Egon von Greyerz: Die Welt steht vor einem verheerenden Endspiel


zeit-welt-crash-abrechnung

Von Egon von Greyerz

Die westlichen Zentralbanken haben ein wahres Geschick für den richtigen Zeitpunkt zum Verkauf ihrer Goldreserven. Sie sind absolute Experten, wenn es darum geht den Boden des Goldmarktes dafür auszuwählen. Zentralbanken im Vereinigten Königreich, der Schweiz und Norwegen – um nur ein paar zu nennen – haben den Verkaufszeitpunkt perfekt ausgewählt. Das einzige Problem ist, dass sie allesamt auf dem absoluten Tief zwischen 1999 und 2004 verkauft haben. Dies war natürlich die Zeit zum Kauf von Gold und nicht zum Verkauf. Aber die Zerstörung ihres Papiergeldes wird stets durch den Goldpreis offenbart.

Als die Chefs der Zentralbanken zu Beginn dieses Jahrtausends mit der größten Kreditexpansion und Gelddruckerei der Geschichte begannen, verkauften sie die einzige Wertanlage, welche sie hätten behalten sollen. Der britische Schatzkanzler im Jahr 1999 war Gordon Brown. Nach einem 20 Jahre andauernden Rückgang des Goldpreises verkaufte er 58 %, oder 395 Tonnen, der Goldreserven des Vereinigten Königreichs für zwischen £ 160 und £ 185 die Unze. Heute steht Gold mit £ 1.000 die Unze fast sieben Mal höher, als zu der Zeit als Brown entschied die wertvollste Wertanlage Großbritanniens zu verkaufen. Browns katastrophale Entscheidung das Gold zu verkaufen hat das Vereinigte Königreich fast $ 12,5 Milliarden gekostet (siehe Grafiken).

Die Schweiz, ein Land mit sehr langen Goldtraditionen, hat ebenfalls die falsche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt getroffen. Sie verkaufte 50 %, oder 1.300 Tonnen, ihres Goldes zwischen 1999 und 2005 zu einem Durchschnittspreis von CHF 505 die Unze. Weitere 250 Tonnen wurden zwischen 2007 und 2008 zu CHF 780 die Unze verkauft:

Heute kostet Gold in Schweizer Franken 1.240 die Unze. Das Gold, welches meine Schweizer Kameraden verkauft haben, wäre heute CHF 34 Milliarden ($ 34 Milliarden) wert.

Es ist aber nicht nur die Tatsache, dass sowohl das Vereinigte Königreich als auch die Schweiz ihr Gold zu Tiefstständen verkauft haben. Wenn sie den Effekt ihrer Währungsabwertungspolitik verstanden hätten, dann hätten sie Gold gekauft, anstatt es zu verkaufen. Dies ist genau das, was die Länder der Seidenstraße in diesem Jahrhundert getan haben. Während der Westen verkauft hat, haben China, Indien, Russland und die Türkei seit dem Jahr 2000 sagenhafte 28.000 Tonnen Gold gekauft:

Letztlich haben wir noch Norwegen, welches niemals signifikante Goldbestände besaß. Dies hat sie jedoch nicht davon abgehalten ihre 33 Tonnen Gold im Jahr 2004 für $ 450 Millionen zu verkaufen – ein Viertel des heutigen Wertes. Wie so viele Länder, welche ihren Wohlstand durch Glück oder Diebstahl erlangt haben, wurde Norwegen durch ihre Öl-Funde reicher als es zu träumen gewagt hatte.

Ob dieser Wohlstand durch den Raub von Gold oder anderen Rohstoffen aus Kolonien erlangt wurde, oder durch das Auffinden natürlicher Ressourcen im eigenen Land, oft führt es zu einer Arroganz und dem Glauben, dass ein Land ewig im Wohlstand leben wird. Dies ist vielen Ländern so ergangen, wie Spanien und Portugal im 16. bis 18. Jahrhundert und Großbritanniens ein wenig später, als die aus den Kolonien geraubten Ressourcen aufhörten zu fließen. Dasselbe passiert heute Saudi Arabien, dessen Defizite sich aufgrund der verschwenderischen Ausgaben und eines niedrigen Ölpreises rapide aufbauen. In den vergangenen paar Jahren lag deren Defizit bei $ 80 bis 98 Milliarden, oder 12 – 15 % des BIP.

Norwegen, ein kleines Land, welches über die vergangenen paar Jahrzehnte sehr gut von seinen Ölfunden leben konnte, hat den weltgrößten Staatsfond in Höhe von $ 900 Milliarden aufgebaut. Mit dem niedrigeren Ölpreis hat Norwegen nun festgestellt, dass es, wie Saudi Arabien auch, nun ihren Fond anzapfen muss. Sie erwarten für 2017 ein Staatsdefizit von 8 % des BIP. Wenn die Ölpreise niedrig bleiben, könnte Norwegen ganze 4 % im Jahr aus ihrem Fond abziehen. Zusätzlich zu den niedrigen Ölpreisen haben noch niedrige Anleihezinsen zu einem sehr geringen Wachstum des Fonds geführt.

Aber die norwegische Zentralbank hat eine elegante Lösung dieses Problems. Man wird den Aktienanteil des Fonds von 60 auf 75 % anheben. Dies bedeutet, dass zusätzliche $ 130 Milliarden für weltweite Aktien ausgegeben werden. Die Führungsebene der Bank ist eindeutig nicht besorgt, dass Aktien weltweit einen exponentiellen Anstieg erlebt haben und erheblich überbewertet sind. Ihre Gier nach höheren Erträgen dominiert ihr Denken, statt das massive Risiko zu erkennen, welchem sie das finanzielle Polster des norwegischen Volkes aussetzen.

Ihre Hauptsorge ist, dass der Ölpreis auf den derzeitigen Niveaus bleiben wird, was in den kommenden 10 Jahren 50 % des Wertes ihres Fonds auslöschen könnte. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür liegt laut dem Vorsitzenden der norwegischen Zentralbank bei nur 1 %. Worüber sich der Chef der Bank, Olsen, bisher keine Sorgen macht, ist das Absturzpotenzial in den Aktienmärkten von 75 bis 90 % in den kommenden 5 Jahren. Eine Bewegung dieser Größenordnung, welche nicht unwahrscheinlich ist, zusammen mit niedrigen Ölpreisen und wachsenden Defiziten, könnte den norwegischen Staatsfond innerhalb der nächsten 5 Jahre auslöschen. Natürlich würde kein Bankdirektor eine derartige Prognose abgeben, denn das würde ihn einen Platz im Irrenhaus bescheren.

Zentralbank-Chefs sagen niemals die Wahrheit, wenn sie an der Macht sind. Wir haben dasselbe mit Greenspan erlebt, welcher die Tugenden von Gold befürwortete, bevor er zum Chef der Federal Reserve wurde und jetzt wieder erklärt hat, dass er »Gold als die primäre weltweite Währung« ansieht. Man stelle sich vor, welch ein Held Olsen sein würde, wenn er $ 130 Millionen für den Kauf von Gold zu $ 1.240 die Unze ausgeben würde, anstatt Aktien zu einem P/E von 29 oder drüber zu kaufen. Statt den Vorsitz beim Kollaps des norwegischen Staatsfonds zu haben, wäre er der erste westliche Zentralbank-Chef, welcher das Vermögen seiner Nation mit Gold absichert. Aber weder Norwegens Zentralbank-Chef, noch der Chef irgendeiner anderen westlichen Zentralbank wird es wagen einen derart intelligenten Schritt zu waren. Dies würde jedweder konventioneller Weisheit widersprechen.

Um weise Zentralbank-Chefs zu finden, muss man in den Osten gehen. Im Westen regiert das Fiatgeld und keine Regierung oder Zentralbank versteht die Wichtigkeit von Gold. Wie erfrischend ist es dann einen Zentralbanker in einem Land zu finden, welcher eine ähnliche Bevölkerungszahl wie Norwegen hat, der möchte, dass jeder Bürger seines Landes 100 Gramm (3 Unzen) Gold besitzt. Das Land ist Kirgistan und der Zentralbank-Chef Abdygolow wirbt für Gold als eine exzellente Spar-Methode:

»Wir sind voller Hoffnung, dass die Bevölkerung unseres Landes lernen wird seine Ersparnisse in Wertanlagen anzulegen, welche liquider sind und – noch wichtiger – ihren Wert erhalten können.«

Das Land praktiziert auch was es predigt, indem es seine Goldbestände seit 2006 um das Vierfache ausgebaut hat – obleich ausgehend von einem niedrigen Niveau.

