Kampf den Saatgut-Konzernen – Zeit für eine neue Bauernbefreiung!


von Gerhard Keil

Selbstbestimmung ist das Kernelement der Freiheit und es spricht nicht gerade für die menschliche Spezies, daß insbesondere der für die Gemeinschaft so wichtige Bauernstand in der Geschichte immer wiederkehrend für seine Freiheit kämpfen mußte – leider häufig vergeblich. In der Vergangenheit?

Es scheint bedauerlicherweise heute nicht anders zu sein. Deutsche Landwirte verwenden traditionell einen Teil ihrer Ernte als Saatgut fürs nächste Jahr. Doch ist seit 1998 sind hierfür Gebühren fällig! Die seit 1998 geltende Gebühr für den Nachbau ist durch das Sortenschutzgesetz geregelt, wonach der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter eine Ausgleichsgebühr von jedem Bauer verlangen darf, der aus der Ernte stammende Samen für die neue Saat einsetzt.

Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) ist sie jeweils bis zum 30. Juni eines Jahres zu zahlen. Nun droht eine Klagewelle, da seitens einiger tausend Bauern diese Gebühr verweigert wird. Der Ausgang bleibt abzuwarten.

Doch womöglich ist der Ausgang anderer Prozesse in Sachen Saatgut von noch wesentlich größerer Tragweite für den Nährstand. Bayer will Monsanto kaufen, Dow Chemical und DuPont einen gemeinsamen Agrarriesen schmieden und Chem-China flirtet mit Syngenta. Knapp 200 internationale Organisationen haben bereits die EU-Kommission aufgefordert, die geplanten Fusionen der weltgrößten Agrarchemie- und Saatgutkonzerne zu verhindern.

Die angekündigten Zusammenschlüsse würden zu einer inakzeptablen Oligopolstellung führen, in der die dann noch drei Konzerne rund 70 Prozent des weltweiten Pestizidmarktes und mehr als 60 Prozent des kommerziellen Saatgutmarktes konzentrierten, heißt es in einem offenen Brief an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Noch 1985 betrug der Anteil der neun größten Saatgut-Firmen am globalen Saatgut-Markt gerade einmal 12,5 Prozent, wie eine Studie des EU-Parlaments zeigt. Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß sich die Chemie- und Pestizid-Konzerne sukzessive des Saatgut-Markts bemächtigt haben.

Es sind genau diese Konzerne, die ungeachtet der Ablehnung durch die Verbraucher permanent der Gentechnik das Wort reden und deren Patente die Vielfalt beim Saatgut gefährden, und damit letztendlich auch die Ernährungssicherheit, insbesondere von Kleinbauern aus Ländern, in denen dadurch Migrationsdruck erzeugt wird.

Die Patentierung des Saatguts zwingt die Bauern, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen. Dieselbe Wirkung hat hybrides Saatgut, das keine anbaufähigen Nachkommen produziert. Zudem kann das Saatgut meist nur im Paket mit Pestiziden gekauft werden. Das ist teuer, fördert die Resistenzbildung bei Schädlingen und vergiftet die Böden und die Gewässer. Über die Hälfte der Tomaten-, Peperoni- und Blumenkohlsorten, die im EU-Sortenkatalog eingetragen sind, gehören heute bereits den Marktführern Monsanto und Syngenta.

„Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf. Die Landwirte müssen den internationalen Saatgut-Multis wie Monsanto die Macht über das Saatgut entreißen und wieder unabhängig werden“,

fordert der Züricher Bio-Pionier Martin Ott, Präsident des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL). – Mitunter werden wir auch anhand der EU-Haltung zu den Fusionsvorhaben erkennen können, was wir von dieser Brüsseler Zwangsunion zu halten haben…

Immerhin gab EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Montag, den 27.03. die grundsätzliche Erlaubnis der Fusion der beiden Chemiekonzerne Dow Chemical und Dupont bekannt.

„Umwelt & Aktiv“ sagt: Es wird Zeit für die nächste historische Bauernbefreiung!

