Landrat attackiert PFOA-Firmen: „Ich will Eure Gesichter in der Presse sehen“


In der jüngsten Kreistagssitzung übte Landrat Erwin Schneider scharfe Kritik an den für die PFOA-Problematik verantwortlichen Firmen.
  • vonMartina Hunger

Landkreis – Mitglieder des Altöttinger Kreistages, aber vor allem Landrat Erwin Schneider übten scharfe Kritik an den für die PFOA-Problematik verantwortlichen Firmen geübt. Sie stünden öffentlich nicht zu ihrer Verantwortung und sollen für die Beseitigung endlich in die Tasche greifen.

In der Kreistagssitzung am Montagnachmittag kritisierten sowohl Landrat Erwin Schneider als auch die Mitglieder des Kreistages die verantwortlichen PFOA-Firmen, das berichtet heimatzeitung.de: Sie stünden in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Verantwortung. „Ich will Eure Gesichter in der Presse sehen“, so Schneider.

Zum anderen wären die für die PFOA-Problematik verantwortlichen Firmen nicht bereit, die Kosten für die Säuberung des verschmutzten Grundwassers zu zahlen. Wie heimatzeitung.de weiter berichtet, könnten die verantwortlichen Firmen im Industriepark Gendorf vom Landratsamt per Bescheid zum Handeln und Zahlen verpflichtet werden; dies sei eine erfüllbare Forderung. Zwar würde eine gütliche Einigung bevorzugt werden, man scheue sich jedoch nicht, auch ein derartiges Vorgehen zu verfolgen. Auch verwaltungsrechtliche Konsequenzen habe Schneider laut heimatzeitung.de einkalkuliert.

PFOA-Blutproben sind ausgewertet: Die Ergebnisse

Obwohl die Blutwerte der Menschen in der Region erhöht sind, ist das mit einer womöglich krebseregenden Chemikalie belastete Trinkwasser im Raum Altötting nicht schädlich für die Gesundheit. Das hat die Auswertung der Blutproben ergeben, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittwoch in Erlangen mitteilte. So seien die Werte von Perfluoroctansäure (PFOA) zwar erwartungsgemäß in fast allen der 965 untersuchten Blutproben höher gewesen als im bayerischen Durchschnitt. Sie seien aber nicht mit einer Gesundheitsgefährdung gleichzusetzen.

Konkret heißt das: Bei 906 Menschen aus dem Raum Altötting ist ein durchschnittlicher PFOA-Gehalt von 20 Mikrogramm auf einen Liter Blut festgestellt worden. Höher, nämlich bei 34 Mikrogramm, lag er bei den Personen, die beruflich möglicherweise Kontakt mit der perfluorierten Substanz hatten. Hier liegt der gesetzliche Höchstwert des PFOA-Gehaltes dem LGL zufolge bei 5000 Mikrogramm.

Mit Bekanntwerden des PFOA-Problems in der Region waren in der Bevölkerung neben den ersten praktischen Fragen wie etwa, ob man noch Duschen oder sein Gemüse aus dem eigenen Garten noch essen kann, auch welche nach den Hintergründen aufgetreten.

mh mit Material der dpa

Quelle

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Danke an Elisabeth

Gruß an die Aktiven

TA KI

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Insiderbericht – Wandertour mit Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Marcel Huber – Promiwandern vom Wochenende.


 

Bericht der PNP – vom 7. Juli 2018 – Promiwandern Bitte zum lesen anklicken – Artikel öffnet sich dann in guter Qualität.

Es begann mit dem Gewinn zum „Promiwandern“ der PNP.

Sehr geehrter Herr Thalhammer,

Glückwunsch! Sie wurden unter vielen Teilnehmern ausgelost und dürfen mit dem Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Marcel Huber und den anderen Gewinnern auf Wandertour gehen. Für die Strecke planen wir maximal 1,5 Stunden bei gemütlichem Tempo ein. Dann geht es weiter zum Graminger Weißbräu. Dort können wir uns bei einer etwa einstündigen Mittagspause stärken und Sie haben die Möglichkeit, sich mit Dr. Marcel Huber in Ruhe zu unterhalten. Anschließend treten wir den etwa einstündigen Rückweg an.

 

Dazu schreibt Hartmut Thalhammer

Der Bericht in der ANA entspricht den Aussagen des Ministers nur der Abschnitt über die Klage der Gemeinde Kastl wurde mir gegenüber vom Minister ganz anders dargestellt.Er sei nicht verärgert über die Maßnahmen der Kastler Gemeinde. Um sich alle Möglichkeiten offen zu halten könne er das Vorgehen von Bürgermeister Mitterer verstehen.

Zu den Verhandlungen und entsprechenden Rechtsbeistand hat er mir erklärt, das Ministerium kann nicht einfach eine Anwaltskanzlei mit dem Verfahren beauftragen, segnet ihm der Rechnungshof nicht ab .Es wird aber Unterstützung für die überforderten Gemeinden geben. Befragt zu den Tiefbrunnen Probebohrung in Kastl, teilt er die Auffassung der Bint, dass dieses Wasser unangetastet bleiben soll. Auch über den Altöttinger ist er nicht begeistert. Auf die Frage von mir ob er nicht befürchten würde das PFOA belastetes Wasser nach unten kommen könnte, meinte er ein Abdichtung des Brunnens ist technisch möglich. Auch eine Wasserversorgung von außer halb wäre für ihn vorstellbar wird aber genauer untersucht und er will die Wasserversorger zusammen bringen und eine Lösung für die ganze Region. Angesprochen auf das hin und her mit der Temporären Filteranlage in Kastl meinte er das wäre ja nicht öffentlich besprochen worden, aber er sei da von trommelnden Bürgern empfangen worden die das öffentlich machten.

