Beeren für Leib und Seele


Dieser Artikel  erschien hier bereits am 01.07.2016

Naturgeister erzählen uns über das Wesen der Beeren und ihren Nutzen für unsere Körper und Seelen. Wir blicken für einmal hinter den Vorhang der physischen Welt – damit wir von Neuem schätzen lernen, welchen großen Dienst Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere & Co. uns Menschen leisten.

Aus Sport und Kultur wissen wir: Alles, was leicht und mühelos aussieht, tut dies nur, weil sehr viel Anstrengung und Arbeit dahintersteckt. In der Natur ist es dasselbe: Blätter sprießen scheinbar mühelos jeden Frühling, und ebenso zwangsläufig wird die Blüte zur Frucht. Doch auch hier steckt eine Menge Arbeit dahinter, nur leider wissen das die meisten Menschen nicht mehr. Es ist nicht nur eine Abfolge biochemischer Kettenreaktionen, die uns am Ende den Teller füllt – es braucht die Zusammenarbeit und Hingabe sehr vieler feinstofflicher Wesen, damit ein Grashalm sprießt, eine Buche wächst oder eben ab jedem Frühjahr eine üppige Schale leckerer Beeren unsere Herzen und unsere Körper erfreuen kann. Blicken wir also einmal hinter den Vorhang der physischen Welt – damit wir von Neuem schätzen lernen, welchen großen Dienst Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere & Co. uns Menschen leisten.

Die norddeutsche Baronin Verena Staël von Holstein, gelernte Vermessungstechnikerin und Hydrographin, steht seit vielen Jahren in Kontakt mit verschiedenen Elemental- und Naturgeistern, welche in und um ihre Mühle leben. Schon als Kind waren die Naturgeister, die sie sehen konnte, ihre Spielgefährten. In der Pubertät kommunizierte sie dann mehr auf einer seelischen Ebene mit ihnen, indem sie beispielsweise Gedichte über sie schrieb. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium und ihrem Einzug in die Mühle nahm sie dann bewusst den Kontakt mit ihnen auf.

Sie „spricht“ mit den Naturwesen nicht im wörtlichen Sinn, sondern erfasst das, was sie meinen, in einem übersprachli-chen Begriffsraum, gewissermaßen auf der Ebene der Ideen oder der reinen Begriffe. Sie musste erst durch lange Übung lernen, in diese Ebene hineinzureichen und jene Mitteilungen dann in unser menschliches Deutsch zu übersetzen. „Ich habe also auf dieser höheren Begriffsebene einen Begriff, suche dann das ihm entsprechende Bild und übersetze dann dieses Bild in die Wortbegriffe der Sprache. Diese Begriffe und Ideen sind absolut konkret. Sie haben auch etwas von Logik, denn viele der Naturwesen besitzen etwas streng Logisches.“

Dieses Projekt, sagten die beteiligten Naturgeister einmal, sei von großer Bedeutung, da es wichtig sei, dass die Menschen das Naturreich wieder neu verstehen lernten. Es habe eine nicht weniger als fünfhundertjährige Vorbereitungszeit gehabt. Die „Gespräche“ wurden und werden in den Flensburger Heften publiziert.

Nachfolgend sind ihre Gesprächspartner immer das jeweilige geistige „Ich“ einer Beerenart. Jede einzelne Pflanze ist wie eine Abschnürung dieses großen „Ichs“. Es befindet sich in einem höheren geistigen Bereich und führt die gesamte zu ihm gehörende Spezies. Daher nennt man sie beispielsweise „Die Große Erdbeere“.

Johannisbeeren

Die Johannisbeere hat ihren Namen, weil sie mit zu den ersten Obstsorten gehört, die nach der langen Winter- und Frühlingspause reif wird. Darüber freute man sich früher so sehr, dass man sie dem Heiligen widmete, der in diese Zeit gehört. Ursprünglich kam sie aus Nordwestasien und aus dem Nordosten von Europa in unsere Gegend. In Mitteleuropa kannte man sie höchstwahrscheinlich nicht vor dem Ende des 15. Jahrhunderts. Ihre „Wanderung“ nach Mitteleuropa mag als Zufall erscheinen, wurde jedoch von den Pflanzenwesen angeleitet, entspricht also einem Plan, der auf höheren Ebenen entworfen wurde. „Eigentlich sind meine Büsche anspruchslose Sträucher, die auch auf kargen Böden wachsen und somit auch für die ärmeren Menschen gut anzubauen waren. So wurde es meine Aufgabe, auch den ärmeren Schichten in Mitteleuropa eine früh reifende Frucht zu bringen“, erklärt die Große Johannisbeere. Dass dies um das 15. Jahrhundert geschah, hängt damit zusammen, dass die Wahrnehmungsfähigkeit des mitteleuropäischen Menschen zu dieser Zeit sprunghaft anstieg – was auch den Beginn der Neuzeit markiert.

Anders als die sehr mit dem wässrigen Element verbundene Stachelbeere ist die Johannisbeere vom Luftelement geprägt. Ihre großen, weichen und lappigen Blätter sind ein Hinweis dafür, ebenso die Rispenform ihrer Früchte: Weil das Luftelement überall hindurchgleiten soll, sitzen viele kleine Früchte an einer Rispe, welche die Luft umspielen kann, statt dass nur eine große Frucht ausgebildet wird. Eigentlich ist die Rispe eine einzelne Beere.

„Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere sind sehr heilkräftig, denn durch die enge Zusammenarbeit mit den Sylphen (Luftgeister) wirken sie auf den menschlichen Organismus sehr wohltuend. Allerdings muss man sie vorher trocknen, dann haben sie eine harnreinigende Wirkung, und sie wirken gegen Entzündungen“, erläutert die Große Johannisbeere.

