Geheimes Wissen: Wie unsere Seele in 13 Wochen wiedergeboren wird und wie Sonnenwenden den Anfang und das Ende markieren


Viele Menschen fühlen sich gerade jetzt in den Wintermonaten matt und antriebslos. Sie haben das Gefühl, dass nicht nur ihr Körper, sondern auch ihre Seele buchstäblichen im Dunkeln tappt. Die Tage sind kurz und dunkel, die Nächte lang und kalt und wir fühlen uns wie unter einer dicken Wolldecke gehüllt.

Doch dieser Prozess ist ein wichtiger. Wichtig für uns und wichtig für die Natur. Denn unsere Seele wie auch die Seele der Natur wird bald schon wiedergeboren werden.

Die Wiedergeburt unserer Seele unterliegt wie auch die Geburt unseres physischen Körpers einem Zyklus, dem die gesamte Natur unterliegt…

Unsere Seele durchlebt gerade ihre dunkelsten Tage. Viele erleben ihren gesamten Alltag als einen nicht enden wollenden Blues. Alles um sie herum ist grau, trist, nichts macht mehr so richtig Freude. Das aber hat einen ganz bestimmten Grund. Es ist die Dunkelheit und die damit in Verbindung stehende hohe Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Das Melatonin begünstigt also diesen trägen Prozess.

Melatonin braucht unser Körper für den Schlaf, der Schlaf wiederum ist ein Art Reinigungs- und Regenerationsprozess unseres Körpers. Er repariert Zellen und bringt somit vieles was in Unordnung ist wieder in Ordnung.

Schlaf es wenn man so will, der tägliche Check up unseres Körpers mit kleinen und manchmal vielleicht auch großen Reparaturarbeiten. Nicht umsonst sagt man nach einer „Guten Nacht“ ich fühle mich wie neu geboren.

Jetzt gerade befindet sich unsere Seele samt Körper in einem großen Regenerationsprozess. Die kurzen Tage und die langen Nächste machen es möglich. Nicht umsonst gehen zahlreiche in freier Wildbahn lebende Tiere jetzt in den Winterschlaf.

Nur der Mensch kann dies nicht und dass ist wohl auch der Grund, warum er sich in dieser Jahreszeit so schlecht fühlt. Weil der Mensch in diesem Punkt gewissermaßen gegen die große Ordnung der Natur lebt. Gegen ein Naturgesetz wenn man so will, dass da lautet: durchlebe einen kleinen Tod, um am Ende wiedergeboren zu werden.

Das heißt in diesem Fall, die Lethargie, die wir gerade erleben, ist so etwas wie ein kleiner Tod, ein Sterbeprozess, den auch die Natur im Freien durchlebt. Jeder Baum stirbt jährlich einem kleinen Tod, indem er sämtliche Blätter abwirft, um im Frühjahr wieder neu zu erblühen, so wie auch unsere Seele im Frühjahr in voller Blüte wieder aufersteht.

Die Auferstehung Christi am Osterfest ist somit in gewisser Weise auch unsere Auferstehung. In diesem Fall die Auferstehung unserer inneren Seele, die zu dieser Zeit wiedergeboren wird.

Alles Leben auf der Erde wie auch im Universum unterliegt einem Gesetz der Ordnung. Zu diesem Gesetz zählen auch die Geburt und der Tod. Nur gibt es in der Natur nicht nur eine Geburt und einen Tod, dieser Prozess wiederholt sich ständig in Verbindung mit der Sommer- und Wintersonnenwende.

Alles Leben unterliegt dem 13-Wochen-Zyklus

Die Sommersonnenwende ist die Einleitung in den Sterbeprozess, die Wintersonnenwende die Wiedergeburt im Frühling. Und dieser Prozess unterliegt jeweils einem 13-Wochen-Zyklus, genau die Zeit der Reife eines Menschen im Mutterleib von der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt. Auch die Zeit der Reife vom Samen bis zur Ernte des Getreides unterliegt diesem 13-Wochen-Zyklus.

Abschied und Neubeginn. Wachstum und Weiterentwicklung – diese wichtigen Themen stehen seit altersher in Verbindung zur Zahl dreizehn. Zwar wird die Zahl dreizehn auch gerne als Unglückszahl gesehen, besonders dann, wenn der dreizehnte Wochentag auf einen Freitag fällt, doch ob das wirklich so ist, hängt von der inneren Einstellung eines jeden selbst ab.

Auf unsere gegenwärtige Situation übertragen heißt das, dass sich unsere Seele gerade im Mutterleib in einem Art Reifungs- oder in diesem Fall, in einem Wandungs- oder Erneuerungsprozess befindet, um in dreizehn Wochen ihre Wiedergeburt zur Frühlings-Sonnenwende zu erleben.

Deshalb ist der Winter für viele von uns die Zeit des Rastens und der Ruhe, um unsere Seele auf die Wiedergeburt vorzubereiten. Sozusagen durchleben wir wie auch die gesamte Erde samt ihren Lebewesen fortlaufend den Prozess des Sterbens und der Wiedergeburt.

Dass viele Menschen gerade in den Wintermonaten das Gefühl haben, dass sie sterben, ist also als völlig normal. Tiere, die in den Winterschlaf gehen, umgehen durch einen tiefen und anhaltenden Schlaf dieses Gefühl. Sie verschlafen sozusagen diesen jährlichen Sterbezyklus.

Alles Leben im Universum unterliegt einer Schöpferquelle und ist ständig über die energetische, feinstoffliche Seele mit ihr verbunden. Die Seele ist somit die Urenergie allen Lebens im Universum. Ohne die Seele ist Leben nicht möglich, da die Seele alle wichtigen Informationen und Bausteine des Lebens beinhaltet.

Lediglich unserem Ego, unser Verstand ist von dieser Trennung betroffen, weshalb unser Verstand diesen Sterbe- und Erneuerungsprozess als eine Bedrohung empfindet und mit Angst und Unwohlsein reagiert.

In diesem Zusammenhang müssen wir lernen zu begreifen, dass wir alle nur ein winzig kleiner Teil des Universums sind aber ein wichtiger Teil des großen Ganzen. Die Schulmedizin beschäftigt sich nur sehr wenig bis gar nicht mit dieser wichtigen Tatsache, da selbst die Existenz der Seele für die Schulmedizin noch immer weitgehend in Frage gestellt wird.

Wir alle verstehen und begreifen mittlerweile alle, warum im Herbst die Bäume ihre Blätter verlieren, wir begreifen aber noch immer nicht, dass sich nicht nur die Bäume ständig aufs Neue regenerieren, also neu wiedergeboren werden, sondern dass auch der Mensch diesem Prozess unterliegt, weil auch der Mensch ein Teil der Natur ist und enger mit Pflanzen verwandt ist als er es gegenwärtig zu verstehen vermag .

Sonnenwenden markieren Anfang und Ende

Mensch und Tier bewegen sich während ihrer Geburt durch einen Geburtskanal hindurch, ein Art Tunnel, um die Dunkelheit zu verlassen und schließlich das Licht zu erblicken. Den gleichen Prozess durchlebt auch unsere Seele in der Phase ihres physischen Todes. Sie durchwandert also einen Tunnel, um an Ende wieder den Glanz des Lichtes erblicken zu können.

Es ist also der Zyklus der Natur, dem wir alle unterliegen. Sie sehen also, nichts im Universum ist dem Zufall überlassen. Alles unterliegt einer strengen Ordnung und alles in der Natur antwortet auf die Strömung. Nur das Ego der meisten Menschen hat es verlernt, angemessen darauf zu reagieren oder besser gesagt, diesen vollkommen natürlichen Prozess zu verstehen und zu akzeptieren, weil diese Lehren auf keinem Stundenplan in den Schulen stehen.

Mysterien-Schulen wie Naturvölker auf der ganzen Welt und auch die okkulte Wissenschaft sind sich der Lehren dieser Prozesse seit Jahrhunderten bewusst. Zwar feiern Menschen auf der ganzen Welt Wintersonnenwendefeste, doch die meisten von ihnen wissen im Grunde genommen nicht, worum es da eigentlich richtig geht.

Die Wintersonnenwende, die wir gerade gefeiert haben, ist die Zeit des neuen Lichts für die Erde und sie ist somit auch gleichzeitig die Zeit der Erleuchtung und des neuen Bewusstseins. Doch in Zeiten von Konsumrausch und Materialismus haben diese Lehren keinen Wert mehr.

Der Materialismus steht in diesem Fall über Erleuchtung und Bewusstsein, was letzten Endes das Leben vom Konsumrausch geplagten Menschen immer schwieriger werden lässt.

Für eine Großteil der Menschen ist die Natur wie auch das Universum noch immer das berühmte Buch mit den „Sieben Siegeln“, dass liegt aber nicht nur daran, dass der moderne Mensch bewusst von der Natur getrennt wurde, nein, es hängt auch damit zusammen, dass diese überaus wichtigen Lehren, niemandem vermittelt werden.

Bleiben Sie aufmerksam!

Die Wintersonnenwende

Die Geburt des Sonnenkindes steht für den Neubeginn allen Lebens. Der Kreislauf des Jahres beginnt von vorne. Das Licht triumphiert über die Dunkelheit.

In der Nacht der Wintersonnenwende nehmen die Hexen von allem Abschied, was im Dunkeln verborgen bleibt und heißen das Licht willkommen. Diese Wandlung eignet sich hervorragend für ein spezielles Hexen Ritual zur Wintersonnenwende.

Mit der Wintersonnenwende beginnt die Zeit der Rauhnächte. In der ersten Rauhnacht kehren wir zum Ursprung unseres Selbst zurück, wir finden unsere eigene Quelle. Aus dieser können wir in den kommenden Rauhnächten schöpfen.

Die Geburt der Sonne

In Edda, einer Sammlung nordischer Dichtungen des 12. und 13. Jahrhunderts, findet sich folgende Überlieferung:

„Eine Tochter gebiert die strahlende Göttin, ehe der Wolf sie würgt.“

Früher glaubten die Menschen, der Wolf versucht die Sonne zu verschlingen. Die Zeit um Weihnachten herum hieß auch die Zeit des Wolfmondes. Es ist die Zeit der Wilden Jagd, die Nächte Odins und seiner Frau Frigg, liegen vor uns.

Der Winter hat heutzutage zumeist an seiner einstiger Schärfe und Frostigkeit verloren. Doch einst waren die Winter hart und kalt. Es war eine gefährliche Zeit für die Menschen. Jeder Winter war auch ein Kampf um das Überleben der eigenen Sippe. Reichen die Vorräte, gibt es genügend Brennholz, verschonen uns die bösen Geister und Dämonen, überlebt das Vieh?

So schenkt das Fest der Wintersonnenwende Mut, Hoffnung und Kraft. Die Nacht ist lang, kalt und dunkel, aber das Licht ist da. Selbst, wenn das Feuer des Himmels noch nicht hoch am Himmel steht, so können die Menschen es spüren und ehren. Die Dunkelheit ist noch nicht vorbei, aber sie hat ihren Kampf bereits verloren. Diese Gewissheit war Anlass genug für ein zauberhaftes Fest, welches bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist.

Der Mythos der Wiedergeburt des Sonnenkindes findet sich übrigens in nahezu allen Kulturen der Welt wieder. Das Bekannteste ist die Geburt des Christuskindes zu Weihnachten, welches wohl erfunden war, um den Heiden ihr Fest nicht gänzlich zu stehlen .

Mittwinter: Fest der Sonne und der Erde

Mit der Nacht der Wintersonnenwende, auch des Mittwinters, kehrt die Stille ein. Es folgt mit den Rauhnächte Reinigung, der Rückschau, eine Zeit der Segnung und der Weihung dessen was auf uns zukommt. Es ist die Zeit der Vorbereitung auf das neue Jahr. Die Kraft der Ahnen ist deutlich spürbar. Sie begleitet uns durch die Zeit außerhalb der Zeit. Wir beginnen uns von dem Dunkel, dem alten Jahr, zu lösen und bereiten uns auf das Licht, das neue Jahr vor.

Das neue Jahr liegt als Winzling in unserem Schoß und wird dieser Tage behütet und genährt, auf das es stark und leuchtend neu aufsteigen kann.

Mit der Wintersonnenwende beginnt die Julzeit

Mit Jul (auch Jol) beginnt die Verbannung der Dunkelheit. Die Nächte werden wieder kürzer und alles was tot schien, erwacht zu neuem Leben.

Die Wintersonnenwende ist der goldene Ausstieg aus der dunklen Jahreszeit, welche zu Mabon begann. Zur Sonnenwende greifen Sonnen-, Toten und Fruchtbarkeitsriten ineinander. Symbolische Handlungen unterstützen und aktivieren die Kraft des Menschen und der Natur.

In der Nacht der Wintersonnenwende erfüllt sich das Versprechen der Wiedergeburt allen Lebens. Wer hier an die christliche Form in ihrer Verkörperung durch das Jesuskind denkt, dem sei gesagt, dass die Geburt eines Sonnenkindes auf ältere Zeiten als die des Christentums zurück geht. Denken wir nur an den Sonnengott Ra bei den Ägyptern oder den Sonnenkönig Lugh bei den Kelten.

Die Energien der Wintersonnenwende nutzen

So ziemlich jeder von uns trägt Schattenseiten in sich. Wir alle bergen Bereiche der Dunkelheit in uns. Diese Nacht dürfen und sollen wir nutzen um Licht in das Dunkel zu bringen.

Wir suchen nach Antworten, Lösungen und Wegen um uns aus diesen Schatten zu befreien.

Die Schatten sind nicht unsere Feinde, unser Feind ist die Angst davor. Fürchten wir uns nicht davor die dunklen Aspekte unseres Lebens zu beleuchten und zu hinterfragen. Wenden wir uns dem zu, was wir verstecken wollen.

Es ist Zeit alle Seiten unseres Seins zu akzeptieren. Arbeiten wir mit unseren Schatten, statt sie zu verdrängen. Geben wir ihnen den Raum, den sie benötigen um sich aufzulösen. Wir können in der Dunkelzeit die geistige Welt bitten uns dabei zu unterstützen.

Um sehen und erkennen zu können was wirklich wichtig ist, bedarf es einer Klärung. Es ist wichtig dieser Tage diese Klärung alter Themen, tiefer Wunden und Unzufriedenheiten einzuleiten. Die Natur schweigt und ruht in einer neutralen Position und lässt nach der Nacht der Wintersonnenwende das Licht wieder aufsteigen.

Halte es wie die Welt um dich herum und kehre neutral betrachtend in dich ein um dann dein Licht heller denn je erstrahlen zu lassen.

Räumen wir auf, bringen wir Dinge zu Ende und vergessen bei all dem nicht für all das dankbar zu sein, was das Leben uns geschenkt hat.

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Hohen Maien- Sonntag ist das christliche Pfingsten- blota i moti sumri – Hohe Maien


Hoher Maien ist die Zeit des siegenden Lebenswillens. Die Frühsommerzeit war stets die Kür- und Auslesezeit der Jugend von Mensch und Tier.

Die junge Mannschaft wurde bei den Germanen um diese Zeit in die Wehrgemeinschaft der Männer, die Jungmaiden in den Kreis der Frauen aufgenommen. Aus den Dorfgemeinden des Gaues trafen sich einst die gleichaltrigen, heiratsfähigen Jungmänner und Maiden zu edlem Wettstreit und Frohsinn. Sie sangen und tanzten, waren jung und froh.

Das alte deutsche Maifest begann fünfzig Tage vor der Sommersonnenwende und wie alle germanischen Feste mit einem Feuer in der Vornacht zum 1. Mai. Die Walpurgisnacht, die keltischen Ursprungs ist und den Wechsel von Winter auf Sommer symbolisiert, hat nichts mit dem eigentlichen Sinn dieser Feuernacht zu tun, wird aber am gleichen Tag – in der Nacht zum 1. Mai – begangen.

Das Mai-einsingen und -eintanzen war der Beginn einer Festzeit, die in Hohe Maien gipfelte. Das Ringen von Winter und Sommer findet mit dem Fest an Hammersheimholung seinen Abschluß. Die Maienzeit ist die Zeit der sinnbildlichen Vermählung des „Himmlischen Alls“ mit der „Mutter Erde“. Die Hochzeit Wotans mit Frigga, die Vereinigung der beiden Göttersippen, der Asen und der Wanen. Eines der gewaltigsten Bilder unserer Frühzeit.

Hohe Maien –hohe Zeit– Hochzeit allen Lebendigen, allen Gewachsenen, das sich zu höchster Schönheit entfaltet. Hier vereinigen sich Himmel und Erde, Gottheit und Mensch.

Wie sehr diese Hochzeit allen Lebendigen, eben auch den Menschen einbezieht, zeigt der alte Brauch des Mailehens, die Kür des Maienbrautpaares. Die Frühlingsvermählung von Himmel und Erde wird sinnbildlich dargestellt in der Einholung der Maienbraut durch den Maienbräutigam. Beide wurden aus Tüchtigkeitskämpfen ermittelt. Beide werden einander dann sinnbildlich angetraut.

Das Sinnzeichen dieses Festes ist die eh – Rune. Sie steht für Aufstieg, Erhebung und ein ehrenreiches Leben.

Quelle

blota i moti sumri – Hohe Maien

11. Mai. Zur 2. Vollmond nach Ostara wurde Hohe Maien 12 Tage lang gefeiert. Dem
genauen Termin gehen die 9 Walpurgisnächte voraus, die ihren Namen von
den heiligen Wallburgen haben zu denen gewandert wurde, um dort die
heiligen Feuer zu entfachen und zu feiern.

Hier wird die Vereinigung Odins mit der Erdgöttin Frigg gefeiert, durch diesen Akt beginnt es überall zu Grünen und zu Blühen. Diesem Fruchtbarkeitsfest, dichtete die Kirche mit dem Hexenfest Walpurgis riesige Orgien auf demn Blocksberg an. Junge Paare wälzten sich nackt im Tau auf der Wiese, um die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Real fanden zwar „Jungfernversteigerungen“ statt, bei der sich die Burschen ihre Braut ersteigern konnten, doch dies war für die Mädchen freiwillig! Mit der „ersteigerten“ Braut konnten sie dann 1 Jahr auf Probe für die spätere Heirat zusammenleben. bei diesem Brauch wird auch die Birke als Maibaum zum Zeichen der Liebe der Braut vor das Fenster gepflanzt. Den Grund für die angenommenen Orgien, bildet der Brauch der Paare sich anschließend nackt im Tau der Wiesen zu baden, um so die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen. Außerdem wird gemeinsam der Maibaum, auch als Queste bekannt, neu geschmückt und aufgestellt. Dieser Brauch, auf Pfingsten verschoben, ist noch immer in Questenberg im Harz lebendig.

Quelle

21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin)


Am 21.06. ist der Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen. Die Sommersonnenwende ist eines der wichtigsten heidnischen Feste und es ist eines der wenigen, welche bis heute noch weit verbreitet sind. Wenn auch ganz unterschiedlich gefeiert, so erfreut sich die festliche Zusammenkunft an ganz besonderen Plätzen im Freien, zu großen Sommersonnenwende-Feuern, noch immer großer Beliebtheit.

Sommersonnenwende

Das Fest hat sehr viele Aspekte und noch mehr Traditionen.

Schon die Namen sind sehr verschieden, vom geläufigen (astronomischen) Begriff Sommersonnenwende über Sonnenwendfest, Sonnenwendfeier, Mittsommerfest, Mittsommernacht hin zu dem unter Hexen und Heiden zumindest recht weit verbreiteten Begriff Litha (gesprochen „Litta“) bis zu den sehr speziellen Begriffen Alban Heruin (keltisch), Alban Hefin (Caledonii-Wicca) und Feill Sheathain (Pecti-Wita). Im christlichen Sprachgebrauch findet man entsprechend den Johannistag, während vorchristliche Riten mit der Bezeichnung „Hexenfest“ abgetan werden.

Sicher ist nur eines: die Sonnenwende war schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutendes Fest. Im Mittelalter soll es am „Sunnwendfeuertanz“ Sitte gewesen sein, bis zur Erschöpfung um das Feuer herum zu tanzen und zu springen. Die Bauern erhofften, dass sich diese geopferte Lebenskraft der bevorstehenden Ernte zuwendet. Ein Stück am Sonnenwende-Feuer getrocknetes (und leicht angebranntes) Holz gilt noch heute als glücksbringendes Amulett. Mit dessen Kohle-Seite (Johannis-Kohle) wurden einst auch Schutzsymbole ans Haus gezeichnet.

Wenn Sie die Sommersonnenwende mit Feuer feiern möchten, dann machen Sie sich rechtzeitig Gedanken um die Auswahl des Platzes!

Ein Feuer zu entzünden ist nicht überall erlaubt und so richtet sich die Größe des Feuers vor allem nach den speziellen örtlichen Begebenheiten. Man sollte dabei aber auch im Sinn behalten, ob später über das Feuer gesprungen werden soll oder nicht.

Wünscht man einen Schutzkreis um die Feuerstelle, so kann man diesen beispielsweise mit Blumen, Blüten, Kräutern oder Kerzen symbolisieren und den Kreis mit passendem Räucherwerk abschreiten. Auch die Himmelsrichtungen können durch Kerzen oder Fackeln gekennzeichnet werden. Wer es etwas magischer mag, kennzeichnet diese vier Punkte mit den entsprechenden Elementen. Also etwa einer Schale Wasser im Westen, einer Kerze im Süden, Federn im Osten und eine Schale mit fruchtbarer Erde im Norden. Das Entzünden des Feuers markiert den Beginn des Festes.

Die Sonnenwende soll auch ein persönlicher Wendepunkt sein.

Es ist der richtige Zeitpunkt, um Wünsche zu äußern. Es soll ein Wendepunkt sein, an dem wir mit vergangenen Dingen unseren Frieden schließen und der Zukunft optimistisch entgegensehen. Häufig werden symbolische Gegenstände oder mit Wünschen beschriebene Ritualpapiere ins Feuer geworfen.

Zum Wunsch nach positiver Veränderung gehört auch der Dank.

Dafür sollte jeder der dem Feuer seine Wünsche zur Transformation übergeben hat hinterher auch ein Feueropfer darbringen. Etwa kleine Kränze aus getrockneten Blumen oder aus Kräutern, Girlanden gebastelt aus buntem Papier oder etwas Ähnliches. Ausgewählt mit Liebe, hergestellt mit den eigenen Händen!

Wenn alle dann dem Feuer ihre Ehre erbracht haben, so ist es Zeit für den Sprung über das Feuer.

Paare springen gemeinsam über das Feuer, das stärkt die Beziehung. Beim Sprung gilt aber für jeden, dass er/sie sich hierbei eine positive Veränderung wünschen sollte.

Danach beginnt das Festmahl. Auch hier gilt: man sollte so viel wie möglich selber backen/kochen/herstellen. Kuchen und Wein (oder Traubensaft) sollten auf jeden Fall gereicht werden, ansonsten ist dieser Teil ganz dem eigenen Geschmack überlassen.

Man kann die Sommersonnenwende auch mit ihrem walisischen Namen „Alban Heruin“ („Licht über der Küste“) bezeichnen, passend zu den Namen „Alban Elued“ für die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, „Alban Eiler“ für die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und „Alban Arthuan“ für die Wintersonnenwende.

(…)

Sommersonnenwende – das Licht ist auf seinem Höhepunkt.

Mit diesem Fest feiert man den längsten Tag und die kürzesten Nacht des Jahres. In das Sonnenwende-Feuer geworfene Wünsche und Opfergaben begünstigen eine reiche Ernte – auch im übertragenen Sinne.

Dies ist ein Zauber für die Wunscherfüllung, den Erfolg und die materielle Fülle aber auch für die Dankbarkeit.

(…) Unter anderem ein kleines Sonnenwend-Feuer für Zuhause, Ritualpapier, Sommerblumen, eine Opferschale, ein Ritualöl, Räucherwerk, Kohle & Sand, Streichhölzer und eine ausführliche Anleitung.

Zeitpunkt

Der Sonnenwende-Zeitpunkt markiert den Beginn des astronomischen Sommers. Dieser Zauber sollte innerhalb der 24 Stunden nach dem astronomischen Sommersonnenwende-Zeitpunkt durchgeführt werden. Dieser findet am 21. Juni 2017 um 6:24 Uhr statt. Es ist also Zeit bis zum 22. Juni um 6:24 Uhr. Ob dieses Sommerfest bei Helligkeit und Sonnenschein gefeiert wird oder man die kürzeste Nacht des Jahres mit dem Sonnenwend-Feuer für Zuhause erhellt, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen.

Quelle: https://www.hexenladen-hamburg.de/jahreskreis-feste/21-juni-sommersonnenwende/

Gruß an alle Sonnenwend- Freunde

TA KI ( Dieses Photo entstand bei der „Sommersonnenwende – 7 Tage – Ein Feuerwerk des Wissens inmitten des Nördlinger Ries“ am 21.06.2016 )

Hintergrund, Ursprung und Bedeutung von Ostern


– das Fest der Auferstehung –

Ostern - Ostarun - Ostara - Eostra

Ostern – Ostara – Eostra – Morgenröte [Ostarun] im Osten

Tanz der Sonne an Ostern

Der Tanz der Sonne am Ostermorgen ist über ganz Europa hinweg überliefert. Dabei soll es sich um drei Sprünge gehandelt haben, welche die Sonne beim Aufgang an diesem Tage mache. Man hatte für diese Erscheinung die verschiedensten Ausdrücke wie Sonnehoppen und Hupfa der Sonne. Die Einwohner ganzer Dörfer zogen am Vorabend hinaus auf einen Hügel, um dort auf den Sonnen-Aufgang des Oster-Tages und die drei Sprünge zu warten.

Es stände in alten Postillen, schreibt G. Rollenhagen [1542-1609]:

Am ersten Ostertage laufen beide Alten und die Jungen, des Morgens früh für den Sonnen-Aufgang, und des Abends spät für den Sonnen-Untergang, mit grossen Haufen ins Feld hinaus, und sehen zu, wie die Sonne tanzt. Wann sie nun dieselbe so lang angesehen haben, dass ihnen Blau und Braun, Licht und Finsternis für die Augen kommt, so ruft einer hier, der andere dort: Jetzt tat sie den ersten. Da bald den anderen. Und denn den dritten Sprung. Wer nun sagen wollte, er hätte es nicht gesehen, den würde man für blind oder für einen Gottes-Lästerer halten. Wann nun die Sonne gewiss sichtbarer weise am rechten Ostertage tanzte, so hätten die Alten und wir des zankens nicht bedürft: Denn Gott hätte ein sichtbares Zeichen am Himmel gesetzt, damit man den rechten Ostertag erkennen könnte. Und wenn die Sonne ein Fingerbreit sich erhübe, und wieder niedersetzte nach unserem Gesicht, so würde die ganze Welt sich zugleich mit erheben und krachen müssen.

[Quelle: Herder, Die Sonne, ISBN 3-451-17317-4]

Die alten Bräuche aus früherer, keltischer Zeit wurden offenbar noch tausend Jahre nach der Überlagerung dieser wegen dem Verbot der Druiden-Schulen durch römische Kaiser untergegangenen Kultur praktiziert, doch scheint im 16. Jh. das Wissen um die Bedeutung, die Hintergründe und Zusammenhänge nicht mehr vorhanden zu sein, aber noch immer steht das korrekte Osterdatum im Zentrum, [bis 1582 der gregorianische Kalender eingeführt wurde].

Die Überlieferung zur tanzenden Sonne zeigt einen interessanten Hinweis: In Mecklenburg will man diese Sprünge beobachtet haben können, wenn man gleichzeitig durch einen Zaun sah. Damit, mit dem Zaun ist eine Zuordnung zur keltischen Zeit und die einleuchtende Erklärung dieser Oster-Bräuche möglich: In den druidischen Sternwarten [= Zaun- oder Steinkreis] wurde die Bahn sowohl von Sonne und Mond nebst vieler Gestirne beobachtet, vermessen und aufgezeichnet. Auf der dort registrierten Bahn der Sonne wurde nebst anderem auch die TagundNachtgleiche festgehalten. Dabei handelt es sich aber wissenschaftlich um nichts anderes als um die Trudel-Bewegung der Erde, also um den Zusammenhang von Ekliptik, Präzession und Nutation. Der Tanz der Sonne erfasst inhaltlich jenen Sonnen-Aufgang zwischen einem kürzeren und einem längeren Tag; einen Drei-Sprung oder Tanz von Menschen dem Frühlings-Punkt zur Freude oder Vorfreude auf den dadurch nun mit 40 Nächten abzählbar bestimmten Anlass Beltane am 1. Mai.

Der Frühlingspunkt der Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. März konnte zum Beispiel in Stonehenge auf den Tag genau bestimmt werden. Mit der Frage, wie diese Nachricht vor 2000 Jahren von den diversen antiken Sternwarten ins gesamte keltische Druidentum vermittelt werden sollte, ist auch der Ursprung der Sonnenwend-Feuer klar: Die Höhenfeuer sind das altbewährte Alarmierungs- und Nachrichten-System für weite Distanzen, mit einem geschlagenen Hornuss oder Scheibe können mühelos Flüsse und Schluchten überbrückt werden. In diesen Zusammenhang gehört auch die Frage nach der Bedeutung der allein stehenden Menhire bei alten Kultstätten, die bisher keinem praktischen Zweck zugeordnet werden konnten und rituell gedeutet werden, was vermutlich falsch ist. Nicht wenige dieser Steine tragen heute Namen, die durch die Christianisierung ins Gegenteil verkehrt wurden wie Teufels-Pfeil, Teufels-Brandeisen oder Teufels-Wurfscheibe; alles mit vorstehender Nachrichten-Übermittlung erklärbar. Häufig wurden aufgerichtete Steine mit Geistern und Spuk in Verbindung gebracht. Mancherorts galten die Steine als verzauberte Wesen, die zu bestimmten Zeiten wieder zum Leben erwachen und dann stets die gleichen Handlungen ausführen: Sie tanzen, rennen, drehen sich – meist drei- oder neunmal – im Kreise oder laufen dreimal um einen Teich. Oft gehen sie zu einem nahe gelegenen Fluss oder See und trinken oder baden dort, bevor sie zurückkehren und wieder zu Stein werden. Übereinstimmend in den überlieferten Erzählungen bewegen sich die Steine durchwegs zu bestimmten Uhrzeiten und-oder Jahreszeiten: um Mitternacht, bei Sonnenaufgang, am Mittag, am Mittsommerabend oder zur Sonnenwende.

Ein Problem hatte die neue Geistlichkeit bei der Verdrängung und Umdeutung des keltischen Druidentums mit dem Fest der Auferstehung, dem Osterfest [nebst Pfingsten, welche sich bis heute nicht volkstümlich etablieren konnte]. Die Kelten glaubten nach Berichten antiker Geschichtsschreiber, Julius Cäsar schreibt aus seiner Weltsicht in De bello gallico, Liber VI, 18 „direkt von Dis Pater [römisch = Unterwelt, Reich des Toten] abstammen“, das heisst direkt von den Toten abzustammen, mit anderen Worten also Wieder-Auferstandene zu sein. Durch die Auferstehung-Geschichte wurde der christliche Gottessohn folglich für die Kelten einfach einer der ihren, wäre da nicht auch noch die Behauptung von der Schwängerung einer Jungfrau durch einen Engel. Die keltische Bevölkerung habe damals die Festlegung des beweglichen christlichen Oster-Festes [das Fest der Auferstehung] auf den Frühlingspunkt hartnäckig abgelehnt. Die Siebenschläfer scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen, nebst dem Hasen-Tanz im März [siehe unten stehend]. Als das Osterfest als christlich religiöses Auferstehungsfest im Europa nördlich der Alpen eintraf, war vor allem die vom Kirchen-Klerus beanspruchte Zeit schon längst besetzt durch das Beltane-Fest am 1. Mai resp. durch einen an die Jahreszeiten gekoppelten, naturwissenschaftlichen Ritus von Auferstehung und Wiedergeburt.

Das Datum für Ostern ist heute am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche [Äquinoktium] am Frühlingspunkt, also frühestens am 22. März und spätestens am 26. April. Nun hatte der Katholizismus in Westeuropa nach dem Untergang des keltischen Druidentums zusätzlich das Problem, dass damals auch mit dem julianischen Kalender der Frühlingspunkt bzw. die Tagundnachtgleiche nicht korrekt bestimmt werden konnte. Das fixierte Oster-Datum verschob sich unbemerkt jedes Jahr um gut 11 Minuten, also alle 130 Jahre um einen ganzen Tag weiter in Richtung Sommer, [→ der keltische Kalender].

Eine Version einer altartigen Sage aus dem Gebiet Niedersachsens und Westfalens handelt vom Sonnenaufgang im Zwergenreich und enthält den rumpelstilzartigen Vers:

Die Christenheit ist niemals gescheit, sie weiss nicht, wann die Sonne aufgeht.

Vor etwa 300 Jahren entstand in weiten Teilen Europas der Brauch des in den April schicken als 1. April-Scherz, welcher ebenfalls einen Bezug zur falschen Osterzeit haben könnte.

Das Wort Ostern geht vermutlich auf das althochdeutsche ostarun für Morgenröte zurück und nicht auf angebliche germanische Frühlings-Göttinnen. Der keltische Frühlings-Punkt war Imbolg oder Imbolc [Lichtmess] am 1. Februar und nimmt Bezug auf die Wintersonnenwende am 21. Dezember, der längsten Nacht und danach wieder zunehmender Tageszeit. Der Zusammenhang der aufgehenden Sonne im Osten mit der Morgenröte im Wort Ostern scheint hingegen naheliegend und einleuchtend.

Aufgrund der Bilder vom Silberkessel von Gundestrup kann davon ausgegangen werden, in keltischer Kultur wurde die Schwangerschaft resp. Geburt thematisiert mit Imbolg [= im Bauch bez. Rundum-Waschung mit Bezug auf Lugh] und ist über den Klapperstorch bis heute erhalten in den regionalen Bräuchen um das Osterfest mit Klappern, Ratschen und dergleichen mehr.

Ebenso wie anlässlich der kulturellen Überlagerung Teile von Samonios am 1. November zu Weihnachten und Silvester kamen, wurden Inhalte von Beltane am 1. Mai zu Ostern und Pfingsten umgedeutet und verschoben. Ende des 17. Jh., Quellen erwähnen 1682, erscheint im Zusammenhang mit dem Osterei der Osterhase. Die Symbolik in Form vom Drei-Hasen-Ohren-Bild war im Mittelalter weit verbreitet. Das Auftauchen des die Eier bringenden Osterhasen hat vermutlich auch einen Zusammenhang mit der Verfolgung angeblicher Hexen, welche nach 1700 stark abnahm, [lesen Sie dazu bitte Walpurgis].

Ostern Drei-Hasen-Ohren-BildObschon der Hase in den Speise-Gesetzen der Bibel nur bei den unreinen Tiere erwähnt wird, [Wiederkäuer ohne gespreizte Klauen; der Feldhase scheidet die erste Verdauung aus, nimmt diese wieder zu sich und frisst dann den zweiten Kot nicht mehr], die nicht gegessen werden dürfen, taucht er dennoch in bildlichen Darstellungen der mittelalterlichen Kunst als Symbol der Trinität auf als ein Zeichen der göttlichen Dreifaltigkeit [nicht = Dreieinigkeit].

Warum bringt der Hase die Eier?

Die Geschichten rund um Osterhase und Osterei, stellvertretend für die Bedeutung von Ostern sind ein vergnügliches Beispiel dafür, wie sich ein gesunder Verstand von Menschen schliesslich durchsetzt. Dem Oster-Brauchtum fehlt nämlich von jeher die biblische Grundlage, [ebenso wie Weihnachten, dem umgedeutet verlagerten keltischen Allerseelen]. Die meisten Oster-Bräuche haben einen vorchristlichen Hintergrund, kulturell geprägt vor Ort. Das Osterfest der Kirche selber hat seine Wurzeln im jüdischen Passah-(Pessach)-Fest. Das klassische Osterei war ein durch Erhitzen haltbar gemachtes und dann rot gefärbtes Ei. Die Botschaft lautete: Christus ist auferstanden und lebt! Er hat Tod und Grab überwunden. Das rot gefärbte Osterei sollte die Macht vom [neu erfundenen] Gott über den Tod symbolisieren.

Dieses Märchen traf nördlich der Alpen auf die Tradition aus vergangener keltischer Kultur mit festem Wissen um die alljährliche Auferstehung von Flora und Fauna [Tagundnachtgleiche am 21. März wurde mit Beltane am 1. Mai erfasst] und dem Gedanken einer unvergänglichen Seele, was die Wieder-Auferstehung resp. den Wechsel von lebendig zu leblos und umgekehrt als selbstverständlich einleuchtend beinhaltet [Tagundnachtgleiche am 21. September wurde mit Allerseelen am 1. November erfasst].

Der Inhalt vom keltischen Beltane, welcher durch die neue katholische Oster-Lehre umgedeutet werden sollte, war aber die soziale Gemeinschaft durch Taufe, der Maibaum als Lebensbaum und der Tanz in den Wonne-Monat. [→ Bild zu Beltane im Silber-Kessel von Gundestrup]. Diesen Menschen mit Kenntnis vom Seelen-Gedanken, [direkt von den Toten abzustammen], den von einer durch einen Engel geschwängerten Jungfrau geborenen Sohn nach seiner Hinrichtung angeblich wieder auferstehen zu lassen setzt schon ein gehörig Mass von Machbarkeitswahn voraus [oder aber die Nicht-Kenntnis der keltischen Kultur].

So erstaunt denn nicht, wenn nach der Überlieferung in der ehemals keltischen Schweiz das Osterei vom Kuckuck gebracht wurde. Im Umkehrschluss war das Osterei also volkstümlich ein Kuckucksei. Der Kuckuck legt sein Ei in ein fremdes Nest zum Ausbrüten und der Aufzucht vom Nachwuchs. Der schweizerdeutsche Gu-gu für Kuckuck bezeichnet auch Verstecken oder als Gugus etwas Unverständliches. Anderswo die Redensart vom Fuchs, der die Eier [= Hoden] hinten hat. Oder vom Storch, der die Eier [= Kinder] bringt. Ein Hahn wurde 1474 in Basel zum Tod verurteilt und verbrannt weil er wider die Natur ein Ei gelegt haben soll.

