Warentest: Rucola-Salate teils deutlich mit Nitrat belastet


In acht von neun geprüften Rucola-Salaten fanden die Tester der Stiftung Warentest den Schadstoff, wie die Verbraucherexperten am Dienstag in Berlin mitteilte.

Rucola-Salat ist nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest teils deutlich mit Nitrat belastet. In acht von neun geprüften Rucola-Salaten fanden die Tester den Schadstoff, wie die Verbraucherexperten am Dienstag in Berlin mitteilte.

Nitrat an sich ist relativ harmlos. Es kommt als natürlicher Bestandteil im Boden und in Pflanzen vor, aber auch in Düngemitteln. Bei falschem Transport oder auch falscher Lagerung des Grünzeugs kann es zu Nitrit werden, das sich im Körper in sogenannte Nitrosamine umwandelt, die sich im Tierversuch als Krebs erzeugend erwiesen haben.

Auch in Feldsalat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet. Nur eines von neun Produkten wies sehr geringe Werte auf. Ein Bioprodukt schnitt ab besten ab. Beim Rucola erhielt das beste Produkt gerade noch die Note „befriedigend“.

Alle Chicorée im Test erzielten dagegen durchweg gute und sehr gute Ergebnisse. Das hat auch mit dem Anbau zu tun. Chicorée gedeiht im Dunkeln und sprießt aus Zichorienwurzeln. Die Pflanzen haben zudem eine lange Vegetationszeit und können dadurch Nährstoffe wie Kalzium, Phosphor und auch Nitrate optimal verwerten. Rucola und Feldsalat hingegen nehmen für ihr Wachstum deutlich mehr Nitrat aus dem Boden auf.

Weniger Sorgen müssen sich Verbraucher demnach wegen anderer Schadstoffe wie Pestizide, Perchlorat oder Chlorat machen. Insgesamt wurden 28 Salate untersucht, darunter sechs Bio-Produkte. Die Ergebnisse sind in der April-Ausgabe der Zeitschrift „test“ veröffentlicht, die am Donnerstag erscheint. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/warentest-rucola-salate-teils-deutlich-mit-nitrat-belastet-a2082111.html

Gruß an die Gewarnten

TA KI

Bio-Gemüse selbst anbauen – für Anfänger


Wenn Sie sich als Gartenneuling und gleichzeitig als Liebhaber gesunder biologischer Lebensmittel die Frage stellen, wie packe ich es am besten an, eigenes Gemüse im Garten oder auch auf dem Balkon anzubauen, dann ist dieser Artikel der richtige Einstieg für Sie! Er hilft Ihnen mit vielen Tipps rund um den biologischen Gemüseanbau. Anhand eines Beispielbeetes aus Salat, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi und Tomaten erfahren Sie die Grundlagen der Mischkultur und können diese Gemüse schon nach dem Lesen weniger Zeilen erfolgreich anbauen. Natürlich bio!

Bio-Gemüse selbst anbauen – Der Anfang

Die besten Lebensmittel sind die aus dem eigenen Garten. Regionaler, saisonaler und vor allem frischer geht es nicht. Da es ausserdem gar nicht schwierig ist, das eigene Gemüse anzubauen – ob im Garten oder auf dem Balkon – beginnen Sie am besten sofort damit 🙂 Wie wäre es für den Anfang mit einer Mischkultur aus Salat, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi und Tomaten? Bio-Garten-Fachfrau Astrid Späth erklärt Ihnen, wie es geht und worauf Sie achten müssen, um bald das erste selbst geerntete Bio-Gemüse geniessen zu können.

Das richtige Gartengründstück für Ihren Biogarten

Falls ein neues Grundstück zum Gärtnern gepachtet werden soll, dann gilt es darauf zu achten, dass für den Gemüseanbau genügend Sonne vorhanden ist. Mindestens halbtags muss Sonnenlicht auf die Beete fallen, sonst ist die Auswahl der Gemüsearten zu sehr eingeschränkt.

Des Weiteren ist neben der ausreichenden Sonne die Wasserversorgung am wichtigsten. Es hat sich in der Praxis nicht bewährt, das nötige Wasser beispielsweise mit Kanistern in den Garten zu transportieren.

Achten Sie auch auf Ihre Gartennachbarn. So sollten Sie natürlich kein Gartengrundstück pachten, wenn daneben ein konventioneller Landwirt regelmässig Pestizide ausbringt. Auch in Schrebergartenanlagen sprechen Sie mit den Gartennachbarn und erkundigen sich, wie diese ihre Gärten bewirtschaften – bio oder nicht.

Die Bodenstruktur ist ebenfalls wichtig. Neben einem Neubau könnte der Boden aufgrund der kürzlichen Baumaschinenaktivitäten zu stark verdichtet sein. Spezielle natürliche Bodengegebenheiten können jedoch häufig verbessert werden:

Mulchen verbessert den Boden

Sandiger Boden kann ausgeglichen werden durch die Beimischung von reifem Kompost und durch eine sorgfältige Pflege der Bodenlebewesen (Mikroorganismen, Regenwürmer, Insekten etc.). Dies geschieht hauptsächlich durch ständiges Abdecken der Erde mit einer Mulchschicht aus Gras, Laub oder gehäckseltem Gartenmaterial. Mikroorganismen und Regenwürmer finden hier genügend Nahrung und Schutz. Der Boden bleibt auch in Trockenzeiten länger feucht und gut belüftet.