Das Saure in der Johannisbeere hat einen aufweckenden Gestus: „Wenn man das Säuerliche oder auch bittere Nahrung zu sich nimmt, wird man wach. Wer süße Nahrung zu sich nimmt, kann bewusstseinsmäßig leicht etwas wegrutschen. Süßes geht in die Richtung des Träumerischen, Saures öffnet dich so, dass das Ich besser hindurchkommen kann. Es war auch eine der Aufgaben des Johannes, das Wesen des Christus vorzubereiten und erkennbar zu machen. Er hat die Menschen also aufgeweckt.“

Die Schwarze Johannisbeere ist die Mildeste und hat den höchsten Anteil an Vitamin C – dreimal mehr als beispielsweise Zitronen. Da sie auch viele Tannine und Anthocyane enthält, ist sie ein sehr effektiver Radikalenfänger. In dieser Rolle werden ihr Helferkräfte im Kampf gegen Krebs, besonders Leberkrebs zugeschrieben.
Wie in jedem Pflanzenwesen arbeiten auch im Johannisbeerstrauch unzählige Naturwesen verschiedenster Ebenen zusammen, um dem Menschen schließlich eine wohltuende Frucht zu bescheren. Jede kleine Einzelbeere ist von einem Naturwesen beseelt – allerdings ist dieses noch sehr unbewusst. Die Rispe indes besitzt ein bereits bewussteres Wesen, dessen Aufgabe es ist, von der Knospenanlage bis zum Reifwerden der Frucht bzw. ihrer Auflösung den Werdegang der Frucht zu begleiten und zu leiten. Der Strauch selbst wird von einer kleinen Dryade beseelt. Bilden Johannisbeeren – wie früher oft üblich – ganze Hecken, entsteht dadurch auch ein Heckenwesen, welches sich um alle dort wachsenden Sträucher kümmert. Heute, wo Johannisbeeren oft auf Feldern angebaut werden, gibt es auch ein Wesen, welches jedes dieser Felder betreut, ein „Plantagenwesen“. Dies sei schon ziemlich gewaltig. „Selbstverständlich wirken auch die Undinen (Wasser), die Sylphen (Luft) und die Salamander (Feuer) in einem Johannisbeerstrauch mit, genauso wie die Gnomen in der Erde. Dann gibt es die Wesen, die die Blätter gestalten, also die sogenannten Blattwesen, ferner die Blütenwesen und das Holzwesen. […] Mit einem einzelnen Johannisbeerbusch ist also eine ungeheure Wesensfülle verbunden“, erklärt die Große Johannisbeere. „Auf der ätherischen Ebene hat man es mit den Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamandern zu tun – den lebendigen Grundbausteinen der elementaren Welt. Dann gibt es aber
die Ebene des gesamten Strauchwesens, es gibt die Ebene, auf der sich der Strauch in die Landschaft bettet, und letztlich gibt es meine Ebene, die Ebene der Großen Johannisbeere, also die Ebene der geistigen Welt. Und darüber gibt es auch noch die Ebene der Engel der Pflanzen. […] Schaut man vom astralen oder geistigen Plan aus, ist man eher bei den Hirtenwesen, den übergeordneten Wesen; schaut man von der festen oder ätherischen Ebene aus, ist man bei den Grund-Elementarwesen und ihrer jeweiligen Tätigkeit.“

Befragt, welcher Eigenschaften im Menschen die Johannisbeeren entsprächen, antwortet die Große Johannisbeere: „Das Wachwerden an einer einzelnen Frucht, das bewusste Genießen von unkomplizierten Dingen, das sind die Eigenschaften, die sie im Menschen anregen wollen – unabhängig davon, ob es Weiße, Rote oder Schwarze Johannisbeeren sind.“

Himbeeren

Die Himbeere ist eine sehr luftige Dame, die auch eine phänomenale Konzentrationsfähigkeit besitzt. Ziemlich anspruchslos wächst sie fast überall – gerne auch auf Ödflächen (die sie ge­­sunden lässt) – und legt dabei ein beträchtliches Tem-po vor. „Mit unseren Ranken ranken wir uns kriechend durch die Luft und über den Boden. Wenn wir an einen Baum stoßen, wachsen wir nicht weiter, aber wenn es eine freie Fläche gibt, dann ranken wir uns auf sie zu. An diesen Ranken wachsen Beeren, irgendwann fallen sie herunter, und dann wächst dort wieder ein neuer Himbeerstrauch. Auf diese Weise bewegen wir uns direkt über den Boden vorwärts.“

Dabei die Beeren zu verlieren macht ihr gar nichts aus, denn brauchen tut sie sie nicht. Blatt und Blüte stehen ihr viel näher, ohne die kann sie ihre Aufgabe nicht vollbringen. Dass die Himbeere ihre Früchte gerne loswird, zeigt sich auch daran, dass diese so locker auf dem Blütenboden sitzen. „Ich gebe sie locker und freundlich hin“, sagt das Himbeer-Wesen.

Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/beeren-fuer-leib-und-seele

Gruß an die Sehenden

TA KI

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Irrtümer sind nur notwendige Lernprozesse!


Zum ersten Mal schreibe ich einen Text für meinen eben installierten Blog. Ich habe noch nie auf Knopfdruck etwas geschrieben, in sofern ist das eine neue Erfahrung.

Diesen Blog werden vermutlich andere Menschen lesen, als alle, die seit ca. 2004/2005 in meinem Verteiler sind und regelmäßig Rundbriefe von mir erhielten. Diese neuen Leser begrüße ich heute ganz herzlich und alle andere dazu.

Ich möchte ganz Bescheiden mit dem Thema anfangen, das mich seit über 40 Jahre begleitet. Es geht ganz einfach um die „Ernährung“ unserer Zellen, die nicht nur zu unserer Gesundheit beiträgt, sondern vor allem dazu beitragen soll, unsere Schwingung zu erhöhen. (Je industrieller unsere Nahrung, je mehr Zucker, Medikamente usw. desto tiefer sinkt unsere Schwingung.

Das Thema „Gesundheit“ begegnete mir zum ersten Mal 1977 in der Toskana. Ich sah zu, wie eine fast neunzigjährige Frau voller Energie den Berg auf und herunter rannte. Ich war damals 33 Jahre jung, aber ich konnte ihr kaum folgen. Diese alte Dame war fitter als ich.

Bald erfuhr ich, dass sie sich ganz anders ernährte als die Masse. Von da an wurde wach. So fit, so strahlend aussehend, so klar im Kopf wollte auch ich werden und auch lange bleiben. Dafür war ich bereit, meine Lebensgewohnheiten grundsätzlich umzustellen und das bedeutete vor allem meine Ernährung. Da fing für mich ein neuer Lebensabschnitt an.

Vegetarierin/Veganin. Ich lebte 15 Jahre ganz ohne Fleisch und davon 2 Jahre ohne tierische Produkte. Heute hat mich das Leben praktisch gezwungen, Dinge noch einmal anders zu betrachten. Darüber später.

