Hanföl – Das beste aller Speiseöle


Hanföl ist ein exquisites Öl mit köstlich nussigem Geschmack und dem besten Fettsäuremuster aller Speiseöle. Die lebenswichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liegen im Hanföl im optimalen Verhältnis von eins zu drei vor.

 Auch findet sich im Hanföl die seltene und entzündungshemmende Gamma-Linolen-Säure, so dass sich Hanföl nicht nur als Feinschmeckeröl, sondern genauso äusserlich zur Hautpflege eignet – ganz besonders bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.
 Für die Gewinnung von hochwertigem Hanföl wird die Hanfsamen kalt und schonend gepresst. Ein Hanföl von annähernd grüner Farbe entsteht. Das Grün stammt vom Chlorophyll, der goldene Schimmer von den im Hanföl enthaltenen Carotinoiden (z. B. Beta-Carotin).

Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A, das für die Augengesundheit äusserst wertvoll ist und zusätzlich für samtige Haut und gesunde Schleimhäute sorgt. Hanföl liefert natürlich auch – wie alle Öle – das Antioxidans Vitamin E und verschiedene hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe.

 Besonders wertvoll ist das Hanföl jedoch aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung der für uns Menschen essentiellen, also lebenswichtigen Fettsäuren.

Hanföl mit 80 Prozent Omega-Fettsäuren

 Hanföl besteht zu 70 bis 80 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das allein ist nichts Besonderes. Denn ähnlich hohe Werte weisen andere Pflanzenöle ebenfalls auf, so z. B. das Distelöl, das Sonnenblumenöl, das Mohnöl oder auch das Traubenkernöl. Doch sind alle diese Öle nicht annähernd so gesund wie das Hanföl. Was also macht das Hanföl zu einem so aussergewöhnlichen und einzigartigen Öl?

Zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören die Omega-3-Fettsäuren (insbesondere die Alpha-Linolensäure) und die Omega-6-Fettsäuren (insbesondere die Linolsäure). Diese beiden Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen ihm somit durch die Nahrung zugeführt werden. Sie sind daher essentielle Fettsäuren.

In all den genannten Ölen überwiegen nun stark die Omega-6-Fettsäuren. Das Distelöl beispielsweise enthält 155 Mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Und beim so beliebten Sonnenblumenöl lautet das Verhältnis 128 : 1, was bedeutet, dass es 128 Mal mehr Linolsäure enthält als Omega-3-Fettsäuren (Ein Tröpfchen Cannabisöl gegen chronische Schmerzen).

Omega-6-Überschuss in vielen anderen Ölen fördert Entzündungen

Dieser gravierende Überschuss an Linolsäure führt zu zwei Problemen: Zum einen kann die Linolsäure (Omega 6) im Körper zur entzündungsfördernden Arachidonsäure umgewandelt werden, was die Entstehung von sämtlichen Erkrankungen fördern kann, die mit chronisch entzündlichen Prozessen in Verbindung stehen (z. B. Arthritis, Parodontitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Multiple Sklerose, Diabetes, Arteriosklerose etc.).

Bestehende entzündliche Krankheiten können von einem Übermass an Arachidonsäure natürlich noch verstärkt werden.

Zum anderen sollte die Alpha-Linolensäure (Omega 3) im Körper des Menschen eigentlich zu den langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgebaut werden. Gerade EPA sorgt für eindeutig entzündungshemmende Effekte und könnte die entzündungsfördernde Wirkung der Linolsäure gut kompensieren. Dies gelingt jedoch nur, wenn Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander verspeist werden.

Überwiegen aber die Omega-6-Fettsäuren so stark wie in den oben genannten Ölen, dann blockieren sie die Umwandlung der Omega-3-Fettsäuren in die entzündungshemmende Fettsäure EPA.

Hanföl – Das perfekte Öl

Ein Linolsäureüberschuss fördert Entzündungsprozesse also einerseits durch die übermässige Bildung der entzündungsfördernden Arachidonsäure und andererseits durch die verhinderte Bildung entzündungshemmender Fettsäuren.

Das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis sollte etwa 3 : 1 lauten. Ein Öl wäre also dann perfekt, wenn es nur 3 Mal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren enthielte. Hanföl ist dieses perfekte Öl.

Hanföl zur Zell-Regeneration

Benötigt werden alle diese Fettsäuren natürlich nicht nur für die Regulierung von Entzündungsprozessen, sondern auch für die Produktion zahlreicher Hormone, für die Stärkung des Immunsystems, für optimale Gehirn- und Nervenfunktionen sowie zur Reparatur und Regeneration jeder einzelnen Zelle im ganzen Körper.

Hanföl – Innerlich und äusserlich bei Hautproblemen

Hanföl versorgt aber noch mit zwei weiteren für den Menschen äusserst wichtigen und hilfreichen Fettsäuren. Die seltene Gamma-Linolensäure (eine Omega-6-Fettsäure) sowie die Stearidonsäure (eine Omega-3-Fettsäure).

Die Gamma-Linolensäure kennt man besonders aus dem Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl, zwei Öle, die z. B. bei Neurodermitis-Haut oder Schuppenflechte sowohl innerlich wie auch äusserlich Einsatz finden.

Hanföl bei Hormonstörungen und Bluthochdruck

Die Gamma-Linolensäure hilft auch bei hormonellen Störungen (z. B. PMS oder in den Wechseljahren) bei der Wiederherstellung eines harmonischen Hormonhaushaltes. Darüber hinaus weiss man schon seit einer Studie aus den 1990er Jahren, dass die Gamma-Linolensäure eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist.

Hanföl gehört zu den wenigen Ölen, die Gamma-Linolensäure enthalten, und zwar zu 2 bis 4 %. Im Vergleich zum Nachtkerzen- und Borretschsamenöl schmeckt das Hanföl zudem sehr fein, so dass es sich sehr viel besser zur Versorgung mit Gamma-Linolensäure eignet.

Bei den oben genannten Beschwerden kann das Hanföl daher sowohl innerlich als auch äusserlich eingesetzt werden. Bei empfindlicher und gestresster Haut oder auch bei entzündlichen Hautproblemen dient es als rasch einziehendes Pflegeöl mit juckreizstillender und beruhigender Wirkung (Cannabis-Wirkstoff: CBD heilt Knochenbrüche schneller).

Hanföl bei chronischen Entzündungen aller Art

Die Stearidonsäure nun ist wie die Alpha-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure, nur nicht annähernd so bekannt wie diese. Äusserst praktisch an der Stearidonsäure ist, dass sie im Organismus sehr viel effektiver als die Alpha-Linolensäure in die entzündungshemmende Fettsäure EPA verwandelt werden kann.

