Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen


Taiwans Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, welches den Verkauf, den Erwerb, den Verzehr und/oder den Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verbietet. Wer dagegen verstößt, muss mit bis zu zwei Jahren Gefängnis rechnen.

Anfang April hat der taiwanesische Legislativ-Yuan einem richtungsweisenden Zusatz zum Tierschutzgesetzt des Landes zugestimmt. Darin werden sowohl Kauf als auch Verkauf, Verzehr und/oder Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafzahlungen zwischen 50.000 NT$ (ca. 1.500 EUR) und 250.000 NT$ (ca. 7.600 EUR) rechnen – und es ist sogar möglich, dass Strafen von bis zu zwei Jahren im Gefängnis verhängt werden. Ebenfalls besteht das Risiko, dass Fotos der Täter veröffentlicht werden, wie der Shanghaiist berichtet. Das Gesetz verbietet es Bürgern außerdem, ein Auto oder Motorrad zu verwenden, um die Haustiere in voller Fahrt neben dem Gefährt herlaufen zu lassen.

Die Gesetzesänderung wurde von Wang Yu-min, dem Gesetzgeber der Kuomintang-Partei unterstützt. Sie ist die erste ihrer Art in ganz Asien. Im Jahr 2001 hatte Taiwan bereits Gesetze verabschiedet, die den Verkauf von Fleisch und Fell bzw. Pelz von Tieren wie etwa Katzen und Hunden verbietet. Die Vorschriften wurden vermutlich aufgrund von „wirtschaftlichen Gründen“ umgesetzt.

Bevor die neuere Änderung nun in Kraft treten kann, muss sie noch in einem Gesetz verankert werden; dies obliegt dem Kabinett und dem Präsidentenamt. Der BBC zufolge könnte dies bereits Ende April geschehen.

Die Haltung gegenüber Tieren, insbesondere gegenüber Katzen und Hunden, unterliegt in Asien einem rapiden Wandel. Zunehmend betrachten die Bürger die Tiere als Gefährten in ihrem Haushalt – und weniger als Nahrungsmittel. Eine Person, die diesen Wandel wahrscheinlich maßgeblich bewirkt hat, ist die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen, die letztes Jahr drei Blindenhunde im Ruhestand adoptiert hat, damit sie ihren Lebensabend mit ihr und ihren zwei Katzen Cookie und A-Tsai verbringen können. Frau Tsai ist die erste weibliche Vorsitzende des Landes; deshalb hat sie mit ihrer unkonventionellen „Ersten Familie“ viel Aufmerksamkeit erregt.

Berichten zufolge wurden Rufe nach den Gesetzesänderungen laut, nachdem mehrere Vorkommnisse der Grausamkeit gegenüber Tieren in Taiwan viel Aufmerksamkeit erregt hatten. Letztes Jahr ging beispielsweise ein Video viral, in dem eine Gruppe taiwanesischer Marinesoldaten einen Hund verprügelt hatte, um ihn dann aufzuhängen und den leblosen Tierkörper in den Ozean zu werfen.

So schrecklich dieser Vorfall auch war – er erzeugte längst keine Kontroverse in dem Ausmaß wie das jährliche Hundefleisch-Festival in Yulin, das einmal pro Jahr in China gefeiert wird. Ungefähr 10.000 Hunde werden in Yulin dabei abgeschlachtet; der Ort liegt in der Provinz Guizhou. Auch dieses Jahr soll das Fest wieder stattfinden. Weiterführende Links dazu findet ihr in den Quellen.

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EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

Bildquelle des Titelbilds: New York Daily News.

Quellen:

Quelle: http://derwaechter.net/eilmeldung-taiwan-verbietet-abschlachten-von-katzen-und-hunden-fur-die-ernahrung-von-menschen

Gruß an die tierischen Freunde

TA KI

Erdnüsse und Erdnussbutter helfen beim Abnehmen


Erdnüsse und Erdnussbutter gelten als echte Kalorienbomben und sicher nicht als Geheimtipp für jene, die abnehmen möchten. Doch genau das könnten Erdnüsse sein. In einer Studie der University of Houston zeigten Forscher, dass übergewichtige Schulkinder, die regelmässig Ernüsse snacken, leichter abnehmen als Kinder, die keine Erdnüsse verzehren. Bevor Sie also zu zweifelhaften Snacks greifen, wählen Sie besser Erdnüsse – natürlich immer vorausgesetzt, dass Sie unter keiner Erdnussallergie leiden.

