Der Samstagsfilm


 

Frauen verstehen

Die Versicherungsmaklerin Marlene Havemeister (Senta Berger) möchte endlich ganz offiziell einen Schlussstrich unter ihre Ehe mit Paul (Henry Hübchen) ziehen, leben die beiden doch nun schon seit geschlagenen zehn Jahren getrennt, ohne allerdings jemals Scheidungspapiere unterzeichnet zu haben. Da beide auf ihre Weise wieder glücklich geworden sind – Marlene mit ihrem neuen Freund Alexander (Michael Roll) und Paul mit stetig wechselnden Partnerinnen – scheint diesem Schritt eigentlich nichts mehr im Wege zu stehen. Doch kommt ihr Vorstoß zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Paul ist mal wieder bei einer seiner Liebschaften rausgeflogen und beschließt daher, in die gemeinsame Wohnung zurückzuziehen, die Marlene eigentlich gerade verkaufen will. Während Paul im Zuge dessen seiner Frau wieder schöne Augen macht und beim Hinauszögern der Scheidung sogar das Gesetz auf seiner Seite hat, setzt Marlene fortan alles daran, die offizielle Trennung durchzudrücken, um endlich Alexander heiraten zu können.

Gruß an die Sehenden

TA KI

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Der Samstagsfilm


Der Wundermann

Der Komiker und Revuestar Buzzy Bellows ist Kronzeuge im Mordprozess gegen den Gangsterboss Ted Grand Jackson, doch er lehnt jeglichen Polizeischutz ab, da es seinem Image schaden würde. Das erweist sich als fataler Fehler. Kaum wird Ted auf Kaution freigelassen hat er nichts besseres zu tun, als den lästigen Zeugen aus dem Weg zu schaffen. Er wähnt sich nun sicher vor einer Verurteilung. Niemand ahnt jedoch, dass Buzzy einen Zwillingsbruder hat : Edwin Dingle ist ein schüchterner Bücherwurm, der zurückgezogen lebt und nicht leicht aus der Reserve zu locken ist. Er zweifelt an seinem Verstand, als ihm der Geist seines toten Bruders erscheint. Da noch keiner sein Verschwinden bemerkt hat erwartet Buzzy von Edwin, dass dieser in seine Rolle schlüpft. Als dieser sich weigert, lässt ihm Buzzy jedoch keine andere Wahl, und zwingt Edwin durch seine Geister Magie ihm zu gehorchen und schlüpft gar in dessen Körper. Das führt zu vielen amüsanten Verwicklungen…