Wann haben wir das letzte Mal davon gehört, dass eine westliche Zentralbank seinen Bürgern sagte, dass der beste Weg sich selbst gegen die Zerstörung der Währung durch die Zentralbank zu schützen der ist, Gold zu besitzen?

Man stelle sich vor, Janet Yellen würde den Amerikanern erzählen, dass die USA bald unbegrenzte Mengen an Geld drucken wird, um das Land zu retten und die FED folglich jedem empfiehlt 100 Gramm oder 3 Unzen Gold zu kaufen, bevor sie mit dem Drucken loslegen. Wenn 325 Millionen Amerikaner jeweils 3 Unzen Gold kaufen würden, dann besäße die US-Bevölkerung 32.500 Tonnen, was dem Vierfachen dessen entspricht, was die US-Regierung angeblich besitzt und es würde einer weltweiten Minenproduktion von 10 Jahren entsprechen. Aber selbst wenn die US-Bevölkerung nur 1/10 dessen kaufen würde, dann besäße sie 3.250 Tonnen im Wert von $ 130 Milliarden. Anstatt 100 Gramm zu besitzen wie das Volk in Kirgistan, würde jeder Amerikaner im Schnitt 10 Gramm oder 0,3 Unzen Gold besitzen, was heute rund $ 400 im Kauf kosten würde. Nicht gerade ein unerschwinglicher Betrag, wenn er über ein paar Jahre angespart wurde.

Aber natürlich träumen wir. Yellen würde dem amerikanischen Volk niemals sagen, dass die FED und die US-Regierung den Dollar zerstören werden. Auch wird sie ihm nicht sagen, dass der Dollar, seit Nixon die Golddeckung 1971 aufhob, real 97 % seines Wertes verloren hat – wenn man ihn in Gold misst. Stattdessen wird das amerikanische Volk in den kommenden paar Jahren leider herausfinden, dass ihr US-Dollar komplett wertlos sein wird. Für eine gut informierte und kleine Minderheit aber, ist es nach wie vor möglich sich selbst zu schützen, indem heute physisches Gold und Silber gekauft wird, bevor der Dollar seinen innewohnenden Wert erreicht: NULL.

***

Zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/02/egon-von-greyerz-die-welt-steht-vor-einem-verheerenden-endspiel/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

14.02.17: Fulford update: Machtkampf zwischen USA und China


WER IST BENJAMIN FULFORD UND WER IST DIE WHITE DRAGON SOCIETY? HIER DIE ERKLÄRUNG: KLICK
WER SIND DIE KHASAREN? HIER EINE ERKLÄRUNG: KLICK
WER SIND DIE WHITE HATS? HIER DIE ERKLÄRUNG: KLICK
———————————————————————————-
IN BLAUER SCHRIFT KOMMENTARE DES FFTS

DIE MASSENMEDIEN WERDEN VON EINER GEWISSEN GRUPPIERUNG DOMINIERT. DIE GEHIRNWÄSCHE GREIFT UND DIE MENSCHELEIN DENKEN WAS AUS DEM FERNSEHER KOMMT ENTSPRICHT DEN TATSACHEN.

FULFORD IST PRESSESPRECHER EINER ANDEREN GRUPPIERUNG, DIE IN ERSTER LINIE DIE KHASARISCHE UND ROTHSCHILDISCHE UNTERWANDERUNG UND DOMINANZ IN ASIEN ZURÜCKDRÄNGEN WILLEN. DAHER IST ES SICHER NICHT VERKEHRT, UM SICH EIN OBJEKTIVES BILD MACHEN ZU KÖNNEN EINE ANDERE PROPAGANDAFRONT AUCH ZU HÖREN.
DIES SOLLTE AUSGEWOGENER JOURNALISMUS EIGENTLICH ALS SELBSTVERSTÄNDLICH ANSEHEN.
NOCHMALS: DAS FFT VERTRITT WEDER DIE EINE NOCH DIE ANDERE RICHTUNG.
MENSCHENVERACHTENDE UND -ERNIEDRIGENDE, ZU HASS UND GEWALT AUFRUFENDE AUSSAGEN WERDEN NICHT ZUM ERWÜNSCHTEN ZIEL FÜHREN, SIND UNNÖTIG UND UNWÜRDIG
UM DIE INVOLUTION VORAN ZU BRINGEN SOLLTEN WIR NUR EINIGE PROGRAMME UNSERES BEWUSSTSEINS FALLEN LASSEN. MEHR IST NICHT NÖTIG.
February 13, 2017
Es finden in diesen Tagen intensive Machtkämpfe statt, sowohl in den USA als auch in China, und daraus ergibt sich, dass die großen neuen Initiativen zum Wohle des ganzen Planeten erst einmal warten müssen, bis sich in beiden Ländern der Staub gesetzt hat, bestätigen Amerikanische und Chinesische Quellen. Der Kampf in den USA besteht, um die Dinge etwas zu vereinfachen, zwischen der Fraktion hinter Trump und den Resten des Bush-Clinton-Apparates. In China treten drei wichtige Fraktionen gegeneinander an, als Teil eines komplizierten Machtkampfs, der eine neu zusammen gestellte Zentral-Regierung zur Folge haben wird, wahrscheinlich gegen Ende März.
Sobald diese Machtkämpfe vorüber sein werden, können wir den tatsächlichen Beginn größerer Reformen bei den n, den Vereinten Nationen, dem IWF, der EU usw. erwarten.
Beginnen wir mit dem Machtkampf in den USA, der an Stärke zunahm, jetzt wo Jeff Sessions offiziell zum Justizminister (Attorney General) ernannt wurde. Sofort nach seiner Ernennung gab Trump eine Amtsverfügung heraus, welche „die Energien und Ressourcen der Bundesregierung neu regelt hinsichtlich der Zerschlagung zwischen-staatlicher krimineller Organisationen, z.B. Drogen-Kartelle.“ Ein Beamter des Pentagon beschrieb es so: „Trump erklärte den Bushs sowie Mexikanischen Drogen-Kartellen den Krieg.“

