Skandal in der US-Armee: Amerikanische Soldaten weigern sich, an der Seite der Terroristen in Syrien zu kämpfen


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Immer mehr Vertreter der US-Armee in Syrien verstehen, dass sie an der Seite der Terroristen kämpfen.

In dem US-Militär in Syrien weigern sich immer mehr Soldaten, die Terror Gruppen Al-Quaida, An-Nusra und die so genannte gemäßigte Opposition zu unterstützen. Die folgende Bilder und das Video  zeigen die Meinung eines grossen Teiles der US-Soldaten in Syrien.

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Verursacher und Anführer des verbrecherischen Krieges in Syrien und Hauptkriegsverbrecherstaat sind die USA. 

USA-Todesschwadronen nun auch in Syrien

Die dressierte, deutsche Papageien-Journaille (besonders ehrlos, die “öffentlich-rechtlichen” ARD, ZDF und ORF, die uns Gebühren abnehmen) ist ein Garant dafür, daß die Verursacher des barbarischen Krieges in Syrien ruhig schlafen können. Seit mehr als fünf Jahren werden die Syrer einem unvorstellbaren Terror ausgesetzt (die künstlichen „Brutalo-Islamisten“ sind nichts anderes als eine neue Variante der psychopathischen „Todesschwadronen“, die das USA-Militär bzw. die CIA vor Jahren in Lateinamerika (wie die „Contras“ in Nicaragua) eingesetzt hat.

Was sind die Motive des USA-Terrors?

Die geopolitischen Motive (Kontrolle über „Energiekorridore“, Öl- und Erdgasfelder, Gegner Israels ausschalten, etc.) für die „Intervention“ in Syrien sind ja bekannt und haben natürlich nichts mit dem ungeheuerlichen Bullshit zu tun, der uns in den Nachrichten und Talk-Shows vorgesetzt wird. Es ist ja immer derselbe Propaganda-Mist: Ein böser, böser Diktatur schießt auf friedliche Demonstranten, begeht „Massaker an der Zivilbevölkerung“, usw. da kann doch der Westen nicht einfach zuschauen und die Rufe nach einer „humanitären Intervention“ werden immer lauter. Doch nach den Erfahrungen in Libyen (aktueller Bericht des britischen Parlaments bestätigt: Ghadaffis angebliche “Massaker” – Alles erstunken und erlogen) lassen sich Parlamente und Öffentlichkeit nicht mehr ganz so leicht dazu bringen*, einem offiziellen Bomben-Krieg zuzustimmen.

(*Die erbärmliche Journaille käut aber immer noch schön brav alles wieder, was man ihr als „newsfeed“ vorsetzt…)

Die erlogene „Begründung“ für den USA-Terror

Dann arrangieren die Geheimdienste eine Serie absurder „Terror-Attentate“ in Europa und man suggeriert dem Publikum, die Täter seien alle in Syrien gewesen, oder wollten dorthin, um „für den IS“ zu kämpfen. Wir müssen also in Syrien eingreifen, um die „Terrorgefahr“ bei uns einzudämmen. Das reicht als Legitimation für den Einsatz militärischer Kräfte aus EU-Ländern (vor allem Frankreich und Großbritannien) und auch die deutsche Bundeswehr macht (im Hintergrund) mit. Alles, was die Terroristen den Syrern an Grausamkeit angetan haben, wird dem „Machthaber“ Assad (einem gewählten Präsidenten, den viele Syrer verehren) in die Schuhe geschoben. Dass solche selbst-gezüchteten Verbrecherbanden (traditionell) ein perfides (CIA-)Werkzeug der amerikanischen Außenpolitik sind, wissen viele, aber sagen darf man es nicht.

…als hätte es die USA-Verbrechen nie gegeben!

Die USA steht doch seit 1945 als moralische Lichtgestalt im politischen Rampenlicht, als Vorkämpfer für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, hat Europa „von den Nazis befreit“, usw. Nothing could be further from the truth. Obwohl man aus den historischen Fakten und hunderten Büchern (z.B. William Blum, Noam Chomsky) weiß, daß dieses positive Image mit der Realität nichts zu tun hat, tut die gesamte Journaille so, als ob es die zahllosen Verbrechen der USA nie gegeben hätte. Nur deswegen ist es möglich, dass sich deren „diplomatische“ Vertreter auch kürzlich wieder als oberste, moralische Instanz vor der „Staatengemeinschaft“ (UNO) präsentieren konnten.

UPDATE: DAS JOURNALISTISCHE WUNDER

Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte gestern ein explosives Interview von Jürgen Tödenhöfer mit einem Anführer von Jabhat al Nusra. Darin wird alles bestätigt, was in diesem Blog (und von vielen anderen kritischen Autoren) schon seit geraumer Zeit betont wird: Die Terror-Gruppen (nicht nur) in Syrien sind ein perfides Werkzeug der USA und ihrer schäbigen Verbündeten. Der ganze „Kampf gegen den Terror“ ist eine riesige PSYOP, eine ungeheuerliche Scharade, mit der die außenpolitischen Verbrechen der USA nicht nur verdeckt werden, sondern auch noch als moralische Heldentat gelten. Hier ein Auszug:

„Eigentlich waren der „IS“ und wir eine Gruppe.
Aber der „IS“ wurde entsprechend den Interessen
der großen Staaten wie etwa Amerika für politische
Zwecke benutzt und von unseren Prinzipien weggelenkt.
Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten
zusammen, das ist uns klar geworden. […].

Zu dem Medien- Märchen, die schweren Artillerie-Waffen und US-Raketen seien den Islamisten „in die Hände gefallen“ (waren für die „Gemäßigten“ bestimmt):

„ …Die TOW-Raketen wurden uns direkt gegeben.
Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert.
Als die ‚Road‘ gesperrt war und wir belagert
wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei,
Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika hier.

Die Angriffsziele der gekauften „Rebellen“ werden von ausländischen Akteuren bestimmt und haben nichts mit einem „Bürgerkrieg“ zu tun:

„Die Amerikaner stehen auf unserer Seite, aber
nicht so, wie es sein sollte. Zum Beispiel wurde
uns folgendes gesagt: Wir müssen das „Bataillon
47“ erobern und einnehmen. Wir haben von Saudi-
Arabien 500 Millionen syrische Pfund bekommen.
Für die Übernahme der Infanterie-Schule in „Al
Muslimiya“ vor Jahren bekamen wir aus Kuwait
1,5 Millionen kuwaitische Dinar und aus Saudi
Arabien (von den Regierungen) fünf Millionen
Dollar.

Die USA lügen, daß sich die Balken biegen…

Was die in die Millionen gehenden Opfer der amerikanischen „Interventionen“ (Wahlen manipuliert, demokratische Regierungen gestürzt, faschistische Folterknechte des Militärs und andere Terrorbanden trainiert (s.o. „Todesschwadronen“), mit dem organisierten Verbrechen bei Drogen- und Waffenhandel kooperiert, Bürger-Kriege angezettelt, usw.) seit 1945 dazu sagen, interessiert doch niemand …(nachzulesen bei William Blum, Noam Chomsky und vielen anderen). Jedenfalls behaupten die USA der Angriff auf die syrischen Soldaten war ein „Versehen“. Man wollte doch den IS treffen. Natürlich. Denn die international ständig als Moralapostel auftretenden amerikanischen Politiker und ihre glorreiches Militär würden doch so eine heimtückische Aktion niemals dulden, schließlich sind sie doch – im Kindergarten-Journalismus – immer „die Guten“.

THE UGLY TRUTH

Jeder, der nicht auf den Kopf gefallen ist, und sich mit dem geopolitischen Kontext befasst hat, hat nicht den geringsten Zweifel daran, daß dieser feige Angriff (ein Kriegsverbrechen) absichtlich stattgefunden hat. Hier einige Gründe dafür:

  • Unmittelbar nach dem einstündigen Luftangriff überfiel der IS den Militär-Stützpunkt (die „Koalition“ schaute zu)
  • Die Kampfjets flogen tief genug, um sehen zu können, wen sie angriffen (keine Bomber in 10.000 m Höhe)
  • Der Stützpunkt der syrischen Armee existiert seit 2 Jahren an diesem Ort
    Die USA überwacht das Kampfgebiet mit Aufklärungs-drohnen und Spionage-Satelliten
  • Ein Vertreter des Pentagon erklärte in einem Interview, die USAF-CENT Einheit habe das „Ziel“ tagelang überwacht, bevor der Angriff stattfand
  • Wie konnten die Kommandeure annehmen, das sich in unmittelbarer Nähe eines Fliegerhorstes der syrischen Armee ein „IS-Ziel“ befinden würde?

Die USA torpedieren das Völkerrecht

Daß dieses Verbrechen den Zweck hatte, das Genfer Abkommen zu sabotieren, sieht auch der russische UN-Botschafter Vitaly Churkin als äußerst wahrscheinlich an. Er sagte gegenüber der Presse (nach dem Oscar-reifen Auftritt von Samantha Power (Bild) – Best Actress for Outrage-(Empörungs)management!):

„It was quite significant and not accidental that it happened just two days before the Russian-American arrangements were supposed to come into full force,” he said. “The beginning of work of the Joint Implementation Group was supposed to be September 19. So if the US wanted to conduct an effective strike on Al Nusra or ISIS, in Deir ez-Zor or anywhere else, they could wait two more days and coordinate with our military and be sure that they are striking the right people… Instead they chose to conduct this reckless operation.”

