Heilpflanzen als Medizin


Die Medizin nutzt viele pflanzliche Medikamente. Ungefähr 3000 Heilpflanzen sind bekannt, aus etwas 500 stellt die moderne Medizin Arzneimittel her. Herzglykoside gewinnt die Pharmazeutik zum Beispiel aus dem Fingerhut. Diese Giftpflanze direkt einzusetzen kann zum Tod führen – selbst bei einer geringfügig zu hohen Dosierung.

Ätherische Ölfe liefern Thymian, Eukalyptus und Latschenkiefer, das aus der Mariendistel gewonnene Silymarin schützt die Leber; Weinlaub und Rosskastanie stärken die Venen. Schöllkraut, Pfefferminze, Kamille und Kümmel helfen bei Magen / Darmleiden, Baldrian, Hopfen, Melisse und Passionsblume beim Einschlafen. Weißdorn stärkt das Herz, Johanniskraut lindert Depressionen.

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Die Substanzen einiger Pflanzen sollten Leidende nur als medizinische Extrakte zu sich nehmen, um nicht ihre Krankheit durch den Tod zu beenden. Dazu gehört die Tollkirsche. Die Steinzeitjäger benutzten sie bereits als Pfeilgift. Seit der Antike setzten Ärzte sie als Heilmittel ein. Ihren lateinischen Namen Atropa belladonna erhielt die schwarz-violette Strauchfrucht jedoch als fragwürdiges Mittel, die Männerwelt zu verführen. Atropin erweitert nämlich die Pupillen, und weit bis in die Neuzeit träufelten sich Frauen Tollkirschensaft in die Augen, um als schwarzäugige Schönheit zu glänzen.

Ärzte wenden sie in der Augenheilkunde an; sie löst krämpfe bei Epilepsie und Asthma, und sie hilft gegen Bronchitis wie Reizhusten. Auch die Parkinson-Krankheit lässt sich mit der Tollkirsche lindern.

Das aus der Tollkirsche extrahierte Atropin entspannt die Muskeln, und es hilft gegen Krämpfe in den Muskeln des Magen-Darm-Traktes. Außerdem hilft es gegen Regelschmerzen. Auch medizinisch dosiertes Atropin kann indessen schwere Nebenwirkungen auslösen: Der Mund kann austrocknen, der Appetit ausbleiben, der Darm verstopfen; bisweilen schlägt das Herz schneller, und die Patienten erbrechen sich.

Mädesüß

Mädesüß ist eine Heilpflanze, die viele Menschen gar nicht kennen. Sie enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken. Mädesüß riecht süßlich, und unsere Vorfahren würzten damit den Honigwein.

Die Germanen der Antiken nutzten Mädesüß als Schmerzmittel. Das war kein Aberglauben, das Kraut enthält nämlich Salicylsäure. Der Apotheker Felix Hoffmann stellte aus dieser Substanz 1897 Acetylsalicylsäure her, und die ist bis heute als Schmerzmittel in Gebrauch.

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Das echte Mädesüß wird ungefähr zwei Meter hoch; die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite „behaart“, die Blätter sind fein gezähnt. An den Rispen wachsen kleine Blüten. Diese riechen süß und sind weiß-gelb gefärbt. Mädesüß blüht von Juni bis August und wächst auf feuchtem Böden, oft in der Nähe von Bächen.

Das Heilmittel befindet sich in den Blüten: Das Pflanzenöl besteht unter anderem aus Salicyladehyd und Salicylsäuremethylester. Die beiden Stoffe spaltet der Körper zu Salicylsäure auf. Sie wirkt gegen Entzündungen, lindert Schmerzen und senkt Fieber.

Fingerhut

Der Fingerhut ist seit der Antike berühmt – und berüchtigt. Noch vor hundert Jahren galt ein Tee aus Blättern des Fingerhuts als Heilmittel gegen ein schwaches Herz. Das ist nicht falsch, denn die Glykoside von Digitalis pupurea lassen das Herz schlagen. Der Gehalt der Glykoside schwankt, und überdosiert können sie töten.

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Medikamente aus Fingerhut enthalten Extrakte von Digoxin und Digitoxin. Als Tabletten und verordnet von Herzen helfen diese gegen Störungen des Herzrhytmus.

Echtes Johanniskraut

Das Johanniskraut wächst auf der Heide, also in offenen Landschaften mit wenig Bäumen. Die Blätter sehen „durchbohrt“ aus. Diese hellen Punkte sind Öldrüsen. Die gelben Blütenblätter sind punktiert wie die Blätter. Die Öldrüsen enthalten Hypericin, und das färbt das Öl rot. Zerreibt man die Blüten, färben sich die Finger dunkelrot.

Dies führte zwar zu vielerlei Aberglauben um eine vermeintliche „Blutpflanze“; die heilende Wirkung des Johanniskrautes ist jedoch Realität. Der Stoff Hyperforin und die Terpene in der Pflanze wirken antibakteriell und heilen Wunden wie Verbrennungen, Magen- und Darmstörungen.

Johanniskraut wird vielfach zu Medizin verarbeitet: Als Kapseln, Pillen und Dragees; als Tee; als Tropfen; als frisch gepresster Saft und als Öl.

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Johanniskraut ist wissenschaftlich anerkannt, um Depressionen zu behandeln. Dafür braucht es aber eine hohe Dosis und regelmäßige Kontrolle eines Arztes. Johanniskraut gilt als „erste Hilfe“ bei Depressionen und kann die Stimmung der Kranken heben, bevor andere Therapien greifen. Allerdings ist hier die Sorgfalt des Arztes gefragt. Leichte und mittelschwere Depressionen, nur mit Johanniskraut behandelt, können sich zu schweren Depressionen entwickeln. Dann aber wirkt das kraut nicht mehr, und sich auf die Pflanze zu verlassen ist lebensgefährlich. Schwer Depressive sind nämlich akut selbstmordgefährdet. Tee und Kapseln helfen auch gegen leichte Angststörungen und innere Unruhe.

Johanniskrautöl lässt sich auf die Haut auftragen, um Wunden und Verbrennungen zu heilen, Muskelschmerzen ebenso zu lindern wie Prellungen, Verstauchungen und Verrenkungen, Nervenschmerzen, Hexenschuss und Rheuma.

Herbstzeitlose

„Wer kennt nicht die zarte Jungfer

Im Lilatrauergewand,

Die seitdem frierend blühet

Auf herbstlich verödetem Land!“

(Die Herbstzeitlose, Emerenz Meier 1874-1928)

Die Herbstzeitlose wird bis zu 30 cm hoch; Teile der Pflanze wachsen unter der Erde, um die kalte Zeit zu überstehen. Im Winter wächst über der Knolle eine neue und bildet sich im Sommer bis zu einem Durchmesser von 5 cam aus. Im Frühjahr sprießen die lanzettförmigen Laubblätter bis zu 40 cm Länger. Sie sehen dem Bärlauch ähnlich, und das führt zu Vergiftungen.

Das Kraut bildet bis zu drei Blüten aus; ihre Blütenhüllblätter verwachsen zur Form einer Röhre. Der Fruchtknoten befindet sich in der Erde. Die Zeitlose blüht von September bis Oktober.

Die Kapselfrucht in Form eines Eis tritt im Mai aus der Erde, sie schwillt in den nächsten Wochen auf und wird braun.

Die Pflanze wächst vom Süden der britischen Inseln über Frankreich bis Norditalien und östlich bis in die Ukraine. Sie liebt feuchte Wiesen mit satten Nährstoffen im Windschutz.

Die gesamte Pflanze enthält Colchicin, ein giftiges Alkaloid – die Blüte 1,8%, die Samen 0,5, die Knolle 0,2 und die Blätter 0,03 %. Die Droge bleibt auch in der getrockneten Pflanze erhalten.

Die Phamazeutik nutzt besonders den Samen. Aus diesem Semen Colchicin wird das Colchicum-Dispert gewonnen. Jedes Dragee mit 15,6 mg enthält 0,5 mg Colchicin. Colchicin hilft gegen Gicht. In der Krebsbehandlung wird Demecolcin eingesetzt; das enthält die Zeitlose ebenfalls.

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Die Homöopathie stellt aus Knollen der Herbstzeitlosen das „Colchicum autumnale“ her – dazu werden die Knollen zerkleinert und in Alkohol eingelegt. Homöopathen reichen dieses Mittel be Gicht, Rheuma und Schwangeschaftsbeschwerden. Es ist verschreibungspflichtig.

Von Eigenversuchen ist dringend abzuraten; denn die Pflanze kann einen Menschen töten. 60 g Blätter, das heißt eine Handvoll, reichen dazu aus. Nach einigen Stunden setzen die Symptome ein: Der Mund brennt, das Schlucken fällt schwer, Brechreiz und Durchfall geben sich die Hand. Nach einer hohen Dosis setzt der Atem aus, der Kreisluaf bricht zusammen, der Vergiftete stirbt.

Kinder auf dem Land sind in Gefahr, weil sie die Pflanzen beim Heusammeln in die Finger bekommen, wenn die Zeitlosen blühen und deshalb besonders giftig sind. Sogar Milch von Schafen und Ziegen, die die Pflanzen fraßen, sind überliefert. Erwachsene spielen mit ihrem Leben, wenn sie die Herbstzeitlose verwechseln: Wer sie als Bärlauch oder kleine Küchenzwiebeln ansieht und sie in eben solcher Menge verwendet, überschreitet leicht eine tödliche Dosis.

Schlafmohn – Der Saft der Götter

„Unter all den Mitteln, die dem Menschen zu geben, um seine Leiden zu lindern, dem Allmächtigen gefallen hat, ist keines so umfassend anwendbar und so wirksam wie Opium.“ (Thomas Sydenham, 1624-1689)

Der Schlafmohn stammt ursprünglich aus den Ländern des östlichen Mittelmeers. Die Blütenknospe ist 1-3 cm lang und steht auch haarigen Stielen. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von 5-10 cm. Vier weiß-violett-rote Kronblätter sind doppelt so groß wie die Kronblätter. Die Blume blüht von Juni bis August.

Ritzt man die unreifen Samenkapseln auf, tritt ein Milchsaft hervor, und mit ihm die „Königin der Drogen“: Opium. Die antiken Griechen nutzten es als Schlafmittel für Kinder. Sie waren aber nicht die ersten Opiumfreunde; bereits die Bandkeramik-Kultur nutzte den Mohn, und das 6000 Jahre v. Chr. Schlafmohn ist damit eine der ältesten kultivierten Pflanzen. Keilschriften 4000 v. Chr. berichten bereits, wie Medizin aus Schlafmohm hergestellt wird.

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Die Sumerer, die erste Hochkultur des vorderen Orients, nannten ihn die „Pflanze der Freude“. Aus der Bronzezeit stammen Gefäße in Form von Mohnkapseln, die Opium enthielten – und sogar Opiumpfeifen. Die Ägypter nutzten vor fast 4000 Jahren Opium zu religiösen Zeremonien.

Wofür Opium stand, wissen wir bei den antiken Griechen genau: Die Mohnkapsel was Symbol für Morpheus, daher der Bergiff Morphin, den Gott des Traumschlafes, für Thanatos, den Gott des Todes und für Nyx, die Herrin der Nacht. Traum, Nacht und Tod, mit anderen Worten, die dunkle Romantik diese Bedeutung verlor das Opium bis heute nicht, samt seiner Kinder Morphium und Heroin.

Die Römer liebten den Schlafmohn als Droge; die Reichen konsumierten ihn in Mengen. Die alten Chinesen nutzten Schlafmohn anfangs medizinisch, später wurde er zur Volksdroge.

Die Christen hingegen verboten den Genuss von Opium – aber nicht etwa wegen der Suchtgefahr, sondern wegen seiner medizinischen Kraft. Schmerz kam in der christlichen Lesart von Gott, ein so effizienter Schmerzbetäuber wie das Opium galt deshalb als Teufelswerk. Die Kreuzritter brachten das Opium später nach Europa zurück; die arabische Medizin setzte es nämlich vielfältig ein.

Die Griechen und Römer atmeten mit Opium getränkte Schlafschwämme ein; das Mittelalter rührte Opium in der Theriak. Laudanum, eine Opiumtinktur, gab es im 19. Jahrhundert in jeder Apotheke.

Der deutsche Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner isolierte 1806 das Alkaloid Morphin aus dem Opium; die Firma Merck brachte es 1828 als Schmerzmittel auf den Markt. Die als Morphium bekannte Medizin wurde 1870/71 massenhaft eingesetzt, um Verwundete zu behandeln – unzählige von ihnen litten an Morphinsucht.

Das Ziel war jetzt, ein ebenso wirksames Mittel zu schaffen, das nicht abhängig machte. 1874 kam „Diamorphin“ auf den Markt, und um 1900 wurde es als Heroin als Massenware produziert: Um Schmerzen zu lindern, gegen Husten und – Ironie der Geschichte – um Morphiumabhängige zu behandeln. Doch Heroin machte wesentlich schneller abhängig als Morphium, und es wirkte viel stärker. Deshalb schränkten die meisten Länder den Handel und Gebrauch ein; in Deutschland darf es als Arznei nicht verwendet werden.

Heroin gilt als die am schnellsten süchtig machende Droge, sowohl körperlich wie seelisch. Außerdem gewöhnt sich der Organismus sehr schnell an den Stoff, und das führt dazu, immer höhere Dosen in immer kürzeren Abständen zu sich zu nehmen, um den Entzug aufzuhalten. Der bedeutet schwitzen, zittern und schlaflos umher irren, Gliederschmerzen und Kreislaufprobleme.

Morphin wird auch heute bei starken Schmerzen eingesetzt: Tumorschmerzen, Operationswunden, Herzinfarkt oder Unfallverletzungen – als Tropfen, Granulat, Zäpchen, Injektion oder Tablette.

Rohopium stillt den Schmerz, hemmt den Appetit, hilft gegen Durchfall und bringt Schlaflosen ihre Ruhe. Bei Süchtigen führt die Appetitlosigkeit zu Gewichtsverlust. Eine Überdosierung kann Atemlähmung auslösen und zum Tod führen. Die psychischen Folgen zeigen sich als Lethargie und Depression.

Opium unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und darf nur noch bei chronischem Durchfall verschrieben werden. Opioide, nämlich Tilidin und Tramadol, sind nach wie vor Schmerzmittel – insbesondere bei Zahnoperationen. (Dr. Utz Anhalt, Heilpflanzen in der Medizin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilkunde/heilpflanzen-medizin/

Gruß an die Forschenden

TA KI

Dieser Artikel erschien hier erstmals am 26.01.2016

Bewußt Aktuell 47


Jo Conrad macht sich Gedanken über Umfragewerte zu sogenannten Verschwörungstheorien, darüber, wie leicht Kathedralen brennen und wie viele, über Bayer Aktionäre, die sich über den Schaden von Glyphosat für den Wert ihrer Aktien sorgen, aber nicht über den Schaden an der Natur, über die Dialogunfähigkeit der Grünen, ein Wikileaks Dokument über eine geheime US-Basis auf dem Mond. Und am Ende besinnen wir uns wieder dadrauf, was wir sind, warum wir hier sind, die Liebe und höhere Ordnung. Original und Links auf http://www.Bewusst.tv

Gruß an die Sehenden
TA KI

Das Herz und seine heilenden Pflanzen (Vortrag)


Ein Vortrag über das Herz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Pflanzen die dem Herz helfen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind trotz aller Fortschritte in der Medizin die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Ist die moderne Lebensweise, Stress, falsche Ernährung, psychische Faktoren oder gar schädigende Mikroorganismen dafür verantwortlich? Oder liegt es daran, dass wir das Herz und seine Funktion nicht mehr richtig verstehen? Diesen Fragen geht der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl in seinem Vortrag – das an sein Buch “Das Herz und seine heilenden Pflanzen” anlehnt – nach. Ein Vortrag in Friedrichshafen 21. April 2011

Gruß an Mutter Erde
TA KI

Eine schlimme Sache: Psychische Erkrankungen, Berufsunfähigkeit und die Frauen. Aber auch damit kann man auf Geschäfte hoffen


Es gibt Meldungen, die fallen bei vielen Medien auf einen fruchtbaren Boden der Weiterverbreitung: »Psychische Krankheiten sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Betroffen sind vor allem Frauen.« So beispielsweise dieser Artikel: Immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Und weiter erfährt der beunruhigte Leser: »Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer (37 Prozent) scheiden vorzeitig aus ihrem Beruf aus, weil sie unter psychischen Krankheiten wie Burnout, Depression oder Angststörungen leiden. Im Jahr 2009 waren es noch 26,6 Prozent – das ist ein Anstieg von knapp 40 Prozent.«

Wo haben die solche Zahlen her? »Das geht aus einer Studie des bayerischen Versicherers Swiss Life hervor.« Eine Studie also. Gibt es die im Original? Nun ja, eine Pressemitteilung gibt es von dem Versicherungsunternehmen, aus der sich auch die Berichte in den Medien bedienen: Swiss Life-BU-Report: Anstieg um 40 Prozent. Immer mehr Menschen werden wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig, so ist die überschrieben. Dort erfahren wir am Anfang für die kurzatmigen Leser: »Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer • Psychische Leiden sind über viele Berufsgruppen hinweg seit Jahren auf dem Vormarsch und die Ursache Nummer eins für eine Berufsunfähigkeit (BU). • Das Risiko ist für Frauen mit 44 Prozent deutlich höher, aufgrund psychischer Ursachen ihren Beruf aufgeben zu müssen als für Männer (28 Prozent). • 30-jährige Frauen sind mit 47 Prozent besonders stark betroffen.«

Bei vielen wird diese zentrale Botschaft hängen bleiben: »Laut einer Analyse der Versicherung ist eine psychische Erkrankung bei weit über einem Drittel – 37 Prozent der Fälle – Ursache des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Arbeitsleben.« Aber wie immer bei solchen Themen sollte man vorsichtig sein und genau hinschauen. Denn die ganzen Zahlen, die nun seitens der Medien aus der Mitteilung des Versicherungsunternehmens Swiss Life herausgeholt und verbreitet werden, beziehen sich nicht auf alle Arbeitnehmer, sondern auf die Versicherten des Unternehmens. Und was bietet dieses Unternehmen an? Genau, richtig geraten, private Berufsunfähigkeitsversicherungen.

»Die Swiss Life hat nach eigenen Angaben bei Berufsunfähigkeitsversicherungen einen Marktanteil von über sieben Prozent auf dem deutschen Markt, absolute Zahlen nannte das Unternehmen nicht«, kann man diesem Artikel entnehmen: Immer mehr psychisch Kranke können nicht mehr arbeiten.

Und eine weitere Differenzierung muss vorgenommen werden: Es geht um Berufsunfähigkeit, aber Überschriften wie Immer mehr psychisch Kranke können nicht mehr arbeiten generalisieren den Tatbestand, dass die Betroffenen in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten können, was aber nicht bedeuten muss, dass sie überhaupt nicht mehr arbeiten können. In dem letzteren Fall würde man von einer Erwerbsunfähigkeit sprechen – und in diesem Fall gibt es die Erwerbsminderungsrente.

Der von Swiss Life bei den eigenen Kunden ermittelte Anstieg von knapp 40 Prozent seit dem Jahr 2009 bei Arbeitnehmern, die aufgrund psychischer Erkrankungen vorzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden, scheint sich mit Daten der Gesetzlichen Rentenversicherung zu decken: »Im Jahr 2018 wurden mehr als 170.000 stationäre Rehabilitationen wegen psychischer Krankheiten bewilligt, das sind rund 50.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Das entspricht einem Anstieg von 40 Prozent«, so diese Meldung: Immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Neben der Tatsache, dass man auch hier bei den Begriffen aufpassen muss, denn arbeitsunfähig kann erwerbs- oder „nur“ berufsunfähig bedeuten, muss es aber nicht, wenn man an die „normale“ Arbeitsunfähigkeit, also die Krankschreiben eines Arbeitnehmers denkt. Und mit Blick auf das „harte“ Kriterium einer Erwerbsminderungsrente kann man einem anderen Artikel entnehmen: »Die gesetzliche Rentenversicherung des Bundes zahlte 1983 weniger als zehn Prozent der Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Störungen, 2017 war es bereits fast die Hälfte – 41.186 von 83.583 Fällen.«

Weitaus bedeutsamer für die Bewertung der Zahlen ist diese Anmerkung:

»Die Ergebnisse der Studie deuten allerdings nicht darauf hin, dass deutsche Arbeitnehmer häufiger psychisch krank werden als in früheren Jahrzehnten. Viel eher gehen die Fachleute der Rentenversicherung davon aus, dass Depressionen, Burnout und andere Leiden inzwischen besser erkannt und damit häufiger diagnostiziert werden können.«

Und mit Blick auf die Erwerbsminderungsrente ist ein langfristiger Blick auf die Anteile der Erwerbsminderungsrenten an allen neuen Versichertenrenten relevant (vgl. dazu: Zugänge von Alters- und Erwerbsminderungsrenten sowie Anteile der EM-Renten an den Zugängen insgesamt, 1996 – 2017): »Bis etwa 2003/2004 zeigt sich ein Rückgang sowohl der absoluten als auch der relativen Werte. Seit dieser Zeit gewinnen die Erwerbsminderungsrenten jedoch wieder leicht an Bedeutung im Rentenzugangsgeschehen: Der Anteil ist von 17,3 % (2004) auf 21,4 % (2013) gestiegen. Das starke Absinken des Anteils auf bis zu 17 % im Jahr 2015 dürfte … mit Sondereffekten zusammenhängen. Es bleibt abzuwarten, ob sich der 2016 zu verzeichnende Wiederanstieg auf 18,2 % eine Trendwende darstellt.« Und zur Erläuterung: »Im Hintergrund der längerfristigen Entwicklungen stehen die seit Anfang 2012 in Kraft getretene stufenweise Heraufsetzung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre und die schon seit längerer Zeit wirksamen Schritte der Heraufsetzung der vorgezogenen Altersgrenzen bis hin zur Abschaffung der vorgezogenen Altersrente für Frauen und wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeit (ab 2012, jeweils für Geburtsjahrgänge ab 1952). Dies führt dazu, dass sich die Möglichkeiten eines frühzeitigen Altersübergangs durch Bezug einer Altersrente – auch um den Preis von Abschlägen – zunehmend beschränken und dass vermehrt Versicherte, die 60 Jahre und älter sind, in den Kreis potenzieller Erwerbsminderungsrentner nachrücken.«

Aber wieder zurück zur Swiss Life-Auswertung der eigenen Datenbestände, die sich auf Berufsunfähigkeit (und damit nicht automatisch auf Erwerbsunfähigkeit) beziehen, und deren prozentuale Darstellung den Kurzschluss nahelegen, dass es sich um Anteilswerte handelt, die für alle Arbeitnehmer gelten. Dem ist wie dargestellt keineswegs so und auch die von allen abgeschriebene Dramatik des angeblichen Anstiegs der psychischen Krankheiten muss relativiert werden (ohne damit deren Bedeutung irgendwie kleinreden zu wollen). Offensichtlich geht es dem Versicherungsunternehmen vor allem um zwei Aspekte:

Zum einen will man darauf aufmerksam machen, dass die bisherige Grundannahme, überwiegend Menschen mit körperlich anstrengenden oder risikoreichen Tätigkeiten sind von der Berufsunfähigkeit betroffen, im Lichte der Zahlen korrigiert werden muss. Das hätte Auswirkungen auf die Kalkulation der Prämien in der private BU-Absicherung, denn bislang galt: Je riskanter der Beruf, desto teurer der Versicherungsschutz. Diese Formel hatte und hat Auswirkungen insbesondere für körperlich Tätige.

»In diesem Kontext hatten es in der Vergangenheit besonders jene Berufstätigen schwer, an günstige Tarife oder überhaupt an Angebote für einen BU-Schutz zu kommen, die in männlich dominierten Berufen mit schweren körperlichen Tätigkeiten arbeiteten – was umso mehr galt, je mehr sie bestimmte Risikoberufe ausübten. Der Fliesenleger oder der Bauarbeiter im Straßen- und Tiefbau sind oft zitierte Beispiele für Berufe, die einen besonders teuren BU-Schutz nach sich ziehen. Körperliche Tätigkeiten, so die Logik hinter der Tarifkalkulation, bergen besondere Risiken. Und diese Risiken sind umso größer, wenn nicht nur Unfallgefahren, sondern auch körperlicher Verschleiß droht: wie beim Fliesenleger, wo infolge des vielen Hockens oft der Rücken und die Kniegelenke leiden.« So Sven Wenig in seinem Artikel Berufsunfähigkeitsversicherung: Kopfarbeit ist Hauptursache für neue BU-Fälle, der sich ebenfalls auf die neuen Swiss Life-Zahlen bezieht.

Das ist nicht nur ein abstrakt-kalkulatorisches Problem, sondern für die (potenziell) von einer BU Betroffenen ein ganz handfestes: Sie bekamen entweder überhaupt kein oder wenn, dann sehr teure Angebote für eine Absicherung des BU-Risikos auf dem privaten Versicherungsmarkt. Und auf dem müssen sie sich bewegen, seit die Politik die früher einmal vorhandene Absicherung des BU-Risikos unter dem sehr großen Dach der Gesetzlichen Rentenversicherung einfach gestrichen hat – 2001 vom damaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) zur Entlastung der Rentenkassen. Die Berufsunfähigkeit ist ein Paradebeispiel für ein Lebensrisiko, das mal sozialversicherungsförmig in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert war und das dann durch eine politische Entscheidung für alle, die ab 1961 geboren wurden, privatisiert worden ist. Es gibt hier also gar keine Alternative mehr zur privaten Versicherungslösung, wenn man dieses Risiko absichern möchte oder meint zu müssen.