Anscheinend haben die Anti-Drogen-Cowboys des Militärs und der US-Agenturen endlich verstanden, dass Gewalt allein den illegalen Gebrauch von Drogen nicht beendet. Pentagon-Beamte erzählen Trump könnte entscheiden, den Gebrauch von Betäubungsmitteln zu legalisieren und per Gesetz zu regulieren. Dies würde helfen, das jährliche Drogen-Geschäft von gut 2 Billionen Dollar in den steuerpflichtigen Mainstream zu bringen und die mit Drogen zusammenhängende Sterberate zu verringern. Wenn das richtig gehandhabt wird, könnte die riesige Pharma-Industrie an Bord genommen werden, wenn ihnen die richtige Rolle zugewiesen wird. Das sollte leicht machbar sein, denn 30% aller von Doktoren verordneten Medikamente haben bereits Opium als Grundlage. Die Drogen-Gesellschaften könnten ein vollständiges Menü an guten Sachen hinzufügen, welche die Doktoren ihren Patienten anbieten könnten, sobald sie Medizin aufgrund der größten anderen Narkotika herstellen können.
Durch diese Aktivitäten würde auch die Sklaven-Industrie in US-Privat-Gefängnissen aufgelöst werden, und 9,5 Millionen Amerikaner, die inhaftiert oder auf Bewährung stehen, könnten freikommen. Es würde auch die Kriminalitäts-Rate drastisch senken. Fragen Sie die Schweizer, die einen Rückgang von 80% der durch Abhängige verübten Straftaten beobachteten, sofort, nachdem sie Ärzten erlaubten, Heroin an Abhängige abzugeben. Die meisten Drogen-Abhängigen waren schließlich sogar in der Lage, ihre Abhängigkeit aufzugeben.
Weil 90% der weltweiten Produktion von Heroin aus Afghanistan kommt, würde die Legalisierung und Regulierung der Opium-Ernte höchstwahrscheinlich zu Frieden in dem Land führen. Die Trump-Administration spricht auch davon, Drogen-Lieferungen der CIA zu beenden, die über US-Militärbasen abgewickelt werden. In Japan, beispielsweise, war die Luftwaffenbasis Yakota lange Zeit die zentrale Verteilerstelle für Nord-Koreanische Amphetamine, wie höhere Japanische Gangster mitteilten. Diesen Handel stillzulegen oder zu legalisieren würde erstklassig dazu beitragen, das politische System in Japan zu säubern. Dasselbe trifft zu für den Handel mit Heroin, der über andere große Luftwaffen-Basen der USA führt, wie Incirlik in der Türkei und Ramstein in Deutschland.
Weil jedoch so viel Geld und Macht auf dem Spiel steht, ist es sicher, dass die Bush-Fraktion nicht ohne Kampf untergeht. Die vollständige ISIS/Mossad/Bush CIA/Nazi (Khasarische Mafia Nazi Fraktion) Krake ist auf dem Kriegspfad, und die Tatsache, dass bekannte mit ISIS verbundene Kriminelle wie Senator John McCain noch nicht verhaftet wurden zeigt, der Machtkampf ist nicht annähernd vorüber. Die Khasarischen Nazis haben die Weißen Hüte im Pentagon mit nuklearem Terror, Sabotage, Skalar-Waffen usw. erpresst. Es kann als sicher gelten, dass das fortgesetzte Desaster am Oroville-Damm in Nord-Kalifornien ein Sabotageakt der Nazis war, als Botschaft an das Trump-Regime.
Zudem findet ein großangelegte Krieg im Internet statt. Zum Beispiel wurde Donald Trumps Seite auf Twitter auf meinem Computer durch eine Seite ersetzt, die schwere Drohungen gegen Trump zeigt.
Unter den Bundesrichtern sind ebenfalls viel zu viele Trump-Gegner. Hier folgt, was die Quelle des Pentagon drüber sagen konnte: „Richter der Liberalen Aktivisten ignorierten das Gesetz und rissen die Macht an sich das Einreiseverbot gegen Muslime zu blockieren, welches den Zustrom von ISIS-Söldnern stoppen sollte. Nun sieht es so aus, als ob die Mannschaft an Bundesrichtern bis hinauf zum Obersten Gerichtshof gesäubert werden muss.“ Das scheint kein leicht erreichbares Ziel zu sein.
Der schwierigste Machtkampf wird sein, die Kontrolle über die Federal-Reserve-Banken zu bekommen. An der Front gab es in der letzten Woche die Ankündigung, dass zwei Top-Beamte der FED zurücktreten werden, nämlich das Mitglied des Direktoriums Daniel Tarullo und FED-Anwalt Scott Alvarez. Das bedeutet, im Zusammenhang mit bestehenden freien Stellen die Trump besetzen wird, dass das Trump-Regime damit die tatsächliche Kontrolle über die Zentralbanken erreichen kann. Der letzte Präsident, der solch eine Meisterleistung vollbrachte und nicht ermordet wurde, war Andrew Jackson. Trump wird durch das US-Militär gestützt, deswegen könnte er das Kunststück schaffen.
Da die weltweit gehandelten Dollars inzwischen in ein System eingefügt wurden, dessen Mittelpunkt China ist, vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die USA möglicherweise innerhalb der nächsten Monate Inlands-Dollars ausgeben, die von den Internationalen Dollars separiert sind. Dies bedeutet auch, wie zu Beginn des Artikels erwähnt, eine völlige Umgestaltung der internationalen finanziellen und politischen Strukturen. Doch das wird warten müssen, bis die Machtkämpfe in den USA und in China beendet sind.
Als Zeichen, dass Trump dazu bereit ist, Macht-Anteile weiterzugeben und auf guten Rat zu hören, unternahm Außenminister Rex Tillerson einige gute Schritte. Zum einen wurde Trump davon überzeugt, zu der Ein-China-Politik zurückzukehren und hörte auf, China zu provozieren. Zweitens ist Tillerson „eifrig damit beschäftigt, das Außenministerium von Neocons, Israelis und muslimischen Agenten zu säubern.“ Als Ergebnis haben lästige Schläger wie Richard Armitage, Victoria Nuland und Elliot Abrams ihre Fähigkeit verloren, in verschiedenen Teilen der Welt Unheil zu stiften.
Die Regierung Japans wurde in beträchtliche Unruhe versetzt, weil ihre althergebrachten Häuptlinge wie Rothschilds Agent Michael Greenberg und Bushs Agent Richard Armitage ihre Macht verloren haben. Darum schickten sie in der letzten Woche ihren Premier-Minister Shinzo Abe mit einer großen Delegation auf eine wichtige Erkundungs-Reise zum Trump-Regime. Abe plünderte den Staatlichen Japanischen Pensions-Fond, um sich bei Trump einzukaufen, sehr zum Unmut zahlreicher Japaner. Dadurch war Abe in der Lage, die Finanzierung der Konstruktion einer Schnellzug-Verbindung zwischen Washington DC und New York zu versprechen.
Überhaupt wurde dem japanischen Establishment versichert, sie würden herausfinden, dass die Beziehungen zwischen den USA und Japan während der Trump-Ära den professionellen Bürokraten und Experten überlassen sein werden. Als größte Änderung wurde Japan zugesagt, die USA hätten ihre Politik aufgegeben, Japan von engeren Beziehungen zu Russland abzuhalten. Den Japanern wurde zudem mitgeteilt, es gäbe zukünftig weniger Einmischungen der USA im Hinblick auf Japanische Inlandspolitik, zum Beispiel Attentate auf ungehorsame Premierminister. Dies deswegen, weil die USA Japan an ihrer Seite behalten wollen, während sie mit China weltweite Veränderungen verhandeln.
Das bringt uns zu dem Machtkampf in China. Die Chinesische Regierung trifft Vorbereitungen für einen Machtwechsel, der alle 5 Jahre stattfindet. Das bedeutet, dass 5 von 7 ständigen Mitgliedern des Politbüros zurücktreten werden. Der Kampf geht darum, wer sie ersetzen wird, und wer als Nachfolger Präsident XI Jinpings ernannt wird.
Chinesische Regierungsquellen sagen, dies sei ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess, der zahlreiche Beratungen mit sehr alten höheren pensionierten ehemaligen Beamten erforderlich macht. In diesen Vorgang sind drei Fraktionen hauptsächlich einbezogen. Eine ist die Fraktion hinter XI Jinping, die als die Nördliche Fraktion bezeichnet werden kann. Eine andere ist die Fraktion der Chinesischen Jugend-Liga, die den ehemaligen Präsidenten Hu Jintao in das höchste Amt brachte. Dies ist die stärkste Gruppe im Süden Chinas, in der Gegend um Guangdong und Hong Kong. Dann gibt es die Shanghaier Fraktion, die auch tiefe Wurzeln in Taiwan hat und von Jiang Zemin angeführt wird.
Im letzten Machtkampf setzte sich die Shanghaier Fraktion an die Seite von Xi Jinpings Fraktion, um Hu Jintao abzusetzen. Als Resultat ergab sich, dass Hu Jintaos gewählter Nachfolger Li Kequiang auf Platz 2 landete.
Sobald Xi Jinping an der Macht war, benutzte er eine massive Anti-Korruptions-Kampagne als Vorwand, mit der er die Reihen sowohl der Fraktion Hus als auch die der Fraktion Jiangs dezimierte. Wenn Sie Freude am Wetten haben, können Sie demzufolge wetten, dass Hus und Jiangs Fraktionen dieses Mal entscheiden, sich gegen Xi zusammen zu schließen.
Es gibt jedoch einen Konsens darüber, dass die Chinesischen Ältesten die Kontinuität und Stabilität der Regierung befürworten, darum wird Xi für eine weitere 5 Jahres-Periode im Amt bleiben, und Li wird die Nummer Zwei bleiben. Trotzdem werden noch sämtliche Wetten angenommen dahingehend, wer gewählter Nachfolger sein wird, und wer die freien Stellen im Politbüro besetzen wird. Jedenfalls wird China in der Hauptsache nach innen schauen, bis dieser Übergang geschafft ist.
Darum werden die nächsten größeren Schritte auf globaler Ebene wahrscheinlich im März sichtbar werden, und nicht in diesem Monat.
Zum Schluss sei erwähnt, wir hörten, dass die Chinesen und Amerikaner hinter den Kulissen gemeinsam gegen die Nazi-Fraktion der Khasarischen Mafia kämpfen. 
Quelle: Antimatrix.org / Übersetzung: M. D. D.
.
.
Gruß an Rasmin vom Freigeist forum Tübingen
TA KI

Iran hat soeben den Dollar offiziell weggeworfen – ein schwerer Schlag für die USA. Lesen Sie, warum es wichtig ist.


dollar

Nach Präsident Donald Trump’s Einreiseverbot für Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern, kündigte die iranische Regierung an, sie werde den US-Dollar nicht mehr “als Währung ihrer Wahl in ihren Finanz- und Devisenberichten” verwenden, so berichtet die iranische Zeitung Financial Tribune.