Er war von der Aktion nicht erfreut aber die DEMO sei ja unser gutes Recht. Wir waren beiden Gesprächen ja nicht dabei, also was haben wir veröffentlicht. Ich meinte noch er sei doch ein Mann mit dem reden kann (habe jedenfalls den Eindruck ) mit einem Gespräch Bürgermeister und Minister hätte man den Druck auf die Industrie aufrecht erhalten können. Wir waren ja einige Zeit gemeinsam unterwegs aber andere Bürger wollten natürlich auch Gespräche und von den Journalisten der PNP war er auch belagert. Wie angekündigt Gespräche in der Mittagspause waren nur für die Redakteure möglich.Da ich mich mit E-Mobilität beschäftige habe ich auch noch einige Worte über dieses Thema mit ihm gewechselt.Das beste noch zum Schluss-bei Fotoaufnahmen vor eine Blumenwiese habe ich den Minister darauf hingewiesen, dass er sich vor entarteten Grünland befindet und das nach Auffassung von unserem Landwirtschaftsamt mit Glysophat behandelt gehört.

Anschließend habe ich Ihm die Bilder aus dem Vortrag von Dr. Holger Lundt gezeigt. Der Minister war beeindruckt und ich glaube er wird das bei den zuständigen Stellen ansprechen. Wir durften den Minister als angenehmen Gesprächspartner kennenlernen und ich habe ein gutes Bauchgefühl, wenn die Probleme auch nicht in wenigen Wochen gelöst sind. Eher befürchte ich eine teuren langen Rechtsstreit mit ungewissen Ausgang und ewige Untersuchungen für unser Trinkwasser.

Quelle

Gruß und DANKE an Elisabeth (Elli) und Hartmut ( Hartl) Thalhammer

TA KI

Beeren für Leib und Seele


Dieser Artikel  erschien hier bereits am 01.07.2016

Naturgeister erzählen uns über das Wesen der Beeren und ihren Nutzen für unsere Körper und Seelen. Wir blicken für einmal hinter den Vorhang der physischen Welt – damit wir von Neuem schätzen lernen, welchen großen Dienst Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere & Co. uns Menschen leisten.

Aus Sport und Kultur wissen wir: Alles, was leicht und mühelos aussieht, tut dies nur, weil sehr viel Anstrengung und Arbeit dahintersteckt. In der Natur ist es dasselbe: Blätter sprießen scheinbar mühelos jeden Frühling, und ebenso zwangsläufig wird die Blüte zur Frucht. Doch auch hier steckt eine Menge Arbeit dahinter, nur leider wissen das die meisten Menschen nicht mehr. Es ist nicht nur eine Abfolge biochemischer Kettenreaktionen, die uns am Ende den Teller füllt – es braucht die Zusammenarbeit und Hingabe sehr vieler feinstofflicher Wesen, damit ein Grashalm sprießt, eine Buche wächst oder eben ab jedem Frühjahr eine üppige Schale leckerer Beeren unsere Herzen und unsere Körper erfreuen kann. Blicken wir also einmal hinter den Vorhang der physischen Welt – damit wir von Neuem schätzen lernen, welchen großen Dienst Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere & Co. uns Menschen leisten.

Die norddeutsche Baronin Verena Staël von Holstein, gelernte Vermessungstechnikerin und Hydrographin, steht seit vielen Jahren in Kontakt mit verschiedenen Elemental- und Naturgeistern, welche in und um ihre Mühle leben. Schon als Kind waren die Naturgeister, die sie sehen konnte, ihre Spielgefährten. In der Pubertät kommunizierte sie dann mehr auf einer seelischen Ebene mit ihnen, indem sie beispielsweise Gedichte über sie schrieb. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium und ihrem Einzug in die Mühle nahm sie dann bewusst den Kontakt mit ihnen auf.

Sie „spricht“ mit den Naturwesen nicht im wörtlichen Sinn, sondern erfasst das, was sie meinen, in einem übersprachli-chen Begriffsraum, gewissermaßen auf der Ebene der Ideen oder der reinen Begriffe. Sie musste erst durch lange Übung lernen, in diese Ebene hineinzureichen und jene Mitteilungen dann in unser menschliches Deutsch zu übersetzen. „Ich habe also auf dieser höheren Begriffsebene einen Begriff, suche dann das ihm entsprechende Bild und übersetze dann dieses Bild in die Wortbegriffe der Sprache. Diese Begriffe und Ideen sind absolut konkret. Sie haben auch etwas von Logik, denn viele der Naturwesen besitzen etwas streng Logisches.“

Dieses Projekt, sagten die beteiligten Naturgeister einmal, sei von großer Bedeutung, da es wichtig sei, dass die Menschen das Naturreich wieder neu verstehen lernten. Es habe eine nicht weniger als fünfhundertjährige Vorbereitungszeit gehabt. Die „Gespräche“ wurden und werden in den Flensburger Heften publiziert.

Nachfolgend sind ihre Gesprächspartner immer das jeweilige geistige „Ich“ einer Beerenart. Jede einzelne Pflanze ist wie eine Abschnürung dieses großen „Ichs“. Es befindet sich in einem höheren geistigen Bereich und führt die gesamte zu ihm gehörende Spezies. Daher nennt man sie beispielsweise „Die Große Erdbeere“.

Johannisbeeren

Die Johannisbeere hat ihren Namen, weil sie mit zu den ersten Obstsorten gehört, die nach der langen Winter- und Frühlingspause reif wird. Darüber freute man sich früher so sehr, dass man sie dem Heiligen widmete, der in diese Zeit gehört. Ursprünglich kam sie aus Nordwestasien und aus dem Nordosten von Europa in unsere Gegend. In Mitteleuropa kannte man sie höchstwahrscheinlich nicht vor dem Ende des 15. Jahrhunderts. Ihre „Wanderung“ nach Mitteleuropa mag als Zufall erscheinen, wurde jedoch von den Pflanzenwesen angeleitet, entspricht also einem Plan, der auf höheren Ebenen entworfen wurde. „Eigentlich sind meine Büsche anspruchslose Sträucher, die auch auf kargen Böden wachsen und somit auch für die ärmeren Menschen gut anzubauen waren. So wurde es meine Aufgabe, auch den ärmeren Schichten in Mitteleuropa eine früh reifende Frucht zu bringen“, erklärt die Große Johannisbeere. Dass dies um das 15. Jahrhundert geschah, hängt damit zusammen, dass die Wahrnehmungsfähigkeit des mitteleuropäischen Menschen zu dieser Zeit sprunghaft anstieg – was auch den Beginn der Neuzeit markiert.

Anders als die sehr mit dem wässrigen Element verbundene Stachelbeere ist die Johannisbeere vom Luftelement geprägt. Ihre großen, weichen und lappigen Blätter sind ein Hinweis dafür, ebenso die Rispenform ihrer Früchte: Weil das Luftelement überall hindurchgleiten soll, sitzen viele kleine Früchte an einer Rispe, welche die Luft umspielen kann, statt dass nur eine große Frucht ausgebildet wird. Eigentlich ist die Rispe eine einzelne Beere.

„Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere sind sehr heilkräftig, denn durch die enge Zusammenarbeit mit den Sylphen (Luftgeister) wirken sie auf den menschlichen Organismus sehr wohltuend. Allerdings muss man sie vorher trocknen, dann haben sie eine harnreinigende Wirkung, und sie wirken gegen Entzündungen“, erläutert die Große Johannisbeere.

Das Saure in der Johannisbeere hat einen aufweckenden Gestus: „Wenn man das Säuerliche oder auch bittere Nahrung zu sich nimmt, wird man wach. Wer süße Nahrung zu sich nimmt, kann bewusstseinsmäßig leicht etwas wegrutschen. Süßes geht in die Richtung des Träumerischen, Saures öffnet dich so, dass das Ich besser hindurchkommen kann. Es war auch eine der Aufgaben des Johannes, das Wesen des Christus vorzubereiten und erkennbar zu machen. Er hat die Menschen also aufgeweckt.“

Die Schwarze Johannisbeere ist die Mildeste und hat den höchsten Anteil an Vitamin C – dreimal mehr als beispielsweise Zitronen. Da sie auch viele Tannine und Anthocyane enthält, ist sie ein sehr effektiver Radikalenfänger. In dieser Rolle werden ihr Helferkräfte im Kampf gegen Krebs, besonders Leberkrebs zugeschrieben.
Wie in jedem Pflanzenwesen arbeiten auch im Johannisbeerstrauch unzählige Naturwesen verschiedenster Ebenen zusammen, um dem Menschen schließlich eine wohltuende Frucht zu bescheren. Jede kleine Einzelbeere ist von einem Naturwesen beseelt – allerdings ist dieses noch sehr unbewusst. Die Rispe indes besitzt ein bereits bewussteres Wesen, dessen Aufgabe es ist, von der Knospenanlage bis zum Reifwerden der Frucht bzw. ihrer Auflösung den Werdegang der Frucht zu begleiten und zu leiten. Der Strauch selbst wird von einer kleinen Dryade beseelt. Bilden Johannisbeeren – wie früher oft üblich – ganze Hecken, entsteht dadurch auch ein Heckenwesen, welches sich um alle dort wachsenden Sträucher kümmert. Heute, wo Johannisbeeren oft auf Feldern angebaut werden, gibt es auch ein Wesen, welches jedes dieser Felder betreut, ein „Plantagenwesen“. Dies sei schon ziemlich gewaltig. „Selbstverständlich wirken auch die Undinen (Wasser), die Sylphen (Luft) und die Salamander (Feuer) in einem Johannisbeerstrauch mit, genauso wie die Gnomen in der Erde. Dann gibt es die Wesen, die die Blätter gestalten, also die sogenannten Blattwesen, ferner die Blütenwesen und das Holzwesen. […] Mit einem einzelnen Johannisbeerbusch ist also eine ungeheure Wesensfülle verbunden“, erklärt die Große Johannisbeere. „Auf der ätherischen Ebene hat man es mit den Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamandern zu tun – den lebendigen Grundbausteinen der elementaren Welt. Dann gibt es aber
die Ebene des gesamten Strauchwesens, es gibt die Ebene, auf der sich der Strauch in die Landschaft bettet, und letztlich gibt es meine Ebene, die Ebene der Großen Johannisbeere, also die Ebene der geistigen Welt. Und darüber gibt es auch noch die Ebene der Engel der Pflanzen. […] Schaut man vom astralen oder geistigen Plan aus, ist man eher bei den Hirtenwesen, den übergeordneten Wesen; schaut man von der festen oder ätherischen Ebene aus, ist man bei den Grund-Elementarwesen und ihrer jeweiligen Tätigkeit.“

Befragt, welcher Eigenschaften im Menschen die Johannisbeeren entsprächen, antwortet die Große Johannisbeere: „Das Wachwerden an einer einzelnen Frucht, das bewusste Genießen von unkomplizierten Dingen, das sind die Eigenschaften, die sie im Menschen anregen wollen – unabhängig davon, ob es Weiße, Rote oder Schwarze Johannisbeeren sind.“