Der Verweis auf eine private Absicherung in einem zerstückelten Versicherungsmarkt hatte (erwartbare) Folgen: Zum einen wie beschrieben bekommen gerade die als riskant eingestuften Arbeitnehmer keine oder nur gleichsam unbezahlbare Absicherungsangebote, zum anderen aber weisen die auf dem Markt beobachtbaren Prämien für BU-Versicherungen eine ganz erhebliche Streuung auf:

Vor diesem Hintergrund wird dann das eine Anliegen von Swiss Life verständlich: „Kopfarbeiter“ »oder Menschen mit Bürotätigkeiten lange Zeit als dankbare Kunden für die Versicherer und bekamen gute Angebote für einen BU-Schutz. Ein Befund, der in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr ins Wanken geriet«, so Sven Wenig in seinem Artikel. Und »der aktuelle „Report Berufsunfähigkeit“ von Swiss Life legt nahe: Es ist nicht mehr so einfach mit der Kalkulation des BU-Risikos. Denn immer mehr Menschen werden wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig. Das zeigt die Auswertung eigener Daten des Versicherers. Somit verlagert sich das Risiko auch immer mehr auf vermeintlich weniger riskante Berufe der „Kopfarbeit“, die zum Beispiel einhergehen mit kaufmännischen Tätigkeiten oder Verwaltungstätigkeiten.«

Amar Banerjee, Leiter der Versicherungsproduktion bei Swiss Life, wird von Sven Wenig mit diesen Worten zitiert: „Mittlerweile muss jeder vierte Berufstätige während seines Lebens seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben. Wer sich frühzeitig gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit absichert, handelt verantwortungsbewusst, um auch in schwierigen Zeiten finanziell selbstbestimmt leben zu können“. Und Wenig schlussfolgert mit Blick auf die Versicherer: Eine Aussage, die gerade mit Blick auf zunehmend neue Gründe für Berufsunfähigkeit wie psychische Erkrankungen an Bedeutung gewinnt: Anders als noch vor Jahren betrifft die Berufsunfähigkeit auch mehr und mehr so genannte „Kopfarbeiter“, denen man früher „gute Risiken“ nachsagte, weswegen die Inanspruchnahme eines BU-Schutzes für diese Berufs- und Personengruppen als wenig wahrscheinlich galt. Das will man natürlich ändern, um die Abschlusszahlen nach oben zu treiben.

Um das dann auch noch zu verstärken, streut die Swiss Life eine weitere Zahl in die Berichterstattung, die man ebenfalls mehr als kritisch überprüfen müsste, bevor man sie in die Berichterstattung übernimmt, was aber flächendeckend passiert. Dazu aus der Pressemitteilung des Versicherungsunternehmens:

»Betrachtet man die Ursachen nach verschiedenen Kriterien wie Geschlecht, Alter und Berufsklassen, stellt man fest, dass Frauen mit 44 Prozent anteilsmäßig deutlich häufiger wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig werden als Männer (Anteil 28 Prozent). Auffällig ist hierbei der besonders hohe Anteil unter jungen Frauen. Allein in der Altersgruppe der 30-jährigen ist mit 47 Prozent fast jede zweite Frau von psychischen Erkrankungen betroffen.«

Das sind natürlich bedrohliche Werte. Aber auch hier gilt die Anmerkung: Es handelt sich um Anteilswerte, die sich auf das sehr kleine Kollektiv der bei Swiss Life Versicherten beziehen. Man darf und sollte sich nun wirklich nicht vorstellen, dass fast zweite Frau im Alter von 30 Jahren psychisch erkrankt ist. Aber manche werden beim schnellen Lesen und Abschreiben genau das transportieren.

Und auch das hier bereits angesprochene Problem, dass Berufs- nicht gleich dauerhafte Erwerbsunfähigkeit bedeuten muss, wird von Swiss Life angesprochen – und sogleich mit einer Mahnung an „die“ Frauen verknüpft, an die man natürlich als zukünftigen Kundinnen gelangen möchte:

»Wer einmal berufsunfähig geworden ist, muss das nicht zwangsläufig bis zum Renteneintritt bleiben. Im glücklichen Fall einer vollständigen oder teilweisen Genesung, z. B. mit Hilfe von Therapien, Reha-Maßnahmen oder Umschulungen können die Menschen wieder in das Berufsleben zurückkehren. Männern scheint dies langfristig betrachtet deutlich häufiger zu gelingen als Frauen. Mögliche Gründe für dieses Ungleichgewicht könnten ebenfalls in den unterschiedlichen BU-Ursachen liegen: Da Frauen deutlich häufiger aufgrund von Psyche berufsunfähig werden, ist hier eine rasche Rückkehr in das Berufsleben deutlich unwahrscheinlicher als bei anderen Ursachen, da psychische Erkrankungen oftmals eine jahrelange Krankheitsdauer nach sich ziehen.«

Die „Lösung“ liegt also nahe: Vor diesem Hintergrund muss man sich gerade in den Berufen, deren Angehörige bislang „fälschlicherweise“ angenommen haben, dass der Kelch BU an ihnen vorübergehen wird, weil sie ja nicht auf dem Bau oder im Schlachthof werkeln müssen, verstärkt um eine private BU-Versicherung kümmern – und die die Anbieter dieser Policen haben „gute“ Gründe, die Prämien im Vergleich zur Vergangenheit ordentlich anzupassen (Laos nach oben), denn das Risiko hat sich ja immer stärker verschoben zu den psychischen Erkrankungen.

Man könnte natürlich auch auf eine ganz andere Idee kommen: Dass die Abschaffung der Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit als Teil der Gesetzlichen Rentenversicherung und deren Privatisierung ein kapitaler Fehler war angesichts des manifesten Marktversagens in diesem Bereich. Und dass man das entweder rückgängig macht oder als Minimalreform wenigstens als Alternative zu einer Revitalisierung der Sozialversicherungslösung die private Versicherungswirtschaft in dieses Korsett einspannt: Annahmezwang für alle Erwerbstätigen zu bezahlbaren Preisen und ohne Ausschlüsse. Das Marktversagen und die Alternativen zum bestehenden System sind ausführlicher behandelt worden in diesem Beitrag vom 24. Januar 2016: Vom Wert der Sozialversicherung und einem veritablen Marktversagen der privaten Versicherungswirtschaft: Die Berufsunfähigkeit und ihre (Nicht-)Absicherung. Es ist wahrlich nicht so, dass der jetzige Zustand „alternativlos“ ist. Ganz im Gegenteil, wenn man den denn ändern wollte.

Quelle

Danke an Elisabeth

Gruß an die Nachdenklichen

TA KI

Gemüse-Brühpulver aus frischen Zutaten ganz einfach selbermachen


 

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Gemüsebrühe in Pulverform ist schon praktisch und für allerlei Gerichte zu gebrauchen. Man hat ja nicht immer Zeit und Lust, erst aus frischem Gemüse eine Brühe anzusetzen. Wenn es schnell gehen soll, ist Brühpulver genau das Richtige.

Das herkömmliche Pulver namhafter Hersteller aus dem Supermarkt ist leider oft alles andere als natürlich. Maggi Klare Gemüsebrühe enthält sage und schreibe 4,8 Prozent Gemüse, dazu neben Kräutern mehrere Geschmacksverstärker, Aroma, Zuckerarten und gehärtetes Fett. Zwar gibt es auch Bio-Produkte, die viel Gemüse enthalten und frei von Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Hefeextrakt und Glutamat sind, diese haben jedoch auch einen stolzen Preis.

Warum also nicht einfach Würzpulver aus frischem Gemüse selber machen, und so die Zusammensetzung den eigenen Bedürfnissen anpassen? Brühpulver herzustellen ist gar nicht so schwer. Dank unserem Leser Sven haben wir auch dieses Rezept ausprobiert, Nachmachen lohnt sich!

Rezept für vegane Streuwürze

Der Arbeitsaufwand zur Herstellung der eigenen Streuwürze bzw. Gemüsebrühe ist gar nicht so hoch. Für etwa 250 g Pulver benötigst du:

  • 300 g Zwiebeln
  • 50 g Lauch
  • 150 g Möhren
  • 150 g Knollensellerie
  • 300 g Tomaten
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 100 g Salz (wir verwenden hochwertiges Himalaya-Ursalz, weil Meersalz durch die zunehmende Belastung von Meerwasser immer mehr unerwünschte Stoffe enthält)

Alle Zutaten werden nach dem Waschen gut abgetrocknet und dann entweder fein gehackt, oder einfach in einer Küchenmaschine zu einem Brei fein püriert. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf der mittleren schiene im Backofen bei ca. 75 Grad Umluft ca. 6-8 Stunden trocknen, oder bei 40 Grad (dafür reicht es bei uns bereits aus, die Backofenbeleuchtung einzuschalten) für ca. 12-14 Stunden. Hin und wieder die Backofentür öffnen oder mit einem Kochlöffel einen Spalt breit offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Alternativ kannst du zum Trocknen auch einen Dörrautomaten verwenden. Wir habe gute Erfahrungen mit dem Dörrautomaten von Sedona gemacht. Eine günstigere Alternative, z.B. der Stöckli ist jedoch auch gut geeignet. Noch energiesparender lässt sich der Gemüsebrei entfeuchten, wenn du ihn im Hochsommer an einen sonnigen Platz mit ausreichend Luftbewegung stellst. Wichtig: Ab und zu umrühren, damit die Masse gleichmäßig durchtrocknet.

Wenn alles richtig trocken ist, nochmal alles in der Küchenmaschine zerkleinern und in ein luftdicht verschließbares Glas füllen, das am besten dunkel aufbewahrt wird.

Variationen

Natürlich kannst du auch weitere Zutaten ganz nach Geschmack verwenden, oder Zutaten weglassen, die dir nicht schmecken. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Gartenkräutern wie Schnittlauch, Thymian, Liebstöckel, Majoran
  • Wildkräutern wie Knoblauchrauke, Bärlauch, Gundermann, Giersch oder Brennnessel
  • Knoblauch
  • Ingwer oder Kurkuma

Darüber hinaus kannst du natürlich auch Gemüsereste im Würzpulver verwerten, die sonst im Abfall gelandet wären, z.B. Möhrengrün, Radieschengrün, Blätter und Schalen von Kohlrabi oder Strünke von Kohl. Diese vermeintlichen Küchenabfälle eignen sich übrigens auch zur Herstellung gesunder Tütensuppen ohne Zusatzstoffe!

(…)

Quelle:http://www.smarticular.net/gemuese-bruehpulver-aus-frischen-zutaten-ganz-einfach-selbermachen/

Gruß an die Kreativen

TA KI

erschien hier auch am 14.12.2015

Diese 7 Tricks mit Natron kennen Sie noch nicht


Unterschied Natron und Soda: Oft werden Natron und reines Soda miteinander verwechselt – sie sind zwar miteinander verwandt, beide recht preiswert und bewährte Hausmittel, aber in der Chemie und Anwendung unterscheiden sie sich sehr:

Natron wird auch Natriumbicarbonat oder Natriumhydrogencarbonbat, Speisenatron, Back- oder Speisesoda genannt. Englischer Ausdruck: baking soda. Natron ist auch Bestandteil von Backpulver und wird meist in der Küche angewendet.

Es bildet bei Hitze oder dem Zusammentreffen mit Säure oder Feuchtigkeit Kohlensäure und beginnt zu sprudeln – dadurch wird unser Teig schön locker.

Reines Soda oder Waschsoda, Natriumcarbonat, dagegen ist ein Gefahrstoff, der Reizungen der Schleimhäute hervorrufen kann, wenn man das weiße Pulver einatmet. Es reagiert sehr viel heftiger und basischer und wird meist zum Reinigen verwendet.

Natron Herstellung

Grundlage von Natron, also Natriumhydrogencarbonat ist das Mineral Nahcolit. Das kommt in natürlichen Beständen vor, unter anderem im US-Bundesstaat Colorado, wird in Deutschland aber zum größten Teil aus Kochsalz gewonnen, indem chemisch im Salz Chlor gegen Carbonat ausgetauscht wird (14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Hausmittel Natron

Natron ist ein unglaublich vielseitiges Hausmittel, das man immer im Haus haben sollte. Natron ist zuallererst ein gutes Backtriebmittel und macht den Kuchen schön locker. Es kann aber noch viel mehr: Aus Natron lassen sich ein sanftes Deo, Gesichtsmasken und mildes Duschgel herstellen. Oder oder Putzmittel vom Allzweckreiniger über Silberbad bis hin zum Schuh-Deo.

Mit Natron können wir Mundgeruch bekämpfen oder auch Gerüche im Kühlschrank. Doch diese Tricks sind besonders (Natron als natürliche Unterstützung zur Krebstherapie und was es noch bewirken kann):

Eier mit Natron kochen

Wer in sein Eier-Kochwasser einen Teelöffel Natron gibt, kann seine Frühstückseier viel leichter pellen. Der Grund dafür ist der: Das Natron verändert den pH-Wert des Wassers hin zum Basischen und das wirkt auf die Kalkschale der Eier.

Dadurch lassen sie sich leichter pellen. Das funktioniert auch mit ganz frischen Eiern, die sich ja meist von Natur aus schlechter pellen lassen als ältere.

Natron gegen Augenringe

Eine Augenmaske mit Natron wirkt schnell und effizient. In ein Glas lauwarmes Wasser einen halben Teelöffel Natron einrühren und gut auflösen lassen. Wenn es nicht mehr sprudelt und sich alles schön verbunden hat, tränken wir zwei Wattepads damit, drücken sie schwach aus und legen Sie unter die Augen.

Zehn Minuten einwirken lassen. Warum das hilft? Natron wirkt leicht aufhellend auf der Haut. Auch die dunkle Haut der Augenringe sieht heller nach der Anwendung aus (Natron gegen Falten und Narben – so funktioniert’s).

Muffige Bücher mit Natron behandeln

Riechen Bücher, die wir auf dem Flohmarkt erstanden haben, richtig muffig, können wir sie mit Natron frisch machen: Wir legen das Buch in eine Tüte, schütten ein bis zwei Esslöffel Natron dazu, verschließen die Tüte fest und schütteln.

Das Ganze lassen wir einige Tage bis zu einer Woche im Regal liegen. Danach öffnen wir die Tüte und schütteln und bürsten das Natronpulver aus den Buchseiten  (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

Sneaker mit Natron reinigen

Manche Sneaker dürfen wir nicht in der Waschmaschine mitwaschen. Besonders bei den weißen Zwischensohlen bewirkt in solchen Fällen Natron wahre Wunder. Einen Teelöffel Natron auf einem Teller verteilen, mit einem angefeuchten Schwamm aufnehmen und damit alle hellen Teile am Schuh sanft einreiben.

Auch eine ausgediente Zahnbürste tut dabei gute Dienste. Ist der Schmutz sehr hartnäckig, lassen wir den Natron-Wasser-Brei einfach etwas einwirken und reiben ihn, wenn er vollständig getrocknet ist, mit einem Schwammtuch und klarem Wasser ab (Natron für die Mundhygiene verwenden).

Dieser Reinigungstrick funktioniert auch sehr gut auf rauen Lederinnensohlen von manchen Sandalen, in denen sich schwarze Zehenabdrücke abzeichnen: Mit Natron und Wasser einen zähen Brei anrühren, diesen auf die Sohle auftragen und vollständig trocknen lassen. Danach mit einer Bürste oder einem Schwamm und Wasser abbürsten oder abreiben.

Karotten schälen mit Natron

Alle, die keine Lust haben, ihre Möhren von Hand zu schälen, können folgenden Trick ausprobieren: Karotten mit kochendem Natronwasser (1 Esslöffel auf einen Liter) übergießen. Möhren abgießen und kalt abschrecken: Die Schale der Karotten lässt sich jetzt bequem abziehen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Mit Natron Kleberreste von Etiketten entfernen

Lästige Klebestoff-Reste an Gläsern, die wir zum Einkochen weiterverwenden wollen, werden wir mit Natron im Handumdrehen los: Eine Zitrone in der Mitte halbieren, einen Teelöffel Natron auf der Schnittfläche verteilen und mit der Zitrone als eine Art Schwamm über Kleberreste reiben, abspülen, fertig.

Knoblauchgeruch von Händen entfernen

Wer viele Zwiebeln und Knoblauchzehen in der Küche schälen muss, dessen Hände riechen meist noch lange danach. Dagegen hilft es, ein wenig Natronpulver mit ein paar Tropfen Wasser zwischen den Händen zu verreiben, kurz einwirken lassen und abwaschen. Schon sind die Gerüche verschwunden (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Unterschied Backpulver und Natron

Natron kann man nicht einfach durch Backpulver ersetzen oder umgekehrt, denn sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung: Natron ist reines Natriumhydrogencarbonat, Backpulver dagegen enthält zwar auch in vielen Fällen Natron, daneben aber auch ein Säuerungsmittel wie zum Beispiel Wein- oder Zitronensäure sowie ein Trennmittel wie Stärke aus Reis, Mais oder Weizen, damit die Wirkung des Backtriebmittels nicht zu früh einsetzt.

Natron entfaltet seine Wirkung als Backtriebmittel erst, wenn sich im Teig auch säuerliche Bestandteile befinden wie zum Beispiel Joghurt oder Milch.

Backpulver verwenden wir in Rührteigen. Sind in einem Rezept Backpulver und gleichzeitig Natron angegeben, soll ein besonders lockerer Teig entstehen. Sobald Backpulver mit Flüssigkeit in Berührung kommt, startet es seine Aufgabe als Backtriebmittel. Wer einen Rührteig mit Backpulver also zu lange stehen lässt, riskiert deswegen, dass das Backpulver noch in der Teigschlüssel verpufft und der Kuchen sehr fest und kompakt wird (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Ajna Chakra: Geheimnisse der Zirbeldrüse


Seit Jahrhunderten ist die Zirbeldrüse für Wissen­schaftler ein Rätsel. Das Gehirn, das zentrale Nerven­system und das endo­krine Drüsensystem wurden durch Forschungen in Anatomie, Phy­sio­logie und Biochemie Stück für Stück entdeckt, aber die Zirbel­drüse gab ihre Geheimnisse nicht preis.

Bis vor kurzem war man davon überzeugt, dass sie im menschlichen Körper ohne Funktion ist – sie galt als ein sinnloses Überbleib­sel aus früheren Evolutionsstufen.

In den letzten Jahren ist das Inter­esse an dieser Drüse enorm angestie­gen; auf nationalen und internationalen Konferenzen versucht man, den Geheimnissen dieser mysteriösen Drüse auf die Spur zu kommen.

Wo sie sich befindet und wie sie beschrieben wird

Im Vergleich zu ihrer Bedeutung ist die physische Größe der Epiphyse gering. Sie ist ein winziges grauweißes Organ, wiegt etwa 100 Milli­gramm und hat die Form eines Pinienzapfens. Sie liegt am oberen Ende des Hirnstamms und ist unmittelbar an der Rückseite des dritten Gehirn Ventrikels ins Gehirn eingebettet.

Sie ist, als Teil des Epitalamus, ein Teil des Zwischenhirns. Sie liegt in der Mitte des Kopfes, im Längsschnitt zwischen den beiden Hälften des Gehirns auf einer Höhe mit dem Augenbrauenzentrum.

Geschichtliches zur Zirbeldrüse

Die Forschungsgeschichte der Epiphyse begann in alter Zeit und reicht bis in die Gegenwart. Im Altertum hat man dieser Drüse große Bedeutung zugemessen. Im 4. Jahrhundert vor Christus nannte sie der griechi­sche Anatom Hero­philos aus Alexandria den ‘Schließmuskel, der die Gedanken kontrolliert’. Er wusste also sehr wohl um ihre Funktion als Vermittler zwischen mentalen und physischen Bereichen.

Ein anderer Arzt aus der Antike, der römischer Anatom Galen, der aus Pergamon gebürtige Leibarzt Marc Aurels, nannte die Drüse die ‘Meisterdrüse’, was vermuten lässt, dass er die Kontrolle, die die Epiphyse über das endokrine Drüsensystem ein­schließlich der Hypophyse hat, kannte. In der modernen Medizin galt jedoch die Hypophyse bis vor kurzem als das entscheidende Kontroll­zentrum über die endokrinen Drüsen im Körper.

Die Römer nannten die Epiphyse die ‘höchste Drüse’ und die Hypophyse die ‘untergeordnete Drüse’. Und sie nannten die Epiphyse ‘Drüse’, was für die moder­nen Wissen­schaftler erst 1958 erkennbar wurde, als man Melatonin in der Epiphyse fand (Die Zirbeldrüse – Aktivieren und entkalken (Video)).

1886 haben zwei Mikroanatome, H.W. De Graff und E. Bald­win Spencer unabhängig voneinander entdeckt, dass die Epi­physe ein rudimentäres Auge sei, mit allen wichtigen Zeichen der äußeren Augen; mit pigmentierten Netzhautzel­len, die den Innen­raum umgeben; dieser ist kugelförmig mit einer Masse gefüllt, ähnlich einer Linse des äußeren Auges.

Man fand heraus, dass die Drüse tatsächlich auch auf Licht reagiert, das entweder durch das Nervensystem oder die äußeren Augen hereinströmt. Es ist sicher kein Zufall, dass die yogischen Texte Indiens und die mysti­schen Traditionen Jahrhunderte hindurch von dem ‘Auge der Intui­tion’ und dem ‘Dritten Auge’ spre­chen und auf die Epiphyse ver­weisen.

Zwei Hormone, Melatonin und Serotonin, sind inzwischen aus der Epiphyse isoliert worden. Melatonin (aus d. Griech., schwarz-blau, dunkel; Hebung der Farbe)) ist eine Substanz, die bestimmten Fröschen und Fischen die Fähigkeit verleiht, ihre Farbe den Lichtverhält­nissen und emotionalen Zuständen wie Ärger und Angst ent­sprechend zu verändern.

Später fand man heraus, dass Melatonin beim Einsetzen der Pubertät und der weiteren sexuel­len Entwicklung im Menschen eine entscheidende Rolle spielt, und dass Größe und Funktion der Drüse nachlassen, wenn Kinder in die Pubertät kommen.

Es scheint, als wenn die Drüse das Einsetzen der sexuellen Entwicklung zurück­hält; und mit der nachlassenden Kontrolle dieser Drüse wird die Hypophyse angeregt, Sexualhormone zu produzieren, die das Fortpflanzungssystem im männlichen und weiblichen Kör­per er­wecken, und damit wird das Annehmen der sexuellen Rolle beschleu­nigt.

Das zweite Hormon, das von Daniel Freeman, einem Psychia­ter an der Universität von Yale/USA, aus der Epiphyse frei­ge­legt wurde, ist Serotonin. Er fand diese Substanz im Gewebe des Gehirns, besonders in der Epiphyse und in den Verwach­sungslinien des Mittelhirnkerns.

Die Epiphyse scheint ein Serotonin Reservoir für das Gehirn zu sein. Von hier aus findet auf dem Wege der Axonen durch die Zellen der Verbindungsnaht die Verteilung der Hormone statt. Diese Axone reichen in viele Bereiche des Gehirns und steuern die Zündung anderer Zellen in diesen Bereichen.

Den nächsten Beitrag zum Epiphysen-Puzzle brachten zwei Mitarbeiter des National Institute of Health (USA), Acelrod und Weissbach, die entdeckten, dass Serotonin die Vorstufe von Mela­tonin ist. Sie fanden heraus, dass Melato­nin aus Serotonin in der Zirbeldrüse auf einfachen chemischen Weg produziert wird.

Die zentrale Rolle aber, die Serotonin spielt, wurde kurz nach der zufälligen Entdeckung von Lysergic Acid Diethylamide (LSD-25) erkannt. Man fand heraus, dass winzige Mengen dieser Substanz LSD 25 das Bewusstsein ernsthaft verändern können, von tief empfundenen reli­giösen und mystischen Erlebnissen bis zu Paranoia und Schizophre­nie.

Die LSD-25 Moleküle sind der Struktur von Serotonin Molekü­len sehr ähnlich, so sehr, dass sie in der Lage sind, die Wirkung von Serotonin im Gehirn zu blockieren, indem sie an den Serotonin Rezeptoren andocken und den Platz besetzen. An der Universität von Edinburgh/Großbritan­nien wurde entdeckt, dass die Veränderung des Bewusstseins, die durch LSD-25 eintritt, nicht durch direkte Einwirkung auf die Gehirnsubstanz zustande kommt, sondern dass LSD-25 dem Gehirn Serotonin entzieht, indem es dessen Wirkungsplätze blockiert.

Das bedeutet, dass der Serotonin Anteil im Gehirn für den rationalen Gedankenablauf verantwortlich ist, und dass eine Verän­derung der Serotonin Konzentration im Gehirn, wie sie durch LSD-25 eintritt, die Wahrnehmung der normalen Realität aus der Bahn wirft (Zirbeldrüse: Das Auge des Horus – mystisches Licht der Seele (Video)).

Das wiederum bedeutet, dass die Epiphyse das physi­sche Medium ist, das die chemische Zusammensetzung bei den verschiede­nen Bewusstseinszuständen reguliert. Es scheint so, als wenn unsere sexuelle Identität ganz eng mit dem Bewusst­seinszustand in Zusammenhang steht, und dass der Mensch im weltlichen Alltagsbe­wusstsein gefangen genommen ist.

Er ist weit mehr eingesperrt als der Gefangene, der in Ketten gelegt ist oder hinter Gefängnis­mauern sitzt. Ein solcher Häftling ist nur mit seinem Körper gefangen, und diesen Zustand nimmt er sehr wohl wahr. Aber das mensch­liche Wesen ist sehr viel wirksamer gefesselt und gebunden. Sein ganzes Bewusstsein liegt in Gefangenschaft.

Die Gefan­gen­schaft ist so effektiv, dass der Mensch nicht einmal die Möglich­keit einer höheren Wahrnehmung und Erfahrung sehen kann. Die Ketten, die verhindern, dass er die Realität erkennen kann, dass er göttlich und unendlich ist, scheinen identisch zu sein mit dem Serotonin­ Spiegel in seinem eigenen Gehirn! (Fluorid: Gift für die Zirbeldrüse – seit über 80 Jahren verschwiegen! (Videos))

Werdet wie die Kinder!

Vor der Rückbildung der Epiphyse und der dann einsetzenden Puber­tät haben Kinder einen spielerischen Zugang zu den unterschied­lichsten Bewusstseinsebenen. Ja viele Kinder können mühelos ‘zaubern’, sie besitzen ‘siddhis’, psychische Kräfte, die mit der Erweckung des Ajna Chakras im Zusammenhang stehen.

Kinder sind oft hoch intuitiv, können in die Zukunft und in die Vergan­genheit sehen, oder sie wissen, was ihre Eltern denken. Sie haben außer­gewöhn­liche Fähigkeiten, die Wirklichkeit hinter den äußeren Erscheinungen zu sehen, so stark, dass es sehr schwierig ist, ein Kind zu täuschen oder zu belügen.

Als der Israeli Uri Geller durch seine psychokinetischen Fähigkeiten in der ganzen Welt berühmt wurde, Gabeln verbog und die Uhren seiner Fernsehzu­schauer durch ‘Gedankenkraft’ zum Stehen brachte, wurden viele Eltern unruhig, weil ihre Kinder ihnen Zuhause dasselbe vormach­ten. Kinder spielen in einer vielschichtigen Welt, sie haben imaginäre Freunde und sind an wundersamen Orten, meistens sind diese Plätze für ihre Eltern nicht zugäng­lich. Das ist so, weil ihre gut funktio­nierende Zirbeldrüse Serotonin in Melatonin um­wan­delt.