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Gruß an die Sehenden

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TA KI

Der Film vorm Feiertag


„I“ wie Ikarus

Der Film beginnt mit dem Zitat: „Diese Geschichte ist vollkommen wahr, weil ich sie von Anfang bis Ende erfunden habe“ des französischen Künstlers Boris Vian. 1977: Kurz vor dem Antritt seiner zweiten Amtszeit wird Staatspräsident Jary in seinem Wagen von Unbekannten erschossen. Die mit der Aufklärung betraute Untersuchungskommission kommt bei ihren langwierigen, fast ein Jahr dauernden Ermittlungen zu dem Schluß, dass Jary von einem Einzeltäter namens Karl Eric Daslow (ein Anagramm für Oswald) ermordet worden sei. Der ebenfalls der Kommission angehörende Generalstaatsanwalt Volney weigert sich im Gegensatz zu seinen Kollegen, die Schlußfolgerungen der Kommission zu unterschreiben, wonach Daslow ein paranoider Einzelgänger sei, der sich im Anschluß an die Tat das Leben genommen habe. Eine Regelung sieht vor, daß, wenn ein Mitglied der Kommission Zweifel an dem Ergebnis haben sollte, dieses die Untersuchungen von vorne beginnen kann. Volney fragt den Vorsitzenden öffentlich, ob er zu Beginn der Ermittlungen die Bitte von oberster staatlicher Stelle erhalten habe, dafür zu sorgen, daß die Einzeltätertheorie bestätigt werde. Volney hatte keinerlei Beweise dafür, lag aber richtig. Der Vorsitzende der Kommission gibt, peinlich berührt, zu, daß eine solche Bitte an ihn herangetragen wurde, er dieser aber nicht willentlich entsprochen habe.
Volney nimmt mit seinem Team die Ermittlungen wieder auf. Sehr schnell stoßen Volney und seine Mitarbeiter auf Ungereimtheiten. Im Zusammenhang mit der Untersuchung wurden Beweise gefälscht, Zeugen nicht angehört, eine wichtige Autopsie nicht vorgenommen, Falschaussagen getätigt und unbequeme Augenzeugen ermordet. Volney erkennt in einem Amateurfilm, daß es einen zweiten Schützen neben Daslow gab. Parallel zu der Handlung um Volney erfährt man, daß der zweite Schütze von seinen ehemaligen Auftraggebern ermordet wurde. Volney spricht mit einem Psychologen über Daslow, der an einem Experiment teilnahm, das dem „Milgram-Experiment“ entsprach: Hierbei wird getestet, ob normale Staatsbürger zur Anwendung von Folter bereit sind, wenn eine wissenschaftliche oder staatliche Autorität sie dazu auffordert und die Verantwortung dafür übernimmt.
Volney erkennt, daß in das Mordkomplott Profikiller und Figuren aus dem organisierten Verbrechen involviert sind, die ihrerseits Unterstützung durch den eigenen Geheimdienst erfahren haben. Eine wichtige Rolle muß der Attentäter und Saboteur de Palma gespielt haben, der auch hinter der Ermordung unbequemer ausländischer Staatsfeinde steckte. Weiterhin erfährt er von der Operation „I wie Ikarus“. Volney entdeckt, daß der Geheimdienst bzw. eine Organisation innerhalb des Geheimdienstes seines Landes in staatsterroristische Aktivitäten verwickelt ist. Staatspräsident Jary hatte seinerzeit angekündigt, die Macht der Geheimdienste zu beschränken. Bei Recherchen, was unter der Operation „I wie Ikarus“ geschehen soll, ruft er seine Lebensgefährtin an, die ihm eine Interpretation zu Ikarus gibt: Wenn die Sonne als Symbol der Wahrheit genommen wird, so habe Ikarus seine Flügel verloren, weil er der absoluten Wahrheit zu nahe gekommen sei. – In diesem Moment wird Volney von einem Scharfschützen in seinem Büro erschossen.

Land: Frankreich/Italien 1979 – Regie: Henri Verneuil – Drehbuch: Henri Verneuil, Didier Decoin – Musik: Ennio Morricone – Yves Montand (Henri Volney), Jacques Sereys (Richard Mallory), Jean Négroni (Carlos de Palma), Didier Sauvegrain (Karl Eric Daslow), Michel Albertini (Luigi Lacosta), Roland Amstutz (Gregory), Jean-Pierre Bagot (Michaël Mix), Michel Etcheverry (Heiniger), Jean-François Garreaud (Vernon Calbert), Brigitte Lahaie (Ursula Hoffman), Maurice Bénichou (Robert Sanio), Pierre Vernier (Charly Feruda).

…danke an Traugott Ickeroth

Gruß an alle Sehenden

TA KI

Der Film vorm Feiertag


Another Earth

Nahe dem Polarstern ist ein neuer, womöglich bewohnter Planet am Firmament aufgetaucht. Am gleichen Tag erfährt Rhoda Williams, dass sie zum Studium am Massachusetts Institute of Technology zugelassen wurde, und feiert ausgelassen mit ihren Schulkameraden. Sie fährt angetrunken nach Hause, abgelenkt von dem neuen Himmelskörper, und rammt einen anderen Wagen. Der Musikprofessor John Burroughs, der Fahrer, überlebt schwer verletzt, seine schwangere Frau und sein Sohn kommen ums Leben. Rhoda wird zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Während Rhodas Haft nähert sich der unbekannte Planet der Erde. Weil er der Erde wie ein Spiegelbild gleicht, erhält er den Namen „Erde 2“. Die Firma United Space Ventures bereitet einen Flug zu „Erde 2“ vor. Ein Teilnehmerplatz wird in den Medien verlost, die Bewerber müssen lediglich in 500 Worten beschreiben, warum sie ihrer Meinung nach die Teilnahme am Flug verdienen.