“One has to conclude that the airstrike has been conducted in order to derail the operation of the Joint Implementation Group (JIG) and actually prevent it from being set in motion,”

Am 19. September wäre also ein wesentlicher Punkt des Abkommens zwischen Amerika und Russland in Kraft getreten: ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen bei militärischen Einsätzen (JIG) in Syrien. Hätten die USA also wirklich die Absicht gehabt, einen effektiven Schlag gegen Al Nusra oder IS auszuführen (in Deir-ez-Zor oder anderswo), hätten sie nur zwei Tage warten müssen, um solche „Irrtümer“ zu vermeiden.

„Man muss also daraus schließen, dass dieser Luftangriff durchgeführt wurde um das Tätigwerden der JIG zu verhindern“.

OBAMA: COMMANDER-IN-CHIEF (Really?)

Wer diesen Angriff angeordnet hat, und ob Präsident Obama das autorisiert hatte, das ist die große Frage. Es ist kein Geheimnis, dass das Pentagon (und auch die CIA, die ja seit Jahrzehnten diverses Gesindel zu Terroristen „ausbildet“) massiv gegen das Genfer Abkommen ist. Offiziell deshalb, weil das JIG den Russen zu viel „Einblick in die Kampfmethoden und Taktiken des US-militärs im Einsatz“ gewähren würde. Ashton Carter beruft sich sogar auf ein Gesetz, das nach der „Annexion der Krim“ verabschiedet wurde und jegliche militärische Zusammenarbeit mit Russland untersagt. Wenn man eine Regierung jahrelang auf das übelste beschimpft und denunziert (Putin, der “neue Hitler”), aber dann so tun muß, als ob man mit ihr kooperieren will (um den „Terror“ zu bekämpfen), führt das zu einer „kognitiven Dissonanz“, die schwer zu ertragen ist.

Der faule Trick mit den „moderaten Rebellen“

Doch es gibt noch einen viel wichtigeren Grund, warum das Inkraft-Treten des Abkommens verhindert werden muß: wie Außenminister Lavrov vor dem UNSC betonte, sei ein zentraler Punkt die Verpflichtung der USA, dafür zu sorgen, daß die „moderaten Rebellen“ von den Terrorbanden getrennt werden. Damit sollte sichergestellt werden, daß diese bewaffnete (aber als akzeptabel präsentierte) „Opposition“ bei Luftangriffen gegen die Terroristen nicht mehr zu Schaden kommt.

Heute “IS” morgen “FSA” (Freie Syrische Armee)

… die Scharade geht weiter. Doch dieser Verpflichtung kann die USA gar nicht nachkommen, denn dann würde das Märchen von der “moderaten Opposition“ zusammenbrechen (die Syrer wissen, sie alle begehen Verbrechen, der Name spielt keine Rolle und kann gewechselt werden: Al Kaida, Al Nusra, FSA, IS .. es ist alles das gleiche Gesindel). An dieser Stelle muß man festhalten, daß Rußland den Text des Abkommens veröffentlichen wollte, die USA das aber abgelehnt haben. Nicht einmal der UN-Sicherheitsrat wußte also, was in diesem Dokument wirklich drinsteht, deshalb begann Lawrow sein Statement mit diesen Worten: „I’d like to apologize for referring to a document that practically no-one in this room has seen …“ Er führt dann weiter aus:

Die zentralen Punkte des Abkommens sind: die „Oppositions-Kräfte“ von den Terroristen zu trennen, sicherzustellen, dass die Waffenruhe eingehalten wird und dass Hilfslieferungen über die Castello Road erfolgen können. Am wichtigsten ist aber, den Terroristen “nicht mehr zu gestatten, sich einer Bestrafung zu entziehen, indem sie sich hinter der bewaffneten „Opposition” verstecken”. (Diese imaginären, “gemäßigten Rebellen” also als “Schutzschilde” benutzen)

Die Castello Road ( staubige, nördliche Zugangsstraße von/nach Aleppo) wird zwar weitgehend von der syrischen Armee (SAA) „kontrolliert“, doch die Terror-Banden beschießen regelmäßig Fahrzeuge mit Artillerie aus einiger Entfernung. Der gefahrlose Transport von Hilfsgütern ist also nur möglich, wenn beide Seiten den Waffenstillstand einhalten. Während die SAA damit begann, sich zurückzuziehen, mußte sie erkennen, daß die bewaffnete „Opposition“ nicht nur weiterhin dort blieb, sondern auf sie zu schießen begann. (Das russische Militär hat sogar webcams installiert, um transparent zu machen, wer sich an den Waffenstillstand hält … die wurden aber inzwischen sabotiert)

Er erklärte, daß nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau keine russischen Flugzeuge in der Nähe des UN-Konvois waren, als der Angriff stattgefunden hat und verlangte eine „gründliche und unabhängige Untersuchung“ des Vorfalls, bevor aufrührerische Statements abgegeben werden. Der Angriff sei eine „Provokation“ und ziele offensichtlich darauf ab, den Waffenstillstand zu sabotieren.

DER EINSEITIGE “WAFFENSTILLSTAND”

Lawrow sagte, man habe 300 Fälle von Verstößen gegen das Abkommen (Angriffe auf Wohngebiete und die syrische Armee) den Amerikanern mitgeteilt (darunter jene Gruppen, die auf der amerikanischen Liste standen, also angeblich das Abkommen respektieren wollten). Trotz aller Appelle an die USA, ihren Einfluß auf die „Opposition“ geltend zu machen, um den Waffenstillstand zu ermöglichen, änderte sich nichts. 20 Gruppen (70% der Kämpfer) haben erklärt, sie würden sich nicht daran halten. Lawrov betont, man müsse aufhören, „jene zu beschützen, die nicht an einem Frieden interessiert sind“ und diese Waffenpausen nur dazu nutzten, wieder neue Kräfte für den Terror-Krieg zu sammeln.

Das Affentheater der USA-„Diplomatie“

Während Lavrov sich wie ein erfahrener und seriöser Diplomat verhielt, war das Auftreten von John Kerry ein erbärmliches Schauspiel, das (wie schon vorher Samantha Power) die unerträgliche Arroganz der „einzigen Weltmacht“ zur Schau stellte. Dank dem mysteriösen Anschlag auf einen SARC-Hilfskonvoi bei dem angeblich 20 Menschen starben, konnte Außenminister Kerry vor der UN wieder auf das (sehr) hohe, moralische Ross steigen, denn es wurde mit jedem Wort suggeriert, dass Russland oder „das syrische Regime“ (mehr Zustimmung beim Volk als Merkel!) dahintersteckt. Beweise für diese schweren Anschuldigungen legte Kerry nicht vor, nicht einmal konkrete Anhaltspunkte, aber die braucht man ja auch nicht: wenn die USA etwas behauptet, dann ist das so. End of story. Die deutsche Papageien-Journaille erledigt den Rest.

Die Beweise für die USA-Verbrechen liegen vor!

  • Das russische Militär veröffentlichte ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Fahrzeug der „Rebellen“ mit einem Mörser sich an dem Konvoi vorbeibewegt. Es berichtete ebenfalls, daß eine amerikanische Kampf-Drohne vom Typ „Predator“ sich in der Nähe des Konvois aufgehalten hatte.
  • Das Interview von Jürgen Tödenhöfer bestätigt, was jeder intelligente Beobachter vermutet hat: Nicht Russland, nicht Assad sind gegen die Hilfslieferungen, sondern die Terror-Banden („Rebellen“) selbst:

Todenhöfer: Sie wollen nicht, daß die 40 LKW die Hilfslieferungen in den östlichen Teil von Aleppo bringen?

Al Nusra Kommandeur: Wir haben Forderungen: Solange sich das Regime [die syrische Armee – völlig rechtmäßig] entlang der Castello Road, in Al Malah und in den nördlichen Gebieten befindet, werden wir diese LKW nicht hereinlassen.

Wer die USA nach ihren historischen (Schand-)Taten beurteilt und nicht nach ihren heuchlerischen Worten, erkennt sofort was hier gespielt wird

PROJEKTION DER SCHULD

Dem bösen, bösen Assad wird unterstellt, daß er „Zivilisten bombardiert“, also regelmäßig Kriegsverbrechen erster Ordnung begeht (Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser, Belagerung und Aushungern der „Opposition“, sogar Einsatz von Giftgas, etc.) Wäre das der Fall, könnte sich dieser Mann aber schon lange nicht mehr halten, denn damit würde er die eigene Bevölkerung so gegen sich aufbringen, daß diese mit fliegenden Fahnen zu den „Rebellen“ überlaufen würden. Unabhängige Berichte aus Syrien (z.B. von Vanessa Beeley oder Eva Bartlett) bestätigen, daß Assad noch immer viel Zustimmung der Syrer erhält und die kolportierten Gräuelgeschichten nur billige Kriegspropaganda sind. Doch diese Berichte zeigen noch etwas anderes: daß die ungeheuerlichen Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung eben nicht von der syrischen Armee sondern von den „Rebellen“ begangen werden, (mehr dazu in Teil 2) die von Washington und seinen degenerierten Verbündeten ja nach Syrien geschickt wurden, um den Staat und die Einheit des Landes zu zerstören.