Der Bezug zum Hasen kann aus der Geschichte abgeleitet werden: Durch die katholische Vor-Verlagerung vom keltischen Beltane-Fest am 1. Mai, welches auf derselben Frühjahr-Tagundnachtgleiche vom 21. März gründet wie das neu eingeführte Oster-Fest, fallen die alten Bräuche jetzt zusammen mit einem eindrücklichen Natur-Schauspiel im März, dem Hasen-Tanz. Im Frühjahr beobachteten die Menschen, wie Hasen in grossen Gruppen auf den Feldern zu tanzen schienen. Feldhasen mögen trockene, offene Landschaften wie Ackerland oder weite Wiesen und Felder, möglichst mit Hecken durchsetzt. Die sonst als scheue Einzelgänger eher nacht- und dämmerungsaktiven Tiere rotten sich im März am heiterhellen Tag zusammen und veranstalten ihre brachialen Balz-Tänze zum Paarungs-Ritual. Die Rammler stehen auf den Hinterbeinen, schlagen mit den Vorderpfoten rasend schnell aufeinander ein und vermitteln den Eindruck eines Tanzes.

Ostern erscheint dadurch volkstümlich als Hasen-Tanz-Fest [um das Kuckuck-Ei], eine Umwandlung durch lebendiges Brauchtum, welche von der klerikalen Kirche weder geplant noch vorhersehbar war. Im Gegenteil. Der Tanz war ein Element im keltischen Beltaine-Fest [Walpurgisnacht] und die Austreibung vom Tanz aus der Kultpraxis durch Verteufelung wurde generell zu einem zentralen Ansatz der neuen Moral- und Sitten-Lehre. Der Kirchen-Lehrer Augustinus von Hippo (353-430) schreibt: Der Tanz ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt der Teufel ist. Johannes von Antiochia [Chrysostomos] meinte im 5. Jh. zwar vorwiegend die fahrenden Spielleute mit wo Tanz ist, da ist der Teufel, doch findet die Formel eine allgemeine Verwendung bis in die Neuzeit. Die angeblich unanständigen Bewegungen des Tanzes und des Reigens wurden verdammt.

Die Menschen jedoch liessen sich ihren Spass an der Freude nicht nehmen und so akzeptierte die Kirche im Mittelalter das notwendige Übel. Um 1100 entstanden erneut sogenannte Bauerntänze, die einen sozial ausgerichteten Tanz darstellten. Im 13./14. Jh. entwickelte sich zusätzlich der höfische Tanz, der zu dieser Zeit nur den Adligen vorbehalten war. Noch bis ins 17. Jahrhundert erschienen Schmäh-Schriften von Klerikern, die Tanzen als Teil der Teufels-Anbetung ansahen. Neben Sex-Reiz und Zauberei war Tanz ein Indiz, nach dem eine Hexe erkannt wurde.

Dem Oster-Feldhasen-Tanz wurde mit einem weiteren Verbot begegnet: Im Jahre 751 liess Papst Zacharias den Verzehr von Hasen-Fleisch verbieten wegen Gefährdung der Sitten und der Moral. Noch in der Bibel-Übersetzung von 1534 erwähnt Luther die Caninichen als unreine Tiere. Feldhasen allerdings sind Nestflüchter und keine Säugetiere wie die Kaninchen. Nichtsdestotrotz gehört der Hasen-Braten, schweizerdeutsch Chüngel [Chüng = König], bis zum heutigen Tag bei manchen auf den festlichen Ostertisch.

Wie an anderen ursprünglich keltischen Anlässen wurden auch zu Ostern, genauer am Gründonnerstag, Zins- und Pacht-Zahlungen für Grund und Boden fällig, die nach altem Brauch unter anderem auch in Eiern erstattet wurden. In der Bedeutung des zu Ostern abzuliefernden Zins-Eies lässt sich das Wort Osterei im Deutschen seit dem 15. Jahrhundert nachweisen. Zugleich waren Zinstage stets auch Heischetage, also Zahltage und Unterstützungstage für Gesinde und Arme, die das Recht darum zu bitten, zum Teil aber sogar Anspruch auf die betreffenden Leistungen hatten. Auch diese Leistungen erfolgten in Naturalien, unter anderem in Form von Eiern und Gebäck. Als die Naturalabgaben durch Geldzahlungen abgelöst wurden, erhielten sich die Bräuche als Geschenk-Bräuche vor allem für Kinder, die besondere Eier-Geschenke von ihren Taufpaten erhielten.

Zusammenfassend ist Ostern inhaltlich gesehen keltischen oder noch früheren Ursprungs und meint nördlich der Alpen den Frühlingspunkt am 21. März als Erwachen [Auferstehung] der Natur, genauer der Flora und Fauna welcher in vergangener keltischer Kultur mit Beltane am 1. Mai erfasst wurde als Gegenpol von Samonios am 1. November. Mit einem christlich geprägten Rückblick war Ostern also ein angeblich heidnisches Fest, aber im Ursprung nicht bei Germanen im Norden nachweisbar, sondern keltisch.

Warum feiern wir Ostern?

Wie das Fest dann im Einzelnen begangen wird ist zweitrangig, wichtiger ist, den Wechsel zur Sommer-Halbzeit mit Ostern [oder 1. Mai] als Anlass zu nutzen für ein freundschaftliches und feierliches Treffen der Verwandten oder Bekannten mit gemeinsam Essen und Umtrunk; frei nach dem Motto: Alles wird gut, packen wir’s an!.
Der Brauch mit farbigen Ostereier stammt übrigens aus der katholischen Fastenzeit, als die Eier zwecks Aufbewahrung gekocht und gekennzeichnet werden mussten, da der Verzehr verboten war. Das Eiersuchen selbst hat keinen besonders tiefen Sinn, sondern ist eine der täglichen Pflichten bei damals noch artgerechter Hühnerhaltung. Es sei denn, es habe sich um verbotene Eier während der Fastenzeit gehandelt.

Ostern

 

Ostern, die Auferstehung von Flora und Fauna

Die Fauna kennt tatsächlich wieder erwachende Siebenschläfer

In Rotthof bei Passau an der Donau ist eine Kirche als einzige in ganz Mitteleuropa den sieben Schläfern geweiht worden. Nach der Legende sollen sieben Jünglinge ihrer Verfolgung als Christen entgangen sein, indem sie in einer Höhle bei Ephesus an der Westküste Kleinasiens fast 200 Jahre schliefen. Unter Kaiser Theodosius II. [408-450] sollen sie als lebendige Zeugen für die Auferstehung des Fleisches aufgetreten sein.

Diese schon fast vergessene Überlieferung aus dem Brauchtum von Bayern ist gleich in mehrfacher Hinsicht sensationell und ermöglicht vielleicht einen tiefen Einblick in das untergegangene keltische Druidentum der Europäer. Der naturwissenschaftliche Siebenschläfer ist ein nachtaktives Nagetier im europäischen Laubwald und hat seinen Namen durch den extrem langen, ununterbrochenen Winterschlaf von jeweils sieben Monaten. Unter dem Namen Glis glis ist er der bekannteste Vertreter der Familie der Bilche oder Schläfer [Gliridae] aus der Ordnung der Nagetiere [Rodentia].

Im Juni wurde Eisenkraut gesammelt am Siebenschläfertag. Eine alte Bauernregel besagt: Am Siebenschläfertag [27. Juni] soll Eisenkraut gegen Schlafsucht und Kopfschmerzen ins Haus geholt werden. Das Eisenkraut, Verbena officinalis, ist eine der vielseitigsten Heilpflanzen und wurde im Altertum so hochgehalten, dass es die Griechen und Römer mit den Namen ihrer Wissenschaften auszeichneten, wie Träne der Juno, Venuskraut, Blut Merkurs, Heiligkraut. Auch die keltischen Druiden werden die Pflanze verwendet haben. Die beste Sammelzeit ist Ende Juni, bevor noch alle Blüten aufgegangen sind. Interessanterweise ist das Eisenkraut aus vielen Handbüchern der Heilkräuter vollständig verschwunden, ohne Hinweise darauf, warum das so ist. Es gibt in der Kräuter-Heilkunde noch andere Pflanzen, von denen bekannt ist, dass sie schon von den alten Kelten verwendet wurden. Die Kuh- oder Küchenschellen aus der Gattung Anemonae hatten nebst anderen auch den Namen Siebenschläfer. Verwendet wurde das Kraut der Pflanze in der Blütezeit Ende März bis April; das ist die Zeit, in der die Siebenschläfer genannten Bilche nach sieben Monaten Winterschlaf wieder aufwachen. Die Pflanze ist fast geruchlos und von scharfem, bitteren Geschmack; von mittlerer Giftigkeit, stark fäulniswidrig und keimtötend. War Heilmittel gegen Schwachsichtigkeit und beginnende Erblindung, gegen den grauen und schwarzen Star. Ebenso gegen Melancholie, Schlaflosigkeit am Abend und dafür Schlafsüchtigkeit am Morgen. In der kleinen, unscheinbaren Wiesenkuhschelle, Pulsatilla vulgaris, sind enorme Heilkräfte verborgen, welche bei einer speziellen Konstitution sämtliche Körperfunktionen beeinflussen und ausgesprochen umstimmend wirken.

Von den Kelten ist der allgemeine Mythos überliefert, ihre Druiden hätten geheimnisvolle Zaubertränke zubereitet. Im Zusammenhang mit den Siebenschläfern schimmert möglicherweise ein solcher Kult durch: Eisenkraut und Anemone wirken unter anderem gegen Schlafsucht, Melancholie, etc. und können daher auch die Frühjahrs-Müdigkeit bekämpfen. Vielleicht vollzogen die Menschen im kalten Norden sogar eine Art von Winter-Ruhe und wurden gezielt wieder aus ihrer Lethargie geweckt. Aber das sind selbstredend lediglich Spekulationen.

Die Auferstehung der Siebenschläfer [Bilche] findet in der Osterzeit statt

Am 21. März ist der Frühlingspunkt der Sonne. Tag und Nacht sind genau gleich lang. Die Tage sind nun bis zum 21. September länger als die Nächte; obwohl sie ab dem längsten Tag am 21. Juni täglich wieder etwas kürzer werden. Der kürzeste Tag ist aber bereits am 21. Dezember gewesen und die Tage werden schon seit drei Monaten kontinuierlich länger, was im keltischen Druidentum angeblich mit Imbolg, Imbolc [Lichtmess] am 1. Februar entsprechend gewürdig wurde.

Die keltische Kultur richtete sich nach einem naturwissenschaftlich korrekten und auf exakten astronomischen Kenntnissen beruhenden Fest-Kalender und war zur Bestimmung der Frühjahr-Tagundnachtgleiche nicht vom Auftauchen der Siebenschläfer abhängig. Vermutlich wurde damals bereits ein Kult sowohl von Wiedergeburt als auch Auferstehung der Natur praktiziert, der weit in die Bronze- und Steinzeit zurückgehen muss. Die regelmässige Übereinstimmung von Frühling und Auferstehung der Siebenschläfer wird von den die Natur beobachtenden Menschen schon sehr früh wahrgenommen worden sein. Ebenso die Rückkehr anderer Tiere wie Bären, Zugvögel, Hirsch ohne Geweih usw.

Quelle: http://www.keltoi.ch/ostern.html

Gruß an die wahre Geschichte

TA KI

 

Metaphysik für Anfänger – Teil 1: Einführung


gefunden auf thelastamericanvagabound, übersetzt von Pippa

metaphysics
„Darum schauen wir hinter den äusseren Schein, sehen die Welt wie das Auge auf den Pyramiden“ Raiza Biza

In der heutigen Wissenschaft sind „Magie“ und „Religion“ belastete Worte. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet sind sie verwandt mit Märchen, Folklore und psychologischer Einfalt. Jene, die einen Wert darin sehen, werden manchmal auf herablassende Weise behandelt oder höflich gefragt, wie sie so viele Vorzüge im „blinden Vertrauen“ sehen können. Während es stimmt, dass sie gelegentlich die Mentalität des Glaubens an die falschen Stelle setzen und fehlinterpretieren, ist das Betrachten von Religion und Magie (oder Mystizismus, zu dem sie ab jetzt aus akademischen Gründen zusammengefasst werden) als psychologische Krücke nicht nur unglaublich arrogant, sondern auch unglaublich unlogisch und irrational.

Der Geist des modernen, ausschliesslich wissenschaftlichen Menschens zeichnet die Weltanschauung in so vielen groben Strichen wie der Mystizismus sie kritisiert, und heutzutage sind die Theorien des Urknalls und sogar der Darwinismus und die Relativität aufgrund ihrer wissenschaftlichen Diskrepanzen tatsächlich umstritten. Das bedeutet nicht, dass sie völlig falsch sind, sondern dass sie in ihren gegenwärtigen Darstellungen lediglich unvollständig sind. Manche mögen über die Vorstellung spotten, aber es gibt eine grosse Menge an Weltanschauungen (vor allem von David Hume), die vehement behaupten, dass das Konzept des „Empirismus“ (erfahrungsgemässe Ableitung in der Wissenschaft) keine wahrhaft objektive Form der Untersuchung sein kann. Dabei geht es nicht darum, den Wert empirischer Überlegungen in Verruf zu bringen, sondern eher den Gedanken des Mystizismus und die Wissenschaft durch den gemeinsamen Nenner der Theorie gleichzustellen. Nichts ist in Stein gemeisselt und so sind Änderungen vorbehalten. Schliesslich könnten die Daten richtig sein, aber menschliche Fehler in der Übersetzung der Daten werden schon mal überzeugend sein.

Das Problem hierbei ist, dass „Konzepte“ in eine Million verschiedener Namen unterteilt werden. Was in antiken Gesellschaften zunächst schlicht mit „Philosophie“ begann, ist nun zu Religion, Politik, Wissenschaft, Psychologie, Medizin, etc. geworden und darin sind noch nicht einmal all die weltlichen Denkschulen aufgezählt. Das Konzept der menschlichen Entwicklung muss erneut unter einem Banner vereint werden. Es spielt keine Rolle, wie es genannt wird; das Wichtige ist, dass kein bisschen Daten von dem Prozess ausgenommen sein dürfen. Alles muss berücksichtigt und durch den Zusammenhang in zwei Bereiche unterteilt werden:

1. dabei helfen, das Leben gedeihen zu lassen

2. dabei helfen, das Leben auszulöschen

Das ist die prinzipielle Wahrheit der Erde und des Lebens, das sie trägt, wie es am Beispiel des klassischen Gedankenexperiments des Beobachtens eines Löwen demonstriert wird: er stellt seiner Beute so nach, dass er seine Jungen später füttern kann. Wenn in diesem Fall der Löwe seiner Beute nachstellen und sie erlegen würde, wäre das ein klares Beispiel für Nummer 2.

Mystizismus ist ein schwieriges Feld, um es aus der Forschungsperspektive heraus zu betreten, weil dessen Anschauungen immer um konkrete Lösungen kreisen, welche entwickelt wurden, damit sie Doppelzüngigkeit enthalten. Mystizismus ist sinnbildliches/analoges Denken und ohne das Wissen über sinnbildliche Darstellung sind die Vorstellungen, die über die mystischen/religiösen Prinzipien gelten, unvollständig. Das sind die Gleichstellung vom Symbolismus und der Zusammenhang seiner Erkenntnisse. Das ist der Grund, warum eine Person eine spezifische Gottheit oder Entität nicht mit „Gut“ und „Böse“ gleichsetzen kann, weil diese Gottheit nur die Hälfte der Gleichung ist. Wenn „Gott“ nur als eine monotheistische Gottheit betrachtet wird, ist die Allegorie, das dieses Bild hervorrufen sollte, verloren gegangen. Was bleibt, ist lediglich ein unvollständiges Konzept.

Ebenso gibt es Begriffe wie den „Teufel“. Obwohl dies die Auffassung vieler Leute durcheinander bringen könnte: nur weil eine Person ein Luziferaner ist, bedeutet das nicht, dass sie Dinge tut wie Jungfrauen zu opfern, Blut zu trinken und Orgien im Namen des Teufels durchzuführen. Um es kurz zu erklären, bevor ich fortfahre: die Allegorie, die das Bild Luzifers im Christentum darstellt, liefert dem Schüler einen gänzlich anderen Verwendungszweck als das, was Luzifer für einen richtigen Luziferaner darstellt. Ein Luziferaner betrachtet Luzifer nicht als einen christlichen „satanischen Teufel“, sondern einen „Lichtbringer“, gleichbedeutend mit dem Archetyp, den auch der griechische Titan Prometheus darstellt. Mit dem Sinnbild des Lichtbringers (was Luzifer wörtlich übersetzt bedeutet) ist gemeint, dass er ein Überbringer der Wahrheit, des Wissens und der Weisheit darstellt. Somit sind das in ihrer Funktion zwei völlig voneinander getrennte Wesen, trotz des gemeinsamen Symbolismus. Um nicht zu sagen, dass der Satan/Luzifer des Katholizismus nichts ist, was man jemals in Betracht ziehen sollte zu „verehren“. Denn das wäre ein völlig separater Archetyp, vertreten durch eine luziferanische Darstellung des Lichtbringers, was eine grundsätzlich positive Sache für die Luziferaner ist.

(Mehr Informationen zu diesem Konzept kann man in Teil 8 dieser Serie nachlesen.)

Was in dieser achtteiligen Serie „Metaphysik für Anfänger“ folgt, wird ein kurzer zusammenhängender Abriss über die wiederkehrenden Ideologien der überlebenden Schulen des Mystizismus sein, um die Diskussion über die zweite Hälfte des Mystizismus als Ganzes zu bringen – sein Sinnbild. Dieses Sinnbild ist, was Okkultisten, Mystiker und Gelehrte ohne Unterschied als die „alte Religion“ oder „Prisca Theologia betrachten, die als die wiederkehrende, zugrunde liegende und fundamentale Wahrheit beschrieben wird, die durch die Menschheitsgeschichte in allen Formen des Mystizismus gefunden werden kann. Tatsächlich ist das Konzept dieser Prisca Theologia die tatsächliche Definition davon, was als „das Okkulte“ betrachtet wird und jene, die das Okkulte in Betracht ziehen, um eine negative Assoziation zu erzeugen, müssen zugleich eine der Grenzen durchbrechen, um die Metaphysik zu verstehen.

Das Wichtige, woran man ab jetzt denken muss ist, dass die Wahl von Religion/Mystizismus für sich selbst betrachtet niemals als „richtig“ oder „falsch“ gedacht war und nur deren Interpretationen können um jemandes guten oder bösen Willen verbogen werden. Eine dogmatische Person wird dem natürlich heftig widersprechen, aber Fortschritt wurde noch nie mit Glaubenssätzen erreicht und um den Hauptteil der Metaphysik erfahrungsgemäss aus wissenschaftlicher Sicht zu beurteilen, muss alles vom gleichen objektiven Standpunkt aus betrachtet werden, die Gefühle zu Gut und Schlecht im Bereich der menschlichen Emotionen belassen und diese von den Daten trennen.

Vielleicht ist das eine Enttäuschung für manche, aber eine Einführung für Anfänger der Metaphysik liefert keine Antworten. Diese Einführung bedeutet nicht, versteckte Wahrheiten über die Welt oder euch selbst zu finden – das kommt später. Der wahre Beginn bedeutet, zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Demnach konzentriert sich die folgende Analyse auf die Denkweise, dass jede Ideologie darauf abzielt, in einem Individuum kultiviert zu werden und welche Art von Fragen darauf abzielen, diese Denkweisen einzunehmen.

Hinweis des Autors: Diese achtteilige Serie wurde geschrieben, während ausschliesslich Joints geraucht wurden. 😉

Metaphysik für Anfänger:
Teil 1: Einführung
Teil 2: Östlicher Mystizismus: Buddhismus, Taoismus und Hinduismus
Teil 3: Hexenkunst: Heidentum, Voodoo und Mystizismus der Ureinwohner Amerikas
Teil 4: Abrahamitischer Mystizismus: Katholizismus, Kabbala und Islam
Teil 5: Gnostizismus
Teil 6: Das Mysterium um die Initiationen von Griechenland und Ägypten
Teil 7: Geheimgesellschaften: Freimaurer, Illuminaten und Bohemian Grove
Teil 8: Wissenschaft und Mystizismus vereint

Sources: https://aras.org/http://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill.htmhttp://72.52.202.216/~fenderse/The-White-Goddess.pdfhttps://www.youtube.com/watch?v=yVO2eEXs2-4https://ccwe.wordpress.com/tag/dr-susan-greenwood/http://www.sacred-texts.com/eso/sta/index.htmhttp://theaeoneye.com/2015/05/28/forbidden-gnosis-in-prometheus-lucifer-and-icarus/http://www.themystica.com/mystica/articles/s/sin_and_rebellion_archetypal_transgressions_against_the_gods.html

Über den Autor:
Der Autor Anthony Tyler aus Anchorage, Alaska, ist ein Botschafter der Esoterik, ein Befürworter frei zugänglichen Wissens und der Gesamtanalyse, besonders im Umgang mit dem Internet. Nachdem es nun so eine unverständliche Menge an Daten auf Webservern gibt und jeden Tag mehr dazukommen, wird es zunehmend wichtig für Little Brother (wir, die Menschen), zu beginnen, diese Internetdaten für uns selbst zusammenzufassen und zu analysieren, seitdem Big Brother (die Institution Staat) so versessen darauf ist, dasselbe aus einer Vielzahl von schändlichen Gründen zu tun. Zudem versucht Tyler, auf die wichtigen zusammenführenden/analytischen Vorgehensweisen hinzuweisen, die beim Prüfen von historischer Metaphysik und okkulten Wissenschaften gefunden werden können. Diese sind heutzutage fast vollständig offengelegt und verwirrende antike Texte nun nur noch eine Internetsuche entfernt. Weit davon entfernt ein „Satanist“ zu sein, stellt er fest: das Verborgene ist die Annahme, dass alle Religionen, Philosophien und Wissenschaften auf dieselben fundamentalen Wahrheiten der Welt zustreben. Diese Wahrheiten wurden nur zu einem vergessenen Geburtsrecht der heutigen postmodernen Gesellschaft, aber das ist etwas, das das Internet seit seiner kulturellen Gründung zu korrigieren beginnen scheint.

Der Original-Artikel enthält zahlreiche Links, allerdings in Englisch. Bitte lest bei Bedarf dort nach.

Quelle: http://trans-information.net/metaphysik-fuer-anfaenger-teil-1-einfuehrung/

Gruß an die wahrlich Erkennenden

TA KI

Phil Schneider und die großen Grauen


phil schneider 1phil schneider 2phil schneider 3phil schneider 4phil schneider 5phil schneider 6phil schneider 7

Quelle: http://lichtlaeufer.files.wordpress.com/2011/11/phil-schneider-und-die-groc39fen-greys.pdf

Gruß an die Besserwisser

TA KI

Dieser Beitrag erschien hier bereits am 12. August 2014

Wie Dein Leichnam wieder zu Deinem Kraftbaum wird !


 
 
Der Mensch kommt nackt und ohne Besitz auf die Welt.
9 Monate lang liegt er wachsend und gedeihend im Schoße der Frau in der Embryonaltung, so wie alle Lebewesen in der Embryo-Haltung schlafen, eine Haltung, die perfekt in ein Ei passt. 
Das Ei ist der Beginn, die Ursprungsform des Universums in vielen Kosmologien.

Und so wäre es doch nur natürlich wenn wir auch wieder in dieser Position unsere Hülle verlassen. 
In einem Kokon einen Keimling nährend wäre der Kreislauf der Menschenhülle namens Körper wieder geschlossen.
Biblisch heisst es Staub zu Staub.
Erde zu Erde, oder Essenz zu Essenz.
Unsere Hülle würde in einen Baum übergehen, so wie alle Materie von einem Zustand in den nächsten übergeht, in dem alchemistischen Prozess der Reinigung.
Wenn jeder dann auch noch seinen eigenen Kraftbaum aus sich heraus setzt wird sogar die entsprechende Schwingung optimiert.
Hier gehts zum keltischen Baumhoroskop, welcher Baum zu Dir gehört: klick

 

 

Gruß an Mutter Natur
TA KI

Runen Rad Runen Rat


freya1

odin1

bei Germanenherz

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen.

Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann. Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weisst wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld “hinter” der Rune verschaffen.

 

folgende Links nutzen. Die Runenbeiträge liegen noch auf  mein Google Blogspot werde sie aber die Tage hier im Blog einarbeiten
Buchvorstellung zum Thema Runen
Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung  **
Odins Runen – unsere Schrift **
Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Am Anfang war das Wort
Runen 24er futhark  **

Runenmagie
Mittelalterliche Geheimrune n
Germanenherz_Toto_Haas_Runenrad Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her. Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen. Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.
Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden. Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.
Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.
Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Die Gralstafeln von Chartres


Gralstafeln von ChatresZur Erinnerung: Erschien am 11.05.2014

Die Gralstafeln von Chartres sind eine Meditationstechnik, die von französischen Zigeunern aus dem Mittelalter überliefert wurde. Durch Schielen mit den Augen kann in der Mitte eine virtuelle dritte Tafelreihe erzeugt werden, die aus der Bildebene herauszuspringen scheint und zunächst zwischen den Farben Blau und Rot hin- und herpendelt. Nach einiger Zeit bildet sich ein violetter Farbton heraus, und das Bild kommt zur Ruhe. Heute weiß man, daß die Tafeln ein einfaches Biofeedbackgerät darstellen, um den Aktivitätszustand der beiden Gehirnhälften zu überwachen. Ziel der Übung ist die Synchronisation der Gehirnhälften, was zunächst zu einem Entspannungseffekt, bei längerer Übung dann zum Eintritt in neue Erkenntnisräume führt.

Inhalt:

1)     Symphonie in Stein

»Ein beinahe lächerlich kleines Stück Raum am Rande eines als unbegrenzt geltenden Kosmos ist überwunden worden; die Fähigkeit aber, in den Kosmos des menschlichen Gehirns einzutauchen, so wie es unseren Vorfahren noch möglich war, ist verlorengegangen. Der Mensch findet nicht mehr zu dem Reichtum und den Wundern eines freien Lebens; die Trugbilder einer falschen, Schritt für Schritt in das Nichts führenden Wissenschaft halten ihn gefangen.«

Der französische Schriftsteller Pierre Derlon, von dem diese Worte stammen, hat über dreißig Jahre seines Lebens dem Studium des Lebens und der Gebräuche französischer Zigeunerstämme gewidmet, und als wohl erstem Nichtzigeuner gewährten ihm die Patriarchen dieses geheimnisumwobenen Volkes Einblick in ihr altüberliefertes Wissen.

Schon früh war Derlon aufgefallen, daß sich der Anführer einer Sippe des öfteren während des Tages für einige Stunden in einen abgelegenen »Garten der Einweihung« zurückzog, um dort zu meditieren. Diese »Gärten« hatten bei allen Zigeunerstämmen, die Derlon besuchte, immer wieder die gleiche Gestalt: In einem mit Holzpflöcken abgesteckten Rechteck legten sie in zwei Reihen geometrische Figuren aus Holz oder Blech aus: Je ein Rechteck, ein Quadrat und einen Kreis von abwechselnd blauer und roter Farbe.

Später wurde Pierre Derlon in das Geheimnis dieser Gärten eingeweiht: Der Meditierende setzt sich vor die ausgelegten Tafeln und betrachtet diese mit leicht schielendem Blick, so daß sich die beiden Reihen scheinbar verdoppeln und sich schließlich in der Mitte zu einer einzigen vereinigen. Es kann ihm so gelingen, in innere Erkenntnisräume einzudringen, die dem oberflächlichen Denken unserer heutigen Zeit fremd geworden sind.

Die verwendete Sehtechnik ist gegenwärtig hochaktuell und kommt unter anderem auch bei den derzeit so in Mode gekommenen »Cyberoptics«, den dreidimensionalen Illusionsbildern, zur Anwendung.

Doch die »Gärten der Einweihung« der französischen Zigeuner waren alles andere als ein vergnüglicher Zeitvertreib. Es gilt für uns einmal mehr, von der Oberfläche eines Phänomens in die Tiefe zu schauen und so verlorenes Wissen wiederzuentdecken. Daß bei der Betrachtung der hier ausgelegten geometrischen Formen die gleiche Sehtechnik angewandt wurde wie bei den heutigen Computerbildern, bedeutet noch lange nicht, daß in beiden Fällen auch das gleiche geschieht.

Es ist schwer, das Weitere in Worten zu beschreiben. Am besten wäre es, Sie würden selbst einmal versuchen, die blauen und roten Farbtafeln durch Schielen mit den Augen zunächst zu verdoppeln und die verdoppelten Bilder schließlich in der Mitte zur Deckung zu bringen. Als erstes dürften Sie bemerken, daß die entstehende mittlere Reihe in Richtung der dritten Dimension aus dem Papier herauszuspringen scheint. Dies entspricht dem Effekt der Cyberoptics.

Um die weiteren Vorgänge zu verstehen, müssen wir einen kleinen Ausflug in die Physiologie des Gehirns machen. Die linke Tafelreihe wird bei der vorliegenden Sehtechnik hauptsächlich mit dem rechten Auge gesehen, das mit der linken Gehirnhälfte verbunden ist. Analog gelangt das Bild der rechten Tafelreihe über das linke Auge in die rechte Gehirnhälfte. Das Sehzentrum im Gehirn versucht nun stets, aus den Informationen, die ihm die beiden Augen liefern, ein konsistentes Bild zusammenzusetzen. Dadurch entsteht unsere Fähigkeit, stereoskopisch, also dreidimensional, zu sehen.

In diesem Fall aber wird das Gehirn vor eine schwierige Aufgabe gestellt, da die von den Augen gelieferten Informationen in der Farbgebung nicht übereinstimmen. So pflegt das dreidimensionale Bild zu Anfang zwischen den Farben Rot und Blau hin- und herzuspringen, bis man schließlich nach einiger Zeit den Mischton Violett sieht. Das Bild kommt zur Ruhe.

Gehirnphysiologisch spricht man von einer Synchronisation der beiden Großhirnhälften, und man weiß heute genau, daß dadurch tief veränderte Bewußtseinszustände ausgelöst werden können – eine Erfahrung, die den Zigeunern seit Jahrhunderten bekannt ist.

Mit zunehmender Übung kann es auch Ihnen gelingen, das dreidimensionale Illusionsbild in der Mitte der Tafel länger und länger festzuhalten und dadurch auch bei sich selbst tief meditative Zustände zu erreichen. (Genaueres im Abschnitt „Verborgene Wirklichkeit“)

Es hat sich gezeigt, daß die Tafeln von Chartres insbesondere eine starke Wirkung zeigen, wenn man die Übung kurz vor dem Einschlafen macht. Dies kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Traumleben haben und zu sehr interessanten Traumerfahrungen führen. Aus diesem Grund sind die Tafeln auch von ganz besonderer Bedeutung in Zusammenhang mit Klartraumübungen (s. auch „Spektrum der Nacht“)

Doch die »Gärten der Einweihung« bergen noch weitergehende Geheimnisse. Wer über längere Zeit mit den Tafeln arbeitet, kann an sich Bewußtseinsveränderungen erleben, die allein durch den Zustand der Gehirnsynchronisation nicht mehr erklärt werden können. Die verwendeten geometrischen Figuren sind aber auch nicht beliebig gewählt. Das Rechteck hat ein Seitenverhältnis von 2 zu 1, und das Quadrat und der Kreis sind so konstruiert, daß alle drei Flächen den gleichen Flächeninhalt haben. Diese Konstruktion sprengt symbolisch den Rahmen unseres rationalen Denkens, denn die Quadratur des Kreises ist eine für unsere bekannte Geometrie unlösbare Aufgabe.

Ganz offenbar ist die Verwendung genau dieser Figuren entscheidend für die tiefen Bewußtseinsveränderungen, die beim Betrachten der Tafeln ausgelöst werden können. Pierre Derlon konnte durch eigene Experimente belegen, daß bereits durch das Weglassen einzelner Figuren (wenn man zum Beispiel nur die Quadrate betrachten würde) die Wirkung abgeschwächt wird. Er fragte den Zigeunerpatriarchen Pietro Hartiss eines Tages, woher den Zigeunern diese Tafeln bekannt seien, und erhielt zur Antwort, sie stammten aus der Kathedrale von Chartres.

Dies führt uns zurück zum Ausgangspunkt unserer Überlegungen, wonach seit uralter Zeit Menschen ihr geheimes Wissen in heiligen Stätten in Stein verewigt und in der geometrischen Anordnung ihrer Kultorte auf Landkarten hinterlassen haben. Wenn auch unsere heutige Wissenschaft den Blick für diese Geheimnisse weitgehend verloren hat – die Zeugnisse uralter Weisheit liegen überall offen herum und warten darauf, von uns wiederentdeckt zu werden.

Wer immer die Kathedrale von Chartres besucht hat, der weiß, daß es sich hierbei nicht um irgendeine Kirche handelt. Er wird nach dem Verlassen dieses Gebäudes nicht mehr der selbe Mensch sein wie vorher. Die offizielle Wissenschaft sagt, daß es sich um die älteste im gotischen Stil erbaute Kathedrale handelt, deren erste Bauphasen bis ins 12. Jahrhundert reichen. Darüber hinaus jedoch merken selbst anerkannte Kunsthistoriker wie etwa Jan van der Meulen und Jürgen Hohmeyer an: »Sie wirft damit auch sofort die Frage auf, wieviel von den Beweggründen, die diesen Bau bewirkt haben, mit den Stil- und Epochenbegriffen einer neuzeitlichen Kunstgeschichtsschreibung überhaupt zu erfassen sind, ja, ob solche Begriffe den Zugang nicht viel eher verstellen als erleichtern.«

Die Kathedrale von Chartres ist mehr als ein normales Gotteshaus, sie ist auch mehr als ein Kunstobjekt – sie ist eine mystische Einweihungsstätte voller Geheimnisse.

Einige Besonderheiten fallen sofort ins Auge. So ist das Kirchenschiff, im Gegensatz zu den meisten anderen mittelalterlichen Kathedralen, nicht in ost-westlicher Richtung ausgerichtet, sondern in einem Winkel von etwa 47 Grad in Richtung Nordost. Auf einem Hügel erbaut, überragt sie die umgebende Stadt derart, daß von der Autobahn aus nur die Kirche, nicht aber die Stadt zu sehen ist. Das imposante Gebäude würde man ohnehin eher in einer viel größeren Stadt vermuten. Chartres zählt heute etwa 87000 Einwohner und dürfte im 12. Jahrhundert bestenfalls von einigen Tausend Menschen bewohnt gewesen sein. Wozu brauchte eine so kleine Stadt ein so monumentales Gotteshaus, und woher kamen die Arbeiter und die gewaltigen Geldmengen zum Bau der Kirche? Diese Frage wird noch weitere Kreise ziehen, und wir werden darauf noch eingehen müssen.

cathedrale von Chatres

Im Innern der Kathedrale stößt man auf weitere Merkwürdigkeiten. So entdeckte der französische Journalist und Sachbuchautor Louis Charpentier an einer Stelle des Fußbodens einen merkwürdigen, nicht passenden Stein. Genau oberhalb dieses Steins hat eines der mittelalterlichen Buntglasfenster ein ganz offenbar beabsichtigtes Loch, durch das genau am 21. Juni, am Tag der Sommersonnenwende, um 12 Uhr mittags ein Sonnenstrahl auf diesen Stein fällt.

Auch die Winkelabweichung von 47 Grad von der Ost-West-Ausrichtung konnte Charpentier klären: Sie peilt exakt den Sonnenaufgang zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche im Frühling an.

Derartiges würde man doch wohl eher in einem prähistorischen heidnischen Sonnenheiligtum wie dem englischen Stonehenge vermuten als in einer christlichen Kathedrale des Mittelalters, gebaut in einer Zeit, als die allmächtige und alleinseligmachende katholische Kirche jede Abweichung von der offiziellen Lehre Roms mit dem Scheiterhaufen bedrohte!

Und wie ist die Bemerkung des Zigeunerpatriarchen zu verstehen, seine Meditationstafeln entstammten der Kathedrale von Chartres? Wenn Sie denken, Sie könnten die Kirche betreten und würden irgendwo in einem Mosaik oder Kirchenfenster diese drei geometrischen Figuren finden, so täuschen Sie sich. Es handelt sich wieder um verborgenes Wissen, das erst entdeckt werden will, um ein Wissen, das viel gewaltigere Konsequenzen in sich birgt, als man auf den ersten Blick annehmen würde.

Louis Charpentier hat dieses Rätsel in langjähriger Forschungsarbeit zumindest teilweise gelöst: Die drei Tafeln von Chartres sind in der Geometrie der Kathedrale verewigt, sie bilden sozusagen einen unsichtbaren Bauplan, der ihre gesamten Proportionen in entscheidender Weise prägte.

Geheimnis der Erbauer

Es beginnt damit, daß der Chor der Kathedrale genau doppelt so lang wie breit ist. Seine abschließende Rundung ist so gewählt, daß der Flächeninhalt genau einem Rechteck mit einem Seitenverhältnis von 2:1 gleicht. Die erste Tafel hätten wir also gefunden (Abb. 2).

Konstruiert man nun ein Quadrat mit gleichem Flächeninhalt und legt es in Gedanken auf dem Fußboden aus, so zeigen seine Ecken die Breite des Hauptschiffes an. Seine Seitenlänge ist 23,19 Meter, was einem Zehntel der Grundlinie der Cheopspyramide entspricht.

