Mikrowellenstrahler 5G


Jo Conrad unterhält sich mit Ulrich Weiner über den geplanten Ausbau der 5. Generation des Mobilfunks, der wesentlich mehr Frequenzen und sehr viel mehr Sendestationen in kleinen Abständen erfordert, und somit eine ungleich größere Strahlengefahr darstellt als die schon vorhandenen Netze. Diese haben aber auch schon große gesundheitliche Auswirkungen, wie Ulrich anhand vieler Beispiele aufzeigt.

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Gruß an Uli Weiner
TA KI
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Warum verbieten Führungskräfte im Silicon Valley ihren Kindern die Nutzung derselben Technologie, die sie allen anderen aufdrängen?


 

Eltern im Silicon Valley spionieren Kindermädchen aus, um sicherzustellen, dass sie in der Nähe ihrer Kinder keine Bildschirmgeräte verwenden, und verpflichten sie zur Unterzeichnung von Verträgen, die ihnen die Verwendung von Bildschirmgeräten untersagt.

Es klingt wie die Anfangszeile eines Witzes. „Haben Sie schon das über die Eltern im Silicon Valley gehört …?“, aber es passiert wirklich, wie die New York Times in Silicon Valley Nannies Are Phone Police for Kids [Silicon Valley-Kindermädchen sind Telefonpolizei für Kinder] schreibt.

Machen Sie sich auf etwas gefasst, denn diese Eltern im Silicon Valley geraten total in Panik. Hier einige Auszüge, die beschreiben, wie sie immer mehr durchdrehen:

Eltern im Silicon Valley sind immer mehr davon besessen, ihre Kinder von Bildschirmen fernzuhalten. Manche Eltern glauben, dass selbst nur kurze Zeit vor einem Bildschirm zu verbringen so süchtig machen kann, dass es am besten ist, wenn ein Kind diese leuchtenden Rechtecke weder berührt noch sieht. Schließlich haben gerade diese Eltern ein tiefergehendes Verständnis für deren Faszination.

„Fast alle Eltern, für die ich arbeite, setzen sich sehr stark dafür ein, dass das Kind überhaupt keine Erfahrungen im Umgang mit Technik hat“, sagte Altmann. „In den letzten zwei Jahren ist eine sehr große Sache daraus geworden.“

Von Cupertino bis San Francisco hat sich ein zunehmender Konsens herausgebildet, dass es schlecht für Kinder ist, Zeit vor einem Bildschirm zu verbringen. Daraus folgt, dass diese Eltern nun Kindermädchen darum bitten, Telefone, Tablets, Computer und Fernsehgeräte jederzeit auszuschalten und zu verstecken.

Einige setzen sogar No-Phone-Verträge auf, die ihre Kindermädchen unterschreiben müssen, und die sicherstellen sollen, dass es zu keinem unberechtigten Kontakt mit einem Bildschirm kommt.

Die Angst vor Bildschirmen hat sich im Silicon Valley zu einer regelrechten Panik ausgeweitet. Ordnungshüter posten jetzt in Elternforen Fotos von Kindermädchen, die möglicherweise Mobiltelefone in der Nähe von Kindern verwenden.

Was soviel hießt wie, dass gerade diejenigen Leute, die diese leuchtenden, hyperstimulierenden Portale in die virtuelle Welt bauen, zunehmend Angst vor ihnen haben. Und dies hat ihre Kindermädchen in eine prekäre Lage manövriert (Smartphone und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern).Was soviel hießt wie, dass gerade diejenigen Leute, die diese leuchtenden, hyperstimulierenden Portale in die virtuelle Welt bauen, zunehmend Angst vor ihnen haben. Und dies hat ihre Kindermädchen in eine prekäre Lage manövriert (Smartphone und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern).

„Im letzten Jahr hat sich alles verändert“, sagte Shannon Zimmerman, die in San Jose als Kindermädchen für Familien arbeitet, die Zeit vor Bildschirmen verbieten. „Die Eltern haben heutzutage ein viel größeres Bewusstsein für die Technik, die sie ihren Kindern an die Hand geben. Jetzt ist es auf einmal wie: „Oh nein, machen Sie es rückgängig, machen Sie es rückgängig.“ Jetzt sagen die Eltern: „Überhaupt keine Zeit vor dem Bildschirm“.

„Gerade die Leute, die mit der Technologie am meisten zu tun haben, sind zu Hause am strengsten“, sagte Lynn Perkins, die Chefin von UrbanSitter, wovon sie sagt, dass es über ein Netzwerk von 500.000 Babysittern in den Vereinigten Staaten verfügt. „Wir sehen, wie sich bei unseren Kindermädchen sehr deutlich dieser Trend abzeichnet.“

In den Telefonverträgen ist grundsätzlich festgelegt, dass ein Kindermädchen zustimmen muss, dass sie vor dem Kind keinen Bildschirm zu irgendeinem Zweck verwenden darf. Oft gibt es eine Ausnahme, dass das Kindermädchen Anrufe von den Eltern entgegennehmen kann. „Wir schließen jetzt viele dieser Telefonverträge ab“, sagte Perkins.

„Wir formulieren Arbeitsvereinbarungen auf eine andere Art und Weise, um Bildschirm- und Technologieanwendungen einzubeziehen“, sagte Julie Swales, die die Elizabeth Rose Agency leitet, eine exklusive Firma, die für Familien in der Region Kindermädchen und Hausmanager beschäftigt.

Das kann schwierig sein. Dieselben Eltern möchten nämlich während des Tages häufig auf dem Laufenden gehalten werden. „Wenn die Mutter anruft und das Kindermädchen dran geht, heißt es: „Nun, was tun Sie eigentlich, dass Sie an Ihrem Telefon sein können?“, sagte Swales. „Wie man’s auch macht, ist es verkehrt.“

Sie sagte, dass zumindest wohlhabende Technologie-Führungskräfte wissen, was sie wollen – nämlich überhaupt keine Telefone. Die schwerer zu besetzenden Familien sind diejenigen, die noch nicht wissen, wie sie mit der Technik umgehen sollen.

„In gewissem Maße ist es in diesen Häusern fast sicherer, weil sie wissen, womit sie es zu tun haben“, sagte sie. „Im Gegensatz zu anderen Familien, die immer noch versuchen, sich im Umgang mit der Technik zurechtzufinden.“

Manche Eltern im Silicon Valley befürworten eine aggressivere Vorgehensweise. Während ihre Büros am Fließband technische Spielereien und Apps produzieren, sind die nahegelegenen Parks voller Telefonspione.

Diese Tüftler nehmen es selbst in die Hand, ihre Schützlinge zu überwachen und Alarm zu schlagen. Es gibt Kindermädchen, die vielleicht mit einer Hand eine Schaukel anschubsen und mit der anderen eine SMS schreiben oder unabsichtlich ein Kleinkind durch ein Schaufenster einen flüchtigen Blick auf einen Fernseher erhaschen lassen können.