Die zynische Lüge von den westlichen Hilfskonvois

In unglaublich zynischer Weise mißbraucht die USA dabei das Mitgefühl des Publikums: unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ (die doch so dringend benötigt werde angesichts des großen Leids der Zivilbevölkerung), drängte Kerry auf einen Waffenstillstand, der vor allem den Syrern zugutekommen soll, die in den von den Terrorbanden „kontrollierten Gebieten“ eingeschlossen sind (z.B. im Osten der Großstadt Aleppo). Doch tatsächlich geht es darum, den „gemäßigten“ Terrorbanden Zeit zu verschaffen, sich neu zu formieren, neu zu bewaffnen und gestärkt wieder weiterzumachen, da die syrische Armee in den letzten Monaten deutliche Erfolge verbuchte. (Auch das bestätigt sich im Interview mit Tödenhöfer).

Die legale Hilfe Rußlands hat die Lage verändert

Die Luftangriffe des russischen Militärs (im Einvernehmen mit der Regierung Assad) seit September 2015 haben die Lage in Syrien dramatisch verändert, denn vorher konnte sich der „IS“ trotz aller „Bemühungen“ der Amerikaner immer weiter ausbreiten.

SELEKTIVE HISTORISCHE AMNESIE

Der theatralische Auftritt Kerrys ist bemerkenswert: Zunächst gibt er sich betroffen über das Leiden der betroffenen Bevölkerung vor, doch kurz darauf gehen die moralischen Belehrungen und Vorwürfe los:

„Wir dürfen nicht Wortspiele dazu nutzen, uns vor der Verantwortung zu drücken oder Entscheidungen nicht zu treffen, die diese große Institution zur Verfügung hat, wenn es um Krieg und Frieden, Leben und Tod geht …. Als ich meinem russischen Kollegen eben zuhörte, war das ein bißchen wie in einem Parallel-Universum .“

„Wie können Leute mit einem Regime an einem Tisch sitzen, das Krankenhäuser bombardiert und Chlor-Bomben wieder und wieder und wieder einsetzt und das ungestraft?

Du sollst also dort sitzen und ein nettes Gespräch in Genf führen, unter solchen Bedingungen, wenn Du einen Waffenstillstand unterzeichnet hast und Dich nicht daran hältst?* Welche Art von Glaubwürdigkeit hast Du denn?

(*ANMERKUNG: hier passierte Kerry eine Art Freud’scher Versprecher: denn anfangs sagt er „You“ und meint die USA, aber dann steht „You“ plötzlich für Syrien? Das erste „You“ hat wirklich den Waffenstillstand sabotiert …)

Auf die kritische Anmerkung Lawrows, daß der Inhalt des Abkommens auf Wunsch der USA geheim sei, reagiert Kerry so:

“Man braucht diese Dokumente nicht zu lesen, um zu begreifen, daß die Bombardierung von Krankenhäusern ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist … (mit erhobenem Zeigefinger, dramatischer Vortrag) … um zu verstehen, dass man nicht Faßbomben auf Kinder abwirft … das sind schamlose Verletzungen des Völkerrechts!”

(Rußland hat nie ein Krankenhaus in Syrien bombardiert, aber die “Rebellen” haben mehrfach solche Einrichtungen angegriffen.)

KOMMENTAR:

  • Daß das US-Militär in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zivile Einrichtungen, (z.B. in Belgrad, im Irak und auch in Syrien durch „proxies“, also die “Rebellen”) darunter auch Krankenhäuser (z.B. in Afghanistan) angegriffen hat, dürfte Kerry „vergessen“ haben. Doch dieser amerikanische „Bombenhagel“ ist offenbar kein Kriegsverbrechen (von Uran-Munition ganz zu schweigen).
  • Daß die USA seit Jahrzehnten mit den übelsten Diktatoren, Faschisten und Folterern „an einem Tisch“ gesessen ist, und viele von ihnen an die Macht gebracht hatte, wenn es „ihren Interessen“ gedient hat, dürfte Kerry ebenfalls aus seinem Gedächtnis gestrichen haben. Wenn hier etwas „schamlos“ ist, dann die Doppelmoral seiner Regierung.

GOOD BOMBS & AMERICAN VALUES

Falsche Behauptungen der USA – und keine Beweise!

Kerry klagt weiter an: Es gäbe…

„Berichte von Luftschlägen auf eine medizinische Einrichtung bei Aleppo, bei denen vier Hilfskräfte getötet wurden“

Das kann doch nur Assad gewesen sein. Beweise für die angeblichen Schandtaten der syrischen Regierung legt Kerry nicht vor, es genügt, daß er es sagt. Ohne konkrete Angaben über Ort, Zeit, Koordinaten, Name der „Einrichtung“, die bombardiert wurde, behauptet Kerry, es gäbe nur zwei Länder, die für diese Luftangriffe in Frage kämen (Rußland und Syrien). Daß es auch eine Drohne sein könnte, oder ein aus der Türkei gestartetes Flugzeug, darf nicht in Betracht gezogen werden.

Und wieder: falsche Behautung – kein Beweis!

Nicht nur, daß die USA sich ihren zahllosen Verbrechen im Rahmen der „Außenpolitik“ nie stellt und so tut, als wären sie nie passiert, sie präsentiert sich trotzdem in diesem Punkt auch noch als moralisches Vorbild, das ehrlich und offen zu seinen Gesprächspartnern ist:

„Deshalb möchte ich diesen Prozeß nicht vernebeln, ich bin heute nicht hierhergekommen um das zu tun ..[…]“.

„Ja, die Koalition hat am Samstag Leute getroffen, ein schrecklicher Unfall und innerhalb weniger Minuten haben wir es zugegeben. Wir haben nicht Nebelkerzen geworfen, um das zu verschleiern. Wir sagten, ja, es war eine schreckliche Sache, es ist passiert. Das Pentagon hat sich entschuldigt und wir haben versucht, herauszufinden, wie das passiert ist. (!)

Aber ich muß Ihnen sagen (erhobener Zeigefinger, dramatischer Effekt), Leute, die mit Waffen am Boden herumrennen – aus der Luft … ist eine völlig andere Sache als Lastwagen eines Konvois mit großen UN-Markierungen auf allen Seiten!“

Wieder die gleiche Methode: ohne auch nur den geringsten Beweis vorzulegen, wird die Schuld für den Brand-Anschlag automatisch Assad bzw. Rußland in die Schuhe geschoben. Daß die USA selbst ein starktes Motiv haben könnte, das Genfer Abkommen platzen zu lassen, darf nicht einmal gedacht werden.

Die Konterrevolution 1990

Daß sie dafür heimtückische Methoden anwendet und die Sabotage diplomatischer Prozesse (die man natürlich dem Gegner in die Schuhe schiebt) jahrzehntelang praktiziert hat, zeigte die mutige, deutsche, investigative Journalistin Gaby Weber in ihrer Dokumentation „Ein Krater für den Frieden“. (Siehe auch das Interview bei KenFM)

Dieser Film ist ein MUSS für alle Menschen, die wissen wollen, warum der Kalte Krieg über 40 Jahre dauerte und WER verhinderte, dass Deutschland schon 1960 wieder vereint wurde und damit der ganze Horror der DDR, der Mauer, der Stasi, etc. nie stattgefunden hätte. Der U2-Flug sollte “auffliegen”, dafür hat die CIA gesorgt, um die Konferenz in Paris zum Scheitern zu bringen und eine Entspannung zwischen Washington und Moskau zu verhindern. Das ist nur ein Beispiel von Dutzenden, die zeigen, welch ein infames, doppeltes Spiel die USA gespielt haben und immer noch spielen: man tut so, als ob man an Friedensprozessen interessiert sei … aus Mördern werden überhebliche Moralapostel, die anderen das vorwerfen, was sie selbst ohne Skrupel tun …

Kerry schwadroniert weiter:

„Am Montag sind 20 „Helfer“ getötet worden, in einem unerhörten, zweistündigen Luftangriff auf eine genehmigte humanitäre Mission in der Nähe von Aleppo. Dieser Angriff hat unseren Bemühungen, Frieden nach Syrien zu bringen, einen schweren Schlag versetzt und er lässt massive Zweifel aufkommen, ob Russland oder das Assad-Regime ihren Verpflichtungen aus dem Genfer Abkommen Folge leisten können oder wollen.“

Der dreckige Krieg der USA und der Türkei

Daß es in einem „dreckigen“ Krieg, üblich ist, Hilfskonvois und „humanitäre Missionen“ als Tarnung für Waffenschmuggel und anderweitige Unterstützung der Terroristen zu missbrauchen, ist eine Tatsache, die Kerry natürlich auch unterschlägt. Dazu paßt die neueste Enthüllung aus der Türkei: (leider schlecht ins Deutsche übersetzt, hier korrigiert):

  • Der türkische Militär-Geheimdienst gewährt dem islamischen Emirat seit Jahren Unterstützung.
  • Die türkische Regierung liefert Kriegsmaterial an den „IS“ und nützt dafür als Tarnung eine Hilfsorganisation

Daß die Terrorbanden im Norden Syriens über die Türkei Nachschub erhalten, ist auch schon längst bewiesen, wird aber ebenfalls totgeschwiegen. Hätte man diese Versorgungslinien abgeschnitten, wäre die Belagerung in Aleppo schon längst vorbei und die derzeitige Bombardierung des Ost-Teils wäre nicht notwendig gewesen. Erdogan unterstützt also den Terrorkrieg seit Jahren, führt politische Säuberungen durch, ermordet Kurden, lässt Kritiker ins Gefängnis werfen und ist alles andere, als ein „Demokrat“. Die Türkei unterstützt massiv den Heroin-Schmuggel nach Europa, das organisierte Verbrechen wird vom Staat beschützt, der auch daran mitverdient. (Die Drogen werden z.T. sogar mit NATO-Fleugzeugen nach Brüssel gebracht (!) erzählte Sibel Edmonds). Dafür bekommt er drei Milliarden Euro von der EU und die Visafreiheit ab 2017. Soviel zu „westlichen Werten“.