Der Effekt ist zweifach: erstens gibt ihnen der sinkende Serotonin­ Spiegel Zugang zu anderen Bewusstseinsstu­fen; zweitens hält die hohe Konzen­tration von Melatonin den mächtigen Einfluss der Hypophyse in Schach, und dadurch wird der Beginn der Pubertät hinaus­gezögert. Dann, ungefähr im Alter von sieben oder acht Jahren, beginnt die Funktion der Epiphyse nachzulassen, Hormone der Hypophyse werden mehr und mehr freigesetzt und bringen das Fortpflanzungssystem zur Reife.

Gleichzeitig mit dem Erwachen des Fortpflan­zungssystems ist das Kind großen gefühlsmäßigen und menta­len Stürmen ausgesetzt, da die Psyche sich der neuen Sexual­rolle anpassen muss. Mit der verminderten Produktion von Melatonin geht ein fortschrei­tender Aufbau von Serotonin Konzentration im Gehirn einher, und die Türen in die ausgedehnte Welt der intuiti­ven Wahr­nehmung, der Imagina­tion und des Spiels schließen sich.

Tragischerweise bleiben diese Türen oft bis zum Ende des Lebens verschlossen, und das Kind im Menschen ist nur selten und flüch­tig, und oft über­haupt nicht wieder zu erblicken.

Wir brauchen aber nicht Gefangene der eigenen Bio­chemie des Gehirns zu sein. Wir können unsere Bewusstseins­ebene erwei­tern, indem wir die Epiphyse aktivieren, das Dritte Auge öffnen, das Ajna Chakra erwecken; es ist alles derselbe Vorgang.

Auf diese Weise stellen wir wieder den Kontakt her mit dem Kind in uns, während wir gleichzeitig die Pflichten und Verantwortungen des Erwachsenenlebens erfüllen. Dann wird die Arbeit und das Leben ein Spiel, viel mehr, als es das ernste und niederdrückende Geschäft für die meisten Menschen heute ist (Zirbeldrüse – Der Retter Zeolith).

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga ist die Wissenschaft, die zur Wie­derer­weckung des Ajna Chakras führt, die Epiphyse aktiviert und Kon­trolle über die mächtigen, launischen und eigenwil­ligen endokri­nen Drüsen im Körper verleiht. Sie führt zu einer grundlegenden Änderung der hormonalen Sekrete der endokri­nen Drüsen und einer Senkung des Serotonin­ Spiegels im Ge­hirngewebe.

Den Weg, den wir einst aus der Kindheit heraus­gegangen sind, können wir zurückverfolgen. Wenn Jesus Christus zu seinen Jüngern sagte: “Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht eingehen ins Himmlische Reich”, meinte er das nicht symbolisch, sondern bezog sich genau auf diesen Prozess. Durch Aktivierung der endo­krinen Drüsen können wir die Bewusstseinsstufe des Kindes wiederge­winnen, indem eine Verän­derung in der Biochemie des Gehirns erreicht wird.

Das ist die Bedeutung vom Erwecken der Kundalini Energie – das Aufsteigen der Urenergie zurück durch alle Chakras, die Drüsenfunktion ver­ändernd, bis Sahasrara er­weckt wird. Das ist das Ziel von Yoga. Es ist die Erfah­rung des kosmischen Bewusstseins, die Vereinigung mit dem Göttlichen.

Mit Beginn der Pubertät und der Annahme der sexuellen Identität ist der Punkt der Aufmerksamkeit, der Sitz des Bewusstseins, nicht mehr die Epiphyse. Diese Drüse wird nun ausgeschal­tet, und das Fort­pflanzungssystem wird zum wichtigsten Objekt der Wahrnehmung.

Von nun abschließen sich die Tore zum höheren Bewusstsein, die dem Kind bisher zugänglich waren, aber nun muss sie oder er mit den erwachenden starken Gefühlen und Trieben im Körper fertig werden. Das Bewusst­sein steigt von Ajna zu Muladhara herab.

Mit Hilfe der Wissenschaft von Kundalini Yoga wird die Energie schrittweise zur Quelle zurückgelenkt. Solange das Bewusstsein sich in Muladhara aufhält, ist die Möglichkeit der höheren Wahrnehmung vergessen und die für die Erwachsenenwelt charakteristische Wahrnehmungsebene hat die Oberhand. Auf dieser Ebene ist der Höhepunkt im Orgasmus der einzige Zugang zur Glückseligkeit.

Allerdings ist es ein kurzlebiger Augenblick und er ist mit Identitätsverlust verbunden. Trotzdem ist es das stärkste Erlebnis für einen Menschen, der im weltlichen Bewusst­sein eingefangen ist, und deshalb ist es so begehrt und hat einen so hohen Stellenwert. Es ist tatsächlich dasjenige Erlebnis, welches Mann und Frau einen kleinen Blick erhaschen lässt von dem, was die unendliche, kosmische Glückseligkeit genannt wird. Sie ist dann erlangt, wenn die gleiche Kundalini Shakti Sahasrara berührt. Das ist der Höhepunkt des yogischen Sadhanas.

In Tantra wird dieses Erlebnis sogar mit sexuellen Begriffen beschrieben, so dass wir eine Ahnung von der Intensität bekommen. Dort wird es als die ewige Vereinigung von Shiva und Shakti, Bewusstsein und Energie beschrieben. Das ist das Ziel, nach dem ein Yogi strebt.

Mit der Reorganisierung des endokrinen Drüsen­systems und des Nervensystems verliert sich die männliche und die weibliche Geschlechtsrolle immer mehr und der Yogi erkennt beide Elemente in seinem Körper und seiner Psyche. Das ist die symbo­lische Bedeutung, die hinter der tantrischen Kunst steht, wenn Shiva oder Krishna in kindlicher Art, halb männlich, halb weib­lich, dargestellt werden.

Zusammenfassung

Dies sind Hinweise auf die augenblickliche Forschung die Zirbel­drüse betreffend. Es sieht so aus, als ob Wissenschaftler und Yogis sich zumindest auf einer der Seiten des Fensters Ajna Chakra/Zirbeldrüsen-Komplex begegnen und sich gegenseitig verste­hen. Es wäre angemessen, wenn diese Drüse, die René Descartes im 16. Jahrhundert den ‘Sitz der rationalen Seele’ bezeichnet hat, auch jetzt wieder der Treffpunkt von Ratio und Mystik sein würde.

Es war Descartes, der im Westen die gedankliche Trennung zwischen Körper und Bewusstsein geschaffen hat, mit der Wissenschaft und Philosophie in den vergangenen 400 Jahren beladen war. Das Ajna Chakra ist die Pforte zu höherem Bewusstsein, und die Wissen­schaftler versuchen heute, dieses Tor aufzustoßen.

Wenn die beiden Drüsen richtig funktionieren, dann ist die Epiphyse der Guru, und die Hypophyse ist der Jün­ger. Wenn diese Verbindung umgedreht wird, dann ist man allen Arten von Gefühlen, von mentalen, psychischen und physischen Problemen ausgesetzt.

Um die Verkümmerung der Epiphyse zu verhindern, werden Kinder in Indien mit etwa acht Jahren in das Gayatri Mantra einge­weiht und üben von diesem Alter an regelmäßig Nadi Shodhana, die Wechselatmung und Surya Namaskara, den Gruß an die Sonne (Drittes Auge schützen: Zirbeldrüse auf den aktuellen Zyklus der dunklen Jahreszeit einstellen).

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

¡Entdecke Das Große GEHEIMNIS Der SCHWINGUNG Und Wie Du Sie Erhöhen Kannst!


Der Mensch kann auf verschiedenen Ebenen schwingen. Die Schwingungen des Menschen sind maßgeblich von verschiedenen Umständen abhängig und können deutlich variieren. Diverse Umstände können uns so aus der Bahn werfen, dass auch unsere Schwingungen, Schwankungen ausgesetzt sind. Jedoch haben wir die Möglichkeit, unsere individuelle Frequenz bewusst erhöht zu halten, selbst bei den gravierendsten Lebensumständen.Die Schwingungen, also die Energie die wir ausstrahlen, hat tatsächlich auch Auswirkungen auf unsere Umwelt.

Gruß an die Erwachten
TA KI

Interview mit einem impfkritischen Kinderarzt (Video)


Dr. Reinhard Mitter, Kinderarzt in Wien, sieht sich als “impfkritischer Aufklärer” in der Pflicht, Eltern über mögliche Impfschäden aufzuklären. Das Thema Masernerkrankungen sieht er als Hype an.

Pro Jahr sterben weltweit etwa 100.000 Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung. Die Masern können beim Überleben auch zu einer Hirnhautentzündung mit schweren geistigen Behinderungen führen.

War der Trend der Erkrankungen in den vergangenen Jahren rückläufig, steigt die Zahl der Masernfälle weltweit wieder. Die WHO schätzt, dass weltweit nur 10 Prozent der Masernerkrankungen gemeldet werden. In Deutschland gab es 2017 rund 900 und im vergangenen Jahr 500 Fälle.

Innerhalb Europas hat sich die Zahl der Masernerkrankungen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Besonders schwer betroffen ist jedoch derzeit die Ukraine.

Im vergangenen Jahr erkrankten dort mehr als 53.000 Menschen, und seit Anfang dieses Jahres sind bereits weitere 30.000 Masernfälle neu gemeldet worden. Die ukrainische Regierung versucht, der Epidemie mit eiligen Impfkampagnen entgegenzuwirken.

RT Deutsch sprach zu dem Thema mit dem in Wien praktizierenden Kinderarzt Dr. med. Reinhard Mitter. Rund 10 Kinder impft er pro Jahr in seiner Praxis. Die Frage, ob er sich als Impfgegner sieht, verneint er, er würde sich eher als “impfkritischen Aufklärer” bezeichnen.

Die Einführung einer Impfpflicht stellt seines Erachtens einen Verstoß gegen das (österreichische) Grundgesetz dar. Ein großes Problem sieht er in der fehlenden Aufklärung über Impfschäden und darin, dass es noch immer keine sicheren Impfstoffe gibt (Schularzt und Medienjunta: Impfgegner sind asozial, dumm & Verschwörungstheoretiker – Panik beim Establishment bricht aus!).

Wie klären Sie über Impfungen auf?

Ich verweise auf alle standardisierten Infos, wie Wikipedia und dergleichen, und bringe das sozusagen noch durch Risikoeinschätzungen auf den Punkt. Und auf Daten über Vor- und Nachteile von Impfungen, welche die Eltern ja meistens brennend interessieren und die von den Kollegen meistens nicht ernstgenommen werden (100 Jahre unterdrückte Impfkritik in Deutschland und den USA (Videos)).

Welche Impfungen halten Sie für notwendig?

Also das überlasse ich der Einschätzung der Eltern. Aufgrund des Risikos ist die Frage, ob es wirklich eine Notwendigkeit im Vergleich zu Impfschäden gibt. Das ist von den Eltern abzuwägen. Ich muss abwägen: Wird es das Kind gesund machen oder nicht, (wichtig ist) die Art der Begleitung und der Behandlung (VaccineLeaks: Impfexperimente an Waisenkindern & behinderten Kindern– Impfstoffhersteller gesteht! (Videos)).

Wissen Sie, mein Sohn hat kommende Woche einen Impftermin zur Auffrischung. Würden Sie mir hiervon abraten? Was sind die Risiken von Impfungen? Welche Schäden gibt es?

Da würde ich in jedem Fall eine Blutabnahme machen und sehen, ob nicht der Schutz noch gegeben ist, und (den Impftermin) aufschieben oder verschieben. Wenn ich impfe, dann sollte ich das an die Notwendigkeit anpassen. Die Risiken gehen bis hin zu Impfschäden, bleibenden Schäden.

Eindeutige Schäden habe ich hier (in meiner Praxis) bisher nicht erlebt. Aber ich habe heftige Reaktionen erlebt, und die können Basis für weitere Gesundheitsschäden sein. Da die Impfungen nicht gesetzeskonform durchgeführt werden, kann man sozusagen eine Einschätzung (aller Risiken) nicht eindeutig geben.

Zu den schweren Impfreaktionen zählen Wesensveränderungen, Entwicklungsstopps, autistische Züge, chronische Hautreaktionen, Immunstörungen, Nervenentzündungen.

Die Impfschäden sind erheblich, und es gibt bei er Entscheidung zu bedenken: Welche Impfungen mache ich wann, wieviel und ob überhaupt? Das sind die drei Fragen. Und je später, desto besser (Bestandteile von menschlichen Föten, Glyphosat & anderen „Kampfstoffen“ in Impfungen – offiziell belegt! (Videos)).

Sind Sie der Ansicht, dass die Risiken einer Impfung zu oft ignoriert werden?

Absolut werden sie ignoriert, nicht nur von den Kliniken. Und sie werden nicht gemeldet, so dass wir keinen Überblick haben. Veränderungen oder Nervenentzündungen sind genau zu dokumentieren, dann kann man nach Jahren erst sagen, welche Vor- oder Nachteile (eine Impfung) hat, (besonders im Bezug auf die) Häufigkeit und die Komplikationen, gerade bei Masern (…) Vor der Impflehre hatte niemand Angst davor.

Und jetzt sind 90 Prozent geimpft, und es ist ein Hype (um das Thema) da. Bei gesunden Kindern (sind die Folgen einer Masernerkrankung) die Ausnahme. Da hängt es wieder stark davon ab, wie das Kind behandelt wurde. Das Ökosystem des Kindes muss ich aufrechterhalten und nicht stören, wie etwa durch Antibiotika.

(Wichtig ist) die seelische “Ernährung” für die Gesundheitserhaltung und für die Selbstheilung. Fürsorge der Mutter und der Eltern, so dass das Kind eine vertrauensvolle und sichere Person hat, an die es sich wenden kann. Die seine Energie unterstützt.

Die WHO warnt derzeit vor einer Ausbreitung von Masern. Besonders hoch ist die Rate der Erkrankungen in der Ukraine. In Italien droht jetzt Eltern eine Geldstrafe, die sich der Impfpflicht entziehen, und den Kindern auch ein Ausschluss vom Kinder- und Schulunterricht. Reden wir über die vorherrschende Debatte in Deutschland zur Impfpflicht.

Also Impfpflicht ist gegen das (österreichische) Grundgesetz. Es besteht keine Notwendigkeit einer Impfpflicht, da (…) die Krankheitshäufigkeit nicht angestiegen ist. (…) Es ist einfach gegen das Grundgesetz, weil dann nur diejenigen Eltern, die ihre Kinder impfen lassen (durch das Gesetz) geschützt würden, und die Eltern, die ihr Kind nicht impfen lassen (…) das ist ein NoGo!

Und die WHO (vertritt) eine Politik, das ist eine finanzielle Sache, ein Dogma (…) Sie sollten aufklären und nicht die Eltern nicht darüber beraten. Hier wird so gut wie nicht aufgeklärt (Bestandteile von menschlichen Föten, Glyphosat & anderen „Kampfstoffen“ in Impfungen – offiziell belegt! (Videos)).

Gibt es viele Eltern, die zu Ihnen kommen und sich gegen die Impfungen entscheiden?

Ja, wenn sie sich durch kritisch ausgewogenes und nicht-manipulatives Material aufgeklärt haben. Im Internet gibt es auch viele falsche Infos. Das betrifft nicht nur Impfungen, sondern alle Möglichkeiten, Menschen zu helfen. Da gibt es viele Möglichkeiten im alternativen Bereich, dass man eine ausgewogene Therapie macht, Antibiotika, bis hin zur Heilung durch energetische Methoden (…) Da muss es Ergänzungen geben.

Das ist das wichtige Grundthema (…) Wenn die Prävention und die Heilmethoden wirklich gut eingesetzt würden, gäbe es weniger Leid und weniger (Gesundheits-)Ausgaben. Wir haben sehr viele Möglichkeiten zu helfen, aber die Effektivität einer echten Heilung oder Ursachenbegrenzung ist sehr schwach (Paukenschlag: Trump und Impfungen als Ursache von Autismus – Regierung vertuschte Verbindung zwischen Impfungen und Autismus! (Video)).

Es wird eine Durchimpfrate der Bevölkerung von 95 Prozent empfohlen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Haben nicht in der Vergangenheit große Impfaktionen – wie etwa gegen die Pocken – das Ziel der Ausrottung einer Krankheit erreicht? Sollten wir dieses Ziel nicht auch mit Impfungen gegen Masern erzielen können?

Nein, die Ausrottung – auch die Tests und die Polio – waren nicht über Jahrhunderte ein Thema, sondern (das Thema) ist auf- und abgeflacht. Es sind lauter Dogmen, die man sich genau anschauen sollte. Die Ausrottung von Krankheiten – auch die Grippeimfpung – ist ein Thema, und die Behandlung von Krankheiten.

Das sollte man sich genau anschauen und auch, wann Impfungen notwendig sind. An erster Stelle müssen die Aufklärung und sichere Impfstoffe stehen. Die Impfstoffe sind nicht sicher: Es gibt keine sicheren Impfstoffe. Impfschäden dürfte es nicht geben.

Eine ganz klare Position muss gegeben sein: Ihr macht sichere Impfstoffe. Da braucht man dann keine wesentliche Aufklärung wie bei einem Schmerzmittel (Bill Gates: „Impfen ist die beste Art der Bevölkerungsreduktion“ (Video)).

Nehmen wir das Beispiel Ukraine. Gerade dort gibt es derzeit – aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung und niedrigen Impfraten – eine hohe Zahl an neuen Masernerkrankungen.

Wie viele Komplikationen gibt es in Österreich, Deutschland und der Schweiz (durch Masern)? So gut wie keine. Komplikationen kann es auch bei der Grippe geben, das ist normal.

Das sind keine gefährlichen Krankheitsverläufe. Auch eine Gehirnhautentzündung heilt meistens mit der richtigen Therapie aus (…). Die Krankheitsbegleitung ist das Wesentliche zur Heilung. Wir können hier sehr viel vermeiden.

Wir bedanken uns für das Interview.

Quelle

Gruß an die Kritischen

TA KI

Wonach suchen wir wirklich?


Unsere Vorstellung über die genaue Bedeutung unserer Worte entscheidet über den Grad ihrer Manifestationskraft.

Liebe Freunde,

gleich zu beginn dieses Artikels möchte ich euch eine höchst bedeutungsschwere Frage stellen.

Vor dem weiterlesen bitte ich euch jetzt kurz die Augen zu schließen und euch die Frage stellt:

Wonach suche ich wirklich, gibt es für mich so etwas wie ein großes Ziel? Bitte achtet besonders auf eure Gefühle. Was bereitet euch Unbehagen oder gar Angst, und was bereitet euch Freude. Geht in die bildhafte Vorstellung…

Kurze Pause……

Und? Konntet ihr ein Ziel erkennen?

Nun zum eigentlichen Artikel, den ich meinem neuen Buch „Metamorphose der Menschheit“ entnommen habe.

Nach meiner Überzeugung resultiert unsere Sehnsucht nach spirituellen Themen aus dem Verlangen nach Freiheit und Erlösung vom Übel. Wir sind auf der Suche nach etwas, was wir nur erfühlen können, etwas, das unser intelligenter Verstand nicht erkennen kann. Meiner Erfahrung nach handelt es sich hierbei um

die Suche nach unserer Heimat. Unserer Quelle, möglicherweise auch nach Eden. Wie ihr sicher bemerken werdet, ist in diesem Buch auffällig häufig von Erleuchtung die Rede. Meiner Überzeugung nach ist es für uns sehr wichtig, besonders bei diesem Wort eine einheitliche Klarheit zu erhalten. Solange wir uns nicht vollkommen über die wahren Inhalte unserer Worte im Klaren sind, werden wir nicht nur Missverständnis in unserer Kommunikation, sondern auch wenig Erfolg bei der Manifestationsgestaltung erfahren.

Erleuchtung ist im Buddhismus und oft auch im Yoga die Bezeichnung für den höchsten Bewusstseinszustand, der zu einer Erfahrung der Einheit und Befreiung führt. Erleuchtung wird auch als eine spirituelle Durchdringung gesehen, die zu höherem Bewusstsein führt. In einem relativeren, profanen Sinn wird heute manchmal auch ein plötzlicher Einfall, eine Eingebung, eine neue Erkenntnis als Erleuchtung bezeichnet. Solche Zustände kommen meist plötzlich und vollkommen unvorbereitet.

Die für unseren Erfolg entscheidende Frage ist, wie wir unser Ziel erreichen. Gibt es hierfür eine Technik, oder ganz bestimmte Maßnahmen, bzw. ein bestimmtes Verhalten? Was sollte ich lernen um eine Erleuchtung zu erreichen? Bevor wir auf diese Frage eine Antwort erhalten, sollten wir uns als erstes über unsere wahren Absichten im Klaren sein. Wenn wir selber nicht genauestens unseren Wunsch definieren, werden wir auch keine brauchbaren Resultate erzielen. Besonders wenn es um die elementarsten Fragen unseres Seins geht, ist es besonders ratsam darauf zu achten, wer in uns diese Frage stellt, bzw. diesen Wunsch äußert.

Naturgemäß ist für alle spirituellen Fragen der Geist zuständig. Die Logik des Kopfes – die unseres künstlichen Selbsts – wird uns hier nicht wirklich weiterhelfen. Bei allen ernsthaften spirituellen Fragen müssen wir unsere Antworten mehr erfühlen. Unsere Gefühle des Herzens, die sich durch Freude zum Ausdruck bringen. Was mich betrifft nehme ich dieses Gefühl der besonderen Freude im Bereich meines Bauches wahr. Oft begleitet mit einer zärtlichen Gänsehaut – einem leichten Kribbeln, das meinen ganzen physischen Körper durchläuft.

Nochmals: Erst wenn wir uns über unseren Wunsch, mit unserem Ziel vollkommen im Klaren sind, werden wir zu unserem erwünschten Ergebnis kommen können. Sofern es sich bei unserer Suche um spirituelle Themen handelt, sollten wir in erster Linie unser Herz befragen. Unser physisches Herz ist, neben seiner lebenswichtigen Funktion, auch noch eine besondere Instanz des Geistigen. Zusammen mit der Zirbeldrüse ist unser Herz mit unserem wahren Selbst in einer ganz besonderen Weise verbunden.

Für mich geht es weniger um die Antwort auf die Frage nach einer Erleuchtung. Ich stelle mir die Frage nach meinem Lebensweg, bzw. nach dem, der ich außerhalb meines künstlichen Selbst bin. Diese Frage stelle ich mir immer und immer wieder. Beispielsweise jedes Mal, wenn ich ein spirituelles Buch zu lesen beginne, schließe ich meine Augen und frage nach meinem Grund, weshalb ich dieses Buch lese und was ich im besten Fall davon erwarte. Erfahrungsgemäß achte ich dabei besonders auf die Reaktionen meines Körpers und auf meine Gefühle. Oftmals nehme ich eine unhörbar leise und zärtliche „Stimme“ war, die mir sogar eine erkennbare Antwort gibt. Dabei fühle ich mich fast immer mit mir Selbst verbunden. Ich empfinde so etwas wie eine mehr oder weniger intensive Ektase, so etwas wie Glückseligkeit. Im Grunde habe ich mit diesem Zustand meine Frage beantwortet und gleichermaßen mein ersehntes Ziel erreicht. Es sind genau diese Zustände, die mich immer wieder an meinen Ursprung erinnern; an meine Göttlichkeit, die ich als Mensch in reiner Freude und Liebe erfahren darf. In diesen Momenten bin ich in einer zeitlosen Gegenwart. Hier befinde ich mich im „Hier und Jetzt“, außerhalb der Ebene meines Verstandes. Hier bin ich in einem gedankenlosen Zustand. Letztlich kann es also doch ganz einfach sein. Die Antwort und das Ziel sind ein erfahrbares Eins – ein Zustand, den ich ohne umfangreiche Rituale und Gebete erreichen kann.

Die Art der Herangehensweise an diese spirituellen Fragen ist in etwa ähnlich wie das ständige Bemühen um das Befreien von einer lästigen Sucht. Erfahrungsgemäß habe ich bei meinen umfangreichen Bemühungen festgestellt, dass keine Technik mir wirklich half, mich von der Sucht des Rauchens zu befreien. Weder Hypnose noch Akupunktur, Suggestionen oder mein fester Wille halfen mir wirklich weiter. Der gewünschte Erfolg stellte sich erst dann ein, als ich in meinem Inneren einen „Hebel“ umlegte, mir einfach den Auftrag erteilte „ich höre mit dem Rauchen auf“. Diese atypische Herangehensweise erinnert mich an das 3D-Sehen. Ich meine jene Bilder, die ein 3-dimensionales Abbild für den Beobachter bereithalten, der es schafft, in einen anderen Beobachtermodus zu wechseln. Weder Wille noch eine besondere Technik brachten den erwünschten Erfolg den 3-dimensionalen Inhalt zu erkennen. Erst der Moment des Loslassens, des nicht mehr mit dem Verstand und Willen in die Beobachtung zu gehen, führte zum Ziel.

Bevor ich meine persönlichen Erfahrungen mit dem 3D-Sehen gesammelt hatte, fiel es mir mit dieser Art des Sehens wesentlich schwerer, mich mit meinem natürlichen Selbst zu verbinden. Zuvor traten diese Ereignisse einer wahrnehmbaren Selbst-verbundenheit eher spontan auf, so als wenn sich mein natürliches Selbst quasi „von oben“ meldete. Meine Erfolge, bewusst eine Verbindung zu meinem natürlichen Selbst herzustellen, konnte ich durch dieses 3D-ähnliche Wahrnehmen hervorrufen. Eine Art „wu wei“ [1], Tun im Nichttun. Wu wei – das bedeutet aus dem inneren Zentrum handeln, im Einklang mit dem Fluss des Lebens sein, im Hier und Jetzt. Dieses, ich nenne es „wu wie-Handeln“, das „nicht Tun im Tun“ erscheint für die Verstandesebene unsinnig. Es geht um das Tun im Sinne des Loslassens. Dieses besondere Tun erfolgt nicht durch Aufträge oder Suggestionen des Verstandes. Dieses Tun folgt dem Auftrag unseres Herzens.