„Die Kindermädchen-Detektive, die Kindermädchen-Spione“, nennt sie Perkins, die UrbanSitter-Chefin. „Sie haben sich selbst dazu ernannt, aber mindestens einmal am Tag gibt es einen Post in einem der Foren.“

Die Beiträge folgen einem bestimmten Muster: Ein Elternteil macht ein Foto von einem Kind, das von einer erwachsenen Person begleitet wird, und von der angenommen wird, dass sie nicht aufmerksam genug ist, um es daraufhin bei einem privaten sozialen Netzwerk wie Main Street Mamas aus San Francisco hochzuladen, in dem Tausende von Mitgliedern leben, und zu fragen: „Ist das Ihr Kindermädchen?“

Sie nennt diese Praxis „Nanny-Outing“.

„Was ich sehe, ist: ‚Hat jemand eine Tochter, die mit einer roten Schleife im Dolores-Park war? Ihr Kindermädchen war an ihrem Telefon und hat nicht aufgepasst“, sagte Perkins.

Die Foren, in denen Eltern Fragen stellen und Babyartikel kaufen und verkaufen, rechnen jetzt mit öffentlichen Bloßstellungs- und Datenschutzproblemen. Main Street Mamas hat es kürzlich unterbunden, Fotos in diese Beiträge über Kindermädchen-Sichtungen aufzunehmen, sagte Perkins.

Anita Castro (51) arbeitet seit zwölf Jahren als Kindermädchen im Silicon Valley. Sie sagt, sie sei sich darüber bewusst, in Wohnungen zu arbeiten, in denen Kameras installiert sind, um sie zu filmen. Sie glaubt, dass die Nanny-Outing-Posts eine rote Linie überschreiten und sich wie „eine Invasion“ anfühlen.

Vor ein paar Wochen erzählte ein anderes Kindermädchen in der Bibliothek von Los Altos Castro davon, dass sie damit aufhörte, nachdem eine Mutter ihr in den Park gefolgt war, um ihr hinterher zu schnüffeln.

„Sie tauchte auf und sagte: ‚Hey, Du bist nicht an Deinem Telefon, oder? Sie lassen ihn das nicht machen, oder?‘“, erinnerte sich Castro. „Also sagte sie schließlich nur: ‚Wissen Sie, ich glaube nicht, dass Sie überhaupt ein Kindermädchen brauchen.‘“

Activist Post hat kürzlich zwei Artikel über die jüngsten Berichte von New York Times und Fox News veröffentlicht. Die Sorgen der Eltern im Silicon Valley hinsichtlich der eigenen Nutzung und Kontakten ihrer Kinder mit Bildschirmen sind nicht neu. Dennoch haben diese Eltern die Produkte entworfen, die viele Eltern und Schulen Kindern anbieten. Was gut genug für andere ist, ist nicht gut genug für sie selbst.

Offensichtlich werden einige Leute aus der Industrie immer noch höhnisch darüber hinwegsehen, damit ihre Gewinne nicht sinken. Sie sollten all das in Betracht ziehen, wenn Sie darüber entscheiden, wie viel Umgang mit dieser Technologie Sie bei Ihren eigenen Kindern für angemessen halten (Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”)

David Icke bringt die jüngsten Nachrichten, dass die gleichen Leute im Silicon Valley, die die ganze Welt mit Smart-Technologie überzogen haben, ihre eigenen Kinder davon fernhalten wollen, hervorragend auf den Punkt (Psycho-Waffe Smartphone: Wie durch unsichtbare EM-Felder die Gesellschaft seit Jahren gelenkt und kontrolliert wird):

Dies bietet einen sehr guten Einblick darüber, was gespielt wird.

Es gehören diejenigen Personen dazu, die Ihre Facebooks betreiben, Ihre Googles, Ihre Apples, Ihre Microsofts und all diese Leute, weil sie wissen, was sie den Kindern damit antun. Und das soll es ruhig mit den Kindern von anderen tun, aber sie wollen nicht, dass es mit ihren eigenen passiert. Ich meine, wenn das keine Definition ist, die auf Psychopathen zutrifft, was dann? 

Hier haben Sie also diese Silicon-Valley-Führungskräfte, die diesen Mist rausbringen und darauf bestehen, dass ihre eigenen Kinder nicht einmal einen Bildschirm zu Gesicht bekommen dürfen. Was wissen sie, wovon die meisten Leute nichts wissen? So ziemlich alles über die Auswirkungen dieser Dinger.

Videos:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 24.11.2018

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Überwachung & Gehirnwäsche


Gedankenkontrolle ist nicht nur Fiktion, schon in der Vergangenheit gab es mehrere Projekte die auf genau dieses Ziel hingearbeitet haben. Das wohl bekannteste Projekt von ihnen ist das auch schon etwas ältere MK-Ultra Programm aus Amerika. Wer sich über das deutsche -K- anstelle des amerikanischen -c- ´s wundern sollte, denn es müsste ja ,,mind control lauten, der darf es als Anspielung der deutschen Beteiligung bei diesem Projekt vermerken. Selbst veraltete Techniken und damalige Möglichkeiten lassen einen staunen, die kommende 5G Technik und 5G Technologie jedoch, lassen diese damals schon mächtigen Methoden beinahe altertümlich erscheinen.

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Gruß an die Wissenden
TA KI

5G=Globaler „MIKROWELLENHERD“ OHNE ENTRINNEN- Alle 200m ein Sender!-Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”


 


Einen Stopp des Ausbaus der 5G-Mobilfunkstruktur fordern Mediziner, u.a. des “Ärztearbeitskreises digitale Medien Stuttgart”, in einem offenen Brief vom 28.08.2018 an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Scheuer.

Sie weisen auf die Studienlage hin und auf das Schicksal der elektrohypersensiblen Menschen, denen durch den geplanten lückenlosen Funkausbau die Lebensgrundlage entzogen wird.

In dem Brief heißt es:

“Sehr geehrter Herr Minister Scheuer,

die von Ihnen am 02.04.2018 öffentlich angekündigte Absicht, „den Funklöchern in Deutschland den Kampf anzusagen“ und noch in diesem Jahr „einen Funklochmelder an den Start zu bringen“, veranlasst uns umweltmedizinisch tätigen Ärztinnen und Ärzte, Ihnen unsere Sorgen zu diesem hochaktuellen Thema bezüglich der Auswirkungen auf das Leben unserer elektrosensiblen Patienten darzulegen:

Seit Einführung der drahtlosen Kommunikationstechniken Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts zeigt sich aus unserer ärztlichen Sicht eine immer dramatischere, sich überstürzende Entwicklung: Zu den bereits installierten zahlreichen Dauer-Funkemittenten (GSM, UMTS, der Ausbau öffentlicher W-LAN-Netze, LTE, M2M-Kommunikation) soll nun der Bevölkerung noch weitere, ununterbrochene Hochfrequenz-Expositionen zugemutet werden:

Dies ungeachtet der erdrückend hohen Anzahl von Forschungsergebnissen, welche die Mobil­funkstrahlung neben vielen anderen physischen und psychischen Gesundheitsgefahren nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen für gentoxisch und „möglicherweise krebserregend“ (WHO 2011) einstufen!

Mittlerweile wird von schwedischen Wissenschaftlern aufgrund neuester beunruhigender Erkenntnisse bereits eine Hochstufung zu „gesichert krebserregend“ gefordert!

