US-Bundesstaat Arizona prüft, Gold und Silber als Geld zuzulassen


8.3.2017 – von Ron Paul.

Wenn die Menschen die Freiheit hätten, selbst zu bestimmen, was sie als Geld verwenden möchten, würden sie sich wahrscheinlich für Gold oder Silber entscheiden – das hat die Geschichte gezeigt.

Politiker heute und ihre Keynesianischen Steigbügelhalter verachten natürlich den Gold- oder Silberstandard. Denn die Bindung einer Währung an ein Edelmetall beschränkt die Fähigkeit der Zentralbanken, das Wachstum des Wohlfahrtsstaates und der Militärausgaben über die Inflationssteuer zu finanzieren. Das wiederum zwingt Politiker, Staatsausgaben vor allem mit dem direkten Mittel der Besteuerung zu finanzieren.

Trotz der Feindseligkeit der Politik gegenüber Gold spielte das Edelmetall in der US-Geldpolitik nach der Gründung der Federal Reserve (Fed) sechzig Jahre lang  eine Rolle. Dann, im Jahr 1971, als Bedenken über die ansteigenden Defizite der US-Regierung viele ausländische Regierungen veranlasste, ihre US-Dollar-Bestände in Gold umzuwandeln, schloss Präsident Nixon das Goldfenster, wodurch in Amerika erstmals eine reine Fiat-Währung geschaffen wurde.

Amerikas 46-jähriges Papiergeld-Experiment hat sich genauso entwickelt, wie es die Anhänger der Österreichischen Schule vorhergesagt haben: ein anhaltender Rückgang der Kaufkraft des Dollars, begleitet von einem Rückgang des Lebensstandards der US-amerikanischen Mittelschicht und der Arbeiterklasse, einer Reihe von durch die Fed geschaffenen Booms, gefolgt von zunehmend schlimmeren Busts und einem explosionsartigen Wachstum der Staatsausgaben. Darüber hinaus ist die Fed-Politik auch verantwortlich für den Anstieg der Ungleichheit bei den Einkommen.

Seit der Wirtschaftskrise 2008 werden sich immer mehr Bürger der Verantwortung der Federal Reserve für die wirtschaftlichen Probleme Amerikas bewusst. Diese wachsende Anti-Fed-Stimmung ist einer der Schlüsselfaktoren für das Wachstum der Freiheitsbewegung und stellt die größte Herausforderung für die Legitimation der Fed in ihrer Geschichte dar. Diese Bewegung hat „Audit the Fed“ zu einer großen nationalen Frage gemacht, die sich so nahe wie nie davor befindet, zum Gesetz zu werden.

Aber nicht nur „Audit the Fed“ steht im Fokus der wachsenden Anti-Fed-Bewegung. Beispielsweise wird am Mittwoch im Arizona Senate Finance and Rules Committee ein Gesetz beraten (HB 2014), mit dem Gold, Silber und andere Edelmetalle als gesetzliche Zahlungsmittel definiert würden. Das Gesetz würde auch Edelmetall-Transaktionen von staatlichen Kapitalgewinnsteuern befreien, so dass die Menschen von der Steuerbehörde nicht mehr für die Ablehnung staatlichen Geldes zugunsten von Gold oder Silber bestraft würden. Da die Inflation den Wert der Edelmetalle erhöht, stellen diese Steuern für die Regierung nämlich einen weiteren Weg dar, um von der Geldentwertung durch die Fed zu profitieren.

HB 2014 ist ein sehr wichtiges und zeitgemäßes Gesetz. Dass es der Fed selbst mit rekordniedrigen Zinsen nicht gelungen ist, die Wirtschaft seit dem letzten Crash in Schwung zu bringen, ist ein Zeichen dafür, dass wir bald den Zusammenbruch des Dollars werden sehen können. Es ist daher zwingend notwendig, dass das Gesetz das Recht der Menschen schützt, als Geld Alternativen zu nutzen, statt etwas, das bald praktisch wertlos sein wird.

Die Verabschiedung von HB 2014 wäre auch eine Botschaft an den Kongress und die Trump-Regierung, dass die Anti-Fed-Bewegung an Einfluss gewinnt. Die Verabschiedung des Gesetzes wird nicht nur die Bewegungen in anderen Staaten verstärken, ähnliche Gesetze zu verabschieden; es wird auch eine Stütze für das Audit-the-Fed-Gesetz und die Aufhebung bundesstaatlicher Zahlungsmittel-Gesetze sein.

An diesem Mittwoch werde ich in Arizona sein, um die Verabschiedung von HB 2014 zu unterstützen – um 9 Uhr werde ich vor dem Arizona Senate Finance Committee sprechen. Außerdem werde ich mittags bei einer Kundgebung im Arizona State Capitol eine Rede halten. Ich hoffe, alle Unterstützer von „gutem Geld“ in der Region um Phoenix werden sich mir anschließen, um ihre Unterstützung für das Ende des Fed-Geldmonopols zu zeigen.

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Der Originalbeitrag mit dem Titel Arizona Challenges the Fed’s Money Monopoly ist am 5.3.2017 auf der website des Ron Paul Institute erschienen.

Quelle: http://www.misesde.org/?p=15186

Danke an Elisabeth

Gruß an die Klardenker

TA KI

Egon von Greyerz: Die Welt steht vor einem verheerenden Endspiel


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Von Egon von Greyerz

Die westlichen Zentralbanken haben ein wahres Geschick für den richtigen Zeitpunkt zum Verkauf ihrer Goldreserven. Sie sind absolute Experten, wenn es darum geht den Boden des Goldmarktes dafür auszuwählen. Zentralbanken im Vereinigten Königreich, der Schweiz und Norwegen – um nur ein paar zu nennen – haben den Verkaufszeitpunkt perfekt ausgewählt. Das einzige Problem ist, dass sie allesamt auf dem absoluten Tief zwischen 1999 und 2004 verkauft haben. Dies war natürlich die Zeit zum Kauf von Gold und nicht zum Verkauf. Aber die Zerstörung ihres Papiergeldes wird stets durch den Goldpreis offenbart.

Als die Chefs der Zentralbanken zu Beginn dieses Jahrtausends mit der größten Kreditexpansion und Gelddruckerei der Geschichte begannen, verkauften sie die einzige Wertanlage, welche sie hätten behalten sollen. Der britische Schatzkanzler im Jahr 1999 war Gordon Brown. Nach einem 20 Jahre andauernden Rückgang des Goldpreises verkaufte er 58 %, oder 395 Tonnen, der Goldreserven des Vereinigten Königreichs für zwischen £ 160 und £ 185 die Unze. Heute steht Gold mit £ 1.000 die Unze fast sieben Mal höher, als zu der Zeit als Brown entschied die wertvollste Wertanlage Großbritanniens zu verkaufen. Browns katastrophale Entscheidung das Gold zu verkaufen hat das Vereinigte Königreich fast $ 12,5 Milliarden gekostet (siehe Grafiken).

Die Schweiz, ein Land mit sehr langen Goldtraditionen, hat ebenfalls die falsche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt getroffen. Sie verkaufte 50 %, oder 1.300 Tonnen, ihres Goldes zwischen 1999 und 2005 zu einem Durchschnittspreis von CHF 505 die Unze. Weitere 250 Tonnen wurden zwischen 2007 und 2008 zu CHF 780 die Unze verkauft:

Heute kostet Gold in Schweizer Franken 1.240 die Unze. Das Gold, welches meine Schweizer Kameraden verkauft haben, wäre heute CHF 34 Milliarden ($ 34 Milliarden) wert.