Zurück zu Kerry bei der UNO:

Dann verrät er ein äußerst pikantes Detail der Abmachung: demnach müßte die syrische Luftwaffe ihren Handlungsspielraum drastisch einschränken: es wäre ihr verboten über Gebiete zu fliegen „wo die legitime Opposition sich in von Al Nusra kontrollierten Gebieten aufhält“ (!) Damit wird wieder einmal klar, daß die USA null Interesse daran haben, die Terrorbanden in Syrien effektiv zu bekämpfen.(Auch das wird im Tödenhöfer-Interview bestätigt). Wieso auch, sie wurden ja extra zu diesem Zweck geschaffen: um Amerikas schmutzige Kriege zu führen, ohne daß das amerikanische Militär dabei als Aggressor in Erscheinung tritt.

Kerry’s faule „Argumente“

Zum Vorwurf von Lavrov, die USA sei ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen, die „Guten“ von den „Bösen“ zu trennen, sagte Kerry es sei sehr schwer, Leute zu trennen, wenn sie willkürlich bombardiert werden. Doch dieses Argument ist Bullshit: die „Gemäßigten“ (wenn es sie gäbe) müssten doch ein Rieseninteresse daran haben, von den Terrorbanden getrennt zu werden, weil sie dann eben nicht mehr Angst haben müssten, bombardiert zu werden. Das ganze absurde Theater kann nicht mehr verbergen, was alle noch denkfähigen Beobachter seit langem wissen:

  • DIE TERRORISTEN UND DIE USA SIND AUF DERSELBEN SEITE.
  • DER IS STEHT UNTER KONTROLLE DER CIA
    (in Kooperation mit anderen Geheimdiensten)
  • ALLE REBELLEN SIND EXTREMISTEN UND TERRORISIEREN DIE BEVÖLKERUNG
  • DER „WAR ON TERROR“ IST EIN AFFENTHEATER

Selbst die New York Times (das Propaganda-Organ Nr.1) mußte schon im April 2013 zugeben, daß die „Rebellen“ von Al Kaida (Al Nusra in Syrien) nicht mehr zu trennen sind und das gilt auch für jene, die Ost-Aleppo besetzt haben und jetzt vom „Bombenhagel“ der syrischen Armee bedroht sind.

Was wollen die Terrorbanden in Syrien?

„Nowhere in rebel-controlled Syria is there a secular fighting force to speak of.“ Die „Rebellen“ wollen also die Sharia in Syria einführen und kooperieren offen mit IS, Al Nusra, das haben auch diverse Kommandeure der „FSA“ bestätigt.

THE CALI-FAKE

Die USA und ihre „partners in crime“ setzen also seit Jahren einen Haufen indoktrinierte, mit Drogen gefütterte Barbaren als politische und militärische Waffe ein, um ein Land zu zerstören, das sich weigert, nach Washingtons (neoliberaler) Pfeife zu tanzen und die Verbrechen Israels zu ignorieren. Was Außenminister Kerry in seiner hochtrabenden Rede vor dem UNSC (mehrmals mit erhobenem Zeigefinger) u.a. von sich gab, erscheint angesichts der bittern, politischen Realität wie der blanke Hohn:

„Wir wollen ein vereintes Syrien, sekular, mit Respekt vor den Rechten aller .. in dem das syrische Volk ihre Führung selbst auswählen kann .. aber wir haben kläglich darin versagt, diese Ziele zu erreichen .. und machen wir uns doch nichts vor, hier und außerhalb dieses Raumes sind Leute anwesend (und wir wissen, wer sie sind), die Einfluss auf die Spieler in diesem Konflikt ausüben können, der die größte humanitäre Katastrophe nach dem zweiten Weltkrieg ausgelöst hat …“

Syrien war ein kulturell hochstehendes Land!

Syrien war ja sekular, hat alle Religionen respektiert und religiöse Parteien (aus gutem Grund) nicht zugelassen. Es gab zwar keine demokratischen Verhältnisse, aber Syrien war eines der sichersten Länder im ganzen arabischen Raum. Es gab keine „Religionspolizei“ wir in Saudi Arabien (wo es der Bevölkerung überhaupt nicht gestattet ist, sich irgendwie politisch zu betätigen), keine Diskriminierung von Frauen, freien Zugang zu Universitäten, ein Gesundheits- und Bildungswesen mit hohem Niveau, usw.

Wann kommt endlich der Tag der Wahrheit???

Kerry betonte auch „Jeder habe ein Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten“ und das gelte auch für Syrien. In einem dramatischen „Finale“ sprach er von „einem Moment der Wahrheit für Präsident Putin und Rußland … auch für die internationale Gemeinschaft“. Doch wann kommt endlich der Moment der Wahrheit für die USA??? Wenn es nach unserer Fließband-Journaille geht, niemals ….. Aber: Ein dreifaches HOCH auf die Redaktion des KÖLNER STADTANZEIGERS, der es gewagt hat, sich dem Strom aus permanenten Propaganda-Lügen entgegenzustellen (und vielen Dank an Jürgen Tödenhöfer, der sein Leben riskiert für den investigativen Journalismus, ohne den es keine Demokratie geben kann…)

Quellen: Rusvesna und Kommunisten online

Quelle: http://noch.info/2016/10/skandal-in-der-us-armee-amerikanische-soldaten-weigern-sich-an-der-seite-der-terroristen-in-syrien-zu-kaempfen/

Gefunden bei: https://kraeutermume.wordpress.com/2016/10/03/skandal-in-der-us-armee-amerikanische-soldaten-weigern-sich-an-der-seite-der-terroristen-in-syrien-zu-kaempfen/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Ron Paul: Narrenstreich – NATO verspricht weitere vier Jahre Krieg in Afghanistan


Ron Paul: Narrenstreich - NATO verspricht weitere vier Jahre Krieg in Afghanistan

Von Ron Paul

Ron Paul Weekly ColumnDer längste Krieg in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist gerade noch länger geworden. Auf dem Warschauer Gipfel der NATO 2016 stimmte die Organisation zu, die afghanischen Sicherheitskräfte bis zum Jahr 2020 zu finanzieren. Hand in Hand mit dem Geld gehen natürlich Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika und der NATO, und Tausende von Kontraktoren, Ausbildern und so weiter.

Präsident Obama sagte letzte Woche, dass die Vereinigten Staaten von Amerika 3.000 Soldaten mehr als geplant in Afghanistan behalten müssen. Der wahre Grund liegt auf der Hand: der Einsatz ist gescheitert, und Washington kann das nicht zugeben. Obama sagte allerdings nicht das. Er sagte:

„Es liegt im Interesse unserer nationalen Sicherheit, besonders nach all dem Blut und Geld, das wir die Jahre hindurch investiert haben, dass wir unseren Partnern in Afghanistan die beste Chance bieten, zum Erfolg zu kommen.

So irrational ist die Logik Washingtons. Wo sonst außer in einer Regierung würde man das Argument hören, dass man nicht aufhören kann, Geld für ein Projekt auszugeben, weil man schon so viel nutzlos ausgegeben hat? In der realen Welt tun Menschen, die ihr eigenes schwer verdientes Geld in ein gescheitertes Unternehmen gesteckt haben etwas, was „die eigenen Verluste begrenzen“ heißt. Die Regierung tut das nie.

Reichen 15 Jahre „Blut und Geld” der Vereinigten Staaten von Amerika nicht für eine „beste Chance“, um zum Erfolg zu kommen?

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte auf dem Gipfel an, dass dank einer weiteren Milliarde Dollar aus Zuwendungen der NATO-Länder die Organisation fast die $5 Milliarden pro Jahr zusammenbekommen hat, die sie der afghanischen Regierung versprochen hat. Sie können raten, wer den Löwenanteil dieser $5 Millarden bezahlt. Ja richtig, wir. Wir überweisen $3,45 jährlich an das laut Transparency International drittkorrupteste Land der Welt, während Amerikaner mit Arbeitslosigkeit, stagnierenden Einkommen und Inflation kämpfen. Deswegen sage ich immer, dass Auslandshilfe Geld ist, das von armen Leuten in den Vereinigten Staaten gestohlen und an reiche Leute im Ausland geschickt wird.

NATO-Vorstand Stoltenberg sagte: „Unsere Botschaft ist klar: Afghanistan steht nicht allein. Wir sind auf lange Sicht verpflichtet.“ Wie nett von dem norwegischen Politiker, die Amerikaner zur Finanzierung des Kriegs in Afghanistan „auf lange Sicht“ zu verpflichten.

Als ich neulich in einem Interview darauf hinwies, dass die einzige vernünftige Politik der Vereinigten Staaten von Amerika in Afghanistan ist, alle Soldaten nachhause zu holen, fragte der Interviewer, ob ich mir Sorgen mache, dass die Taliban dann das Vakuum füllen würden. Das ist schon geschehen, sagte ich. Die Taliban sind in Afghanistan stärker denn je. Sie kontrollieren mehr Territorium als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Einmarsch der Vereinigten Staaten von Amerika 2001. Trotz 15 Jahren US-Interventionismus, fast 2.500 toten amerikanischen Soldaten und gut einer Billion Dollars ist Afghanistan keinen Schritt weiter in Richtung einer Modelldemokratie gekommen, als es vor 9/11 war. Es ist eine gescheiterte Politik. Es ist ein zweckloser Krieg. Es ist ein gescheitertes Programm.