Liebe Freunde,

wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, wird so eine kurze Visualisationsübung nicht gleich zum gewünschten Erfolg führen. So scheitern die meisten unserer Wünsche am Zweifel und daran, dass wir sie nicht oft genug widerholen. Damit sich eine aus dem Geist geschaffene Vorstellung auch manifestieren kann, brauchen wir nicht nur eine einmalig klare Vorstellung, die von möglichst viel Freude getragen ist. Jeder Gedanke und jede Vision wirken so lange summierend, bis sie sich von einer virtuellen in die sichtbare Realität transformiert. In diesem Sinne sollten wir unsere großen Ziele so oft wie möglich wiederholen…,

me Agape

Euer Dieter Broers

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wu_wei

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Gruß an alle Erkenntnissucher

TA KI

Grüne gegen SPD-Vorstoß für Masern-Impfpflicht


BERLIN. In der Debatte um eine Impfpflicht gegen Masern haben die Grünen der SPD widersprochen und pochen auf Freiwilligkeit. Statt auf Zwang und Sanktionen müsse die Politik das Vertrauen in eine gute Beratung stärken und auf herrschende Verunsicherungen eingehen, sagte die Grünen-Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Ihre damit verbundene Forderung: „Dazu brauchen wir eine Aufwertung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und bessere personelle Ausstattung.“ Gleichzeitig stellte sie aber klar: „Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer ist der Schutz für die Bevölkerung, auch gerade für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.“ Zuvor hatte bereits der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Robert Wieler, gemahnt, eine Impfpflicht könne das Vertrauen der Bürger in die Vorteile von Impfungen beschädigen.

Auch FDP für Impfpflicht

Die SPD hatte mit ihrem Vorstoß nach einer bundesweiten Impfpflicht gegen Masern für kleine Kinder die Debatte ins Rollen gebracht. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach zeigte sich „zuversichtlich, daß wir demnächst einen entsprechenden Vorschlag vorlegen können“. Darüber stehe er in Gesprächen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Allerdings stellte Lauterbach klar, daß die Impfpflicht auf Masern begrenzt bleiben solle.

Auch die FDP hat sich für einen Zwang zur Impfung ausgesprochen. „Seine Kinder nicht impfen zu lassen, ist verantwortungslos gegenüber dem Wohl des eigenen Kindes und auch gegenüber Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst geimpft werden können“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Michael Theurer.

Hintergrund der SPD-Forderung ist eine Häufung von Masern-Fällen, unter anderem in Niedersachsen. Dort war es zuletzt an verschiedenen Schulen in Hildesheim und Hannover zu einem Ausbruch gekommen. Jährlich gibt es in Deutschland laut Robert-Koch-Institut rund 5.500 Masern-Fälle, von denen etwa 100 tödlich enden. (tb)

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Gruß an die Erkennenden

TA KI

Geistiges Heilen und Jenseits-Kontakte | Dr. med. Fela Maria Winkler im Gespräch


Dr. med. Fela Maria Winkler ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und geistige Heilerin. Im „Thanatos.tv“-Interview erzählt sie, wie sie ihre heilerischen Fähigkeiten entdeckt hat und was sie bewirken können. Thematisiert werden in diesem Gespräch auch Kontakte zu Engelwesen, das selbstbestimmte Sterben sowie die Frage, wie es möglich ist, das Bewusstsein über die Vergänglichkeit alles Irdischen in das Alltagsleben zu integrieren und den Tod nicht zu tabuisieren.

Informationen und Kontakt: http://www.geistigeheilung-frankfurt.de

Gruß an die Sehenden
TA KI

7 Produkte, bei denen du in deine Gesundheit investierst.


Wir leben in einer Konsumgesellschaft und häufen im Laufe unseres Lebens die unterschiedlichsten Dinge an. Dabei geht es für viele oft eher um „Masse statt Klasse“. Sonderangebote oder Rabattcoupons locken uns immer wieder in die Läden. Dabei vergisst man schnell, dass günstige Produkte in vielen Fällen auch von schlechter Qualität sind.

Das mag vielen Menschen egal oder bei einigen Produkten auch nicht weiter schlimm sein, jedoch lohnt es sich, einmal innezuhalten und auch einmal über die Qualität und nicht nur über den Preis nachzudenken. Denn schlecht verarbeitete und billige Produkte können unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlergehen maßgeblich beeinflussen. Rückenschmerzen oder allergische Reaktionen sind nur zwei Beispiele dafür.

1.) Süßigkeiten

Wir kennen ihn alle: Unseren süßen Moment, in dem wir uns am liebsten durch das ganze Süßigkeitenregal im Supermarkt schlemmen würden. Jedoch sind Leckereien wie Schokoriegel und Gummibärchen nicht nur Kalorienbomben, sondern auch schädlich für die Magenschleimhaut. Manche ihrer Inhaltsstoffe können schlimmstenfalls sogar dafür sorgen, dass sich unsere Geschmacksknospen zurückbilden.

Solch ein Stoff ist auch Tartrazin, welcher beispielsweise in Vanillepudding oder Gummibärchen vorkommt und für eine gelbliche Farbe darin sorgt. Der Stoff, welcher auf Zutatenlisten meistens als E 102 gekennzeichnet ist, greift den Magen und die Nasenschleimhäute an und ist, laut der Uniklinik Düsseldorf, hochgradig gesundheitsgefährdend. Besonders Menschen, die allergisch auf Aspirin reagieren, seien gefährdet, da mit diesem Stoff eine Kreuzallergie einhergeht.

In einigen Länder, wie beispielsweise Norwegen, ist die Zugabe von Tartrazin verboten. In Deutschland warnt lediglich ein Hinweis auf der Verpackung vor einer weiteren möglichen Folge, denn der Stoff „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.“

Tipp: Am besten schaut man sich beim nächsten Einkauf die Zutatenliste seiner Lieblingssüßigkeit einmal genauer an und überlegt, ob man seinem Körper die darin enthaltene Chemie wirklich zuführen möchte. Als Alternative kann man sich ab und an ein leckeres Stück Kuchen vom Konditor gönnen oder man setzt auf hochwertige Pralinen und Schokolade, um günstigen und künstlichen Zusatzstoffen aus dem Weg zu gehen. Am besten ist es natürlich, wenn man selbst backt, denn dann weiß man genau, was in den Leckereien steckt.

2.) Haarfärbemittel

Seine Haare zu färben, ist prinzipiell schädlich für die Kopfhaut und die Strähnen, da diese durch das Haarfärbemittel gereizt werden. Hinzu kommt, dass günstige Farbstoffe für die Anwendung zu Hause nicht immer das gewünschte Ergebnis erzielen.

Tipp: Man sollte immer auf die Professionalität eines Friseurs setzen. Dieser kann einen bezüglich der genauen Farbe beraten und schonende Produkte verwenden. Aber auch hier sollte man sich vorher informieren, ob andere Menschen gute Erfahrungen mit dem jeweiligen Salon gemacht haben und im Zweifelsfall etwas mehr Geld in den Friseurbesuch investieren.

3.) Make-up

Mittlerweile gibt es neben den großen und kostspieligen Marken wie Mac oder Maybelline auch kleinere Firmen, welche Make-up zu günstigeren Preisen herstellen. Das ist an sich eine schöne Alternative, um den Geldbeutel zu schonen. Jedoch sollte man sich vor dem Kauf über die Qualität des Produkts informieren, unabhängig davon, ob man sich für die teure oder günstigere Variante entscheidet.

Denn billig verarbeitete Produkte können die Haut beispielsweise austrocknen oder zu maskenhaft auf der Haut liegen. So fielen bei einem Test von Stiftung Warentest im Gegensatz zu den etablierten Marken vor allem Bio-Produkte positiv auf. Diese müssen auch nicht zwangsläufig teuer sein, wie die Eigenmarken von Drogerien beweisen.

Tipp: Man sollte sich vor dem Kauf klar machen, welche persönlichen Ansprüche man an das Produkt hat und ob dieses gut verträglich ist. Manchmal ist es also angebracht, den Preis nicht für den Firmennamen, sondern für die Qualität zu zahlen. Deine Haut wird es dir allemal danken!

4.) Toilettenpapier

Toilettenpapier verwendet jeder, sodass es eines der meistgekauften Produkte überhaupt ist. Aber auch dabei gibt es preisliche und qualitative Unterschiede. Auch wenn der Preisunterschied nicht so groß sein mag wie bei anderen Produkten, die Qualität ist es oftmals schon. Günstigere Toilettenpapiersorten enthalten in den meisten Fällen viele Chemikalien und allergieauslösende Inhaltsstoffe, wie Chlor.

Das Problem ist, dass dieses meistens das weichste und hellste Papier im Laden ist. Was sich schön anfühlt, kann in Wahrheit aber zu Hautproblemen und Ausschlägen im Intimbereich führen. Experten vermuten, dass die bis zu 100.000 Chemikalien in Toilettenpapier einer der häufigsten Krebserreger im Alltag ist.

Darüber hinaus sind günstige Klopapiersorten dünner, sodass man in der Regel mehr davon benötigt. Ob man damit wirklich Geld spart, ist daher fraglich.

Tipp: Am besten überprüfst du beim nächsten Einkauf einmal die Siegel auf den verschiedenen Produkten und orientierst dich daran. Der „Blaue Engel“ oder andere Umweltabzeichen zeigen an, dass das Papier mit Sauerstoff und nicht mithilfe von Chlor gebleicht wurde. Wer ganz sicher gehen will, kann auf gänzlich ungebleichtes Toilettenpapier umsteigen.

5.) Tätowierungen

Ein Tattoo ist für das Leben gemacht – vorausgesetzt, es ist von guter Qualität. In einigen Fällen verblasst die Farbe und das Kunstwerk muss noch einmal nachgestochen werden – das ist von Haut zu Haut unterschiedlich. Es gibt aber auch Fälle, in denen Tattoos einfach schlecht und mit minderwertiger Farbe gestochen wurden. Dann kann es neben einem verblassenden Tattoo auch zu (starken) Hautproblemen kommen.

Tipp: Bei der Suche nach einem Tattoo-Studio sollte keinesfalls der Preis der vorrangige Faktor sein. Wichtiger ist es, nach Zertifikaten zu fragen und auch Erfahrungsberichte von anderen Kunden zu lesen, bevor man sich auf einen Tätowierer festlegt. Außerdem solltest du klären, welche Farben verwendet werden. Denn günstige Farben sind minderwertig und verblassen wesentlich schneller als Tinte.

6.) Intimhygieneprodukte

Im Jahr 2018 hat über die Hälfte der deutschen Frauen während ihrer Periode Tampons verwendet. Kein Wunder, schließlich sind sie leicht zu transportieren und ermöglichen es der Frau, ihre täglichen Aktivitäten uneingeschränkt auszuüben. Leider ist jedoch nicht immer ersichtlich, welche Materialien und Inhaltsstoffe für die Herstellung von Tampons verwendet werden. (Da die Inhaltsstoffe nicht deklariert werden müssen, verzichten viele Hersteller auch darauf.) Nicht ohne Grund sollte ein Tampon nach etwa vier Stunden gewechselt werden.

Tipp: Immer mehr Frauen vertrauen als Alternative zu Binden und Tampons auf die sogenannte Menstruationstasse, welche aus Silikon besteht und wiederverwendet werden kann. Mit dieser vermeidet man Müll und führt seinem Körper keine unnötigen Chemikalien zu. Eine solche Tasse ist zwar wesentlich teurer als eine Packung Tampons, durch das Wiederverwenden spart man langfristig dennoch Geld.

Wer nicht auf Tampons verzichten möchte, sollte solche in Bio-Qualität kaufen, um sicherzustellen, dass diese keine gefährlichen Inhaltsstoffe enthalten. Denn Produkte mit Bio-Siegel geben meistens auch die verwendeten Materialien an.

7.) Matratzen

Schlaf ist heute wichtiger als je zuvor. Tagsüber sind wir vielen Reizen ausgesetzt, sodass wir die Nächte dringend benötigen, um das Erlebte zu verarbeiten. Da ist es wichtig, einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu haben. Die Matratze hat einen großen Einfluss auf unsere Schlafqualität und sollte nicht nach dem Preis ausgesucht werden.

Tipp: Ärzte raten, Matratzen etwa alle acht Jahre auszutauschen, da diese sich verformen und die Wirbelsäule nicht mehr optimal unterstützen können. Die meisten Menschen bevorzugen eine mittelharte Matratze. Am besten lässt man sich aber in einem Fachgeschäft beraten und plant auch etwas Zeit zum Probeliegen ein. Die meisten Hersteller bieten zudem eine Rückgabegarantie, wenn man zu Hause nach ein paar Nächten feststellt, dass man doch nicht zufrieden ist.

Es ist natürlich gut, dass es für manche Produkte günstige Alternativen gibt. Jedoch lohnt es sich in einigen Fällen, auch einmal mehr Geld zu investieren, um seine Gesundheit zu unterstützen.

Kurkuma – von der Gelbwurz zum Zahnweiß


Der Traum von weißen Zähnen: Angeblich soll Kurkuma die Zähne weißer machen – schon davon gehört? Seit ein paar Jahren gelten die zahnbleichenden Eigenschaften der Kurkuma als *der* Öko-Geheimtipp für ein strahlendes Lächeln.

In zahlreichen Blogs und YouTube-Videos wird eine selbstgemischte, gelbe Zahnpaste aus Kurkuma & Kokosöl empfohlen, um auf natürliche Weise die Verfärbungen auf den Zähnen loszuwerden. Aber kann man wirklich mit Kurkuma-Zahnpasta seine Zähne bleichen? Was steckt dahinter?

Wahrscheinlich hätte jeder gerne perfekt weiße Zähne. Allerdings bringt jeder durch seine genetische Veranlagung schon eine persönliche Gelb-Nuance im Zahnschmelz mit, die leider gar nicht so schneeweiß ist.

Zahlreiche Lebensmittel wie Kaffee, Tee oder Rotwein führen mit der Zeit zusätzlich zu Verfärbungen. Die dunklen Ablagerungen am Zahn sehen nicht nur unschön aus, sie werden auch vom Zahnarzt kritisch beäugt. Also wie wird man sie los?

Über lange Zeit waren Whitening Zahnpastas im Trend, die quasi beim Zähneputzen die Zähne aufhellen. Das Ganze sollte ohne Bleaching funktionieren. Der Trick funktionierte dank beigemischter Putzpartikel – also schmirgelnden Teilchen. Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass diese Whitening Zahnpastas damit durchaus zu viel Abrieb und somit Schaden anrichten können, wenn man sie jeden Tag benutzt.

Empfohlen wird stattdessen, alle paar Monate zur professionellen Zahnreinigung zu gehen. Leider ist das ein teures Vergnügen, denn die meisten Krankenkassen bezahlen oder bezuschussen das nicht.

Könnte jetzt tatsächlich unser Lieblingsgewürz – die Kurkuma – als Hauptzutat für eine natürlich aufhellende Zahnpasta einspringen? (Kurkuma: Speisewürze mit wundervoller Wirkung für Herz und Kreislauf)

Kurkuma – von der Gelbwurz zum Zahnweiß?

Die Kurkuma ist unsere ayurvedische Superheldin: Als Gewürz verfeinert Kurkuma-Pulver nicht nur alle Curry-Gerichte und bringt kräftig Farbe in die Küche – als Heilpflanze ist die Curcuma longa auch seit hunderten von Jahren wegen ihrer gesundheitlichen Wirkung im Einsatz.

Auf deutsch heißt die Kurkuma übrigens Gelbwurz, denn man verwendet von der Pflanze nur die orangenen Wurzelknollen, die wie schmale Ingwerknollen aussehen. Es erscheint paradox, dass ausgerechnet die gelb-färbende Kurkuma die Zähne aufhellen sollte, aber zumindest der Zahngesundheit könnte die Kurkuma-Zahnpaste guttun.

Heutzutage ist wissenschaftlich belegt, dass der im Curcuma enthaltene Farbstoff Curcumin entzündungshemmend wirken kann. Deshalb wird Kurkuma auch als pflanzliche Ergänzung bei zahlreichen Volkskrankheiten empfohlen, z.B. unterstützend in der Krebstherapie, bei Diabetes oder hohem Cholesterin (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

Zahnpflege – Schutz vor Zahnfleischentzündungen, Parodontose, Mundgeruch

Jeden Tag putzen wir uns völlig routiniert die Zähne, ohne groß über die Hintergründe nachzudenken. Dabei geht es immer wieder um die Entfernung von mikrobiellem Zahnbelag, sogenannten Plaques. Je nach Zusammensetzung der Zahnpasta geschieht das sowohl chemisch durch „Auflösen“ als auch mechanisch durch „Abschrubben“.

Damit versuchen wir, die Besiedelung unseres Mundraums immer wieder in Schach zu halten. Was passiert, wenn man sich die Zähne nicht regelmäßig putzt, geht leider über Mundgeruch (medizinisch: Halitose) hinaus: Erst empfindliches und leicht blutendes Zahnfleisch, das auf eine Zahnfleischentzündung hinweist (medizinisch: Gingivitis).

Später greifen die Bakterien auch auf das Zahnbett über, das sich entzündet und als Parodontose / Parodontitis sehr unangenehme Zahnschmerzen verursachen kann. Die Kieferknochen können Schaden nehmen, bis die Zähne sich lockern und ausfallen  (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Mit Kurkuma gegen Plaque und Zahnfleischentzündung

Man schätzt, dass etwa 80 % der Bevölkerung entzündetes Zahnfleisch haben, was zu den oben beschriebenen Folgen führen würde. Es gilt also, dem mikrobiellen Zahnbelag an den Kragen zu gehen und den Entzündungen entgegenzuwirken.

In der Ayurveda wird dazu traditionell das Gurgeln und Spülen mit pflanzlichen Zubereitungen eingesetzt, u.a. mit Kurkuma. Mit ihrer anti-inflammatorischen, anti-bakteriellen, anti-oxidativen, wundheilenden Wirkweise wäre Kurkuma auch nach heutigem Stand dafür eine geeignete Kandidatin. Aber kann sie auch mit dem Goldstandard der Zahnärzte mithalten, dem Chlorhexidin?

Obwohl Chlorhexidin seit Jahrzehnten als sicheres und hocheffektives Mittel gegen die Entzündung des Zahnfleisches gilt, ist es aus zwei Gründen unbeliebt: Es schmeckt bitter und es hinterlässt teilweise braune Verfärbungen durch Reaktionen mit aufgelösten Bakterienresten.

Curcuma hingegen ist als Curry-Gewürz durchaus schmackhaft, und enthält zudem anti-oxidative Mechanismen, die eine Braunfärbung verhindern könnten. In den letzten Jahren haben deshalb fünf indische Studien mit insgesamt 290 jungen TeilnehmerInnen die Wirkung von Curcuma mit Chlorhexidin gegen Zahnfleischentzündungen verglichen.

Das Fazit ist erstaunlich: Die Kurkuma-Zubereitung wirkte in drei Studien genauso gut, wie die Chemikalie. Die Unterschiede waren so gering, dass sie statistisch gesehen bedeutungslos waren. Die anderen zwei Studien verwendeten zu wenig Kurkuma und erzielten damit nur schwächere Erfolge.

Die Kombination aus Zähne putzen mit zusätzlicher Anwendung von Curcuma oder Chlorhexidin linderte die Zahnfleischentzündungen besser als „nur“ Zähneputzen. Die pflanzliche Zubereitung konnte dem chemischen Mittel absolut das Wasser reichen, denn beide Zahngels bzw. Mundspülungen waren gleich effektiv darin, Plaque zu entfernen und damit Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.

Damit wäre Kurkuma eine super Ergänzung als pflanzlicher Beitrag zur Zahngesundheit. Aber wie sieht es nun mit dem Aufhellen aus? (Geniale Wirkung: 8 Gründe, warum Du morgens Kurkuma-Wasser trinken solltest)

Macht Kurkuma keine gelben Zahnverfärbungen?

Eigentlich verfärbt Kurkuma alles. Es verfärbt nicht nur Kleidung und Handtücher, auch die Zahnbürste wird komplett gelb. Oft wird berichtet, dass man nach dem Zähneputzen mit Kurkuma gelbe Zähne und eine gelbe Zunge hat (vorübergehend). Was sagt die Forschung dazu?

In den oben vorgestellten Vergleichsstudien von Kurkuma vs. Chlorhexidin berichteten einige Teilnehmer von Zahnverfärbungen – allerdings durch das Chlorhexidin! Das ist eine bekannte Nebenwirkung von Chlorhexidin, die Experten darauf zurückführen, dass sich Reste aus den erfolgreich aufgelösten Bakterien mit Bestandteilen des Chlorhexidins verbinden.

Ein Zusatz von antioxidativ wirkenden Stoffen könnte das verhindern. Curcuma enthält allerdings von Natur aus antioxidative Stoffe, sodass diese Braunfärbung wahrscheinlich nicht auftritt. Über die Gelbfärbung wurde nichts berichtet und schien in diesen zahnärztlichen Studien niemanden zu stören (Frau nutzt hoch dosiertes Kurkuma – gegen ihre chronischen Muskelschmerzen – mit Erfolg).

Kann man Kurkuma trotz Zahnspange/Zahnersatz benutzen?

Ist man in kieferorthopädischer Behandlung, um eines Tages ein schöneres Lächeln präsentieren zu können? Gerade die klassische Zahnspange mit „Brackets“ auf den Zähnen macht es einem schwer, dabei perfekt saubere Zähne zu haben. Eine zusätzliche Reinigung mit Zwischenraumbürsten und Mundspülung wird meistens empfohlen.

Falls du dabei auf Kurkuma-Mischung umsteigen möchtest, scheint das zumindest der teuren Zahnspange nicht zu schaden: In einer experimentellen Studie zur Auswirkung von Salz und verschiedenen Gewürzen auf die Zahnspangen-Brackets stellte sich Kurkuma als unschädlich für die Zahnspange heraus. Im Gegenteil, Kurkuma im Speichel wirkte sogar als Korrosions-Schutz für das Metall.

Bei Zahnersatz ist ebenfalls Vorsicht geboten. Je nach verarbeitetem Material kann es z.B. bei Kunststoffen zu starken Verfärbungen durch das Kurkuma kommen. Manche Materialien für Zahnprothesen wie z.B. Acrylharz scheinen anfällig für Verfärbung durch Tee oder Gewürze zu sein.

Man sollte also vorsichtig austesten, ob eine Mundspülung mit Kurkuma für einen in Frage kommt, bevor man sich entschließt, ganz umzusteigen. Die gängigen Reinigungsmethoden für Zahnersatz helfen aber auch gegen Kurkuma-Verfärbung, so dass bei gründlicher Zahnhygiene zumindest gelegentlichen Curry-Gerichten nichts im Wege steht.

Übrigens: Schwarzer Pfeffer gehört zu den schädlichsten Gewürzen für eine Zahnspange. Viele Kurkuma-Rezepte enthalten Pfeffer oder Piperin zur Verstärkung der Curcumin-Wirkung – also aufpassen! (Kurkuma-Limonade kann Depressionen natürlich und besser behandeln als Prozac)

Wie macht Kurkuma die Zähne weißer?

Über die von vielen berichtete aufhellende Wirkung von Kurkuma lassen sich nur Vermutungen anstellen. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für eine solche Wirkung – nur zahlreiche Erfahrungsberichte.

Eine Mundspülung mit Kurkuma unterstützt die Entfernung von Zahnbelag und kann so dazu beitragen, saubere Zähne mit dem bestmöglichen, persönlichen Weißton zu erzielen. Zusammen mit dem mechanischen Effekt des Putzens werden einfach störende Zahnbeläge abgetragen.

Vielleicht ist der Reinigungseffekt größer, wenn man erstmals die Zahnbürsten-Routine um eine Mundspülung ergänzt – klar wird man mit zwei Schritten mehr Beläge entfernen als mit einem. Vielleicht putzt man seine Zähne auch gründlicher mit Kurkuma-Paste, weil man farblich sehr deutlich sieht, wo man noch putzen muss.

Aber: Vielleicht schädigt man mit aufhellenden Kurkuma-Mischungen seinen Zahnschmelz – genau wie bei zu starken chemischen Whitening-Zahnpastas. Denn manche „Rezepte“ für selbst angerührte Mischungen enthalten stark abreibenden Partikel wie z.B. Meersalz, oder gar Backpulver, was absolut schädlich sein kann. Hier sollte man immer hinterfragen, ob man mit seiner „natürlich aufhellenden“ Zahnpasta-Mischung sich mehr schadet als nutzt (Multi-Aktionspotenzial: 100 gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kurkuma).

Die perfekte Mischung für gesunde und strahlend weiße Zähne:

1 Teelöffel Kurkuma
½ Teelöffel fein gemahlenes Stein- oder Himalayasalz
1 Prise gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

Die genannten Zutaten einfach gründlich miteinander verrühren. Soll das Ergebnis eher eine Paste sein, fügt man noch etwas Wasser hinzu. Die befeuchtete Zahnbürste wird dann in diese Mischung eingetaucht und man putzt sich damit einfach gründlich die Zähne. Die ersten Erfolge sollten sich bereits nach wenigen Anwendungen zeigen (Diese Frau kämpft jahrelang gegen Blutkrebs – bis sie Kurkuma nimmt).

Fazit: Kurkuma-Mundspülung gute Ergänzung, aber mit „Kurkuma-Paste“ aufpassen

Die positiven Wirkungen der ayurvedischen Heilpflanze können einen wertvollen Beitrag zum Schutz vor Zahnfleischentzündungen leisten. Durch die zusätzliche Entfernung von Plaque ist Kurkuma ein praktischer Helfer z.B. als Mundspülung nach dem Zähneputzen.

Wer keinen künstlichen Zahnersatz hat, für den ist das Kauen von frischer Kurkuma-Wurzel oder Gurgeln mit Goldener Milch unbedenklich. Bei der Zubereitung einer Kurkuma-Zahnpasta ist Vorsicht geboten mit abreibenden Inhalten, wie z.B. Meersalz oder Backpulver. Fragt unbedingt euren Zahnarzt, bevor ihr eure Zahnreinigung komplett umstellt.

Wer auch von der ganzheitlichen Wirkung der Kurkuma für das eigene Wohlempfinden profitieren will, sollte Kurkuma am besten in Kapsel-Form ausprobieren. Statt seine Wirkkraft auf dem Weg zu verflüchtigen, kann eine Kapsel das Pflanzenextrakt direkt in den Verdauungstrakt befördern. So entfaltet die Heilpflanze der Ayurveda ihre ganze Power, von Kopf bis Fuß. Denn in einem gesunden Körper kommt das größte Lächeln von innen heraus.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Russische Heilgeheimnisse: Schockieren Sie Ihren Arzt! Werden Sie gesund!