Gemeinsam mit der Gamma-Linolensäure bildet die Stearidonsäure ausserdem ein ganz fantastisches Team. Mit vereinten Kräften hindern die beiden Fettsäuren die Umwandlung der Linolsäure in entzündungsfördernde Substanzen.

Hanföl wirkt also gleich über mehrfache Mechanismen chronischen Entzündungen entgegen und kann die heute übliche Fettsäuren-Disharmonie ein für alle Mal in ein gesundes Gegenteil umkehren.

Verwenden Sie zu diesem Zweck in der kalten Küche täglich 1 – 2 EL Hanföl und zur Abwechslung Olivenöl, kochen und braten Sie mit Bio-Kokos-Öl oder Ghee und meiden Sie die linolsäurereichen Ölsorten wie Distel- und Sonnenblumenöl (Kokosöl in den Schlagzeilen und warum Naturstämme, die viele Kokosnüsse essen, so gesund sind).

Hanföl statt Fisch

Gemeinhin wird heutzutage ja der Verzehr von fettem Seefisch zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Seefisch ist heute allerdings nicht selten mit Umweltgiften und Schwermetallen belastet, so dass ein häufiger Verzehr nicht jedem sinnvoll erscheint. Hanföl stellt hier eine ökologisch einwandfreie, vielseitige und höchst gesunde Lösung dar.

Für vegan und vegetarisch lebende Menschen kommt Fisch zur Deckung des Omega-3-Fettsäurenbedarfs sowieso nicht in Frage, so dass auch hier das Hanföl eine wunderbare wohlschmeckende und pflanzliche Omega-3-Quelle bietet (Die Pharmaindustrie fürchtet sich vor dem Erfolg von Cannabis (Videos)).

Hanföl – Ideal für kalte Speisen und Salate

In der Küche kann Hanföl wie jedes andere Öl verwendet werden, wobei sein idealer Einsatzbereich bei kalten Speisen liegt. Seine nussige Kräuternote passt daher ideal zu Salaten, zu rohem Sauerkraut, zu Dips und vielem mehr.

Auch gekochte Speisen können mit Hanföl verfeinert werden. Dazu gibt man das Hanföl einfach nach dem Kochvorgang über die Gerichte. Zum Braten ist das Hanföl hingegen nicht geeignet, da seine wertvollen Fettsäuren spätestens bei 165 Grad Celsius geschädigt würden.

Optimal wäre der Verzehr von täglich etwa 1 bis 2 Esslöffel Hanföl aus biologischer Erzeugung.

https://www.pravda-tv.com/2017/10/hanfoel-das-beste-aller-speiseoele/

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Gruß

TA KI

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Aus diesen 7 Gründen solltest du regelmäßig Datteln essen!


Datteln werden oft unterschätzt oder nur als Süßigkeit wahrgenommen. Dabei gibt es viele gute Gründe, regelmäßig zu den süßen Früchten zu greifen. Hier sind Einige davon:

1. Befreie deine Arterien

Das oben beschriebene Kalium hilft nicht nur deinem Herzen: Auch Arteriosklerose wird damit eingedämmt. Bei dieser Gefäßerkrankung setzt sich Kalk an den Gefäßwänden ab. Dies verengt nicht nur die Arterien, sondern birgt auch das Risiko, dass sich Verstopfungen bilden. Das steigert das Risiko auf Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Krankheiten enorm. Bereits drei Datteln am Tag reichen, um einen großen Unterschied zu machen und deine Gefäße freizuhalten.

2. Als Unterstützung für deine Leber 

Studien haben gezeigt, dass Datteln dabei helfen können, eine Leberzirrhose einzudämmen. Diese schmerzhafte Erkrankung tritt auf, wenn die Leber nicht richtig mit Giftstoffen umgehen kann und zu viel Kollagen produziert. Datteln unterstützen deine Leber dabei, die täglichen Anforderungen zu überstehen.

3. Für ein gesundes Herz

Datteln sind großartig für dein Herz. Da die Früchte viel Kalium enthalten, sind sie sehr gut geeignet, um Herzkreislauferkrankungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig können sie das LDL-Cholesterin senken – ein Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

4. Adleraugen

In Datteln steckt ein Haufen Vitamin A. Dieses Vitamin hilft deiner Hornhaut, sich zu regenerieren und deine Augen zu schützen. Gleichzeitig stecken die Stoffe Lutein und Zeaxanthin‎ drin, beides Nährstoffe, mit denen deine Augen besser schädliche UV-Strahlen filtern können. Das führt dazu, dass deine Augen länger „frisch“ bleiben und länger ihre Leistung beibehalten.

5. Mehr Energie

Zusammen mit ein paar Nüssen oder Mandeln sind Datteln der ideale Snack für zwischendurch. Der Zuckeranteil in Datteln gibt dir einen Energieschub, der durch das Fett aus den Nüssen länger anhält und satt macht. Gleichzeitig wird durch die Vitamine die Hirnaktivität angeregt, so dass du einen klareren Kopf bekommst. Natürlich auch super als Sportlernahrung.

6. Verbesserte Verdauung

Manch einer wird es schon wissen, aber Datteln regen die Verdauung an. Sie helfen bei Verstopfungen, Magenverstimmungen und vielen anderen Beschwerden. Durch ihre „reinigende“ Wirkung sind sie auch super als Vorsorge gegen Darmkrebs zu gebrauchen. Alle diese Eigenschaften lassen sich mit den enthaltenen Ballaststoffen und Aminosäuren erklären. Sie helfen, deine Verdauung zu optimieren und unterstützen deinen Körper, Nährstoffe besser aufzunehmen.

7. Datteln als Schmerzmittel

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Magnesium in Datteln hilft, Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Gleichzeitig wirkt es antibakteriell und lindert Infektionen im Körper. Auf jeden Fall eine super Ergänzung zu medizinischen Mitteln.

Wirklich erstaunlich, wozu Datteln gut sind. Gute Gründe, sie öfter mal als Snack zu genießen.

Quelle:  http://www.gutfuerdich.net/3-datteln-am-tag/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Herbstspaziergang: So unterscheidest du giftige von ungiftigen Pilzen.


Wenn der Herbst naht, nutzen viele Menschen die Gelegenheit zum Pilzesammeln. Damit aus den Objekten der Begierde später eine köstliche Mahlzeit und kein Horror-Erlebnis wird, ist es jedoch zwingend erforderlich, giftige von ungiftigen Pilzen unterscheiden zu können. Häufig sehen ungenießbare und genießbare Pilze einander sehr ähnlich. Die Zahl der Verwechslungen, die mit Vergiftungen enden, steigt. Dies liegt vor allem daran, dass viele Menschen glauben, allein eine App könne bei der Unterscheidung zuverlässige Hilfe leisten. Da eine Pilzvergiftung tödlich enden kann, sollten jedoch nur solche Pilze gegessen werden, über deren Genießbarkeit absolute Gewissheit herrscht.

Folgende giftige Pilze haben harmlose Doppelgänger, die niemals miteinander verwechselt werden dürfen:

1. Grüner Knollenblätterpilz

Dieser Pilz ist hochgiftig und kann leicht mit dem Wiesen-Champignon verwechselt werden.

Pixabay

Ein Unterscheidungsmerkmal ist der Fundort: Während der Grüne Knollenblätterpilz in Wäldern zu finden ist, wächst der Champignon vor allem auf Wiesen. Die Lamellen des Champignons sind rosa bis schokoladenbraun. Bei weißen Lamellen kann es sich um den Grünen Knollenblätterpilz oder einen jungen Champignon handeln. Daher sollten diese Pilze nicht gesammelt und gegessen werden.

Vergiftungssymptome: Falls doch einmal ein giftiger Knollenblätterpilz auf dem Teller gelandet ist, kommt es 6 bis 20 Stunden nach dem Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchkämpfen sowie zum Versagen von Leber und Nieren. Daher sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden und das Erbrochene für eine schnelle Stellung der Diagnose aufgehoben werden.

2. Nadelholz-Häubling 

Wikipedia/Gift-Häubling/CC BY-SA 3.0

Dieser extrem giftige Pilz wird häufig mit dem genießbaren Stockschwämmchen verwechselt. Daher meiden sogar erfahrene Sammler nur allzu oft das Stockschwämmchen, welches vorrangig an morschem Holz wächst.

Pixabay

Der Nadelholz-Häubling riecht im Gegensatz zum Stockschwämmchen mehlig. Weiterhin hat er keinen mit braunen Schuppen besetzten Stiel unterhalb des Hutansatzes. Das Gift ist dasselbe wie beim Knollenblätterpilz. Die Unterscheidung sollte wegen der extrem hohen Verwechslungsgefahr ausschließlich durch einen Pilz-Experten erfolgen!

Vergiftungssymptome: Nach dem Verzehr des Nadelholz-Häublings kann es zu hohem Puls, Blutdruckabfall, Erbrechen und Durchfall kommen.

3. Frühjahrslorchel

Während die Speisemorchel sich in gekochtem Zustand für ein leckeres Pilzragout eignet, kann der Genuss der ähnlich aussehenden Frühjahrslorchel tödlich enden. Wie der Name bereits verrät, wächst die Frühjahrslorchel im Frühjahr. Man findet sie in Kiefernwäldern. Während die Speisemorchel einen durchfurchten Hut besitzt, hat die Frühlingslorchel einen wabenartig gekammerten Hut.

Vergiftungssymptome: Nach dem Verzehr der Frühjahrslorchel leiden die Betroffenen unter Brechdurchfall und erleiden einen Schock. Durch das Gift des Pilzes erleiden Leber und Nieren oft einen erheblichen Schaden.

4. Tiger-Ritterling

Wikipedia/David Rust/CC BY-SA 3.0

Der leicht mit dem Erd-Ritterling verwechselbare Tiger-Ritterling wächst von August bis Oktober vorzugsweise in Nadel- und Laubwäldern. Der mehlige Geruch verrät den Tiger-Ritterling. Zudem verfärbt er sich bei Druck nicht gelb, wie dies beim Erd-Ritterling der Fall ist. Jedoch sollte der Erd-Ritterling ebenso wenig gegessen werden, da Wissenschaftler aus China einen Inhaltsstoff identifiziert haben, der eine tödliche Muskelzerrung hervorrufen kann.

Wikipedia/James Baker/CC BY-SA 3.0

Vergiftungssymptome: Der Verzehr des Tiger-Ritterlings kann zu Erbrechen, Durchfall, Angstzuständen, Koliken und extremem Durst führen.

5. Falscher Pfifferling

Während es sich beim Echten Pfifferling um einen beliebten Speisepilz handelt, ist der Falsche Pfifferling weniger zum Verzehr geeignet. Beim Anschnitt zeigt sich, dass das Fleisch und der Rand des Falschen Pfifferlings eine gelbliche bis orange Färbung haben. Dagegen ist das Fleisch beim Echten Pfifferling weiß und der Rand gelblich. Zudem wächst der Falsche Pfifferling im Gegensatz zum Echten Pfifferling ebenso an Totholz.

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Der Falsche Pfifferling ist zwar essbar, jedoch kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen.

6. Riesenrötling

wikipedia/CC BY-SA 3.0

Der giftige Pilz kann mit der essbaren Nebelkappe verwechselt werden.

Pixabay

Der Riesenrötling ist nur selten in Deutschland vorzufinden, da er bevorzugt in wärmeren Ländern wächst. Jedoch sollte man trotzdem die Unterschiede der beiden Pilze kennen. Der Riesenrötling hat lachsfarbene Lamellen, die sich nur schwer vom Hut entfernen lassen. Bei der Nebelkappe sind die Lamellen dagegen weiß und der Hut lässt sich leicht lösen.

Vergiftungssymptome: Wer doch einmal einen Riesenrötling erwischt hat, wird sich unter Umständen mehrere Tage lang mit Magen-Darm-Problemen herumschlagen müssen.

7. Ziegelroter Risspilz 

Wikipedia/Andreas Kunze/CC BY-SA 3.0

Dieser ungenießbare Pilz wächst ebenso wie sein genießbarer Doppelgänger, der Mairitterling, in Laub- und Mischwäldern. Die beiden lassen sich nur anhand der Farbe des Sporenpulvers unterscheiden: Beim Mairitterling ist es weiß und beim Risspilz braun.

wikipedia/CC BY-SA 3.0

Vergiftungssymptome: Wer den Risspilz gegessen hat, muss mit Halluzinationen, Sehstörungen, Koliken und Erbrechen rechnen.

Wenn du dich also in diesem Herbst auf Pilzsuche begeben willst, solltest du genau über die verschiedenen Pilzarten Bescheid wissen. Am besten ist es, wenn du gemeinsam mit anderen leidenschaftlichen Pilzsammlern unterwegs bist. Eine Verwechslung kann schließlich tödliche Folgen haben, wenn nicht sofort die Behandlung durch einen Arzt erfolgt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher andere Pilzkenner oder gar einen Experten befragen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.net/herbst-saison/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Mit Karottensaft gegen Krebs – Ein Erfahrungsbericht


Kinderbuch-Autorin Ann Cameron heilte ihren fortgeschrittenen Darmkrebs samt Lungenmetastasen u. a. mit Hilfe von Karottensaft. Begeistert berichtet sie: „Karottensaft wirkt meiner Erfahrung nach ausserordentlich gut gegen Krebs – und zwar in beeindruckend schneller Weise und ohne die Hilfe von Chemotherapie, Bestrahlung oder weiteren Ernährungsumstellungen.“ Ann Cameron erzählt die Geschichte ihrer Heilung, wie sie – nach einer Operation – ihren Darmkrebs mit Karotten (Rüebli) besiegte. Bestimmt möchten auch Sie daraufhin viel öfter Karotten essen oder Karottensaft trinken.