Seit ein paar Jahren vermeide ich bewusst Worte wie „Vegetarisch“ oder „Vegan“. Diese Begriffe tragen die Tendenz in sich, Menschen in zwei Kategorien zu spalten, nämlich in die „Besseren“ und „weniger Besseren“. Spaltung führt automatisch zu Konflikte d. h. zu dem Gegenteil, von dem, was ein Vegan ursprünglich anstrebte, nämlich den Frieden. Nur die Zielgruppe wurde ausgetauscht. Manchen Tiere geht es besser, während ein Teil der Veganer sich mit Vegetariern oder Alles-Esser bekriegen. Wenn man sich das Thema näher anschaut, geht es oft um Rechthaberei und um Steigerung der persönlichen Macht, das, sicherlich unbeabsichtigt, vermittelt: „Ich bin besser als Du!“ Ist das nicht die Basis, die zu Weltkriegen führen? Daher ist ein erneutes Umdenken notwendig.

Seit damals habe verschiedene Ernährungsformen ausprobiert.            1981 machte ich die Ausbildung zur Gesundheitsberaterin in der Lahnsteiner Klinik, bei Dr. med. Bruker. Dort lernten wir nicht nur sich vollwertig zu ernähren. Dieses Wissen machte mich offen für alle Themen des Lebens.                        Die Vollwerternährung habe ich längst ganz hinter mir gelassen. Sie war kein Irrtum, nur eine notwendige Lebens-Erfahrung, wie alles, was wir als Irrtümer bezeichnen.

Momentan bin ich damit beschäftigt ein neues Buch zu schreiben. Darin erzähle ich meine viele Abenteuer und biete den Lesern verschiedene Sichtweise an. Wichtig ist für mich Folgendes zu verinnerlichen: „Irrtümer sind notwendige Lernprozesse!“ Es ist besser viele Irrtümer (Erfahrungen) zu sammeln, als auf sein Recht zu pochen und stehen zu bleiben!

Alle meine Erfahrungen, egal welcher Art, waren, im wahrsten Sinne des Wortes, ein echtes Abenteuer. Und wie es sich zu einem Abenteuer gehört, gab es Momente des Glücks und Momente, der Verzweiflung. Genau das fördert die innere Reife. Wichtig ist dabei, seine innere Stimme zu folgen.

In der Schule haben wir, Weißgott, was alles gelernt, doch das Wichtigste: Auf natürliche Weise, körperlich und psychisch gesund zu bleiben und seiner inneren Stimme zu folgen, dieses verlorene Wissen müssen wir uns heute, nach und nach, zurück holen. Das ist ein wichtiger Anteil, denn die Wahrheit erhöht unsere Schwingung und eine erhöhte Schwingung ist der Hauptfaktor, um in unserem heutigen verwirrten System – trotz alldem –  sich glücklich zu fühlen.

Quelle

 

Jamila Peiter

Gesundheits- und Lebensberatung, (Coach),
Seminarleiterin, Yogalehrerin und Autorin.

 

Ich bin Jahrgang 44 und habe mich zum ersten Mal im Jahre 1977 bewusst mit dem Thema „Gesundheit“ auseinandergesetzt. Von da an kam alles ins Rollen.

1980/81 Ausbildung zur Gesundheitsberaterin/GGB. Danach folgten unzählige Kurse im In- und Ausland. Als Seminarleiterin und Autorin war ich in den 80er und 90er Jahren in ganz Deutschland und auch in Österreich und der Schweiz tätig.

1998/99 machte mir meine Seele ein wertvolles Geschenk in Form einer schweren Erkrankung. Diese bewältigte ich jedoch ohne schulmedizinische Hilfe. Von da an kippte mein Leben – wieder einmal – vollkommen um. Ich fing an das Leben und das menschliche Verhalten in der Tiefe zu studieren und ging zunehmend verschiedenen Fragen nach, u. a. solche wie:

  • Warum braucht der Mensch immer mehr Macht?
  • Wo kommt das her, dass wir oft versuchen, Andere für unsere Pannen verantwortlich zu machen?
  • Warum lassen wir es zu, in einer Welt zu leben, in der die Einen auf Kosten der Anderen leben?
  • Warum unterstützen wir mit unseren Kassenbeiträgen ein Gesundheitssystem, mit welchem wir nicht einverstanden sind, da es uns krank und arm macht?
  • In welche illusorische Welt haben wir uns verstrickt?
  • Wo kommen wir wirklich her, wohin steuern wir und was ist unsere wahre Natur?

Kurz: Wie kommen wir – im Hier und Jetzt – konkret aus diesem Teufelskreis heraus?

„Wahrheit ist ein kosten- loser Luxus, den sich heute kaum einer traut zu gönnen.“

Im Laufe der Jahre kam ich zu dem Schluss: „Wir leben in einer Illusion. Nichts von dem, was uns von Kindheit an erzählt wird, stimmt nur annähernd. Jedoch hat alles seinen Sinn. Die einen spielen die Rolle der Machthaber, die anderen, die dazu passende Opfer-Rolle, denn es gibt keine Täter ohne freiwillige, wenn auch unbewusste, Opfer. Gelegentlich tauschen wir unsere Rolle aus.“
Es liegt an uns aufzuwachen und zu erkennen, in welcher Welt wir leben und dass wir infolgedessen unser Bewusstsein weiter entwickeln. Die Machthaber sind unsere wahren Freunde, praktisch unsere Retter, SIE sind es, die uns dazu motivieren, uns zu verändern. So gesehen ist das Leben voller Geschenke! Den Zusammenhang „Leid = Geschenk“ so weit zu erkennen und danach zu leben, dürfte eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben sein und auch die Motivation dazu, nach unserem wahren Ursprung zu forschen. Erst dann hat das Leben einen Sinn und macht dementsprechend viel Freude.

Quelle

Gruß an Jamila, Sie sprechen mir aus der Seele- danke dafür

TA KI

 

Johannisbeere


Johannisbeeren tragen ihren Namen aufgrund ihrer Reifezeit, die um den Johannistag am 24. Juni beginnt.

Einige Früchte des heimischen Gartens sind besonders gesund. So auch die Johannisbeeren deren Saison Ende Juni beginnt. Johannisbeeren haben einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt als beispielsweise Zitronen und lassen sich zu zahlreichen Köstlichkeiten verarbeiten, so der Hinweis des Verbraucherinformationsdienstes „aid“.

Wenn es nach der Gesundheit geht, erfreuen sich sich die Johannisbeeren hierzulande zu unrecht einer deutlich geringeren Beliebtheit, als anderes Saisonobst wie beispielsweise Erdbeeren oder Kirschen. Sie enthalten besonders viel Vitamin-C und liefern wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Magnesium. Ende des Monats beginnt die Johannisbeer-Saison.

