wandel
der Weißarmigen
und daß sich mir ganz ihr Sinn gesellt.

Das kann ich als siebzehntes
daß schwerlich wieder
die holde Maid mich meidet.
Dieser Lieder
magst Du, Loddfafnir,
lange ledig bleiben.
Doch wohl Dir, weißt Du sie,
Heil dir, behältst Du sie,
selig, singst du sie.

Das kann ich als achtzehntes
das ich aber nicht singe
vor Maid noch Mannes Weibe,
als allein vor ihr
die mich umarmt,
oder sei es meiner Schwester,
besser ist was einer
nur weiß
so frommt das Lied mir lange.

Des Hohen Lied ist gesungen
in des Hohen Halle,
den Erdensöhnen not,
unnütz den Riesensöhnen.
Wohl dem, der es kennt,
wohl dem, der es kann,
lange lebt, der es erlernt,
Heil allen, die es hören.

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Quelle: http://germanenherz.blogspot.de/2012/06/odins-runenlied.html

Gruß an die Geschichte

TA KI

Der Schwarze Tod- ein paar Hypothesen


DieserArtikel erschien bereits am 08.05.2014 hier im BlogDie Pest 1Die Pest2Die Pest3Die Pest4Die Pest5Die Pest6Die Pest7Die Pest8Die Pest9Die Pest10Die Pest11Die Pest12Die Pest13Die Pest14.

 

Gruß an die wahre Geschichte

TA KI

Die wedische bildliche Weltwahrnehmung


Die slawisch -arische Völker hatten ihre eigene besondere Wahrnehmung der Umwelt aufgezeichnet, diese unterschied sich von der Wahrnehmung anderer Völker. Man soll die Weltwahrnehmung mit der Weltanschauung nicht verwechseln, denn die Weltanschauung ist die Ansicht auf die Welt, d.h. die Weise der Beobachtung der Welt. Aber die russo-arische Völker beschäftigten sich nicht nur mit der Beobachtung der Welt, sondern sie nahmen seine ganze Mannigfaltigkeit wahr und machten sie  zu Bildern. Weil die symbolische Gestalt (Bildnis, Symbol) viel mehr Informationen als Phonetik, die Gesten (Gebärden) oder die Seh- und Gehörwahrnehmung vermittelt.

Die alte Weisheit muss man nicht nur mit Verstand erkennen, man muss sie mit seinem Herzen annehmen und sich in jede Gestalt einfühlen können. Aber nur wenn, die Information durch das Herz, der Geist, die Seele, der Vernunft und dem Verstand die Lebenserfahrung formt,  wird sie zur Lebensweise (Lebensart). die Information wird dann zu wedischem Wissen!

Unsere Vorfahren haben die Kinder in den Grundlagen der Weltwahrnehmung ausgebildet und dem Kind den Aufbau der Erde auf folgende Weise beschrieben: die Welt hat die Form einer Schildkröte, die im grenzenlosen Ozean schwimmt, auf ihr stehen drei Elefanten und halten die flache Erde (Abb. 1). Auf dem Bild sehen Sie eine wedische, bildliche (symbolische) Darstellung der Aufbau der Erde.

 

Abb. 1

Die modernen Menschen verstehen nicht den Sinn, der von den Vorfahren in das vorliegenden Bildnisse gelegt wurde. Aus zweierlei Gründen: sie verfügen nicht über das bildliches (symbolische) Denken oder wissen nichts über den Sinn dieser Gestalt (dieses Bildes). Diese Gestalt wird so verstanden: die flache Erde – ist die Gestalt des flachen Denkens des Menschen (die zweidimensionale Vernunft oder Dualität d.h. unter den Kategorien „JA“ und „NEIN“. Der Mensch, der auf der Erde lebt, bekommt das Wissen und die Weisheit von einem der drei „Elefanten“, d.h. die Elefanten stehen sinnbildlich für Stützsäulen von der Grundlagen der Weltanschauung. Diese sind: der Materialismus, der Idealismus und die Transzendenz (Mystizismus), d.h. die physische (körperlich), seelische (Gefühl) und geistige Wahrnehmung (dass, was man nicht körperlich, nicht seelisch wahrnehmen und empfinden kann).

Seinerseits bekommen „die Elefanten“ die Informationen von „der Schildkröte“, sie ist der – YUDSCHISM(die Weltwahrnehmung, russ. ЮДЖИЗМ) und ihre Grundlage ist die allgegenwärtige und alles durchdringende Energie. Und „die Schildkröte“ bekommt die Weisheit aus dem Ozean des grenzenlosen Wissens und der absoluten Wahrheit.

So entstehen die folgenden Schlussfolgerungen:

GANZHEITLICHES SLAWISCH – ARISCHES SYSTEM – YUDSCHISM (die Weltwahrnehmung, d.h. die Wahrnehmung aller Systeme zusammen) – die Slawen und Arier

 TRANSZENDENTES SYSTEM – die Hindus, die Buddhisten, die Sintoiten

 IDEALISTISCHES SYSTEM – die Araber, die Chinesen

 MATERIALISTISCHES SYSTEM – ist ein westliches System der Weltanschauung, die Amerikaner, die Europäer u.a.

Das materialistische System der Wahrnehmung verwenden hauptsächlich die Menschen der 1. Kategorie (Niveau) der Entwicklung – 3 Chakren Mensch (Dreiwertiger).

 

Der seelische Mensch der 2. Kategorie (Niveau) – 7 Chakren Mensch (Siebenwertiger) gehört zum idealistischen System.

Das transzendente System der Wahrnehmung – ist bei Menschen der 3. Kategorie (Niveau) – Transzendenter Mensch oder  9 Chakren Mensch (Neunwertiger) zu finden.

Die Slawen verwendeten alle Systeme, da sie das neunwertige Niveau bereits von der Geburt haben und sich bis zum sechzehnwertigen (hexadezimalen)Niveau der Asen  entwickelten.

 

YUDSCHISM – DIE WELTWAHRNEHMUNG – DIE SYMBOLISCHE WAHRNEHMUNG

Dieses Wort wird mit vier Runen geschrieben (Abb. 2) – die erste Rune „YUDSCH“ (russ. ЮДЖ) wird mit der Rune für Yoga geschrieben: die Richtung des Runensymbols zeigt zu einer Seite und zu der anderer Seite und ist wie die Erweiterung des Bewusstseins in beide Seiten aber dabei – vereinigend. Die erste Rune zeigt zwei entgegengesetzte Strukturen. Erinnern Sie sich an die ostchinesisches Symbol YIN und YANG – zwei entgegengesetzte Kräfte.

 

Abb. 2

 

Bei den Slawen und Arier hieß dieses System HА und ТHА. HА – ist eine positive Kraft, deshalb wenn der Menschen sich freut und lacht, kommt bei ihm in der lautlichen Form HA-HA (die positive emotionale Struktur) raus. Entgegengesetzte Kraft ist die ТHА bildet, so als ob würde irgendwo HА geschlossen verhärtend bleiben. Deshalb, wenn beim dem Menschen in lautlichen Form THA-THA rauskommt: dann weint oder schluchzt der Mensch. Das heißt, dass die Freude und der Kummer zwei Gegenseiten sind. Und wenn es sich alles verbindet – wird es zu HATHA – der Yoga, die Vereinigung zweier Gegenseiten.

Die zweiten Rune „ISM“ (russ. ИЗМ) – ist wie die Wahrheit der irdischen Welt. Und hier ist die Wahrheit vereinigt d.h. nicht positiv oder negativ, sonder beide in einer, ein Paar (männlich und weiblich) und stellt die Form der irdischen Welt – Wahrheit da. Es gibt weitere Wahrheiten: die geschriebene Wahrheit, die Ahnenwahrheit, die Natur Wahrheit, die Universum Wahrheit und diese ist die ganzheitliche Irdische Wahrheit der Midgard – Erde.

Мidgard – ist ein altes Titelwort für unsere Erde. Als erstes eine kleine Berichtigung: unsere Vorfahren haben das Wort „Planet“ nicht benutzt es ist ein griechisches Begriff und bedeutet der umherwandernde Stern. Es gab bei unsere Ahnen nichts was im nirgends wo umherwandern und umherirrt, es hatte alles sein Platz, seine Umlaufbahn.

Damit für den modernen Menschen die Erde nicht mehr „flach“ ist und als vollwertige, räumliche Welt erscheint – muss er die alte Weisheit der Vorfahren studieren und sich bemühen die flache Wahrnehmung von der bildliche Gestalt zu ändern. Der Mensch soll beginnen die bildliche (symbolische) Sprache der Vorfahren zu erforschen, denn noch bis zum Anfang des XIX. Jahrhunderts sprachen unsere Völker in der bildlichen Sprache, in der jeder Buchstabe die bildliche Gestalt und Bedeutung hatte.

Quelle: http://www.rodovyeistoki.ru/kapitel-webseite-auf-deutsch-erbe-der-urahnen/novaya-stranica-2/

Gruß an die Urahnen

TA KI

Die Lilith-Jupiter Konjunktion – letzter Teil


Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien bereits am 22. Mai 2014

Erinnerst du dich? Hörst du Sie rufen?

Hast du Ihr jemals zugehört?

Sie, die Allererste, die Leben schenkte, die Heiligste,

verunstaltet, verraten, verhöhnt, verdrängt,

die Mutter aller Mütter und aller Väter?“

Vieles kommt in diesen Zeiten hoch, und Dinge die wir längst erledigt glaubten, melden sich fast energisch zurück. Auf einmal sind wir konfrontiert mit Ereignissen, die Jahrzehnte zurückliegen können. Mit Macht drängen sich auch karmische Altlasten ins Bewußtsein; sie alle wollen jetzt erlöst werden, vergeben und losgelassen sein. Dies ist notwendig, damit unsere Seelenanteile sich vereinigen, und wir endlich in unsere Kraft gehen können. Die ursprüngliche Blaupause unseres Seins will in den Vordergrund des Lebens, und nicht mehr ein Schattendasein führen.