Ungesundes und häufiges Snacken führt oft zu Übergewicht

Übergewicht ist das grösste Gesundheitsproblem unserer Zeit“, sagt Dr. Craig Johnston, Assistenzprofessor an der University of Houston. „Wir würden gerne sagen, dass man einem Übergewicht vorbeugen kann, doch bis jetzt ist uns keine Massnahme bekannt, die auch langfristig wirksam ist.“

Zwar ist eine gesunde Ernährung mit viel Bewegung nach wie vor eine hervorragende Massnahme, um einem Übergewicht vorzubeugen. Doch kann man das – den texanischen Wissenschaftlern zufolge – von den meisten Menschen offenbar nicht verlangen. Also müssten Methoden gefunden werden, die ohne grosse Änderung der Gewohnheiten, zu einem Abnehmerfolg führen.

Nun führe insbesondere die Kombination aus ungesundem Essen und ständigem Snacken – so Johnston – bei jungen Leuten zu Übergewicht. In Schulen, wo die Kinder keinen Zugang zu anderen Mahlzeiten haben, sei dieses Problem besonders ausgeprägt.

Viele Kinder essen den ganzen Tag über keine richtigen Mahlzeiten. Stattdessen snacken sie ständig. Am Nachmittag dann, wenn die Kinder nach Hause kommen, setzen sie sich vor den Fernseher und snacken dort weiter.“

Erdnuss-Snacks helfen beim Abnehmen

Also setzten die Forscher rund um Johnston unter anderem genau hier an – bei den Snacks: 257 Jugendliche führten ein Programm aus sportlichen Aktivitäten und einem Ernährungstraining durch. Die Hälfte der Schüler erhielt drei- bis viermal wöchentlich einen Erdnuss- oder Erdnussbutter-Snack – und zwar immer direkt nach der Schule, bevor die Kinder in den Bus nach Hause stiegen. Die andere Hälfte erhielt diesen Snack höchstens einmal pro Woche.

Nach der 12-wöchigen Studienzeit sollten die Schüler weitere 12 Wochen die neuen Ernährungsgewohnheiten beibehalten. Es zeigte sich anschliessend, dass jene Kinder, die Erdnüsse gesnackt hatten, doppelt so viel Gewicht verlieren konnten als die anderen Kinder, die nicht regelmässig Erdnüsse genascht hatten.

Gesunde Erdnuss-Snacks

Die Forscher empfehlen daher, Kindern statt ungesunder Snacks lieber Erdnusssnacks anzubieten, z. B.

  • Erdnüsse in der Schale
  • rohe Erdnüsse
  • eine Scheibe Vollkornknäckebrot mit Erdnussmus
  • eine Scheibe Vollkorntoast mit Erdnussbutter
  • ein Erdnussriegel aus dem Bioladen

Die Erdnusssnacks seien nährstoffreicher, gesünder und gleichzeitig sättigender als viele andere Snacks wie Schokolade, Waffeln, Nutellabrot, Eiscreme, Gummibärchen etc.

Ungesunde Erdnuss-Snacks

Aber Achtung: Nicht alle Erdnusssnacks sind gesund! Mit Erdnusssnack sind daher KEINE Snacks gemeint, die aus reichlich Zucker, Salz, Geschmacksverstärkern, Aromen etc. bestehen, wie z. B. die folgenden:

  • Erdnuss-Schoko-Riegel wie Snickers, Erdnuss Snack o. a.
  • Erdnuss Flips oder Erdnuss Locken
  • Mais-Erdnuss-Chips
  • Gebrannte Erdnüsse
  • Usw.

Selbst manche Erdnusssnacks von „gesunden“ Marken enthalten Glucosesirup oder Zucker. Daher schauen Sie bitte in jedem Fall auf die Zutatenliste.

Rohe Erdnüsse sind weniger allergen

Johnston ist der Meinung, man könne Übergewicht nur dann bekämpfen, wenn man den Betroffenen Alternativen bietet, die auch in der Gesellschaft akzeptiert werden, die gleichzeitig den Appetit stillen und das Gewicht reduzieren helfen – und Erdnuss-Snacks scheinen hier eine gute Idee zu sein.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/erdnuesse-zum-abnehmen.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Krampfhafte Gewohnheiten, die eigentlich schädlich sind.


Pünktlich aufstehen, regelmäßig duschen und nach dem Essen Zähne putzen: Im Laufe unseres Lebens übernehmen wir alltägliche Gewohnheiten, die unsere Eltern uns beigebracht haben. Durch Wissenschaft und Erziehung wissen wir, was wir tun müssen, um unseren Körper gut zu behandeln. Doch dass wir damit manchmal dennoch falsch liegen, zeigen diese 12 Wahrheiten über antrainiertes Verhalten.

1. Aufstehen beim Weckerklingeln

Eine Studie aus Japan hat gezeigt, dass das schlagartige Erwachen und Aufstehen nicht nur der biologischen Uhr widerspricht, sondern auch das Herz schädigen kann.

2. Rucksack tragen

Du solltest deinen Rucksack so auf deinem Rücken festzurren, dass seine Unterkante etwa 5 cm oberhalb der Gürtellinie liegt. Eine zu niedrige Positionierung schadet dem Rücken. Achte auch darauf, dass alle Riemen eng anliegen.

3. Sonnige Aussichten

Gegen die Sonne hilft nicht, wie die meisten annehmen, einfach nur eine dunkle Sonnenbrille. Um das Augenlicht zuverlässig vor der Strahlung zu schützen, sollte man unbedingt auf vernünftigen UV-Schutz achten. Und der hängt nicht von der Dunkelheit des Glases ab.

4. Duschfrequenz

Der Dermatologe Nick Lowe hat festgestellt, dass tägliches Duschen mit heißem Wasser die Haut rissig und trocken macht. 1- bis 2-mal die Woche sollte für eine ausreichende Körperhygiene genügen, ansonsten genügt eine Katzenwäsche.

5. Verdauungsschläfchen

Nach einem deftigen Essen sehnt man sich nach einem Mittagsschläfchen. Warum auch nicht, schließlich ist der Biorhythmus ganz unten und ein bisschen Schlaf tut gut. Falsch! Viel gesünder wäre nun ein Spaziergang, um die überschüssigen Kalorien zu verbrennen.

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6. Nachholschlaf

Unter der Woche wenig schlafen, doch das Defizit am Wochenende mit viel Schlaf ausgleichen? Das klingt zwar nach einem guten Plan, funktioniert aber nicht. Der Körper sollte regelmäßig gleich viel Schlaf bekommen – und davon wenigstens 7 Stunden pro Nacht. Plötzliche Veränderungen im Schlafmodus können Herzprobleme oder sogar Diabetes verursachen. Wenig Schlaf resultiert auch in einem vergrößerten Taillenumfang.

7. Je mehr Schlaf, desto besser

Mehr als 8 Stunden Schlaf, das klingt verlockend. Doch tatsächlich werden wir nach dieser Stundenzahl nicht mehr fitter, im Gegenteil: Wer zu lange schläft, wird den ganzen Tag nicht mehr fit. Jim Horne, Professor an der Loughborough University, behauptet, dass Menschen, die zu lange schlafen, auch langsamer denken.

8. Sofortige Zahnpflege

Sobald du etwas gegessen hast, willst du dir schnell die Zähne putzen, damit Karies keine Chance hat? Doch gerade nach Süßem oder Saurem solltest du das vermeiden, denn nun ist der Zahnschmelz aufgeweicht und angreifbar. Putzt du nun die Zähne, entfernst du den schützenden Zahnschmelz.