 

Diagnose Darm- und Lungenkrebs

Am 6. Juni 2012 unterzog sich die amerikanische Schriftstellerin und Harvard-Absolventin Ann Cameron einer Operation wegen ihres Darmkrebses (Stadium 3). Sie entschied sich anschliessend bewusst gegen eine Chemotherapie und fühlte sich sogar zunächst ganz gut – bis zum 6. November 2012.

Bei einer Routine-Nachsorgeuntersuchung entdeckten die Ärzte bei ihr Lungenkrebs. Die Diagnose war niederschmetternd: Darmkrebs Stadium 4, der in die Lungen metastasiert war. Ihr Onkologe räumte ihr eine verbleibende Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren ein.

Leider sei in ihrem Fall eine Bestrahlung nutzlos, meinte er ferner. Doch empfehle er ihr eine Chemotherapie. Sie würde zwar keine Verlängerung ihres Lebens einbringen, aber möglicherweise die Qualität ihrer übrigen Zeit verbessern.

Die Suche nach Alternativen

Tragischerweise war erst vor wenigen Jahren Anns Ehemann an Lungenkrebs verstorben. Über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten hatte er mehrere Therapien mit ungefähr 20 unterschiedlichen Medikamenten ausprobiert – allesamt von seinen Ärzten empfohlen und allesamt ohne Wirkung. Zumindest ohne Heilwirkung, denn grässliche Nebenwirkungen hatten sie genug.

Ann fürchtete daher, denselben Weg zu gehen, den schon ihr Mann zwar voller Hoffnung aber letztendlich erfolglos gegangen war. Also begab sie sich auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten.

Dabei hörte sie von einem Mann, der sein Krebsleiden ausschliesslich mit Karotten heilen konnte. Er hiess Ralph Cole und hatte es geschafft, sein Plattenepithelkarzinom der Haut (eine Form des Hautkrebses) am Nacken zum Verschwinden zu bringen, indem er jeden Tag fünf Pfund Karotten entsaftet und den Saft dann über den Tag verteilt getrunken hatte.

Karottentherapie gegen Krebs?

Karotten sind ja nun ein echtes Allerweltsgemüse und kaum jemand traut ihnen grossartige Heilleistungen zu. Allerdings hält die Skepsis dem Wurzelgemüse gegenüber nur so lange an, bis man ein bisschen mehr über die erstaunlichen Eigenschaften der Karotte gelesen hat.

Dann nämlich stellt man fest, dass Karotten fantastische Wirkungen haben können und es äusserst intelligent wäre, diese auch zu nutzen und Karotten am besten täglich in jeder erdenklichen Form zu essen oder als Saft zu trinken. Zu diesem Ergebnis kam auch Ann, und sie beschloss, genau das zu tun: Täglich Karottensaft zu trinken.

Täglich Karottensaft aus 5 Pfund Karotten

Am 17. November 2012 begann sie mit ihrer Karottentherapie. Dazu entsaftete sie morgens mit einer hochwertigen Saftpresse fünf Pfund Karotten. Ein Glas davon trank sie sofort. Den Rest stellte sie in den Kühlschrank, um ihn im Laufe des Tages zu trinken. Dies tat sie ab sofort täglich – bis auf ein paar Tage im Monat, wenn sie auf Reisen war.

Ann unterzog sich keiner Chemotherapie, bekam keine Bestrahlung und unternahm mit Ausnahme des Karottensafts auch keine besonderen Ernährungsumstellungen. Sie ass also weiterhin Fleisch und gönnte sich hin und wieder auch mal typisch ungesunde Lebensmittel wie zum Beispiel Eiscreme.

Ich empfehle ganz sicher nicht, bei einer Krebserkrankung besonders viel Eiscreme zu essen. Ich möchte bloss darauf hinweisen, dass der tägliche Karottensaft die einzige Ernährungsumstellung gewesen war, die ich Zeit meines Lebens durchgeführt habe, erklärte die Rekonvaleszentin. Natürlich habe ich mich auch über jedes Gebet, über jedes aufmunternde Wort von Freunden gefreut und jede Hilfe von Leidensgenossen in Anspruch genommen, die die Krankheit bereits besiegt hatten und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten.

Nach zehn Tagen: Die Tumoren wachsen schnell

Zehn Tage nach Beginn ihrer selbstgewählten Karottentherapie wurde ein so genannter PET-Scan (PET = Positronen-Emissions-Tomographie) durchgeführt, der frühere Ergebnisse bestätigte:

Vergrösserte, geschwollene Lymphknoten zwischen den Lungen, mit zwei schnell wachsenden Tumoren in einer Grösse von etwa 2,5 x 0,5 cm.

Ann hätte sich zwar eine bessere Nachricht erhofft, gab jedoch nicht auf und trank weiterhin täglich ihren Karottensaft.

Nach zwei Monaten: Der Krebs wächst nicht mehr

Am 7. Januar 2013, also nach einer knapp zweimonatigen Karottensafttherapie, ergab eine Computertomographie das erste erstaunliche Ergebnis, nämlich dass die Krebstumoren nicht mehr weiter wuchsen. Mehr noch: Bei einigen Tumoren waren sogar Verkleinerungen festzustellen. Auch sah man, dass die Lymphknoten nicht mehr so angeschwollen waren wie noch zuvor.

Nach vier Monaten: Der Krebs schrumpft

Zwei weitere Karottensaft-Monate später (im März 2013) zeigte eine erneute Untersuchung: Der Krebs war weiterhin nicht gewachsen. Keine neuen Tumoren waren zu sehen und die vorhandenen schrumpften zusehends.

Nach acht Monaten: Der Krebs ist verschwunden

Am 30. Juli 2013 erhielt Ann Cameron dann die unglaubliche Nachricht von ihren fassungslosen Ärzten: Der Krebs ist verschwunden! Alle geschwollenen Lymphknoten befanden sich wieder im Normalzustand.

Zusammenfassung von Ann Camerons Erfolgsgeschichte

  • Zehn Tage tägliche Einnahme von Karottensaft: Keine Verbesserung.
  • Zwei Monate Karottensaft: Der Krebs hört auf zu wachsen und bestehende Tumoren beginnen zu schrumpfen.
  • Vier Monate Karottensaft-Therapie: Die Tumoren schrumpfen weiter, alle Lymphknoten in der Lunge befinden sich wieder im Normalzustand.
  • Acht Monate Karottensaft-Therapie: Der Krebs ist verschwunden.