Ganz genauso geht es Lilith, nachdem ich mich in das heutige Thema eingefühlt habe. Auch sie meldet sich vehement zurück, nach der Jahrtausende langen Unterdrückung. Nicht nur wir, auch die mythischen Gestalten und die Ahnen sehnen sich nach Erlösung, welche die nötige Vorbereitung für den großen Wandel sein wird.
Die astrologische Entsprechung für Lilith ist der Südknoten einer Knotenachse, welche die beiden Schnittpunkte von Mond- und Erdbahn sind, nicht zu verwechseln mit der Mondknotenachse, das sind die Schnittpunkte zwischen Sonnen- und Mondbahn. Während der Mondknoten sich immer rückwärts durch den Tierkreis bewegt, wandert Lilith beständig vorwärts. Der Nordknoten der Mond- und Erdbahn-Achse wird Priapus genannt. Er repräsentiert die Fülle, währen Lilith der Mangel zugeschrieben wird. Dies halte ich jedoch für eine recht einseitige und patriarchal gefärbte Interpretation. Das Gefühl des Mangels, das von Lilith ausgehen mag, liegt einzig und allein daran, daß wir einen Mangel fühlen oder erleben, wenn Lilith zuwenig gewürdigt ist, und sie wurde allzu oft übersehen. Es gibt noch einen kleinen Asteroiden namens Lilith, aber der ist hier nicht gemeint.

Die Konjunktion von Jupiter und Lilith ist die fünfte und letzte dieses Zyklusses, und sie wird für viele Jahre gelten. Ich habe sie diesmal auf 0° Länge und 0° Breite gerechnet (auf die Bogensekunde genau), weil man dann die globale Wirksamkeit sieht, das Horoskop gilt also weltweit. In der Darstellung gibt’s ein technisches Problem, weil man bei astro.com keine Koordinaten direkt eingeben kann. Da muß man immer einen Ort wählen, und der nächstliegende Ort ist Accra in Ghana, der aber 5° nördlich liegt. So sind die Häuserspitzen ungenau, deshalb das 2. Horoskop mit den exakten Hausspitzen.

In der Lilith-Jupiter Konjunktion sehen wir, wie sich das Lilith-Prinzip am besten entfalten kann, oder was diesen Prozeß noch verhindert. Da Jupiter selbst die Fülle und glückliche Ausdehnung darstellt, erfahren wir hier, wie Lilith ihre Fülle zurückbekommt. Ich versuche das auf 2 Ebenen darzustellen, es kommt da immer auf den Blickwinkel an.

HS = Halbsumme, SP = Spiegelpunkt

Lilith Konj. Jupiter 1.12.2013

Da geht es zuallererst um Befreiung (AC im Wassermann), und die Befreiung bezieht sich auf das Herdendasein, die materielle Fülle, und die Handhabung von Energie (Uranus in 2 im Widder). Es bedeutet, daß wir keine Energiegewinnung mehr zulassen dürfen, die so hochgefährlich ist wie Atomenergie; weiter daß wir uns aus Geldsystemen befreien sollen, die nicht im Sinne der Wahrheit oder des Göttlichen Willens funktionieren, bzw die meisten Menschen benachteiligen (Neptun H2); und daß wir uns möglichst aus dem System der Herde heraushalten sollen (Uranus in 2). Uranus, der das 1. Drittel des Widders fast durchlaufen hat, platzt bald vor Neuigkeiten, denn er möchte zB die Freien Energien in die Welt bringen. Wir sehen jedoch, daß die angestrebte Befreiung immer noch sehr stark unterdrückt wird, von weltlicher Macht, die im Geheimen agiert (Pluto H10 in 12 Qu. Uranus). Dies ist jedoch das Grundthema, das Lilith seit Urzeiten verfolgt, und es verlangt in diesem Zyklus nach Befreiung. Die Unterstützung für Lilith ist ja Jupiter, die gemeinsam bessere Bedingungen für die Menschen, Frauen, Völker erschaffen wollen (beide in 6 im Krebs). Doch Jupiter, der die Freiheit fügen soll (H11) ist bereits stark geschädigt durch den immensen Verrat der Macht (Pluto im SP Ixion-Pholus), außerdem ist er nicht in seiner vollen Kraft (← rückläufig bis 7.03.14).

Jupiter kann immer dann nichts gut fügen, wenn die vorhergehenden Prinzipien des Himmels nicht beachtet werden: Neptun als Göttliches Prinzip, Uranus als freie Schöpferenergie, und Saturn als Bestimmung. Und genau dies versuchen die weltlichen Mächte seit langer Zeit zu verhindern. Sie brauchten dafür nur Eines zu tun: das Weibliche in all seinen Formen zu unterdrücken und zu kontrollieren, und das ist immer noch ihre heimliche Absicht (Saturn H12 Konj. Mond in 10, beherrscht von Pluto). Den Letzten, denen diese Unterdrückung des Weiblichen gut tun kann, sind die Männer (wurde wohl irgendwie übersehen). So ist die Fügung der Freiheit auch bereits unterdrückt (Pluto Opp. Jupiter-Lilith, wird genau Januar-März ’14). Das Bild, was sich daraus im Außen für uns ergibt, ist das bedrohte Leben an sich, das nun zur Bedeutung wird (Sonne H7 in 10 auf der Atomachse 9° Schütze-Zwilling). Das Leben ist hier der König, dem die Würde genommen wurde (Neptun-Chiron Qu. Sonne), wobei die Meere selbst schon am Umkippen in ihrem Selbsterhaltungssystem sind (Neptun auf 2° Fische). Und wenn wir diese nötige Befreiung von der alten Macht nicht realisieren, dann wird für uns ganz real Materie aufgehoben, wie zB die Finanzen ‚versenkt‘ (Uranus in 2).

hier die exakten Häuserspitzen

Die verseuchten Meere, die wirklich schmerzhaft leiden (Neptun in HS Nessus-Chiron), sind ein Sinnbild für die Gefährdung des Immunsystems, und für das verleugnete Göttliche Prinzip, für die verdrängte Wahrheit. Die Meere werden sich wahrscheinlich auch selbst mehr real zeigen, durch mehr Überschwemmungen (Neptun in 1). Es müßte jetzt eigentlich eine großangelegte Säuberung und Reinigung stattfinden, denn Neptun läuft grade auf dem ‚Leber-Entgiftungsgrad‘ 2° Fische. Die ganze Welt müßte sich praktisch entgiften, also alles ausrangieren, was ihr nicht gut tut (da fallen mir doch glatt ein paar Leute ein). Lilith-Jupiter werden uns in den nächsten Monaten deutlichst aufzeigen, welche Mängel unsere Lebensbedingungen aufweisen.

Der Himmel hat natürlich ganz andere Dinge vor: er wird sich durchsetzen, wie ich schon sagte real, durch Überflutungen, und damit klarstellen, wer hier der Schöpfer ist (Neptun H2 in 1). Und hier greift auch das schöpferische Prinzip ein, durch Aufhebung der Finanzen, durch Chaos und Revolution in der bisherigen Ordnung (Uranus in 2), was sich wohl erst ab dem späten Frühjahr zeigen wird, wenn Uranus → direkt wieder ins Quadrat Pluto geht. Der Himmel fördert grade all das Verdrängte an die Oberfläche, und das Prinzip der Wahrheit wird als Bestimmung gesetzt (Saturn H12 in 10), welches die Lebensbedingungen nach der natürlichen Bestimmung ausrichten soll (Mond H6 Konj. Saturn H12 in 10). Diese Inhalte kommen in gut 2 Jahren in die Zeit.

Liliths seelische Identität ist aber die Erde selbst; Gaia in ihrem tiefsten Urgrund (IC auf 15° Stier). Und auch sie wurde verdrängt, die Liebe zu Mutter Gaia (Venus H4 in 12). Wir können Lilith – also die starke eigenständige Frau – nur so unterstützen, daß wir uns wieder hinwenden zu unserem Ursprung, zu unserer einzigen Heimat, und die grenzenlose Liebe der Urmutter zu uns wieder entdecken. Wie soll Lilith den Himmel auf die Erde bringen, wenn wir beide verleugnen, und Lilith dazu? Wir müssen unsere Kraft freisetzen, für neue Ideale eintreten (Mars H3 in 8), zu den einfachen Dingen zurückkehren (Mars in Jungfrau), und freie Lebensbedingungen erschaffen (Jupiter H11 + Lilith in 6). Wir erschaffen neue Lebensgemeinschaften, kleine Inseln der Zusammengehörigkeit, an denen sich andere später orientieren können.

Denn Eines will der Himmel ganz bestimmt: daß sich die alte Macht zurückzieht, die Macht abgibt, zurück auf ‚Los‘ ohne 400€ einzustreichen, in die Versenkung geht oder ins Nirvana, um sich wieder an der Wahrheit zu orientieren (Pluto H10 in 12) wenn sie das denn können. Denn die Bestimmung der Wahrheit will es so (Saturn H12 in 10). Inzwischen, liebe Frauen, pflegt und stärkt eure Lilith, umarmt sie und herzt sie, als langersehnte Freundin. Wie schon so oft, werden wir vorangehen müssen. Und liebe Männer, ihr seid eingeladen, an dieser Freundschaft wahrhaft teilzuhaben.

„Aus dem göttlichen Element Wasser, das von seinem göttlichen Gemahl, dem Element Feuer befruchtet wurde, ist alles irdische Leben geboren. Das Element Wasser ist auf Erden die Mutter aller Dinge. Die erste menschliche Lebensform wurde aus dem Meer geboren, das durch die Befruchtung des göttlichen Willens im Laufe einer für euch sehr langen Entwicklungszeit den ersten Menschen gebar. Der erste Mensch, dessen Lebensraum die feste Materie bildete, war eine Frau. Ihr Name war Lilith.“

Diese Überlieferung mischt sich mit Teilen des griechischen Mythos von der Geburt der Aphrodite, die dem Meer entstieg. Aber vielleicht sind dies ja die Reste der Wahrheit.