Die Neokonservativen sagen, dass Irak, Libyen und andere Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika in die Binsen gegangen sind, weil die Vereinigten Staaten von Amerika nicht lange genug geblieben sind. Wie üblich liegen sie daneben. Sie sind gescheitert und werden weiterhin scheitern, weil sie keinen Erfolg haben können. Man kann nicht in ein Land einmarschieren, seine Regierung stürzen und von Grund auf ein neues Land errichten. Das ist ein Narrenstreich, und Washington hat die meisten Amerikaner zu Narren gemacht. Es ist Zeit, dieses Spiel zu beenden und zurückzukehren zu der weisen Außenpolitik der Gründer: keine Einmischung in die Angelegenheiten anderer.

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Dieser Beitrag wurde übersetzt und erstveröffentlicht von Antikrieg.com

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Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/ron-paul-narrenstreich-nato-verspricht-weitere-vier-jahre-krieg-in-afghanistan/

Gruß an die Klardenker

TA KI

+++EILT+++Notfall-Sitzung der US-Notenbank!


Absturz der US-Wirtschaft / Quelle: GDP now FED Atlanta Absturz der US-Wirtschaft / Quelle: GDP now FED Atlanta

Die US-Wirtschaft stürzt ab. Überraschend wurde für heute Abend eine Notfallsitzung des Rats der Gouverneure der US-Notenbank einberufen. Yellen ist bei Obama.

Hat jemand den „roten Knopf“ betätigt oder warum wurde völlig überraschend für heute (11.April) eine Notfall-Sitzung des Boards of Governors (Rat der Gouverneure) einberufen ?Entpuppt sich das vor acht Wochen von der Atlanta Fed prognostizierte BIP-Wachstum von 2,5 %, welches am 11. März auf 2,3 % reduziert wurde etwa als Chimäre ? Während der letzten vier Wochen musste die Atlanta Fed ihre „heile-Welt-Prognose“ auf beängstigende 0,1 % revidieren, was einen überdeutlichen Wendepunkt immer wieder behaupteter prosperierender US-Wirtschaftsdaten darstellt.

Gespenst der Rezession

Die Geschwindigkeit dieser Erosion ist schon alleine deshalb erschreckend, weil damit auch den letzten Optimisten klar werden dürfte, dass das Gespenst einer veritablen Rezession für jedermann sichtbar wird.Was also wird die US-Notenbank jetzt tun? Mit den revidierten BIP-Schätzungen gibt es kaum eine Möglichkeit, den Zinssatz wie geplant weiter anzuheben. Denn das würde de US-Wirtschaft wohl nicht überleben. Auch die Finanzmärkte scheinen davon auszugehen, jedenfalls flossen in den vergangenen Wochen fünf Milliarden Dollar in die Kassen von Equity Fonds.

Yellen bei Obama

„Früher war Europa der „kranke Mann“ der Weltwirtschaft, aber mit dem deprimierenden Ausblick der Atlanta Fed scheint sich die Situation jetzt zu ändern“, schreibt Zerohedge.[1]

Für heute Abend ist jedenfalls ganz großes Kino angesagt ! Bis dahin wird man sich an der Wallstreet mit reichlich Popcorn und sonstigen Tranquillizern eindecken, um mit Spannung zu erleben, wie sich Yellen, die heute noch Obama trifft, aus dieser Nummer herauswinden will.Anmerkung[1] http://www.zerohedge.com/news/2016-04-10/full-blown-panic-mode-fed

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/04/11/notfall-sitzung-der-us-notenbank/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Wir gehen nach Deutschland“


Budapest. „Kommt mit uns, eure Söhne und Töchter werden es euch danken“, ruft ein hochgewachsener Mann auf Arabisch in ein Megafon. Zehn junge Männer umringen ihn. Gemeinsam mit ihm rufen sie immer wieder: „Steht auf, steht auf, lasst uns zu Fuß nach Deutschland gehen.“ Grob geschätzt jeder Fünfte der rund 3000 Männer, Frauen und Kinder, die hier im Budapester Ostbahnhof gestrandet sind, folgt am Ende dem Aufruf. Fünf Stunden später sind etwa 600 Flüchtlinge als Fußgänger unterwegs auf der Autobahn Richtung Wien.

Am Mittag ging alles ganz schnell, als sich der Treck in Bewegung setzte. „Los, pack die Decken zusammen und lass den Rest da“, ruft am Budapester Ostbahnhof ein bulliger Syrer seiner Ehefrau zu. Doch Schesud Chodeirallawi zögert.

Die 22-jährige Mutter aus Deir ez-Zor hat zwei kleine Kinder. Sie ist im neunten Monat schwanger. „Los, worauf wartest Du?“, ruft ihr Mann. „Es gibt keinen anderen Weg.“ Dann packt seine Frau ihre Tochter Hala bei der Hand und marschiert los. „Was soll ich sonst tun?“, fragt sie. „Sie lassen uns doch nicht mit dem Zug nach Österreich fahren.“ Und: „Wer in den Zug steigt, der wird von den Ungarn in ein Lager gebracht und kommt da nie wieder raus.“

In Ungarn bleiben – das wollen weder die syrischen Kriegsflüchtlinge, die hier kampieren, noch die Afghanen, Albaner und Iraker, die in den Unterführungen und Gängen dieses Fernbahnhofs ihre Decken ausgebreitet haben.

Warum sie nach Deutschland wollen? Nun, Schesud Chodeirallawi hat von anderen Flüchtlingen gehört, die dort angekommen sind. „Sie sagen, dort wird man besser behandelt, man bekommt ein Dach über dem Kopf und genug Geld, um zu leben.“ Die Familie Chodeirallawi war nicht arm, als vor mehr als vier Jahren der Krieg in Syrien begann, der etwa die Hälfte der Bevölkerung des arabischen Landes entwurzelt hat. „Unser Haus wurde von einer Rakete getroffen. Glücklicherweise waren wir da schon in einem sichereren Viertel untergekommen“, sagt die junge Mutter.

In Syrien hätte ihre Familie dreimal die Stadt gewechselt – Damaskus, Al-Rakka, Al-Majadien – wenn die Angriffe heftiger wurden, zogen sie weiter. Weshalb sie sich schließlich zur Flucht nach Europa entschlossen haben? „Weil ich irgendwann einfach keine Hoffnung mehr hatte, dass es in Syrien eine Lösung geben wird für uns und unser ganzes Elend“, sagt sie.

Vor dem Bahnhof hat sich inzwischen ein Tross von einigen Hundert Menschen formiert – fast nur junge Männer. Sie wollen zu Fuß zur österreichischen Grenze marschieren – geschätzt 170 Kilometer.

Sie sagen, andere Transportmöglichkeiten gebe es nicht. „Wenn ich einen Fahrschein für den Bus kaufen will, dann fragt der Fahrer nach meinem Pass, und wenn er sieht, dass ich Syrer bin, dann verkauft er mir kein Ticket“, sagt Hassaan al-Ibrahim. „Merkt die ungarische Regierung denn nicht, dass sie mit solchen Maßnahmen das Geschäft der Schleuser befördert?“

Windeln und Obst

Der junge Syrer redet sich in Rage. Um ihn herum bildet sich eine Menschentraube. Um die Männer herum laufen junge Ungarn. Sie verteilen Obst und Windeln an die Flüchtlinge.

„Warum holt uns die deutsche Regierung nicht einfach hier ab?“, fragt ein älterer Syrer, der zwei Jahre in einem Flüchtlingslager in Jordanien gelebt hat. „Ich denke, sie will uns helfen“, fügt er hinzu. Was ihn ärgert, ist, dass sich nun auch Menschen anderer Nationalitäten als Syrer ausgeben, um Unterstützung zu erhalten. Er sagt: „Jeder sagt hier ,I am Syrian’.“ Dann hebt er seine Plastiktüte auf und zieht weiter gen Westen – zu Fuß.

Anne-Beatrice Clasmann
Quelle: http://www.derwesten.de//politik/wir-gehen-nach-deutschland-aimp-id11059817.html

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Gruß an die, die sich das Ausmaß, der sich anbahnenden Katastrophe erkennen!
TA KI

USA erklären Flüchtlingsansturm zu reinem Problem Europas


Die USA sind verantwortlich für das Asylchaos, sehen aber Europa in der Pflicht, den Massenansturm zu bewältigen. Foto: Mateusz / Wikimedia (CC BY SA 3.0)

Die USA sind verantwortlich für das Asylchaos, sehen aber Europa in der Pflicht, den Massenansturm zu bewältigen.
Foto: Mateusz / Wikimedia (CC BY SA 3.0)

Während Europa mit einen Ansturm von Millionen an Einwanderern in den nächsten Jahren fertig werden muss, verweigern die USA die Aufnahme von Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Dabei sind es gerade die Kriegseinsätze der Vereinigten Staaten im Irak, Syrien, Afghanistan und Libyen, die die gesamte arabische Region destabilisieren und den Massenansturm auslösen.

Flüchtlinge sind Europas Problem

Josh Earnest, Sprecher des Weißen Hauses, meinte ganz offen die aktuelle Flüchtlingskatastrophe sei Europas Problem. Mit dem Ansturm aus Nordafrika und Nah Ost müsse der Kontinent selbst fertig werden. Angesprochen auf die Verantwortung der USA ebenfalls Flüchtlinge aufzunehmen, meinte Earnest: „Europa hat die Kapazität, dieses Problem selber zu lösen.“ Gleichzeitig forderte der Sprecher mehr Solidarität von den Europäern für die Migranten ein. Die USA könnten lediglich mit Wissen und Rat zur Verfügung stehen.