Quelle: https://brd-schwindel.org/kampf-den-saatgut-konzernen-zeit-fuer-eine-neue-bauernbefreiung/

Gruß an die Erwachten

TA KI

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„Die Saat der Angst“: Neil Youngs Dokumentarfilm entlarvt Monsanto und den „Dark Act“


Neil Young, berühmter Musiker und bekannter Aktivist, trifft in seiner kurzen Doku „Seeding fear“ wunde Punkte und regt die Diskussionen um Monsantos Machenschaften erneut an. Die Gesetzgebung des sogenannten „DARK-Act“ soll den amerikanischen Bürgern das Recht auf Information um die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln nehmen.
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Neil Young, der berühmte Musiker und bekannte Aktivist, trifft in seiner kurzen Doku mit dem Titel „Seeding fear“ (frei übersetzt: Die Saat der Angst) ein paar wunde Punkte und regt die Diskussionen erneut an. Mit der von ihm produzierten Dokumentation will Young die Öffentlichkeit und noch mehr seiner Fans inspirieren, die in der Doku enthüllten dubiosen Praktiken und den Einfluss von Monsanto in Frage zu stellen.

*DARK = Deny Americans the Right to Know (Amerikanern das Recht der Information verweigern) – Es geht um die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Seeding Fear – Der Fall Michael White gegen Monsanto

Neil Young hat kürzlich auch ein Album mit dem Titel “The Monsanto Years” herausgebracht. Seine persönliche Popularität nutzt er aktiv, um den Fokus der Öffentlichkeit auf das Thema Korruption, GVO (gentechnisch veränderte Organismen/Lebensmittel) und die damit zusammenhängenden politischen Probleme zu lenken. Denn all dies hat Auswirkungen auf die gesamte Weltgemeinschaft.

Das kurze, 10-minütige Exposé dokumentiert die wahre Geschichte der Bauern Michael und Wayne White, Vater und Sohn, die den riesigen Biotechnologie-Konzern vor Gericht brachten. Wayne White wurde, Jahrzehnte nachdem er seine Tätigkeit als Bauer aufgegeben hatte, von Monsanto verklagt. Das gegen ihn geführte Verfahren ruinierte praktisch sein Leben, so erzählt uns sein Sohn Michael: „Er starb und nahm seine Angst (vor Monsanto) mit ins Grab  – in dieses Grab.”

Der kurze Dokumentarfilm erzählt die persönliche, bewegende Geschichte der beiden. Es wäre der Menschheit dienlich, diese weit und breit bekannt zu machen, um so die Diskussion in Gang zu bringen und radikale Veränderungen anzustoßen in unserer Bereitschaft, die Macht der großen Biotech-Konzerne hinzunehmen.

Neil Young beginnt seinen Film mit folgender Aussage:

„Während ich dies schreibe, stimmen die Vertreter im Parlament über den DARK-Act ab – die von den Menschen gewählten Vertreter. Mit dem DARK-Act wird diesen Menschen das Recht genommen, für oder gegen Dinge wie die GVO-Kennzeichnung in ihren Bundesstaaten zu stimmen. Es ist reine Ironie: Wenn dies Gesetz beschlossen wird, ist es im wahrsten Sinne des Wortes ein dunkler Tag für Amerika.

Sehen Sie hier den Film:

Agrar-Industrie zerstört Familienbetriebe, entrechtet die Bauern

Monsanto ist ein Konzern mit enormem Reichtum, der heute über 90 % des Soja- und Mais-Anbaus in Amerika kontrolliert. In diesem großartigen, ungeheuer großen Land, das wir Heimat nennen, wurden familienbetriebene Höfe durch gigantische Agrarunternehmen ersetzt. Seit mehr als 30 Jahren kämpfen Farm Aid und andere Organisationen dagegen auf verlorenem Posten.