Es ist aber nicht nur die Tatsache, dass sowohl das Vereinigte Königreich als auch die Schweiz ihr Gold zu Tiefstständen verkauft haben. Wenn sie den Effekt ihrer Währungsabwertungspolitik verstanden hätten, dann hätten sie Gold gekauft, anstatt es zu verkaufen. Dies ist genau das, was die Länder der Seidenstraße in diesem Jahrhundert getan haben. Während der Westen verkauft hat, haben China, Indien, Russland und die Türkei seit dem Jahr 2000 sagenhafte 28.000 Tonnen Gold gekauft:

Letztlich haben wir noch Norwegen, welches niemals signifikante Goldbestände besaß. Dies hat sie jedoch nicht davon abgehalten ihre 33 Tonnen Gold im Jahr 2004 für $ 450 Millionen zu verkaufen – ein Viertel des heutigen Wertes. Wie so viele Länder, welche ihren Wohlstand durch Glück oder Diebstahl erlangt haben, wurde Norwegen durch ihre Öl-Funde reicher als es zu träumen gewagt hatte.

Ob dieser Wohlstand durch den Raub von Gold oder anderen Rohstoffen aus Kolonien erlangt wurde, oder durch das Auffinden natürlicher Ressourcen im eigenen Land, oft führt es zu einer Arroganz und dem Glauben, dass ein Land ewig im Wohlstand leben wird. Dies ist vielen Ländern so ergangen, wie Spanien und Portugal im 16. bis 18. Jahrhundert und Großbritanniens ein wenig später, als die aus den Kolonien geraubten Ressourcen aufhörten zu fließen. Dasselbe passiert heute Saudi Arabien, dessen Defizite sich aufgrund der verschwenderischen Ausgaben und eines niedrigen Ölpreises rapide aufbauen. In den vergangenen paar Jahren lag deren Defizit bei $ 80 bis 98 Milliarden, oder 12 – 15 % des BIP.

Norwegen, ein kleines Land, welches über die vergangenen paar Jahrzehnte sehr gut von seinen Ölfunden leben konnte, hat den weltgrößten Staatsfond in Höhe von $ 900 Milliarden aufgebaut. Mit dem niedrigeren Ölpreis hat Norwegen nun festgestellt, dass es, wie Saudi Arabien auch, nun ihren Fond anzapfen muss. Sie erwarten für 2017 ein Staatsdefizit von 8 % des BIP. Wenn die Ölpreise niedrig bleiben, könnte Norwegen ganze 4 % im Jahr aus ihrem Fond abziehen. Zusätzlich zu den niedrigen Ölpreisen haben noch niedrige Anleihezinsen zu einem sehr geringen Wachstum des Fonds geführt.

Aber die norwegische Zentralbank hat eine elegante Lösung dieses Problems. Man wird den Aktienanteil des Fonds von 60 auf 75 % anheben. Dies bedeutet, dass zusätzliche $ 130 Milliarden für weltweite Aktien ausgegeben werden. Die Führungsebene der Bank ist eindeutig nicht besorgt, dass Aktien weltweit einen exponentiellen Anstieg erlebt haben und erheblich überbewertet sind. Ihre Gier nach höheren Erträgen dominiert ihr Denken, statt das massive Risiko zu erkennen, welchem sie das finanzielle Polster des norwegischen Volkes aussetzen.

Ihre Hauptsorge ist, dass der Ölpreis auf den derzeitigen Niveaus bleiben wird, was in den kommenden 10 Jahren 50 % des Wertes ihres Fonds auslöschen könnte. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür liegt laut dem Vorsitzenden der norwegischen Zentralbank bei nur 1 %. Worüber sich der Chef der Bank, Olsen, bisher keine Sorgen macht, ist das Absturzpotenzial in den Aktienmärkten von 75 bis 90 % in den kommenden 5 Jahren. Eine Bewegung dieser Größenordnung, welche nicht unwahrscheinlich ist, zusammen mit niedrigen Ölpreisen und wachsenden Defiziten, könnte den norwegischen Staatsfond innerhalb der nächsten 5 Jahre auslöschen. Natürlich würde kein Bankdirektor eine derartige Prognose abgeben, denn das würde ihn einen Platz im Irrenhaus bescheren.

Zentralbank-Chefs sagen niemals die Wahrheit, wenn sie an der Macht sind. Wir haben dasselbe mit Greenspan erlebt, welcher die Tugenden von Gold befürwortete, bevor er zum Chef der Federal Reserve wurde und jetzt wieder erklärt hat, dass er »Gold als die primäre weltweite Währung« ansieht. Man stelle sich vor, welch ein Held Olsen sein würde, wenn er $ 130 Millionen für den Kauf von Gold zu $ 1.240 die Unze ausgeben würde, anstatt Aktien zu einem P/E von 29 oder drüber zu kaufen. Statt den Vorsitz beim Kollaps des norwegischen Staatsfonds zu haben, wäre er der erste westliche Zentralbank-Chef, welcher das Vermögen seiner Nation mit Gold absichert. Aber weder Norwegens Zentralbank-Chef, noch der Chef irgendeiner anderen westlichen Zentralbank wird es wagen einen derart intelligenten Schritt zu waren. Dies würde jedweder konventioneller Weisheit widersprechen.

Um weise Zentralbank-Chefs zu finden, muss man in den Osten gehen. Im Westen regiert das Fiatgeld und keine Regierung oder Zentralbank versteht die Wichtigkeit von Gold. Wie erfrischend ist es dann einen Zentralbanker in einem Land zu finden, welcher eine ähnliche Bevölkerungszahl wie Norwegen hat, der möchte, dass jeder Bürger seines Landes 100 Gramm (3 Unzen) Gold besitzt. Das Land ist Kirgistan und der Zentralbank-Chef Abdygolow wirbt für Gold als eine exzellente Spar-Methode:

»Wir sind voller Hoffnung, dass die Bevölkerung unseres Landes lernen wird seine Ersparnisse in Wertanlagen anzulegen, welche liquider sind und – noch wichtiger – ihren Wert erhalten können.«

Das Land praktiziert auch was es predigt, indem es seine Goldbestände seit 2006 um das Vierfache ausgebaut hat – obleich ausgehend von einem niedrigen Niveau.

Wann haben wir das letzte Mal davon gehört, dass eine westliche Zentralbank seinen Bürgern sagte, dass der beste Weg sich selbst gegen die Zerstörung der Währung durch die Zentralbank zu schützen der ist, Gold zu besitzen?

Man stelle sich vor, Janet Yellen würde den Amerikanern erzählen, dass die USA bald unbegrenzte Mengen an Geld drucken wird, um das Land zu retten und die FED folglich jedem empfiehlt 100 Gramm oder 3 Unzen Gold zu kaufen, bevor sie mit dem Drucken loslegen. Wenn 325 Millionen Amerikaner jeweils 3 Unzen Gold kaufen würden, dann besäße die US-Bevölkerung 32.500 Tonnen, was dem Vierfachen dessen entspricht, was die US-Regierung angeblich besitzt und es würde einer weltweiten Minenproduktion von 10 Jahren entsprechen. Aber selbst wenn die US-Bevölkerung nur 1/10 dessen kaufen würde, dann besäße sie 3.250 Tonnen im Wert von $ 130 Milliarden. Anstatt 100 Gramm zu besitzen wie das Volk in Kirgistan, würde jeder Amerikaner im Schnitt 10 Gramm oder 0,3 Unzen Gold besitzen, was heute rund $ 400 im Kauf kosten würde. Nicht gerade ein unerschwinglicher Betrag, wenn er über ein paar Jahre angespart wurde.