Während man sich aktuell in Europa über den Grenzzaun Ungarns an der Grenze zu Serbien empört, errichteten die Amerikaner bereits vor Jahren einen 1.200 Kilometer langen Zaun an der Grenze zu Mexiko. Daneben patrouillieren 21.000 Grenzschützer am Boden, aus der Luft kontrollieren Hubschrauber und Drohnen das Geschehen. Die Maßnahmen zeigen Erfolg: Die Zahl der Flüchtlinge ist in den USA kontinuierlich gesunken.

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018643-USA-erklaeren-Fluechtlingsansturm-zu-reinem-Problem-Europas

Gruß an die Menschen

TA KI

Nato trifft Vorbereitungen für Krieg mit Russland


Hoher NATO-Offizieller: “Wir werden uns wahrscheinlich in diesem Sommer im Krieg befinden.”

Anfang dieses Monats begann die NATO mit ihrem bisher größten Manöver vor der Haustüre Russlands. Moskau reagierte darauf mit der Durchführung von “provokativen” Manövern im Mittelmeer in Abstimmung mit der chinesischen PLA, der ersten Marine-Übung, die beide Supermächte umfasste.

Letzte Woche schrieb der ehemalige NSA-Analyst John Schindler einen eher verstörenden Text auf Twitter. Mit einer Erklärung von der man nur annehmen kann, dass sie einen Verweis auf Russland beinhaltet, schrieb Schindler: Sagte ein hoher NATO (nicht-US) GOFO heute zu mir: “Wir werden uns wahrscheinlich in diesem Sommer im Krieg befinden. Wenn wir Glück haben, wird es kein nuklearer sein.” Lassen Sie das einmal sacken.

Also, wer ist John Schindler? Mit seinen zehn Jahren Erfahrung bei der NSA war er öfters in den Nachrichten zu sehen, bevor Snowden häufiger die Schlagzeilen zierte. Er lehrte als Professor am US Naval War College und ist derzeit als regelmäßiger Mitarbeiter beim Business Insider tätig. Laut seiner Biographie auf Business Insider gab er Unterrichtsstunden zu den Themen Sicherheit, Strategie, Geheimdienste und Terrorismus, und er hat “eng mit anderen Regierungsstellen, die es wahrscheinlich lieber hätten er würde das nicht erwähnen, zusammengearbeitet”. Man kann also mit großer Sicherheit sagen, dass Schindler von Zeit zu Zeit mit hochrangigen Beamten verkehrt hat, und damit sollte man seinen Tweet ernst nehmen.

Es ist erschreckend darüber nachzudenken, dass sich Mitglieder der NATO tatsächlich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten und diesen noch in diesem Sommer erwarten. Aber leider ist es nicht so überraschend, wie man denken könnte. Angesichts von einigen Aktivitäten, die wir auf der ganzen Welt sehen können, kann man mit Sicherheit sagen, dass sich die Großmächte wie die USA, Russland und China auf etwas Großes vorbereiten. Infowars berichtete auch über Schindlers Tweet und wies auf einige der provokanten Entwicklungen, die sich weltweit in der letzten Zeit ereignet haben, hin:

Anfang dieses Monats begann die NATO mit ihrem bisher größten Manöver vor der Haustüre Russlands. Moskau reagierte darauf mit der Durchführung von “provokativen” Manövern im Mittelmeer in Abstimmung mit der chinesischen PLA, der ersten Marine-Übung, die beide Supermächte umfasste.
Die NATO-Mitglieder nehmen ab heute zudem an einem der größten je durchgeführten Kampfjet-Manöver in Europa teil. Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, die Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Finnland, Norwegen und Schweden sind alle an der 12 Tage dauernden Übung beteiligt.

Die Spannungen verschärfen sich auch zwischen den USA und China. Die Global Times, ein staatlicher Medienkonzern, der der regierenden Kommunistischen Partei gehört, warnt heute, dass ein “Krieg unvermeidlich ist”, wenn Washington nicht seine Forderungen zurücknimmt, dass Peking den Bau von künstlichen Inseln im südchinesischen Meer beendet.
“Wenn der Standpunkt der Vereinigten Staaten derjenige ist, dass China seine Aktivitäten zu stoppen habe, dann ist ein amerikanisch-chinesischer Krieg im südchinesischen Meer unvermeidlich”, schreibt die Zeitung. “Die Intensität des Konflikts wird höher sein als das, was die Menschen in der Regel als “Reibung” verstehen.”

In der vergangenen Woche zeigte CNN, wie Chinas Marine wiederholt Warnungen gegenüber US-Überwachungsflugzeugen aussprach, die über dem südchinesischen Meer flogen.

Während diese Art von Warnungen die ganze Zeit kommen und gehen, ist es trotzdem an und für sich ein wenig beängstigend. Die Tatsache, dass wir jetzt in einer Welt leben in der hochrangige Beamte annehmen, dass ein Atomkrieg gleich um die Ecke lauert, bedeutet, dass wir sehr besorgt sein sollten. Kriege geschehen nur selten, wenn überhaupt, aus heiterem Himmel. Es gibt immer zahlreiche Kriegsgerüchte, bevor es zu ersten Handlungen kommt. Quelle: http://www.konjunktion.info

http://02elf.net/headlines/world-headlines/nato-trifft-vorbereitungen-fuer-krieg-mit-russland-958439

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Gruß an die Planer

TA KI

Verloren in der eigenen Propaganda


New York Times

Verloren in der eigenen Propaganda

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag wurde im Original schon am Samstag, dem 24. Januar 2015 veröffentlicht, nachdem die New York Times ein geschichtsklitterndes Hintergrundstück zum »Einjährigen« der Ukraine-Krise brachte. Relevant ist das auch für europäische Bürger, da die New York Times vielen deutschen Medien als Quelle dient. Ergänzend dazu möchte ich auf ein Stück von Paul Craig Roberts verweisen, das in deutscher Sprache auf der Propagandaschau veröffentlicht wurde. Der ausgewiesene Volkswirt und langjährige Berater der US-Regierung warnt: »Meinungsfreiheit in westlichen Medien bedeutet immer nur die Meinungsfreiheit Washingtons.«

Vorliegende Analyse von Robert Parry erschien bevor Barack Obama CNN das entlarvende Interview gab, worin er die direkte Beteiligung seiner Beamten am gewaltsamen Staatsstreich vom 21./22. Februar 2014 in Kiew zugab:

»Putin […] wurde von den Protesten auf dem Maiden überrascht, Janukowitsch ist geflohen, nachdem wir in der Ukraine einen Machtwechsel eingefädelt haben.«

[Passus: »after we had brokered a deal to transition power in Ukraine«; Interview-Transkript vom 1. Februar 2015]

Sprachlicher Hinweis: Im Deutschen ist der Begriff »Narrativ« bislang eher ein Fachbegriff für Sprachwissenschaftler. Er entspricht dem Englischen »Narrative«, für den es kein geeignetes deutsches Wort gibt. Wir sollten ihn uns angewöhnen, da kein anderer Begriff besser die eigentliche Bedeutung aus »Darstellung« und »Schilderung« einerseits sowie »Absicht« und »(manipulativem) Vorsatz« andererseits vereint.

* * *

Eine Gefahr der Lüge besteht darin, sie über eine länger andauernde Berichterstattung hinweg berücksichtigen zu müssen — die Lüge muß irgendwie passen.  Das gleiche gilt für die Propaganda der New York Times, die damit kämpft, ihr eigenes Narrativ über den Konflikt in der Ukraine widerlegen zu müssen, schreibt Robert Parry.

Für den späten Februar des Jahres ist in New York ein Symposium anberaumt.  Thema ist die Gefahr eines Atomkrieges, wenn Computer ein derartiges Niveau künstlicher Intelligenz erreichen, mit dem sie Entscheidungen der Hand des Menschen entreißen könnten.  Dabei besteht bereits die altmodische Gefahr des Atomkriegs, die aus menschlicher Fehleinschätzung rührt, die sich wiederum aus Selbstüberhebung und Propaganda speist.

Dieses mögliche Szenario findet statt in der Ukraine, wo die EU und die USA im November 2013 eine politische Krise an der Grenze Rußlands provozierten, anschließend im Februar 2014 einen Staatsstreich unterstützten und eine einseitige Schuldzuweisung für den folgenden Bürgerkrieg präsentierten, nach der an allem alleine Rußland schuld sei.

Übelster Überbringer dieser Propaganda im Stile des Kalten Kriegs ist seitdem wahrscheinlich die New York Times, die ihren Lesern täglich eine Dosis von einseitigen Meldungen und Hintergrundberichten verabreicht, einschließlich der Beschuldigung der Russen für das Wiederaufflammen der Kämpfe.