„Lilith war die körperliche Geburt der großen Göttin auf Erden, denn sie wurde aus dem Meer geboren und somit aus dem göttlichen Element Wasser. Lilith stand in einem direkten Kontakt zu Gott, denn sie war sein reiner Kelch auf Erden, der ihn bewußt in ihrem Körper zu empfangen wußte. Gott befruchtete Lilith mit seiner göttlichen Schöpferkraft, und Lilith gebar ihm einen Sohn, der aus ihrem Leib geformt wurde. Ihr erster Sohn war Adam. Er sollte mit ihr gemeinsam die neue Welt regieren und für die Fortpflanzung der Menschheit sorgen. Denn so war es der göttliche Wille.“

Wenn dies der Wahrheit entspricht – und wenn man mit dem Herzen liest, kann man es fühlen – dann erklären sich aus diesen Anfängen sämtliche Beziehungsprobleme. Es geht dabei nicht darum, wer zuerst da war, einfach nur um die Wahrheit. Diese wird seit mindestens 3000 Jahren verleugnet, von allen großen Religionen. Die Naturreligionen, welche noch über die Wahrheit verfügten, wurden bekämpft, verdrängt, eliminiert. Dieses andauernde Gemetzel muß aufhören. Der Weg zurück geht dahin, die Wahrheit im Herzen wiederzufinden, und gemeinsam den Weg der Heilung zu gehen.

*

(…)

Quelle: http://2012sternenlichter.blogspot.de/2013/12/die-lilith-jupiter-konjunktion.html

Lilith Teil2 * Inanna, Lilith und der Huluppu-Baum *


Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien hier bereits ma 21.Mai 2014

Die patriarchalen Religionen haben alle auf ihre Weise dazu beigetragen, die weibliche Stärke zu verleugnen oder zu verhindern. Das Christentum förderte diejenigen Rollenbilder der Weiblichkeit, die allgemein akzeptiert wurden: die brave und angepaßte Eva, die den Eigenschaften der Venus entspricht; und die Mutter Maria, die in ihrer ‚unbefleckten‘ Empfängnis zur Heiligen stilisiert wurde, sie läßt sich im Mond wiederfinden.

 

Lilith hingegen wurde mißachtet und dämonisiert; weil sie es wagte, eigenständig zu denken und zu handeln. Sie lebte ihre Kraft und wurde dafür verurteilt, als fortan allen Frauen drohendes Beispiel, wenn sie es ebenso wagen sollten, sich aus dem Ge- fängnis der Unterdrückung zu befreien. Lilith wurde zur einsamen Grenzgängerin. Verfemt und ausgestoßen, mußte sie sich lange verbergen. Erst die Frauenbewegun- gen, die ab Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, besonders ab den 70ern des 20. Jahrhunderts, forderten die Gleichberechtigung. Diese emanzipatorische Bewegung war wichtig, doch geht es nicht nur um gleiches Recht – denn was lange nicht verstanden wurde, ist die GleichWERTigkeit von Mann und Frau. So mußte Lilith ihre Grenzen neu ausprobieren und finden, in der Arbeitswelt und vor allem als Frau und Mutter. Lilith ist voller Geheimnisse, solange wir ihre wahre Stärke noch suchen. Sie konfrontiert uns deshalb mit dem Schmerz über unseren Mangel, dort wo sie im Radix steht.

 

Wenn wir unsere Weiblichkeit vervollkommnen möchten, und die Männer ihre innere Frau, kommen wir nicht darum herum, uns diesem Mangel zu stellen. Dabei könnten wir die wahre Kraft Liliths entdecken – und das ist unsere tiefste Angst, und unsere größte Sehnsucht zugleich.

Der Mythos bietet uns Möglichkeiten des Verstehens an. Und so möchte ich euch eine uralte Geschichte wiedergeben und deuten, die den inneren Konflikt zwischen Venus/Inanna/Eva und Lilith zeigt: von dem Unvermögen der Venus, die Stärke Liliths anzuerkennen, und von Liliths Schmerz, immer noch nicht anerkannt und geliebt zu sein.

 

Wenden wir uns also der sumerischen Göttin Inanna zu, der Vorläuferin der späteren Ishtar und Aphrodite/Venus, der Liebesgöttin; hier ist sie Königin des Himmels und der Erde. In einem alten Gedicht aus dem Gilgamesch-Epos finden wir bereits Hinweise auf Lilith und die weibliche Spaltung:

 

 

Inanna, Lilith und der Huluppu-Baum
In den ersten Tagen, in den allerersten Tagen,
in den ersten Nächten, in den allerersten Nächten,
in den ersten Jahren, in den allerersten Jahren,
in den ersten Tagen, als alles, was zum Leben nötig war, ins Sein gebracht wurde,
in den ersten Tagen, als alles, was zum Leben nötig war, angemessen ernährt wurde,
als der Himmel sich von der Erde fortbewegt hatte,
und der Name des Menschen festgelegt wurde,
als der Himmelsgott, An, die Himmel davongetragen hatte,
als der Luftgott, Enlil, die Erde davongetragen hatte,
als die Königin des Großen Unten, Ereschkigal, die Unterwelt beherrschte,

 

In diesen Zeiten pflanzte sich ein Baum, ein einzelner Baum,
ein Huluppu-Baum, an den Ufern des Euphrats ein.
Der Baum wurde von den Wassern des Euphrats genährt.
Der wirbelnde Südwind zog an seinen Wurzeln und zerrte an seinen Ästen,
bis die Wasser des Euphrats ihn davontrugen.
 Eine Frau, die in Ehrfurcht vor den Worten des Himmelsgottes An wandelte,
die in Ehrfurcht vor den Worten des Luftgottes Enlil lebte,
riß den Baum aus dem Fluß und sprach:
„Ich werde diesen Baum nach Uruk bringen.
Ich werde diesen Baum in meinen heiligen Garten pflanzen.“

 

Mit eigener Hand sorgte Inanna für den Baum.
Mit ihren Füßen stampfte sie die Erde um ihn herum fest.
Sie sprach zu sich selbst:
„Wie lange wird es wohl dauern, bis ich einen leuchtenden Thron habe?
Wie lange wird es wohl dauern, bis ich ein leuchtendes Bett besitze?“
Die Jahre gingen dahin; fünf Jahre, zehn Jahre.
Der Baum wurde dick, doch seine Rinde sprang nicht auf.
Dann schlug eine Schlange, die nicht bezähmt werden konnte,
ihr Nest in den Wurzeln des Huluppu-Baumes auf.
Der Anzu-Vogel setzte seine Brut in die Zweige des Baumes.
Und die dunkle Jungfrau Lilith baute ihr Haus in seinem Stamm.

 

Die junge Frau, die gerne lachte, weinte.
Und wie Inanna weinte!
Doch sie alle wollten ihren Baum nicht verlassen.

Inanna rief ihren Bruder, den Sonnengott Utu herbei,
doch Utu, der tapfere Krieger Utu,
wollte seiner Schwester Inanna nicht helfen.

Beim Anbruch der Morgendämmerung, als die Vögel zu singen anfingen,
rief Inanna ihren Bruder Gilgamesch herbei und sprach zu ihm:
„Oh Gilgamesch, in den Tagen, als die Schicksale beschlossen wurden,
als Überfluß das Land durchströmte,
als der Himmelsgott die Himmel und der Luftgott die Erde davontrugen,
als Ereschkigal das Große Unten als ihren Herrschaftsbereich erhielt,
da segelte der Gott der Weisheit, Vater Enki, hinab in die Unterwelt,
und die Unterwelt stand auf gegen ihn und griff ihn an…
In diesen Zeiten wurde ein Baum, ein einzelner Baum, ein Huluppu-Baum,
an den Ufern des Euphrats eingepflanzt.
Der Südwind zog an seinen Wurzeln und zerrte an seinen Zweigen,
bis die Wasser des Euphrats ihn davontrugen.
Ich riß den Baum aus dem Fluß heraus,
ich brachte ihn in meinen heiligen Garten.
Ich hegte den Baum, derweil ich auf meinen leuchtenden Thron
und mein leuchtendes Bett wartete.

 

Dann schlug eine Schlange, die nicht bezähmt werden konnte,
ihr Nest in den Wurzeln des Baumes auf,
und der Anzu-Vogel setzte seine Brut in die Zweige des Baumes,
und die dunkle Jungfrau Lilith baute ihr Haus in seinem Stamm.
Ich weinte.
O wie sehr weinte ich!
Doch sie alle wollten den Baum nicht verlassen.“

 

Gilgamesch, der tapfere Krieger Gilgamesch,
der Held von Uruk, stand Inanna zur Seite.
Gilgamesch befestigte eine Rüstung von fünfzig Minas Gewicht
an seinem Oberkörper.
Die fünfzig Minas wogen sowenig für ihn wie fünfzig Federn.
Er schwang seine Bronze-Axt über die Schulter
und betrat Inannas heiligen Garten.
Gilgamesch erschlug die Schlange, die nicht bezähmt werden konnte.
Der Anzu-Vogel flog mit seinen Jungen in die Berge.
Und Lilith zertrümmerte ihr Haus und entfloh an wilde, unbewohnte Orte.
Dann entwurzelte Gilgamesch den Huluppu-Baum.
Aus dem Stamm des Baumes schnitzte er einen Thron und ein Bett
für seine heilige Schwester.
Doch der Thron und das Bett waren aus totem Holz,
und sie konnten nicht leuchten.

 

Inanna/Venus hat diesen wunderschönen Huluppu-Baum gepflanzt, der symbolisch für Wachstum, Ausdehnung, Glück und Erkenntnis steht (Jupiter-Qualitäten). Sie ist traurig, weil ihr Glück getrübt scheint, dadurch, daß sich die Schlange, der Vogel und Lilith im Baum eingenistet haben. Inanna scheint nicht zu bedenken, daß sie diese Drei dringend braucht, um selbst ganz zu werden.