Ein anschließender gedachter Kreis mit gleicher Fläche endet genau am Hauptportal. Die drei Figuren zusammen bestimmen also die Länge des Kirchenschiffs. Welchen Grund konnten die Erbauer haben, derartige geometrische Formen als Grundlage des Kathedralenbaus zu benutzen? Wir sind hier einer heiligen Geometrie auf der Spur, die uns weit über die Erkenntnisse einer einseitig materialistisch ausgerichteten Wissenschaft hinausführt.

Gemäß einer alten Überlieferung haben drei Tafeln den heiligen Gral getragen, und »ihre Zahl ist 21«.

Die erste Gralstafel ist danach die im Neuen Testament überlieferte rechteckige Tafel, an der Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feierte. Hatte sie – wie Charpentier vermutet – ein Seitenverhältnis von 2:1, so daß »ihre Zahl 21« war?

Weiter heißt es in der Überlieferung, daß Joseph von Arimathäa, der Onkel von Jesus, nach der Kreuzigung das Blut Christi in einer Schale – wiederum ein Symbol des Grals – auffing. Nach seiner Gefangennahme durch die Römer soll Christus ihm im Kerker erschienen sein, um ihm den Auftrag zu geben, in einem anderen Land eine neue, diesmal quadratische Gralstafel zu errichten. Joseph von Arimathäa soll daraufhin die Flucht nach England gelungen sein, und er gilt allgemein als Begründer der ersten Kirchengemeinde in Glastonbury, dem mystischen Avalon der Kelten.

Dort wiederum errichtete nach der Sage König Uther Pendragon, der Vater von König Artus, im Auftrag des Zauberers Merlin eine runde Tafel, uns allen bekannt durch König Artus‘ Tafelrunde. Die Artussage ist eine Allegorie für die Suche nach dem verschollenen Gral, der den Rittern am Ostersonntag nur in Form einer Vision erschienen war.

Wir sehen deutlich, wie die drei Gralstafeln einen zunehmenden Prozeß der Verweltlichung beschreiben. So ist es nicht verwunderlich, daß der Besucher der Kathedrale von Chartres, wenn er aus der Welt des Profanen in das Kirchenschiff eintritt, zunächst die runde Gralstafel überquert, anschließend die quadratische, während die rechteckige Abendmahlstafel erst hinten im Chor zu finden ist. Noch heute heißt dieser Teil der Kathedrale Chapelle du Saint Sacrement – Kapelle des heiligen Sakraments, also des Abendmahls. In früheren Zeiten hat sich hier auch der Altar befunden.

Doch die Geheimnisse der Kathedrale gehen noch weiter: Die Proportionen der Säulen und Galerien stehen zueinander in harmonischen Verhältnissen, die der im Mittelalter üblichen gregorianischen Tonleiter entsprechen. Man weiß, daß sich die Kirche über einem unterirdischen Dolmen befindet, einem uralten keltischen Heiligtum, in dem eine heilige Quelle entspringt. Diente das Kirchenschiff als Resonanzkörper, als eine Art Musikinstrument, das die heilkräftigen Schwingungen aus dem Erdinnern an die Oberfläche weiterleiten und verstärken sollte? Die im 12. Jahrhundert wie aus dem Nichts neuentstandene Bauweise der Gotik mit ihren schwindelerregend hohen Gewölben und fast schwerelos wirkenden Bögen erzeugt in der Tat eine ganz eigene Akustik. Es fällt in diesem Zusammenhang auch auf, daß zwar das Äußere der Kathedrale durch Hunderte von Statuen reich geschmückt ist, während man im Innern nur schlichte, glatte Wände findet. Ganz offenbar sollte die Akustik der riesigen Halle nicht durch überflüssigen Zierat zerstört werden. Dies blieb erst späteren Baustilen, etwa dem Barock, vorbehalten, als vieles uraltes Wissen längst vergessen war.

Die Technik, durch Spannung in den steinernen Bögen Klangräume zu erzeugen, so wie bei den Saiten eines Klaviers, hat uralte Wurzeln. So steht zum Beispiel in der Nähe des Dorfes St. Just in der Bretagne auf einem Hügel bis heute der Roche de Tréal, ein Dolmen aus der Zeit um 2500 v. Chr., dessen Steine klingen, wenn man sie mit dem Finger oder einem kleinen Stein anschlägt. Durch geomantische Linien ist er verbunden mit weiteren prähistorischen Kultstätten der Umgebung, etwa dem Château Bû, einem in Europa einmaligen Bauwerk aus dem vierten vorchristlichen Jahrtausend. Die Namengebung aus heutiger Zeit ist nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit unserer Archäologen, Sinn und Zweck prähistorischer Monumente einzuordnen.

Geomantische Untersuchungen am Roche de Treal

Abb. 3: Die Autorin Grazyna Fosar führt geomantische Untersuchungen durch am Roche de Tréal (Bretagne).

Niemand weiß bis heute genau, zu welchem Zweck das Château Bû gedient haben mag. Ein »Château«, also eine Burg, ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Den Hauptteil der Anlage bildet ein Cromlech, also ein Steinkreis, der aber zu den sonst in der Gegend gefundenen Menhiren keinerlei Ähnlichkeiten aufweist. Zwei unterirdische Grabstätten wurden nachweislich erst viel später, zur Bronzezeit, etwa 1500 v. Chr. hinzugefügt. Handelte es sich um einen vorzeitlichen Tempel oder Opferplatz?

Chateau Bu

Abb. 4: Das „Chateâu Bû“ bei St. Just (Bretagne).

Auf jeden Fall ist Chateâu Bû ein heiliger Ort der Kraft. Wir besuchten die Stelle im Spätsommer, als das Gras durch die wochenlang andauernde Sommerhitze überall braun und verbrannt war. Nur im Innern des Steinkreises war es nach wie vor frisch und grün (Abb. 4).

Haben die Erbauer der Kathedrale von Chartres etwa das Geheimwissen der keltischen Druiden übernommen? Ein angesichts der gnadenlosen Verfolgung »heidnischer« Bräuche im Mittelalter geradezu revolutionärer Gedanke. Und doch liegt er nahe, wenn man die Geschichte des unterirdischen Dolmens unter der Kirche genauer betrachtet.

Chartres ist nämlich schon vor dem 12. Jahrhundert ein jahrhundertealter bedeutender Wallfahrtsort gewesen. Es heißt, ein keltischer Druide habe etwa 100 Jahre vor Christi Geburt nach einer Vision prophezeit, eine Jungfrau werde ein Kind gebären. Daraufhin sei an diesem Ort bereits in vorchristlicher Zeit der gebärenden Jungfrau ein Heiligtum errichtet worden. Bereits zur Zeit der Kelten wurde hier eine schwarze Madonna angebetet. Nach der Christianisierung wurde dann dieser bedeutende Kultort einfach als Marienheiligtum übernommen. Die Kathedrale von Chartres ist demzufolge auch der Jungfrau Maria geweiht und trägt bis heute den Namen Notre-Dame.

Bei diesem Namen fällt einem natürlich sofort die viel bekanntere Kathedrale Notre-Dame in Paris ein, und dies führt uns zum nächsten Geheimnis. In nur wenig mehr als hundert Jahren, also für die damalige Zeit nahezu gleichzeitig, sind im 12. und 13. Jahrhundert in Nordfrankreich eine große Anzahl gotischer Kathedralen gebaut worden, die alle Notre-Dame heißen, also der Jungfrau Maria geweiht sind. Die bedeutendsten befinden sich außer in Chartres und Paris noch in Reims, Amiens, Rouen, Bayeux, Laon, L’Epine und Evreux.

Verbindet man diese Städte auf der Landkarte durch Linien, so bilden sie das Sternbild Jungfrau.

Diese Tatsache beweist eindeutig, daß die Verehrung der gebärenden Jungfrau vorchristliche Wurzeln haben muß, denn die meisten genannten Städte sind uralte keltische Siedlungen, die bereits zur Zeit des gallischen Kriegs existierten, als Cäsars Legionen ins Land einfielen.

Und doch haben die Baumeister der gotischen Kathedralen ihr Wissen nicht von den »heidnischen« Druiden übernommen, denn die ältesten erhaltenen schriftlichen Zeugnisse über die Jungfrauenverehrung der Kelten stammen erst aus dem 14. Jahrhundert, also aus einer Zeit, da die gotischen Kathedralen allesamt schon errichtet waren.

Das Rätsel löst sich auf ganz andere Weise: Paradoxerweise mußten die Franzosen des Mittelalters weite Reisen unternehmen, um das gleiche Wissen zu erwerben, das ihre eigenen Vorfahren auch besessen haben. Erst später dann ist ihnen ganz offenbar diese Übereinstimmung aufgefallen. So kann dogmatisches Denken den Blick des Menschen trüben.

Anfang des 12. Jahrhunderts zogen neun französische und flämische Ritter ins Heilige Land, um – wie es offiziell hieß – die Pilgerwege nach Jerusalem vor Räubern zu schützen. Eine seltsame Aufgabe für Männer, die größtenteils dem Hochadel angehörten. Bald schon zeigte es sich, daß ihr eigentlicher Auftrag ganz anderer Natur war. Der König von Jerusalem, Balduin II., wies den Rittern ein Quartier fernab von der kämpfenden Truppe an, auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee, wo sich früher der Tempel Salomos befunden hatte. Sie nannten sich dementsprechend »Arme Ritter Christi vom Salomonischen Tempel« oder kurz Templer. Keiner von ihnen war je im Kampfeinsatz gegen räuberische Beduinen. Statt dessen suchten sie in den Ruinen des Tempels nach geheimem Wissen – nach der Bundeslade.

Viel ist schon über Konstruktion und Inhalt der Bundeslade geschrieben worden. Fest steht, daß die Israeliten sie wie einen Schatz gehütet und durch mehrere Stufen von Sicherheitsvorkehrungen vor unerlaubtem Zugriff bewahrt hatten. König Salomo schließlich baute den Tempel in Jerusalem eigens zu dem Zweck, einen sicheren Ort zur Aufbewahrung der Lade zu erhalten.

Was befand sich in dieser Lade? Nach dem alten Testament waren es zwei steinerne Gesetzestafeln, die Moses auf dem Berg Sinai von Gott empfangen hatte. Das mag ja sein, aber welcher Art waren diese Gesetze? Waren es die zehn Gebote, so wie man es uns offiziell weismachen will? Wieso sollte man Steintafeln, die die zehn Gebote enthalten, so sorgsam vor der Öffentlichkeit verstecken? Diese Gesetze waren und sind schließlich jedermann bekannt und sollten es auch sein.

Waren möglicherweise andere Gesetze in der Bundeslade verborgen? Waren es, wie Louis Charpentier vermutet, die Gesetze der Harmonie und der heiligen Geometrie, die uns nicht nur als äußere Zeichen die herrlichen Bauwerke der Gotik bescherten, sondern dem Eingeweihten auch große Macht verliehen? Ist dies der Grund, daß die zweite Gralstafel in ihren Proportionen der Grundfläche der Cheopspyramide entspricht? Moses war in Ägypten geboren und in ägyptisches Geheimwissen eingeweiht.

Stand auf den Gesetzestafeln des Moses das Wissen über den Heiligen Gral? Wir müssen bedenken, daß die Vorstellung des Grals als Kelch eine christianisierte Form der Legende ist. Wolfram von Eschenbach, angeblich selbst ein Templer, bezeichnete hingegen in seinem Parzival-Epos den Gral ausdrücklich als einen Stein. Im Grunde aber sollte man sich den Gral vermutlich überhaupt nicht als irgendeinen Gegenstand vorstellen, sondern eher als einen Einweihungsweg, ein geheimes Wissen, so wie es durch die drei Gralstafeln von Chartres repräsentiert wird.

Jetzt paßt jedenfalls alles zusammen: Nach etwa zehn Jahren im Heiligen Land kehrten die Templer im Jahre 1128 nach Frankreich zurück. Ihr Auftrag war erfüllt, obwohl mit Sicherheit immer noch räuberische Araberstämme die Pilgerwege bedrohten. Und kurz nach dem Eintreffen der Tempelritter in der Heimat begann man allenthalben in Nordfrankreich fieberhaft Kathedralen zu bauen, in einem Baustil, der bislang unbekannt war – der Gotik.

Die Templer lieferten das Wissen dazu, aber sie lieferten auch die notwendige Infrastruktur. Von König und Papst mit weitreichenden Privilegien ausgestattet, bauten sie in kurzer Zeit eine Art Staat im Staate auf, verfügten über riesige Güter und Geldmengen – die »Armen Ritter Christi«!

Dieses Geld benutzten sie nicht für sich selbst, sondern zum Bau der gotischen Kathedralen.

Als der Templerorden Anfang des 14. Jahrhunderts durch Philipp den Schönen aufgelöst wurde und die letzten Templer den Weg zum Scheiterhaufen antreten mußten, verschwand auch der Baustil der echten Gotik so plötzlich, wie er gekommen war. Wohl baute man weiterhin Kirchen mit hohen Gewölben und Spitzbögen, aber dies waren nur noch äußerliche Kunstwerke, teilweise bis ins Groteske überladen, die nichts mehr mit der heiligen Geometrie des Originalbaustils zu tun hatten.

Welcher Art war die Macht, die die Anwendung der heiligen Geometrie den Menschen verlieh? Welche Kräfte stecken in gotischen Kathedralen wie der von Chartres, wenn sie an Orten der Kraft gebaut wurden? Es wird hier ganz deutlich, daß es nicht nur um Ausstrahlungen von unterirdischen Wasseradern geht. Die Gralstafeln werden von den Zigeunern zur Bewußtseinsveränderung benutzt – eine Technik, die von jedem nachvollzogen werden kann. Weckte auch die Kathedrale Bewußtseinskräfte, die uns noch unbekannt sind?

Hierzu müssen wir noch auf eine andere Besonderheit eingehen, nämlich das Labyrinth. In mehreren Kathedralen der Gotik findet sich im Fußboden ein Labyrinth. Chartres ist die einzige von ihnen, in denen das ursprüngliche Labyrinth noch nahezu vollkommen erhalten ist. Es ist auch mit fast 13 Metern Durchmesser das größte. Ein weiteres Labyrinth ist noch in Amiens zu besichtigen. Es wurde aber nur nach alten Vorlagen rekonstruiert. Das Labyrinth in der Kathedrale von Reims hingegen wurde zerstört, weil es angeblich von Kindern als Spielplatz mißbraucht wurde.

Nach verbreiteter Ansicht der Kunsthistoriker ist das Labyrinth von Chartres ein Sinnbild für das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tode. Dies mag oberflächlich richtig sein, nur sollte man nicht vorschnell alles zu bloßen Sinnbildern erklären, dessen wahren Sinn man nur nicht verstanden hat.

Zunächst einmal ist der Begriff Labyrinth irreführend. Im Gegensatz zu dem wirklichen Labyrinth, das Daedalus der Sage nach im Tempel zu Knossos auf Kreta als Gefängnis für den Minotaurus errichtete, kann man sich im Labyrinth von Chartres nämlich nicht verirren. Es stellt nur einen einzigen, wenn auch verschlungenen Weg dar, der von der Peripherie ins Zentrum führt, und es ist überliefert, daß in früheren Zeiten Menschen diesen Weg zu Zwecken der Meditation auch tatsächlich abgegangen sind. Heute ist dies nicht mehr möglich, da der größte Teil des Labyrinths durch Stuhlreihen verstellt ist.

Nur der mittlere Teil im Gang liegt frei, und täglich marschieren Tausende von Touristen über diesen uralten Einweihungsweg, ohne sich dessen bewußt zu sein. Die abwechselnd hellen und schwarzen Steine weisen eine sehr starke, abwechselnd positive und negative Ausstrahlung auf, die sich radiästhetisch einwandfrei messen läßt. Ganz offenbar diente das Labyrinth ursprünglich dazu, Menschen durch das Abgehen der verschlungenen Wege unter dem Einfluß dieser Erdkräfte in veränderte Bewußtseinszustände zu versetzen.

Auch König David, der selbst ein Eingeweihter war, tanzte vor der Bundeslade. Rituelle Tänze zur Bewußtseinserweiterung sind auch aus anderen Kulturen bekannt, etwa von den tanzenden Derwischen, einer geheimen islamischen Bruderschaft. Das Labyrinth von Chartres liegt inmitten der runden Gralstafel. Sollte der Mensch durch einen rituellen Tanz auf die Einweihung in höhere Geheimnisse vorbereitet werden?

Warum wurde dieses Wissen seit der Zeit der biblischen Könige vor der ganzen Welt geheimgehalten? Konnten dadurch Kräfte geweckt werden, die der Mensch ohne genügende Vorbereitung nicht beherrschen konnte? Hinweise darauf finden sich bereits im Alten Testament, und zwar in einem Buch, in dem man es vielleicht am wenigsten vermuten könnte – im Hohenlied Salomos.

König Salomo, der Erbauer des Tempels in Jerusalem und bis heute sprichwörtlicher Weiser, war ganz offenbar in das Geheimnis der Bundeslade eingeweiht. Das Hohelied, das er verfaßte, erscheint äußerlich als ein ganz profanes Liebeslied, so daß es eigentlich verwundert, einen solchen Text in der Heiligen Schrift überhaupt zu finden. Man sollte aber nicht vergessen, daß das hebräische Alphabet zugleich ein Zahlsystem war, das über das geheime Buch der Kabbala entschlüsselt werden konnte. Louis Charpentier jedenfalls vermutet, daß Salomo genau in diesem Buch geheimes Wissen über die Bundeslade versteckt hat.

Natürlich kann man mit Hilfe einer neuzeitlichen Bibelübersetzung dem wahren Sinn nicht mehr auf die Spur kommen. Hierzu müßte der hebräische Urtext – der eigentliche Geheimcode – untersucht werden. Immerhin finden sich auch im äußeren Text bereits Hinweise auf die Verehrung der schwarzen Madonna sowohl in gotischen Kathedralen als auch in keltischen Druidentempeln, so z. B. im Kapitel 1, Vers 5: »Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems.«

Schwarze Madonnengestalten sind weltweit zu finden. Die Jungfrau im Dolmen von Chartres ist kein Einzelfall. In der Kathedrale ist die heilige Anna, die Mutter Marias, mit schwarzem Gesicht in einem Kirchenfenster dargestellt. Und vergessen wir nicht die »Königin Polens«, die weltberühmte schwarze Madonna von Tschenstochau, zu der jährlich Millionen Gläubiger pilgern.

Mehrmals in seinem »Liebeslied« verkündete Salomo dann aber auch eine ernsthafte, fast leidenschaftliche Warnung, so zum Beispiel im 2. Kapitel, Vers 7: »Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Rehen oder bei den Hinden auf dem Felde, daß ihr meine Freundin nicht aufweckt noch regt, bis es ihr selbst gefällt.«

Möglicherweise waren in der Bundeslade geheime Formeln der heiligen Geometrie versteckt, deren Anwendung durch Unbefugte gefährlich wäre. Genaueres könnte man wohl nur erfahren, wenn man den Originaltext mit Hilfe kabbalistischer Schlüssel dechiffrieren würde.

Es gibt aber noch einen anderen Weg. Wie wir inzwischen herausgefunden haben (und wie auch den Baumeistern des Mittelalters zunehmend bewußt wurde), verfügten auch die keltischen Druiden über das gleiche Geheimwissen, wie es die Templer aus Salomos Tempel mitgebracht hatten. Eine Pilgerfahrt zum Dolmen von Chartres und zur schwarzen Madonna diente nicht nur der Anbetung von Göttern. Dies sind nur ritualisierte Symbolhandlungen, die wir mit unseren vom Christentum geprägten Augen erkennen können. Wir schauen nach wie vor nur auf die Oberfläche eines magischen Bildes, und die dahinterliegenden eigentlichen Wahrheiten haben sich vor unseren Augen noch nicht entfaltet.

Dieses Geheimnis muß etwas mit Erdkräften zu tun haben. Erinnern wir uns an den Steinkreis von Château Bû, in dem das Gras auch im trockensten Hochsommer noch grün und frisch war. Erinnern wir uns daran, daß unter heiligen Orten zumeist auch heilige Quellen sprudeln, so wie in Chartres, aber auch in Glastonbury mit seiner berühmten Gralsquelle, oder am Mont St. Odile im Elsaß. Wir könnten noch beliebig viele Beispiele angeben.

Ganz offenbar dienten prähistorische Dolmen und Tempel, aber auch gotische Kathedralen des Mittelalters, dazu, geeignete Resonanzkörper zu schaffen, die die vorhandenen Erdkräfte verstärken sollten. Die Verehrung gebärender Jungfrauen an solchen Orten zeigt deutlich, daß es hier vorrangig um den Kontakt zur Mutter Erde ging – der ältesten Religion der Menschheit, deren Wurzeln bis tief in die Altsteinzeit zurückreichen.

Die Impulse, die ein Mensch an solchen Orten erhalten kann, beziehen sich nicht nur auf heilende Kräfte, sondern eröffnen ihm auch den Zugang zu anderen Dimensionen des Bewußtseins. In der Regel sind solche Impulse schwach, und erst durch jahrelange Schulung konnte ein Mensch darauf vorbereitet werden, sie zu empfangen.

Dieser Weg führte den Einzuweihenden stets durch die Tiefen seines eigenen Selbst, so daß er lernte, seine egoistischen Bedürfnisse zu erkennen und schließlich zu überwinden. Durch Resonanzverstärkung hingegen wurde es möglich, den Zugang zu spirituellen Dimensionen nunmehr auch unvorbereiteten Menschen zugänglich zu machen, die dieses Wissen später in den Dienst ihres persönlichen Strebens stellen konnten. Genau hier liegen die Gefahren des Mißbrauchs, die schon König Salomo gekannt hatte, als er so leidenschaftlich davor warnte, diese Kräfte vor der Zeit zu wecken.

Wir sehen, daß das höhere Wissen stets die Tendenz hatte, sich selbst zu schützen. Einem Menschen, der das kleine Einmaleins nicht beherrscht, kann man unbesorgt ein Lehrbuch der Atomphysik in die Hand geben. Er wird dennoch nicht in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen. Die Technik erst versetzt uns in die Lage, Wissen mißbräuchlich anzuwenden. Gibt man dem Ungebildeten die fertige Atombombe in die Hand, so kann er sehr wohl damit Schaden anrichten.

Genauso bergen die mystischen Einweihungsstätten von den Pyramiden des alten Ägypten bis hin zu den gotischen Kathedralen des Mittelalters Geheimnisse, die nicht vor der Zeit geweckt werden sollten. Dieses Wissen schützt sich nicht mehr von selbst, denn es liegt für jeden greifbar offen da. Wir selbst sind es, die nur nicht in der Lage sind, es zu erkennen. Durch unsere eigenen Vorurteile, durch die Doktrinen und Dogmen unserer Zeit, die vorrangig von einer zu einseitig materialistisch ausgerichteten Wissenschaft definiert werden, versperren wir uns selbst den Blick auf höhere Erkenntnisse – vielleicht zu unserem eigenen Schutz. Wir sind so etwa in der gleichen Situation wie die Templer, die auf der Suche nach dem geheimen verlorenen Wissen die mühevolle und gefährliche Pilgerreise ins Heilige Land auf sich nehmen mußten, weil sie in ihrem religiösen Eifer nicht in der Lage waren zur Kenntnis zu nehmen, daß die »heidnischen« Druiden direkt vor ihrer Haustür steinerne Zeugen der gleichen universell gültigen Gesetze hinterlassen haben.

Es geht uns im Moment um weitaus mehr als um die Regeln der heiligen Geometrie und des harmonikalen Bauens. Louis Charpentier gibt selbst zu, in seiner jahrelangen Forschungsarbeit noch nicht alle Geheimnisse der Kathedrale gelüftet zu haben. Es gelang ihm immerhin, zwei geheime Maßeinheiten zu finden: Eine, die den Grundriß, also die ersten zwei Dimensionen, festlegt, und eine weitere, die die Konstruktion des Gewölbes, also die dritte Dimension, bestimmte.

Er war sich jedoch darüber im Klaren, daß die Kathedrale von Chartres ein Ort der Begegnung zweier Welten ist, wie so viele andere mystische Stätten auch. Es muß daher noch ein drittes verborgenes Maß – entsprechend der dritten Gralstafel – geben, das folgerichtigerweise den Zugang zur vierten Dimension eröffnet. Diese ist aber die Dimension der Zeit. Hier liegt die eigentliche Gefahr. Wer das dritte Maß der Kathedrale von Chartres kennt, der wird zum Herrn der Zeit und damit – wenn er noch nicht genügend persönliche Reife erworben hat – zum Herrscher der Welt.

Drudenfuß

Auch in den verschiedenen Gralslegenden ist immer wieder die Rede davon, daß der Gral seinem Besitzer große – auch weltliche – Macht verleiht.

Steht dieses geheime dritte Maß in Zusammenhang mit der dritten Gralstafel, mit dem Rechteck, »dessen Zahl 21 ist«? Liegt dieses Geheimnis dort bis heute unerkannt verborgen? Es dürfte kaum ein Zufall sein, daß im Chorumgang von Chartres in allen Fensternischen schmiedeeiserne Gitter angebracht wurden, an denen große Pentagrammsymbole befestigt sind! (Abb. 5) Soll im Chor der Kathedrale, am Ort des Allerheiligsten, der dritten Gralstafel, etwas vor unbefugtem Zugriff geschützt werden?

Leider hat es den Anschein, daß das Sicherheitssystem Lücken hat, daß Spuren des verlorenen Wissens über die Jahrhunderte immer wieder durchgesickert und zu Machtzwecken mißbraucht worden sind.

 

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/chartres/

Gruß an die heilbringende Weiblichkeit

TA KI

Agartha, die unterirdische Welt


gefunden auf bibliotecapleyades.net, übersetzt von Antares

Von: Dr. R. W. Bernard, B. A., M. A., Ph.D.

Das Wort „Agharta“ ist buddhistischen Ursprungs. Es bezieht sich auf die unterirdische Welt oder Reich an deren Existenz alle wahren Buddhisten zutiefst glauben. Sie glauben auch, dass diese unterirdische Welt Millionen Einwohner und viele Städte hat, alle unter der Führung aus der Hauptstadt der unterirdischen Welt Shamballah. Dort wohnt der Höchste Regent dieses Reiches – im Orient als der König der Welt bekannt. Es wird angenommen, dass er seine Verfügungen an den Dalai Lama von Tibet gab, der als sein irdischer Vertreter galt. Seine Nachrichten werden über bestimmte geheime Tunnel überbracht, die die unterirdische Welt mit Tibet verbindet.

Ähnliche geheimnisvolle Tunnel scheinen unter Brasilien gelegen. Brasilien im Westen und Tibet im Osten mögen die beiden Teile der Erde  sein, wo der Kontakt zwischen der unterirdischen und der Oberflächen- Welt am leichtesten erreicht werden kann, aufgrund der Existenz dieser Tunnel.

 

Der berühmte russische Künstler, Philosoph und Forscher, Nicholas Roerich, der mehrfach in den Fernen Osten reiste, äusserte dass Lhasa, die Hauptstadt von Tibet, durch einen Tunnel mit Shamballah, der Hauptstadt des unterirdischen Reiches von Agharta verbunden wurde. Der Eingang des Tunnels wurde von Lamas bewacht, die geschworen haben, ihren tatsächlichen Aufenthaltsorts vor Außenstehenden als Geheimnis zu bewahren, im Auftrag des Dalai Lama.
Von einem ähnlichen Tunnel wird angenommen, dass er die geheimen Kammern an der Basis der Pyramide von Gizeh mit der unterirdischen Welt verbindet, durch den die Pharaonen Kontakt mit den Göttern oder Übermenschen der Unterwelt aufnahmen.

Die verschiedenen gigantischen Statuen der frühen ägyptischen Götter und Könige, ebenso wie diejenigen des Buddha, die im ganzen Orient gefunden wurden, stellen unterirdische Übermenschen dar, die an die Oberfläche kamen, um der menschlichen Rasse zu helfen. Sie werden allgemein als geschlechtsneutral dargestellt. Sie waren Abgesandte Aghartas, dem unterirdischen Paradies, welches alle echten Buddhisten als Ziel zu erreichen wünschen.

Die Buddhistischen Traditionen erklären, dass Agartha zuerst vor vielen Tausenden von Jahren besiedelt wurde, als ein heiliger Mann einen Stamm führte, der im Untergrund verschwand. Die Zigeuner sollen aus Agartha stammen, was ihre Unruhe auf der Oberfläche der Erde und ihre ständigen Reisen erklärt, um ihre verlorene Heimat zurückzugewinnen. Das erinnert an Noah, der wirklich ein Atlantischer war, der eine würdige Gruppe vor dem Kommen der Flut rettete, durch die Atlantis unterging. Es wird angenommen, dass er seine Gruppe auf das Hochplateau in Brasilien brachte, wo sie sich in unterirdischen Städten ansiedelten, die mit der Oberfläche durch Tunnel verbunden waren. Sie wollten damit einer Vergiftung durch den radioaktiven Niederschlag entgehen, der durch den Atomkrieg der Kämpfe der Atlanter entstanden war und die Flut mit sich brachte, die zum Untergang ihres Kontinents unter Wasser führte.

Von der unterirdischen Zivilisation von Agartha wird angenommen, dass sie eine Fortsetzung der atlantischen Zivilisation sei, die die Lektion der Sinnlosigkeit des Krieges gelernt hatte. Danach verblieben sie in einem Zustand des Friedens und erreichten seitdem gewaltige wissenschaftliche Fortschritte ohne Rückschläge durch diverse Kriege, wie das bei unserer Oberflächen-Zivilisation der Fall war. Ihre Zivilisation ist viele tausend Jahre alt (Atlantis versank vor ca. 11.500 Jahren), während unsere noch sehr jung ist – nur ein paar Jahrhunderte alt.

Die unterirdischen Wissenschaftler sind in der Lage, die Kräfte der Natur zu handhaben über die wir nichts wissen, wie ihre fliegenden Untertassen demonstrierten, die durch eine neue, unbekannte Quelle von Energie – subtiler als Atomenergie – betrieben werden. Ossendowski behauptet, dass das Reich von Agartha aus einem Netzwerk von unterirdischen Städten besteht – miteinander durch Tunnel verbunden, durch die Fahrzeuge mit enormer Geschwindigkeit fahren, sowohl unter dem Land wie unter dem Meer.

Diese Menschen leben unter der Herrschaft einer wohlwollenden Regierung, geleitet durch den König der Welt. Sie stellen dieAgartha Nachkommen der verlorenen Kontinente Lemuria und Atlantis dar, als auch der ursprünglichen perfekten Rasse der Hyperboreer, dem Göttergeschlecht.

Während verschiedener Epochen in der Geschichte kamen die Menschen aus Agartha an die Oberfläche, um die Menschheit zu lehren und sie vor Kriegen, Katastrophen und Zerstörung zu bewahren. Die Sichtung von fliegenden Untertassen bald nach der ersten Atomexplosion in Hiroshima repräsentiert einen weiteren solchen Besuch, doch während dieser Zeit erschienen die Götter nicht selbst unter den Menschen, sondern sandten ihre Botschafter.

Der indische Epos „Ramayana“ beschreibt Rama als einen solchen Abgesandten von Agartha –mit einem Luftfahrzeug ankommend, das  wahrscheinlich eine fliegende Untertasse war. Eine chinesische Tradition spricht von göttlichen Lehrern, die mit Luftfahrzeugen ankamen. Auch der Gründer der Inka-Dynastie, Manco Copac, kam auf die gleiche Weise.

Einer der grössten Lehrer aus Agartha in Amerika war Quetzalcoatl, der grosse Prophet der Mayas und Azteken und der amerikanischen Indianer im Allgemeinen – sowohl in Süd- als auch in Nordamerika. Dass er ein Fremdling unter ihnen war, von einer anderen Rasse kommend (der atlantischen) ist durch sein Wesen angedeutet: er war hell, während sie dunkel waren; sein Wesen war hochstämmig, während sie kurz waren; er war bärtig, sie bartlos. Er wurde lange vor der Ankunft des weissen Mannes als Retter verehrt – von den Indianern in Mexiko, Yucatan und Guatemala. Die Azteken nannten ihn „Gott des Überflusses“ und der „Morning Star“. Sein Name Quetzalcoatl bedeutet „Gefiederte Schlange“, das heisst ein Weisheitslehrer (von der Schlange symbolisiert), der fliegt. Ihm wurde dieser Name gegeben, weil er in einem Luftfahrzeug ankam, welches wohl eine fliegende Untertasse war. Er kam wahrscheinlich aus der unterirdischen Welt, denn nachdem er einige Zeit bei den Indianern geblieben war, verschwand er geheimnisvoll auf die gleiche Weise, wie er kam. Man nahm an, dass er in die unterirdische Welt aus der er kam zurückgekehrte.

Quetzalcoatl wird beschrieben als „ein Mann von gutem Erscheinungsbild und ernstem Antlitz, mit einer weissen Haut und Bart  und bekleidet einem langen wallenden weissen Gewand“. Er wurde auch als Huemac bezeichnet, wegen seiner grossen Güte und Enthaltsamkeit. Er lehrte den Indianern den Weg der Tugend und versuchte, sie vom Laster abzuhalten, indem er ihnen Gesetze gab und sie beriet, die Lust einzuschränken und Keuschheit zu üben. Er lehrte Pazifismus und verurteilt alle Formen der Gewalt. Er führte eine vegetarische Ernährung ein, mit Mais als Hauptnahrungsmittel, und lehrte Fasten und Körperpflege. Nach dem südamerikanischen Archäologen Harold Wilkins war Quetzalcoatl auch der spirituelle Lehrer der alten Einwohner Brasiliens.

Nach einiger Zeit mit den Indianern und als er sah, wie wenig sie sich kümmerten, seinen Lehren zu folgen, bis auf seine Empfehlung Mais zu pflanzen und anstelle von Fleisch als Grundnahrungsmittel zu essen, äusserte Quetzalcoatl, dass er eines Tages zurückkehren würde. Dass dieser „Besucher aus dem Himmel“ auf die gleiche Art und Weise ging, in der er gekommen war – mit einer fliegenden Untertasse – wird durch verschiedene Tatsachen angegeben. Als Cortez Mexiko eroberte, glaubte der Kaiser Montezuma, dass die vorhergesagte „Rückkehr von Quetzalcoatl“ eingetreten war, weil ein Feuerball dann über Mexiko-Stadt kreiste, so dass die Leute jammerten und schrien. Der Tempel des Kriegsgottes geriet davon in Brand. Dieser Feuerball –so wurde geglaubt, enthielt die fliegende Untertasse, in der Quetzalcoatl reiste.

Osiris war ein weiterer dieser unterirdischen Götter. Gemäss Donnelly waren die Götter der Antike – die Herrscher von Atlantis und die Mitglieder einer übermenschlichen Rasse, die die menschliche Rasseregierten –wie er in seinem Buch „Atlantis – The Antediluvian World“ schrieb. Vor der Zerstörung ihres Kontinents, die sie vorhersahen, reisten sie mit fliegenden Untertassen durch die polaren Öffnung zur unterirdischen Welt in das hohle Innere der Erde, wo sie seitdem weiterleben.

„Im Reich der Agartha“, schrieb Ossendowski in seinem Buch “ Beasts, Men and Gods „, „erstrecken sich unterirdische Tunnel zu allen Teilen der Welt.“ In diesem Buch berichtet er von einem riesigen Netz von Tunneln – durch eine prähistorische Rasse in entferntestem Altertum erbaut, welches sowohl unter den Ozeanen, wie auch unter den Kontinenten hindurchführt und durch das Fahrzeuge mit immensen Geschwindigkeiten reisen. Das Reich von denen Ossendowski spricht und über welches er während seiner Reisen in der Mongolei von Lamas im Fernen Osten erfuhr, besteht offensichtlich aus unterirdischen Städten innerhalb der Erdkruste, welche von den im hohlen Zentrum bestehenden unterschieden werden sollten. So gibt es zwei unterirdische Welten, eine mehr oberflächliche und eine in der Mitte der Erde.

Huguenin, dessen Buch über fliegende Untertassen und die unterirdische Welt wir bereits erwähnten, ist der Auffassung, dass es viele unterirdische Städte in verschiedenen Tiefen gibt, zwischen der Erdkruste und ihrem hohlen Inneren. In Bezug auf die Bewohner dieser unterirdischen Städten schreibt er:

„Die andere Menschheit hat einen erhöhten Grad der Zivilisation erreicht, in wirtschaftlicher und sozialer Organisation, sowie kulturellem und wissenschaftlichen Fortschritt. Im Vergleich dazu ist die auf der Erdoberfläche lebende Menschheit eine Rasse von Barbaren.“

In seinem Buch zeigt Huguenin ein Diagramm des Erdinneren, wie verschiedene unterirdische Städte in verschiedenen Tiefen miteinander durch Tunnel verbunden sind. Er beschreibt diese Städte als in immensen Hohlräume in der Erde existierend. Die Stadt Shamballah, die Hauptstadt des unterirdischen Reiches, schildert er als im Zentrum der Erde befindlich, in seinem hohlen Inneren, weniger innerhalb seiner festen Kruste. Ossendowski schreibt:

„All die unterirdischen Höhlen von Amerika werden von antiken Menschen bewohnt, die von der Welt verschwunden sind. Diese Menschen und die unterirdischen Regionen, in denen sie verweilen, sind unter der höchsten Autorität des Königs der Welt. Sowohl der Atlantik als auch der Pazifik waren einst die Heimat von ausgedehnten Kontinenten, die später überflutet wurden. Ihre Bewohner fanden Zuflucht in der unterirdischen Welt. Die tieferen Höhlen werden von einem prächtigen Licht beleuchtet, das den Anbau von Getreide und anderen Gemüsesorten ermöglicht und den Bewohnern eine lange Lebensdauer frei von Krankheiten ermöglicht. In dieser Welt gibt es eine grosse Bevölkerung und viele Stämme.“

In seinem Buch „The Coming Race“ beschreibt Bulwer Lytton eine unterirdische Zivilisation, die erheblich weiter entwickelt ist als die unsere. Diese bewohnt einen grossen Hohlraum in der Erde und ist mit der Oberfläche durch einen Tunnel verbunden. Diese immense Höhle wurde von einem seltsamen Licht erhellt, für das keine Lampen erforderlich waren, aber offenbar von einer Elektrifizierung der Atmosphäre herrührte. Dieses Licht unterstützt die Pflanzenwelt und ermöglicht es den Menschen, ihre unterirdischen Lebensmittel anzubauen. Die Bewohner von Lytton’s Utopia werden als Vegetarier beschrieben. Sie hatten bestimmte Vorrichtungen, mit denen sie flogen, statt zu gehen. Sie waren frei von Krankheiten und hatten eine perfekte soziale Organisation, so dass jeder erhielt, was er brauchte, ohne Ausbeutung des einen durch andere.

Atacama Wüste in Chile

Es wird behauptet, dass die Erdkruste durch ein Netz von Tunneln durchlöchert wird – unter den Meeren – von Kontinent zu Kontinent und zu unterirdischen Städten in grossen Hohlräumen der Erde. Diese Tunnel sind besonders zahlreich in Südamerika, vor allem unter Brasilien, das das Haupt-Zentrum der atlantischen Kolonisation war. Es ist möglich, dass sie durch die Atlanter gebaut wurden. Der berühmteste dieser Tunnel ist die „Strasse der Inkas“, die sich über mehrere hundert Meilen südlich von Lima in Peru erstreckt und unter Cuzco, Tiahuanaco und „den Three Peaks“ bis zur Atacama Wüste erstreckt. Ein weiterer Zugang befindet sich in Arica in Chile und wurde von Madame Blavatsky besucht.

Es wird behauptet, dass die Inkas diese Tunnel benutzten, um von den spanischen Eroberern und der Inquisition zu fliehen, als ganze Armeen in sie gelangten, mit all ihrem Gold und den Schätze auf dem Rücken von Pack-Lamas, als die spanischen Eroberer das Land betraten. Ihr mysteriöses Verschwinden zu diesem Zeitpunkt wird durch ihren Eintritt in diese Tunnel erklärt. Nur die Rasse der Quechua-Indianer blieb zurück. Es wird weiter behauptet, dass als Atahualpa, der letzte König der Inka, brutal von Pizarro ermordet wurde. Das Gold, das für sein Lösegeld genutzt wurde, soll in einem Zug von 11.000 Pack-Tieren getragen worden sein, die Zuflucht in diesen Tunneln fanden. Auch hier wird behauptet, dass diese Tunnel eine Form von künstlicher Beleuchtung hatten und von der Rasse errichtet wurden, die Tiahuanco gebaut hatte, lange bevor der erste Inka in Peru erschien.

Da die Inkas, die vor den Spaniern in diese Tunnel entkamen, nie mehr gesehen wurden und von der Erdoberfläche verschwunden blieben, ist es wahrscheinlich, dass sie weiterhin in den beleuchteten unterirdischen Städten leben, zu denen diese Tunnel führen.

 

Diese geheimnisvollen Tunnel, ein Rätsel für Archäologen, existieren unter Brasilien in grösster Zahl, wo sie sich an verschiedenen Orten zur Oberfläche öffnen. Der berühmteste befindet sich in den Roncador Bergen im Nordosten von Mato Grosso, wo Colonel Fawcett zuletzt gesehen war. Es wird behauptet, dass die atlantische Stadt, nach der er suchte nicht die Ruinen einer toten Stadt an der Oberfläche, sondern einer unterirdischen Stadt mit noch lebenden Atlantern als ihren Bewohnern waren; und dass er und sein Sohn Jack diese Stadt erreichten und noch immer dort leben. Das ist der Glaube von Professor de Souza, Commander Strauss und O.C. Huguenin, den wir bereits erwähnten.

Die Roncador- Tunnelöffnung wird von grimmigen Xavantes Indianern bewacht (siehe auch hier), die jeden töten, der sie uneingeladen zu betreten wagt und der die unterirdischen Bewohner belästigen könnte, denen gegenüber sie Achtung und Ehrfurcht haben. Auch die Murcego Indianer bewachen diese geheimen Tunnelöffnungen, die zu unterirdischen Städten der Roncador Bergregion von Mato Grosso führen. Wir zitieren einen Brief an den Autor von einem Amerikaner namens Carl Huni, der viele Jahre lang in Mato Grosso lebte und eine spezielle Studie zu diesem Thema durchführte:

„Der Eingang zu den Höhlen wird von Murcego Indianern bewacht, die eine dunkelhäutige, recht kleine Rasse von grosser Körperkraft sind. Ihr Geruchssinn ist weiter entwickelt als der der besten Bluthunde. Selbst wenn sie dir den Zugang in die Höhlen genehmigen habe ich Angst, dass man der heutigen Welt verloren geht, weil sie das Geheimnis sehr genau hüten und es nicht zulassen mögen, dass jemand wieder heraus möchte. (Dies könnte Colonel Fawcett und seinem Sohn Jack so gegangen sein, die glaubten, einen Tunnel zu einer unterirdischen Stadt in den Roncador Bergen betreten zu haben und nie wieder zurückkehrten.)“

„Die Murcego Indianer leben in Höhlen und gehen in der Nacht in den umliegenden Dschungel, aber sie haben keinen Kontakt zu den unterirdischen Bewohnern. Sie bewohnen eine unterirdische Stadt, in der sie eine halb-geschlossene Gemeinschaft bilden und eine beträchtliche Bevölkerung haben. Es wird angenommen, dass die unterirdischen Städte, die sie bewohnen zuerst durch die Atlanter gebaut wurden. Sicher ist, dass kein radioaktiver Fallout sie erreichen kann. Niemand weiss, ob diejenigen, die in diesen alten atlantischen unterirdischen Städten leben, selbst Atlanter sind oder andere, die dort siedelten, nachdem ihre ursprünglichen Bauherren verschwunden waren.“

Serra do Roncador

„Der Name des Gebirges, wo diese atlantischen unterirdischen Städten existieren, ist Roncador im Nordosten von Mato Grosso. Wenn ihr auf die Suche nach diesen unterirdischen Städten geht, nehmt euer Leben in die eigenen Hände. Womöglich verschwindet ihr sonst, wie es Colonel Fawcett widerfuhr.“

„Als ich in Brasilien war, hörte ich eine Menge über die unterirdischen Höhlen und unterirdischen Städte. Sie sind jedoch weit von Cuiaba entfernt. Sie sind in der Nähe des Rio Araguaya, der in den Amazonas mündet. Sie sind im Nordosten von Cuiaba am Fusse der enorm langen Bergkette namens Roncador. Ich verzichtete auf weitere Untersuchungen, weil ich hörte, dass die Murcego Indianer den Eingang zu den Tunneln eifersüchtig vor Personen bewachen, die nicht ausreichend entwickelt sind, weil sie keine Schwierigkeiten wollen. In erster Linie wollen sie niemanden, der noch in Kommerz verstrickt ist und den Wunsch nach Geld hat.“

„Es gibt auch Höhlensysteme in Asien und Tibet, die von Reisenden erwähnt wurden. Aber soweit ich weiss sind die grössten in Brasilien und existieren dort auf drei verschiedenen Ebenen. Ich bin sicher, ich würde die Erlaubnis bekommen, wenn ich mich ihnen anschliessen wollte und sie würden mich als einen der ihren akzeptieren. Ich weiss, dass sie überhaupt kein Geld verwenden. Ihre Gesellschaft basiert auf einer streng demokratischen Ordnung. Die Menschen altern nicht und leben in ewiger Harmonie. „

Diese unterirdische Utopia von Herrn Huni (jetzt mit Wohnsitz in New York) scheint der stark zu ähneln, die Bulwer Lytton in seinem Buch „The Coming Race“ erwähnt. Lytton war ein Rosenkreuzer und wahrscheinlich basiert sein Roman auf okkulten Informationen über bestehende unterirdische Städte.

Die Ruinen von einer Reihe atlantischer Städte wurden im Norden von Mato Grosso und dem Amazonasgebiet gefunden, was darauf hinweist, dass Atlanter einmal dieses Land besiedelten. Vor einigen Jahren hörte ein englischer Lehrer Gerüchte über eine verlorene atlantische Stadt auf einem Hochplateau in dieser Region und begann, sie zu suchen. Die Strapazen der Reise kosteten das Leben. Bevor er starb schickte er durch eine Brieftaube eine Notiz mit der Beschreibung einer herrlichen Stadt, die er entdeckt hatte, deren Strassen durch hohe Goldstatuen gesäumt waren.

Wenn die Atlanter wirklich Brasilien kolonisierten und Städte in Mato Grosso auf seiner Oberfläche gebaut haben, warum bauten sie unterirdische Städte? Es kann nicht den Grund gehabt haben, der Sintflut zu entkommen, durch die Atlantis und Randgebiete untergingen, denn Mato Grosso ist ein Hochplateau. Dort konnte kein Hochwasser hingelangen. Der südamerikanische Archäologe Harold Wilkins äussert die Theorie, dass die unterirdischen Städte gebaut wurden, um dem radioaktiven Fallout des Atomkrieges der Atlanter zu entkommen. Dies scheint eine sehr vernünftige Erklärung zu sein, denn sonst gäbe es hier keinen Grund, die immense Arbeit der Ausgrabungen zum Bau von unterirdischen Städten zu tätigen, wenn die Atlanter herrliche Städte auf der Erdoberfläche nutzen.

Falls wir von einem Atomkrieg bedroht wären, müssten auch wir Zuflucht im Inneren der Erde finden und dort in beleuchteten unterirdischen Städten wohnen und unsere Lebensmittel unter diesem Licht produzieren. Es wäre natürlich viel einfacher, vorhandene – durch die Atlanter vor Tausenden von Jahren gebaute – unterirdische Städte zu betreten, deren beträchtliches Ausmass unsere Ingenieurskunst gravierend übertrifft. Falls freundlicher Kontakt mit den unterirdischen Bewohnern hergestellt werden könnte, wenn derartige Gefahren drohen würden oder möglichst zuvor, so würde es sehr zu unserem Vorteil sein, diese unterirdischen Städte zu kontaktieren und es erlaubt würde, dass wir dort wohnen dürften..

In Agartha gibt es kein Alter und keinen Tod, eine Gesellschaft, in der jeder jung aussieht, sogar wenn man viele Hunderte oder sogar Tausende von Jahren „alt“ ist. Das scheint für die Oberflächenbewohner unglaublich, die den schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung und der Vergiftung durch Lebensmittel aus einer falschen Ernährung ausgesetzt sind. Die Alterserscheinungen sind nicht das natürliche Ergebnis von ablaufender Zeit oder einem angenommenen Alterungsprozess, sondern von nachteiligen biologischen Bedingungen und Gewohnheiten. Altersschwäche ist eine Krankheit.

Die überlegene wissenschaftliche Kultur der unterirdischen Menschen, von denen ihre fliegenden Untertassen ein offensichtliches Beispiel sind, ist das Ergebnis von herausragender Entwicklung des Gehirns und mehr energischer Verbindung. Ihre vitalen Energien fliessen bis zu ihrem Gehirn und werden nicht durch den sexuellen Kanal blockiert, wie bei den sogenannten „zivilisierten“ Oberflächen-Rassen. In der Tat ist sexuelle Schwäche ausserhalb ihrer Leben. Aufgrund ihrer Ernährung mit Früchten sind ihre Endokrine in einem Zustand der perfekten Balance und des harmonischen Funktionierens, wie bei kleinen Kindern. Sie werden nicht durch abnorme Aktivitäten von StoffwechselgiftenBrasil 007 300x225 Machu Picchu e Salar de Uyuni 2005   Peru e Bolívia stimuliert, wie Industrie-Lebensmitteln – Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier und durch solche Aphrodisiaka wie Salz, Pfeffer, Kaffee, Tabak und Alkohol. Indem sie ihren Blutstrom rein und frei von Giftstoffen halten, sind die unterirdischen Menschen in der Lage, in vollständiger Kontinenz zu leben, alle lebenswichtigen Energien und deren Umwandlung in überlegene geistige Fähigkeiten zu wandeln. Ihre genialen wissenschaftlichen Leistungen ergeben sich aus der Tatsache, dass ihre Gehirne besser als unsere in der geistigen Entwicklung sind.

Professor J. Henrique de Souza, Präsident der brasilianischen Theosophischen Gesellschaft und eine führende Autorität bezüglich der unterirdischen Welt schrieb in seiner Zeitschrift einen Artikel bezüglich Agartha: „Gibt es Shangri-la wirklich?„, daraus zitieren wir:

„Unter allen Menschenrassen, zurück bis zu den Anfängen der Zeit gab es eine Tradition über die Existenz eines Heiligen Landes oder irdischen Paradies, wo die höchsten Ideale der Menschheit gelebte Realitäten sind. Dieses Konzept wird in den alten Schriften und Traditionen der Völker Europas, Kleinasiens, Chinas, Indiens, Ägyptens und Amerikas beschrieben. Das Heilige Land, so heisst es, kann nur den Menschen bekannt werden, die würdig, rein und unschuldig sind, weshalb es das zentrale Thema der Träume der Kindheit darstellt.“

„Der Weg, der zu diesem gesegneten Land, dieser unsichtbaren Welt, diesem esoterischen und okkulten Bereich führt, zeichnet die zentrale Suche und den Master-Schlüssel aller Mysterien-Lehren und Systemen der Einweihung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus. Dieser magische Schlüssel ist der „Sesam-Öffne-Dich“, der die Tür zu einer neuen und wunderbaren Welt entriegelt. Die alten Rosenkreuzer benannten sie nach dem französischen Wort VITRIOL, einer Kombination aus den Anfangsbuchstaben des Satzes: `VISTA INTERIORA TERRAE RECTIFICANDO INYENES OMNIA LAPIDEM,“ um anzuzeigen, dass „ im Innern der Erde das wahre Geheimnis versteckt ist“. Der Weg, der zu dieser Verborgenen Welt führt, ist der Weg der Initiation.“

„Im alten Griechenland, in den Mysterien von Delphos und Eleusis, wurde dieses Himmlische Land als der Berg Olymp und die Elysischen Felder bezeichnet. In den frühesten vedischen Zeiten gab es bereits verschiedene Namen, wie zum Beispiel Ratnasanu (Spitze des Edelsteins), Hermadri (Berg von Gold) und der Berg Meru (Heimat der Götter und Olymp der Hindus). Symbolischer weise ist die Spitze dieses heiligen Berges im Himmel, ihre Mitte auf der Erde und ihre Basis in der unterirdischen Welt.“

„Die skandinavische Edda erwähnt ebenfalls diese himmlische Stadt, die sich im unterirdischen Land Asar der Völker Mesopotamiens befand. Es war das Land von Amenti des heiligen Totenbuches der alten Ägypter. Es war die Stadt der sieben Blütenblätters von Vishnu und die Stadt der sieben Könige von Edom oder Eden der jüdischen Tradition. Mit anderen Worten, es war das irdische Paradies.“

„In ganz Kleinasien, nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute gibt es einen Glauben an die Existenz einer Stadt der Geheimnisse voller Wunderwerke, die als Shamballah (Shamb-Allah) bekannt ist, wo der Tempel der Götter ist. Es ist auch die Erdamf der Tibeter und Mongolen.“

„Die Perser nennen es Alberdi oder Aryana, Land ihrer Vorfahren. Die Hebräer nannten es Canaan und die Mexikaner Tula oder Tolan, während die Azteken es Maya-Pan nannten. Die spanischen Eroberer, die nach Amerika kamen, glaubten an die Existenz einer solchen Stadt und organisierten viele Expeditionen, sie zu finden, nannten sie El Dorado oder City of Gold. Vermutlich hörten sie von den Ureinwohnern darüber, die es Manoa nannten oder Stadt, deren König Kleidung aus Gold trägt.“

„Bei den Kelten war dieses Heilige Land als „Land der Mysterien“ bekannt – Duat oder Dananda. Eine chinesische Tradition spricht vom Land von Chivin oder der Stadt eines Dutzend von Schlangen. Es ist die unterirdische Welt, die an den Wurzeln des Himmels liegt. Es ist das Land der Calças, Calcis oder Kalki, des berühmten Colchida, nach dem die Argonauten suchten, als sie auf der Suche nach dem Goldenen Vlies waren.“

„Im Mittelalter wurde es als die Insel von Avalon bezeichnet, wo die Ritter der Tafelrunde unter der Führung von König Artus und unter der Anleitung des Zauberers Merlin auf die Suche nach dem Heiligen Gral gingen, dem Symbol des Gehorsams, der Gerechtigkeit und der Unsterblichkeit. Als König Artus in einer Schlacht schwer verwundet wurde, bat er seinen Begleiter Belvedere mit den folgenden Worten auf einem Boot bis an die Grenzen der Erde zu fahren: „Leb wohl, mein Freund und Begleiter Belvedere, und bis zum Land, wo es nie regnet, wo es keine Krankheit gibt und niemand stirbt.“ Dies ist das Land der Unsterblichkeit oder Agartha, die unterirdische Welt.“

Dieses Land ist die Walhalla der Deutschen, Monte Salvat der Ritter des Heiligen Grals, die Utopia von Thomas More, die Stadt der Sonne von Campanella, das Shangri-la von Tibet und das Agartha der buddhistischen Welt. „

Quelle: http://transinformation.net/agartha-die-unterirdische-welt/

Gruß ins Paradies

TA KI

Schnitterinnenfest , Lugnasad – Lammas – 15. August


Gesprochen: Luu-na-sah

Am 1. August feierten die Kelten ein großes Lichtfest mit dem eigenartigen Namen „LUGNASAD“ (gesprochen: Luu-na-sah) , das „Hochzeit des Lichts“ bedeutet.
Dieses Fest liegt genau zwischen der Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Der August ist der Monat der Erfüllung, der ersten Ernte des Jahres, der Manifestation von Überfluss.

Ziehmutter des Lug

Ursprünglich war dieses Fest von Gott Lug zu Ehren seiner Ziehmutter und Amme eingerichtet worden und fand auf ihrem Grabhügel statt. Sie war natürlich die ältere Erdgöttin, die kulturell gesehen vor ihm verehrt wurde. Somit ist dieses Fest in seinem Ursprung ein uraltes Fest der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.
Die Zeit im August bis zum Einbringen der Ernte war eine ganz existentielle Zeit, da die Ernte vor Dürre, Gewitter, Schädlingen, Brand usw. geschützt werden mußte. Denn der Ernteausfall brachte dem Stamm unweigerlich Hunger und Tod. Aus diesem Grunde gibt es mehrere Ernte-Feste zu deren Sicherung. Der gesamte August bis in den September ist von solchen Feierlichkeiten durchzogen.

Zwischen Himmel und Erde

Wir kennen die Fest-Zeremonie heute nicht mehr. Nur aus den Sagen um die Energie-Steine an den Maria-Schnee-Plätzen, die noch heute vorhanden sind, sowie aus der Nähe der Festdaten der Marienfeste im August, wie 5. August mit „MARIA-SCHNEE“ (wie ungewöhnlich im Sommer) und 15. August mit „MARIA-HIMMELFAHRT“ kann ein logischer Schluß gezogen werden:
Unter der Lichthochzeit muß eine Lichtverbindung zwischen Himmer und Erde, Kosmos und Erde verstanden worden sein, die dem Volk durch die Priesterschaft sehr konkret erlebbar demonstriert worden ist, so daß das Göttliche direkt wahrgenommen werden konnte.
Am Höhepunkt der Weihehandlung muß ein sichtbarer Energieübertritt erfolgt sein, ein oder mehrere Lichtblitze, die von der Erde zum Himmel auffuhren, eine „Himmelfahrt“ (sh. „Maria-Himmelfahrt“) im wahrsten Sinn des Wortes. Vielleicht eine stehende Licht-Säule. Jedenfalls ein großartiges Schauspiel des Lichts, das alle beeindruckt haben muß.

Lug

Und da kommen wir wieder auf den Namen Lug zurück:
Lug war in der keltischen Spätzeit der allgemein angebetete Große Gott. Sein Name bedeutet: Licht, der Scheinende, der Helle.
Auf lateinisch bedeutet Lux „Licht“.
Dass Lug einen solchen Stellenwert hatte, zeigt die Zuwendung der Kelten zu einer Sonnenreligion.
Lug hatte einen Beinamen: „Der-mit-dem langen-Arm“.
Dieser lange Arm des Lichts war ein langer, sichtbarer Strahl! Ein Blitz! Ein Lichtstrahl! …
Auch sein Attribut, der „lange Speer“, der sowohl Sonnenstrahl als auch Blitz sein konnte, nimmt darauf Bezug.
Es gibt zwei Arten von Blitzen. Die einen, die vom Himmel zur Erde fahren. Und die anderen, die vom Erdboden in den Himmel fahren.
Beides ist eine starke Energie-Entladung, die eine große Energie freisetzt.

Energieakkumulatoren – Keltenschanzen

Dieser Energieübertritt oder diese Lichterscheinung wird in vielen Sagen beschrieben. Wir wissen heute nicht mehr, ob sie von der Priesterschaft provoziert und inszeniert wurde und ob sie sich der natürlichen Energie-Gegebenheiten bestimmter Plätze, Berge und besonderer Steine bedient haben.
Energien, die durch bestimmte Erzansammlungen, durch Anreicherungen von Elektronen, elektromagnetischer Wellen, Luminiszenzen entstehen können. Energien, die durch besondere Konstellationen der Gestirne im Jahr an bestimmten Tagen auftreten, usw.
Bekannt sind ja die vielen Keltenschanzen, die an besonderen Plätzen nach besonderem Muster genau solche Energie-Orte geschaffen haben. Dort wurden Blitze angezogen und auf diesen Ort zentriert, was zur Folge hatte, daß die umliegenden Felder davon verschont blieben.
Daran sieht man, daß die Kelten und da besonders die Druiden eine sehr genau Kenntnis und Wahrnehmung von verschiedensten Energien hatten und sie auch handhaben konnten. Sie hatten eine scharfe Wahrnehmung der Natur und der Abläufe und Gesetzmäßigkeiten und machten sie sich zu Nutze. Das, was sie in den Keltenschanzen künstlich schufen, trat in der Natur auf natürliche Weise auf. Besonders die spezielle Übereinanderschichtung betimmter Erze, Metalle mit Sand und Kies.
Genau das hat auch Wilhelm Reich in seinen Orgonakkumulatoren nachempfunden.
Diese Keltenschanzen waren energetisch so aufgeladen, daß die Krieger vor ihren Schlachten dort ihre Kriegstänze abhielten und sich mit dieser Energie vollpumpen konnten, wie eine Droge. Für ihre Feinde wirkten sie daher oft gänzlich unmenschlich, in Kriegstrance, berserkermäßig.
Noch heute ist es so, daß auf vielen dieser Keltenschanzen Fußballplätze entstanden sind – ohne daß die Erbauer es beabsichtigt oder gar gewußt hätten. Aber zu Sportplätzen paßt diese Energetiesierung sehr gut. Zum Wohnen wäre es eher ungemütlich und ein Zuviel an Energie.

Spiraltänze um leuchtende Steine

Es gibt Hexensagen die von aufgerichteten Steinen berichten, die von selber leuchteten. Das Feuer war nicht heiß und verbrannte niemanden. Es leuchtete aber heller als der Vollmond und beleuchtete den ganzen Platz.
Und die Volkserinnerung aus dem Berner Oberland hält fest, daß die Hexen zu bestimmten Zeiten um einen Stein, „auf dem ein Feuer ohne Kohlen brannte“, Spiraltänze aufgeführt hätten.
Daraus kann man auch wieder schließen, daß noch bis zur Neuzeit teilweise die starke Energie dieser „Hexentanzplätze“ bekannt war. Diese Tanzplätze haben viele Namen, einer davon ist z.B. „Hexenbödele“, der auf Bergspitzen aber auch an besonderen Lichtungen vorkommen kann.

Siemens auf der Cheopspyramide

Ein Beispiel aus der Neuzeit ist der Erfinder Siemens. Er wurde auf der Cheopspyramide von seinem arabischen Führer aufgefordert, eine Hand mit gestrecktem Finger hochzuhalten. Er spürte ein deutliches Prickeln. Als er aus einer Weinflasche trinken wollte, erhielt er einen elektrischen Schlag. Die Flasche, mit feuchtem Papier umwickelt, begann Funken zu sprühen, wie wir es von der Leydener Flasche kennen. Die entsetzten Araber dachten an Hexerei und wollten ihn angreifen. Als er jedoch die Flasche auf sie richtete, erhielten sie einen starken elektrischen Stromschlag und flohen.

Frauendreißiger

Warum war gerade der 1. August ein Fest mit diesem Thema der Verbindung von Himmel und Erde und dieser Lichtverehrung?
Interessant sind in diesem Zusammenhang die vielen Marien-Feiertage, die im Umfeld von Lugnasad liegen.
Interessant deswegen, weil sie auf jeden Fall Themen dieses Festes mit ausdrücken, wie es ja auch an anderen Jahreskreisfesten stattfindet – wie Wintersonnwende und Weihnachten. Es gibt ja vom 5. August bis 15. September die bekannten Marienfeiertage, „Frauendreißiger“ genannt.
„Maria-Himmelfahrt“ am 15. August wurde gefeiert, wenn der Ährenstern „Spika“ aus dem Sternbild der Jungfrau in den morgendlichen Sonnenstrahlen unterging.
Im alten Ägypten war das Sternbild Jungfrau das Sommersternzeichen, das nachts vom Himmel dominant herunterstrahlte. Es wurde als Himmelkönigin, als Magna Mater bezeichnet, welche die Ähre (Spika) als Zeichen der Fruchtbarkeit in der Hand hielt.
Am 15. August wurde der Geburtstag der Isis gefeiert, der Großen Mutter und Königin des Himmels.
In Griechenland haben wir das Bild der Demeter mit der Ähre.
Mit Maria-Himmelfahrt erlosch dieses Jungfrau-Sternbild in den Strahlen der aufgehenden Sonne.
Mit Maria-Geburt am 8. September taucht die Spika, der Ährenstern wieder auf der anderen Sonnenseite auf.
Damit sieht man, daß das ganze Fest auch kosmisch ausgerichtet ist und der Himmel mit seinen Gestirnen, vorne weg die Sonne, sehr genau beobachtet und in die rituellen Handlungen mit einbezogen wurde.

Maria-Schnee-Kirchen

In den Alpen-Gebieten weisen die vielen „Maria-Schnee-Kirchen“ auf dieses Fest – Lugnasad – hin. Sie beinhalten in ihrem Namen das Helle, Strahlende.
Das Fest „MARIA-SCHNEE“ wurde am 5. August gefeiert, also sehr nah zu Lugnasad. Und gerade diese „Maria-Schnee-Kirchen“ werden oft mit den seltsamsten Sagen und Myhten verbunden. Sehr oft kommt ein heiliger, strahlender Stein vor, der mittlerweile in die Kirche integriert ist, von ihr überbaut oder ganz in der Nähe steht. Scheinbar war dort zu bestimmten Zeitpunkten, und wohl besonders an Lugnasad oder eben an den nahe darum gelegenen Festtagen die Energie auf ihrem Höhepunkt und in der Lage, bestimmte Trancezustände zu fördern, die Lichterscheinungen und Energiewahrnehmungen ermöglichten.
An solchen Orten wurden dann je nach Kultur und Religion entweder Götter, Engel oder die Heilige Mutter Maria gesehen – siehe Lourdes. Die heilige Bernadette erblickte die Maria in Lourdes auf einem Felsen, dessen Name „Massabielle“ ist, was „strahlender Stein“ bedeutet. Maria-Schnee-Kirchen liegen stets auf exponierten, windumjaulten kargen Bergspitzen mit weiter Sicht.

Maria-Schnee-Kirchen

Der Mythos mit dem Stein

Zum Mythos mit dem Stein kommen noch die vielen Sagen hinzu, in denen Steine der „Sitz Gottes“ waren.
Petrus wird der „Fels“ genannt.
Petroi wurden die „felsgeborenen“ Sachsen genannt. Saxo, der Urvater der Sachsen war ein Fels!
Mithras war ein „Felsentsprossener“.
Die Götter bewegten sich der Sagen nach aus dem Stein.
Wieso erscheint Gott im Stein? Ist er nicht überall? Warum ausgerechnet im Stein?
Strahlte der Stein das Göttliche aus zu bestimmten Zeitpunkten?!
Eine Art Energiebündelung, die von den jeweiligen Priestern zu bestimmten Zeiten sichtbar gemacht werden konnte oder einfach von selber sichtbar wurde.
Es waren Orte von seltener Eigenschaft und mächtiger Wirkung. Orte, „wo der Geist weht“.

Spiraltänze und Energie

An vielen Orten wurde dieses Fest wieder mit den schon bekannten Spiral-Tänzen gefeiert. Tänze zu Ehren der Sonne. Tänze, die die sowieso schon aufgeladenen Orte noch mehr aktivieren sollten.
Dann gab es Feldumgehungen für die Ernte.
Und wie immer bei den Kelten viel Freude, Rausch und Erotik. Und ist nicht der Hochsommer August die Zeit mit den meisten Gewittern, der höchsten Energieladung, der größten Hitze. Diese Energie können wir alle spüren, auch ohne übersinnliche Wahrnehmung.
Eine Energie, wie Sommerhitze, die die Luft zum Flirren bringt.
Eine Energie, die aus der Erde herausstrahlt.
Eine Energie, die in uns selber ist.

Unsere Energie

Vielleicht können Sie ja mal hinspüren, ob sich diese Energie in Ihnen und um Sie herum besonders ausdrückt.
Zum Beispiel in besonderen energetischen Gefühlen, in Streitbarkeit, in Aktivismus, in der Beziehung zu anderen, in sozialem Austausch, in der Lust auf Leben, in der Lust auf „Nach-Außen-Treten“ (vgl. Blitz der aus der Erde austritt), in der Lust auf Kreativität, sich Ausdrücken, „orgiastische Entladungen“.
Wo drückt sich bei uns diese pure Energie am deutlichsten aus?
Darf sie sich überhaupt ausdrücken?
In unserer heutigen Gesellschaft, wo alles so schön gebändigt und domestiziert bis gebunden ist, ist ja auch ein sogenanntes „GEWITTER“ mit Blitz und Donner äußerst verpönt.
Man würde ganz schön beäugt werden, ähnlich den Lichtblitzen auf den Bergen, wenn man diesen Energien freien Ausdruck verleihen würde. Vielleicht waren diese Rituale der alten Zeit für die damaligen Menschen ein Ventil, wo sie ihre Energien leben durften. Wo alles unter dem Segen der Götter erlaubt war und einen Platz gefunden hat.
Diese Rituale, an denen alle im Stamm teilnehmen mußten und alle damit eingebunden waren in den Jahreskreislauf, waren auch eine Möglichkeit, die Bedeutung der Lebendigkeit, des Heiligen und der Vielfalt des Lebens immer wieder aufzufrischen.

Religio

Der Mensch neigt dazu, zu vergessen, in die Oberflächlichkeit abzudriften, den Bezug zum Leben und zum Heiligen zu verlieren. Das Wort für Religion „RELIGIO“ heißt nicht von ungefähr „Rückverbindung“, d.h. Rückverbindung zu den alten, heiligen Werten, zu tiefem heiligen Erleben, tiefen heiligen Beziehungen zum Göttlichen. Und diese festen Rituale im Jahreskreislauf halfen den Menschen, diese Rückverbindung immer wieder zu erneuern.

Ein Stück vom Alten im Neuen

Wir möchten nur noch kurz erwähnen, daß dieses Fest auch noch andere Namen hat.
Lugnasad ist rein keltisch.
Im Sächsischen heißt es Lammas. Bekannt ist es auch als Schnitterfest, wo die Getreidefelder geschnitten werden und das Korn eingebracht wird. In diesem Zusammenhang gibt es viel überliefertes Brauchtum, auf das wir jetzt nicht näher eingehen, weil es eher bekannt ist: Erntefeste, Ähren, die auf dem Feld für die Göttin stehengelassen werden; Brote, die gebacken werden.
Allen diesen Handlungen liegt die gleiche Vorstellung zugrunde: Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Alles Neue entsteht auf dem Boden des Alten, ist Glied einer endlosen Kette – so wie wir selber.
In das neue Brot werden noch ein paar Krumen des alten Brotes mit eingebacken.
In eine neues Webstück ein paar Fasern des alten.
Und so läßt man auch auf dem Feld ein paar Ähren mit reifen Körnern stehen als Dank und auch als Option für ein neu keimendes Leben im nächsten Jahr.
So werden auch ein paar der alten Körner als „Glückshämpfele“, wie sie genannt werden, in das neue Saatkorn mit beigemischt.

Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/lugnasad.html

 

Lammas Schnitterinnenfest

Ernten und Weihen der Kräuter

Anfang August beginnt der Erntemonat. Viele Pflanzen tragen Früchte, das Getreide ist reif, Heilpflanzen haben eine ganz besonders hohe Wirkung. Der Sommer ist spürbar, wir erleben Hitze und Kraft. Jedoch ist es an der Zeit, einen bewussten Schnitt zu setzen. Die Zeit der Fülle der Früchte wird vorüber gehen. Wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles. Wir müssen daher den konkreten Schnitt setzen und das Getreide abschneiden, damit wir es auch nutzen können.

Dieses Abschneiden ist symbolisch auch der Abschied von der Zeit der Hitze und der Fülle. Wir tragen die Vorahnung in uns, dass es wieder dunkler wird, dass das Absterben der Natur naht. Wir versuchen die Fülle zu halten, indem wir Obst und Gemüse einkochen und haltbar machen, indem wir die Kräuter ernten und Tees und Säfte aus ihnen machen und indem wir das Getreide zu Mehl und zu Brot verarbeiten.

Jahreskreisfest –Lughnasad

Am 1. August feierten die Kelten ein großes Lichtfest, das sie Lughnasad (gesprochen luu-na-sa) nannten. Lughnasad bedeutet soviel, wie die „Hochzeit des Lichtes“. Lugh war dabei der von den Kelten verehrte Herr des Lichtes. An Lughnasad wird die Ernte unserer Früchte gefeiert, aber auch die getane Arbeit, die damit verbunden war. Es ist ein Fest der Fülle und des Überflusses. Es ist ein Fest, das den Kreislauf des Lebens auf ganz besondere Weise symbolisiert, da die Ernte natürlich auch den Tod der Pflanzen bedeutet. Der Kreislauf geht aber immer weiter. Die geernteten Früchte ermöglichen uns das Überleben im Winter, die Samen sind gebildet und alle wissen, dass im Frühling das Leben wieder neu erwacht. Es ist ein ewiger Kreislauf von Säen, Wachsen, Blühen, Früchte tragen, Ernten und Absterben.

Die Natur

Die Tage werden seit der Sommersonnenwende am 21. Juni bereits wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte. Die ersten Obstbäume tragen Äpfel, Marillen und Pfirsiche. Heidelbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren sind reif und können für den Wintervorrat eingekocht werden. Und auch der Gemüsegarten bringt jetzt all seine Fülle hervor. Wir können täglich frischen Salat und vielfältiges Gemüse ernten und verspeisen. Es ist eine zwiegespaltene Zeit. Einerseits genießen wir die Hitze und die Fülle, andererseits wird uns genau diese Hitze manchmal viel zu anstrengend und das Verwerten der Früchte erfordert Zeit und Geduld. Es ist merkbar, dass die Kraft der Sonne auch zerstören kann. Wenn wir einen Garten haben müssen wir zu dieser Zeit besonders viel Pflege aufwenden, damit die Pflanzen gedeihen und nicht verdorren. Ohne tägliches Gießen, Pflegen und Ernten würde im August vieles vernichtet.

Genau dies ist auch die Qualität des Festes. Zum Zeitpunkt der größten Reife müssen wir ernten. Das Getreide muss geschnitten werden und genau dieser Schnitt wird zum Symbol des Festes. Wir feiern die „Schnitterin“, die bewusst und mit all ihrer Kraft die Frucht erntet. Mit ihrer Sichel (die der abnehmenden Mondsichel entspricht) das Leben durchtrennt – nur um zu überleben.

Dieses Fest symbolisiert den Doppelcharakter der Ernte – die Fülle und die Zerstörung, Leben und Tod, Stirb und werde.

Die damit verbundene Thematik lautet: finde den richtigen Zeitpunkt und mach den notwendigen Schnitt (Schritt) um das zu Ernten, was geerntet werden muss. Durchtrenne, auch wenn es manchmal weh tut und mit To verbunden ist. Verabschiede dich auch von allem Verbrauchten, Alten, was dein Leben belastet. Sorge vor, für die dunkle Zeit des Jahres – ernte und verarbeite die Früchte, damit du auch in der kommenden Jahreshälfte gut versorgt bist.

Die astrologische Sichtweise des Festes

Astrologisch gesehen befinden wir uns im Sternzeichen Löwe. Der Löwe ist ein klassisches Feuerzeichen und bringt uns die Hitze und Fülle dieser Zeit. Der Löwe steht für menschliche Wärme und Herzlichkeit. Er ist sehr charismatisch, stolz und souverän. Im Zeichen des Löwen dürfen wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst werden. Wir dürfen uns stolz und in all unserer Kraft und Macht zeigen. Der Löwe macht und majestätisch und selbstbewusst, er unterstützt uns dabei, souverän in der Welt aufzutreten.

Der Aspekt der Göttin

Die liebende Göttin der Sommersonnenwende verwandelt sich allmählich in die alternde Göttin. In Vorahnung auf die dunkle Zeit, wendet sie sich langsam der Unterwelt zu und beginnt mit ihren Vorbereitungen für die dunkle Jahreshälfte. Sie ist älter geworden und macht sich bereit, von der Zeit der Fülle, die aus der Verbindung mit ihrem Geliebten hervorgegangen ist, Abschied zu nehmen. Sie wird zur „Schnitterin“ die symbolisch mit ihrer Mondsichel das reife Getreide durchtrennt und erntet und somit für die lange Winterhälfte des Jahres haltbar macht. Dieses Durchtrennen des Getreides steht auch symbolisch für die Trennung von ihrem Geliebten, mit dem die irdische Verbindung langsam zu Ende geht. Da die Früchte der Liebe jetzt geerntet werden können, wird es sowohl für den Gott, als auch für die Göttin zeit, sich zurück zu ziehen.