Johannisbeeren mit leicht säuerlich-herbem Aroma


Johannisbeeren tragen ihren Namen aufgrund ihrer Reifezeit, die um den Johannistag am 24. Juni beginnt. Von da an können bis Ende August die roten, schwarzen oder weißen Früchte auch hierzulande geerntet werden, so die Auskunft in dem Saisonkalender des Verbraucherinformationsdienstes aid auf der Internetseite „www.was-wir-essen.de“. Geschmacklich zeichnen sich die Johannisbeeren durch ihr leicht säuerlich-herbes Aroma aus, wobei allerdings die hellen Johannisbeeren etwas milder sind als die roten. Für die Zubereitung empfiehlt der aid zum Beispiel Obstsalate oder Quarkspeisen. Aber auch als Tortenbelag, Zutat für Rote Grütze, Konfitüre, Fruchtgetränke, Liköre oder Weine sind die Johannisbeeren laut Angaben des Verbraucherinformationsdienstes hervorragend geeignet.

Johannisbeeren mit zahlreichen Positiveffekten für die Gesundheit


Die Johannisbeeren enthalten mit circa 177 bis 189 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Frucht eine mehr als dreifach so hohe Konzentration an Vitamin C wie Zitronen (rund 50 Milligramm je 100 Gramm). Das Vitamin C entfaltet zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit, wobei im Zusammenspiel mit den ebenfalls in Johannisbeeren enthaltenen Phenolsäuren und Flavonoide auch der Ablagerung von Cholesterin an den Arterienwänden vorgebeugt und so das Risiko von Bluthochdruck und Herzinfarkten reduziert werden kann. Zudem verfügen die Johannisbeeren über einen relativ hohen Anteil von Ballaststoffen, die ebenfalls zu Senkung des Cholesterinspiegels beitragen und die Verdauung fördern. Die Johannisbeer-Saison sollte daher genutzt werden, um nicht nur dem Gaumen sondern auch dem Körper etwas Gutes zu tun. Damit dem Genuss nichts im Wege steht, sind die Früchte am besten frisch zu verzehren. Im Kühlschrank könne die Johannisbeeren allerdings auch ein paar Tage gelagert bleiben, wobei die Beeren jedoch nicht von den sogenannten Rispen getrennt werden sollten. Unmittelbar vor dem Verzehr lassen sich die Beeren relativ einfach mit der Gabel von den Rispen trennen und können anschließend gewaschen und zubereitet werden. (fp)

Quelle

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Gruß an Besseresser

TA KI

Kirschen


Sommerzeit ist Kirschenzeit! Das heißt Kirschen essen an der frischen Luft bei Sonnenschein. Während im April und Mai noch die blühenden Kirschbäume mit ihrem Anblick verzaubern, gibt es in der Kirschen-Erntezeit zwischen Juni und August die reifen, saftigen Vitaminbomben überall zu kaufen. Leckere Kirschen-Rezepte stehen hoch im Kurs. Ob als Marmelade, Kompott, Saft, Schnaps, im Kuchen, mit Zucker veredelt, gekocht zu Waffeln oder einfach nur roh und frisch vom Baum – Kirschen schmecken nicht nur köstlich süß, sondern sind auch noch gesund, fettarm und voller Vitamine.

Kirschen: Kalorien und Nährstoffe

Kalorien stecken hingegen kaum in Kirschen: 100 Gramm Sauerkirschen haben gerade einmal 22 Kilokalorien, Süßkirschen 52 Kilokalorien.

Unter der Haut der Kirschen steckt viel Gesundes. Folgende Nährstoffe zeichnen Kirschen besonders aus:

  • B-Vitamine
  • C-Vitamine
  • Folsäure
  • Eisen
  • Kalium
  • Calcium
  • Magnesium

Außerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken.

Lagerung und Verzehr von Kirschen

Kirschen reifen nicht nach, daher werden sie zur Erntezeit reif gepflückt, verkauft und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden. Zwei bis drei Tage halten sie sich im Kühlschrank, dann werden sie braun und ungenießbar.

Vor dem Essen sollten die Kirschen in stehendem Wasser vorsichtig gewaschen werden, da die dünne Haut unter dem fließendem Wasserstrahl schnell aufplatzt.

Mit Kirschen kein Wasser trinken – stimmt das?

Wer mag, kann zu den Kirschen übrigens problemlos Wasser trinken. Das alte Gerücht, Kirschen und Wasser würden Bauchschmerzen verursachen, ist mittlerweile längst widerlegt. Bauchweh kriegt höchstens, wer zu viele Kirschen isst, denn wie jedes Obst und Gemüse verursachen sie in großen Mengen Blähungen.

Kirschen: Gesund und rund

Als Steinobst haben Kirschen einen harten, rosinengroßen Kern, der einfach ausgespuckt oder vor dem Verzehr entfernt werden sollte.

Auch hier gibt es haltlose Vorurteile: Angeblich sollte der Kern auf keinen Fall verschluckt werden, da er in einer Ausbuchtung des Darms hängenbleiben könnte. Dies ist nichts anderes als ein Ammenmärchen.

Ebenso die Warnung, beim Zerbeißen des Kerns würde lebensgefährliche Blausäure freigesetzt. In einem Kirschkern steckt zwar etwas Blausäure, jedoch in einer so geringen Dosis, dass sie keinen Einfluss auf unseren Organismus hat.

Kirschkernkissen

Unangenehm könnte das Zerbeißen eines Kirschkerns lediglich für die Zähne werden. Besser ist es da, die ausgespuckten Kerne zu sammeln, in heißem Wasser abzuwaschen und in ein kleines Kissen einzunähen.

Dieses sogenannte Kirschkernkissen kann dann bei Bedarf im Backofen erwärmt oder im Kühlschrank gekühlt werden und so wahlweise als Wärmekissen oder Kühlbeutel Linderung an schmerzenden Stellen verschaffen.

Kirschen eindicken und Kirschen veredeln

Wer seine frischen Kirschen nicht alle auf einmal essen will, kann auch (mit oder ohne Kern) Kirschen einfrieren, einkochen, kandiert veredeln oder Marmelade daraus machen.

Beim Kochen sollte man die Kirschen eindicken, dann schmecken sie besonders gut zu Waffeln oder Vanilleeis.

  1. Dazu die eingelegten Kirschen aus dem Glas in einen Topf geben und drei bis vier Esslöffel vom Kirschsaft zurückbehalten.
  2. Den Kirschen nach Geschmack etwas Zucker und Kirschwasser hinzufügen und aufkochen lassen.
  3. Den aufgehobenen Saft mit ein bis zwei Esslöffeln Speisestärke anrühren, zu den Kirschen geben, umrühren und etwas köcheln lassen.
  4. Die fertige Masse einfach über die Waffeln oder das Eis geben, etwas Puderzucker darüber streuen, fertig. 