Der Direktor der iranischen Zentralbank, Valiollah Seif, gab die Entscheidung in einem Fernsehinterview am 29. Januar bekannt. Die Änderung wird am 21. März in Kraft treten und sich auf alle offiziellen Finanz- und Devisen-Berichte auswirken.

Iran’s Schwierigkeiten [im Umgang] mit dem Dollar“, so sagte Seif ,”bestehen seit dem Beginn der ersten Sanktionen, und dieser Trend setzt sich fort“, mit anderen Währungen jedoch gebe es, wie er hinzufügte, “keinerlei Einschränkungen.”

In einem in Forbes veröffentlichten Artikel meint Dominic Dudley, dass dieser Schritt “in Anbetracht der jüngstenMuslim Verbote” von Trump bedeutungsvoll sei. Iranische Staatsangehörigen waren der Liste in dem Erlass der gegenwärtigen US-Regierung hinzugefügt worden, was die iranische Regierung zu der Versicherung veranlasst hat, man werde die Erteilung von Visa für US-Bürger stoppen.

Dudley weist darauf hin , dass seit 1975 “kein einziger Amerikaner bei Terroranschlägen in den USA von einem Bürger der Länder, für die das Einreiseverbot gilt, getötet worden ist”, während Länder wie Saudi Arabien – “Heimat von 15 der 19 an den Angriffen des 11. September beteiligten Terroristen” – aus der Liste der verbotenen Länder weggelassen wurden.

Trotz der Entscheidung des Landes, die Verwendung des US-Dollar als Basiswährung für den Austausch mit anderen Nationen zu beenden, bleibt Öl das wichtigste Exportgut des Iran. Auf den Weltmärkten wird hauptsächlich in US-Dollar angekauft und veräußert. Man geht davon aus, dass der Iran Im laufenden Geschäftsjahr Einnahmen  in Höhe von 41 Miliarden Dollar aus dem Ölgeschäft erzielen wird, wobei Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und China die Hauptkunden sein dürften. Es ist immer noch unklar, wie es dem Land gelingen kann, Währungen zu wechseln, ohne sich auf die amerikanische Währung zu stützen. Die Umstellung, so hält Dudley fest “wird ein gewisses Maß an Währungsrisiko und Unbeständigkeit bewirken und wahrscheinlich die Dinge für die Behörden verkomplizieren.”

Dies ist wichtig, weil unter den überwiegend muslimischen Ländern, die nicht von dem “Muslim Verbot” erfasst sind, auch Saudi-Arabien ist, einer der weltweit größten Öl-Exporteure.

In den 1970er Jahren hatte die arabische Nation einen Deal mit US Präsident Richard Nixon erreicht, wonach eine Allianz vereinbart wurde, in welcher Saudi-Arabien den Dollar als Standard-Währung im Ölgeschäft beibehält, im Gegenzug für militärische Unterstützung aus Amerika. Die Verwendung des Dollar als Standardwährung für den Handel mit Öl wurde von Saudi-Arabien und dem restlichen Block der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) bestätigt, darunter der Iran und 11 andere Länder des Nahen Ostens, Afrikas, und Südamerikas.

Die OPEC-Länder machen 42 Prozent der weltweiten Ölproduktion aus und halten 73 Prozent der Ölreserven in der Welt. Durch seinen Einfluss hilft die Verwendung des US-Dollars als Standardwährung, die Nachfrage für den Dollar hoch zu halten, was der Währung die nötige Unterstützung gibt, um seine Stellung als “die Reservewährung der Welt” zu halten und zu verhindern, dass die Auswirkungen von Inflation den US-Verbraucher treffen.

Die Entscheidung des Iran, dieses Abkommen zu verlassen, könnte Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben und den Dollar gefährden, was die US-Regierung zu strengen Maßnahmen veranlassen könnte, um den Aktionen seitens des Iran zu begegnen. Immerhin hält der Iran 13 Prozent der Ölreserven der OPEC.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://theantimedia.org/iran-ditched-dollar-us-matters/

Quelle: http://derwaechter.net/iran-hat-soeben-den-dollar-offiziell-weggeworfen-ein-schwerer-schlag-fur-die-usa-lesen-sie-warum-es-wichtig-ist

Gruß an die Klardenker

TA KI

Egon von Greyerz: Das perfekte Rezept für ein globales Desaster


titanic-breakapart-sinking-crash

Von Egon von Greyerz

Investoren in den meisten Ländern machen den Fehler ihre Erträge basierend auf ihren lokalen Märkten und ihrer Inlandswährung zu messen. Dies mag funktioniert haben, als sie nur Zugang zu ihrem lokalen Investitionsmarkt hatten, aber diese Zeiten sind lange vorbei. Wir haben jetzt einen globalen Markt und die meisten westlichen Märkte haben Zugang zu weltweiten Wertpapieren. In den meisten Ländern, ob es nun Deutschland, das Vereinigte Königreich oder Japan ist, messen Investoren ihre Erträge in ihrer eigenen lokalen Währung. Dies hersscht in den USA am stärksten vor – aufgrund der Größe der US-Wirtschaft und die Wichtigkeit des Dollars. Das bedeutet, dass nur sehr wenige Amerikaner ihren Blick auf Investitionsmärkte oder Währungen in anderen Ländern richten.

Kürzlich kommentierte jemand, dass ich selbst den US-Aktienmarkt nicht als einen guten Ort zum Investieren gesehen habe und demnach eine massive Gelegenheit verpasst habe. Dies ist eine korrekte Beobachtung. Ich betrachte einen Markt, welcher in hohem Maße überbewertet ist, als ein hohes Risiko und folglich als zu vermeiden, selbst wenn er noch steigen kann. Natürlich hätte jemand, der im Jahr 2000 US-Aktien verkauft und 2002 zurückgekauft hätte, dann 2007 wieder ausgestiegen und 2009 erneut investiert hätte eine Menge Geld verdienen können. Aber dies ist nicht die Art und Weise wie der durchschnittliche Investor handelt.

Es gibt zwei Hauptarten von Investoren. Der typische Investor verkauft selten und reiten so durch jeden Sturm, in der Hoffnung, dass die Aktien fortwährend steigen. Diese Theorie hat über lange Zeiträume innerhalb der letzten 100 Jahre wunderbar funktioniert. Natürlich gab es Zeiträume ernsthafter Ausnahmen, wie nach dem Crash 1929 und dem Tief von 1932. Investoren mussten zu der Zeit 25 Jahre warten, um ihr Geld zurückzubekommen.

Dann gibt es Investoren, welche regelmäßig am Markt handeln. Viele von diesen kaufen hoch und verkaufen niedrig und entsprechend bleiben sie ständig hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Insgesamt waren Aktien über die vergangenen 100 Jahre ein großartiges Investment – aufgrund der massiven weltweiten Kreditausweitung und Geldschöpfung. Wenn wir jedoch beispielsweise die realen Erträge eines US-Aktieninvestors analysieren, welcher seit Anfang dieses Jahrhunderts im S&P-Index long war, dann erhalten wir einige sehr interessante Ergebnisse:

Die obige Tabelle zeigt sehr unterschiedliche Ergebnisse für dasselbe Investment. Für einen in Dollars bewertenden Amerikaner sieht es wie ein anständiger Ertrag aus. Aber 56 % über 16 Jahre sind tatsächlich nur 2,8 % im Jahr (plus Dividenden), was nichts bemerkenswertes ist. Die Meisten Amerikaner betrachten ihre Erträge nur in Dollars. Dies ist akzeptabel, solange die Währung stark ist. Dies ist aber beim Dollar nicht der Fall, welcher seit 1971 extrem schwach war. Ein Land, welches dauerhaft über seine Verhältnisse lebt, wird stets in Form einer schwächer werdenden Währung dafür bezahlen.