Die rot schwarze Göttin lehrt uns, dass Töten zum Leben dazu gehört. Sie lehrt uns auch, dass Durchtrennen, Durchschneiden, Abschneiden und Beenden Themen sind, mit denen wir im Laufe des Lebens immer wieder konfrontiert werden und denen wir uns stellen müssen. Die Göttin dieser Zeit ist mächtig, Grenzen setzend, zerstörend und sehr kraftvoll.

Göttinnen des Festes

Die römische Göttin Diana – sie repräsentiert sehr gut die Göttin dieser Zeit. Sie war die Herrin der Wildnis und der Nacht und ihr zu Ehren wurden im August Fackelprozessionen und Feste im Wald oder an einem See gefeiert. Diana war die Beschützerin der Frauen. Sie beschützte die Würde und die Heiligkeit des weiblichen. Wer sich ihr widersetzte, oder den Frauen Gewalt antat, wurde sofort getötet. Diana unterstützt die Frauen darin, selbstbewusst für sich selbst und für ihre rechte einzutreten.

Geschichte des Festes

Ursprünglich war dieses Fest von Lugh, dem Sonnengott, zu Ehren seiner Ziehmutter, der Erdgöttin, gefeiert worden. Es fand auf ihrem Grabhügel statt. Dieses Fest ist daher in seinem Ursprung ein uraltes Fest (etwa 3500 Jahre alt) der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.
Natürlich war die Erntezeit im August (dem Monat Gaia) sehr bedeutungsvoll. Das Überleben im Winter war abhängig von einer guten Ernte – und so wurden im August immer Dankesfeiern, aber auch Feste, die die Ernte beschützen sollen, abgehalten.

Bei den Kelten halfen die Männer in dieses Tagen zusammen, die Ernte einzubringen. Die Aufgabe der Frauen war es, Tee zu kochen und frisches Brot zu backen und dies auf die Felder zu bringen. Auch die Kinder beteiligten sich an der Arbeit. Am Abend wurde dann gefeiert. Es wurden frische Äpfel von den Bäumen gegessen und Brot aus dem frisch gemahlenen Getreide gegessen. Es wurden Geschichten erzählt, getanzt und gesungen. Die Fülle des Lebens wurde gefeiert.

Bräuche zum Fest

Kräuterweihe

In katholischen Regionen wird am 15. August zu Maria Himmelfahrt die Kräuterweihe begannen. Diese alten, germanischen Kräutererntebräuche sind auch unter „Unser Frauen Würzwei“ oder unter „Hoher Frauentag“ bekannt. Zum Fest der Kräuterweihe hat sich bis heute ein reges Brauchtum erhalten. In Österreich ist dieser tag, ebenso wie in Bayern ein gesetzlicher Feiertag geblieben.

Kräuterkundige Frauen haben zu Maria Himmelfahrt immer schon einen magischen Kräuterbuschen gebunden. Es ist immer noch mit sehr viel Magie verbunden, einen solchen Kräuterbusch zusammenzustellen. Die gesammelten Kräuter werden zu einem dicken Busch gebunden, in dessen Mitte die Königskerze thront. Der fertige Kräuterbusch wurde dann in der Kirche geweiht und zu Hause mit nach unten hängenden Blüten zum Trocknen aufgehängt (in den alten Bauernstuben wird der Kräuterbusch in den Herrgottswinkel gehängt). Das ganze Jahr konnten die Kräuter des Kräuterbusches für Räucherungen verwendet werden. Besonders heilkräftig waren sie, wenn sie zusätzlich mit Weihrauch vermischt wurden.

Die geweihten Kräuter sollen gegen alle möglichen Verzauberungen und Krankheiten, aber auch für Eheglück, Kindersegen und vieles mehr helfen.

Der traditionelle Kräuterbuschen wird aus 9 Kräutern gebunden. Die Kräuter des „Neunerbuschens“ sind Johanniskraut, Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Königskerze (immer in die Mitte binden), Kamille, Wermut, Pfefferminze und Tausendgüldenkraut.

Der Frauendreißiger

Der gesamte August ist ein wichtiger Frauenmonat. Es gibt viele verschiedene Marienfeiertage, allen voran natürlich Maria Himmelfahrt am 15 August. Der August war für die Kräuterfrauen die Zeit des magischen Kräutersammelns und auch die Zeit des Verwertens der bereits gesammelten Kräuter. Die Zeit zwischen dem 15. August (Maria Himmelfahrt) und dem 8. September (Maria Geburt) wurde „Der Frauendreißiger“ genannt und galt seit jeher als besonders günstige und segensreiche Zeit zum Kräutersammeln und zum Wurzeln ausgraben. Früher dachte man, dass die Kräuter zu diesem Zeitpunkt die dreifache Wirkung besaßen.

Quelle: http://www.jahreskreis.at/Jahreskreis_Lammas.htm

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Gruß an Mutter Erde

TA KI

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Sommersonnenwende – Mittsommer


Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.

Ludwig Uhland (1787-1862), „Sonnenwende”

Die Nacht zum 21. Juni ist die kürzeste Nacht des Jahres und markiert den Beginn des Sommers, vielerorts finden Feiern statt, die den Sommer und die Sonne, die nun ihren höchsten Stand erreicht hat, mit Feuern begrüßen. Solche Feste waren in Europa bei Kelten, Germanen und Slawen bekannt.

Die Sonnenwendfeiern finden nicht unbedingt zum astronomischen Zeitpunkt statt, vielfach sind sie mit den Feierlichkeiten der Johannisnacht zum 24. Juni, dem Festtag Johannes des Täufers, verbunden, sicher weithin auf Betreiben der Kirche, die so den heidnischen Hintergrund des Festes zu verdrängen suchte. Symbol des Johannistages ist eine teilweise geschälte, mit Blumen bekränzte Fichte. Um diesen Johannisbaum werden Reigen getanzt, immer linksherum, dem Lauf der Sonne entsprechend.
Andere Bräuche sind aus Eichenlaub geflochtene Johanniskronen an Türen und Dächer gebunden, ein Anklang an den Gott Donar, dem die Eiche heilig ist und der als Gewittergott das so geschmückte Bauwerk verschonen sollte. Weiteres Brauchtum siehe weiter unten und unter Johannes.

Die Sonnenwende markiert im Mythos einen Höhe- und Wendepunkt. Die germanische Sage weiß von Siegfried zu berichten, der von Hagen zur Sonnenwende getötet wird. Siegfried ist der strahlende Sonnenheld, der tagsüber unüberwindlich ist. Mit der Sonnenwende verliert er Macht und Leben.

Damit ist aber kein Tod im eigentlichen Sinne gemeint, vielmehr darf auf eine Wiederkehr gehofft werden und tatsächlich zeigt der Jahreslauf, daß dem Absterben im Herbst und der toten Zeit des Winters im Frühjahr neue Fruchtbarkeit folgt, die sich im Sommer zur ganzen Pracht entfaltet und der Zyklus weitergeht.

Es ist dies die Vermählung der Erdgöttin in Heiliger Hochzeit mit dem Sonnenheros, wie es in Mythen vielfach überliefert ist, z. B. die Isis und der sterbende Osiris.

Brauchtum und Aberglaube zur Johannisnacht

Am Johannistag pflücken Jungfern stillschweigend in der Stunde nach Mittag neunerlei Blumen, darunter Storchschnabel, Weide und Feldraute. Mit einem zu gleicher Stunde gesponnenen Faden wird daraus ein Kranz gebunden und rückwärts in einen Baum geworfen. Soviele Würfe es bedarf, ehe der Kranz im Baum hängenbleibt, soviele Jahre wird es dauern, bis die Jungfer heiraten wird.

Ein Sprung über das Johannisfeuer soll das Jahr über vor Fieber bewahren (Grimm 1992, Bd. III, S. 468, Nr. 918).

Aus Eiern sollen Hexen in der Johannisnacht die Zukunft vorausgesagt haben. Der Zeitpunkt wird auch gern für einen Hexensabbat genutzt.

Wird beim Kräutersammeln in der Johannisnacht versehentlich ein Johanniskraut zertreten, so ist zu befürchten, daß plötzlich ein Pferd aus dem Boden steigt und den Unachtsamen in rasendem Ritt davonträgt.

Wird eine Frau in der Johannisnacht schwanger, so soll das Kind später die Gabe des Bösen Blicks haben.

Quelle: http://www.lokis-mythologie.de/Sommersonnenwende.html

Gruß an die lebensspendende Sonne

TA KI

Der heilige Gral


Der heilige Gral ? die kostbare Schüssel des letzten Abendmahls Jesu und seiner Jünger. Unzweifelhaft handelt es sich ? zumindest nach christlichem Verständnis ? beim Gral um eine Schüssel oder einen Kelch, jedenfalls um ein Gefäß.  In diesem soll Joseph von Arimathea das Blut Jesu nach dem Stich mit der Longinus-Lanze aufgefangen haben.1 Das Wort Gral/graal selbst wurde für gewöhnlich auch für das reguläre Tischgeschirr gebraucht, bei dem es Grale als Schalen für Speisen gab.  Seine Herkunft ist umstritten: Sowohl das lateinische ?gradale? = Schale / Becher als auch ?garalis?, ein Aufbewahrungsgefäß für Fischsauce, könnten in Frage kommen. Unwahrscheinlicher scheint das Wort ?cratis?, ursprünglich ein geflochtener Korb, der später auch in der Bedeutung von Schale verwendet wird² – doch bereits hier gibt es Widerspruch. So soll nach anderen Quellen der Gral weniger eine Schüssel, denn ein transzedentes Heiligtum gewesen sein, welches nur dem erscheint, der würdig ist, es zu schauen.
Nach Wolfram von Eschenbach war der Gral ein Edelstein, der magische Kräfte barg ? analog der Mythe des Juwels, welcher aus Luzifers Krone auf die Erde fiel. Eschenbachs Grals-Umschreibung ?Lapsit Exillis?³ könnte demnach ?lapis ex coellis? (Stein vom Himmel) gemeint haben, denn die ältesten verehrten Steine entstammten oft Meteoriten, also ?Himmelsboten? und enthalten zumeist wertvoll erscheinende Stoffe.4

Wiederum andere bringen den Gral in Verbindung mit dem Turiner Grabtuch oder der Bundeslade, die gleichsam dem Gral Nahrung spendete, während des Israeliten-Zuges durch die Wüste Sinai.5 Jenes Soma, so die Bezeichnung für die nahrhafte Sättigung, findet sich ebenfalls in mittelalterlichen Beschreibungen in Zusammenhang mit dem Gral. Doch eine Übereinstimmung des Grals mit dem zweiten großen Heiligtum des Christen- und Judentums, der Bundeslade, läßt sich aus den mittelalterlichen Quellen nicht erhärten, obgleich dies im zutreffenden Falle anzunehmen wäre.
Von der Kirche – inoffiziell – als Gral-Reliquie anerkannt, ist ein zusammengesetzter Kelch aus smaragdgrünem Achat, der mit einer edelsteinbesetzten Halterung auf einem Onyx-Fuß befestigt ist. Der heute in der Kathedrale von Valencia befindliche Kelch wurde im Mittelalter im berühmten Höhlenkloster San Juan de la Pena aufbewahrt ? das aus Achat bestehende Oberteil stammt aus der Zeit der Zeitenwende und soll der römischen Kirche zufolge tatsächlich die Schale des letzten Abendmahles darstellen, während der wohl im 10. Jahrhundert hinzugefügte Fuß erst kurz zuvor hergestellt wurde.6  Daß der obere Teil tatsächlich von Jesus verwendet wurde oder sogar sein Blut auffing, ist jedoch mehr als zweifelhaft ? dennoch kann dieses Artefakt gegenüber weiteren als Gral bezeichneter Gegenstände noch die größte Authentizität beanspruchen.

In der von fast allen Autoren berichteten magischen Sättigung durch den Gral finden wir dagegen einen der deutlichsten Hinweise auf den vorchristlichen Charakter des Grals. Bereits in keltischen Mythen erscheint der Kessel des Dagda des Stammes der Tuatha de Danaan, der ebenfalls auf wundersame Weise nie leer wird und die Hüter des Kessels sättigt. Dieses Element findet sich – noch weiter zurückliegend ? sogar bei den indogermanischen Völkern wie es uns im indoarischen Rigveda in Gestalt des kupfernen Kessels des Sonnengottes Vivasvant begegnet. Von dieser ältesten Zeit fand es Eingang in die deutsche Märchenwelt, wo es als unerschöpfliches Breitöpfchen oder als ?Tischlein-Deck-dich? überlebt.
Letztlich stehen diese Mythen in Zusammenhang mit der Sonnen- und Mondverehrung der alten indogermanischen Kulturen, welche die Gestirne als Segen- und Nahrungsspendende Gefäße ansahen.7

Eine weitere, und zur Zeit wohl am meisten diskutierte These, stammt von den Autoren Baigent, Lincoln, Leigh8: Nach diesen ist der Gral weniger materieller Natur, denn die Umschreibung eines Geheimnisses, welches das Potential birgt, die Grundfesten der kirchlichen Mauern einzureißen ? zumindest wenn man Dan Brown glauben möchte, der mit seiner romanförmigen Umsetzung und Ausschmückung der Gralserben-Theorie des Autorentrios zum erfolgreichsten Romanautoren jüngerer Zeiten wurde9: Jesus war nicht nur verheiratet mit Maria Magdalena sondern hatte auch einen Sohn mit ihr: Also einen blutmäßig legitimierten Erbfolger, der durch seine möglichen Nachkommen die Stellung der Päpste innerhalb der christliche Kirche nachhaltig in Frage stellen würde. Und tatsächlich soll sich die Blutlinie zum ? angeblich jüdisch dominierten ? germanischen Geschlecht der Merowinger und dem König Dagobert II. rückverfolgen lassen, deren Ansprüche in neuerer Zeit die mysteriöse Organisation ?Prieure de Sion? weiterverfolgt und nichts weniger als die Absetzung der Päpste zugunsten der noch existenten Blutlinie verfolgt. Der Gral wäre dabei die direkte Umschreibung Maria Magdalenas, deren Schoß den göttlichen Samen empfing, wie der Kelch das göttliche Blut. Die Bezeichnung würde also nicht ?san graal? (Heiliger Gral) sondern ?sang real? (Heiliges Blut) lauten.
Pikanterweise betreiben die Autoren damit eine Einverleibung und diametrale Entgegensetzung des bereits im letzten Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Gral geprägten Begriffes des heiligen Blutes. Jörg Lanz von Liebenfels und den deutschen Ariosophen galt dieser Begriff in Anlehnung an Eschenbach, der der ?Gralsgemeinschaft? eine gemeinsame Blutlinie zugrunde legt, als  Bezeichnung des ?heiligen  arischen Blutes?, welches es galt gegenüber den ?minderwertigen Rassen? reinzuhalten.10
Auch die Symbolisierung des Grals als seit dem Mittelalter bestehender Wunsch nach gesellschaftlicher Neuorganisation, wie sie die Prieure verfolgen würde, findet sich ebenfalls bereits in diesem Kontext: Julius Evola zufolge, zielte diese Symbolik auf eine  bestimmte Führungsschicht im Mittelalter, die das Abendland auf spiritueller Grundlage neu organisieren wollte.11
Mit der These Baigents und Browns wäre also nicht mehr das ?arische Blut? das heilige, sondern das ?jüdische?.

Gral von Valencia
Tafelrunde (französischer Stich, 15. Jh.)
Joseph von Arimathea – er soll den „Gral“ nach Britannien gebracht haben

Doch welchen Wahrheitsgehalt birgt diese fantastische Geschichte? Auch unabhängig vom Gralsmyhos besteht die Legende, nach welcher die germanischen Sugambrer vom jüdischen Stamme Benjamin abstammten;12 aus dem nach verschiedenen Autoren auch Maria Magdalena entstammt – anderen Quellen zufolge gehört sie dagegen zum Hause Juda13 ? jedoch dürfte es sich hier um eine mögliche Verwandtschaft der Philister, bzw. Nordmeervölker zu späteren Volksgruppen in Palästina handeln.14
Kirche und seriöse Wissenschaft mühen sich jedenfalls eifrig den Mythos zu entkräften: Jesus hätte als Prediger die Ehelosigkeit selbst gewählt, wie es üblich bei jüdischen Predigern gewesen sei. Auch die Qumram-Schriftrollen, denen oft die Fähigkeit der Entlarvung offizieller biblischer Texte unterstellt wird ? nicht zuletzt was die Rolle Jesu, sein Verhältnis zu Maria Magdalena und ein mögliches Kind betrifft – ,würden in Wahrheit die Bibel bestätigen15 ? leider vermag sich angesichts der vorsichtigen Publikation der gefundenen Texte und fraglicher Zensur durch die herausgebenden Wissenschaftler der Laie kaum selbst ein Bild zu machen.
Sicher ist, daß sich die Autoren hauptsächlich auf Spekulationen stützen und bei dem Versuch, ihre Thesen zu untermauern, verschiedentlich andere Autoren falsch zitieren. Auffällig ist jedenfalls, die teilweise zu regelrechter Hysterie entartende Verfolgung der Thesen Dan Browns und seiner Gewährsleute, die ?seriösen? Historikern nicht gut zu Gesicht steht.
Sicher ist, daß weder eine Heirat noch eine Ehelosigkeit Jesu eindeutig belegbar sind.
Was eine weitere zentrale These anbelangt, die ?Prieure de Sion?, so scheint es sich hierbei lediglich ein Produkt der Neuzeit zu handeln, das durch den französischen Adligen Pierre de Plantard in den 50er Jahren ins Leben gerufen wurde. Jedoch taucht der Name Plantard immer wieder in Zusammenhang mit geheimen Bestrebungen auf.
Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt auch der mysteriöse Abbe Sauniére, der Ende des 19. Jahrhunderts in dem kleinen Örtchen Rennes le Chateau zu sagenhaftem Reichtum gelangte, dessen Quelle bis heute ungeklärt ist. Einiges spricht dafür, daß er bei Umbauarbeiten der kleinen Dorfkirche auf mysteriöse Schriften stieß, die offiziell eine Abschrift eines Teils des Neuen Testamentes waren ? ob sich hier jedoch ein geheimnisvoller Hinweis auf einen versteckten Schatz verbarg, der Sauniere zu Wohlstand, Ansehen und Verbindungen zu diversen Gesellschaften verhalf, ist bis heute Stoff für zahlreiche Veröffentlichungen.16
Ohne auf die Verstrickungen der Logen und bedeutender Familiengeschlechter näher eingehen zu wollen, erscheint zumindest ein Zusammenhang der Tempelritter, auf die sich das neuzeitliche Freimaurertum verschiedentlich bezieht, zum Gral nicht völlig von der Hand zu weisen zu sein. Während ein derartiger Zusammenhang in der seriösen Forschung vollständig ausgeblendet wird, scheinen die Templer in sämtlichen populistischen Veröffentlichungen geradezu die Schlüsselrolle als Gralshüter einzunehmen, als die sie bereits von Wolfram von Eschenbach bezeichnet wurden (in der Formulierung ?Templeisen?). Das Wirken der 9-köpfigen (auch die 9-Zahl weist auf heidnische Verbindungen !) Anfangsformation zwischen der Gründung 1119 (bzw. 1120) auf Veranlassung des (heidnisch inspirierten?) Bernhard von Clairvaux und dem plötzlichen Ende 1307 und vor allem die Anklagepunkte die zum Verbot des Ordens führten bergen viel Raum für Spekulationen:17 Wer war der von ihnen angebetete Götze Baphomet, warum bespuckten Neuanwärter rituell das Kreuz Jesu und spiegelten Darstellungen wirklich homosexuelle Praktiken des Ritterordens?
Auch hier scheint vieles in den Anklagepunkten frei erfunden oder bewußt falsch dargestellt worden zu sein. Die besagten Bilder wiesen lediglich auf die Bruder- und Kameradschaft der Ordensmitglieder hin, Baphomet dürfte eine Verkörperung vorchristlicher Elemente zu sein, die auch mit der Urmutter in Verbindung stehen könnten ? zumindest finden sich vergleichbare Bilddarstellungen auch bei Germanen, Kelten und Slawen, deren Himmelsgottheiten auch mehrköpfig dargestellt wurden. In der jüdischen Schreibweise ergibt das Wort Baphomet zudem Sophia, dieses wiederum war eine Bezeichnung der Urmutter, als deren Variation auch Maria Magdalena angesehen wurde.18
Ebenso scheint die Ablehnung der Kreuzesverehrung als Todes- und Martersymbol auf ein differenziertes Bild der christlichen Lehre bei den Templern hinzuweisen, die sie mit den Katharern teilten.
Ungeklärt ist jedoch nach wie vor, was die Tempelritter in ihrem zugewiesenen Heimstätte am Tempelberg bei unterirdischen Grabungen fanden und ob diese Funde die Grundlage für die Macht, das Ansehen und den Reichtum des Ordens bildeten, der zu Beginn kaum seiner eigentlichen Aufgabe, dem Schutz der Pilger, nachkam – oder angesichts seiner Stärke von sieben Rittern und einer Handvoll Knechte, überhaupt nachkommen konnte.
Auch die besagten Katharer werden mit dem heiligen Gral in Verbindung gebracht. Der gnostischen Sicht zufolge, waren die Katharer die Erben des Geheimnisses des Grals, welches  von eingeweihten Christen zu den Katharern und von diesen zu den Tempelrittern gelangte ? als Indiz lassen sich zumindest personelle Verflechtungen zwischen Katharern und Templern vor allem in Südfrankreich anführen.19
Insbesondere der deutsche Forscher Otto Rahn, dessen Ruf aufgrund seiner Zugehörigkeit zum SS-Ahnenerbe, dem wissenschaftlichen Forschungsinstitut Heinrich Himmlers, zu leiden hatte, widmete sich – bereits vor seiner Bekanntschaft mit Himmler – intensiv diesem Zusammenhang. Bei seinen Forschungen vor Ort kam er in Kontakt zur französischen Geheimgruppe der Polaires, die sich ebenfalls für die Geschichte der Katharer interessierten. Vor allem die Frage, um welchen Schatz es sich handelte, der kurz vor Erstürmung der letzten Katharerfestung Mont Ségur 1244 durch das päpstliche Kreuzfahrerheer von nur vier Personen durch unwegsames Gebiet in Sicherheit gebracht werden konnte, bewegte die Gemüter. War  jener Gral, der auch hier als transzedentes Symbol aufgefaßt wurde, tatsächlich Synonym für geheime Schriften, die eine verborgene Botschaft bewahrten. Für Rahn lag die Antwort auf der Hand ? für ihn waren die Katharer die Erben der Ketzer und Heiden der vorchristlichen Religion; die Festung Montsegur war identisch mit dem Montsalvatsch, dem Berg der Erlösung, wo nach Wolfram von Eschenbach der Gral verborgen war.20
Das ?Hofgesind Luzifers?, die Hüter des Grals,wurde durch einen blutigen Kreuzzug der Papisten vernichtet ? doch ihr Geheimnis überdauerte die Zeiten. Und einiges spricht dafür, daß dieses Geheimnis mit jener von Baigent, Leigh und Lincoln behaupteten Blutlinie Jesu zusammenhing ? wenn auch nicht in deren genauem Sinn der Legitimation einer jüdischen Erbfolge der römischen  Kirche, sondern vielmehr einer heidnischen Wurzel des Grals:21
?In der einen oder anderen Form kehrt in allen großen Traditionen des Altertums, und insbesondere in den indogermanischen, die Vorstellung eines mächtigen Weltherrschers immer wieder, eines unsichtbaren, jedes sichtbare Königtum überragenden Reiches; eines Ortes, der im höheren Sinne die Bedeutung eines Pols, einer Achse, eines unwandelbaren Mittelpunktes hat, und der als festes Land in der Mitte des Lebensozeans, als heilige, unantastbare Gegend, als Lichtland oder ?Sonnenland? verbildlicht wird?, wie es Julius Evola in Bezug auf den die Gralssage überspannenden Blutmythos formuliert.22

Der Dämon Asmodeus in Rennes-le-Chateaux – Hinweis auf ein Geheimnis?
Otto Rahn, der deutsche Gralsforscher
Die Bundeslade in Indiana Jones
Szenenbild aus Dan Browns „Sakrileg“

Unweit der Festung Montsegur, in einer Kirche im nordspanischen Taüll, findet sich auch die wohl älteste bildliche Darstellung des Grals in Gestalt einer Marienabbildung mit einer Strahlen aussendenden Schale. Diese aus dem 12. Jahrhundert stammende Darstellung verweist erneut auf den engen Zusammenhang zwischen Gral und Marienverehrung, wobei hier Maria gleichbedeutend mit Maria Magdalena als Synonym der Urmutter erscheint.23
Wann erstmals der Gral erwähnt wurde, ist umstritten. Sicherlich erstand er nicht ? wie oft behauptet ? erst mit Chretien des Troyes um 1190, denn verschiedene Autoren beziehen sich auf heute verlorene Quellen.24
Helinand (gest. 1227) verweist auf das Jahr 720, in dem ein Eremit aus Bethanien den Gral sah und schriftlich dokumentierte, jedoch bleibt er mysteriöserweise in kirchlichen Kreisen bis zu Helinand unbekannt, denn vorhergehende Autoren berichten zwar von der ? später u.a. als Gralsgefäß identifizierten ? smaragdenen Schüssel aus Genua, jedoch ohne ihr den Status einer Reliquie einzuräumen. 25
Auch Wolfram von Eschenbach, der die erste deutsche Ausformung des Gralsstoffes verfaßte, verweist auf einen Kyot, den die Lehrmeinung jedoch für fiktiv hält. Indes gibt es keinen Grund, Wolframs Quelle in Frage zu stellen. Auffällig ist zudem, daß mit Helinand nur ein wirklicher Kirchenmann den Stoff aufgriff, während er ansonsten kaum von kirchlichen Chronisten beachtet und lediglich von den weltlichen Autoren behandelt wird. Ein gewichtiger Hinweis auf die heidnischen Wurzeln der Sage. Mit der Erscheinung des Arthus-Sagenkreises im 12. Jahrhundert scheint dabei die Brücke zwischen heidnischem und christlichen Mythos geschlagen, wobei die Schlüsselrolle hier dem Magier Merlin zukommt, der auf den Barden Merddin Emrys des 5. Jahrhunderts zurückgeht, der wiederum einem Nachfolgeorden eines Druidenringes vorstand.26
Bereits um 1200 verbindet Robert de Boron den Mythos der Schale des letzten Abendmahles mit dem Auffangen des Blutes aus dem Leib Jesu und schafft so den christianisierten Mythos des mit dem Gral verbundenen heiligen Blutes. Zugleich begründet er die Legende der Verbringung des Grals nach Britannien und damit die Begründung des britischen Christentums durch Joseph von Arimathea.
Auch der hier erscheinende Speer des Longinus weist in die Frühgeschichte. Er ist das klassische Symbol des Himmelsgottes ? bereits auf bronzezeitlichen Felsbildern in Schweden taucht er auf, in germanischer Spätzeit wird er zum Begleiter Odins. Interessant ist auch der Zusammenhang den die Bibel selbst suggeriert, wenn sie ihren Träger Longinus als germanischen Legionär charakterisiert. In einigen mittelalterlichen Grals-Darstellungen steht er sogar im Mittelpunkt der Suche während der Gral die Szenerie beschirmt.
Kern der Gralsgeschichten ist jedoch übereinstimmend die Suche nach spiritueller Erleuchtung, nach Weisheit und Antworten wie sie auch von Richard Wagner als Grundlage seiner Oper Parzifal übernommen wird und so den Bogen in die Neuzeit schlägt, obgleich auch andere Autoren der Neuzeit sich der Thematik widmeten.
Auch die deutschen Ariosophen, inspiriert von Jörg Lanz von Liebenfels, über Guido von Lists Armanenorden bis hin zum italienischen Philosophen Julius Evola, betonten die heidnischen Ursprünge des Gals. Erst in jüngster Zeit neigt sich die Waagschale nicht zuletzt durch das eifrige Bemühen kirchlich inspirierter Kreise innerhalb der ?seriösen? Wissenschaft zugunsten der primär als christlich erachteten Grundlage des Grals ? handelt es sch doch schließlich mittlerweile um eine der wenigen von vielen Christen besuchten (inoffiziellen) Reliquien der Christenheit.
Als neue Alternative zur christlichen Gralsdeutung scheint nun die Baigent/Brownsche Deutung als jüdische Erblinie angeboten zu werden, um die alte, heidnisch-arische Auslegung  des Gralsmythus abzulösen.
Am nächsten kommt man der Deutung des Grals indes mit dem vorchristlichen Bezug auf eine übernatürliche Quelle des Lebens, ein transzendentales Heiligtum, das die wundersame Entstehung des Lebens an sich symbolisiert.
So wurde auch seine Rolle bei der Mehrzahl der mittelalterlichen Autoren interpretiert. Erst mit der christlichen Besetzung dieses Mythos wurde der Gral materialisiert – wie alles, was das Christentum für seine Zwecke umformt, seinen geistigen Verhalt verliert – es entstehen die Assoziationen mit einer tatsächlich existierenden Schale oder eines Gefäßes.
Doch unter dieser heute Oberhand haltenden ?Lehrmeinung? liegt noch immer das Geheimnis der heidnisch-arischen Wurzeln des Gralsmythus verborgen und harrt seiner Wiederentdeckung durch kommende Geschlechter.
Möge diese Quellensammlung einen kleinen Beitrag dazu leisten…
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Anmerkungen:
1) Robert de Boron gilt als Begründer dieser Gralsdeutung
2) vgl. Richard Barber: Der heilige Gral
3) Wolfram von Eschenbach: Parsifal
4) vgl. Monika Hauf: Rennes le Chateau
5) Gruber / Kersten: Grabtuch (Gral) Als Beweis für die Auferstehung Jesu – Hancock; Deberling als Bundeslade
6) siehe Franjo Terhart: Wächter Gral
7) so von Schroeder
8) Baigent/Lincoln/ Leigh: Der heilige Gral
9) Dan Brown: Sakrileg
10) siehe Lanz v. Liebenfels: Theozoologie
11) vgl. Lange, Vorwort zu Rahn: Kreuzzug
12) vgl. Monika Hauf; interessant in diesem Zusammenhang auch die etymologische Herleitung Sions von Sau / Sae ? den = Sau/ Wildschwein-Hügel, vor allem wenn man bedenkt, daß Semiten schon immer Schweine mieden, die als typische Haustiere der Europäer galten
13) so Gardner: Hüterin des heiligen Gral
14) siehe hierzu Trojaburg 2/2005
15) siehe Schlick: Das wahre Sakrileg
16) vgl. Monika Hauf: Rennes le Chataeu
17) siehe hierzu  Franjo Terhart, insbesondere bezüglich der 9 als heiliger Zahl der Kelten sowie des Gründungsdatums des Ordens
18) so Gardner: Hüterin des heiligen Gral
19) vgl. von Schroeder
20) Otto Rahn: Kreuzzug Gral
21) vgl. Trojaburg 2/2005
22) Julius Evola: Gralsmythos
23) Franjo Terhart
24) Chretien de Troyes
25) vgl. von List: Die Sage vom Gral
26) so von List, ebenda

Verwandte Seiten:

Guido von List: Die Sage vom Heiligen Gral

Miguel Serrano: K�nigliches Blut

Weltnetz:

Wikipedia

www.heiliger-gral.info/

Quelle: http://www.parzifal-ev.de/index.php?id=25

Gruß an die Geheimnisse

TA KI

Religion(en) ein weiteres Herrschaftsmittel zum Teilen und Herrschen?


erschien bereits am 30.10.2014

Andreas Raitzig hat das Thema “Sei dein eigener Schöpfer” in dem zuvor geposteteten Artikel schon angesprochen. Der folgende Artikel seziert mit Blick auf unsere Geschichte, welchen Zweck die Religionen dieser Welt für wen verfolgen und schließt mit einem ähnlichen Appell. Interessant auch, dass mal wieder die Skythen auftauchen, die eine große Rolle in der Serie der Geschichtsfälschung von Zachar spielen. Aber auch so manche Bruderschaft wird uns wieder begegnen. Aber lest selbst:

real lies: Religion(en) (Quelle)

Es ist egal, welche der Haupt-Religionen du betrachtest, denn alle dienen dem gleichen Zweck: Den Menschen klein und unterwürfig zu halten, mental und emotional einzusperren und sie gegeneinander aufzuhetzen, um Macht und Kontrolle ausüben zu können. Die Menschen werden manipuliert, symbolische Geschichten wortwörtlich zu nehmen, an irgendeine Retter-Figur zu glauben, im Jetzt Alles zu ertragen und auf den Retter im Himmel zu warten, während die wenigen auserwählten Eingeweihten das wahre Wissen unter Androhung der Todesstrafe für sich behalten. Und wann immer das Christentum oder eine andere Religion die Kontrolle über eine Region oder ein Land genommen hat, wurden die alten Texte und Aufzeichnungen weggenommen oder zerstört.

Wie ich bereits geschrieben habe, wenn man lange genug gräbt, taucht man im alten Babylon wieder auf. Denn hier im Land der Sumerer in Mesopotamien hat nach der grossen Flut vor etwa 7000 Jahren die Blaupause für die Kontrolle durch die Religion begonnen. Hier wurde der Welt auch der globale Finanz Betrug untergejubelt. Menschenopfer waren (und sind !!) von grundlegender Bedeutung für die Religion von Babylon, sowie Feuer, Schlangen und die Sonne. Die Priester waren die einzigen Mittelsmänner für die “Götter”. Sie hielten die Schlüssel für die Himmelstore und konnten so ihren Willen den Menschen aufzwingen. Der gleiche Betrug läuft bis heute bei ihren Nachfolgern, den christlichen Priestern, Rabbies, Priester des Islam, Hinduismus, Druiden und allen anderen. Der babylonische Hohepriester, der den Kreis des inneren Zirkels unterrichtete war bekannt als … Peter, der Grosse Interpreter. Sie kennen die Symbole, Numerologie und esoterischen Codes in den Texten.

Womit es anfing

Der Gründer von Babylon, Nimrod und seine Frau Semiramis, bleiben die Götter-Schlüssel-Figuren der Babylonischen Bruderschaft bis heute unter verschiedenen Namen und Symbolen. Nimrod wurde als Fisch dargestellt und Semiramis als Fisch und als Taube, die einen Olivenzweig hält. Die Taube ist entgegen der Meinung der Menschen kein Friedenssymbol, sondern ein Symbol von Tod und Zerstörung, Alle Symbole sind mit umgekehrter Bedeutung versehen. Wenn es positiv für die Massen ist, dann ist es negativ für die Bruderschaft und so können sie ihre negativen Symbole in aller Öffentlichkeit platzieren.  Das Fleur-de-Lys Symbol stellt die Dreifaltigkeit von Nimrod, Semiramis und Tammuz dar. Es ist zum Symbol der Autorität des Monarchen für die europäischen Königsfamilien geworden, die von den Blutlinien der Aryer abstammen.

Nimrod hatte die doppelte Rolle des Gott-Vater und des Sohnes Ninus von Semiramis. Ninus war auch als Tammuz bekannt, der gekreuzigt wurde mit einem Lamm zu seinen Füssen und in einer Höhle begraben wurde. Als nach 3 Tagen der Stein vor dem Eingang weggerollt wurde, war sein Körper verschwunden. Kommt dir das bekannt vor? Die gleiche Geschichte gibt es in der ägyptischen Mythologie (Osiris-Isis-Horus), in Indien, Asien, China und anderen Plätzen. Das Frühlingsfest, um den Tod und die Auferstehung von Tammus-Ninus zu feiern ist als Osterfest bekannt.  Die babylonischen Mythen und Symbole bilden die Grundlagen für alle grösseren Religionen, vor allem für das Christentum. Die römische Kirche ist eine Erschaffung der babylonischen Bruderschaft. Es ist ein und dasselbe. Noch heute trägt der Papst die Mitra, geformt wie ein Fischkopf, um Nimrod zu symbolisieren. Sie benutzen die gleichen Methoden, Symbole und Geschichten.

Etwa 3000 Jahre BC (vor unserer Zeitrechnung) begann ein Volk, bekannt als Phönizier oder Aryer (weisse Rasse, blond und blauäugig) sich von den Kaukasus Gebirgen aus in alle Richtungen zu verbreiten. Sie sind unter verschiedenen Namen bekannt: Hittiten, Phönizier, Kaukasier, Chasaren, Kimmerer, Skythen, Gallier, Kelten, Angeln, Sachsen, Normannen, Sakkas, Catti (Khatti),

Wo auch immer sie hinkamen, haben sie ihre eignen Mysterien-Schulen gegründet, um die Bevölkerung zu manipulieren, Unsinn zu glauben und ihre Macht durch Aberglauben und Angst abzugeben. Fortgeschrittenes Wissen wurde nur an Jene weitergegeben, die die Priester als würdig einstuften. In den oberen Kreisen wissen sie um die wahre Macht der Sonne, Magnetismus und den Verstand (mind), die Wirkung der Planten auf das menschliche Verhalten, wie Zeit, Bewusstsein, Energie, das Wetter, usw manipuliert werden und so viel mehr. Durch Religion und politische Parteien kontrolliert von der Bruderschaft wurde dieses fortgeschrittene Wissen aus dem Verkehr gezogen. Die Geschichte zu kontrollieren ist so wichtig, weil wenn man die Menschen manipulieren kann, wie sie die Vergangenheit sehen, kann man sie beeinflussen wie sie die Gegenwart sehen.