Lehmiger Boden kann verbessert werden durch die Zugabe von Sand und auch hier besonders durch Massnahmen, die den Bodenlebewesen das Dasein verschönern.

Wie Sie die Fruchtbarkeit Ihres Gartens und die Widerstandsfähigkeit Ihrer Pflanzen mit Effektiven Mikroorganismen erhöhen können, haben wir hier erklärt: Der Bio-Garten

Die Vorbereitung des Bodens im Frühjahr

Nehmen wir einmal an, Sie hätten bereits ein geeignetes Gartenland zum Gemüseanbau. Wie gehen Sie jetzt am besten vor?

Eine in der Praxis sehr bewährte Beetbreite ist 1,20 Meter. Bei diesem Mass kann man vom Beetrand noch gut die Mitte erreichen, ohne das Beet betreten zu müssen. Wenn erwachsene Personen auf einem Beet laufen, wird die Erde dadurch zu sehr verdichtet, besonders nach Regen, wenn der Boden noch nicht wieder genug abgetrocknet ist.

Die Länge des Beetes kann sehr stark variieren und richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort. Hier kommt es sehr auf die Platzverhältnisse an, aber mit Längen zwischen 2 und 5 Metern liegt man immer richtig.

Im Frühjahr den Boden belüften

Idealerweise war das Beet im Winter mit einer Mulchschicht abgedeckt. Das schützt einerseits die Bodenlebewesen vor den Elementen und ist gleichzeitig auch ihr Futter. Durch Winderosion auf unbedeckter Erde würden im Winter wertvolle Humusanteile weggeweht, was nun dank der Mulchschicht verhindert wird. Auch Starkregen kann bei gemulchtem Boden keinen grossen Schaden mehr anrichten. Diese Bedeckung wird nun mit einem Rechen zur Seite geharkt. Dann wird der Boden belüftet, wenn es nötig ist.

Wenn der Boden nackt in den Winter gegangen ist, dann hat die Natur inzwischen schützender Weise für Bewuchs gesorgt. Diese Beikräuter müssen jetzt entfernt und auf den Kompost gegeben werden. Viele dieser Pflanzen sind auch essbar und können schon früh im Jahr Ihre Salate, Suppen und Gemüse bereichern, z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Winden etc.

Die Grabegabel ist besser als der Spaten

Zur Bodenbelüftung ist nicht unbedingt ein Spaten und mühevolles Umgraben erforderlich. Im Gegenteil. Durch das Umgraben mit dem Spaten wird das sorgfältig aufeinander abgestimmte Bodengefüge unnötig auf den Kopf gestellt und in Unordnung gebracht.

Auch wenn viele Gärtner den Boden im Herbst und dann wieder im Frühjahr umgraben, bedeutet dies jedes Mal eine erhebliche Störung für den Boden und seine Bewohner, die Mikroorganismen.

Belüftung kann genauso praktiziert werden, ohne die Schichten zu wenden. Dies macht der Gärtner am besten mit der Grabegabel. Das ist ein langstieliges Gartengerät mit 4 Zinken, die nicht gebogen sind. Mit dieser Grabegabel wird in sehr regelmässigen Abständen von ca. 10 cm in die Erde gestochen und 2- bis 3-mal gewackelt. Das ist ausreichend für die Belüftung. Alles andere ist ein Eingriff, der das Gangsystem der Regenwürmer zerstört und damit auch die Wasser-und Luftzirkulation unterbindet.

Das erste Beet für Anfänger: Zwiebeln, Salat, Radieschen, Kohlrabi und Tomaten

Natürlich können Sie auch mit anderen Gemüsearten beginnen, die gut miteinander harmonieren. Beispielhaft soll hier die Mischkultur aus Zwiebeln, Salat, Radieschen, Kohlrabi und Tomaten vorgestellt werden.

Diese Mischkultur lässt sich sogar in Kübeln auf einem sonnigen Balkon oder auch gut auf einer Terrasse anbauen. Allerdings werden die Tomaten dabei in ein eigenes Gefäss gesetzt. Als preiswerter Einstieg zum Ausprobieren eignen sich Mörtelwannen aus dem Baumarkt, die dann noch einige Abzugslöcher im Boden brauchen. Natürlich gibt es schönere Pflanzgefässe, aber für den Einsteiger sind sie gut geeignet.

In diesen Abständen wird ab Ende März/Anfang April gepflanzt/gesät:

15 cm vom Rand: Steckzwiebeln

35 cm vom Rand: Salat und Radieschen im Wechsel

60 cm vom Rand: Kohlrabi

90 cm vom Rand: Tomaten (Pflanzzeit erst nach den Eisheiligen, ca. Mitte Mai)

Übriger Platz zum anderen Rand: 30 cm

Auf diese Weise erhalten Sie in Ihrem Beet vier Gemüsereihen.