Die Interessen der Kranken decken sich nicht immer mit den Wirtschaftsinteressen. Krankheit ist daher besser als Gesundheit. Ein Wunder, nur eins!

Manchmal, wenn alles hoffnungslos, unumkehrbar und ausweglos erscheint, dann wünschen wir uns nichts sehnlicher als ein Wunder. Wunder geschehen. Immer wieder. Doch meistens nur bei den Anderen. So denken die Meisten. Gerade dann, wenn es um unsere Gesundheit geht, so wünschen wir uns nichts sehnlicher als einen gesunden Körper.

Wir alle haben den Eindruck, dass wir im Gesundheitssystem schon lange nicht mehr als Menschen gesehen werden, die ihre Gesundheit wieder erlangen wollen und sollen. Zu unersetzbaren und somit kostbaren Rädchen im Krankheitsgetriebe sind wir geworden. Wenn ein Rädchen ausfällt, dann steht das ganze Getriebe still. So ist es kein Wunder, dass die Kranken krank bleiben und die Gesunden krank werden sollen.

Und das, obwohl unsere Krankenkassen selbst schon Pflegefälle auf der Intensivstation sind und eigentlich keine finanziellen Mittel mehr für die Betreuung und Versorgung der Kranken zur Verfügung stehen. Und wir haben das ohne zu Hinterfragen so hingenommen.

Hand aufs Herz: Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass es heutzutage erst ein Medikament gibt und dann eine neue, passende Krankheit dazu gefunden oder besser erfunden wird? Sicher haben Sie noch die Bilder der Vogelgrippe und Schweinegrippe im Kopf.

An diese Stelle passt, so glaube ich, ein vortreffliches Zitat von Voltaire:

„Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von denen sie überhaupt nichts wissen.“

Heute ist auch Ihnen ein Wunder widerfahren: Machen Sie sich unabhängig, wenn es darum geht, gesund zu werden. Denn um Gesundheit wieder zu erlangen, bedarf es meist keiner Medikamente, Tropfen oder Pülverchen.

Und die stetig steigenden Praxisgebühren können Sie sich erst recht schenken. Denn mit Hilfe der Russischen Heilgeheimnisse können Sie sich jetzt selbst heilen, wenn Sie das wirklich und aus Ihrem tiefsten Innersten wollen. Zuerst nur in Russland angewandt, beginnt jetzt der Siegeszug dieser einzigartigen, effektiven und vor allem von Ihnen selbst durchführbaren Methoden auch in unseren westlichen Ländern (Russische Chemikerin im Kampf gegen Krebs: „Glaubt mir, Krebs ist ein Parasit!“).

Diese Geheimnisse sind so effektiv und machtvoll, dass sie bei uns Menschen längst verlorene Fähigkeiten wieder erwecken können. Einer der ersten Entdecker, Erforscher und Lehrer dieser hoch interessanten Techniken ist Grigori Grabovoij. Er entwickelte unter anderem Techniken zur Regeneration von Organen.

Ein ebenso bekannter Forscher auf dem Gebiet der Russischen Heilgeheimnisse ist Arkadij Petrov. Er hat, so wie Grabovoij, verschiedene Methoden zur Organregeneration, Gesundwerdung und Gesunderhaltung entwickelt. Er lehrt und forscht in seinem Institut in Russland. Neben diesen beiden Pionieren auf dem Gebiet der neuen Heilmethoden darf meiner Meinung nach auch Svetlana Hodtschenko nicht fehlen.

Sie lernte bei Arkadij Petrov und wurde, ihrem außerordentlichen Talent sei Dank, die stellvertretende Leiterin seines Institutes. Während dieser Zeit entwickelte Sie selbst einige neue Technologien zur Wiederherstellung der Gesundheit, bevor Sie dann später zusammen mit Alexander Doroshkevich ihr eigenes Institut gründete.

Wir dürfen gespannt sein, wie schnell sich die Russischen Methoden in unseren westlichen Ländern durchsetzen werden. Dass sie es tun, daran besteht kein Zweifel. Vielleicht wird es dann nicht mehr lange dauern, bis versucht wird, hierzulande diese und ähnliche Heilmethoden zu verbieten.

So wie es schon seit Jahren mit Nahrungsergänzungsmitteln und Naturheilpflanzen versucht und getan wird. 2011 soll eine „EU-Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte” (THMPD-Richtlinie 2004/24/EG) in Kraft treten. Hunderte pflanzliche und naturheilkundliche medizinische Produkte werden mit großer Sicherheit in der gesamten EU verboten. Natürlich nur zum Schutz der Bevölkerung….

Doch wenn diese Maßnahmen nur zu unser aller Schutz dienen, warum wird darüber nicht in den Medien berichtet, was unsere heldenhaften Politiker alles machen, um uns unwissende Bevölkerung vor der Gefährlichkeit von Pfefferminze und Co. zu beschützen? (Heilgeheimnisse aus Europa, China und Russland wiederentdecken)

Körper und Ätherkörper wieder vereinen

Krankheit durch Trennung von physischem und energetischem Körper. Schnelle Wiederherstellung der Verbindung von energetischem und physischem Körper. Warum ist das so wichtig bei Tumorerkrankungen?

Bevor Sie an einem gesundheitlichen Problem arbeiten wollen, ist es wichtig, Ihren Körper auf allen Ebenen so zu informieren und vorzubereiten, dass es tatsächlich auch zur Heilung kommen kann. Hierbei spielt die Beseitigung einer räumlichen Trennung eine wichtige Rolle. So berichten S. Hodtschenko und A. Doroshkevich, dass an jeder Erkrankung auch eine Ablösung des Ätherkörpers vom physischen Körper beteiligt ist.

Das heißt: Unser menschlicher, sichtbarer Körper ist noch von mehreren unsichtbaren Energiekörpern umgeben. Einer dieser Energiekörper ist unser Ätherkörper. Eine kurzzeitige Ablösung und Wiedervereinigung kennen wir alle in Form eines komischen Gefühls im Bauch, wenn wir Achterbahn fahren, schaukeln oder im Flugzeug in ein Luftloch geraten.

Diese Trennung und Wiedervereinigung geschieht binnen weniger Sekunden und führt zu keinerlei gesundheitlichen Schäden. Verbindet sich der physische Körper nicht mehr mit dem Ätherkörper, so führt dies zu mehr oder minder schweren Krankheiten. Ursachen, die zur Ablösung des Ätherkörpers führen, gibt es viele: Unfälle, seelische Traumata, großer körperlicher oder seelischer Stress.

Verbindet man den physischen Körper nun nicht wieder mit dem Ätherkörper, dauert die Wiederherstellung der Gesundheit einfach länger und gestaltet sich schwieriger. Deshalb denken Sie daran, egal wo Ihr gesundheitliches Problem liegt, vergessen Sie nicht, die räumliche Trennung vom Ätherkörper und physischem Körper zu beseitigen. Dies geht ganz einfach, in dem Sie folgenden Text vor jeder Behandlung leise aufsagen. Lassen Sie sich nicht allzu viel Zeit mit diesem Text. Länger als 53 Sekunden sollten es nicht sein. In dieser Zeit müssen Sie mit dem Textaufsagen fertig sein.

Text zur Aufhebung der räumlichen Trennung / Regeneration:

Ich schaffe ein Programm, das nur mit mir arbeitet, nach dem Prinzip: Schade nicht. Weder mir, noch meiner lebendigen Umgebung. Dies ist ein Programm, dass das Phantom der Erkrankung auf der energetischen Ebene liquidiert, sowie Dysbalancen der Steuerungsprozesse von Organen, Knochen, Nerven und Geweben auf allen Körperebenen (vom physischen Körper bis zum ultravioletten Körper), auf allen Ebenen (Zellkernebene, intrazelluläre Ebene, Gewebsebene, Organebene, Ebene des physischen Körpers, auf feinstofflicher Ebene und dem Organismus im Ganzen) neutralisiert. Ebenfalls auf allen Steuerungsebenen, Strukturen und Kanälen, Kanälen des höheren Ich, auf allen Frequenzen, Harmoniken und Subharmoniken, Amplituden sowie räumlichen Liquidationsstrukturen, die nach der Pathologie geblieben sind.

Ganz besonders wichtig ist dieser Text bei Personen, die sich einer Operation zur Entfernung von Tumoren unterzogen haben. Auch nachdem der Tumor entfernt wurde, ist die Information des Tumors und seiner Größe noch vorhanden. Unser Körper ist immer bestrebt, dieses Informationsfeld wieder aufzufüllen. So ist es nicht verwunderlich, dass Tumore, auch die, die restlos entfernt werden konnten, wieder nachwachsen. Das muss nicht gleich innerhalb der nächsten Wochen oder Monate geschehen. Manchmal braucht der Körper Jahre, um dieses Informationsfeld auch physisch wieder zu regenerieren.

Einige hilfreiche Übungen

Sinnvolle, ergänzende Übungen zu den Russischen Heilgeheimnissen: Ein enormes Potenzial, um Ihr körperliches Wohlbefinden zu steigern. Die Russischen Heilgeheimnisse bieten eine Fülle an einfachen Übungen, mit deren Hilfe wir unser Wohlbefinden steigern und den Heilungsprozess noch effektiver gestalten können.

Diese Übungen und Techniken, die ich Ihnen im Folgenden verrate, sind kein unbedingtes „Muss“, wenn Sie an Ihrer Gesundheit arbeiten wollen. Sie sind aber sinnvolle Ergänzungen und für sich allein genommen, bergen sie schon ein enormes Potenzial, um Ihr körperliches Wohlbefinden enorm zu steigern.

Wenn Sie jetzt vielleicht dazu tendieren, diese Übungen einfach weg zulassen, weil sie kein absolutes Muss darstellen, unter dem Vorwand: „Dazu habe ich ja auch keine Zeit“, überlegen Sie kurz und seien Sie ganz ehrlich: Um die meisten Krankheiten im menschlichen Körper zu erschaffen, braucht man eine Menge Zeit. Oft vergehen Jahre, ja Jahrzehnte, in denen wir mit unerschöpflicher Beharrlichkeit an unserer Trägheit, dem Stress und unseren überaus üppigen Mahlzeiten gearbeitet haben.

Ja, richtig. Übergewicht, Krebs, Herzinfarkt, Nierenversagen, Diabetes und diverse andere Krankheiten kommen nicht über Nacht und schon gar nicht aus heiterem Himmel. Krankheit erarbeitet man sich in den meisten Fällen. Nehmen Sie sich doch ab jetzt einfach mal etwas Zeit, um Ihr Leben zu verlängern, nicht, um es zu verkürzen! Alle Übungen stammen aus dem Zentrum Drevo Roda Moskau (Russische Volksmedizin: Alltagsbeschwerden von A-Z natürlich und sanft heilen).

Aktivierung unseres Willens

Ein einfaches Russisches Heilgeheimnis ist die Aktivierung der Hypophyse. Die Hypophyse (H) ist eine kleine Hormondrüse in unserem Gehirn und Zentrum unseres Willens. Da viele Menschen heute nur noch als willenlose Marionetten durch den Alltag wandeln, anstatt bewusst und mit freiem Willen zu handeln, wäre es sinnvoll, dass jeder diese einfache Übung durchführt, nicht nur diejenigen, die gesundheitliche Probleme haben:

Die Hypophyse schalten Sie an, in dem Sie tief summen, am besten durch die Nase. Wenn Sie eine Vibration im Kopf spüren, haben Sie es richtig gemacht. Falls die Vibration noch auf sich warten lässt, versuchen Sie es einen Ton höher oder tiefer. Summen Sie mehrmals täglich für ein paar Minuten und spüren Sie die Veränderung. Sie müssen sie nur zulassen!

Atmen durch das Dritte Auge

Eine weitere, äußerst effektive Hilfe bei der Gesundung, ist unsere Zirbeldrüse. Sie ist das Zentrum unserer Vorstellungskraft. Die Zirbeldrüse (Epiphyse E) ist, genau wie die Hypophyse, eine wichtige Hormondrüse und befindet sich ebenfalls in unserem Gehirn. Um die Zirbeldrüse mit Energie zu versorgen, atmen wir durch die Nase ein und schließen dabei unsere Augen. Während des Einatmens erspüren Sie, wie nicht nur die Luft durch Ihre Nase in Ihren Körper strömt, sondern auch durch Ihre Stirn (durch das 3. Auge). So gelangt die Energie zur Zirbeldrüse.

Durch den Mund atmen wir wieder normal aus. Wiederholen Sie das mehrmals hintereinander. Stellen Sie sich dabei so realistisch wie möglich vor, wie die Energie durch das 3. Auge eintritt und durch Ihren Mund wieder herauskommt.

So stärken Sie Ihre Zirbeldrüse und Ihre Vorstellungskraft. Und wenn Sie sich dann öfters am Tag wirklich realistisch vorstellen, dass Sie gesund sind, dann haben Sie sozusagen den Turboknopf gedrückt. Dieser Turboknopf befördert Sie dann sprichwörtlich auf die Überholspur in Richtung Gesundheit.

Die geistige Organmassage

Wenn Sie schon einmal eine Massage bekommen haben, wissen Sie, wie wohltuend und gut sich das anfühlt. Ihre Haut und Ihre Muskulatur werden wieder gut durchblutet, und Sie fühlen sich einfach nur erfrischt, energiegeladen und doch entspannt. Doch nicht nur Ihre Muskulatur ist für eine regelmäßige Massage dankbar.

Auch unsere zahlreichen inneren Organe, die uns tagtäglich durch unser Leben begleiten, ohne sich zu beklagen, selbst dann nicht, wenn Sie schon überfordert oder gar erkrankt sind, sind einer wohltuenden Massage keinesfalls abgeneigt. Für so eine Organmassage benötigen Sie keinen speziell ausgebildeten Physiotherapeuten, das können Sie auch allein! Hierzu brauchen Sie nur ein bisschen Vorstellungskraft. Diejenigen, die mit Yoga vertraut sind, werden diese Übung wahrscheinlich schon kennen.

Um diese energetische, sehr wohltuende Organmassage durchzuführen, nehmen Sie bitte die Position, wie hier abgebildet, ein. Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie haben in Ihrer rechten Hand eine goldene Kugel. Spüren Sie nun, wie diese goldene Kugel in Ihre Hand eintaucht und beginnt, durch Ihren rechten Arm zu wandern.

Sie geht weiter zur rechten Schulter, zur linken Schulter, und dann gleitet sie hinab durch Ihre linke Körperhälfte. Spüren Sie und sehen Sie diese goldene Kugel, wie Sie durch Ihre linke Lunge, das Herz und die Niere gleitet, sich spielend leicht zur Milz bewegt, dann weiter durch Ihr linkes Bein und durch Ihren Fuß.

Am Fuß tritt die Kugel wieder aus und taucht sanft in Ihren rechten Fuß wieder in Ihren Körper ein. Sie gleitet durch Ihren Fuß, Ihr rechtes Bein hinauf, durch Ihre Niere, Leber und durch die rechte Lunge in Ihre Schulter. Von Ihrer rechten Schulter gleitet die Kugel dann wieder in Ihre linke Schulter, um noch einige Male so durch Ihren Körper zu wandern.

Beenden Sie die Übung, indem die Kugel an Ihrem linken Fuß austritt. Diese Massage bietet Ihnen eine wunderbare Gelegenheit, die biochemischen und energetischen Prozesse Ihres Körpers zu aktivieren.

Eine Unterhaltung in Ehren

Haben Sie schon mal mit Ihren Organen gesprochen? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Die russischen Heiler und Forscher haben herausgefunden, dass es von allergrößter Bedeutung ist, sich liebevoll seinen Organen zu zuwenden. Ihre Organe arbeiten unermüdlich. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

So lange, bis Ihre Seele Ihren Körper verlässt und in das Reich Gottes heimkehrt. Für diese beachtliche Meisterleistung haben sich Ihre Organe eine Belohnung verdient. Stille Hinwendung, liebe Worte des Dankes, mehr ist es kaum, was sie verlangen. So können Sie Ihre Organe unterstützen und sie bei ihrer Arbeit motivieren. Unter unseren Organen spielt die Milz eine besondere Rolle.

Von der Schulmedizin recht stiefmütterlich behandelt und als leicht verzichtbar eingestuft, ist es ein sehr unterschätztes Organ. Denn die Milz produziert für alle anderen Organe Energie und versorgt sie damit. Außerdem fungiert sie als Energiereserve. Schmerzt die Milzgegend, hat sie selbst keine Energie mehr zur Verfügung. Dies kann dann fatale Auswirkungen auf unser Wohlbefinden (z.B. schnelle Ermüdbarkeit, niedrige Belastungsgrenze etc.) haben und sich sogar negativ auf andere Organe auswirken.

Sprechen Sie alle sechs Sekunden für drei Minuten abwechselnd „Liebe“ und „Dankbarkeit“ zu Ihrer Milz. Hüllen Sie dabei die Milz beim Wort Liebe in eine rosa Wolke und bei Dankbarkeit in eine weiße Wolke ein. Wechseln Sie alle sechs Sekunden ab: Liebe (rosa Wolke), Dankbarkeit (weiße Wolke), Liebe, Dankbarkeit… Dadurch wird die Milz bei Ihrer Arbeit unterstützt und das Blut gereinigt.

Das gereinigte Blut fließt dann durch alle Organe. Sollten Sie nach ein paar Minuten irgendwo ein komisches Gefühl oder sogar Schmerzen haben, wissen Sie, das dieses Organ besondere Zuwendung braucht, weil es entweder schon erkrankt ist oder ein energetischer Mangel vorliegt.

Gesund – und was kommt dann?

Wissen Sie überhaupt, was Sie tun, wenn Sie gesund sind? Nein, wozu brauchen Sie dann überhaupt Gesundheit? Setzen Sie sich Ziele! In meiner Praxis habe ich oft erlebt, dass Patienten schon jahrelang krank sind, bevor sie zu mir kamen. Niemand konnte ihnen helfen. Irgendwann, nach einigen Behandlungen oder auch gleich beim ersten Besuch in meiner Praxis (es kommt immer auf den Patienten selbst und auf die jeweilige Situation an), frage ich:

„Was würden Sie eigentlich tun, wenn Sie diese Krankheit, oder diese körperliche Einschränkung etc. nicht mehr hätten? Was würden Sie tun, wie sähe Ihr Leben dann aus ?“ Viele sehen mich dann ganz erstaunt an und wissen gar nicht, was sie mir antworten sollen, außer: „Dann kann ich endlich ein gesundes Leben führen.“ Oder: „Dann bin ich endlich schmerzfrei.“

Und auch: „Dann bin ich nicht mehr so eingeschränkt.“ Aber wie sie dann tatsächlich ihr Leben gestalten werden, welche Richtung es dann einschlägt, darüber haben die Meisten noch nicht nachgedacht. Wissen Sie denn, welche Richtung Ihr neues, gesundes Leben einschlägt, wo es Sie hinführen soll und wird? Denken Sie darüber nach. Denn es ist von ganz enormer Wichtigkeit, dass Sie wissen, was Sie tun werden, wie sich Ihr Leben gestaltet, wenn Sie gesund sind, wenn Sie sich gut fühlen. Sie brauchen ein Ziel. Sozusagen einen neuen Lebensplan.

Denn wer chronisch krank ist, ist oft den halben (oder gar den ganzen) Tag lang mehr oder minder mit seiner Krankheit beschäftigt. Da bleibt nicht viel Platz für andere Dinge: Für die Vorstellung, wie es ist, gesund zu sein. Was Sie alles tun werden, wenn Sie gesund sind. Doch wer keinen Plan hat für sein zukünftiges, gesundes Leben, der lebt weiterhin sein krankes. Der weiß dann nicht einmal, warum er / sie überhaupt wieder gesund werden soll.

Einfach nur zu sagen: „Dann bin ich nicht mehr so eingeschränkt“, reicht da bei weitem nicht aus. Malen Sie sich Ihr neues und gesundes Leben in den schönsten Farben aus. Wie Sie verreisen oder sogar einen Berg bezwingen, einen wunderbaren Urlaub auf einer traumhaften Insel verbringen, wieder in Ihren alten Beruf einsteigen oder sogar eine eigene, erfolgreiche Firma gründen. Ihr Geist muss wissen, warum er die Kraft und die Energie im Körper aufbringen soll, um wieder gesund und unabhängig zu werden.

Und hier kommt noch ein Punkt, den ich unbedingt ansprechen muss: Die Jahre der Umsorgtheit von Familienangehörigen, Freunden oder lieben Nachbarn können unseren Körper, Geist und Seele ganz schön bequem machen. Auch wenn dies jetzt vielleicht etwas unbequem für den einen oder anderen ist. Denn Gesundheit bedeutet auch, dass man wieder selber Verantwortung für sich übernimmt. Viele Bequemlichkeiten fallen dann weg. Kochen, Putzen, Einkaufen, zur Arbeit gehen, waren für den ein oder anderen mitunter jahrelang Fremdwörter, weil es der schlechte Gesundheitszustand einfach nicht zuließ.

Auch eine Krankheit hat manchmal ihre guten Seiten. Kommt die Gesundheit zurück, verschwinden viele lieb gewonnene Annehmlichkeiten. Werden Sie sich also klar darüber, was Sie wollen. Und wenn es Gesundheit ist, dann entscheiden Sie sich mit ganzer Seele und aus vollem Herzen dafür. Mit Ihrem Geist, Ihrer vielleicht neuen, zukünftigen Lebensführung und mit der Einhaltung der täglich durchzuführenden Techniken der Russischen Heilgeheimnisse können Sie es schaffen.

Ihr Körper ist ein Tempel

Eine gesunde Lebensführung: Auf seine Gedanken achten. Man muss nicht immer das letzte Wort haben. Ich habe einmal einen wunderschönen und zugleich wirklich weisen Spruch gelesen. „Tue Gutes für Deinen Körper, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

Schon Teresa von Avila, von der dieser Rat stammt, wusste bereits im 16. Jahrhundert, wie wichtig es ist, sorgsam mit seinem Körper umzugehen. Doch nur die Wenigsten beherzigen diesen klugen Rat. Und wenn, dann ist es meistens schon zu spät. Der körperliche Verfall ist schon weit fortgeschritten und die Ärzte können nicht helfen.

Und mit „Gutes“ ist ja eigentlich auch nicht der Gang zum Arzt gemeint. Nein, unser Körper braucht mehr als nur eine Packung Pillen. Er braucht Achtung, Zuwendung und verdient Respekt. Respektieren Sie Ihren Körper? Respektieren hat nichts mit Akzeptieren zu tun. Und überhaupt nichts mit Abfinden.

Haben Sie sich mit Ihrem Körper abgefunden? Ja? Dann können und werden Ihnen die Ratschläge und Denkanstöße in diesem Buch nicht wirklich helfen. Denn wer sich mit etwas abgefunden hat, ändert nichts mehr an seiner Situation. Und den Spruch: „Du musst Dich so akzeptieren, wie Du bist“ können Sie gleich vergessen. Das kann wirklich nur von Pseudopsychologen im Freundes- und Familienkreis kommen. Die wenigsten finden sich wirklich toll, fühlen sich super und können oder wollen sich so akzeptieren, geschweige denn respektieren, wie sie sind.

Das liegt nun mal in der Natur des Menschen. Es geht hier nicht um schöner, schlanker, höher, besser oder schneller und so weiter. Ich meine Selbstsicherheit, In – sich – ruhen und eine wirkliche und ehrliche Zufriedenheit mit sich und seinem Körper. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie Ihrem Körper den Respekt, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schenken, die er verdient. Autos werden weit besser behandelt als unsere Körper.

Doch Autos begleiten Sie nur ein paar Jahre. Ihr Körper hingegen ein Leben lang. Stellen Sie sich gut mit ihm. Er wird es Ihnen mit Gesundheit danken. Respekt Ihrem Körper gegenüber bedeutet weder den Gang zum Arzt, wenn Sie krank sind, noch die regelmäßige Einnahme der Ihnen verordneten Medikamente. Nein, eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, regelmäßige Organreinigungen und Gedankenhygiene sind der Schlüssel zur Gesundheit. Die Russischen Heilgeheimnisse können ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn Sie bereit sind, Ihren Körper zu reinigen und gut zu behandeln.

Was spricht gegen eine Leber- Nieren- und Darmreinigung im Jahr zur Erhaltung Ihrer Gesundheit? Ihr Auto wird sicher öfters gewaschen. Selbst wenn Ihr Auto 80.000 € gekostet hat, Ihre Gesundheit ist mehr wert als alles Geld der Welt.

Wie genau Sie Ihrem Körper unter die Arme greifen können, indem Sie Ihre Organe regelmäßig reinigen und pflegen, erfahren Sie im Internet. Googeln Sie Organreinigungen nach Hulda Clark. Dort finden Sie zahlreiche Informationen und Internetshops. Jetzt werden Sie sich vielleicht denken: “Na ja, dann mache ich mal Hausputz. Was muss, das muss.“

Doch für viele ist die Ernährung ein wirklich heikles Thema. Die meisten Krankheiten entstehen durch eine falsche Ernährung. Dadurch überfordern und stressen Sie Ihren Körper. Sie können noch so willig und entschlossen sein, Ihre Gesundheit wieder herzustellen, aber sich in den Futtertrog greifen lassen, nein danke! Doch betrachten Sie sich einmal genau im Spiegel. Aus dem wundervollen Tempel von einst ist ein unansehnlicher Schuppen geworden. Der falschen Ernährung sei Dank. Sie müssen sich ja nicht kasteien und von 3 Salatblättern am Tag leben.

Nein. Reduzieren Sie einfach Ihren Fleisch- und Wurstkonsum. Früher gab es den Sonntagsbraten und Montags die Reste. Die übrige Woche wurde vegetarisch gelebt. Was spricht dagegen, das wieder aufleben zu lassen?

Machen Sie Ihr Lebensglück nicht am Essen fest. Genießen Sie das Zusammensein mit der Familie, den Spaziergang mit Ihrem Hund und den Sonnenuntergang mit Ihrem Partner. Das sind die wirklich wichtigen Momente im Leben, die einem im Gedächtnis bleiben. Das Wurstbrot von gestern oder der Braten von voriger Woche versinken schneller im Abgrund des Vergessens als ein Stein im Ozean.

Es gibt noch einen weiteren Punkt, den ich hier noch unbedingt ansprechen muss. Die bereits erwähnte Gedankenhygiene. Komisches Wort, ich weiß. Trotzdem kommen wir nicht um dieses Thema herum. Ärgern Sie sich über Ihre Familie? Der idiotische Kollege ist ein wahrer Angeber, oder Ihre Freunde verdienen es gerade nicht, so genannt zu werden?

