Erfundene Krebsgefahr? Beispiel unnötige Prostata-Operationen


Schock-Diagnose Prostatakrebs: Viele Männer fürchten sich davor, eines Tages die Diagnose Prostata Krebs zu erhalten. Denn wird ein Prostata Karzinom diagnostiziert, wird den Betroffenen von den behandelnden Ärzten meistens sofort eine Operation empfohlen.

Doch die Operationen verlaufen selten komplikationslos. In vielen Fällen, sogar bis zu 90% der Operierten, klagen die Männer anschließend über Harninkontinenz und Impotenz.

Denn die Prostata Operation ist sehr schwierig, weil im Operationsgebiet auf kleinstem Raum viele sensible Organe und Nerven beieinanderliegen. Wer die Operationstechnik nicht perfekt beherrscht, kann leicht Harnröhre, Schließmuskel, Harnblase oder Nerven für Erektion verletzen.

Sollte eine Operation nach umfassender Diagnose und Beratung von vielen verschiedenen Seiten doch angezeigt sein, ist es mehr als lohnenswert, sich nach einer Spezialklinik mit sehr erfahrenen Spezialisten umzusehen. Eine Klinik, deren Operateure bereits sehr viele Prostataoperationen erfolgreich durchgeführt haben und die einen sehr niedrigen Prozentsatz von Komplikationen nachweisen können (Handbuch der alternativen Krebsheilung).

Falsche Operationstechniken verursachen Komplikationen

Dabei ist nicht nur das Können der Operateure wichtig, sondern auch die Operationsweise und die im Klinikum vorhandene Technik. Diese sollte auf dem modernsten Stand sein, die eine sogenannte „Schlüsselloch-Operation“ ermöglicht.

Eine Technik also, bei der feinste Instrumente bei minimalstem Eingriff zielgenau nur das Krebsgewebe entfernen, ohne andere Organe und Nerven zu beschädigen.

Doch wann sind Prostata Operationen überhaupt angezeigt? Hier scheiden sich die Geister. Objektive Ärzte raten von einer OP ab, solange das Karzinom klein und unauffällig ist und bleibt. Außerdem sollen Operationen überhaupt nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn der Patient statistisch noch mindestens 10 Jahre zu leben hat – unabhängig von der Krebserkrankung.

Zudem wachsen Prostatakarzinome so langsam, dass die Betroffenen zu Lebzeiten gar keine Beeinträchtigungen erleben, weil der Krebs nicht ausbricht (Aufgedeckt: Das skandalöse Operationsgeschäft in Deutschland).

Ärzte drängen Männer zu umstrittenem PSA Test

Standardmäßig empfehlen Mediziner Männern ab fünfzig regelmäßig eine Krebsfrüherkennung machen zu lassen, drängen diese sogar regelrecht auf. Diese wird für Prostatakrebs mit dem sogenannten PSA Test durchgeführt.

Dabei scheint dieser Test weniger dem Patienten, sondern eher dem Arzt und den Kliniken zu nützen, wie sich immer häufiger herausstellt. Der PSA Wert zeigt an, wie viel ein von der Prostata produziertes Eiweiß sich im Blut befindet. Ist der Wert erhöht, ist für die meisten Mediziner der „Beweis“ für ein Prostatakarzinom erbracht.

Dann beginnen für die Patienten aber erst die Probleme. Erst wird zur Biopsie geraten, einer Gewebeentnahme aus der Prostata. Ist das Gewebe verändert, sieht der Arzt die Krebsdiagnose als bestätigt an und rät zur sofortigen Herausnahme, also Operation der Prostata – und das, auch wenn ein eindeutiger Krebsbeweis nicht erbracht ist!

Aber schon eine Biopsie ist umstritten, weil gefährlich – denn durch den Einstich in das karzinogene Gewebe können erst Krebszellen in den Körper gelangen, die ohne die Biopsie nicht in den Körper aus dem Tumorgewebe gelangt wären.

PSA Test beweist keine Krebserkrankung

Der Test stößt aber zunehmend auf Kritik. Unabhängige Wissenschaftler bemängeln die Unzuverlässigkeit des Tests. Einerseits könne er Alarm schlagen, wo dieser nicht angebracht sei, andererseits könne er aber genau da versagen, wo eine Krebsfrüherkennung notwendig wäre – nämlich wenn tatsächlich ein Karzinom vorhanden ist.

Neuste Studien belegen, dass die Zahl der Prostata-Krebs-Toten mit PSA Test um 0,07% geringer war als die Zahl der nicht PSA getesteten Patienten aus den Testgruppen. Die Zahl aller Toten in den Gruppen war sogar gleich.

Man kann also den Verdacht erheben, dass Männer durch den PSA Test erst zu Krebspatienten gemacht werden sollen. Denn schaut man sich die Statistiken der Neuerkrankungen von Prostatakrebs an, erhärtet sich dieser Verdacht. 1980 gab es rund 17.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland, 2016 waren es schon rund 70.000.

Der Anstieg der Neuerkrankungen wird von Ärzten gerne so begründet, dass die Lebenserwartung von Männern steige und daher mehr Prostataleiden auftauchten. Wahrscheinlich ist aber, dass Vorsorgeuntersuchungen durch Werbung und Propaganda immer mehr dadurch verunsicherte Männer dazu bewegen, sich dem PSA Test zu unterziehen.

Wird hier nicht viel mehr nach dem Motto gehandelt „Es gibt keine gesunden Menschen – wer gesund ist, ist nur nicht gründlich genug untersucht worden“?

Gesunde werden zu Krebspatienten gemacht

Auch die Krankenkassen sehen inzwischen keinen Beweis mehr dafür, dass der PSA Test ein zuverlässiger Indikator für oder gegen eine Prostata-Krebserkrankung ist und bezahlen diesen Krebsfrüherkennungstest daher bei Gesunden nicht. Es gibt bisher keinen Nachweis dafür, dass PSA Getestete länger leben, als nicht Getestete.

Da der Test vom Patienten selbst bezahlt werden muss, liegt der Schluss nahe, dass dieser einzig und allein dem Geldbeutel des Arztes nützt. Denn die Wahrscheinlichkeit, durch einen PSA Test zu einem lukrativen Krebspatienten gemacht zu werden, ist erheblich höher, als durch ein Prostatakarzinom zu sterben.

Mögliche Ursachen für Prostataveränderungen

Was sind denn eigentlich die Ursachen für Prostatakrebs oder Gewebeveränderungen der Prostata? Mediziner sehen die üblichen Ursachen für Krebs: Hohes Alter, genetische Veranlagung und ungesunde Lebensweise. Vor allem die Ernährung soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Eine ballaststoffarme, vitaminarme, fettreiche und tiereiweißreiche Ernährung soll das Krebsrisiko erhöhen. Auch Hormonschwankungen mit zunehmendem Alter können Ursachen für Veränderungen der Prostata sein – ebenfalls langjährige unentdeckte Entzündungen, so Mediziner. Stress, Unzufriedenheit und mangelnde Bewegungen können das Krebsrisiko ebenfalls erhöhen (Vorsicht vor diesen sechs Haushaltsprodukten: Krebsgefahr!).

Ursachen aus ganzheitlicher Sicht

Aus ganzheitlicher Sicht gibt es verschiedene Wege, um an das Thema Prostatakrebs und Prostatavergrößerung heranzugehen. Auch hier wird die Ernährung als eine wichtige Säule der Gesundheit angesehen. Denn wie sagte schon Hippokrates: „Eure Nahrung soll Eure Medizin sein“.

Aus traditionell chinesischer Sicht ist die Vergrößerung der Prostata eine Folge von Auskühlung. Es wird empfohlen, den Genitalbereich immer ausreichend warm und durchblutet zu halten. Sitzen auf kalten Flächen und kalte Füße sollen vermieden werden.

Ebenso wichtig ist, gerade in steigendem Alter das menschliche und warme, herzliche Miteinander zwischen zwei Liebenden zu pflegen. Weniger im Vordergrund soll dabei die sexuelle Leistung stehen, als die liebevolle und sanfte, zeitintensivere körperliche Beschäftigung miteinander. Nicht gelebte Sexualität im Alter soll laut TCM zu einem Stau und somit zur Vergrößerung der Prostata führen, die bis zur Herausbildung eines Karzinoms führen kann.

Rüdiger Dahlke, ganzheitlicher Naturheilarzt, sieht in der Vergrößerung der Prostata im Alter ebenfalls eine mangelnde Bereitschaft, sich auf Sexualität mit dem weiblichen Geschlecht einzulassen. Die Vergrößerung sei ein körperliches Signal dafür, dass bei dem betroffenen Mann die Notwendigkeit für das innere Wachstum seiner Männlichkeit bestehe.

Denn eine vergrößerte Prostata drückt meist auf die Harnröhre und lässt den Urinstrahl zu einem schwachen Rinnsal werden. Der Mann wird wie Frauen eher zum „Wasserlasser“, der einstige „starke Urinstrahl“ schwindet und der Mann nähert sich dem weiblichen Pol, dem schwachen Geschlecht auf körperlicher Ebene an.

Das Ziel des Mannes sollte es also sein, den Gegenpol der Männlichkeit auf geistiger Ebene zu verwirklichen.

(…)

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/07/erfundene-krebsgefahr-beispiel-unnoetige-prostata-operationen/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Pflanzenfarbstoff Lutein hemmt Entzündungen


Eine pflanzenbasierte Ernährung gilt generell als entzündungshemmend und gesundheitsfördernd. Viele tierische Lebensmittel hingegen können Entzündungen und damit auch viele chronische Krankheiten fördern und verstärken. Doch welche Stoffe sind es konkret, die in Obst und Gemüse stecken und derart positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben? Lutein ist einer dieser Stoffe. Es ist ein Carotinoid, das sich in Studien bereits als hilfreich in der Prävention der Makuladegeneration erwiesen hat. Im Juli 2017 schrieben Forscher über das entzündungshemmende Potential der Substanz bei der koronaren Herzerkrankung.

Lutein – Ein entzündungshemmender Stoff aus Gemüse

Lutein ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Carotinoide und gehört damit zur selben Familie wie Beta-Carotin aus z. B. Karotten, Astaxanthin aus bestimmten Algen, Lycopin aus Tomaten oder auch Crocin und Crocetin aus dem Safran. Lutein ist ein gelborangener Farbstoff in z. B. gelber Paprika, orangenen Kürbissen oder goldenem Mais. Allerdings ist Lutein auch in dunkelgrünem Blattgemüse oder in Algen (z. B. Chlorella und Spirulina) enthalten. In diesen Gemüsen ist jedoch das grüne Chlorophyll so dominant, dass das gelbe Lutein nicht sichtbar ist.

Lutein nun hat eine entzündungshemmende Wirkung – wie eine Studie der schwedischen Linkoping University zeigte. Veröffentlicht wurde die Untersuchung im Juli 2017 im Fachjournal Atherosclerosis. Dort war zu lesen, dass Lutein bei Menschen mit der koronaren Herzkrankheit chronische Entzündungszustände bessern kann.

Chronische Entzündungen sind weitverbreitet – trotz bester medizinischer Therapie

Chronische Entzündungen sind bei vielen chronischen Erkrankungen vorhanden (z. B. bei Diabetes, Autoimmunerkrankungen, selbst bei Bluthochdruck). Bei der koronaren Herzerkrankung sind chronische Entzündungen gar ein Schlüsselfaktor für Herzinfarkte. Es gilt: Je stärker das Entzündungsgeschehen im Körper, umso höher die Infarktgefahr.

Viele Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, leiden nach wie vor an unmerklichen, jedoch chronischen Entzündungen, auch dann, wenn sie eine entsprechende Behandlung zur Wiederherstellung der Blutgefässe (z. B. Stent, Bypass o. ä.) erhalten haben, auch dann, wenn sie Medikamente nehmen und gewisse Änderungen ihres Lebensstils vornehmen. Wir wissen, dass chronische Entzündungen mit einer schlechteren Prognose in Verbindung stehen“, sagt Kardiologin und Studienleiterin Lena Jonasson, Professorin am Department of Medical and Health Sciences der Linkoping Unversity.

Je höher der Carotinoidspiegel im Blut, umso geringer die Entzündungen

Frühere Studien zeigten bereits, dass unsere Ernährung bzw. bestimmte Stoffe in unseren Lebensmitteln entzündliche Prozesse im Körper beeinflussen. Manche Lebensmittel fördern chronische Entzündungen, andere hemmen diese Entzündungen und lindern sie. Zur Gruppe der letzteren gehören nun jene Lebensmittel, die reich an den oben genannten Carotinoiden – dem Lutein – sind.

Lutein ist – wie alle Carotinoide – ein fettlöslicher Pflanzenstoff. In einigen früheren Untersuchungen zeigte sich folgender Zusammenhang: Je höher der Carotinoidspiegel im Blut, umso niedriger die Entzündungswerte und umgekehrt: Je niedriger der Carotinoidspiegel im Blut, umso höher die Entzündungswerte.

Daraufhin stellte sich die Frage, ob es die Carotinoide selbst sind, die zu dieser beobachteten entzündungshemmenden Wirkung führen oder ob hier noch andere, bislang unbekannte, Faktoren mitspielen.

Lutein unterdrückt Entzündungen bei koronorer Herzerkrankung

Da die bisherigen Studien zumeist an Tieren oder gesunden Testpersonen durchgeführt wurden, waren dringend Untersuchungen an entsprechend erkrankten Menschen erforderlich. Denn bei kranken Menschen, also bei Menschen, die bereits an chronischen Entzündungen leiden, sind die Zellen des Immunsystems deutlich empfindsamer und reaktiver. Es könnte also durchaus sein, dass diese Zellen bei kranken Menschen anders reagieren als bei gesunden, so dass die früheren Untersuchungsergebnisse u. U. gar nicht auf kranke Menschen übertragbar sein könnten.

Die schwedische Studie widmete sich daher der möglichen entzündungshemmenden Wirkung des Luteins bei Menschen mit koronarer Herzerkrankung.

Unsere Studie bestätigt, dass Lutein chronische Entzündungen bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung unterdrücken kann. Wir konnten ebenfalls zeigen, dass Lutein resorbiert und in den Immunzellen des Blutes gespeichert wird“, sagt Dr. Rosanna Chung, ebenfalls vom Department of Medical and Health Sciences der Linkoping University.

Je mehr Lutein im Blut, umso niedriger die Entzündungswerte

Chung und Jonasson untersuchten bei ihren 193 Patienten zunächst die Höhe der Carotinoidspiegel im Blut. Sie massen dabei die sechs bekanntesten Carotinoide. Gleichzeitig wurden die Entzündungswerte (Interleukin-6, IL-6) des Blutes bestimmt. Lutein war das einzige Carotinoid, das mit den Entzündungswerten in Korrelation stand. Je höher die Luteinspiegel im Blut waren, umso niedriger waren die IL-6-Werte.

Die Patienten hatten die beste uns derzeit mögliche Therapie zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung erhalten. Dennoch blieben die Entzündungswerte bei vielen stets erhöht“, sagt Lena Jonasson.

Lutein könnte hierbei künftig helfen, die Therapie noch weiter zu optimieren, um die chronischen Entzündungen zu reduzieren und damit die Prognose der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Daraufhin testeten die Forscher die Reaktion von isolierten Immunzellen kranker Menschen, wenn diese mit Lutein in Kontakt kamen. Die Entzündungsreaktionen dieser Zellen sank signifikant, sobald sie unter dem Einfluss des Luteins standen. Derzeit ist nun eine Studie in Planung, in deren Verlauf getestet werden soll, ob auch einfach nur der Verzehr luteinreicher Lebensmittel eine positive Wirkung auf das Immunsystem herzkranker Menschen hat.

Wenn Sie Ihre Ernährung bereits entsprechend anpassen und ab sofort mehr luteinreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen möchten, finden Sie nachfolgend eine Liste mit den luteinreichsten Lebensmitteln:

Lebensmittel mit Lutein – Die Liste

Besonders reich an Lutein sind die nachfolgenden Lebensmittel:

  • Mais
  • Kiwi
  • Rote Trauben
  • Rote und gelbe Kürbisse
  • Orangefarbene Paprika
  • Spirulina, Chlorella
  • Kräuter
  • Wirsing, Grünkohl
  • Spinat, Mangold
  • Gurken
  • Erbsen
  • Grüne Paprika
  • Staudensellerie
  • Rosenkohl
  • Grüne Trauben
  • Grüne Bohnen
  • Brokkoli
  • Äpfel
  • Orangensaft

Lutein für die Augen

Lutein hilft jedoch nicht nur dem Herzen, den Gefässen und somit der Herz-Kreislauf-Gesundheit, sondern auch ganz konkret den Augen: Wir hatten schon hier (Makuladegeneration – Ganzheitliche Massnahmen) und hier (Nährstoffe für die Augen) erklärt, wie wichtig Lutein für die Augen ist. Der Stoff wirkt als starkes Antioxidans im Auge und schützt es gegen Angriffe von freien Radikalen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/lutein-gegen-entzuendungen.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Glyphosat: EU-Kommission will umstrittenen Unkrautvernichter für weitere zehn Jahre zulassen


Gegen Jahresende läuft die EU-Genehmigung für den breit genutzten Unkrautvernichter Glyphosat aus. Bald müssen die EU-Staaten eine Entscheidung treffen, ob das umstrittene Herbizid weiter eingesetzt werden darf. Die EU-Kommission hat ihr Urteil dazu bereits gefällt.

Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat soll nach dem Willen der EU-Kommission für weitere zehn Jahre in Europa zugelassen werden. Das geht aus dem Vorschlag der Brüsseler Behörde hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Behörde hatte den Schritt bereits im Mai angekündigt, allerdings jetzt erst einen detaillierten schriftlichen Vorschlag ausgearbeitet. Die Entscheidung darüber sollen Vertreter der EU-Staaten treffen, bevor zum Jahresende die aktuelle Zulassung ausläuft.
„Zehn weitere Jahre Glyphosat sind zehn Jahre zu viel“, sagte er Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. „Völlig unverständlich ist, warum die EU-Kommission nicht einmal die Privatanwendung des Ackergifts verbieten will. Auch die Nutzung von Glyphosat-Alternativen, wo immer das möglich ist, soll nicht Vorschrift werden.“ Er forderte Umweltministerin Barbara Hendricks auf, innerhalb der Bundesregierung für ein Nein zu werben.Das Bundesumweltministerium sagte zum Vorschlag der EU-Kommission lediglich, dieser enthalte nicht die notwendigen Auflagen zum Schutz der Artenvielfalt. Die Mitglieder des Bundeskabinetts wollen sich in den kommenden Tagen für einen ersten Meinungsaustausch zum Brüsseler Vorschlag zusammenfinden.Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt klar für das umstrittene Herbizid ausgesprochen. Die Unionsparteien setzten sich dafür ein, dass die Bauern „da, wo das notwendig ist, diesen Stoff auch weiter anwenden können“, hatte Merkel Ende Juni beim Bauerntag gesagt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte die EU-Kommission zur Verlängerung der Genehmigung gedrängt.

Wahrscheinlich krebserregend – Viele Bundesbürger bereits belastet

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Laut einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem vergangenen Jahr sind bereits Dreiviertel der Bundesbürger deutlich mit dem Unkrautvernichter belastet.

Bei 75 Prozent der untersuchten Menschen liege demnach die Belastung um ein Fünffaches höher, als es der Grenzwert für Trinkwasser zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung habe demnach sogar eine zehn- bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht trotzdem keine Gefahr für die Gesundheit der Bürger. Auch deshalb, weil die Europäische Chemikalienagentur ECHA im März dieses Jahres zu dem Schluss kam, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten. Allerdings hatte der Glyphosat-Hersteller Monsanto Einfluss auf das Gutachten genommen.

Die EU-Kommission legt den nationalen Regierungen in ihrem Vorschlag nun nahe, die Glyphosat-Nutzung an Orten mit viel Publikumsverkehr zu minimieren. Dabei geht es etwa um öffentliche Parks, Sportplätze, Schulgelände, Kinderspielplätze oder die Außenanlagen von Krankenhäusern. Das Verbot bestimmter Beistoffe, die als Risiko für Menschen gelten (POE-Tallowamine), soll aufrechterhalten werden.

Um Glyphosat auf europäischen Äckern hatte es im vergangenen Jahr eine monatelange Hängepartie gegeben, weil die nötige Mehrheit für oder gegen die weitere Nutzung im Kreis der EU-Staaten nicht zustande kam. Vor rund einem Jahr genehmigte die EU-Kommission das Unkrautvernichtungsmittel für eine Übergangsfrist von 18 weiteren Monaten.

(rt deutsch/dpa)

Quelle: http://derwaechter.net/glyphosat-eu-kommission-will-umstrittenen-unkrautvernichter-fuer-weitere-zehn-jahre-zulassen

Gruß an die Klardenker

TA KI

 

Krankmachende Pflegeberufe: Einheitspresse singt das Märchen vom bösen freien Markt


Solche inkompetenten verlogenen „Journalisten“ kotzen mich an. Aber lesen wir doch erst einmal, was die Einheitspresse über die schlimmen Arbeitsbedingungen in der Pflege schreibt und wer ihrer Meinung nach der Schuldige ist.

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Westfalenpost: Pflegeberufe: Der freie Markt macht krank

Es ist keine Überraschung, dass ausgerechnet die Beschäftigten der Gesundheitsbranche öfter krank sind als andere Arbeitnehmer. Sie schuften unter erschwerten Bedingungen: Schichtdienst, hohe psychische Belastung, Personalmangel, schwere körperliche Tätigkeit, Stress. All das ist lange bekannt.

Woher weiß denn der „Journalist“ das so genau? Hat er dort mal ein Praktikum gemacht? Natürlich gibt es Bereiche, in denen der Druck sehr hoch ist, Kollegen ständig krank sind, man dauernd einspringen muss und eine Krankmeldung der einzige Weg ist, sich Luft zu verschaffen. Manchmal aber auch, weil man einfach keine Lust mehr hat, sich die faulen, ständig Kaffee trinkenden Kollegen anzuschauen, wie sie mobben, sich dreist am Essen für die Bewohner bedienen, Pflegemittel und sogar Klopapier vor lauter Geiz klauen und mit nach Hause nehmen. Ich habe nirgendwo einerseits so viele extrem engagierte und anderseits gefühlt noch mehr stinkend faule Menschen wie in Pflegeberufen erlebt. Ich weiß das, denn lange genug habe ich in diesem Umfeld meine Eurodollars verdient. Das alles hat sehr wenig mit einem freien Markt zu tun, sondern mit Anstand und Charakter, zumal man in der Pflege immerhin noch das Dreifache von dem verdient, was eine Friseuse nach Hause schleppt. Unfreundliche Hairstylisten vergraulen die Kundschaft, abgewichstes Pflegepersonal, das Patienten nur jeden zweiten Tag wäscht, aber trotzdem ein Häkchen in der Dokumentation für die Abrechnung setzt, bessert dagegen die Bilanz auf. Aber lesen wir erst einmal weiter.

Wir können den politisch Verantwortlichen noch nicht einmal Tatenlosigkeit vorwerfen (sie haben ja viel versucht) – aber Erfolglosigkeit. Denn die Nöte der Betroffenen haben sich in den vergangenen Jahren eher verschlimmert. Das Grundproblem ist doch, dass wir den Beschäftigten im Gesundheitswesen nicht genügend Wertschätzung entgegenbringen.

Wer ist wir? Etwa die Leute, die ihre Angehörigen ins Heim stecken oder eine „Polin“ nach Hause bestellen, die quasi schon als Krankenschwester auf die Welt gekommen ist, weil das die Pflegekasse bezahlt? Hat sich Norbert Blüm nicht mit seiner sensationellen Pflegeversicherung  um die Menschheit verdient gemacht? Ein bis dahin weltweit einmaliges System, das wie immer den Armen und Schwachen zugute kommen sollte, weil man so etwas wichtiges auf gar keinen Fall dem freien Markt überlassen wollte? Und warum blieb sie erfolglos, wie die Einheitspresse schreibt? Weil Planwirtschaft noch nie funktioniert hat, die Geschichte kennt genügend Beispiele. Und es geht weiter:

Ärzte genießen einen guten Ruf und verdienen in der Regel sehr auskömmlich, aber bei Schwestern und Pflegern sieht das schon ganz anders aus.

Ja Ärzte haben studiert, je nach Fachdisziplin leisten sie viel, aber darum verdient die Ärzteschaft gar nicht so gut. Sie sind besser gestellt, weil erstens niemand mehr Arzt werden würde, wenn eine Krankenschwester, was manchmal zu Beginn vorkommt, mehr verdient und zweitens sind die meisten Funktionäre im Gesundheitssystem (noch) Ärzte. Sie werden wohl kaum ihrem Berufsstand das Wasser abgraben. Und weiter:

Wertschätzung drückt sich in Entlohnung aus, aber nicht nur: Jeder Dritte in der Altenpflege muss mit einem befristeten Job und der Unsicherheit leben, diesen kurzfristig verlieren zu können. Auch Angst macht krank.

Und die anderen zwei Drittel genießen Kündigungsschutz, weshalb man selbst die übelsten Faulenzer nicht loswerden kann, die jedes noch so gute Team auf Dauer vergiften. Der freie Markt würde hier wahre Wunder wirken, das Gegenteil ist aber der Fall. Und wer seinen Job in der Pflege über die Zeitarbeit gefunden hat, ist nicht immer bestens qualifiziert und kann also nur Helfertätigkeiten übernehmen. Oder aber es hat andere Gründe, warum man ihm trotz Erfahrung und passender Ausbildung keine Planstelle anvertrauen will. Leute, die Angst um ihren Job haben und scharf auf eine Festanstellung sind, machen zudem weniger krank. Erst nach der Probezeit steigt die Kurve an, das weiß jeder Personaler. 

Und weiter:

Momentan besteht unser Gesundheitssystem aus Zahlen, nicht aus Menschen. Darin liegt der Kardinalfehler. Gesundheit darf nicht allein den Gesetzen des freien Marktes überlassen werden.

Bei dieser Lightversion des kommunistischen Manifests kommen mir die Tränen. Es gibt aber trotz dem Geheule keinen freien Markt im Gesundheitswesen, auch wenn es in der Branche vor kommerziellen Betreibern, die miteinander in Konkurrenz stehen, nur so wimmelt. Die Preise für jede Leistung schreibt das Gesundheitssystem genau vor, es gibt festgelegte Tagessätze und Pflegestufen, eine maximale Anzahl von Planstellen und minutiös einzuhaltende Pflegepläne, sprich Planwirtschaft. Verantwortlich für die sich daraus ergebenden Missstände ist der überregulierende Staat, sonst niemand, vor allem kein „Wir“, welches per Gesetz in dieses System gezwungen wird und nicht mal aussteigen kann.

Aber natürlich fürchten sich die Propagandisten in den Redaktionsstuben vor dem freien Markt, denn das Blättersterben geht weiter, dass so mancher Alpträume davon hat, als ungelernte Zeitarbeitskraft in einem Seniorenheim von der Heilsarmee zu landen. Während die Leihsklaven noch die Bettpfanne putzen, füllen die Festangestellten die Alten mit Psychopharmaka ab und klampfen ihnen Jesus-Liedchen in der Hauskapelle vor. Davon macht dann der einzige nicht freigesetzte Lokaljournalist ein paar Fotos für das örtliche Anzeigeblättchen.Wahrlich, für alle Beteiligten keine schöne Vorstellung von der nahen Zukunft. Die Wahrheit aber ist, es wird schlimmer kommen …

Quelle: https://opposition24.com/krankmachende-pflegeberufe-einheitspresse-maerchen/339478

Gruß an die, die wissen, daß das nur die Spitze des Eisberges der ganzen Wahrheit ist.

TA KI

Honig – goldener Saft, der Wunder schafft


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Die Griechen wussten Honig wirklich zu schätzen, denn laut Mythologie verdankten die Götter ihm ihre Unsterblichkeit. Wir lieben den Honig wegen seines guten Geschmacks und weil er bei Erkältungen wirkt. In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Honig hilft ganz besonders gut bei der Wundheilung und wirkt gegen Entzündungen.

Ist Honig gesund?

Dem Honig, so zeigt ein Blick in die griechische Mythologie, verdanken die Götter ihre Unsterblichkeit. Gleiches gilt für Allvater Odin, der seine Weisheit und Kraft aus dem Honig bezogen haben soll. Etwas konkreter wird es bei Hippokrates: Der Arzt der Antike wusste von einer fiebersenkenden Wirkung des Honigs und verwendete ihn auch bei offenen Wunden.

Honig, betrachtet man ihn physikalisch-chemisch, ist nichts anders als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?

Honig heilt Wunden

Genau das erforschte der Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig besiegt werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig abgetötet – in zahlreichen Kliniken behandelt man z.B. Patienten, die sich wund gelegen haben mit Honigverbänden.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung des Honigs Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren. Diese positive Wirkung hat Honig allerdings nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.

 

Honig bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden

Milch mit Honig, besser noch Tee mit Honig, ist ein altes und bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Etwa 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar nach Angaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Zu den wichtigsten gehören so genannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure – es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt warme Milch(*Rohmilch!!) mit Honig meist erleichternd, wenn der Hals schmerzt. Andere Flavonoide im Honig helfen gegen Viren und werden heute auch als Mittel gegen Krebs erprobt.

Acetylcholin, ein anderer wichtiger Stoff, ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Doch Tee oder Milch dürfen nicht zu heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften. (…) Auch können Sie den Honig separat zur Milch oder zum Tee einnehmen.

Genussmittel Honig

Was an Honig so gut schmeckt, ist natürlich wesentlich auf seinen Zuckergehalt zurückzuführen. Aber dieser Zucker ist wertvoll: Vor allem der hohe Anteil an Fruchtzucker (fast 40 Prozent) und an Traubenzucker (über 30 Prozent) liefern dem Körper Energie und halten wichtige Körperfunktionen in Gang. So dienen sie in Verbindung mit honigeigenen Wirkstoffen Kondition und Konzentration.

Rund 120 Aromastoffe enthält der Honig und sie geben ihm seinen typischen, je nach Pflanzen, variierenden Geschmack. Kristallisiert ein Honig zuhause im Glas aus, kann er im Wasserbad erwärmt werden. Dabei verflüssigt er sich wieder. Der Honig sollte allerdings nicht über 40°C erwärmt werden, da sonst fast alle heilsamen Stoffe verloren gehen.

Echter Deutscher Honig

Die Verbraucherzentralen und ernährungswissenschaftlichen Einrichtungen empfehlen, keinen billigen Supermarkthonig zu kaufen. Meist verbirgt sich dahinter billige Importware, die oft stark erhitzt wurde, um das Kristallisieren des Zuckers zu verhindern. Außerdem enthalten sie nicht selten zu viel Wasser. Honig direkt vom Imker oder aus Reformhäusern hat eine Banderole mit dem DIB-Siegel des Deutschen Imkerbundes, der sehr strenge Kontrollen gewährleistet. Nur dieser Honig darf sich Echter Deutscher Honig nennen.

Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/suesses/honig-gesund

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

 

Säureblocker erhöhen Sterberisiko


Millionen Menschen schlucken sie täglich: Die beliebten Säureblocker (Protonenpumpeninhibitoren). Sie werden gegen Sodbrennen und viele anderen Verdauungsbeschwerden verordnet. Auch unter der Bezeichnung Magenschutz sind die Pillen bekannt. Denn sie werden begleitend verschrieben, wenn magenschädliche Medikamente (wie etwa Schmerzmittel oder Antibiotika) eingenommen werden müssen. Die Säureblocker jedoch sind alles andere als harmlos. Die Liste ihrer Nebenwirkungen ist lang. Ein erhöhtes Sterberisiko kam jetzt (Juli 2017) noch hinzu.

Säureblocker können die Magensäurebildung nahzu vollständig stoppen

Säureblocker vom Typ der Protonenpumpeninhibitoren werden sehr häufig verschrieben. Ursprünglich insbesondere bei schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen, wie z. B. Magenbluten, der Refluxkrankheit oder Speiseröhrenkrebs, inzwischen bei fast jedem Magenproblem.

Wer überdies längerfristig magenschädliche Medikamente wie z. B. bestimmte Antibiotika oder NSRI (entzündungshemmende Schmerzmittel z. B. bei Rheuma) einnimmt, bekommt – ob Mensch, Hund oder Katze – die Säureblocker ebenfalls verordnet.

Säureblocker sind jedoch auch (für die kurzzeitige Anwendung und niedriger dosiert) frei verkäuflich erhältlich, also nicht in jedem Falle verschreibungspflichtig, was ihre Beliebtheit noch weiter erhöht. Viele Menschen greifen schon dann zu den riskanten Mitteln, wenn sie nur ein wenig an Sodbrennen leiden.

Protonenpumpeninhibitoren werden oft mit PPI abgekürzt. Es handelt sich um Mittel mit den Wirkstoffen Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol o. ä. Wenn auf Ihrem Magenmittel also ein Stoff mit der Endung -prazol steht, dann handelt es sich um PPI.

Im Gegensatz zu den Antazida (z. B. Rennie), die „nur“ die bereits gebildete Magensäure neutralisieren, reduzieren PPI direkt in den Zellen der Magenschleimhaut die Produktion der Magensäure. Sie wirken daher nicht sofort nach Einnahme, sondern erst einige Zeit später. Oft reduzieren PPI die Magensäurebildung nicht nur, sie können sie nahezu ganz zum Erliegen bringen.

Wer die Wichtigkeit der Magensäure für die Gesundheit des Menschen kennt, der ahnt spätestens jetzt, welch gravierende Auswirkungen die Säureblocker haben können.

Säureblocker: Erhöhtes Sterberisiko und andere Nebenwirkungen

PPI sind in den Industrienationen unter den Top 5 der am häufigsten verschriebenen und eingenommenen Medikamente. In den USA wird allein Nexium pro Monat(!) 15 Millionen Mal verschrieben.

Bekannt sind jedoch nicht nur die Mittel an sich, sondern auch ihre vielfältigen Nebenwirkungen, besonders dann, wenn sie langfristig eingenommen werden. Ernsthafte Nierenschäden gehören ebenso dazu wie ein erhöhtes Knochenbruchrisiko und möglicherweise auch Demenz. Besonders häufig treten die folgenden Nebenwirkungen auf:

  • PPI können zu Magen-Darm-Beschwerden führen: Magendrücken, Blähungen, Übelkeit, Durchfall etc.
  • PPI begünstigen die Entstehung von Nahrungsmittelallergien.
  • PPI können zu einem Vitamin-B12-Mangel und all seinen schwerwiegenden Folgen führen.
  • PPI können zu Resorptionsstörungen führen, was bedeutet, dass die Mineralstoffe und Spurenelemente nicht mehr in vollem Umfang aus dem Darm aufgenommen werden können. Es kann daher zu chronischen Vitalstoffmängeln kommen, z. B. zu Calcium-, Magnesium-, Eisen- und Zinkmangel.
  • Bei einem Calcium-, Magnesium- und Zinkmangel steigt nun wiederum auch das Knochenbruchrisiko im höheren Alter.
  • Nach mehrwöchiger Einnahme von PPI können sich die Leberwerte verschlechtern.
  • Die Gefahr chronischer Nierenerkrankungen steigt, wenn PPI langfristig genommen werden. Beide Säureblockerkategorien (sowohl Protonenpumpeninhibitoren als auch Histaminrezeptorantagonisten) können verstärkt zu Nierensteinen oder anderen chronischen Nierenkrankheiten führen – wie z. B. die beiden Studien, die bei der Kidney Week der American Society of Nephrology in Chicago im November 2016 vorgestellt wurden und die Sie hier beschrieben finden: Säureblocker: Schädlich für die Nieren
  • Die Infektionsgefahr steigt in Gegenwart der PPI, d. h. die Gefahr von Lungenentzündungen, Salmonelleninfektionen o. ä., die bei gesundem Immunsystem abgewehrt werden würden, wird bei PPI-Einnahme grösser.
  • PPI begünstigen die Vermehrung von Helicobacter pylori, dem Magenkeim, der für Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre verantwortlich gemacht wird. Natürliche Massnahmen gegen Helicobacter pylori: Probiotika gegen das Magenbakterium
  • Nimmt eine werdende Mutter in der Schwangerschaft Säureblocker, kann dies das Allergierisiko des Kindes steigern, sein Immunsystem negativ beeinflussen und überdies sein Risiko erhöhen, später zum Asthmatiker zu werden, wie Forscher der University of Edinburgh im Januar 2017 verkündeten. Sie hatten festgestellt, dass Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Säureblocker verordnet bekamen, viel häufiger an Asthma litten als Kinder, deren Mütter diese Medikamente nicht genommen hatten. 

Allerdings hatte es sich in dieser Studie nicht um PPI gehandelt, sondern um Histaminrezeptorantagonisten. Es ist also in jedem Falle am allerbesten, wenn man überhaupt keine Säureblocker nehmen muss und das Problem auf andere Weise lösen kann, zumal beide Medikamente – PPI als auch Histaminrezeptorantagonisten – bislang als sichere Arzneimittel in der Schwangerschaft galten.

Eine neue Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis/Missouri zeigt jetzt, dass der langfristige Einsatz der PPI auch noch mit einem erhöhten Sterberisiko einhergeht. Am 3. Juli 2017 wurden die Ergebnisse im Fachmagazin BMJ Open veröffentlicht.

Säureblocker: Risiko für vorzeitigen Tod steigt um 50 Prozent

Die beteiligten Forscher untersuchten die Daten von 275.000 PPI-Anwendern sowie von 75.000 Menschen, die zur Reduzierung ihrer Magensäure Histaminrezeptorantagonisten einnahmen.

Histaminrezeptorantagonisten gehören eigentlich zur Gruppe der Antihistaminika. Sie werden also normalerweise bei Allergien verordnet.  Da aber auch in der Magenschleimhaut reichlich Histaminrezeptoren vorhanden sind und diese an der Magensäureproduktion beteiligt sind, sorgen Histaminrezeptorantagonisten über die Hemmung der Histaminrezeptoren für eine verminderte Magensäurebildung.

Wie auch immer wir die Daten drehten und wendeten, wir sahen immer dasselbe, nämlich ein erhöhtes Sterberisiko bei Menschen, die PPI einnahmen“, so Studienautor Dr. Ziyad Al-Aly, Nierenfacharzt und Assistenzprofessor für Medizin.

Wenn wir Patienten, die ein bis zwei Jahre Histaminrezeptorantagonisten nutzten, mit jenen verglichen, die ebenso lange PPI schluckten, zeigte sich bei den PPI-Anwendern ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, in den nächsten fünf Jahren zu sterben. Dieser Nachteil der PPI blieb auch dann noch bestehen, wenn wir berücksichtigten, dass PPI-Anwender in unserer Studie meist älter waren und bereits an chronischen Erkrankungen litten.“

Je länger man PPI einnimmt, um so stärker die Nebenwirkungen

Professor Al-Aly vermutet, dass all die vielen unterschiedlichen Nebenwirkungen von PPI in ihrer Gesamtheit dazu führen, dass die Anwender geschwächt werden und daher früher sterben.

Das Forscherteam stellte überdies fest, dass jene Patienten, die PPI nahmen, aber gar keine Magenbeschwerden hatten (Einsatz als „Magenschutz“), das Sterberisiko um immer noch 24 Prozent im Vergleich zu den Histaminrezeptorantagonisten erhöht war.

Das Risiko, vorzeitig an den PPI-Folgen zu versterben, stieg ausserdem, je länger man die Medikamente einnahm.

Ärzte verschreiben PPI immer wieder und wieder – obwohl der Patient sie längst absetzen müsste

Viele Menschen glauben, dass PPI ausserordentlich harmlos seien, einfach deshalb, weil es sie überall rezeptfrei zu kaufen gibt und auch Ärzte mit diesen Mitteln sehr schnell bei der Hand sind. Normalerweise sollte man PPI nicht länger als zwei bis acht Wochen lang einnehmen. Viele Menschen aber nehmen sie jahrelang – und zwar nicht zuletzt deshalb, weil ihr Arzt sie nicht darüber aufklärt, dass sie die Mittel rechtzeitig absetzen müssen. Ja, oft verschreiben Ärzte PPI auf Wunsch immer wieder und wieder.

Bei einer langfristigen Einnahme jedoch sind PPI äusserst riskant. Professor Al-Aly betont daher, dass wirklich sehr sorgfältig entschieden werden sollte, bei welchem Patienten und ob überhaupt PPI erforderlich sind.

PPI können Leben retten“, so Al-Aly. „Würde ich PPI benötigen, würde ich sie natürlich nehmen. Doch ich würde sie nie einfach nur so nehmen. Müsste ich die Mittel schlucken, würde ich von meinem Arzt erwarten, dass er mich und meine Werte gut überwacht und mir sofort Bescheid gibt, wenn ich die Medikamente nicht mehr länger benötige.“

PPI – Wie man Säureblocker absetzt

Problematisch ist nun, dass man PPI – wenn man sich einmal an sie gewöhnt hat, was schon nach wenigen Wochen der Fall sein kann – nicht mehr so leicht absetzen kann. Sobald man die PPI-Einnahme stoppt, kehrt das Sodbrennen oft stärker zurück als je zuvor. Und hatte man noch nie Sodbrennen (etwa weil man das Mittel als „Magenschutz“ begleitend zu einer anderen Therapie nahm), dann bekommt man es nicht selten dank PPI, sobald die Therapie als beendet erklärt wird oder man das Mittel einmal zu nehmen vergisst.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeureblocker-erhoehen-sterberisiko.html

Gruß an die….

 

…die Kaiser Natron im Handgepäck haben.. ohne Nebenwirkungen vor und nach den  Mahlzeiten eine halbe Stunde mit der Einnahme warten 1 TL auf 150ml Wasser… alle Magenbeschwerden sind ‚weg‘.

….

Bei akuter „Angina pectoris“ : 1TL Kaiser Natorn unter die Zungen geben und ein Glas Wasser mit 1TL Kaiser Natron- aufgelöst- trinken,- 100ml Wasser in Anschluß…

…die wissen, daß sind keine Vermutungen, das sind Erfahrungen…

iCH weiß wovon iCH rede…

TA KI

 

 

 

Schwarze Johannisbeeren


Beeren gelten nicht umsonst als kleine Kraftbündel. Haben sie Saison, sollte man sie reichlich essen. Vor allem die schwarze Johannisbeere hat es in sich!

Bei Beerenobst gilt: So frisch wie möglich verzehren!

Das dunkle Beerenobst hat seinen Namen von Johannes dem Täufer. Sein Geburtstag Ende Juni fällt in die Hauptreifezeit der säuerlichen Beeren. Zu dieser Zeit sollte man besonders viel des Beerenobstes so frisch wie möglich verzehren: pur, im Obstsalat oder als Saft. Werden sie zu Konfitüre oder Gelee verarbeitet, gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Aber was macht die gesund? Schwarzer Johannisbeersaft ist ein altes Hausmittel gegen Halsentzündungen, weil er antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Bei rheumatischen Erkrankungen und Gelenkentzündungen wird diese Wirkung des Saftes, auch die eines Tees aus den Blättern, ebenfalls genutzt.

Stärken

  • Das Beerenobst enthält dreimal so viel Vitamin-C wie eine Zitrone. 100 Gramm Beeren decken unseren täglichen Bedarf an diesem Vitamin überreichlich ab.
  • Bluthochdruckgeplagte profitieren von reichlich Kalium – mehr als doppelt so viel wie im Apfel. Es schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Körper und hat eine blutdrucksenkende Wirkung.
  • Die Anthocyane in dem Beerenobst wehren zellschädigende Stoffe ab, wirken durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. Experten vermuten, dass sie das Risiko für einige Krebsarten senken.

Quelle: http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/schwarze-johannisbeere-gesund

Gruß an die Obstnascher

TA KI