Aber natürlich träumen wir. Yellen würde dem amerikanischen Volk niemals sagen, dass die FED und die US-Regierung den Dollar zerstören werden. Auch wird sie ihm nicht sagen, dass der Dollar, seit Nixon die Golddeckung 1971 aufhob, real 97 % seines Wertes verloren hat – wenn man ihn in Gold misst. Stattdessen wird das amerikanische Volk in den kommenden paar Jahren leider herausfinden, dass ihr US-Dollar komplett wertlos sein wird. Für eine gut informierte und kleine Minderheit aber, ist es nach wie vor möglich sich selbst zu schützen, indem heute physisches Gold und Silber gekauft wird, bevor der Dollar seinen innewohnenden Wert erreicht: NULL.

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Zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/02/egon-von-greyerz-die-welt-steht-vor-einem-verheerenden-endspiel/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

14.02.17: Fulford update: Machtkampf zwischen USA und China


WER IST BENJAMIN FULFORD UND WER IST DIE WHITE DRAGON SOCIETY? HIER DIE ERKLÄRUNG: KLICK
WER SIND DIE KHASAREN? HIER EINE ERKLÄRUNG: KLICK
WER SIND DIE WHITE HATS? HIER DIE ERKLÄRUNG: KLICK
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IN BLAUER SCHRIFT KOMMENTARE DES FFTS

DIE MASSENMEDIEN WERDEN VON EINER GEWISSEN GRUPPIERUNG DOMINIERT. DIE GEHIRNWÄSCHE GREIFT UND DIE MENSCHELEIN DENKEN WAS AUS DEM FERNSEHER KOMMT ENTSPRICHT DEN TATSACHEN.

FULFORD IST PRESSESPRECHER EINER ANDEREN GRUPPIERUNG, DIE IN ERSTER LINIE DIE KHASARISCHE UND ROTHSCHILDISCHE UNTERWANDERUNG UND DOMINANZ IN ASIEN ZURÜCKDRÄNGEN WILLEN. DAHER IST ES SICHER NICHT VERKEHRT, UM SICH EIN OBJEKTIVES BILD MACHEN ZU KÖNNEN EINE ANDERE PROPAGANDAFRONT AUCH ZU HÖREN.
DIES SOLLTE AUSGEWOGENER JOURNALISMUS EIGENTLICH ALS SELBSTVERSTÄNDLICH ANSEHEN.
NOCHMALS: DAS FFT VERTRITT WEDER DIE EINE NOCH DIE ANDERE RICHTUNG.
MENSCHENVERACHTENDE UND -ERNIEDRIGENDE, ZU HASS UND GEWALT AUFRUFENDE AUSSAGEN WERDEN NICHT ZUM ERWÜNSCHTEN ZIEL FÜHREN, SIND UNNÖTIG UND UNWÜRDIG
UM DIE INVOLUTION VORAN ZU BRINGEN SOLLTEN WIR NUR EINIGE PROGRAMME UNSERES BEWUSSTSEINS FALLEN LASSEN. MEHR IST NICHT NÖTIG.
February 13, 2017
Es finden in diesen Tagen intensive Machtkämpfe statt, sowohl in den USA als auch in China, und daraus ergibt sich, dass die großen neuen Initiativen zum Wohle des ganzen Planeten erst einmal warten müssen, bis sich in beiden Ländern der Staub gesetzt hat, bestätigen Amerikanische und Chinesische Quellen. Der Kampf in den USA besteht, um die Dinge etwas zu vereinfachen, zwischen der Fraktion hinter Trump und den Resten des Bush-Clinton-Apparates. In China treten drei wichtige Fraktionen gegeneinander an, als Teil eines komplizierten Machtkampfs, der eine neu zusammen gestellte Zentral-Regierung zur Folge haben wird, wahrscheinlich gegen Ende März.
Sobald diese Machtkämpfe vorüber sein werden, können wir den tatsächlichen Beginn größerer Reformen bei den n, den Vereinten Nationen, dem IWF, der EU usw. erwarten.
Beginnen wir mit dem Machtkampf in den USA, der an Stärke zunahm, jetzt wo Jeff Sessions offiziell zum Justizminister (Attorney General) ernannt wurde. Sofort nach seiner Ernennung gab Trump eine Amtsverfügung heraus, welche „die Energien und Ressourcen der Bundesregierung neu regelt hinsichtlich der Zerschlagung zwischen-staatlicher krimineller Organisationen, z.B. Drogen-Kartelle.“ Ein Beamter des Pentagon beschrieb es so: „Trump erklärte den Bushs sowie Mexikanischen Drogen-Kartellen den Krieg.“