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die erste Studie, die Wirkungen der 5G-Frequenz untersucht hat, besorgniserregende Effekte gefunden hat und die Wissenschaftler warnen: “We are raising a warning flag against the unrestricted use of sub-THz technologies for communication, before the possible consequences for public health are explored.”

Diese Studie untermauert die eindringliche Forderung des von mehr als 200 Wissenschaftler unterschriebenen 5-G-Appells, dass 5-G ohne Nachweis einer Gesundheitsverträglichkeit nicht eingeführt werden darf. Auch die Vereinigung der Schweizer Umweltärzte fordert ein Moratorium für 5G……”

Wir Umweltärzte/innen erfahren die gesundheitlichen Auswirkungen dieser zunehmenden, fast schon ubiquitären Dauer-Massenbestrahlung sehr drastisch durch einen immer größeren Zustrom von soge- nannten elektrohypersensiblen Patienten in unsere Sprechstunden. Derzeit leiden circa 6-8 % der Bevölkerung unter diesem Mikrowellensyndrom. Die Dunkelziffer liegt weit höher.

Diese Patienten haben in hochfrequenten Feldern viele der folgenden, meist ununterbrochen sie belastenden Symptome zu ertragen wie

• zermürbende Dauerkopfschmerzen
• Migräne
• Schwindel
• Sehstörungen
• Tinnitus
• Epilepsien
Schlaflosigkeit
• Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
• Nervosität, Aggressivität
• Depressionen
• restless legs
• Herzrhythmusstörungen
• Hochdruck
• Schmerzzustände
• vermehrte Infektanfälligkeit

Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass diese und viele weitere Symptome durch die Funkstrahlung ausgelöst bzw. verschlimmert werden können. Jedoch die meisten derer, die unter obengenannten Symptomen leiden, können die Ursache nicht erkennen. In der Regel dauert es jahrelang, bevor Patienten den direkten Zusammenhang ihrer Beschwerden zur hochfrequenten Dauerbestrahlung entdecken, oftmals erst mit der Erfahrung, dass ihre Symptome in funkarmen Gebieten sich deutlich bessern oder gar vollkommen verschwinden (WLAN mobilisiert Quecksilber aus Amalgam)

Von Politik und Gesellschaft werden diese Patienten weder wahr- noch ernstgenommen. Sie befinden sich ständig in der Gefahr, dass ihr Organismus diese Dauerbelastung nicht mehr kompensieren kann und sie somit erwerbslos, hilfsbedürftig und schließlich wider Willen abhängig von sozialen Auffang- netzen werden oder/ und dass sie wegen eines ihnen angedichteten Verfolgungswahns psychiatrisiert werden.

Diese chronisch Kranken sind ständig auf der Flucht, auf der Suche nach weniger belasteten Wohnungen und Regionen, ja eine nicht unerhebliche Anzahl unserer Patienten versucht in Kellern oder in einsamen, funkarmen Gebieten und Tälern in Autos, Wohnwägen und Hütten wenigstens nachts wieder ausreichend Schlaf zu finden oder dauerhaft unter oft menschenunwürdigen Bedingungen dort zu (über)leben, bis sie von Polizei oder Förstern dann des Ortes verwiesen werden.

Wir mussten miterleben, dass mehrere unserer verzweifelten, einer Heimat beraubten elektrohypersensiblen Patienten nur noch einen Ausweg aus ihrem Leiden im Suizid fanden. Dies in einem demokratischen Land, wo die Unverletzlichkeit der Wohnung im Grundgesetz garantiert wird!

Es ist uns daher ein großes Anliegen, diese andere, Ihnen wahrscheinlich unbekannte, aber höchst alarmierende Seite des ununterbrochenen Mobilfunkausbaus vor Augen zu führen. Diese ubiquitäre Dauerfunkbelastung ist mittlerweile für einen empfindlichen Teil der Bevölkerung zum Albtraum geworden und jede zusätzliche funktechnische Einrichtung wird – gemäß unseren bisherigen Erfahrungen – die Anzahl elektrohypersensibler chronisch Erkrankter exponentiell ansteigen lassen!

Wir sehen momentan den Beginn einer politisch erzeugten innerdeutschen Flüchtlingsbewegung, die jedoch von den Verantwortlichen nicht wahrgenommen wird und sich selbst überlassen bleibt.”

Dann schildern die Ärzte ihre Erfahrungen mit der Behandlung und den Schicksalen elektrohypersensibler Patienten. Am Schluss des Briefes heißt es:

“Wir wählen die Form des offenen Briefes, weil wir der Meinung sind, dass die zunehmende Gesundheitsgefährdung durch Hochfrequenzstrahlung, Elektromagnetfelder und andere Bereiche des “e-smog”s alle Bürger dieses Landes angeht.

Wir sehen in der galoppierenden Ausbreitung dieser drahtlosen Kommunikationstechnologie eine Gesundheitsbedrohung der ganzen Bevölkerung und eine Ursache für die Zunahme des Krankenstandes einschließlich chronischer Krankheiten wie Krebs und degenerativer Nervenkrankheiten. Bei allen bisher erwiesenen biologischen Schäden des menschlichen Organismus weit unterhalb der jetzigen Grenzwerte halten wir den hemmungslosen und überstürzten Ausbau dieser Technologien für unverantwortlich.

Es ist höchste Zeit, den seit Jahren gewaltig zunehmenden Ausbau dieser gesundheitsgefähr­den­den Technologie zu stoppen und zu reduzieren, denn unseres Erachtens ist mit flächen­deckender Glasfaserversorgung die Kommunikationstechnologie problemlos und mit weit geringerer Strahlung realisierbar.

Wir bitten Sie daher, Herr Minister Scheuer, uns Gelegenheit zu geben, Ihnen die genannten Problemfelder in einem persönlichen Gespräch darzustellen, damit gemeinsam nach dringend nötigen Lösungen gesucht werden kann.” (BUND: Mobilfunk im Kinderzimmer – Kritischer Umgang und besonderer Schutz gefordert)

US-Radioonkologen fragen: “Die Strahlungssicherheit von 5G Wi-Fi: Beruhigend oder russisch Roulette?”

In einem Brief an den Editor in der Fachzeitschrift “International Journal of Radiation Oncology” appellieren zwei Radioonkologen aus den USA unter der Überschrift “Die Strahlungssicherheit von 5G Wi-Fi: Beruhigend oder russisch Roulette?” an ihre KollegInnen:

“An den Editor: Der bevorstehende Ausbau der fünften Generation (5G) Wi-Fi in Mobiltelefonen, der zunehmend die aktuelle Technologie der vierten Generation (4G) in Richtung einer globalen Verbin­dung der Geräte untereinander realisiert, wird angepriesen als signifikante Verbesserung der Geschwindigkeit im Vergleich zur bisherigen kabellosen Übertragung (Gefahren für die Gesundheit: Im Elektrosmog – durch WLAN-Strahlung vermehrte Fehlgeburten).