Die Milch- und Fleischproduktion erfolgt unter den weißen Planen, die man vom Freeway aus sieht – schon lange nicht mehr auf der heimischen grünen Weide, neben dem alten Bauernhaus und seinen Scheunen. Diese schönen Gebäude stehen als Ruinen überall im ganzen Land. Und all dies geschah direkt vor unseren Augen. Wir haben alle geschlafen – abgelenkt von der Werbung und durch falsche Informationen von Seiten der Konzerne. Monsanto und andere bezahlen Politiker einfach dafür, dass sie in ihrem Sinne abstimmen. Ermöglicht wird das durch “Citizens United” (Vereinte Bürger), einer Gesetzgebung, die Konzernen und Menschen die gleichen Rechte einräumt – bei gleichzeitiger Immunität der Konzerne gegenüber den Rechten der Menschen.

Die Spitzenkandidaten sowohl der Demokraten als auch der Republikaner stecken mit Monsanto unter einer Decke, von Clinton bis Bush, ebenso wie viele Regierungsressorts heute und seit Jahren schon. Die diesjährige Präsidentschaftswahl könnte die Rechte der Konzerne über die Rechte der Menschen in Amerika zementieren. Wenn Sie eine Stimme haben, haben Sie die Wahl – nutzen Sie sie! (Siehe Hillary Clinton setzt auf Monsanto–Lobbyist)

Aus menschlicher Sicht erzählt der Film, von dem ich möchte, dass Sie ihn sich ansehen, die Geschichte einer Bauern-Familie in Amerika. Das Gleiche geschieht jedoch überall auf der Welt. Das Ansehen dieser Geschichte kostet Sie 10 Minuten Ihrer Zeit. Sie ist einfach, menschlich – die herzzerreißende Geschichte eines Mannes, der gegen den Konzerngiganten Monsanto kämpfte. Und sie verdeutlicht, was mich dazu bewegt hat, „The Monsanto Years“ zu schreiben.

Dieser Film bietet die seltene Gelegenheit, Dinge aus erster Hand zu hören, denn Mr. White ist einer von nur vier Bauern, denen es rechtlich noch gestattet ist, über den Fall zu sprechen. Alle anderen wurden effektiv zum Schweigen gebracht.

Dazu auch:

Genial: Neil Youngs Protest-Album gegen Monsanto! Neil Young’s New Protest Album ‚The Monsanto Years‘

Neil Young boykottiert Starbucks – Neil Young Boycotts Starbucks

Möchten Sie sich am Kampf gegen Monsanto beteiligen – dann finden Sie hier mehr Informationen: http://www.monsanto-tribunald.org/

(Netzfrauen/mh)

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/die-saat-der-angst-neil-youngs-dokumentarfilm-entlarvt-monsanto-und-den-dark-act-a1930263.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Gefahren durch ultrafeine Partikel (NANOs) in Arzneimitteln


(Gilt nicht für Homöopathische Arzneimittel)


Zunächst ein Alltags-Beispiel für Trojanische Pferde in Form ultrafeiner Partikel, welche unsere biologischen Barrieren unterlaufen:

Risiken der H-Milch:

Durch Homogenisieren werden aus den eiweißumhüllten Fettkügelchen von 3 Mikron Durchmesser der Frischmilch, die die Darmwand nicht ohne komplizierten Abbauprozeß passieren können, solche von 1 Mikron Durchmesser, die ohne wesentlichen Abbau passieren. Dadurch bleibt die Xanthinoxidase erhalten, die in den Arterien den Schutzstoff Plasmalogen zerstört. So entstehen an den Arterieninnenwänden ultrafeine Löcher, die der Körper mit Fett und Kalksalzen auffüllt. So wird die Innenfläche der Arterien, die spiegelglatt sein sollte, unregelmäßig, der Blutdruck steigt und vor allem wird das Blut verwirbelt und kann gerinnen. Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folgen. Daher trägt homogenisierte Milch maßgeblich bei zur Haupttodesursache der Industrienationen.

