Das Wissen um die Sonnenwend ist sehr alt


Bei den Kelten ist die Sommersonnenwende unter dem Namen Alban Hevin bekannt. Sie sollen sage und schreibe 12 Tage und Nächte gefeiert haben. Die Anhänger der noch jungen Wicca Bewegung nennen das Fest Litha.

Der Mittsommer, wie das Fest auch genannt wird, gehört zu den vier großen Sonnenfesten im Jahreskreis. Ihr Pendant ist die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Sie liegt der Sommersonnenwende genau gegenüber. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  liegt genau zwischen der Winter- und Sommersonnenwende, die Herbst-Tagundnachtgleiche zwischen der Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Kirche konnte dieses heidnische Fest nicht ignorieren, es war fest in der damaligen Kultur der Heiden verankert. So tat sie, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegte, sie wandelte es in ihr eigenes Fest um, den Johannistag. Es war Johannis dem Täufer gewidmet und wurde auf den 24. Juni datiert. Noch heute sind die riesigen Freudenfeuer auch unter dem Namen Johannisfeuer bekannt. Die alte, heidnische Tradition jedoch konnte durch die Kirche bis heute nicht verdrängt werden. Im Gegenteil, mehr denn je suchen die Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln, möchten sie auf dem Alten Pfad wandeln.

 

Alte Stätten und Relikte

Die Feiern zur Sommersonnenwende gab es bereits, als an die Bibel noch nicht einmal zu denken war. Das lässt sich nicht so einfach aus dem kollektiven Gedächtnis streichen.

Nehmen wir einmal den Turm von Jericho. Er ist der älteste Turm der Welt und steht nun bereits seit 11.000 Jahren. In seiner unmittelbaren Umgebung steht der Berg Quarantal. Der Schatten seines Gipfels fällt zur Sommersonnenwende genau auf diesen Turm. Das fanden die Archäologen der Universität Tel Aviv heraus.

Stonehenge ist nicht ganz so alt wie der Turm von Jericho. Das Alter wird mit etwa 5100 Jahre angegeben. Der Steinkreis ist auch heute eines der bekanntesten Kultstätten der Welt. Stonehenge ist noch immer eines der Lieblingsplätze zur Sommersonnenwende.

Ein weiteres Relikt aus der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra (siehe Abbildung), welche die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen anzeigt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt.

Dies sind nur drei Beispiele aus der alten Zeit derer es viele gibt. Das Wissen ist tief in den Menschen verankert und niemand wird es löschen können, egal wie sehr es auch versucht.

Himmelsscheibe von Nebra

Alte Mythen rund um die Sommersonnenwende

Mittsommer ist ein Fest der Sonne und des Feuers. Es wird ausgelassen, nahezu ekstatisch gefeiert. War die Wintersonnenwende mit der Sorge vor der bevorstehenden, kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude. Die Menschen mussten sich nicht sorgen. Die Erde brachte die ersten Früchte hervor und alles stand in heller Pracht. Es herrschte Fülle und Überfluss. Die Sonnenwenden sind eng mit der germanischen, aber auch der keltischen Mythologie verknüpft.

 

Baldur, der germanische Sonnenkönig

Es ist der längste Tag des Jahres. Längst sind die Tage nicht so heiß, wie sie noch werden können. An keinem anderen Tag des Jahres wird die Sonne länger scheinen und ihre Kraft der Erde schenken. Hernach wird sie sich mehr und mehr zurückziehen. Die Schatten ihres Daseins werden von Tag zu Tag länger, bis zur Wintersonnenwende die Nacht den längsten Schatten wirft.

Der immer wiederkehrende Zyklus des Sonnengottes Baldur erreicht zur Sommersonnenwende seinen Höhepunkt.

Geburt und Leben des Baldur

Baldur ist der Lichtgott, der Gott der Sonne. Odin machte sich einst zu einer längeren Reise auf. Seine Brüder Wili und We übernahmen für diesen Zeitraum die Regentschaft. Sie übernahmen aber auch gleich Odins Frau Frigg und zeugten mit ihr einen Sohn, Baldur den Licht- und Sonnengott.

Baldur plagten schlimme Albträume. Immer wieder träumte er von seinem eigenen Tod. Er ertrug diese Last nicht länger und erzählte den anderen Asen von diesem furchteinflößenden Traum. Unter Yggdrasil, der Weltenesche hielten sie Rat was zu tun sei.

Odin wurde ausgesandt näheres zu erfahren, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein. Springen wir ein Stück vor in der Geschichte.

Baldur hatte einen blinden Bruder namens Hödr. Er schlug vor, dass alles in der Welt, alles Beseelte und alles Unbeseelte den Schwur leisten soll Baldur nicht zu schaden.

Frigg machte sich auf und nahm allen Dingen und allen Wesen den Schwur ab, nur eines „vergaß“ sie: Die kleine, zarte Mistel an einer Eiche.