Im Verhältnis zum Schweizer Franken hat der Dollar seit 1971 77 % verloren und 37 % seit dem Jahr 2000. Wenn man also die Performance des S&P-Index seit Januar 2000 in Schweizer Franken misst, dann ist er um 2 % gefallen! Die meisten amerikanischen Investoren werden denken, dass dies für sie irrelevant ist, aber dieses Denken hinkt. Ein Ertrag von 56 %, welcher bei Betrachtung in einer anderen Währung auf -2 % fällt, zeigt, dass der in Dollar gemessene Zuwachs nur der schwachen Währung zu verdanken ist. Demnach ist der Zuwachs von 56 % kein realer Zuwachs, sondern nur ein Maßstab für die Inflation.

Um herauszufinden wie die reale Performance des S&P in diesem Jahrhundert war, müssen wir eine Währung benutzen, welche nicht gedruckt werden kann und über lange Zeit ihre Kaufkraft konstant gehalten hat – Gold. Und nun sieht das Bild vollkommen anders aus. Statt einem Zugewinn von 56 % in Fiat-Dollars hat der S&P gemessen in echtem Geld 63 % verloren.

Regierungen versuchen ständig die Menschen durch die Abwertung der Währung zu täuschen. Deshalb hassen Regierungen auch Gold, weil es die Wahrheit über ihre totale Misswirtschaft der Volkswirtschaft offenlegt. Obwohl der Goldpreis auch manipuliert ist, besonders im Papiermarkt, ist er dennoch der beste Maßstab für die reale Performance. Und der Grund dafür ist, dass Gold das einzige nicht von Menschen hergestellte Geld ist. Gold ist die Währung der Natur und wird auch weiterhin das einzige Geld sein, welches die Geschichte überleben wird.

Kommen wir zurück auf die obige Tabelle: Sehr wenige Menschen verstehen, dass die Illusion eines Zuwachses von $ 56.000 in echtem Geld gemessen tatsächlich ein Verlust von $ 63.000 ist. Die Differenz von $ 119.000 zeigt, wie gefährlich es ist die Performance und seinen Wohlstand basierend auf dem falschen Maßstab zu bewerten.

Wie ich in vielen Interviews erläutert habe, wird die Zerstörung des Papiergeldes sich sehr bald beschleunigen, da die Regierungen auf der ganzen Welt versuchen werden eine bankrotte Weltwirtschaft und ein bankrottes Finanzsystem zu retten. Verglichen mit Gold werden Aktien, Bonds und Immobilien in den kommenden Jahren allesamt um weitere 90 % fallen.

Global gesehen haben wir jetzt das perfekte Rezept für ein Desaster:

1. Alle großen Volkswirtschaften, die USA, China, Japan, Europa und die Schwellenmärkte haben Schulden, welche exponentiell gestiegen sind und niemals zurückgezahlt werden.

2. Das Finanzsystem hat offene Positionen in Bruttohöhe von über 2 $ Billiarden. Dies wird alles kollabieren, sobald die Kontrahenten ausfallen.

3. Mit der Trump-Administration voran wird die Welt bald in die finale Ausgabenorgie eintreten, welche die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes beschleunigen und zu Hyperinflation führen wird.

4. Die Punkte 1 bis 3 werden zu einer deflationären Implosion des Finanzsystems führen. Diese wird alle Schulden beseitigen und den Wert der meisten Anlagen um mindestens 90 % reduzieren.

5. Diese totale Schuldenzerstörung ist der einzige Weg, die Welt wieder auf einen gesunden Boden für zukünftiges Wachstum und Wohlstand zu setzen.

Gold wird sich natürlich während der kommenden hyperinflationären Periode sehr gut machen und könnte Niveaus erreichen, welche es zuletzt in der Weimarer Republik gab.

Das absolute Niveau des Goldpreises ist aber vollkommen irrelevant. Viel wichtiger ist, dass Gold das beste Mittel zur Vermögenserhaltung und -absicherung darstellt. Gold wird dazu seine Kaufkraft mindestens erhalten und höchstwahrscheinlich sogar deutlich besser performen. Gold funktioniert auch in deflationären Zeiten sehr gut, auch wenn es in diesen von den hyperinflationären Hochs herunter kommt. Aber dies wird auch mit den Preisen aller Güter und Dienstleistungen geschehen.

Zu Beginn der deflationären Implosion wird es wahrscheinlich kein funktionierendes Bankensystem geben. Gold wird dann das einzig verfügbare Geld sein und demzufolge eine wichtige Rolle dabei spielen, die Menschen vor dem kommenden Finanzdesaster zu retten.

***

zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/02/egon-von-greyerz-das-perfekte-rezept-fuer-ein-globales-desaster/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Egon von Greyerz: Der Welt-Schock nähert sich rasant


titanic-crash

Von Egon von Greyerz

Die neue US-Administration hat mit der Überzeugung übernommen, dass sie »Amerika wieder großartig machen« wird. Ich hoffe wirklich, dass sie damit Erfolg hat, denn eine starke USA wäre gut für die Welt. Leider stehen die Chancen dieses bewundernswerte Ziel zu erreichen vollkommen gegen sie. Zum Ende der nächsten 4 Jahre besteht das Risiko, dass diese Administration mehr gehasst wird, als jede andere Regierung seit Carter und vermutlich sogar mehr als Carter selbst.

Die kommende Unzufriedenheit mit Trump und seiner Mannschaft wird nicht aufgrund der von ihnen getätigten Handlungen entstehen. Sie werden eindeutig alles in ihrer Macht stehende tun, um Amerika wieder großartig zu machen. Aber die Wahrscheinlichkeit dieses Ziel zu erreichen steht ihnen vollkommen entgegen.

Sie übernehmen die Macht in einer Zeit, in der die Schulden seit den 1970ern exponentiell gestiegen sind. Weiter übernehmen sie die Macht in einem Land, welches seit mehr als einem halben Jahrhundert keinen Haushaltsüberschuss mehr erwirtschaftet hat. Schlimmer noch: die USA hat seit Anfang der 1970er Jahre keine positive Handelsbilanz mehr aufzuweisen. Wir haben es hier also mit einem Land zu tun, welches seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse gelebt und keine reale Chance zur Änderung dieses grausamen Zyklus hat.

Die Bundesschulden stehen bei $ 20 Billionen und sind über die letzten rund 40 Jahre jährlich um 9 % angewachsen. Die Vorausschau auf die nächsten vier Jahre ist, dass sich das Schuldenwachstum weiter beschleunigen wird. Die Gesamtschulden der USA liegen bei über $ 70 Billionen, oder mehr als dem 3 ½-fachen des BIP. Dies ist aber nur ein Bruchteil der US-Verbindlichkeiten. Die nicht gedeckten Verbindlichkeiten liegen bei über $ 200 Billionen und hier kann man noch die realen Brutto-Derivate der US-Banken hinzurechnen, welche wahrscheinlich mehr als $ 500 Billionen ausmachen.

Der Erfolg eines Präsidenten in den USA steht in enger Verbindung zu der Performance des Aktienmarktes. Die beste Möglichkeit für einen Präsidenten vom amerikanischen Volk geliebt und wiedergewählt zu werden ist folglich, dass die Aktien steigen. Das Kursgewinnverhältnis beim S&P-Index liegt mittlerweile 70 % über dem historischen Schnitt, was kaum eine Position darstellt, von der aus ein deutlicher Anstieg wahrscheinlich ist.

Unternehmensdarlehen sind seit dem Beginn der großen Finanzkrise ebenfalls in die Höhe geschnellt. Im Jahr 2006 lagen die US-Unternehmensschulden bei knapp über $ 2 Billionen. Heute stehen diese mit $ 7 Billionen mehr als drei Mal so hoch. Gleichzeitig ist Bargeld in Prozent der Unternehmensschulden rückläufig und jetzt auf 27 % gefallen. Innerhalb dieses massiven Schuldenzuwachses zeichnen sich große Pleiten in vielen Bereichen ab: bei Autokrediten, Studentenkrediten und im Fracking-Sektor könnten die potenziellen Abschreibungen in die Billionen gehen.