Himbeeren

Die Himbeere ist eine sehr luftige Dame, die auch eine phänomenale Konzentrationsfähigkeit besitzt. Ziemlich anspruchslos wächst sie fast überall – gerne auch auf Ödflächen (die sie ge­­sunden lässt) – und legt dabei ein beträchtliches Tem-po vor. „Mit unseren Ranken ranken wir uns kriechend durch die Luft und über den Boden. Wenn wir an einen Baum stoßen, wachsen wir nicht weiter, aber wenn es eine freie Fläche gibt, dann ranken wir uns auf sie zu. An diesen Ranken wachsen Beeren, irgendwann fallen sie herunter, und dann wächst dort wieder ein neuer Himbeerstrauch. Auf diese Weise bewegen wir uns direkt über den Boden vorwärts.“

Dabei die Beeren zu verlieren macht ihr gar nichts aus, denn brauchen tut sie sie nicht. Blatt und Blüte stehen ihr viel näher, ohne die kann sie ihre Aufgabe nicht vollbringen. Dass die Himbeere ihre Früchte gerne loswird, zeigt sich auch daran, dass diese so locker auf dem Blütenboden sitzen. „Ich gebe sie locker und freundlich hin“, sagt das Himbeer-Wesen.

Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/beeren-fuer-leib-und-seele

Gruß an die Sehenden

TA KI

Der inneren Stimme folgen


Jamila Peiter unterhält sich mit Jo Conrad über entscheidende Stationen ihres Lebens, an denen sie lernte, dem Leben und ihrer inneren Führung zu vertrauen. Jamila meint: „Es gibt keine Zufälle. Alles hat seinen Sinn. Gerade die schweren Situationen des Lebens sind jene, wodurch wir den Sinn des Lebens erfüllen, vorausgesetzt wir nützen die Lage, als ein Instrument, um unser Bewusstsein zu erweitern und unsere Schwingung zu erhöhen. Mit anderen Worten, wenn es einem gelingt, die Dinge so zu sehen, können wir erkennen, dass wir uns stets beschenken, durch Freudige und durch schmerzhafte Erlebnisse. Was zählt ist das Resultat!“

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Gruß an die innere Stimme und an die, die bereit sind sich zu ENT- wickeln
TA KI

Gemüsesaft für eine gute Zahngesundheit


Gemüsesaft aus Rucola und Spinat gegen Zahnfleischentzündung

Karies und Zahnfleischentzündungen sind Hauptursachen für Zahnausfall. Um dem Problem entgegenzuwirken, kann es offenbar helfen, öfters Gemüsesaft zu trinken. Einer neuen Studie zufolge kann das in verschiedenen Gemüsesorten enthaltene Nitrat den Verlauf chronischer Zahnfleischentzündungen deutlich verbessern.

 

Nitrat mit gesundheitsfördernden Eigenschaften

Blattgemüse wie Rucola oder Spinat gilt bislang wegen seines Nitratgehalts oft als problematisch. Allerdings hat der verfemte Inhaltsstoff auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. So berichteten schwedische Wissenschaftler vor kurzem, dass Spinat den Muskelaufbau fördert. Die Forscher nehmen an, dass das Nitrat die Konzentration von in den Muskeln enthaltenen Eiweißen erhöht. Und US-amerikanische Forscher schrieben Anfang des Jahres im Fachblatt „JAMA Ophthalmology“, dass Gemüse mit hohem Nitratgehalt vor einem Glaukom schützen kann. Doch dem nicht genug: In einer Studie deutscher Wissenschaftler zeigte sich nun, das Nitrat gegen Zahnfleischentzündungen helfen kann.

Blattgemüse wie Rucola oder Spinat gilt bislang wegen seines Nitratgehalts oft als problematisch. Eine neue Studie zeigte nun jedoch, dass Nitrat aus Gemüsesaft gegen Zahnfleischentzündungen helfen kann. (Bild: Printemps/fotolia.com)
Blattgemüse wie Rucola oder Spinat gilt bislang wegen seines Nitratgehalts oft als problematisch. Eine neue Studie zeigte nun jedoch, dass Nitrat aus Gemüsesaft gegen Zahnfleischentzündungen helfen kann. (Bild: Printemps/fotolia.com)

Gemüsesaft verbessert Verlauf von Zahnfleischentzündungen

Nitrat, das eine wichtige Rolle bei Wachstum und Gesundheit von Pflanzen spielt, häuft sich in den Blättern von beispielsweise Blattgemüse wie Rucola, Spinat oder Mangold an. Die verschiedenen Blattsalate zählen zu den bedeutsamsten Nitratquellen in der Ernährung des Menschen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim und des Universitätsklinikums Würzburg zeigte nun, dass Nitrat aus einem handelsüblichen Gemüsesaft den Verlauf chronischer Zahnfleischentzündungen bereits nach nur zwei Wochen spürbar verbessern kann.