Beispielsweise hatte die Times ihr falsches Ukraine-Narrativ gestützt, indem sie die Ursprünge der Krise einfach auf später datierte — Monate, nachdem die Krise eigentlich begonnen hatte. Dadurch ignorierte ein Samstagsaufmacher die tatsächliche Chronologie der Ereignisse und begann die Zählung mit dem Auftauchen russischer Truppen auf der Krim im Frühling 2014. Der Artikel von Rick Lyman und Andrew E. Kramer wörtlich:

»Der brüchige Waffenstillstand ist spurlos verschwunden. Rebellenführer geloben frische Angriffe. Zivilisten werden an Bushaltestellen von tödlichen Mörsern getroffen. Über verschneite Straßen, die in Richtung der von Rebellen besetzten Gebiete führen, rollen Panzer, auf deren Geschütztürmen in ungekennzeichneten grünen Uniformen Soldaten sitzen, die Passanten zuwinken — eine beunruhigende Wiederkehr der ›kleinen grünen Männchen‹, deren Auftritt auf der Krim diesen störrischen Konflikt im Frühjahr eröffnete.«

Mit anderen Worten: Die Geschichte beginnt nicht im Herbst 2013 mit der sonderbaren US-Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten der Ukraine, angeführt von amerikanischen Neocons, wie dem National Endowment for Democracy, vertreten durch deren Präsident Carl Gershman, Außenamtsstaatssekretärin für europäische Angelegenheiten Victoria Nuland und Senator John McCain.  Auch beginnt die Geschichte nicht mit dem US-gestützten Putsch vom 22. Februar 2014, der den gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch absetzte und einen von Nulands auserkorenen Führern, Arseni Jazenjuk, in das Amt des Premierministers hievte.

Nein, denn wäre diese Vorgeschichte Teil des Artikels, dann hätten die Times-Leser vielleicht eine Chance auf ein ausgewogenes Verständnis dieser unnötigen Tragödie.  Um der Propaganda willen ist es besser, den Film dort anfangen zu lassen, wo die Krimbevölkerung sich mit überwältigender Mehrheit für eine Sezession des Failed State namens Ukraine aussprach und dafür, sich mit Rußland wiederzuvereinigen.

Ganz abgesehen davon, daß die Times nicht einmal das schiefe Referendum oder den Willen der Krimbevölkerung anspricht, ist es besser, einfach vorzugeben, daß russische Truppen — die »kleinen grünen Männchen« — einfach in die Krim einfielen und die Insel gegen den Willen der Bevölkerung in Beschlag nahmen.  Dabei waren die russischen Truppen längst auf der Krim, als Teil eines Vertrages mit der Ukraine zur Unterhaltung eines russischen Marinestützpunkts bei Sewastopol.

Was zum nächsten Absatz der Times-Geschichte führt:

»Die erneuten Kämpfe verdrängten jegliche Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Waffenstillstandsabkommens von September [2014], das seither eher auf dem Papier stand, statt der Realität zu entsprechen. Gleichzeitig wurde die Vorstellung begraben, daß der russische Präsident Wladimir Putin sich derart von dem Doppelschlag aus westlichen Sanktionen und dem niedrigen Ölpreis beeindrucken ließe, die Separatisten aufzugeben, um bessere Beziehungen zum Westen aufzubauen.«

Dieser letzte Punkt führt uns zu der Gefahr, die aus menschlicher Fehleinschätzung durch Selbstüberhebung rührt.  Der von der EU begangene und von den USA verschärfte Schlüsselfehler lag in der Annahme, ein unverschämtes Angebot an die Ukraine zur Aufgabe ihrer langjährigen Rußland-Beziehungen und zur Aufnahme in die Nato würde keine entschlossene russische Reaktion nach sich ziehen.

Rußland sieht die Aussicht auf die Präsenz von Nato-Streitkräften und deren Atomwaffen an seiner Grenze als strategische Gefahr, besonders mit Kiew in der Hand tollwütiger Politiker des rechten Flügels einschließlich Neonazis, die Rußland als historischen Feind sehen.  Mit solch einer Gefahr konfrontiert — besonders angesichts dem tausendfachen Abschlachten ethnischer Russen in der Ukraine — grenzte es an Gewißheit, daß die russische Spitze sich keinesfalls widerspruchslos westlichen Sanktionen und Forderungen beugen würde.

Ja, so lange die USA der Knechtschaft propagandistischer Berichterstattung unterliegen, die die New York Times und andere US-Massenmedien drehen, wird Präsident Barack Obama ziemlich sicher weiterhin die Spannungsschraube anziehen.  Das Gegenteil würde Obama dem Vorwurf der »Schwäche« preisgeben.  In seiner Rede zur Lage der Nation posierte Obama als Friedensstifter.  Davon wich er ein einziges Mal massiv ab, als er mit dem Leiden prahlte, das die von den USA organisierten Sanktionen über Rußland gebracht hatten, dessen Wirtschaft, so Obama mit Schadenfreude, »zerfetzt« sei [»in tatters«].

Während der Westen sich also großspurig damit brüstet, was Rußland als schwerwiegende strategische Bedrohung sieht, ist es unschwer vorstellbar, daß diese Krise in der Ukraine eine gewaltvolle Auseinandersetzung zwischen Kräften der Nato und Rußlands heraufbeschwören könnte — auch mit der Möglichkeit einer weiteren Fehleinschätzung, die dann atomare Waffen ins Spiel brächte.

Das tatsächliche Narrativ

Es gibt keine Anzeichen dafür, daß die New York Times es bereuen würde, sich in ein krudes Propagandaorgan verwandelt zu haben.  Aber nur für den Fall, daß tatsächlich jemand bei dem Leitmedium zuhört: Laßt uns die eigentliche Berichterstattung zur Ukraine-Krise wiederholen.  Sie begann nicht im letzten Frühjahr, wie Sie die Times glauben machen will, sondern im Herbst 2013.  Damals wog Präsident Viktor Janukowitsch die Kosten eines EU-Assoziierungsabkommens gegen einen wirtschaftlichen Bruch mit Rußland ab.  Dieser Teil der Geschichte wurde ausführlich vom Spiegel beleuchtet, obwohl dieser eine deutlich antirussische Haltung einnimmt.  Aber im englischsprachigen Rückblick zum Einjährigen der Krise spricht Der Spiegel die EU und die deutsche Regierung der Fehleinschätzungen schuldig, die zum Bürgerkrieg in der Ukraine beitrugen, besonders im Hinblick auf die Unterschätzung der enormen finanziellen Kosten für die Ukraine, sollte sie ihre wirtschaftlichen Verbindungen nach Rußland kappen.

Im November 2013 erfuhr Janukowitsch von Experten an der Akademie der Wissenschaften der Ukraine: Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten für das Land beliefen sich bei einer Trennung der Wirtschaftsbeziehungen nach Rußland auf rund 160 Milliarden US-Dollar — das 50-fache dessen, was die EU kalkuliert hatte, so der Spiegel.

Janukowitsch war schockiert von dieser Zahl, er, auf der Suche nach finanzieller Hilfe, die die EU nicht leisten konnte, so das Magazin. Westliche Finanzspritzen müßten sodann vom Internationalen Währungsfonds kommen, der wiederum schmerzhafte »Reformen« für die ukrainische Wirtschaft forderte, strukturelle Veränderungen, die das harte Leben für den durchschnittlichen Ukrainer noch härter machen würden, einschließlich einer Preissteigerung für Erdgas um 40 Prozent und einer Abwertung der ukrainischen Währung Hrivna um 25 Prozent.

Mit Putins Angebot einer großzügigeren Finanzspritze in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar im Rücken nahm Janukowitsch Abstand vom Vertrag mit der EU.  Zugleich sagte er weiteren Verhandlungen zu, für den EU-Partnerschaftsgipfel im litauischen Vilnius am 28. November 2013.  Bundeskanzlerin Angela Merkel antwortete »mit einem Satz, triefend vor Mißgunst und kühlem Sarkasmus, direkt an den ukrainischen Präsidenten gerichtet. ›Ich komme mir vor wie auf einer Hochzeit, auf der der Bräutigam in letzter Minute neue Entscheidungen fällt‹«, so Der Spiegel in seiner Chronologie der Krise.

Nach dem Zusammenbruch des EU-Deals gingen US-Neocons ans Werk, mit einem weiteren Regime Change, dieses Mal in der Ukraine, unter Einsatz der breiten Enttäuschung in der Westukraine über das gescheiterte EU-Abkommen. Es wurde zum Mittel, Janukowitsch abzusetzen, den verfassungsgemäß gewählten Präsidenten, der seine politische Basis in der Ostukraine hatte.

Staatssekretärin Nuland, ein prominentes Neocon-Überbleibsel — sie hatte Vizepräsident Dick Cheney beraten — verteilte Plätzchen auf dem Kiewer Maidan an Anti-Janukowitsch-Demonstranten und erinnerte einflußreiche ukrainische Geschäftsleute an die Investition der USA über 5 Milliarden Dollar in deren »europäische Bestrebungen«.

Senator McCain, der ziemlich überall einen Krieg befürwortet, suchte den Schulterschluß mit ukrainischen Rechten auf der Bühne auf dem Maidan und stachelte so die Proteste an.  Und Gershmans US-finanzierter National Endowment for Democracy (NED) entsendete seine ukrainischen Polit- und Medienprofis zur Unterstützung der Unruhen.  Bereits im September 2013 machte der NED die Ukraine als den »größten Preis« und wichtigen Schritt zur Absetzung Putins in Rußland aus.

Anfang Februar 2014 unterwies Nuland den US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, »auf die EU zu scheißen«.  Sie berieten, wie sie »dieses Ding« zu Ende führen könnten, während sie die neuen politischen Führer der Ukraine handverlas: »Yats is the guy«, ›Jaz‹ ist der Mann, befand sie über Arseni Jazenjuk.