Anscheinend haben die Anti-Drogen-Cowboys des Militärs und der US-Agenturen endlich verstanden, dass Gewalt allein den illegalen Gebrauch von Drogen nicht beendet. Pentagon-Beamte erzählen Trump könnte entscheiden, den Gebrauch von Betäubungsmitteln zu legalisieren und per Gesetz zu regulieren. Dies würde helfen, das jährliche Drogen-Geschäft von gut 2 Billionen Dollar in den steuerpflichtigen Mainstream zu bringen und die mit Drogen zusammenhängende Sterberate zu verringern. Wenn das richtig gehandhabt wird, könnte die riesige Pharma-Industrie an Bord genommen werden, wenn ihnen die richtige Rolle zugewiesen wird. Das sollte leicht machbar sein, denn 30% aller von Doktoren verordneten Medikamente haben bereits Opium als Grundlage. Die Drogen-Gesellschaften könnten ein vollständiges Menü an guten Sachen hinzufügen, welche die Doktoren ihren Patienten anbieten könnten, sobald sie Medizin aufgrund der größten anderen Narkotika herstellen können.
Durch diese Aktivitäten würde auch die Sklaven-Industrie in US-Privat-Gefängnissen aufgelöst werden, und 9,5 Millionen Amerikaner, die inhaftiert oder auf Bewährung stehen, könnten freikommen. Es würde auch die Kriminalitäts-Rate drastisch senken. Fragen Sie die Schweizer, die einen Rückgang von 80% der durch Abhängige verübten Straftaten beobachteten, sofort, nachdem sie Ärzten erlaubten, Heroin an Abhängige abzugeben. Die meisten Drogen-Abhängigen waren schließlich sogar in der Lage, ihre Abhängigkeit aufzugeben.
Weil 90% der weltweiten Produktion von Heroin aus Afghanistan kommt, würde die Legalisierung und Regulierung der Opium-Ernte höchstwahrscheinlich zu Frieden in dem Land führen. Die Trump-Administration spricht auch davon, Drogen-Lieferungen der CIA zu beenden, die über US-Militärbasen abgewickelt werden. In Japan, beispielsweise, war die Luftwaffenbasis Yakota lange Zeit die zentrale Verteilerstelle für Nord-Koreanische Amphetamine, wie höhere Japanische Gangster mitteilten. Diesen Handel stillzulegen oder zu legalisieren würde erstklassig dazu beitragen, das politische System in Japan zu säubern. Dasselbe trifft zu für den Handel mit Heroin, der über andere große Luftwaffen-Basen der USA führt, wie Incirlik in der Türkei und Ramstein in Deutschland.
Weil jedoch so viel Geld und Macht auf dem Spiel steht, ist es sicher, dass die Bush-Fraktion nicht ohne Kampf untergeht. Die vollständige ISIS/Mossad/Bush CIA/Nazi (Khasarische Mafia Nazi Fraktion) Krake ist auf dem Kriegspfad, und die Tatsache, dass bekannte mit ISIS verbundene Kriminelle wie Senator John McCain noch nicht verhaftet wurden zeigt, der Machtkampf ist nicht annähernd vorüber. Die Khasarischen Nazis haben die Weißen Hüte im Pentagon mit nuklearem Terror, Sabotage, Skalar-Waffen usw. erpresst. Es kann als sicher gelten, dass das fortgesetzte Desaster am Oroville-Damm in Nord-Kalifornien ein Sabotageakt der Nazis war, als Botschaft an das Trump-Regime.
Zudem findet ein großangelegte Krieg im Internet statt. Zum Beispiel wurde Donald Trumps Seite auf Twitter auf meinem Computer durch eine Seite ersetzt, die schwere Drohungen gegen Trump zeigt.
Unter den Bundesrichtern sind ebenfalls viel zu viele Trump-Gegner. Hier folgt, was die Quelle des Pentagon drüber sagen konnte: „Richter der Liberalen Aktivisten ignorierten das Gesetz und rissen die Macht an sich das Einreiseverbot gegen Muslime zu blockieren, welches den Zustrom von ISIS-Söldnern stoppen sollte. Nun sieht es so aus, als ob die Mannschaft an Bundesrichtern bis hinauf zum Obersten Gerichtshof gesäubert werden muss.“ Das scheint kein leicht erreichbares Ziel zu sein.
Der schwierigste Machtkampf wird sein, die Kontrolle über die Federal-Reserve-Banken zu bekommen. An der Front gab es in der letzten Woche die Ankündigung, dass zwei Top-Beamte der FED zurücktreten werden, nämlich das Mitglied des Direktoriums Daniel Tarullo und FED-Anwalt Scott Alvarez. Das bedeutet, im Zusammenhang mit bestehenden freien Stellen die Trump besetzen wird, dass das Trump-Regime damit die tatsächliche Kontrolle über die Zentralbanken erreichen kann. Der letzte Präsident, der solch eine Meisterleistung vollbrachte und nicht ermordet wurde, war Andrew Jackson. Trump wird durch das US-Militär gestützt, deswegen könnte er das Kunststück schaffen.
Da die weltweit gehandelten Dollars inzwischen in ein System eingefügt wurden, dessen Mittelpunkt China ist, vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die USA möglicherweise innerhalb der nächsten Monate Inlands-Dollars ausgeben, die von den Internationalen Dollars separiert sind. Dies bedeutet auch, wie zu Beginn des Artikels erwähnt, eine völlige Umgestaltung der internationalen finanziellen und politischen Strukturen. Doch das wird warten müssen, bis die Machtkämpfe in den USA und in China beendet sind.
Als Zeichen, dass Trump dazu bereit ist, Macht-Anteile weiterzugeben und auf guten Rat zu hören, unternahm Außenminister Rex Tillerson einige gute Schritte. Zum einen wurde Trump davon überzeugt, zu der Ein-China-Politik zurückzukehren und hörte auf, China zu provozieren. Zweitens ist Tillerson „eifrig damit beschäftigt, das Außenministerium von Neocons, Israelis und muslimischen Agenten zu säubern.“ Als Ergebnis haben lästige Schläger wie Richard Armitage, Victoria Nuland und Elliot Abrams ihre Fähigkeit verloren, in verschiedenen Teilen der Welt Unheil zu stiften.
Die Regierung Japans wurde in beträchtliche Unruhe versetzt, weil ihre althergebrachten Häuptlinge wie Rothschilds Agent Michael Greenberg und Bushs Agent Richard Armitage ihre Macht verloren haben. Darum schickten sie in der letzten Woche ihren Premier-Minister Shinzo Abe mit einer großen Delegation auf eine wichtige Erkundungs-Reise zum Trump-Regime. Abe plünderte den Staatlichen Japanischen Pensions-Fond, um sich bei Trump einzukaufen, sehr zum Unmut zahlreicher Japaner. Dadurch war Abe in der Lage, die Finanzierung der Konstruktion einer Schnellzug-Verbindung zwischen Washington DC und New York zu versprechen.
Überhaupt wurde dem japanischen Establishment versichert, sie würden herausfinden, dass die Beziehungen zwischen den USA und Japan während der Trump-Ära den professionellen Bürokraten und Experten überlassen sein werden. Als größte Änderung wurde Japan zugesagt, die USA hätten ihre Politik aufgegeben, Japan von engeren Beziehungen zu Russland abzuhalten. Den Japanern wurde zudem mitgeteilt, es gäbe zukünftig weniger Einmischungen der USA im Hinblick auf Japanische Inlandspolitik, zum Beispiel Attentate auf ungehorsame Premierminister. Dies deswegen, weil die USA Japan an ihrer Seite behalten wollen, während sie mit China weltweite Veränderungen verhandeln.
Das bringt uns zu dem Machtkampf in China. Die Chinesische Regierung trifft Vorbereitungen für einen Machtwechsel, der alle 5 Jahre stattfindet. Das bedeutet, dass 5 von 7 ständigen Mitgliedern des Politbüros zurücktreten werden. Der Kampf geht darum, wer sie ersetzen wird, und wer als Nachfolger Präsident XI Jinpings ernannt wird.
Chinesische Regierungsquellen sagen, dies sei ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess, der zahlreiche Beratungen mit sehr alten höheren pensionierten ehemaligen Beamten erforderlich macht. In diesen Vorgang sind drei Fraktionen hauptsächlich einbezogen. Eine ist die Fraktion hinter XI Jinping, die als die Nördliche Fraktion bezeichnet werden kann. Eine andere ist die Fraktion der Chinesischen Jugend-Liga, die den ehemaligen Präsidenten Hu Jintao in das höchste Amt brachte. Dies ist die stärkste Gruppe im Süden Chinas, in der Gegend um Guangdong und Hong Kong. Dann gibt es die Shanghaier Fraktion, die auch tiefe Wurzeln in Taiwan hat und von Jiang Zemin angeführt wird.
Im letzten Machtkampf setzte sich die Shanghaier Fraktion an die Seite von Xi Jinpings Fraktion, um Hu Jintao abzusetzen. Als Resultat ergab sich, dass Hu Jintaos gewählter Nachfolger Li Kequiang auf Platz 2 landete.
Sobald Xi Jinping an der Macht war, benutzte er eine massive Anti-Korruptions-Kampagne als Vorwand, mit der er die Reihen sowohl der Fraktion Hus als auch die der Fraktion Jiangs dezimierte. Wenn Sie Freude am Wetten haben, können Sie demzufolge wetten, dass Hus und Jiangs Fraktionen dieses Mal entscheiden, sich gegen Xi zusammen zu schließen.
Es gibt jedoch einen Konsens darüber, dass die Chinesischen Ältesten die Kontinuität und Stabilität der Regierung befürworten, darum wird Xi für eine weitere 5 Jahres-Periode im Amt bleiben, und Li wird die Nummer Zwei bleiben. Trotzdem werden noch sämtliche Wetten angenommen dahingehend, wer gewählter Nachfolger sein wird, und wer die freien Stellen im Politbüro besetzen wird. Jedenfalls wird China in der Hauptsache nach innen schauen, bis dieser Übergang geschafft ist.
Darum werden die nächsten größeren Schritte auf globaler Ebene wahrscheinlich im März sichtbar werden, und nicht in diesem Monat.
Zum Schluss sei erwähnt, wir hörten, dass die Chinesen und Amerikaner hinter den Kulissen gemeinsam gegen die Nazi-Fraktion der Khasarischen Mafia kämpfen. 
Quelle: Antimatrix.org / Übersetzung: M. D. D.
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Gruß an Rasmin vom Freigeist forum Tübingen
TA KI

Iran hat soeben den Dollar offiziell weggeworfen – ein schwerer Schlag für die USA. Lesen Sie, warum es wichtig ist.


dollar

Nach Präsident Donald Trump’s Einreiseverbot für Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern, kündigte die iranische Regierung an, sie werde den US-Dollar nicht mehr “als Währung ihrer Wahl in ihren Finanz- und Devisenberichten” verwenden, so berichtet die iranische Zeitung Financial Tribune.