Was kreist da so alles in Ihrem Kopf herum, wenn Sie an jemanden denken, den Sie vielleicht sogar am liebsten auf den Mond schießen würden? Blödmann, doofe Nuss und was es da nicht sonst noch alles gibt, kommen bestimmt öfters in Ihren Gedanken vor. Manchmal ärgert man sich tagelang über unangenehme Vorkommnisse. Kürzen Sie doch einfach den Prozess des Ärgerns ab.

Natürlich können und müssen Sie nicht alles hinnehmen, was Hinz und Kunz so tun oder nicht tun. Sie sollen nur nicht mehr all zu viel Zeit damit verschwenden. Zeit ist kostbar. Genau wie Ihre Gesundheit. Wenn Sie das nächste Mal jemand nervt, sagen Sie sich doch einfach in Gedanken: „Friede sei mit dir. Du kannst nichts dafür, dass du so bist, wie du bist. Friede sei mit dir.“

Sprechen Sie einfach diese beiden Sätze mehrmals hintereinander und spüren Sie, wie der Ärger weniger wird. Lassen Sie ihn einfach los. Versuchen Sie diese einfache Technik, um den Prozess des Ärgerns immens abzukürzen. Wenn Sie immer wieder vor sich hinmurmeln: „So ein Idiot. Wie kann man nur so unfair sein!“, dauert es manchmal tagelang, bis Sie sich beruhigen. Und der als Idiot betitelte wird sich wahrscheinlich auch weiterhin so verhalten. Sind Sie entspannt, bieten Sie weniger Angriffsfläche. Der Idiot bleibt wahrscheinlich einer, aber erst mal nicht wieder Ihnen gegenüber. Und seien wir doch mal ehrlich: Wer sich ärgert, hat weniger Zeit zum Glücklichsein. Also noch einmal: „Friede sei mit dir. Du kannst nichts dafür, dass du so bist, wie du bist. Friede sei mit dir.“ (Krebs, Herzinfarkt und Reinigung: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin!)

Ganz wichtig

Keiner ist besser als der Andere. Wir sind alle gleich. Zum Schluss: Nehmen Sie nicht alles hin, was Leute, von denen Sie glauben, sie wären klüger oder besser gestellt als Sie, sagen. Ärzte, Politiker, Chefs, Führungseliten. Wir alle haben sie zu Ikonen gemacht und auf ein Podest gestellt.

Wir haben Sie zu dem gemacht, was sie eigentlich nicht sind: „Götter!“ Jeder kennt doch den Spruch: „Der Halbgott in Weiß“.

Und in unserer heutigen Zeit ist ja fast schon jeder verehrungswürdig, der einen Anzug trägt. Vergessen Sie das nicht: Wir, das Volk, haben Politiker, Ärzte, Banker und auch Stars und Sternchen empor gehoben und zu Gott gleichen Wesen gemacht. Nicht Sie selbst. Und was haben wir noch getan? Wir haben unseren Verstand und unseren Willen ausgeschaltet.

Deshalb sind wir heute da, wo wir sind. Am Abgrund. Das klingt zwar merkwürdig und dumm. Es ist aber so. Wir lassen uns tagtäglich für dumm verkaufen. Weil wir bequem geworden sind. Und weil wir es nun schon bald gar nicht mehr besser wissen können (und wollen), weil wir unseren Verstand und unseren freien Willen ausgeschaltet haben. Schalten Sie Ihre Hypophyse an. Entwickeln Sie wieder einen Willen.

Denken Sie für sich selber. Vertrauen Sie auf sich und vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten, sich selbst zu heilen mit Hilfe der Russischen Heilgeheimnisse. So können Sie ein selbstbestimmtes Leben führen. Ohne Gängelband von oben. Denn es gibt nur einen, wahrhaftigen Gott. Machen wir uns auf die Suche nach ihm.

Doch Gott ist nicht in materiellen Dingen zu finden. Und auch nicht in Dogmen der großen Kirchen. Gott ist überall. In blühenden Blumen, im Wind, wenn er über die Felder weht, in jedem noch so kleinen Kieselstein und in uns. Hat nicht Jesus gesagt: „Wisst Ihr nicht, dass Ihr (potentielle) Götter seid“?

Quelle

Gruß an die, die erahnen WAS alles möglich ist

TA KI

Vitamin D senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken und erhöht die Überlebensrate


Neue Studien legen nahe, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei Krebserkrankungen spielt und zwar in gleich mehrfacher Hinsicht.

Vorbeugung
Mit steigenden Vitamin-D-Spiegeln sinkt das Risiko diverser Krebserkrankungen

Behandlung
Gute Vitamin-D-Spiegel während der Behandlung gehen mit erhöhten Überlebenschancen und einem besseren Krankheitsverlauf einher.

Vitamin D ist darum eines der großen Themen der aktuellen Krebs-Forschung. Die Anzahl der Studien zum Thema hat in den letzten Jahren fast exponentiell zugenommen und dazu geführt, dass die Mechanismen und Zusammenhänge immer besser verstanden werden.

Dieser Artikel fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen und gibt Empfehlungen zur Krebs-Prävention mit Vitamin D.

Die Forschung zu Vitamin D und Krebs

Begonnen hat die Erforschung des Zusammenhanges von Vitamin D und Krebs mit der Entdeckung, dass Krebserkrankungen in sonnenarmen Regionen sehr viel häufiger auftreten und um so seltener werden, je näher man dem Äquator kommt. Dieser Zusammenhang zeigt sich in über 100 Ländern und bei über 15 verschiedenen Formen von Krebs.

Ausgehend von dieser Beobachtung lag der Verdacht nahe, dass sich dieser Zusammenhang durch die erhöhte Vitamin-D-Produktion in sonnenreichen Regionen erklären lässt. Ein Vitamin-D-Mangel könnte also ein wichtiger Risikofaktor für Krebs sein.

Diese Vermutung wird heute durch viele weitere Beobachtungen gestützt:

  • Die Häufigkeit von Krebserkrankungen nimmt mit zunehmender Sonneneinstrahlung ab
  • Die Häufigkeit von einigen Krebserkrankungen nimmt mit zunehmenden Vitamin-D-Spiegeln ab
  • Vitamin D steuert viele zentrale Mechanismen, die eine bekanntermaßen große Rolle in der Entstehung und Ausbreitung von Krebs spielen
  • Vitamin D hemmt in Zellkulturen das Wachstum von Krebszellen
  • Vitamin D hemmt in Tierversuchen das Wachstum von Krebstumoren
  • Vitamin D hemmt in Tierversuchen die Metastasierung von Krebs
  • Hohe Vitamin-D-Spiegel gehen beim Menschen mit höheren Überlebenschancen bei Krebserkrankungen einher.

Vitamin D bei Krebs – hohe Erwartungen

All diese Ergebnisse sprechen stark für eine zentrale Rolle von Vitamin D bei Krebs, dennoch bleibt das Thema umstritten. Denn die Studienlage ist derzeit schwer zu deuten, was vor allem daran liegt, dass der Zusammenhang von Krebs und Vitamin D eine Gleichung mit vielen Variablen ist:

Die Rolle der Vitamin-D-Versorgung in den Jahren vor der Krebs-Erkrankung, Wechselwirkungen mit anderen Risikofaktoren, genetische Unterschiede in der Vitamin-D-Verwertung, die richtige Dosierung zur Krebs-Prävention – alle diese Dinge müssen derzeit noch in Langzeitstudien untersucht werden. Die bisherige Forschung ist noch immer zu lückenhaft, um definitive Schlüsse ziehen zu können (Ein völlig neues Bild: Einfluß von Vitamin D auf die Augen).

Der Vitamin-D-Forscher Daniel Bikkle fasst den Forschungsstand wie folgt zusammen:

„Die randomisierten Studien waren im Allgemeinen fehlerhaft in der Ausführung oder zu klein, um überzeugende Beweise für oder gegen Vitamin D zu liefern. Im Gegensatz dazu waren alle Tierversuche geschlossen positiv und zeigten, dass Vitamin D und/oder sein aktiver Metabolit 1,25 Dihydroxyvitamin D (1,25 (OH)2 D) in einer Vielzahl von Tiermodellen die Entstehung vieler Krebsarten verhindern und/oder diese auch behandeln kann. Weiterhin wurde gezeigt, dass 1,25 (OH)2D eine ganze Reihe von zellulären Mechanismen beeinflusst, die seine Antikrebswirkungen erklären würden.

So gibt es ein Dilemma: Tier- und zelluläre Studien unterstützen eine Rolle von Vitamin D in der Prävention und Behandlung von Krebs, aber entsprechende klinische Studien haben für die meisten Krebsarten noch keine zwingenden Beweise geliefert. […]

Die Beziehung zwischen Krebs und Vitamin D bleibt umstritten. Angesichts des Mangels an pharmazeutischer Unterstützung für hinreichend große Studien dürfte es auch schwierig bleiben, solche Beweise in naher Zukunft in der aktuellen Finanzierungsumgebung zu erbringen. Auf der anderen Seite haben Studien mit Tiermodellen verschiedener Krebserkrankungen einhellig einen klaren Nutzen für Vitamin D […] beweisen können.“

Wie Bikkle vermuten heute die meisten Vitamin-D-Experten, dass die fehlenden klinischen Beweise auf bekannte Fehler in den entsprechenden Studien zurückzuführen sind und gehen davon aus, dass sich die beeindruckenden Ergebnisse aus den Zell- und Tierstudien durchaus auf den Menschen übertragen lassen. Vor diesem Hintergrund befürworten und empfehlen heute viele Forscher den Einsatz von Vitamin D zur Prävention und Behandlung von Krebs (Vitamin D hochdosiert: Sinn und Unsinn hoher Dosen).

Bei welchen Formen von Krebs hilft Vitamin D?

Vitamin D wurde in Verbindung mit ganz verschiedenen Krebserkrankungen untersucht. Die jeweilige Studienlage ist je nach Krebsform unterschiedlich gut.

Gute Ergebnisse existieren für:

  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Lungenkrebs

Gemischte Ergebnisse existieren für

  • Prostatakrebs
  • Hautkrebs

Wir werden uns die bisherigen Studien in diesen Bereichen weiter unten noch näher ansehen, zunächst soll aber betrachtet werden, unter welchen Bedingungen und durch welche Mechanismen Vitamin D Krebs beeinflussen kann.

Wie viel Vitamin D ist nötig zur Krebsprävention?

Eine deutliche Reduktion des Krebsrisikos ist in entsprechenden Studien erst ab Vitamin-D-Spiegeln von 40 ng/ml zu beobachten. Zur Krebsprävention werden darum Vitamin-D-Spiegel von 40-60 ng/ml empfohlen.

Wie viel Vitamin D zum Erreichen dieser Werte nötig ist, hängt von vielen individuellen Faktoren, insbesondere der Sonnenexposition ab. Im Winter sind bei den meisten Menschen Dosierungen um die 2000-5000 IE nötig, um einen Blutwert von 40 ng/ml zu erreichen.

Zusätzlich zu Vitamin D sollte auch der Kofaktor Vitamin K2 eingenommen werden, welcher eng mit Vitamin D zusammenwirkt und ebenfalls für seine Krebs-vorbeugenden Eigenschaften erforscht wird (Das Märchen vom unnötigen und gefährlichen Vitamin D).

Vorschläge für Vitamin-D-Präparate zur Krebs-Vorbeugung

Flexible Dosierung 1000 IE Vitamin D3 +
50 µg Vitamin K2 MK7
Vitamin D3 + K2 MK7 + 1000 IE + 50µg + 100% all-trans
Hochdosiert 5000 IE Vitamin D3 +
200µg Vitamin K2 MK7
Vitamin D3 + K2 MK7 + 5000 IE + 200µg K2 + hochdosiert + 100% all-trans

Wie wirkt Vitamin D gegen Krebs?

Das aktive Vitamin-D-Hormon Calcitriol steuert zahlreiche Zellprozesse, die direkt mit der Entstehung und dem Voranschreiten von Krebs in Verbindung stehen. Dazu gehören vor allem die Zellproliferation (Zellteilung und Zellwachstum) und die Steuerung des Zellzyklus und des Zelltodes.

Auch bei den indirekten Ursachen für Krebs, wie chronische Entzündungen und DNA-Schäden spielt Vitamin D eine wichtige präventive Rolle (Kann man Vitamin D auf die Haut auftragen?).

Die bisherige Forschung hat folgende zentrale Mechanismen identifiziert, durch die Vitamin D bei Krebs-Erkrankungen wirksam wird:

Indirekte Mechanismen
Vitamin D hemmt chronische Entzündungen Entzündungen begünstigen die Entstehung von Krebs
Vitamin D schützt vor DNA-Schäden Genetische Schäden sind die zentrale Ursache für Krebs
Vitamin D steuert die Autophagie Autophagie ist ein Selbstreinigungsmechanismus der Zellen und spielte eine Rolle bei der Entstehung von Krebs
Direkte Mechanismen
Vitamin D kontrolliert die Zellproliferation Vitamin D stoppt die Entwicklung und das Wachstum maligner (bösartiger) Zellen.
Vitamin D steuert den Zelltod Vitamin D induziert den Zelltod in bösartigen Krebszellen.
Vitamin D fördert die Zelldifferenzierung Vitamin D kann Krebszellen zu weniger bösartigen Zelltypen differenzieren.
Vitamin D steuert zahlreiche wichtige Zellenzyme und Glykoproteine (z.B. E-Cadherin, Matrix-Metalloproteasen) Vitamin D unterbindet die Invasion in gesunde Zellen und die Metastasierung von Krebszellen
Vitamin D steuert die Angiogenese (Bildung von Kapillarsystemen) Vitamin D verhindert, das Tumore das Kapillarsystem aufbauen können, das sie zum Überleben brauchen.

Indirekte Mechanismen: Entzündungen, DNA-Schäden und Autophagie

Krebs entsteht vermutlich durch Mutationen an einem der 5000 „Wächtergene“, welche die Gesundheit der Zelle und den Zellzyklus überwachen. Mutation und Schäden an diesen sogenannten Proto-Onkogenen und Tumorsuppressorgenen können zur Entstehung von Tumoren und Krebs führen, weil dadurch die Steuerung des Zellzyklus außer Kontrolle gerät.

Als krebserregend gelten daher alle Einflüsse, die das Erbgut verändern oder schädigen können. Neben Strahlung, Viren und Toxinen gelten auch chronische Entzündungen und oxidativer Stress in diesem Zusammenhang als zwei wichtige Ursachen der Entstehung von Krebs (Richtige Dosierung im Winter: Der Vitamin-D Körperspeicher).

Chronische Entzündungen tragen auf verschiedene Weisen zur Entstehung von Krebs bei, zum Beispiel durch die Begünstigung genetischer Instabilität, die Überregulation der Zellteilung, einige epigenetische Prozesse und viele weitere Mechanismen. Chronische Entzündungen rücken darum immer mehr in den Fokus der aktuellen Krebsforschung. Vitamin D spielt in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle, denn es ist einer der zentralen Modulatoren des Immunsystems und verhindert die Entstehung chronischer Entzündungen.

Oxidativer Stress führt zu einer Zunahme von DNA-Schäden und Mutationen, welche die Entstehung von Krebs begünstigen. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Schutz vor oxidativen Zellschäden und in der Reparatur von DNA. Vitamin aktiviert wichtige Enzyme des antioxidativen Abwehrsystems. Unter anderem ist es zum Beispiel für die Aktivierung des Enzyms G6PD zuständig, welches eine zentrale Rolle im Glutathion-Stoffwechsel spielt.

Insgesamt unterstützt Vitamin D alle drei wichtigen Schutzfunktionen des Immunsystems vor Krebs: Schutz vor Infektionen, Kontrolle von Entzündungen und Beseitigung von Krebszellen.

Autophagie ist eine Art Selbstreinigungsmechanismus der Zellen, mit dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und verwerten. Durch Autophagie werden Pathogene, aber auch beschädigte oder fehlerhafte Proteine und Zellbestandteile abgebaut, welche die Funktion der Zelle auf gefährliche Weise beeinträchtigen können. Autophagie ist darum essentiell zur Homöostase, Differenzierung und Gesunderhaltung der Zelle und spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention diverser chronischer Krankheiten inklusive Krebs.

Die Entdeckung der zentralen Bedeutung der Autophagie ist ein recht neuer und zentraler Durchbruch in unserem Gesundheitsverständnis und wurde im Jahr 2016 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Vitamin D steuert in diversen Zelltypen die Autophagie und trägt so zur Prävention von Krebs bei.

Vitamin D und Krebs: Direkte Mechanismen

Steuerung der Zellproliferation

Eine Krebszelle wird zu einem Tumor, indem sie sich teilt und vermehrt. Bei Krebszellen sind dabei die Mechanismen außer Kraft gesetzt, welche in normalen Zellen die Zellteilung kontrollieren.

Vor jeder Teilung durchläuft eine Zelle eine Art Qualitätskontrolle: An sogenannten Kontrollpunkten wird die Gesundheit der Zelle untersucht, je nachdem wie diese ausfällt, treten vier verschiedene Szenarien ein: a) es wird das Signal zur weiteren Teilung gegeben, b) der Zellzyklus wird angehalten, c) die Zelle wird in eine Art „Ruhezustand“ versetzt (G0-Zustand) oder d) die Zelle wird zur Beseitigung durch Zelltod (Apoptose) markiert.

Vitamin D ist ein wichtiger Regulator des Zellzyklus und kann den Zellzyklus einer fehlerhaften Zelle anhalten, um sie daran zu hindern, sich weiter zu teilen. Vitamin D stoppt auf diese Weise in Laborversuchen die Zellteilung und das Wachstum maligner (bösartiger) Tumorzellen verschiedener Krebsarten.

Allein aus diesem Grund wird Vitamin D heute in aktuellen Studien dringend als begleitende Maßnahme in der Krebsbehandlung empfohlen (Vitamin D repariert im Nu Blutgefässe).

Steuerung des Zelltodes (Apoptose)

Vitamin D ist außerdem in der Lage, Krebszellen zur Selbstzerstörung anzuregen, was zum einen die Entstehung von Krebstumoren verhindern kann, andererseits aber auch helfen könnte, bestehenden Krebs zu bekämpfen.

Dieser programmierte Zelltod wird als Apoptose bezeichnet und oft als eine Art Selbstmord-Mechanismus der Zelle beschrieben. Das Signal für die Apoptose kann dabei von der Zelle selbst kommen oder von außen angeregt werden.

Vitamin D induziert auf bisher noch nicht ganz geklärte Weise den Zelltod in verschiedenen Krebszellen und trägt so dazu bei, Tumore zu bekämpfen und an der Ausbreitung zu hindern.

Zelldifferenzierung

Als Differenzierung von Zellen wird die spezifische Ausformung von Zellen in bestimmten Geweben bezeichnet: Alle Zellen tragen das gleiche, vollständige Erbgut und werden über epigenetische Mechanismen dazu veranlasst, sich auf eine bestimmte Art und Weise auszuformen. So unterscheiden sich Leberzellen dann in Aussehen und Funktion deutlich von Nervenzellen, obwohl beide die grundsätzlich gleiche DNA-Information in sich tragen.

Bösartige Krebs-Zellen zeichnen sich dadurch aus, dass sie undifferenziert sind. Gelingt es, in Krebszellen die Differenzierung anzuregen, kann dies das Wachstum und die Aggressivität des Tumors deutlich mindern. Einige neue Therapieverfahren zielen auf diesen Mechanismus ab.

Auch hier trägt Vitamin D berechtigte Hoffnungen, denn das Vitamin spielt eine Rolle in verschiedenen Signalwegen, welche die Differenzierung von Zellen regeln (Hautschutz: Vitamin D hilft bei Falten, Altersflecken und Krebs).

Steuerung der Angiogenese

Krebstumore wachsen recht schnell und haben einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Um diesen zu befriedigen, senden Krebstumore spezielle Botenstoffe aus, welche die Neubildung von Blutgefäßen anregen. Man könnte sagen, dass Krebstumore sich auf diese Weise eigenes Versorgungssystem aus Blutgefäßen aufbauen – ein Prozess, der als Angiogenese bezeichnet wird.

Die Hemmung der Angiogenese ist ein neuer Therapieansatz in der Krebstherapie, welcher den Krebs sozusagen aushungern soll. Vitamin D könnte auch hier eine wichtige Rolle einnehmen, da zahlreiche Studien zeigen konnten, dass Vitamin D die Angiogenese von Krebstumoren unterbindet.

Metastasierung

Einer der gefährlichsten Aspekte einer Krebserkrankung ist die Metastasierung, also die Streuung von Krebszellen in andere Gewebe.

Metastasen entstehen, indem sich die Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ablösen, und dann über das Blut- oder Lymphsystem in andere Körperteile wandern, um sich dort wieder anzusiedeln und zu vermehren. Dies kann nur bei bösartigen, invasiven Formen von Krebs auftreten. Diese Tumore wachsen tief in angrenzendes Gewebe und Blut und Lymphgefäße hinein. Lösen sich nun Zellen vom Tumor ab, können diese in entfernte Gewebe transportiert werden und dort einen neuen Tumor entwickeln.

Dass sich Krebszellen von einem Tumor ablösen, hängt mit der Konzentration von speziellen „Klebemolekülen“, den sogenannten Cadherinen, auf der Oberfläche der Krebszellen zusammen. Vitamin D reguliert verschiedene solche „Zellkleber“ wie E-Cadherin, Fibronektin nach oben und unterbindet so die Metastasierung von Krebs in diversen Labormodellen.

Auch in in-vivo Tierversuchen an lebenden Tieren zeigt sich eine starke anti-metastatische Wirkung von Vitamin D. Vitamin D mindert die Metastasierung und Streuung von Hautkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs. Ein Vitamin-D-Mangel auf der anderen Seite führt in solchen Versuchen zu einer deutlich erhöhten Bildung von Metastasen.

Insgesamt zeigen sich auch hier überzeugende Beweise für eine zentrale Rolle in der Streuung von Krebs und der Bildung von Metastasen (Hochdosiertes Vitamin D – zentraler Faktor für Gehirn und Nerven).

Vitamin D und Krebs-Studien

Die Labor- und Tierversuche sprechen also einhellig und deutlich für eine wichtige Rolle von Vitamin D bei Krebs. Leider sind die bisherigen Studien an Menschen weniger eindeutig.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Studien, die unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten.

  1. Epidemiologische Studien/Korrelationsstudien
    Gibt es einen Zusammenhang von Vitamin-D-Spiegeln und Krebs?
  2. Interventionsstudien
    Lässt sich Krebs mit Vitamin D verhindern oder behandeln?

Epidemiologische Studien

Krebs-Prävention mit Vitamin D

Die meisten epidemiologischen Studien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einem deutlich erhöhten Risiko für Krebs einhergehen, wie mehrere Metastudien belegen. Vitamin-D-Spiegel von 40 ng/ml reduzierten das Risiko einer Krebserkrankung dabei um bis zu 65 Prozent.

Einzig für Prostatakrebs sind die Ergebnisse extrem widersprüchlich: Während mehrere Studien mit steigenden Vitamin-D-Spiegel ein höheres Risiko beobachten, berichten andere Studien von deutlich besseren Überlebenschancen durch höhere Vitamin-D-Spiegel bei dieser Krebsart.

Es gibt verschiedene Theorien, warum Prostatakrebs sich so anders verhält als die anderen Krebsarten. Eine der bislang plausibelsten ist, dass die Prostata neben der Niere eines der wenigen Gewebe ist, die über Megalin-Rezeptoren verfügen, einem aktiven Aufnahmemechanismus für Vitamin D. Ein Überangebot von Vitamin D könnte hier im Nebeneffekt zu einer erhöhten Aufnahme auch des Hormons Testosteron führen, dass eng mit Prostatakrebs in Verbindung steht.

Besserer Krankheitsverlauf durch Vitamin D

Höhere Vitamin-D-Spiegel korrelieren in zahlreichen Studien an Krebs-Patienten auch mit einem deutlich besseren Krankheitsverlauf und einer deutlich höheren Lebenserwartung, wie entsprechende Metaanalysen bestätigen. Besonders eindeutige Ergebnisse zeigten sich hier für Darmkrebs und Brustkrebs. Das Risiko von Krebspatienten an ihrer Erkrankung zu versterben, reduziert sich laut einer Metastudie um beeindruckende 35 Prozent (Darmkrebs) und 43 Prozent (Brustkrebs). Diese Ergebnisse bestätigten sich auch in anderen Metastudien wiederholt. Auch hier zeigte sich bis zu Blutspiegeln von 40 ng/ml ausnahmslos eine deutliche Abnahme der Sterblichkeit.

Bei einigen anderen Krebs-Erkrankungen existieren bisher zu wenige oder widersprüchliche Ergebnisse, um gültige Schlüsse ziehen zu können (Nicht nur fürs Immunsystem und Knochen: Vitamin D ist für jede Zelle wichtig).

Interventionsstudien

Interventionsstudien untersuchen, ob eine Verabreichung von Vitamin D die Häufigkeit (Präventionsstudie) oder den Krankheitsverlauf (klinische Studie) einer Krebserkrankung beeinflusst.

Präventionsstudien

Wie oben bereits angedeutet, erbrachten Präventionsstudien bisher keine eindeutigen Ergebnisse. Dies ist aber vermutlich vor allem mangelhaften Studiendesigns zuzuschreiben. Untersucht wurde vor allem, ob eine bestimmte Menge Vitamin D das Auftreten von Krebs beeinflussen kann. Nach den Erkenntnissen aus den epidemiologischen Studien ist dies jedoch die falsche Fragestellung. Die richtige Frage ist vielmehr, ob eine Korrektur von mangelhaften Vitamin-D-Spiegeln auf ein ausreichendes Niveau von mindestens 40 ng/ml zur Prävention von Krebs taugt.

Diese Frage wurde bisher aber nicht untersucht. Bei vielen der bisher gemachten Studien waren die Dosierungen mit teilweise nur 400 IE zu gering, um Aufschlüsse in dieser Frage zu geben. Auch etwas höher dosierte Studien erzielten teilweise gerademal einen mittleren Anstieg der Vitamin-D-Spiegel um 7 ng/ml, was ebenfalls keine ausreichenden Schlüsse zulässt.