 

Die Schlange steht symbolisch für die ungebändigte Lebenskraft, sie wird auch mit der Kundalini-Energie in Verbindung gebracht, und für eine tiefe Wandlung, Häutung und Transformation. ‚Die Schlange, die nicht bezähmt werden kann‘ steht also für die unbändige Lebenskraft, die in jedem von uns steckt, wenn wir sie nur freilegen.

 

Der Anzu-Vogel, der mit seinen Jungen ein Nest im Huluppu- Baum bewohnte, ist ein Adler, der sinnbildlich für Freiheit, Weisheit und sinnübergreifende Erkenntnis steht. Und Lilith selbst bewohnte den Stamm des Baumes, also unsere ausgestoßene, wilde, lustvolle und starke Symbolfigur für das eigenständige Weibliche in uns.

 

Inanna/Venus begreift diese Zusammenhänge nicht, und läßt es zu, daß Gilgamesch, ein Mann, alle drei vertreibt; die Schlange, also die Lebenskraft, wird sogar erschlagen. Der Preis ist hoch: der Huluppu-Baum, Sinnbild für ihr Glück, wird dabei zerstört.

 

So liefern uns die alten Sumerer eine märchenanmutende Geschichte, über die Jahrtausende hinweg, und doch heute noch von immenser Bedeutung. Die Venus in uns – und das gilt für Männer genauso wie für Frauen – sollte sich bewußt machen, daß die liebevolle, doch angepaßte Seite nur einen Teil unserer Weiblichkeit dar- stellt. Wir dürfen Lebenskraft, Freiheit und Stärke nicht länger opfern für eine religiöse Vorstellung, die eindeutig auf Angst vor Machtverlust basiert.

 

Es gibt keinen Gott, der mit Bestrafung droht. Wenn Gott absolute und bedingungslose Liebe ist, hat er uns nicht dazu erschaffen, immer wieder Teilung, Zwiespältigkeit, Angst, Trennung und Ohnmacht zu erfahren. Wir müssen diese überholten Zwangsvorstellungen nun end- gültig loslassen, denn sie halten uns gefangen. Gott hat Mann und Frau völlig ebenbürtig erschaffen, denn er liebt alle seine Kinder gleichermaßen. Und Gott ist auch eine Göttin; eine Wesenheit, die Animus und Anima zur höchsten Vollendung gebracht hat.

 

Lilith ist ein großes Unrecht widerfahren. Ihre Rehabilitation ist notwendig und unumgänglich. Ihre Kraft und Ursprünglichkeit sind Eigenschaften, die wir annehmen und aus vollem Herzen bejahen sollten – damit verliert sie ihre angebliche ‚Gefährlichkeit‘. Andere Märchendeutungen, wie von der russischen Baba Yaga, oder der Wolfsfrau* bestätigen das nur. So wird es nötig sein, daß Venus und Lilith ihrer Sehnsucht endlich nachgeben und sich umarmen. Lilith ist der Inbegriff unserer Abspaltung der starken, wilden, sinnlichen Großen Göttin. Wer sie einlädt, zurückzukommen, erhält die Rückfahrkarte in das Paradies. * „Die Wolfsfrau“, Clarissa Pinkola Estés
 
Halbmond – Vollmond 
Die Schneegans ruft
Blätter rascheln
unter ihren Füßen
weich der Boden
es duftet nach Harz.Zart umhüllen sie
blaue Schleier
aufrechter Gang
Halbmond leuchtet
auf ihrer Stirn.Zehntausend Jahre
ist Lilith gewandert
ausgestoßen, doch mit
Hoffnung im Herzen
sucht sie die Versöhnung.

Am heiligen Stein
Vollmond leuchtet
wartet Inanna
die Lichtträgerin
mit offenen Armen.

Sehnsucht ruft
in ihren Augen
scheu und zärtlich
die Umarmung
ineinander versunken.

Die Zeit steht still
Sternschnuppen fallen
der Wald hält den Atem an
irgendjemand spielt Puccini
und Isis lächelt.

Ich bin es selbst
Tochter des Himmels
gerade angekommen
im Paradies.
Und wo bleibt Adam?

Osira

Lilith, die erste Frau Adams – Teil 1


lilith1892_300Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien bereits am 20.Mai 2014

Das Erbe des Matriarchats
* Die Vertreibung von Lilith * Die weibliche Spaltung

Sie gilt als die geheimnisvollste und sagenumwobenste Figur der Menschheitsgeschichte. Keiner anderen wurde soviel Schuld und negative Eigenschaften angehängt; keine andere Frauengestalt ist so sehr in ihrer Bedeutung mißbraucht und mißgedeutet worden wie sie.
Dies hat natürlich seinen Grund. Die Geschichte unserer Zivilisation weist lichte und dunkle Zeitalter auf, und zudem viele Lücken in der nicht immer wahrheitsgetreuen Überlieferung. Auch heute gibt es noch weiße Flecken in der Vergangenheit. Wie unsere Frühgeschichte wirklich abgelaufen sein mag, liegt deshalb weitgehend im Dunkeln. Wer sich der Ge- schichte immer gern angenommen hat, sind die Religionen – fast alle mit dem Anspruch auf alleinige Gültigkeit, worin sie sich zumindest in diesem Punkt einig sind. Doch jede von ihnen hat auch versucht, den Verlauf der Geschichte in ihrem Sinne zu beeinflussen, und dabei spielte das Machtverhältnis zwischen Männern und Frauen eine große Rolle. Die Religionen haben heute noch einen großen Einfluß auf die Gestaltung unserer Beziehungen, und auch wenn unser Verstand dies verneint – unbewußt laufen ständig die alten Muster ab. So haben wir heute noch mit immer wiederkehrenden Beziehungsproblemen zu tun, in denen Mann und Frau sich bekämpfen, anstatt sich zu lieben. Und oftmals dient uns der Partner als Projektionsfläche für etwas, was wir bei uns selbst nicht sehen wollen.
Wenn wir wirklich erfüllte Beziehungen erfahren wollen, müssen wir ernsthaft nach den Ursachen für dieses Jahrtausende alte Dilemma suchen. Also gehen wir weit in die Vergangenheit zurück …

Das Erbe des Matriarchats

Bis vor etwa 3000 v. Chr. wurde die allgemein übliche Lebensform vom Matriarchat geprägt. Frauen hatten die Rolle des Familienvorstandes, sie wurden verehrt, weil sie Leben spen-deten. Zeugungsvorgang, Menstruationszyklen und Schwangerschaft wurden als göttliches Mysterium gesehen und in vielfältigen Fruchtbarkeitsriten gefeiert. Die Frauen wählten selbst, wer Vater für ihre Kinder sein sollte, völlig frei und unabhängig. Es gab eine weibliche Erblinie, die Männer schützten Frauen und Kinder in der Gemeinschaft, und beide Geschlechter verehrten die Natur und die Erde als Große Göttin. Gegen Ende dieser Zeit ge-schah es, daß die Frauen – wir wissen nicht, warum – zunehmend ihre Macht mißbrauchten. Die schlimmsten Auswüchse waren die Opferriten, in denen Männer ihr Leben lassen mußten, oder auch kastriert wurden, um die Große Göttin zu besänftigen.
Dies hinterließ tiefe Verletzungen, Groll und Haß bei der männlichen Spezies. Sie wehrten sich, wollten mehr zu sagen haben und selbst eine Erblinie gründen. Um sich aber vor weiteren Übergriffen durch die Frauen zu schützen, mußten sie sich ein System überlegen, mit dem die Frauen beherrscht werden konnten. Gleichgestellte Beziehungen waren schon damals nicht mehr möglich, und die gesellschaftliche Ordnung wandelte sich langsam aber sicher in ein Patriarchat, das bis heute andauert. Die Unterdrückung der Frau ist ein gesellschaftliches Thema, das unbedingt aus diesem Hintergrund heraus betrachtet werden muß.
Dieser Machtmißbrauch sitzt heute noch als tiefes Schuldgefühl im kollektiven weiblichen Unbewußten. Und es war mit Sicherheit dieses Schuldgefühl daran beteiligt, weshalb die Frauen sich so demütigen ließen, es unbewußt als gerechte Strafe empfanden. Den Männern kann es nicht wirklich gut dabei gegangen sein; denn sie handelten aus Angst vor er- neuter Kastration – wie sollten unter diesen Vorraussetzungen gesunde Beziehungen entstehen?

Die Vertreibung von Lilith

Jede Religion enthält einen Teil der Wahrheit. Wenn wir wissen wollen, wie die Geschichte im Paradies weiter ging, sollten wir uns mit den hebräischen Schriften beschäftigen. Eines der drei heiligen Bücher, der Sohar, erzählt Erstaunliches über eine Dame namens Lilith. Sie war die erste Frau Adams und von Gott aus dem gleichen Material und gleichwertig er- schaffen. Ebenso seltsam ist, daß in den deutschen Übersetzungen der Bibel kein Wort über sie verloren wird. Lilith steht für die selbstbewußte, starke eigenständige Frau, die sie an der Seite Adams gewesen ist.
Die ältesten Hinweise auf Lilith finden wir in der sumerischen Kultur, und es gibt nur ein einziges wirklich aussagekräftiges Bild von ihr, ein Terrakottarelief aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Auf Anhieb wird klar, daß wir es mit einer anerkannten Göttin zu tun haben, denn auf ihrem Kopf trägt sie eine gehörnte Tiara, und derlei Kronen waren in der sumerischakkadischen Ikonographie allein Gottheiten vorbehalten.

