Plastikflaschen machen weiblich


Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Die könnten die männliche Fruchtbarkeit schädigen, warnen Experten.

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw   +++(c) dpa - Bildfunk+++

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw +++(c) dpa – Bildfunk+++

Verbraucher sollten wegen möglicher Gesundheitsrisiken auf Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen. „Die Wissenschaftler haben Schadstoffe gefunden, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken“, sagt die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Patricia Cameron. „Auch wenn das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung unklar ist, sollten Verbraucher vorsorglich Trinkwasser aus der Leitung oder aus Mehrweg-Glasflaschen bevorzugen.“ Derweil sollten die Behörden die vermuteten Gefahren mit weiteren Untersuchungen aufklären. Auch der Vizegeschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch, Matthias Wolfschmidt, empfiehlt den Konsumenten: „Kauft Glasflaschen!“ Beide Aktivisten fordern, hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. Cameron nennt zum Beispiel bestimmte Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidig machen.

Die Warnungen betreffen den größten Teil des Mineralwassers, von dem jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 138 Liter pro Kopf trinkt. Denn dem Verband Deutscher Mineralbrunnen nach wurden vergangenes Jahr 71 Prozent in Flaschen aus PET verkauft. Schon weil die meisten PET-Flaschen nur einmal verwendet werden, sind sie Umweltschützern ein Dorn im Auge. Und wenn sie recycelt würden, dann nicht so oft wie Glasflaschen. Die Kunstoffindustrie dagegen preist PET-Flaschen wegen ihres geringeren Transportgewichts als umweltfreundlich.

Aber die Flaschen könnten auch die Gesundheit gefährden, argumentieren PET-Gegner nun mithilfe der Studie des Frankfurter Biologen Martin Wagner. „Wir konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“ Als Beleg führt er unter anderem einen Versuch an, bei dem Schnecken in den Plastikbehältern rund 40 bis 120 Prozent mehr Embryos als in einem Laborglas produzierten. Diese Ergebnisse könnten laut Wagner den lang gehegten Verdacht verstärken, Weichmacher oder Katalysatoren der Verpackung laugten ins Wasser aus.

Über Risiken für die Gesundheit schweigen sich die Forscher aus, denn noch wüssten sie nichts über Aufnahme und Abbau dieser „Umwelthormone“ in den menschlichen Körper. „Aber ein gewichtiger Teil der Wissenschaft glaubt, dass zum Beispiel der Rückgang der männlichen Fruchtbarkeit mit Umwelthormonen zu tun hat“, berichtet Wagner. Auch Krebs und Entwicklungsstörungen bei Embryonen wurden mit diesen Stoffen in Verbindung gebracht. Doch diese Ergebnisse sind in der Fachwelt umstritten.

Den großen Mineralwasser-Abfüllern reicht das aber noch nicht, um auf PET-Flaschen zu verzichten. Das ergab eine taz-Umfrage bei Marktführern in Deutschland, Danone, Nestlé und Coca-Cola. „Es ist unklar, wie die Wirkung auf den Menschen ist“, sagt zum Beispiel Sprecher Marcus Wanke von Coca-Cola. „Das Problem kann auch in der unterschiedlichen Abfüllung des Wassers liegen“, ergänzt Geschäftsführer Rüdiger Baunemann vom Verband der Kunststofferzeugenden Industrie.

Unterstützung bekommt die Branche vom Bundesinstitut für Risikobewertung, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstellt ist. Sprecher Jürgen Kundke: „Ja, es muss geprüft werden, was da passiert. Aber jetzt nach dem PET-Verbot zu schreien, das gibt die Studie nicht her.“ Der Schneckenversuch sei keine international anerkannte wissenschaftliche Methode. Weichmacher könnten nicht verantwortlich sein, weil PET ohne diese Chemikalien hergestellt werde.

„Das stimmt ja offensichtlich nicht“, kontert BUND-Expertin Cameron. Sie zitiert vier Studien, in denen Weichmacher in PET nachgewiesen wurden. Und der Schneckentest habe sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen, sagt sie.

Quelle: http://www.taz.de/!5165989/

Gruß an die Konsequenten

TA KI

 

Basischer Badezusatz selbst gemacht


Wie Sie zuhause in der Badewanne für Entschlackung und Entsäuerung sorgen können, erfahren Sie hier. Und Sie finden Rezepte für den basischen Badezusatz zum selber machen.

badesalz_feinstreu_310_0

Selbst wer sich ausgewogen ernährt, kann durch Stress, Bewegungsmangel oder zu starken Kaffee- oder Nikotingenuss eine Übersäuerung des Organismus aufweisen. Auch die kohlenhydratreiche Ernährung und die übermäßige Aufnahme von tierischem Eiweiß lassen den pH-Wert sinken. Eine chronische Übersäuerung ist für zahlreiche Beschwerden und Krankheiten verantwortlich.

Bei einem ständig niedrigen pH-Wert kann es zu Dauermüdigkeit und Abgespanntheit kommen. Die Haut reagiert mit Falten und Cellulitis. Es machen sich Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder Arthrose bemerkbar.

Gallen- oder Blasensteine treten auf und letztendlich kann auch ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall das Endergebnis einer jahrelangen Übersäuerung des Körpers sein. Es ist wichtig, den Säurehaushalt auszugleichen.

Nicht nur durch eine Ernährungsumstellung und das dazugehörige Bewegungsprogramm kann der Säurehaushalt des Körpers ausgeglichen werden. Auch Basenbäder tragen dazu bei, einen zu niedrigen pH-Wert (unter 7) zu erhöhen. Um den Körper nicht zu sehr zu strapazieren, sollten die Basenbäder jedoch nur zwei bis dreimal wöchentlich angewandt werden und eine Dauer von drei Wochen nicht überschreiten. Danach ist ein Basenbad pro Woche ausreichend.

Wirkung: basischer Badezusatz

Als basischer Badezusatz kann sowohl Natron, wie auch Salz verwendet werden. Beide müssen in dem Maße dem Badewasser zugefügt werden, dass der pH-Wert des Wassers circa 8,4 beträgt. Das lässt sich mit Teststreifen aus der Apotheke leicht nachmessen. Wird dieser Wert erreicht, dann bewirkt das Bad, dass der Körper überschüssige Säuren an das Badewasser abgibt.

Wer nach einem 45 minütigen Vollbad mit basichem Badezusatz die Probe mit einem Teststreifen aus der Apotheke macht, wird feststellen, dass sich der pH-Wert des Wassers erniedrigt hat. Zusätzlich zum entsäuernden Effekt kann das Basenbad je nach Badezusatz zur Entspannung oder zur Hautpflege beitragen.

Anwendung: basischer Badezusatz

Um den Organismus nicht zu stark zu belasten, sollte das Badewasser beim Basenbad die 38 Gradgrenze nicht überschreiten. Zu kalt darf das Wasser aber auch nicht sein, denn schließlich findet der Säureaustausch zwischen Organismus und Wasser über die Haut erst nach ungefähr 30 Minuten statt. Eine Verweildauer von 45 Minuten im Badewasser ist daher angesagt. Die optimale Badetemperatur fürs Basenbad liegt also bei Körpertemperatur.

  • Wenn die Badewanne mit körperwarmem Wasser fast befüllt ist, wird der basische Badezusatz zugegeben und mit der Hand gut im Wasser verteilt.
  • Das fehlende Wasser wird zugelassen und dann können Sie die Wanne besteigen.
  • Nach circa 45 Minuten ist das Bad beendet.

Das Basenbad sollte am Abend stattfinden und anschließend darf der Tag in Ruhe mit einem guten Buch oder einem schönen Film, eingekuschelt in eine warme Decke, ausklingen.

Basischer Badezusatz

Rezept: hautpflegendes Basenbad

  • 100 g Natron
  • 5 Tropfen Lavendelöl

Das Badewasser wird mit einer Temperatur von 38 Grad in die Wanne gelassen. Dann wird das Natron in eine Schüssel gegeben und mit einem halben Liter 35 Grad warmem Wasser langsam und unter Rühren übergossen. Wenn sich das Pulver aufgelöst hat, wird die Natronlösung ins Badewasser gegossen. Nun werden die 6 Tropfen Lavendelöl ins Wasser geträufelt und alles wird mit der Hand gut verteilt. Das Badevergnügen kann beginnen. Nach circa 45 Minuten wird das pflegende Basenbad beendet.

Natrium trägt nicht nur zur Entsäuerung des Organismus bei, sondern regt gleichzeitig die körpereigene Rückfettung der Haut an. Die Haut wird weich und geschmeidig. Einer Faltenbildung wird vorgebeugt. Lavendelöl unterstützt die Entschlackung des Körpers und wirkt gleichzeitig durchblutungsfördernd und zellerneuernd.

 

Rezept: basischer Badezusatz zur Entspannung

  1. 100g naturreines Meersalz
  2. 3 Tropfen Rosenöl
  3. 2 Tropfen Sandelholzöl

Während das Badewasser mit einer Temperatur von 38 Grad eingelassen wird, bringen Sie auf dem Herd einen Liter Wasser zum Kochen. Das Wasser wird vom Herd genommen und anschließend werden die 100 g Meersalz damit übergossen. Wenn sich alle Salzkristalle im Wasser aufgelöst haben, werden die beiden ätherischen Öle dazugetropft. In der Zwischenzeit ist die Badewanne vollgelaufen. Das Salz-Öl-Wasser wird in die volle Wanne gegossen und gut verteilt. Das Basenbad kann beginnen.

Während Meersalz einerseits für den Säureausgleich des Körpers sorgt, wirkt es andererseits hautpflegend. Es ist antibakteriell und entzündungshemmend und wird auch bei unreiner Haut eingesetzt. Rosenöl hellt die Stimmung auf. Es entfaltet eine antidepressive Wirkung und trägt zur Harmonie der Gefühle bei. Sandelholzöl beruhigt und entspannt die Nerven. Es hilft gegen Schlaflosigkeit und nervöse Anspannungen.

 

Basisches Badesalz zur Stimmungsaufhellung

  • 100 g reines Meersalz
  • 3 Tropfen Rosmarinöl
  • 3 Tropfen Zitronenöl
  • 1 Rosmarinzweiglein

Weil ein frisch zubereitetes Badesalz seine Wirkung besser abgeben kann, als ein lange gelagertes Badesalz, dessen Wirkstoffe teilweise schon verflogen sind, wird zuerst die Wanne mit 38 Grad heißem Wasser gefüllt. Dann werden 100 g naturreines Meersalz in ein Schraubglas gegeben. Die ätherischen Öle werden dazugeträufelt und vom Rosmarinzweiglein werden die Blätter abgezupft und ebenfalls ins Glas gesteckt. Dann wird das Glas verschlossen und solange durchgeschüttelt, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben. Eine Klümpchenbildung soll vermieden werden.

Das Badesalz ist fertig und kann gleich verbraucht, oder als kleines Geschenk verpackt werden. Wer das Badesalz verschenken möchte, sollte allerdings eine größere Menge zubereiten, da für ein Vollbad 100g benötigt werden.

Um das Badesalz ins Badewasser zu geben, wird 1 Liter Wasser zum Kochen gebracht und über das fertig gemischte Badesalz gegossen. Wenn sich alle Salzkristalle im Wasser aufgelöst haben, wird das Salz-Öl-Rosmarinwasser ins Badewasser gegossen. Mit der Hand wird alles gut verteilt und der erfrischende Badespaß kann beginnen.

Rosmarinöl regt die Durchblutung an und Zitronenöl erfrischt.

Quelle: http://www.beautybad.de/badezusatz/basischer.html

Gruß an die Sauberen

TA KI

Gift auf den Lippen- „…aber hauptsache es macht schön…“


 

Gefährliches Gift im Lippenstift

 

Dieser Artikel erschien hier bereits am 28.04.2014

Wer schön sein will, muss leiden. Dieses alte Sprichwort ist bekannt und dennoch wird es nicht allzu ernst genommen. Wie viel Wahrheit sich tatsächlich dahinter verbirgt, zeigen wir Ihnen an einem Beispiel aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik – dem Lippenstift.

Gift  im Lippenstift © Sandor Kacso – Fotolia.com

 

Frauen lieben den Lippenstift

Frauen leiden natürlich in der Regel nicht darunter, sich täglich hübsch zu machen. Schliesslich macht es Spass, das Aussehen mit ein paar kleinen Tricks positiv zu verändern. Ein wenig Make-up zaubert aus einer faden, unebenmässigen Haut schnell einen frischen und ebenmässigen Teint. Doch was wäre das schönste Make-up ohne einen passenden Lippenstift?

Der Lippenstift ist das Kosmetikutensil, mit dem Frau ihre Weiblichkeit unterstreichen und ihre eigene Auffassung von Eleganz und Stil ausstrahlen kann. Daher ist der Lippenstift ein Muss für jedes perfekte Make-up. In unzähligen Farben und unterschiedlichen Texturen angeboten zählt der Lippenstift heutzutage zu dem mit Abstand beliebtesten Schminkzubehör.

Doch ein mit Lippenstift ausdrucksvoll geschminkter Mund ist nicht nur schön anzusehen. Der Lippenstift birgt auch eine Gefahr für die Gesundheit, denn er kann eine Menge an Giftstoffen enthalten.

Diese werden durch das Benetzen der Lippen mit der Zunge zumindest teilweise vom Speichel aufgenommen und gelangen so in den Körper. Was sie dort anrichten können, verleiht dem oben zitierten Sprichwort, „Wer schön sein will muss leiden“, eine ganz andere Dimension.

Ein Lippenstift für höchste Ansprüche

Der Anspruch an den Lippenstift ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Während die Frauen früher noch glücklich darüber waren, dass ihre Lippen eine interessantere Farbe annahmen, muss der Lippenstift von heute einiges mehr können. Und was das genau ist, bestimmen die Werbespezialisten der Kosmetikhersteller.

Ein Lippenstift liegt heutzutage nur dann im Trend, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Hierzu zählen: besonders intensive Farbpigmente, ein unwiderstehlicher Glanz sowie eine Haltbarkeit von mindestens 24 Stunden – selbstverständlich ohne in den Lippenfältchen zu verlaufen oder an Farbintensität zu verlieren.

Eines sollte in diesem Zusammenhang jeder Frau klar sein: Je effektvoller und haltbarer die Farbpigmente im Lippenstift oder Lipgloss sind, umso ausgefeilter müssen auch die für diesen Effekt verantwortlichen Ingredienzen sein.

Da kann auf eine breite Palette synthetischer Substanzen längst nicht mehr verzichtet werden. Man kann halt nicht gleichzeitig auf Schönheit UND Gesundheit achten, oder vielleicht doch? Dazu später mehr.

Teuer ist nicht gleichzeitig gut

Viele der verwendeten Inhaltsstoffe konventioneller Lippenstifte geben Anlass zur Besorgnis, denn sie sind bekanntermassen gesundheitsgefährdend.

Einige von ihnen stehen im Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen und andere zeigen gar eine karzinogene Wirkung. Obwohl dies längst bekannt ist, sind diese Substanzen nach wie vor in fast allen herkömmlichen Lippenstiften zu finden – in billigen Fabrikaten ebenso wie in hochpreisigen Markenprodukten.

Inhaltsstoffe konventioneller Lippenstifte

Zu den gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen in Lippenstiften zählen beispielsweise die aus Erdöl gewonnenen Paraffine und Mineralöle. Sie legen einen nicht wasserlöslichen Film auf die Lippen, der sie scheinbar weich und geschmeidig macht.

In Wahrheit besitzen sie jedoch keinerlei Pflegeeigenschaft. Im Gegenteil: Sie entziehen den Lippen die natürliche Feuchtigkeit und trocknen sie aus. Das Gleiche gilt auch für Silikone, die ebenfalls als Weichmacher im Lippenstift eingesetzt werden.

Formaldehyd als Konservierungsmittel und Diethylphthalat als lichtbeständiger Weichmacher sind auch in vielen Lippenstiften enthalten. Beide Substanzen bergen ein hohes karzinogenes Risiko.

Um den unangenehmen Geruch der verwendeten Rohstoffe zu übertönen, wird mit synthetischen Duftstoffen nicht gespart. Schliesslich würde keine Frau einen stinkenden Lippenstift verwenden. Doch die meisten dieser kreierten Düfte können allergische Reaktionen auslösen.

Ebenso wie die Duftstoffe werden auch die Farbpigmente im konventionellen Lippenstift ausschliesslich synthetisch hergestellt. Diese Methode ist einerseits besonders kostengünstig und bietet andererseits die Möglichkeit, den Kundinnen eine nahezu unbegrenzte Farbauswahl anzubieten.

Die verwendeten Farbstoffe sind jedoch äusserst kritisch zu betrachten. Als besonders heikel gelten Substanzen wie der Farbstoff CI 17200, der das krebsverdächtige Anilin abspalten kann, sowie das Tartrazin (CI 1914), dessen hohes allergisches Potential schon lange bekannt ist.

Blei & Co im Lippenstift

Eine amerikanische Studie der Universität von Kalifornien, Berkeley (UCB) ergab, dass Lippenstifte gesundheitsgefährdende Mengen an Metallen wie Aluminium, Cadmium, Blei, Titan sowie anderen Toxinen enthalten.

Besonders hoch war die Konzentration an Titan und Aluminium. Drei Prozent der getesteten Produkte führten bei regelmässiger Benutzung zu einer Aluminiumaufnahme, die über dem Toleranzwert liegt.

In 75 Prozent aller getesteten Lippenstifte war Blei enthalten; teilweise ergaben die Messungen erschreckend hohe Werte.

Die verschiedenen Metalle werden im Körper gespeichert und können erhebliche gesundheitliche Probleme auslösen. Gelangen Blei oder Aluminium ins Gehirn, können sie dort irreparable Hirnschäden verursachen.

Auch die FDA (Food and Drug Administration) gab eine Studie in Auftrag, bei der 400 Lippenstifte auf ihren Bleigehalt überprüft wurden. Das Ergebnis war, dass 95 Prozent der getesteten Lippenstifte eine Bleikonzentration aufwies, die die zulässige Höchstgrenze in Schokoriegeln (Lebensmittel!) überschritt.

Dennoch kam die FDA zu dem Schluss, dass diese Bleimengen noch keine Gefahr für die Gesundheit darstellen…

Die Auswirkung bleibt individuell

Sicher ist es nicht möglich, die Gefährlichkeit dieser Schadstoffen konkret einzuschätzen. Schliesslich ist die Gesamtbelastung eines Menschen mit Toxinen und anderen Schadstoffen ebenso individuell zu betrachten wie dessen grundsätzliche Schadstoff-Belastbarkeit. Daher ist es durchaus denkbar, dass die Toxine im Lippenstift das vielleicht bereits gefüllte „Belastungs-Fass“ zum Überlaufen bringen könnten.

Ganz besonders gefährdet sind Schwangere und stillende Frauen, denn sie geben die Toxine über die Plazenta, beziehungsweise über die Muttermilch direkt an das Ungeborene oder an das Baby weiter.

Die Bluthirnschranke der Babies und Kleinkinder ist noch nicht vollständig ausgebildet, so dass die Gifte nahezu ungehindert ins Gehirn gelangen und schwere Entwicklungsstörungen verursachen können.

In Anbetracht unzähliger weiterer Belastungs-Quellen, wie konventionelle Gesichts- und Körperpflege, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Umweltbelastungen etc. , wird klar, dass zumindest die bewusste Aufnahme gesundheitsschädigender Substanzen unbedingt minimiert werden sollte.

Ein Lippenstift aus kontrollierter Herstellung

Beginnen Sie doch am besten gleich mit dem Naheliegenden: Kaufen Sie sich als erstes einen neuen Lippenstift. Ausgezeichnete Alternativen zu den herkömmlichen Produkten finden Sie im Bereich der zertifizierten Naturkosmetik.

Die zertifizierte Naturkosmetik unterliegt einer strengen Überwachung. Hier dürfen für die Herstellung von Lippenstiften ausschliesslich kontrollierte Pflanzenauszüge sowie kontrollierte mineralische oder Erdpigmente verwendet werden. Als Duftstoff dienen ätherische Öle.

Ein Lippenstift in kontrollierter Naturkosmetik-Qualität schützt und pflegt Ihre Lippen. Anders als noch vor ein paar Jahren, sind diese Lippenstifte mittlerweile ebenfalls in einer grossen Farbauswahl erhältlich. Nur den 24 Stunden-Halt dürfen Sie hier nicht erwarten, denn der ist ausschliesslich unter Zuhilfenahme gesundheitsschädlicher Beimischungen möglich. Und genau darauf wollen Sie zukünftig doch sicher verzichten, oder ?

.

 

Gruß an die Natur
TA KI

Die Dritte Welt wird zur Ader gelassen – Die Wassergeschäfte der Firma Nestlé (Videos)


titelbild-19

Wer in Deutschland oder anderswo Lebensmittel einkauft, kommt an einem Unternehmen praktisch nicht vorbei: Nestlé.

Neben den klassischen Schokoladentafeln und Kaffeesorten gibt es Frühstücksflocken, Nudeln, Milcherzeugnisse und eine Vielzahl weiterer Produkte, hinter all denen sich die Firma Nestlé verbirgt.

Schon diese Eroberung immer größerer Marktanteile in den westlichen Industriestaaten ist in Bezug auf die Sicherstellung einer gewissen Vielfalt bei der Ernährung kritisch zu sehen.

Noch perfider verhält sich Nestlé allerdings in vielen Staaten der Dritten Welt. Denn dort ist das Unternehmen dabei, weite Teile der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser an sich zu reissen – zum Teil mit erschreckendem Erfolg.

Weltweit werden in jedem Jahr mehr als 200 Milliarden Liter Wasser in Flaschen abgefüllt. Den Löwenanteil machen dabei große Konzerne wie Coca Cola, Pepsi oder auch Danone unter sich aus. Die weltweite Spitzenposition hält mit zwölf Prozent des weltweit abgefüllten Wassers die Firma Danone inne (Pepsi: Nur Leitungswasser statt Quellwasser verkauft).

Wer sich auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Nestl%C3%A9-Markendie Marken der Firma Nestlé auflisten lässt, stellt schnell fest, dass die Wassergeschäfte des Unternehmens sich auf globaler Ebene abspielen und es praktisch keine Weltregion gibt, in welcher Nestlé nicht den Daumen auf einer Vielzahl von Quellen hat.

Die Tendenz geht dabei über die Jahre immer weiter nach oben. Seit 1996 hat sich die Zahl der weltweit verkauften Wasserflaschen mehr als verdreifacht. Eine Entwicklung, hinter welcher vor allem kaufmännisches Kalkül steckt, mit welchem auch die Ärmsten der Armen dieser Welt regelmäßig zur Kasse gebeten werden können. Denn Wasser ist kein Luxusgut, sondern eine Grundvoraussetzung für menschliches Leben.

Es mutet wie zynische Realsatire an, dass die von der Firma Nestlé in weiten Teilen der Dritten Welt vertriebene Wassermarke ausgerechnet „Pure Life“ heißt. In Südafrika wird diese Marke sogar mit dem Claim „Water you can trust“ beworben, also Wasser, dem du vertrauen kannst. Hier schließt sich ein Teufelskreis.

Denn die Firma Nestlé sichert sich zunächst die Abfüllgenehmigungen für die reinsten und besten Quellen des Landes. Das übrige Wasser erreicht aufgrund von Umweltverschmutzung und anderen Faktoren vielfach keine Trinkwasserqualität. Diesen Umstand nutzt dann wiederum Nestlé, um sein Produkt „Pure Life“ als besonders vertrauenswürdige Alternative zu präsentieren.

Die Vereinten Nationen haben schon vor Jahren den Zugang zu sauberem Wasser zu einem menschlichen Grundrecht erklärt. Dies hindert allerdings Konzerne wie Coca Cola, Danone oder eben auch und in besonderer Weise Nestlé nicht daran, dieses Recht durch ihr Geschäftsgebaren in aller Welt mit Füßen zu treten.

Nestlé versucht an vielen Orten in den USA, Genehmigungen für den Zugriff auf Grund- und Quellwasser zu bekommen. Ob die Regionen wasserreich oder wasserarm sind, scheint keine Rolle zu spielen. Sogar in einem der trockensten Gebiete Nordamerikas, in Phoenix/Arizona, will der Konzern eine Abfüllanlage bauen. Ähnlich in Kalifornien: Der Bundesstaat leidet seit fünf Jahren unter einer schlimmen Dürre, es gibt staatliche Vorschriften, den Wasserverbrauch einzuschränken. Und dennoch zapfen Unternehmen weiterhin Trinkwasser aus Quellen ab, um es abzufüllen und zu verkaufen. So ist es auch in Michigan, wo in der Stadt Flint das Leitungswasser mit Blei vergiftet ist. Auch dort, so sagen Kritiker, sei es nicht nachvollziehbar, dass Nestlé in dem US-Bundesstaat weiterhin nicht belastetes Wasser absaugen und verkaufen dürfe (Nestlé: Raubzug von Trinkwasser in den USA).

In Brasilien lebt gut 20 Prozent der Bevölkerung ohne einen eigenen Wasseranschluss. Diese Familien sind folglich darauf angewiesen, sich Wasser in Kanistern und Flaschen zu besorgen. Die Firma Nestlé kauft in Brasilien schon seit Jahren immer weitere Flächen mit ausgedehnten Wasserquellen auf.

Video: Der Nestle Konzernchef Peter Brabeck-Letmathe erklärt die Einstellung Nestles zu Trinkwasser!

Ein besonderer Coup gelang dem Konzern bereits 1992 durch die Übernahme des Wasserriesen Perrier. Denn durch die Einverleibung von Perrier gelangte Nestlé auch in den Besitz eines Wasserparks in der Nähe des Ortes São Lourenço. Dieser befindet sich im Bundesstaat Minas Gerais.

Dieser liegt in unmittelbarer Nachbarschaft gleich mehrerer brasilianischer Großstädte wie Sao Paulo, Rio de Janeiro und Belo Horizonte. Die Region verfügt über eine auch im globalen Maßstab einzigartige Vielfalt an unterschiedlichen Mineralwasserquellen. Ab 1998 begann Nestlé damit, von São Lourenço aus, auch den brasilianischen Markt mit „Pure Life“ zu beliefern, wobei die dortige Fabrik nur eine von weltweit 100 Produktionsstätten dieser Marke ist.

In Pakistan ging die Firma Nestlé im Jahr 1998 besonders hartnäckig vor, als sie auch dort „Pure Life“ auf den Markt brachte. Denn im Vorfeld der Markteinführung startete das Unternehmen eine so genannte Informationskampagne mit welcher sie bei der Bevölkerung Ängste hinsichtlich der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von bereits am Markt befindlichen Flaschenwassern schürte.

Die Folge war eine allgemeine Verunsicherung welche „Pure Life“ vom Start weg hohe Absatzzahlen in Pakistan und einen besonderen Vertrauensbonus bei den Konsumenten bescherte. Innerhalb kürzester Zeit stammte mehr als jede zweite in Pakistan verkaufte Wasserflasche aus dem Haus Nestlé. Weitere Potentiale tun sich für Nestlé im ostasiatischen Raum auf. Derzeit liegt der pro Kopf Verbrauch von Flaschenwasser in der Volksrepublik China bei etwa zehn Litern pro Jahr. Im Vergleich werden in Deutschland je Einwohner mehr als 120 Liter konsumiert.

Um diese Märkte bedienen zu können, wird es für die Firma Nestlé unerlässlich sein, den Raubbau an Quellen in der Dritten Welt weiter voranzutreiben und die ohnehin rare Ressource Trinkwasser in diesen Regionen weiter zu verknappen.

Die vom Nestlé Konzern weltweit verursachten Probleme betreffen allerdings nicht nur die Dritte Welt. Denn die derzeitige Debatte in der Europäischen Union über die Privatisierung der Trinkwasserversorgung wird in entscheidender Weise durch das schweizerische Unternehmen forciert.

Denn durch eine öffentliche Ausschreibung der Wasserversorgung könnte sich der Konzern auch in Deutschland und anderen Ländern Europas auf Jahrzehnte eine ähnliche Machtposition sichern, wie er sie in weiten Teilen der Dritten Welt bereits besitzt. Durch das weltweite Bevölkerungswachstum werden sich die Konflikte um Wasser weiter verschärfen. Entsprechend wichtig ist es für Nestlé, schon heute die Weichen für eine Sicherung der erreichten Spitzenposition zu stellen, welche das Unternehmen auf dem weltweiten Wassermarkt einnimmt (Die Mineralwasser- & Getränke-Mafia).

Sinkende Grundwasserspiegel, wie sie heute schon in Pakistan traurige Realität sind, könnten bald schon auch in Deutschland drohen, wenn es Nestlé gelingt, seine Pläne für den europäischen Markt in die Tat umzusetzen.

Literatur:

Abgefüllt (Prädikat: Wertvoll)

Planet ReThink (Prädikat: Wertvoll)

Blaues Gold – Der Krieg der Zukunft

Video:

Quellen: PublicDomain/claro.de/geolitico.de am 29.04.2016

Quelle: http://derwaechter.net/die-dritte-welt-wird-zur-ader-gelassen-die-wassergeschaefte-der-firma-nestle-videos

Gruß an die, die solche Verbrecher boykottieren

TA KI

Magnesiumchlorid: Die Erfolgsberichte


Unser Artikel über das Magnesium in der letzten ZeitenSchrift hatte ein riesiges Echo. Lesen Sie hier einige Erfolgsgeschichten von Lesern und welche lebenswichtigen Funktionen Magnesium im Körper erfüllt.

66_Magnesiumchlorid-die-Erfolgsberichte

Der Autor des Artikels Magnesiumchlorid: Arthrose und Osteoporose sind heilbar! im letzten Heft, Hans Gilgen, bekam viele Anrufe von ZeitenSchrift-Lesern. Hier schildert er ein paar besonders eindrückliche Beispiele:

Frau G. T. aus Aeschlen berichtet von Überbeinen, die sich innerhalb einer Woche zuerst blau färbten, dann langsam kleiner wurden und nach zwei weiteren Wochen zur normalen Farbe zurückfanden. 6 Wochen später waren sie kaum noch zu sehen. Ein Brennen im linken Handgelenk verschwand ebenso schnell wie das Knarren im linken Knie. Nach acht Wochen Einnahme fühlt sie sich schon wesentlich beweglicher.

Herr M. B. aus Wabern ist aufgrund eines bösartigen Tumors in der Wirbelsäule von der Hüfte abwärts gelähmt, hat Schwierigkeiten mit der Verdauung und Schmerzen im ganzen Körper. Erst hatte er einen Prostatatumor, der verödet wurde, einen Tumor an der Blase, später Tumore in den Rippen und einen Tumor an der Wirbelsäule, der das Knochenmark verdrängte und zum Absterben brachte. Mit Hilfe von Magnesiumchlorid, das er seit vier Monaten zusammen mit einem fettlöslichen Vitamin-B-Komplex1 einnimmt, hat sich sein Zustand so stark verbessert, daß er sich heute wesentlich wohler fühlt. Auch die Schmerzen halten sich im erträglichen Rahmen. „Nun ist mein Leben wieder lebenswert und ich hoffe, daß ich es noch einige Jahre genießen kann!“ Das waren seine Worte anläßlich des letzten Telefonats. Nach seinen Angaben nimmt er neben dem Magnesiumchlorid pro Tag zweimal eine Tablette mit je 100 Milligramm Vitamin B1und B6.

Frau W. R. aus Erlinsbach, die seit einigen Wochen Magnesium und fettlösliches Vitamin B einnimmt, schreibt: „Vielen Dank für das fettlösliche Vitamin B1 und B6. Es hilft wirklich. Die Schmerzen sind auf ein Minimum zurück, und diese trug ich schon zwölf Jahre mit mir. Ich bin Ihnen außerordentlich dankbar. Das Leben ist so viel lebenswerter und freudiger!“

Eine Lehrerin aus Osnabrück berichtet am Telefon: „Ich habe ihre Telefonnummer auf Umwegen in Erfahrung gebracht, um Ihnen meinen Erfolg schildern zu können: Zwei Wochen vor Ostern fiel mir der Unterricht in meiner Klasse (1. und 2. Schuljahr) schwer. Ich hatte innerlich Angst und oft ein leises Zittern. Mit anderen Worten: Ich stand kurz vor einem „Burn Out“. Ich hoffte, daß meine Kinder meinen Zustand nicht bemerken würden. Gleichzeitig wußte ich, daß Kinder in diesem Alter Unsicherheiten ahnen und entsprechend reagieren – und Kinder können grausam sein. Drei Wochen nach Beginn der Einnahme von Magnesiumchlorid steh’ ich vor meiner Klasse wie ein Fels in der Brandung – nichts kann mich erschüttern!“ Eine Familie aus dem Rheintal braucht Magnesiumschlorid nicht nur für sich, sondern verfüttert es auch den Kühen. Das Bauerngut liegt auf sehr magnesium-armem Boden, ein ehemaliges Hochmoor mit einem relativ hohen pH-Wert. Früher standen die Kühe oft apathisch auf der Weide, bewegten sich lange nicht und zitterten, ohne daß sie es kalt haben konnten. Der Tierarzt vermutete Magnesiummangel. Nun geht es ihnen bereits viel besser.

Was das Magnesium dem Körper alles Gutes tut

Magnesium ist im menschlichen Körper für über 300 verschiedene Funktionen zuständig. Die wichtigsten davon sind:

1. Muskelentspannung

Kalzium ist für das Zusammenziehen der Muskeln zuständig (Systole) – Magnesium für deren Entspannung (Diastole). Hat der Körper genügend Magnesium, so tritt kaum je ein Muskelkater auf.

Für das Herz bedeutet das Fehlen von Magnesium eine Verkrampfung, ein beklemmendes Gefühl und Angstzustände (Angina pectoris), sowie eine erhöhte Gefahr für einen Herzinfarkt. Kalzium zieht den Herzmuskel zusammen – Magnesium entspannt ihn. Unregelmäßige Herzschläge sind oft eine Folge fehlenden Magnesiums. Es wird sogar vermutet, daß bei gewissen Herzarterien-Unterbrüchen, die wie abgeschnürt aussehen, Streß und Magnesiummangel die Ursachen eines Infarkts sein könnten. Hoher Blutdruck hat vielfach mit der schlechten Muskelentspannung der um die Arterien angeordneten Muskeln zu tun.

Angst kann die Kehle zuschnüren, wenn Magnesium fehlt. Durch Magnesiummangel können Arm- und Beinmuskeln sich so sehr verkrampfen, daß sogar die Sehnen überdehnt werden.

Magnesium ist wichtig für die Blutgefäße – vor allem für die Arterien, damit sich die für den Weitertransport des Blutes zuständigen Muskeln nicht verkrampfen. Das kann sonst zu gefährlichen Stausituationen führen. Magen, Leber, Gallenblase und Nieren können sich ohne Magnesium nicht mehr entspannen und erfüllen ihre Funktion nur noch eingeschränkt. Man fühlt sich müde und verkrampft.

2. Immunsystem

Bei Magnesiummangel ist das Abwehrsystem stark geschwächt. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sind reduziert, die Durchblutung der Füße und der Nasenschleimhaut ist verringert. Dadurch ist die Gefahr für eine Erkältung oder Grippe größer. Im Alter verringern sich die Abwehrkräfte. Mit Hilfe von Magnesium werden diese wesentlich verbessert. Das Abwehrsystem wird gestärkt und es können mehr Antikörper gebildet werden.

3. Energiegewinnung

Magnesium ist zuständig für die Energiegewinnung aus Fett, Kohlenhydraten und Proteinen. Nur ein Beispiel aus 300 Stoffwechselvorgängen, bei denen Magnesium unerläßlich ist: Blutzucker (Glukose) wird über das Blut zu einer Muskelzelle transportiert und dort aufgenommen. Aus der Glukose muß nun Glucosephosphat gemacht werden. Dies geschieht mit Hilfe des Enzyms Hexokinase ATP und Magnesium. Dieses Glucosephosphat wird teils in der Zelle gebraucht, teils zu weiteren Produkten weiterverarbeitet. Wichtig zu wissen ist, daß bei fehlendem Magnesium viele lebenswichtige Abläufe entweder zu langsam oder gar nicht ablaufen.2

4. Bildung von Knochen- und Knorpelmaterial

sowie Gelenkflüssigkeit. Entgegen der Meinung vieler Fachleute hat Frau Prof. Bergasa an Tausenden von Beispielen aus dem Leben bewiesen, daß sowohl Überbeine verschwinden, als auch Gelenke, Knorpel, Bandscheiben und Knochen sich wieder erneuern können.

In den letzten zehn Jahren hatte Hans Gilgen Gelegenheit mitzuerleben, wie viele Menschen mit unerträglichen Schmerzen, ohne Chance von Morphium, Cortison und Co. wegzukommen, wenige Monate später mit einer Umstellung in der Nahrung und zusätzlich eingenommenem Magnesium wieder normal leben konnten, fähig waren, ihren Haushalt selbst zu bewältigen oder sogar wieder in ihren ursprünglichen Beruf zurückkehren konnten.

Knochen und Knorpel haben eine Erneuerungszeit (Totalregeneration des gesamten Gewebes) von zwei Jahren, die Leber dagegen eine von nur acht Tagen. Bei Arthrose braucht es also etwas Geduld. Sie ist ja auch nicht innerhalb weniger Tage entstanden. Wichtig zu wissen ist, daß eine Wiederherstellung der Knochenzellen durch den eigenen Körper möglich ist, wenn die nötigen Maßnahmen getroffen werden. Man darf also die Geduld nicht zu schnell verlieren!

Die Regeneration und der Materialaustausch der Knochen und Knorpelzellen geschieht hauptsächlich in der Nacht. Es ist darum wichtig, daß auch am Abend genügend Protein eingenommen wird, da sonst nicht genügend Kollagen gebildet werden kann um die Knochen zu erneuern.

5. Stärkung der Nerven

Übereinstimmend lauten die Berichte von kranken und gesunden Menschen nach der Einnahme von Magnesium,

  • daß sie sich besser fühlen,
  • daß sie zum Teil die Welt mit neuen Augen betrachten,
  • daß sie mehr Freude am Leben haben,
  • daß Depressionen und Traurigkeit verschwunden sind,
  • daß sie weniger müde sind und
  • keine Angst mehr haben, sondern
  • jetzt zuversichtlich in die Zukunft schauen.

6. Die wichtigste Funktion

überhaupt ist die Mitwirkung von Magnesium bei der Zellteilung. Bei Werten unter 10 mmol (1mol = 24.3mg und 1000 mmol = 1 mol) in der Zellflüssigkeit entstehen statt Abbilder der alten Zellen nur noch entartete Zellen, also Krebszellen. Darum ist eine ständige Zufuhr von Magnesium an jedem Tag des Jahres so wichtig. Ohne Magnesium kann keine Zelle gesunde Kopien herstellen. Hinzu kommen rund 300 Funktionen des Körpers, die wichtig sind, die aber den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden. Die drei größten Magnesiumkiller:

1. Der Alkohol: Schon ein Deziliter Wein eliminiert im Körper fast die Hälfte eines liebevoll bereitgestellten Gläschens Magnesiumchlorid. Ein Alkoholiker kann gar nicht soviel Magnesiumchlorid zu sich nehmen, als nötig wäre, um sich vor entarteten Zellen zu schützen.

2. Das Rauchen: Nikotin ist ein Magnesiumkiller. Wer raucht, weiß meist nicht, was sich in seinem Körper für ein Drama abspielt.

3. Streß: Ein Hauptübel unserer modernen Gesellschaft. Streß im Büro, im Verkehr, in der Familie. Jede Streßsituation verbraucht zusätzliches Magnesium. Weitere Ursachen von Magnesiumverlust und dadurch höherem Bedarf sind: Krankheiten, vor allem Entzündungen; Fieber über längere Zeit.

Im Alter ist der Bedarf grundsätzlich höher, weil auch die Immunabwehr größere Mengen Magnesium benötigt. Die Einnahme von Medikamenten wie Cortison oder Antibiotika und die Einnahme von Psychopharmaka. Bei jeder Diät, bei Bulimie und Operationen, vor allem solche mit Narkose. Bei einer Schwangerschaft, speziell wenn Erbrechen mit im Spiel ist. Und bei Einnahme von Hormonen aller Art. Das gilt auch für die Pille.

Qualitativ hochwertiges und natürliches Magnesiumchlorid – ohne jegliche chemische Zusätze – können Sie direkt bei uns bestellen: Magnesiumchlorid bestellen

Wir würden uns über eine kurze Rückmeldung mit Ihren Erfahrungen mit Magnesiumchlorid sehr freuen. Ihre Erfahrungsberichte helfen uns, zukünftige Anfragen entsprechend zu beantworten. Auch können Ihre Erfahrungen anderen Betroffen wieder Mut und Hoffnung schenken. Ihre Aussagen werden natürlich streng vertraulich behandelt und Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben.

Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/magnesiumchlorid-die-erfolgsberichte

Gruß an die Wissenden

TA KI

Alles andere als harmlos- Viel mehr Hepatitis-E-Fälle in Deutschland


3qrh0340Hepatitis E kann zu tödlichem Leberversagen führen. 20 Millionen Menschen stecken sich in Afrika und Asien jährlich damit an. Die Erkrankung wird in Deutschland immer öfter gemeldet, obwohl viele Infizierte gar nicht in diesen Regionen waren. Wie kommt das?

Ärzte diagnostizieren in Deutschland zunehmend mehr Hepatitis-E-Fälle. 2014 wurden 670 dieser Lebererkrankungen gemeldet. Das sei im Vergleich zu 2013 ein Plus von mehr als 46 Prozent, teilte das Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit. „Die Tendenz ist klar steigend“, sagte RKI-Epidemiologe Mirko Faber. Hintergrund sei in Europa allerdings nicht eine rasant ansteigende Verbreitung der Erreger, sondern eine verbesserte Diagnostik sowie eine höhere Sensibilität der Mediziner.

Hepatitis E galt lange Zeit als eine aus Asien und Afrika importierte Infektionskrankheit. Dort werde der Erreger hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen, erklärte eine Sprecherin des Brandenburger Gesundheitsministeriums im Vorfeld des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli.

Viren erst 1983 entdeckt

Die Viren wurden erst 1983 von einem russischen Forscher entdeckt. Später konnten andere Wissenschaftler eine Epidemiewelle in Indien, die 1955 insgesamt 30.000 Erkrankungen verursachte, auf Hepatitis E zurückführen. Im Rückschluss wurde laut Faber so belegt, dass es wohl keine ganz neu aufgetretene Krankheit ist.

Das RKI schätzt, dass sich in Afrika und Asien jährlich bis zu 20 Millionen Menschen mit dem Virus anstecken. „Viele Leute machen eine Hepatitis-E-Infektion durch, ohne es zu wissen“, erklärte Faber, denn häufig verlaufe die Infektion mit nur leichten Beschwerden. Oft beginnt die Krankheit nach RKI-Angaben mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Gliederschmerzen, es kann aber auch zu Fieber und Gelbsucht kommen. Zumeist klingen die Beschwerden innerhalb von Wochen ab. Noch häufiger hat die Infektion gar keine Krankheitszeichen.

Alles andere als harmlos

Die akute Hepatitis E-Erkrankung ist jedoch alles andere als harmlos und kann zu tödlichem Leberversagen führen. Das RKI geht in Afrika und Asien jährlich von bis zu 65.000 Todesfällen aus. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 60 Tage, und die Erkrankung hat in manchen Ländern eine Sterblichkeitsrate von bis zu vier Prozent. Eine Gefahr besteht nach RKI-Angaben bei Vorschäden der Leber, Immungeschwächten wie etwa Krebspatienten in der Chemotherapie oder in der Schwangerschaft.

In Deutschland galt Hepatitis E lange Zeit als eine bei Reisen erworbene Krankheit. Wissenschaftler fanden erst vor einigen Jahren heraus, dass es diesen Erreger hier vermutlich schon seit langer Zeit gibt. „Die Übertragung läuft hier aber nicht fäkal-oral über das verunreinigte Trinkwasser, sondern über den Verzehr von kontaminiertem Schweine- und Wildfleisch„, erklärte Faber.

In Europa treten andere Genotypen des Erregers auf, diese werden in der Regel nur vom Tier auf den Menschen übertragen und nicht wie in Afrika und Asien von Mensch zu Mensch. Die Mehrzahl der in Europa auftretenden Hepatitis-E-Erkrankungen sind demnach nicht eingeschleppt, sondern hier erworben.

„Da hilft wirklich nur strikte Hygiene“, rät Faber. Es sollte nur gut durchgebratenes oder gegartes Fleisch gegessen werden. Nach Tierkontakten sollten stets die Hände gründlich gereinigt werden.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Viel-mehr-Hepatitis-E-Faelle-in-Deutschland-article15584861.html

Gruß an die Biowaffenlaboratorien

TA KI

 

Dürre und Spekulationen: Natürliche Lebensmittel künftig nur für die Super-Reichen? – update


….dieser Beitrag erschien schon einmal am 22.4.2014

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Die Feudal-Eliten können sich das teure „natürliche“ Essen leisten. Für den Rest der Menschheit (99%) gibt es Fressen aus dem Computer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Gute Nahrung für Reiche

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden sich die Preise für Lebensmittel in den USA verdoppeln. Die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln wird stetig steigen, zudem sorgen Dürren und Spekulationen für einen weiteren Preisanstieg.

Für die hohen Preise in den USA ist vor allem die Dürre in Kalifornien verantwortlich. Möglicherweise könnte diese ein Jahrhundert anhalten, so Wissenschaftler Lynn Ingram zu CBS News. Sollte das tatsächlich der Fall sein, werden die Preise jedes Jahr enorm steigen.

In Europa ist die Lage nicht entspannter: Die Finanzkrise hat dramatische Folgen für die gesamte Bevölkerung. Die Lebenssituation hat sich in allen untersuchten Ländern verschlechtert, 120 Millionen Menschen in Europa sind armutsgefährdet und müssen mit Nahrungsmitteln unterstützt werden (mehr hier). Auch in Deutschland wächst die Zahl der Notleidenden.

Denn auch hierzulande verteuern sich die Lebensmittel, im vergangenen Jahr um rund 4,4 Prozent – so stark wie seit fünf Jahren nicht. Für Kartoffeln zahlten die Deutschen 29 Prozent mehr als im Vorjahr (hier).

Deshalb haben die großen Finanz-Investoren ein lohnendes neues Betätigungsfeld gefunden: Sie investieren in Technologien, die natürliche Ernährung überflüssig machen sollen. Damit könnten, so ist die Hoffnung der internationalen Eliten, alle Probleme der Menschheit im Zeitalter der knappen Ressourcen gelöst– und zudem die eigenen Taschen gefüllt werden.

Allein 2012 flossen so 350 Millionen Dollar in junge Start-Ups – 37 Prozent mehr als noch 2011. Zu diesen jungen Unternehmen gehören unter anderem Hampton Creek Foods, Beyond Meat und Modern Meadow (hier). Alle drei wollen bei der Herstellung ihrer Produkte auf die herkömmlichen Zutaten verzichten bzw. diese ersetzen. Dabei geht es um einen Ei-Ersatz, Hühnerstreifen, die wie echtes Hühnerfleisch schmecken und aussehen sowie Fleisch, dessen Eltern Stammzellen und 3-D-Drucker sind.

In London wurde der erste im Labor gezüchtete Burger vorgestellt. Das Fleisch wurde aus den Stammzellen eines Rinds erzeugt – die Entwicklung kostete 250.000 Euro (hier). Es schmeckt fast wie Fleisch, aber nicht so saftig, sagte ein Lebensmittel-Experte nach dem Verzehr.

In die Entwicklung von Nahrung aus dem 3-D-Drucker wird ebenfalls massiv investiert. Foodini, der erste Essens-Drucker für zuhause, der Burger, Pizza und Pasta herstellt, soll für unter 1.000 Dollar zu haben sein, so die Hersteller (hier).

Weltweit muss die Nahrungsmittelproduktion bis Mitte des Jahrhunderts um 60 Prozent gesteigert werden. Grund ist, dass die Weltbevölkerung bald die 9-Milliarden-Marke übersteigen wird. Anderenfalls komme es zu einer Verknappung der Lebensmittel (hier). Die Folgen wären soziale Unruhen und weltweite Bürgerkriege, warnt die UN.

Der massive Einsatz von Pestiziden hat die Ackerflächen weltweit schwer geschädigt. Eine Studie zeigt, dass das Ökosystem der Erde durch Insektengifte bereits nachhaltig gestört ist. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Anbauflächen durch Erosion verloren (hier). Somit drohen Hungersnöte – für die Schwellenländer und den reichen Westen. In China sind bereits mehr als 3,3 Millionen Hektar Ackerland verseucht. In der Sperrzone dürfen keine Lebensmittel mehr angebaut werden. Die chinesische Regierung will Milliarden Yuen investieren, um Ackerland zu retten (hier). Rund 70 Prozent des chinesischen Bodens ist bereits belastet.

Es geht allerdings auch anders: Investor Doug Bell warnt vor einer fortgesetzten, brutalen Ausbeutung der landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Uruguay will er mit einem Musterprojekt zeigen, dass es auch ohne Monsanto geht. Das Projekt setzt auf lokale Firmen und Kooperativen – und kommt ohne Weltbank oder IWF zu nachhaltigen Ergebnissen (hier).

.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/21/duerre-und-spekulationen-natuerliche-lebensmittel-kuenftig-nur-fuer-die-super-reichen/

Gruß an die Menschen

TA KI

Der Schwarze Tod- ein paar Hypothesen


DieserArtikel erschien bereits am 08.05.2014 hier im BlogDie Pest 1Die Pest2Die Pest3Die Pest4Die Pest5Die Pest6Die Pest7Die Pest8Die Pest9Die Pest10Die Pest11Die Pest12Die Pest13Die Pest14.

 

Gruß an die wahre Geschichte

TA KI

Was ist eine Konspirationstheorie? Was ist die Wahrheit?


Prof. Michel Chossudovsky

5. Februar 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Unwissenheit ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei, Krieg ist Frieden!

Obama sucht den heißen Krieg. Die westliche Zivilisation wird vom Islamischen Staat bedroht. Der “Globale Krieg gegen den Terrorismus” wird als eine humanitäre Maßnahme  gepriesen. Wir haben eine “Verantwortung zum Schuützen”.

Humanitärer Krieg ist die Lösung.

Böse Leute liegen auf der Lauer. “Erledigt sie”, sagte George W. Bush. Die westlichen Medien schlagen die Kriegstrommel. Obamas Kriegsagenda wird von einem riesigen Propaganda-Apparat unterstützt.
Eins der Hauptziele der Kriegspropaganda ist es, “einen Feind zu erzeugen”. Da die politische Legitimität der Obama-Verwaltung wankt, müssen die Zweifel über die Existenz dieses “äußeren Feindes”, nämlich Al Qaida und ihr Netzwerk von (CIA geförderten) Filialen zerstreut werden.

Der Zweck ist, insgeheim durch ad nauseam wiederholte Medienberichte ins inneren Bewusstsein der Leute die Vorstellung zu träufeln, dass die Moslems eine Bedrohung für die Sicherheit der westlichen Welt darstellen. Humanitärer Krieg wird an mehreren Fronten geführt: Russland, China und dem Nahen Osten sind gegenwärtig die Hauptziele.

Fremdenfeindlichkeit und die militärische Agenda

Die Welle der Fremdenfeindlichkeit gegen die Moslems, die  über Westeuropa hinwegschwappte, ist mit Geopolitik verbunden. Sie ist Teil der militärischen Agenda.  Sie besteht aus der Dämonisierung des Feindes.

Die Moslem-Länder besitzen mehr als 60 % aller Öl-Reserven. Im Gegensatz dazu haben die USA kaum 2 %. Irak hat fünfmal mehr Öl als die USA. (Siehe Michel Chossudovsky “The Demonization” of  Muslims und the Battle for Oil”, Global Research, 4. Januar 2007)

Ein großer Teil der Ölreserven der Welt liegt in moslemischen Ländern. Das Ziel des US-geführten Krieges ist es, diese Ölreserven zu stehlen und sich anzueignen. Und um dieses Ziel zu erreichen, werden diese Länder angegriffen: mit Krieg, Geheimoperationen, ökonomischer Destabilisierung, Regime Change.

Die amerikanische Inquistition

Der Prozess der Konsens-Bildung, um Krieg zu führen, ist ähnlich der spanischen Inquisition. Er erfordert soziale Unterwerfung und der politische Konsens darf nicht in Frage gestellt werden. In seiner gegenwärtigen Version fordert und verlangt die Inquisition die Unterwerfung unter den Begriff, dass Krieg ein Mittel zur Verbreitung der westlichen Werte und Demokratie ist.
Es gilt die Dichotomie des Guten gegen das Böse. Wir müssen die bösen Jungs verfolgen.

Krieg ist Frieden

Die ‘große Lüge’ ist jetzt zur Wahrheit geworden … und die Wahrheit ist zur ‘Verschwörungstheorie’ geworden.

Jene, die der Wahrheit verpflichtet sind, werden als “Terroristen” eingestuft.
Laut Paul Craig Roberts (2011) hat das Konzept der Verschwörungstheorie “eine Orwell’sche Neudefinierung erfahren”.

Eine “Verschwörungstheorie” bedeutet nicht mehr ein Ereignis, das mit einer Verschwörung erklärt wird. Stattdessen bedeutet sie jetzt jede Erklärung oder sogar eine Tatsache, die nicht mit der Erklärung der Regierung und jener der Medien-Zuhälter übereinstimmt …

Mit anderen Worten ist Wahrheit für die Regierung und ihr Propaganda-Ministerium unbequem geworden; Wahrheit wird als Konspirationstheorie neu definiert, womit eine absurde und lächerliche Erklärung gemeint ist, die wir ignorieren sollen.

Dichtung wird Tatsache

Forschender Journalismus wurde auf den Müll geworfen. Tatsachenanalysen der sozialen, politischen und ökonomischen Fragen sind Verschwörungstheorien, weil sie den Konsens herausfordern, der auf Lügen basiert.

Was ist die Wahrheit?

Die wahre Bedrohung der globalen Sicherheit erwächst aus der US-NATO-ISRAEL Allianz, doch wurden die Realitäten in dem Inquisitions-Umfeld auf den Kopf gestellt: die Kriegshetzer sind dem Frieden verpflichtet, die Opfer des Krieges werden als die Protagonisten des Krieges präsentiert.

Die Heimat ist bedroht

Die Medien, die Intellektuellen, Wissenschaftler und die Politiker vernebeln im Chor die unausgesprochene Wahrheit, nämlich dass der US-NATO geführte Krieg die Menschheit zerstört.

Wenn die Lüge zur Wahrheit wird gibt es keine Umkehr.

Wenn der Krieg als humanitäre Bemühung hochgehalten wird, Gerechtigkeit und das ganze internationale Rechtsystem auf den Kopf gestellt wird, werden Pazifismus und die anti-Kriegs-Bewegung kriminalisiert. Gegen den Krieg zu sein, wird ein krimineller Akt. Mittlerweile haben die Kriegsverbrecher an höchster Stelle eine Hexenjagd befohlen gegen jene, die ihre Autorität in Frage stellen.

Die Große Lüge muss entlarvt werden als das, was sie ist und was sie tut.
Sie sanktioniert die willkürliche Tötung von Männern, Frauen und Kindern. Sie zerstört Familien und Menschen. Sie zerstört die Verpflichtung der Menschen gegenüber ihren Mitmenschen.

Sie hält die Menschen davon ab, ihre Solidarität für jene auszudrücken, die leiden. Sie hält den Krieg  und den Polizeistaat am Leben als einzigen Ausweg.

Sie zerstört sowohl den Nationalismus als auch den Internationalismus. Die Lüge zu zerschlagen bedeutet, ein kriminelles Projekt der globalen Zerstörung zu zerschlagen, in dem das Streben nach Profit die alles überragende Kraft ist.

Diese vom Profit angetriebene militärische Agenda zerstört die menschlichen Werte und verwandelt die Menschen in unbewusste Zombies.

Lasst uns die Flut umkehren

Fordert die Kriegskriminellen in den hohen Ämtern heraus und die mächtigen Lobby-Gruppen, die sie unterstützen. Zerschlagt die amerikanische Inquisition.

Unterminiert den US-NATO-ISRAEL militärischen Kreuzzug. Schließt die Waffenfabriken und die Militärbasen.

Bringt die Truppen nachhause.

Die Mitglieder der bewaffneten Streitkräfte sollten den Befehlen nicht gehorchen und sich weigern, an einem kriminellen Krieg teilzunehmen.

Quelle – källa – source

Quelle: http://vineyardsaker.de/usa/was-ist-eine-konspirationstheorie-was-ist-die-wahrheit/

Gruß an die Verschwörungstheoretiker

TA KI

Fressen bis zum Krebs


Zur Erinnerung, erschien hier am 15.05.2013

Lebensmittel, giftig bis zum Krebs

Maggi

Zusammenfassung – WARNUNG –

 

Achtung, Lebensmittelchemie – auch zur Umsetzung UN-Agenda 21: 

1. Unschädliche Zusätze:

E100, E101, E103, E104, E105, E111, E121, E126, E130, E132, E140, E151, E152, E160, E161, E162, E170, E174, E175, E180, E181, E200, E201, E202, E203, E236, E237, E233, E260, E261, E263, E270, E280, E281, E282, E290, E300, E301, E303, E305, E306, E307, E308, E309, E322, E325, E326, E327, E331, E333, E334, E335, E336, E337, E382, E400, E401, E402, E403, E404, E405, E406, E408, E410, E411, E413, E414, E420, E421, E422, E440, E471, E472, E473, E474, E475, E480

2. Verdächtige Zusätze:

E125, E141, E150, E153, E171, E172, E173, E240, E241, E477

3. Gefährliche Zusätze:

E102, E110, E120, E124

4. Störung der Gesundheit:

  • Darmstörung: E220, E221, E223, E224
  • Verdauungsstörungen: E338, E339, E340, E341, E450, E461, E463, E465, E466, Eiscreme E407
  • Hauterkrankungen: E230, E231, E232, E233
  • Zerstörung von Vitamin B12: E200
  • Cholesterin: E320, E321
  • Empfindlichkeit der Nerven: E311, E312
  • Mundfäule: E330 ist am gefährlichsten (Krebserregend) enhalten in z.B. SCHWEPPES ZITRONE, AROMASENF, MEZZO-MIX, KRABBENFLEISCH, BONBEL-KÄSE, PILZE in DOSEN
  • Muskelschmerzen (Fibromyalgie), Krämpfe, einschießende Schmerzen, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gelenkschmerzen, Depressionen, Panikattacken, verwaschene Sprache, unscharfes Sehen, Gedächtnisschwund uvm. : E951 (Aspartam)

5. Krebserregende Zusätze:

E131, E142, E210, E211, E213, E214, E215, E216, E217, E239

ACHTUNG: E123 ist sehr KREBSERREGEND!! In den USA und den GUS-Staaten verboten.

Auf diese Zusätze besonders bei folgenden Lebensmitteln achten:

E123/E110, VORSICHT!!

Gummibärchen, TREETS, SMARTIES, HARIBO Weingummi, Schokolinsen, ZOTTSahnepudding, IGLO-Fischstäbchen, KRAFT-Dorahm mit Creme-Fraiche, KRAFT-Salami, Streichkäse, Vanille-Pudding E102, E110, Fertigsoßen aller Art.

6. VORSICHT!!!

Bei Guanylat und Glutamat aus der E600-Reihe.

Quelle: https://www.haefnerwelt.de/blog/lebensmittelzusatzstoffe-e-nummern/

 

Schweppes

.
Quelle:

Bonbelhttp://www.code-knacker.de/lebensmittelzusatzstoffe.htm

E-NR. NAME Beschreibung Bemerkungen
100 Kurkumin orange-gelbes kristallines Pulver Gewinnung aus der Gelbwurz, färbt Curry, Senf, Margarine
101 Riboflavin gelbes bis orange-gelbes kristallines Pulver, schwacher Geruch Vitamin B2
102 Tartrazin orange-gelbes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“

104 Chinolingelb gelbes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“

110 Gelborange S orangerotes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen

120 Echtes Karmin rot bis dunkelrot, bröckelig, fest oder pulverförmig. Cochenille-Extrakt ist in der Regel eine dunkelrote Flüssigkeit, kann jedoch auch als Pulver getrocknet werden. Lebensmittelfarbstoff aus zu Pulver zermahlene weibliche Koschenilleläuse. Allergische Reaktionen möglich
122 Azorubin (Carmoisin) rotes bis kastanienbraunes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“

# Amaranth rötlichbraunes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff. Ist in den USA seit 1976 wegen Verdacht auf krebsfördernde Wirkung verboten
124 Cochenillerot A (Ponceau 4R) rötliches Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“

127 Erythrosin rotes Pulver oder Körner Eine Förderung der Brustkrebsentstehung ist möglich. Nur noch in Lippenstiften, Cocktail- und Kaiserkirschen zugelassen.
129 Allurarot AC dunkelrotes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff. In niedriger Dosis erbgutschädigend.

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“

131 Patentblau V dunkelblaues Pulver oder Körner
132 Indigotin (Indigokarmin) dunkelblaues Pulver oder Körner
133 Brillantblau FCF rötlich-blaues Pulver oder Körner
140 i Chlorophylle wachsartiger Feststoff, olivgrün bis dunkelgrün (je nach dem Gehalt an koordinativ gebundenem Magnesium) natürliche Farbstoffe des Blattgrüns
140 ii Chlorophylline dunkelgrünes bis blauschwarzes Pulver
141 i kupferhaltige Kupferomplexe der Chlorophylle wachsartiger Feststoff, blaugrün bis dunkelgrün (je nach Ausgangsmaterial) werden künstlich aus Chlorophyll hergestellt
141 ii kupferhaltige Kupferomplexe der Chlorophylline dunkelgrünes bis blauschwarzes Pulver
142 Grün S dunkelblaues oder dunkelgrünes Pulver oder Körner
150a Zuckerkulör dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten oder Feststoffe wird aus Invertzucker, Traubenzucker oder Zucker hergestellt
150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten oder Feststoffe wird aus Invertzucker, Traubenzucker oder Zucker hergestellt
150c Ammoniak-Zuckerkulör dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten oder Feststoffe wird aus Invertzucker, Traubenzucker oder Zucker hergestellt
150d Ammoniumsulfit-Zuckerkulör dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten oder Feststoffe wird aus Invertzucker, Traubenzucker oder Zucker hergestellt
151 Brillantschwarz BN (Schwarz PN) schwarzes Pulver oder Körner allergienauslösender Stoff
153 Pflanzenkohle schwarzes geruchloses Pulver Herstellung aus Pflanzenasche
155 Braun HT braun allergienauslösender Stoff. Ein Teil des Farbstoffes wird in Nieren und Lymphgefäßen eingelagert.
160a i Beta-Carotin rote bis braunrote Kristalle oder Kristallpulver
160a ii Pflanzliche Carotine
160a iii Beta-Carotin
aus Blakeslea trispora
rote, rötlich-braune oder lila-violette Kristalle oder Kristallpulver (die Farbe unterscheidet sich je nach verwendetem Extraktions-
lösungsmittel und den Kristallisationsbedingungen)
160a vi Algencarotine
160b Annatto (Bixin, Norbixin) rötlichbraune(s) Pulver, Suspension oder Lösung ölige und wässrige Extrakte von Samen – gelten als unbedenklich
160c Paprikaextrakt
(Capsanthin, Capsorubin)
dunkelrote, zähe Flüssigkeit Farbstoffe aus der roten Paprikaschote – gilt als unbedenklich
160d i Lycopin (synthetisch) Red crystalline powderrotes kristallines Pulver gilt als unbedenklich
160d ii Lycopin aus roten Tomaten dunkelrote zähe Flüssigkeit gilt als unbedenklich
160d iii Lycopin aus Blakeslea trispora rotes kristallines Pulver gilt als unbedenklich
160e Beta-apo-8′-Carotinal (C 30) dunkelviolette, metallisch glänzende Kristalle oder kristallines Pulver
161b Lutein dunkle, gelblich-braune Flüssigkeit natürliche Farbstoffe, der aus Algen und Brennnesseln gewonnen wird
161g Canthaxanthin intensiv violette Kristalle oder kristallines Pulver synthetischer Farbstoff – Verdacht auf Leberschäden – vom häufigen Verzehr abzuraten. Kann außerdem zu Sehstörungen führen (wurde in Bräunungspillen verboten). Die WHO befürchtet, dass C. Leberschäden verursacht.
162 Betanin (Betenrot) Flüssigkeit, Paste, Pulver oder Feststoff (rot oder dunkelrot) natürliche Farbstoffe aus der Wurzel der roten Rübe
163 Anthocyane Flüssigkeit, Pulver oder Paste (purpurrot), leichter charakteristischer Geruch natürlicher Farbstoff aus Schalen der roten Weintrauben, Holunder, Preiselbeeren und Rotkohl
170 Calciumcarbonat weißes, kristallines oder amorphes, geruch- und geschmackloses Pulver mineralische Pigmente – gilt als unbedenklich
171 Titandioxid weißes bis schwach farbiges Pulver mineralische Pigmente – gilt als unbedenklich
172 Eisenoxide und Eisenhydroxide gelbes, rotes, braunes oder schwarzes Pulver mineralische Pigmente – gelten als unbedenklich
173 Aluminium silbriggraues Pulver oder dünne Schuppen für Alzheimer Patienten bedenklich
174 Silber silberfarbenes Pulver oder dünne Schuppen in geringen Mengen unbedenklich – mehrere Gramm wirken giftig
175 Gold goldfarbenes Pulver oder dünne Schuppen vom häufigen Verzehr ist abzuraten (Haarausfall, Nierenschäden, Hautveränderungen)
180 Litholrubin BK rotes Pulver allergienauslösender Stoff (nur in essbarer Käserinde und Make-up)
200 Sorbinsäure farblose Nadeln oder weißes rieselfähiges Pulver von schwach aromatischem Geruch; bei Erhitzen auf 105 °C während 90 Minuten keine farbliche Veränderung gilt als unbedenklich (werden im Körper wie Fettsäuren abgebaut)
202 Kaliumsorbat weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 °C während 90 Min. farblich nicht verändert gilt als unbedenklich
203 Calciumsorbat Feines, weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 °C während 90 Minuten farblich nicht verändert gilt als unbedenklich
210 Benzoesäure weißes kristallines Pulver vom häufigen Verzehr ist abzuraten – allergische Reaktionen sind möglich, besonders bei Personen, die empfindlich auf Azetylsalicylsäure (ASS) reagieren.
Benzoesäure ist in Hunde- und Katzenfutter verboten, da bereits geringe Mengen zum Tod führen können.
211 Natriumbenzoat weißes, fast geruchloses, kristallines Pulver oder Körner
212 Kaliumbenzoat weißes kristallines Pulver
213 Calciumbenzoat weiße oder farblose Kristalle bzw. weißes Pulver
214 PHB-Ester
(Ethyl-p-hydroxybenzoat)
fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver allergienauslösender Stoff
215 PHB-Ethylester-Natriumsalz
(Natriumethyl-p-hydroxybenzoat)
weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver allergienauslösender Stoff
218 PHB-Methylester
(Methyl-p-hydroxybenzoat)
fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver allergienauslösender Stoff
219 PHB-Methylester-Natriumsalz
(Natriummethyl-p-hydroxybenzoat)
weißes, hygroskopisches Pulver allergienauslösender Stoff
220 Schwefeldioxid farbloses, nicht entzündbares Gas mit stechendem, atemhemmendem Geruch kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und schweren Asthmaanfällen führen (besonders nach Weingenuss) zerstören Vitamin B1 und Biotin – vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Darmschädigungen sind möglich.
221 Natriumsulfit weißes kristallines Pulver bzw. farblose Kristalle
222 Natriumhydrogensulfit weißes, kristallines Pulver
223 Natriummetabisulfit weiße Kristalle oder kristallines Pulver
224 Kaliummetabisulfit farblose Kristalle oder weißes kristallines Pulver
226 Calciumsulfit weiße Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver
227 Calciumhydrogensulfit klare grünlich-gelbe wässrige Lösung mit markantem Schwefeldioxidgeruch
228 Kaliumhydrogensulfit klare, farblose wässrige Lösung
234 Nisin weißes Pulver
235 Natamycin weißes bis cremefarbenes, kristallines Pulver
239 Hexamethylentetramin farbloses bzw. weißes, kristallines Pulver
242 Dimethyldicarbonat farblose Flüssigkeit, zersetzt sich in wässriger Lösung; ätzend für Haut und Augen und giftig beim Einatmen bzw. Verzehr
249 Kaliumnitrit weiße bzw. leicht gelbliche hygroskopische Körner Bildung von krebserregenden Nitrosaminen
250 Natriumnitrit weißes, kristallines Pulver bzw. gelbliche Klumpen Bildung von krebserregenden Nitrosaminen
251 Natriumnitrat weißes, kristallines, leicht hygroskopisches Pulver Bildung von krebserregenden Nitrosaminen
252 Kaliumnitrat weißes kristallines Pulver bzw. transparente Prismen mit kühlend salzigem, stechendem Geschmack Bildung von krebserregenden Nitrosaminen
260 Essigsäure klare farblose Flüssigkeit mit stechendem charakteristischem Geruch natürliches unschädliches Säuerungsmittel
261 Kaliumacetat farblose, hygroskopische Kristalle bzw. ein weißes kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch gilt als unbedenklich
262 i Natriumacetat wasserfreie Form: weißes, geruchloses, körniges, hygroskopisches Pulver
Trihydrat: farblose, transparente Kristalle bzw. körniges, kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch; verwittert in warmer trockener Luft
gilt als unbedenklich
262 ii Natriumdiacetat weißer, hygroskopischer, kristalliner Feststoff mit essigsaurem Geruch gilt als unbedenklich
263 Calciumacetat Wasserfreies Calciumacetat ist eine weiße, hygroskopische, kristalline Masse mit leicht bitterem Geschmack. Ein schwacher Essigsäuregeruch kann auftreten. Das Monohydrat kann Nadel-, Körner- oder Pulverform haben
270 Milchsäure farbloser oder gelblicher, fast geruchloser zäher bis fester Stoff natürliches unschädliches Säuerungsmittel
280 Propionsäure farblose bzw. leicht gelbliche ölige Flüssigkeit mit leicht stechendem Geruch
281 Natriumpropionat weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver bzw. feines, weißes Pulver
282 Calciumpropionat weißes kristallines Pulver
283 Kaliumpropionat weißes kristallines Pulver
284 Borsäure farblose, geruchlose, durchscheinende Kristalle bzw. weiße Körner oder weißes Pulver, fühlt sich leicht fettig an; kommt in der Natur in Form des Minerals Sassolit vor vom Verzehr wird abgeraten  (ist nur noch für Kaviar vom Stör zugelassen)
285 Natriumtetraborat (Borax) Pulver bzw. tafelige durchscheinende Kristalle, die bei Luftkontakt unklar werden; in Wasser langsam löslich vom Verzehr wird abgeraten
290 Kohlendioxid Unter Normalbedingungen farbloses Gas mit leicht stechendem Geruch. Im Handel erhältliches Kohlendioxid wird flüssig in Druckzylindern oder in Großraumspeichersystemen bzw. in komprimierten Festblöcken (Trockeneis) transportiert und gehandelt. In der festen Form sind normalerweise Zusätze wie Propylenglykol oder Mineralöl als Bindemittel enthalten natürlich oder synthetisch – Treibgas (Kohlensäure)
296 Apfelsäure weißes oder fast weißes kristallines Pulver oder Körner natürlich oder synthetisch – Säuerungsmittel – gilt als unbedenklich
297 Fumarsäure weißes kristallines Pulver oder Körner natürlich oder synthetisch – Säuerungsmittel – gilt als unbedenklich
300 Ascorbinsäure weißes bis schwach gelbes, geruchloses kristallines Pulver Vitamin C
301 Natriumascorbat weißes oder fast weißes, geruchloses kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung dunkler wird wird aus der Ascorbinsäure gewonnen – bedenklich
302 Calciumascorbat weißes bis sehr schwach graugelb gefärbtes geruchloses kristallines Pulver wird aus der Ascorbinsäure gewonnen
304 i Ascorbylpalmitat weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch
304 ii Asorbylstearat weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch
306 Stark tocopherolhaltige Extrakte bräunlichrotes bis rotes klares, zähflüssiges Öl mit mildem, charakteristischem Geruch und Geschmack. Wachsähnliche Bestandteile können in mikrokristalliner Form abgeschieden werden Vitamin E
307 AlphaTocopherol gelblich bis gelbbraunes, nahezu geruchloses, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt synthetische Vitamin E-Verbindung – gilt als unbedenklich
308 Gamma-Tocopherol hellgelbes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt synthetische Vitamin E-Verbindung – gilt als unbedenklich
309 Delta-Tocopherol hellgelbes oder orangefarbenes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt synthetische Vitamin E-Verbindung – gilt als unbedenklich
310 Propylgallat weißes bis cremeweißes, geruchloses kristallines Pulver allergische Reaktionen möglich
311 Octylgallat weißes bis cremeweißes, geruchloses Pulver allergische Reaktionen möglich
312 Dodecylgallat weißes oder cremeweißes, geruchloses Pulver allergische Reaktionen möglich
315 Isoascorbinsäure weiße oder gelbliche Kristalle, die unter Lichteinwirkung allmählich dunkler werden
316 Natriumisoascorbat weiße Kristalle
319 Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ) weiße Kristalle mit charakteristischem Geruch
320 Butylhydroxyanisol (BHA) weißes oder schwach gelbliches, wachsartiges Pulver oder grobe Kristalle mit leicht aromatischem Geruch kann Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien hervorrufen – reichert sich im Fettgewebe an
321 Butylhydroxytoluen (BHT) weiße kristalline Substanz, geruchlos oder mit charakteristischem, leicht aromatischem Geruch
322 Lecithine Lecithine: braune Flüssigkeit oder wachsartige Masse oder Pulver hydrolysierte
Lecithine: hellbraune bis braune zähe Flüssigkeit oder Paste
wird aus Sojabohnen gewonnen – unbedenklich
325 Natriumlactat farblose, durchscheinende Flüssigkeit; geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch unbedenkliches Salz der Milchsäure
326 Kaliumlactat leicht zähe, klare Flüssigkeit; geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch unbedenkliches Salz der Milchsäure
327 Calciumlactat fast geruchloses, weißes kristallines Pulver oder Körner unbedenkliches Salz der Milchsäure
330 Citronensäure weiße oder farblose, geruchlose Kristalle mit sehr saurem Geschmack. Das Monohydrat verwittert in trockener Luft natürlicher Bestandteil von Zitrusfrüchten; aggressive Säure, die Zähne angreift
331 i Mononatriumcitrat weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle unbedenkliche Salze der Zitronensäure
331 ii Dinatriumcitrat weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle unbedenkliche Salze der Zitronensäure
331 iii Trinatriumcitrat weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle unbedenkliche Salze der Zitronensäure
332 i Monokaliumcitrat weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchscheinende Kristalle unbedenkliche Salze der Zitronensäure
332 ii Trikaliumcitrat weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchscheinende Kristalle unbedenkliche Salze der Zitronensäure
333 i Monocalciumcitrat feines weißes Pulver unbedenkliche Salze der Zitronensäure
333 ii Dicalciumcitrat feines weißes Pulver unbedenkliche Salze der Zitronensäure
333 iii Tricalciumcitrat feines weißes Pulver unbedenkliche Salze der Zitronensäure
334 Weinsäure (L+) farblose, durchscheinende Kristalle oder weißes kristallines Pulver natürlicher Stoff
335 i Mononatriumtartrat farblose, durchsichtige Kristalle synthetisch oder naturidentisch – Salze der Weinsäure
335 ii Dinatriumtartrat farblose, durchsichtige Kristalle synthetisch oder naturidentisch – Salze der Weinsäure
336 i Monokaliumtartrat weißes kristallines oder körniges Pulver natürlich oder naturidentisch – Salze der Weinsäure  – Weinstein
336 ii Dikaliumtartrat weißes kristallines oder körniges Pulver natürlich oder naturidentisch – Salze der Weinsäure  – Weinstein
337 Kalium-Natrium-Tartrat farblose Kristalle oder weißes kristallines Pulver synthetisch oder naturidentisch Salze der Weinsäure
338 Phosphorsäure klare, farblose zähe Flüssigkeit verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
339 i Mononatriumphosphat weiß, geruchlos, leicht zerfließend; Pulver, Kristalle oder Körner verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
339 ii Dinatriumphosphat Wasserfreies Dinatriumhydrogenphosphat ist ein weißes, hygroskopisches, geruchloses Pulver. Zu den hydrierten Formen zählen das Dihydrat (weißes, geruchlose Kristalle), das Heptahydrat (weiße, geruchlose, verwitternde Kristalle oder körniges Pulver) und das Dodecahydrat (weißes, geruchloses, verwitterndes Pulver oder Kristalle) verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
339 iii Trinatriumphosphat weiß, geruchlos; Kristalle, Körner oder kristallines Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
340 i Monokaliumphosphat geruchlos, farblos; Kristalle oder weißes körniges oder kristallines Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
340 ii Dikaliumphosphat farblos oder weiß; körniges Pulver, Kristalle oder Masse; zerfließend, hygroskopisch verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
340 iii Trikaliumphosphat farblos oder weiß, geruchlos, hygroskopisch; Kristalle oder Körner. Als Hydrate verfügbar sind das Monohydrat und das Trihydrat verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
341 i Monocalciumphosphat körniges Pulver oder weiße, zerfließende Kristalle oder Körner verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
341 ii Dicalciumphosphat weiß; Kristalle oder Körner, körniges oder feines Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
341 iii Tricalciumphosphat weißes, geruchloses, luftbeständiges Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
343 i Monomagnesiumphosphat weißes, geruchloses, kristallines Pulver, mäßig wasserlöslich verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
343 ii Dimagnesiumphosphat weißes, geruchloses, kristallines Pulver, mäßig wasserlöslich verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
350 i Natriummalat weißes kristallines Pulver oder Stücke unbedenkliche Salze der Apfelsäure
350 ii Natriumhydrogenmalat weißes Pulver unbedenkliche Salze der Apfelsäure
351 Kaliummalat farblose oder fast farblose wässrige Lösung unbedenkliche Salze der Apfelsäure
352 i Calciummalat weißes Pulver unbedenkliche Salze der Apfelsäure
352 ii Calciumhydrogenmalat weißes Pulver unbedenkliche Salze der Apfelsäure
353 Metaweinsäure Kristall oder Pulver, weiß oder gelblich; stark zerfließend und leicht nach Karamell riechend unschädliche Säuren und Salze
354 Calciumtartrat fein kristallines Pulver, weiß oder cremefarben unschädliche Säuren und Salze (Salz der Weinsäure)
355 Adipinsäure Kristalle oder kristallines Pulver; weiß, geruchlos unschädliche Säuren und Salze – Adipat
356 Natriumadipat Kristalle oder kristallines Pulver; weiß, geruchlos unschädliche Säuren und Salze – Adipat
357 Kaliumadipat Kristalle oder kristallines Pulver; weiß, geruchlos unschädliche Säuren und Salze – Adipat
363 Bernsteinsäure farblose oder weiße, geruchlose Kristalle natürlicher unschädlicher Stoff
380 Triammoniumcitrat weiße bis cremefarbene Kristalle oder Pulver unbedenklich
385 Calcium-Dinatrium-
Ethylendiamintetraacetat
weiße, geruchlose, kristalline Körner bzw. weißes bis fast weißes Pulver, leicht hygroskopisch kann zu Stoffwechselbeeinträchtigungen führen – vom häufigen Verzehr abzuraten
392 Extrakt aus Rosmarin Das Antioxidans Rosmarinextrakt wird aus den Blättern von Rosmarinus officinalis durch Extraktion mithilfe eines für Lebensmittel zugelassenen Lösungsmittelssystems hergestellt. Der Extrakt wird bei Bedarf entaromatisiert und entfärbt. Er kann standardisiert werden
400 Alginsäure Alginsäure kommt in faseriger, grob- und feinkörniger und in pulveriger Form vor. Weiß bis gelblich-braun, praktisch geruchlos wird u. a. aus Braunalgen gewonnen, kann vom Körper nicht verwertet werde und bildet mit einigen Spurenelementen, z. B. Eisen, schwerlösliche Verbindungen, die Eisenaufnahme im Körper wird dann behindert
401 Natriumalginat nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
402 Kaliumalginat nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
403 Ammoniumalginat weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
404 Calciumalginat nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
405 ProphylenglycolAlginat nahezu geruchloses, weißes bis gelblich-braunes faseriges oder körniges Pulver
406 Agar-Agar Agar-Agar ist geruchlos oder hat einen schwachen charakteristischen Geruch. Ungemahlenes Agar-Agar liegt normalerweise in Bündeln aus dünnen, häutigen, verklebten Streifen oder in geschnittener, flockiger oder körniger Form vor. Es kann leicht gelblich-orangefarben, gelblich- grau bis hellgelb oder farblos sein. Es ist zäh in feuchtem und spröde in trockenem Zustand. Agar-Agar-Pulver ist weiß bis gelblich-weiß oder hellgelb. Wird Agar-Agar in Wasser unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint es körnig und leicht faserig. In Chloralhydratlösung erscheint das Agar-Agar-Pulver durchsichtiger als in Wasser, ferner mehr oder weniger körnig, gestreift und eckig, und es enthält gelegentlich Kieselalgenschalen. Die Stärke des Gels kann durch Zusatz von Dextrose und Maltodextrinen oder Saccharose standardisiert werden unverdauliches Geliermittel aus Rotalgen wie Gelidiaceae und Gracilariaceae
407 Carrageen gelbliches bis farbloses, grobkörniges bis feines Pulver, praktisch geruchlos aus Rotalgen gewonnener allergienauslösender Stoff; kann die Schmerzschwelle senken
407a Verarbeitete Eucheuma-Algen gelbbraunes bis gelbliches, grobes bis feines, praktisch geruchloses Pulver Auch als „PES“ (Akronym für processed eucheuma seaweed) im Handel
410 Johannisbrotkernmehl weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver wird aus Samen des Johannisbrotbaumes hergestellt – für Allergiker bedenklich
412 Guarkernmehl weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver wird aus dem Samen des Guarbaumes hergestellt – für Allergiker bedenklich
413 Traganth Unvermahlenes Traganth kann als Plättchen, band- oder strangförmige gerade oder gebogene Teile oder spiralförmig gedrehte Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke und bis zu 3 cm Länge vorliegen. Es ist von weißer bis blassgelber Farbe, aber einige Stücke können eine rötliche Tönung aufweisen. Die Stücke fühlen sich rau an und brechen leicht. Traganth ist geruchlos und hat einen faden, schleimigen Geschmack. Traganth- Pulver ist weiß bis blassgelb oder braunrosa/blassbraun getrocknete Gummiabsonderung der asiatischen Astralagus-Sträucher – schwere allergische Reaktion möglich 
414 Gummi arabicum Unvermahlenes Gummi arabicum tritt in Form weißer oder gelblich- weißer runder Tropfen verschiedener Größe oder in eckigen Fragmenten auf; manchmal ist es mit dunkleren Fragmenten vermischt. Im Handel ist es ferner (bei weißer bis gelblich-weißer Farbe) in Form von Flocken, Körnern oder Pulver oder in sprühgetrockneter Form erhältlich getrocknete Gummiabsonderung aus den Stämmen und Zweigen von bestimmten Akazienarten – selten auftretende Überempfindlichkeit
415 Xanthan cremefarbiges Pulver wird aus der zuckerhaltigen Lösung von Pflanzen gewonnene – gilt als unbedenklich
416 Karaya-Gummi Karaya-Gummi tritt in tränenförmigen Klumpen unterschiedlicher Größe aus und ist in unregelmäßigen Bruchstücken mit charakteristischem halbkristallinem Aussehen erhältlich. Die Färbung variiert von einem blassen Gelb bis Rosabraun; die Stücke sind durchscheined und fühlen sich schwielig an. Karaya-Gummi in Pulverform ist hellgrau bis rosabraun. Der Gummi hat einen charakteristischen Essigsäuregeruch getrocknete Gummiabsonderung aus den Stämmen und Zweigen von bestimmten indischen Stinkbäumen.
abführend – vom häufigen Verzehr abzuraten. Die Mineralstoffaufnahme im Körper kann gestört werden.
417 Tarakernmehl weißes bis weiß-gelbes, geruchloses Pulver wird aus den Samen des Tara-Strauches gewonnen – unbedenklich
418 Gellan cremefarbenes Pulver unbedenklich
420 i Sorbit weißes hygroskopisches kristallines Pulver, Schuppen oder Körner Zuckeraustauschstoff, bei einer Aufnahme von mehr als 50 g am Tag kann Durchfall auftreten, dient auch zum „Weichhalten“ von Süßwaren
420 ii Sorbitsirup klare, farblose wässrige Lösung
421 Mannit weißes, geruchloses kristallines Pulver gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen möglich
421i Durch Hydrierung gewonnenes Mannit
422 Glycerin klare, farblose, hygroskopische, sirupartige Flüssigkeit mit nur leichtem, charakteristischem Geruch, der weder streng noch unangenehm ist unbedenkliche Feuchthaltemittel
425 i Konjakgummi weißes über cremefarben bis hellbraunes Pulver Bei Kindern wurden Erstickungsanfälle beobachtet
425 ii Konjak-Glucomannan weiße bis leicht bräunliche kleine Partikel, rieselfähiges und geruchloses Pulver
426 Sojabohnen-Polyose rieselfähiges weißes oder gelblich-weißes Pulver
427 Cassia-Gummi geruchloses Pulver, blassgelb bis cremefarben
431 Polyoxyethylen(40)stearat bei 25 °C cremefarbene Flocken oder wachsartiger Feststoff, schwacher Geruch unbedenklich
432 Polyoxyethylen-sorbitan-monolaurat (Polysorbat 20) bei 25 °C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch unbedenklich
433 Polyoxyethylen-sorbitan-monooleat (Polysorbat 80) bei 25 °C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch unbedenklich
434 Polyoxyethylen-sorbitan-monopalmitat (Polysorbat 40) bei 25 °C zitronen- bis orangefarbene ölige oder gelartige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch unbedenklich
435 Polyoxyethylen-sorbitan-monostearat (Polysorbat 60) mindestens 65 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97 % Polyoxyethylen(20)sorbitanmonostearat in der Trockenmasse unbedenklich
436 Polyoxyethylen-sorbitantristearat (Polysorbat 65) bei 25 °C gelbbrauner, wachsartiger Feststoff, schwacher charakteristischer Geruch unbedenklich
440 i Pektin weißes, hellgelbes, hellgraues oder hellbraunes Pulver wird aus Früchten, z. B. Äpfeln, gewonnen
440 ii Amidiertes Pektin weißes, hellgelbes, leicht hellgraues oder hellbraunes Pulver wird aus Früchten, z. B. Äpfeln, gewonnen
442 Ammoniumphosphatide seifiger bis öliger halbfester oder fester Stoff synthetischer Stoff – gesundheitliche Wirkung unklar
444 Saccharoseacetat-Isobutyrat helle, strohfarbene Flüssigkeit, klar, ohne Ablagerungen, nichtssagender Geruch Wirkung auf den Organismus unklar
445 Glycerinester aus Wurzelharz harter, gelber bis schwach bernsteinfarbener Feststoff unbedenklich
450 i Dinatriumdiphosphat weißes Pulver oder Körner verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
450 ii Trinatriumdiphosphat weißes Pulver oder Körner, kommt wasserfrei oder als Monohydrat vor verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
450 iii Tetranatriumdiphosphat farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines oder körniges Pulver. Das Dekahydrat verwittert in trockener Luft ein wenig verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
450 v Tetrakaliumdiphosphat farblose Kristalle oder weißes, stark hygroskopisches Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
450 vi Dicalciumdiphosphat feines, weißes, geruchloses Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
450 vii Calciumdihydrogendiphosphat weiße Kristalle oder Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
451 i Pentanatriumtriphosphat weiß, schwach hygroskopisch; Körner oder Pulver verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
451 ii Pentakaliumtriphosphat weiß, stark hygroskopisch; Pulver oder Körner verursacht möglicherweise Hyperaktivität – vom häufigen Verzehr abzuraten (besonders Colagetränke)
452 i Natriumpolyphosphat farblos oder weiß, transparent; Plättchen, Körner oder Pulver stehen im Verdacht, bei regelmäßigem Konsum (z. B. Colagetränke, Schmelzkäse) Osteoporose zu fördern und daher wird vom häufigen Verzehr abgeraten
452 ii Kaliumpolyphosphat feines weißes Pulver oder Kristalle oder farblose glasige Plättchen stehen im Verdacht, bei regelmäßigem Konsum (z. B. Colagetränke, Schmelzkäse) Osteoporose zu fördern und daher wird vom häufigen Verzehr abgeraten
452 iii Natriumcalciumpolyphosphat weiße glasige Kristalle, kugelförmig stehen im Verdacht, bei regelmäßigem Konsum (z. B. Colagetränke, Schmelzkäse) Osteoporose zu fördern und daher wird vom häufigen Verzehr abgeraten
452 iv Calciumpolyphosphat geruchlose und farblose Kristalle oder weißes Pulver stehen im Verdacht, bei regelmäßigem Konsum (z. B. Colagetränke, Schmelzkäse) Osteoporose zu fördern und daher wird vom häufigen Verzehr abgeraten
459 Beta-Cyclodextrin praktisch geruchloser weißer oder fast weißer kristalliner Feststoff
460 i Mikrokristalline Cellulose feines weißes oder fast weißes, geruchloses Pulver unverdauliches Verdickungsmittel – regt die Verdauung an
460 ii Cellulosepulver weißes, geruchloses Pulver unverdauliches Verdickungsmittel – regt die Verdauung an
461 Methylcellulose schwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver synthetisch – chemisch oder physikalisch behandelte Cellulose
462 Ethylcellulose leicht hygroskopisches, weißes bis cremefarbenes, geruch- und geschmackloses Pulver
463 Hydroxypropylcellulose schwach hygroskopisches, weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver gilt als unbedenklich
464 Hydroxypropylmethylcellulose schwach hygroskopisches, weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver gilt als unbedenklich
465 Ethylmethylcellulose schwach hygroskopisches, weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver gilt als unbedenklich
466 Carboxymethylcellulose, Natrium-Carboxymethylcellulose, Cellulosegummi schwach hygroskopisches, weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver gilt als unbedenklich
468 Vernetzte Carboxymethylcellulose, Modifizierter Cellulosegummi leicht hygroskopisches, weißes bis cremefarbenes, geruchloses Pulver
469 Enzymatisch hydrolysierte Carboxymethylcellulose, Enzymatisch hydrolisierter Cellulosegummi weißes oder leicht gelbliches oder graues, geruchloses, leicht hygroskopisches körniges oder faseriges Pulver
470a Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Speisefettsäuren leichtes Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von weißer bis gelblicher Farbe gilt als unbedenklich
470b Magnesiumsalze von Speisefettsäuren leichtes Pulver, Schuppen oder halbfeste Massen von weißer bis gelblicher Farbe gilt als unbedenklich
471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren hellgelbe bis hellbraune ölige Flüssigkeit oder weiße bis cremefarbene Wachse. Die festen Produkte können die Form von Pulver, Schuppen oder Pastillen haben gilt als unbedenklich
472a Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis feste Wachse von weißer bis gelblicher Farbe gilt als unbedenklich
472b Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren klare leichtflüssige Flüssigkeiten bis feste Wachse wechselnder Konsistenz und von weißer bis gelblicher Farbe gilt als unbedenklich
472c Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren gelbliche oder leicht bräunliche Flüssigkeiten bzw. wachsartige oder halbfeste Massen gilt als unbedenklich
472d Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren klebrige, zähflüssige gelbliche Flüssigkeiten bis harte gelbe Wachse gilt als unbedenklich
472e Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren klebrige, zähflüssige Flüssigkeiten oder fettähnliche Stoffe bis gelbe Wachse; an feuchter Luft wird Essigsäure freigesetzt wird von der WHO als bedenklich eingestuft
472f Gemischte Wein- und Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren klebrige Flüssigkeiten bis feste Stoffe von weißer bis gelblicher Farbe gilt als unbedenklich
473 Zuckerester von Speisefettsäuren steife Gele, weiche Feststoffe oder weißes bis schwach grauweißliches Pulver gilt als unbedenklich
474 Zuckerglyceride weiche Feststoffe, steife Gele oder weiße bis cremefarbene Pulver gilt als unbedenklich
475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren hellgelbe bis bernsteinfarbene, ölige bis sehr zähe Flüssigkeiten; hell- bis mittelbraune, plastische oder weiche Feststoffe; hellbraune bis braune harte Wachse gilt als unbedenklich
476 Polyglycerin-Polyricinoleat klare, sehr zähe Flüssigkeit von häufigem Verzehr abzuraten
477 Propylenglycolester von Speisefettsäuren klare Flüssigkeiten oder weiße wachsartige Schuppen, Pastillen oder Feststoffe mit nichtssagendem Geruch gilt als unbedenklich
479b Thermooxidiertes Sojaöl mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren blassgelb bis hellbraun, wachsartig oder fest schwer verdauliches Trennmittel aus Sojaöl – unbedenklich
481 Natriumstearoyl-2-lactylat weißes oder gelblichweißes Pulver oder spröder Feststoff mit charakteristischem Geruch gilt als unbedenklich
482 Calciumstearoyl-2-lactylat weißes oder gelblichweißes Pulver oder spröder Feststoff mit charakteristischem Geruch gilt als unbedenklich
483 Stearoyltartrat gelblichweiße ölige Paste (bei 25 °C) gilt als unbedenklich
491 Sorbitanmonostearat helle, cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem charakteristischem Geruch gilt als unbedenklich
492 Sorbitantristearat helle, cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit schwachem Geruch gilt als unbedenklich
493 Sorbitanmonolaurat bernsteinfarbene, ölige, zähe Flüssigkeit, helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit schwachem Geruch gilt als unbedenklich
494 Sorbitanmonooleat bernsteinfarbene zähe Flüssigkeit, helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit schwachem charakteristischem Geruch gilt als unbedenklich
495 Sorbitanmonopalmitat leichte cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem charakteristischem Geruch gilt als unbedenklich
500 i Natriumcarbonat farblose Kristalle oder weißes körniges oder kristallines Pulver Die wasserfreie Form ist hygroskopisch, das Decahydrat auskristallisiert gilt in normalen Mengen als unbedenklich
500 ii Natriumhydrogencarbonat farblose oder weiße kristalline Massen oder kristallines Pulver gilt in normalen Mengen als unbedenklich
500 iii Natriumsesqui-
hydrogencarbonat
weiße Flocken, Kristalle oder kristallines Pulver gilt in normalen Mengen als unbedenklich
501 i Kaliumcarbonat weißes, stark zerfließendes Pulver gilt in normalen Mengen als unbedenklich
501 ii Kaliumhydrogencarbonat farblose Kristalle oder weißes Pulver oder Körner gilt in normalen Mengen als unbedenklich
503 i Ammoniumcarbonat Weißes Pulver oder harte, weiße oder durchscheinende Massen oder Kristalle. Wird an der Luft undurchsichtig und wandelt sich infolge des Verlusts an Ammoniak und Kohlendioxid schließlich in weiße, poröse Klumpen oder Pulver (aus Ammoniumbicarbonat) um gilt in normalen Mengen als unbedenklich
503 ii Ammoniumhydrogencarbonat weiße Kristalle oder kristallines Pulver gilt in normalen Mengen als unbedenklich
504 i Magnesiumcarbonat geruchlose, leichte, weiße bröcklige Massen oder grobes weißes Pulver unbedenklich
504 ii Magnesiumhydrogencarbonat leichte, weiße bröcklige Masse oder weißes Pulver unbedenklich
507 Salzsäure klare, farblose oder leicht gelbliche ätzende Flüssigkeit von stechendem Geruch Salzsäure –  ist im verzehrfertigen Lebensmittel nicht mehr vorhanden, daher unbedenklich
508 Kaliumchlorid farblose, längliche, prismatische oder würfelförmige Kristalle oder weißes, körniges Pulver; geruchlos gilt in normalen Mengen als unbedenklich
509 Calciumchlorid weißes, geruchloses, hygroskopisches Pulver oder zerfließende Kristalle gilt in normalen Mengen als unbedenklich
511 Magnesiumchlorid farblose, geruchlose, stark zerfließende Schuppen oder Kristalle gilt in normalen Mengen als unbedenklich
512 Zinn(II)-Chlorid farblose oder weiße Kristalle kann schwach nach Salzsäure riechen gilt in normalen Mengen als unbedenklich. In hohen Mengen ist Übelkeit bis Erbrechen möglich
513 Schwefelsäure klare, farblose oder leicht braune, stark ätzende ölige Flüssigkeit die üblicherweise verwendete Mengen gelten als unbedenklich
514 i Natriumsulfat farblose Kristalle oder feines, weißes, kristallines Pulver Decahydrat verwittert auch als Glaubersalz (Abführmittel) bekannt – unbedenklich
514 ii Natriumhydrogensulfat weiße, geruchlose Kristalle oder Körner
515 i Kaliumsulfat farblose oder weiße Kristalle oder kristallines Pulver gilt als unbedenklich
515 ii Kaliumhydrogensulfat weiße zerfließende Kristalle, Stücke oder Körner gilt als unbedenklich
516 Calciumsulfat feines, weißes bis leicht gelbliches geruchloses Pulver gilt als unbedenklich (Gips, Anhydrit)
517 Ammoniumsulfat weißes Pulver, glänzende Plättchen oder Kristallfragmente gelten als unbedenklich
520 Aluminiumsulfat weißes Pulver, glänzende Plättchen oder Kristallfragmente für Alzheimer Patienten bedenklich – von Verzehr abzuraten
521 Aluminiumnatriumsulfat transparente Kristalle oder weißes kristallines Pulver für Alzheimer Patienten bedenklich – von Verzehr abzuraten
522 Aluminiumkaliumsulfat große, transparente Kristalle oder weißes kristallines Pulver für Alzheimer Patienten bedenklich – von Verzehr abzuraten
523 Aluminiumammoniumsulfat Aluminiumammoniumsulfat für Alzheimer Patienten bedenklich – von Verzehr abzuraten
524 Natriumhydroxid weiße oder fast weiße Perlen, Schuppen, Stangen, geschmolzene Masse oder sonstige Form. Die Lösungen sind klar oder leicht trüb, farblos oder leicht gefärbt, stark ätzend und hygroskopisch; an der Luft reagieren sie mit Kohlendioxid und bilden Natriumcarbonat gilt als unbedenklich (Natronlauge)
525 Kaliumhydroxid weiße oder fast weiße Perlen, Schuppen, Stangen, geschmolzene Masse oder sonstige Form gilt als unbedenklich
526 Calciumhydroxid weißes Pulver gilt als unbedenklich
527 Ammoniumhydroxid klare, farblose Lösung mit extrem stechendem, markantem Geruch gilt als unbedenklich
528 Magnesiumhydroxid geruchloses, grobes, weißes Pulver gilt als unbedenklich
529 Calciumoxid geruchlose, harte, weiße oder gräulich-weiße Körnermasse oder weißes bis gräuliches Pulver gilt als unbedenklich
530 Magnesiumoxid stark zu Verklumpung neigendes, weißes Pulver (leichtes Magnesiumoxid) oder dichtes weißes Pulver (schweres Magnesiumoxid) gilt als unbedenklich
535 Natriumferrocyanid gelbe Kristalle oder kristallines Pulver gilt als unbedenklich
536 Kaliumferrocyanid zitronengelbe Kristalle gilt als unbedenklich
538 Calciumferrocyanid gelbe Kristalle oder kristallines Pulver gilt als unbedenklich
541 Saures Natriumaluminiumphosphat weißes geruchloses Pulver für Alzheimer Patienten bedenklich – von Verzehr abzuraten
551 Siliciumdioxid weißes, flockiges Pulver oder Körner; hygroskopisch Kieselsäure gilt als unbedenklich;unverdauliches Trennmittel
552 Calciumsilicat weißes bis cremefarbenes rieselfähiges Pulver, das auch nach Absorption relativ großer Mengen Wasser oder anderer Flüssigkeiten in diesem Zustand verbleibt unbedenklich;unverdauliches Trennmittel
553a i Magnesiumsilicat sehr feines, weißes, geruchloses und nicht sandiges Pulver unbedenklich;unverdauliches Trennmittel
553a ii Magnesiumtrisilicat feines, weißes und nicht sandiges Pulver unbedenklich;unverdauliches Trennmittel
553b Talkum leichtes, homogenes, weißes oder fast weißes Pulver, fühlt sich fettig an gilt als unbedenklich
554 Natriumaluminiumsilicat feines weißes amorphes Pulver oder Kügelchen für Alzheimer Patienten bedenklich – von häufigem Verzehr ist abzuraten  (Kieselsäure)
555 Kaliumaluminiumsilicat hellgrau bis weiß, kristalline Plättchen oder Pulver für Alzheimer Patienten bedenklich – von häufigem Verzehr ist abzuraten (Kieselsäure)
556 Calciumaluminiumsilicat feines weißes, rieselfähiges Pulver für Alzheimer Patienten bedenklich – von häufigem Verzehr ist abzuraten (Kieselsäure)
558 Bentonit für Alzheimer Patienten bedenklich – von häufigem Verzehr ist abzuraten (Kieselsäure)
559 Aluminiumsilicat  (Kaolin) feines weißes oder grauweißes, fettiges Pulver. Kaolin besteht aus losen Aggregaten unregelmäßig ausgerichteter Schichten von Kaolinitschuppen oder einzelner hexagonaler Schuppen für Alzheimer Patienten bedenklich – von häufigem Verzehr ist abzuraten (Kieselsäure)
570 Speisefettsäuren aus Ölen und Fetten gewonnene farblose Flüssigkeit oder weißer Feststoff unbedenkliche natürliche Fettsäure
574 Gluconsäure farblose bis leicht gelbliche, klare sirupartige Flüssigkeit gilt als unbedenklich
575 Glucono-delta-lacton feines, weißes, fast geruchloses kristallines Pulver gilt als unbedenklich
576 Natriumgluconat weißes bis bräunliches, körniges bis feines kristallines Pulver gilt als unbedenklich
577 Kaliumgluconat geruchlose, rieselfähige, weiße bis gelbliche, kristalline Körner oder Pulver gilt als unbedenklich
578 Calciumgluconat geruchlose, weiße, kristalline Körner oder Pulver, an der Luft stabil gilt als unbedenklich
579 Eisen(II)-Gluconat schwach grünlichgelbes bis gelblichgraues Pulver schwach nach verbranntem Zucker riechen Schwärzungsmittel für grüne Oliven – gilt als unbedenklich
585 Eisen(II)-Lactat grünlich-weiße Kristalle oder schwach grünes Pulver mit charakteristischem Geruch Schwärzungsmittel für grüne Oliven – gilt als unbedenklich
586 4-Hexylresorcin weißes Pulver
620 Glutaminsäure weiße Kristalle oder kristallines Pulver MNG kann bei empfindlichen Menschen Schläfendruck, Kopf- und Magenschmerzen auslösen, wird als Geschmacksverstärker in vielen Fertiggerichten eingesetzt (Chinarestaurants) – allergische Reaktionen sind möglich
621 Mononatriumglutamat (MNG) weiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
622 Monokaliumglutamat weiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
623 Calciumdiglutamat weiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
624 Monoammoniumglutamat weiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
625 Magnesiumdiglutamat geruchlose, weiße oder cremefarbene Kristalle oder Pulver
626 Guanylsäure geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
627 Dinatriumguanylat geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
628 Dikalimguanylat geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
629 Calciumguanylat geruchlose, weiße oder cremefarbene Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
630 Inosinsäure geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
631 Dinatriuminosinat geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
632 Dikaliuminosinat geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
633 Calciuminosinat geruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
634 Calcium-5′-ribonucleotid geruchlose, weiße oder nahezu weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
635 Dinatrium-5′-ribonucleotid geruchlose, weiße oder nahezu weiße Kristalle oder Pulver für gesunde Menschen unbedenklich – harnsäureerkrankte Personen sollten diesen Stoff meiden
640 Glycin und seine Natriumsalze weiße Kristalle oder kristallines Pulver gilt als unbedenklich
650 Zinkacetat farblose Kristalle oder feines cremefarbenes Pulver
900 Dimethylpolysiloxan klare, farblose zähe Flüssigkeit gilt als unbedenklich
901 Bienenwachs; weiß und gelb gelblich-weiße (weiße Form) oder gelbliche bis graubraune (gelbe Form) Stücke oder Platten von feinkörniger und nichtkristalliner Struktur mit angenehm honigartigem Geruch natürliches, unbedenkliches Überzugsmittel
902 Candelillawachs hartes, gelblich-braunes, undurchsichtiges bis durchscheinendes Wachs Überzugsmittel, wird aus einem mexikanischen Wolfsmilchgewächs gewonnen – gilt als unbedenklich
903 Carnaubawachs hellbraunes bis blassgelbes Pulver, Schuppen oder harter, bröckeliger Feststoff mit harzähnlichen Brucheigenschaften gilt als unbedenklich
904 Schellack gebleichter Schellack: cremefarbenes, amorphes, körniges Harz wachsfreier gebleichter Schellack: leicht gelbes, amorphes Harz auch: TafellackÜberzugsmittel, wird aus Ausscheidungen der Lackschildläuse gewonnen – gilt als unbedenklich
905 Mikrokristallines Wachs Raffiniertes Gemisch aus festen, gesättigten Kohlenwasserstoffen, die aus Erdöl oder synthetischen Grundstoffen gewonnen werden Überzugsmittel, wird aus Erdöl gewonnen
907 Hydriertes Poly-1-decen
912 Montansäureester nahezu weiß bis gelblich; Schuppen, Pulver, Körner oder Perlen vom Verzehr der damit behandelten Zitrusfrüchteschalen ist abzuraten
914 Polyethylenwachs-Oxidate nahezu weiß; Schuppen, Pulver, Körner oder Perlen gelten als unbedenklich
920 L-Cystein weißes Pulver oder farblose Kristalle Schweineborsten oder Menschenhaare
927b Carbamid farbloses bis weißes, prismatisches kristallines Pulver oder kleine weiße Perlen auch: Harnstoffgilt als unbedenklich
938 Argon farbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas gilt als unbedenklich
939 Helium farbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas gilt als unbedenklich
941 Stickstoff farbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas gilt als unbedenklich
942 Distickstoffmonoxid farbloses, nichtbrennbares Gas mit süßlichem Geruch gilt als unbedenklich (Lachgas)
943a Butan farblos; Gas oder Flüssigkeit mit schwachem, charakteristischem Geruch
943b Isobutan farblos; Gas oder Flüssigkeit mit schwachem, charakteristischem Geruch
944 Propan farblos; Gas oder Flüssigkeit mit schwachem, charakteristischem Geruch
948 Sauerstoff farbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas
949 Wasserstoff farblos, geruchlos; leicht entzündliches Gas
950 Acesulfam-K geruchloses, weißes, kristallines Pulver. Etwa 200mal so süß wie Saccharose Link Zuckergilt als unbedenklich
951 Aspartam weißes, geruchloses kristallines Pulver mit süßlichem Geschmack. Etwa 200mal so süß wie Saccharose für Menschen mit Phenylketonurie bedenklich.

 Kennzeichnungspflicht:
„enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“. Kann Heißhunger hervorrufenHinweis! und somit Übergewicht fördern. 

952 Cyclamat praktisch farbloses, weißes kristallines Pulver. Etwa 40mal so süß wie Saccharose in den USA wegen Krebsverdacht verboten – von häufigem Verzehr ist abzuraten
953 Isomalt geruchlose, weiße, leicht hygroskopische, kristalline Masse oder wässrige Lösung mit einer Mindestkonzentration von 60 % vom Verzehr über 20 mg ist abzuraten
954 Saccharin weiße Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leicht aromatischem Geruch etwa 300 bis 500mal so süß wie Saccharose von häufigem Verzehr ist abzuraten
955 Sucralose weißes bis cremefarbenes, praktisch geruchloses kristallines Pulver
957 Thaumatin geruchloses, cremefarbiges Pulver. Etwa 2 000 bis 3 000 mal so süß wie Saccharose natürlicher Süßstoff – gilt als unbedenklich
959 Neohesperidin DC cremefarbenes, geruchloses, kristallines Pulver. Etwa 1 000 bis 1 800 mal so süß wie Saccharose gilt als unbedenklich
960 Steviolglycoside weißes bis hellgelbes Pulver, etwa 200 bis 300mal süßer als Saccharose Süßstoff (Extrakt aus den Blättern der Stevia rebaudiana. Auch als Honigkraut oder Süßkraut benannt)
961 Neotam weißes bis cremefarbenes Pulver Süßstoff aus Aspartam
962 Aspartam-Acesulfamsalz weißes, geruchloses, kristallines Pulver Mischung aus 63 bis 66 % Aspartam und 34 bis 37 % Acesulfam-K

Hinweis! Kennzeichnungspflicht:
„enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“.

964 Polyglycitolsirup farb- und geruchlose klare viskose Flüssigkeit Mischung aus vorwiegend Maltit und Sorbit
965 i Maltit weißes kristallines Pulver vom Verzehr über 30 mg ist abzuraten
965 ii Maltitsirup farb- und geruchlose klare visköse Flüssigkeit oder weiße kristalline Masse vom Verzehr über 30 mg ist abzuraten
966 Lactit Kristallines Pulver oder farblose Lösung. Kristalline Erzeugnisse treten als Anhydrate, Monohydrate und Dihydrate auf. Als Katalysator wird Nickel verwendet vom Verzehr über 50 mg ist abzuraten
967 Xylit weißes, kristallines Pulver, praktisch geruchlos von einmaligem Verzehr von 20 mg oder 50 mg täglich ist abzuraten.
Kann bei übermäßigem Genuss Durchfall auslösen.
968 Erythrit weiße, geruchlose, nicht hygroskopische, hitzebeständige Kristalle, etwa 60-80 % der Süßkraft von Saccharose.
999 Quillajaextrakt Quillajaextrakt in Pulverform ist leicht braun mit Rosatönung; er ist auch als wässrige Lösung erhältlich vom Verzehr wird abgeraten. Die enthaltenen Saponine gelten ab 5 mg/kg Körpergewicht als bedenklich. Ist z. B. in Ginger Ale enthalten.
1103 Invertase Invertase wird aus Saccharomyces cerevisiae gewonnen
1105 Lysozym weißes, geruchloses Pulver mit leicht süßlichem Geschmack Probleme für Hühnerei-Allergiker möglich
1200 Polydextrose weißer bis leicht bräunlicher Feststoff. Polydextrosen ergeben in Wasser nach Auflösung eine klare, farblose bis strohgelbe Lösung gilt als bedenklich
1201 Polyvinylpyrrolidon weißes oder fast weißes Pulver gilt als bedenklich
1202 Polyvinylpolypyrrolidon weißes hygroskopisches Pulver mit einem schwachen, nicht unangenehmen Geruch gilt als bedenklich
1203 Polyvinylalkohol geruch- und geschmackloses, durchscheinendes, weißes oder cremefarbenes körniges Pulver auch: PVAL
1204 Pullulan geruchloses Pulver, weiß bis cremefarben
1205 Basisches Metaacrylat-Copolymer 20,8—25,5 % Dimethylaminoethyl- (DMAE-) Gruppen in der Trockenmasse
1404 Oxidierte Stärke weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als bedenklich
1410 Monostärkephosphat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als bedenklich
1412 Distärkephosphat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als bedenklich
1413 Phosphatiertes Distärkephosphat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1414 Acetyliertes Distärkephosphat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1420 Acetylierte Stärke weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1422 Acetyliertes Distärkeadipat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1440 Hydroxypropylstärke weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1442 Hydroxypropyldistärkephosphat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel gilt als unbedenklich
1450 Stärkenatriumoctenylsuccinat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel auch: SSOSgilt als unbedenklich
1451 Acetylierte oxidierte Stärke weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel
1452 Stärkealuminiumoctenylsuccinat weißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Schuppen, amorphes Pulver oder grobe Partikel
1505 Triethylcitrat geruchlose, praktisch farblose, ölige Flüssigkeit
1517 Glycerindiace klare, farblose, hygroskopische, etwas ölige Flüssigkeit mit leicht fettigem Geruch auch: Diacetin
1518 Glycerintriacetat farblose, etwas ölige Flüssigkeit mit leicht fettigem Geruch auch: Triacetingilt als bedenklich
1519 Benzylalkohol farblose, klare Flüssigkeit mit schwach aromatischem Geruch
1520 1,2-Propandiol klare, farblose, hygroskopische, visköse Flüssigkeit auch: Propylenglykol
1521 Polyethylenglykol PEG 400 ist eine klare, zähe, farblose oder fast farblose hygroskopische Flüssigkeit PEG 3000, PEG 3350, PEG 4000, PEG 6000 und PEG 8000 sind weiße oder fast weiße Feststoffe von wachs- oder paraffinartiger Beschaffenheit

.
_______________________________
.
.
_____________________________________________________________________________________________________________

 

Faktor Blutgruppe
Der Stoffwechsel der menschlichen Zellen ist sehr durch die Blutgruppen beeinflusst, siehe Blutgruppenmedizin von Dr. Peter D’Adamo.

Die Zusatzstoffe nach E-Nummern und ihre Wirkung

Merkblatt mit den Zusatzstoffen (E-Nummern)

Merkblatt mit den Zusatzstoffen (E-Nummern) “Zusätze in Lebensmitteln”

Mezzomix

IgloFischstäbchen

MAMBA

 

.

Tabellen mit E-Nummern

E 240 und 241: verdächtig
E 540: Verdauungsstörungen

Lebensmittelfarbstoffe
Wirkung Produktebeispiel
E 100: Kurkumin
E 101i: Riboflavin/lactoflavin
E 101ii: Riboflavin-5-phosphat
E 102: Tartrazin gefährlich Vanillepudding
E 104: Chinolingelb
E 110: Gelborange S gefährlich kommt vor in MAMBA-Gummibärchen, Treets, Smarties, Haribo-Weingummi, Schokolinsen, Zott-Sahnepudding, Iglo-Fischstäbchen, Kraft-Dorahm mit Creme Fraiche, Salamistreichkäse von Kraft,, Vanillepudding, Fertigsossen aller Art
E 120: Cochenille/Echtes Karmin gefährlich
E 122: Azorubin
E 123: Amaranth sehr krebserregend ist in den “USA” verboten
kommt vor in MAMBA-Gummibärchen, Treets, Smarties, Haribo-Weingummi, Schokolinsen, Zott-Sahnepudding, Iglo-Fischstäbchen, Kraft-Dorahm mit Creme Fraiche, Salamistreichkäse von Kraft,, Vanillepudding, Fertigsossen aller Art
E 124: Cochenillrot A gefährlich z.B. bei Zwetschgenkonserven von Sun Queen
E 125 verdächtig
E 127: Erythrosin
E 131: Patentblau krebserregend
E 132: Indigotin I
E 140: Chlorophyll
E 141: Kupferkomplexe der Chlorophylle verdächtig
E 142: Brilliantsäuregrün krebserregend
E 150 verdächtig
E 150a-d: Zuckercouleur verdächtig
E 150a: einfaches Zuckercouleur verdächtig
E 150b: Sulfitlaugen-Zuckercouleur verdächtig
E 150c: Ammoniak-Zuckercouleur verdächtig
E 150d: Ammonsulfit-Zuckercouleur verdächtig
E 151: Brilliantschwarz
E 153: Kohlenschwarz verdächtig
E 160a: Carotin und Derivate
E 160b: Bixin
E 160c: Capsantin/Capsorubin/Paprikaextrakt
E 160c: Capsantin/Capsorubin/Paprikaextrakt
E 160d: Lycopin
E 160e: Beta-Apo-8-carotinal
E 160f: Beta-Apo-8-carotinsäure-ethylester
E 161a-g: Xanthophylle
E 161a: Flavoxanthin
E 161b: Lutein
E 161c: Kryptoxanthin
E 161d: Rubixanthin
E 161e: Violaxanthin
E 161f: Rhodoxanthin
E 161g: Canthaxanthin
E 162: Betanin
E 163: Anthocyane
E 170: Calciumcarbonat
E 171: Titanoxid verdächtig
E 172: Eisenoxide/Eisenhydroxide
E 173: Aluminium verdächtig
E 174: Silber
E 175: Gold
E 180: Rubinpigment BK/Litholrubin
E 128: Rot 2g
E 129: Allurarot ac
E 133: Brilliantblau
E 154: Braun FK
E 155: Braun HAT
Konservierungsmittel bzw. auch konservierend wirkende Stoffe
Wirkung Produktebeispiel
E 200: Sorbinsäure Zerstörung von Vitamin B12
E 201: Natriumsorbat
E 202: Kaliumsorbat
E 203: Calciumsorbat
E 210: Benzoesäure krebserregend
E 211: Natriumbenzoat krebserregend z.B. in Nestea
E 212: Kaliumbenzoat
E 213: Calciumbenzoat krebserregend
E 214: p-Hydroxybenzoesäureethylester krebserregend
E 215: p-Hydroxybenzoesäureethylester-Natriumverbindung krebserregend
E 216: p-Hydroxybenzoesäure-n-propylester krebserregend
E 217: p-Hydroxybenzoesäure-n-propylester-Natriumverbindung krebserregend
E 218: p-Hydroxybenzoesäuremethylester
E 219: p-Hydroxybenzoesäuremethylester-Natriumverbindung krebserregend
E 220: Schwefeldioxid Darmstörungen
E 221: Natriumsulfit Darmstörungen
E 222: Natriumhydrogensulfit Darmstörungen
E 223: Natriumdisulfit Darmstörungen
E 224: Kaliumdisulfit Darmstörungen Zitronensaft von Migros
E 225: Kaliumsulfit
E 226: Calciumsulfit
E 227: Calciumhydrogensulfit
E 230: Biphenyl Hauterkrankungen
E 231: Orthophenylphenol Hauterkrankungen
E 232: Natrium-ortho-phenyl-phenolat Hauterkrankungen
E 233: Thiabendazol Hauterkrankungen
E 236: Ameisensäure
E 237: Natriumformiat
E 238: Calciumformiat
E 239: Hexamethylentetramin
E 249: Kaliumnitrit
E 250: Natriumnitrit
E 251: Natriumnitrat
E 252: Kaliumnitrat
E 228: Kaliumhydrogensulfit
E 234: Nisin
E 235: Natamycin
E 242: Dimethydicarbonat
E 280: Propionsäure
E 281: Natriumpropionat
E 283: Kaliumpropionat
E 282: Calciumpropionat
E 284: Borsäure
E 285: Natriumtetraborat (Borax)
E 1105: Lysozym
Antioxydantien bzw. Synergisten
E 270: Milchsäure
E 300: L-Ascorbinsäure/Vitamin C
E 301: Natrium-L-Ascorbat
E 302: Calcium-L-Ascorbat
E 304: 6-Palmityl-L-Ascorbinsäure
E 306: Vitamin E
E 307: Alpha-Tocopherol
E 308: Gamma-Tocopherol
E 309: Delta-Tocopherol
E 310: Propylgallat
E 311: Octylgallat Empfindlichkeit der Nerven
E 312: Dodecylgallat Empfindlichkeit der Nerven
E 320: Butylhydroxyanisol (BHA) Cholesterin
E 321: Butylhydroxytoluol (BHA) Cholesterin
E 325: Natriumlactat
E 326: Kaliumlactat
E 327: Calciumlactat
E 330: Citronensäure krebserregend, am gefährlichsten Maggi, Zitronensaft, Apfelmus von Migros, Schweppes, Aromasenf, Mezzo-Mix, Krabbenfleisch, Bonbel-Käse, Pilze in Dosen
E 331a: Natriumcitrat
E 331b: Dinatriumcitrat
E 331c: Trinatriumcitrat
E 332a: Kaliumcitrat
E 332b: Trikaliumcitrat
E 333i,ii,iii: Mino-, Di-, Tri-calciumcitrat
E 334: Weinsäure
E 335i, ii: Mono-, Ti-Natriumtartrat
E 336i: Monokaliumtartrat/Weinstein
E 336ii: Di-Kaliumtartrat
E 337: Natrium-Kaliumtartrat
E 339 Verdauungsstörungen
E 339a: Mono-Natrium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 339b: Di-Natrium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 339c: Tri-Natrium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 340 Verdauungsstörungen
E 340a: Mono-Kalium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 340b: Di-Kalium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 340c: Tri-Kalium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 341 Verdauungsstörungen
E 341a: Mono-Calcium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 341b: Di-Calcium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 341c: Tri-Calcium-ortho-phosphat Verdauungsstörungen
E 472c: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren/verestert mit Citronensäure
E 315: Isoascorbinsäure
E 316: Natriumascorbat
E 1102: Glucoseoxidase
Emulgatoren (Mischhilfen)
Wirkung Produktebeispiel
E 322: Lecithin
E 470a: Na-, K-, Ca-Salze der Stearinsäure
E 471: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
E 472a: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Essigsäure
E 472b: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Milchsäure
E 472c: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Citronensäure
E 472d: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Weinsäure
E 472e: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Monoacetyl-/Diacetylweinsäure
E 472f: Mono-, Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Essigsäure und Weinsäure
E 473: Zuckerester
E 474: Zuckerglyceride
E 475: Polyglycerinester von Speisefettsäuren
E 477: Polypropylenglycolester von Speisefettsäuren verdächtig
E 481: Natriumstearoyllactyl-2-lactat
E 482: Calciumstearoyllactyl-2-lactat
E 483: Stearoyltartrat
E 432: Polyoxyethyl-sorbitan-monolaureat(20)
E 433: Polyoxyethyl-sorbitan-monooleat(80)
E 434: Polyoxyethyl-sorbitan-monopalmitat(40)
E 435: Polyoxyethyl-sorbitan-monostearat(60)
E 436: Polyoxyethyl-sorbitan-tristearat(65)
E 442: Ammonsalz von Phosphatidsäuren
E 470b: Mg-Salze der Fettsäuren
E 476: Polyglycerin-Polyricinoleat
E 479a: Thermooxidiertes Sojaöl
E 479b: Thermooxidiertes Sojaöl verestert mit Mono-/Diglyceriden von Speisefettsäuren
E 491: Sorbitan-monostearat
E 492: Sorbitan-tristearat
E 493: Sorbitan-monolaureat
E 494: Sorbitan-monooleat
E 495: Sorbitan-monopalmitat
Zuckeraustauschstoff
Wirkung Produktebeispiel
E 420i, ii: Sorbit/Sorbitsirup
E 421: Mannit
E 935: Isomalt
E 965i, ii: Maltit/Maltitsirup
E 966: Lactit
E 967: Xylit
Süssstoffe
E 950: Acesulfam K
E 951: Aspartam
E 954: Saccharin
E 952: Cyclohexan-Sulfanidsäure
E 957: Thaumatin
E 959: Neohesperidin
Stabilisatoren, Verdickungsmittel bzw. Geliermittel
Wirkung Produktebeispiel
E 400: Alginsäure
E 401: Natriumalginat
E 402: Kaliumalginat
E 403: Ammoniumalginat
E 404: Calciumalginat
E 405: Propylenglycolalginat
E 406: Agar-Agar
E 407: Carragen Verdauungstörungen Eiscreme / Glace
E 410: Johanisbrotkernmehl
E 412: Guarkernmehl
E 413: Traganth
E 414: Gummi arabicum
E 415: Xanthan
E 416: Karayagummi
E 440a: Pektin
E 440b: Amidiertes Pektin
E 1420: Acetylierte Stärke
E 1422: Acetyliertes Distärkeadipat
E 1404: Oxidierte Stärke
E 1410: Monostärkephosphat
E 1412: Distärkephosphat
E 1413: Phosphatiertes Distärkephosphat
E 1414: Acetyliertes Distärkephosphat
E 1440: Hydroxypropylstärke
E 1442: Hydroxypropyl-distärkephosphat
E 1450: Stärkenatriumoctenylsuccinat
E 442: Ammonsalze von Phosphatidsäuren (auch Emulgator)
E 450i: Dinatrium-diphosphat
E 450ii: Trinatrium-diphosphat
E 450iii: Tetranatrium-diphosphat
E 450v: Tetrakalium-diphosphat
E 451i: Pentanatrium-triphosphat
E 451ii: Pentakalium-triphosphat
E 452i: Natrium-polyphosphat
E 452ii: Kalium-polyphosphat
E 460i: Mikrokristaline Zellulose
E 460ii: Zellulosepulver
E 461: Methylzellulose Verdauungsstörungen
E 463: Hydroxypropylzellulose Verdauungsstörungen
E 464: Hydroxypropylmethylzellulose
E 465: Ethylmethylzellulose
E 466: Carboxymethylzellulose Verdauungsstörungen
E 417: Tarakernmehl
E 418: Gellan
E 450iv: Dikalium-diphosphat
E 450vi: Dicalcium-diphosphat
E 450vii: Calciumdihydrogen-diphosphat
E 452iii: Na-Ca-polyphosphat
E 452iv: Calciumpolyphosphat
Geschmacksverstärker, Schaumverhüter bzw. Antiklumpmittel
Wirkung Produktebeispiel
E 170: Calciumcarbonat (auch Farbstoff)
E 260: Essigsäure
E 261: Kaliumacetat
E 262: Natriumdiacetat, Natriumacetat
E 263: Calciumacetat
E 270: Milchsäure
E 290: Kohlendioxid
E 296: Apfelsäure
E 297: Fumarsäure
E 338: Orthophosphorsäure Verdauungsstörungen Coca Cola
E 350i, ii: Natriummalate, Natriumhydrogenmalat
E 351i: Kaliummalate
E 352i, ii: Calciummalate, Calciumhydrogenmalat
E 353: Metaweinsäure
E 354: Calciumtartrat
E 355: Adipinsäure
E 356: Natriumsalz der Adipinsäure
E 357: Kaliumsalz der Adipinsäure
E 363: Bernsteinsäure
E 380: Triammoncitrat
E 385: Ca-diNa-ethylendiamintetraacetat
E 422: Glycerin
E 431: Polyoxyethylen(40)stearat
E 445: Glycerinester aus Wurzelhaar
E 500i, ii, iii: Natriumcarbonat, -hydrogencarbonat, -sesquicarbonat
E 501i, ii: Kaliumcarbonat, -hydrogencarbonat
E 503i, ii: Ammoniumcarbonat, -hydrogencarbonat
E 504i, ii: Magnesiumcarbonat, -hydrogencarbonat
E 507: Salzsäure
E 508: Kaliumchlorid
E 509: Calciumchlorid
E 510: Ammoniumchlorid
E 511: Magnesiumchlorid
E 512: Zinn(II)-Oxid
E 513: Schwefelsäure
E 514i, ii: Natriumsulfat, Natriumhydrogensulfat
E 515i, ii: Kaliumsulfat, Kaliumhydrogensulfat
E 516: Calciumsulfat
E 518: Magnesiumsulfat
E 520: Aluminiumsulfat
E 521: Aluminiumnatriumsulfat
E 522: Aluminiumkaliumsulfat
E 523: Aluminiumammonsulfat
E 524: Natriumhydroxid
E 525: Kaliumhydroxid
E 526: Calciumhydroxid
E 527: Ammoniumhydroxid
E 528: Magnesiumhydroxid
E 529: Calciumoxid
E 530: Magnesiumoxid
E 535: Natriumhexacyanoferrat(II)
E 536: Kaliumhexacyanoferrat(II)
E 538: Calciumhexacyanoferrat
E 541: saures Natriumaluminiumphosphat
E 550: Natriumsilikate
E 551: Kieselsäure, Siliziumdioxid
E 552: Calciumsilikate
E 553a: Magnesiumsilikat, Magnesiumtrisilikat
E 553b: Talkum
E 554: Natriumaluminiumsilikat
E 555: Kaliumaluminiumsilikat
E 556: Calciumaluminiumsilikat
E 558: Bentonit
E 559: Aluminiumsilikat
E 570: Stearinsäure (Fettsäuren)
E 572: Magnesiumstearat
E 574: Gluconsäure
E 575: Glucono-delta-lacton
E 576: Natriumgluconat
E 577: Kaliumgluconat
E 578: Calciumgluconat
E 579: Eisengluconat
E 585: Eisen(II)-lactat
E 620: Glutaminsäure
E 621: Natriumglutamat
E 622: Kaliumglutamat
E 623: Calciumglutamat
E 624: Monoammoniumglutamat
E 625: Magnesiumdiglutamat
E 626: Guanylsäure
E 627: Dinatriumguanylat
E 628: Dikaliumguanylat
E 629: Calciumguanylat
E 630: Inosinsäure
E 631: Dinatriuminosinat
E 632: Dikaliuminosinat
E 633: Calciuminosinat
E 634: Calcium-5-ribonucleotid
E 635: Dinatrium-5-ribonucleotid
E 636: Maltol
E 637: Ethylmaltol
E 900: Dimethylpolysiloxan
E 901: Bienenwachs
E 902: Candelillawachs
E 903: Carnaubawachs
E 904: Schellack
E 912: Montansäureester
E 914: Polyethylenwachsoxidate
E 927b: Carbamid
E 938: Argon
E 939: Helium
E 640: Glycin und Natriumsalze
E 941: Stickstoff
E 942: Distickstoffmonoxid
E 947: Wasserstoff
E 948: Sauerstoff
E 999: Quillayaextrakt
E 1103: Invertase
E 1200: Polydextrose
E 1505: Triethylcitrat
E 1518: Glycerintriacetat/Triacetin

========

Nestea

BLICK online 20.7.2007: Lebensmittel-Farbstoff E 128 wird verboten

BLICK online; http://www.blick.ch/news/schweiz/news29294 <BERN – Der Lebensmittelfarbstoff E 128, auch bekannt als «Red 2G», wird europaweit wegen Krebsgefahr verboten. Sobald der Entscheid in der Europäischen Union rechtsgültig ist, wird gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch die Schweiz mitziehen. Verwendet werde der Farbstoff vor allem in den in Irland und Grossbritannien beliebten Frühstückswürstchen und in Hamburgern, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Das Verbot wird in der EU bereits in einigen Tagen gelten. Produkte, die vor der Entscheidung der EU ausgeliefert wurden, dürfen allerdings noch verkauft werden. Gemäss Angela Scalese vom BAG ist E 128 in der Schweiz «kein breit verankertes Produkt», sondern nur für bestimmtes Hackfleisch mit mehr als 4 Prozent Pflanzenprotein zugelassen. (ap)>

=====

China-Futter

10.11.2011: Geschmacksverstärker Glutamat provoziert mehr Hunger und mehr Konsum

aus: Welt online: “Chinarestaurant-Syndrom“: Die Mär vom ungesunden Teufelszeug Glutamat; 10.11.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13707602/Die-Maer-vom-ungesunden-Teufelszeug-Glutamat.html

<Autor: Lajos Schöne Der natürliche Geschmacksverstärker hat ein schlechtes Image 51; zu Unrecht, wie Studien zeigen. Glutamat steckt in den gesündesten Lebensmitteln.

Können sich so viele Menschen wirklich irren? Menschen in Thailand, Vietnam, Japan und China, die ihr köstliches Essen täglich mit glutamathaltigen Soßen würzen und genießen?

Das berühmte “Chinarestaurant-Syndrom” gibt es gar nicht. Schon die erste Mahlzeit des Lebens enthält Glutamat: Es ist ein Bestandteil der Muttermilch Manchen Menschen in westlichen Ländern mit eher mäßigen Küchenerzeugnissen erscheint diese Freude am pikanten Geschmack nicht geheuer: Sie glauben lieber den Miesmachern, die hinter dem Würzmittel finstere Machenschaften von Herstellern vermuten und Glutamat für ein wahres Teufelszeug halten. Der Medienhype um Glutamat ist alt und kam schon 1968 so richtig in Fahrt: Damals veröffentlichte Dr. Robert Ho Man Kwok im 62;New England Journal of Medicine60; einen Bericht über das Auftreten von hochrotem Gesicht, Nackenschweiß, Kopfschmerzen und Übelkeit nach dem Besuch eines chinesischen Restaurants. Andere Wissenschaftler griffen gierig nach dem vermeintlich neuen Leiden, gab es ihnen doch die Möglichkeit, Forschungsgelder zu akquirieren. Das Dumme war: Das so proper klingende 62;Chinarestaurant-Syndrom60; blieb eine Chimäre.

Keine Belege für “Chinarestaurant-Syndrom”

Trotz mehreren Doppelblindstudien gelang es bis heute nicht, das beschuldigte Natriumglutamat als tatsächlichen Auslöser der Symptome zu identifizieren. Mehr noch: Nicht einmal für die Existenz des Chinarestaurant-Syndroms fanden sich wissenschaftliche Beweise.

In kontrollierten klinischen Studien konnten bei keiner der Versuchspersonen, die nach eigenem Bekunden unter der 62;Krankheit60; litten, mit blind verkosteten Nahrungsmitteln mal mit, mal ohne Glutamat die entsprechenden Symptome ausgelöst werden. Paradoxerweise traten die Symptome der 62;neuen Krankheit60; überwiegend bei Amerikanern und Europäern auf. In Ostasien selbst ist die Unverträglichkeit so gut wie unbekannt.

Weitere Studien ergaben, dass gelegentlich auftretende allergische Reaktionen nach asiatischem Essen eher mit anderen Zutaten wie Garnelen, Erdnüssen oder Kräutern in Zusammenhang stehen. Und so fragte sich der britische Journalist Alex Renton bereits 2005 bei der letzten heftigen Glutamatdiskussion: 62;Wenn Glutamat wirklich so schädlich ist, warum haben dann nicht alle Asiaten Kopfschmerzen?60;

Eine berechtigte Frage. Zu den wichtigsten Würzsoßen der asiatischen Küche gehören nämlich die Fischsauce und die Sojasauce und beide enthalten Glutamat. Die Fischsauce 51; 62;nam pla60;, 62;Nuoc Mam60; oder 62;Yeesui60; genannt 51; wird traditionell aus Sardellen und ähnlichen kleinen Fischen hergestellt. Während der etwa 18 Monate dauernden Fermentierung entstehen die für den Geschmack wichtigen Aminosäuren, Peptide und Aromastoffe.

Die Würzkraft der von rund 300 Millionen Menschen konsumierten Würzsauce besteht nicht nur aus Salz, sondern liegt auch im natürlichen Glutamat, das durch die Fermentation entstanden ist. Das unverfälschte Naturprodukt wird anstelle von Salz verwendet und in Thailand, Vietnam, Südkorea und China zum Essen gereicht.

62;Der immer wieder verteufelte Geschmacksverstärker Natriumglutamat ist ein lebenswichtiger Naturbaustein60;, sagt der Münchner Allergologe Dr. Peter Schnabel, Experte für Gewürze und Kräuter: 62;Glutamat ist das Natriumsalz der Glutaminsäure, einer der in der Natur am weitesten verbreiteten Aminosäuren.

Glutamat ist eine natürliche Substanz, die sich besonders in proteinreichen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Fleisch und Fisch, aber auch in zahlreichem Gemüse findet. Gerade Lebensmittel, die wegen ihres Aromas geschätzt werden, zum Beispiel Tomaten oder Pilze, enthalten größere Mengen natürlich vorkommenden Glutamats60;.

Das freie Glutamat spielt eine wichtige Rolle für Geschmack und Beliebtheit vieler Lebensmittel. So sind in 100 Gramm Parmesankäse 1206 Milligramm freies Glutamat enthalten. 100 Gramm Tomaten und 100 Gramm Fisch enthalten je 140 Milligramm Glutamat, selbst im Hühnerfleisch finden sich 44 Milligramm Glutamat pro 100 Gramm Grundsubstanz.

Glutamat verstärkt den Eigengeschmack der Nahrungsmittel und lässt außerdem dem Feinschmecker buchstäblich das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn es fördert auch die Speichelbildung. Peter Schnabel: 62;In seiner freien Form besitzt Natriumglutamat geschmacksverstärkende Eigenschaften und wird deshalb häufig Lebensmitteln zugesetzt, sowohl als Mononatriumsalz als auch als Eiweißhydrolysat.

Die zur Würzung verwendeten Glutamatsalze sind aber mit der natürlichen, freien Glutaminsäure identisch und werden vom menschlichen Körper auf die gleiche Weise aufgenommen und verstoffwechselt60;.

Auch der Körper produziert Glutamat

Den meisten Menschen, die sich von der Verteufelung von Glutamat haben anstecken lassen, ist nicht bekannt, dass ihr eigener Körper selbst Glutamat produziert. Glutamat übernimmt im menschlichen Organismus wichtige Funktionen: Alle sich schnell teilenden Zellen, etwa die des Immunsystems oder der Darmschleimhaut, brauchen Glutamin.

Es wird auch zur Übermittlung von Informationen im Gehirn benötigt. Interessanterweise benutzen die Nervenfasern, die Riech- und Geschmackempfindungen zum so genannten Mandelkern (62;Amygdala60;) im Gehirn transportieren, den Botenstoff Glutamat als Botenstoff.

Das Geheimnis des Glutamats, ganz gleich ob natürlich oder industriell hergestellt, liegt beim Würzen in der von ihm vermittelter Geschmacksnote.

Sie wird als 62;Umami60; bezeichnet und gilt neben süß, salzig, sauer und bitter als die fünfte Geschmacksrichtung. Das japanische Wort Umami steht für Schmackhaftigkeit oder Köstlichkeit und vermittelt einen vollen, gesättigten, fleischigen, runden, salzig-würzigen Sinneseindruck auf der Zunge.

Obwohl seriöse Expertengremien den vernünftigen Einsatz von Glutamat schon lange für unbedenklich halten, steht der Geschmacksverstärker immer wieder im Mittelpunkt mehr oder weniger sachlich geführter Diskussionen über seine gesundheitliche Verträglichkeit.

Auch beim Thema Übergewicht ist Glutamat in die Kritik geraten. Dass der Geschmacksverstärker per se dick macht, wurde bislang allerdings nicht wissenschaftlich bestätigt.

In vielen Fertigprodukten steckt Glutamat. Einige Ernährungsexperten empfehlen, auch aus diesem Grund während einer Diät auf Tiefkühlpizza und Tütensuppe zu verzichten. Denn der natürliche Geschmacksverstärker soll eine appetitanregende Wirkung haben. Diese Annahme beruht unter anderem auf einer im Jahr 1990 von dem britischen Ernährungspsychologen Peter J. Rogers durchgeführten Studie.

Geschmacksverstärker macht offenbar Hunger

Der Forscher tischte seinen Probanden Rindersuppe auf, der er mehr oder weniger Glutamat zusetzte. Alle bekamen eine gleich große Portion. Die Rindersuppe mit dem Geschmacksverstärker schmeckte den Studienteilnehmern besser. Doch diejenigen, die eine größere Menge Geschmacksverstärker zu sich genommen hatten, bekamen kurze Zeit nach dem Essen schneller wieder Hunger, während die anderen Probanden satt blieben.

Bei einer normalen, ausgeglichenen Ernährung spreche allerdings nichts gegen den Verzehr von Glutamat, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): 62;Glutamat ist natürlicherweise in fast allen Lebensmitteln zu finden. Über die Nahrung nehmen wir bei normaler Mischkost täglich ca. acht bis zwölf Gramm Glutamat auf. Glutamat übernimmt im menschlichen Organismus wichtige Funktionen bei der Übermittlung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen im Gehirn.

Nach Ansicht der DGE ist die Glutamataufnahme über die Nahrung, insbesondere bei rationeller Verwendung von Glutamat zur Würzung für die Allgemeinheit unbedenklich und steht in keinem Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung60;. Selbst große Glutamatmengen verkraftet der menschliche Organismus ohne Probleme.

Die DGE ruft in Erinnerung: 62; Aufgrund einer Modeströmung Ende der Vierziger Jahre wurden Hunderten von Kindern zur angeblichen geistigen Leistungssteigerung bis zu 40 Gramm Glutamat pro Tag über Wochen und Monate hinweg gegeben. Trotz dieser hohen Dosierung wurden weder leistungssteigernde noch toxische Effekte beschrieben60;.

Sogar Alzheimer wurde mit Glutamat in Verbindung gebracht

Dennoch wurde Glutamat von Kritikern der Lebensmittelindustrie auch mit Demenzerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung gebracht.

Eine Konsensuskonferenz von zehn deutschen Wissenschaftlern unter Federführung des Heidelberger Molekularbiologen und Nobelpreisträger Professor Dr. Konrad Beyreuther bezog jedoch auch zu dieser Behauptung bereits 2007 eindeutig Stellung: 62;Gegenwärtig sind keine wissenschaftlichen Daten verfügbar, welche die Vermutung stützen, zugesetztes Glutamat sei an der Entwicklung neurologischer Erkrankungen des Menschen beteiligt60;.

Mit der Nahrung zugeführtes Glutamat könne bei Gesunden die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden und somit auch nicht zu einer erhöhten Glutamatkonzentration im Gehirn führen. Aus diesen Ergebnissen schließen die Forscher, dass Glutamat auch keine Rolle als Verursacher der Parkinson’schen oder Alzheimer’schen Erkrankung spielt.

Besonders reich an Glutamat ist übrigens das gesündeste Lebensmittel der Welt und die erste Mahlzeit des Menschen, nämlich die Muttermilch: 100 Milliliter Muttermilch enthalten 22 Milligramm Glutamat und damit wesentlich mehr als Kuhmilch (2 mg in 100 ml).

Der Münchner Allergologe und Gewürzexperte Peter Schnabel: 62;Das bedeutet: Babys an der Mutterbrust konsumieren in dieser Zeit größere Mengen von freiem Glutamat pro Kilogramm Körpergewicht als jemals in ihrem späteren Leben!60;>
Kommentar

Eigenartig erscheint, dass Leute mehr Hunger haben, wenn sie Speisen mit künstlich hinzugefügtem Glutamat essen. Das ist ein Trick der Lebensmittelindustrie, mehr Produkte abzusetzen.

Quelle http://www.geschichteinchronologie.ch/med/merk/merkblatt-zusatzstoffe-e-nummern.html

Weitere Links zu diesem Thema:

http://zusatzstoffe.e314.de/index.php
http://www.heko.ch/toxin/01948b935413b2e01/01948b935414236a7/index.html
http://www.minutella.ch/e/
http://www.engelapo.ch/e_nr.htm
http://www.gifte.de/Lebensmittel/e-nummern.htm
http://www.foodnews.ch/x-plainmefood/20_lebensmittel/E_nach_Nummern.html
http://medmedia.ch/e-nummern.html

Michael Palomino, 10.11.2011

Link zum herunterladen:

Unser tägliches E gib uns heute

.

…danke an TA KI

.

Gruß an die, die alles (fr)essen was man ihnen in den Napf füllt

Der Honigmann

.

 

Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden – Kapitel 9


Baldur

Von Tor Åge Bringsværd

baldur

Ganz sonderbare Winde fegen auf einmal über die Welt. Im Winter fällt kein Schnee mehr. Der Sommer ist verregnet. Wo sind die Fische im Meer geblieben? Und warum liegt ein gelber Schleim auf den Klippen am Strand? Das Vieh vergisst zu schlafen, Bäume stürzen um oder suchen einer beim andern Halt. So geht es in Mitgard zu und in Jotunheim, und sogar die Götter bleiben nicht verschont.
Die Asen sind beunruhigt. Sie haben sich an Urds Brunnen versammelt, um Rat zu halten. Aber keiner weiß eine Erklärung für die Unordnung, die über die Welt gekommen ist. Jeden Morgen setzt Odin sich unter den größten Weltenbaum, und Hugin und Munin, seine beiden Raben, hüpfen von Zweig zu Zweig. Er fürchtet, dass bald auch das Laub Yggdrasils anfangen könnte zu verwelken. Doch bisher ist die große Esche grün und saftig geblieben. Solange sie ihre Äste über die Welt ausbreitet, gibt es noch Hoffnung auf bessere Zeiten. So lauten die Weissagungen, und so steht es in mächtigen Runen geschrieben. Jede Nacht liegt Odin wach und lauscht den Wölfen, die den Mond anheulen. Unter seinen vielen Söhnen ist Baldur der jüngste. Er ist so schön, dass er beinahe an ein junges Mädchen erinnert, auch ist er von allen der sanfteste und der freundlichste. Breidablick heißt sein Hof und dort wohnt er mit Nanna, der treuesten aller Frauen, und ihrem Sohn Vorsete.
Früher haben manche sich über Baldur lustig gemacht, weil er so vorsichtig ist. Einen Schwächling haben sie ihn genannt, denn für Kampf und Streit hatte er nie viel übrig. Am liebsten wollte er mit allen in Frieden leben. Doch jetzt, da eine graue, hoffnungslose Decke wie ein großer Sauerteig, über der Welt liegt, betrachten ihn viele mit neuen Augen.
Jetzt heißt es auf einmal; Gut, dass wir Baldur haben. Solange er, der unschuldig ist wie ein Kind unter uns ist, können Gewalt und Bosheit nicht siegen. Es geht ein Leuchten von diesem hellen Gott aus, und alle, die in seiner Nähe sind, steckt er mit seiner freundlichen Miene an. Selbst die unverbesserlichen Lügner und Intriganten schweigen, wenn er kommt, und schlagen ihre Augen nieder.
Auch Odin möchte alles schützen, was auf der Erde lebt, aber vertraut am ehesten auf sein Schwert und seinen Speer, wenn es darum geht, der Gemeinheit und dem Verrat zu wehren. Ein freundliches Lächeln, denkt er, war noch nie imstande, einen gierigen Feind aufzuhalten. „Wenn ihr Frieden haben wollt“, brummt er, „müsst ihr euch auf den Krieg gefasst machen.“ Das sagt er allen, die es hören wollen. Aus diesem Grund war Baldur nie ein Sohn nach seinem Geschmack. Doch in der letzten Zeit sehen die Asen den Götterkönig immer öfter nach Breidablick reiten. Frigga, die immer eine Schwäche für Baldur hatte und ihn stets in Schutz genommen hat, freut sich sehr darüber, dass Odin sich ihm zuwendet.
Ja, die Zeiten haben sich geändert. Nichts ist mehr so, wie es war. Odin fühlt sich bedroht. Überall sieht er das Unheil mit bösen Augen und scharfen Zähnen lauern. Da kann es nicht schaden, auf der Hut zu sein. Vieles versteht Odin, aber manches ist ihm rätselhaft geblieben. Nun will er auch dahinterkommen, wie Baldur denkt. In Breidablick ist er immer willkommen. In letzter Zeit sitzen Vater und Sohn öfter beieinander, und ganze Abende lang gibt ein Wort das andere.
Warum ist Baldur immer so bleich und abgespannt? Ist er krank? Es sind die Albträume, die ihn heimsuchen. Er sieht, wie die Berge aufbrechen, als hätten sie offene Wunden. Er sieht brennende Wolken. Er sieht einen Winter, der nie zu Ende geht. Er sieht seinen eigenen Namen mit Blut geschrieben. Mitten in der Nacht wacht er schweißgebadet auf und erstickt einen Schrei mit der Bettdecke.
Von den anderen will er sich nichts anmerken lassen. Aber endlich wird es ihm zuviel, und er muss zugeben, dass er von schlimmen Ahnungen geplagt wird. Die Asen hören es nicht gerne; Denn Baldur war immer eine Lichtgestalt in Asgard, und wenn sogar er finster dreinblickt, ist das ein schlechtes Zeichen.
Auch Frigga ist bekümmert. Sie zieht nach Osten und Westen, Norden und Süden. Keiner soll Baldur etwas antun! Dafür will sie sorgen. Jeden Stein wendet sie um und untersucht jede Höhle. Allem, was da kriecht und läuft, fliegt und schwimmt, nimmt sie ein Versprechen ab: niemand soll Baldur etwas zuleide tun. Sogar Feuer und Wasser, Bäume und Felsen, Pest und Krankheit müssen ihr hoch und heilig schwören, dass sie ihren Liebling verschonen. Die Asen sind erleichtert, und Baldur ist froh. Zwar quälen ihn immer noch böse Träume, aber was sie ankündigen, hört sich wie eine leere Drohung an. Er kann hoffen, dass sie bald verfliegen werden, wie ein Schatten vor der Sonne.

 

Um seine Genesung zu feiern, richten die Götter ein großes Fest ein. Einer von ihnen kommt auf die Idee, das Schicksal auf die Probe zu stellen. Baldur soll als Zielscheibe dafür dienen. Alle werfen Steine auf ihn und beschießen ihn mit Pfeil und Bogen. Doch alle Geschosse prallen von ihm ab. Baldur lacht nur über den Hagel. Er ist unverwundbar. Die Götter jubeln.
Nur einer hält sich zurück und stimmt nicht in die Freudenrufe ein. Einer der die Fäuste ballt und sich davonschleicht. Es ist Loki. Voll Neid und Eifersucht schnaubt er: „Warum machen alle soviel Aufhebens wegen Baldur? Alle haben einen Narren an ihm gefressen. Und was ist mit mir?“ Die Wahrheit ist, dass die beiden sich nie leiden konnten. Aber nun hat Loki wohl den Kopf verloren. Als altes Weib verkleidet, sucht er Frigga auf. „Was ist denn mit Baldur geschehen“, fragt er sie. „Haben sich wirklich alle Dinge auf der Welt verschworen, ihn zu hätscheln?“ – „Ja“, antwortet Frigga stolz. Loki schlägt die Hände über dem Kopf zusammen vor Verwunderung. Frigga lächelt. Sie ist gut gelaunt, denn dies ist ein großer Tag für sie. Außerdem findet sie das alte Weib, das vor ihr steht, ziemlich komisch. „Bis du sicher?“ fragt Loki mit dünner, pfeifender Stimme und legt den Kopf schräg. „Jedes winzig kleine Bisschen soll dir versprochen haben, dass Baldur nichts geschieht?“ – „Fast“, sagt Frigga. „Nur im Westen Walhalls, da wächst eine kleine Mistel. Die kam mir so klein und unahnsehnlich vor, dass es lächerlich gewesen wäre, ihr einen Eid abzufordern. So ein winziges Zweiglein, dachte ich, kann doch keinen Schaden anrichten.“
Schon macht Loki sich auf den Weg, um die Mistel zu suchen. Er hat Glück und findet sie. Gleich bricht er den Zweig ab und nimmt ihn mit auf die große Wiese, wo die Götter immer noch bei ihrem Schützenfest sind.
Einer von den Asen, aber steht in der Ecke und nimmt an ihrem Spiel nicht teil. Er heißt Hod und ist ein Halbbruder Lokis. In den großen Kriegen hat er nie eine Rolle gespielt, und auch jetzt hält er sich im Hintergrund. Das hat einen einfachen Grund. Hod ist blind. Scheinheilig fragt Loki ihn. „Was ist mit dir mein Freund? Warum machst du nicht mit. Alle schießen auf Baldur und du siehst doch, dass ihm nichts geschieht.“ – „Du weißt wohl, dass ich blind bin und ihn gar nicht sehen kann“, sagt Hod. „Oh“, flüstert Loki ihm ins Ohr, „daran soll es nicht fehlen. Ich zeige dir, wie du zielen sollst.“ – „Ich trage keine Waffe“, antwortet Hod. „Dann nimm diesen Bogen und die Mistel hier, alle erweisen Baldur die Ehre, da kannst du nicht beiseite stehen.“ – „Gern“, ruft der Blinde dankbar und ergreift den Bogen. Loki führt seinen Arm. „Ein bisschen weiter nach rechts…. Noch ein bisschen…. So!“ Und Hod ruft: „Schau nur Baldur! Jetzt bin ich auch dabei.“ Baldur lacht und streckt ihm seine Arme entgegen. „Jetzt!“ flüstert Loki – und Hod lässt die gespannte Saite los.
Der Pfeil trifft Baldur, der einen hellen Schrei ausstößt und zu Boden sinkt. Der Pfeil hat ihn mitten in der Kehle getroffen. Baldur ist tot.
Es wird ganz still auf der großen Wiese. Die Asen trauen ihren Augen nicht. Dann erst bricht der Jammer los. Das, was sie um jeden Preis verhindern wollen, jetzt ist es geschehen. Nie hat ein schlimmeres Unglück Götter und Menschen getroffen.
Viele umringen Hod, um Baldur zu rächen. Einige deuten auch auf Loki. Aber Odin greift ein. „Haltet ein“, ruft er. „Dies hier ist ein geheiligter Ort. Es ist genug Blut vergossen worden an diesem Tag. Baldur war mein Sohn. Hod ist mein Sohn und Loki ist mein Milchbruder. Es ist sinnlos Vergeltung zu üben.“ Nie sahen ihn die Asen so alt und müde.
„Es war alles nur ein Missverständnis“, wimmert Loki und legt den Arm um Hods Schulter. „Keiner von uns hat das gewollt!“ Dann wendet er sich mit harten Worten Frigga zu: „Dir haben wir vertraut. Hast du uns nicht versichert, dass Baldur kein Leid geschehen kann? Wie sollten wir ahnen, dass du so leichtfertig warst und hier einen Strauch und dort einen Zweig auf Baldurs Heil einzuschwören vergessen hast? Es ist deine Schuld, dass es ein böses Ende mit ihm nahm!“ Loki hat sich in Hitze geredet, und er ist ein Meister darin, die Wörter so zu drehen, wie es ihm passt. Frigga wendet sich schluchzend von ihm ab. „Es ist Schicksal“, murmelt einer. „Was geschehen soll, geschieht“, sagt ein anderer. „Niemand kann sein Schicksal ändern. Baldurs Träume hätten uns eine Warnung sein sollen.“ – „Er ist tot“, weint Nanna, seine Frau. „Wir werden ihn nie wiedersehen.“ Aber da richtet Frigga sich auf. Der Trotz leuchtet aus ihren Augen. „Nein“, ruft sie, „ich gebe nicht auf. Ich will ihn wiederhaben. Wer von euch, wer von Odins Söhnen will mein Sendbote sein? Wer will meine ewige Dankbarkeit gewinnen und ins Totenreich reiten? Wer von euch spricht mit Baldur? Wer fragt Hel, die Herrin über das Totenreich, um welchen Preis sie ihn freigibt, so dass er zu mir nach Asgard heimkehren kann?“

 

Alle schweigen. Sogar Odin zögert und Thor schaut betreten zu Boden. Doch dann tritt Hermut hervor, der sich immer zurückgehalten hat. Man hat wenig von ihm gehört, obwohl er auch einer von Odins Söhnen ist, denn er ist zwar ein guter Kämpfer und berühmt für seine Reitkunst, doch drängt er sich niemals vor und lässt andere das große Wort führen. Nun aber sagt er. „Ich reite für Baldurs Mutter zu Hel ins Totenreich. Ihr müsst mir nur das beste Pferd gebe, das es gibt.“ Der Götterkönig nickt. Er befiehlt, dass Sleipnir, sein eigenes Pferd, gezäumt und gesattelt wird.
Hermut steigt auf den achtbeinigen Hengst und sprengt über die Regenbogenbrücke davon. Wie ein Gewitter dröhnt das Echo von Sleipnirs Hufen den Asen in den Ohren, bis es in der Tiefe des Nordens verhallt.
Nun müssen die Götter Baldur bestatten. Sie tragen seine Leiche zur Küste. Dort liegt ein großes Schiff vor Anker. Schon ist ein gewaltiger Scheiterhaufen auf dem Deck errichtet. Doch als sie versuchen, das Schiff aufs Wasser zu schieben, rührt es sich nicht von der Stelle. Nicht nur den Asen steht der Schweiß auf der Stirne, auch aus Mitgard und aus Jotunheim sind viele gekommen, um Baldur die letzte Ehre zu erweisen. Doch sosehr sie sich auch anstrengen, das Schiff liegt wie festgenagelt im Sand. Nicht einmal Thor gelingt es, den schweren Rumpf zu bewegen. Da stößt eine Riesin zu den Versammelten. Sie kommt auf einem Wolf geritten, den sie mit zwei Kreuzottern lenkt. Sie sieht, wie sich die Asen vergeblich abmühen, springt ab, spuckt in die Hände und schiebt das Schiff an. Wie durch Zauberei gleitet der schwere Rumpf so rasch über die Rundhölzer ins Wasser, dass er Funken schlägt.
Thor muss zusehen, wie ihn eine Riesin auf dem Feld schlägt. Wütend ruft er: „Das ist alles nur ein fauler Trick dieser Hexe. Der werde ich den Schädel mit meinem Hammer zertrümmern!“ – „Lass das“, sagen die Asen. „Was hat sie dir getan? Danken sollten wir ihr, dass sie uns geholfen hat.“ Und die Riesin steht breibeinig daneben und stützt die Hände auf ihre wuchtigen Hüften. „Seid froh, dass ich etwas für die Asen übrig habe“, sagt sie gelassen und zwinkert dem Donnergott zu, der sich am Bart zupft und grollt. Aber seinen Hammer muss er wieder einstecken.
Nun wird Baldurs Leichnam an Bord gebracht. Als seine Frau Nanna es sieht, bricht ihr das Herz vor Kummer. Auch sie wird tot aufs Schiff getragen und neben ihren Mann gelegt. Baldurs Pferd steht an den Mast gebunden, gebürstet und gestriegelt mit vollem Sattelzeug. Nun streift Odin sich Draupne, seinen wertvollen Ring vom Finger. Es ist sein kostbarster Goldschmuck, die Unterirdischen haben ihn einst, vor langer, langer Zeit, geschmiedet. Er hat Zauberkräfte. Jede Nacht träufeln aus ihm acht neue Ringe. Odin kniet neben Baldur nieder und legt Draupne auf seine Brust. Alle sehen, wie die Tränen ihm am Bart herab rinnen.
Dann wird ein großes Feuer entzündet. Thor tritt hervor und schwenkt seinen Hammer über den Flammen, um sie zu segnen. Ein Zwerg hat sich unter dem Kiel des Bootes versteckt. Thor versetzt ihm einen Tritt, so dass er kopfüber ins Feuer stürzt und wie ein kleiner trockener Zweig verbrennt. Die Taue werden gekappt und das Schiff gleitet endlich hinaus aufs Meer.
Am Strand schauen die Asen und die Walküren zu, wie es feurig in die offene See hinaustreibt. Odin hat seine beiden Raben auf den Schultern und hält Frigga an der Hand. Auch Freia ist, von ihren Katzen gezogen, mit ihrem Wagen gekommen. Frei kam auf Gullborste, dem riesigen Eber mit den schimmernden Borsten, geritten, und aus Walhall haben die Untoten sich eingefunden. Sogar die Riesen sind zur Stelle, und alle blicken dem brennenden Schiff nach, bis es wie ein kleiner Funken am Horizont verglüht.

 

hodur

Unterdessen ist Hermut auf dem Weg nach Niflheim. Neun Tage und neun Nächte reitet er durch dunkle, tiefe Täler, bis er den wilden, eiskalten Fluss erreicht, dort wo die Welt der Lebenden an die der Toten grenzt. Weit vorn sieht er es funkeln. Das ist die Brücke aus Gold, die er überqueren muss, um ins Totenreich zu kommen. Kaum ist er angekommen, da ruft eine Stimme „Halt!“ und der Schatten eines jungen Mädchens tritt ihm in den Weg. Ihre Aufgabe ist es, die Brücke zu bewachen. „Wie heißt du, von welchem Stamm bist du, und was begehrst du?“ fragt sie und tritt näher. „Du siehst gar nicht aus wie ein Toter! Und warum machst du soviel Lärm? Gestern sind fünf Scharen Gefallener über meine Brücke geritten und heute donnert sie unter dir, als wäre ein ganzes Heer unterwegs.“ – „Ich habe es eilig“, ruft Hermut. „Lass mich vorbei! Den, der vor mir kam, will ich einholen, bevor es zu spät ist.“ – „Wen meinst du? Ist er nicht einer von uns?“ – „Ja“, antwortet Hermut ihr. „Er ist tot wie du.“ – „Hat er einen Namen?“ fragt das Mädchen. „Baldur ist es. Himmel und Erde vermissen ihn. Ich habe seiner Mutter versprochen, bis nach Niflheim zu reiten, um nach ihm zu suchen. Ist er bei dir vorbeigekommen?“
Da legt die bleiche Jungfer ihm ihre eiskalte Hand aufs Knie und lacht mit gelben Zähnen. „Alle müssen diesen Weg gehen“, sagt sie. „Lass mich“, ruft Hermut und streift ihre Hand ab. „Gut“, sagt sie. „Ich erlaube dir, das Reich der Toten zu betreten. Aber woher willst du wissen, dass du es wieder verlassen darfst? Von hier aus ist noch keiner zurückgekehrt.“ – „Kommt Zeit, kommt Rat“, antwortet Hermut und sprengt über die leuchtende Brücke nach Niflheim.
Hier ist alles kalt, dunkel und klamm. Er kommt an einem See vorbei, an dessen Ufern verwesende Leichen liegen. Ihr Gestank steigt ihm in die Nase. Schwer zu sagen, ob es Menschen oder Tiere waren, was da verrottet. Hermut hat von diesem Ort gehört; er weiß, dass hier eine der drei Wurzeln der Weltesche Yggdrasil endet, und dass in der tiefe des Sees, eine wilde Schlange haust, die an dieser Wurzel nagt und nagt.
Er wagt es nicht, sich umzusehen, und reitet weiter, bis vor ihm auf der Straße eine turmhohe, unheimliche Barrikade aufragt, die aus morschen Gebeinen und wurmzerfressenen Schädeln aufgeschichtet ist. Er gibt Sleipnir die Sporen, und das achtbeinige Pferd springt mit einem großen Satz über die Sperre.
Nun ist der Hof der Herrscherin über das Totenreich nicht mehr weit. Er steigt vom Pferd und tritt ein. Hel empfängt ihn selbst. Sie ist groß und hager von Gestalt. Die eine Seite ihres Gesichts ist bleich wie Kreide, die andere blauschwarz wie ein Rabe. Weit hinten im Saal glaubt er zwei Tote zu erkennen, die dort aufgebahrt sitzen. Es sind Baldur und Nanna, seine treue Frau.
Hermut sagt nichts von seinem Anliegen. Er bleibt über Nacht, und erst am andern Morgen wendet er sich höflich an Hel, um seine Bitte vorzutragen. „Ich weiß wohl, warum du gekommen bist“, sagt sie. „Und was ist dein Bescheid?“ – „Die Antwort ist: Nein!“ – „Aber bedenke doch, die ganze Welt trauert um Baldur.“ Hel runzelt die Stirn. „Meine Aufgabe ist es nicht, der Welt eine Freude zu machen“, antwortet die Herrin über das Totenreich. „Was habt ihr nur mit euerm Baldur? Ist er so wichtig?“
„Keiner ist so geliebt worden wie er“, ruft Hermut. „Wir, die Asen, verlangen, dass du ihn uns zurückgibst.“ Hels Augen verdunkeln sich, als sie das hört. „Ihr verlangt etwas von mir, der Herrscherin über den Tod?“ – „Ich wollte sagen: wir bitten dich“, sagt Hermut rasch. „Wir flehen dich an.“ Hel ist aufgestanden. Sie wendet sich den beiden Toten zu, die stumm wie Steine dabeigesessen sind. „Hörst du Baldur? Die Götter flehen mich an.“, sagt Hel, und nun schnurrt sie wie eine Katze vor Behagen. „Was sollen wir ihnen antworten? Das will gut überlegt. O ja, ich weiß, wie man mit solchen Bittstellern umgeht.“ Langsam tritt sie Hermut entgegen und blickt ihm in die Augen. „Also gut, du sollst sie haben, alle beide. Aber nur unter einer Bedingung.“ Hermut traut seinen Ohren kaum. Freudig verspricht er ihr, auf alles einzugehen, was sie verlangt. Die Königin des Totenreichs streckt ihre blauen Nägel von sich und sagt mit einem boshaften Lächeln: „Es gibt mir zu denken, was du gesagt hast. Neugierig bin ich, ob es wahr ist, dass Baldur wirklich so vermisst wird, wie du behauptest. Ich nehme dich beim Wort, ich will dich auf die Probe stellen.“ – „Auf welche Probe? Was meinst du?“ fragt Hermut. „Pass auf und höre gut zu. Wenn die ganze Welt Baldur beweint, dann mag er samt seiner Frau nach Asgard zurückkehren. Aber freue dich nicht zu früh! Denn wenn es nur ein einziges Wesen auf der Welt gibt, das ihn nicht beweint, sei es ein Ase oder ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze, oder auch nur ein Stein – dann werden beide ewig dort bleiben, wo sie sind: bei mir! Nun geh, bevor ich es mir anders überlege!“
Hermut macht sich auf den Weg. Baldur und Nanna dürfen ihn ein Stück weit begleiten. Den Zauberring Draupne übergibt Baldur seinem Retter; er soll ihn Odin wiederbringen, als ein Andenken, und Nanna gibt ihm Geschenke für Frigga mit. „Bald werden wir dich abholen“, sagt Hermut und umarmt seinen Bruder. Aber der schüttelt den Kopf und antwortet ihm: „Das glaube ich nicht. Mein Mund ist voll von Asche.“ Hermut gibt seinem Pferd die Sporen, doch bevor er den Hof verlassen hat, bellt Hel ihm nach: „Du kannst ganz sicher sein, dass ich Gerechtigkeit walten lasse.“ Hermut reitet über die beinerne Sperre und überquert die goldene Brücke, bis er ins lichte Reich der Lebenden kommt. In Asgard angekommen, berichtet er, was er gesehen und gehört hat.

 

Nun senden die Asen Boten in die ganze Welt aus und bitten alles, was da lebt und webt, um Hilfe. Alles trauert: Menschen und Tiere klagen um Baldur. Selbst den Wölfen und den Hasen werden die Augen feucht, wenn sie an ihn denken, und die Trolle verbergen ihr Gesicht in den Händen. Sogar die ältesten Feinde der Asen vergießen ein paar höfliche Tränen, denn Baldur war etwas ganz Besonderes, und nie hat sich jemand um ihn beklagt. Himmel und erde laufen über von Tränen. Von Bäumen und Sträuchern rinnt das Nass. Die Steine schluchzen und die Berge stöhnen.
Als aber die Boten ihren Auftrag erfüllt haben und auf dem Heimweg sind, da begegnen sie einem alten Trollweib, das sich Tokk nennt. Auch sie wird gebeten, die Totenklage um Baldur anzustimmen. Doch sie zuckt nur die Schultern und sagt: „Was geht es mich an, dass einer der hohen Herren in Asgard gestorben ist? Lasst mich zufrieden mit eurem Baldur!“ Die Boten bitten Tokk, sich ihre Antwort noch einmal zu überlegen. „Weißt du was das bedeutet? Wenn du nicht um ihn weinst, kann er nie zurückkehren.“ – „Glaubt ihr Frigga, würde weinen, wenn ich einen meiner Söhne verlöre? Ich müsste lügen, wenn ich um den ihren jammern sollte. Hier, seht her!“ ruft sie und zieht ihr Augenlid herunter. „Meine Augen bleiben trocken. Ich habe in meiner Zeit schon zuviel geweint. Ich bin es leid das Klageweib zu spielen! Mag Hel ihre Beute behalten. Mir soll es recht sein!“
Und so kam es, dass Baldur bei den Toten bleiben musste. Aber wer war diese Tokk? War sie wirklich eine Trollfrau, die niemand kennt, oder einer, der berüchtigt ist für das Unheil, das er so oft gestiftet hat? War es nicht Loki, von dem es heißt, dass er sich mit Vorliebe in Frauenkleidern herumtreibt, wenn er etwas Böses im Schilde führt?
Er war es, und kein anderer. Von seiner eigenen Macht berauscht, glaubt er, kein anderer habe einen besseren Kopf, eine geschmeidigere Zunge als er. Warum soll immer Odin der Häuptling sein, denkt er, warum nicht ich? Er bildet sich ein, alle seien gegen ihn. Immer fühlt er sich zurückgesetzt. Er ballt die Fäuste, wenn er daran denkt. Aber dann lächelt er wieder selbstzufrieden und sagt sich: Habe ich nicht drei wunderbare Kinder? Den Fenriswolf, die Mitgardschlange, und vor allem Hel, die Herrscherin über die Toten! Ja, beschließt er dann, ich will ihnen ein guter Vater sein und es an nichts fehlen lassen, dass sie zu ihrem Recht kommen. Ich und meine Kinder, uns soll nichts und niemand im Wege stehen, denn wir sind mächtiger, als ihr alle ahnt!
Es wird Nacht, und lachend wandert Loki unter den Sternen.

 

Quelle:
Den Text stellte Peter Trouvain vom Forum „Nordische Mythologie“ dankenswerterweise zur Verfügung.
Website: nordische-mythologie.aktiv-forum.com

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de

Gruß an die Götter

TA KI

Kassen erlassen Versicherten Schulden


55.000 Menschen profitieren von Neuregelung Kassen erlassen Versicherten Schulden

 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben insgesamt 55.000 Versicherten Schulden in einer Gesamthöhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro erlassen. Dies geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die tagesschau.de vorliegt.

Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus 231,6 Millionen Euro an nicht gezahlten Beiträgen, die die Versicherten nun nicht mehr nachzahlen müssen. Den Löwenanteil bilden mit 909,4 Millionen Euro die Säumniszuschläge. Die Zahlen sollen im Lauf des Tages dem Gesundheitsausschuss des Bundestags vorgelegt werden.

Versicherte profitieren von neuem Gesetz

Anlass für den Schuldenschnitt ist das im August 2013 in Kraft getretene Beitragsschuldengesetz. Es ermöglicht Menschen, die keine Krankenversicherung haben, sich zu versichern, ohne für die Zeit seit Beginn der allgemeinen Versicherungspflicht im Jahr 2007 Beiträge nachzahlen zu müssen. Bislang hatten die Kassen nämlich Nachzahlungen ab dem Stichtag der Versicherungspflicht erhoben. Wenn sich ein Nicht-Versicherter beispielsweise erst im Jahr 2010 bei einer Krankenkasse meldete, musste er die Beiträge für drei Jahre seit 2007 nachzahlen.

Außerdem werden durch das Gesetz die Säumniszuschläge der Kassen für ausstehende Beitragszahlungen gesenkt. Sie waren vor der Neuregelung enorm hoch und lagen bei fünf Prozent pro Monat.

Immer noch 85.000 Menschen nicht versichert

„Die Zahlen zeigen, dass wir vielen Tausend Menschen den Weg zurück in die Krankenversicherung ermöglicht haben“, sagte der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn der „Rheinischen Post“. Dies sei gut, denn „überhöhte Wucherzinsen von bis zu 60 Prozent im Jahr“ seien für viele unbezahlbar gewesen.

Bevor das Gesetz in Kraft trat, gab es in Deutschland schätzungsweise rund 140.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Nach den neuen Zahlen des Gesundheitsministeriums sind allerdings immer noch 85.000 Menschen nicht krankenversichert.

Zunächst hatten die „Rheinischen Post“ und die „Berliner Zeitung“ über den Schuldenerlass berichtet.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/krankenkassen-schuldenerlass-101.html

Gruß an die, die ihren Arzt nur noch auf dem Wochenmarkt sehen

TA KI

Die Schlacht um den Teller


fastfoodneu300 Mio übergewichtige Menschen gibt es weltweit. Die private Nahrungsmittelindustrie macht Milliardengewinne, das öffentliche Gesundheitssystem bezahlt die Schäden, 147 Mia Dollar jährlich alleine in den USA. Die weltweite Nahrungsmittelproduktion wird immer mehr von Grosskonzernen beherrscht. Andererseits gibt es eine Gegenbewegung hin zu gesunder Ernährung und einer ökologisch nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+Schlacht+um+den+Teller+de+/570066/detail.html

Gruß an die, die noch Kochen können

TA KI

 

Der Bien im Siebenstern Teil 6- letzter Teil


derbien40derbien41derbien42derbien43derbien44derbien45Quelle: http://www.siebenstern-imkerei.de/pdf/Wissenswertes/2-fuer%20den%20Imker/Der%20Bien%204%20auflage.pdf

Gruß an die Heiler

TA KI

Der Bien im Siebenstern Teil 4


derbien27derbien28derbien29derbien30derbien31derbien32derbien33Quelle: http://www.siebenstern-imkerei.de/pdf/Wissenswertes/2-fuer%20den%20Imker/Der%20Bien%204%20auflage.pdf

Gruß an die Geomanten

TA KI

Der Bien im Siebenstern Teil 2


derbien11derbien12derbien13derbien14derbien15derbien16derbien17derbien18Quelle: http://www.siebenstern-imkerei.de/pdf/Wissenswertes/2-fuer%20den%20Imker/Der%20Bien%204%20auflage.pdf

Gruß an die Geometrie

TA KI

Der Bien im Siebenstern Teil 1


derbien1(…)

derbien2derbien3derbien4derbien5derbien6derbien7derbien8derbien9derbien10Quelle:http://www.siebenstern-imkerei.de/pdf/Wissenswertes/2-fuer%20den%20Imker/Der%20Bien%204%20auflage.pdf

Gruß an die Immen

TA KI

Legale Verbrauchertäuschung auch bei veganen Lebensmitteln


Vegan

Verbrauchertäuschung macht auch vor veganen Lebensmitteln nicht Halt. Zu diesem Ergebnis ist die Verbraucherzentrale Hamburg bei einer stichprobenhaften Überprüfung von 20 veganen Convenience-Produkten gekommen.

Die Untersuchung von April 2014 hat gezeigt: Zwischen Werbung und Wirklichkeit liegen bei vielen Produkten der Stichprobe Welten. Legale Täuschung durch Etikettenschwindel und unrealistische Produktbilder sowie fehlende Herkunfts-und Nährwertangaben sind ebenso weit verbreitet wie bei konventionellen Lebensmitteln.

Unrealistische Produktabbildungen und -namen

Unter anderem führen unrealistische Produktabbildungen die Verbraucher in die Irre. Ein Beispiel ist der Cranberry-Riegel „Organic“: Während auf der Verpackungsvorderseite eine großzügige Menge Cranberries abgebildett ist, enthält das Produkt vor allem Datteln und Mandeln – die als Cranberries angepriesenen Preiselbeeren machen hingegen nur einen Anteil von 20 Prozent aus. Auch bei einem Brotaufstrich von Landkrone wird getrickst. So offenbart sich dieser erst beim Blick auf die Rückseite als herkömmliche Margarine. Auf der Vorderseite befinden sich lediglich die unklare Produktbezeichnung „Bio-Plus-3“ sowie die große Abbildung einer Walnuss – und das, obwohl nur 2,5 Prozent Walnussöl enthalten sind. Ähnlich irreführendend wirkt das Werbeversprechen auf einer Schlagsahne auf Reisbasis von Soyatoo. Vorderseitig wird das Produkt mit dem Slogan „best rice on planet earth“ – der beste Reis der Erde – beworben, ohne dass diese vollmundige Qualitäts-Behauptung irgendwo erklärt wird.

Aromen-und Zusatzstoff-Deklaration

Nicht nur bei Produktabbildungen wird getäuscht. Auch bei der Angabe „Ohne Zusatz von Glutamat“ ist Vorsicht geboten: So enthalten die Veggie-Burger der Marke Vantastic Foods trotz dieser Auslobung Hefeextrakt, das Glutamat enthält und geschmacksverstärkend wirkt. Diese Deklaration führt die Verbraucher – ganz legal – in die Irre.

Herkunftskennzeichnung

Nur bei zwei von zwanzig Produkten im Test ist die Herkunft der Hauptzutaten auf dem Etikett angegeben. Einige Hersteller machten sie zumindest auf Nachfrage der Verbraucherzentrale transparent, in vielen Fällen blieb eine Antwort aber aus. Bei einem Produkt wird mit der Herkunft besonders dreist getrickst: So zeigt die Verpackung des Getreide-Drinks „Swiss Cereal Drink“ der Marke Soyana das Schweizer Matterhorn, obwohl die Rohstoffe für das Getränk je nach Verfügbarkeit aus Ungarn, Italien oder der Türkei stammen können. Auch vegane Lebensmittel sind also keinesfalls ehrlicher und transparenter, was die Herkunft der Rohstoffe angeht.

Nährwertangaben

Bei vielen Produkten im Test waren die Nährwertangaben unzureichend ausgewiesen. Sowohl beim veganen Aufschnitt von Hobelz als auch bei den „Veggie-Hähnchenbällchen“, „Soja-Medaillons“ und dem „Veggie-Lachsfilet“ von Vantastic Foods, beim „FeTo“ von BioKi (erinnert an Hirtenkäse) und beim Getreide-Drink von Soyana, fehlen wichtige Angaben, so dass ein Nährwertvergleich mit anderen Produkten nicht möglich ist.

Forderung an die Politik: Schluss mit legaler Täuschung!

Auch wer sich vegan ernährt, ist vor den Tricks der Lebensmittelindustrie nicht gefeit, denn die geltenden Gesetze erlauben Verbrauchertäuschung in allen Bereichen des Lebensmittelmarktes. foodwatch fordert: Schluss mit legaler Verbrauchertäuschung! Alle Produkte auf dem Lebensmittelmarkt – egal ob vegan, vegetarisch, bio oder konventionell müssen – transparent und ehrlich sein: Produktabbildungen sollen realistisch das zeigen, was drin steckt, und Informationen müssen immer Vorrang vor Werbung haben. foodwatch fordert außerdem, dass Zusatzstoffe und Aromen verständlich gekennzeichnet werden. Bei Zusatzstoffen, die nicht unter die EU-Zusatzstoffverordnung fallen, wie zum Beispiel Hefeextrakt, muss außerdem die Funktion mit genannt werden, in diesem Fall hieße das also: „Geschmacksverstärkender Hefeextrakt“. Außerdem müssen die Hersteller verpflichtet werden, die Herkunftsländer der Hauptzutaten ihrer Produkte anzugeben.

foodwatch hat diese und weitere Forderungen in seinem 15-Punkte-Plan gegen legale Verbrauchertäuschung zusammengefasst und der Bundesregierung vorgelegt, verbunden mit der Forderung, endlich für mehr Lebensmittelklarheit zu sorgen. Die Gesetze müssen im Sinne der Verbraucher geändert werden, so dass die zurzeit noch legalen Fälle von Verbrauchertäuschung schon bald illegal sind.

Quelle: http://www.foodwatch.org/de/informieren/werbeluegen/aktuelle-nachrichten/legale-verbrauchertaeuschung-auch-bei-veganen-lebensmitteln/

Gruß an die, die auf die Lebensmittel achten

TA KI

Entgiftung durch Bio-Kost


Bio-Kost entgiftet. Denn Bio-Kost senkt Ihre Schadstoff-Belastung enorm. In einer aktuellen Studie (2014) stellte man fest, dass Menschen, die auf Bio-Kost umstellten, nach nur einer Woche mit 90 Prozent weniger Pestiziden belastet waren als die Esser von konventionell erzeugten Lebensmitteln. Bio-Kost entgiftet also innerhalb kurzer Zeit und verschont Sie mit einem grossen Teil der heute üblichen Schadstoffe – was besonders für Kinder wichtig ist, die sehr viel empfindlicher auf Chemikalien reagieren als Erwachsene.

bio-entgiftung-ia

Bio-Kost entgiftet – Billig-Kost vergiftet?

Kann Bio-Kost entgiften? Und kann Billig-Kost aus dem Discounter vergiften? Und wenn ja, wie sieht eine Entgiftung mit Bio-Kost aus? Wie lange dauert eine Entgiftung mit Bio-Kost? Und in welchem Ausmass kann eine Entgiftung mit Bio-Lebensmitteln überhaupt stattfinden? All das klären wir im folgenden Artikel:

Bio ist und bleibt besser

Die Qualität von Bio-Lebensmitteln wird gerne angezweifelt – insbesondere von jenen, die Bio-Lebensmittel strategisch ablehnen und lieber im Billig-Discounter kaufen. Dort weiss man nämlich ziemlich sicher, dass die Ware eine ordentliche Portion Agrargifte enthält und zudem keinesfalls sozialverträglich oder gar tierfreundlich produziert sein kann. Das macht auch alles nichts. Hauptsache der Preis stimmt.

Bio-Landwirten hingegen traut man nicht über den Weg und unterstellt ihnen nicht selten die Missachtung eines nahezu jeden Paragraphen der Bio-Verordnung. Stets ist man auf der Hut, glaubt, Bio-Bauern seien nichts als Abzocker und verlangten völlig überteuerte Preise für Lebensmittel, die auch nicht anders seien als jene aus dem Discounter.

Dass sie sehr wohl anders und auch besser sind, zeigen nicht nur die zahlreichen Bio-Gründe in unserem Artikel „Bio-Lebensmittel sind gesünder“, sondern auch zahlreiche Studien, wie z. B. eine ganz aktuelle Untersuchung, deren Ergebnisse im Juli 2014 im Journal of Environmental Research veröffentlicht werden.

Bio-Kost entgiftet schon nach einer Woche

Forscher der School of Health Sciences der australischen RMIT University fanden heraus, dass Bio-Kost nicht nur sehr gut, sondern auch sehr schnell zu einer Entgiftung führt.

Denn schon nach einer Woche – so die Wissenschaftler – könne sich die Schadstoffbelastung eines Menschen deutlich reduzieren lassen, wenn in dieser Woche zu einem grossen Teil Bio-Kost gegessen wird.

Die Studienteilnehmer sollten sieben Tage lang eine Ernährung zu sich nehmen, die mindestens zu 80 Prozent aus Bio-Lebensmitteln bestand. Die Kontrollgruppe ass hingegen Lebensmittel, die zu 80 Prozent aus konventioneller Erzeugung stammen mussten.

Nach Ablauf der sieben Tage wechselten die Gruppen. Das heisst, die Bio-Gruppe ass ab sofort sieben Tag lang konventionelle Kost und die Kontrollgruppe ass sieben Tage Bio.

Im Urin wurden sodann mehrere Pestizidwerte gemessen – und zwar jeweils am achten Tag jeder Phase.

Die Pestizidwerte im Urin der Bio-Esser waren durchschnittlich um sagenhafte 90 Prozent niedriger als die Werte im Urin der Normalesser.

Wer also eine Entgiftung oder Entschlackung anstrebt, sollte eine solche Reinigungskur immer von einer Ernährung aus Bio-Kost begleiten lassen. Andernfalls würde eine Ernährung aus konventionell erzeugter Nahrung durch den ständigen Gift-Nachschub jede Entgiftungsbemühung sabotieren.

Ernährung ist Haupt-Pestizid-Quelle

Die Leiterin der o. g. Studie, Dr. Liza Oates erklärte, dass die extrem niedrigen Werte im Urin der Bio-Esser darauf hinwiesen, dass die Haupt-Pestizid-Quelle des Menschen tatsächlich die Ernährung sei. Über die Luft, das Wasser oder die Haut werden also nur sehr wenige Pestizidrückstände aufgenommen.

Nun werden Pestizide natürlich auch mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht – einschliesslich Krebs und Krankheiten des Zentralen Nervensystems.

Dr. Oates führte aus, dass gerade Letzteres kein Wunder sei, da viele der heute gebräuchlichen Pestizide ursprünglich als chemische Kampfstoffe (z. B. Nervengase) entwickelt wurden.

Die Studie von Dr. Oates bestätigte dabei die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahr 2006. Damals stellten Wissenschaftlicher der Rollins School of Public Health an der Emory University in Atlanta heraus, dass eine Ernährung aus biologisch angebauten Lebensmitteln zu einer extremen Entgiftung bei Kindern führen und deren Pestizid-Belastung massiv reduzieren konnte.

Entgiftung unmittelbar nach Umstellung auf Bio

In der Atlanta-Studie erhielten Grundschulkinder fünf Tage lang Bio-Kost. Zwei Mal am Tag (morgens und abends) wurden Urinproben untersucht.

Fast unmittelbar nach Ernährungsumstellung von einer konventionell erzeugten Nahrung auf Bio-Kost schien die Entgiftung abgeschlossen, denn es konnten keine Rückstände mehr von Malathion und Chlorpyrifos – zwei Pestiziden – im Urin der Kinder nachgewiesen werden.

Sobald erneut konventionell erzeugte Nahrung verzehrt wurde, mass man sofort wieder erhöhte Pestizid-Werte im Urin der Kinder.

Die amerikanischen Forscher verkündeten daraufhin:

„Wir konnten zeigen, dass eine biologische Ernährung einen dramatischen und sofortigen Schutzeffekt vor einer Belastung jener Pestizide darstellt, die in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch zeigte sich, dass die Nahrung für die untersuchten Pestizide die ausschliessliche Quelle zu sein scheint.“

Bio-Kost und seine entgiftende Wirkung sollten also nicht unterschätzt werden.

Pestizide in der Nahrung: Risikofaktor für ADHS?

Eine weitere Studie zu diesem Thema widmete sich einem möglichen Zusammenhang zwischen einer Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern (ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom).

Die Studie wurde im Jahr 2010 im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht und zeigte, dass jene Kinder, in deren Urin man hohe Pestizidrückstände messen konnte, mit einer um 93 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an ADHS erkrankten als Kinder, die unbelastet waren.

Die an dieser Studie beteiligten kanadischen und US-amerikanischen Forscher erklärten, dass die Ergebnisse ihrer Studie die Hypothese unterstützten, nach der die Belastung mit Organophosphat-Pestiziden (in Dosen, wie sie bei Kindern in den USA nicht unüblich seien) die Entwicklung eines ADHS fördern könnten.

Bio-Kost: Eine intelligente Wahl zur Entgiftung

Bio-Kost ist also eine äusserst intelligente Wahl – nicht nur Ihren Kindern zuliebe, auch für Sie selbst und natürlich für unsere Umwelt.

Und wenn Sie sich nicht alle Lebensmittel in Bio-Qualität leisten können, dann lesen Sie hier, welche Lebensmittel – besonders während einer Entgiftungskur – in jedem Fall Bio sein sollten: Diese Lebensmittel müssen Bio sein

Denken Sie auch daran, dass in einer der obigen Studien schon dann höchst positive entgiftende Ergebnisse erzielt wurden, wenn die Ernährung nur zu einem grossen Teil, also nicht einmal komplett aus Bio-Kost bestanden hatte.

Jeder Bio-Apfel ist daher schon einmal sehr gut und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung 🙂

.
Gruß an die Müllschlucker
TA KI

1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!


Mind Jail: 1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!

Hirn im GriffEs ist wie ein Plot aus einem Science-Fiction Roman: Mit Hilfe von Drogen kann das Zeitgefühl von Gefangenen der Zukunft so verändert werden, dass sie das Gefühl haben, ihre Strafe habe 1000 Jahre gedauert, obwohl es in der Wirklichkeit nur eine Stunde war. Tatsächlich arbeiten Forscher an der Oxford-Universität an Projekten, die sich mit Gehirn-Transfer und psychotropen Substanzen befassen.

Drogen zur Verkürzung des Strafvollzugs? Tönt absurd, könnte aber schon bald Realität sein. Mit Hilfe von psychotropen Substanzen und Gehirn-Transfer wollen Wissenschaftler der Oxford Universität das subjektive Zeitempfinden des Inhaftierten so beeinflussen, dass er das Gefühl hat, eine langjährige Strafe abgesessen zu haben, obwohl es in echt nur ein paar Stunden dauerte. So könnte das Justizsystem viel Geld sparen.

Es kann durch die Einnahme von LSD oder Pilzen zu einer veränderten Wahrnehmung des Zeitgefühls kommen. Kann man diese Veränderung kontrollieren, könnte die Lebenszeit des Menschen in der eigenen Wahrnehmung um ein Vielfaches verändert werden. Noch fragwürdiger ist das Thema „Gehirn-Transfer“, bei dem das Gehirn quasi auf einen Computer geladen und dann manipuliert wird. Dass dies einmal möglich sein wird, daran zweifelt Superbrain Stephen Hawking nicht. Seine Meinung: Ein Gehirn arbeite ähnlich wie ein Computer, also müsste es theoretisch möglich sein, diese zu verbinden. Noch ist es nicht soweit. Zum Glück.

Quelle: http://www.seite3.ch/Mind+Jail+1000+Jahre+Gefaengnis+in+einer+Stunde+/621094/detail.html

Gruß an die Hirnkontrolleure

TA KI