Einige Studien kamen trotzdem zu positiven Ergebnissen: Eine Studie mit 1100 IE Vitamin D plus Calcium reduzierte das Krebsrisiko bei postmenopausalen Frauen um fast 70 Prozent. Das Ergebnis überrascht aufgrund der geringen Dosierung, jedoch hatten die Studienteilnehmer hier deutliche höhere Ausgangsspiegel als in anderen Studien und konnten ihren Vitamin-D-Spiegel durch die 1000 IE auf immerhin 38 ng/ml anheben, was die guten Ergebnisse erklärt.

All dies lässt hoffen, dass Studien mit wirklich adäquaten Dosierungen noch bessere Ergebnisse liefern können. Derzeit sind einige solcher Studien unterwegs – bis zu deren Auswertung werden allerdings noch einige Jahre vergehen.

Klinische Studien

Eine Interventionsstudie mit 4000 IE Vitamin D an Männern mit niedriggradigem Prostatakrebs im Frühstadium zeigte einen deutlichen Rückgang der von Krebs befallenen Bereiche.

Auch in den bereits genannten Präventionsstudien zeigte sich überraschenderweise bereits ab Dosierungen von nur 800 IE ein Rückgang der Sterblichkeitsraten von deutlichen 12%. Dieser Effekt zeigte sich durchgehend in fast allen Studien und bestätigt die Ergebnisse ähnlicher Metaanalysen.

Eine Erklärung für die widersprüchlichen Ergebnisse der Präventionsstudien – Krebs konnte nicht verhindert werden, die Heilungsaussichten sind aber besser – liefert möglicherweise der Unterschied von Mangel und Unterversorgung: Die Probanden der genannten Studien konnten durch die geringen Dosierungen zwar aus dem Bereich eines schweren Mangels in den Bereich einer Unterversorgung angehoben werden, was die Überlebenschancen deutlich verbesserte, seine volle präventive Wirkung scheint Vitamin D aber erst bei wirklich ausreichender Versorgung und Blutspiegeln um die 40 ng/ml zu entfalten.

Neue Einsichten: Einfluss des Vitamin-D-Stoffwechsels

Die heterogenen Ergebnisse einiger Studien lassen sich neben zu geringer Dosierung und falschen Fragestellungen vermutlich auch auf bisher nicht beachtete Zusammenhänge zurückführen. Immer deutlicher wird in der Forschung nämlich auch, welche große Rolle der individuelle Vitamin-D-Stoffwechsel bei Krebs spielt. Individuelle genetische Faktoren, aber auch krankheitsbedingte Regulationsstörungen können hier die Wirksamkeit des Vitamin D stark beeinflussen. Dieser Bereich ist bisher nur unzureichend verstanden, sollte hier aber trotzdem unbedingt Erwähnung finden, da er einige der interessantesten Aspekte der aktuellen Forschung beinhaltet.

Der Vitamin-D-Stoffwechsel ist eine sehr individuelle Angelegenheit, da die Genetik verschiedene Aspekte in der Vitamin-D-Regulierung stark beeinflusst. So sind die Enzyme, welche für die Umwandlung des Vitamin D in seine verschiedenen Formen zuständig sind, genetisch unterschiedlich stark ausgeprägt. Auch der Vitamin-D-Rezeptor selbst kommt in zahlreichen verschiedenen genetischen Varianten vor – sogenannten Polymorphismen – die seine Funktion stark beeinflussen. Zuletzt spielt auch das Vitamin-D-Transportmolekül DBP eine spannende Rolle, dass in unterschiedlichen Konzentrationen und Phänotypen vorkommt.

Vitamin-D-Enzyme und Krebs

Vitamin D muss vom Körper in zwei Schritten umgewandelt werden, um von Vitamin D über die Transportform 25-OH-D zum aktiven Vitamin-D-Hormon Calcitriol umgewandelt zu werden. Hat es seine Aufgabe erfüllt wird das aktive Hormon wieder abgebaut. Für all diese Schritte sind spezielle Enzyme notwendig.

Wie wir heute wissen, gibt es zwei getrennte Wege, wie aus Vitamin D das aktive Vitamin-D-Hormon gebildet werden kann.

Endokriner Weg: Hier wird das aufgenommenen Vitamin D in der Leber zu 25-OH-D umgewandelt, über das Blut zur Niere transportiert und dort zum aktiven Vitamin-D-Hormon Calcitriol umgewandelt, was ebenfalls ins Blut gelangt. Dieser Weg wird durch zentral gesteuerte hormonelle Regelkreise streng reguliert und dient der Regulierung der Calciumaufnahme. Der zweite Schritt dieses Weges bestimmt auch den Blutspiegel an 25-OH-D, der in Studien untersucht wird.

Autokriner/Parakriner Weg: Für die Krebs-Wirkungen des Vitamin D ist aber ein ganz anderer, dezentraler Wirkweg ausschlaggebend, der dieser Regulation nicht unterliegt. Die Umwandlung des Vitamin D in seine aktiven Formen, aber auch die Deaktivierung des Vitamin-D-Hormons, finden hier vor Ort direkt in den entsprechenden Geweben (oder Tumoren) statt und werden von den Zellen selbst reguliert. Die Zellen können dabei nur unhydroxyliertes Vitamin D oder freies, ungebundenes 25-OH-D aufnehmen.

Eine erste Erkenntnis aus diesem Zusammenhang ist, dass der Blutspiegel der Transportform 25-OH-D gar nicht die relevante Größe ist. Zwar gibt er guten Aufschluss über die allgemeine Versorgung mit Vitamin D, aber weniger über die Konzentrationen der verschiedenen Formen von Vitamin D in den einzelnen Geweben, da die Gewebe diese Konzentrationen selbst steuern. Auch kann der Großteil des 25-OH-D im Blut vermutlich keine Wirkung in den Zellen entfalten, weil es an DBP gebunden ist.

Die Fähigkeit der Zellen, selbst aktives Vitamin D herzustellen, hängt einerseits von ausreichender Versorgung mit den Ausgangsstoffen ab und andererseits von der Aktivität der entsprechenden Enzyme, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Krebs verändert außerdem die Aktivität dieser Enzyme erheblich.

Interessant ist hier zum Beispiel, dass Studien einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Aktivität des Enyzms, welches Vitamin D zur Speicherform 25-OH-D umwandelt und der Sterblichkeitsrate bei Krebs feststellen konnten. Dies legt nahe, dass die Krebswirkungen des Vitamin D erheblich von der zellulären Regulierung der aktiven Form abhängig sind und vor allem unhydroxyliertes Vitamin D – nicht 25-OH-D – benötigen. Unhydroxyliertes Vitamin D wird aber binnen 24 Stunden ausgeschieden und findet sich nur in ausreichenden Mengen im Blut, wenn es täglich zugeführt wird. Dies würde erklären, warum einerseits Wochen- und Monatsdosen bei Krebs scheinbar weniger Wirkung entfalten und warum andererseits der 25-OH-D-Spiegel nicht immer klar mit dem Krebsrisiko korreliert.

Die generelle genetische Ausprägung der relevanten Enzyme könnte die Wirksamkeit von Vitamin D bei Krebs also stark beeinflussen. Identische Blutspiegel würden dann nicht immer den gleichen biologischen Effekt haben. Dieser Verdachte erhärtet sich durch entsprechende Korrelationsstudien, welche einen deutlichen Zusammenhang zwischen genetischen Variationen der relevanten Enzyme und Krebs zeigen.

Es konnte auch gezeigt werden, dass die zelluläre Kommunikation in Tumoren stark verändert ist. Beinahe wie zu ihrem Selbstschutz scheinen Tumore genau das Enzym nach oben regulieren, welches für die Zerstörung des aktiven Vitamin D zuständig ist.

Durch diesen verstärkten Abbau kann das Vitamin D keine ausreichende Wirkung mehr entfalten. Die Wirkung konnte in Versuchen jedoch wieder hergestellt werden, wenn das Vitamin D zusammen mit einem Enzym-Hemmer verabreicht wurde, welcher das entsprechende Enzym hemmte. Aktuell wird erforscht, wie diese Kombination sicher in der Therapie eingesetzt werden kann.

Vitamin D Rezeptor

Auch der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) spielt eine große Rolle. Studien konnten hier zeigen, dass vor allem auch die Menge der Vitamin-D-Rezeptoren in einem Gewebe ausschlaggebend für den Verlauf einer Krebs-Erkrankung ist. In vielen Krebserkrankungen nimmt die Anzahl der VDR mit zunehmendem Verlauf jedoch drastisch ab, weil der Tumor die Vitamin-D-Rezeptoren abbaut.

Verantwortlich dafür sind bestimmte Botenstoffe, welche die Expression der VDR reduzieren, insbesondere zwei als SNAIL 1 und 2 bezeichnete Stoffe. Durch den Abbau der VDR werden die Tumore resistent gegen Vitamin D. Doch auch hier wurden neue Therapieansätze entwickelt, welche durch eine Unterdrückung von SNAIL die Wirksamkeit des Vitamin-D wieder herstellen.

Auch verschiedene Mutationen am VDR werden mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. Hier ist die Datenlage jedoch recht unklar, da die Studien zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen, wenngleich sich eine Korrelation zwischen bestimmten Mutationen und Krebs abzeichnet (Gesundheit: Vitamin D schützt vor Grippetod).

DBP

Zuletzt steht auch die Konzentration des Transportmoleküls DBP in Zusammenhang mit Krebs und zwar in recht komplexer Weise. Zum einen bestimmt das Verhältnis von DBP zu 25-OH-D wie viel freies 25-OH-D zirkuliert. Derzeit wird erforscht, ob dieses Verhältnis eine Rolle spielt, denn bei einigen Krebsarten könnte, wie oben angedeutet, dieses freie 25-OH-D und nicht der Gesamtspiegel die ausschlaggebende Größe sein.

Dies führt zu einiger Komplexität da sich so diverse mögliche Kombinationen der beiden Größen (Menge der Transportmoleküle und Menge des Vitamin D) ergeben. Tatsächlich konnten diverse Studien statische Zusammenhänge finden. Ob diese kausal sind, und was sie bedeuten, ist jedoch noch nicht klar.

Interessanterweise ist DBP aber nicht nur das Transportmolekül für Vitamin D, sondern auch die direkte Vorstufe zum Makrophagen-aktierenden Faktor (GC-MAF). GcMAF ist ein Immunbotenstoff, der, wie der Name es nahe legt, für die Funktion der Makrophagen wichtig ist und der seit einigen Jahren mit äußerst beeindruckenden Ergebnissen als Alternative zur Chemotherapie eingesetzt wird.

GcMAF aktiviert die Makrophagen, die dadurch mittels spezieller Rezeptoren in die Lage versetzt werden, Krebszellen zu erkennen und auszuschalten. Auf diese Weise können Tumore vom Immunsystem selbst erkannt und zurückgebildet werden. GcMAF wird derzeit erfolgreich bei verschiedenen Art von Krebs wie Prostata-, Brust-, Lungenkrebs eingesetzt.

Und als ob dies alles nicht schon kompliziert genug wäre, existiert DBP auch noch in sechs verschiedenen genetischen Phänotypen, die jeweils unterschiedlich gut Vitamin D binden und unterschiedlich gut zu GcMAF weiterverarbeitet werden. Hier tut sich also nochmal ein ganzes Forschungsfeld auf, das vermutlich gänzlich neue Aspekte zutage fördern könnte.

Die Zusammenhänge zwischen DBP und Krebs sind also derzeit alles andere als klar. Niedrige DBP-Level scheinen generell das Risiko für Krebs zu erhöhen. Einige Studien zu Prostatakrebs kommen jedoch auch hier zu teilweise gegenteiligen Ergebnissen. Generell scheinen niedrige Vitamin D zu DBP Verhältnisse sich negativ auszuwirken – warum das so ist, weiß man bisher jedoch nicht (Chronische Rückenschmerzen mit Vitamin D3 behandeln).

Fazit: Vitamin D und Krebs

Der Zusammenhang von Vitamin D und Krebs ist komplex. Alles deutet jedoch aktuell darauf hin, dass Vitamin D in der Tat eine große Rolle in der Prävention und Behandlung von Krebs spielt. Die Zell- und Tierversuche sind durchweg positiv und die Unzulänglichkeiten der bisherigen Interventionsstudien recht offensichtlich. Das immer bessere Verständnis des Vitamin-D-Stoffwechsels gibt zudem gute Anhaltspunkte, die Unterschiede in verschiedenen Studienergebnissen zu erklären, wenngleich noch immer großer Forschungsbedarf besteht.

Vor dem Hintergrund der starken Indizien kann eine Einnahme von Vitamin D zur Prävention und ergänzenden Behandlung von Krebs empfohlen werden. Dabei sind nach aktuellem Wissensstand Blutspiegel von mindestens 40ng/ml nötig, um eine optimale präventive Wirkung zu erreichen. Dies entspricht Winterdosen von 2000 bis 5000 IE Vitamin D.

Quelle

Gruß an die, die zu Vitamin D3 immer auch K2 einnehmen

TA KI

Fragen Sie lieber nicht Ihren Arzt oder Apotheker – Alfred Dietrich


Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so ungeheure Fortschritte gemacht, dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt. (Aldous Huxley,1894–1963) In der Tat, die klassische Medizin scheint eine ununterbrochene Erfolgsgeschichte zu sein – wenn man den Medienberichten Glauben schenken mag. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Eine Medizin, die überwiegend nur Symptome bekämpft, schafft sich ihre Kranken selber. Denn wer nur Symptome unterdrückt, muss sich nicht wundern, wenn die eigentliche Ursache an anderer Stelle verstärkt zum Ausdruck kommt – abgesehen von den zahlreichen Nebenwirkungen der pharmazeutischen Präparate, die ihrerseits wieder medikamentöse Gaben zur Folge haben. Eine Schraube ohne Ende und von erheblicher Auswirkung auf die Gesundheit des Patienten. Doch es gibt für die meisten chronischen Beschwerden und Erkrankungen durchaus erfolgreiche Lösungsansätze – wenn in der klassischen Medizin nur endlich ein Umdenken stattfände. F.A. Dietrich beschreibt in seinem Buch eine Vielzahl von Fällen aus allen Fachbereichen, für die es oftmals verblüffende Lösungen gab und für die die klassische Medizin keine Antwort wusste. Selbst angeblich unheilbare chronische Erkrankungen erweisen sich oftmals als heilbar, wenn man den richtigen Lösungsansatz kennt. Ratschläge für Patienten zu einer Vielzahl von Beschwerden, neuere Ergebnisse aus der alternativen Medizin zu den Themen Krebs, Demenz und andere Erkrankungen, sowie Vorschläge für Ärzte und Heilpraktiker zu einer gänzlich anderen, ursachenorientierten Medizin, die unser Gesundheitssystem von Grund auf ändern könnten, bilden einen gelungenen Abschluss seines Buches. Zum Buch: F.A. Dietrich: Fragen Sie lieber nicht Ihren Arzt oder Apotheker…

Gewusst wie – Heilung ist möglich,

Verlag: Epubli Kontakt: f.a.dietrich@gmx.net

Gruß an die Erwachenden
TA KI

ZUCKERRÜBENSIRUP


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Sicherlich nicht jeder käme sofort auf die Idee, Zuckerrübensirup in die Kategorie “Essbares” einzusortieren. Die zähe, braune Masse könnte eher als Klebstoff oder Schmiere durchgehen. Der Geruch ist auch nicht sofort ansprechend, und kommt leicht süßlich mit einem Hauch von bitterem Aroma daher. Unter dem Namen Rübenkraut und vielen weiteren regionalen Namen stiftet das Sirup noch zusätzliche Verwirrung. Was taugt der Zuckerrübensirup als Zuckerersatz? Eignet sich das Gold vom Acker für einen zuckerfreien Lebensstil?

HERSTELLUNG: Wie wird Zuckerrübensirup hergestellt

Erntezeit für die Zuckerrüben ist von September bis Dezember. In der Fachsprache bezeichnet man diese Periode auch als Kampagne. Die erntefrischen Rüben werden sofort zu einer weiterverarbeitenden Stelle gebracht und dort einer Qualitätskontrolle unterzogen. Früchte, die sich nicht für das Rübenkraut eignen, werden aussortiert. Die Entscheidung fällt bei der Bestimmung des Zuckergehaltes. Daneben ist wichtig, wie viel Schmutzpartikel in den Rüben enthalten sind. Auch die Bezahlung der Bauern hängt von diesem Check ab.

 

Im nächsten Arbeitsschritt werden die Rüben gesäubert, das heißt, von Erde, Steinen und Pflanzenteilen, die nicht für die Produktion von Zuckerrübensirup verwertet werden können, befreit.

Nach dem Abtransport in den Rübenbunker wartet eine Schneidemaschine auf die Zuckerrüben. Die Rüben werden in etwa fingerdicke Schnitze geschnitten und kommen anschließend in den Maischebehälter. Dort bleiben sie etwa für einen halben Tag und werden bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius gedämpft. Das Dämpfen verändert die Struktur der Zuckermoleküle, was für die Herstellung von Zuckerrübensirup unerlässlich ist.

Beim Abkühlen der Rübenschnitzel wird die enthaltene Saccharose in Fructose und Glucose umgewandelt. Die Rüben sind durch das Dämpfen zu einem Brei verkocht, der nun gepresst wird. Die Presse zieht mit hohem Druck den noch enthaltenen Saft heraus. Anschließend wird beim nächsten Schritt der Saft in Separatoren geleitet. Diese funktionieren wie ein Filter und ziehen alle festen Bestandteile aus dem Rübensaft, und zwar so lange, bis nur noch ein klarer, flüssiger Saft übrig bleibt.

Abschließend wird dem Saft in einer Verdampfungsanlage der Wasseranteil so weit entzogen, dass der Zuckerrübensirup einen Trockensubstanzgehalt von rund 78 Prozent aufweist. Danach wird der Sirup abgefüllt.

Zuckerrübensirup ist besonders unter dem Markennamen Grafschafter Goldsaft oder Fenner Harz ein Begriff. Weitere Markennamen sind Spelten’s Zuckerrübenkraut und Naschkätzchen. Bio-Sirup gibt es von mehreren Herstellern, darunter von Demeter. Die vor allem im Osten Deutschlands beliebte Zörbiger Überrübe ist kein reiner Zuckerrübensirup.

VERWENDUNG: Wofür wird Zuckerrübensirup benutzt

Zuckerrübensirup erinnert vom Aussehen her ein wenig an Ahornsirup, hat bei genauem Hinsehen jedoch eine dunklere Farbe und ist deutlich zähflüssiger. Bei Zimmertemperatur ist er streichfein.

Der Geschmack ist süß, mit einer leichten Karamellnote. Eine weitere Geschmacksnuance, die beim Verkosten auffällt, ist die herbe und malzige Komponente.

Zuckerrübensirup darf nicht mit normalem Haushaltszucker verwechselt werden, es handelt sich auch nicht um ein Nebenprodukt von Rohrzucker. Unter den Brotaufstrichen, wofür Zuckerrübensirup in der Regel verwendet wird, besticht er mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen. Es sind weder künstliche Aromen noch Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe enthalten.

Doch Zuckerrübensirup kann noch mehr sein als nur ein Brotaufstrich. Da er süß ist, stellte er einen Zuckerersatz dar. Der Mineralstoffgehalt ist hoch, es sind zum Beispiel viel Magnesium und Eisen in dem Saft enthalten. Natrium hingegen wenig, was für Gesundheitsbewusste durchaus interessant sein kann. Daneben ist Zuckerrübensirup auch laktosefrei und für Menschen geeignet, die unter Glutenunverträglichkeit leiden. Wer zuckerfrei im Sinne von einer Ernährung, die auf raffinierten Industriezucker verzichtet, leben möchte, kann Zuckerrübensirup benutzen, um Soßen zu verfeinern.

Kuchen und Plätzchen lassen sich ebenfalls mit diesem Zuckerersatz backen. Versierte Bäckerinnen schwören darauf, dass Zuckerrübensirup den Geschmack von Brotteig verbessert und dafür sorgt, dass sich beim Backen eine schöne Brotkruste bildet. In manchen Regionen gibt man den Zuckerersatz auch auf Reibekuchen. Waffeln und Pfannkuchen schmecken ebenfalls mit dem Rübensirup.

INHALT: Welche Inhaltsstoffe stecken im Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup wird ohne chemische Zusätze hergestellt. Es handelt sich um ein reines Naturprodukt. 100 ml des Zuckerersatz haben 299 Kalorien oder entsprechend 1252 Joule. Der Eisenwert beträgt mit 23 Milligramm das Doppelte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen (zwischen 10 und 13 Milligramm).

Nicht ganz so hoch, aber immerhin noch mit stattlichen Werten warten Kalium mit 490 Milligramm (Tagesbedarf 2000 Milligramm) und Magnesium mit 96 Milligramm (Tagesbedarf 350 Milligramm)auf.

Zuckerrübensirup deckt auch ein Viertel des Tagesbedarfs an Folsäure und immerhin ein knappes Fünftel der benötigten Ballaststoffe. Mit 69 Gramm ist er sehr reich an Kohlenhydraten, aber arm an Eiweiß. Der Eiweißanteil beträgt nämlich nur 2,3 Gramm, wobei der Tagesbedarf zwischen 50 und 60 Gramm liegt.

Da es sich bei Zuckerrübensaft jedoch um ein Naturprodukt handelt, das mit dem Rohstoff arbeiten muss, der vorhanden ist, kann es sein, dass die Mineralienwerte leicht abweichen, je nachdem, welchen Gehalt die Rüben aufweisen.

Die folgende Tabelle listet noch einmal alle Werte des Zuckerersatz auf:

Nährwertangaben auf 100g
Energie 1267 kJ
299 kcal
Fett
davon gesättigte Fettsäuren
0,5g
< 0,5g
Kohlenhydrate
davon Zucker
69g
66g
Eiweiß 2,3g
Salz 0,03g
Ballaststoffe 5,4g
Natrium 0,1g
Kalium 0,49g
Eisen 0,23g
Magnesium 0,096g

VOR- UND NACHTEILE: Was spricht dafür, was dagegen

Die Vorteile von Zuckerrübensirup

Manche möchten Zuckerrübensirup als Zuckeralternative benutzen. In der Tat hat er als Zuckerersatz einige Vorteile, die raffinierter Industriezucker nicht hat. Heraus sticht vor allem der hohe Mineralstoffgehalt. Kalium, Magnesium und Folsäure decken große Teile des Tagesbedarfs. Doch als Eisenlieferant ist Zuckerrübensirup ein echtes Powerpaket, denn er deckt spielend den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Alle, die gerne nachhaltige Lebensmittel verwenden, sind mit Zuckerrübensirup auch gut bedient, denn es stecken ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe drin. Stabilisatoren, synthetische Stoffe, künstliche Aromen und Geschmacksverstärker sind hier Fehlanzeige. Das Sirup ist auch in Bioqualität mit Zutaten aus biologisch-dynamischem Landbau erhältlich.

Wer seinen Säure-Basen-Haushalt im Blick hat, profitiert ebenfalls von Rübenkraut, denn das wirkt basisch und trägt damit nicht zur Übersäuerung des Organismus bei.

Nachteile von Zuckerrübensirup

Mit knapp 300 Kalorien auf 100 Gramm ist Zuckerrübensirup nicht gerade ein kalorienarmes Lebensmittel. Wer den braunen Sirup als Zuckerersatz während einer Diät verwenden möchte, wird kaum einen Abnahmeerfolg verbuchen können. Denn die Kaloriendifferenz zu normalem Industriezucker beträgt gerade einmal etwas über 80 Kalorien. Zuckerfrei ist in diesem Fall eine Milchmädchenrechnung, denn durch die geringere Süßkraft von Zuckerrübensirup wird am Ende sogar mehr benötigt.

Das Rübenkraut, wie der Sirup oft auch bezeichnet wird, eignet sich zudem durch seinen starken Eigengeschmack nicht für jedes Rezept.

Wer sich nach Low Carb ernährt, verzichtet auch am besten auf den Zuckerersatz. Denn der Kohlenhydratgehalt ist nicht unbeträchtlich.

GESCHICHTE: Was ist die Geschichte dahinter

Zuckerrübensirup oder Rübenkraut wird der konzentrierte, naturreine Saft der Zuckerrübe genannt. Er wird erntefrisch gewonnen, weist keine Pflanzenfasern oder sonstige Zusätze auf.

Seine Karriere begann er direkt als Zuckerersatz. Denn bis weit ins 18. Jahrhundert hinein, konnten sich nur die oberen Zehntausend das aus Übersee kommende Zuckerrohr als Süßungsmittel leisten. Im Jahr 1747 machte der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf jedoch eine folgenschwere Entdeckung. Er fand heraus, dass Rüben, die als Viehfutter angebaut werden, eine beachtliche Menge an Zucker enthalten. Ein paar Jahre später gelang es dem aus Schlesien kommenden Franz Carl Achard aus mehreren Sorten Futterrüben eine Rübe mit weißer Schale zu züchten, die einen deutlich höheren Zuckergehalt als andere Typen der Feldfrüchte aufwies. 1801 eröffnete er die erste Rübenzuckerfabrik der Welt, in der die weiße schlesische Rübe verarbeitet wurde.

Keine Pflanze in Europa hat so einen hohen Zuckergehalt wie die Zuckerrübe

Von dort aus verbreitete sich der Zuckerrübenanbau und die Verwertung in ganz Europa. In Europa gibt es sonst keine andere Pflanze, die einen derart hohen Zuckergehalt aufweist. Ab dem Jahr 1830 war der Zuckerrübensirup konkurrenzfähig zum Rohrzucker. Indem Ende des 19. Jahrhunderts landwirtschaftliche Hilfsmittel wie die Drillmaschine oder der Wanzleber Pflug eingeführt wurden, erfolgte die Mechanisierung des Rübenanbaus.

 

FAZIT: Ist Zuckerrübensirup ein guter Zuckerersatz

Zuckerrübensirup ist ein Naturprodukt, das mit einer Menge guter Inhaltsstoffe aufwartet. Hervorzuheben ist hier besonders der hohe Gehalt an Eisen, der den Tagesbedarf spielend deckt. Dem Rübenkraut, das vor allem während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit konsumiert wurde, haftete lange das Image des “Arme Leute-Essens” an. Mittlerweile ist jedoch eine Trendwende zu verzeichnen. Vor allem in Bioqualität kommt der Sirup wieder vermehrt aufs Brot.

Wer zuckerfrei leben möchte, lässt besser die Finger von Rübensaft als Zuckerersatz. Zum einen ist der Kaloriengehalt immer noch ziemlich hoch. Deutlich bedenklicher ist jedoch der hohe Anteil an Kohlenhydraten. Auf 100 Gramm sind das stolze 69 Gramm.