Veränderung unserer Erbmasse durch die Pharmazeutische Industrie:

Die IGUMED (Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin) teilt mit, daß immer mehr Arzneistoffen in der Pulverphase feinstdisperses Silicium-Dioxid zugesetzt wird, angeblich, um die Rieselfähigkeit zu verbessern, was die Produktion erleichtere. Dies bezeichnete ein Produktionsfachmann von BAYER/Leverkusen als Unfug. Jedenfalls darf von Zusatzstoffen keine Gefahr ausgehen. Diese künstlichen Mini-Partikel jedoch haben teuflische biologische Eigenschaften: sie dringen in jede Körperstruktur ein, auch ins genetische Material, und führen zu Punktmutationen. Das kann zu mißgebildeten Kindern und schweren Krankheiten einschließlich Krebsphasen führen.

Das Trojanische Pferd Silicium-Dioxid Nano:

Da viele von uns Medikamente einnehmen oder verordnen, weise ich auf den Zusatzstoff Silicium-Dioxid Nano hin, deklariert als Silicium-Dioxid, sofern der Hersteller der Deklarationspflicht nachkommt. Diese Silicium-Dioxid-Nano-Partikel sind umhüllt – „kotiert“ – von einer Masse, die ich bisher nicht kenne. Ich vermute, daß sie deswegen so lange im Gewebe haften, denn von natürlichem Feinst-Sand kann ich mir das weniger vorstellen. Wenn jemand feststellen kann, woraus die Kotierung besteht, sind wir für Mitteilung dankbar. Silicium-Dioxid = Quarz ist ferner bekanntlich schwingungsfähig im elektromagnetischen Feld. Es ist also wahrscheinlich, dass unsere Reagibilität sich verändert, je mehr wir uns oder unsere PatientInnen durch Medikamente mit solchen Nano-Chips aufladen. Die allgemeine Krankheitsanfälligkeit dürfte zunehmen. Das ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom der Kinder) kann hierdurch zum Beispiel begründet sein.


Die Manipulierbarkeit der Gesamtbevölkerung kann im Sinne der US-Pläne um DELGADO/YALE-University zunehmen, wo hierzu unter anderem der Stimoceiver entwickelt wurde. Näheres: „Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin e.V.“, Vorsitzender: Priv.-Doz.Dr.med. Hendrik Treugut, Klinikum Schwäbisch Gmünd, Postfach, D-73522 Schwäbisch Gmünd, email: H.Treugut@t-online.de – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Statistik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen der Universität Stuttgart (Leiter: Prof. Dr.-Ing. B. KRÖPLIN).

(…)

Angemerkt:

– Nach Angaben deutscher Krankenversicherungen sind 24.000 Pharma-Präparate ohne nachgewiesene Heilwirkung auf dem Markt (AOK-Magazin 4/98 ).

– Die gefährlichen Nebenwirkungen von Pharmapräparaten sind zur vierthäufigsten Todesursache geworden ( Amerikanisches Ärzteblatt Journal of the American Medical Association vom15.4.98).

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/arzneimittel.html

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Bayer-Pestizide dürfen bienengefährlich genannt werden


Bayer-Pestizide dürfen bienengefährlich genannt werden

Der Chemie- und Pharma-Konzern Bayer wird gerichtlich nicht weiter gegen den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vorgehen. Der BUND hatte Pestizide des Unternehmens als bienengefährlich bezeichnet woraufhin Bayer diese Aussage juristisch untersagen lassen wollte. Der Rechtsstreit wurde nun beigelegt.

BUND darf Pestizide als bienengefährlich bezeichnen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darf Pestizide des Chemie- und Pharma-Konzerns Bayer Presseberichten zufolge als bienengefährlich bezeichnen. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa war das Tochterunternehmen Bayer CropScience gegen den Umweltverband vor Gericht gezogen. Nun wurde der Streit beigelegt. Wie „domradio.de“ berichtet, erklärte ein Bayer-Sprecher gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd), dass das Unternehmen auf eine Berufung gegen ein Urteil des Düsseldorfer Landgerichts verzichte.

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Aussage hat laut zuständiger Richterin einen „Tatsachenkern“
Im vergangenen Jahr hatte der BUND eine Broschüre mit dem Titel „Pestizidverkauf in Bau- und Gartenmärkten – BUND-Einkaufscheck“ veröffentlicht. Die Umweltschützer wollten damit drauf aufmerksam machen, dass Verkäufer in Garten- und Baumärkten die Kunden oft falsch über den Einsatz verschiedener Unkraut- und Insektenbekämpfungsmittel informieren würden. Mit dem Düsseldorfer Urteil darf der BUND die Aussage, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind, nun uneingeschränkt wiederholen. Die zuständige Richterin, erklärte, dass die Aussage einen „Tatsachenkern“ habe und durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei. Mittlerweile endete die Berufungsfrist gegen das Urteil, ohne dass der Konzern Berufung einlegte.

Studien bestätigen schädliche Auswirkungen
Es ging bei dem Rechtsstreit um zwei Pestizidprodukte mit dem Neonikotinoid-Wirkstoff Thiacloprid, der in wissenschaftlichen Studien als bienengefährlich bewertet wurde. Trotzdem druckt Bayer auf die Verpackungen thiaclopridhaltiger Produkte wie „Schädlingsfrei Calypso“ und „Zierpflanzenspray Lizetan“ ein Logo mit dem Aufdruck „nicht bienengefährlich“. Inzwischen bestätigte auch eine Studie der Forschergruppe EASAC, die Entscheidungsträger auf EU-Ebene berät, dass Neonikotinoide Honigbienen und Wildbienen schädigen. Diese Untersuchung lieferte zudem Beweise für negative Auswirkungen auf weitere Organismen wie Vögel und Schmetterlinge. Wissenschaftler aus Großbritannien und Frankreich haben bereits vor Jahren in Studien festgestellt, dass Pestizide Ursache des Bienensterbens  sind.

Bayer soll Produkte vom Markt nehmen
„Die Bienengefährlichkeit der Bayer-Produkte mit dem Neonikotinoid-Wirkstoff Thiacloprid ist wissenschaftlich belegt. Bayer muss sie umgehend vom Markt nehmen.“ Dies forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Um Bienen und andere Lebewesen zu schützen, müssen alle Pestizid-Hersteller sowie Garten- und Baumärkte den Verkauf neonikotinoidhaltiger Produkte unverzüglich stoppen. Und Bundesagrarminister Christian Schmidt muss die zuständige deutsche Aufsichtsbehörde zur Rücknahme der Zulassungen für diese Produkte anweisen.“

Jede zehnte Bienenart vom Aussterben bedroht
Darüber hinaus forderte der BUND-Vorsitzende Landwirte und Obstbauern auf, freiwillig auf Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide zu verzichten. Dies sei im beginnenden Frühling während der Obstblüte von besonderer Bedeutung, da Thiacloprid vor allem im Raps- und Obstanbau zur Anwendung komme. Laut „domradio.de“ kam eine Studie im Auftrag der EU-Kommission vor kurzem zu dem Schluss, dass jede zehnte Bienenart in Europa vom Aussterben bedroht ist. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella machte dafür den Angaben zufolge die Intensivlandwirtschaft und den Einsatz von Insektiziden sowie Düngemitteln verantwortlich. Der Klimawandel trage ebenfalls zum Bienensterben bei. Wie es heißt, wolle die EU die Wirkung der umstrittenen Pestizide erneut unter die Lupe nehmen.

Entscheidende Rolle im Ökosystem
Der Rückgang der Bienen- und Hummelvölker hat in den vergangenen Jahren zu intensiven Diskussionen über Ursachen und Auswirkungen geführt. Die nützlichen Insekten übernehmen eine entscheidende Rolle im Ökosystem. Sie bestäuben Milliarden von Pflanzen und sorgen so dafür, dass diese Früchte tragen beziehungsweise sich vermehren können. Schon vor Jahren gaben die Vereinten Nationen (UNO) bekannt, dass das Fehlen der Bienen womöglich eine globale Nahrungsmittelkrise auslösen könnte. (ad)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/bayer-pestizide-duerfen-bienengefaehrlich-genannt-werden-2015042132563

Gruß an die Bienchen

TA KI