Zwiebeln selbst anbauen

Für Anfänger besonders gut geeignet sind Steckzwiebeln, die es in kleinen Netzen beim Gärtner zu kaufen gibt. Wenn das Steckgut von ausreichender Qualität ist, wachsen Steckzwiebeln sehr zuverlässig an. Sie werden in jenem Abstand in den Boden gesteckt, den die ausgewachsene Zwiebel später benötigt, das sind in der Regel 8-10 cm. Nun kommen sie so tief in den gelockerten und belüfteten Boden, dass die Spitze noch fast zu einem Drittel hinaus schaut.

Sehr schnell beginnen die kleinen Zwiebelchen zu treiben, und nach ca. einer Woche lugt schon das erste frische Zwiebelgrün heraus. Wenn es länger wird, könnte man davon sogar eine kleine Menge als Beigabe zu einem frischen Salat schneiden. Das Laub hat eine köstliche süss-zwiebel scharfe Geschmacksnote. Allerdings darf dies nicht zu oft und zu üppig geschnitten werden, sonst leidet das Wachstum der unterirdischen Zwiebel.

Die grössten Steckzwiebeln neigen am meisten zum Schossen, d.h. zum frühzeitigem Blühen. Das ist nicht gewünscht, da die Zwiebel dann keine schöne Knolle ausbildet und ihre guten Würze Eigenschaften einbüsst. Wenn Sie daher das Zwiebelgrün ernten möchten, nehmen Sie das Grün von den eher dicken Steckzwiebelchen.

Wasserbedarf von Zwiebeln

Im Laufe des Frühsommers müssen die Zwiebeln bei Trockenheit gewässert werden. Den höchsten Wasserbedarf haben sie von Anfang Juni bis Ende Juli. Am besten ist es, das Wasser morgens zu geben, da das Zwiebellaub möglichst abgetrocknet in die Nacht gehen sollten. Das beugt Pilzbefall vor.

Ernte von Zwiebeln

Wenn im August die Zwiebelschlotten (Zwiebelblätter) abknicken und das Laub langsam verwelkt, dann wird nicht mehr zusätzlich gegossen, das würde sich nicht gut auf die Lagerfähigkeit auswirken.

Zum sofortigen Verzehr sind die Zwiebeln ca. Ende Juni soweit. Die Ernte der ausgereiften Lagerzwiebeln findet je nach Anbauort ab Ende August/September statt.

Besonders in regnerischen Sommern wird schon dann geerntet, wenn mehr als die Hälfte der Zwiebeln geknickt sind und auch noch hellgrünes Laub haben. Sie werden anschliessend in der Sonne nachgetrocknet und später trocken und kühl gelagert.

Salate und Radieschen selbst anbauen

Auch Salate und Radieschen sind für Gartenneulinge ideale Gemüse zum selbst Anbauen. Junge Salatsetzlinge bekommt man in den verschiedensten Sorten im Fachhandel: Kopfsalat, Eissalat, Eichblattsalat, Batavia, Endiviensalat, Römersalat, Lollo – also alles, was das Herz des Salatliebhabers höher schlagen lässt.

Viele Hobbygärtner wählen ihre Gemüsepflanzen jedoch nicht mehr nach dem eigenen Geschmack aus, sondern danach, was Schnecken mögen bzw. was diese eben nicht mögen. Denn gerade Salat steht bei den kleinen Tierchen hoch im Kurs. Am beliebtesten bei den Schnecken sind die Kopfsalate, die besonders weiche Blätter haben. Lediglich die roten und braunen Sorten sind etwas weniger beliebt bei den Tieren.

Wie Sie trotz Schneckenpopulation und dennoch ohne Schneckengift reiche Gemüseernten einfahren können, erklärt Ihnen Astrid Späth hier: Frieden mit den Schnecken schliessen

Die gekauften Salat-Setzlinge werden nun im Abstand von 20 bis 25 cm ins Beet gesetzt und zwar nur so tief, dass die Blätter und das Herz in der Mitte nicht unter der Erde liegen. Wer zu tief setzt, erntet Fäulnis. Danach werden die Setzlinge vorsichtig angegossen.

Genau zwischen die Jungpflanzen in derselben Reihe kann noch zusätzlich ein wenig Radieschensamen gesät werden. Wenn der Salat anfängt, richtig gross zu werden, sind die Radieschen längst geerntet und aufgegessen, da sie meist nur 25 bis 30 Tage bis zur Ernte benötigen.

Wer befürchtet, dass ihm die Schnecken den Salat wegfressen könnten, der kann für ca. eine Woche abends die Jungpflanzen mit einem Glas schützen, dieses dann am Morgen wieder entfernen. Nach einer Woche sind die jungen Salate soweit angewachsen, dass sie eine kräftige Ausstrahlung haben und nicht mehr so attraktiv für Schnecken sind. Der Salat wird etwa im Juni abgeerntet und könnte nun von anderem Gemüse, z. B. Rote Beten abgelöst werden.

Radieschen kann man nicht in Vorkultur als Setzling kaufen. Sie werden immer direkt ausgesät. Das Loch für die Radieschensamen kann mit dem Finger ca. 1 cm tief vorgestupst werden. Dort hinein kommen höchstens 2 bis 3 Samenkörner und werden mit etwas Erde bedeckt. Die Samen gehen bei guter Qualität alle auf, drängen sich im Laufe des Wachstums sanft zur Seite und finden so auch genügend Platz.

Kohlrabi selbst anbauen

Kohlrabi ist ein ausgezeichneter Mischkulturpartner für Salate und Tomaten und fühlt sich zwischen diesen beiden sehr wohl. Optisch ein Hingucker ist der gemischte Anbau von blauen und weissen Kohlrabis, aber auch ausschliesslich die blauen Sorten, z. B. Azur Star , bringen eine wunderbare Farbe ins Beet.

Auch sie werden als kleine Jungpflanzen beim Gärtner angeboten. Natürlich kann man Salate und Kohlrabis auch selbst ziehen, aber das würde den Rahmen dieses Artikels für Anfänger sprengen.

Die Setzlinge kommen 25 cm von der Salatreihe entfernt in eine neue Reihe, untereinander im Abstand von 25 cm. Sie dürfen nicht zu tief gesetzt werden, der Blattansatz muss komplett oberirdisch bleiben. Auch hier wird direkt nach dem Pflanzen angegossen und idealerweise zwischen den beiden Reihen gemulcht.

Besonders gut eignet sich unkrautfreier Grasschnitt, das ist gleichzeitig Regenwurmfutter. Sind die Regenwürmer aktiv, produzieren sie Humus, der wiederum den Boden fruchtbar macht und zu üppigen und gesunden Gemüsepflanzen führt.

Wasserbedarf von Kohlrabi

Kohlrabis sollten sehr gleichmässig mit Wasser versorgt werden. Auf starke Schwankungen in der Wasserversorgung könnte die Kohlrabi mit dem Aufplatzen der Knolle reagieren. Durch das Mulchen des Beetes hält sich in jedem Fall die Feuchtigkeit viel besser im Erdreich, so dass diese Massnahme auch das Risiko des Aufplatzens mindert.

Die Kohlrabi ist ansonsten sehr anspruchslos und lässt sich daher auch im Kübel gut anbauen, besonders die frühen Sorten im Frühling sind ideal dafür.

Tomaten selbst anbauen

Die meisten Gartenneulinge wünschen sich, selbst Tomaten anzubauen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings reichlich Sonne, die diese Südländer brauchen.

Tomaten lassen sich hervorragend im Topf anbauen. Dieser sollte jedoch nicht weniger als 10 Liter fassen. Grössere Gefässe sind in jedem Fall besser. Während häufig die Beetkultur den Pflanzen besser gefällt, ist das bei Tomaten nicht immer so. Denn bei nasser Witterung tritt gerne der Braunfäulepilz auf.

Wenn man daher seine Tomaten in mobilen Töpfen stehen hat, kann man sie bei Regenwetter unter ein Vordach stellen und die Pflanzen bleiben geschützt.

Bewährt hat sich für die Topfkultur von Tomaten eine qualitativ hochwertige torffreie Erde. Das lohnt sich sehr, da diese Erde auch noch im nächsten Jahr unter gewissen Bedingungen verwendet werden kann.

Die Pflanzung von Tomaten

Im Beet brauchen die jungen Tomaten mindestens 50 cm Abstand zur nächsten Tomate, vom Kohlrabi sind sie 30 cm entfernt, genau wie vom andern Rand. Diese sehr frostempfindlichen Pflanzen dürfen erst dann ins Freiland gesetzt werden, wenn kein Nachtfrost mehr droht. Das ist in der Regel nach den Eisheiligen der Fall – also etwa Mitte Mai. Auf dem Balkon in Töpfen könnte man etwas früher schon Anfang Mai pflanzen und die dann noch sehr kleinen Pflanzen notfalls über Nacht mit dem Topf herein holen.

Tomaten werden sehr tief gesetzt, mindestens bis zu den Keimblättern, das sind die untersten, länglichen Blätter. Der Stamm ist überzogen mit feinsten Haaren, die bei Erdkontakt neue Wurzeln ausbilden können.

Wenn Tomatenpflanzen daher tief gesetzt werden, bilden sie mehr Wurzeln und wachsen auf diese Weise zu kräftigen und gesunden Pflanzen heran, die Ihnen einen viel höheren Ertrag bringen.

Im Freiland brauchen die meisten Tomatensorten eine Stütze, viele werden fast 2 Meter gross und müssen gegen Windbruch gestützt werden. Dazu wird der Stab schon bei der Pflanzung gesetzt. Für den Balkon gäbe es auch Buschtomaten, die keine Stütze brauchen.

Tomaten sind Starkzehrer

Die Nährstoffe auch von guter Pflanzerde werden von den Tomaten, die als Starkzehrer grossen Appetit haben, bald verbraucht und es muss mindestens noch 1-2 Mal nachgedüngt werden. Es sei denn, es wurde schon bei der Pflanzung entweder Kompost, abgelagerter Pferdemist oder andere Vorräte der Erde beigemischt.

Ein schnell wirksamer Dünger kann auch aus Brennnesseln selbst hergestellt werden. Dazu wird eine Schüssel mit jungen Brennnesseltriebspitzen (bis maximal 15 cm) gefüllt und im Küchenmixer mit Wasser zerkleinert. Diese kräftig schäumende stickstoffreiche Flüssigkeit wird noch einmal stark mit Wasser verdünnt und kann den Tomaten dann einmal im Juni und dann noch einmal im Juli gegeben werden.

Der Dünger wird an den Fuss der Tomate gegossen, wie überhaupt immer beim Giessen dieser gegen feuchte Blätter empfindlichen Gewächse.

