Eine kurze Liste der beunruhigendsten Facebook Messenger App-Berechtigungen, und was sie bedeuten


Hier ist eine kurze Liste der beunruhigendsten Berechtigungen, die Messenger erfordert und eine rasche Erklärung dessen, was es für Sie und Ihre Privatsphäre bedeutet.

    • Den Status der Netzwerkkonnektivität ändern – das bedeutet, dass Facebook Ihre Verbindung zum Internet- oder Mobilfunkdienst ändern oder verändern kann. Im Grunde genommen versetzen Sie Facebook in die Lage, Funktionen in Ihrem Telefon nach deren Belieben ein- oder abzuschalten, ohne es Ihnen zu sagen.

 

    • Telefonnummern anrufen und SMS-Nachrichten senden – das bedeutet, wenn Facebook es will … kann es SMS-Nachrichten an Ihre Kontakte in Ihrem Namen senden. Sehen Sie das Problem darin? Wer ist Facebook, dass es auf Nachrichten in Ihrem Handy zugreifen und mit ihm auch welche senden kann?! Sie geben mehr oder weniger einem Fremden Ihr Telefon und sagen ihm, er könne tun, was und wann er es wolle!

 

    • Tonaufnahmen, Fotos und Videos machen, jederzeit – Sie sollten diese Zeile besser noch einmal lesen ….TONAUFNAHMEN … FOTOS MACHEN ….JEDERZEIT! Das bedeutet, dass die Leute bei Facebook durch das Objektiv in ihrem Handy sehen können, wann immer sie wollen … sie können hören, was sie über Ihr Mikrofon sagen, wenn sie es wünschen!

 

    • Das Anrufprotokoll Ihres Telefons lesen, einschließlich der Informationen über eingehende und abgehende Anrufe – Wen haben Sie angerufen? Wie lange haben Sie mit demjenigen gesprochen? Jetzt wird Facebook das alles wissen, weil Sie ja zuvor die neue Facebook Messenger App heruntergeladen haben.

 

    • Ihre Kontaktdaten lesen, einschließlich derjenigen, die Sie anrufen und an die sie E-Mails senden, und wie oft – Eine weitere klare Verletzung Ihrer Privatsphäre. Jetzt wird Facebook in der Lage sein, E-Mails zu lesen, die Sie gesendet haben, und Informationen daraus zu entnehmen, um sie für deren eigenen Gewinn zu verwenden. Ob es für „persönliche Zwecke“ ist oder für „Informationsszwecke“ … , was auch immer der Grund ist … Tatsache ist, dass sie jedenfalls auf Ihre privaten Begegnungen zugreifen können.

 

    • Persönliche Profilinformationen lesen, die auf Ihrem Gerät gespeichert sind – das bedeutet, dass, wenn Sie Adressen, persönliche Informationen, Bilder oder etwas anderes haben, das Ihnen in Ihrem persönlichen Leben wichtig oder lieb ist … sie können es lesen.
    • Eine Liste der Konten in Ihrem Telefon erhalten, oder über andere Apps, die Sie verwenden – Facebook wird nun eine Aufstellung von allen Anwendungen haben, die Sie verwenden, wie oft Sie sie verwenden und welche Informationen Sie in diesen Apps speichern oder tauschen.

 

Quelle: TheBull.CbsLocal

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/short-list-disturbing-fb-messenger-app-permissions-mean/

Quelle: http://derwaechter.net/eine-kurze-liste-der-beunruhigendsten-facebook-messenger-app-berechtigungen-und-was-sie-bedeuten

Gruß an die Klardenker

TA KI

Zu witzig, um wahr zu sein: Dinge, die die Welt nicht braucht.


Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Dinge, die irgendwer irgendwann einmal in Auftrag gegeben und dann abgesegnet hat. Dinge, die einen am Menschen als vernunftbegabtem Wesen zweifeln lassen. Dinge, die einem keiner glaubt, es sei denn, man hat ein Foto davon gemacht. Ein paar der schönsten Irrsinnigkeiten sind hier für euch zusammengetragen. Wir wünschen frohes Kopfschütteln und raten dazu, beim Ansehen nichts zu trinken. Es könnte sonst schnell in der Computertastatur landen.

Jetzt schon unvergesslich: Man wüsste schon gerne, wer hinter diesen Entwürfen steckt…

Quelle: http://www.heftig.de/designfails/

Gruß an diese Baugenies

TA KI

CeBIT: Wo Automaten kommunizieren und Wahlen beeinflusst werden


301594121Die größte IT-Messe der Welt CeBIT ging am Freitag zu Ende. Fazit: Der Consumer-Bereich geht raus, dadurch sind deutlich weniger Leute auf der Messe. Aber eben Fachpublikum. Das ist das, was die Firmen wollen.

Den ehemaligen Hannoveraner und ständigen CeBIT-Teilnehmer Gunnar Jütte hat das etwas betrübt. Er fand es nicht sonderlich gastfreundlich von Hannover, dass man mit den CeBIT-Karten nicht mehr Straßenbahn fahren kann, sondern überall stand: „Bitte kaufen Sie Tickets“. Im Interview mit dem RIA-Novosti-Korrespondenten Nikolaj Jolkin wunderte der Chefredakteur der Web-Seite Russland.tv, dass es gerade jetzt passierte, als China Partnerland war und gerade viele Chinesen die Messestadt besucht haben. „Es hat für Verwirrung gesorgt, weil sie nicht so schnell wussten, wie sie das machen konnten.“Was Gunnar Jütte am meisten beeindruckt hat, war ein Vortrag von Robert Epstein darüber, wie das Internet und die sozialen Medien in die Demokratie eingreifen. „Robert Epstein hat es sehr gut mit der Obama-Wahl in seinem Vortrag klar gemacht, wo Mark Zuckerberg, der Facebook-Chef, bei 80 Millionen Amerikanern auf FB-Seiten Buttons hat blinken lassen:,Geht zur Wahl, geht zu Wahl.‘ Dadurch sind nachweislich 340.000 Leute mehr zur Wahl gegangen. Dies bedeutet, dass man durch gezielte Eingriffe in soziale Netzwerke Wahlen vollkommen beeinflussen kann. Dr. Robert Eppstein, der Psychologe, hat gesagt, die Wahlen in Zukunft könnten ohne weiteres Facebook und Google bestimmen. Die Zeiten sind vorbei, wo große Manipulation durch Fernsehen – was gerade Russland oft unterstellt wird – stattfinden. Manipulationen laufen durch soziale Netzwerke. Und man bekommt das gar nicht mit.“

Die Russen wären dieses Jahr sehr schwach vertreten, so Gunnar Jütte weiter. „Es war einmal der Gemeinschaftsstand von den Ministerien, der relativ klein war. Sehr klein war dieses Mal Kaspersky. Früher waren es zweistöckige große Stände. Es war jetzt ein relativ kleiner Stand für Fachpublikum bestimmt. Es gibt nicht mehr die legendären Kaspersky-Partys wie früher. Es wurde aber ein Projekt vorgestellt, so zu sagen ein Facebook für Maschinen. Das läuft in Russland auch schon. Die machen das mit 900 Tankstellen im Moment. Beispielsweise meldet sich der Kühlschrank per Internet:,Ich habe nicht mehr genug Bier im Kühlschrank.‘ Dann wird automatisch gesucht, wo der nächste Händler ist, der Bier liefern kann, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Das heißt, dass die Geräte darüber kommunizieren, was ihnen fehlt und was sie brauchen. Das ist ein ganz interessantes Projekt gewesen. Das ist aus einer Sache für die Betreuung von Tankstellen entstanden. Man will es jetzt auf alles Mögliche bis hin zu Lkw und so was ausweiten. Das fand ich ein sehr interessantes Projekt von Russland.“

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Gruß an die Manipulierten
TA KI

Freiwillige gesucht- Ukraine rüstet sich zum Cyber-Krieg


internetarmeeDie Ukraine hat eine „Internetarmee“ gegründet und sucht für den Informationskrieg gegen Russland noch Freiwillige. Das Ministerium für Informationspolitik in Kiew eröffnete eine Internetseite für Nachrichten gegen den Feind, wie es in dem Aufruf heißt. Demnach erhalten die Cyber-Krieger per Email Aufgaben, die sie abarbeiten sollen.