Die Götter testeten den Schwur und warfen Wurzeln und anderes Gehölz nach Baldur, aber alles prallte an ihm ab. Sie wurden mutiger und warfen mit immer größeren Dingen nach Baldur und nichts geschah. Odin warf seinen Speer nach ihm, Thor seinen Hammer, aber alles prallte an ihm ab.

 

Baldurs Tod

Auf einem Fest zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende schossen sie wieder mit Pfeil und Bogen und anderem Gewerk auf Baldur. Loki nervte das alles wahnsinnig und er ersann eine List. Als alte Frau verkleidet suchte er Frigg auf und fragte, ob sie wirklich allen Dingen und Wesen den Schwur abgenommen hätte. Sie gestand schließlich, bei einer noch jungen Mistel auf den Schwur verzichtet zu haben.

Loki machte sich auf und holte die zarte, zerbrechlich wirkende Mistel. Zurückgekehrt gab er sie Hödr und überredete ihn damit nach Baldur zu werfen. Dies tat er schlußendlich und Baldur sank tot zu Boden. Er war von der Mistel durchbohrt.

 

Baldurs Wiedergeburt

Nach dem Tod Baldurs waren die Götter sehr verzweifelt. Frigg gab ihren Sohn aber nicht auf. Es gelang ihr nach langem Hin und Her ihren dritten Sohn Hermoðr zu überreden in das Totenreich zu reisen um mit der Totengöttin Hel zu verhandeln. Mit Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd, machte sich Hermoðr auf den Weg durch das Tor zum Totenreich. Niemand ist je durch dieses Tor zurück gekehrt. Das kluge Pferd Sleipnir indes sprang einfach darüber hinweg. So überredete Hermoðr die Totengöttin seinen Bruder Baldur wieder frei zu geben. Hel verlangte, dass alle Wesen und Dinge der Welt um Baldur weinen sollten, erst dann würde sie ihm seine Wiedergeburt gestatten.

Viel Zeit war vergangen, der Winter kratze bereits mit seinen kalten Krallen an der Tür. Frigg schickte abermals Boten in alle Lande aus. Alle weinten nun um Baldur außer Thöll, die Riesin. Wieder war es Loki der Listige, der seine Finger im Spiel hatte. Die Götter erkannten, dass er sich in die Riesin verwandelt hatte. Sie ergriffen Loki, zerrten ihn unter die Erde und fesselten ihn dort an einen Felsen. Erst bei Ragnarök, der Götterdämmerung gelang es Loki sich zu befreien.

Nun war Baldur aus dem Reich der Toten befreit, aber er hatte einen hohen Preis zu zahlen. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende wird er neu geboren, um dann zur Sommersonnenwende erneut zu sterben.

 

Cerunnos, der gehörnte Gott der Kelten

Bei den Kelten wird am Tag der Sommersonnenwende der Naturgott Cerunnos geehrt, welcher auch der Gehörnte genannt wird. In der griechischen Mytholigie ist der Gehörnte unter dem Namen Pan bekannt. Sein germanischer Name lautet Freyr.

Cerunnos ist der Herr der Tiere, der treue Begleiter der großen Erdgöttin. Seine Gottheit steht für viele Bereiche der irdischen Welt.

Er ist der Gott:

  • der Natur
  • des Waldes
  • der schöpferischen Naturkräfte
  • der Fruchtbarkeit
  • der Zeugungskraft
  • des Wachstums
  • der Reinkarnation
  • der Kreuzwege
  • der Krieger
  • der Liebe
  • des Wohlstandes und Reichtums.

Dem Gehörnten zu huldigen, bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen, als Teil des Kreislaufes in dieser Welt.

 

Keltischer Knoten

 

Alte Bräuche der Sommersonnenwende

In der Mittsommernacht, wenn sich die Sonne unter dem Horizont schlafen legt, werden große und kleine Feuer entfacht. Die Menschen tanzen um die Flammen und springen über sie hinweg. Das soll Glück bringen und vor Unheil schützen.

Die kleinen Kinder der alten Zeit wurden schnell krank und eine Krankheit führte nicht selten zum Tod. Sie wurden zur Mittsommernacht über das Feuer geworfen, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Ein über das Feuer geworfenes Kind, werde nicht so schnell krank, glaubten die Menschen der alten Zeit.

Neigten sich die Feste dem Ende entgegen, so nahmen die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer und trugen ihn nach Hause. Mit diesem Holzscheit wurde das eigene Heim gesegnet. In vielen Gebieten ist dieser Brauch noch heute so aktuell wie einst. Die Kultur der Heiden ist nie wirklich zerbrochen.

Die Sommersonnenwende ist ein Fest, dass tief in die Nacht hineinreicht. Um so später es wird, um so berauschender die Feier. Brennende Räder, gemäß einer uralten Tradition, werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Das Fest endet erst, wenn die ersten Vögel erwachen und der Morgen dämmert.

 

Die Kraft der Kräuter

Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Rittersporn und vor allem die Sonnenpflanze Johanniskraut. In der Nacht banden sie sich diese um ihre Hüften.

In ihren Haaren trugen sie Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit fördert.

Den Kräutern werden starke Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am kraftvollsten entfalten, wenn die Mittsommernacht auf die Nacht des Vollmondes fällt.

Die nackten, männlichen Tänzer banden sich indes einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften. Er sollte die Potenz erhöhen. Die Nacktheit in jener Nacht war übrigens heilig, sie war die Verbindung zum Ursprung des menschlichen Daseins.

Mit Hilfe der Kräuter wurde ein starkes Gebräu kreiert, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.

Rund um die Felder steckten die Menschen die sogenannten Wolfskräuter: Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Sie sollten dem Sonnengott Ehre erweisen.

Die Priester der Heiden, auch Bilwis Priester genannt, dienten dem Sonnengott Baldur. Zur Sommersonnenwende war es ihre Aufgabe die Felder zu segnen.

 

Die Wärme der Sonne

 

Ein kleines Mittsommer – Ritual

Nimm dir einen kleinen Leinenbeutel und fülle diesen mit Kräutern aus:

  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Eisenkraut
  • Gundermann

Besprich den Beutel mit deinen Sorgen, Ängsten und Problemen. Verbinde ihn und vergiss nicht, ihn mit zum Feuer zu nehmen.

Wirf den Beutel am Abend in die Flammen. So sollen deinen Sorgen und Ängste verbrennen und sich deine Probleme in Rauch auflösen.

Ist das Feuer klein genug, springe darüber hinweg.

Das ist nicht der Moment für waghalsige Experimente!

Spring nicht über das Feuer, wenn es für dich oder umstehende Personen gefährlich ist.

Dieser beherzte Sprung wird dich reinigen.

Mittsommer ist ein geselliges Fest. Es ist Brauch das Fest mit der Familie und / oder Freunden zu feiern.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss, aber sie erzählt auch eine andere Geschichte. Alles was jetzt in Fülle vorhanden ist, wird wieder verloren gehen. Alles was zu Tage kommt, wird wieder im Dunkel verschwinden. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt. Zelebriere das Leben und tanze durch die Nacht.

Quelle

liche Grüße an Alle- auch die Ahnen

TA KI

 

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iCH wünsche allen “ schöne freie Tage“, viel Entspannung und Erholung. Hier geht es am Dienstag weiter…


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Gruß

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TA KI

Hohen Maien- Sonntag ist das christliche Pfingsten- blota i moti sumri – Hohe Maien


Hoher Maien ist die Zeit des siegenden Lebenswillens. Die Frühsommerzeit war stets die Kür- und Auslesezeit der Jugend von Mensch und Tier.

Die junge Mannschaft wurde bei den Germanen um diese Zeit in die Wehrgemeinschaft der Männer, die Jungmaiden in den Kreis der Frauen aufgenommen. Aus den Dorfgemeinden des Gaues trafen sich einst die gleichaltrigen, heiratsfähigen Jungmänner und Maiden zu edlem Wettstreit und Frohsinn. Sie sangen und tanzten, waren jung und froh.

Das alte deutsche Maifest begann fünfzig Tage vor der Sommersonnenwende und wie alle germanischen Feste mit einem Feuer in der Vornacht zum 1. Mai. Die Walpurgisnacht, die keltischen Ursprungs ist und den Wechsel von Winter auf Sommer symbolisiert, hat nichts mit dem eigentlichen Sinn dieser Feuernacht zu tun, wird aber am gleichen Tag – in der Nacht zum 1. Mai – begangen.

Das Mai-einsingen und -eintanzen war der Beginn einer Festzeit, die in Hohe Maien gipfelte. Das Ringen von Winter und Sommer findet mit dem Fest an Hammersheimholung seinen Abschluß. Die Maienzeit ist die Zeit der sinnbildlichen Vermählung des „Himmlischen Alls“ mit der „Mutter Erde“. Die Hochzeit Wotans mit Frigga, die Vereinigung der beiden Göttersippen, der Asen und der Wanen. Eines der gewaltigsten Bilder unserer Frühzeit.

Hohe Maien –hohe Zeit– Hochzeit allen Lebendigen, allen Gewachsenen, das sich zu höchster Schönheit entfaltet. Hier vereinigen sich Himmel und Erde, Gottheit und Mensch.

Wie sehr diese Hochzeit allen Lebendigen, eben auch den Menschen einbezieht, zeigt der alte Brauch des Mailehens, die Kür des Maienbrautpaares. Die Frühlingsvermählung von Himmel und Erde wird sinnbildlich dargestellt in der Einholung der Maienbraut durch den Maienbräutigam. Beide wurden aus Tüchtigkeitskämpfen ermittelt. Beide werden einander dann sinnbildlich angetraut.

Das Sinnzeichen dieses Festes ist die eh – Rune. Sie steht für Aufstieg, Erhebung und ein ehrenreiches Leben.

Quelle

blota i moti sumri – Hohe Maien

11. Mai. Zur 2. Vollmond nach Ostara wurde Hohe Maien 12 Tage lang gefeiert. Dem
genauen Termin gehen die 9 Walpurgisnächte voraus, die ihren Namen von
den heiligen Wallburgen haben zu denen gewandert wurde, um dort die
heiligen Feuer zu entfachen und zu feiern.

Hier wird die Vereinigung Odins mit der Erdgöttin Frigg gefeiert, durch diesen Akt beginnt es überall zu Grünen und zu Blühen. Diesem Fruchtbarkeitsfest, dichtete die Kirche mit dem Hexenfest Walpurgis riesige Orgien auf demn Blocksberg an. Junge Paare wälzten sich nackt im Tau auf der Wiese, um die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Real fanden zwar „Jungfernversteigerungen“ statt, bei der sich die Burschen ihre Braut ersteigern konnten, doch dies war für die Mädchen freiwillig! Mit der „ersteigerten“ Braut konnten sie dann 1 Jahr auf Probe für die spätere Heirat zusammenleben. bei diesem Brauch wird auch die Birke als Maibaum zum Zeichen der Liebe der Braut vor das Fenster gepflanzt. Den Grund für die angenommenen Orgien, bildet der Brauch der Paare sich anschließend nackt im Tau der Wiesen zu baden, um so die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Außerdem wird gemeinsam der Maibaum, auch als Queste bekannt, neu geschmückt und aufgestellt. Dieser Brauch, auf Pfingsten verschoben, ist noch immer in Questenberg im Harz lebendig.

Quelle

Walpurgisnacht


Walpurgisnacht

Walpurgisnacht

Hintergrund, Ursprung und Bedeutung der Walpurgisnacht

Die Entstehungs-Geschichte der Walpurgisnacht hat den Ursprung in der vergangenen keltischen Kultur. Zum Verständnis der Zusammenhänge: Die Nacht auf den 1. Mai gehörte in keltischer Tradition [→ Jahreskreisfeste] zum Halbzeit-Wechsel zur Sommerzeit mit Beltane bzw. Belenus. Da war ursprünglich keinerlei religiöser Inhalt, sondern eine klar dem Kalender als kultureller Taktgeber zugeordnete Absicht. Am 21. März, [= Beltane am 1. Mai] ist die Nacht gleich lang wie der Tag, die Nächte werden aber seit dem 21. Dezember, [= Lichtmess am 1. Februar], kürzer bevor sie ab dem 21. Juni, [= Lug am 1. August], wieder länger werden bis sie am 21. September [= Samonios am 1. November] wieder gleich lang sind wie die Tage.

Zwecks Umdeutung bei der Überlagerung mit der römisch-katholischen Lehre [Beltane vom 1. Mai wurde zu Ostern verlagert] und dem griechisch-römischen Dualismus des ausgeschlossenen Dritten wurde auch der Tanz verteufelt, verdammt und verketzert. Neben Sex-Reiz und Zauberei war Tanz ein Indiz, nach dem eine Hexe erkannt wurde. Der gedankliche Inhalt, die Bedeutung vom keltischen Beltaine, nebst anderem die Auferstehung der Natur in Flora und Fauna erscheint mit katholischem Dogma bei Ostern als Auferstehungsfest der christlichen Kirche.

Woher kommt die angebliche Hexennacht der Walpurgis? Die Walpurgisnacht selber ist ein Element aus dem „Faust I“, einer Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe, die 1808 veröffentlicht wurde. Goethe seinerseits stützt sich auf das Buch Bloks-Berg Verrichtung von Johannes Praetorius aus dem Jahre 1669.

Warum kein Tanz mehr in den Wonne-Monat am → 1. Mai?

Der katholische Glaube an einen einzigen Herr-[Gott] eignet sich vorzüglich zur vermeintlichen Legitimation von Herr-Schaft über die Anderen. Die angebliche und vermeintliche All-Macht, das durch den römisch-katholischen Klerus selbst zuerst angesprochene unbekannte Wesen als Gespenst eines Geist in Form von Gott, bezweckt allein die Herrschaft über Untertanen, welchen das Dogma als Religion zum Glauben gelehrt wird. Womöglich glauben die Kleriker der Einfachheit halber sogar selber an dieses Paradoxon der [Ge-]Wissen-Losigkeit. Nach dem Verbot ihrer [Druiden-]Schulen durch römische Kaiser war die keltische Kultur der Weiter-Bildung beraubt, nicht aber der eigenen Erfahrung, Denkart und Tradition.

Vom europäischen Festland wird aus keltischer Zeit nichts von Hexen berichtet, was aber weiter auch nichts besagt. Keltische Fürstinnengräber mögen aufzeigen, dass die Frau gleichberechtigt gewesen sein muss. Das magische Bild in keltischer Kultur schliesst mit der Signatur durch den Bann das Symbol als Stellvertretung aus. Bei der Hexe als Erscheinung kann davon ausgegangen werden, dass dies aus dem germanischen Norden eingeschleppte Vorstellungen vom Gespenst als Geist sind, transportiert und missioniert die Flüsse aufwärts vor allem in die Zentral- und Ost-Schweiz.

Die Geburtshilfe lag in der Antike fast ausschliesslich in den Händen der Frauen. Die Ärzte scheuten die Berührung der weiblichen Geschlechtsteile und liessen die Behandlung nach ihren Anordnungen von Frauen vornehmen. Die Eierstöcke waren noch nicht entdeckt, die Aufgabe der Hoden zur Produktion der Samen unbekannt. Wenn nun die keltische Denkweise in ihrer Entwicklung durch römische Kaiser mit dem Verbot von Schule und Kult gestoppt oder zumindest empfindlich gestört wird, geht das Kinder kriegen der Frauen davon unbehelligt weiter und so werden es vor allem Frauen gewesen sein, welche die lebensnotwenigen Grundlagen des keltischen Druidentums auch ohne Druiden weitergeführt haben bzw. führen mussten.

So ab dem 6. Jahrhundert begann die Missionierung der keltischen Gebiete durch irische Wandermönche. Klöster wurden gegründet, Klosterschulen bildeten eine neue Geistlichkeit die lesen und schreiben konnte. Weder in den Männer- noch in den Frauenklöster wurden die Kinder geboren. Vermutlich darum konnte sich bei neuen Gelehrten auf der Basis der angeblich unbefleckten Empfängnis aus der Bibel die Wahnvorstellung von Hexen entwickeln, die mit dem Leibhaftigen buhlten. Die katholische Heilige Walburga, Walpurgis, war eine im 8. Jh. in Süddeutschland tätige Missionarin sowie Vorsteherin des Benediktinerklosters von Heidenheim, wurde zur Patronin der Schwangeren und angerufen, nebst anderem, gegen Hungersnot und Missernte, Tollwut, Pest und Seuchen. Das sind exakt auch Vorwürfe, welche später den angeblichen Hexen gemacht wurden und zu den Hexenverbrennungen führte.

Ein möglicher Hintergrund der um 1400 entstehenden Hexen könnte demnach vorliegen in dem Aberglauben in Form einer nicht natürlichen Geburt, wie sie als Einbildung der unbefleckten Empfängnis zu einem zentralen Inhalt von Pfingsten, dem Heiligen Geist einer dem keltischen Druidentum nachfolgenden neuen, römisch-katholischen Geistlichkeit wurde. Erst dadurch wurde die spätere Vorstellung möglich, Frauen könnten als Hexen vom Teufel geschwängert werden. Dieser Unsinn von Dämon und Schwangerschaft stammt aber von anderswo her und ist nicht aus dem keltischen Druidentum. Die Distanz zur natürlichen Schwangerschaft führte auch zu absurden Tierprozessen. So wurde in Basel 1474 ein Hahn zum Tode verurteilt und am 4. August auf dem Kohlenberg als verkleideter Teufel auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dem Hahn wurde vorgeworfen, er habe ein Ei gelegt, was wider die Natur war. Vor allem aber befürchteten die Gelehrten, dass aus dem Ei ein Basilisk, ein Ungeheuer, schlüpfen könnte. Auch das inkriminierte Ei wurde den Flammen übergeben.

Die Figur der germanischen Hagazussa-Hexe im Standard-Deutsch ist nicht gleich der Häx [→ Hexen] im Schweizer-Deutsch. Im Schweizerdeutsch sind die Wörter hegs oder hägs eine Form des Verbes haben; zum Beispiel im Sinne einer Vermutung bi dänë hegs no söttigs [bei jenen habe es noch solches] oder als Behauptung si heg chönë flüüge [sie habe fliegen können]. Gut vorstellbar, wie aus den einzelnen, überlieferten, hegs oder hägs die Hegs- oder Hägsereien wurden und dann die Personen, die solches weitertrugen, schliesslich als Hegsen oder Hägsen und schliesslich als Hexen benannt wurden. Der stets rezitierte und voneinander abgeschriebene Bezug zur germanischen Etymologie Hagazussa scheint hier nicht zwingend gegeben, weil, die nordisch-germanischen Vorstellungen vom Gespenst [der Polarlichter] als Geist und Nibelungen, welche flussaufwärts über den Rhein [Basel] und die Reuss bis nach Luzern in die Inner-Schweiz eingeschleppt wurden, fanden vor Ort mit keltischem Hintergrund keine erkennbar nachhaltig kulturelle Entwicklung. Im magischen Bild sind die germanisch üblichen Wesenheiten [Drachen, Hexen und dergleichen mehr] nicht denkbar, ausgeschlossen.

Die Stadt Luzern, wo die Hexerei 1419 erstmals erscheint, liegt am Fusse eines damals zum Betreten verbotenen Berges, auf dem angeblich Drachen hausten. Nach der Legende wurde 1421, also zur Zeit des Auftauchens von Hexereien, in einer Menge von geronnenem Blut der berühmte Drachenstein gefunden, den ein feuriger Drache fallen liess. Diese Erscheinung als Vorstellung [Dämonen] basiert ebenfalls auf der Mission vom Arme-Seelen-Glauben, dem aber vor Ort der kulturelle Hintergrund fehlte.

Der Hexenwahn

Spätestens seit dem Canon Episcopi um 906 wandte sich die katholische Kirche gegen offenbar weit verbreitete Bräuche von nachtfahrenden Frauen. Bischof Burchard von Worms prägte mit seiner ersten bedeutenden Sammlung des Kirchenrechts, dem Decretorum libri viganti, die mittelalterlichen Vorstellungen von unheimlichen nächtlichen Wesen, indem er die zeitgenössischen und überlieferten Ansichten zusammenfasste. Auf Besen zum Sabbat begeben sich Frauen allerdings erst seit dem 15. Jahrhundert.

Hexen-Sabbat Schon 1428 hatte der Luzerner Chronist Johannes Fründ die Begleitumstände einer Ketzerverfolgung im Wallis festgehalten und dabei zum ersten Mal jene Serie von Praktiken beschrieben, die seither das Bild vom Hexensabbat prägen. Mit einem bösen Geist paktieren, auf Stühlen durch die Luft fliegen, Salben benutzen, Vorräte plündern. Neben rituellem Kindsmord, Kannibalismus und Schadenszauber. Der Dominikaner Johannes Nieder beschreibt Ähnliches in seinem Formicarius. Hier erscheint die betroffene Gemeinschaft bereits als Sekte, als Gegenkirche. Ungefähr gleichzeitig entsteht mit den Errores gazariorum ein anonymer Text, in dem erstmals von sexuellen Orgien während der nun unter Leitung des Teufels stattfindenden Zusammenkünfte die Rede ist. Um 1436 verfasst dann der Richter Claude Tholosan in der Dauphiné ein umfangreiches juristisches Schriftstück, Ut magorum et maleficorum errores, das den detaillierten Nachweis erbringt, dass das Treiben der Hexen als Majestätsbeleidigung zu gelten hat und von der weltlichen Gewalt verfolgt werden muss. Der Kleriker Martin le Franc in Lausanne schliesslich bearbeitet das neue Phänomen radikal Frauen feindlich. In seinem Text Champion des Dames gibt es keine Hexer mehr. Von jetzt an sind so gut wie ausschliesslich Frauen am Hexensabbat teilnehmend, und vor allem Frauen bezahlen mit ihrem Leben für den Aberglauben der neuen Geistlichkeit, den Hexenwahn.
Hexen-VerbrennungMitte des 14. Jh. (1347-1352) erfasste der schwarze Tod, die Pest, in einer ersten Welle als ständig wiederkehrende Pandemie alle Gebiete Europas. Die Pest blieb phasenweise und wellenförmig in Europa bis anfangs des 18. Jh. vorhanden. Über alles betrachtet, dürfte es im Zeitraum zwischen 1347 und um 1700 nur wenige wirklich pestfreie Jahre gegeben haben. Die Sterberate unterlag grossen Schwankungen und konnte regional bis zu 50% ansteigen, also die Hälfte der Bevölkerung töten.

Da man über die medizinischen Zusammenhänge und die Übertragung durch Flöhe auf Ratten nichts wusste, personifizierte man die Pest. So wurden viele Frauen als Hexen verklagt und hingerichtet [Hexenverfolgung]. (…)

Luzerner Chronik Diebold Schilling Eine Darstellung von merkwürdigen Ereignissen 1456 in der Luzerner Chronik Diebold Schilling (1460-1515), die im Zusammenhang mit zwei Kometen gesehen wurden. Vorne z.B. ein doppelköpfiges Kalb. Es regnet Blut und Fleischstücke.

Tatsächlich war 1456 der ungefähr alle 76 Jahre wiederkehrende Komet Halley zu sehen. Im Oktober 1356 ereignete sich in Basel das bislang schwerste Erdbeben in Mitteleuropa seit Beginn der Geschichtsschreibung.

Viele Menschen, [durch die kath. Lehre miss-gebildet], waren davon überzeugt, das Ende der Welt sei gekommen.

Quelle: http://www.keltoi.ch/walpurgisnacht.html

Gruß an die Wissenden

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TA KI

Feuerfeste der Kelten


Eine kurze Vorstellung der 4 keltischen Feuerfeste Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnassadh. Aus dem Buch „Die Kelten“, Verlag Neue Erde.

Autoren: Momo Edel & Bertram Wallrath. Danke an „sesguenara“ für die Jahreskreis-Animation.

Video- und Bildquellen in chronologischer Reihenfolge:

The Hill of Tara From The Skys Above https://youtu.be/XnK1wVXyJLs

Keltisches Kreuz https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi…

Die heilige Brigid von Kildare https://www.historicmysteries.com/cel…

Der Kalender von Coligny http://icalendrier.fr/calendriers-sag…

The birth of Samhain and the first Halloween https://youtu.be/bNBsHwsS6lY

Tara: Voices from Our Past – a recent discovery https://youtu.be/aBdJKLrEYF0

History of Halloween (The History Channel) https://youtu.be/amPLNo7SOwg

Das Totenfest der alten Ägypter (Wag-Fest) https://www.quora.com/Was-Jagannath-R…

Saint Brigid of Kildare http://omniumsanctorumhiberniae.blogs…

Celebrating Imbolc https://youtu.be/qFWWKaUgtX4

Saint Brigid of Kildare 2 https://www.historicmysteries.com/cel…

2017 Beltaine Celebrations in Glastonbury https://youtu.be/VypND0Gp564

Beltane 2016 – Fire Festival – Edinburgh https://youtu.be/ipBj0sKffgU

Festa Celta do Lugnasad bretoña 2015 (Lugo, Galicia, Spain) https://youtu.be/27_ZxKp2nkg

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Gruß an die Sehenden
TA KI

Neuer Rekord nach zwei Wochen Ramadan – schon über 1000 Tote!


Gut die Hälfte des muslimischen Fastenmonats Ramadan ist vorbei und in diesem Jahr stellt der von deutschen Politikern und Medien gefeierte “heilige Monat der Muslime” einen neuen Rekord auf- in Todesopfern! Denn der Ramadan ist nicht nur der Monat, in dem Hunger und Völlerei sich die Hand reichen, sondern auch der, in dem den Gläubigen die höchsten Ehren in Allahs Paradies zu teil werden, wenn sie ordentlich viele „Ungläubige“ zur Strecke bringt.

Von Marilla Slominski

Über 70 Attacken in 21 mehrheitlich muslimischen Staaten haben bisher 1003 Todesopfer und 1036 Verletzte gefordert. Dieses Blutvergießen übertrifft alles bisher da gewesene, im vergangenen Jahr wurden während des gesamten Ramadan 421 Menschen ermordet und 729 verletzt.

Laut der Vereinten Nationen wurden allein vom IS während seines Rückzugs aus Mosul zwischen dem 26.Mai und 3.Juni 231 Zivilisten abgeschlachtet.

Nach dem jüngsten Blutvergießen auf den Straßen von England, Deutschland und Frankreich, sollte dem letzten klar sein, dass der Westen von den Mordaufrufen im Ramadan nicht mehr gefeit ist.

Hier ein Überblick über den jüngsten Stand der Ramadan-Blutspur seit dem 26.Mai von Breitbart:

May 27 — Charchino, Afghanistan — Group fighting in favor of imposing Islamic law ambushes checkpoint, kills 11.

May 27 — Qadis, Afghanistan — Taliban kills 14, injures 17.
May 27 — Khost, Afghanistan — Taliban suicide bomber targets U.S-backed National Defense and Security Forces (ANDSF), which includes army and police units, killing 18, wounding six others, including children.
May 27 — Kacha Khuh, Pakistan — “Honor Killing” — Brother hacks one person to death: his 18-year-old sister for denying to abide by pre-arrange marriage.
May 27 — Marawi, Philippines — Jihadists kill 19 including women and a child.
May 28 — Marawi, Philippines — Jihadists murder eight for “having betrayed their faith.”
May 28 — Ramo Adey, Somalia — Jihadists bury man to his neck, stone to death for adultery
May 28 — Mosul, Iraq — ISIS sets hospital ablaze and kills a dozen young people inside.
May 28 — Shirqat, Iraq — ISIS rocket attack kills three children and their parents.
May 28 — Gumsri, Nigeria — Boko Haram kills at least seven villagers.
May 28 — Shakhil Abad, Afghanistan — Islamic extremists kill district governor and his son inside their home.
May 28 — Baqubah, Iraq — Suicide bomber kills three, injures up to 16 others outside court.
May 29 — Nguro, Nigeria — Boko Haram beheads five people.
May 29 — Ghat, Libya — Suspected Islamic terrorists kill one, injure f0ur.
May 29 — Shirqat, Iraq — Islamic shrapnel dismembers a child, injures seven.
May 29 — Baghdad, Iraq — 17 killed, 32 wounded — ISIS launches suicide attack against ice cream parlor frequented by families who were breaking their Ramadan fast.
May 29 — Baghdad, Iraq — 14 killed, 37 injured. ISIS attacked Shiites.
May 30 — Mattani, Pakistan — Islamist gun down four peace committee members.
May 30 — Peshawar, Pakistan — Suspected jihadist shoots one leader of Hezb-i-Islami terrorist group while he was leaving a mosque.
May 30 — Shifa, Iraq — Mass grave found with 60 ISIS torture victims, including women, elderly.
May 30 — al-Joura, Syria — ISIS mortar kills 14, including children.
May 30 — Bay Hassan, Iraq — ISIS kills three Iraqi guards, wounds six others.
May 30 — Baghdad, Iraq — Jihadists kill seven, injure 19 in a blast.
May 30 — Baqubah, Iraq — A bomb explosion at mosque kills seven, wounds six.
May 30 — Hit, Iraq — Fedayeen suicide bomber kills eight, injures ten.
May 31 — Kaya, Nigeria —Boko Haram kills 14.
May 31 — Fafi, Kenya — Suspected al-Qaeda affiliate al-Shabaab burns down school, kills one teacher.
May 31 — Bab el-Beid, Iraq — Suicide bombers kill three civilians, including a child.
May 31 — Hit, Iraq — Shahid suicide bomber kills three, injures seven.
May 31 — Mangai, Kenya — al-Qaeda-linked bombers kill eight.
May 31 — Kabul, Afghanistan — Suspected Haqqani Network kills at least 150, Wounds more than 460, including 11 Americans.
May 31 — Sinjar, Iraq — ISIS kills two, injures two.
June 01 — Abala, Niger — Jihadists kill six guards.
June 01 — Al-Hazm, Yemen — Terrorists kill six, wound 15.
June 01 — Behsud, Afghanistan — Suicide bomber kills one, wounds four.
June 01 — Oldenburg, Germany — Muslim kills one for smoking during Ramadan and refusing to fast.
June 01 — Zanjili, Iraq — ISIS kills seven for trying to flee caliphate.
June 02 — Kolofota, Cameroon — Islamist use two girls as suicide bombers: 11 killed and 30 wounded.
June 02 — Sidi Bouzid, Tunisia — Jihadist beheads one man.
June 03 — Marawi, Philippines — Islamic sniper kills 70-year-old man.
June 03 — Halabsah, Iraq — Four suicide bombers kill one, injure three.
June 03 —London, England — Three Jihadists plow into pedestrians, then stab people, killing seven, injuring 48.
June 03 — Zanjili, Iraq — ISIS kills 43 for trying to flee caliphate.
June 03 — Lower Munda, India — Hizb-ul-Mujahideen kill two security troops, injure four.
June 03 — Nawabshah, Pakistan — Alleged victim’s brother-in-law kills two people for alleged adultery.
June 03 — Kabul, Afghanistan — Suicide bombers kill 20, injure 87.
June 03 — Ferkane, Algeria — Muslim extremists kill two local soldiers, injure four.
June 03 — Burkina Faso, Soum — Jihadists kill five.
June 04 — Bijapur, India — “Honor Killing” — pregnant Muslim woman burnt alive by her family for marrying Hindu man.
June 04 — Kandahar, Afghanistan — Afghan police insider attack leaves six dead, one injured.
June 04 — Spini, Pakistan Two Shiites from Hazara minority group killed.
June 04 — Talibul, Moula, Pakistan — “Honor Killing” — Father kills one 18-year-old daughter for allegedly “having an affair.”
June 04 — Zanjili, Iraq — Wave of suicide bombers kills 32, injures 24.
June 04 — Quaidabad, Pakistan — Jihadis kill one barber.
June 05 — Melbourne, Australia — ISIS-linked migrant from Somalia kills man, takes prostitute hostage, an injures four.
June 05 — Baghdad, Iraq — Terrorist mortar fired into family home dismembers 10-year-old boy, injures four.
June 05 — Kismayo, Somalia — al-Qaeda affiliate al-Shabaab detonates bomb, killing three, injuring 20.
June 06 — Sinai, Egypt — Suspected Islamic extremists kill two police officers.
June 06 — Paris, FranceJihadist wounds one cop with a hammer outside Notre Dame cathedral.
June 06 — Herat, Afghanistan — Terrorist kill seven, injure another 16 near the northern gate of the Great Mosque of Herat.
June 06 — Garissa, Kenya — Suspected al-Qaeda affiliate al-Shabaab jihadists kill four aid workers with land mine.
June 06 — Mandera, Kenya — Unknown jihadist kill one woman, injure one.
June 06 — Mosul, Iraq — ISIS kills 15 women as they tried to escape the section of city controlled by the jihadist group.
June 07 — Kandahar, Afghanistan — Islamabad’s intelligence agency (ISI) attacked refugee camp in Kandahar province, which borders Pakistan, killing three, including two children and wounding eight, including women.
June 07 — Tehran, Iran — ISIS claims responsibility for attacking Shiite country’s parliament while wearing women’s attire, kills 12, injures up to 42, marking first time the Sunni extremist group carries out attack in Islamic Republic.
June 07 — Tehran, Iran — Islamic State suicide bombers target Shiite shrine of revolutionary leader Ayatollah Ruhollah Khomeini located just outside the capital, killing two and injuring ten.
June 07 — Maiduguri, Nigeria — Boko Haram kills 14, wounds 24.
June 08 — Puntland, Somalia — al-Qaeda-linked al-Shabaab kills 70, including some women who were decapitated, and wounds 18.
June 08 — Diyala, Iraq — Terrorists, including ISIS, kills 9, wound 4.
June 08 — Mosul, Iraq — United Nations reports ISIS killed 231 civilians as they tried to escape the city between May 26 and June 3.
June 08 — Mosul, Iraq — ISIS fires chlorine-filled bombs at civilians, killing 13, mostly women and children.
June 08 — Baluchistan, Pakistan — ISIS claims to have killed two Chinese nationals kidnapped on May 24.
June 09 — Kerbala, Iraq — ISIS kills at least 30, wounds 34 in Shiite holy city.
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Gruß an die Denkenden
TA KI

 

Frohe Ostern!!!


Vertraut

Wie liegt die Welt so frisch und traurig
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins frühlingsgrüne Tal hinein.

Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.

Und wird auch mal der Himmel grauer;
wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.

Wilhelm Busch