Der Direktor der iranischen Zentralbank, Valiollah Seif, gab die Entscheidung in einem Fernsehinterview am 29. Januar bekannt. Die Änderung wird am 21. März in Kraft treten und sich auf alle offiziellen Finanz- und Devisen-Berichte auswirken.

Iran’s Schwierigkeiten [im Umgang] mit dem Dollar“, so sagte Seif ,”bestehen seit dem Beginn der ersten Sanktionen, und dieser Trend setzt sich fort“, mit anderen Währungen jedoch gebe es, wie er hinzufügte, “keinerlei Einschränkungen.”

In einem in Forbes veröffentlichten Artikel meint Dominic Dudley, dass dieser Schritt “in Anbetracht der jüngstenMuslim Verbote” von Trump bedeutungsvoll sei. Iranische Staatsangehörigen waren der Liste in dem Erlass der gegenwärtigen US-Regierung hinzugefügt worden, was die iranische Regierung zu der Versicherung veranlasst hat, man werde die Erteilung von Visa für US-Bürger stoppen.

Dudley weist darauf hin , dass seit 1975 “kein einziger Amerikaner bei Terroranschlägen in den USA von einem Bürger der Länder, für die das Einreiseverbot gilt, getötet worden ist”, während Länder wie Saudi Arabien – “Heimat von 15 der 19 an den Angriffen des 11. September beteiligten Terroristen” – aus der Liste der verbotenen Länder weggelassen wurden.

Trotz der Entscheidung des Landes, die Verwendung des US-Dollar als Basiswährung für den Austausch mit anderen Nationen zu beenden, bleibt Öl das wichtigste Exportgut des Iran. Auf den Weltmärkten wird hauptsächlich in US-Dollar angekauft und veräußert. Man geht davon aus, dass der Iran Im laufenden Geschäftsjahr Einnahmen  in Höhe von 41 Miliarden Dollar aus dem Ölgeschäft erzielen wird, wobei Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und China die Hauptkunden sein dürften. Es ist immer noch unklar, wie es dem Land gelingen kann, Währungen zu wechseln, ohne sich auf die amerikanische Währung zu stützen. Die Umstellung, so hält Dudley fest “wird ein gewisses Maß an Währungsrisiko und Unbeständigkeit bewirken und wahrscheinlich die Dinge für die Behörden verkomplizieren.”

Dies ist wichtig, weil unter den überwiegend muslimischen Ländern, die nicht von dem “Muslim Verbot” erfasst sind, auch Saudi-Arabien ist, einer der weltweit größten Öl-Exporteure.

In den 1970er Jahren hatte die arabische Nation einen Deal mit US Präsident Richard Nixon erreicht, wonach eine Allianz vereinbart wurde, in welcher Saudi-Arabien den Dollar als Standard-Währung im Ölgeschäft beibehält, im Gegenzug für militärische Unterstützung aus Amerika. Die Verwendung des Dollar als Standardwährung für den Handel mit Öl wurde von Saudi-Arabien und dem restlichen Block der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) bestätigt, darunter der Iran und 11 andere Länder des Nahen Ostens, Afrikas, und Südamerikas.

Die OPEC-Länder machen 42 Prozent der weltweiten Ölproduktion aus und halten 73 Prozent der Ölreserven in der Welt. Durch seinen Einfluss hilft die Verwendung des US-Dollars als Standardwährung, die Nachfrage für den Dollar hoch zu halten, was der Währung die nötige Unterstützung gibt, um seine Stellung als “die Reservewährung der Welt” zu halten und zu verhindern, dass die Auswirkungen von Inflation den US-Verbraucher treffen.

Die Entscheidung des Iran, dieses Abkommen zu verlassen, könnte Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben und den Dollar gefährden, was die US-Regierung zu strengen Maßnahmen veranlassen könnte, um den Aktionen seitens des Iran zu begegnen. Immerhin hält der Iran 13 Prozent der Ölreserven der OPEC.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://theantimedia.org/iran-ditched-dollar-us-matters/

Quelle: http://derwaechter.net/iran-hat-soeben-den-dollar-offiziell-weggeworfen-ein-schwerer-schlag-fur-die-usa-lesen-sie-warum-es-wichtig-ist

Gruß an die Klardenker

TA KI

Egon von Greyerz: Das perfekte Rezept für ein globales Desaster


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Von Egon von Greyerz

Investoren in den meisten Ländern machen den Fehler ihre Erträge basierend auf ihren lokalen Märkten und ihrer Inlandswährung zu messen. Dies mag funktioniert haben, als sie nur Zugang zu ihrem lokalen Investitionsmarkt hatten, aber diese Zeiten sind lange vorbei. Wir haben jetzt einen globalen Markt und die meisten westlichen Märkte haben Zugang zu weltweiten Wertpapieren. In den meisten Ländern, ob es nun Deutschland, das Vereinigte Königreich oder Japan ist, messen Investoren ihre Erträge in ihrer eigenen lokalen Währung. Dies hersscht in den USA am stärksten vor – aufgrund der Größe der US-Wirtschaft und die Wichtigkeit des Dollars. Das bedeutet, dass nur sehr wenige Amerikaner ihren Blick auf Investitionsmärkte oder Währungen in anderen Ländern richten.

Kürzlich kommentierte jemand, dass ich selbst den US-Aktienmarkt nicht als einen guten Ort zum Investieren gesehen habe und demnach eine massive Gelegenheit verpasst habe. Dies ist eine korrekte Beobachtung. Ich betrachte einen Markt, welcher in hohem Maße überbewertet ist, als ein hohes Risiko und folglich als zu vermeiden, selbst wenn er noch steigen kann. Natürlich hätte jemand, der im Jahr 2000 US-Aktien verkauft und 2002 zurückgekauft hätte, dann 2007 wieder ausgestiegen und 2009 erneut investiert hätte eine Menge Geld verdienen können. Aber dies ist nicht die Art und Weise wie der durchschnittliche Investor handelt.

Es gibt zwei Hauptarten von Investoren. Der typische Investor verkauft selten und reiten so durch jeden Sturm, in der Hoffnung, dass die Aktien fortwährend steigen. Diese Theorie hat über lange Zeiträume innerhalb der letzten 100 Jahre wunderbar funktioniert. Natürlich gab es Zeiträume ernsthafter Ausnahmen, wie nach dem Crash 1929 und dem Tief von 1932. Investoren mussten zu der Zeit 25 Jahre warten, um ihr Geld zurückzubekommen.