Verzehr von nitratreichen Lebensmitteln wird kritisch gesehen

Der Lebensmittelwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Carle von der Universität Hohenheim erklärte in einer Mitteilung der Hochschule: „Nitrat an sich ist nicht gesundheitsschädlich.“ Der Verzehr von nitratreichen Lebensmitteln habe aber bisher als kritisch gegolten, weil Verdauungsprozesse Nitrat unter gewissen Umständen zu Nitrit, Stickoxiden und sogenannten Nitrosaminen umsetzen. „Insbesondere Nitrosamine gelten als stark krebserregend und werden mit der Entstehung von Speiseröhren- und Magenkrebs in Verbindung gebracht.“

Durch Vitamin C unterbleibt Nitrosaminbildung

Allerdings zeigten wissenschaftliche Untersuchungen in den vergangenen Jahren auch gesundheitsfördernde Effekte durch den Verzehr von nitratreichen Blattgemüsen. Dr. Ralf Schweiggert von der Uni Hohenheim erklärte: „Wenn zusammen mit dem Nitrat auch Vitamin C aufgenommen wird, unterbleibt die Nitrosaminbildung.“ Dies sei normalerweise auch der Fall: „Pflanzliche Lebensmittel enthalten meist ausreichende Mengen an natürlichem Vitamin C. Deshalb müssen wir die Nitrataufnahme aus Blattgemüsen ganz anders bewerten als bei gepökelten Fleischwaren, denen die Zusatzstoffe Nitrat bzw. Nitrit hinzugefügt werden.“

Patienten mit chronischer Zahnfleischentzündung

Gemeinsam mit dem Parodontologen Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf vom Universitätsklinikum Würzburg, zeigte das Forscherteam um Prof. Dr. Carle, dass dieses Nitrat aus Gemüsepflanzen sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften entfalten kann. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Journal of Clinical Periodontology“.

Die insgesamt 44 Studienteilnehmer mit chronischer Zahnfleischentzündung wurden zunächst in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe von 21 Personen verzehrte dabei über einen Zeitraum von zwei Wochen dreimal täglich ein von Prof. Dr. Carle und seinem Team entwickeltes Placebo-Salatsaftgetränk. Aus diesem war das natürlicherweise enthaltene Nitrat durch ein spezielles Adsorberverfahrens entfernt worden. Die zweite Gruppe von 23 Personen erhielt in gleichen zeitlichen Abständen das identische Testgetränk mit der ursprünglich enthaltenen Menge an Nitrat.

„Erstaunt über die Unterschiede“

Die Probanden wurden jeweils vor Beginn der Studie sowie erstmals nach 14 Tagen untersucht. „Wir waren erstaunt über die Unterschiede“, sagte Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf. „Bereits nach zwei Wochen waren deutliche und statistisch signifikante Verbesserungen bei den Zahnfleischentzündungen unserer Patienten zu beobachten. In der Placebogruppe, also in der Gruppe, in der das Nitrat im Testgetränk entfernt wurde, konnten wir hingegen keine Verbesserung feststellen.“

Laut den Forschern wird mit der Nahrung aufgenommenes Nitrat rasch im Magen und dem oberen Dünndarm aufgenommen und anschließend über das Blut zu den Speicheldrüsen transportiert. Dort wird ein gutes Viertel des aufgenommenen Nitrats in den Speichel abgegeben. Auf diese Weise ist die Nitratkonzentration im Mundraum nicht nur beim Trinken des Salatsaftgetränks, sondern auch über einen längeren Zeitraum danach deutlich messbar erhöht.

Stickstoffmonoxid kann entzündungshemmende Prozesse auslösen

Wie in der Mitteilung der Universität erklärt wird, wandeln bestimmte Bakterien, die im gesamten Rachenraum und insbesondere in den Zahnzwischenräumen vorkommen, das Nitrat in Nitrit um. Dieses wirkt demnach einerseits selbst antimikrobiell und könnte durch die Hemmung schädlicher Bakterien direkt einen Beitrag zur Linderung der Zahnfleischentzündung leisten. Andererseits wird es zu Stickstoffmonoxid (NO) umgewandelt. Letzteres gilt als blutdrucksenkend, durchblutungsfördernd und kann im Körper entzündungshemmende Prozesse auslösen.

Vom Verzehr von Blattgemüse wird nicht abgeraten

„Die Studienergebnisse dürften auch die Gesundheitsdebatte über Nitrat aus pflanzlichen Lebensmitteln neu befeuern“, meinte Prof. Dr. Carle. „Weder die Weltgesundheitsorganisation noch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit raten übrigens vom Verzehr von Blattgemüsen ab, insbesondere wenn man sich nicht ausschließlich auf den besonders nitratreichen Rucola beschränkt, sondern verschiedene Blattsalate und -gemüse ausgewogen zusammenstellt und zubereitet.“ (ad)

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Gruß an die Besseresser

TA KI

Rote-Bete


Täglich ein Glas Rote-Beete-Saft gegen Bluthochdruck

Wer jeden Tag ein Glas Rote-Beete-Saft trinkt, kann seinen Blutdruck senken. Das zeigte eine aktuelle Studie Wake Forest University in Winston- Salem. Patienten mit einer Herzschwäche konnten zusätzlich ihre Ausdauer signifikant verbessern. Verantwortlich für diesen Effekt ist anorganisches Nitrat, dass reichhaltig auch in anderen Gemüsesorten vorhanden ist.

 

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

„Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“, heißt ein altes Naturheilkunde-Sprichwort. Jahrtausende wurde das Wissen der Naturmedizin an die nachfolgende Generation übermittelt. In der Neuzeit bemühen sich zahlreiche Wissenschaftler, das Wissen wieder neu zu entdecken, nachdem es von der Pharmaindustrie und dem Glauben an die Pillen-Medizin verdrängt wurde. Forscher der Wake Forest University in Winston- Salem fanden in einer Vergleichsstudie heraus, dass ein täglich genossener Rote-Bete-Saft, die Leistungsfähigkeit von Herzinsuffizienz-Patienten deutlich verbessern kann. Zudem zeigten sich verbesserte Blutdruckwerte in Ruhe und Belastung.