Ein weiteres Desaster mit Ereignisgarantie in den USA und im Rest der Welt ist die kommende Rentenkrise. Die meisten Menschen im Westen haben gar keine oder nur eine minimale Rente. Und selbst bei jenen, welche ordentliche Rentenpläne haben, sind diese erheblich unterfinanziert.

Es wird geschätzt, dass die Pensionen bei lokalen und Regierungen der Bundesstaaten in den USA in einer Größenordnung von überwältigenden $ 6 Billionen unterfinanziert sind. Und das nach einer langen Periode rasant gestiegener Aktien und Bonds. Man stelle sich nur vor was mit diesen Pensionen passiert, sobald Aktien und Bonds kollabieren – was in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich geschehen wird.

Die folgende Tabelle zeigt, dass 80 % der Amerikaner im Alter zwischen 25 und 64 Jahren keine Rentenersparnisse haben, oder nur in der Größenordnung von einem Jahreseinkommen. Im Bereich der 55- bis 64-jährigen haben 40 % keine Rentenersparnisse und 60 Prozent keine oder nur ein Jahreseinkommen. Dies wird eine Krise undenkbaren Ausmaßes erzeugen. Viele Amerikaner werden ohne Haus und Nahrung dastehen, weil die meisten Menschen nur ein Monatsgehalt weit vom Bankrott entfernt sind.

Die kommende Finanzkrise wird natürlich zu unbegrenzter Geldschöpfung führen. Nicht nur, um dem amerikanischen Volk zu helfen, sondern auch um einem versagenden Finanzsystem unter die Arme zu greifen, während die Pleiten exponentiell um sich greifen.

Diese kommende Krise wird sich jedoch nicht nur auf die Vereinigten Staaten beschränken, sie wird negative Auswirkungen auf die gesamte industrialisierte Welt haben. Als das am höchsten verschuldete Land der Welt werden die USA sehr schlimm betroffen sein und die Trump-Administration wird dafür verantwortlich gemacht werden. Natürlich wird es nicht deren Schuld sein, sondern das Ergebnis von 100 Jahren Misswirtschaft. Leider werden die im Land Verantwortlichen jedoch trotz ihrer Bemühungen die Situation zu retten beschuldigt werden.

Sobald die US-Wirtschaft zusammenbricht und die Geldschöpfung ernsthaft losgeht, wird der Dollar seine Regentschaft als Welt-Reservewährung beenden. Seit Nixon 1971 die Golddeckung aufhob, verdient der Dollar den Status einer Reservewährung nicht mehr.

Trump erkennt, dass ein schwächerer Dollar die amerikanischen Exporte wettbewerbsfähiger machen und dazu führen würde, dass Produktion wieder ins Land zurückkehrt, statt in China und Mexiko zu verbleiben. Was er womöglich nicht versteht ist, dass die stärksten Volkswirtschaften auch die stärksten Währungen haben – wie Deutschland und die Schweiz. Eine blühende Wirtschaft ist immer Hand in Hand mit einer starken Währung gegangen. Länder, welche ständig abwerten, sind ausnahmslos schwache und schlecht betriebene Volkswirtschaften. Und genau dies ist mit den USA geschehen, seit der Dollar seine Golddeckung eingebüßt hat.

Währungen gegeneinander zu messen erzählt niemals die gesamte Geschichte. Da sich alle Währungen in einer Abwärtsspirale befinden, ist der einzig korrekte Weg die absolute Performance einer Währung zu messen der gegen einen feststehenden Wert. Gold ist das einzige Geld, welches die gesamte Geschichte überlebt hat und dennoch ist Gold weit davon entfernt perfekt zu sein – insbesondere in der jüngsten Zeit, in welcher der Preis mit massiven Mengen an von Terminbörsen und Banken herausgegebenem Papiergold unten gehalten wurde. Sobald dieser Papiergoldmarkt pleitegeht, wird Gold auf ein Vielfaches seines derzeitigen Preises steigen.

Schauen wir uns also einmal an, wie Währungen gegenüber dem einzigen oder echten Geld performed haben, welches jemals existiert hat. Gold ist echtes Geld, weil es die einzige Währung ist, welche die Natur produziert hat. Leider hat kein von Menschen produziertes Geld jemals überlebt. Die folgende Tabelle bestätigt die Geschichte. In kurzen 45 Jahren hat die best-performende Währung, der Schweizer Franken, 87 % gegen Gold verloren, wogegen die zwei schlechtesten – der Dollar und das Pfund – ganze 97 %, bzw. 98 % eingebüßt haben.

dmark

 

 

Es ist absolut bemerkenswert, dass die Währungen der USA und des Vereinigten Königreichs in weniger als einem halben Jahrhundert alles bis auf 3 bzw. 2 % ihres Wertes verloren haben. Die obige Tabelle bestätigt, dass all die Fiat-Währungen in den nächsten paar Jahren ihren innewohnenden Wert von Null erreichen werden. Etwas, was im Wert um 87 bis 98 % gefallen ist, wird seine Reise garantiert komplettieren, bis es bei einem Verlust von 100 % angekommen ist. Wer bei einer Wette dagegen halten würde, würde diese mit Gewissheit verlieren.

Es ist also keine Frage des ob, sondern des wann. Ich habe schon seit Längerem vorausgesagt, dass der überbewertete US-Dollar die nächste Währung ist, die fallen wird. Technisch gesehen sieht es so aus, als ob der kommende Dollar-Kollaps bereits begonnen hat. Trumps Aussage, dass der Dollar zu stark sei, mag zu genau dem Auslöser werden, welcher die jahrelange, gegen den Trend laufende Rallye des Dollars beendete.

Behält man im Hinterkopf, dass die Welt jetzt am Rande des Abgrunds steht, dann könnte der nächste Kollaps sehr schnell geschehen. Der Grund dafür ist, dass wir jetzt vor einer Situation stehen, in welcher jede große Nation der Welt ein unlösbares Schuldenproblem hat. Man kann auch China, Japan und die meisten Schwellenländer in diese Kategorie miteinbeziehen.

Wir müssen bedenken, dass die paar noch verbliebenen Prozentpunkte vor der Wertlosigkeit einer Währung für die obigen Länder einen weiteren Verlust von 100 % vom heutigen Stand bedeutet. In dieser “Gold“-Tabelle liegt also die Antwort auf die Frage, was als nächstes passieren wird: ein Schulden- und Dollar-Zusammenbruch, welcher weltweit zu einer Geldschöpfung führen wird, wie sie in der Weltgeschichte beispiellos ist. Diese hyperinflationäre Phase wird sich in den kommenden paar Jahren abspielen und den Wert allen Geldes und auch den vieler durch den Schuldenboom finanzierter Blasen-Anlagen vollkommen zerstören.

Wenn sich diese Situation in den kommenden paar Jahren entfaltet, dann wird Gold garantiert weit über $ 10.000 in heutigem Geld steigen und Silber über $ 500. Allerdings werden wir in einer hyperinflationären Welt natürlich nicht die heutigen Geldwerte sehen. Folglich werden die Gold- und Silberpreise davon abhängig sein, wie viel Geld geschöpft werden wird. Ein Preis von $ 100 Milliarden oder $ 100 Billionen die Unze, wie in der Weimarer Republik, wäre nicht unmöglich. In heutigen Werten gerechnet ist das aber natürlich bedeutungslos. Sicher dagegen ist, dass Gold und Silber die Inflation weit hinter sich lassen werden und folglich deutlich mehr tun werden, als nur die Kaufkraft zu erhalten.

Es ist für die Meisten von uns praktisch unmöglich zu erfassen, was genau mit dem Weltfinanzsystem, mit Währungen und mit den Edelmetallen in den kommenden paar Jahren passieren wird. Sicher dagegen ist, dass physisches Gold und Silber zu den derzeitigen Preisen die beste Form der Vermögenssicherung darstellen, welche man überhaupt besitzen kann. Das Ausmaß des kommenden Zusammenbruchs bedeutet, dass der Besitz von physischem Gold und Silber für jene, welche die kommenden Krise mit unversehrten Vermögen überleben wollen, nicht eine Option, sondern eine Notwendigkeit ist.