Die Freiwilligen sind aufgerufen, dem „Informationskampf“ täglich Zeit zu widmen. Auf der Internetseite des Ministeriums ist als Illustration eine Handgranate mit Computertasten zu sehen.

Mit der Initiative will die Ukraine Medien zufolge der Kremlpropaganda über die umstrittene Ukraine-Politik Russlands etwas entgegensetzen. Die Verantwortlichen arbeiteten mit „zunehmend zerstörerischen und bösartigen Attacken“ jeden Tag daran, Daten zu stehlen, auszuspähen oder zu zerstören.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Ukraine-ruestet-sich-zum-Cyber-Krieg-article14575641.html

Gruß an die, die bereits um diesen Kampf wissen

TA KI

Offener Brief an die österreichischen Medien


Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure,

die einseitige, pro amerikanische, anti russische Berichterstattung und hinsichtlich der publizierten Informationen und „Beweisen“ zum Thema Flug und Absturz MH-17, veranlassen mich, einen offenen Brief an alle relevanten Zeitungsredaktionen in Österreich zu verfassen.

Es ist offensichtlich, dass als Informations- und Bildquellen ausschliesslich amerikanische und pro amerikanische (westeuropäische) Presseagenturen (Associated Press, Reuters, APA, UPI, etc.) verwendet werden und Presseagenturen ausserhalb des amerikanischen Einflussbereiches (Interfax, ITAR-TASS, etc.) vollkommen ignoriert werden.

Ebenso offensichtlich ist jegliche Wortmeldung amerikanischer, europäischer (pro amerikanischer) und ukrainischer (pro amerikanischer) Politiker und Militärs, deren Aussagen für sie sakrosankten und unumstösslichen Wert haben. Russische Politiker und Militärs werden, wenn überhaupt, nur mit lächerlichem Anstrich gebracht. Haben amerikanisch-westliche Aussagen mehr Wahrheitsgehalt als russische?

Zum einen werden speziell von den Amerikanern immer Beweise angesprochen, die allerdings niemals vorgelegt werden. Zum anderen wissen wir aus der Vergangeheit, dass die Amerikaner es mit der Wahrheit nicht sonderlich ernst nehmen und ihre eigenen geostrategischen Interessen verfolgen.

Einige höchst interessante Themen bezüglich des Absturzes der Malaysia Boeing werden in ihren Medien vollkommen ignoriert und die Aussagen der Amerikaner auf ihren wahrscheinlichen Wahrheitsgehalt nicht hinterfragt.

Wenn eine Boden-Luftrakete wie jene Buk M1 abgefeuert wird, muss in einer Region wie die krisengeschüttelte und umkämpfte Ukraine, die mittels aller modernen und zur Verfügung stehenden Aufklärungsgeräte rund um die Uhr überwacht wird, ein exaktes Szenario als Beweis vorliegen … und das sofort. Waren doch zu diesem Zeitpunkt auch zwei AWACS-Flugzeuge in der Luft.

Aber könnte es nicht doch sein, dass es keine Flugabwehrrakete war, die die zivile Passagiermaschine abschoss, sondern ein ukranisches Kampfflugzeug? Zumindest gibt es diesbezügliche Hinweise eines zivilen, spanischen Luftraumüberwachers auf Twitter. Die natürlich sofort gelöscht wurden (allerdings existieren Archivbilder)!

Auch der sogenannte Beweis eines Gespräches der Seperatisten, das vom ukrainischen Geheimdienst präsentiert und auf Youtube hochgeladen wurde, sollte genauer untersucht werden. Da offensichtlich als Erstellungsdatum des Beweisvideos einen Tag vor der Katastrophe ersichtlich ist.