 

9. Abwenden beim Niesen

Wenn jemand niest, drehst du dich weg? Das bringt überhaupt nichts. Die Bakterien fliegen schon durch die Luft und haben dich sofort erwischt, egal, wie schnell du bist. Wirklich wirksam ist nur, die Gesellschaft von Menschen mit Erkältung zu vermeiden.

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10. Sauber und rein

Sein Haus so sauber zu putzen, dass man dort eine klinische Operation vornehmen kann, scheint erstrebenswert, ist aber ungesund. Unser Körper braucht Antikörper zur Bekämpfung von Infektionen. Diese werden nur dann produziert, wenn auch Bakterien da sind. Wenn dein Zuhause zu sauber ist, können keine Antikörper erzeugt werden, die unser Immunsystem schützen. So werden wir schneller krank.

Unglaublich, was man sich über die Jahre angewöhnt hat. Aber nun weißt du, wie es besser geht!

Quelle: http://dex1.info/diese-gewohnheiten-haben-wir-alle-doch-sie-schaden-uns-mehr-als-wir-ahnen-hatte-ich-das-nur-fruher-gewusst/3/

Gruß an die Gewohnheitstiere

TA KI

 

Der beste Trick, um ganz einfach weniger Zucker zu essen.


Wenn die Schwimmbadsaison vor der Tür steht, werfen viele Menschen einen ersten kritischen Blick auf ihre über die Wintermonate angewachsenen Rundungen und anschließend einen zweiten kritischen Blick auf ihre Ernährung. Oft folgt dann die Einsicht, dass sie gerne weniger Zucker essen möchten. Einerseits natürlich, um ihrer Figur etwas Gutes zu tun, andererseits, weil es ohnehin besser für die Gesundheit ist. Denn natürlich darf man sich ab und zu etwas Süßes gönnen, aber, wie bei vielen anderen Dingen auch, ist es ratsam, ein bisschen Maß zu halten.

Doch wie kann man der süßen Sünde widerstehen und auch bei Lebensmitteln auf weniger Zucker achten? Ganz einfach! Das Einzige, was du im Kopf behalten musst, sind zwei Zahlen: Frauen merken sich 4 und 6, Männer 4 und 9. Damit ist es ganz einfach, auf einen Blick den Zuckeranteil von Nahrungsmitteln bildlich zu berechnen. Und so geht der Weg zu einer gesunden Lebensweise:

Vier

Mit der Zahl 4 kannst du den Zuckergehalt in einem Lebensmittel in die Maßeinheit „Teelöffel“ umrechnen und dir somit die Menge viel besser vorstellen. Schau einfach, wie viel Gramm Zucker in einem Nahrungsmittel enthalten sind und teile diese Zahl durch 4. Schon weißt du, wie viele Teelöffel Zucker dem entsprechen.

Beispiel: Du siehst z.B., dass eine 100-Gramm-Tafel deiner Lieblingsschokolade 38 Gramm Zucker enthält. Dies entspricht (geteilt durch vier) also 9,5 Teelöffeln.

Sechs und Neun

Wenn du den Wert errechnet hast, kommen weitere Zahlen ins Spiel: 6 und 9, die dein „Löffel-Limit“ sind. Frauen sollten pro Tag nicht mehr als 6 Teelöffel Zucker essen, bei Männern dürfen es bis zu 9 sein.

Du siehst nun, dass du mit der obigen Beispieltafel Schokolade dein Tageszuckerlimit als Mann schon erreicht bzw. als Frau sogar deutlich überschritten hast.

Die Methode ist äußerst praktisch, denn die Menge eines Teelöffels lässt sich viel besser vorstellen als irgendeine abstrakte Grammzahl. Denk also ganz einfach dran: höchstens sechs bzw. neun Teelöffel Zucker am Tag! Dann bist du auf der sicheren Seite und die knackige Taille rückt näher.