Schlussum, Zuckerrübensirup kann als gesünder als raffinierter Zucker angesehen werden, für unser Zuckerfrei Experiment ist er trotzdem tabu, da er das wahre Geschmackempfinden beeinflusst und volle 69% Zuckergehalt hat!

Quelle

Gruß an die Besseresser…

Ich LIEBE Rübenkraut 🙂

TA KI

Die besten natürlichen Schmerzmittel aus der Natur


Viele pharmazeutische Schmerzmedikamente, obwohl sie manchmal effektiv und nützlich sind, können geradezu gefährlich sein. Doch zum Glück hat die Natur eine Lösung für dein Schmerzproblem.

“Fast immer, wenn wir Arzneimittel finden, die den Job machen, finden wir eine Pflanze, die den genau gleichen Job macht – und das viel sicherer”,

sagt der Botaniker James A. Duke, PhD, Autor von The Green Pharmacy Guide to Healing Foods.

James N. Dillard, MD, Autor von The Chronic Pain Solution sagt:

“Egal wie gut sie Medikamente verschreiben, chronische Patienten werden nicht vollständig entlastet. Es ist ein enormes Problem, und die medizinische Gemeinschaft löst es nicht richtig.”

Bevor du jedoch irgendetwas tust, solltest du “den ganzen Junk-Food beenden”. Die moderne westliche Ernährung besteht aus hoch raffinierten Lebensmitteln, Zucker und raffinierten Kohlenhydraten, ohne Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte, usw. und blockiert die Fähigkeit anderer nicht-pharmazeutischer Mittel, Schmerzen zu stoppen.

Sobald du das getan hast, kannst du dich an die vielen Kräuter wenden, die uns die Natur bietet. Es gibt auch über 60 verschiedene ätherische Öle gegen Schmerzen, die analgetische Eigenschaften haben.

Analgetikum bedeutet, dass eine Substanz gezeigt hat, Schmerzen zu lindern oder zu reduzieren. Es gibt unglaublich viele Pflanzen, die schmerzlindernde Eigenschaften haben.

Hier sind nur ein paar dieser natürlichen Schmerzmittel:

Kurkuma, Ingwer & Heiliger Basilikum – Diese Kräutergruppe bildet eine Art Dreifaltigkeit in der ayurvedischen Medizin. Alle von ihnen haben entzündungshemmende Eigenschaften (Wertvolle „Schätze“ aus der Natur: Mit Olivenöl und Meersalz gegen Schmerzen und Erschöpfung).

Kurkuma (eine Curry-Zutat) enthält Kurkumin, die entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis erleichtern, laut dem Methodist Research Institute in Indianapolis. “Jedes Kraut hat seine eigene wissenschaftliche Beweisdatenbank”, sagt James Dillard, MD, Autor von The Chronic Pain Solution.

Birkenblatt (Betula Lenta) – Die Blätter des Birkenbaums wirken ähnlich wie Cortison, was ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Störungen des endokrinen Systems, Arthritis, Lupus, Hauterkrankungen, Autoimmunerkrankungen und mehr ist.

Eine wichtige chemische Verbindung in Birkenblättern ist Methylsalicylat, ähnlich Salicylsäure in Aspirin verwendet. Es ist krampflösend, schmerzlindernd, adstringierend, antimykotisch, harntreibend, entgiftend, reduziert oxidative Hautschäden (Faltenunterdrückung) und fördert die Durchblutung. Es fördert auch enzymatische Sekrete im Körper. Es gehört zu den stärksten Schmerzmittel, die jemals verwendet wurden.

Trampelklette (Harpagophytum procumbens) – Dieses ominöse klingende Kraut eignet sich hervorragend zur Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Probleme, darunter Sodbrennen und Leberprobleme. Es hat zudem auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann Schmerzen durch Arthritis, Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden lindern.

Das University of Maryland Medical Center hat mehrere Studien veröffentlicht, die große Erfolge bei der Behandlung von Osteoarthritis mit Trampelkletten berichteten.

Weiße Weidenrinde (Salix alba) Der Wirkstoff in Weiden ist Salicin, das der Körper in Salicylsäure umwandelt. Die Abdeckung dieses Baumes senkt die Prostaglandinspiegel im Körper, hormonähnliche Verbindungen, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können.

Weiße Weidenrinde stört den Magen nicht und verursacht keine inneren Blutungen wie viele rezeptfreie Aspirin. Wende dich an dieses Kraut zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, Muskelschmerzen, Arthritis oder nach Knie-oder Hüftoperationen, da es den Blutfluss fördert und Schwellungen reduziert.

Kirschen – Aufgrund der Anwesenheit von Anthocyanen genannten Verbindungen – den gleichen Phytonährstoffen, die Kirschen ihren reichen Rubinfarbton verleihen – kannst du dich darauf verlassen, dass Kirschen den Schmerz lindern. Muraleedharan Nair, PhD, sagt:

“Sie blockieren Entzündungen und hemmen Schmerzenzyme, genau wie Aspirin, Naproxen und andere nicht-steroidale Entzündungshemmer.”

Kirschen sollen den höchsten entzündungshemmenden Inhalt von Lebensmitteln haben, was sie großartig macht um Probleme wie Arthritis zu beheben.

Gamma-Linolensäure (GLA) – GLA kann in zahlreichen Samenölen gefunden werden. Laut der Universität von Maryland, sind Menschen, die diese essentiellen Fettsäuren verbrauchen in der Lage, Nervenschmerzen im Zusammenhang mit diabetischen Bedingungen zu reduzieren.

Pfefferminze (Mentha piperita) – Pfefferminze wird am häufigsten als natürliches Heilmittel gegen Zahnschmerzen, Blähungen, Gelenkbeschwerden, Hautirritationen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen verwendet.

Arnika – ein ausgezeichnetes Kräuter-rub, um nach intensiven Sport, einer akuten Verletzung oder sogar nach der Operation zu verwenden, ist Arnika ein bekanntes natürliches Schmerzmittel unter Athleten und Yogis. Es ist von einer europäischen Blume abgeleitet und hat entzündungshemmende Eigenschaften, obwohl die wahre Natur seiner heilenden Wirkung noch unbekannt ist.

Boswellia – Dieses Kraut stammt aus dem Weihrauchbaum. Sein Harz wird verwendet, um chemische Reaktionen zu vereiteln, die Entzündungen und damit Schmerzen verursachen. Ayurveda-Wissenschaftler haben Boswellia seit Jahrhunderten zur Behandlung von arthritischen Zuständen und entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt.

Preiselbeer-Saft – Hast du einen Ulcus-Anfall? Geschwüre resultieren normalerweise aus einem Erreger namens H. pylori, der die Schleimhaut des Magens und des Dünndarms befällt, aber Cranberrysaft kann ihn abtöten – wodurch der Schmerz reduziert wird. Anstatt sich Antibiotika zuzuwenden, zerstöre die Bakterien, die deine Geschwüre und Harnwegsinfektionen verursachen mit Preiselbeeren.

Bromelain – Dieser natürliche Schmerzlinderer kommt von den Enzymen, die in den Ananasstengeln vorhanden sind. Die Forschung zeigt, dass es die Prostaglandinspiegel reduziert, die Entzündungshormone sind. Bromelain kann Menschen mit Arthritis und Zuständen, die durch muskuloskelettale Anspannung gekennzeichnet sind (wie das TMJ-Syndrom), zusätzlich zu denen, die unter Trauma-bedingten Entzündungen leiden, zugute kommen. Das Enzym fördert auch die Heilung in Muskeln und Bindegewebe

Natürlich gibt es noch Hunderte natürliche Schmerzmittel mehr, aber mit denen zu beginnen ist ein guter Anfang.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Rheuma und chronische Entzündungen – natürliche Linderung mit Kurkuma


Rheuma ist eine Erkrankung mit vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern, die durch chronische Entzündungen ausgelöst wird. Sie tritt nicht nur als Leiden diverser Gelenke auf, sondern kann auch vermehrt die Nervenstränge und andere Weichteile des Körpers befallen. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „fließender, reißender Schmerz“.

Fälschlicherweise wird Rheuma häufig als eigenständige Krankheit angesehen, dabei dient die Bezeichnung lediglich als Sammelbegriff für viele unterschiedliche Gelenkerkrankungen. Rheuma ist entgegen der allgemeingängigen Meinung keine reine Alterserscheinung, denn auch junge Menschen können von unterschiedlichen rheumatischen Formen betroffen sein.

So können rheumatische Erkrankungen autoimmunbedingt und verschleißbedingt sein oder auch auf Stoffwechselstörungen zurückgeführt werden. Zu den bekanntesten rheumatischen Krankheitsformen gehören diverse Formen der Arthritis, Arthrose, sowie Gicht und andere metabolische Gelenkerkrankungen.

Dabei treten Symptome meist erst an den Hand- und Fingergelenken auf und/oder an den Fußgelenken und sind mit Schmerzen, Einschränkungen bei Bewegungen oder mit vermehrter Steifigkeit der Gelenke verbunden.

Daher kann Rheuma massiv die Lebensqualität der Betroffenen schmälern. Da auch Rheuma durch chronische Entzündungen im Körper ausgelöst wird, könnte Kurkuma durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften auch bei rheumatischen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates zum Einsatz kommen. Denn die Kurkuma-Pflanze blickt auf eine mind. 1000-jährige Erfolgsgeschichte zurück und wird in Ostasien seit geraumer Zeit als Entzündungshemmer bei Verdauungs-, Menstruations-, aber auch Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Aufgrund ihrer zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe könnte die Kurkuma-Knolle bei vielen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch zur Senkungen hoher Cholesterinwerte eingesetzt werden.

Da Kurkuma bei Entzündungen bereits vielversprechende Studienwerte erzielen konnte, ist es naheliegend die Wirkung der Pflanze auch bei rheumatischen Symptomen zu erforschen. Doch was ist Rheuma überhaupt und welche Krankheiten gehören zu diesem Formenkreis?

„Die Studie von Chandran und Goel (2012) zeigt, dass bei Personen mit rheumatoider Arthritis Schwellungen und Empfindlichkeiten der Gelenke durch Curcumin reduziert werden könnten“ (Gesundes Tandem: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr).

Die häufigsten Formen von Rheuma

Laut der Deutschen Rheuma-Liga leiden an die 20 Millionen Menschen in Deutschland an unterschiedlichen Formen von Rheuma. Die häufigste in Deutschland auftretende rheumatische Erkrankung ist Arthrose. Sie geht meist auf den Verschleiß der Gelenke zurück. Schätzungen zufolge leiden ca. 8 Millionen der Deutschen an dieser rheumatischen Form.

Nachfolgend mit 6 Millionen Betroffenen sind chronische Rückenschmerzen, die sogar zur Behinderung führen können. Osteoporose und Fibromyalgie zählen ebenfalls zu den häufigsten rheumatischen Erkrankungen mit 4,1 und 1,5 Millionen Betroffenen im Jahr 2016. Da es bis zu 100 unterschiedliche Rheuma-Erkrankungen gibt, werden diese von Medizinern in vier Gruppen aufgeteilt.

Die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Die erste Gruppe wird unter dem Begriff der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zusammengefasst. Zu dieser Gruppe zählt die chronische Polyarthritis oder auch rheumatoide Arthritis, die als häufigste entzündliche Erkrankung des Rheumakreises gilt.

Zwar tritt die Erkrankung vermehrt erst ab dem 55. Lebensjahr bei Frauen und dem 65. Lebensjahr bei Männern auf, doch kann diese Form der juvenilen idiopathischen Arthritis auch Kinder und Jugendliche treffen. Weitere rheumatische Formen dieser Gruppe sind die Spondyloarthritiden, zu denen Morbus Bechterew und die Psoriasis­Arthritis gehören, die sich zusätzlich durch eine charakteristische Schuppenflechte bemerkbar macht (Kurkuma – Lichtblick für die Augen)

Auch Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen zählen zu der Gruppe der entzündlichen-rheumatischen Erkrankungen und können bisweilen auch wichtige Organe befallen und dadurch lebensbedrohlich werden.

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen

Die Gruppe der degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen zeichnet sich durch Schäden der Gelenkknorpel aus und kann entweder auf den Verschleiß zurückgeführt werden oder auf Vorschäden, die unter anderem durch Fehlstellungen, Brüche oder auch schwache Knorpelsubstanz entstehen können. Diese degenerativen Erkrankungen fallen unter den Gesamtbegriff der Arthrosen.

Arthrosen sind kennzeichnend für eine Deformierung der Gelenke, vor allem die Gelenke der Finger sind stark davon betroffen. Da viele Arthrosen schleichend verlaufen, wird diese Erkrankung erst mit den ersten Symptomen erkannt und kann mitunter mit Funktionsstörungen der Muskulatur, geschwollenen Gelenken und vor allem Fehlstellungen einher gehen.

Diese verursachen neben Steifigkeit und Schmerzen in den Gelenken auch vermehrt Bewegungseinschränkungen. Das Ziel einer Therapie ist es, Schmerzen zu lindern bzw. vollständig zu hemmen und eine Bewegungseinschränkung durch Verbesserung der Gelenkfunktion zu erreichen (Was eine Prise Kurkuma jeden Tag für das Gehirn und das Gedächtnis tun kann).

Chronische Form des Weichteilrheumatismus

Der Weichteilrheumatismus stellt zwar die häufigste Erkrankungsform des Rheumas dar, ist aber auch vergleichsweise die harmloseste. Denn zu dieser Gruppe gehören sowohl Muskelverspannungen als auch Fettgewebserkrankungen, wie großporige Orangenhaut aber auch Sehnenleiden, die von Sehnenrissen bis hin zum Tennisarm reichen.

Die schwerste Form des Weichteilrheumatismus ist die Fibromyalgie, die meist Frauen im Alter zwischen 30 – 55 Jahren trifft und mit belastenden Symptomen einher geht. So sind Schlafstörungen, Erschöpfung und Organbeschwerden nur einige der vorhandenen Anzeichen der Fibromyalgie. Trotz zahlreicher Betroffener, alleine in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen, ist diese Erkrankung noch nicht sehr bekannt und wird meist abgemindert, da die Symptome dieser Erkrankung denen von psychischen Störungen sehr ähneln.

Dabei gehört die Fibromyalgie zu den am weitesten verbreiteten chronischen Rheumaerkrankungen und hat nach dem heutigen Stand der Medizin kaum Heilungsaussichten. Jedoch kann durch unterschiedliche therapeutische Maßnahmen der Erkrankung Linderung verschafft werden  (So hilft Kurkuma bei Atemwegserkrankungen: Behandlung und Prävention).

Stoffwechselerkrankungen können rheumatische Symptome auslösen

Die letzte Gruppe des Rheumatismus sind so genannten Stoffwechselerkrankungen, die als Folge rheumatische Symptome haben. Die zwei bekanntesten Formen sind die Osteoporose, also Knochenschwund, und die Gicht-Erkrankung, wobei beide durch Stoffwechselstörungen ausgelöst werden. Die Osteoporose ist kennzeichnend für das langsame Schwinden der Knochensubstanz und wird, trotz ihrer Häufigkeit, oft erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt.

Jedoch kann diese Erkrankung durch Lebensumstellung gut therapiert werden, aber auch gezielt präventiv behandelt werden. Die rheumatische Erkrankung Gicht wird hingegen überwiegend durch den Harnsäurestoffwechsel beeinflusst. Wenn dieser gestört ist und zu hohe Harnsäurewerte produziert, entstehen Harnsäurekristalle, die zu Entzündungen in den Gelenken führen und so schmerzhafte Reaktionen auslösen können. Bisher gilt eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung mit Verzicht auf Fleisch und Alkohol als erfolgversprechende Therapie (Gesunde Knolle bei Verdauungsbeschwerden: Kurkuma für Magen und Darm).

„Seit Jahrtausenden wird Kurkuma in der indischen Ayurveda bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt.“

Wirkung von Curcumin bei chronisch rheumatischen Erkrankungen

So zahlreich die Formen der Rheuma-Krankheiten sind, so vielfältig sind auch die jeweiligen Ursachen. Dabei reichen die Auslöser von Verschleiß und altersbedingten Reaktionen der Gelenke und Weichteile bis hin zu Autoimmunerkrankungen.

Viele Formen des Rheumas sind auf ein instabiles Immunsystem zurück zu führen, daher verlaufen sie meist chronisch und werden viel zu spät erkannt. Bei präventiver Lebensweise könnte vielen rheumatischen Erkrankungen gut vorgebeugt oder sogar der Ausbruch vollständig gehemmt werden. So zählt neben ausreichend Bewegung auch die Ernährung zu den Einflussfaktoren bei der Entstehung von Rheuma.

In der indischen Ayurveda ist vor allem die Kurkuma-Knolle als Heilmittel bei rheumatischen Beschwerden sehr beliebt und wird seit Generationen auch vielfach als Therapie eingesetzt. Denn Kurkuma weist viele Wirkstoffe auf, die sich positiv auf unterschiedliche chronische Entzündungskrankheiten auswirken könnten (Kurkuma in der Ayurveda: Das gelbe Gold aus Südasien).

Mediziner gehen heute davon aus, dass chronische Entzündungen dann entstehen, wenn der Abwehrmechanismus des Körpers geschwächt ist und nicht mehr angemessen auf Entzündungsfaktoren reagieren kann. Daher gelten chronische Entzündung auch vermehrt als Triggerfaktoren für weitere Erkrankungen wie Rheuma.

Kurkuma könnte daher genau dort ansetzen, wo Entzündungen entstehen. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe beinhalten zahlreiche positive Wirkweisen, die bereits vielfach in Studien und anderen wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert wurden. So haben Forscher an der Universität Saarland herausgefunden, dass der pflanzliche Inhaltsstoff Curcumin, der als Pigmentstoff in der Kurkuma-Pflanze zu finden ist, eine ähnliche Wirkung wie Kortison entfalten kann.

Er wirkt nämlich direkt auf das Protein GiLZ, das eine Schlüsselrolle bei Entzündungsreaktionen einnimmt, und fördert seine Produktion. Im Vergleich zur Kortison-Behandlung hat Curcumin keine bekannten Nebenwirkungen, die auftreten können. Es wirkt daher nicht auf die gleiche Weise toxisch wie konventionelle Medikamente (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Studien zur Wirkweise von Curcumin bei rheumatischen Beschwerden

Zahlreiche Studien haben bisher die wertvollen Inhaltsstoffe der Kurkuma-Pflanze untersucht und sich dabei vor allem auf die potentiellen therapeutischen Auswirkungen des gelben Farbstoffs Curcumin konzentriert. Denn Kurkuma gilt bereits seit Jahren in der westlichen Forschung als mögliche pflanzliche Alternative zu konservativen Behandlungsmethoden.

Dabei wird der effektivste Inhaltsstoff Curcumin nicht nur als Therapieansatz bei Entzündungen untersucht, sondern auch bei Krankheiten wie Diabetes mellitus, Alzheimer, Krebs oder auch den weit verbreiteten rheumatischen Beschwerden (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

So veröffentlichte 2018 eine Doppelblind-Studie ihre Ergebnisse zur Wirksamkeit von Curcumin bei Osteoarthritis in Kombination mit Boswelliasäure, einer natürlich vorkommenden Verbindung im Weihrauch. Die Probanden litten an typischen Symptomen wie Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, geringere Leistungsfähigkeit und grundsätzliche körperliche Einschränkungen.

Zwei Gruppen erhielten jeweils unterschiedliche Curcumin-Präparate und die dritte Gruppe diente als Placebo-Vergleich. Nach drei Monaten konnten die Wissenschaftler deutliche Verbesserungen bei den Probanden der Curcumin-Gruppen vor allem bei körperlichen Leistungstest und einer positiven Schmerzsymptomatik beobachten.

Die Forscher folgerten aus ihren Ergebnissen, dass Curcumin die Schmerzen bei Osteoarthritis reduzieren könnte und auch in Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten wie der Boswelliasäure positive ergänzende Effekte auf rheumatische Erkrankungen erzielen könnte.

2016 wurde eine systematische Untersuchung über die aktuelle Studienlage zur Wirksamkeit von Kurkuma- und Curcumin- Extrakten bei Symptomen der Gelenkarthritis veröffentlicht. Die Ergebnisse konnten einen positiven Effekt des Curcumins auf Schmerz- und Entzündungssymptome aufweisen.

Das Curcumin konnte der Studie zufolge die schmerzhaften Arthritis-Beschwerden reduzieren und eine ähnliche Wirkung wie Ibuprofen oder Diclofenac-Natrium aufzeigen, jedoch ohne nennenswerte Nebenwirkungen, die bei einer Behandlung mit konventionellen Medikamenten auftreten können.

Die Forscher entnahmen ihrer Zusammenfassung, dass Kurkuma und der Inhaltsstoff Curcumin zwar noch genauer untersucht werden müssten, um einen therapeutischen Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen zu rechtfertigen, die bisherigen Daten aber dafür sprächen, diese Heilknolle und ihre Inhaltsstoffe als unterstützende pflanzliche Zusatztherapie anwenden zu können.

Eine weitere Studie aus den USA, die in Zusammenarbeit mit der St. Louis Universität, der John-Hopkins-Universität in Baltimore, sowie dem Eppley Institut für Krebsforschung und der Radioonkologie-Abteilung des medizinischen Zentrums Nebraska durchgeführt wurde, untersuchte die Rolle des Curcumins auf Musculoskeletal-Störungen.

So griffen sie die bereits in anderen Studien nachgewiesenen entzündungshemmenden und antineoplastische Eigenschaften des Curcumins auf Muskel-Skelett-Erkrankungen auf. Dabei stellten die Wissenschaftler ebenfalls fest, dass die bisherigen Daten zwar noch durch weitere Studien ergänzt werden müssten, die herausgearbeitete Auswertung jedoch darauf hinweist, dass Curcumin bei diversen muskuloskelettalen Erkrankungen als unterstützende Behandlungsoption in Betracht gezogen werden sollte.

Sowohl in vitro als auch in vivo Studien zeigten positive Effekte des Curcumins auf Osteoporose und die damit zusammenhängende Verbesserung der Knochendichte. Da Osteoporose mit schwindender Knochensubstanz einhergeht, könnte eine Behandlung mit Curcumin das Fortschreiten dieser Erkrankung hemmen und im besten Fall die mineralische Dichte fördern, sowie die weitere Struktur der Knochenmatrix positiv beeinflussen.

Zusätzlich konnten die Studien aufzeigen, dass Curcumin die osteoporotische Entwicklung der Knochen rückgängig machen und folglich die rheumatische Erkrankung Osteoporose eindämmen könnte (Haut, Haare & Co.: Kurkuma wirkt in der äußerlichen Anwendung als Antioxidant)

„Studien belegen positive Wirkung von Curcumin auf Arthritis-Beschwerden.“

Curcumin als COX-Hemmer

COX-Hemmer sind so genannte entzündungshemmende Medikamente, die bei einer Entzündungsreaktion eingesetzt werden. Diese hemmen die Enzyme (Cyclooxigenasen), die bei Entzündungen freigesetzt werden. Kurkuma und vor allem das Curcumin hat die Fähigkeit Entzündungsmediatoren und Enzyme zu hemmen, was zu einer Unterdrückung entzündlicher Reaktionen führen könnte.

Zum Beispiel hemmt Curcumin das Enzym Cyclooxigenase 2 (COX2). Dieses ist verantwortlich für die Bildung sog. Prostaglandine, was als Angriffspunkt für entzündungshemmende Medikamente dient. Darüber hinaus konnte in Studien beobachtet werden, dass Curcumin auch bei Patienten mit Dickdarm-Krebs eine Hemmung des zentralen Mediators TNFα und des Transkriptionsfaktors NFκB bewirken könnte.

Beide spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Entzündungen. Des Weiteren wurde die Wirkweise von Curcumin im Vergleich zum COX-Hemmer und Curcumin plus COX-Hemmer verglichen. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Wirkung von Curcumin effektiver war, als in Kombination mit anderen Wirkstoffen und konnte in der Studie bei Personen mit rheumatoider Arthritis Schwellungen und Empfindlichkeit der Gelenke reduzieren.

Curcumin bietet also die Möglichkeit bei entzündlichen Erkrankungen eine medikamentöse Therapie zu unterstützen. Es könnte Symptome lindern und das Fortschreiten der Erkrankung erschweren. Deshalb könnte Curcumin sowohl als Prävention vor rheumatischen Erkrankungen als auch bei bereits akutem Rheuma eingesetzt werden (Kurkuma: Trinke “Goldene Milch” nachts für erstaunliche Ergebnisse am Morgen!).

Kurkuma und Curcumin bei Rheuma richtig anwenden

Wie auch die indische Ayurveda-Medizin bisher dokumentierte, können aktuelle medizinische Forschungen zu Kurkuma bestätigen, dass die ostasiatische Heilpflanze nicht zu Unrecht seit Generationen für ihre vielfältigen Wirkweisen gerühmt wird. Die wertvollen Wirkstoffe in der Kurkuma-Knolle zeigen deutliche positive Effekte auf rheumatische Entzündungskrankheiten.

So konnten diverse Studien bisher aufzeigen, dass der Wirkstoff Curcumin nicht nur die Entzündungen lindern könnte, sondern auch schmerzlindernde Fähigkeiten aufweisen kann. Zudem könnte Curcumin das Fortschreiten bestimmter rheumatischer Erkrankungen wie der Osteoporose hemmen, aber auch vielfach als Prävention erfolgreich angewendet werden.

Doch ist Curcumin bisher nur schwer als Alternative einzusetzen, da es in nativer Form nur sehr schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. Denn seine Bioverfügbarkeit lässt einen gezielten Einsatz des Inhaltsstoffs nicht zu  (Immunbooster aus Ingwer und Kurkuma gegen Erkältung und Grippe).

Zusammengefasst: Wie wirkt Kurkuma bei rheumatischen Erkrankungen?

Kurkuma kann folgende positive Wirkweisen bei Rheuma haben:

  • es wirkt entzündungshemmend
  • Kurkuma könnte chronische Entzündungen hemmen und Folgeschäden verhindern
  • Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt auf ähnliche weise wie Cortison, allerdings mit weniger Nebenwirkungen
  • Kurkuma könnte die Dichte der Knochensubstanz bei Osteoporose stärken
  • Curcumin wirkt wie COX-Hemmer und könnte Entzündungsreaktionen unterbinden
  • Curcumin könnte als Prävention bei Rheuma eingesetzt werden

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI