Ghislaine Lanctot – Die Medizin-Mafia – Eine Ärztin packt aus!


Die Autorin:

Die in Kanada geborene Autorin ist eine international anerkannte Spezialistin für Venenheilkunde und eine bewunderswerte Frau. Sie hat zahlreiche Schriften zu Venenleiden veröffentlicht und weltweit Ärzte in der Behandlung dieser Leiden fortgebildet. Die von Ihr 1969 gegründeten Kliniken in Canada und den Vereinigten Staaten genießen einen hervorragenden Ruf, auch wenn Sie heute nicht mehr von der Autorin geleitet werden. Ghislaine Lanctot entwirft ein düsteres Szenario, was die Koalition aus Medizinern und Industrie scheinbar verfolgt, um die Bevölkerung nicht nur zu kontrollieren, sondern auch zu dezimieren. Gleichzeitig versucht sie ihre Erkenntnisse mit spirituellen Themen wie Selbstheilung und Bewusstseinssprung zu verbinden. In dem Vortrag über ihr Buch nimmt sie kein Blatt vor den Mund und bezieht eine klare Stellung, die an Drastik und Konsequenz Ihresgleichen sucht.

Gruß an die Bewußten
TA KI
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Pflegenotstand: Die Wut der Betroffenen wächst


Bundesweit wächst die Wut über den Pflegenotstand. Die jahrelange systematische Kürzungs- und Privatisierungspolitik der Kanzlerin hat nun zu katastrophalen Zuständen in den Pflegeberufen geführt. Immer mehr Pflegekräfte äußern daher ihren wachsenden Unmut in offen Briefen, Streiks und Protesten.

Die lächerlichen Auftritte der Kanzlerin in Seniorenheimen dienen nur dazu, von der Tatsache abzulenken, dass die Große Koalition nichts tun wird, um diesen Zustand zu verändern. Im Gegenteil, die Pflegenotlage wird sich noch verschärfen.

Mitte Juli besuchte Merkel ein Seniorenheim in Paderborn. Ein dort arbeitender Pfleger hatte sie während einer Fernsehsendung 2017 dazu aufgefordert. Damals versprach die Kanzlerin, dass die Regierung eine „Zauberformel“ für den Pflegebereich finden werde.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) angestoßenen „Pflegeaktionen“ für bessere Bezahlung und bessere Betreuung sind allerdings bislang nur leere Versprechen (Profitgier von Pflegekonzernen, Ausbeutung der Mitarbeiter und Altersarmut).

Merkel kürzt bei der Pflege um mehr in die Rüstung zu stecken

Denn beim letzten Nato-Gipfel verpflichtete sich Kanzlerin Merkel, für die Rüstung 70 Milliarden Euro mehr auszugeben. Was sie der Öffentlichkeit verschwieg, ist, dass dieses Geld durch weitere Kürzungen im Pflege- und sozialen Bereich aufgebracht werden soll.

Alten- und Krankenpfleger arbeiten schon jetzt an ihren Limits. Viele arbeiten ständig im Schichtdienst und sind durch den Personalmangel extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Sie häufen zahllose Überstunden an, die sie kaum abfeiern können.

Viele Einrichtungen können die vorgeschriebenen Personalschlüssel nicht einhalten. Und selbst die vorgeschriebenen Mindest-Personalzahlen reichen bei Weitem nicht aus. Pflegeexperten schlagen bereits Alarm, weil Pflegebedürftige zu wenig zu essen und zu trinken bekommen und zu lange in ihren Ausscheidungen liegen.

Im Koalitionsvertrag steht, dass 8.000 Pflegestellen geschaffen werden sollen. Jens Spahn versprach jetzt 13.000 Stellen schaffen zu wollen. Doch das reicht bei Weitem nicht aus. Allein letztes Jahr konnten von den ausgeschriebenen Stellen 37.000 erst gar nicht besetzt werden.

Besonders in Altenheimen ist die Arbeitssituation schlimm. Gehälter sind dort noch niedriger als in Krankenhäusern und Altenpfleger müssen noch mehr Überstunden als Krankenpfleger machen.

Zudem werden immer mehr Alten- und Pflegeheime von privaten Großinvestoren aufgekauft. Sie suchen nach lukrativen Anlagemöglichkeiten und kaufen Heime als Profitquelle für ihre Anleger, um sie dann nach wenigen Jahren wieder mit hoher Gewinnspanne wieder zu verkaufen. Private Pflegeheimbetreiber können Renditen von bis zu 8,3 Prozent herausholen.

Die Bundesregierung nimmt also bewusst in Kauf, dass die Grundbedürfnisse von alten und kranken Menschen den Kapitalinteressen von privaten Großinvestoren und Spekulanten geopfert werden. Jens Spahn behauptete, er wolle dafür sorgen, dass die Löhne der in der Pflegebranche beschäftigten steigen werden.

Die Versprechen sind aber schwammig und treffen für private Einrichtungen kaum zu, da es dort keine Tarifverträge gibt.

Spahn will zudem ungelernte Kräfte einsetzen, um die Pflege für eine Betreuungsdienste zu öffnen. Die Einführung von nicht ausgebildeten Kräften wird jedoch die Lage des ausgebildeten Personals in Kliniken und Pflegeheimen nochmals verschärfen, weil so die Löhne weiter gedrückt werden (Rentenpolitik und Arbeitsmarkt: Abstieg ins Prekariat – totale Verarmung setzt sich fort!).

Keine Zeit mehr für persönliche Betreuung

Für Alte und Kranke bleibt keine Minute mehr für persönliche Betreuung übrig. Die Pfleger können sich nur noch um die Grundbedürfnisse wie waschen, ankleiden sowie Mahlzeiten reichen kümmern. Pflegeheime sind zudem noch exorbitant teuer.

Kaum ein Rentner kann sich einen Heimplatz leisten. Denn dieser kostet im Monat durchschnittlich 3.000 Euro. Nach Abzug der Kosten, die die Pflegeversicherung bezahlt, bleibt immer noch ein Eigenanteil von bis zu 1.500 Euro übrig. Viele Rentner haben aber gerade mal eine monatliche Rente zwischen 600 und 900 Euro.

Deshalb müssen immer mehr Familienangehörige die Alten zuhause pflegen. Doch diese werden noch schlechter dafür entschädigt, als professionelles Pflegepersonal. Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass die Bundesregierung auf die billige Versorgung zuhause setzt und bundesweit sogenannte Pflegestützpunkte eingerichtet hat.

Dadurch haben Millionen von pflegenden Angehörigen kein eigenes Einkommen und keine Altersvorsorge erwirtschaften können. Ihre Perspektive ist ebenfalls die Altersarmut, verbunden mit dem Risiko, durch die hohe Arbeitsbelastung selbst einmal zum Pflegefall zu werden.

„Wer arm ist, muss früher sterben.“ Dieser Spruch ist heute wieder Realität (Armut bis ins Grab: Deutsche haben nicht mehr genug Geld, um Angehörige zu bestatten).

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 03.08.2018

Quelle

Gruß an die Nachdenklichen

TA KI

Bruno Gröning: Geistheilung als Schlüssel zur globalen Heilung


 

Viele bedrohliche Prophezeiungen stehen im Raum und die gegenwärtigen Entwicklungen in der Weltpolitik, Hochfinanz usw. laufen auf eine globale Eskalation hinaus – wenn kein Wunder geschieht. Und Wunder sind möglich, wie das Phänomen der Geistheilung zeigt. So wie in der Vergangenheit schon viele einzelne Menschen plötzlich aus dem Rollstuhl aufstehen oder Blinde wieder sehen konnten, so kann auch die Menschheit heute kollektiv aus der Lähmung von Angst und Propaganda erwachen und wieder erkennen, was uns wirklich hilft. Dieser Artikel beschreibt eines der grössten Wundergeschehen im 20. Jahrhundert und wie es bekämpft wurde – mit vielen Parallelen zur heutigen Zeit.

Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben», sagte Jesus zum zweifelnden Apostel Thomas (Joh 20,29). Heute können wir sagen: «Selig sind die, die sehen und wenigstens dann glauben.» Denn in den letzten 2000 Jahren sind zahlreiche Menschen aufgetreten, die mit ihren Fähigkeiten zeigten, dass Geist über der Materie steht.

Das wohl eindrücklichste Beispiel für Geistheilung in der Neuzeit ereignete sich vor rund 65 Jahren in Deutschland durch Bruno Gröning (1906–1959) und hörte mit seinem Tod nicht auf. Die Reporter, die 1949 anfänglich wahrheitsgetreu berichteten, sprachen von «biblischen Szenen».

Doch schon bald begann eine Medienhetze gegen Gröning. Die entsprechenden Negativdarstellungen und Lügen werden bis heute von Kritikern und «Sektenberatungsstellen» vielfach wiederholt und aufgestockt und positive Fakten werden verschwiegen oder verdreht. Es lohnt sich deshalb, das Phänomen Gröning näher zu betrachten. Viele Leserinnen und Leser werden sich dabei wahrscheinlich fragen: «Warum habe ich davon noch nie etwas gehört?»

Biografisches

Bruno Gröning war das vierte von sieben Kindern einer Arbeiterfamilie aus Danzig, der damaligen Hauptstadt Westpreussens. Bereits als Kind fiel er durch seine Heilfähigkeiten und seine besonderen Eigenschaften auf. (Sein Vater, seine Geschwister und andere, die Bruno Gröning damals kannten oder ihm begegneten, bezeugten dies später der Öffentlichkeit und den Behörden gegenüber.) Während des Ersten Weltkriegs besuchte der rund zehnjährige Bruno oft die örtlichen Lazarette und brachte für viele Verletzte Linderung und Heilung.

Nach fünf Jahren Volksschule begann er eine kaufmännische Lehre, doch sein Vater, ein Maurer, wollte, dass Bruno ebenfalls einen Handwerkerberuf erlernte. So machte er eine Lehre als Zimmermann, aber die wirtschaftlichen Wirren nach dem Ersten Weltkrieg zwangen ihn zu vielerlei Gelegenheitsarbeiten. 1943 wurde Bruno Gröning in die deutsche Wehrmacht eingezogen. Weil er sagte, er werde nicht auf Menschen schiessen, wurde ihm mit dem Kriegsgericht gedroht und man sandte ihn an die russische Front. Dort wurde er zweimal verwundet und half im Lazarett den Kameraden. Im März 1945 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft. Dank seines Wirkens auch den Russen gegenüber wurden er und seine Abteilung bereits Ende 1945 freigelassen. Gröning kam als Heimatvertriebener nach Westdeutschland. Obwohl er selbst praktisch mittellos war, setzte er sich im freiwilligen Hilfsdienst für die Vertriebenen ein und bewirkte bei vielen Hilfesuchenden Heilungen.

Plötzlich im Rampenlicht

Grönings unauffälliges Helfen setzte sich in kleinen Kreisen fort, bis er im März 1949 im westfälischen Städtchen Herford den neunjährigen Sohn des Ingenieurs Helmut Hülsmann von Muskelschwund heilte. Die Ärzte waren dieser Erkrankung machtlos gegenübergestanden. Helmut Hülsmann veröffentlichte am 18. März 1949 einen ausführlichen Bericht für die Presse:

«Mein Sohn Dieter ist neuneinhalb Jahre alt und leidet an einer progressiven Muskeldystrophie. […] Hilfe bzw. Behandlung auf Heilung wurde mir weder von dort [von der Kinderklinik] noch von weiteren zehn befragten Professoren und Ärzten in Aussicht gestellt. Der Verfall des Kindes nahm beängstigende Formen an. Dieter ist seit zehn Wochen fest bettlägerig. Er kann weder stehen noch gehen. Selbst beim Versuch zu stehen knickt er im Kreuz wie ein Taschenmesser zusammen, da er gar keinen Halt mehr verspürt. Die Beine und Füsse sind immer eiskalt und vollkommen gefühllos, da keine Durchblutung, trotz zweimaliger Massage pro Woche, stattfindet. Am Nachmittag des 15. März 1949 führte nun eine uns befreundete Dame Herrn Gröning bei uns ein, da ihr der Krankheitsfall unseres Sohnes Dieter hinreichend bekannt war. Stärkstens beeindruckt durch den Fall ihrer Schwester, die fünf Jahre hindurch gelähmt nur im Rollstuhl bzw. im Bett liegend ihr Dasein fristete und durch Herrn Gröning geheilt wurde, war sie überzeugt, dass auch meinem Sohn geholfen werden könne. […] Nach der Einwirkung durch Herrn Gröning setzte sofort die Durchblutung der Beine von den Oberschenkeln an beginnend ein. Mein Sohn zeigte genau den ruckweise vordringenden Blutstrom an, der sich nun wieder den Weg durch die verengten Adern bahnte. Danach hatte mein Sohn vollkommen warme Beine und Füsse.»

Helmut Hülsmann war derart dankbar, dass er Bruno Grönings Heilkraft möglichst vielen Menschen zukommen lassen wollte und stellte ihm sein Haus zur Verfügung. Durch seinen Pressebericht kam eine neue Dimension in Bruno Grönings Wirken: Er wurde nicht mehr nur zu den Menschen gerufen, die Menschen kamen zu ihm – und das gleich zu Tausenden, die sich alle auf dem Platz vor Hülsmanns Haus versammelten. Ein Journalist schrieb als Augenzeuge von Herford im Münchner Merkur vom 24. Juni 1949:

«Für uns, die wir bei ihm waren und die vielen, die es mit ansehen konnten, war es [Grönings Wirken in der Menge] ein Zug des Wunders, der Siegeszug einer nicht kriegerischen, sondern versöhnlichen und helfenden Macht. […] Es war, als teilte sich ein Meer vor ihm, so ging er durch die sich um die Autos stauende Menge hindurch. Von Wagen zu Wagen, dort ein paar Worte wechselnd, hier ein Händedruck und dann einige Fragen, die Bitte, über das weitere Befinden zu berichten und wiederzukommen – und neben ihm und nach ihm, wo die Flut zusammenschlug, standen Menschen aus ihren Stühlen [Rollstühlen] auf, nahm er Lahmen die Gehstöcke weg und warf sie beiseite.

Keiner konnte sich der Gewalt dieses Erlebnisses entziehen. Es war, als ob sich ein Getreidefeld nach dem Sturm mit neu gewonnener Kraft wieder aufrichtete. Bei Kindern wurden gelähmte Glieder, die unter ständigem Kältedruck standen, wieder warm. Bruno Gröning stieg von einem Lkw auf den anderen hinauf, ging von Mensch zu Mensch, die auf Stroh und Matratzen gebettet waren. Sie richteten sich auf und fühlten neue Kräfte.

In einem der Lkws, für alle Umstehenden sichtbar, sass eine 70-jährige Frau, vollkommen gelähmt; sie war auf dem Sessel in den Wagen getragen worden, wie mir der Fahrer berichtete. Nach wenigen Worten Grönings bewegte sie die Arme, erhob sich, und als der Wagen sich in Bewegung setzte, winkte sie mit freudestrahlendem Gesicht der umstehenden Menschenmenge mit den bisher völlig bewegungslosen Armen und Händen zu.»

Der Prophet im eigenen Land

Die biblischen Szenen von Kranken, Lahmen und Blinden, die plötzlich Heilung erfuhren, blieben nicht lange ungestört. Im Mai 1949 kamen von der Herforder Stadtverwaltung erste Heilverbote, weil Gröning angeblich gegen das Heilpraktikergesetz verstiess. Dies führte zu Protestkundgebungen von Heilungssuchenden, die aus ganz Deutschland, zum Teil unter grössten Entbehrungen und Schmerzen, nach Herford angereist waren. Meinungsverschiedenheiten in der Stadtverwaltung führten zu einem Hin und Her von beschränkten Genehmigungen und neuen Verboten.

Doch schon bald erliess die Stadtregierung, vermutlich auf Druck «von oben», ein Totalverbot. Bruno Gröning verliess Herford und wirkte an verschiedenen anderen Orten. Als der Besitzer eines grossen Pferdegestüts bei Rosenheim, südöstlich von München, Bruno Gröning zu sich einlud um privat und im kleinen Rahmen zu wirken, nahm er das Angebot an, aber die Zeitungsreporter erfuhren schon bald davon und veröffentlichten – entgegen Grönings ausdrücklicher Bitte – seinen Aufenthaltsort, was bewirkte, dass nach Rosenheim noch grössere Menschenmengen kamen als nach Herford.

Während dieser Wochen im Sommer 1949 lagerten auf den Wiesen des Traberhofs bis zu 30’ 000 Menschen – ein Meer von Kranken, Kriegsgeschädigten und Invaliden. Auch hier kam es zu zahlreichen Wunderheilungen. Die spektakulären Geschehnisse von Rosenheim waren ein Höhepunkt und auch Wendepunkt in Bruno Grönings Wirken, denn nun formierte sich eine massive Gegnerschaft …

Ein Kinofilm verschwindet!

Über Bruno Grönings Wirken am Traberhof entstand eine Filmdokumentation, die Ende Oktober 1949 in Deutschland und danach auch in der Schweiz in die Kinos kam. Der Film war eine Sensation und sogar in den Kinosälen kam es zu Spontanheilungen. Schon nach kurzer Zeit verschwand der Film jedoch aus den Kinos und aus den Schlagzeilen, als ob er nie existiert hätte. Der Film ist heute verschollen. Spätere Nachforschungen ergaben, dass auch die Produktionsfirma keine einzige Kopie mehr hatte. Es ist unmöglich, dass ein Kinofilm restlos verloren geht. Das kann eigentlich nur eins bedeuten: Der Film wurde heimlich konfisziert …

Sichtbare und unsichtbare Gegner

Bruno Gröning suchte immer die Zusammenarbeit mit den Ärzten und stellte sich im Sommer 1949 einer Überprüfung durch Professoren der Universität Heidelberg. Ihm wurde versprochen, dass er beim Nachweis seiner Fähigkeiten die Möglichkeit bekomme, in Heilstätten unter geordneten Verhältnissen und in Zusammenarbeit mit den Ärzten heilerisch tätig zu sein. Gröning war einverstanden und stellte sich dieser Untersuchung. Unter striktester ärztlicher Aufsicht kam es auch in Heidelberg zur Heilung von Patienten, die von der Schulmedizin als unheilbar bezeichnet worden waren, aber das ihm gegebene Versprechen wurde nicht eingehalten.

Vielmehr kam es im September 1950 zu einem weiteren Heilverbot und 1951/1952 sogar zu einem Prozess, in dem ihm vorgeworfen wurde, gegen das Heilpraktikergesetz verstossen zu haben. Er wurde mit grossen Vorbehalten freigesprochen. Ihm wurde attestiert, er habe «in Unwissenheit über die Rechtslage» gehandelt, weshalb der Freispruch praktisch einem Heilverbot gleichkam, da er nun «die Rechtslage» kannte. So konnte er fortan nur noch in kleinen Kreisen wirken. Aber auch dort wurde er behindert, hauptsächlich von vermeintlichen Helfern, die an ihm Geld verdienen wollten und deshalb von ihm zurückgewiesen wurden. Einige begannen, aus Rache Lügen über Gröning zu verbreiten und verbündeten sich mit seinen Gegnern. Ein neuer Gerichtsfall – mit dem Vorwurf des Verstosses gegen das Heilpraktikergesetz und der fahrlässigen Tötung – wurde 1955 angestrengt.

Grönings Tod

 Im Januar 1958 kam es zum Gerichtsurteil in der 2. Instanz, das Bruno Gröning in ganz Deutschland jegliche Heileraktivität verunmöglichte. Am 22. Januar 1959 kam es zu der Gerichtsverhandlung in der 3. Instanz. Gröning war persönlich nicht anwesend, sondern war in Begleitung seiner zweiten Frau, der Französin Josette Dufossé, nach Paris gereist, wo er in einem Spital an demselben Tag operiert wurde und am 26. Januar verstarb. Offizielle Todesursache: Krebs.

Kurz vor seinem Verscheiden sagte er: «Was meine Gegner tun mussten, haben sie restlos getan und sind damit am Ende. Ebenso habe ich getan, was ich tun musste – dieses aber ist erst der Anfang!»

Und tatsächlich gingen die Heilungen weiter.

Der göttliche Heilstrom

Bruno Gröning ging es nicht um seine Person. Er betonte immer, dass er nur ein Vermittler und «Transformator» sei. Dies zeigte sich auch dann, als er durch immer weiterreichende Heilverbote in seinem öffentlichen Wirken behindert wurde. Er reagierte nicht mit Zorn oder Resignation, sondern mit einer noch grösseren Vision. Er sagte sinngemäss, dass durch ihn als einzelne Person Tausende von Menschen geheilt wurden, aber wenn die Menschen lernten, sich selbst zu heilen, würden Millionen von Menschen, ja die gesamte Menschheit geheilt werden. Und so konzentrierte er sich darauf, Selbstheilung durch den göttlichen Heilstrom zu lehren.

Berühmt ist in diesem Zusammenhang seine Aussage:

 

«Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen.»

 

So sensationell Bruno Grönings Heileraktivität auch war, so einfach war seine Erklärung:

Ursprünglich ist der Mensch in lebendiger Einheit mit Gott verbunden, doch wenn der Mensch aus dieser Verbindung herausfällt, trennt er sich von der göttlichen Quelle und gibt sich dem Bösen preis, was zu innerer Leere, Sinnlosigkeit und Gottlosigkeit führt, mit all den daraus folgenden Konsequenzen, auch gesundheitlich. Aber Gottes unbegrenzte Kraft bleibt allgegenwärtig wirksam, und sie hat als „Heilstrom“ auch eine unbegrenzte Heilkraft. Wer sich wieder für diese Kraft öffnet, kann Heilung und andere Formen von Hilfe empfangen.

Gröning betonte immer, dass die Heilungen nicht von ihm als Person abhängig sind. Er sagte nie: «Ich heile …» Vielmehr berief er sich immer auf Gott: Gott heilt, Gott ist der grösste Arzt. Den Geheilten antwortete er immer: «Danken Sie nicht mir, danken Sie dem Herrgott.» Sein wichtigster Satz war: «Glaube und vertraue! Es hilft, es heilt die göttliche Kraft.» Dieser Satz steht auch auf seinem Grabstein im Friedhof von Dillenburg.

Kraft der Gedanken und des Bewusstseins

Ohne die Kraft des Geistes könnte unser physischer Körper nicht leben. Es ist der Geist, der unseren Körper bewegt und lebendig macht. Der Geist, d. h. die Kraft des Bewusstseins, bewirkt aber noch viel mehr als «nur» die Beseelung unserer physischen und psychischen Vorgänge. So wie wir uns mit einer falschen geistigen Ausrichtung krank machen können, kann der Geist uns auch gesund machen, wenn wir daran glauben und uns entsprechend ausrichten – und wenn es unserer Lebensbestimmung entspricht. Geistheilung verläuft nicht auf Knopfdruck.

Geistheilung ist individuell und kann nicht gefordert oder erzwungen werden. Dennoch geschieht sie vielfach und braucht sich nicht nur auf Krankheiten zu beschränken.

Wie eingangs erwähnt, erfordert die heutige Weltlage eine kollektive Geistheilung!

Wir können dem Zeitgeist von Atheismus und Zynismus nachgeben und diese Vision ungläubig abtun, oder wir können uns mit der göttlichen Quelle verbinden und dadurch den Heilstrom durch uns in die Welt strahlen lassen. «Ihr seid das Licht der Welt» (Mt 5,14). Hier hat jeder Mensch das gleiche Potenzial.

Glaube kann Berge versetzen (siehe Mt 17,20), und das Phänomen der Geistheilung hilft uns, tatsächlich an diese Vision zu glauben – mit all den konkreten Schritten, die sich aus dieser inneren Inspiration heraus ergeben.

So kann die Vision «Friede und Heilung» auch in der äusseren Welt Realität werden.

Quelle

Gruß an die, die wissen, das der Glaube das einzige Wissen ist.

TA KI

Dr Dietrich Klinghardt – Psycho-Kinesiologie – sein Leben und therapeutischer Ansatz


Dr. med. Dietrich Klinghardt ist Arzt, Wissenschaftler und Lehrer.  Die von ihm entwickelten Methoden zur Diagnostik und Therapie sind ein lebendiges System, in das ständig neue Erfahrungen aus seiner ärztlichen Praxis, aus Wissenschaft und klinischer Forschung einfließen und so seine Lehre kontinuierlich erweitern.

 

Dietrich Klinghardt (*1950 in Berlin) studierte in Freiburg Medizin und arbeitet seit 1982 als Arzt in den USA. Früh schon spezialisierte er sich auf die Behandlung chronischer Erkrankungen. Er interessierte sich nicht nur für das Erscheinungsbild einer Erkrankung, sondern begann nach deren Ursache zu forschen. Schnell stieß er dabei an die Grenzen der konventionellen Medizin, eignete sich vielfältige alternative Methoden an, und entwickelte im Lauf der Jahre eigene, auf Kinesiologie beruhende Diagnose- und Therapieformen (Autonomer Regulationstest, Psycho-Kinesiologie, Mentalfeld-Techniken), die inzwischen als ANK – Angewandte Kinesiologie nach Dr. Klinghardt – in die Medizin eingegangen sind. Heute stehen die gesundheitlichen Folgen toxischer Einflüsse aus der Umwelt im Zentrum seines Interesses. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die biologische Behandlung schwerer sog. Autoimmunerkrankungen, die ursächlich mit Borrelien in Zusammenhang stehen und die Behandlung autistischer Kinder. 1996 gründete Klinghardt in Deutschland das Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt – INK, mit Sitz in Glottertal bei Freiburg. Die Aufgabe des Instituts liegt u.a. in der Organisation der Lehrtätigkeiten der von Klinghardt ausgebildeten Lehrer und Therapeuten. http://www.ink.ag/dr.-klinghardt/vita/ http://www.klinghardtacademy.com http://klinghardt-institute.com Er ist Autor von Standardwerken und Lehrbüchern • Lehrbuch der Psycho-Kinesiologie, INK 11. Auflage 2013 • Handbuch der Mentalfeld-Techniken (mit Amelie Schmeer-Maurer), VAK Verlag  2009 • Mentalfeld-Techniken ganz praktisch (mit Amelie Schmeer-Maurer), VAK Verlag 2011 • Herausgeber der Fachzeitschrift für Neurobiologie Hier & Jetzt (seit 1999; 15 Jahrgänge)

In Anerkennung seiner wegweisenden Arbeit erhielt Dietrich Klinghardt in Amerika zahlreiche Auszeichnungen:

• in den Jahren 2007 und 2009 von der weltweit tätigen Global Foundation of Integrative Medicine die Auszeichnung „Physician of the Year“ – Arzt des Jahres.

• Im Jahr 2010 in Amerika der „Physicians Excellence Award for the Treatment of Lyme-Induced Autism” – ein Preis für die Behandlung von Borrelien indiziertem Autismus, vornehmlich bei Kindern.

• Im Februar 2013 in Los Angeles  den „Lifetime Achievement Award“ für integrative Medizin.

Hier findet Ihr Therapeuten, die nach Dr. Klingenhardts Methoden tätig sind:

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Gruß an die ganzheitlich heilenden Helfer
TA KI

Vorsicht, 5G!


Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten, dass eine ungetestete Technik in Ihrem ganzen Land eingesetzt wird, ohne Aufsicht durch die Regierung, ohne Transparenz, ohne dass die Öffentlichkeit einbezogen würde, ohne rechtliche Bestimmungen und ohne Langzeitstudien über die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten, dass Sensoren herausgebracht werden, die in alles eingebaut werden sollen – Kleidung, Haushaltsgeräte, Baumaterialien, Autos, Kosmetikartikel, Spielzeuge, Computer, Möbel usw. –, und wenn diese ungetestete Technik dann unsere gesamte Welt ins Internet von Allem einspeist?

Wäre es etwa cool, in einer virtuellen Realität zu leben, wo jeder einzelne Gegenstand und jedes lebende Wesen in ein drahtloses, globales Netzwerk eingebunden ist? Wo es möglich ist, dass alles, was wir tun, beobachtet und kontrolliert wird? Wo jedes bisschen Information über unser Leben gesammelt wird? Letztlich nämlich werden alle diese Informationen an Unternehmen, Staaten und verschiedene Regierungsstellen verkauft (und von diesen gehackt), untersucht, zusammengeführt und für diese verfügbar gemacht, sodass sie damit tun können, wie es ihnen beliebt. Und das alles geschieht, weil es diese neue, ungetestete Millimeterwellenfrequenz gibt. Sie wird als das 5G-Spektrum bezeichnet und nun in ganz Amerika eingesetzt – unbemerkt.

Meine Anfangszeit mit der drahtlosen Technik

Ich gehörte eigentlich zu den Leuten, die die drahtlose Technik frühzeitig verwendeten. Tatsächlich verdiente ich in den Jahren 1990/91 meinen Lebensunterhalt damit, als ich das erste Handygeschäft in Nevada County in Kalifornien hatte. Es befand sich in der E. Main Street in Grass Valley, direkt gegenüber der Stadtverwaltung, und hieß Empire Cellular. Das Geschäft wurde mir mit allem Drum und Dran vermacht, als ich gerade mit Dirk McCall, meinem Kumpel aus der Schulzeit, an der Theke des Nevada City North Ridge Inn saß. Er überlegte, wie er aus dem Geschäft aussteigen könnte, während ich nach einem Einkommen suchte.

Bald nachdem ich Dirks Handygeschäft übernommen hatte, machte ich stattlichen Gewinn damit. Doch innerhalb von eineinhalb Jahren hatte ich das Geschäft günstig verkauft und war per Anhalter nach Alaska gefahren, um im kommerziellen Fischfang zu arbeiten. Ich hatte mich zu Tode gelangweilt.

Während dieser eineinhalbjährigen Arbeitsperiode im Empire Cellular begeisterte ich mich jedoch für die Handybranche und wurde eine riesige Befürworterin. Nachdem ich mein Geschäft erst einmal eröffnet hatte, war ich die erste Adresse vor Ort für Mobilfunkservice und Installationsarbeiten. Man konnte mich ständig dabei antreffen, wie ich gerade das Armaturenbrett eines Kundenfahrzeugs zerlegte, um ein Anschlusskabel zu verlegen und eine Antenne auf dem Dach zu befestigen. Ich ließ meinen Kunden die Vorteile und den Nutzen der wachsenden globalen Welt des Mobilfunks zuteilwerden, und freute mich auf den Tag, an dem wir einen Himmel voller Satelliten hätten, die in der Niedrigen Erdumlaufbahn kreisen und uns exzellenten Handyempfang in allen Ecken und Winkeln der Welt ermöglichen. Damals konnte ich es kaum erwarten.

Da ich das erste Handygeschäft in Nevada County gehabt hatte, behielt ich die Branche während der vergangenen 25 Jahre im Auge und erwartete gespannt, wohin sie sich entwickeln würde. Jedoch ist die Telekommunikationsbranche im Lauf jener Jahre bei mir in Ungnade gefallen.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gibt viel Nützliches in der Welt der drahtlosen Technik. Darum geht es mir nicht. Tatsächlich muss ich anmerken, dass es eine Ironie ist, völlig von einem Laptop und einem drahtlosen Modem abhängig zu sein, während ich dies schreibe. Es ist nur so, dass es beim 5G-Netzwerk nicht um einen besseren und schnelleren Mobilfunkdienst geht – nicht einmal annähernd.

Was ist 5G?

Die Markteinführung von 5G wurde im Juni 2016 von Tom Wheeler, dem damaligen Vorsitzenden der Federal Communications Commission (FCC), in einer Rede angekündigt. Er erklärte, dass die Allgemeinheit einer noch nie da gewesenen Zahl neuer Frequenzen von Mikrowellenstrahlung ausgesetzt sein wird. Diese Strahlung aus dem Mikrowellenspektrum beinhaltet noch nie zuvor freigesetzte Millimeterwellen-(MMW-)Frequenzen, die in Kombination mit den bereits gegebenen Strahlenemissionen synergistisch nachteilige biologische Wirkungen haben werden. Zwei Monate vor dieser Ankündigung war in einer Studie des US National Toxicology Program – die umfassendste Studie an Ratten, die jemals durchgeführt wurde – festgestellt worden, dass Mikrowellen DNS-Brüche sowie Hirn- und Herzkrebs verursachen. Die FCC ignorierte die naturwissenschaftlichen Ergebnisse und ihre Pflicht als Aufsichtsbehörde und machte mit der Ankündigung der Markteinführung von 5G weiter.

Was sind Millimeterwellen?

MMWs sind die schnellsten, kürzesten und intensivsten Wellenlängen im Mikrowellenspektrum. Es sind spezielle Frequenzen, die in der Medizin verwendet werden, um bestimmte Krebsarten zu behandeln. Sie werden auch in Körperscannern an Flughäfen verwendet, wo beim Personal der Transport Security Administration, das sie bedient, hohe Krebsraten auftreten. Jede Art von drahtlos übertragener Mikrowellenstrahlung verursacht biologischen Schaden, aber Millimeterwellen tun das in besonderem Maß. Da MMWs kurz sind und ihre Dichte im Millimeterbereich variiert, sind Insekten, die Blätter von Pflanzen sowie Haut und Augen beim Menschen besonders gefährdet. Die Sicherheit der Millimeterwellen wurde von der FCC nicht getestet. Andere Behörden verwenden die FCC-Sicherheitsrichtlinien für Hochfrequenzemissionen unhinterfragt als Arbeitsgrundlage.

Wie wird diese 5G-Infrastruktur eingerichtet?

Der Plan besteht darin, verteilte Antennensysteme (Distributed Antenna Systems; DAS) aus dicht beieinanderliegenden, kleinen Funkzellen aufzubauen. Sie sollen überall, auf jedem Licht- und Strommast und an jeder öffentlich zugänglichen Stelle installiert werden. Kein Ort wird sicher sein. Solche Antennensysteme sind – zusammen mit Überwachungskameras auf jedem Mast – notwendig, um diese massenhafte Vernetzung und Datensammlung zu ermöglichen. Alle Geräte werden miteinander verbunden sein, um Teil des geplanten Internets der Dinge zu werden: fahrerlose Autos, Handys, Haushaltsgeräte und intelligente Zähler. Sogenannte RFID-Chips werden in oder auf jedem verkauften Produkt installiert und eines Tages in oder auf jedem von uns.

Das Neuland des ungetesteten 5G-Spektrums

Es ist nicht das, was Sie denken, und wird ganz sicher nicht das, was ich mir damals 1991 ausgemalt habe. Tatsächlich machte ich mir keine Vorstellung davon, was diese Branche für unseren ganzen Planeten geplant hatte.

5g2

Die allgemeine Architektur des 5G-Mobilfunknetzes.

Nirgendwo ist das offensichtlicher geworden als während der Pressekonferenz am 20. Juni letzten Jahres. Da schlug Tom Wheeler, der umstrittene damalige Vorsitzende der US-amerikanischen Federal Communications Commission FCC und ehemalige Chef der gewaltigen Lobbygruppe Cellular Telecommunications and Internet Association (CTIA), den unbeschränkten Einsatz kommerzieller 5G-Sender im Jahr 2020 vor. In Erwartung „mehrerer zehn Milliarden Dollar an Wirtschaftsaktivität“, wobei US-Unternehmen „von Anfang an“ dabei sein würden, warnte Wheeler die amerikanische Öffentlichkeit, sie solle „der technischen Entwicklung nicht im Weg zu stehen […] Innovatoren von der Leine zu lassen, ist weit besser als die Vorstellung, [dass] Regulierungsbehörden die Zukunft bestimmen.“1

Diese lästigen Regulierungsbehörden: Was glauben sie, was sie tun, wenn sie die Öffentlichkeit schützen?

Dann, ohne Aufsehen zu erregen, genehmigte die FCC im großen Stil ungetestete Hochfrequenznetze für die privatwirtschaftliche Nutzung. Damit setzt sie im Grunde genommen einen sehr gefährlichen Trend, ohne die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, die Beaufsichtigung oder die Verantwortung von Unternehmen zu erwähnen.

Die Telekommunikationsbranche beabsichtigt, Amerika bis 2020 mit mehr als zwei Millionen „kleinen Funkzellen“ zu überziehen – installiert auf jedem Laternenpfosten, auf Gebäuden, Strommasten, grundsätzlich überall. Sie werden keinem Menschen, keinem Tier und keinem Ungeziefer einen Rückzugsort lassen.

Zusätzlich werden jene versteckten „Sensoren“, die ich schon erwähnt habe, in jedem Artikel stecken, den man aus dem Regal kauft. Sie werden uns überwachen, nachspüren und Daten übermitteln. Naturwissenschaftler haben entdeckt, dass die Haut, unser größtes Organ, auf 5G reagiert und unsere Schweißdrüsenausführungsgänge als Antennen agieren und Signale empfangen können.2 Diese Sensoren sind nicht auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet, und Fachleute auf diesem Gebiet erwarten eine Zunahme der Melanomrate im ganzen Land.

Prominente Gesundheitsfachleute und anerkannte Naturwissenschaftler weltweit sind, gelinde gesagt, besorgt. Dr. Joel M. Moskowitz, der Leiter des Zentrums für familiäre und öffentliche Gesundheit an der University of California in Berkeley, warnt, dass „es gerechtfertigt ist, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, bevor man die Welt der 5G-Technik aussetzt“.3

Der früher für die US-Regierung tätige Physiker Dr. Ron Powell weist darauf hin, dass 5G „jeden bestrahlen würde, einschließlich der für Gesundheitsschäden durch Hochfrequenzstrahlung empfindlichsten Personen: schwangere Frauen, ungeborene Kinder, junge Kinder […] die Älteren, die Behinderten und die chronisch Kranken […]. Es hätte zum Ziel, die gesamte Umwelt zu bestrahlen […]“4

Die Vetternwirtschaftspolitik von Allem

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man über die 5G-Technik etwas hört, ist nahezu gleich null, weil das die Telekommunikationsbranche so will. Sie wird so unbemerkt auf dem Markt eingeführt, wie man eine ungetestete, gewiss nicht genehmigte Technik nur einführen kann.

Nachdem ich dahintergekommen war, dass die League of California Cities5 aufgedeckt hatte, dass unsere kalifornischen Gesetzgeber versucht hatten, den Gesetzentwurf 649 des Senats wie ein trojanisches Pferd in die Liste der Konsensthemen – in einen Korb mit 350 anderen kalifornischen Gesetzentwürfen – zu stecken, zwang mich mein Gewissen, noch mehr über die 5G-Technik herauszufinden. Am Ende meiner Suche war ich besorgt und hatte viel mehr Fragen als Antworten. Ich wiederhole: Ich habe mehr Fragen als Antworten.

Man sollte nicht damit rechnen, dass die lokale Tageszeitung darüber berichtet. Die Unternehmensmedien scheinen vor dieser Gesetzgebung auf eine gefährliche Weise die Augen zu verschließen und die Gefahr für die Demokratie zu ignorieren. Der Gesetzentwurf selbst wurde vom kalifornischen Senator Ben Hueso eingebracht – einem der größten Empfänger von Spendengeldern der Telekommunikationsbranche im Staat.

In der Zwischenzeit drückt die Drahtlosbranche dies so schnell durch, dass sie den International EMF Scientist Appeal an die Vereinten Nationen ignoriert. Seit dem 22. März 2017 erhielt der Aufruf 225 Unterschriften aus 41 Ländern. Er wurde „an die Vereinten Nationen“ gesendet, „um die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu ermutigen, bei der Förderung der Entwicklung von EMF-Richtlinien, die […] bezüglich Gesundheitsrisiken – vor allem Risiken für Kinder und für die fötale Entwicklung – besseren Schutz bieten, eine starke Führungsrolle zu spielen. Wenn sie nicht tätig wird, versagt die WHO in ihrer Rolle als herausragende internationale Gesundheitsorganisation […]“6 Das ist nur ein Grund, weshalb ich glaube, dass wir dafür sorgen sollten, dass der Ausbau des drahtlosen 5G-Netzwerks langsamer erfolgt.

Während unsere Abgeordneten diesen Tätern aus der Unternehmenswelt weiterhin gestatten, unsichere Techniken einzusetzen, steht unsere Gesundheit auf dem Spiel. Inzwischen macht sich der größte Teil der Öffentlichkeit keine Vorstellung davon, was unserer Biosphäre gerade aufgezwungen werden soll.

Wir müssen uns klarmachen, dass die Technik umso gefährlicher ist, je höher das „G“ oder die „Generationen“-Einstufung ist, wie bei 1G, 2G, 3G, 4G. Nun betreten wir das unerforschte Gebiet 5G. Unter der Belastung durch Mikrowellen und elektromagnetische Felder (EMF) auf dem 4G-Niveau hat die Gesundheit der Amerikaner bereits nachgelassen.

Nach dem derzeitigen 5G-Plan wird jeder Quadratzentimeter Amerikas (und einiger anderer Länder) von alles durchdringenden Mikrowellen bestrahlt und von ihnen durchtränkt werden wie nie zuvor. Es wird unmöglich sein, dem zu entkommen.

Auswirkungen auf die belebte und unbelebte Umwelt

Mein früheres Geschäft, Empire Cellular, gibt es immer noch und es ist als Golden Empire Cellular bekannt. Es befindet sich heute in der Idaho Maryland Road in Grass Valley, zusammen mit Sons Development und Sierra Solar, beide aus der Ökobranche. Und obwohl man die drahtlose Technik vielleicht mit der Umweltbewegung in Verbindung bringt, gehört sie nicht dazu.

Als Umweltschützer sollte man sich nichts vormachen: Diese Technik ist das Gegenteil von „öko“. Sogenannten Umweltschützern oder Umweltschutzorganisationen, die etwas anderes behaupten, sollte man nicht trauen.

Alleine schon die Gefahr für Bienen ist gewaltig. Bereits mit viel älterer und weniger gesundheitsschädlicher Technik haben Studien die Auswirkungen auf Bienenvölker bewiesen. Ich kann nur versuchen, mir vorzustellen, was das 5G-Netzwerk mit seinen zwei Millionen zusätzlichen „kleinen Zellen“, die über Amerika verteilt installiert werden, für unsere Nahrungsmittelproduktion bedeutet, wenn die Bienen aussterben.

Lynne Wicherley schreibt auf TheEcologist.org:

„Über die erlesene Elektrophysiologie des Lebens wird immer noch Neues herausgefunden. Forscher der Universität Bristol berichteten im Mai [2016], dass die Haare der Bienen hochsensibel sind für die feinen elektromagnetischen Felder der Blüten. In kontrollierten Versuchen in der Schweiz reagierten Bienen auf Signale von Mobiltelefonen mit einem hohen ‚Piepsen‘: ein Zeichen dafür, einen Bienenstock zu verlassen. Andere Studien zeigen, dass die Mitochondrien, die winzigen Kraftwerke in unseren Zellen, durch unsere neuen EM-Felder in Gefahr sind. Und dass sogar die DNS mit ihrer zerbrechlichen, antennenartigen Struktur auf Strahlung bestimmter Frequenzen empfindlich reagieren könnte.

Die ökologischen Langzeitfolgen unserer neuen, vom Menschen erzeugten Strahlung sind nicht bekannt. Aber von Fachleuten geprüfte Studien, die Schäden bei Vögeln, Kaulquappen, Bäumen, anderen Pflanzen, Insekten, Nagetieren und Vieh zum Vorschein bringen, bieten Anhaltspunkte.“7

Eine orwellsche Zukunft für Amerika?

Dies ist eine Technik, die seit fast 60 Jahren entwickelt wird. Und während eine Menge – auch von der Regierung finanzierte – Studien das erhöhte Risiko von Krebs und Hirntumoren durch diese Technik beweisen, gibt es genauso viele von der Industrie finanzierte Forschungsarbeiten, die widersprechende Informationen hervorbringen – gefährliche Mythen, die weiterhin von den Unternehmensmedien verbreitet werden.

5g1

Werbung des amerikanischen Telekommunikationsriesen AT&T, die erläutert, wie das Drahtlosnetzwerk erweitert und eine bessere Abdeckung gewährleistet werden soll.

Noch besorgniserregender ist, dass ein Gesetz von 1996 (US Telecommunications Act) jeder Kommunalregierung untersagt, Entscheidungen zu treffen, die mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch die drahtlose Technik begründet werden. In anderen Worten: Das ist eine 20 Jahre alte Knebelanweisung, die über das amerikanische Volk verhängt wurde, bevor die Leute irgendeinen Anhaltspunkt dafür hatten, wie ein ausgedehntes und hochgetuntes drahtloses Netzwerk aussehen könnte.

Inzwischen nehmen politische Entscheidungsträger rund um die Welt die schädlichen Auswirkungen viel ernster:

„Länder wie die Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Bulgarien, Polen, Ungarn, Israel, Russland und China haben Grenzwerte für die Belastung durch Hochfrequenzstrahlung festgelegt, die 100 bis 10.000 Mal niedriger sind als in den USA. Sie erkennen an, dass es nichtthermische biologische Effekte durch Strahlung geben kann.“8

Diese Länder lassen das Vorsorgeprinzip gelten. Es besagt, dass „falls eine Handlung oder Verfahrensweise im Verdacht steht, der Allgemeinheit oder der Umwelt zu schaden, liegt im Fall eines fehlenden naturwissenschaftlichen Konsenses (dass die Handlung oder Verfahrensweise keinen Schaden anrichtet) die Beweislast, dass sie nicht schädlich ist, bei jenen, die die Handlung durchführen.“9

Schon weit über 50 Jahre lang wissen Naturwissenschaftler und Brancheninsider, dass dauerhafte impulsmodulierte, hochfrequente Mikrowellenstrahlung sehr gesundheitsschädlich ist, besonders für Schwangere und Kinder. Dennoch erlauben unsere politischen Entscheidungsträger der Telekommunikationsbranche, dass sie weiterhin völlig ungezügelt expandiert – und dabei genau die Sicherheitsvorkehrungen entfernt, die sie eigentlich davon hätten abhalten sollen.

Wir können in Zukunft erwarten, dass unserer Gesundheit weiterhin mehr und mehr geschadet wird und die schädlichen Wirkungen sich auf unzählige Weise zeigen werden. Elektrosensibilität ist kumulativ – sie nimmt in unserem Körper im Lauf der Zeit zu. In der Folge haben Menschen große Schwierigkeiten, eine einfache Grippe abzuwehren, und gleichzeitig macht ihnen eine angegriffene Gesundheit in unzähligen Formen zu schaffen.

Es gibt genügend Untersuchungen und Beweise, die unsere politischen Entscheidungsträger dazu veranlassen sollten, sich eine lange Bedenkzeit zu nehmen, bevor sie die Genehmigung erteilen, dass die 5G-Technik in Amerika von einer Branche, der keine Beschränkungen auferlegt sind und die nicht reguliert ist, überall eingesetzt werden darf. Wenn diese Technik erst einmal implementiert ist, wird sie aus der Erde einen drahtlosen planetaren Käfig machen. Ihre Befürworter beabsichtigen, alles zu überwachen und zu kontrollieren, während sie unserer Gesundheit und der Biosphäre um uns herum schaden. Es tut mir leid, wenn das orwellianisch klingt – aber das tut es nicht ohne Grund.

Endnoten

  1. Vorbereitete Äußerungen des FCC-Vorsitzenden Tom Wheeler: „The Future of Wireless: A Vision for U.S. Leadership in a 5G World“, 20.06.2016; http://tinyurl.com/n386gbs
  2. Feldman, Y. D. et al.: „Human Skin as Arrays of Helical Antennas in the Millimeter and Submillimeter Wave Range“, März 2008; http://tinyurl.com/krs6455
  3. Moskowitz, Joel M., PhD: „Is 5G Cellular Technology Harmful to Our Health?“, 19.08.2016; http://tinyurl.com/jxr89ln
  4. Powell, Ronald M., PhD: „Oppose Development of Spectrum Frontiers 5G on Health Grounds“; https://tinyurl.com/n4n2mab
  5. League of California Cities: „SB 649 (Hueso) Wireless and Small Cell Telecommunications Facilities“; http://tinyurl.com/lughsey
  6. International Electromagnetic Field Scientist Appeal; http://emfscientist.org
  7. Wycherley, Lymme: „Wireless pollution ‚out of control‘ as corporate race for 5G gears up“ auf TheEcologist.org, 27.10.2016; http://tinyurl.com/jakuxgs
  8. Parents For Safe Technology: „Worldwide Precautionary Action“; http://tinyurl.com/k78vrx2
  9. „Precautionary principle“ auf Wikipedia.org; https://en.wikipedia.org/wiki/Precautionary_principle. Auch in der deutschen Wikipedia unter „Vorsorgeprinzip“.

Weiterführende Literatur

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

Gesundheit: Die Verwendung von Silber in der Medizingeschichte


Um die Wirkung des kolloidalen Silbers zu beurteilen, ist die Betrachtung der Geschichte seiner Verwendung sinnvoll.

Silber wird bereits seit Jahrtausenden in der Medizin verwendet. Bereits für die Antike lässt sich seine Anwendung nachweisen. Seine positive Wirkung auf den Organismus wurde von der breiten Bevölkerung, aber auch gezielt von Medizinern genutzt.

Hierbei kam vor allem feines Blattsilber zum Einsatz, das Teil von Verbänden wurde. Hier diente es dazu, der Infektion von Wunden vorzubeugen. Außerdem sollte es die Heilung der Wunden fördern. In Ägypten kam auch Silberpulver zum Einsatz. Dabei wurde das Pulver auf Wunden aufgetragen oder – gelöst in Wasser – eingenommen.

Da die traditionelle chinesische Medizin (TCM) für den modernen Menschen immer bedeutsamer wird, lohnt sich auch ein Blick auf die Verwendung von Silber in ihrem Bereich. Hier ist vor allem bemerkenswert, dass Akupunkturnadeln aus Silber hergestellt wurden und werden, um die antimikrobielle Wirkung des Edelmetalls auszunutzen.

Interessant ist auch der Blick auf den Einsatz von Silber im Ayurveda. Neben dem Einsatz gegen Entzündungen und Infektionen tritt es hier auch im Kampf gegen Lebererkrankungen und vorzeitige Alterung in Erscheinung (Das sollten Sie über die Wirkung von kolloidalem Silber wissen).

 

Die Verwendung von Silber im Mittelalter

Paracelsus, ein bekannter Arzt und Philosoph des Mittelalters, nutzte ausleitende Bäder, denen Silberamalgam zugesetzt wurde. Diese sollten Quecksilber aus dem Körper des Patienten entfernen. Gegen Hautbeschwerden und Hämorrhoiden verwendete er Salben, denen Silber beigesetzt war.

Konrad von Megenberg, ein Universalgelehrter und Regensburger Domherr, empfahl ebenfalls Silber als Zutat für Salben. Die Universalgelehrte und Äbtissin Hildegard von Bingen nutzte Silber auch in anderer Form. Bei ihr kam Silber über die Einnahme in Wein zum Einsatz – gegen Husten zum Beispiel.

Die dem Silber zugeschriebene Heilwirkung war ein Grund dafür, warum es vom Adel als Silberbesteck und Silbergeschirr genutzt wurde.

 

Silber in der modernen Medizin – sein Einsatz als kolloidales Silber

Die Verwendung von kolloidalem Silber lässt sich vor allem in das 19. und in das frühe 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Hier nahm es eine wichtige Rolle in der Medizin ein. Nach und nach wurde es durch moderne Medikamente – vor allem Antibiotika – ersetzt. Seine Wirksamkeit gegen Infektionen geriet dadurch in Vergessenheit.

 

Silber als Edelmetall

Silber selbst ist ein Edelmetall, das in zahlreichen Formen auftritt. Die Nutzung als kolloidales Silber ist nur eine mögliche. Silber findet sich zum Beispiel in Schmuck aller Art, aber auch im Haushalt und in der industriellen Verwendung. Auch die Größe der Verwendungsformen unterscheidet sich.

Deutlich sichtbarer als die feinen Silberpartikel des kolloidalen Silbers sind zum Beispiel Fäden oder Drähte, die aus Silber bestehen. Das kolloidale Silber hingegen gehört zur Gruppe des Mikro- und Nanosilbers. Diese Formen sind mit bloßem Auge nicht erkennbar.

In der Chemie ist das Silber an der 47. Stelle des Periodensystems positioniert. Sein chemischer Name ist „Argentum“ – abgekürzt mit dem Zeichen „Ag“. Kolloidales Silber wird ebenfalls in der Chemie behandelt. Hierbei hat es die Bezeichnung „Argentum colloidale“ erhalten. Außerhalb des Forschungslabors ist es auch als „Silbersol“ oder „Silberwasser“ bekannt geworden.

 

Kolloidales Silber – seine Entstehung

Die Basis für kolloidales Silber ist elementares, also reines Silber, aus dem eine flüssige Dispersion hergestellt wird. Die beiden Bestandteile dieser Dispersion sind das Silber selbst, sowie destilliertes Wasser (oder eine andere geeignete Flüssigkeit).

Das Silber wird in einer sehr feinen Form im Wasser gelöst. Dabei bleiben die einzelnen Silberpartikel als solche im Wasser erhalten – sie lösen sich also nicht im Wasser auf. Das kolloidale Silber ist eine Unterform der möglichen flüssigen Dispersionen, die bei der Zusammenführung von Silber und Wasser entstehen können.

Kolloidales Silber gehört zu der Gruppe der flüssigen Dispersionen mit Silber und Wasser, die als „kolloid dispers“ bezeichnet werden. Diese Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Partikel zwischen einem Nanometer und einem Mikrometer groß sind.

Daneben gibt es die Grippe „molekular dispers“, bei der die Partikel kleiner als ein Nanometer sind. Außerdem existiert die dritte Gruppe „grob dispers“, die dann vorliegt, wenn die Partikel größer als ein Mikrometer sind.

Die feine, aber nicht zu geringe Partikelgröße des kolloidalen Silbers lässt sich erreichen, wenn sichergestellt wird, dass sich positiv geladene Silber-Ionen im destillierten Wasser lösen.

Diese Partikelgröße gilt als ideal geeignet, um im menschlichen Organismus die positiven Reaktionen hervorzurufen, die dem kolloidalen Silber zugeschrieben werden. Das gilt vor allem für die antimikrobielle Wirkung, die ein häufiger Anwendungsgrund für diese besondere Form des Silbers ist (Gesundheit: Immun mit kolloidalem Silber).

 

Kolloidales Silber erkennen

Auch, wenn die einzelnen Silberpartikel als solche nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, ist es möglich, kolloidales Silber anhand seiner optischen Eigenschaften zu beurteilen. Da die Partikel sehr fein sind, ist der Unterschied zu herkömmlichem Wasser allerdings nur anhand bestimmter Eigenschaften zu erkennen.

Das Silberwasser kann, wenn die Konzentration der Silber-Ionen besonders hoch ist, eine gelbliche Farbe annehmen. Weiterhin kann es auch einen leicht metallischen Geschmack besitzen. Dieser ist nur leicht wahrnehmbar und auch nicht immer vorhanden.

Wenn das kolloidale Silber wie herkömmliches Wasser riecht und schmeckt, ist das kein Hinweis auf eine schlechte Qualität.

 

Empfehlungen zur Einnahme

Bei der Einnahme von kolloidalem Silber sollte weder Metall noch Plastik benutzt werden, sondern immer über einen Keramiklöffel oder ein Glasbehältnis eingenommen werden. Kolloidales Silber und Metall können chemisch miteinander reagieren, wodurch sich die Wirksamkeit stark beeinträchtigt wird.

Bei einer oralen Einnahme ist es zwingend nötig, dass die Nutzer das Silberwasser (Silbersol) vor dem Herunterschlucken über eine gewisse Zeit (Minimum 20 Sekunden) im Mund belassen wird. Auf diese Weise können die Inhaltsstoffe bereits gut auf die Mundschleimhaut übergehen. Um die Aufnahme und somit auch die Wirkung von kolloidalem Silber zu fördern, sollte es morgens nüchtern eingenommen werden.

Die nachfolgende Nahrungsaufnahme darf erst eine Stunde später erfolgen. Auf Mineralwasser sollten Nutzer von kolloidalem Silber mindestens zehn Minuten vor wie auch nach Einnahme des Mittels unbedingt verzichten, da Mineralien und Silberpartikel eine Salzverbindung ergeben können. Silberwasser sollte zudem nicht übermäßig verdünnt werden, lediglich dann, wenn eine Erkrankung des Dickdarms besteht. Grundsätzlich kann unverdünnt Silberwasser seine beste Wirkung entfalten (Stammzellenbildung: Der Silber-Zauber mit kolloidalem Silber).

 

Dosierung von kolloidalem Silber

Eine konkrete Dosierungsanweisung liegt derzeit für kolloidales Silber nicht vor. Das Mittel kann bereits in sehr kleinen Mengen höchst wirkungsvoll sein, sodass auch hier während der Therapie das Prinzip: Weniger ist mehr, zu berücksichtigen ist.

Bei bereits länger bestehenden chronischen Erkrankungen und bei äußerlicher Anwendung kann die Dosierung/Konzentration höher angesetzt werden. Bei sensiblen Menschen, der oralen Anwendung oder bei akuten Erkrankungen/Beschwerden, sollte eine geringere Dosierung angewendet werden. Wichtig ist dabei, dass das kolloidale Silber stets Zusätze Anwendung findet. Pures kolloidales Silber und kleinste Partikel sorgen dafür, dass die Dosierung geringer ausfallen darf.


Konzentration in ppm und Dosierung pro Behandlung

Die Konzentration des kolloidalen Silbers wird normalerweise in ‚ppm‘ angegeben. Das Kürzel steht für ‚parts of million‘ – übersetzt ‚millionster Teil‘ oder ‚Teile pro Million‘. Die übliche Konzentrationsmenge von kolloidalem Silber ist 25 ppm. Es kommen allerdings auch 5 ppm bis zu 100 ppm oder sogar mehr bei manchen Therapien zum Einsatz.

Die Erfahrungen zu Dosierung und Konzentration von kolloidalem Silber haben gezeigt, dass für unterschiedliche Behandlungen die Konzentration von circa 25 ppm bis zu 50 ppm zu empfehlen sind. Hiervon sollten täglich 50 Milliliter (ml) eingenommen werden. Ein Teelöffel ergibt etwa 5 Milliliter (ml) und ein Esslöffel ungefähr 10 Milliliter kolloidale Silberlösung. Um Nebenwirkungen wie ein flaues Bauchgefühl, leichte Übelkeit oder Schwäche zu vermeiden, sollte die Anwendung vorerst nur mit einer geringen Dosierung stattfinden.

Die übliche Dosierung des Silberwassers liegt normalerweise bei circa einem bis zwei Teelöffeln, zwei Mal täglich, die Konzentration liegt dabei zwischen 5 ppm bis zu 25 ppm.

 

Kurmäßige Anwendung des kolloidalen Silbers

Soll kolloidales Silber kurmäßig zum Beispiel über drei Wochen dosiert und eingenommen werden, kann morgens sowie abends täglich ein Esslöffel (25 ppm) nüchtern (Essen erst wieder nach einer Stunde) eingenommen werden (Kolloidales Silber – das Universal-Antibiotikum).

 

Einreibung mithilfe von kolloidalem Silber

Für Einreibungen lassen sich zum Beispiel Küchenpapier oder einfache Baumwolltücher verwenden, die mit Silberwasser getränkt verwendet werden. Die Konzentration sollte herbei zwischen 25 ppm bis zu 100 ppm liegen. Die Behandlung wird zu Beginn mehrmals täglich und später einmal pro Tag durchgeführt.


Feuchte Umschläge mit Silberwasser

Kolloidales Silber kann auch mittels Umschläge angewendet werden. Hierfür idealerweise ein Baumwolltuch mit Silberwasser tränken und auf die entsprechende Körperstelle legen. Die Stärke des Mittels sollte sich hierbei zwischen 25 ppm bis 100 ppm bewegen.

Das feuchte Tuch wird anschließend mit einem Wolltuch oder Frotteehandtüchern umwickelt, damit die Feuchtigkeit zurückgehalten wird. Die Umschläge bleiben mindestens für einige Stunden oder sogar über Nacht am Körper liegen.

Anwendungsdauer der Therapie mit kolloidalem Silber

Ähnlich wie die Dosierung, spaltet auch die Behandlungsdauer mit Silberwasser die Meinungen. Es ist jedoch Fakt, dass die Anwendungsdauer der jeweiligen Erkrankung anzupassen ist, egal ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt.

Bei akuter oder absehbar kurzer Erkrankung erfolgt eine Therapie mit kolloidalem Silber bis zum Abklingen der Beschwerden. Chronische Erkrankungen können im Vergleich dazu mit einer kurmäßigen Therapie behandelt werden, die zwischen zwei Wochen und drei Monaten dauern kann (Kolloidales Silber – Die Wirkungen und Herstellung).

Tägliche und/oder dauerhafte Anwendungen, um beispielsweise Infektionen oder weiteren Erkrankungen vorzubeugen, sind nicht empfehlenswert und auch nicht angezeigt. Zwischen den Behandlungs-Zyklen sollten zudem immer Pausen eingelegt werden.

Wird kolloidales Silber ständig eingenommen, kann laut Beschreibung der Nebenwirkungen, die Gefahr von Argyrie (irreversible, grau-bläuliche oder schiefergraue Verfärbung von Schleimhäuten und Haut) bestehen.

Entspanntes Immunsystem dank „Dreck“


Ist es nur die frische Luft und die dörfliche Idylle? Forscher haben neue Einblicke darin gewonnen, warum eine Kindheit auf dem Lande die Entwicklung der körperlichen und geistigen Gesundheit fördert: Im Zusammenhang mit dem Nutztierkontakt entwickelt sich offenbar ein Immunsystem, das bei psychosozialem Stress weniger überreagiert als bei Großstädtern.

Das Ergebnis untermauert erneut die These, dass der Kontakt mit bestimmten Bakterien der Entwicklung eines überempfindlichen oder sogar autoaggressiven Immunsystems entgegenwirken kann.

Wir sind eigentlich an „Dreck“ gut angepasst: In der Entwicklungsgeschichte des Menschen ging es wenig sauber zu – unserer Vorfahren hatten engen Kontakt zur Natur, Tieren und vor allem zu Mikroben in ihrer Umwelt. Diese Herausforderungen haben die Evolution des menschlichen Immunsystems geprägt und es stark gemacht.

Doch die Zeiten haben sich geändert: Vor allem in Großstädten ist das Lebensumfeld vieler Menschen sehr sauber, steril und künstlich geworden. Dadurch werden zwar potenzielle Krankheitserreger klein gehalten – aber die Sterilität scheint Schattenseiten zu haben, belegen immer mehr Studien.

Schon länger ist bekannt, dass die Anfälligkeit für Asthma und Allergien bei Menschen, die in solchen unnatürlichen Umfeldern leben, deutlich erhöht ist. Es handelt sich um ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem bei diesen Bedingungen dazu neigt, „verrückt zu spielen“.

Darüber hinaus können problematische Immunreaktionen auch an der Entstehung von psychischen Erkrankungen beteiligt sein. Dies könnte ein Faktor hinter der ebenfalls stärkeren Verbreitung dieser Problematiken bei Stadtmenschen sein (Therapiehelfer: Der Wald kann die Menschen heilen).

Lässt zu viel Sterilität das Immunsystem verrückt spielen?

Als Grundursache hinter den kritischen Reaktionen des Immunsystems wird bereits seit einiger Zeit die „missing microbes“-Hypothese diskutiert. Für die Entwicklung eines gesunden Immunsystems ist demnach der Kontakt zu bestimmten Bakterien wichtig – insbesondere zu den „alten Freunden“ unter den Mikroben.

„Damit gemeint sind Umweltbakterien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden recht friedlich zusammenlebt, und die es in der Großstadt heute schwer haben“, erklärt Stefan Reber von der Universität Ulm. Er und seine Kollegen haben nun neue Hinweise darauf gewonnen, was der Kontakt mit diesen Mikroben beim Immunsystem auslöst, beziehungsweise nicht auslöst, wenn er fehlt.

Im Rahmen ihrer Studie haben die Forscher Tests mit 40 männlichen Probanden durchgeführt. 20 von ihnen sind die ersten 15 Jahre ihres Lebens auf einem Bauernhof mit Nutztierhaltung aufgewachsen. Die restlichen 20 haben hingegen ihre ersten 15 Lebensjahre in einer Großstadt mit über 100.000 Einwohnern und ohne Haustiere verbracht.

Alle Probanden wurden einem experimentellen Stresstest unterzogen. Gestresst wurden sie durch den sogenannten „Trier-Social-Stress-Test“ (TSST). Dabei werden die Versuchsteilnehmer mit einer fiktiven Bewerbungssituation konfrontiert, bei der sie zwischendurch Kopfrechenaufgaben lösen müssen.

Vor und nach dem Test haben die Wissenschaftler den Probanden Blut- und Speichelproben entnommen, um bestimmte Immunzellen wie mononukleäre Zellen des peripheren Blutes (PBMC) zu gewinnen oder Stressparameter wie Cortisol zu erfassen (Wirksame Waldtherapie – Terpene in der Waldluft stärken das Immunsystem).

Gestresst bei „entspanntem“ Immunsystem

Man könnte vermuten, dass Landmenschen vielleicht generell etwas entspannter sind und sich dies auch auf ihr Immunsystem auswirkt. Doch in den Ergebnissen spiegelte sich dies nicht wider. Interessanterweise ließen sich die Landbewohner durch die Tests sogar mehr stressen als die Großstädter: Es wurden bei ihnen mehr Stresshormone ausgeschüttet und sie äußerten auch bei Befragungen ein vergleichsweise hohes Stressempfinden.

Doch bei den Untersuchungen der Immunreaktionen ergab sich ein anderes Bild: Das Immunsystem der Landbewohner ließ sich im Rahmen der Stresssituation nicht so stark zu einer Antwort provozieren wie das der Großstädter. Bei letzteren spiegelte sich in den Werten eine Neigung zu Überreaktionen des Systems deutlich wider (Heilkräfte der Natur: Aufenthalt im Grünen fördert die Gesundheit).

Die Forscher konnten diesen Befund auch durch weitere Untersuchungen untermauern: Im Labor gezüchtete Immunzellen der Stadt-Probanden zeigten ebenfalls Reaktionen, die auf einen Hang zu überschießenden Immunantworten schließen lassen, die zu chronischen Entzündungsreaktionen führen können.

„Solche Prozesse spielen beispielsweise bei der Entstehung von Asthma und allergischen Erkrankungen eine Rolle, vergrößern aber auch das Risiko für psychische Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen und Posttraumatische Belastungsstörungen“, erklärt Reber.

Den Forschern zufolge gewinnt die Thematik vor dem Hintergrund der zunehmenden Verstädterung in der Welt zunehmend an Bedeutung.

Die Forscher wollen in einer Folgestudie untersuchen, inwieweit Haustiere in der Stadt den Effekt von Nutztieren auf dem Land vermitteln können.

Quellen: PublicDomain/wissenschaft.de am 03.05.2018

Weitere Artikel:

Therapiehelfer: Der Wald kann die Menschen heilen

„Shinrin-yoku“ – Doktor Wald

Wirksame Waldtherapie – Terpene in der Waldluft stärken das Immunsystem

Heilkräfte der Natur: Aufenthalt im Grünen fördert die Gesundheit

Intensive Waldspaziergänge erhöhen Anzahl krebsbekämpfender Zellen im Körper (Videos)

Hilfe aus dem Wald: Natur als Medizin (Videos)

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/05/entspanntes-immunsystem-dank-dreck/

Gruß an die Natürlichen

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TA KI