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Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

Wasserkrise: Verschwendet und vergiftet


Wasser ist knapp. Warum die Landwirtschaft dennoch ihre wichtigste Ressource weiter gefährdet – und was sich ändern müsste.

Leo Frühschütz

Ohne Wasser wächst nichts. Kein Gemüse, kein Getreide, nicht einmal Gras für die Kühe. Ohne Wasser ist Landwirtschaft nicht möglich. Doch ausgerechnet die Landwirtschaft verursacht viele Wasserkrisen – sie verschwendet und verschmutzt es.

Wassermangel ist in Deutschland kein großes Problem, denn bei uns regnet es viel. Doch in vielen anderen Ländern ist Wasser knapp und Regen gibt es kaum. Damit die Pflanzen gedeihen, leiten Landwirte in Afrika oder Indien viel Wasser aus Flüssen und Grundwasserspeichern auf ihre Felder und Plantagen.

Weltweit fließen 70 Prozent des genutzten Süßwassers in die Landwirtschaft. Die so erzeugten Produkte stehen auch bei uns auf den Tisch oder hängen im Kleiderschrank – samt ihres hohen Wasserverbrauchs und den damit verbundenen negativen Folgen.

Problem 1: Wasserintensiver Landbau in trockenen Regionen

Spürbar werden diese zum Beispiel im südspanischen Almeria. Die Region versorgt ganz Europa in der Winterzeit mit frischem Gemüse. Über 30 000 Hektar erstrecken sich die Gewächshäuser aus Plastikfolien. Das Wasser für die Tomaten, Paprika und Gurken pumpen die Bauern aus zahllosen Brunnen, von denen viele illegal gebohrt wurden (EU-Kommission nutzt Wassermangel in Italien und Spanien für künftige Privatisierung).

Ein Kilogramm Tomaten schluckt 63 Liter Wasser, haben Wissenschaftler der Universität Madrid berechnet. Das ist eine halbe Badewanne voll. „Die Landwirte entnehmen aus dem größten Grundwasserspeicher der Region fast doppelt so viel Wasser, wie sich auf natürlichem Wege neu bildet. Der Grundwasserspiegel ist deshalb in den letzten zehn Jahren an den einzelnen Messpegeln zwischen drei und 20 Meter gefallen“, beschreibt Philipp Wagnitz, Süßwasserexperte bei der Umweltorganisation WWF, die Folgen.

In manchen Gegenden nahe der Küste liege das Grundwasser inzwischen unter dem Meeresspiegel, sodass Meerwasser eindringe und das Grundwasser versalze.

 

Südspanien ist nur ein Beispiel für eine Region mit wenig Wasser aber intensiver Landwirtschaft. Im US-Bundesstaat Kalifornien wachsen 80 Prozent der weltweit verzehrten Mandeln. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anbau­fläche verdoppelt, weil Mandeln so gefragt sind. Doch für jedes Kilogramm Kerne braucht ein Mandelbaum 4500 Liter Wasser, zusätzlich zum Regen.

Eine weitere Pflanze mit hohem Wasserbedarf ist Baumwolle, aus der T-Shirts und Jeans bestehen. In Pakistan, dem viertgrößten Lieferanten der Fasern, werden die Felder mit Wasser aus dem Indus und anderen Flüssen bewässert. Pro Kilogramm Baumwolle sind dafür 5000 Liter Wasser notwendig, haben niederländische Wissenschaftler berechnet.

Wer sich ein neues T-Shirt kauft, hat damit indirekt mehr als 1000 Liter Wasser verbraucht, nur für die Fasern. Der Verbrauch durch Spinnereien und Färberein kommt noch dazu (Trinkwasser in Vittel wird knapp: Wegen Nestlé).

Weltweit lebt etwa ein Viertel der Menschen in Regionen, in denen die Grundwasservorräte schneller von der Landwirtschaft verbraucht werden, als sie sich erneuern, schätzte der kanadische Hydrogeologe Tom Gleeson bereits 2012. Zu den besonders betroffenen Gebieten zählte er Teile Nordchinas und Nordindiens ebenso wie den Iran und das kalifornische Central Valley.

Die Umweltorganisation WWF ist überzeugt, dass sich die Wasserkrisen in Zukunft häufen werden. „Das Bevölkerungswachstum und das Konsumverhalten der Menschen treiben diese Entwicklung voran“, erklärt WWF-Experte Wagnitz. Denn die Menschen und die wachsende Industrie sind auf die selben Wasserreservoire angewiesen, die bereits von der Landwirtschaft leergesaugt werden.

Die seit drei Jahren anhaltende Dürre hat die Wasserreserven der südafrikanischen Metropole Kaptstadt erschöpft. Ab Juni wird dort voraussichtlich kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen.

Sind Tröpfchenbewässerung und Bio-Landbau die Lösung?

Ließe sich die Krise abwenden, wenn die Landwirte das knappe Wasser effizienter nutzen würden? Philipp Wagnitz schüttelt den Kopf: „Die industrielle Landwirtschaft in Almeria nutzt das Wasser mit ihren Tröpfchenbewässerungen extrem effizient.“ Doch werde das eingesparte Wasser dazu benutzt, neue Flächen zu bewässern und die Produktion auszuweiten.

„Das ist ein gefährlicher Kreislauf, der sich in vielen Ländern beobachten lässt.“ Auch Meerwasser-Entsalzungsanlagen, von denen in Almeria inzwischen vier arbeiten, lösen das Problem nicht. Das Wasser sei für den Landwirt sechsmal teurer als Brunnenwasser, sagt Wagnitz. Und es reiche längst nicht für alle.

Ist der Bio-Landbau eine Lösung für die Wasserkrise? „Bio-Pflanzen brauchen genauso viel Wasser wie konventionelle“, sagt Wagnitz trocken. „Und in der EU-Öko-Verordnung ist knappes Wasser kein Thema.“ Deshalb begrüßt er es, dass Bio-Verbände wie Naturland und Bio Suisse den Umgang mit Wasser jetzt in ihre Richtlinien aufgenommen haben.

Einen generellen Vorteil hat Bio allerdings: „Durch die schonendere Bodenbewirtschaftung und den Humusaufbau können ökologisch bewirtschaftete Böden Wasser besser aufnehmen und länger speichern“, erklärt der WWF-Experte. Bei Bio-Baumwolle sieht er den Vorteil, dass sie überwiegend in Gebieten angebaut wird, in denen der natürliche Regen zur Bewässerung ausreicht. Für eine Jeans aus Bio-Baumwolle braucht es also deutlich weniger Grund- oder Flusswasser als für eine konventionelle.