***

zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/egon-von-greyerz-der-welt-schock-naehert-sich-rasant/

Gruß an die ,die hier klar erkennen daß die DMark noch gültig ist

TA KI

Bill Fleckenstein: Die Zinserhöhung der FED und die Ungewissheit über deren Auswirkung auf den Goldmarkt


the-us-federal-reserve

Bill Fleckenstein im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 14.12.2016


Eric King: »Bill, wie steht es um das, was heute mit der FED passiert ist und wie die Märkte reagiert haben? Ein großer Teil der Rallye im Goldmarkt dieses Jahr wurde jetzt ausgelöscht. Wie denken Sie darüber?«

bill fleckensteinBill Fleckenstein: »Die FED hat heute getan, was von ihr erwartet wurde. Aktien wurden ausverkauft, aber sie waren ja auch einen Monat lang nur gestiegen. Der Bondmarkt wurde erschüttert und das wird auch weiterhin das Muster sein, da der Bondmarkt weiter schlechter laufen wird als die Leute denken. Und wenn dann niemand mehr denkt, dass es im Bondmarkt jemals wieder zu einer Rallye kommen kann, wird es natürlich zu einer großen Rallye kommen.

Was die Metalle angeht, so bin ich etwas überrascht, dass sie derart hart getroffen wurden. Andererseits, Silber hat etwa ein halbes Prozent verloren. Gold erging es schlechter als Silber und Platin und gewiss schlechter als Kupfer. Ein Teil der Goldschwäche lag daran, dass der Dollar sehr stark war. Ein weiterer Faktor war das Chaos in Indien. Zum Teil geben die Leute einfach auf.

Die Minen wurden heute recht hart getroffen, aber ich muss sagen, dies ist nicht besonders überraschend, wenn man die Tatsache miteinbezieht, dass sie sich derart gut gehalten haben und Gold derweil immer nur gefallen ist. Wenn sich die Minenaktien also gut halten, weil eine Kehrtwende beim Gold erwartet wird und diese dann nicht geschieht, dann müssen sie zwangsläufig nachziehen.

Es hat sich herausgestellt, dass der Tag nach der Zinserhöhung im vergangenen Jahr der Tiefpunkt im Gold-Futuresmarkt war. Könnte es also heute zu einem Absturz kommen und morgen wieder rauf gehen? Ja, das ist möglich. Aber man kann nicht behaupten zu wissen wann dies geschieht, bis es geschieht.

Mit anderen Worten: Gold ist nur ein Preis. Wenn ich auf Informationen aus bin, kann ich versuchen herauszufinden was in den Märkten passiert – Rückgänge bei Bestellungen oder dergleichen. Man kann an sich ein Stück weit um die Ecke schauen. Bei Gold kann man das nicht, also macht es das Ganze schwieriger. Es ist schwieriger sich ein Modell zu erstellen, anhand dessen man sagen kann: “Diese Fakten bedeuten, dass es steigen wird.“ Und das ist teilweise der Grund, warum es so schwierig ist Gold zu handeln.

Gold könnte morgen niedriger eröffnen und sich dann drehen und dies könnte das Ende der Talfahrt sein. Oder es könnte auch ein wenig länger dauern, ich weiß es nicht. Aber ich erinnere daran, dass Gold im vergangenen Jahr nach der Zinserhöhung fiel und dann am Tag drauf drehte und das war das Ende der Abwärtsbewegung.«

Eric King: »Waren Sie überrascht darüber, wie viel von der Gold-Rallye wieder abgegeben wurde, jetzt, da wir uns dem Jahresende nähern?«

Bill Fleckenstein: »Natürlich war ich das. Ja, auf jeden Fall. Ich hätte niemals gedacht, dass es so abläuft. Ich kann verstehen, dass Unternehmer aus ihrer Sicht heraus denken, dass Trump Dinge tun wird, welche sich günstig auf die Wirtschaft auswirken. Aber der Aktien- und der Bondmarkt sind fehlbewertete Finanzanlagen und sie werden in Schwierigkeiten geraten.

Es gibt keinen Weg, auf dem die FED ohne echte Schmerzen aus der Zwickmühle dieser von ihr selbst erzeugten Blasen herauskommt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Trump für die fast sicher kommende Defizitfinanzierung auf das Entgegenkommen der FED verlassen wird. Ich sehe also wirklich nicht, warum Gold derart furchtbar agieren sollte. Es ist ja nicht so, als wäre all dies geschehen und der Goldpreis stünde deshalb bei $ 1.900, wie vor ein paar Jahren. Gold ist den Tiefs vom Jahresbeginn entkommen und dass jetzt derart darauf eingeprügelt wird ist überraschend.

Auf der anderen Seite ist teilweise unbekannt, wie störend genau sich das auswirken wird, was in Indien abläuft und wie lange es von Bedeutung ist. Zugleich konnten wir beobachten wie all die Spekulanten aufgegeben haben und bin mir sicher, dass sich jetzt einige Shorts aufgebaut haben. Es gab also ein Stück weit einen perfekten Sturm im Goldmarkt. Sobald dieser vorüber ist, könnten wir eine gewaltige Rallye erleben. Der Sturm muss aber vorüber sein und das ist das Problem – er ist bisher nicht vorüber und nährt sich einfach nur durch sich selbst.«

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/12/bill-fleckenstein-die-zinserhoehung-der-fed-und-die-ungewissheit-ueber-deren-auswirkung-auf-den-goldmarkt/

Gruß an die Verstehenden

TA KI

Egon von Greyerz: »Inflation ist eine Seuche« & enorme Chancen für Silber


silver-bullion-closeup-silber-barren

Von Egon von Greyerz

Egon von Greyerz“Flation“ ist in den kommenden paar Jahren garantiert. Wir werden Inflation, Stagflation, Hyperinflation und Deflation erleben. Viele dieser Flationen werden zeitgleich auftreten. Derzeit haben wir starke monetäre Inflation kombiniert mit einer Inflation der Wertanlagen. Schuldenwachstum und Geldschöpfung haben in den vergangenen Jahren das angeschlagene Bankensystem am Leben gehalten, aber bisher noch nicht die Konsumentenpreise erreicht und folglich ist es keine gewöhnliche Preis-Inflation.

Im Jahr 2017 wird die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wahrscheinlich zunehmen, was zu Stagflation führt, also höheren Preisen ohne Wachstum. Da sich aber die Probleme in den Finanzsystemen verschlimmern, ist Hyperinflation in den meisten großen Volkswirtschaften praktisch eine Gewissheit. Der Aufbau von Schulden und Derivaten im letzten Vierteljahrhunderts garantiert, dass verzweifelte Regierungen unbegrenzte Mengen an Geld drucken werden, was ein krampfhafter Versuch sein wird, das Finanzsystem zu retten.

Was mit dem Bankensystem in Italien in den vergangenen Jahren geschehen ist, lässt die Medicis wie Heilige aussehen. Misswirtschaft und Korruption haben die italienischen Banken in die Insolvenz getrieben. Das Problem ist in Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland, usw. dasselbe, wie bereits in meinem Artikel vergangene Woche erläutert.

Aber diese Probleme beschränken sich nicht nur auf Europa. Banken in Japan und China unterliegen demselben Druck und ebenso das Finanzsystem in den USA und in den Schwellenländern. Die letzte Finanzkrise begann im Jahr 2006, seitdem sind die weltweiten Schulden von $ 140 Billionen auf rund $ 240 Billionen angewachsen. Diese zusätzlichen $ 100 Billionen hätten bereits zu einer massiven Hyperinflation führen sollen, stattdessen beschweren sich alle Zentralbanken über eine Deflation und tun alles ihnen mögliche zur Schaffung von Inflation. Es ist ein Irrglaube, dass Inflation gut für die Wirtschaft ist. Inflation ist eine Seuche, welche zur Zerstörung von Geld und Ersparnissen führt.

Die auf verlorenem Posten stehenden Zentralbanker haben keine andere Lösung für ein versagendes Finanzsystem. Ein Problem aber mit denselben Mitteln zu lösen, welche es überhaupt erst erschaffen haben, ist der Weg in den Ruin. Und dieser wird in den kommenden Jahren kommen und höchstwahrscheinlich 2017 anfangen.