Indien wird erreicht

Etwa 1550 BC sind sie im Indus Tal in Indien angekommen und haben dort das gegründet, was heute als Hinduismus bekannt ist. Sie haben die alte Sanskrit Sprache nach Indien gebracht und die Geschichten und Mythen, die sich im heiligen Hindu Buch, den Veden befinden. Die Nagas sind die Schlangen-Götter der Hindus, die Göttin Barati auch bekannt als Brihad die Göttliche.  Der römische Name für Barati war Fortuna, Göttin des Glücks.

Was wir als jüdische Rasse kennen, hat seinen Ursprung ebenfalls im Kaukasus und nicht, wie behauptet in Israel. Im 8. Jahrhundert gab es eine Massenkonversion der Chasaren zur jüdischen Religion.  Als dieses Reich unterging, sind sie weiter nach Russland, Litauen und Estonien gezogen, Von da aus nach Westeuropa und Amerika. Die Rothschild Familie ist eine dieser Blutlinien. Es sind die gleichen Leute, die heute Palestina übernehmen, da “Gott” ihnen das Recht über dieses Land als “auserwähltes Volk” gegeben habe! In Wahrheit ist ihre Heimat der Kaukasus.

Westeuropa wird erreicht

Kimmerer wurden die genannt, die nach Westeuropa ins heutige Belgien, Holland, Deutschland und Dänemark kamen. Die römischen Geschichtsschreiber Pliny und Tacitus nannten sie Gallier, die Griechen kannten sie als Kelten.

Lord Buddha taucht auf

Eine Gruppe der Skythen, bekannt als Sakkas, erreichte etwa 175 BC die Grenzen von China. Die Chinesen nannten sie Sai-wang oder Sok-wang (Sakka Prinzen). Es ist kein Zufall, dass die Religion des Buddismus in Ländern, welche die Sakkas besetzten, hervorkam.  Gautama (Lord Buddha) wurde Sakyashina genannt, Sakamuni, Sakya der Lehrer und der Löwe des Stammes der Sakya. Die Nagas (Schlangen-Götter) sollen bei der Geburt von Buddha erschienen sein und die Schlange spielt eine Rolle in der Legende von Krishna. Buddha wurde am 25 Dezember geboren von der Jungfrau Maya, mit einem Stern und weisen Männern im Schlepptau. Er kam aus einer “königlichen” Blutlinie und dem Herrscher wurde gesagt, das Kind zu töten, um zu vermeiden, dass er gestürzt werde. Buddha lehrte mit 12 im Tempel, wurde vom Bösen Mara in Versuchung geführt und in der Gegenwart des Geistes Gottes getauft. Er vollbrachte Wunder, heilte die Kranken und fütterte 500 Menschen mit einem kleinem Korb Kuchen. Er starb und und stand wieder auf im Nirvana oder Himmel. Sein Grab wurde auf wundersame Weise geöffnet und es wurde gesagt, er werde zurückkehren und über die Toten richten. Buddha war das “Licht der Welt”, der “Herr”, “Master”, der “gute Hirte” und der “Zimmermann”.

Gleiche Geschichte mit anderen Namen:

Vor etwa 1200 Jahren im Osten gab es Virishna, geboren von einer Jungfrau durch Eingreifen eines Heiligen Geistes. Als er geboren wurde, wollte der herrschende Tyrann ihn töten und seine Eltern mussten fliehen. Alle männlichen Kinder unter 2 Jahren wurden getötet. Engel und Schäfer waren bei seiner Geburt und er bekam Geschenke: Gold, Myrrhe und Weihrauch. Er wurde als Retter der Menschheit verehrt und hat ein moralisches und demütiges Lebens geführt. Er hat Wunder vollbracht, Kranke geheilt, Blinde sehend gemacht, Teufel ausgetrieben und Tote auferweckt. Er wurde gekreuzigt zwischen 2 Dieben. Er stieg in die Hölle hinab und stand von den Toten wieder auf zum Himmel.

Attis, der Sohn Gottes von Phrygia, geboren am 25. Dezember von einer Jungfrau. Er wurde “Retter” genannt und starb, um die Menschheit zu retten. Gekreuzigt an einem Freitag mit Nadeln und Stöcken, sein Blut wurde vergossen, um die Erde zu erlösen. Er war Vater und Sohn kombiniert in einem physischen Körper. Er wurde in ein Grab gelegt, stieg ab in die Unterwelt, aber 3 Tage später war sein Körper aus dem Grab verschwunden und er war als “höchster Gott” wieder auferstanden. Sein Körper war symbolisch das Brot und wurde von denen gegessen, die ihn verehrten.

Krishna, der Sohn Gottes von Indien, geboren von einer Jungfrau am 25. Dezember und sein Vater war ein Zimmermann. Ein Stern markierte seinen Geburtsort und Engel und Schäfer waren dabei. Der Herrscher schlachtete tausende von Kinder, um ihn zu töten, aber er überlebte und vollbrachte Wunder, heilte Kranke, auch Leprakranke, Blinde und Taube. Er starb mit 30 Jahren und eine Überlieferung sagt, er sei an einem Baum gekreuzigt worden. Er wurde auch auf einem Kreuz dargestellt, stand von den Toten wieder auf und wurde als “Retter” angesehen. Seine Anhänger kannten ihn als “Jezeus” was “pure Essenz” heisst. Es wird gesagt, er würde auf einem weißen Pferd wiederkehren, um über die Toten zu urteilen und den “Prinz des Bösen” zu bekämpfen.

Dyonisus oder Bacchus, Sohn Gottes aus Griechenland, geboren von einer Jungfrau am 25. Dezember, lag in einer Krippe mit Windeln. Er war ein Lehrer, der umher zog und Wunder vollbrachte. Er wandelte Wasser in Wein (wie die Sonne), ritt im Triumpf auf einem Esel (wie der ägyptische Gott Set). Er war das Lamm, der Gott des Weines, der Gott der Götter und König der Könige, lud alle Sünden auf sich, der Erlöser, Gesalbte, Alpha und Omega. Er wurde aufgehängt und an einem Baum gekreuzigt, ist aber am 25. März wieder von den Toten auferstanden.

weitere Namen mit der gleichen Geschichte: Apollo, Hercules, und Zeus Griechenland; Adad und Marduk von Assyrien; Buddha Sakia und Indra in Indien und Tibet; Salivahana aus Südindien und Bermuda; Osiris und Horus aus Ägypten; Odin, Balder, und Frey aus Skandinavien; Crite of Chaldea; Zoroaster of Persia; Baal (Bel) und Taut of Phoenicia; Bali of Afghanistan; Jao of Nepal; Wittoba of Bilingonese; Xamolxis of Thrace; Zoar of the Bonzes; Chu Chulainn of Ireland; Deva Tat, Codom, und Sammonocadam of Siam; Alcides of Thebes; Mikado of the Sintoos; Beddru of Japan; Hesus or Eros, and Bremrillaham of the Druids; Thor, son of Odin, of Gauls; Cadmus of Greece; Hil and Feta of Mandaites; Gentaut and Quetzalcoatl of Mexico; Universal Monarch of the Sibyls; Ischy of Formosa; Divine Teacher of Plato; Holy One of Xaca; Fohi, Ieo, Lao-Kium, Chiang-Ti, and Tien of China; Ixion and Quirnus of Rome; Prometheus of the Caucasus; Mohammed or Mahomet of Arabia, Dahzbog of the Slavs; Jupiter, Jove, and Quirinius of Rome; Mithra of Persia, India, and Rome.

Staunst du jetzt?

Es sind die gleichen weißen Aryer, die unter verschiedenen Namen mit ihrer gleichen Religion und religiösen Helden unter verschiedenen Namen vom Kaukasus aus in die Welt zogen. Und unter ihnen die Könige, Königinnen, Priester und militärischen Führer, die um die Kontrolle und Vormacht kämpften -> die babylonische Bruderschaft. Es war ein technologisch sehr fortgeschrittenes Volk, allerdings wurde dies in der offiziellen Geschichte an den Rand gedrängt und dies hat ihre wahre Herkunft verschleiert.

Nicht anders in Ägypten

Die Ägypter kannten die Phönizier als Panag, Panasa und Fenkha. Viele ihrer Götter wurden mit weißer Haut und blauen Augen dargestellt. Isis war die ägyptische Mond-Göttin und jungfräuliche Mutter von Horus, genannt “Mata-Meri” und “Königin des Himmels”. Die Hebräer verehrten ebenfalls eine Göttin genannt Mary-EL und Mutter Maria ist der Name der Christen für die antike Göttin El, Isis, Barati, Artemis und Diana.

Die christliche Religion, wie auch der Judaismus versuchten das weibliche Prinzip aus der Öffentlichkeit zu nehmen, die antike Trinität von Vater-Sohn-Mutter wurde zu Vater-Sohn-Heiliger Geist.
Die groteske Unterdrückung von Frauen wurde gerechtfertigt durch erfundene Wörter vom mythischen (ebenfalls erfundenen) St Paul : “Frauen ordnet euch euren Männern unter, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Nun wenn die Kirche sich Christus unterwirft, so sollten Frauen sich in allem ihren Männern unterwerfen.” “Wives submit to your husbands for the husband is the head of the wife, as Christ is the head of the Church. Now if the Church submits to Christ so should wives submit to their husbands in everything”.
Die institutionalisierte Unterdrückung des Weiblichen kann heute noch gesehen werden. Die Eliten möchten das Weibliche, Intuitive schliessen, die Energie, die uns alle mit unseren höheren Ebenen des Seins verbindet. Die männliche Energie drückt sich ungehindert im Außen in der physischen Welt aus, aber ohne die weibliche ist es von seinem tieferen Selbst isoliert.

Phönizische Artefakte wurden auch in Brasilien und in Amerika gefunden.

Der Löwe war immer ein wichtiges Symbol für die Sonne und wurde oft an Eingängen von Tempeln oder heiligen Plätzen platziert.
Das rote Kreuz war das Feuer Kreuz, ein weiteres Symbol für die Sonne, ebenso wie die Swastika, die später von den Nazis verwendet wurde.

Die verschiedenen Namen und Symbole, die das gleiche symbolisieren:

Queen Semiramis, Isis, Barati, Diana, Maria, Marratu, Marah, Mariham, Rhea, Astarte, Ninkharsag, Baalti, Ishtar, Britannia, Brihad, Perathea, Fortuna, Brito-Martis
Symbol: Fisch, Taube mit Olivenzweig, Wasser, Mond
Nimrod, Moloch, Eannus, Janus, Ea, Horus, Baal, Osiris, Joseph, Hercules, Kronos, Bil, Bel, Barat, Parat, Prat, Prydi
Symbol: Fisch, Ochse, Schlange, Phönix, Löwe, Sonne
Tammuz, Ninus, Horus, Jesus, Oannes, Sananda

Die Aufzählung der Namen/Symbole ist sicher nicht vollständig.

Die Sonne

Die Eingeweihten wissen um die wahre Bedeutung der Sonne. Sie verstehen ihre wahre Kraft als erstaunlicher Generator von elektromagnetischer Energie, die unser Leben und unser Verhalten jede Sekunde jeden Tag beeinflusst. Die Sonne enthält 99% der Masse von diesem Sonnensystem. Die Sonne ist das Sonnensystem und wenn sie sich ändert, ändern wir uns auch. Die Sonnenzyklen zu verstehen und die sich ändernde Natur der Energie erlaubt ihnen im Voraus zu berechnen, wie die Menschen voraussichtlich auf diverse Ereignisse zu verschiedenen Zeiten reagieren.

Um den Lauf der Sonne durch das Jahr zu symbolisieren, wurde in der Antike folgendes Symbol des Zodiak (Tierkreiszeichen) mit einem Kreuz und der Sonne in der Mitte benutzt: ( Bild s.79 – Biggest Secret)

Zodiak Tierkreiszeichen

Der Tierkreis mit dem Kreuz und die Sonne in der Mitte – oder symbolisch der “Sohn” auf dem Kreuz.  Das Christentum ist weitestgehend eine Sonnen-Religion und Jesus ist nicht der Sohn (son), sondern die Sonne (sun), resp. u.a. das Symbol dafür. Die Hauptform von Kommunikation in der Antike war durch Symbole und Parabeln um die alten Sonnen-Symbolik zu verstehen bedeutet die Religionen zu verstehen.
Aufgrund dieser Symbolik sind viele der vor-christlichen Götter am 25. Dezember geboren.  Kurz vor diesem Zeitpunkt steht die Sonne am tiefsten und ist symbolisch gestorben.  Ab diesem Zeitpunkt beginnt sie ihre Reise zurück zum Sommer und dem Gipfel ihrer Kraft. Also wurde die Sonne am 25. Dezember “geboren”.
Am 25. März, dem alten Datum für Ostern, betritt die Sonne das Zeichen des Widders und ein Lamm wurde geopfert, da sie glaubten, das Blut des Lammes würde bedeuten, dass ihnen ihre Sünden vergeben würden. Im Christentum ist es Jesus, der starb, so dass uns unsere Sünden vergeben werden können.

In der “New Age” Szene, die nicht an die christliche Sicht der Dinge glaubt, geht der Mythos Jesus dennoch weiter: heute ist Jesus Sananda, ein hoher Eingeweihter irgendeiner spirituellen Hierarchie, der inkarnierte, um die Erde mit “Christ” Energie zu durchziehen. Für Andere ist er der rechtmässige “König der Juden” durch seine Blutlinie von König David. Aber existierte er überhaupt? Existierten Moses, Solomon und König David überhaupt? Es gibt ausser den biblischen Texten keine historischen Belege dafür. Und diese Texte wurden Jahrhunderte, nachdem es angeblich geschehen sein soll, aufgeschrieben. Keine historischen Belege für einen Massen-Exodus aus Ägypten, die biblischen Plagen, die Tötung neugeborener Säuglinge, den Tempel von König Solomon, König Solomon selber sowie sein Vater König David, sie sind erfunden, haben nie gelebt …. also kann auch keine Blutlinie von ihnen existieren, wie z.b. von den Merovingern behauptet wurde … alles erfunden, um Macht und Kontrolle über die Menschen ausüben zu können.

In ägyptischen Mysterien-Schulen wurden Eingeweihte des höchsten Ranges Muse, Mose oder Moses genannt.  Der Chef-Priester in den ägyptischen Tempeln wurde Eove oder Eova genannt, woraus dann Jehova hervorkam. Die hebräische Sprache war die heilige Sprache der ägyptischen Mysterien-Schulen. Hebräer waren keine Israeliten oder Juden, sie waren Eingeweihte dieser Schulen. Die hebräische Religion, Sprache und “Rasse” kam erst auf, als die Leviten dieses geheime Wissen aus Ägypten raus brachten und ihre eigene Geschichte drum herum erfanden. Die ägyptischen Symbole werden bis heute benutzt, die Pyramide, die Obelisken (Säulen).

Die Hebräer verehrten mehrere Götter, die im Alten Testament Elohim genannt werden. Die Elohim werden 30 mal in der Genesis erwähnt und 2570 mal in allen 14 Büchern. Der jüdische Einzel-Gott El, kommt vom Namen Elohim, das ein Plural ist.

Etwa 586 BC haben die hebräischen Priester, die Leviten angefangen, eine produzierte Geschichte zu erschaffen, welche die Wahrheit verschleiert. Die Leviten mischten Wahrheit, oft symbolische Wahrheit mit Fantasie und dieser Mischmasch wurde zur Grundlage für das Alte Testament. Alle Bücher der “jüdischen Torah”  (Genesis, Exodus, Levitikus, Numero, Deuteronium) wurden von den Leviten geschrieben oder unter deren Aufsicht. Dieser Haufen bluttrinkender Fanatiker und Schwarz Magier, die Menschen opfer(te)n, stellten das zusammen, dem jüdische Menschen heute zu folgen haben.
Die sumerischen Tafeln beweisen ohne Zweifel, dass die Genesis eine viel bearbeitete und verkürzte Version der Sumerischen Aufzeichnungen ist. Die Geschichten sind symbolisch und kodiert für die Eingeweihten.  Das Judentum, Christentum und der Islam basieren ihren Glauben auf den gleichen Geschichten, geschrieben von den Leviten. Das Wissen, das die Leviten aus Ägypten hatten, wurde als Geheimwissen in der Kabala kodiert.

Numerologie

Die Zahl 12 ist ein Code, u.a. für die 12 Monate des Jahres und die Häuser des Zodiak durch die, die Sonne, der “Gott”, symbolisiert als 13 reist. Es gibt die 12 Stämme Israels, 12 Prinzen von Ishmael, 12 jünger von Jesus, Buddha, Osiris und Quetzalcoatl. 12 Ritter der Tafelrunde (Zodiak) von König Arthur, Himmler und seine 12 Ritter in der Nazi SS, die Frau (Isis, Semiramis) mit der Krone und den 12 Sternen, die 12 Sterne der Europäischen Flagge …

Die Zahlen 7 und 40 sind ebenfalls kodierte Zahlen: 7 Siegel, 7 Trompeten, 7 Feuerlampen, 7 Engel, 7 goldene Kerzenhalter, 7 Kirchen von Asien, …
40 Tage und Nächte Regen bei der grossen Flut, Seth wurde von Engeln weggetragen als er 40 war und für 40 Tage nicht gesehen, Moses war 40, als er nach Midian ging und blieb dort für 40 Jahre, Joseph ist 40 als Jacob in Ägypten ankommt, Jesus ging für 40 Tage in die Wüste,  …
Zahlen repräsentieren Vibrationionen. Jede Frequenz resoniert mit einer gewissen Zahl, Farbe und Ton. Einige Frequenzen, repräsentiert durch Zahlen, Farben und Töne sind besonders machtvoll. Symbole repräsentieren ebenfalls Frequenzen und sie beeinflussen das Unterbewusste, ohne dass die Menschen realisieren, dass dies geschieht.

Sol-om-on und seine Frauen sind Symbole für die Sonne und die Planeten, Asteroiden, sein Tempel das Gebiet der Sonne.

Der Talmud ist wohl das rassistischste Dokument, das es gibt.

Die Tora und der Talmud sind ein mentaler Beschuss von höchst detaillierten Gesetzen, die jeden Bereich des Lebens eines Menschen beherrschen. Hier sind nur einige Auszüge dieser tiefen spirituellen Krankheit:

“Just the Jews are humans, the non-Jews are no humans, but cattle” Kerithuth 6b, page 78, iebhammoth 61 – Nur die Juden sind Menschen, Nicht-Juden sind keine Menschen, sondern Vieh.
“The non-Jews have been created to serve the Jews as slaves” Midrasch Talpioth 225 Nicht-Juden wurden erschaffen um Juden als Sklaven zu dienen.
“Sexual intercourse with non-Jews is like sexual intercourse with animals” Kethuboth 3b Sexualverkehr mit Nicht-Juden, ist wie Sexualverkehr mit Tieren.
“The non-Jews have to be avoided even more than sick pigs” Orach Chalim 57, 6a Nicht-Juden müssen gemieden werden, mehr noch wie kranke Schweine.
“The birth rate of non-Jews has to be suppressed massively” Zohar 11, 4b Die Geburtenrate von Nicht-Juden muss massiv niedergehalten werden.
“As you replace lost cows and donkeys, so you shall replace non-Jews” Lore Dea 377,1  So wie du verlorene Kühe und Esel ersetzt, so sollst du Nicht-Juden ersetzen.

Allerdings sind die Juden die Opfer dieses Glaubens. Dies wurde nicht von Juden geschrieben, es wurde von den Leviten, den Repräsentanten der Babylonischen Bruderschaft geschrieben und es ist genau diese Haltung, die die Bruderschaft gegenüber den Menschen hat, egal ob Jude oder Nicht-Jude! Aber dies den Juden zuzuschreiben, ist genau das, was sie wollen, da es enorme Gelegenheiten bietet, zu trennen und zu herrschen, was der Sockel für ihre Kontrolle ist.
In diesem pdf Jewish.History.Jewish Religion- zeigt Shahak den erstaunlichen Grad von Rassismus auf dem das “judische” (Leviten, Bruderschaft) Gesetz basiert.

Das Neue Testament entstand im 4 Jahrhundert.

Dies hat der römische Kaiser Konstantin der Grosse nach dem Jahr 325 arrangiert. Er wurde von den gleichen Kräften kontrolliert, die vorher Babylon kontrollierten, als das Alte Testament geschrieben wurde.  Die frühen “Christen” haben sich mit den Hebräern getroffen und hatten kein eigenes Testament. Es gab noch keinen Jesus. Das Wort “Christ” kommt vom griechischen “Christos” und bedeutet einfach der Gesalbte. Auch Tammuz wurde so genannt, ebenso wie viele andere vor Jesus.

Mit dem Dekret von Nizäa wurde der christliche Glauben formuliert, so wie er bis heute besteht.

Hier kommt nun Jesus ins Spiel. Den Delegierten von Nizäa wurde gesagt, wie sie abzustimmen hatten und wer sich weigerte, wurde auf abgelegene Inseln verbannt. ( Heute müssen die Europaparlamentarier Geldstrafen zahlen, wenn sie nicht wie gewünscht abstimmen !)
Das Dekret, übrigens das gleiche wie für Nimrod – Tammuz und viele andere zuvor:  

We believe in one God, the Father almighty, maker of all things, both visible and invisible; and in one Lord, Jesus Christ, the son of God, begotten of the Father, only begotten, that is to say, of the same substance of the Father, God of Gods and Light of Light, Very God of Very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made, both things in heaven and things on Earth; who, for as men and our salvation, came down and made flesh, made man, suffered and rose again on the third day, went up to the heavens, and is to come again to judge the quick and the dead; and in the Holy Ghost.

Zersplitterung in Sekten

Die Illuminati-Strategie kann anschaulich in ihren Religionen gesehen werden. Zuerst erschaffst du den ursprünglichen Glauben, wie z.B. den Glauben an “Jesus”. Dies bringt Teilung und Konflikte mit den anderen Religionen zu der Zeit. Dann brichst du diesen ursprünglichen Glauben in eine stetig wachsende Liste von Unter-Glauben und Ableger “Kirchen”. Nun hast du Trennung zwischen den verschiedenen Glauben und Innerhalb eines Glaubens selber. Was für eine perfekte Situation für “Teile und Herrsche!”.

Dies ist mit dem Christentum passiert und die Hauptbruchlinie war die Arbeit des Illuminaten-Frontmanns Martin Luther. Er listete 95 Klagen gegen den Vatikan, die Begnadigungen (Ablässe) verkauften, um Geld für den Bau der St. Peter Kirche zu sammeln. Luther wurde exkommuniziert und gründete daraufhin seine eigene Lutherische Kirche. Das evangelische Christentum war geboren und es wurde für noch mehr Kriege und Schlachten benutzt. Länder, die sich bekämpften, begründeten dies mit “den Glauben verteidigen”. Wohl eher die Agenda verteidigen.
Der englische König Henry VIII hat zuerst Rom unterstützt und bekam dafür vom Papst den Titel ” Verteidiger des Glaubens”. Dann änderte er seine Meinung und unterstützte Luthers “Revolution”. Den Titel hat er trotzdem behalten und er wird noch heute von den Britischen Monarchen benutzt.
Luther, der eine Rose und ein Kreuz als Siegel benutzte, war ein Agent des Rosenkreuzer Ordens, dem alten Strang im Netz der Bruderschaft. Luthers protestantisches Glaubensbekenntnis wurde in zahlreiche Sekten unterteilt.

Der Calvinismus gibt des Zins wieder frei

Einer davon ist der Calvinismus, der später zu der Geisteskrankheit bekannt als puritanischer Glaube führte. Dieser wurde am effektivsten verwendet, um den Völkermord an den Indianern zu rechtfertigen. Der Mann, der dies alles startete, war Johannes Calvin, dessen richtiger Name Jean Cauin war und der auf dem Illuminaten Collège du Montagu (F) ausgebildet wurde. Hier wurde auch Ignatius Loyola, der “katholische” Gründer der “Gesellschaft von Jesus”, Gründer der Jesuiten erzogen.

Calvinismus war die Designer-Religion für die nächste Etappe des Plans. Es konzentrierte sich starr auf die “Zehn Gebote Moses” und die wortwörtliche Auslegung der Texte des Alten Testaments (also die Mischmasch-Fantasien  der Leviten) und hat viele Ziele für die Bruderschaft erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die christliche Religion Wucher und die Erhebung von Zinsen auf Darlehen verboten, aber der Calvinismus erlaubte es. Das war perfekt für die Illuminati Bankster, die zu dieser Zeit versuchten England zu übernehmen. Eine andere Rolle des Calvinismus war darauf zu bestehen, dass “Hexen” verbrannt werden, so wurde Eigentum von Widerständischen konfisziert und wiederum Wissen aus dem Verkehr genommen, ebenso wie einige Blutlinien, die dadurch ausstarben.

Die Mormonen und die Zeugen Jehovas

Dies sind zwei andere Illuminati-Religionen, die aus der Jüdisch-Christlichen Fantasie entstanden.  Es geht hier nicht um die Menschen, die diesen Religionen folgen, jeder hat das Recht, das zu glauben, was er möchte. Viel Glück damit. Es geht darum die Manipulation der Hierarchie und den Hintergrund aufzudecken.

Joseph Smith (Freimaurer) gründete die Mormomen, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, nachdem er behauptete, ein Engel namens Moroni sei ihm 1823 erschienen und habe ihm von der Existenz eines Buches von Gold-Platten erzählt, die die “Fülle des immerwährenden Evangeliums” enthielten und einen “Bericht über die früheren Bewohner des Kontinents und den Quellen, aus denen sie entsprangen”. 1827 wurde ihm der Ort der Platten enthüllt und er übersetzte sie ins Englische. Hieraus entstand das Buch der Mormonen und die Kirche der Mormonen entstand 1830, finanziert von den Rothschild Agenten Kuhn und Loeb.  Die Mormonen erkennen die Bibel an, glauben aber, dass Smiths Schriften genau so göttlich sind.  Sie errichteten Gemeinschaften genannt Zionspfähle ( Sion = Sonne) und haben sich in Salt Lake City niedergelassen, der Mormonen-Stadt, von wo aus ihre Opferrituale und Verstand-Kontroll Programme (mind controll) orchestriert werden.

Eine andere Sekte, die aus dem ganzen jüdisch-christlichen Betrug entstanden ist, sind die Zeugen Jehovas oder Wachtturm-Gesellschaft. Sie verehren den wütenden hebräischen Gott Jehova. Einer der führenden Gründer war der Pädophile Charles Taze Russell aus der Merovinger Blutlinie, hochgradiger Freimaurer und wiederum wurde die Operation von den Rothschild Agenten Kuhn und Loeb finanziert.

Der Islam wurde erschaffen, um weiter die religiösen Kluften zu polarisieren.

Der muslimische Glauben und das Glaubensbekenntnis des Islam wurde von der Geschichte von Mahomet oder Mohammed inspiriert. Auch Mohammed hatte eine Vision und er wurde beauftragt, einen neuen Glauben zu beginnen, ebenso wie Smith später. Auch die Muslime umfassen Elemente der jüdisch-christlichen Fantasie. Muslime sehen den Islam als eine aktualisierte Fortsetzung der jüdisch-christlichen Themen und auch sie führen ihre Abstammung auf Abraham im Alten Testament zurück.  Sie glauben, dass Abraham die Kaaba, den heiligen Schrein von Mekka, den Schwerpunkt der Wallfahrt für Muslime auf der ganzen Welt baute.
Der Koran, das Heilige Buch des Islam, angeblich inspiriert durch Gott, erwähnt Jesus in 93 Versen und behandelt ihn wie einen lebenden Menschen, was er definitiv nicht war. Allah, der islamische Gott sei der gleiche Gott wie Jehovah. Muslime sagen, Mohammed sei der letze Prophet gewesen und daher der am meisten gültige. Also müssten alle Christen und Hebräer zum Islam konvertieren, wie orthodoxe Muslime fordern.
Der Begriff “Jihad” ist der “Heilige Krieg”, der alle Muslime auffordert, gegen alle, die nicht das Gesetz des Mohammed akzeptieren, Krieg zu führen. Das Wort Islam bedeutet “zu unterwerfen oder aufzugeben” und Muslim bedeutet ” einer, der unterwirft”.

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Fazit

Diese 3 grossen Gefängnis-Religionen sind letztlich von der gleichen Kraft gesteuert. Der Islam sowie das Christentum und Judentum sind das Gefährt für die systematische Unterdrückung von Frauen und dem weiblichen Prinzip. Hier wiederum die Verbindung zur den Freimaurern.

Hört auf, diesen abergläubischen Unsinn zu glauben und deren erfundene “Götter” zu verehren, denn ihr tragt damit lediglich der Bruderschaft eure Energie zu. Ganze Völker haben sich  wegen ihrer Verehrung von falschen Göttern niedergemetzelt, um den angeblich einzigen “wahren Glauben” zu verteidigen. Wenn du wählst, dich an einen “Gott” zu geben (zu glauben), öffnest du deine Psyche für diese Kräfte, dich zu besetzen und zu manipulieren. Und diese Götter repräsentieren ganz andere Kräfte als die von den “Gläubigen” wahrgenommenen.
Nehmt statt dessen eure eigene Macht wieder in Besitz, übernehmt wieder die Kontrolle eures Verstandes (mind), denn ihr seid die Schöpfer eures Lebens. 

Dies sind wiederum die für mich relevantesten Informationen, es gibt zwar noch mehr dazu und wen es interessiert, der kann sich in den unten verlinkten pdf’s weiter informieren. 

Informationsquellen :

David Icke – The biggest Secret ( pdf) 

Jewish History Jewish Religion-The Weight of Three Thousand Years (pdf)

L.A. Waddell phoenicians origins of britons 8.12.07 (pdf)

Maurice Cotterell Maurice-Cotterell–Mayan-prophecies (pdf)

Manly R Hall secret-teachings-of-all-ages (pdf)

Geoffrey Higgins anacalypsis-higgins (pdf)

Carl Sagan Sagan_-_The_Cosmic_Connection_An_Extraterrestrial_Perspective  (pdf)

Kenneth McKilliam Israelites_are_not_Jews (pdf)

Book of Enoch BookOfEnoch (pdf)

The Occult Conspiracy: Secret Societies, their Influence and Power in World History – List OccultConspiracies01

From the Ashes of Angels FallenAngels01  (pdf)

http://www.bibliotecapleyades.net/biggestsecret/matrix/matrix11.htm

Ergänzung von Martin:

Hier ist noch eine interessante Aufstellung der Entwicklung der Religionen:

the-evolutionary-tree-of-religionQuelle: http://faszinationmensch.com/2014/10/26/religionen-ein-weiteres-herrschaftsmittel-zum-teilen-und-herrschen/comment-page-1/#comment-118369

Gruß an die Heiden

TA KI

Der Schwur der Jesuiten


IHSDieser Artikel erschien hier bereits am 05. August 2014

In acquisa 7/98 fand ich eine Buchbesprechung: Das Managementmodell der Jesuiten, Helmut Geiselhart, Gabler Verlag, 167 Seiten, 68,- DM.

Darin heißt es: „Dem Jesuitenorden ist es gelungen, sich über Jahrhunderte hinweg durch kritische Selbstreflexion permanent zu erneuern. Er hat damit das institutionalisiert, was eine lernende Organisation ausmacht. Dieses Erfolgsprinzip läßt sich auf Unternehmen übertragen. … Er (Geiselhart) beschreibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Orden und Unternehmen, skizziert das Leben des Ordensgründer Ignatius von Loyola und macht den Leser vertraut mit meditativen Übungen als Quelle des Erfolgs.“

Um es gleich vorweg zu sagen, ich habe das Buch nicht gelesen. Dennoch ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, daß – und wie Kirchen und Sekten alle Register ziehen, um in die Unternehmen einzudringen – und sei es zunächst nur durch „geistige Übungen“. Leider ist dabei eine gewisse Inkonsequenz zu beobachten, denn wer vor Scientology warnt, sollte auch Ziele und Gesinnung aller anderen Sekten, einschließlich der großen Kirchen überprüfen.

Was mit Sicherheit nicht im Buch von Helmut Geiselhart steht, Sie aber vielleicht kennen sollten, wenn Sie das Managementmodell der Jesuiten interessiert, ist

Der Schwur der Jesuiten

Ich …………………………………. (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und daß aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen. Weiter erkläre ich, daß ich allen oder irgendwelchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören.

Ich verspreche und erkläre auch, daß ich nichtsdestoweniger darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst …

Weiter verspreche ich, daß ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes und Jesus Christus empfangen mag. Daß ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird … Außerdem verspreche ich, daß ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthäupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu befohlen wird.“

der erste jesuit

Quellen:
1. Prof. Dr. Walter Veith, Kapstadt;
2. Ausschnitt aus dem „Schwur der höchsten Weihe“ der Jesuiten, aufgeschrieben im Verzeichnis des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika (House Bill 1523, Contested election case of Eugene C. Bonniwell, against Thos. S. Butler, February 15, 1913, pp. 3215-16)

Wie finden Sie das Managementmodell der Jesuiten?

Der spanische Ex-Jesuit Dr. Alberto Rivera schreibt in „Die Heiligen Väter“: Nun werden Sie die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ (Offenbarung 17,5) in all ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht kennenlernen. Als ich ein vereidigter Jesuit war, wurde uns die Wahrheit über beide, die Nazi- und kommunistische Partei erzählt. Ich lernte, warum Millionen wehrloser Juden in den Tod gestürzt wurden. Drei Jahre lang wurde ich von einem brillanten deutschen Jesuiten, Augustin Cardinal Bea, unterrichtet, der uns streng geheime Informationen gab, die nie in Geschichtsbüchern erscheinen werden.

Die meisten großen protestantischen Lehrer, wie Wyklif, Calvin, Wesley, Finney, Moody, Spurgeon, und viele andere glaubten (auch Luther), daß die römisch-katholische Institution die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ sei. Die Offenbarung in der Bibel beschreibt in Kapitel 17 nicht das alte Babylon, sondern den Vatikan in den heutigen Tagen!

Kein anderes religiöses System in der Welt nennt sich selbst „Mutter“. Sogar ihre Farben sind in der Bibel beschrieben,“scharlach“ und „purpur“, Symbole der Autorität. Kein anderes religiöses System hat die Kräfte: politisch und religiös. Die „Mutter der Greuel“ hat viele Kinder … Sie wurden von Satan durch den Vatikan erschaffen und unterhalten, um Tod und Elend über Millionen von Menschen zu bringen. Das ist eines der am strengsten gehüteten Geheimnisse moderner Zeit.“

„… Weil das große römische Imperium zerfiel, wechselten die Caesaren ihre Kleidung und zogen sich religiöse Kostüme an; aber ihr satanisches, religiöses System blieb. Sie gaben ihren alten Göttern neue Namen. Jupiter wurde der Apostel Petrus, Venus die Jungfrau Maria usw. Wegen der schweren Christenverfolgung funktionierte die wahre Gemeinde Christi seit dem Jahre 60 n.Chr. nur im Untergrund (Katakomben).

„… Ignatius von Loyola (1491-1556). Er war der Erfinder der „Gesellschaft Jesu“ = Societas Jesu (S.J.), des Jesuiten- Ordens. Er gründete auch die „Illuminati“ (= Erleuchteten) und wurde der erste Jesuiten-General. Dank der Unterstützung der römisch-katholischen Institution wurde er 1622 zum Heiligen gemacht (Denkmal in der Kirche Del Gesu in Rom). Er war ein satanisches Genie und baute eine Armee spezieller Priester auf, die völlig der Disziplin und Ordnung untertan waren. Sie haben Kriege gestartet, Könige und Präsidenten ermorden lassen (z.B. Abraham Lincoln) und werden alles tun, um Leben oder Ruf dessen zu vernichten, der es wagt, ihnen im Wege zu stehen. Die Jesuiten waren aus fast allen Nationen hinausgeworfen worden, mit Ausnahme der USA, wo sie sehr aktiv sind in der Politik, der US-Einwanderung usw. Ihre Aufgabe ist es, jedermann so weit zu bringen, daß sie auf ihre Knie fallen, um den Papst als den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden anzuerkennen und sich völlig seiner Macht zu unterwerfen. Der Jesuiten-General ist bekannt als der „Schwarze Papst“. er regiert in Wirklichkeit den Vatikan hinter den Szenen; und Satan leitet den schwarzen Papst.

Die meisten Bücher über die Jesuiten sind entweder vermißt, verbrannt oder werden nicht mehr gedruckt. Nicht nur Bücher, sondern auch Ex-Jesuitenpriester sind entweder spurlos verschwunden oder tot. Waren bzw. sind die Jesuiten auch im 20. Jahrhundert tätig? … Was Sie jetzt lesen werden, wird Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen! …

In der spanischen Presse wurde am Todestag Hitlers eine Begräbnisrede in der Presse veröffentlicht: „Adolf Hitler, ein Sohn der katholischen Kirche starb als „Verteidiger des Christentums“. Es ist verständlich, daß keine Trauerworte über seinen Tod gefunden werden können, weil es viele gibt, die sein Leben verherrlichen. Über seinen sterblichen Überresten stand eine siegreiche moralische Figur. Mit der Palme der Märtyrer gibt Gott Hitler den Sieger-Lorbeerkranz.“

Dies war eine Verlautbarung des Vatikan via Madrid. Hat sich die Mutter aller Greuel jemals vor der Welt oder den Juden entschuldigt? Nein, sie wird es nie tun. Der Vatikan anerkannte Israel bis heute nicht als Staat. Der Preis für eine Anerkennung wäre die Besitznahme Jerusalems durch den Vatikan. Gott helfe uns, sollten die USA ein Konkordat mit dem Vatikan unterschreiben! Verhandlungen sind im Gange. Die religiöse Maschine dieser Zeit ist sehr alt …“ „Ein Bindeglied ist heute gefunden, nämlich im Obelisk, der eine viereckige Säule ist, die in die 4 Himmelsrichtungen weist. Auf der Spitze befindet sich eine Pyramide. Diese repräsentiert eine Kombination von religiöser und politisch-weltlicher Macht. Der Obelisk befindet sich in Ägypten, in den USA (Washingtonmonument) und im Vatikan. Für die Freimaurer, die Jesuiten und Illuminati steht es als geheimes Symbol für „Eine-Welt-Regierung“.