Auch wird der Frage: „Cui bono?“ (Wem nützt dies?) nicht weiter nachgegangen. Denn offensichtlich handelt es sich um eine False Flag Operation (Operation unter falscher Flagge) um Russland und Putin zu diskreditieren. Denn Russland würde eine solche Operation am wenigsten Nutzen bringen – im Gegenteil wie man sieht.

Und verweisen Sie jetzt nicht auf Verschwörungstheorien, denn solange keine unumstösslichen Beweise, die existieren müssen, von welcher Seite auch immer vorgelegt werden, handelt es sich nicht um Fakten, sondern um Annahmen und Wahrscheinlichkeiten!!! Wer in solcher Sache recherchiert MUSS demnach auch für alle Theorien und Annahmen offen sein, auch um erkennen zu können, was nicht gewesen sein kann oder gewesen sein könnte.

Es ist jedenfalls ein schwerer, journalistischer Fehler, bereits am nächsten Tag den Schuldigen in Wort und Bild (Tageszeitung Österreich) zu präsentieren. Ein Mann, der es offensichtlich gar nicht sein konnte!

Ich kenne die Wahrheit nicht, auch ich muss mich mit Informationen aus den Medien (auch alternativen Medien) zufrieden geben. Ich sehe allerdings die ganze Sache sehr kritisch und hinterfrage – vor allem viel zu glatte und sichtlich aufgelegte, manipulierte –  Meldungen.

Wie heisst das alte Sprichwort so schön: „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“ Wie oft hat uns das offizielle Amerika und damit auch das offizielle Europa schon angelogen. Schon das ist Grund genug, vorsichtig und vor allem skeptisch zu sein.

Was versprechen Sie sich davon, den aggressivsten, destruktivsten und unglaubwürdigsten Staat dieser Erde zu unterstützen? Jener Staat, der die meisten Kriege im letzten Jahrhundert anzettelte, viele Staaten in ein absolutes Chaos bombte und für sich selbst die absolute Weltherrschaft reklamiert.

Für Europa sollte eine freundschaftliche Annäherung an Russland und deren Freundesstaaten wichtiger sein, als die globalen amerikanisch-britischen Machtinteressen zu unterstützen. Und diese haben mit den Vorgängen in der Ukraine sehr viel zu tun …

Hätte Putin bisher nicht so besonnen und diplomatisch reagiert, hätten wir, spätestens nach dem Zwischenfall vor Syrien im Mittelmeer einen weiteren grossen Krieg. Auf den haben es die Amerikaner offensichtlich abgesehen und benutzen die „freien, unparteiischen und unabhängigen Medien“ für die Verbreitung ihrer gefährlichen (vor allem für uns Europäer gefährlichen) Interessen.

Was, frage ich Sie, ist so schlecht und unglaubwürdig an Russland und Putin, dass nur einseitig die ohnehin nicht mehr nachvollziehbaren Ansichten amerikanischer Marionettenpolitiker wichtiger und relevanter sind.

US-Außenminister John Kerry, 8. Juli 2014:
»Bei meinen Reisen als Außenminister habe ich das Verlangen nach amerikanischer Führung in der Welt erlebt wie nie zuvor.«

Präsident Barack Obama, 28. Mai 2014:
»… Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer.«

Nebenbei bemerkt, sollten Sie, verehrte Damen und Herren Redakteure, einmal über ein paar Minuten freie Zeit verfügen, so empfehle ich ihnen die Kommentare in den Online-Ausgaben Ihrer Medien zu diesem Thema zu lesen. Hier scheint es, als wäre die breite Bevölkerung schon erwacht und glaubt all diesen amerikanisch eingefärbten Lügengebilde nicht mehr …

Ich fordere Sie daher auf, unabhängig, frei und glaubwürdig zu arbeiten. Gut zu recherchieren, nach allen, auch durchaus schmerzhaften Seiten offen zu sein und nicht ausnahmslos einseitig zu publizieren. Sie sind dabei ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren!

Oder sind Sie jemanden Rechenschaft schuldig? Dann dürfen Sie Ihr Medium nicht unabhängig und frei bezeichnen! Auch wenn es „nur“ die amerikanischen Konzerne sind, die bei Ihnen Inserate buchen …

Auf kurz oder lang kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Und wenn dann die gesamte Presse eines Landes falsch gelegen ist und die offensichtliche Unwahrheit unterstützte, wer sollte dann noch irgendeinen Artikel in Ihrem Medium lesen können, ohne sich zu fragen: „Stimmt das überhaupt?“

Ergeht per Email an: Der Standard, Die ganze Woche, Die Presse, Format, Heute, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, Kurier, Neue Vorarlberger Tageszeitung, Neues Volksblatt, News,  Niederösterreichische Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten, ORF, Österreich, Profil, Salzburger Nachrichten, Salzburger Volkszeitung, Tiroler Tageszeitung, Vorarlberger Nachrichten, WirtschaftsBlatt

zeitungQuelle: http://schnittpunkt2012.blogspot.co.at/2014/07/offener-brief-die-osterreichischen.html

..danke an Denise

Gruß an die Blogger

TA KI

Die finanzielle Repression beginnt: Die Sparbuch-Steuer kommt nach Europa


Als erstes europäisches Land hat Spanien den IWF-Vorschlag einer Sparbuch-Steuer umgesetzt. Der Zweck der Zwangsabgabe: Die Staatsschulden sollen vom SPARER abgetragen werden. Damit werden jene bestraft, die ihr Geld auf die hohe Kante gelegt haben. Mit den niedrigen Zinsen der EZB war die erste Stufe der Enteignung gezündet worden. Jetzt geht es offenbar Schlag auf Schlag.

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Vor einigen Monaten hatte der IWF FÜR Aufsehen gesorgt: Er hatte eine allgemeinem Vermögenssteuer von 10 Prozent GEFORDERT, um in Europa die Schulden abzubauen (mehr im Detail zu dem historischen Vorschlag hier).

Als die Idee aufkam, beeilte sich der IWF, das Ganze als eine Gedankenspielerei abzutun (mehr dazu hier).

Doch in Deutschland waren die Sozialdemokraten schnell Feuer und Flamme für die Idee (mehr zur Erinnerung hier).

Vor wenigen Wochen drängte der IWF erneut, dass Europa jetzt handeln müsse – und die Sparguthaben zu besteuern seien (mehr hier).

Nun zeigt sich: Nach Zypern hat als erstes kontinentaleuropäisches Land Spanien eine solche Steuer eingeführt. Noch zur Zeit der Zypern-Krise hatten die spanischen Politiker eine Zwangsabgabe für ihr Land kategorisch ausgeschlossen.

Spanien ist ein gutes Pflaster für einen solchen Feldversuch: Die RegionenAndalusien, die Estremadura und die Kanarischen Inseln haben schon seit dem 1. Dezember 2012 jeweils 0,5 Prozent Steuern auf Sparguthaben erhoben. Ein Gerichtsentscheid erklärte die Steuer für rechtmäßig, obowhl die Zentralregierung dagegen protestiert hatte. Daraufhin führten Katalonien, Asturien und Valencia ebenfalls eine Sparbuch-Steuer ein.

Doch während die Regionen das Geld für Infrastruktur-Projekte brauchen, lechzt der spanische Zentralstaat vor allem nach neuen Geldquellen, um seine Schuldenbedienen zu können.

Die spanische Staatsverschuldung hat nämlich mittlerweile einen historischen Höchststand erreicht: Mit 996.983 Millionen Euro ist sie nur noch knapp von der Billion entfernt. Seit 2007 hat sie sich damit mehr als verdoppelt. Ministerpräsident Rajoy erwartet, die Billionengrenze noch in diesem Jahr zu überschreiten.