Nach ihrer Entlassung nimmt Rhoda statt einer ihren Fähigkeiten entsprechenden Anstellung eine Stelle als Hausmeisterin an. Von Schuldgefühlen geplagt, sucht sie den Kontakt zu John Burroughs, der nicht mehr arbeitsfähig und auf Medikamente angewiesen ist und seinen Schmerz im Alkohol ertränkt. Statt sich zu erkennen zu geben, gibt sie sich als Vertreterin einer Putzfirma aus. Von nun an erscheint sie einmal in der Woche in seinem Haus, um dieses sauber zu halten. Allmählich entwickelt sich erst ein vorsichtiges Vertrauensverhältnis, dann eine zarte Liebesbeziehung zwischen Rhoda und dem Witwer. In der Hoffnung auf eine zweite Chance auf einer anderen Welt nimmt Rhoda an dem Wettbewerb zur Reise nach „Erde 2“ teil.

Rhoda erfährt, dass die Wahl auf sie als Raumflugteilnehmerin gefallen ist. John bittet sie, nicht mitzufliegen; daraufhin gesteht sie ihm, dass sie die Frau ist, die seine Familie tötete. John, enttäuscht und wütend, fordert sie zum Verlassen seines Hauses auf. Währenddessen hat ein Wissenschaftler die Theorie aufgestellt, dass „Erde 2“ eine exakte, aber auch eine leicht abweichende Spiegelung der Erde sein könnte, auf der manche Ereignisse einen anderen Weg eingeschlagen haben. Rhoda schenkt John ihr Flugticket, weil auf der alternativen Welt seine Familie vielleicht noch am Leben ist. John akzeptiert das Geschenk und schließt sich dem Raumflug an.

Vier Monate später: Rhoda kehrt von der Arbeit zurück. Vor ihrem Wohnhaus steht eine junge Frau, die ihr äußerlich perfektes Ebenbild ist. Es ist Rhoda von der Parallelerde, die dort den Raumflug selbst angetreten hat.

Gruß an die Eiersucher

TA KI

Der Samstagsfilm


Der göttliche Mr. Faber

Jeder möchte Arlen Faber kennenlernen, da er der weltbekannte Autor des weltweit meistverkauften spirituellen Buches „Me and God“ ist. Allerdings möchte der launische und miesepeterische Arlen einfach nur allein gelassen werden. Außerdem möchte er so weit wie möglich seine Identität geheim halten. Doch auf einmal stellt Arlen fest, dass man sich vor der Welt gut verschließen kann, jedoch auch als Einsiedler die Welt ab und zu braucht. So treibt ihn eine Rückenverletzung zur Chiropraktikerin und zur alleinerziehenden Mutter Elizabeth, die es mit ihrer Fürsorge für ihren Sohn übertreibt. In der Folge verrät ein Zusteller dem in Schwierigkeiten geratenen Buchladenbesitzer Kris Lucas die Adresse von Arlens und so kommt es dazu, das Kris für Arlens weise Worte den Büchern entnimmt, die dieser nicht mehr haben will. Zunächst scheint alles perfekt zu verlaufen. Arlen verliebt sich in Elizabeth und freundet sich sogar mit ihrem schüchternen Sohn Alex an. Doch nach und nach verfällt Arlens perfekte Welt, weil er sich doch der Wahrheit zu stellen hat und er doch nicht alle Antworten auf die entstandenen Fragen kennt.

Gruß an die Antwortgeber

TA KI

Der Samstagsfilm


Die Zeitmaschine

Am Silvesterabend des Jahres 1899 eröffnet der Wissenschaftler George seinen Freunden, die bei ihm zu Gast sind, dass er eine Zeitmaschine erfunden habe. Als diese ungläubig reagieren, lässt er vor ihren Augen ein verkleinertes Modell seiner Maschine in die Zukunft reisen, was seine Gäste jedoch als Trick abtun. Einer der Anwesenden, Filby, warnt George davor, zu viel zu wagen.