Sobald eine Hyperinflation beginnt, beschleunigt sie sich normalerweise sehr schnell und es mag vielleicht 2 bis 4 Jahre dauern, bis das gedruckte Geld vollkommen wertlos wird. Hyperinflation betrifft vornehmlich Güter und Dienstleistungen, all die Wertanlagen, welche durch die Kreditblase finanziert wurden, werden real deflationiert. Gleichzeitig werden die Schulden implodieren, was zu Bankenpleiten führt.

Letztlich wird die Hyperinflation zu einer totalen deflationären Implosion führen und alle Preise werden zusammen mit der Geldversorgung einbrechen. Für die Welt wird dies eine verheerende Zeit, denn zeitweise wird es kein Geld geben und die meisten Menschen werden sich auf Tauschgeschäfte besinnen müssen.

Während der hyperinflationären Zeit wird Gold unvorstellbare Niveaus in nominalem Papiergeld erreichen, wie seinerzeit in der Weimarer Republik:

Wenn die Hyperinflation endet und die deflationäre Implosion beginnt, wird Gold von den schwindelerregenden Höhen abstürzen. Da es aber über eine gewisse Zeit wahrscheinlich in vielen Ländern kein Geld mehr geben wird, wird Gold das einzige echte Geld und folglich in Relation zu den rapide fallenden Preisen hochgeschätzt sein.

Obwohl es in keiner großen Volkswirtschaft aktuell Anzeichen einer Hyperinflation gibt, so geschieht es in Ländern wie Argentinien und Venezuela bereits. Der venezulanische Bolivar ist seit 2011 total aufgerieben worden. Im August 2012 gab es noch 10 Bolivar für einen Dollar, heute sind es im inoffiziellen Markt 4.250 Bolivar. Mitte 2015 waren es noch 700 und heute steht der Dollar bereits um das 6-fache höher bei 4.250. Seit August 2013 lag die monatliche Inflation bei 16 %. Wie die Grafik unten zeigt, ist der Absturz des Bolivar und zugleich der Anstieg des Dollar inzwischen exponentiell:

In Gold gemessen kostete eine Unze 2012 17.000 Bolivar. Heute kostet die Unze Gold 5 Millionen Bolivar. Ein Zeichen für das, was auf viele große Volkswirtschaften in den kommenden paar Jahren zukommt?

Seit 2002 trete ich dafür ein, dass Gold der beste Weg ist sein Vermögen zu erhalten und sich gegen den kommenden Zusammenbruch der Papierwährungen und des Finanzsystems abzusichern. Wir haben unseren Kunden regelmäßig empfohlen, lieber Gold als Silber zum Zwecke des Vermögenserhaltes zu halten. Die Volatilität von Silber hat es für normale Investoren zu einem unpassenden Investment gemacht.

2001 stand Silber bei $ 4, im Februar 2008 erreichte es $ 21 und im August 2008 ging Silber wieder auf $ 8 herunter. Dann im April 2011 stieg es auf $ 50, nur um dann jäh auf unter $ 14 im Dezember 2015 zu fallen. Wer auf eine aufregende Achterbahnfahrt aus ist, für den ist Silber perfekt, denn diese massiven Bewegungen werden den meisten Investoren den Schrecken ihres Lebens geben.

Da Silber im Verhältnis zu seinem Wert auch viel schwerer ist, ist es unbequem zu lagern und mit sich zu führen. Dazu kommt, dass in Europa Mehrwertsteuer auf Silber bezahlt werden muss, obwohl dies legal vermieden werden kann, indem man es in unter Verschluss gehaltenen Tresoren lagert.

Das Risiko-/Ertragsverhältnis für Silber hat sich Anfang 2016 verändert. Silber hat jetzt einen Punkt erreicht, an dem es relativ zu Gold ein exzellentes Wertverhältnis hat. Was besonders interessant ist, ist dass Silber jetzt in einer Position steht, aus der es doppelt so schnell wie Gold steigen wird.

Der Gold-/Silverratio-Chart unten zeigt, wie es in den letzten 20 Jahren 4 Mal zu einem Hoch bei oder etwas oberhalb des Niveaus von 80 (Goldpreis = 80-facher Silberpreis) gekommen ist. Zum letzten Mal ist dies im Februar 2016 geschehen und seitdem ist das Preisverhältnis auf 68 gefallen, aber dies ist nur der Anfang. Es ist wahrscheinlich, dass es vor einer großen Korrektur bis auf 30 geht, was wir im Jahr 2011 erlebt haben, als der Silberpreis $ 50 erreichte.

Das Verhältnis kann sich extrem schnell verändern. Im September 2010 stand es bei 68 zu 1 und im April 2011 erreichte es 30 zu 1. Sobald die derzeitige Abwärtsbewegung bei dieser Ratio zunimmt, könnte sie sehr schnell 30 zu 1 erreichen. Langfristig wird das Verhältnis wahrscheinlich bei 15 zu 1 liegen, was ein sehr wichtiges historisches Niveau ist, oder es könnte gar bis auf 10 zu 1 gehen.

Falls Gold die Marke von $ 10.000 erreicht, was meiner Ansicht nach ein Minimum unter Ausschluss der Hyperinflation ist, dann würde dies den Silberpreis auf $ 665 bis $ 1.000 bringen. Diese Niveaus hören sich eindeutig unrealistisch an, wo der Silberpreis aktuell bei $ 17 steht, aber sie werden wahrscheinlich in den nächsten etwa 5 Jahren erreicht werden.

Was Silber besonders interessant macht, ist seine Knappheit. Rund 170.000 Tonnen Gold wurden im Laufe der Geschichte produziert und praktisch alles davon ist in der einen oder anderen Form noch vorhanden. Bei Silber ist dies anders. Es gibt keine bedeutenden Silberlager irgendwo in der Welt. Fast 60 % des produzierten Silbers wird verbraucht und der Rest wandert in Tafelsilber, Schmuck und Investments. Zentralbanken halten keine Silberbestände. Die jährliche Silberproduktion liegt bei 27.000 Tonnen, was bei einem Preis von $ 17 nur $ 15 Milliarden entspricht.

Die jährliche Goldminen-Produktion liegt im Vergleich bei $ 114 Milliarden. Es wird weltweit mehr Silber verbraucht, als seit einer ganzen Reihe von Jahren produziert wird. Der Investment-Bedarf für Silber liegt bei nur $ 2,5 Milliarden im Jahr. Der Silbermarkt insgesamt ist im Verhältnis zu den weltweiten Finanzanlagen unbedeutend.

Deshalb war es für die Deutsche Bank, UBS, Barclays und ein paar andere Banken auch so einfach, diesen Markt zu manipulieren. Die Deutsche Bank hat zugegeben, dass sie den Silbermarkt manipuliert hat, aber seitdem gibt es auch Hinweise auf eine Reihe anderer Banken. Das Ende dieser Geschichte steht noch aus, wobei sich dieses sehr wahrscheinlich auch in den Goldmarkt hinein auswirken wird.

Die Gold-/Silberratio deutet an, dass die Manipulationen recht bald ihr Ende finden und dies wird zu wachsender physischer Nachfrage führen. Dies wiederum wird den Papiersilbermarkt (die Short-Positionen dort) unter maßgeblichen Druck setzen. Sobald die physische Nachfrage anzieht, wird der Preis rapide steigen.

Schon heute ist es schwierig große Mengen physischen Silbers zu finden und wenn der Preis steigt, dann wird zu den aktuellen Preisen nirgendwo mehr irgendwelches Silber verfügbar sein. Jeder Nachfrageanstieg wird nur durch substantiell höhere Preise befriedigt werden.

Silber sollte nicht aus spekulativen Gründen gekauft werden, sondern zum langfristigen Vermögenserhalt. Aufgrund der Volatilität des Silberpreises, ist ein Anteil von 15 bis 25 % an den insgesamt gehaltenen Edelmetallen unserer Ansicht nach der richtige Bereich. Für jeden Investor, welcher kein Silber besitzt, ist jetzt eine exzellente Zeit zum Kauf von physischem Silber zu einem Preis, welchen wir niemals wieder erleben werden. Die Reise wird außergewöhnlich werden.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/12/egon-von-greyerz-inflation-ist-eine-seuche-enorme-chancen-fuer-silber/

Gruß an die Anleger

TA KI