Hoher Wasserbedarf von Tomaten

Die Tomate hat einen relativ hohen Wasserbedarf und wird im Topf im Hochsommer fast täglich gegossen. Im Freiland halten sie länger durch, aber auch hier muss bei Trockenheit gut gewässert werden. Lieber 2 Mal pro Woche sehr durchdringend als jeden Tag ein bisschen.

Mit der Tomatenernte kann bei guten Bedingungen ab ca. Ende Juli gerechnet werden.

Das Ausgeizen von Tomaten

Da die Tomate so starkwüchsig ist, hat es sich bewährt, nur den Hauptstamm wachsen zu lassen. Die kleinen Geiztriebe, die andauernd aus den Blattachseln spriessen, werden am besten morgens (da ist die Tomate noch fest und gibt nicht so schnell nach) mit einer ruckartigen Bewegung abgebrochen und als Dünger an den Fuss der Tomate gelegt. Wenn man das nicht macht, dann bildet sich so viel Blattmasse, dass diese bei Regen nicht gut abtrocknen kann, weil der Wind nicht so gut durchkommt, was wieder die Gefahr von Pilzerkrankungen mit sich bringen würde.

Nach der Tomatenernte im September kann auf dieser Fläche Feldsalat gesät werden, der auch im Winter geerntet werden kann.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gemuese-selbst-anbauen.html

Gruß an die Bio- Gärtner

TA KI

Der Shiitake


Der Shiitake gilt als der König der Pilze und ist nach dem Champignon der meist verzehrte Pilz der Welt. Ein Arzt in der Ming-Dynastie (1368-1644) schrieb: „Dieser Pilz ist ein Mittel für die Bewahrung der Gesundheit, heilt eine Erkältung und stimuliert den Kreislauf“.

Wirkung

Der Shiitake wirkt sehr gut schleimlösend, eignet sich damit hervorragend bei akuter oder chronischer Bronchitis. Mit je 2 g Shiitakepulver morgens und abends 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen, kann er voll seine Wirkung entfalten.

Das Polysaccharid Lentinan (Zuckermolekül) besitzt tumorhemmende Eigenschaften, was schon in vielen Studien nachgewiesen wurde.

Die virushemmenden Eigenschaften des Shiitake sind auch den Polysacchariden zuzuschreiben. Genau genommen handelt es sich hier um Beta-Glucane. Inzwischen weiß man durch Studien über die Beta-Glucane wesentlich mehr.

Wirkung der Beta-Glucane:

Im Körper wird verstärkt Interleukin-1 gebildet, das Viren unschädlich macht und auch gegen Krebszellen aktiv ist. Beta-Glucane wirken entzündungshemmend, Patienten bekommen weniger häufig Lungenentzündungen. Auch Diabetiker und frisch operierte Patienten sind weniger anfällig für Infektionskrankheiten.

Die im Shiitake enthaltenen Eritadenine bewirken indirekt eine schnellere Ausscheidung des Cholesterins, das krankmachenden LDL-Cholesterin reduziert sich. Durch die entzündungswidrigen Eigenschaften des Shiitake und der geringeren Konzentration von LDL-Cholesterin im Blut verringert sich das Risiko, dass sich die plaquebildenden Schaumzellen an den Arterienwänden ablagern.

Die Einnahme von Reishi und Shiitake ergänzen sich auch in der heilenden Wirkung auf die Leber.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wirkt Shiitake bei

– akuter und chronischer Bronchitis
– Infektanfälligkeit
– Erkältung
– Diabetes
– Arteriosklerose
– Autoimmunerkrankungen
– Allergien
– Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen
– Rheuma
– Tumorerkrankungen
– Arthritis
– Gicht
– Migräne
– Magengeschwüre
– Hepatitis

 

Für mich ist der Shiitake unverzichtbar geworden, seine ausgezeichnet schleimlösenden Eigenschaften befreien die Bronchien und seine antiviralen Wirkungen schützen mich vor Erkältungen.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/lentinula-edodes/shiitake.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Agaricus / Mandelpilz


Der Agaricus (Agaricus blazei murrill) stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald. Die Einheimischen nannten ihn „Pilz des Gottes“ und verwendeten ihn bei ernsthaften Erkrankungen. Erst vor 35 Jahren hat man ihn wissenschaftlich näher untersucht und mit Studien begonnen.

Wirkung

Kaum ein Pilz stimuliert das Immunsystem so wirkungsvoll wie der Agaricus. Sein Gehalt an Polysacchariden, besonders die Beta-Glucane sind im Vergleich zu den anderen Heilpilzen auch am höchsten. Daher ist er bei Krebserkrankungen als begleitende Therapie zur Schulmedizin sinnvoll bei:

Leukämie, Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs als auch bei Hirntumoren!

In Japan ist der Agaricus offiziell als Antikrebsmedikament zugelassen.

Durch die fördernde Wirkung auf die Blutbildung im Knochenmark, hilft er die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie zu lindern.

Der Agaricus eignet sich auch bei Leberleiden und unterstützt die Milz bei ihrer Blutreinigung und Abwehrfunktion. Auch bei chronischen Entzündungen und Pustelbildung auf der Haut hat er sich bewährt.