„Essen Sie regional, saisonal, wenig Fleisch und kaufen Sie qualitativ bessere Produkte, die länger halten“, so lautet die Empfehlung des WWF für Verbraucher. Denn Erzeugnisse, die in Deutschland wachsen, müssen nur selten bewässert werden. Beim Fleisch sind es vor allem importierte Futtermittel wie Soja, die viel Wasser schlucken.

Und wer auf langlebige Erzeugnisse setzt, verringert den Wasserverbrauch, weil nicht so schnell neue Produkte hergestellt werden müssen. Doch solange sich das Konsumverhalten nicht ändert, bleibt es für die Landwirte in Almeria wirtschaftlich interessant, in dem regenarmen Gebiet wasserhungrige Erdbeeren und Tomaten anzubauen und nach Deutschland zu exportieren.

Die Politik hat das Problem erkannt und 2017 auf der Berliner Welternährungskonferenz einen Aktionsplan Wasser aufgestellt. Die entscheidenden Schritte gegen Wasserkrisen müssen jedoch vor Ort passieren. Stammt das Wasser zur Bewässerung aus einem Fluss, muss das ganze Flussgebiet betrachtet werden. Denn was im Oberlauf für Bewässerung abgezwackt wird, fehlt den Menschen, die unterhalb leben.

„Politik und Wirtschaft müssen in den jeweiligen Flussgebieten die ökologischen Grenzen erkennen und akzeptieren“, sagt Wagnitz. Dazu braucht es Zahlen, wie viel Wasser zur Verfügung steht und wie viel Grundwasser sich neu bildet. Das verfügbare Wasser muss gerecht auf Landwirtschaft, Bevölkerung und Industrie verteilt werden. Und das von möglicherweise korrupten Regimen oder über Grenzen hinweg, wenn ein Fluss durch mehrere Länder fließt.

Klingt ziemlich unmöglich, ist aber die einzige Chance. „Wenn das ökologische System zusammenbricht, sind die Folgen drastisch: Hunger, Gewalt und verstärkte Migration“, warnt der Wasserexperte (Nestlé und Coca Cola privatisieren größtes Wasserreservoir in Südamerika).

Problem 2: Nitrat und Pestizide verschmutzen das Wasser

Die Landwirtschaft verbraucht nicht nur Wasser, sie verschmutzt es auch mit Pestiziden und überschüssigem Dünger. Verdunstet viel Wasser auf dem Feld, kann der Boden versalzen und unfruchtbar werden. In Entwicklungs- und Schwellenländern sind allerdings die ungeklärten Abwässer, mit denen die schnell wachsenden Städte und Industriebetriebe Flüsse, Seen und Grundwasser verdrecken, das weitaus drängendere Problem.

In Industriestaaten wie Deutschland dagegen werden diese Abwässer gesammelt und gereinigt. Hierzulande ist es die industrielle Landwirtschaft, die das Wasser bedroht.

In den Ställen fällt weit mehr Gülle an als die Landwirte für ihre Wiesen und Äcker gebrauchen können. Das überschüssige Nitrat sickert ungenutzt in den Boden. „Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 Milligramm je Liter“, warnt das Umweltbundesamt (UBA). Am höchsten sind die Belastungen in Regionen mit viel Massentierhaltung und dort, wo viel Mais für Biogasanlagen angebaut wird.

Bisher schaffen es die Wasserversorger noch, den Nitratwert einzuhalten, indem sie Brunnen verlagern und vertiefen oder belastetes mit unbelastetem Wasser mischen. Müssten sie die Nährstoffe mit technischen Mitteln aus dem Grundwasser entfernen, würde das so behandelte Trinkwasser um gut ein Drittel teurer, hat das UBA errechnet.

Mit der Gülle gelangen auch Antibiotika aus der Massentierhaltung auf den Acker. Im oberflächennahen Grundwasser hat das UBA schon Spuren der Wirkstoffe nachgewiesen, im Trinkwasser bisher noch nicht. Auch Bakterien aus Tierställen, gegen die keine Antibiotika mehr wirken, haben Wissenschaftler inzwischen gefunden: in Bächen, Flüssen und Badeseen.

Zwar haben sich Bundesregierung und Bundesländer im vergangenen Jahr auf strengere Regeln für die Ausbringung von Dünger geeinigt. Doch Umweltverbände und Wasserversorger bezweifeln, dass sich die Lage dadurch verbessert.

Was nachweislich hilft, ist der Öko-Landbau. Ein Bio-Betrieb darf nur so viele Tiere halten, dass seine Wiesen und Äcker ausreichen, um die von den Tieren produzierte Gülle als Dünger aufzunehmen. Weil Bio-Bauern auf Mineraldünger verzichten, fällt bei ihnen eine bedeutende Stickstoffquelle weg, die Böden und Gewässer zusätzlich belastet. Manches Wasserwerk wurde deshalb selbst zum Bio-Betrieb: Der Bio-Hof Bakenhus bei Bremen zum Beispiel gehört dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband. Dessen Motto: „Sauberes Wasser – natürlich von uns.“

Zahlen und Fakten: Unser Wasserfußabdruck

121 Liter Wasser täglich verbraucht jede Person in Deutschland im Schnitt für Duschen, Kochen und Wäsche waschen.

Weitaus mehr Wasser benötigt die Herstellung der Produkte, die wir kaufen, wie Lebensmittel, Kleidung oder Elektrogeräte. Insgesamt kommen dabei pro Kopf 3900 Liter täglich zusammen, haben Wissenschaftler des Water Foodprint Network berechnet.

Da steckt der Wasserverbrauch der chinesischen Smartphone-Fabrik ebenso drin wie das Wasser, mit dem die Baumwolle für die Jeans bewässert wurde oder die Datteln aus Marokko. Weil diese Wassermengen nicht sichtbar sind, werden sie als „virtuelles Wasser“ bezeichnet.

Mehr als die Hälfte davon stammt nicht aus Deutschland, sondern wird mit den Gütern quasi importiert. Externer Wasserfußabdruck heißt das dann. Überspitzt gesagt: Wir Deutschen „trinken“ den Menschen anderswo das Wasser weg.

Allerdings ist ein hoher Wasserfußabdruck bei Lebensmitteln nur ein Problem, wenn bewässert wird. Kaffee zum Beispiel hat einen Abdruck von 140 Liter je Tasse, doch das meiste davon ist Regen.