Lilith steht auf dem Rücken von Löwen, auch dies ist ein machtvolles Symbol großer Göt- tinnen. Die beiden großen Eulen, die Liliths Löwenthron einrahmen, gelten als Symbole von Weisheit und Wissen. Ihre Fähigkeit, das Dunkel mit Erkenntnis zu durchdringen, gibt die Hoffnung, unsere Ängste und Schatten ei- nes Tages erlösen zu können. Lilith trägt auch selber Flügel, und diese gehören ebenso zu den Attributen bedeutender Göttinnen. Keine große Göttin, die nicht ‘fliegen’ könnte, wobei ihre Fähigkeit zu fliegen durchweg gleichge- setzt wird mit ihrem Vermögen, die Grenzen von Raum und Zeit zu überschreiten. Lilith erscheint nackt, mit einem wohlgeformten Frauenkörper, der überhaupt nicht furchteinflößend wirkt. Nacktheit ist auch ein Sinnbild von unverfälschter Reinheit und Echtheit. Wer nackt ist, hat nichts zu verbergen! Auch Liliths Gesicht ist keineswegs das einer erbarmungslosen Furie, eher ist es von heiterer Entschlossenheit. Doch ja, ihre Füße haben Vogelkrallen – ihr Standort ist also eher der Himmel als die Erde – wehrhaft und fluchtbereit, wenn es sein muß.

Erschien Lilith im alten Sumer noch als eigenständige Göttin, so wird sie im hebräischen Sohar als männerverführend und kindermordend mit dem Teufel im Bunde beschrieben. In der Bibel wird sie nur kurz bei Jesaja 34 und Hiob 18 auf die niederträchtigste Art erwähnt, und zwar nur in der Jerusalemer Ausgabe. Interessant ist nämlich, daß Lilith seit der Re- formationszeit aus den christlichen Bibelausgaben verschwindet. So findet man in der Lutherbibel das Wort Lilith durch Kobold ersetzt. Es ist offensichtlich, daß die christliche Kirche nicht daran interessiert ist – und zu keiner Zeit war – Liliths Eigenschaften zu pflegen, geschweige denn zu preisen.
Die bekannteste Geschichte aus dem Sohar ist wohl die, daß Lilith sich eines Tages weigerte, ‘unten zu liegen’. Daraufhin beschwerte sich Adam bei Gott, welcher Lilith angeblich zur Strafe aus dem Paradies verwies. Eine sehr unglaubhafte Version. Im Sohar wird auch erzählt, daß Lilith in ihrer Not den geheimen Namen Gottes rief, als Adam sie verstieß und der Verlust des Paradieses drohte. Daß Lilith als einem geflügelten Wesen der Sinn nach den Höhen der spirituellen Welt stand, schildert bereits der Text aus Ben Siras Alphabeth. Und wie wäre es ihr möglich gewesen, den Namen Gottes zu kennen, wenn sie nicht in innigster Verbindung zu ihm gestanden hätte?
Im Namen drückt sich das Wesen einer Persönlichkeit aus. Beim Namen zu nennen, heißt die Wahrhaftigkeit zu wünschen, die alles Böse eliminiert (Rumpelstilzchen). Die Anrufung eines Namens holt die Energie des Trägers herbei, wie auch in Lilith’s Gebet zu Gott. So stellt Lilith in der Schöpfungsgeschichte letztlich einen Anspruch auf Gott-Ebenbürtigkeit; ein bedrohlicher Angriff auf die Allmacht des sich neu etablierenden Vatergottes.

Die weibliche Spaltung

Weiter ist im Sohar zu lesen, daß ‘der Herr sie in die Tiefen des Meeres warf und gab ihr Macht über alle Kinder der Menschensöhne, die der Bestrafung für die Sünden ihrer Väter unterliegen.’ Mit anderen Worten: Gott der Herr und die Menschensöhne agieren, Lilith und die Frauen dürfen es ausbaden und werden noch für alles verantwortlich gemacht. Daß Lilith ins Meer geworfen wurde, macht ihre Verdrängung deutlich. An anderer Stelle wird zitiert: ‘das Wasser ernährt Lilith’. Also kommen wir an ihre Eigenschaften heran, sobald die Gefühle fließen …
Die Kunde von Liliths ‘zerstörerischer’ Verführungskraft hallt durch die Jahrtausende und scheint Männerphantasien zu beflügeln. Dem Sohar zufolge beschloß Adam nach dem Sündenfall zu sühnen, indem er 130 Jahre enthaltsam lebte. Doch ausgerechnet in dieser Zeit, ‘als er allein schlief und träumte, besuchte ihn Lilith und wußte ihr Verlangen zu stillen, indem sie ihn bestieg und dadurch seine nächtlichen Ergüsse hervorrief’.
Es wird schließlich so schlimm, daß der Sohar Liliths Macht bei unterschiedslos allen sexuellen Begegnungen zwischen Mann und Frau wittert, selbst noch beim vorgeschriebenen ehelichen Akt. Damit soll wohl angedeutet werden, daß die menschliche Sexualität in den Grenzbezirken des Bösen, Chaotischen und Gesetzes-auflösenden anzusiedeln ist, weshalb schärfste Vorsichtsmaßnahmen vonnöten sind, die dazu gedacht sind, noch den letzten Funken Lust und natürliche Liebe aus den Schlafzimmern zu verbannen.
Den Keil, den die christliche Tradition zwischen Eva, die ‘Sünderin und Verführerin’ und Maria, die ‘Reine und Unbefleckte’ treiben konnte, mußte das Judentum anderswo ansetzen. Hier hießen die beiden Gegensätze nicht Eva und Maria, sondern Lilith und Eva, wobei erstere das aufmüpfige und verderbenbringende Weibliche und letztere das angepaßte und dem Manne dienliche Werkzeug repräsentiert.
  • „Das zweite Weib Adams – Eva – schuf Gott aus der Rippe. Dabei sprach Er:  Ich werde sie nicht aus dem Kopf des Mannes machen, sonst wird sie ihren Kopf in hochmütigem Stolz tragen;  und nicht aus dem Auge, sonst wird sie lüsterne Blicke bekommen; und nicht aus dem Ohr, sonst wird sie überheblich; und nicht aus dem Mund, sonst wird sie eine Schwätzerin; und nicht aus dem Herzen, sonst wird sie zu Neid neigen; und nicht aus der Hand, sonst mischt sie sich in fremde Angelegenheiten; und nicht aus dem Fuß, sonst wird sie eine Herumtreiberin.“
Solche – ernstgemeinten – Worte aus dem Sohar können nur aus dem Unvermögen entstehen, die eigenen Schatten zu betrachten. Die männlich-orthodoxe Welt hat hier ihre eigene neurotische Verformung zur Norm erhoben, motiviert von tiefsitzenden Ängsten, die Kontrolle über das Weibliche zu verlieren.
  • „Aus der Rippe, die dem Auge des Menschen entzogen und stets unter der Hülle des Kleides verborgen ist, aus ihr schuf Gott das Weib. Denn die Zierde des Weibes ist die stille Zurückgezogenheit, die sittsame Beschränkung auf den häuslichen Kreis mit seinen Pflichten und seinem lauteren Glück.“
Wie kleinlich, wie schamhaft, wie unkreativ, libidounterdrückend und phantasielos soll Gott eigentlich sein?! Späteren Aussagen des Sohars zufolge sind die jüdischen Patriarchen allerdings nicht fähig zu verhindern, daß selbst die von ihnen als rein und keusch geplante Eva Züge von Lilith erhält:
  • „Und zu jedem Glied des Körpers sprach Gott, als er es machte: ‘Sei keusch! Sei keusch!’ Und dennoch, trotz all dieser übergroßen Vorsicht, hat die Frau all jene Fehler, die Gott zu vermeiden suchte.“ *
Hinter solchen unglaublichen Äußerungen werden Egoismus, Verantwortungslosigkeit und Dekadenz sichtbar. Was an Eva rebellisch ist, geht auf Liliths Einflüsterungen zurück, womit Lilith nun auch für die Frau zur Versucherin und Verführerin wird. Lilith ist es, die Eva dazu überredet, von den Früchten der Erkenntnis zu kosten. Dabei werden Lilith und die Schlange eins: im Sohar-Mythos heißt es, Lilith sei die Schlange und die Hure, die Eva anstiftete, Adam zum Beilager zu verführen, während sie in der Zeit ihrer menstruellen ‘Unreinheit’ war.
Dieses Bild hat dann Schule gemacht: Lilith, die Verführerin, durchzieht schließlich auch die christliche Ikonographie, vor allem des 15. und 16. Jahr- hunderts, der Kulminationszeit jener Frauenpogrome, die man noch immer verharmlosend Hexenverfolgungen nennt. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Darstellungen, in denen Lilith und Eva als Sockel dienten, über dem sich als triumphierendes Symbol der Reinheit die Jungfrau Maria mit dem Jesusknaben erhob.
Dieses Bild, wie auch die Spaltung in Eva, Maria und Lilith entzweit die Frau mit sich selbst. Der Bilderrahmen ist jedoch so gesetzt, daß er zugleich den Mann – Adam wie auch seinen Schöpfergott – wirksam und für alle Zeiten von jeglicher Verantwortung für das Böse in der Welt freisprechen soll. Der Frau wird damit, von seiten des Mannes, das kulturelle Urmißtrauen ausgesprochen, was einen fortwährenden Krieg der Geschlechter in Gang hält. Dabei hatte Adam sich doch als androgyne Gestalt entworfen. Lilith und Eva sind ausdrücklich als in einem männlichen Subjekt enthalten vorgestellt worden; damit spiegeln diese Frauenbilder in erster Linie die männliche Anima, um die es schlecht bestellt scheint, so zerrissen und ge- spalten, wie sie sich selbst und symbolisch darstellt.
*

Bitte bei Weiterverbreitung angeben:
* Zitate aus: Lilith, die erste Frau Adams, Vera Zingsem
© Überarbeitete Auszüge aus meinem Buch “Was würde die Liebe jetzt tun?”, Kapitel 12

Quelle: http://nebadonien.wordpress.com/2012/04/21/lilith-die-erste-frau-adams-teil-1/

Gruß an die Frauen

TA KI

Urkreuzigung in Goslar?