Können Karotten jeden Krebs heilen?

Selbstverständlich ist jeder Mensch und jeder Krebs vollkommen anders. Wenn bei Ann Cameron Karottensaft anschlug, so kann man daraus leider nicht schliessen, dass Karottensaft jeden anderen Krebs ebenfalls heilen kann.

Genauso weiss natürlich auch niemand, ob der Krebs bei Ann nicht auch ohne Karottensaft verschwunden wäre und nur eine der so seltenen Spontanheilungen darstellte. Ein genauer Blick auf die Karotte und ihre Inhaltsstoffe lassen jedoch sehr vermuten, dass die Karotte an Anns Heilung keineswegs unbeteiligt war.

Und auch aus epidemiologischen Studien weiss man, dass Menschen, die sich carotinoidreich ernähren, ein deutlich geringeres Risiko tragen, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, wie z. B. an Brust-, Lungen- und Magen-Darm-Krebs.

Wenn man jedoch glaubt, es würde genügen, einfach nur Beta-Carotin in Kapselform einzunehmen, dann hat man sich getäuscht. Dies hat keine besondere Krebsschutzwirkung. Im Gegenteil. Manche Studien behaupten, reines und hochdosiert eingenommenes Beta-Carotin erhöhe das Krebsrisiko. Daher immer eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung bevorzugen und dabei viele carotinoidreiche Lebensmittel verzehren, wie z. B.

  • Karotten
  • Karottensaft
  • Honigmelonen
  • Kakis
  • Aprikosen
  • Grünkohl
  • Feldsalat
  • Löwenzahn
  • Fenchel
  • Rucola und viele mehr.
(…)
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Hopfen (Humulus) – eine alte Heilpflanze


Hopfen (Humulus)

Hopfen entstammt in seiner Wildform wahrscheinlich den feuchten Bergtälern im vorderen Asien. Heute ist der Echte Hopfen (Humulus lupulus) in mehr als 50 Ländern zwischen dem 35. und 55. Breitengrad kultiviert und wird überwiegend für das Bierbrauen verwendet. Unter anderen Breitengraden kann er nicht mehr ausreifen. In Mitteleuropa ist der Wilde Hopfen nahezu überall anzutreffen. Er kommt nicht sehr häufig vor, wächst dann aber meist in kleinen Gruppen. Die Wildpflanze wächst bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Der Hopfen (Humulus) ist eine zweihäusige Pflanze – der männliche Blütenstand ist eine Rispe, der weibliche eine zapfenartige Ähre. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen. Die Blüten wachsen von Juni bis August, die Früchte reifen von Juli bis September.

Geschichte

Als Heilpflanze ist der Hopfen schon sehr lange bekannt. Bereits in der Antike und im Frühmittelalter berichten Ärzte von seinen positiven Eigenschaften der Pflanze. Über Jahrhunderte findet man ihn in allen bekannten Werken der Kräuterkunde. Vom persischen Arzt Johannes Mesue wurde die Pflanze beispielsweise im 8. Jahrhundert zur Blutreinigung und bei Gallenleiden empfohlen.
In Mitteleuropa ist der Anbau von Hopfen seit der Karolingerzeit belegt. Er wurde anfangs in Klostergärten gezüchtet, um eine wohlschmeckende und nährstoffreiche Fastenspeise zu haben. Auch wurde ihm eine dämpfende Wirkung auf sexuelle Regungen zugeschrieben, die vor allem für Mönche von Nutzen war. Auch Hildegard von Bingen widmete dem Hopfen ihre Aufmerksamkeit. Im Mittelalter rühmte Paracelsus seine den Schlaf fördernde Eigenschaft.

Inhaltsstoffe

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Hopfens gehören Hopfenbittersäuren (Humulon und Lupulon), Lupulin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide sowie Mineralstoffe, Zucker und Eiweiß.

Anwendung in der Volksmedizin

Für Heilzwecke werden in der Volksmedizin ausschließlich die Fruchtstände (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Hopfen wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, beispielsweise bei Nervosität und innerer Unruhe, Reizblase und Schlafstörungen. Das Hopfenbitter wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, auch hemmt es das Wachstum von Bakterien. Auch fördert es die Absonderung von Speichel- und Magensaft. Sein Tee wirkt nervenberuhigend, lindert Schlaflosigkeit, Unruhe und Depressionen. Besonders das Einschlafen kann er verbessern.
Weiterhin wird er bei nervösen Magen-, Darm- und Blasenleiden verwendet. Seine antibiotische, krampflösende und harntreibende Wirkung wird bei Nieren- und Blasenerkrankungen genutzt. Hopfen wirkt fiebersenkend, auch kann er Muskel- und Gelenkschmerzen bei rheumatischen Erkrankungen lindern. Äußerlich können Hopfenaufgüsse oder ein Brei aus Hopfenzapfen bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüre, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut helfen.

Bei selbst gesammeltem Hopfen sollen die reifen Zapfen vor Sonne geschützt getrocknet werden. Die Inhaltsstoffe des Hopfens werden für unterschiedliche medizinische Zwecke in der Volksmedizin verwendet.

R E Z E P T E

Wässriger Auszug

Für einen wässrigen Auszug aus den Zapfen wird das Verhältnis von 1 Teil zerkleinerter getrockneter Zapfen zu 20 Teilen Wasser empfohlen. Dieser Auszug wird verwendet, um den Appetit anzuregen, die Verdauung zu verbessern sowie für die Behandlung von Gastritis, Magen-Darm-Beschwerden sowie als Diuretikum und entzündungshemmendes Mittel bei Entzündungen der Blase und Nieren, Gallenblase und Leber. Dazu nehmen Sie von dem Auszug 3-mal täglich 1 EL vor dem Essen ein.

Aufguss als Beruhigungsmittel

Oft wird ein Aufguss von Hopfen als Beruhigungsmittel bei erhöhter nervöser Erregung und Schlaflosigkeit verwendet. Dafür übergießen Sie 2 TL zerkleinerte getrocknete Zapfen mit 0,25 l kochendem Wasser, lassen den Aufguss abkühlen und trinken ihn noch warm vor dem Schlaf. Dieser Aufguss wird auch für die Verringerung der sexuellen Erregbarkeit eingesetzt.

Wässriger Brei

Der wässrige warme Brei aus zerkleinerten Zapfen von Hopfen wird als Analgetikum bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen, sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüren, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut verwendet.

Haarausfall und Schuppen

Aufgüsse und Sude von Hopfen helfen auch den vorzeitigen Haarausfall und Schuppen zu bekämpfen.

Hinweis: Hopfen ist eine leicht giftige Pflanze. Daher sollte seine Anwendung nicht überdosiert werden. Nur 1 bis 2 g Lupulin (im Hopfen enthalten) können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schwäche und Kopfschmerzen auslösen.

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Diabetes Typ 2 ist heilbar


Noch immer glauben viele Diabetiker und auch viele Ärzte, Typ-2-Diabetes sei nicht heilbar. Sie glauben: Einmal Diabetes – immer Diabetes. Das jedoch trifft nicht zu. Selbst Menschen, die jahrzehntelang an Diabetes leiden, können wieder gesund werden. Auch wer bereits Insulin benötigt, kann vom täglichen Spritzen wieder loskommen. Bis vor wenigen Jahren wurden diese Aussagen belächelt. Inzwischen jedoch liest man auch in medizinischen Fachjournalen darüber. Denn es wurden entsprechende Studien durchgeführt, die zeigten: Diabetes ist heilbar!

Diabetes Typ 2 ist heilbar – was viele Ärzte und Patienten nicht wissen

Typ-2-Diabetes gilt häufig noch immer als Krankheit, die unheilbar ist und im Laufe der Zeit immer weiter voranschreitet. Im British Medical Journal las man jedoch am 13. September 2017 von einer Studie, derzufolge viele Ärzte und Patienten nicht wissen würden, dass Typ-2-Diabetes schon allein mit einer entsprechenden Gewichtsabnahme geheilt werden könne.

Laut Dr. Mike E. J. Lean, Professor an der University of Glasgow und anderen Wissenschaftlern liegen längst ausreichende Belege dafür vor, dass Menschen, die an Typ-2-Diabetes und gleichzeitig an einem deutlichen Übergewicht leiden, in vielen Fällen geheilt werden könnten, wenn sie „nur“ 15 Kilogramm an Gewicht verlieren würden.

15 Kilogramm abnehmen, Diabetes heilen und Gesundheitskosten senken

Würde man diese Tatsache in die typische Diabetestherapie miteinbeziehen, könne man nicht nur dafür sorgen, dass es den betreffenden Menschen sehr viel besser gehe, sondern man könnte damit auch ganz enorm die Gesundheitskosten senken. Diese liegen zur Behandlung des Diabetes allein in den USA bei 245 Milliarden Dollar pro Jahr. In Deutschland sind es 35 Milliarden Euro – vergleichbar mit den Folgekosten des Rauchens.

In den letzten 35 Jahren haben sich die Zahlen der Diabetiker nahezu vervierfacht. Während es im Jahr 1980 weltweit „nur“ 108 Millionen Menschen mit Diabetes gab, waren es im Jahr 2014 bereits 422 Millionen Diabetiker – die meisten davon Typ-2-Diabetiker.

Übergewicht: Eine bekannte Mitursache von Typ-2-Diabetes

Beim Typ-2-Diabetes stellt sich eine sog. Insulinresistenz ein, was bedeutet, dass immer mehr Zellen immer weniger gut auf das Hormon Insulin reagieren. Insulin aber will den Blutzucker in die Zellen transportieren, damit diese daraus Energie gewinnen können. Bei einer Insulinresistenz klappt das nur noch schleppend – und der Blutzuckerspiegel steigt, während gleichzeitig die Zellen über immer weniger Rohstoffe (Zucker/Glucose) zur Energiegewinnung verfügen.

Übergewicht zählt zu den grössten Risikofaktoren, wenn nicht gar zur wichtigsten Ursache der Insulinresistenz und somit des Typ-2-Diabetes.

Schulmedizinische Leitlinien zur Diabetes-Therapie berücksichtigen Übergewicht kaum

Interessant ist angesichts dieser Tatsachen, dass die üblichen Leitlinien zur Therapie des Typ-2-Diabetes kaum das Übergewicht berücksichtigen. Stattdessen soll der Blutzuckerspiegel medikamentös gesenkt und kontrolliert werden – so Professor Lean. Nur am Rande wird dem Patienten kurz mitgeteilt, er solle auch gesünder leben und ein wenig abnehmen. Jeder kann sich vorstellen, welchen Effekt eine solche Empfehlung zwischen Tür und Angel haben mag, die zudem ohne jeden praktischen Bezug übermittelt wird: Keinen.

Das Ergebnis ist, dass die Patienten dank der Medikamente alsbald einen für den Arzt zufriedenstellenden Blutzuckerwert aufweisen, aber nichtsdestotrotz im Laufe der Jahre weitere Gesundheitsprobleme entwickeln werden. Erstens, weil die Ursache der Krankheit nicht behoben wird und zweitens, weil die verordneten Medikamente Nebenwirkungen haben. Die Lebensqualität der Betroffenen leidet massiv – und sie sterben durchschnittlich sechs Jahre früher als Nicht-Diabetiker.

Diabetes wäre heilbar, wird aber nicht geheilt, sondern medikamentös behandelt

Man weiss also, dass Typ-2-Diabetes mit der richtigen Betreuung und Therapie für viele Patienten bald der Vergangenheit angehören würde. Da sich die meisten Ärzte jedoch auf die Verordnung von Medikamenten konzentrieren und nicht auf Massnahmen, die ihre Patienten zum Abnehmen bewegen würden, wird Diabetes – obwohl heilbar – heutzutage so gut wie nie geheilt.

Lean und Kollegen nennen dazu eine Studie mit 120.000 Patienten. Sie litten alle an Typ-2-Diabetes. Nach 7 Jahren medizinischer Betreuung zeigte sich, dass lediglich 0,14 Prozent keine Diabetes-Symptome mehr aufwiesen, keine Medikamente mehr benötigten und damit als geheilt galten. Auch die schottische Diabetiker-Datenbank gibt an, dass nur 0,1 Prozent der registrierten Diabetiker in Remission sind, also ohne Medikamente symptomfrei leben können.

Geheilte Diabetiker werden gar nicht registriert

Nun verhält es sich aber auch so, dass die Zahl jener Diabetiker, die plötzlich keine Medikamente mehr brauchen, in Wirklichkeit auch etwas höher sein könnte, diese geheilten Fälle aber gar nicht registriert werden, weil es keine Leitlinien oder Kriterien dafür gibt, ab wann ein Diabetiker kein Diabetiker mehr ist. Bekanntlich interessiert sich die Mehrheit der Ärzte nicht so sehr für geheilte Patienten. Da kann es schon einmal passieren, dass man vergisst, eine Diabetesheilung entsprechend zu registrieren.