Und natürlich gilt grundsätzlich: In Fertiggerichten und Fastfood steckt immer viel mehr Zucker, als man denkt und als gut ist: Daher ist es am besten, diese Nahrungsmittel möglichst zu meiden. Alles klar? Dann steht der gesunden Ernährung nichts mehr im Weg.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/ohne-zucker/

Gruß an die Besseresser

TA KI

„Codex Alimentarius“ Das globale „Ernährungsprogramm“ der Vereinten Nationen (UN)


Frubi TV

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Das Immunsystem stärken – Die besten Tipps für eine starke Abwehr


Wie das Immunsystem natürlich gestärkt werden kann

Das Immunsystem besteht nicht nur aus einem Organ sondern, so wie es der Name schon verrät, aus einem ganzen System. Zu diesem gehören alle lymphatischen Organe, lymphatischen Gewebe, Hormonsystem und Nervensystem. Bei dieser Komplexität ist verständlich, dass sich Einflüsse wie Stress, massive Belastungen im Leben oder Hormonschwankungen negativ auf das Immunsystem auswirken können. Um dieses zu stärken, müssen verschiedene Aspekte bedacht und organübergreifend therapiert werden.

Das Abwehrsystem: Aufbau und Entwicklung

Zu den Organen des Abwehrsystems gehören das Knochenmark, die Milz, der Thymus, Lymphknoten, Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln sowie das lymphatische Gewebe im Darm. Die Zellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind, entwickeln sich alle aus einer sogenannten Stammzelle im Knochenmark. Anschließend wandern diese Zellen dann an die verschiedensten Stellen im Körper, um dort ihrer Abwehrarbeit nachzukommen.

Die zum Immunsystem zählenden Organe werden in primäre und sekundäre lymphatische Organe unterteilt. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Die Organe und das Gewebe des Immunsystems werden in zwei Kategorien eingeteilt: Erstere bilden die primären lymphatischen Organe wie Thymus und Knochenmark. Hier reifen die unreifen Immunzellen zu sogenannten immunkompetenten Zellen heran und gelangen dann in die zweite Kategorie, die sekundären lymphatischen Organe. Diese bestehen aus den Lymphknoten, dem sogenannten lymphatischen Rachenring (Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln), der Milz, den Peyer-Plaques (lymphatisches Gewebe im Dünndarm) und weiteren Lymphgeweben im Körper. Dort gehen die Immunzellen ihrer Arbeit nach.

Ein Baby kommt mit einem sogenannten Nestschutz auf die Welt. Das bedeutet, dass die Mutter, solange das Kind noch im Mutterleib ist, plazentagängige Antikörper auf das Ungeborene, (Immunglobuline der Klasse G, kurz: IgG ) überträgt. Somit besitzt das Kind gleich nach der Geburt für die ersten Monate eine passive Immunität in Bezug auf Krankheiten wie z.B. Masern, Röteln und Mumps.

Nach den ersten Monaten sinkt dieser Antikörperspiegel im Blut ab und die Kleinen sind in den ersten Lebensjahren äußerst anfällig für Infektionen. Der Organismus des Kindes wird im weiteren Lebensverlauf mit vielen Erregern konfrontiert und legt sich dadurch, über Jahre hinweg, selbst eine aktive Immunität zu.

Zellen der Abwehr

Die eigentlichen Abwehrzellen gehören alle zu der Gruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Diese werden aus der Stammzelle im Knochenmark gebildet. Diese Vorläuferzellen der Leukozyten können zwei verschiedene Entwicklungswege einschlagen. Entweder werden sie zu Granulozyten, Monozyten oder Makrophagen, wobei diese drei Zellarten zu dem sogenannten unspezifischen Abwehrsystem gehören. Oder sie entwickeln sich zu den lymphatischen Vorläuferzellen, aus denen dann später Lymphozyten oder natürliche Killerzellen werden. Diese Zellarten wiederum bilden einen Teil der spezifischen Abwehr.

Unspezifische Abwehr

Die unspezifische Abwehr ist für eine schnelle Reaktion verantwortlich. So ist zum Beispiel gewährleistet, dass die bei einer kleinen Schnittwunde eingedrungenen Erreger, schnellstens unschädlich gemacht werden. Zu der unspezifischen Abwehr gehören auch Substanzen, die sich im Speichel befinden, um hier schnell für eine Abwehr zu sorgen.

Spezifische Abwehr

Diese Art der Abwehr braucht etwas länger, um effektiv wirken zu können. Sie hat die Gabe, sich Erreger merken zu können um bei einem erneuten Eindringen sofort zu reagieren. Ein Beispiel dafür ist eine bereits durchgemachte Kinderkrankheit, die bei einem Neukontakt sofort vom Körper erkannt und abgewehrt wird.

Das unspezifische und spezifische Abwehrsystem arbeiten nicht getrennt sondern übergreifend. So ist es möglich, dass erstere zum Beispiel einen Erreger „markiert“, damit dieser von der spezifischen Abwehr anschließend schneller erkannt und eliminiert werden kann.

Das Immunsystem ist entscheidend für die Abwehr von Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien. (Bild: ag visuell/fotolia.com)

Das Immunsystem

Das Immunsystem ist kein isoliertes System, sondern arbeitet eng mit dem Abwehrsystem, dem Hormonsystem und dem Nervensystem zusammen. Dementsprechend ist es auch beeinflussbar durch Gedanken, Gefühle und Stress.

Das Immunsystem hat die Aufgabe abzuwehren, zu zerstören oder zu adaptieren. Damit ist nicht nur Arbeit auf der rein körperlichen Seite gemeint, sondern auch auf seelischer und geistiger Ebene. So gelingt es dem einen Menschen Dinge, die auf ihn einstürmen, abzuwehren und dabei gesund zu bleiben. Der andere reagiert auf nahezu dieselben Lebensumstände mit ständig wiederkehrenden Infekten. Jeder Mensch hat seine „schwachen“ Körperregionen, die am ehesten zu Erkrankung neigen, wenn Stress, Trauer oder massive Belastungen das Leben erschweren.

Ursachen für ein schwaches Immunsystem

Starke Störungen im Immunsystem entstehen durch Autoimmunerkrankungen. Bei diesen richten sich die Abwehrmechanismen nicht gegen Eindringlinge, sondern gegen körpereigenes Gewebe. Das Immunsystem bei diesen Erkrankungen zu stärken, erfordert große Vorsicht, da eine Stimulation hier eventuell zu einer Verschlimmerung führen kann. Bei Autoimmunerkrankungen darf daher nur moduliert und niemals stimuliert werden.

Medikamente, wie Schmerzmittel oder Zytostatika, können auch zu einer Schwäche des Immunsystems führen. Massive Nierenerkrankungen, bei denen es zu Eiweißverlusten kommt, haben häufig ein gestörtes Immunsystem zur Folge.

Gleiches gilt für Hungerzustände, Diabetes, Kinderkrankheiten sowie über kurze Zeiträume auch für akute und chronische Infektionen. Übermäßiger Sport, massive Sonnenexposition, Hormonstörungen, Stress und starke seelische und körperliche Belastungen führen unter Umständen auch zu einem geschwächten Immunsystem.

Stress, Krisen und starke seelische Belastungen können die Abwehrkräfte schwächen. (Bild: vgstudio/fotolia.com)

Stärkung des Immunsystems

Um das Immunsystem zu stärken muss der Mensch als Ganzes gesehen werden. So sollte nicht nur etwas für die Körperabwehr getan, sondern auch der Mensch als Gesamtheit mit Seele und Geist gestärkt werden.

Einerseits müssen die Schleimhäute in den Atemwegen und im Darm abgehärtet werden. Andererseits ist es wichtig, die Betroffenen dabei zu unterstützen, (wieder) zu einem inneren Gleichgewicht bzw. einem Wohlfühlzustand zu gelangen. Hier ist kein allgemeingültiges Rezept vorhanden, das jedem Menschen bei der Stärkung seiner Abwehr hilft. Jeder Mensch reagiert individuell und genau so ist auch sein Immunsystem zu behandeln.

Die richtige Ernährung für eine starke Abwehr

Grund für eine geschwächte Abwehr und damit verbundene häufige Infektionskrankheiten wie Erkältung, Bronchitis etc. kann auch eine mangelhafte Ernährung ohne ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sein. Gerade Menschen, die viel Stress haben und ständig unter Zeitdruck stehen, neigen häufig zu ungünstige Ernährungsgewohnheiten. Sie verzehren öfter Fast-Food, essen im Stehen bzw. Gehen und greifen schnell zwischendurch zu ungesunden Snacks, anstatt sich Zeit für eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit zu nehmen.

Um die Abwehr zu stärken, sollte daher das eigene Ernährungsverhalten kritisch geprüft und gegebenenfalls rasch geändert werden. Versuchen Sie, möglichst ausgewogen und vielfältig zu essen und vor allem viel Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt hier täglich fünf Portionen, die möglichst frisch bzw. kurz gegart oder zum Teil auch in Form von Saft oder Smoothie zu jedem Essen gehören sollten.

Ernährungsexperten empfehlen für eine gesunde Ernährung fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)

Bei den Vitaminen sind vor allem die vor freien Radikalen schützenden Vitamine A, C und E wichtig. Erstere finden sich z.B. in Möhren, Tomaten und Spinat. Reich an Vitamin C sind unter anderem Zitronen, Kiwis, Brokkoli und Paprika. Vitamin E bekommen Sie z.B. durch Sonnenblumen- und Olivenöl, Mandeln und Walnüsse.

Die Ernährung sollte reichlich Vollkornprodukte, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchte enthalten. Denn diese enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, gleichzeitig aber kaum Fett und Cholesterin. Die Ballaststoffe sorgen zudem dafür, dass die Darmschleimhaut ihre Aufgabe als Schutzschild gegen schädliche Erreger besser wahrnehmen kann.

Milchprodukte gehören (in Maßen) zu einer ausgewogenen Ernährung, da die enthaltenen Milchsäurebakterien positiv auf die Darmflora und damit auf das Immunsystem wirken. Andere tierische Produkte wie Fleisch, Wurstwaren und Eier sollten hingegen nur sparsam eingesetzt werden. Seefisch (mit anerkannt nachhaltiger Herkunft) als Lieferant für Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen, empfiehlt sich ein- bis zweimal in der Woche.

Generell sollten pflanzliche Fette und Öle bevorzugt werden (z. B. Raps- und Sojaöl), da sie im Vergleich zu tierischen Fetten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Versuchen Sie, auf Zucker bzw. zuckerhaltige Lebensmittel so gut es geht zu verzichten und verwenden Sie wenig Salz. Geben Sie stattdessen Ihren Gerichten lieber mit Kräutern und Gewürzen den richtigen Geschmack.

Wichtig ist, stets auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Am besten geeignet sind dabei Wasser bzw. Mineralwasser, Früchtetees sowie verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollten hingegen nur in geringen Mengen konsumiert werden.

Die Psyche stärken mit natürlichen Mitteln

Steht die Psyche im Vordergrund, das heißt werden Betroffene stark durch seelische Belastungen in ihrer Abwehr beeinflusst, so muss hier als Erstes gegengesteuert werden. Empfehlenswerte Entspannungsverfahren zum Stressabbau sind in diesem Fall zum Beispiel Yoga oder autogenes Training.

Die Bachblütentherapie eignet sich gut zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Die Auswahl der richtigen Blüte(n) erfolgt hier entsprechend des aktuellen Gemütszustandes des Patienten. (Bild: Johanna Mühlbauer/fotolia.com)

Um die Psyche positiv zu stärken, kann eine individuell abgestimmte Bachblütentherapie sehr wirksam sein. Dr. Bach, der Begründer dieser Therapie, hat 38 Blüten entdeckt, die jeweils für einen bestimmten Seelenzustand stehen. Leidet der Patient beispielsweise an mangelndem Selbstvertrauen, hilft Cerato. Mentale Erschöpfung kann mithilfe von Hornbeam gelindert werden und gegen depressive Stimmung wird Mustard eingesetzt. Bei Angstzuständen wäre Aspen das Mittel der Wahl, innere Unruhe lässt sich wiederum mit Rock Rose behandeln.

Um die richtige Blüte bzw. Kombination zu ermitteln, muss der aktuelle Seelenzustand genau analysiert werden. Sind die passenden Blüten identifiziert, wird daraus eine Tropfenlösung für die orale Einnahme erstellt. Andere Therapeuten arbeiten mit der klassischen Homöopathie, die ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Nach einer ausführlichen Anamnese wird das, für den Menschen passende, homöopathische Mittel verabreicht.

Weitere naturheilkundliche Mittel für die Seele liegen im Bereich der Komplexhomöopathie (Arzneimittel aus mindestens zwei Wirkstoffen), der Mineralstofftherapie mit Schüßler-Salzen (Heilen mit Mineralsalzen), der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Aromatherapie (Heilen mit ätherischen Ölen).

Gesund durch pflanzliche Immunmodulatoren

Naturheilmittel, die das Immunsystem stärken sollen, wurden früher mit dem Begriff „Abhärtung“ bezeichnet. Dazu gehören Kneipp´sche Güsse, Sauna und tägliche Bürstenmassagen.

In der heutigen Naturheilkunde werden die Formulierungen Immunstimulation (Anregung der Immunantwort) und Immunmodulation (Veränderung der Immunantwort) gebraucht. Das Immunsystem unterliegt dabei heutzutage einer hohen Anforderung. Umweltgifte, Zivilisationskost und Stress bringen erhebliche Belastungen des Immunsystems mit sich. Deshalb wird in der Therapie meist eine Immunmodulation bevorzugt und auf eine Immunstimulation verzichtet.

Zu den Immunmodulatoren gehören Pflanzen wie Sonnehut (Echinacea), Mistel, Taigawurzel (Eleutherokokkus) oder der Lebensbaum (Thuja). Diese Pflanzen müssen jedoch in bestimmten Dosierungen und Potenzierungen eingesetzt werden, um ihre modulatorische Wirkung entfalten zu können.

Ein leckerer Tee mit Hagebutte stärkt die Abwehr und fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers. (Bild: laboko/fotolia.com)

Heilpflanzen wie Hagebutten und Lindenblüten können ebenfalls zu einem gesunden und starken Immunsystem beitragen. Ein Tee aus diesen Pflanzen kann dabei nicht die Abwehr positiv beeinflussen, sondern wirkt zugleich schleimlösend und ist daher ein gutes Hausmittel bei Erkältung.

Teemischung zur Abwehrstärkung:

  • 25 Gramm Hagebutten
  • 25 g Lindenblüten
  • 15 g Orangenschalen
  • 15 g Holunderblüten

Vermischen Sie die Zutaten und geben Sie einen gehäuften Esslöffel der Mischung in eine Tasse Gießen Sie einen Viertelliter kochendes Wasser darüber. Lassen Sie den Aufguss vor dem Abseihen 10 Minuten zugedeckt ziehen. Trinken Sie den Tee zwei bis drei Mal am Tag möglichst heiß. Bei Bedarf kann etwas Honig zum Süßen hinzu gegeben werden.

Eigenbluttherapie zur Aktivierung der Abwehr

Eine häufig eingesetzte Therapie zur Stärkung des Immunsystems ist die Eigenbluttherapie. Dabei wird aus der Vene Blut entnommen und dem Körper direkt oder aufbereitet in Form einer intramuskulären (in den Muskel) oder subcutanten (unter die Haut) Injektion wieder zurückgegeben. Durch diese Injektion bildet sich eine Entzündung, die wie eine kleine Infektion den ganzen Körper betrifft. Daraufhin werden verschiedene Immunreaktionen ausgelöst, da das injizierte Blut als fremd erkannt wird.

Durch die Aktivierung der Abwehr werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch längerfristig das Immunsystem gestärkt. Bei einer Eigenbluttherapie wird meist über einen Zeitraum von 10 Wochen, einmal wöchentlich, Blut entnommen und injiziert. (sw, nr; zuletzt aktualisiert am 4.3.2017)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/immunsystem-staerken.html#Wie_das_Immunsystem_natuerlich_gestaerkt_werden_kann

Gruß an die Wissenden

TA KI