Im Harz liegt mit der Stadt Goslar ein Ort, der eng verwoben mit der Überlieferung eines originär deutschen Christentums ist. Hier finden sich mit dem Osterfeld, dem Georgenberg, dem Petersberg und dem inmitten dieser liegenden Klusfelsen eine ganze Reihe mutmaßlich heiliger vorchristlicher Stätten.
Zusätzliche Mystik erhält der Ort durch die Überlieferung, daß er nicht nur der umwohnenden Bevölkerung von je her ein bedeutendes Heiligtum war, sondern auch dem „fahrenden Volk“, das sich nach Angabe Karl-Maria Wiliguts, einem Berater Heinrich Himmlers, einmal im Leben am Klusfelsen als „Pilgerort“ einzufinden hat. Zurück geht diese Legende auf die Überlieferungen Wiliguts, der sich wiederum stark an der Veröfentlichung eines gewissen Ernst Bethas orientiert („Die Erde und unsere Ahnen“). Demnach soll Goslar als „Jöruvalla“ (Jherusalem) als kultisches Zentrum der Atlanter vor 80 000 Jahren errichtet worden sein. In diesem späteren Standort einer mythischen Trojaburg und auch als Romaburg bezeichneten Ort soll zu dieser Zeit auch das Ur-Christentum entstanden sein, welches nach langen Irrwegen im Nahen Osten durch Vermittlung der Megalithbauer, die bereits seit dem 3. Jahrtausend in Palästina ansässig waren oder der nordischen Seevölker um 1200 v.Zw. adaptiert und umgestaltet wurde.  Nach Betha lebte Jesus als „Atlantischer Messias“ bzw. „König“ vor einem Erdunglück um 9600 v.Zw.
Seine Thesen unterstützend beschreibt Betha drei Bilder, die vorgeblich im Rathaus von Goslar gefunden woren wären, die Jesus mit drei Lilien hinter dem Kopf darstellten und seinen Körper von kleinen Pfeilwunden übersät zeigten was auf ähnliche Darstellungen im vorkolumbianischen Amerika verweist, die für Betha mehrere Tausend Jahre alt sein müsen..
In den kaum nachvollziehbaren, obskuren Aneinanderreihungen Bethas findet sich ferner ein Hinweis auf eine mögliche Identität des Krodoaltars (Bild rechts) mit der Bundeslade, die auch vorkolumbianisceh Abbildungen kennt. Betha zufolge soll Jesus-Adonai zweimal in Goslar gekreuzigt worden sein, wobei schließlich der Tot eintrat und Jesus im Felsenkeller der Klusfelsens beigesetzt worden sei. Wiligut scheint diese These aufgegriffen zu haben – obgleich Wiliguts „Bearbeiter“ Rudolf Mund mit Verweis auf vordem erschienende Aufzeichnungen eine Priorität Wiliguts annimmt – und schmückte sie mit einem Kampf zwischen den kristlichen Irminen (Atlantern, auch als Adler-Wiligoten bezeichnet), denen Jesus zugehörig war,  und Wotanisten, die aus dem Osten kommend, sich „der Lenkung widersetzten“. Zur Zeit des Untergangs von Atlantis hätten dann die Wotanisten  den später bei Kelten als Esus und bei Israeliten als Jesus adaptierten „Baldr-Krestos“, „als Urgottheit und Voranschreiter der Irminenmenschheit“ im Zuge der Kämpfe auf dem Georgienberge in Goslar ans Kreuz geschlagen. Dieser habe sich jedoch mit Hilfe der Runen in der neunten Nacht befreit und sei über Wittow auf Rügen in die damals fruchtbare Wüste Gobi geflohen, die  übrigens nach Überlieferung Blavatskys Sitz des heiligen Shamballah-Reiches, einem Zentrum der Lenker der Welt gewesen sei. Hier habe er Wiligut zufolge eine irminische Meisterschule gegründet – was dann als Ursprung der Lenkerzentrale Blavatskys angesehen werden dürfte.
Für die These der „verschollenen Religion“, der Geburt des Ur-Christentums in Nordeuropa spricht dabei die Existenz des Begriffs Kristur im altgermanischen, der mit „Licht, Kristall“ umschrieben werden kann. Rudolf Mund zitiert eine Überlieferung aus Bernhard Körners Handbuch der Heroldskunst, in dem die Wendung erscheint:
„Hagal Skop Kaldastar Kurna, Kristur Skop Heimin Forna“ (Hagel ist das kälteste Korn, Kristur schuf die Heime der Welt)
Auch im Teil 52 des Skaldskaparmal wird Kristur als Schöpfer des Himmels und der Erdenwesen, der Wesen der Gegensonne und der Sonne sowie der irminischen Überkönige genannt. Irmin, in verschiedenen altgermanischen Quellen in Verbindung mit Got benutzt (u.a. Hildebrandslied), bezeichnet dabei nichts anderes als den „allgemeinen“ Gott, den Herr-Gott, von dem als Herrgott von Bentheim auch eine bildliche Darstellung existiert. Zu berücksichtigen dabei ist, daß Krestos /chrestos im griechischen nicht mit „Der Gesalbte“ wie später christos übersetzt wird, sondern als „heilsam, gütig, edel“.
Die Existenz einer auch als Kristur / Kristos bezeichneten höchsten oder monotheistischen Gottheit im germanischen Raum, der später nur noch als Irmingot, bei den einzelnen Volksstämmen als Tyr /Tiu / Ziu benannt, würde die freiwillige Annahme des Christentums  durch germanische Stämme und sogar durch die Wikinger in späterer Zeit erklären, die bislang nicht so recht nachvollziehbar erschien.
Unterstützung findet die Annahme eines ursprünglichen Kristentums durch Äußerungen früher christlicher Prediger. So behauptet der hl. Augustinus:
„Das was man jetzt unter christlicher Religion versteht, gab es schon bei den Alten und fehlte nie seit Anfang des menschlichen Geschlechts, bis daß Christus im Fleisch erscheinen würde, von wo an die wahre Religion, die schon da war, anfing, die christliche genannt zu werden“ (Retractationes, I,3). Auch Melitto von Sardes spricht davon, „daß unsere spezielle Philosophie zuerst bei den Barbaren lebendig war“ („Corpus Apologetarum“, Vol. 9, S. 410) Die Existenz eines vorjüdischen Christentums würde auch die mannigfachen Relikte erklären, die sowohl in Europa als auch in Amerika noch vor offzieller Einführung des Christentums in Form von Kreuzdarstellungen, Taufritualen u.ä. bestanden.
Diese Komponenten müssen als Bestandteil der alten megalithischen Religion der Sonnen- und Lebenswiedergeburt begriffen werden, damit die weite Verbreitung erklärlich wird.Ohne den phantastisch anmutenden Überlieferung Bethas und Wiliguts insbesondere hinsichtlich der Altersangaben folgen zu wollen, ist damit dennoch eine Entstehung des Christentums in Form der megalithischen Religion in Nordeuropa in den Bereich einer möglichen Wahrscheinlichkeit gerückt und zugleich die Entstehung des Ur-Monotheismus, der sich von der Megalithkultur bis zu den Germanen erhalten hat wo er im Laufe der Zeit durch die Hinzufügung weiterer Gottheiten in Vergessenheit geriet, ursprümglich vermutlich nichts anderes als Heilige analog zum späteren Christentum. Mit dem Aufstieg des neuen Christentums, das sich aufgrund er erhaltenden uralten Traditionen in Britannien dort bereits um 180 etablierte, erinnerte man sich auch in Germanien an die Relgion der Altvorderen und ermöglichte so dem neuen Glauben einen rasante Verbreitung. Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, daß das früheste germanische Christentum arianisch geprägt war und auch die später übernommene römische Lehre noch nicht die der heutigen Lehre entsprach.

Dennis Krüger

Fastnacht- Von den Römern und den Germanen…


Die Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fasteloovend, Fasteleer, Karneval oder fünfte Jahreszeit sind keine kirchlich-liturgischen Zeiten, zählen nicht eigentlich zum kirchlichen Festjahr. Fastnacht ist aber ein Schwellenfest vor dem Aschermittwoch und ohne die nachfolgende Fastenzeit nicht denkbar. Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten.

Als „fünfte Jahreszeit“ – nämlich neben dem Oster- und Weihnachtsfestkreis und den beiden Zeiten im Jahreskreis gehört die Fastnacht in allen katholischen Ländern zum festen Bestandteil des – nichtliturgischen – Festjahres. Schon um 1200 ist mhd. vastnacht (= Vorabend des Fasttages Aschermittwoch) belegt. Für später ist das leichter auszusprechende „vas[e]nacht“ belegt, das das mittelrheinische und oberdeutsche „Fas[e]nacht“ ausbildete. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Begriff „Fastnacht“ (auch) durch ein im frühnhd. „faseln“ = gedeihen, fruchtbar sein, enthaltenen Stamm mit der Bedeutung „Fruchtbarkeit“ mitgeprägt wurde, vgl. die rheinische Begriffsbildung „Fasabend, Fas(t)elabend.

Ehe die Fastnacht im 12. Jahrhundert durch die Kirche auf die Zeit vor dem Fasten eingegrenzt wurde, wurde in ganz Deutschland die Fastnacht als Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsfest gefeiert. Heute gilt der 11.11. (Elfter im Elften) als offizieller Fastnachtsbeginn. Wenn auch die Zahl 11 als Symbol- und Narrenzahl schon bekannt war, gilt der 11.11. als Narrendatum erst seit dem 19. Jahrhundert. Die Fastnacht begann früher und beginnt vielfach auch heute noch (= Fastnachtssession) am Dreikönigstag, eine Nachwirkung des alten Bohnenfestes. Die eigentliche Fastnacht dauert sechs Tage: Sie beginnt im Alemannischen am Donnerstag (gumpiger, schmotziger Donnerstag) vor Karnevals-Sonntag oder im Rheinischen an Weiberfastnacht, dem Freitag vor Karnevalssonntag („kleiner Fastabend“) und dauert bis zum Karnevalsdienstag (Veilchendienstag). Der Karnevalssonntag (Estomihi) hieß auch „großer Fastabend“. Als die „drei tollen Tage“ galten Donnerstag bzw. Freitag, Sonntag und Dienstag. Als sich nach 1823 der Rosenmontag durchsetzte, lief dieser Tag dem „Veilchendienstag“ den Rang ab. Als ein Gegengewicht zu den „tollen Tagen“ legte die Kirche gern das Ewige Gebet in die Fastnachtszeit.