Der Agaricus wirkt auch bei allen schweren seelischen Prozessen im Leben und den daraus resultierenden Erkrankungen!

 

Der Agaricus / Mandelpilz wirkt bei

– Bronchitis
– Diabetes
– Durchfall
– Allergien
– Asthma
– Angina pectoris
– Krebserkrankungen
– Immunschwäche (starkes Immunstimulans)
– HIV
– Leberschwäche
– Gastritis
– Migräne
– Erschöpfung
– Bluthochdruck
– erektiler Dysfunktion
– chronischer Hautentzündung und Pustelbildung

 

Da der Pilz bei uns noch nicht so lange bekannt ist, darf man gespannt sein, was die Forschung noch alles entdeckt! Bei der Krebstherapie nimmt der Agaricus begleitend zur Schulmedizin schon jetzt eine wichtige Stellung ein.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/agaricus-blazei-murill/agaricus.htm

Gruß an die Natur

TA KI

 

10 geniale Anwendungsmöglichkeiten für reinen Alkohol und Wundbenzin.


Reiner Alkohol ist ausschließlich in Apotheken erhältlich und wird von vielen Menschen zur Desinfektion von Schnittverletzungen sowie zur Entfernung von Klebstoffen genutzt. Destilliertes Wundbenzin ist eine Mischform von reinem Alkohol und Benzin. Neben der Desinfektion haben reiner Alkohol und Wundbenzin noch viele weitere Anwendungen, von denen die Meisten nichts wissen. Das starke Duo kann sogar im Kosmetikbereich verwendet werden!

1. Bettwanzen loswerden

Diese lästigen Parasiten tauchen hierzulande zwar nur selten auf. Sie können jedoch durch unhygienische Wohnverhältnisse oder als unerwünschtes Mitbringsel aus dem Urlaub dennoch Einzug in das eigene Schlafzimmer halten. Auch bei diesem Problem hilft Wundbenzin zuverlässig dabei, die Bettwanzen abzutöten. Fülle den reinen Alkohol in eine Sprühflasche und sprühe ihn großzügig auf dein Kissen sowie deine Matratze. Da die Bettwanzen häufig Eier legen, sind unter Umständen mehrere Anwendungen nötig, um diese Parasiten vollständig zu entfernen.

2. Deo-Ersatz

Wenn du versehentlich dein Deo einmal vergessen hast, brauchst du ab sofort nicht mehr in Panik geraten. Wundbenzin tötet die geruchsbildenden Bakterien zuverlässig ab und befindet sich in fast jedem Erste-Hilfe-Koffer. Zu oft solltest du dein Deo jedoch nicht zu Hause liegen lassen, denn eine häufige Anwendung von Wundbenzin auf der Haut kann zu Irritationen und Rötungen führen.

3. Selbstgemachtes Kühlpad

Stellt man Alkohol ins Gefrierfach, wird es nicht zu Eis, sondern zu einer dickflüssigen Masse. Warum das wichtig ist? Weil du diese Eigenschaft dazu nutzen kannst, dir ein formbares Kühlpad zu machen. Dazu gibst du eine Tasse reinen Alkohol und zwei Tassen Wasser zusammen in einen verschließbaren Plastikbeutel. Achte darauf, dass sich so wenig Luft wie möglich in dem Beutel befindet. Nach nur einer Stunde im Gefrierfach sollte die Mischung eine gelartige Konsistenz angenommen haben, und das Kühlpad ist fertig. Damit kannst Du z.B. bei einer Wanderung deine Verpflegung in einer Box kühlen oder notfalls auch eine Prellung am Knie oder Ellbogen versorgen.

4. Läuse entfernen

Auch gegen Kopfläuse ist Wundbenzin eine effektive und vergleichbar günstige Alternative. Gib es in eine Sprühflasche und füge ein paar Tropfen Lavendelöl hinzu. Geh nach draußen oder auf den Balkon und sprüh die Lösung dann großzügig auf deine Kopfhaut. Anschließend kämmst du deine Haare, und die Läuse fallen tot heraus. Die Wisconsin Division of Public Health empfiehlt, bereits verwendete Läusekämme mindestens eine Stunde in die Lösung zu tauchen, um sicherzugehen, dass das Problem nicht bald wieder auftritt.

5. Ohren säubern

Viele Menschen verwenden Wattestäbchen, um unschönen Ohrenschmalz zu entfernen. Doch diese Methode birgt die Gefahr, dass der Schmalz immer tiefer in die Ohren hineingeschoben wird. Es gibt jedoch eine wesentlich effektivere und schonendere Methode, wie du deine Ohren säubern kannst. Gib weißen Essig und Wundbenzin zu gleichen Teilen in eine Schüssel. Tunke einen Wattebausch hinein und lass die Flüssigkeit in deine Ohren tropfen. Der Ohrenschmalz löst sich dann von allein auf.

6. Nagellack entfernen

Herkömmliche Nagellackentferner enthalten oftmals für den Nagel schädliches Aceton. Die Nägel werden dadurch spröde und rissig. Schlimmstenfalls kann es dir beim Entfernen des Lacks sogar übel werden. Alkohol in seiner reinsten Form ist daher eine mögliche Alternative. Zwar kann es etwas länger dauern, bis der Nagellack wirklich entfernt ist, aber zumindest werden deine Nägel nicht beschädigt.