Quellen: PublicDomain/http://schrotundkorn.de am 29.05.2018
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Quelle

Gruß an die Erkennenden

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TA KI

Wildkräuter im Juni


Wildkräuter im Juni – die Knoblauchsrauke, das Mädesüß und der Sauerampfer

Wildkräuter im Juni - Knoblauchsrauke, Mädesüß, Sauerampfer
Wildkräuter im Juni – Knoblauchsrauke, Mädesüß, Sauerampfer

Der Juni hält nicht nur die Sonnenwende auf der nördlichen Halbkugel für uns bereit, sondern auch viele Kräuter, die jetzt geerntet werden können. Heute stellen wir die Knoblauchsrauke, das Mädesüß und den Sauerampfer vor.

Die Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke ist reich an ätherischen Ölen
Die Knoblauchsrauke ist reich an ätherischen Ölen

Die Knoblauchsrauke, auch Lauchkraut genannt, kann zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch wachsen. Ihren Namen verdankt sie ihrem stark an Knoblauch erinnernden Geruch. Die Wildkräuterpflanze wächst bevorzugt an Waldrändern, in Wäldern und auf Waldlichtungen. Sie bevorzugt den Schatten. Ab Ende Mai bis Ende Juli können die Blätter der Pflanze für die Verwendung in der Küche gesammelt werden. In der Blütezeit ist das Sammeln ebenfalls möglich. Allerdings sind die Blätter dann nicht so reich an hochwertigen Inhaltsstoffen. Eine direkte und frische Verwendung nach dem Sammeln ist empfehlenswert. Die Blätter der Knoblauchsrauke verlieren schnell an Inhaltsstoffen, wenn sie getrocknet oder gelagert werden.

Die Knoblauchsrauke ist reich an ätherischen Ölen, Gerbstoffen, Glykosiden und Schwefelverbindungen. Sie wirkt entzündungshemmend, harntreibend und immunsteigernd. Ein Tee, der aus den Stängeln und Blättern aufgebrüht wird, kann juckende Ekzeme lindern, wenn er für äußerliche Umschläge verwendet wird. Blätter und Wurzeln der Pflanze finden in der Küche eine schmackhafte Verwendung. Der Geschmack der Blätter ist mildwürzig, aber nicht so intensiv wie Knoblauch, die Wurzeln erinnern an Meerrettich (und können auch so zubereitet werden). Beliebt sind die Pflanzenteile als Zugabe für frische Salate, Suppen, Saucen, Pesto, Kräuterquark oder Pastafüllungen.

Das Mädesüß

Mädesüß gedeiht am besten auf feuchten Waldwiesen
Mädesüß gedeiht am besten auf feuchten Waldwiesen

Mädesüß ist eine Pflanze der Gattung Rosacea (Rosengewächse). Sie wird zwischen 50 und 100 Zentimeter groß. Zwischen Juni und September können die weißen Doldenblüten gesammelt werden, die optisch ein wenig an Holunderblüten erinnern. Sie duften angenehm süß, fast wie Honig. Der auffallende Geruch der Blütendolden ist verantwortlich für den wohlklingenden Namen. Mädesüß gedeiht am besten in Randsümpfen, auf feuchten Waldwiesen und Wiesen, sowie in direkter Nähe von Wassergräben. Mädesüß wächst in sonnigen oder halbschattigen Lagen. Direkt in der Blütezeit werden die Blütendolden gesammelt. Zum Trocknen werden die Stängel mit den milchig weißen Dolden zu einem Strauß gebunden und an einem gut durchlüfteten, schattigen Ort aufgehängt. Sobald die Blüten und Stängel richtig durchgetrocknet sind, werden die Dolden von den Stielen getrennt und in einer dunklen Dose trocken aufbewahrt.

Die Pflanze enthält natürliche Salicylsäure und Glykoside. Traditionell wird aus den Blüten ein Tee gekocht, der schmerzlindernd, antirheumatisch, blutstillend, schweißtreibend, zusammenziehend, harntreibend und reinigend wirkt. Aufgrund seines Gehalts an natürlicher Salicylsäure wird der Tee gerne bei beginnenden Erkältungskrankheiten getrunken. Äußerlich kann der Teesud für Packungen und Auflagen verwendet werden, wenn geschwollene oder schmerzende Gelenke therapiert werden sollen. Wie aus Holunderblüten auch, können die Blütendolden von Mädesüß für die Zubereitung von einem schmackhaften Sirup verwendet werden. Ein heilsamer Erkältungstee kann mit dem Sirup gesüßt und zusätzlich angereichert werden.

Der Sauerampfer

Sauerampfer kann von Ende Mai bis Ende August gesammelt werden
Sauerampfer kann von Ende Mai bis Ende August gesammelt werden

Sauerampfer gehört wohl zu den bekanntesten essbaren Wildkräutern. Zahlreiche Rezepte rund um die Kräuterpflanze finden sich in traditionellen Rezeptsammlungen. Die Wildkräuterpflanze, die botanisch gesehen zur Familie der Knöterichgewächse gehört, ist in der Natur häufig anzutreffen. Sie kann von Ende Mai bis Ende August gesammelt werden. Ihren Namen verdankt die Kräuterpflanze ihrem säuerlichen Geschmack. Sie wächst an Wegrändern und auf Wiesen (nährstoffreiche und wilde Wiesen). Der saure Geschmack ist auf einen recht hohen Anteil von Oxalsäure und Vitamin C zurückzuführen. Aufgrund der Oxalsäure sollten die Kräuter nicht zu häufig Verwendung in der Küche finden. Vor allem nicht von Menschen, die unter Nierenproblemen leiden. Für kleine Kinder kann ein häufiger Genuss ebenfalls schädlich sein. Die calciumbindende Wirkung der Oxalsäure kann gemindert werden, wenn das Kochwasser nach dem Garen weggeschüttet wird, und calciumhaltige Lebensmittel (z. B. Milchprodukte) gleichzeitig konsumiert werden.