Quelle: http://www.offenbarung.de/papsttum-schwur-der-jesuiten.php

Gruß an die wahren Gläubigen

TA KI

Kleine Metkunde


Es wird versucht, die wichtigsten Arbeitsschritte für eine einfache Metproduktion zu erläutern.

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Metansatz:

Aus dem Zucker im Honig entsteht durch die Gärung Alkohol. Je höher der Zuckeranteil am Honig- Wasser/Fruchtsaft-Gemisch ist, desto höher wird der Alkoholgehalt sein, desto länger aber auch die Gärdauer.

Um Wildhefen, die eine Fehlgärung verursachen können, zu inaktivieren, ist ein kurzes aufkochen des Honig-Wasser/Fruchtsaft-Gemisches zu empfehlen.

Nach dem Abkühlen auf 20- 25°C kann die Gärvorbereitung durchgeführt werden.

Gärvorbereitung:

Um eine reintönige Gärung zu erreichen, ist ein rascher Gärvorgang anzustreben.

Zur Gärvorbereitung gehören eine gärkräftige Reinzuchthefe, und wenn kein Fruchtsaft als Flüssigkeitsträger verwendet wurde, auch Hefenährsalze.

Gärung:

– Ideale Gärtemperatur 20- 25°C

– soll rasch (binnen 12 Stunden) beginnen

– Der Gärballon wird mit einem Gärspund verschlossen

– Die Gärung soll laufend überwacht werden (Verkostung, CO2-Entwicklung, Temperatur)

Abzug nach Hauptgärung:

Im Gegensatz zu anderen Getränken muß der Met noch während der Gärung zum ersten mal vom Geläger abgezogen werden. Wird dies versäumt, besteht große Gefahr, daß das Getränk durch Bakterieninfektionen verdirbt.

Abzug nach beendeter Gärung:

Nach der stürmischen Gärung und dem ersten Abzug erfolgt eine oft monatelang dauernde Nachgärphase, wobei nur noch geringe Mengen an Kohlendioxid gebildet werden. Der Gärspund „hüpft“ nur noch gelegentlich. Bleibt dies vollkommen aus, ist der Met wiederum umzuziehen. Entsteht bei der Verkostung der Verdacht auf eine negative geschmackliche Beeinflussung, so ist der Met schon früher vom Geläger zu ziehen.

Restsüßeeinstellung:

Empfindet man den übriggebliebenen Restzucker als zu unharmonisch gering, so kann dies mit einer nachträglichen Honigzugabe (am geeignetsten sind geschmacksintensive Blütenhonige) ausgeglichen werden. Da gerade bei diesem Met die Gefahr einer Nachgärung besteht, sollte er unbedingt vor der Flaschenabfüllung kurz aufgekocht werden. Dadurch werden Hefezellen abgetötet und es besteht keine Nachgärungsgefahr, Bakterien werden getötet, der Met wird zähflüssiger, Eiweißstoffe werden ausgeschieden und die Farbe wird durch die leichte Karamelisierung dunkler.

Filtration:

Für hausgebräuchliche Mengen sind Schnapsfilter wie z.B. der Vinomat sehr geeignet. Mit Hilfe einer Handpumpe, die einen Überdruck erzeugt, wird der Met durch die Zelluloseschichten gedrückt. Trubbestandteile bleiben daran haften. Je nach Schichtenwahl erfolgt eine gröbere bzw. feinere Filtration.

Schwefelung:

Um Oxidationen und die Vermehrung von Mikroorganismen zu verhindern sowie Gärnebenprodukte abzubinden, sollte nach Gärende eine Schwefelgabe von 12g/hl gegeben werden. Für eine stabile Flaschenfüllung muß ein freier Schwefel von 35-40 mg/l vorhanden sein.

Gewürze:

Über die Zusammenstellung der Gewürze ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt.

Ob direkt zum Met gegeben oder in Leinensäckchen eingehängt, ob vor oder nach der Gärung oder während der Reifelagerung zugesetzt, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur eines:

Wenn überhaupt, sollen Gewürze harmonisch ergänzen und nicht dominieren!

Reifelagerung:

Met, der einen hohen Alkohol- und Restzuckergehalt aufweist, kann durch eine längere Lagerung an Harmonie gewinnen. Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 10 und 15°C.

Kochen des Metes:

Viele mögen das aufkochen des Metes nicht, doch ist es meiner Meinung nach unabdingbar! Zwei Nachteile: Vitamine werden teilweise zerstört – wollen wir hochwertigen Met, oder einen Vitamindrink? Der Alkoholgehalt sinkt leicht- Die Qualität sollte hier wichtiger sein. 0.5% weniger Alkohol merkt man nicht bei sonst 14%. Es soll ja auch nur kurz aufgekocht werden.

Kochen vor der Gärung: – Met wird dickflüssiger – Bakterien und Fremdhefen werden abgetötet – Eiweißausscheidung – leichte Karamelisierung des Zuckers tritt ein – Met wird dunkler in der Farbe

Kochen vor der Flaschenfüllung: CO2 wird ausgetrieben – Resthefe wird abgetötet – wird der Met mit einer Temperatur von mindestens 55°C gefüllt, so bleibt dieser in der Flasche haltbar – unangenehme Geruchsstoffe, die meist flüchtig sind, entweichen.

Methode „lange Gärdauer“:

Wir nutzen die Methode der langen Gärdauer. Dieser Met ist einfach qualitativ hochwertiger und haltbarer. Der Zuckergehalt ist so hoch, daß es der Hefe unmöglich ist, diesen vollkommen in Alkohol umzuwandeln. Dies bedeutet:

– Es ist eine Gärdauer von 6 Monaten und mehr angestrebt.

– Eine nicht vollkommene Vergärung des Zuckers macht den Met schön süß.

Durch den vielen Zucker kann die Hefe im allgemeinen einen Alkoholgehalt von ca. 14% bilden. Mit speziellen Hefen sogar 17% Alkohol (!!!), fragt nach diesen Hefen einfach im Fachandel! Danach beginnt die Hefe ihre „Arbeit“ einzustellen, da ein hoher Alkoholgehalt ihre Aktivität unterbindet.

Metbrauen grundsätzliches:

Für die Metbereitung kommen als Trägersubstanzen entweder Wasser oder Fruchtsaft oder ein Fruchtsaft-Wasser-Gemisch in Frage. Die Wahl der Trägersubstanz hat natürlich einen ebenso großen Einfluß auf die Geschmacksbildung wie die Wahl des Honigs. Will man reinen Honigwein produzieren, so wird die Wahl auf Wasser fallen. Andernfalls ist der reine Geschmack des Honigs, je nach Höhe des Fruchtsaftes mehr oder weniger beeinflußt. Bei der gänzlichen Ersetzung des Wassers durch zum Beispiel Apfelsaft wäre strenggenommen des Endprodukt kein Honigwein, sondern Honig-Apfelwein.

Das Wasser:

quellwasser

Alte Rezepte verlangen vom Wasser, daß es „weich“ ist, also einen geringen Kalkgehalt aufweist, und raten daher zur Verwendung von Regenwasser. Aus hygienischen Gründen ist dieses natürlich nicht anzuraten. Grundsätzlich kann man normales Leitungswasser nehmen, das tut der Qualität keinen Abbruch, wer aber an weiches Wasser rankommt, soll lieber dieses auch benutzen.

Viel wichtiger als die Wahl des Wassers sind eine saubere Gärung und eine sorgfältige Weiterverarbeitung bis zur Flaschenfüllung!

Der Fruchtsaft:

Die Verwendung von Fruchtsaft als Trägersubstanz hat nicht nur Einfluß auf den Geschmack, sondern auch auf das Gärverhalten. Da Fruchtsäfte Hefenährstoffe wie Stickstoff- und Phosphorverbindungen enthalten, müssen diese nicht gesondert zugesetzt werden. Häufig wird auch ein bereits gärender Fruchtsaft, der zuvor mit Reinzuchthefe angesetzt wurde, dem Honig-Wasser-Gemisch beigegeben; so erfolgt ein rascher Gärstart. Werden rote Fruchtsäfte verwendet, so verleihen diese dem Met ebenfalls eine rötliche Farbe. Säurereiche Fruchtsäfte senken noch im unvergorenen Getränk den PH-Wert, so das der Met schon von diesem Zeitpunkt besser vor Bakterienbefall und Fehlgährungen geschützt ist. Später ist es daher auch meist nicht nötig, zusätzlich Säure hinzuzusetzen.

Honigwahl:

Wellness Kulinarik Waldhonig

Grundsätzlich eignen sich für die Metzubereitung alle Honigsorten. Da aber die Metbereitung nicht so teuer sein soll, empfiehlt es sich, Honige zu verarbeiten, die in großer Menge vorhanden sind und einen geringen Verkaufspreis haben, wie z.B. der Rapshonig. Es wäre „wirtschaftlich“ nicht sinnvoll, Waldhonig zu verarbeiten, da sich dieser am Markt einer guten Nachfrage erfreut und einen hohen Verkaufspreis hat. Die Grenze liegt nicht beim Met, sondern am Geldbeutel. Sollte der Rapshonig keinen gewünscht-schönen Geschmack erzielen, kann man nach der Gärung für die Restsüßeeinstellung einen geschmacksintensiven Blütenhonig verwenden, der ja dann auch nicht mehr in großen Mengen benötigt wird.

Inhaltsstoffe von Honig:

Neben den unterschiedlichen Zuckerarten wie Fructose, Glucose, Saccharose, Maltose und Melizitose, die mit ca. 60 bis 70% aufscheinen, kommen ca. 16 bis 19% Wasser vor. Die restlichen Anteile nehmen Arminosäuren, Aromastoffe und Mineralstoffe ein.

– Säuren:

Die im Honig enthaltenen Säuren (Glucon,- Essig,- Butter,- Milch,- Citronen,- Ameisen,- Malein,- Oxalsäure) stechen Geschmacklich nicht besonders hervor, da sie durch die Mineralstoffe und Zuckerarten gepuffert und gebunden sind. Durch die Gärung werden diese Säuren aber abgespalten, was für die Haltbarkeit des Metes sehr wichtig ist.

– Zucker:

Anders als bei der Trauben- oder Obstweinerzeugung, bei der der Zucker ein reiner Einfachzucker (Trauben- und Fruchtzucker) ist, sind im Honig neben den Einfachzuckern auch Doppel- und Mehrfachzucker zu finden.

1kg Honig enthält ca. 800g Zucker.

Die vorhandenen Zuckerstoffe bestehen aus:

– Einfachzucker, ca. 28- 35% Traubenzucker (Glucose), ca. 35- 40% Fruchtzucker (Fructose), diese sind leicht vergärbar.

– Doppelzucker, ca. 6% (Malzzucker, Rohrzucker), diese sind über enzymatische Zwischenstufen vergärbar.

– Mehrfachzucker, ca. 2% (Melizitose …), diese sind nicht vergärbar.

Nur Einfachzucker sind durch die Hefe voll vergärbar. Zweifachzucker werden über Enzyme, die im Honig vorhanden sind, zuerst zu Einfachzuckern abgebaut und werden anschließend vergören.

 

Nun gehts los! Berechnung der Honig- Wasser Menge:

Für die Meterzeugung ist es eine Arbeitserleichterung, wenn durch eine kurze Berechnung die Honigmenge für den Ansatz bestimmt werden kann. Je nachdem, ob ein Met mit höherem oder niedriegem Alkoholgehalt und Restzuckergehalt erzielt werden soll, ist mehr oder weniger Honig zu verwenden.

1kg Honig nimmt ca 0,7 Liter ein. Nun geht es langsam zur Sache! Wir wollen süßen Met, und natürlich besorgen wir uns die Hefe die 17% Alkohol schafft. Damit aber unvergorener Restzucker für die Süße enthalten bleibt, rechnen wir mit 19%, auch wenn die Hefe nur 17% schafft. Eine zusätzliche Süße ist auch noch im Apfelsaft enthalten. Ich führe die Rechnung für 25 Liter Ansatz vollständig auf, damit sie jeder auch nach seinem belieben verändern kann.

19 x 17,7 = 336,3

(19 ist der Alkohol in Prozent, 17,7 ist ein fixer Faktor der immer zu nehmen ist, das Ergebnis (hier 336,3) ist der Zuckergehalt in g/l)

336,3 x 19,5 = 6558

(19,5 ist die Menge des Ansatzes, 19,5 deshalb, weil wir einen 25 Liter Ballon ja nicht bis zum erbrechen voll machen müßen, 6558 ist die Gesamtzuckermenge in Gramm)

6558 : 800 = 8,2

(800 ist der Zuckergehalt in Gramm auf einem Kilo Honig, 8,2 sind die kg benötigter Honig)

Gärvorbereitung:

Für einen 19,5/25 Liter Ansatz brauchen wir also 8,2 Kilo Honig. Die 8,2 Kilo nehmen (x 0,7) also ca. 5,8 Liter Honig ein. Bleibt bei einem Ansatz von 19,5 Liter also ein Restliterwert (- 5,8) von 13,7 Litern. Wir benutzen ein Wasser-Apfelsaftgemisch von 50% zu 50%. Wir brauchen also neben dem Honig noch 6.85 Liter Wasser und 6.85 Liter Apfelsaft. Sollte beim aufkochen des Gemisches zu viel Wasser verlorengehen, füllt Euren Ballon dann einfach mit einem extra Wasser-Apfelsaftgemisch bis zur gewünschten Menge auf. Achtung! Auch dieses Gemisch vorher aufkochen!

Bitte beachtet, daß Ihr Euch richtigen Apfelsaft (also 100%) kauft! Zur Not fragt einfach in einem Bioladen o. ä. nach.

Wir erhitzen nun also das Apfelsaft-Wassergemisch bis kurz vor dem Kochen und rühren dann den Honig unter und lassen alles kurz aufkochen. Der Ansatz ist nun bereit um in den Gärballon gegeben zu werden.

Bevor die Hefenährsalze und die Hefe dazugegeben werden können, muß das Gemisch im Ballon bis auf ca. 25°C abkühlen. Kleine Tips damit es schneller geht und Ihr keinen 25 Liter Kochtopf für den Ansatz braucht (den wohl keiner hat) gebe ich Euch mit:

Um den Ansatzvorgang wie oben beschrieben zu erleichtern:

– Kocht Euch 7- 8 Liter Wasser auf und laßt es vollständig abkühlen. Erwärmt die Hälfte des Apfelsaftes bis kurz vor dem kochen, rührt die Hälfte des Honigs unter und kocht es auf. Das kochend heiße Gemisch nun in den Ballon füllen. Das Selbe macht Ihr mit der anderen Hälfte Apfelsaft und Honig. Mit dem abgekühltem Wasser füllt Ihr nun den Rest des Ballons. Achtung! Die Menge der angesetzten Hefe und angerührten Nährsalzen muß auch noch reinpassen! Zum umrühren des Gemisches besorgt Euch ein ein langes Stäbchen oder ähnliches, welches steril sein muß! Gegebennenfalls vorher Desinfizieren.

Hefenährsalze:

Als Nahrung für die Hefezellen dienen vor allem Stickstoff- und Phosphorverbindungen. Da aber dem Honig diese Stoffe meistens fehlen, ist die „Fütterung“ mit Hefenährsalzen unumgänglich. Bei einem Mangel kommt es zu Gärstockungen, und die Gefahr von Fehlgärungen steigt. Die Mengen von Hefenährstoffen die man verwenden sollte, liegen bei ca. 20- 30g pro 100l. Bei einer Rechnung von 30g brauchen wir also 6g für unsere 19,5 Liter Ansatz. Empfohlen ist ein Gramm mehr besser, als ein Gramm weniger. Die Hefenährsalzmenge wird in wenig lauwarmen Wasser gelöst und noch vor der Hefe gut eingerührt.

Reinzuchthefe:

Reinzuchthefen sind in getrocknetem Zustand (Trockenreinzuckhefe) wie in flüssiger Form im Kellereiartikelhandel erhältlich. Wegen ihrer längeren Haltbarkeit und der einfachen Anwendung haben Trockenreinzuchthefen die weitaus größere Bedeutung.

Jeder Laden hat unterschiedliche Hefen im Angebot. So gibt es spezielle Hefen für die Weißwein,- Rotwein und Sekterzeugung. Laßt Euch im Laden beraten welche Hefe die beste für den Met ist. Achtung! Vergeßt nicht: Ihr wollt Hefe die 17% Alkohol schafft!

Die Menge läßt sich auf Grund der unterschiedlichen Hefen schwer bestimmen. Laßt Euch auch hier beraten wieviel Hefe Ihr für den 20 Liter Ansatz benötigt. Die Formel liegt bei ca. 20- 30g pro hl.

Die abgewogene Hefe wird nicht direkt dem Ansatz beigegeben, sondern 60 Minuten vorher in eine geringe Menge eines Honig Wasser Gemisches (für 100g ca. 1l Gemisch) eingestreut und quellen gelassen. Nachdem die Hefe zu schäumen begonnen hat, wird sie leicht umgerührt und in den Metansatz eingemischt. Achtung! Das Gemisch für die Hefe muß eine Temperatur von 30- 35°C aufweisen, darf jedoch 40°C auf keinen fall überschreiten, da die Hefe sonst abstirbt.

Aufsäuerung:

Wie weiter oben schon beschrieben, enthält der Honig sehr viele unterschiedliche Säuren, die durch die Gärung frei werden. Es ist daher nicht immer unbedingt notwendig, vor der Gärung einen Säurezusatz in Form von Milchsäure zu verabreichen. Soweit die Theorie, doch auch der Apfelsaft enthält (wie oben beschrieben) mehr oder weniger Säuren. Eine Faustformel gibt an, daß man 100g Milchsäure auf 100l Ansatz geben soll. Dieses wären bei unserem Ansatz also ca. 20g. Um den Met nicht zu „versäuern“, sollten 10g für unseren Ansatz ausreichen.

Eine Aufsäuerung kann aus zwei Gründen erfolgen:

– Der Met wird Geschmacklich verbessert

– durch die Senkung des PH-Wertes, die gleichzeitig eintritt, kommt es zu einer Art Säureschutz, das heißt das Gärgut bzw. der Met ist vor Befall von Schadorganismen besser geschützt.

Die Milchsäure wird in einer kleinen Menge des Ansatzes gelöst und dann gut in den Ansatz eingerührt. Achtung! Nur Milchsäure verwenden, die für die Weinbereitung ausdrücklich geeignet ist (Kellereiartikelhandel).

Euer Ansatz ist nun fertig und kann mit dem Gärspund verschlossen werden. Schaut Euch bitte den gesamten Text durch und überlegt Euch welche Geräte (z.B. ein Thermometer, ein Stäbchen zum umrühren, Lebensmittelechte Desinfektionsmittel, einen Schlauch usw…..) Ihr benötigt damit Ihr alles bereit habt und nichts fehlt!

 

Die Gärung:

Während der Gärphase kommt es zu einer grundlegenden Änderung des gesamten Getränkes. Zucker wird über mehrere Stufen zu Alkohol umgewandelt, Säuren werden frei, Gärnebenprodukte wie Kohlendioxid, Acetaldehyd werden gebildet.

Damit dieser biochemische Vorgang ohne negative Nebenwirkungen ablaufen kann, muß folgende Vorraussetzung geschaffen werden:

– Gärtemperatur: mindestens 15°C, optimal sind 25°C

Durch eine optimale Gärvorbereitung können die Vorraussetzungen für eine „zügige“ saubere Gärung geschaffen werden. Da Met wegen der hohen Zuckerkonzentration meist nur langsam vergärt, ist eine laufende Gärüberwachung notwendig.

Gärüberwachung:

Die Gärüberwachung während der Gärung umfaßt:

– Temperaturkontrolle

– Wechseln der Speerflüßigkeit im Gärspund

Je nach Zuckerkonzentration, Hefewahl und den Gärbedingungen dauert die Hauptgärung 7 bis 20 Tage. Die Nachgärung beträgt mindestens 6 Monate. Dabei verlangsamt sich die CO2- Entwicklung, da der größte Anteil an Zucker bereits vergoren wurde. In dieser Nachgärphase „hüpft“ die Speerflüßigkeit nur noch gelegentlich.

Der erste Abstich vom Geläger sollte am Beginn der Nachgärsphase (also wenn die Gärung nach einigen Tagen ruhiger wird) erfolgen!

Dazu zieht man den Met mit einem Schlauch vom Bodenabsatz ab und füllt ihn dabei in desinfizierte Gefäße. Der Ballon wird ausgewaschen und dann der Met wieder eingefüllt. Nach dem ersten Abstich vom Geläger wird der Met -wie während der Hauptgärung auch- wieder mit einem Gärspund verschlossen. Nach weiteren 4 Wochen sollte der nächste Abstich erfolgen. Durch dieses frühzeitige Umziehen verhindert man, daß der Met auf der abgestorbenen Hefe (Hefegeläger) verdirbt. Insgesamt sollte der Met dreimal abgezogen werden, also ca. nach 3 Monaten nocheinmal bei einer Gärdauer von 6 Monaten. Versäumtes Abziehen kann auch die Ursache für die Metkrankheit „Mäuseln“ sein, die nicht heilbar ist und den Met völlig ungenießbar macht.

Schwefelung:

Nach der Hauptgärphase, also nach dem ersten Abziehen, kann der Met geschwefelt werden. Eine Schwefelgabe mittels Kaliumpyrosulfit von 12g auf 100l Met (also knapp 3 Gramm bei unseren 19,5 Litern), welches zuvor in wenig Met aufgelöst und dann in den Balloninhalt gut eingerührt wird, hat folgende Aufgaben:

– schädliche Mikroorganismen zu unterbinden

– Gärnebenprodukte (Acetaldehyd) abzubinden

– Bräunungen (Oxidationen) zu verhindern

– Die Klärung des Metes zu beschleunigen

Gärende:

Nach einigen Monaten merkt man das die Gärung zu Ende geht. Es findet keine CO2- Ausscheidung mehr über den Gärspund statt. Nun sollte der Met noch ca. 2 Monate reifen. Es empfiehlt sich hier natürlich den Met noch einmal abzuziehen. Der Ballon wird hierzu Spundvoll gemacht, ggfls. dazu etwas abgekochtes (abgekühltes) Wasser nachfüllen. Ist der Ballon Spundvoll, wird er mit dem dazugehörigen Verschluß (nicht Gärspund) geschlossen. Wenn möglich sollte der Ballon innerhalb dieser 2 Monate etwas kühler gestellt werden (ca 12°C oder kühler). Auch kann er dunkel stehen, vielleicht mit einem Tuch abgedeckt werden.

Eigentlich ist Euer Met jetzt fertig. Er wird schrittweise zum aufkochen in einen Topf gefüllt (je nachdem wieviel reinpasst in den Topf). Bei der Abfüllung aus dem Ballon wird dabei der Met auch gefiltert!! Vor dem kochen wird der Met gekostet. Ist er nicht süß genug, gebt Honig rein bis er schmeckt. Sollte er saurer werden, säuert Ihr ihn noch etwas nach. Nehmt für die Nachbesserung nur ganz reinen, klaren Honig! Der Met wird nun aufgekocht, und dann etwas abgekühlt, jedoch nicht unter 60°C in die sterilen (!!!) Flaschen gefüllt. Sollte nocheinmal Eiweiß ausscheiden beim aufkochen, wird der Met auch in die Flaschen hineingefiltert. Für diese Methode eignet sich ein Kronenkorken besser als ein Naturkorken, denn der Naturkorken kann durch die nachträgliche Abkühlung und die damit verbundene Vakuumbildung in die Flasche hineingezogen werden.

zur Filterung:

Da man den Met nicht nur mit dem Gaumen beurteilt, sondern auch mit dem Auge, ist es notwendig, seinen Honigwein blank zu bringen. Besonders bewährt hat sich hier die Schichtenfiltration. Dabei wird der Met durch Zelluloseschichten gedrückt, wobei in und an den Schichten Trubbestandteile haften bleiben. Je nach Schichtenwahl kommt es zu einer gröberen oder feineren Filtration. Diese Papierschichten können so fein sein, daß sogar Hefezellen daran haften bleiben. Für geringe Mengen (bis 100l), wie wir sie machen kommt man mit einem Schapsfilter aus. Dieser wird ohne elektrische Weinpumpe, nur mit einer Handpumpe betrieben.

Der Trockene Met:

Eine Sonderstellung nimmt der durchgegorene „trockene“ Met ein. Unter Met versteht man im allgemeinen ein süßes Getränk, das nach Honig schmeckt. Allerdings wird Met oft gerade deshalb abgelehnt. Vor allem Männer, die meist herbe Getränke schätzen, können sich mit Met im herkömmlichen Sinn nur schwer anfreunden.

So stellt sich die Frage: Muß Met immer süß schmecken?

Das Rezept ist einfach abzuändern. Der errechnete Restzuckergehalt muß einfach auf null gesetzt werden. Das heißt, haben wir oben bei einer Hefe die 17% Alkohol schafft, mit 19% gerechnet, rechnen wir beim trockenen Met einfach mit 15% (bei Hefe die 14% schafft eben 12%). Der Apfelsaft bleibt weg, es wird nur Wasser benutzt. Durch den geringeren Honig und den fehlenden Saft, sollte der Met einfach etwas mehr aufgesäuert werden.

Der Gärvorgang wird sehr viel schneller von statten gehen, ansonsten ist alles genau wie oben zu machen.

Anhang:

Natürlich könnt Ihr das oben angegebene Rezept beliebig verändern. Macht ihn süßer oder saurer oder wie Ihr wollt, benutzt einfach immer oben angegebene Rechnung für die Honigmenge usw.!

Würzstoffe:

Gewürze stellen in der Meterzeugung ein eigenes Kapitel dar. Gewürze können gute Mete verderben oder Fehler bei der Meterzeugung kaschieren. Was erwartet man von einer guten Metqualität? Vor allem Reintönigkeit sowie Geschmack und Geruch nach Honig! Wozu also starke Gewürze?

Wenn überhaupt, dienen Gewürze nur der harmonischen Ergänzung und dürfen niemals hervorstechen!

Man eröffnet sich ein wirklich großes Betätigungsfeld, wenn man für seinen Met eine feine, ausgewogene Mischung von Gewürzen finden will. Häufig verwendete Gewürze sind z.B. Rosmarin, Muskat, Wermut, Hopfen, Ingwer, Nelken, Minze.

Zeitpunkt der Würzstoffzugabe:

Das Gewürz oder die Gewürzkombinationen können entweder vor der Gärung, nach der Gärung bei der Reifelagerung, oder erst kurz vor der Flaschenfüllung dazugegeben werden. Je länger ein Gewürz einwirken kann, desto harmonischer wird es sich mit dem Met verbinden. Ist die Einwirkzeit zu lang, so besteht die Gefahr einer zu intensiven Geschmacksbeeinflussung.

Form der Würzstoffzugabe:

– Direkte Zugabe der Würzstoffe. Vorteil: Die Gewürze haben genug Zeit, um einzuwirken, die Trennung erfolgt durch den Abzug. Nachteil: Eine genaue Dosierung wie die Zusammensetzung sind nur schwer durchzuführen.

– Wirkstoffe in Leinensäckchen einbinden und vor oder nach der Gärung in den Met einhängen. Vorteil: Durch ständiges kosten kann der Zeitpunkt bestimmt werden, wann das Leinensäckchen entfernt werden soll.

– Zugabe von Kräuterauszügen: Die Kräuter oder Gewürzstoffe werden zerkleinert und in einer ca. 50 bis 60%igen Alkohollösung angesetzt. Die Aromastoffe gehen in die Alkohollösung über; das Gemisch wird abfiltriert und dient dann als Würzstoff. Vorteil: Eine genaue Dosierung ist möglich, auch nachträglich im vergorenen Met. Nachteil: Arbeitsaufwendig.

– Zugabe von Essenzen: Natürliche Auszüge und essenzen können selbstständig hergestellt oder im Laden gekauft werden. Die Palette der Angebote ist hier recht groß. Vorteil: Viele verschiedene Geschmacksrichtungen und eine genaue Dosierung sind möglich.

Nachtrag:

Auf Grund der Nachfrage, füge ich nochmal eine kleine Liste der benötigten Gegenstände ein:

– Einen Schlauch um den Met abziehen zu können

– Einen Trichter, um den Met vernünftig in den Gärballon und später in die Flaschen füllen zu können

– Einen Weinballon beliebiger Größe

– Einen Gärspund für den Weinballon

– Ein anderes Behältnis (z.B. ein sauberer Kanister) um den Met beim abziehen „umlagern“ zu können, oder für die Reifelagerung, dann auch mit Luftdichtem Verschluß

– Einen Schnapsfilter mit Handpumpe, dazugehörigem Schlauch und Filtermaterial

– Ein Stäbchen oder sonstiges, zum umrühren des angesetzten Metes (z.B. um die Hefenährsalze oder das Kaliumpyrosulfit richtig in dem Ansatz zu vermischen)

– Optional kann man sich Lebensmitteöechtes Desinfektionsmittel für alle Geräte besorgen

– Hefenährsalz

– Trockenreinzuchthefe

– Aufsäuerungsmittel zum säuern des Metes (z.B. Citronensäure, Milchsäure etc.)

– Ein Thermometer zur Überprüfung

– Mittel zur Schwefelung (z.B. Kaliumpyrosulfit)

Quelle: http://www.wodanserben.de/metrezept.php

Gruß an die Verbreiter alter Traditionen

TA KI

 

Odins Runenlied


In der Edda ist der Verlauf der höchsten Einweihung im Hávamál zu finden. Demzufolge hing Odin, vom Speer verwundet, neun Tage und Nächte am Weltenbaum und erlitt die schlimmsten Qualen. Nach dieser Zeit des Leidens erhielt er als Belohnung die Einweihung in die Runenmagie. Er empfing achtzehn mächtige Zauberlieder, von denen jedes einer Rune entsprechen könnte. Die Namen oder Formen der Runen werden in dem Lied nicht erwähnt, aber wenn man die Bedeutung der Runen kennt, erkennt man sie im Runenlied (altnordisch: Rúnatal) wieder.

Auf der linken Seite wird hier das altnordische Original wiedergegeben, auf der rechten Seite die deutsche Übersetzung.

erdenbaum
Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á Þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig seldu
né við hornigi,
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll eg aftur Þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
BölÞórs Bestlu föður,
og eg drykk of gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Þá nam eg frævast
og fróður vera
og vaxa og vel hafast.
Orð mér af orði
orðs leitaði,
verk mér af verki
verks leitaði.

Rúnar munt Þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulÞulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna,

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Ásviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu hve rísta skal?
Veistu hve ráða skal?
Veistu hve fáa skal?
Veistu hve freista skal?
Veistu hve biðja skal?
Veistu hve blóta skal?
Veistu hve senda skal?
Veistu hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf.
Betra er ósent
en sé ofsóið.
Svo Þundur um reist
fyr Þjóða rök,
Þar hann upp um reis
er hann aftur of kom.

Ljóð eg Þau kann
er kannat Þjóðans kona
og mannskis mögur.
Hjálp heitir eitt
en Það Þér hjálpa mun
við sökum og sorgum
og sútum gervöllum.

Það kann eg annað
er Þurfu ýta synir
Þeir er vilja læknar lifa.

Það kann eg Þriðja
ef mér verður Þörf mikil
hafts við mína heiftmögu.
Eggjar eg deyfi
minna andskota,
bítat Þeim vopn né velir.

Það kann eg ið fjórða
ef mér fyrðar bera
bönd að bóglimum.
Svo eg gel
að eg ganga má,
sprettur mér af fótum fjötur
en af höndum haft.

Það kann eg ið fimmta
ef eg sé af fári skotinn
flein í fólki vaða,
flýgura hann svo stinnt
að eg stöðvigak
ef eg hann sjónum of sék.

Það kann eg ið sjötta
ef mig særir Þegn
á rótum rásviðar,
og Þann hal
er mig heifta kveður,
Þann eta mein heldur en mig.

Það kann eg ið sjöunda
ef eg sé hávan loga
sal um sessmögum.
Brennurat svo breitt
að eg honum bjargigak,
Þann kann eg galdur að gala.

Það kann eg ið átta
er öllum er
nytsamligt að nema.
Hvar sem hatur vex
með hildings sonum,
Það má eg bæta brátt.

Það kann eg ið níunda
ef mig nauður um stendur
að bjarga fari mínu á floti.
Vind eg kyrri
vogi á
og svæfik allan sæ.

Það kann eg ið tíunda
ef eg sé túnriður
leika lofti á.
Eg svo vinnk
að Þeir villir fara
sinna heimhama,
sinna heimhuga.

Það kann eg ið ellefta
ef eg skal til orustu
leiða langvini.
Undir randir eg gel
en Þeir með ríki fara,
heilir hildar til,
heilir hildi frá,
koma Þeir heilir hvaðan.

Það kann eg ið tólfta
ef eg sé á tré uppi
váfa virgilná.
Svo eg ríst
og í rúnum fák
að sá gengur gumi
og mælir við mig.

Það kann eg ið Þrettánda
ef eg skal Þegn ungan
verpa vatni á.
Munat hann falla
Þótt hann í fólk komi,
hnígura sá halur fyr hjörum.

Það kann eg ið fjórtánda
ef eg skal fyrða liði
telja tíva fyrir.
Ása og álfa
eg kann allra skil,
fár kann ósnotur svo.

Það kann eg ið fimmtánda
er gól Þjóðrörir
dvergur fyr Dellings durum.
Afl gól hann ásum
en álfum frama,
hyggju Hroftatý.

Það kann eg ið sextánda
ef eg vil ins svinna mans
hafa geð allt og gaman.
Hugi eg hverfi
hvítarmri konu
og sný eg hennar öllum sefa.

Það kann eg ið sautjánda
að mig mun seint firrast
ið manunga man.
Ljóða Þessa
mun Þú Loddfáfnir
lengi vanur vera.
Þó sé Þér góð ef Þú getur,
nýt ef Þú nemur,
Þörf ef Þú Þiggur.

Það kann eg ið átjánda
er eg æva kennig
mey né manns konu,
allt er betra
er einn um kann,
Það fylgir ljóða lokum,
nema Þeirri einni
er mig armi ver
eða mín systir sé.

Nú eru Hávamál kveðin
Háva höllu í,
allÞörf ýta sonum,
óÞörf jötna sonum.
Heill sá er kvað,
heill sá er kann,
njóti sá er nam,
heilir Þeir er hlýddu.

Ich weiß, daß ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
mir selber ich selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met,
da neigt‘ ich mich nieder,
auf Runen sinnend,
lernte sie seufzend,
endlich fiel ich zur Erde.

Hauptlieder neun
lernt‘ ich von dem weisen Sohn
Bölthorns, des Vaters Bestlas,
und ich trank einen Trunk
des teuern Mets
aus Odhrörir geschöpft.

Zu gedeihen begann ich
und begann zu denken,
wuchs und fühlte mich wohl.
Wort aus dem Wort
verlieh mir das Wort,
Werk aus dem Werk
verlieh mir das Werk.

Runen wirst du finden
und Ratestäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe,
Erzredner ersann sie
und Götter schufen sie
uns sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dain,
Dwalin den Zwergen,
Alswid den Riesen,
einige ritzte ich selbst.

Weißt du wie man ritzen soll?
Weißt du wie man raten soll?
Weißt du wie man finden soll?
Weißt du wie man erforschen soll?
Weißt du wie man bitten soll?
Weißt du wie man opfern soll?
Weißt du wie man senden soll?
Weißt du wie man tilgen soll?

Besser nicht gebeten
als zu viel geboten,
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nicht gesendet
als zu viel getilgt.
So ritzt es Thundr
zur Richtschnur den Völkern,
dann entwich er
dahin, wo er herkam.

Lieder kenn ich
die kann die Königin nicht
und keines Menschen Kind.
Hilfe verheißt mir das erste
denn helfen mag es
in Streiten und Zwisten
und in allen Sorgen.

Das kann ich als anderes
des alle bedürfen,
die heilkundig heißen.

Das kann ich als drittes
des ich bedarf
meine Feinde zu fesseln.
Die Spitze stumpf
ich dem Widersacher,
mich verwunden nicht Waffen noch Listen.

Das kann ich als viertes
wenn der Feind mir schlägt
in Bande die Bogen der Glieder.
Sobald ich es singe
so bin ich ledig,
von den Füßen fällt mir die Fessel
der Haft von den Händen.

Das kann ich als fünftes
wenn ich sehe einen Pfeil gefährdend fliegen
übers Heer daher,
wie hurtig er fliege
ich mag ihn hemmen
erschau ich ihn nur mit dem Sehen.

Das kann ich als sechstes
so wer mich versehrt
mit harter Wurzel des Holzes,
und den andern allein
der mir es antut,
verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.

Das kann ich als siebentes
wenn hoch der Saal steht
über den Leuten in Lohe.
Wie breit sie schon brenne
daß ich sie noch berge,
den Zauber weiß ich zu zaubern.

Das kann ich als achtes
das allen wäre
nützlich und nötig.
Wo Hader zu entbrennen scheint
mitten unter Helden
da vermag ich ihn schnell zu schlichten.

Das kann ich als neuntes
wenn Not mir ist
vor der Flut das Fahrzeug zu bergen.
Ich wende den Wind
von den Wogen ab
und beschwichtige rings alle See.

Das kann ich als zehntes
wenn ich sehe Zaunreiterinnen
durch die Lüfte lenken.
Ich wirke so
daß sie wirre zerstäuben,
zu Gespenstern werden
als Gespenster schwinden.