Dann gibt es Investoren, welche regelmäßig am Markt handeln. Viele von diesen kaufen hoch und verkaufen niedrig und entsprechend bleiben sie ständig hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Insgesamt waren Aktien über die vergangenen 100 Jahre ein großartiges Investment – aufgrund der massiven weltweiten Kreditausweitung und Geldschöpfung. Wenn wir jedoch beispielsweise die realen Erträge eines US-Aktieninvestors analysieren, welcher seit Anfang dieses Jahrhunderts im S&P-Index long war, dann erhalten wir einige sehr interessante Ergebnisse:

Die obige Tabelle zeigt sehr unterschiedliche Ergebnisse für dasselbe Investment. Für einen in Dollars bewertenden Amerikaner sieht es wie ein anständiger Ertrag aus. Aber 56 % über 16 Jahre sind tatsächlich nur 2,8 % im Jahr (plus Dividenden), was nichts bemerkenswertes ist. Die Meisten Amerikaner betrachten ihre Erträge nur in Dollars. Dies ist akzeptabel, solange die Währung stark ist. Dies ist aber beim Dollar nicht der Fall, welcher seit 1971 extrem schwach war. Ein Land, welches dauerhaft über seine Verhältnisse lebt, wird stets in Form einer schwächer werdenden Währung dafür bezahlen.

Im Verhältnis zum Schweizer Franken hat der Dollar seit 1971 77 % verloren und 37 % seit dem Jahr 2000. Wenn man also die Performance des S&P-Index seit Januar 2000 in Schweizer Franken misst, dann ist er um 2 % gefallen! Die meisten amerikanischen Investoren werden denken, dass dies für sie irrelevant ist, aber dieses Denken hinkt. Ein Ertrag von 56 %, welcher bei Betrachtung in einer anderen Währung auf -2 % fällt, zeigt, dass der in Dollar gemessene Zuwachs nur der schwachen Währung zu verdanken ist. Demnach ist der Zuwachs von 56 % kein realer Zuwachs, sondern nur ein Maßstab für die Inflation.

Um herauszufinden wie die reale Performance des S&P in diesem Jahrhundert war, müssen wir eine Währung benutzen, welche nicht gedruckt werden kann und über lange Zeit ihre Kaufkraft konstant gehalten hat – Gold. Und nun sieht das Bild vollkommen anders aus. Statt einem Zugewinn von 56 % in Fiat-Dollars hat der S&P gemessen in echtem Geld 63 % verloren.

Regierungen versuchen ständig die Menschen durch die Abwertung der Währung zu täuschen. Deshalb hassen Regierungen auch Gold, weil es die Wahrheit über ihre totale Misswirtschaft der Volkswirtschaft offenlegt. Obwohl der Goldpreis auch manipuliert ist, besonders im Papiermarkt, ist er dennoch der beste Maßstab für die reale Performance. Und der Grund dafür ist, dass Gold das einzige nicht von Menschen hergestellte Geld ist. Gold ist die Währung der Natur und wird auch weiterhin das einzige Geld sein, welches die Geschichte überleben wird.

Kommen wir zurück auf die obige Tabelle: Sehr wenige Menschen verstehen, dass die Illusion eines Zuwachses von $ 56.000 in echtem Geld gemessen tatsächlich ein Verlust von $ 63.000 ist. Die Differenz von $ 119.000 zeigt, wie gefährlich es ist die Performance und seinen Wohlstand basierend auf dem falschen Maßstab zu bewerten.

Wie ich in vielen Interviews erläutert habe, wird die Zerstörung des Papiergeldes sich sehr bald beschleunigen, da die Regierungen auf der ganzen Welt versuchen werden eine bankrotte Weltwirtschaft und ein bankrottes Finanzsystem zu retten. Verglichen mit Gold werden Aktien, Bonds und Immobilien in den kommenden Jahren allesamt um weitere 90 % fallen.

Global gesehen haben wir jetzt das perfekte Rezept für ein Desaster:

1. Alle großen Volkswirtschaften, die USA, China, Japan, Europa und die Schwellenmärkte haben Schulden, welche exponentiell gestiegen sind und niemals zurückgezahlt werden.

2. Das Finanzsystem hat offene Positionen in Bruttohöhe von über 2 $ Billiarden. Dies wird alles kollabieren, sobald die Kontrahenten ausfallen.

3. Mit der Trump-Administration voran wird die Welt bald in die finale Ausgabenorgie eintreten, welche die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes beschleunigen und zu Hyperinflation führen wird.

4. Die Punkte 1 bis 3 werden zu einer deflationären Implosion des Finanzsystems führen. Diese wird alle Schulden beseitigen und den Wert der meisten Anlagen um mindestens 90 % reduzieren.

5. Diese totale Schuldenzerstörung ist der einzige Weg, die Welt wieder auf einen gesunden Boden für zukünftiges Wachstum und Wohlstand zu setzen.

Gold wird sich natürlich während der kommenden hyperinflationären Periode sehr gut machen und könnte Niveaus erreichen, welche es zuletzt in der Weimarer Republik gab.

Das absolute Niveau des Goldpreises ist aber vollkommen irrelevant. Viel wichtiger ist, dass Gold das beste Mittel zur Vermögenserhaltung und -absicherung darstellt. Gold wird dazu seine Kaufkraft mindestens erhalten und höchstwahrscheinlich sogar deutlich besser performen. Gold funktioniert auch in deflationären Zeiten sehr gut, auch wenn es in diesen von den hyperinflationären Hochs herunter kommt. Aber dies wird auch mit den Preisen aller Güter und Dienstleistungen geschehen.

Zu Beginn der deflationären Implosion wird es wahrscheinlich kein funktionierendes Bankensystem geben. Gold wird dann das einzig verfügbare Geld sein und demzufolge eine wichtige Rolle dabei spielen, die Menschen vor dem kommenden Finanzdesaster zu retten.

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zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/02/egon-von-greyerz-das-perfekte-rezept-fuer-ein-globales-desaster/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Egon von Greyerz: Der Welt-Schock nähert sich rasant


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Von Egon von Greyerz

Die neue US-Administration hat mit der Überzeugung übernommen, dass sie »Amerika wieder großartig machen« wird. Ich hoffe wirklich, dass sie damit Erfolg hat, denn eine starke USA wäre gut für die Welt. Leider stehen die Chancen dieses bewundernswerte Ziel zu erreichen vollkommen gegen sie. Zum Ende der nächsten 4 Jahre besteht das Risiko, dass diese Administration mehr gehasst wird, als jede andere Regierung seit Carter und vermutlich sogar mehr als Carter selbst.

Die kommende Unzufriedenheit mit Trump und seiner Mannschaft wird nicht aufgrund der von ihnen getätigten Handlungen entstehen. Sie werden eindeutig alles in ihrer Macht stehende tun, um Amerika wieder großartig zu machen. Aber die Wahrscheinlichkeit dieses Ziel zu erreichen steht ihnen vollkommen entgegen.

Sie übernehmen die Macht in einer Zeit, in der die Schulden seit den 1970ern exponentiell gestiegen sind. Weiter übernehmen sie die Macht in einem Land, welches seit mehr als einem halben Jahrhundert keinen Haushaltsüberschuss mehr erwirtschaftet hat. Schlimmer noch: die USA hat seit Anfang der 1970er Jahre keine positive Handelsbilanz mehr aufzuweisen. Wir haben es hier also mit einem Land zu tun, welches seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse gelebt und keine reale Chance zur Änderung dieses grausamen Zyklus hat.

Die Bundesschulden stehen bei $ 20 Billionen und sind über die letzten rund 40 Jahre jährlich um 9 % angewachsen. Die Vorausschau auf die nächsten vier Jahre ist, dass sich das Schuldenwachstum weiter beschleunigen wird. Die Gesamtschulden der USA liegen bei über $ 70 Billionen, oder mehr als dem 3 ½-fachen des BIP. Dies ist aber nur ein Bruchteil der US-Verbindlichkeiten. Die nicht gedeckten Verbindlichkeiten liegen bei über $ 200 Billionen und hier kann man noch die realen Brutto-Derivate der US-Banken hinzurechnen, welche wahrscheinlich mehr als $ 500 Billionen ausmachen.