Sauerampfer regt die Verdauung an, steigert die Lebertätigkeit, ist reich an Eisen und beugt Müdigkeit und Erschöpfung vor. Er steigert das Immunsystem und wirkt harntreibend und blutreinigend. Die Blätter können nicht nur für die Zubereitung von Suppen, Sauce oder Gemüse verwendet werden, sondern auch getrocknet als Tee. 4 EL zerkleinerter, frischer Sauerampfer (1 EL getrocknete Blätter) werden in einen Liter Wasser gegeben und aufgekocht. Der Sud sollte etwa 5 Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird. Nach dem Auskühlen kann der Sauerampfersud zur Hautreinigung verwendet werden und zur Therapie von Hautunreinheiten – wie Pickel oder Akne.
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Quelle:https://gesunex.de/wildkraeuter-im-juni-knoblauchsrauke-maedesuess-sauerampfer/21677/
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TA KI

Brennnessel


Von wegen Unkraut! In der Naturheilkunde gilt die Brennnessel vielen Eingeweihten als „Königin der Heilpflanzen“. Aber auch kulinarisch lohnt sich die Entdeckung der Pflanze unbedingt.

Kaufen kann man Brennnesseln leider nicht, hier ist selber sammeln angesagt (…)

Das sollten Sie über Brennnessel wissen

Es stimmt, Brennnesseln wachsen und wuchern üppig auch da, wo man sie nicht unbedingt haben möchte. Trotzdem haben sie Besseres verdient als auf dem Abfall zu landen – und ihren Ruf als ungeliebtes Unkraut tragen sie wirklich zu Unrecht. Besonders die ganz jungen Brennnesseln stecken nicht nur voller gesunder Inhaltsstoffe, sondern haben auch kulinarisch einiges zu bieten. So langsam entdecken das immer mehr Gesundheitsbewusste und Genießer – kein Wunder also, dass man inzwischen sogar Brennnesselsamen zum Aussäen im Garten kaufen kann!

Die bis zu 1,50 Meter hoch wachsenden Stauden sind bei vielen auch wegen ihrer besonderen Eigenschaft unbeliebt: Die zahlreichen Härchen an Stängeln und Blättern sorgen beim Berühren für unangenehmes Brennen (daher der Name). Doch dieser unerwünschte Effekt lässt sich leicht vermeiden, wenn Sie beim Ernten Handschuhe tragen. Sobald man junge Brennnesseln gart, verlieren die Härchen aber diese typische Eigenheit.

Saison: Junge Brennnesseln pflückt man am besten von März bis Mai. Dann beginnen die Pflanzen zu blühen und enthalten nicht mehr ganz so viele Wirk- und Aromastoffe. Die beste Zeit zum Ernten der ebenfalls wirkstoffreichen Wurzeln von Brennnessel ist der Herbst.

Herkunft: Die Brennnessel ist seit Tausenden von Jahren in ganz Europa heimisch.

Geschmack: Junge Brennnesseln haben einen kräuterartigen, frischen Geschmack. Ältere Brennnesseln enthalten sehr viel Gerbsäure und schmecken weniger angenehm.

Wie gesund ist eigentlich Brennnessel?

Die Brennnessel trägt nicht umsonst den Titel „Königin der Heilkräuter“ – die Liste ihrer gesundheitlichen Wirkgebiete ist lang: In der Volks- und Naturheilkunde verwendet man Brennnesseln schon seit Jahrtausenden z.B. zur Blutreinigung, gegen Blutarmut, bei Verdauungsstörungen sowie bei Erkrankungen von Niere und Harnwegen. Weitere erprobte Anwendungsgebiete für die Brennnessel sind Beschwerden von Magen, Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse; außerdem Erkrankungen wie Gicht und Rheuma sowie Entzündungen von Mundhöhle. Da Brennnesseln Stoffe enthalten, die die Blutgefäße verengen, gelten sie als wirksames Mittel bei Hämorrhoiden und Blutungen aller Art.

Hauptinhaltsstoffe von Brennnesseln sind neben zellschützenden Flavonoiden auch Gerbstoffe, günstig wirkende organische Säuren, große Mengen an Chlorophyll und die Vitamine A und C. Besonders reich ist Brennnessel außerdem an Kieselsäure, die für schöne Nägel und gesundes Haar sorgt. Mineralstoffe stecken ebenfalls reichlich in Brennnesseln, allen voran das für die Blutbildung so wichtige Eisen: Brennnesselblätter enthalten davon mit rund 4 mg genauso viel wie Spinat.

Brennnessel – gut zu wissen:

Brennnesseln gelten zwar zu Recht als sehr nitratreich: 100 g enthalten etwa 145 mg Nitrat. Grund zur Sorge ist das aber nicht, denn für gesunde Erwachsene sind bis zu 1.300 mg Nitrat am Tag als gesundheitlich unbedenklich. Ein paar Tassen Brennnesseltee oder die Handvoll Brennnesselblätter im Salat oder in anderen Gerichten schaden darum nicht.

Einkaufs- und Küchentipps für Brennnessel

Einkauf: Zu kaufen gibt es Brennnessel leider nicht, selber sammeln ist hier also angesagt. Da das Kraut aber buchstäblich wie Unkraut fast überall wächst, können Sie sich damit im Frühling problemlos selbst versorgen. Wichtig beim Sammeln: Tragen Sie Handschuhe und pflücken Sie nur die ganz zarten, hellgrünen jungen Triebe.

Lagerung: Brennnesseln welken nach dem Pflücken schnell. Bereiten Sie die Blätter darum möglichst rasch zu. Sie können Brennnesseln aber auch gut trocknen, um später Tee daraus zu kochen: Einfach an einem schattigen, luftigen Platz langsam trocknen lassen und dann in fest verschließbare Gefäße geben.

Vorbereitung: Auch bei der Vorbereitung von Brennnesseln gilt: Unbedingt Handschuhe tragen, damit es keine Schmerzen und Quaddeln gibt! Spülen Sie die Brennnesseln unter fließendem Wasser ab, anschließend die Blätter abzupfen und trockenschütteln. Je nach Größe und je Rezept können Sie die Blätter der Brennnessel dann ganz lassen, in feine Streifen schneiden oder hacken. Falls Sie mit Brennnesseln Ihren Salat aufpeppen möchten, sollten Sie die Blätter einmal ganz kurz mit kochendem Wasser überbrühen und dann gut abtropfen lassen.

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Zubereitungstipps für Brennnessel:

Der leicht herbe, würzige Kräutergeschmack von Brennnesseln kommt am besten zur Geltung, wenn Sie ihn mit anderem Gemüse kombinieren – allein kann er leicht zu dominant werden. Sehr lecker schmeckt frische, junge Brennnessel zum Beispiel zusammen mit Kohlrabi und Süßkartoffeln in einem vegetarischen Gratin oder mit Möhren und Hähnchenfilet als Füllung von saftigen Wraps.

Getrocknet ergeben Brennnesselblätter einen sanft entwässernd wirkenden Tee, der auch die Fettverbrennung ankurbeln kann.

Quelle

Gruß an die Besseresser

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TA KI