Weniger erforscht sind die möglichen Konsequenzen, die mit diesem Bedürfnis nach Schnelligkeit einhergehen: nämlich der deutliche Anstieg der Exposition von Lebewesen durch hochfrequente elektromagnetische Felder im Bereich von 1900-2100 MHz bei 4G, bei bis zu 3500 MHz geschätzter mittlerer Bandbreite von 5G (2).

Während Studien an menschlichen Lymphozyten nach einer kurzzeitigen (30-minütigen) 900 MHz -Befeldung keine Auswirkungen auf die DNA-Integrität zeigen, haben Tierversuche gezeigt, dass eine langfristige Exposition bei 900-1800 MHz der zweiten Generation Mobilfunkstrahlung (48 min / Tag für 30-180 Tage) Hippocampus-Schäden bewirkt.

So hat eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von humanen Neuroblastom-Zellen auch eine erhöhte Empfindlichkeit zu oxidativem Stress gezeigt bei nur 10 minütiger Exposition bei 1800 MHz, bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Reaktivität Sauer­stoff­spezies durch eine 30- und 60-minütige Exposition (3-5).

Angesichts der anzunehmenden Verdoppelung der Dosis der Exposition durch 5 G hat ein weltweites Konsortium von Ärzten und Wissenschaftlern aus Sorge um die Sicherheit ein Moratorium für die Einführung von 5 G empfohlen, bis zu weiteren Sicherheitsuntersuchungen (Feuerwehrleute erleiden neurologische Schäden nach Kontakt mit 5G-Mobilfunkmasten (Videos)).

Welche Rolle spielt die medizinische Gemeinschaft (insbesondere die Radioonkologie) in diesem Bereich? Sollen wir schweigen oder uns nur auf die verbesserte Pflege unserer unmittelbaren Patienten konzentrieren?

Oder haben wir eine Verantwortung, unsere klinischen Kenntnisse der Strahlen­sicherheit und -wirksamkeit zu nutzen, um zu verhindern, dass der Unternehmensgewinn vor allem anderen bestimmt, welche Strahlenexposition der kabellosen Netzwerke akzeptiert werden?

Shearwood McClelland, III, MD

Jerry J. Jaboin, MD, PhD

Department of Radiation Medicine

Oregon Health and Science University

Portland, Oregon

 

Quellen: PublicDomain/diagnose-funk.org am 17.09.2018

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

Die Gefahren von 5G – elf Gründe zur Besorgnis


Derzeit sind die USA führend bei der Entwicklung und Durchsetzung des neuen Mobilfunkstandards 5G. Im Juni 2016 kündigte Tom Wheeler, der Leiter der amerikanischen Federal Communications Commission (FCC), die Öffnung niedriger, mittlerer und hoher Frequenzen an. Von möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit war keine Rede, doch die Gefahren sind höchst real. Tausende von Studien bringen schwache Hochfrequenz-Mobilfunkstrahlung mit einer ganzen Reihe schädlicher biologischer Auswirkungen in Verbindung.

Dazu gehören:

  • Einzel- und Doppelstrangbrüche in der DNS
  • oxidative Schädigungen
  • Störung des Zellstoffwechsels
  • erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke
  • sinkender Melatoninspiegel
  • Störung des Glukosestoffwechsels im Gehirn
  • Erzeugung von Stressproteinen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte Hochfrequenzstrahlung zudem als mögliches Karzinogen der Gruppe 2B ein.

Der neue 5G-Mobilfunkstandard soll Frequenzen ober- und unterhalb der bereits verwendeten Frequenzbänder nutzen. In den meisten Ländern wird es allerdings um die Nutzung höherer Frequenzbänder gehen, was wiederum eine Menge Bedenken weckt. Aus den bisher getätigten Studien habe ich elf Gründe zur Besorgnis herausgearbeitet.

Nr. 1: Mehr Elektrosmog

Man wird uns mit sehr hohen Frequenzen von geringer Intensität und kurzer Reichweite bombardieren – und dadurch wird die Elektrosmog-Suppe, in der wir uns alle befinden, noch dicker. Für den bei 5G verwendeten höheren Millimeterwellenbereich sind kleinere Antennen erforderlich; Experten sprechen von nur 3 x 3 Millimeter großen Antennen. Die geringe Intensität dient zur Erhöhung der Effizienz und zum Verhindern von Signalunterbrechungen durch natürliche und vom Menschen geschaffene Hindernisse.

Nr. 2: Wirkungen auf die Haut

Die größte Sorge betrifft die Auswirkungen der neuen Wellenlängen auf die Haut. Der menschliche Körper verfügt über zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen. Dr. Ben-Ishai von der Hebräischen Universität Jerusalem erklärt, dass unsere Schweißdrüsen wie „eine Anordnung von Wendelantennen funktionieren, sobald sie diesen Wellenlängen ausgesetzt sind“ – das bedeutet, dass wir leitfähiger werden. In einer aktuellen Studie aus New York, die mit 60-GHz-Wellen durchgeführt wurde, ergaben „die Analysen der Penetrationstiefe, dass mehr als 90 Prozent der übertragenen Energie von der Ober- und Lederhautschicht aufgenommen werden“. Dr. Yael Stein von der Hebräischen Universität hat herausgefunden, dass die Millimeterwellen auch körperliche Schmerzen erzeugen können, da unsere Nozizeptoren die Wellen als schädliche Reize interpretieren und daher Schmerzsignale generieren. Wir sehen also möglicherweise einem vermehrten Auftreten von Hauterkrankungen, Hautkrebs und Schmerzempfindungen entgegen.

Nr. 3: Wirkungen auf die Augen

Im Tierversuch wurde 1994 ermittelt, dass niedrigdosierte Mikrowellenstrahlung im Millimeterbereich bei Ratten zu Linsentrübungen führt, die mit der Entstehung von grauem Star zusammenhängen. Bei einem Experiment des medizinischen Forschungsinstituts an der japanischen Kanazawa Medical University stellte sich heraus, dass „Millimeterwellen-Antennen [60 GHz] Wärmeschäden unterschiedlichen Grades verursachen können. Die von den Millimeterwellen hervorgerufenen thermischen Effekte können offenbar bis unter die Augenoberfläche vordringen.“ In China gab es 2003 eine Studie, die bei Ratten, die acht Stunden lang Mikrowellenstrahlung ausgesetzt waren, Schäden in den Linsenepithelzellen feststellte.

Nr. 4: Wirkungen auf das Herz

Bei einer Studie, die 1992 in Russland durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass Frequenzen im Bereich zwischen 53 und 78 GHz (die bei 5G zum Einsatz kommen sollen) sich bei Ratten auf die Herzfrequenzvariabilität (einen Stressindikator) auswirken. In einer weiteren russischen Studie wurde die Haut von Fröschen mit Millimeterwellen bestrahlt, was bei den Tieren zu Herzrhythmusstörungen führte.

Nr. 5: Wirkungen auf das Immunsystem

Eine russische Studie aus dem Jahr 2002 untersuchte die Auswirkungen von 42-GHz-Mikrowellenstrahlung auf das Blut gesunder Mäuse. Die Forscher gelangten zu dem Schluss, dass „eine Ganzkörperexposition mit Millimeterwellenstrahlung bei gesunden Mäusen deutliche Veränderungen der angeborenen Immunantwort verursacht“.

Nr. 6: Wirkungen auf die Zellwachstumsrate

Im Rahmen einer erst 2016 in Armenien durchgeführten Studie wurden Millimeterwellen mit geringer Intensität (also genau die Wellen, die durch 5G erzeugt werden) beobachtet. Die Studie ergab, dass E.-coli- und andere Bakterien langsamer wuchsen sowie „Eigenschaften und Aktivität“ ihrer Zellen verändert waren. Hier steht die Frage im Raum, ob menschliche Zellen nicht genauso reagieren würden.

Nr. 7: Wirkungen auf die Bakterienresistenz

Dieselbe armenische Studie deutete auch darauf hin, dass Millimeterwellen sich in erster Linie auf Wasser, Zellplasmamembran und das Genom auswirken. Waren Bakterien den Wellen ausgesetzt, so wurde dadurch ihre Empfindlichkeit für „verschiedene biologisch aktive Chemikalien, darunter auch Antibiotika“ verändert. Genauer gesagt: Die Kombination aus Millimeterwellen und Antibiotika könnte zu einer Antibiotikaresistenz in Bakterien führen. Wenn 5G landes- oder weltweit eingeführt wird, hat das vielleicht entscheidende Folgen für die Volksgesundheit, indem die menschliche Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien abnimmt.

Nr. 8: Wirkungen auf die Pflanzengesundheit

5G hat die unangenehme Eigenschaft, dass Millimeterwellenstrahlung von Pflanzen und Regen besonders gut absorbiert wird. Da Menschen und Tiere pflanzliche Nahrung zum Überleben brauchen, ist die Gefahr in diesem Bereich besonders groß. Die gesundheitlichen Auswirkungen des neuen Mobilfunkstandards könnten diejenigen gentechnisch veränderter Pflanzen weit übertreffen – und auch das Wasser, das auf die Pflanzen herabregnet, wäre dann bestrahlt. Eine Studie aus dem Jahr 2012 wies nach, dass Espensetzlinge, die Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt sind, Nekrosesymptome an den Blättern entwickeln.

Nr. 9: Wirkungen auf die Atmosphäre

Sollte das 5G-Netzwerk wirklich weltweit implementiert werden, müssen dafür zahlreiche Satelliten ins All geschossen werden. Da diese Satelliten eine kurze Lebensdauer haben, ist damit zu rechnen, dass jede Menge Raketenstarts die Atmosphäre noch mehr mit Kohlendioxid anreichern werden. Eine neue Generation von Suborbitalraketen mit Kohlenwasserstofftriebwerken würde den besonders schädlichen Kohlenstoff „Black Carbon“ ausstoßen, der laut einer kalifornischen Studie aus dem Jahr 2010 „signifikante Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation sowie der Ozon- und Temperaturverteilung verursachen könnte“. Die Verbrennungsgase von Feststoffraketentriebwerken enthalten außerdem Chlor, das die Ozonschicht wesentlich stärker beeinträchtigen könnte als der derzeitige FCKW-Ausstoß.

Nr. 10: Störung des natürlichen Ökosystems

Seit dem Jahr 2000 häufen sich die Berichte über Vögel, die ihre Nester verlassen und gesundheitliche Probleme wie „Schädigung des Federkleids, Fortbewegungsstörungen, geringere Überlebenschancen oder früheres Versterben“ haben, sagt der Forscher Alfonso Balmori. Die von der niedrig dosierten, nichtionisierenden Mikrowellenstrahlung betroffenen Vogelarten sind unter anderem Haussperling, Felsentaube, Weißstorch, Türkentaube und Elster. Auch der weltweite Rückgang der Bienenpopulation soll mit dieser Strahlung zu tun haben, da die Bienenkönigin dadurch weniger Eier legen kann.

Eine Überblicksstudie der Loyola-Schule im indischen Chennai kam zu dem Schluss, dass von 919 Forschungsstudien an Vögeln, Pflanzen, Bienen sowie anderen Tieren und dem Menschen ganze 593 Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung nachgewiesen haben. Durch 5G wird dieser Anteil wahrscheinlich noch steigen.

Nr. 11: Irreführung durch die meisten 5G-Studien

5G wird zur Informationsübertragung gepulste Millimeterwellen nutzen. Dr. Joel Moskowitz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die meisten 5G-Studien irreführend seien, weil bei den entsprechenden Versuchen die Wellen nicht gepulst sind. Schon Forschungen mit Mikrowellen haben jedoch gezeigt, dass gepulste Wellen wesentlich stärkere Auswirkungen auf unseren Körper haben. So zeigen frühere Studien beispielsweise, wie die Pulsraten der getesteten Frequenzen zu Gentoxizität und DNS-Strangbrüchen führen.

Expertenmeinungen

„Zusätzlich zu 5G kommt ja noch etwas anderes auf uns zu: das Internet der Dinge. Wenn man diese beiden Sachen zusammennimmt, wird das Strahlungsniveau ungeheuer ansteigen. Die Wirtschaft ist ungeachtet dessen wahnsinnig begeistert von den neuen technischen Errungenschaften, weil sie damit weltweit sieben Billionen Dollar zu erzielen hofft.“

Prof. Girish Humar, Professor am Institut für Elektrotechnik am IIT Bombay

„Der Plan, 5G-Millimeterwellenstrahlung mit hohem Durchdringungsvermögen aus dem All auf uns abzuschießen, dürfte eine der größten Torheiten der gesamten Menschheitsgeschichte sein. Es wird keinen sicheren Ort zum Leben mehr geben.“

Olga Sheean, ehemalige WHO-Mitarbeiterin und Autorin von „No Safe Place“

Quelle: Redaktionell bearbeiteter Auszug aus Lloyd Burrells Artikel „5G Radiation Dangers – 11 Reasons To Be Concerned“, ursprünglich erschienen auf ElectricSense.com, 12.05.17, https://tinyurl.com/ybj4593s

Quelle

Gruß an die Klardenker

TA KI

BUND: Mobilfunk im Kinderzimmer – Kritischer Umgang und besonderer Schutz gefordert


Da den meisten Eltern nicht bekannt ist, wo und durch welche Geräte erhöhte Strahlung entsteht, werden Empfehlungen zum Umgang mit dem immer größer werdenden Angebot an elektronischen Spielsachen und -geräten gegeben. Darüber hinaus werden Forderungen an Politik und Hersteller zur Vermeidung und Begrenzung unnötiger Emissionen durch Funkstrahlung für Mensch und Umwelt gestellt.

Immer häufiger sind wir – gewollt oder ungewollt – dem Einfluss von Funkstrahlung ausgesetzt, wie sie bei Anwendung mobiler Kommunikationstechniken entsteht. Mit dem Boom mobiler Internetanwendungen erreicht diese eine neue Dimension.

In Deutschland gab es in 2016 rund 300.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Amateur-Funksendeanlagen, rund 100 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN oder schnurlose Telefone sowie über 100 Millionen Mobiltelefone. Dabei ist zu beachten, dass die in unmittelbarer Nähe zum Körper betriebenen sogenannten Endgeräte oft zu den höchsten individuellen Belastungen führen können.