Rote-Beete-Saft kann den Blutdruck senken. Bild: Thomas Siepmann - fotoliaRote-Beete-Saft kann den Blutdruck senken. Bild: Thomas Siepmann – fotolia

Anorganischer Nitratgehalt ursächlich

Rote Bete ist reich an anorganischem Nitrat. Dieser Umstand ist ursächlich dafür, dass in vielen Studien eine Steigerung der Leistungsfähigkeit beobachtet werden konnte. Eine neue Studie aus den USA zeigte, dass Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFPEF), einen positiven Effekt erzielen können, wenn sie regelmäßig den Rübensaft trinken. Bereits nach einer Woche täglichem Konsum zeigte sich, dass der systolische Blutdruck sich messbar verbesserte. Die Leistungen im Test waren zudem sichtbar verbessert.

An der Pilotstudie nahmen insgesamt 20 hypertone HFPEF-Patienten im NYHA-Stadium 2 und 3 und im mittleren Alter von 69 Jahren teil. Zunächst wurde den Probanden in einem Cross-over-Design eine einmalige Dosis Rote-Bete- bzw. Placebosaft verabreicht. Nach einer sogenannten Auswaschphase beteiligten sich dann alle Proanden an der einwöchigen Saftkur. Jede 70-ml-Tagesration enthielt genau 6,1 mmol Nitrat.

Nach einer Woche hatte sich die aerobe Ausdauer bei submaximaler Belastung von 363 auf 449 Sekunden erhöht. Das bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit um 24 Prozent gesteigert wurde. Die einmalige Gabe im Placebovergleich zeigte jedoch keinen Effekt. Die Frequenz des Herzens sowie die Sauerstoffaufnahme während des Belastungs-EKG´s blieben nahezu identisch. (Studienlink)

Belastungstest zeigte sichtbare Erfolge

Sichtbar war, dass bei beiden Gaben (der einwöchigen, wie der einmaligen) Nitrat- und Nitritkonzentration im Plasma messbar gestiegen waren. Der systolische Blutdruck sank nach einer Woche von 134 auf sagenhafte 120 mmHg. Beim Belastungstest zeigte sich ebenfalls eine Verbesserung nach einer Woche. Diese war zwar nicht so stark ausgeprägt (von 166 auf 159 mmHg), aber zeigte dennoch einen weisenden Trend.

Obwohl die Studie nur mit wenigen Teilnehmern unternommen wurde und auch der Vergleichszeitraum recht knapp ausfiel, sollte nach Meinung des Studienleiters Joel Eggebeen von der Wake Forest University in Winston- Salem die Untersuchung eine „wichtige therapeutische Konsequenz“ haben. Denn eine verminderte Leistungsfähigkeit ist das Hauptsymptom bei einer Herzinsuffizienz. Die Patienten leiden unter den Einschränkungen im Alltag. Es gibt keine Medikamente, die Leistungssteigerungen erreichen. Einzig das Ausdauertraining konnte bislang Patienten helfen. Daher schreiben auch die Mediziner: „Unsere Studie legt nahe, dass eine chronische NO-Zufuhr durch die Aufnahme von anorganischem Nitrat über die Nahrung die submaximale Belastungstoleranz verbessern kann“.

Vorige Studien zeigen in die gleiche Richtung

Eine vorige Studie zeigte in eine ähnliche Richtung. Der einmalige Konsum von Rote-Bete-Saft im Placebovergleich hatte zu einer erhöhten Belastungstoleranz der Patienten geführt. In der Forschungsarbeit war allerdings der Nitragehalt doppelt so hoch, wie bei dieser.

Pillen helfen nicht

Und noch eines war auffällig. Mit organischem Nitrat wurden dagegen keine bzw. sogar negative Effekte erzielt. Das könne laut den Wissenschaftlern daran liegen, dass „eine unterschiedliche Pharmakokinetik“ vorliege. Organisches Nitrat führe nämlich schnell zu einer Freisetzung großer Mengen an NO. „Anorganisches Nitrat sorgt stattdessen für eine langsamere NO-Bildung und damit für eine geringere, aber anhaltende Vasodilatation“, schreiben die Forscher. Zudem „wird die NO-Freisetzung gezielter in hypoxische Regionen dirigiert“.

Aber warum funktioniert die Rote-Bete-Saft-Gabe so gut? Die Wissenschaftler vermuten, dass nach dem Konsum „der systemische Gefäßwiderstand gesenkt wird“. Zusätzlich vermuten die Studienautoren, dass die Verteilung des Blutflusses und damit die Durchblutung der Muskeln gefördert wird. Die Studie sollte dazu genutzt werden, weitere, größere Forschungsarbeiten zu unternehmen. Schließlich „sollte das Geheimnis zum Wohle der Patienten gelüftet werden“. (sb)

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Gruß an die Besseresser

TA KI

 

Das Wissen um die Sonnenwend ist sehr alt


Bei den Kelten ist die Sommersonnenwende unter dem Namen Alban Hevin bekannt. Sie sollen sage und schreibe 12 Tage und Nächte gefeiert haben. Die Anhänger der noch jungen Wicca Bewegung nennen das Fest Litha.

Der Mittsommer, wie das Fest auch genannt wird, gehört zu den vier großen Sonnenfesten im Jahreskreis. Ihr Pendant ist die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Sie liegt der Sommersonnenwende genau gegenüber. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  liegt genau zwischen der Winter- und Sommersonnenwende, die Herbst-Tagundnachtgleiche zwischen der Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Kirche konnte dieses heidnische Fest nicht ignorieren, es war fest in der damaligen Kultur der Heiden verankert. So tat sie, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegte, sie wandelte es in ihr eigenes Fest um, den Johannistag. Es war Johannis dem Täufer gewidmet und wurde auf den 24. Juni datiert. Noch heute sind die riesigen Freudenfeuer auch unter dem Namen Johannisfeuer bekannt. Die alte, heidnische Tradition jedoch konnte durch die Kirche bis heute nicht verdrängt werden. Im Gegenteil, mehr denn je suchen die Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln, möchten sie auf dem Alten Pfad wandeln.

 

Alte Stätten und Relikte

Die Feiern zur Sommersonnenwende gab es bereits, als an die Bibel noch nicht einmal zu denken war. Das lässt sich nicht so einfach aus dem kollektiven Gedächtnis streichen.

Nehmen wir einmal den Turm von Jericho. Er ist der älteste Turm der Welt und steht nun bereits seit 11.000 Jahren. In seiner unmittelbaren Umgebung steht der Berg Quarantal. Der Schatten seines Gipfels fällt zur Sommersonnenwende genau auf diesen Turm. Das fanden die Archäologen der Universität Tel Aviv heraus.

Stonehenge ist nicht ganz so alt wie der Turm von Jericho. Das Alter wird mit etwa 5100 Jahre angegeben. Der Steinkreis ist auch heute eines der bekanntesten Kultstätten der Welt. Stonehenge ist noch immer eines der Lieblingsplätze zur Sommersonnenwende.

Ein weiteres Relikt aus der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra (siehe Abbildung), welche die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen anzeigt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt.

Dies sind nur drei Beispiele aus der alten Zeit derer es viele gibt. Das Wissen ist tief in den Menschen verankert und niemand wird es löschen können, egal wie sehr es auch versucht.

Himmelsscheibe von Nebra

Alte Mythen rund um die Sommersonnenwende

Mittsommer ist ein Fest der Sonne und des Feuers. Es wird ausgelassen, nahezu ekstatisch gefeiert. War die Wintersonnenwende mit der Sorge vor der bevorstehenden, kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude. Die Menschen mussten sich nicht sorgen. Die Erde brachte die ersten Früchte hervor und alles stand in heller Pracht. Es herrschte Fülle und Überfluss. Die Sonnenwenden sind eng mit der germanischen, aber auch der keltischen Mythologie verknüpft.

 

Baldur, der germanische Sonnenkönig

Es ist der längste Tag des Jahres. Längst sind die Tage nicht so heiß, wie sie noch werden können. An keinem anderen Tag des Jahres wird die Sonne länger scheinen und ihre Kraft der Erde schenken. Hernach wird sie sich mehr und mehr zurückziehen. Die Schatten ihres Daseins werden von Tag zu Tag länger, bis zur Wintersonnenwende die Nacht den längsten Schatten wirft.

Der immer wiederkehrende Zyklus des Sonnengottes Baldur erreicht zur Sommersonnenwende seinen Höhepunkt.

Geburt und Leben des Baldur

Baldur ist der Lichtgott, der Gott der Sonne. Odin machte sich einst zu einer längeren Reise auf. Seine Brüder Wili und We übernahmen für diesen Zeitraum die Regentschaft. Sie übernahmen aber auch gleich Odins Frau Frigg und zeugten mit ihr einen Sohn, Baldur den Licht- und Sonnengott.

Baldur plagten schlimme Albträume. Immer wieder träumte er von seinem eigenen Tod. Er ertrug diese Last nicht länger und erzählte den anderen Asen von diesem furchteinflößenden Traum. Unter Yggdrasil, der Weltenesche hielten sie Rat was zu tun sei.

Odin wurde ausgesandt näheres zu erfahren, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein. Springen wir ein Stück vor in der Geschichte.

Baldur hatte einen blinden Bruder namens Hödr. Er schlug vor, dass alles in der Welt, alles Beseelte und alles Unbeseelte den Schwur leisten soll Baldur nicht zu schaden.

Frigg machte sich auf und nahm allen Dingen und allen Wesen den Schwur ab, nur eines „vergaß“ sie: Die kleine, zarte Mistel an einer Eiche.

Die Götter testeten den Schwur und warfen Wurzeln und anderes Gehölz nach Baldur, aber alles prallte an ihm ab. Sie wurden mutiger und warfen mit immer größeren Dingen nach Baldur und nichts geschah. Odin warf seinen Speer nach ihm, Thor seinen Hammer, aber alles prallte an ihm ab.

 

Baldurs Tod

Auf einem Fest zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende schossen sie wieder mit Pfeil und Bogen und anderem Gewerk auf Baldur. Loki nervte das alles wahnsinnig und er ersann eine List. Als alte Frau verkleidet suchte er Frigg auf und fragte, ob sie wirklich allen Dingen und Wesen den Schwur abgenommen hätte. Sie gestand schließlich, bei einer noch jungen Mistel auf den Schwur verzichtet zu haben.

Loki machte sich auf und holte die zarte, zerbrechlich wirkende Mistel. Zurückgekehrt gab er sie Hödr und überredete ihn damit nach Baldur zu werfen. Dies tat er schlußendlich und Baldur sank tot zu Boden. Er war von der Mistel durchbohrt.

 

Baldurs Wiedergeburt

Nach dem Tod Baldurs waren die Götter sehr verzweifelt. Frigg gab ihren Sohn aber nicht auf. Es gelang ihr nach langem Hin und Her ihren dritten Sohn Hermoðr zu überreden in das Totenreich zu reisen um mit der Totengöttin Hel zu verhandeln. Mit Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd, machte sich Hermoðr auf den Weg durch das Tor zum Totenreich. Niemand ist je durch dieses Tor zurück gekehrt. Das kluge Pferd Sleipnir indes sprang einfach darüber hinweg. So überredete Hermoðr die Totengöttin seinen Bruder Baldur wieder frei zu geben. Hel verlangte, dass alle Wesen und Dinge der Welt um Baldur weinen sollten, erst dann würde sie ihm seine Wiedergeburt gestatten.

Viel Zeit war vergangen, der Winter kratze bereits mit seinen kalten Krallen an der Tür. Frigg schickte abermals Boten in alle Lande aus. Alle weinten nun um Baldur außer Thöll, die Riesin. Wieder war es Loki der Listige, der seine Finger im Spiel hatte. Die Götter erkannten, dass er sich in die Riesin verwandelt hatte. Sie ergriffen Loki, zerrten ihn unter die Erde und fesselten ihn dort an einen Felsen. Erst bei Ragnarök, der Götterdämmerung gelang es Loki sich zu befreien.

Nun war Baldur aus dem Reich der Toten befreit, aber er hatte einen hohen Preis zu zahlen. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende wird er neu geboren, um dann zur Sommersonnenwende erneut zu sterben.

 

Cerunnos, der gehörnte Gott der Kelten

Bei den Kelten wird am Tag der Sommersonnenwende der Naturgott Cerunnos geehrt, welcher auch der Gehörnte genannt wird. In der griechischen Mytholigie ist der Gehörnte unter dem Namen Pan bekannt. Sein germanischer Name lautet Freyr.

Cerunnos ist der Herr der Tiere, der treue Begleiter der großen Erdgöttin. Seine Gottheit steht für viele Bereiche der irdischen Welt.

Er ist der Gott:

  • der Natur
  • des Waldes
  • der schöpferischen Naturkräfte
  • der Fruchtbarkeit
  • der Zeugungskraft
  • des Wachstums
  • der Reinkarnation
  • der Kreuzwege
  • der Krieger
  • der Liebe
  • des Wohlstandes und Reichtums.

Dem Gehörnten zu huldigen, bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen, als Teil des Kreislaufes in dieser Welt.

 

Keltischer Knoten

 

Alte Bräuche der Sommersonnenwende

In der Mittsommernacht, wenn sich die Sonne unter dem Horizont schlafen legt, werden große und kleine Feuer entfacht. Die Menschen tanzen um die Flammen und springen über sie hinweg. Das soll Glück bringen und vor Unheil schützen.

Die kleinen Kinder der alten Zeit wurden schnell krank und eine Krankheit führte nicht selten zum Tod. Sie wurden zur Mittsommernacht über das Feuer geworfen, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Ein über das Feuer geworfenes Kind, werde nicht so schnell krank, glaubten die Menschen der alten Zeit.

Neigten sich die Feste dem Ende entgegen, so nahmen die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer und trugen ihn nach Hause. Mit diesem Holzscheit wurde das eigene Heim gesegnet. In vielen Gebieten ist dieser Brauch noch heute so aktuell wie einst. Die Kultur der Heiden ist nie wirklich zerbrochen.

Die Sommersonnenwende ist ein Fest, dass tief in die Nacht hineinreicht. Um so später es wird, um so berauschender die Feier. Brennende Räder, gemäß einer uralten Tradition, werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Das Fest endet erst, wenn die ersten Vögel erwachen und der Morgen dämmert.

 

Die Kraft der Kräuter

Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Rittersporn und vor allem die Sonnenpflanze Johanniskraut. In der Nacht banden sie sich diese um ihre Hüften.

In ihren Haaren trugen sie Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit fördert.

Den Kräutern werden starke Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am kraftvollsten entfalten, wenn die Mittsommernacht auf die Nacht des Vollmondes fällt.

Die nackten, männlichen Tänzer banden sich indes einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften. Er sollte die Potenz erhöhen. Die Nacktheit in jener Nacht war übrigens heilig, sie war die Verbindung zum Ursprung des menschlichen Daseins.

Mit Hilfe der Kräuter wurde ein starkes Gebräu kreiert, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.

Rund um die Felder steckten die Menschen die sogenannten Wolfskräuter: Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Sie sollten dem Sonnengott Ehre erweisen.

Die Priester der Heiden, auch Bilwis Priester genannt, dienten dem Sonnengott Baldur. Zur Sommersonnenwende war es ihre Aufgabe die Felder zu segnen.

 

Die Wärme der Sonne

 

Ein kleines Mittsommer – Ritual

Nimm dir einen kleinen Leinenbeutel und fülle diesen mit Kräutern aus:

  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Eisenkraut
  • Gundermann

Besprich den Beutel mit deinen Sorgen, Ängsten und Problemen. Verbinde ihn und vergiss nicht, ihn mit zum Feuer zu nehmen.

Wirf den Beutel am Abend in die Flammen. So sollen deinen Sorgen und Ängste verbrennen und sich deine Probleme in Rauch auflösen.

Ist das Feuer klein genug, springe darüber hinweg.

Das ist nicht der Moment für waghalsige Experimente!

Spring nicht über das Feuer, wenn es für dich oder umstehende Personen gefährlich ist.

Dieser beherzte Sprung wird dich reinigen.

Mittsommer ist ein geselliges Fest. Es ist Brauch das Fest mit der Familie und / oder Freunden zu feiern.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss, aber sie erzählt auch eine andere Geschichte. Alles was jetzt in Fülle vorhanden ist, wird wieder verloren gehen. Alles was zu Tage kommt, wird wieder im Dunkel verschwinden. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt. Zelebriere das Leben und tanze durch die Nacht.

Quelle

liche Grüße an Alle- auch die Ahnen

TA KI