Der Erfolg eines Präsidenten in den USA steht in enger Verbindung zu der Performance des Aktienmarktes. Die beste Möglichkeit für einen Präsidenten vom amerikanischen Volk geliebt und wiedergewählt zu werden ist folglich, dass die Aktien steigen. Das Kursgewinnverhältnis beim S&P-Index liegt mittlerweile 70 % über dem historischen Schnitt, was kaum eine Position darstellt, von der aus ein deutlicher Anstieg wahrscheinlich ist.

Unternehmensdarlehen sind seit dem Beginn der großen Finanzkrise ebenfalls in die Höhe geschnellt. Im Jahr 2006 lagen die US-Unternehmensschulden bei knapp über $ 2 Billionen. Heute stehen diese mit $ 7 Billionen mehr als drei Mal so hoch. Gleichzeitig ist Bargeld in Prozent der Unternehmensschulden rückläufig und jetzt auf 27 % gefallen. Innerhalb dieses massiven Schuldenzuwachses zeichnen sich große Pleiten in vielen Bereichen ab: bei Autokrediten, Studentenkrediten und im Fracking-Sektor könnten die potenziellen Abschreibungen in die Billionen gehen.

Ein weiteres Desaster mit Ereignisgarantie in den USA und im Rest der Welt ist die kommende Rentenkrise. Die meisten Menschen im Westen haben gar keine oder nur eine minimale Rente. Und selbst bei jenen, welche ordentliche Rentenpläne haben, sind diese erheblich unterfinanziert.

Es wird geschätzt, dass die Pensionen bei lokalen und Regierungen der Bundesstaaten in den USA in einer Größenordnung von überwältigenden $ 6 Billionen unterfinanziert sind. Und das nach einer langen Periode rasant gestiegener Aktien und Bonds. Man stelle sich nur vor was mit diesen Pensionen passiert, sobald Aktien und Bonds kollabieren – was in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich geschehen wird.

Die folgende Tabelle zeigt, dass 80 % der Amerikaner im Alter zwischen 25 und 64 Jahren keine Rentenersparnisse haben, oder nur in der Größenordnung von einem Jahreseinkommen. Im Bereich der 55- bis 64-jährigen haben 40 % keine Rentenersparnisse und 60 Prozent keine oder nur ein Jahreseinkommen. Dies wird eine Krise undenkbaren Ausmaßes erzeugen. Viele Amerikaner werden ohne Haus und Nahrung dastehen, weil die meisten Menschen nur ein Monatsgehalt weit vom Bankrott entfernt sind.

Die kommende Finanzkrise wird natürlich zu unbegrenzter Geldschöpfung führen. Nicht nur, um dem amerikanischen Volk zu helfen, sondern auch um einem versagenden Finanzsystem unter die Arme zu greifen, während die Pleiten exponentiell um sich greifen.

Diese kommende Krise wird sich jedoch nicht nur auf die Vereinigten Staaten beschränken, sie wird negative Auswirkungen auf die gesamte industrialisierte Welt haben. Als das am höchsten verschuldete Land der Welt werden die USA sehr schlimm betroffen sein und die Trump-Administration wird dafür verantwortlich gemacht werden. Natürlich wird es nicht deren Schuld sein, sondern das Ergebnis von 100 Jahren Misswirtschaft. Leider werden die im Land Verantwortlichen jedoch trotz ihrer Bemühungen die Situation zu retten beschuldigt werden.

Sobald die US-Wirtschaft zusammenbricht und die Geldschöpfung ernsthaft losgeht, wird der Dollar seine Regentschaft als Welt-Reservewährung beenden. Seit Nixon 1971 die Golddeckung aufhob, verdient der Dollar den Status einer Reservewährung nicht mehr.

Trump erkennt, dass ein schwächerer Dollar die amerikanischen Exporte wettbewerbsfähiger machen und dazu führen würde, dass Produktion wieder ins Land zurückkehrt, statt in China und Mexiko zu verbleiben. Was er womöglich nicht versteht ist, dass die stärksten Volkswirtschaften auch die stärksten Währungen haben – wie Deutschland und die Schweiz. Eine blühende Wirtschaft ist immer Hand in Hand mit einer starken Währung gegangen. Länder, welche ständig abwerten, sind ausnahmslos schwache und schlecht betriebene Volkswirtschaften. Und genau dies ist mit den USA geschehen, seit der Dollar seine Golddeckung eingebüßt hat.

Währungen gegeneinander zu messen erzählt niemals die gesamte Geschichte. Da sich alle Währungen in einer Abwärtsspirale befinden, ist der einzig korrekte Weg die absolute Performance einer Währung zu messen der gegen einen feststehenden Wert. Gold ist das einzige Geld, welches die gesamte Geschichte überlebt hat und dennoch ist Gold weit davon entfernt perfekt zu sein – insbesondere in der jüngsten Zeit, in welcher der Preis mit massiven Mengen an von Terminbörsen und Banken herausgegebenem Papiergold unten gehalten wurde. Sobald dieser Papiergoldmarkt pleitegeht, wird Gold auf ein Vielfaches seines derzeitigen Preises steigen.

Schauen wir uns also einmal an, wie Währungen gegenüber dem einzigen oder echten Geld performed haben, welches jemals existiert hat. Gold ist echtes Geld, weil es die einzige Währung ist, welche die Natur produziert hat. Leider hat kein von Menschen produziertes Geld jemals überlebt. Die folgende Tabelle bestätigt die Geschichte. In kurzen 45 Jahren hat die best-performende Währung, der Schweizer Franken, 87 % gegen Gold verloren, wogegen die zwei schlechtesten – der Dollar und das Pfund – ganze 97 %, bzw. 98 % eingebüßt haben.

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Es ist absolut bemerkenswert, dass die Währungen der USA und des Vereinigten Königreichs in weniger als einem halben Jahrhundert alles bis auf 3 bzw. 2 % ihres Wertes verloren haben. Die obige Tabelle bestätigt, dass all die Fiat-Währungen in den nächsten paar Jahren ihren innewohnenden Wert von Null erreichen werden. Etwas, was im Wert um 87 bis 98 % gefallen ist, wird seine Reise garantiert komplettieren, bis es bei einem Verlust von 100 % angekommen ist. Wer bei einer Wette dagegen halten würde, würde diese mit Gewissheit verlieren.

Es ist also keine Frage des ob, sondern des wann. Ich habe schon seit Längerem vorausgesagt, dass der überbewertete US-Dollar die nächste Währung ist, die fallen wird. Technisch gesehen sieht es so aus, als ob der kommende Dollar-Kollaps bereits begonnen hat. Trumps Aussage, dass der Dollar zu stark sei, mag zu genau dem Auslöser werden, welcher die jahrelange, gegen den Trend laufende Rallye des Dollars beendete.

Behält man im Hinterkopf, dass die Welt jetzt am Rande des Abgrunds steht, dann könnte der nächste Kollaps sehr schnell geschehen. Der Grund dafür ist, dass wir jetzt vor einer Situation stehen, in welcher jede große Nation der Welt ein unlösbares Schuldenproblem hat. Man kann auch China, Japan und die meisten Schwellenländer in diese Kategorie miteinbeziehen.