Als die gewaltsamen Unruhen auf dem Maidan eskalierten — mit gutorganisierten Neonazi-Milizen, die Brandsätze auf Polizisten warfen — beschuldigten sowohl das US-Außenamt als auch US-Nachrichtenmedien Janukowitsch.  Am 20. Februar, als mysteriöse Scharfschützen — offenbar von solchen Positionen, die vom Rechten Sektor kontrolliert waren — Polizisten und Demonstranten zu Tode schossen, geriet die Lage außer Kontrolle. Abermals beschuldigte die US-Presse Janukowitsch.

Obwohl Janukowitsch am 21. Februar 2014 ein Abkommen mit drei EU-Staaten unterzeichnete, womit er weniger Macht und frühere Wahlen akzeptierte, war das den Putschmachern nicht genug.  Am 22. Februar zwang ein Staatsstreich, angeführt von Neonazi-Milizen, Janukowitsch und seine Offiziellen in die Flucht um ihr Leben.

Es ist bemerkenswert, wie die Times in ihrer vorgeblichen Revue dieser Geschichte in einem Artikel vom Januar 2015 die erdrückenden Beweise für einen US-gestützten Putsch ausblendet, samt den Ergebnissen der Politprojekte des NED, der Stimmungsmache McCains und den Planungen Nulands.  Die Times informierte ihre Leser schlicht und ergreifend: Es gab keinen Putsch.

Die Propaganda der Times über die Ukraine ist nicht nur erbärmlicher Journalismus, sondern gleichermaßen eine gefährliche Zutat für das, was in eine atomare Konfrontation münden könnte, sofern Amerikaner einer falschen Berichterstattung Glauben schenken und folgerichtig weiteren provokanten Aktionen ihrer politischen Führer folgen, die sich im Gegenzug genötigt sehen könnten, »hart« zu agieren, um sich nicht als »weich« angreifbar zu machen.

Mit anderen Worten: Selbst wenn die Computer keine Kontrolle über menschengemachte Atomwaffen erlangen, könnte die Menschheit in ein atomares Armageddon taumeln — nicht geleitet von künstlicher Intelligenz, sondern vom Fehlen menschlicher Wärme.

* * *

Robert Parry ist investigativer Journalist. Er berichtete mehrfach über die Iran-Kontra-Affäre und schrieb in den 80ern für die Nachrichtenagentur Associated Press und das Nachrichtenmagazin Newsweek.  Heute schreibt er auf consortiumnews.com.

Quelle: http://vineyardsaker.de/analyse/nyt-propaganda-parry/

Gruß an die US- finanzierten Neonazis in Miliz und Medien- euer „Stuhl“ kippt

TA KI

USA streichen deutschen Nazis die Rente


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Schluss mit umstrittenem DealUSA streichen deutschen Nazis die Rente

Für deutsche Kriegsverbrecher ist ein Umzug in die USA lange Zeit durchaus lukrativ. Denn nach ihrer Abschiebung dürfen die unliebsamen Einwanderer ihren Rentenanspruch dort behalten. Damit ist jetzt Schluss.

Mutmaßliche Nazi-Kriegsverbrecher sollen von den USA künftig keine Renten mehr kassieren können. Mit einer neuen Regelung will der US-Kongress eine umstrittene Gesetzeslücke schließen, dank der Dutzende im Ausland lebende, mutmaßliche Ex-Nazis dort US-Altersbezüge kassieren. „Der amerikanische Steuerzahler sollte nicht den Ruhestand derjenigen bezuschussen, die für die schlimmsten Gräueltaten in der Geschichte der Menschheit verantwortlich sind“, sagte die Demokratin Caroyln Maloney. Sie ist eine der Mitzeichnerin des Gesetzesvorhabens.

Das „Gesetz zur Beendigung der Nazi-Sozialleistungen“ soll verabschiedet werden, bevor der neu gewählte Kongress im Januar zu seiner ersten Sitzung zusammenkommt. „Daran zu denken, dass Nazis von den Steuergeldern der Kinder von Befreiern leben, ist widerlich und moralisch falsch“, sagte der Republikaner Leonard Lance.

Als Kriegsverbrecher können ehemalige Nazis in den USA nicht vor Gericht gestellt werden. Da die Taten außerhalb des Landes und meist nicht gegen US-Bürger verübt wurden, fehlt den US-Gerichten die für ein Verfahren notwendige Zuständigkeit. Somit stand als einziges Sanktionsmittel gegen deutsche Alt-Nazis die Ausbürgerung oder Abschiebung aus den USA zur Verfügung. Allerdings auch nur dann, wenn bewiesen werden konnte, dass die Betroffenen bei der Einreise in die USA über ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg gelogen hatten. Wer dann vor der drohenden Abschiebung freiwillig ausreiste, durfte seinen Rentenanspruch behalten. Dieser umstrittene Tausch half dem Justizministerium, die Alt-Nazis zum Verlassen der USA zu bewegen.

Quelle: n-tv.de , lou/dpa

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/USA-streichen-deutschen-Nazis-die-Rente-article13961201.html

Gruß an die „Befreier“ und Weltterroristen USA

TA KI

US-Luftangriffe in Syrien nicht ausgeschlossen


Verteidigungsminister Hagel: IS ist eine extreme Bedrohung für die USA

chuck hagelUS-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten bezeichnet. „Es ist weit mehr als eine Terrorgruppe“, sagte Hagel im Pentagon. Sie sei „so hoch entwickelt und gut finanziert wie keine andere“. Der Minister schloss auch Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien nicht aus. „Wir denken über alle Optionen nach“, sagte er.

IS verfüge militärisch über eine ausgefeilte strategische und taktische Schlagfähigkeit, sagte Hagel. Diese Bedrohung sei „jenseits von allem, was wir gesehen haben“, fügte er hinzu.
Generalstabschef Martin Demspey erklärte, die Organisation könne nicht besiegt werden, ohne ihren Arm in Syrien ins Kalkül zu ziehen. Der Kampf müsse auf beiden Seiten der „quasi nicht existierenden Grenze“ zwischen dem Irak und Syrien geführt werden. „Das wird passieren, wenn wir ein Bündnis in der Region haben, dass die Aufgabe übernimmt, IS langfristig zu besiegen“, sagte Dempsey mit Blick auf die internationale Gemeinschaft. Luftangriffe seien aber nur ein kleiner Teil der dafür notwendigen Werkzeuge. Er wolle aber nicht ankündigen, dass die USA sie ausführen würden, betonte er.

Ex-General drängt zu Luftangriffen gegen IS in Syrien

Hagel kündigte eine Fortsetzung der Luftangriffe gegen IS-Stellungen im Irak an. „Wir verfolgen eine langfristige Strategie.“ Er betonte aber, dass der US-Einsatz klar eingegrenzt sei. Um die Extremisten vollständig zu besiegen, müsse der Irak seine innenpolitischen Probleme in den Griff bekommen, mahnte Hagel.

Der ehemalige US-General John Allen sprach sich dafür aus, die Dschihadisten umgehend nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien „auszumerzen“. Eine Verschiebung der dafür erforderlichen Luftangriffe hieße, „dass wir es später teuer bezahlen“, befand der Vier-Sterne-General im Onlinemagazin „Defense One“.

Durch Lösegelder finanzierter Terror

Die Miliz hatte nach einem Bericht der „New York Times“ 100 Millionen Euro Lösegeld für den später getöteten US-Journalisten James Foley verlangt. Im Gegensatz zu europäischen Staaten lehnen es die USA kategorisch ab, Lösegelder zur Geiselbefreiung zu zahlen. Foley wurde von den Terroristen enthauptet, zugleich drohen diese mit dem Tod weiterer Amerikaner.

Laut „New York Times“ sind Lösegelder aus europäischen Ländern zum Haupteinkommen des Terrornetzwerks Al-Kaida und seiner Ableger geworden. Sie hätten in den vergangenen fünf Jahren mindestens 125 Millionen Dollar an Lösegeldern eingenommen, ergab demnach eine Studie der Zeitung.

Obama wirft IS-Milizen Völkermord vor

US-Präsident Barack Obama verurteilte den Mord scharf. Die Tat „schockiert das Bewusstsein der gesamten Welt“, sagte er. Die IS-Terrormilizen strebten einen „Völkermord an einem alten Volk an“, sie hätten „keinerlei Wertschätzung für menschliches Leben“. Die Terroristen hätten „keinen Platz im 21. Jahrhundert“, sagte er.

Der Islamische Staat will ein länderübergreifendes Kalifat mit Irak und Syrien errichten und hat dabei bereits zahlreiche Gräueltaten gegen Zivilisten verübt. Auch Deutschland und Italien wollen deshalb Kurden im Nordirak sowie die irakische Armee mit Waffen beliefern. Zuvor hatten bereits Großbritannien und Frankreich Rüstungslieferungen für den Kampf gegen die IS in Aussicht gestellt. Auch Dänemark erklärte sich zum Transport von Hilfsgütern bereit.

USA setzen Luftangriffe gegen IS im Irak fort

Im Irak setzte die US-Luftwaffe ihre Angriffe gegen Stellungen der Islamisten fort. Kampfjets hätten sechs Ziele in der Nähe des Mossul-Staudamms angegriffen, teilte das US-Zentralkommando in Tampa mit. Mehrere Fahrzeuge und Stellungen seien zerstört oder beschädigt worden. Die irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News meldete, mindestens 35 Extremisten seien getötet worden. Seit Beginn der Luftschläge am 8. August flogen die Amerikaner nach eigenen Angaben insgesamt 90 Angriffe.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_70722090/islamischer-staat-usa-werten-is-als-eine-extreme-bedrohung.html

Gruß an Egon Tech, er sagt immer “ …es beginnt mit Syrien und der Türkei…“

TA KI