Insbesondere Bankenrettungen (mehr hier), hohe Arbeitslosigkeit und die Unterstützung schwacher Regionen haben die spanischen Schulden in den vergangenen zwei Jahren unter dem Kabinett Rajoy unaufhaltsam in die Höhe getrieben, wie die spanische Zeitung El Pais berichtet. Die Staats-Verschuldung beträgt inzwischen 97 Prozent des spanischen BIP.

Zur Erinnerung: In den Maastricht-Verträgen stehen 60 Prozent als Obergrenze.

Die Zwangs-Abgabe auf Sparguthaben soll Madrid nun in die Lage versetzen, das Steuer zu übernehmen. Die Steuer gilt für die gesamten spanischen Bankguthaben und soll jährlich 375 Millionen Euro bringen. Bisher klingt der Beitrag mit 0,03 Prozent des Bankguthabens harmlos. Aber zum einen wird die Abgaberückwirkend seit Jahresbeginn eingeführt, so dass eine Steuerflucht quasi unmöglich wird.

Zum anderen gab es die Abgabe technisch gesehen bereits seit 2013, der Prozentsatz wurde allerdings auf Null festgelegt. So hat die Einführung der Steuer selbst kaum öffentliches Aufsehen erregt. Die jetzige landesweite Einführung der 0,03-Prozent-Abgabe ist somit schon die erste Erhöhung. Weitere Erhöhungen dürften in ähnlich kleinen Schritten erfolgen und damit möglichst lange unbemerkt bleiben (mehr dazu hier).

Die spanische Regierung erklärt die neue Steuer damit, dass die Regionen EINEsolche Steuer bereits erheben. In den einzelnen Regionen ist die Sparbuch-Steuer tatsächlich höher als die neue Zwangsabgabe, was die Regierung in die glückliche Lage versetzt hat, den Bürgern die neue Steuer sogar als EINE Steuersenkung zu verkaufen. Selbstverständlich werde Madrid das GELD aus der neuen Steuer für Infrastrukturprojekte verwenden.

Das mag man sogar glauben. Doch in dem Moment, wo die Euro-Krise erneut zuschlägt, hat die Regierung die Bürger im Griff.

Doch tatsächlich stellt die Regierung in Madrid damit die Weichen, noch mehr Schulden machen zu können. Das Umverteilungsystem geht zu Lasten des spanischen Föderalismus. Im Herbst wird sich zeigen, ob Katalonien bei Spanien bleibt oder den Versuch wagt, die Unabhängigkeit zu erklären.

Die Umverteilung ist auch eine klare Enteignung der SPARER: Wie die Grafik zeigt, gehen die Spareinlagen in Spanien wegen der niedrigen ZINSEN seit einigen Jahren deutlich zurück. Sie verlaufen genau anders als die Schulden: Während die Schulden steigen, schrumpfen die Spareinlagen.

Das bedeutet: Die brachiale Enteignung der Sparer in den Schuldenstaaten Europasdient nicht einmal dazu, die öffentliche Verschuldung abzubauen: Sie VERFOLGT ausschließlich den Zweck, die gewissenlosen Regierungen so lange als möglich an der Macht zu halten.

Für die Sparer in Europa ist die neue Steuer ein Menetekel: Einmal eingeführt, kann sie jederzeit beliebig erhöht werden. Eine Steuer auf Sparbücher hat für den Staat den Vorteil, dass er sie direkt durch die Banken erheben lassen kann und nicht auf die Steuererklärungen der Bürger warten muss.

Die Weichen für eine umfassende Enteignung sind damit in Spanien gestellt. Und es wird nicht bei Spanien bleiben.

Denn in der EU gilt, was der neue starke Mann in Brüssel vor vielen Jahren als sein politisches Credo formuliert hatte:  Der Spiegel zitierte 1999 den damaligen Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, mit EINER Erklärung, wie die EU funktioniert:

»›Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten EINIGEZeit ab, was passiert‹, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. ›Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen WURDE, dann machen wir weiter ‒ Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.‹«

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/die-finanzielle-repression-begint-die-sparbuch-steuer-kommt-nach-europa/

Gruß an die Sparer

TA KI