Mit der Broschüre “Mobilfunk im Kinderzimmer-eine kritische Betrachtung. Mit Hinweisen zum verantwortungsvollen Umgang” warnt der BUND vor gesundheitlichen Schäden durch Smartphones und Tablets.

»Angesichts der besonderen Empfindlichkeit von Kindern ist es höchste Zeit, dass die Politik die unregulierte Vermarktung funkbasierter Geräte für den Kleinkindbereich beendet«, sagte BUND-Chef Hubert Weiger. Auch Wilfried Kühling, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des BUND und Mitautor der Broschüre »Mobilfunk im Kinderzimmer – eine kritische Betrachtung«, ergänzte, dass zwar medienpädagogische Fragen im Umgang mit neuer Technik diskutiert würden; die Gesundheitsgefahren würden jedoch außer Acht gelassen.

Der BUND warnt vor Risiken von Funkstrahlung für Kleinkinder und fordert einen „Kindermodus“. Der soll Kleinkinder besser schützen. Der BUND verweist auf das Vorsorgeprinzip: „Im europäischen und deutschen Recht wird auch die Gesundheit der Verbraucher bei einer unsicheren Lage geschützt“, so Wilfried Kühling.

Für den Strahlenschutz gibt es aber weder klare Grenzwerte noch feste Kennzeichnungsregeln.“ Weiger fordert, „gerade“ Klein- und Vorschulkinder vor Funkstrahlen zu schützen: „Sie sind besonders sensibel, es ist dringend notwendig, einen vertretbaren Umgang zu finden (Feuerwehrleute erleiden neurologische Schäden nach Kontakt mit 5G-Mobilfunkmasten (Videos)).

Angesichts der besonderen Empfindlichkeit von Kleinkindern ist es höchste Zeit, dass die Politik die unregulierte Vermarktung funkbasierter Geräte für den Kleinkindbereich beendet“, so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, zur Kritik des Verbandes an dem nicht ausreichenden gesetzlichen Schutz und der mangelnden Regulierung des Marktes.

„Wir fordern die zuständigen Bundesministerien auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und umgehend entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.“

In der Pressemitteilung vom 06.06.2018 schreibt der BUND:

“Der Boom der modernen Kommunikationstechnologien macht vor den Kleinsten nicht Halt und bietet für Eltern und Kleinkinder eine breite Palette verschiedener funkbasierter Angebote. Sie reicht von digitalen Spielzeugen für Klein- oder Vorschulkinder, über sogenannte „Convenience“-Anwendungen, die die Betreuung des Kleinkindes erleichtern sollen, bis zu medizinischen Mess- und Sensorsystemen zur Überwachung der Schwangerschaft.

In der heute vorgelegten Broschüre „Mobilfunk im Kinderzimmer – eine kritische Betrachtung“ stellt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Ergebnis einer Marktrecherche über diese Produkte vor, die analysiert und bewertet werden.

Darüber hinaus werden weitere Strahlungsquellen im Umfeld von Kleinkindern benannt und deren gesundheitliche Auswirkungen auf den kindlichen Organismus beschrieben. Ergänzt wird die Recherche durch Hinweise für Eltern und einen Forderungskatalog an Politik und Hersteller.

„Angesichts der besonderen Empfindlichkeit von Kleinkindern ist es höchste Zeit, dass die Politik die unregulierte Vermarktung funkbasierter Geräte für den Kleinkindbereich beendet“, so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, zur Kritik des Verbandes an dem nicht ausreichenden gesetzlichen Schutz und der mangelnden Regulierung des Marktes.

„Wir fordern die zuständigen Bundesministerien auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und umgehend entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.“

Aus Sicht des BUND muss für Babyfone ein ausreichender Schutz der Kleinkinder über die Einführung verbindlicher Standards, die eine geringstmögliche Funkstrahlung festschreiben, garantiert werden. Für Spieluhren und Kindercomputer mit Funkanbindung ist die Spielzeugregulierung nachzubessern und Drohnen sowie Rasseln, die nur in Verbindung mit Smartphones betrieben werden können, müssen klar als „kein Spielzeug“ gekennzeichnet sein (Seit Neuestem warnt auch der Mainstream vor Schäden durch Handy-Strahlung, WLAN und 5G-Technologie).

Darüber hinaus fordert der BUND ein Verbot von auf Kleinkinder ausgerichtete Werbung für Mobiltelefone.

Zu dieser kritischen Bewertung kommt der Umweltverband, da sich der kindliche Organismus in der Entwicklung befindet und empfindlicher auf Funkstrahlung reagiert als der von Erwachsenen. Die dünneren Schädelknochen und die höhere Leitfähigkeit der Gehirne führen zu einer höheren Aufnahme der Funkstrahlung.

Und da sowohl eine schädliche Wirkung von Wärme als auch nicht wärmebedingte Effekte auf Körpergewebe wissenschaftlich nachgewiesen sind, sollte aus Vorsorgegesichtspunkten eine Belastung von Kleinkindern vermieden werden.

„Kleinkinder brauchen unseren besonderen Schutz und Eltern brauchen ausreichende Informationen“, erklärt Weiger. „Zentrale Forderung an alle Akteure ist es daher, sich stärker und verbindlicher für die Vorsorge im Bereich der Funkanwendung einzusetzen. Bisher unverbindliche Richtwerte müssen endlich überprüft und rechtsverbindlich gemacht sowie um spezifische Vorsorgewerte, die auf Risikogruppen zugeschnitten sind, ergänzt werden.“

Darüber hinaus sind epidemiologische Studien zur Kindergesundheit und Forschung über die Wirkung einer längeren Einwirkungszeit von Funkstrahlung auf die Entwicklung und Reifung des zentralen Nervensystems ein wichtiger Baustein in der Bewertung von Funkstrahlen. Ihnen muss eine hohe Priorität eingeräumt werden.

„Wir raten Eltern von Kleinkindern zu einem sorgsamen Umgang mit funkbasierten Angeboten. Das heißt nicht, technologiefeindlich zu sein. Vielmehr geht es um einen verantwortungsvollen Einsatz mit Augenmaß und Umsicht, damit Kleinkinder so wenig wie möglich der Funkstrahlung ausgesetzt werden“, so Weiger weiter.”

Gesundheitliche Auswirkungen

Gesundheitliche Auswirkungen von Funkstrahlung werden bereits seit langer Zeit beobachtet und untersucht. Es liegt eine große Bandbreite von Ergebnissen vor und nicht selten sind widersprüchliche Aussagen zu finden. Daher soll hier als Voraussetzung für einen korrekten Umgang mit diesen Untersuchungen die möglichst sachverständige und nachprüfbare Beurteilung der Erkenntnisse stehen.

In einem Bericht des Schweizerischen Bundesrats über Rahmenbedingungen beim zukünftigen Ausbau der Mobilfunknetze wird festgestellt, dass neben der Erwärmung von Körpergewebe durch Funkstrahlung auch weitere unterschiedlich gut abgesicherte Beobachtungen zu anderen biologischen, wissenschaftlich zweifelsfrei schädlichen Effekten vorliegen.