Nachdem die Synode von Benevent 1091 (vgl. Fastenzeit, österliche) die Fastenzeit neu geordnet, sich die Fastenzeit deshalb um eine Woche nach vorn verschoben hatte, konnte sich diese Neuordnung vor allem am Oberrhein nicht gegen die ältere Tradition durchsetzen. In Basel, Baden und in Teilen des Markgräflerlandes hielt man an der „alten Fastnacht“ als „Bauernfastnacht“ zum alten Termin gegenüber der „Herrenfastnacht“ am neuen Termin fest. Noch bis ins 16. Jahrhundert existierten beide Fastnachtstermine, die alte „Burefasnacht“ (Bauernfastnacht) und die neue „Herren-“ bzw. „Pfaffenfastnacht“ konkurrierend nebeneinander. Insbesondere im badischen Raum als auch in der Schweiz haben sich viele Bräuche der alten Fasnacht erhalten. Am bekanntesten ist davon sicherlich die Basler Fasnacht. Bis heute beginnt in diesen Gebieten die Fastnachtszeit erst, wenn andernorts bereits die Fastenzeit begonnen hat. Die Alte Fastnacht war oft auch eine protestantische Demonstration gegen die „katholische“ Fastenzeit. Die Alte Fastnacht ist geradezu sprichwörtlich geworden: Wer zu spät kommt, kommt hinterher wie die alte Fastnacht. Wer ein schlechter Zahler ist, weil er immer auf die Zukunft vertröstet, für den fällt die Fastnacht immer spät.

Im orthodoxen Raum beginnt das volle Fasten bereits am Montag nach dem 7. Sonntag vor Ostern, und bereits eine Woche vorher beginnt der Fleischverzicht. Die russische „Butterwoche“, in der traditionell gefeiert wird und große Mengen Blini, eine Art Pfannkuchen gegessen werden, liegt dazwischen; andere osteuropäische Länder haben ähnliche Bräuche. Da das östliche Osterfest oft später ist als das westliche – beruhend auf der westlichen Reform des Kalenders, verschiebt sich auch die Fastnacht.

Die mittelalterliche Fastnacht wird auf die augustinischen Lehren vom Zwei-Staaten-Modell zurückgeführt. Die Fastnacht steht daher für die civitas diaboli, den Staat des Teufels. Daher wurde die oftmals ausartende Fastnacht von der Kirche als didaktisches Beispiel geduldet, um zu zeigen, dass die civitas diaboli wie auch der Mensch vergänglich ist und am Ende Gott siegreich bleibt. Mit dem Aschermittwoch musste daher die Fastnacht enden, um die unausweichliche Umkehr zu Gott zu verdeutlichen. Während die Kirche bei gotteslästernden Szenen während der Fastnacht untätig blieb, wurde ein Weiterfeiern der Fastnacht in den Aschermittwoch hinein streng verfolgt.

Da die Reformation die vorösterliche Fastenzeit abschaffte und somit auch die Fastnacht ihren Sinn verlor, gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Bis heute ist der Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Während ältere Fastnachten in Südwestdeutschland sich nach wie vor in katholischen Gebieten finden lassen, führte ein regelrechter Fastnachtsboom in den 1990er Jahren auch in evangelischen Gegenden die Fastnacht ein. In der Schweiz hat Basel einen Sonderstatus: Die Stadt feiert trotz des seit Jahrhunderten vorherrschenden Protestantismus eine alte, traditionelle Fastnacht.

Quellen:
– Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln
– Dietz-Rüdiger Moser: Fastnacht, Fasching, Karneval. Das Fest der „verkehrten Welt“. Edition Kaleidoskop, Graz 1986
– Johannes Grabmayer (Hg.): Das Königreich der Narren. Fasching im Mittelalter. Klagenfurt 2009
– Michael Matheus (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich (Mainzer Vorträge 3), Franz Steiner Verlag, Mainz 1999
– Werner Mezger: Das große Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Ursprünge, Entwicklungen und Erscheinungsformen organisierter Narretei in Südwestdeutschland. Theiss, Stuttgart 1999
– Migros-Genossenschafts-Bund (Hg.): Feste im Alpenraum, Migros-Presse, Zürich 1997
– Dietz-Rüdiger Moser: Fastnacht, Fasching, Karneval. Das Fest der „verkehrten Welt“. Edition Kaleidoskop, Graz 1986, ISBN 3-222-11595-8.

Quelle: http://www.theology.de/kirche/kirchenjahr/fastnacht.php

 

Völlig bekloppt oder liebgewonnene Tradition: Die Meinungen über Karneval gehen stark auseinander. Dabei führt die Tradition von Karneval, Fasching und Fastnacht weit in die deutsche Geschichte zurück. Römer, Kelten, Mittelalter  – die Bedeutung des Karneval entwickelte sich vom rauschenden Fest über das Vertreiben böser Geister zum Winterende bis hin zur sprichwörtlichen Fastenzeit. Heute gilt der Karneval vielen als gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres.

Alkohol fliesst reichlich und auch eine gute Portion Ironie und Kritik an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begleitet die pompösen Karnevalsumzüge in Köln, Düsseldorf, Mainz etc. Angst und bange kann einem bei der alemannischen Fastnacht werden, auf der sich viele furchteinflössende Hexen und Zauberknechte tummeln…

“Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, um die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude zu feiern. Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur christlichen Fastenzeit entstand. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des 19. Jahrhunderts.”  Wikipedia

Von den Römern und den Germanen, übers Mittelalter in die Franzosenzeit bis zur Gründung des “Festordnenden Comités” im Jahre 1823

Kölner Karneval Bild Rolf Hahn

Die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium hatte als Hauptstadt der Provinz Niedergermaniens u.a. die Aufgabe, die kulturelle Überlegenheit des römischen Reiches nach außen zu dokumentieren. So war die Stadt von Anfang an weltoffen. Bis Skandinavien und weit in das rechtsrheinische germanische Gebiet bestanden wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen. Aus Italien strömten Besucher aller Art nach Köln (Soldaten, Händler, Gewerbetreibende usw.), die zum Teil hier sesshaft wurden. Durch die Fremden kamen kulturelle Einflüsse aus dem fernen Süden. Osten und Norden in die römische Kolonie am Rhein. So ist es nicht verwunderlich, dass im römischen Köln auch Gottheiten verehrt wurden, die aus dem keltischen, germanischen und griechisch-orientalischen Kulturkreis kamen. So bunt gemischt wie die Einwohner waren, so bunt gemischt war auch die Götterverehrung.

Als Kolonie hatte Köln das Recht, die gleichen Feste zu feiern wie Rom. Dazu gehörte unter anderem das Fest der Saturnalien, das vom 17. – 19. Dezember gefeiert wurde (meistens dehnte es sich sogar eine ganze Woche aus). Es war ein bedeutendes Freudenfest der antiken Welt und sollte an die Zeit der Herrschaft des Gottes Saturn erinnern, in der es noch keine Sklaven gab. An diesen Tagen war es nicht erlaubt etwas Ernsthaftes oder Wichtiges zu tun. Die Arbeit in der ganzen Stadt ruhte und die Schulen blieben geschlossen. Alle waren fröhlich, lärmten, tranken, sangen, tanzten, spielten und scherzten. Männer und Frauen, Herren und Sklaven tauschten die Kleidung. Die freien Bürger bewirteten an diesen Tagen die Sklaven. Das Fest der Saturnalien, an dem die streng geübte Hierarchie ins Gegenteil gekehrt wurde, war eine Art Karneval der antiken Welt.

Die Römer veranstalteten an diesem Tag auch einen Umzug, in dem hier in Köln ein Schiffskarren mitgeführt wurde, der carrus navalis. Von diesem kultischen Schiffskarren leitet sich vermutlich das Wort Karneval ab. Dieser Schiffskarren war ein kunstvoll gezimmertes Schiff, das auf einem Wagen gezogen wurde. Es war in grellbunten Farben bemalt und es wurden Figuren der Göttinnen Isis und Nerthus darauf mitgeführt. Isis wurde als ägyptische Göttin der Fruchtbarkeit und des Todes verehrt und Nerthus als germanische Fruchtbarkeitsgöttin. Die Römer taten sich mit dem ägyptischen Isiskult etwas schwer, daher haben sie ihn mit dem Gott Saturn verbunden. Wie die römische Mythologie behauptet, brachte der Gott Saturn mit seiner milden Herrschaft den Menschen Freiheit und Glückseligkeit.

Der Schiffskarren mit Isis und Nerthus wurde von verkleideten und lärmenden Menschen begleitet, sowie von einer aufreizenden Musik von Handpauken, Zimbeln, Flöten und Rasseln. Vielleicht sollte damit der Tod verbannt oder verscheucht werden, denn der Göttin Isis sagte man eine magische Kraft zum Reich der Toten nach. Hier wurde mit Übermut gegen den Tod gekämpft. Durch dieses Fest wurde der Lebenswille der Römer gewaltig gesteigert.

Die Saturnalien wurden noch bis ins 4. Jahrhundert gefeiert. Durch griechischen Einfluss wurde aus dem Fest allerdings mehr und mehr ein Karnevalstreiben. Der Isiskult verband sich später mit dem Kaiserkult. Unter Kaiser Konstantin wurde das Christentum (343) zur Staatsreligion ernannt. Von da ab vermischten sich allmählich heidnische und christliche Bräuche miteinander.

 

Karneval bei den Kelten und Germanen

Im keltisch-germanischen Kulturraum war das Frühjahr die Zeit der Vertreibung böswilliger Winterdämonen. Mit Lärm und Feuer rückte man gegen sie aus. Unter der Maske von Bock, Hirsch und Bär, die den Fruchtbarkeitsgottheiten heilig waren, wurde der Winter ausgepeitscht. Der christlichen Welt war dieses “Teufelswerk” fremd, darum ordnete sie den Karneval der Liturgie des Kirchenjahres unter. Der Karneval bekam nun einen tieferen Sinn, weil er vor den Beginn der Fastenzeit gelegt wurde. Trotzdem ist in der christlichen Fastnacht bis heute ein heidnischer Anklang spürbar geblieben, wie z.B. das Tragen von Masken, das Zechen, Lärmen und Umhertollen. Im Mittelalter versuchte die Kirche mehr und mehr diese alten Bräuche zu verdrängen. Köln war schließlich Bischofssitz, und die Kirche hatte einen starken Einfluss auf das Leben in der Stadt.

Karneval im Mittelalter

Im Mittelalter war der Fastabend sehr wörtlich zu nehmen, als der Abend vor der großen Fastenzeit. Erst im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte dehnte sich das Fest aus. Das Fastnachtstreiben nahm dann im Laufe der Zeit offensichtlich unliebsame Formen an. Nicht nur, dass die Stadt nicht mehr gewillt war Zuschüsse für das Fest zu zahlen (städt. Protokoll von 1341 und mehrfach danach), das Fest wurde sogar wiederholt verboten. Das Motiv für das Verbot war weniger eine gesunkene Moral, als das Streben nach Sicherheit. Die Angst, dass sich unter der Narrenkappe Diebe und Spione in die Stadt schleichen könnten, war begründet.

Auch die Kirche feierte Fastnacht, obwohl sie vielfach gegen dieses “teufliche Treiben” wetterte. So war es im Mittelalter üblich, dass im Dom und in den Stiftskirchen von der niederen Geistlichkeit ein “Narrenpapst” oder “Narrenbischof” gewählt wurde. Man ließ ihn auf einem Esel in die Kirche reiten. Es sollte die scherzhafte Umkehrung der strengen kirchlichen Hierarchie sein. Es folgte ein Lobgesang auf den Esel und ein Gottesdienst wie üblich. Hier sind Verbindungen zu den römischen Saturnalien erkennbar, wo freie Bürger und Sklaven die Rollen tauschten. Da unsere religiöse Haltung eine andere ist, als die der Menschen im Mittelalter, wäre dieser Brauch heute nicht mehr denkbar.
Alemannisch Fasnacht Foto Andreas Praefcke

Die religiösen Bruderschaften veranstalteten im Mittelalter zur Fastnacht Figuralprozessionen in unterschiedlicher Verkleidung. Diese Prozessionen, in denen Männer in Frauenkleidern oftmals zu einem Ärgernis der Kirchenoberen wurden, ähnelten einer fastnachtlichen Kappenfahrt. Wiederholt wurde es den Klerikern verboten, sich zu maskieren. Diese religiösen Maskenfeste hatten jedoch auch ihre Befürworter. Im 15. Jahrhundert hieß es: “Unsere Vorfahren waren große und ehrwürdige Männer. Sie haben das Narrenfest aus weisen Gründen eingesetzt. Lasst uns leben wie sie und tuen, was sie taten.”

Es war auch die Klostergeistlichkeit, die ab dem 18.Jahrhundert am Donnerstag vor Karneval den Anfang des Fastelabends machte .

Die Form des Karnevalsfestes wurde im Mittelalter durch die jeweils tonangebende Schicht der Gesellschaft bestimmt. Das waren ab dem 17. Jahrhundert die Zünfte, ihnen fielen die Hauptrollen im Karneval zu. Mit ihren Banden bestimmten sie das äußere Bild des Karnevals. Diese Banden waren Aufführungen, in denen sich Fastnachtsspiel und Verkleidung miteinander verbanden. Mit Tanzen und Spielen zogen die “Gesellenbanden” auf öffentliche Plätze, vor Gasthäuser und vor den Häusern der reichen Bürger auf und boten in Liedern und satirischen Szenen Begebenheiten aus ihrem Berufsleben dar und nahmen in witziger Persiflage alles aufs Korn, was Anlass zum Spott bot. Als Dank wurden sie bewirtet. Dieser Brauch geht wieder auf die Römer zurück, bei denen die Herren die Sklaven bewirteten. Während des 18. Jahrhunderts kam es nach italienischem Vorbild zu einer Art Korso in Köln. An den Karnevalstagen versammelten sich Komödianten, Schausteller und Gaukler in der Stadt.

Kölner Karneval unter Franzosen und Preußen

1794 wurde Köln unter französische Herrschaft gestellt. Obwohl die Franzosen versicherten, nichts an den Gesetzen und Gebräuchen des Landes zu ändern, wurden Kirchen und Klöster aufgelöst und der Karneval verboten. Aber so ganz ließ sich der Karneval nicht verbieten. Er verlagerte sich vielmehr von der Straße in die Wirtshäuser, aber auch dem geboten die Franzosen Einhalt. Als sie sich dann allmählich von der Harmlosigkeit des Festes überzeugt hatten, hoben sie das Karnevalsverbot 1801 wieder auf. Da zwischenzeitlich die Zünfte abgeschafft wurden, war dem Karneval der Boden entzogen worden. Auch Revolution und Krieg hatten sich ungünstig auf das Fest ausgewirkt, so dass es teilweise ausartete.

In der Franzosenzeit häuften sich die Charaktermasken im Karneval, und es wurde verstärkt das Zeitgeschehen aufs Korn genommen. Man fand sich zu kleinen Zügen zusammen, die durch die Stadt zogen. Wer an einem dieser Züge teilnehmen wollte, musste sich bei der Armenverwaltung eine Karte kaufen. Der Erlös diente wohltätigen Zwecken. 1812 nahm sogar die französische Besatzung an den Zügen teil. Neigten sich die Fastnachttage dem Ende zu, wurde die Zeremonie des “Begrabens” vollzogen. Es bildete sich ein Trauerzug mit Trompetenbegleitung (siehe Nubbelverbrennung).

Alemannische Fastnacht Foto Andreas Praefcke

1815 kamen die Preußen nach Köln. Köln wurde wieder eine deutsche Stadt und von den Rheinlanden annektiert. Die Preußen erlaubten den Karneval erst einmal, trotz einer immer bedrohlicher werdenden Verrohung. Es machten sich hemmungslose Ausschweifung und Rüpelhaftigkeit breit. So wurde unter der Maske der Narrheit viel Unfug getrieben und viele Masken waren unmoralisch und taktlos. Das Fest war zu einem wüsten Durcheinander ausgeartet. Darum war zu befürchten, dass die Preußen den Karneval verbieten würden. Die Kölner taten sich ohnehin schwer mit den preußischen Begriffen von Disziplin und Ordnung, die sie mit ihrer Lebenseinstellung nicht in Einklang bringen konnten. Der Kölner ist ein Mensch, der nie untertan gewesen ist und auf Maßnahmen, die seiner Auffassung von Freiheit widersprechen, reagiert er mir Ironie. Eine Tatsache, die die Preußen verärgerte.

Aus diesem Grund ergriffen einige Männer der geistigen und wirtschaftlichen Oberschicht die Initiative. Sie reformierten den Karneval im romantischen Sinne und organisierten ihn neu. Man gab dem Fest den Helden Karneval als Mittelpunkt, an dem sich das ganze Fest hochranken sollte. Man wollte die Oberschicht der Kölner Bürger für den Karneval zurück gewinnen und das Fest wieder in altem, längst vergessenem Ruhm erstrahlen lassen. Das war die Geburtsstunde des Festordnenden Comités und die Erneuerung des Karnevals in romantischem Sinne. Die Gründer des Comités waren alle noch dem reichsstädtischen Köln und dem Kaiser verbunden, und so stand der Held Karneval plötzlich im Gewand des Kaisers vor seinen Mitbürgern.

Quelle: http://www.einapplaus.de/blogDE/die-geschichte-des-karneval_00577/

Gruß an die alten Bräuche

TA KI

Runen Weisung


Germania_RunenkreisGermane_Runenkreis

Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.

Hauptlieder neun;
da neigt‘ ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernt‘ ich vom weisen Sohn
Bölthorns, Bestlas Vater
und trank einen Trunk
des teuren Mets,
aus Odrörir geschöpft.

Runen wirst du finden
und Ratstäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie,
Götter schufen sie,
sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dáinn,
Dvalinn den Zwergen,
Álsvidur den Riesen,
einige schnitt ich selbst.

Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu finden?
Weißt du zu forschen?
Weißt du zu bitten?
Weißt du zu opfern?
Weißt du zu senden?
Weißt du zu tilgen?

Besser nicht gebetet
als zuviel geboten:
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet
als zuviel getilgt.
So ritzt‘ es Thulur
zur Richtschnur den Völkern.
Dann entwich er
dahin, wo er herkam.

 Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig sældu
né við hornigi;
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll ag aftur þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
Bölþorns, Bestlu föður,
og eg drykk um gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulþulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna.

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Álsviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu, hve rísta skal?
Veistu, hve ráða skal?
Veistu, hve fáa skal?
Veistu, hve freista skal?
Veistu, hve biðja skal?
Veistu, hve blóta skal?
Veistu, hve senda skal?
Veistu, hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf;
betra er ósent
en sé ofsóið,
Svo Þundur um reist
fyr þjóða rök,
þar hann upp um reis,
er hann aftur um kom.

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen .
Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann.
Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen.
folgende Links nutzen

Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung **
Odins Runen – unsere Schrift **

Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Runen 24er futhark **

Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her.
Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen.
Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.

Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden.
Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.

Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.

Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

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Gruß an die alten Bräuche
TA KI