7. Keine Rasierpickel mehr

Das ist doch echt ärgerlich: Da rasiert man sich fleißig alle überflüssigen Härchen in der Bikinizone oder unter den Achseln ab, und zum Dank gibt’s unschöne Pickel und Rötungen. Doch das muss nicht sein, wenn du einfach Wundbenzin auf die betroffenen Hautstellen gibst. Die Hautreizungen werden gelindert, und die Haut wird wieder schön glatt.

8. Akne behandeln

Benzolperoxid ist ein häufig verwendetes Mittel gegen Akne. Doch wirkt Wundbenzin gegen die fiesen Pickel mindestens genauso gut. Durch die entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung wird die überschüssige Talgproduktion gestoppt. Es können sich keine neuen Pickel bilden. Achte jedoch darauf, das Wundbenzin ausschließlich auf die Pickel aufzutragen. Ein längerer Gebrauch kann zudem zu Hautreizungen führen.

9. Herpesbläschen

85 Prozent aller Menschen tragen das Herpesvirus in sich, da es sehr leicht durch Schmierinfektion (zum Beispiel Küssen) übertragen werden kann. Doch nur bei wenigen Menschen bricht das Virus auch aus und verursacht Beschwerden. Kommt es einmal zu den schmerzhaften Fieberbläschen, lassen sich diese jedoch in der Regel gut behandeln. Um die Herpesbläschen schneller wieder verschwinden zu lassen, kannst du schon beim ersten Auftreten 70-prozentiges Isopropanol auf die betroffene Stelle geben. Dies rät die University of Michigan.

10. Handdesinfektionsmittel

Mit Alkohol lässt sich auch ganz leicht ein Desinfektionsmittel für die Hände herstellen. Dafür vermischst du 115 Gramm Aloe-vera-Gel, einen halben Esslöffel 70-prozentiges Isopropanol, ein paar Tropfen Teebaumöl sowie Pfefferminzöl in einem Messbecher. Dann gibst du die dickflüssige Masse in eine leere Shampooflasche – und fertig ist dein selbstgemachtes Handdesinfektionsmittel.

(…)

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/reiner-alkohol-anwendungen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Chinesische Morchel / Auricularia/ Judasohr


Die Chinesische Morchel (Auricularia polytricha) wird auch „Judasohr“ genannt. Den deutschen Namen „Judasohr“ verdankt der Pilz der Legende, dass der Holunderbaum, auf dem sich der Jesu Jünger Judas erhängte, ohrenmuschelförmige Pilze trug. Der Auricularia wächst an Bäumen und kommt bei uns das ganze Jahr über vor.

Wirkung

Unter der Adaptogenen Wirkung der Heilpilze

versteht man die Bivalenz der Wirkstoffe in Heilpilzen: So bewirkt beispielsweise der Auricularia eine bessere Fließeigenschaft des Blutes und beugt somit in unserem Körper Blutgerinnsel (Thrombosen) vor, gleichzeitig vermag er jedoch auch Blutungen zu stillen (blutende Hämorrhoiden, Uterusblutungen).

Die verbesserte Fließeigenschaft kann uns auf vielfältige Weise vor Gefahren und Schmerzen bewahren: beispielsweise Schmerzen in den Beinen wegen Gefäßverengungen kann genauso zu Thrombosen führen wie lange Flugstunden mit dem Flugzeug, Bettlägrigkeit, chronische Venenentzündungen, Herzklappenfehler, Krampfadern, Bewegungsmangel, hohes Alter… Daher ist es sinnvoll, bei Risikofaktoren den Heilpilz anzuwenden, um Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden helfen.

Der Auricularia hat auch Haut und Schleimhaut stärkende Eigenschaften, er befeuchtet den Darmtrakt und Bronchien. Bei trockenem Husten und Verstopfung kommt uns diese Eigenschaft zu Gute; entzündete Haut und Schleimhäute regenerieren sich schneller.

Er senkt auch den Gesamtcholesterin- und Fettgehalt (Triglycerid) im Blut und absorbiert freie Radikale.

Nach starker körperlicher Anstrengung bzw. Muskelkater reguliert der Auricularia die Übersäuerung des Gewebes (Milchsäurehaushalt).

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wirkt Auricularia

– hemmend auf die Bildung von Blutgerinnsel
– bei Thrombosen
– bei blutenden Hämorrhoiden und Uterusblutungen
– bei Entzündungen von Haut und Schleimhäuten
– bei Muskelkater
– als immunstimulierendes Tonikum
– senkend auf den Gesamtcholesterin- und Fettgehalt (Triglycerid) im Blut
– helfend bei Sarkome (bösartiger Tumor)

 

Unter den Heilpilzen ist Auricularia der Pilz zur Verbesserung der Durchblutung und zur Verhütung der Blutgerinnsel.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/auricularia-polytricha/auricularia.htm

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI

13 positive Wirkungen der Zitrone, die du noch nicht kanntest!


Zitronen verleihen verschiedensten Gerichten ein besonderes Aroma. Mit dem Duft einer Zitrone verbinden wir zudem Reinheit und Sauberkeit, da auch viele Reinigungsmittel oder auch Duftkerzen danach riechen. Doch Zitronen haben noch viel mehr geniale Eigenschaften, die du unbedingt nutzen solltest. Sie können sogar bei der Bekämpfung von Krankheiten behilflich sein!