Die existierenden Immissionsgrenzwerte sollen vor den bekannten Wärmeeffekten schützen. Darüber hinaus sieht das Schweizer Nationale Forschungsprogramm auch die nicht wärmebedingte Beeinflussung der Hirnströme als wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen an, für weitere Effekte, wie die Beeinflussung der Durchblutung des Gehirns, die Beeinträchtigung der Spermienqualität, eine Destabilisierung der Erbinformation sowie für Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und den oxidativen Zellstress sieht es deutliche Hinweise.

Nach Auffassung des Schweizer Bundesrats können diese Effekte nicht durch einen allgemein anerkannten, nachvollziehbaren Wirkungsmechanismus erklärt werden, und es ist nicht klar, ob damit Gesundheitsfolgen verbunden sind oder ob es bezüglich der Strahlung Schwellenwerte gibt (Nationales Forschungsprogramm NFP 57 2011; Schweizerische Eidgenossenschaft 2015).

Nach Ansicht des BUND ist für Maßnahmen eines auf Vorsorge ausgerichteten Gesundheitsschutzes bereits das wahrscheinliche Auftreten von gesundheitlichen Effekten ausreichend. Ein nachgewiesener oder anerkannter Wirkungszusammenhang ist dazu keine notwendige Voraussetzung, da der wissenschaftliche Nachweis eines Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs (Kausalität) in komplexen biologischen Prozessen kaum möglich ist (BigBrother Award 2018 für Smart City: Überwachungsstruktur mit 5G- und WLAN-Technologie (Video)).

Diese Ausrichtung des Vorsorgeprinzips begründet sich im europäischen und deutschen Recht. Daher sind auch die Ergebnisse des Schweizer Forschungsprogramms in Hinblick auf die Wirkung von Funkstrahlung auf Hirnfunktion und Erbinformation für notwendige Folgestudien besonders wichtig.

Man muss davon ausgehen, dass der in der Entwicklung befindliche kindliche Organismus empfindlicher auf Funkstrahlung reagiert als derjenige von Erwachsenen. Auch ist die Strahleneinwirkung bei der Nutzung von Mobiltelefonen im Kopfbereich von Kindern höher als bei Erwachsenen.

Dies wird auch durch eine Studie des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms gestützt, die an verschiedenen Modellen von Kinderköpfen zeigt, dass vor allem bei jüngeren Kindern bestimmte Gewebe und Hirnareale beim Telefonieren stärker betroffen sind als bei Erwachsenen (Bundesamt für Strahlenschutz 2008a).

Problematisch ist insbesondere, dass bei jüngeren Kindern die Aufnahme von Mobilfunkstrahlung durch das sich noch entwickelnde Gehirn viel größer ist als bei Erwachsenen (Christ et al. 2007; Abbildung 12). Auch die deutsche Strahlenschutzkommission stellte fest, dass größere altersbedingte Unterschiede fest-zustellen sind. Bei einzelnen, tief im Gehirn liegenden Regionen kann bei Kindern in Abhängigkeit von Alter sowie Frequenz und Position des Mobiltelefons eine höhere oder niedrigere Belastung als bei Erwachsenen auftreten.

Beim Knochenmark des Schädels und beim Auge zeigten sich bei Kindern generell höhere Belastungen (Strahlenschutzkommission 2011). Auch führt die Anwendung nahe am Kopf bei Kindern zu einer höheren Aufnahme, da ihre Schädelknochen im Vergleich zu Erwachsenen dünner sind und ihre Gehirne eine noch höhere Leitfähigkeit haben.

Zum Verständnis der Wirkungen von Mobilfunkstrahlung ist eine Unterscheidung notwendig zwischen thermischen Effekten einerseits (Erwärmung von Gewebe) und nicht-thermischen Effekten (nicht durch Erwärmung von Gewebe ausgelöste Effekte) andererseits.

Für einen vorsorgeorientierten Umgang mit funkbasierten Anwendungen und den notwendigen Schutz von Kleinkindern müssen sowohl thermische als auch die beobachteten weiteren Effekte im nicht-thermischen Bereich berücksichtigt werden, die bereits bei einer sehr viel niedrigeren Belastung auf- treten können. Für diese beobachteten Wirkungen von Funkstrahlung, wie z. B. Befindlichkeitsstörungen oder unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit beim Menschen, existieren noch keine definierten Wirkungsmodelle, so dass auch keine Schwellenwerte festgelegt werden können.

Es ist beachtenswert, dass der größte Anteil aller Krebserkrankungen bei Kindern im Knochenmark entsteht – Leukämie-Erkrankungen haben daher einen Gesamtanteil von mehr als 50 Prozent. Die Belastung des Knochenmarks von Kindern kann das von Erwachsenen ungefähr um den Faktor zehn übertreffen.

Da Funkstrahlung von Seiten der Weltgesundheitsorganisation (2011) als möglicherweise Krebs erregend (Gruppe 2B) eingestuft wurde, und in einer vom Bundesamt für Strahlenschutz beauftragten Wiederholungsstudie eine tumorfördernde Wirkung bei ständiger Bestrahlung mit UMTS-Signalen im Tierversuch festgestellt wurde (Bundesamt für Strahlenschutz 2015), sollte aus Vorsorgegesichtspunkten eine Belastung von Kindern vermieden werden.

Auch ist eine Beeinflussung der Hirnaktivität bei Kindern wahrscheinlicher, da wesentliche Schritte in der Entwicklung des Gehirns bis zum Alter von acht bis zehn Jahren stattfinden.

Die Weltgesundheitsorganisation sieht daher eine hohe Priorität beim Bedarf an epidemiologischen Studien zur Kindergesundheit unter Einbeziehung des Endpunktes Krebs (insbesondere Hirntumore) und in Hinblick auf allgemeinere gesundheitsrelevante Aspekte wie z. B. kognitive Wirkungen und Einfluss auf die Schlafqualität.

Ebenfalls mit hoher Priorität eingestuft werden beispielsweise Tierstudien zu Effekten einer längeren Einwirkungszeit von Funkstrahlung auf die Entwicklung und Reifung des zentralen Nervensystems (Gefahren für die Gesundheit: Im Elektrosmog – durch WLAN-Strahlung vermehrte Fehlgeburten).

Empfehlungen einiger deutscher Institutionen zur Mobilfunknutzung durch Kinder

• Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat in 2014 ihre Empfehlungen zu „Mobilfunk und Gesundheit“ aktualisiert,

z.B. hinsichtlich der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Diese sollten Mobilfunktelefone und Laptops möglichst wenig und kurz benutzen. Die Geräte sollten bei Nichtgebrauch abgeschaltet werden. Ferner sollten Handys möglichst nicht in Räumen mit abschirmenden Eigenschaften, wie dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, benutzt werden. Auch wird die Einführung von handyfreien Zonen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden empfohlen.

• Die Ärztekammer Hamburg empfahl 2013, dass Kinder unter zehn Jahren anstelle von Mobiltelefonen Festnetz nutzen sollten, wann immer dies möglich ist.

• Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit rät auf seiner Kinderseite im Internet, mit Headset oder Kopfhörer zu telefonieren sowie das Handy nachts nicht in der Nähe des Kopfes abzulegen.

Empfehlungen anderer Länder zur Mobilfunknutzung durch Kinder

Das Parlament in Frankreich verabschiedete Anfang 2015 ein Gesetz zur Reduktion von Funkstrahlung. Darin wird WLAN in Kindergärten und in Vorschulen für Kinder bis drei Jahren verboten sowie für Grundschulen nur zugelassen, wenn es der Unterricht erfordert.

Die nationale Behörde ANSES hat in 2016 empfohlen, dass funkbetriebene Geräte für Kinder wie Mobiltelefone reguliert werden und eine Überprüfung der Richtwerte in Hinblick auf Anwendbarkeit und ausreichenden Schutz für Kinder stattfindet. Für Kinder soll die Funkstrahlung durch Mobiltelefone durch umsichtigen Umgang und Freisprecheinrichtungen reduziert werden.

In 2014 traten zwei Erlasse der Föderalregierung in Belgien mit strengeren Regelungen für Mobiltelefone in Kraft. Der Verkauf und das Inverkehrbringen von Handys für unter Siebenjährige ist ebenso wie entsprechende Werbung im Fernsehen, Radio, Internet und in Printmedien verboten. Generell ist der Handel verpflichtet, den SAR-Wert von Handymodellen beim Verkauf und in der Werbung anzugeben.

• 2015 erklärte das Gesundheitsministerium in Israel20, dass Vorsorge im Hinblick auf Kinder konsequent umzusetzen sei. Es empfiehlt Eltern, die Belastung von Kindern durch Mobiltelefone so weit wie möglich zu verringern, z. B. zu prüfen, ab welchem Alter Kinder diese nutzen dürfen, die Dauer zu reduzieren und grundsätzlich kabelgebundene Kopfhörer oder Lautsprecher zu benutzen.

Hinweise für Eltern

• Mobilfunkgeräte (Smartphones, Tablets und Schnurlostelefone) sollten nicht als Spielzeug für Kleinkinder verwendet werden.

• In Haushalten mit Kleinkindern sollte ein WLAN nach Möglichkeit nicht genutzt werden bzw. ausgeschaltet sein. Nutzen Sie alternativ kabelgebundene Geräte.

• Geräte mit Funkanwendungen sollten bei Nichtgebrauch abgeschaltet sein.

• „Der Abstand ist dein Freund“ als generelle Regel beim Umgang mit hochfrequenten Strahlungsquellen beachten.

• Achten Sie bei Geräten im Haushalt (insbesondere bei neuen TV-Geräten, Stereoanlagen, Computern und dergleichen) auf Möglichkeiten zur Deaktivierung von Funkverbindungen und nutzen Sie diese Möglichkeiten. Schnurlostelefone sollten über eine Regulierung der Sendeleistung und eine automatische Abschaltung bei in der Basisstation aufgelegtem Hörer verfügen.

• Hochfrequente Strahlungsquellen (wie WLAN-Router, Schnurlostelefone) nicht in Kinderzimmern oder in der Nähe von Schlaf- und Daueraufenthaltsplätzen betreiben.

• Nutzung von Smartphones, Schnurlostelefonen oder Tablets in Gegenwart von Kindern so weit wie möglich einschränken und auf Abstand achten. Dieses sollte auch für Kindertagesstätten, Kindergärten etc. gelten.

• Ein eigenes Mobiltelefon ist für Vorschulkinder in der Regel nicht notwendig.

• Geräte mit Internetverbindungen für Kinder, falls nötig, möglichst nur über Kabel nutzen.

• Unterwegs, in Auto, Bus und Bahn, möglichst Offline-Spiele auswählen, da in der Regel aufgrund der schlechten Empfangsqualitäten hohe Sendeleistungen erforderlich sind – daher bei Smartphones die Funktion „Datenverbindungen über Mobilfunk“ deaktivieren.

• Bei WLAN-Routern, Schnurlostelefonen und Babyfonen auf Testberichte und strahlungsarme Blaue Engel Produkte achten (Handy: BioIntitiative fordert Einstufung als ‘Krebs erregend’ – Mediziner besorgt angesichts tödlicher Hirntumore).

Forschungsergebnisse & Veröffentlichungen zur besonderen Sensibilität von Kindern gegenüber elektromagntischen Feldern finden Sie unter der BUND-Broschüre.

Quellen: PublicDomain/diagnose-funk.org am 08.08.2018

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Weltgrößte Tierstudie zu Mobilfunkstrahlung bestätigt Zusammenhang mit Krebs


Forscher des angesehenen italienischen Ramazzini-Instituts (RI) gaben bekannt, dass eine statistisch signifikante Anzahl von Labortieren in einer groß angelegten Lebenszeitstudie über die Strahlung von Mobilfunktürmen an Krebs erkrankten. Eine weitere Studie im Rahmen des amerikanischen National Toxicology Program (NTP) mit wesentlich stärkerer Handy-Hochfrequenzstrahlung ergab, dass der Höchstdosis ausgesetzte Rattenmännchen an derselben seltenen Krebsart – einem Schwannom des Herzens – erkrankten. Bei der Ramazzini-Studie wurden ähnliche Tumoren und zusätzlich bösartige Gehirntumoren bei Rattenweibchen gefunden.

„Die Ergebnisse der beiden Studien rechtfertigen die Forderung an die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), ihre Erkenntnisse zum kanzerogenen Potenzial von Hochfrequenzstrahlung bei Menschen neu zu überdenken und einzustufen“, sagt Dr. Fiorella Belpoggi, die Studienautorin und Forschungsleiterin am RI.

Bei der Ramazzini-Studie wurden 2.448 Sprague-Dawley-Laborratten vom vorgeburtlichen Leben bis zum natürlichen Tod 19 Stunden täglich der Umgebungsstrahlung von Mobilfunkturm-Antennen ausgesetzt. „Die in der Studie des RI verwendeten Strahlungspegel lagen unter den von der US-Regierungsbehörde FCC [Federal Communications Commission] festgesetzten Grenzwerten“, erläutert Dr. Ronald Melnick, der für das Design der NTP-Studie verantwortlich zeichnete. „Das heißt, dass Menschen von Gesetz wegen einer Strahlung ausgesetzt werden dürfen, die bei Tieren zu Krebserkrankungen führt. Da die Resultate unserer Studie mit den italienischen konsistent sind, handelt es sich eindeutig um ein wissenschaftlich reproduzierbares Ergebnis.“

Nicht nur Melnick, sondern auch andere prominente Forscher aus mehreren Ländern fordern nun von ihren Regierungen, Hochfrequenzstrahlung als krebsfördernd einzustufen. „Die Studie gibt Anlass zur Sorge, dass schon ein Wohnort in der Nähe eines Mobilfunkturms eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt“, sagt Dr. David Carpenter, der ehemalige Dekan der School of Public Health an der University at Albany. „Solche Türme sollten nicht in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern oder Privathäusern errichtet werden. […] Dieses Anliegen ist deshalb so dringend, weil es derzeit Pläne gibt, an sämtlichen Straßen der USA alle 300 Meter kleine 5G-Mobilfunktürme zu errichten.“

Quelle: SBWire.com, 23.03.18, https://tinyurl.com/y93bcmyt

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TA KI