Nachdem seine Besucher ihn verlassen haben, geht George in das Laboratorium seines Hauses und begibt sich in seiner Zeitmaschine auf eine Zeitreise in die Zukunft. Bei seinen Zwischenstopps in den Jahren 1917 und 1940 erlebt er die Weltkriege, 1966 gar einen Atomkrieg, und lernt Filbys Sohn kennen, der George mitteilt, dass Filby 1916 im Krieg gefallen sei. Er reist weiter und beschleunigt, Gebäude und ganze Städte zergehen ein ums andere Mal zu Staub. Als er eine einladende Umwelt erkennt, bremst er und hält schließlich am 12. Oktober 802.701, wo er beim Aussteigen aus seiner Maschine eine paradiesisch anmutende Landschaft vorfindet. Eine Gruppe Menschen sitzt am Flussufer und isst Früchte. Als ein Mädchen im Fluss zu ertrinken droht und niemand eingreift, rettet George das Mädchen. Es stellt sich daraufhin als Weena vor. Anschließend versucht George, mit den apathisch reagierenden Bewohnern des Gartens, den Eloi, ins Gespräch zu kommen. Einer der jungen Leute führt George schließlich in eine Bibliothek, wo George allerdings zu seiner Bestürzung feststellen muss, dass die Bücher zu Staub zerfallen sind und sämtliches Wissen der Menschheit verloren gegangen ist.

George will schließlich zu seiner Maschine zurückkehren, muss aber feststellen, dass sie verschwunden ist. Die Spuren, die ihre Kufen im Boden hinterlassen haben, führen in ein tempelartiges Gebäude, gekrönt von einer Art Sphinx. George versucht in das Gebäude einzudringen, scheitert jedoch an den schweren, verschlossenen Toren. Weena erzählt ihm, dass die Morlocks die Maschine in das Gebäude gebracht haben. Sie führt ihm sprechende Ringe, eine Art futuristischer Tonträger, vor, von denen George erfährt, dass die Erde nach einem über 300 Jahre währenden Krieg bakteriell verseucht war und die menschliche Zivilisation sich in zwei Gruppen, die Eloi im Sonnenlicht und die Morlocks unter der Oberfläche, gespalten hat.

Plötzlich ertönt eine Alarmsirene, woraufhin Weena mit den anderen Eloi wie hypnotisiert in das Gebäude läuft. George schafft es, durch einen Luftschacht in die unterirdische Anlage einzudringen. Er findet dort riesige Maschinen sowie Skelette der von den Morlocks verspeisten Eloi vor. Als er Weena mitnehmen will und von der Peitsche eines Morlock getroffen wird, bedroht er die kannibalischen Morlocks mit einer Fackel. Es entwickelt sich ein Handgemenge zwischen George und einigen Morlocks, in das nach einigem Zögern schließlich auch die Eloi eingreifen. Nachdem mehrere Morlocks getötet worden sind, fliehen George und die Eloi durch einen Abluftschacht. Bei der Flucht entzündet George mit seiner Fackel eine Flüssigkeit an der Wand, woraufhin sich ein Feuer in der gesamten unterirdischen Anlage entwickelt. An der Erdoberfläche angekommen, werfen die Eloi trockenes Holz in die Luftschächte, um das Feuer weiter anzufachen und die Morlocks zu töten. Daraufhin explodiert die unterirdische Anlage.

Am nächsten Tag findet George seine Maschine in den brennenden Überresten der Morlock-Anlage wieder. Er kann die Maschine gerade noch in Gang setzen, als ihn überlebende Morlocks angreifen. Als er in seine Zeit zurückgekehrt ist und seinen Freunden von seinen Erlebnissen berichtet, begegnet er Unglauben. George zeigt dem Botaniker Filby eine Blume, die er von Weena als Geschenk erhalten hat. Die Blumengattung ist Filby jedoch unbekannt. Als die Gäste gegangen sind, Filby aber wieder zu George zurückkehrt, muss er feststellen, dass George erneut in die Zukunft gereist ist. Dazu hat er die Zeitmaschine an ihren ursprünglichen Standort zurückgeschoben und drei Bücher aus der Bibliothek mitgenommen, um in der Zukunft zusammen mit Weena eine neue Welt für die Eloi zu erschaffen. Filby und die Haushälterin können nicht mehr feststellen, um welche Bücher es sich handelt.

Gruß an die Quantenphysik

TA KI