Nichtsdestotrotz ist der Hauptgrund für die niedrigen Zahlen geheilter Diabetiker eher der, dass eine solche Heilung tatsächlich sehr selten auftritt. Aber warum? Wenn man doch nur etwas an Gewicht abnehmen müsste? Ganz einfach:

Wer denkt, er sei unheilbar krank, ist wenig motiviert

Es besteht bei den allermeisten Diabetikern keinerlei Motivation, etwas gegen den Diabetes zu unternehmen. Das ist verständlich. Schliesslich bekommt man ständig gesagt, die Krankheit sei nicht heilbar, würde so oder so ein Leben lang bestehen bleiben und man müsse dauerhaft Medikamente nehmen.

Je mehr Diabetiker aber erfahren würden, dass sie eigenständig ihren Diabetes heilen könnten, ihr Leben wieder ohne Medikamente geniessen könnten und ab sofort keine Angst mehr vor den Folgeerkrankungen des Diabetes haben müssten, umso mehr Diabetes-Heilungen gäbe es. Wenn Sie daher einen Typ-2-Diabetiker kennen, geben Sie ihm diesen Artikel zu lesen – und wenn Sie selbst ein Typ-2-Diabetiker sind, worauf warten Sie noch?

Diabetes ist heilbar – Was ist zu tun?

Wenn Sie Typ-2-Diabetes haben oder die Vorstufe eines solchen (Insulinresistenz/Prädiabetes) und gleichzeitig an Übergewicht leiden, unternehmen Sie alles, um dieses Übergewicht abzubauen.

1. Abnehmen

Gehen Sie zu Ihrem Arzt und bitten Sie ihn, Sie in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Besuchen Sie eine Übergewicht- oder Adipositas-Selbsthilfegruppe, in denen sich die Teilnehmer gegenseitig motivieren, sich bei vorübergehenden Tiefs stützen und ihre Erfolge miteinander feiern. Oder suchen Sie einen Ernährungsberater, der Ihnen beim Abnehmen hilft und einen für Sie passenden Ernährungsplan zusammenstellt.

Abgesehen davon werden Sie schon dank der Umsetzung der folgenden Punkte ganz automatisch abnehmen.

2. Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise

Wenn Sie Typ-2-Diabetiker sind und kein Übergewicht haben, dann hilft auch Ihnen eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise. Denn Übergewicht ist nicht die Alleinursache eines Diabetes, sondern eine Mitursache. Berücksichtigen Sie die folgenden Punkte:

  • Medikamente überprüfen: Falls Sie – ausser Ihren Diabetesmedikamenten – noch weitere Arzneimittel nehmen, schauen Sie auf den Beipackzettel, denn manche Medikamente (z. B. Statine, Cortison, Antipsychotika u. a.) können den Blutzuckerspiegel erhöhen und langfristig einen Diabetes verursachen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie diese Medikamente überhaupt benötigen und wenn ja, ob es verträglichere Alternativen gäbe. Holen Sie sich immer eine Zweitmeinung ein, z. B. bei Ihrem Apotheker oder einem Heilpraktiker.
  • Gesunde Ernährung: Ernähren Sie sich ab sofort gesund, vitalstoffreich und basenüberschüssig. Wie das geht, lesen Sie hier: Die Regeln der gesunden Ernährung. Ideal ist eine pflanzenbasierte Ernährung, da sich bei Diabetes pflanzliche Lebensmittel im Gegensatz zu tierischen als heilfördernd erwiesen haben, ganz gleich ob es Früchte, Sojaprodukte, grüne Blattgemüse, Zwiebeln, Nüsse, Brokkoli oder pflanzliche Proteine waren. Fleisch hingegen gilt als Risikofaktor für Diabetes.
  • Blutzuckerspiegel natürlich senken: Wie Sie Ihren Blutzuckerspiegel mit gezielt ausgewählten Lebensmitteln senken können, haben wir hier beschrieben: Blutzucker natürlich senken
  • Smoothies: Auch Smoothies können Sie bei Diabetes in Ihre Ernährung einbauen: Smoothies bei Diabetes
  • Keine Süssstoffe: Meiden Sie Süssstoffe, da diese einen Diabetes noch fördern können! Ein Süssungsmittel, das bei Diabetes möglich wäre, ist z. B. der Yaconsirup. Bei einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise werden Sie jedoch immer weniger Lust auf Süsses haben. Denn wozu sollten Sie etwas essen wollen, das Ihnen nicht gut tut?
  • Entschlackungskur: Wenn Ihnen eine Ernährungsumstellung schwer fällt, melden Sie sich zur vierwöchigen Entschlackungskur an. Dabei handelt es sich um ein Vier-Wochen-Programm, das Ihnen zeigt, wie Sie sich aus gesunden und frischen Zutaten köstliche und vollwertige Mahlzeiten zaubern können – ohne viel Zeit dafür aufwenden zu müssen. Nach Abschluss der Entschlackungskur werden Sie wissen, wie gesunde Ernährung funktioniert. Die Entschlackungskur kostet Sie keine 30 Euro und kommt vollkommen ohne Fertigprodukte, Shakes oder sonstige Zusatzprodukte aus.
  • Fasten: Auch bestimmte Formen des Fastens sind bei Diabetes denkbar. Informationen dazu finden Sie hier: Fasten bei Diabetes
  • Darmflora sanieren:Sanieren Sie Ihre Darmflora, denn eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora kann nicht nur einen Diabetes begünstigen, sondern auch Übergewicht fördern, was nun erst recht einen Diabetes fördert: Kranke Darmflora begünstigt Diabetes.
  • Vitalstoffe: Nehmen Sie gezielt jene Nahrungsergänzungsmittel ein, die Sie persönlich benötigen. Wir stellen hier Vitalstoffe vor, die bei Diabetes nachweislich besonders hilfreich sein können, inkl. eines Vorschlags für ein Einnahmeprotokoll: Vitalstoffe bei Diabetes. Denn bedenken Sie: Leiden Sie an einem Vitamin-D-Mangel, dann kann schon allein die Einnahme der passenden Vitamin-D-Dosis ihren Blutzucker (inkl. des Langzeitblutzuckers) senken.
  • Curcumin: Curcumin ist ein weiteres natürliches Mittel, das den Augenblick des Abschieds von Ihrem Diabetes näher bringen kann: Curcumin bei Diabetes
  • Bewegung: Natürlich gehört auch Bewegung zur Diabetes-Therapie. Ja, Bewegung ist mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Finden Sie die zu Ihnen passende Sportart und legen Sie los!
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Ghee – Selber machen


Ghee ist Butterschmalz und wird auch ayurvedische oder geklärte Butter genannt. Ghee stammt aus Indien und Pakistan. Es wird dort statt Butter verwendet. Ghee hat zwei entscheidende Vorteile. Einer ist auch für Menschen in Mitteleuropa interessant: Ghee kann – im Gegensatz zu Butter – hoch erhitzt werden. Der zweite ist nur für Länder spannend, in denen es nicht unbedingt Kühlschränke gibt: Ghee muss – im Gegensatz zu Butter – nicht gekühlt werden. Da sich Ghee aus Butter leicht selber machen lässt, erklären wir heute, wie das geht.

Aus Butter selbst Ghee herstellen

Ghee wird aus Butter hergestellt – entweder im industriellen Stil oder auch zu Hause in jedermanns Küche. Dabei wird Butter erhitzt und leicht geköchelt. Warum eigentlich?

Butter besteht nicht nur aus Fett, sondern auch aus etwas Wasser, Milchzucker und Milcheiweiss. Diese Bestandteile sorgen dafür, dass die Butter nicht hoch erhitzt werden kann und ausserdem gekühlt aufbewahrt werden muss, da sie andernfalls verdirbt.

Bei der Herstellung von Ghee aus Butter entfernt man diese störenden Bestandteile. Übrig bleibt fast ausschliesslich das Fett. Ghee besteht daher auch zu mehr als 99 Prozent aus reinem Fett, dem Butterschmalz.

Butterschmalz kann man natürlich kaufen. Doch schmeckt es nicht annähernd so gut wie hochwertiges Ghee. Am allerbesten schmeckt selbst gemachtes Ghee – und das geht so:

Die Zutaten für die Herstellung von Ghee

  • Ungesalzene Butter, z. B. 500 g (ergibt ca. 400 g Ghee) oder 1 kg (ergibt 800 g Ghee), Sie können Sauerrahm- oder auch Süssrahmbutter verwenden, wobei Süssrahmbutter sich etwas einfacher verarbeiten lässt
  • Topf, in den die gewählte Buttermenge passt
  • Schaumkelle oder Löffel und Gefäss, in das man den entstehenden Schaum schöpfen kann
  • Gefäss, in das man die geklärte Butter durch den Filter giesst
  • Sieb, in das man ein Tuch oder zwei Lagen Küchenpapier legt
  • Saubere verschliessbare Gläser, in die man das fertige Ghee füllt. Die Gläser müssen absolut trocken sein, es darf also auch kein Tröpfchen Wasser darin sein, da dieses die spätere Haltbarkeit des Ghees beeinträchtigen würde

Die Zubereitung von Ghee

Planen Sie für die Herstellung von Ghee mit Vorbereitung und anschliessendem Saubermachen etwa 1,5 Stunden ein.

  1. Nehmen Sie die Butter und geben diese in den Topf.
  2. Stellen Sie eine mittlere Temperatur ein und lassen Sie die Butter schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist, lassen Sie sie aufkochen.
  3. Sobald die Butter kocht, stellen Sie die Temperatur so weit herunter, dass die Butter leise vor sich hinköcheln kann.
  4. Achten Sie darauf, dass die Butter nicht zu heiss wird und womöglich anbrennt. Bleiben Sie daher immer in der Nähe.
  5. Die Butter ist noch trüb und an ihrer Oberfläche bildet sich weisser Schaum. Das ist das Milcheiweiss. Schöpfen Sie es nun immer wieder ab. Nehmen Sie einfach einen Löffel dazu oder auch eine Schaumkelle und schöpfen Sie den weissen Schaum in ein Gefäss. Der Schaum wird anschliessend entsorgt.
  6. Die Butter darf nicht gerührt werden, denn die einzelnen Bestandteile sollen sich in Ruhe trennen können. Beobachten Sie den Vorgang lediglich und achten Sie auf ein gleichmässiges Köcheln bei niedriger Temperatur.
  7. Sobald die flüssige Butter klar wird, ist dies ein Zeichen dafür, dass das enthaltene Wasser verdampft ist. Man kann nun auf den Boden schauen und sieht dort einen Satz, der allenfalls etwas goldbraun werden darf, aber keinesfalls schwarz.
  8. Der gesamte Vorgang des Köchelns dauert mindestens 20 bis 30 Minuten, je nach Buttermenge auch 40 Minuten oder länger.
  9. Giessen Sie das Ghee nun durch das Tuch in ein Gefäss. Anschliessend füllen Sie das Ghee in die verschliessbaren Gläser. Natürlich können Sie das Ghee auch direkt in die verschliessbaren Gläser füllen. Da beim Filtern manchmal jedoch auch etwas daneben tropft, lässt sich sauberer arbeiten, wenn man beide Vorgänge voneinander trennt.
  10. Verschliessen Sie die Gläser gut und bewahren Sie sie in einem Küchenschrank auf. Gekühlt müssen sie nicht werden.

Heilwirkungen von Ghee

Viele Details rund um Ghee und seine gesundheitlichen Auswirkungen lesen Sie in unserem Ghee-Hauptartikel: Ghee – Das goldene Elixier. Dort wird nicht nur auf die Heilwirkungen eingegangen, die dem Ghee nachgesagt werden, sondern u. a. auch auf die Frage nach den gesättigten Fettsäuren, aus denen Ghee vornehmlich besteht.

Meist wird Ghee im Zusammenhang mit dem Ayurveda genannt. Doch wird Ghee dort zu Heilzwecken ausschliesslich in „medizinisch aufbereiteter“ Form verwendet und z. B. im Rahmen einer Panchakarma-Kur zur inneren Reinigung getrunken. Das Wissen, wie konkret die medizinische Aufbereitung zu erfolgen hat (bis zu 100-stündiges Kochen mit speziellen Kräutern) bleibt jedoch ayurvedischen Therapeuten vorbehalten.

Ghee selber machen – Der Film

Hier finden Sie unseren superschnellen Film zur Herstellung von Ghee, wo Ihnen unser Ben in nur 1 Minute zeigt, wie unkompliziert es ist, Ghee selbst zu machen. Viel Spass dabei!

Hinweis: Ghee ist nicht vegan und passt daher nicht in die vegane Lebensweise. Die Vorteile von Ghee (ungekühlt lange haltbar, lactosefrei, hoch erhitzbar) gelten genauso für das rein pflanzliche Kokosöl. In unserer Zeit der Kühlschränke ist der Vorteil der ungekühlten Lagerung auch nicht mehr derart entscheidend, wie das vielleicht heute noch in der armen Bevölkerung Indiens der Fall ist. Da selbst Butter nur geringe Lactosemengen enthält und daher von den meisten Lactoseintoleranten vertragen wird, ist auch die Lactosefreiheit nicht mehr so ausschlaggebend. Kurzum: Ghee ist für all jene ideal, die ein Fett möchten, das hoch erhitzbar ist und nach Butter schmeckt.

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Gruß an die Hausfrauen, die die Rezepte ihrer Mütter und Großmütter kennen.
TA KI
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