Wir müssen bedenken, dass die paar noch verbliebenen Prozentpunkte vor der Wertlosigkeit einer Währung für die obigen Länder einen weiteren Verlust von 100 % vom heutigen Stand bedeutet. In dieser “Gold“-Tabelle liegt also die Antwort auf die Frage, was als nächstes passieren wird: ein Schulden- und Dollar-Zusammenbruch, welcher weltweit zu einer Geldschöpfung führen wird, wie sie in der Weltgeschichte beispiellos ist. Diese hyperinflationäre Phase wird sich in den kommenden paar Jahren abspielen und den Wert allen Geldes und auch den vieler durch den Schuldenboom finanzierter Blasen-Anlagen vollkommen zerstören.

Wenn sich diese Situation in den kommenden paar Jahren entfaltet, dann wird Gold garantiert weit über $ 10.000 in heutigem Geld steigen und Silber über $ 500. Allerdings werden wir in einer hyperinflationären Welt natürlich nicht die heutigen Geldwerte sehen. Folglich werden die Gold- und Silberpreise davon abhängig sein, wie viel Geld geschöpft werden wird. Ein Preis von $ 100 Milliarden oder $ 100 Billionen die Unze, wie in der Weimarer Republik, wäre nicht unmöglich. In heutigen Werten gerechnet ist das aber natürlich bedeutungslos. Sicher dagegen ist, dass Gold und Silber die Inflation weit hinter sich lassen werden und folglich deutlich mehr tun werden, als nur die Kaufkraft zu erhalten.

Es ist für die Meisten von uns praktisch unmöglich zu erfassen, was genau mit dem Weltfinanzsystem, mit Währungen und mit den Edelmetallen in den kommenden paar Jahren passieren wird. Sicher dagegen ist, dass physisches Gold und Silber zu den derzeitigen Preisen die beste Form der Vermögenssicherung darstellen, welche man überhaupt besitzen kann. Das Ausmaß des kommenden Zusammenbruchs bedeutet, dass der Besitz von physischem Gold und Silber für jene, welche die kommenden Krise mit unversehrten Vermögen überleben wollen, nicht eine Option, sondern eine Notwendigkeit ist.

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zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/egon-von-greyerz-der-welt-schock-naehert-sich-rasant/

Gruß an die ,die hier klar erkennen daß die DMark noch gültig ist

TA KI

Bill Fleckenstein: Die Zinserhöhung der FED und die Ungewissheit über deren Auswirkung auf den Goldmarkt


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Bill Fleckenstein im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 14.12.2016


Eric King: »Bill, wie steht es um das, was heute mit der FED passiert ist und wie die Märkte reagiert haben? Ein großer Teil der Rallye im Goldmarkt dieses Jahr wurde jetzt ausgelöscht. Wie denken Sie darüber?«

bill fleckensteinBill Fleckenstein: »Die FED hat heute getan, was von ihr erwartet wurde. Aktien wurden ausverkauft, aber sie waren ja auch einen Monat lang nur gestiegen. Der Bondmarkt wurde erschüttert und das wird auch weiterhin das Muster sein, da der Bondmarkt weiter schlechter laufen wird als die Leute denken. Und wenn dann niemand mehr denkt, dass es im Bondmarkt jemals wieder zu einer Rallye kommen kann, wird es natürlich zu einer großen Rallye kommen.

Was die Metalle angeht, so bin ich etwas überrascht, dass sie derart hart getroffen wurden. Andererseits, Silber hat etwa ein halbes Prozent verloren. Gold erging es schlechter als Silber und Platin und gewiss schlechter als Kupfer. Ein Teil der Goldschwäche lag daran, dass der Dollar sehr stark war. Ein weiterer Faktor war das Chaos in Indien. Zum Teil geben die Leute einfach auf.

Die Minen wurden heute recht hart getroffen, aber ich muss sagen, dies ist nicht besonders überraschend, wenn man die Tatsache miteinbezieht, dass sie sich derart gut gehalten haben und Gold derweil immer nur gefallen ist. Wenn sich die Minenaktien also gut halten, weil eine Kehrtwende beim Gold erwartet wird und diese dann nicht geschieht, dann müssen sie zwangsläufig nachziehen.

Es hat sich herausgestellt, dass der Tag nach der Zinserhöhung im vergangenen Jahr der Tiefpunkt im Gold-Futuresmarkt war. Könnte es also heute zu einem Absturz kommen und morgen wieder rauf gehen? Ja, das ist möglich. Aber man kann nicht behaupten zu wissen wann dies geschieht, bis es geschieht.

Mit anderen Worten: Gold ist nur ein Preis. Wenn ich auf Informationen aus bin, kann ich versuchen herauszufinden was in den Märkten passiert – Rückgänge bei Bestellungen oder dergleichen. Man kann an sich ein Stück weit um die Ecke schauen. Bei Gold kann man das nicht, also macht es das Ganze schwieriger. Es ist schwieriger sich ein Modell zu erstellen, anhand dessen man sagen kann: “Diese Fakten bedeuten, dass es steigen wird.“ Und das ist teilweise der Grund, warum es so schwierig ist Gold zu handeln.

Gold könnte morgen niedriger eröffnen und sich dann drehen und dies könnte das Ende der Talfahrt sein. Oder es könnte auch ein wenig länger dauern, ich weiß es nicht. Aber ich erinnere daran, dass Gold im vergangenen Jahr nach der Zinserhöhung fiel und dann am Tag drauf drehte und das war das Ende der Abwärtsbewegung.«

Eric King: »Waren Sie überrascht darüber, wie viel von der Gold-Rallye wieder abgegeben wurde, jetzt, da wir uns dem Jahresende nähern?«

Bill Fleckenstein: »Natürlich war ich das. Ja, auf jeden Fall. Ich hätte niemals gedacht, dass es so abläuft. Ich kann verstehen, dass Unternehmer aus ihrer Sicht heraus denken, dass Trump Dinge tun wird, welche sich günstig auf die Wirtschaft auswirken. Aber der Aktien- und der Bondmarkt sind fehlbewertete Finanzanlagen und sie werden in Schwierigkeiten geraten.

Es gibt keinen Weg, auf dem die FED ohne echte Schmerzen aus der Zwickmühle dieser von ihr selbst erzeugten Blasen herauskommt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Trump für die fast sicher kommende Defizitfinanzierung auf das Entgegenkommen der FED verlassen wird. Ich sehe also wirklich nicht, warum Gold derart furchtbar agieren sollte. Es ist ja nicht so, als wäre all dies geschehen und der Goldpreis stünde deshalb bei $ 1.900, wie vor ein paar Jahren. Gold ist den Tiefs vom Jahresbeginn entkommen und dass jetzt derart darauf eingeprügelt wird ist überraschend.

Auf der anderen Seite ist teilweise unbekannt, wie störend genau sich das auswirken wird, was in Indien abläuft und wie lange es von Bedeutung ist. Zugleich konnten wir beobachten wie all die Spekulanten aufgegeben haben und bin mir sicher, dass sich jetzt einige Shorts aufgebaut haben. Es gab also ein Stück weit einen perfekten Sturm im Goldmarkt. Sobald dieser vorüber ist, könnten wir eine gewaltige Rallye erleben. Der Sturm muss aber vorüber sein und das ist das Problem – er ist bisher nicht vorüber und nährt sich einfach nur durch sich selbst.«

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/12/bill-fleckenstein-die-zinserhoehung-der-fed-und-die-ungewissheit-ueber-deren-auswirkung-auf-den-goldmarkt/

Gruß an die Verstehenden

TA KI