Das kann ich als elftes
wenn ich zum Angriff soll
die treuen Freunde führen.
In den Schild fing ich’s,
so zieh’n sie siegreich,
heil in den Kampf,
heil aus dem Kampf,
bleiben heil wohin sie ziehn.

Das kann ich als zwölftes
als ich sah am Zweige hängend
vom Strang erstickt ein Toter.
Wie ich ritze
das Runenzeichen
so kommt der Mann
und spricht mit mir.

Das kann ich als dreizehntes
soll ich ein Degenkind
in die Taufe tauchen.
So mag er nicht fallen
im Volksgefecht,
kein Schwert mag ihn versehren.

Das kann ich als vierzehntes
soll ich dem Volke
der Götter Namen nennen.
Asen und Alfen
kenn ich allzumal,
wenige sind so weise.

Das kann ich als fünfzehntes
das sang Volkrörir
der Zwerg vor Dellings Schwelle.
Den den Asen sang er Stärke
den Alfen Gedeihn,
hohe Weisheit dem Hroptatyr.

Das kann ich als sechzehntes
will ich schöner Maid
in Lieb und Lust mich freuen.
Den Willen ich wandel
der Weißarmigen
und daß sich mir ganz ihr Sinn gesellt.

Das kann ich als siebzehntes
daß schwerlich wieder
die holde Maid mich meidet.
Dieser Lieder
magst Du, Loddfafnir,
lange ledig bleiben.
Doch wohl Dir, weißt Du sie,
Heil dir, behältst Du sie,
selig, singst du sie.

Das kann ich als achtzehntes
das ich aber nicht singe
vor Maid noch Mannes Weibe,
als allein vor ihr
die mich umarmt,
oder sei es meiner Schwester,
besser ist was einer
nur weiß
so frommt das Lied mir lange.

Des Hohen Lied ist gesungen
in des Hohen Halle,
den Erdensöhnen not,
unnütz den Riesensöhnen.
Wohl dem, der es kennt,
wohl dem, der es kann,
lange lebt, der es erlernt,
Heil allen, die es hören.

.

Quelle: http://germanenherz.blogspot.de/2012/06/odins-runenlied.html

Gruß an die Geschichte

TA KI

Was unser Haar wirklich kann


Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien hier bereits am 11. Juli 2014

Anderes über Haare

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Lange Haare beinhalten chemisch gesehen den Haaraufbau, der der jeweiligen Ernährung bzw. Körperbehandlung im Wuchszeitraum entsprechen. Darunter fallen Ernährung, Sport, aber auch Rauchen und Alkohol etc. sowie die Art des Haarewaschens. Energetisch betrachtet werden dort auch alle Gedanken abgespeichert, Meinungen, Einstellungen und Gefühle, die man in diesem Zeitraum hat.

Fühlt man sich unwohl, ist man einer bedrückenden Umwelt/Umgebung ausgesetzt, hat man unreine Gedanken gehabt, Absichten, Bedürfnisse, für die man sich schämt, Ärger, Wut empfunden, so sind lange Haare für den Träger eine Belastung, die er mit sich herumschleppt und die seine gegenwärtigen Gedanken und Gefühle in eine negative Ausrichtung drängen. Ein Abschneiden der Haare in dieser Situation ist für den Träger wahrscheinlich eine Art Erlösung. Er müßte sich freier, wohler in seiner Haut fühlen. Nach Heliand hat Jesus sich nie die Haare schneiden lassen. Sie müßten demnach mindestens 50 cm lang gewesen sein. Bei einem Menschen(sohn), der so positiv in seiner Denk- und Handlungsweise ausgerichtet war wie er, müßte demnach die Haartracht eine positive Verstärkung und Unterstützung seiner Persönlichkeit darstellen, was vermutlich in seiner Absicht lag. Alle Darstellungen zeigen Jesus mit glatten Haaren. Glatte Haare stehen für gerichtetes, geradliniges, langfristiges Denken, Fühlen, Handeln. Gewelltes Haar, im Extremfall krauses Haar steht für Verwirrung, Sprunghaftigkeit, ja – der Form folgend – „krummes“, kurzfristiges Denken, Fühlen und Handeln. Lange Haare vermitteln dem Betrachter den Eindruck von Passivität aber auch Kreativität und einem „In-sich-Ruhen“. Wer eher krauses, stark lockiges Haar hat, ist in Gefahr in Verwirrtheit zu geraten, wenn er die Haare nicht kurz läßt. Menschen mit langen Haaren können – sofern die Haare offen getragen werden – leichter Stimmungen und Gefühle von Menschengruppen oder einzelnen Gesprächspartnern auffangen, weil ein langes Haar mehr Informationen aus der Luft und dem Wind sowie Energie aus dem Licht entnehmen kann – ein ähnliches Verhalten wie bei Radio-Antennen.

Kurze Haare beinhalten nur einen kurzen Vergangenheitszeitraum, der fördernd oder drückend auf die Handlungsqualitäten einwirkt. Menschen mit Igelschnitt oder gar einer Glatze leben daher im unmittelbaren „Jetzt“ und sind von ihrem vergangenen Denken und Handeln prinzipiell unabhängig. Kurze Haare findet man vor allem im wirtschaftlichen Geschäftsbereich und in Klöstern. Ursprünglich als Hygienemaßnahme gedacht vermittelt diese Frisur dem Betrachter den Eindruck von Disziplin, Ordnung, Stärke, Aktivismus. Zudem betont die Frisur die Kopfform mit Ausnahme von Frisuren mit unterschiedlich kurzen Haaren, die den Kopf eckig und kantig erscheinen lassen sollen (ist er ja in Wirklichkeit nicht), was als Ausdruck der gleichartigen, harten Persönlichkeit gilt. Letzteren Personen fehlt es dann auch an Weichmut, sanften Gefühlen sowie Einfühlsamkeit für andere Menschen. Sie sind überwiegend ICH-betont. Den Feng-Shui-Regeln folgend wirken kurze Haare wie Stacheln, strahlen die Gedanken und Gefühle des Besitzers aus und wehren die von anderen Menschen ab. Damit wird er gleichzeitig wie blind gegenüber Stimmungen und Gefühlen in einem Raum bzw. denen seines Gesprächspartners. Das läßt sich auch dadurch erklären, daß die Kürze der Haare nur wenig Luft als Träger von feinsten Schwingungen und Licht aufnehmen und zum Kopf leiten kann..
Menschen, die sich in einer Lernsituation, in Ausbildung befinden, ist es angenehmer, wenn sie keinen Ballast aus der Vergangenheit mitschleppen müssen sondern frei und ungebunden neues Wissen und neue Gedanken- und Gefühlsmuster annehmen können. Insofern ist für sie eine Kurzhaar-Frisur von Vorteil. Das gilt sowohl für kriminelle Gefängnis-Insassen als auch für Kloster-Mönche. Beide sollen ihre Vergangenheit abstreifen, um Neuem Platz zu machen. Dabei haben beide die Gelegenheit negative Gedanken und Verhaltensmuster abzustreifen und sie durch Schwerstarbeit an sich selbst – manchmal auch über den Umweg über äußere, körperliche Arbeit – in positive zu ändern. Sollte es ihnen gelingen, ihre Schwächen zu überwinden, würden die Vorteile einer späteren Langhaar-Frisur jedoch überwiegen.

Rein chemisch betrachtet können Kriminologen heute anhand eines Haares dem Wuchsverlauf entsprechend nachvollziehen, welchen Lebenswandel ein Mensch hinsichtlich Aufnahme von Stoffen (feste Nahrung, Getränke, Luft/Rauch) geführt hat. Analog der chemischen Analyse ließe sich auch eine energetische Betrachtung des Haares hinsichtlich der Gedanken- und Gefühlswelt anstellen. Dabei darf man sich nicht der Täuschung hingeben, daß Zigarettenrauchen für Raucher eine angenehme Tätigkeit darstellt und sich demnach als positives Gefühlsmuster am Haar abbildet. Der Körper folgt den Naturgesetzen und weiß, was aufbauend und zerstörerisch auf ihn einwirkt, so daß die Zeit des Rauchens im Energetischen ebenfalls negativ abgebildet wird. Gleichfalls werden Fehlleistungen wie z.B. Masochismus bei Betätigung nicht als positives Gefühl abgebildet, obwohl die Person dabei positive Lust empfindet, wiederum weil der Körper schädigende Einwirkungen auf ihn mit einer entsprechenden Reaktion würdigt. Auch bei der umgekehrten Sadismus-Gefühlsausbildung können keine positiven Abbildungen am Haar entstehen, weil die sadistische Handlung entgegen der göttlichen Ordnung von gegenseitiger Achtung, Liebe, Förderung und Frieden untereinander steht. Sie gehört wie das Gegenstück der masochistischen Handlung zum luziferischen Prinzip und führt in der Persönlichkeitsentwicklung abwärts. Es läßt sich ein einfacher Vergleich der Haare mit den menschlichen Genen in der DNA anstellen. Die DNA besteht bekanntlich aus den 4 Stoffen Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin, von denen jeweils zwei nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip zusammenpassen. Die Basen paaren sich immer mit denselben Partnern: Adenin immer mit Thymin und Guanin immer mit Cytosin. Die Reihen der so in beliebiger Kombination aneinandergereihten Paare bilden dann unsere Gene innerhalb eines Chromosoms. Übertragen wir diesen Aufbau auf ein Haar und nennen wir diese 4 Grundstoffe der Einfachheit halber A, B, C und D, wobei jeweils A und B, sowie C und D ein Paar bilden, so erhalten wir für den sichtbaren, materiellen Aufbau des Haares eine Reihe analog dem Aufbau der DNA. Weiterhin unterstellen wir , daß das Haar aus der Paar-Reihe AB aufgebaut wird, wenn sich die Person gesund verhalten hat, BA wenn weniger gesund, CD wenn schon eher ungesund und DC wenn ganz ungesund. Aus wiederkehrenden Paar-Reihen/Kombinationen ergeben sich dann die typischen Merkmale eines Rauchers, Alkoholikers etc.. Analog dazu verhält sich der unsichtbare Aufbau mit den Kleinbuchstaben a, b, c, d, die sozusagen die unsichtbare psychische Hülse über dem Haar darstellt.

 

Modell des Aufbaus eines Haares materiell wie energetisch:

svhhehhfc CD d
a AB b
c AB d
a CD b
b BA a
d DC c
d DC c
c DC d
d CD c
c CD d
b BA a
d DC c
a AB b

Erkennbar ist, daß chemische und energetische Zusammensetzung nicht unbedingt korrelieren müssen, jedoch sind Extreme ausgeschlossen. Außer der im Beispiel abgebildeten Kleinbuchstaben-Hülse existieren noch weitere Hülsen. Je näher die Hülsen am materiellen Haar sind, um so gröber sind die betreffenden Gefühle, je weiter außen in den Schichten sich die Hülse befindet, um so feinfühliger sind die dort abgebildeten Gefühle.

Ob und wann Haare ausfallen hängt derzeit vor allen Dingen von den Faktoren Luft, Wasser, Sonnenlicht, Ernährung und Pflegemitteln ab. Haare fallen aus, wenn sie immer unter einer Kopfbedeckung getragen werden. Sie schwitzen unnötig und erhalten weder genügend Luft noch Licht. Das Haar erkennt praktisch, daß es nicht gebraucht wird – und verabschiedet sich! Wie schon aus der Edelstein-Heilkunde bekannt, werden viele Edelsteine von Sonnenlicht aufgeladen und bei Belastung mit negativen Energien wie Krankheiten mit kaltem Wasser entladen. Dieselbe Reinigung unseres Körpers von negativen Energien läßt sich sowohl innerlich wie äußerlich mit kaltem Wasser bewerkstelligen. Werden Haare nicht gewaschen, ziehen ihre chemischen wie auch energetischen Bestandteile Fett- und Schmutzpartikel entsprechend ihrer Kombinationsreihe an, die behindernd auf das Haar und seine Funktion einwirken (das Haar wird eingewickelt). Kaltes Wasser führt diese Behinderungen ab. Öl oder Fett könnte diese Abfuhr negativer Energieansammlungen nicht bewirken. Da Hitze grundsätzlich lebensvernichtend wirkt, bewirkt ein Waschen mit heißem Wasser nur eine Vernichtung der energetischen Hülsen und neutralisiert damit die gefühls- und gedankenverstärkende Wirkung der Haare. Die häufige Anwendung von Pflegemitteln setzt die Haare den chemisch hergestellten Substanzen aus, die je nach Herstellungsart die positiven oder negativen Hülsenanteile stärken oder schwächen.

Im Unterschied zu wenigen Haupthaaren können Menschen mit vielen Haupthaaren leichter Gedanken und Gefühle ihrer Mitmenschen auffangen. Das ist natürlich vorwiegend im jüngeren Alter der Fall. Würden Menschen eine normale Entwicklung nehmen, hätten sie bis zum Eintritt in das Alter, in dem die Haare schütterer werden, bereits ihre Sensitivität soweit ausgebildet, daß sie auf ihre Haare als Antennen und Verstärker nicht mehr angewiesen wären. Bemerkenswert ist ja auch, daß die Haupthaare vorwiegend im oberen Schädelbereich ausgehen, in dem sich das Großhirn befindet.
Das Groß- oder Vorderhirn macht den größten Teil des Gehirns aus und setzt sich aus einer Menge weißer und grauer Substanz im oberen Schädel zusammen. Es ist zuständig für die komplizierteren Denkvorgänge (Gedächtnis, Urteilsvermögen, Vernunft), das Verarbeiten von Sinneswahrnehmungen und das Einleiten beabsichtigter motorischer Prozesse, wie z.B. willkürlicher Muskelbeugungen.

Noch ein paar Denkanstöße zu Haarausfall:

Vielleicht löst du dich auch einfach von „alten Zöpfen“, vielleicht ist es nötig, dass dir mal „der Kopf geschoren“ wird? Manchmal tut Volksmund Wahrheit kund.
Es könnte auch sein, dass bei dir bestimmte Gehirnbereiche  eine Unterfunktion aufweisen, d.h. du lehnst bestimmte Gedanken oder Tätigkeiten ab:
Meiner Erfahrung nach haben die Leute einen gleichbleibend guten Haarwuchs, die sich ohne Kopfbedeckung mit dem Irdischen befassen, d.h. Gartenarbeiten verrichten, in der Erde wühlen, Erntehelfer, Körperlich Arbeitende und auch aktiv Sex Betreibende, viel Fühlende etc. und diejenigen einen eher schlechten Haarwuchs, die sich mit Himmlischem, Überirdischem, Esoterischem, Nichtsexuellem , viel Denken befassen und auch welche, die nachtaktiv sind und tagsüber schlafen.

Aus o.a. Ausführungen sollte man jetzt nicht falsche Schlüsse ziehen und Menschen nach ihrer Frisur bewerten. Es ist jedoch so, daß für den jeweiligen Lebensplan die optimalen Voraussetzungen zur Erfüllung desselben geschaffen wurden. Da einem Menschen, der die Erfahrung von kurzfristigem schnellen Handeln machen will, mit kurzen, ggf. lockigen Haaren besser gedient ist als mit langen Haaren, hat jede NATUR-Frisur ihren Sinn für die Entwicklung und Erfahrungswelt des jeweiligen Menschen. So wird es für einen Menschen mit langen glatten Haaren zur Last, wenn er nicht kurzfristig einmal anders als sonst handeln kann, obwohl es in einer speziellen Situation angebracht wäre.
Gemüse essen (Grünzeug) ist gut für Haut, Haare, Fingernägel.

Hier noch eine kleine Empfehlung zu Haaren:

Münchner Merkur Nr.176 S.3 vom 03.August 1999  Luft ist besser als Trockner   München (mm) – Haare mögen keine Hitze, deshalb sollte derjenige, der sein Haar nach dem Waschen nicht einfach in der Luft trocknen lassen kann, beim Föhnen möglichst die niedrigste Temperatur wählen. Darauf weist die Stiftung Warentest hin.  Tägliches Waschen macht ,dem Haar dagegen nichts aus. Die weit verbreiteteMeinung häufiges Waschen kurbele die Fettproduktion unnötig an, ist laut „Test“ falsch. Nach dem Waschen sollte das Wasser aus dem Haar mit einem Handtuch aufgenommen werden. Rubbeln sei hingegen „Gift für die Mähne“, so die Experten der Zeitschrift. Anschliessend könne mit einem möglichst breitzinkigen Kamm gekämmt werden.

 

Aus dem =>Buch Anastasia von Wladimir Megre

Dann fragte mich der Großvater: „Sag, Anastasia, warum wachsen Haare bei mir hier und
hier?“ – er zeigte auf den Kopf und den Bart. „Und warum wachsen sie hier nicht?“ – er zeigte auf die Stirn und die Nase. Ich
berührte seine Stirn und die Nase, aber mir fiel keine Antwort ein. So konnte ich nicht reden, ich   wollte darüber nachdenken. Als
sie ein anderes Mal kamen, sagte der Großvater: „Ich denke weiter darüber nach, warum Haare bei mir hier wachsen und hier
nicht?“ – er zeigte wieder auf die Stirn und die Nase.
Der Urgroßvater sah mich aufmerksam und ernst an. Ich dachte damals, vielleicht sei das sein Hauptproblem, und fragte:
Großvater, möchtest du gern, daß sie überall wachsen, auch an der Stirn und auf der Nase?
Der Urgroßvater wurde nachdenklich, und der Großvater antwortete:
Nein, ich möchte das nicht.
Nun, eben darum wachsen sie nicht, weil du es nicht willst.
Nachdenklich strich er seinen Bart und fragte gleichsam sich selbst:
Also, hier wachsen sie nicht, weil ich es so haben möchte?
Ich bestätigte:
Ja, Großvater, alle wollen das, du und ich und auch er, der dich geschaffen hat.

http://www.wfg-gk.de/spirituelles19.html

(…)
Quelle: http://www.horstweyrich.de/luw/haare.htm

Warum die Indianer lange Haare haben

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Haare haben eine wichtige Funktion

Unsere Kultur lässt die Menschen glauben, dass die Frisur eine Angelegenheit der persönlichen Vorliebe, eine Angelegenheit der Mode und/oder Zweckmäßigkeit ist und dass egal wie die Leute ihr Haar tragen, bloß eine äußerliche Angelegenheit ist. In Vietnam jedoch kam ein anderes Bild zum Vorschein.

Sally [Name verändert um Privatssphäre zu schützen] war in den frühen Neunzigern mit einem Psychologen verheiratet, der in einem VA-Krankenhaus arbeitete. Er arbeitete dort mit Kriegsveteranen mit PTSD, posttraumatischer Belastungsstörung. Die meisten von ihnen hatten ihren Militärdienst in Vietnam geleistet.

Sally sagte: “Ich erinnere mich sehr gut daran als mein Mann eines Abends in unsere Wohnung am Doctor’s Circle kam und einen dicken, offiziell aussehenden Ordner im Arm hielt. Es waren hunderte von Seiten gewisser Studien darin, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurden. Er war vom Inhalt dieser Studien schockiert.

Was er in diesen Studien gelesen hatte, hat sein Leben völlig verändert. Von diesem Moment an begann mein konservativer, politisch gemäßigter Mann damit, sein Haar und seinen Bart wachsen zu lassen und ließ sie nie wieder schneiden. Darüber hinaus ließ ihn die VA-Klinik gewähren und andere sehr konservative Männer der Belegschaft folgten seinem Beispiel.

Als ich die Dokumente las, erfuhr ich warum. Scheinbar schickten Spezialeinsatzkräfte des Kriegsministeriums während des Vietnamkrieges Undercover-Experten in Indianerreservate um nach talentierten Spähern zu suchen – nach harten jungen Männern, die darauf trainiert waren sich bei Nacht und Nebel durch raues Gelände zu bewegen. Sie suchten speziell nach Männern mit herausragenden, fast übernatürlichen Fähigkeiten zur Spurensuche. Bevor man auf sie zuging, waren diese sorgfältig ausgewählten Männer eingehend als Experten in der Spurensuche und im Überleben dokumentiert worden.

Mit den üblichen Anreizen, den gut bewährten, geschmeidigen Phrasen die zur Anwerbung neuer Rekruten benutzt werden, wurden dann einige dieser indianischen Fährtenleser in Dienst genommen. Sobald sie sich verpflichtet hatten, geschah etwas Erstaunliches. Egal welche Talente und Fertigkeiten sie auf dem Reservat hatten – sie schienen auf mysteriöse Weise zu verschwinden als ein Rekrut nach dem anderen darin versagte, sie den Erwartungen entsprechend in die Praxis umzusetzen.

Indianische Fährtenleser im Vietnamkrieg

Schwerwiegende Kausalzusammenhänge und Nichterfüllungen brachten die Regierung dazu, teure Testverfahren dieser Rekruten durchzuführen, und dies sind ihre Ergebnisse.

Als sie über ihr Versagen im Erbringen der erwarteten Leistungen befragt wurden, antworteten die älteren Rekruten übereinstimmend, dass sie, sobald sie ihren vorgeschriebenen militärischen Haarschnitt erhalten hatten, den Feind nicht mehr länger “wahrnehmen” konnten, sie keinen Zugriff mehr auf ihren “sechsten Sinn” hatten, ihre “Intuition” nicht mehr verlässlich war, sie die subtilen Zeichen nicht mehr so gut “lesen” konnten oder keinen Zugriff mehr auf subtile außersinnliche Information hatten.

Das Prüfinstitut rekrutierte also weitere indianische Fährtenleser, erlaubte ihnen ihr langes Haar zu behalten und testete sie in mannigfaltigen Bereichen. Dann taten sie jeweils zwei Männer zusammen, die in allen Tests dieselben Ergebnisse erzielten. Sie ließen einem der Männer seine langen Haare und der andere erhielt einen militärischen Haarschnitt. Dann unterzogen sie die beiden Männer denselben Tests nochmal.

Wieder und wieder erzielte der Mann mit dem langen Haar die hohen Testergebnisse. Wieder und wieder versagte der Mann mit dem kurzen Haar in eben jenen Tests, bei denen er vorher die hohen Testergebnisse erzielt hatte.

Hier ist ein typischer Test:

Der Rekrut schläft draußen im Wald. Ein bewaffneter “Feind” nähert sich dem schlafenden Mann. Der langhaarige Mann erwacht durch ein starkes Gefühl der Gefahr aus dem Schlaf und entfernt sich lange bevor der Feind nahe ist, lange bevor auch nur irgendein Geräusch des sich nähernden Feindes hörbar ist.

In einer anderen Version dieses Tests spürt der langhaarige Mann eine Annäherung und erahnt intuitiv irgendwie, dass der Feind einen körperlichen Angriff ausführen wird. Er folgt seinem “sechsten Sinn” und wartet regungslos, gibt vor zu schlafen, doch greift blitzschnell nach dem Angreifer und “tötet” ihn, als der Angreifer herunterlangt um ihn zu erwürgen.

Derselbe Mann, nachdem er diesen und andere Tests bestanden hatte, erhielt dann einen militärischen Haarschnitt und versagte dann durchgehend in diesen Tests und anderen Tests, die er vorher bestanden hatte.

Das Dokument empfahl also die Freistellung aller indianischen Fährtenleser von den militärischen Haarschnitten. Tatsächlich forderte es, dass Fährtenleser ihr Haar lang lassen müssen.”

Kommentar:Haare als hochsensible Antenne

Der Körper des Säugetieres hat sich über Millionen von Jahren weiterentwickelt. Menschliche und tierische Überlebensfertigkeiten scheinen fast übernatürlich. Die Wissenschaft wartet dauernd mit weiteren Entdeckungen über die erstaunlichen Fähigkeiten des Überlebens von Mensch und Tier auf. Jeder Teil des Körpers erfüllt hochsensible Arbeit für das Überleben und Wohlergehen des Körpers als Ganzes. Der Körper hat einen Grund für jeden seiner Teile.

Haare sind eine Erweiterung des Nervensystems. Sie können korrekterweise als nach außen gelagerte Nerven gesehen werden, eine Art von hochentwickelten “Fühlern” oder “Antennen”, die gewaltige Mengen wichtiger Information an das Stammhirn, das limbische System und den Neokortex übertragen.

Nicht nur, dass das Haar beim Menschen, einschließlich das Gesichtshaar bei Männern, eine Datenautobahn zum Gehirn ist; das Haar selbst gibt auch Energie ab – die elektromagnetische Energie, die vom Gehirn an die äußere Umgebung abgegeben wird. Dies ist in Kirlianischer Fotografie sichtbar gemacht worden, wenn eine Person mit langem Haar fotografiert wurde und dann wieder fotografiert wurde, nachdem das Haar geschnitten wurde.

Wenn Haar geschnitten wird, wird das Empfangen und Senden von Übertragungen in und aus der Umgebung stark gestört. Dies resultiert in einer Betäubung der Sinne.

Das Schneiden von Haar ist ein beitragender Faktor zu der Unwissenheit über die ökologische Notlage in örtlichen Ökosystemen. Es ist auch ein beitragender Faktor zu der Abgestumpftheit innerhalb von Beziehungen aller Arten. Es trägt bei zu sexueller Frustration.

Schlußfolgerung:

Indem wir nach Lösungen aus der Notlage unserer Welt suchen, mag es an der Zeit sein in Erwägung zu ziehen, dass viele unserer grundlegensten Annahmen über die Realität ein Irrtum sind. Es könnte sein, dass ein Großteil der Lösung darin besteht, uns jeden Morgen ins Gesicht zu blicken, wenn wir uns im Spiegel sehen.

Die Geschichte von Sampson und Delilah in der Bibel trägt viel verschlüsselte Wahrheit für uns. Als Delilah Sampsons Haare abschnitt, war der einst unbesiegbare Sampson besiegt.

(…)

Quelle: http://spirituelle-revolution.net/printthread.php?tid=164

Gruß an die Haarpracht

TA KI

Die Lilith-Jupiter Konjunktion – letzter Teil


Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien bereits am 22. Mai 2014

Erinnerst du dich? Hörst du Sie rufen?

Hast du Ihr jemals zugehört?

Sie, die Allererste, die Leben schenkte, die Heiligste,

verunstaltet, verraten, verhöhnt, verdrängt,

die Mutter aller Mütter und aller Väter?“

Vieles kommt in diesen Zeiten hoch, und Dinge die wir längst erledigt glaubten, melden sich fast energisch zurück. Auf einmal sind wir konfrontiert mit Ereignissen, die Jahrzehnte zurückliegen können. Mit Macht drängen sich auch karmische Altlasten ins Bewußtsein; sie alle wollen jetzt erlöst werden, vergeben und losgelassen sein. Dies ist notwendig, damit unsere Seelenanteile sich vereinigen, und wir endlich in unsere Kraft gehen können. Die ursprüngliche Blaupause unseres Seins will in den Vordergrund des Lebens, und nicht mehr ein Schattendasein führen.

Ganz genauso geht es Lilith, nachdem ich mich in das heutige Thema eingefühlt habe. Auch sie meldet sich vehement zurück, nach der Jahrtausende langen Unterdrückung. Nicht nur wir, auch die mythischen Gestalten und die Ahnen sehnen sich nach Erlösung, welche die nötige Vorbereitung für den großen Wandel sein wird.
Die astrologische Entsprechung für Lilith ist der Südknoten einer Knotenachse, welche die beiden Schnittpunkte von Mond- und Erdbahn sind, nicht zu verwechseln mit der Mondknotenachse, das sind die Schnittpunkte zwischen Sonnen- und Mondbahn. Während der Mondknoten sich immer rückwärts durch den Tierkreis bewegt, wandert Lilith beständig vorwärts. Der Nordknoten der Mond- und Erdbahn-Achse wird Priapus genannt. Er repräsentiert die Fülle, währen Lilith der Mangel zugeschrieben wird. Dies halte ich jedoch für eine recht einseitige und patriarchal gefärbte Interpretation. Das Gefühl des Mangels, das von Lilith ausgehen mag, liegt einzig und allein daran, daß wir einen Mangel fühlen oder erleben, wenn Lilith zuwenig gewürdigt ist, und sie wurde allzu oft übersehen. Es gibt noch einen kleinen Asteroiden namens Lilith, aber der ist hier nicht gemeint.

Die Konjunktion von Jupiter und Lilith ist die fünfte und letzte dieses Zyklusses, und sie wird für viele Jahre gelten. Ich habe sie diesmal auf 0° Länge und 0° Breite gerechnet (auf die Bogensekunde genau), weil man dann die globale Wirksamkeit sieht, das Horoskop gilt also weltweit. In der Darstellung gibt’s ein technisches Problem, weil man bei astro.com keine Koordinaten direkt eingeben kann. Da muß man immer einen Ort wählen, und der nächstliegende Ort ist Accra in Ghana, der aber 5° nördlich liegt. So sind die Häuserspitzen ungenau, deshalb das 2. Horoskop mit den exakten Hausspitzen.

In der Lilith-Jupiter Konjunktion sehen wir, wie sich das Lilith-Prinzip am besten entfalten kann, oder was diesen Prozeß noch verhindert. Da Jupiter selbst die Fülle und glückliche Ausdehnung darstellt, erfahren wir hier, wie Lilith ihre Fülle zurückbekommt. Ich versuche das auf 2 Ebenen darzustellen, es kommt da immer auf den Blickwinkel an.

HS = Halbsumme, SP = Spiegelpunkt

Lilith Konj. Jupiter 1.12.2013

Da geht es zuallererst um Befreiung (AC im Wassermann), und die Befreiung bezieht sich auf das Herdendasein, die materielle Fülle, und die Handhabung von Energie (Uranus in 2 im Widder). Es bedeutet, daß wir keine Energiegewinnung mehr zulassen dürfen, die so hochgefährlich ist wie Atomenergie; weiter daß wir uns aus Geldsystemen befreien sollen, die nicht im Sinne der Wahrheit oder des Göttlichen Willens funktionieren, bzw die meisten Menschen benachteiligen (Neptun H2); und daß wir uns möglichst aus dem System der Herde heraushalten sollen (Uranus in 2). Uranus, der das 1. Drittel des Widders fast durchlaufen hat, platzt bald vor Neuigkeiten, denn er möchte zB die Freien Energien in die Welt bringen. Wir sehen jedoch, daß die angestrebte Befreiung immer noch sehr stark unterdrückt wird, von weltlicher Macht, die im Geheimen agiert (Pluto H10 in 12 Qu. Uranus). Dies ist jedoch das Grundthema, das Lilith seit Urzeiten verfolgt, und es verlangt in diesem Zyklus nach Befreiung. Die Unterstützung für Lilith ist ja Jupiter, die gemeinsam bessere Bedingungen für die Menschen, Frauen, Völker erschaffen wollen (beide in 6 im Krebs). Doch Jupiter, der die Freiheit fügen soll (H11) ist bereits stark geschädigt durch den immensen Verrat der Macht (Pluto im SP Ixion-Pholus), außerdem ist er nicht in seiner vollen Kraft (← rückläufig bis 7.03.14).

Jupiter kann immer dann nichts gut fügen, wenn die vorhergehenden Prinzipien des Himmels nicht beachtet werden: Neptun als Göttliches Prinzip, Uranus als freie Schöpferenergie, und Saturn als Bestimmung. Und genau dies versuchen die weltlichen Mächte seit langer Zeit zu verhindern. Sie brauchten dafür nur Eines zu tun: das Weibliche in all seinen Formen zu unterdrücken und zu kontrollieren, und das ist immer noch ihre heimliche Absicht (Saturn H12 Konj. Mond in 10, beherrscht von Pluto). Den Letzten, denen diese Unterdrückung des Weiblichen gut tun kann, sind die Männer (wurde wohl irgendwie übersehen). So ist die Fügung der Freiheit auch bereits unterdrückt (Pluto Opp. Jupiter-Lilith, wird genau Januar-März ’14). Das Bild, was sich daraus im Außen für uns ergibt, ist das bedrohte Leben an sich, das nun zur Bedeutung wird (Sonne H7 in 10 auf der Atomachse 9° Schütze-Zwilling). Das Leben ist hier der König, dem die Würde genommen wurde (Neptun-Chiron Qu. Sonne), wobei die Meere selbst schon am Umkippen in ihrem Selbsterhaltungssystem sind (Neptun auf 2° Fische). Und wenn wir diese nötige Befreiung von der alten Macht nicht realisieren, dann wird für uns ganz real Materie aufgehoben, wie zB die Finanzen ‚versenkt‘ (Uranus in 2).

hier die exakten Häuserspitzen

Die verseuchten Meere, die wirklich schmerzhaft leiden (Neptun in HS Nessus-Chiron), sind ein Sinnbild für die Gefährdung des Immunsystems, und für das verleugnete Göttliche Prinzip, für die verdrängte Wahrheit. Die Meere werden sich wahrscheinlich auch selbst mehr real zeigen, durch mehr Überschwemmungen (Neptun in 1). Es müßte jetzt eigentlich eine großangelegte Säuberung und Reinigung stattfinden, denn Neptun läuft grade auf dem ‚Leber-Entgiftungsgrad‘ 2° Fische. Die ganze Welt müßte sich praktisch entgiften, also alles ausrangieren, was ihr nicht gut tut (da fallen mir doch glatt ein paar Leute ein). Lilith-Jupiter werden uns in den nächsten Monaten deutlichst aufzeigen, welche Mängel unsere Lebensbedingungen aufweisen.

Der Himmel hat natürlich ganz andere Dinge vor: er wird sich durchsetzen, wie ich schon sagte real, durch Überflutungen, und damit klarstellen, wer hier der Schöpfer ist (Neptun H2 in 1). Und hier greift auch das schöpferische Prinzip ein, durch Aufhebung der Finanzen, durch Chaos und Revolution in der bisherigen Ordnung (Uranus in 2), was sich wohl erst ab dem späten Frühjahr zeigen wird, wenn Uranus → direkt wieder ins Quadrat Pluto geht. Der Himmel fördert grade all das Verdrängte an die Oberfläche, und das Prinzip der Wahrheit wird als Bestimmung gesetzt (Saturn H12 in 10), welches die Lebensbedingungen nach der natürlichen Bestimmung ausrichten soll (Mond H6 Konj. Saturn H12 in 10). Diese Inhalte kommen in gut 2 Jahren in die Zeit.

Liliths seelische Identität ist aber die Erde selbst; Gaia in ihrem tiefsten Urgrund (IC auf 15° Stier). Und auch sie wurde verdrängt, die Liebe zu Mutter Gaia (Venus H4 in 12). Wir können Lilith – also die starke eigenständige Frau – nur so unterstützen, daß wir uns wieder hinwenden zu unserem Ursprung, zu unserer einzigen Heimat, und die grenzenlose Liebe der Urmutter zu uns wieder entdecken. Wie soll Lilith den Himmel auf die Erde bringen, wenn wir beide verleugnen, und Lilith dazu? Wir müssen unsere Kraft freisetzen, für neue Ideale eintreten (Mars H3 in 8), zu den einfachen Dingen zurückkehren (Mars in Jungfrau), und freie Lebensbedingungen erschaffen (Jupiter H11 + Lilith in 6). Wir erschaffen neue Lebensgemeinschaften, kleine Inseln der Zusammengehörigkeit, an denen sich andere später orientieren können.

Denn Eines will der Himmel ganz bestimmt: daß sich die alte Macht zurückzieht, die Macht abgibt, zurück auf ‚Los‘ ohne 400€ einzustreichen, in die Versenkung geht oder ins Nirvana, um sich wieder an der Wahrheit zu orientieren (Pluto H10 in 12) wenn sie das denn können. Denn die Bestimmung der Wahrheit will es so (Saturn H12 in 10). Inzwischen, liebe Frauen, pflegt und stärkt eure Lilith, umarmt sie und herzt sie, als langersehnte Freundin. Wie schon so oft, werden wir vorangehen müssen. Und liebe Männer, ihr seid eingeladen, an dieser Freundschaft wahrhaft teilzuhaben.

„Aus dem göttlichen Element Wasser, das von seinem göttlichen Gemahl, dem Element Feuer befruchtet wurde, ist alles irdische Leben geboren. Das Element Wasser ist auf Erden die Mutter aller Dinge. Die erste menschliche Lebensform wurde aus dem Meer geboren, das durch die Befruchtung des göttlichen Willens im Laufe einer für euch sehr langen Entwicklungszeit den ersten Menschen gebar. Der erste Mensch, dessen Lebensraum die feste Materie bildete, war eine Frau. Ihr Name war Lilith.“

Diese Überlieferung mischt sich mit Teilen des griechischen Mythos von der Geburt der Aphrodite, die dem Meer entstieg. Aber vielleicht sind dies ja die Reste der Wahrheit.

„Lilith war die körperliche Geburt der großen Göttin auf Erden, denn sie wurde aus dem Meer geboren und somit aus dem göttlichen Element Wasser. Lilith stand in einem direkten Kontakt zu Gott, denn sie war sein reiner Kelch auf Erden, der ihn bewußt in ihrem Körper zu empfangen wußte. Gott befruchtete Lilith mit seiner göttlichen Schöpferkraft, und Lilith gebar ihm einen Sohn, der aus ihrem Leib geformt wurde. Ihr erster Sohn war Adam. Er sollte mit ihr gemeinsam die neue Welt regieren und für die Fortpflanzung der Menschheit sorgen. Denn so war es der göttliche Wille.“

Wenn dies der Wahrheit entspricht – und wenn man mit dem Herzen liest, kann man es fühlen – dann erklären sich aus diesen Anfängen sämtliche Beziehungsprobleme. Es geht dabei nicht darum, wer zuerst da war, einfach nur um die Wahrheit. Diese wird seit mindestens 3000 Jahren verleugnet, von allen großen Religionen. Die Naturreligionen, welche noch über die Wahrheit verfügten, wurden bekämpft, verdrängt, eliminiert. Dieses andauernde Gemetzel muß aufhören. Der Weg zurück geht dahin, die Wahrheit im Herzen wiederzufinden, und gemeinsam den Weg der Heilung zu gehen.

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Quelle: http://2012sternenlichter.blogspot.de/2013/12/die-lilith-jupiter-konjunktion.html