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1. Atemwegserkrankungen

Bei Asthma, Erkältungen und Allergien kann die regelmäßige Inhalation von Zitronensaft helfen. Doch du kannst ebenso auch eine frische Zitrone aufschneiden und über Nacht in deinem Schlafzimmer platzieren. Du wirst merken, wie dir das Atmen wesentlich leichter fällt.

2. Nägel und Haare pflegen

Gerade wenn du rauchst oder häufig dunkle Nagellackfarben trägst und keinen Unterlack benutzt, können sich die Nägel gelblich verfärben. Dagegen hilft ebenso die Zitrone. Schneide sie einfach in zwei Hälften und reibe deine Nägel damit ein. Weiterhin hilft der Saft der Zitrone gegen brüchige Nägel und Nagelpilz. Wenn du deine Haare mit Zitronenwasser spülst, werden sie nicht nur natürlich aufgehellt, sondern erhalten auch einen schönen Glanz.

3. Juckende, schuppende und trockene Kopfhaut

Zitronen sind ein beliebtes Hausmittel bei der Behandlung von geröteter und juckender Kopfhaut. Gib einfach frisch gepressten Zitronensaft mit ein wenig Wasser verdünnt auf deine Kopfhaut. Massiere sie damit und lasse den Saft 5 Minuten lang einwirken. Anschließend kannst du deine Haare mit einem milden Shampoo waschen. Wenn du unter Schuppen leidest, solltest du den Zitronensaft nicht verdünnen. 

4. Raue Ellbogen und Knie

Fast jeder kennt es, wenn sich die Knie oder Ellbogen ausgetrocknet anfühlen. Doch auch dagegen hilft die Zitrone. Schneide sie einfach in zwei Hälften,  und reibe die betroffenen, rauen Stellen mit der Zitronenhälfte ein. Schon sind deine Knie und Ellbogen wieder weich und glatt.

5. Mundgeruch

 

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Wenn du Mundgeruch bei dir feststellst und gerade keine Möglichkeit hast, deine Zähne zu putzen oder Kaugummi zu kauen, kannst du auch einfach Zitronenwasser trinken. Mische dazu einfach ein paar Spritzer Zitrone in dein Trinkwasser und fertig ist der Atemerfrischer.

6. Wunden 

Kleinere Schnittverletzungen, aber auch Insektenstiche können mit Zitronensaft behandelt werden. Der Saft der Zitrone hat eine blutstillende und desinfizierende Wirkung. Zudem heilt die Wunde schneller. Träufle einfach ein paar Tropen Zitronensaft auf die frische Verletzung.

7. Entzündungen im Mund und Rachen

Halsschmerzen und schmerzhafte Bläschen im Mund kannst du wieder loswerden, indem du mehrmals am Tag Zitronenwasser gurgelst.

8. Schlechte Laune und Konzentrationsschwäche

Wusstest du, dass ätherisches Zitronenöl ein idealer Müdigkeitskiller ist und für gute Laune sorgt? Gib einfach ein paar Tropfen davon in eine Schale mit Wasser und stelle sie in dein Zimmer. Die wirst feststellen, dass du dich besser konzentrieren kannst und weniger müde bist.

9. Kopfschmerzen

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Ein paar Tropfen Zitronensaft in deinem Kaffee helfen hervorragend gegen leichte Kopfschmerzen.

10. Verdauungsstörungen

Sodbrennen, leichte Bauchschmerzen und ein unangenehmes Völlegefühl können ebenso mit Zitronensaft behandelt werden. Dieser neutralisiert überschüssige Säuren im Magen. Gegen Probleme in der Magengegend kannst du deshalb etwas Zitronensaft in dein Wasser oder deinen Kräutertee mischen.

11. Abnehmen

Du kannst deine Diät hervorragend unterstützen, indem du jeden Morgen Zitronenwasser auf nüchternen Magen trinkst. Das regt den Stoffwechsel an.

12. Osteoporose und Arthrose

Besonders für diejenigen, die keine Milch und Milchprodukte mögen oder vertragen, ist die Zitrone eine gute Alternative, um Osteoporose (Knochenschwund) effektiv vorzubeugen. Denn Zitronensaft hilft dem Körper dabei, das für die Knochen wichtige Kalzium besser aufzunehmen. Zudem hat eine amerikanische Studie gezeigt, dass das Fortschreiten von Arthrose verringert wird.

13. Falten und schlaffe Haut

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Da Zitronen sehr viele Antioxidantien enthalten, sind sie bei regelmäßigem Konsum ein wahrer Jungbrunnen. So können erste Zeichen des Alterns, wie Falten und erschlaffte Haut, effektiv abgemildert werden.

Die Zitrone ist also ein wahrer Alleskönner. Sie hilft gegen so einige Wehwehchen und verleiht sogar Schönheit. Dennoch solltest du Zitrone niemals unverdünnt und in großen Mengen trinken oder anwenden. Ansonsten reizt und brennt sie, wegen des hohen Säureanteils, zu sehr auf der Haut sowie auch im Körper.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/power-der-zitrone/

Gruß an die Wissenden

TA KI