Chili-Fans leben länger


Wer gerne scharfe rote Chilis isst, kann das beruhigt weiter tun. Denn das Essen von scharfen Speisen verlängert das Leben – so eine Studie vom Januar 2017. Besonders Herz-Kreislauf-Probleme werden von den kleinen scharfen Früchtchen verhindert, weshalb Chili-Fans auch seltener einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Getrocknete und pulverisierte Chilis werden häufig als Cayenne-Pfeffer bezeichnet. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Pfeffer-Varietät, sondern lediglich um eine andere Bezeichnung für Chilipulver.

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Capsaicin aus Chilis – Sterberisiko sinkt um 13 Prozent

Chilis bzw. ihr scharfer Wirkstoff, das Capsaicin, haben äusserst vorteilhafte Wirkungen auf die Gesundheit, z. B. diese:

  • Capsaicin ist ein kraftvolles Antioxidans, vernichtet also freie Radikale und mindert oxidativen Stress.
  • Capsaicin aktiviert den Stoffwechsel, mindert Appetit und hilft somit beim Abnehmen.
  • Capsaicin zählt zu den natürlichen Blutverdünnern.
  • Capsaicin wirkt antimikrobiell, bekämpft also schädliche Krankheitserreger und hilft auf diese Weise bei der Regulierung der Darmflora.
  • Capsaicin bessert die Leberwerte.
  • Capsaicin scheint bei Prostatakrebs gute Wirkung zeigen zu können: Capsaicin bei Prostatakrebs
  • Capsaicin stärkt Potenz und Libido.

Forscher am Larner College of Medicine an der University of Vermont stellten in einer grossangelegten prospektiven Studie ausserdem fest, dass man mit Hilfe eines regelmässigen Chili-Verzehrs das Risiko eines vorzeitigen Todes um 13 Prozent reduzieren kann – besonders wenn es sich um den Tod durch Herzinfarkt und Schlaganfall handelt. Die Studie erschien im Januar 2017 im Online-Magazin PLoS ONE.

Chilis verlängern die Lebenszeit

Chilis und andere Gewürze werden schon seit Jahrhunderten als Heilmittel bei den verschiedensten Krankheiten eingesetzt. Studien zu Chilis und ihrem Einfluss auf die Lebenserwartung gibt es dennoch erst wenige. Lediglich eine weitere Studie, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, zeigte, dass Chilis die Lebenszeit verlängern können und konnte somit von der aktuellen Untersuchung bestätigt werden.

Darin hatte Dr. Benjamin Littenberg, Professor der Medizin, Daten von mehr als 16.000 Menschen analysiert. Sie waren 23 Jahre lang im Rahmen der sog. NHANES-III-Studie (National Health and Nutritional Examination Survey) medizinisch beobachtet worden.

Chili-Konsumenten hatten zwar im Allgemeinen ein niedrigeres Einkommen, eine weniger gute Bildung und nicht immer einen besonders guten Lebensstil, da sie häufig rauchten und Alkohol tranken. Doch assen sie offenbar auch mehr Gemüse und hatten niedrigere Cholesterinspiegel als jene, die keine Chilis mochten. Chilis können also offenbar – wenn regelmässig verzehrt – so manche Laster kompensieren und trotz der suboptimalen Lebensweise den Gesundheitszustand deutlich verbessern.

Wie Chilis das Leben verlängern

Obwohl man nun den Mechanismus, wie Chilis konkret die Sterblichkeit verzögern können, noch nicht genaud kennt, geht man davon aus, dass es das Capsaicin ist, der Hauptwirkstoff in den Chilis, der für die verlängerte Lebenszeit verantwortlich ist“, so die Studienautoren rund um Professor Littenberg.

Capsaicin nun hat sehr viele positive gesundheitliche Auswirkungen und beeinflusst viele Prozesse und Reaktionen im Körper, erklärt Littenberg. Schon allein die drei ersten der weiter oben aufgeführten Wirkungen des Capsaicins (Antioxidans, Abnehmhilfe und Blutverdünnung) bringen enorme Vorteile in Sachen Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Denn wer schlank ist, durch die antioxidative Wirkung über gesunde Blutgefässwände und dank der Blutverdünnung über gut durchblutete Herzkranzgefässe verfügt, ist vor Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt. Berücksichtigt man dann noch die positive Wirkung des Capsaicins auf die Darmflora, wird klar, dass man mit Chilis im Speiseplan kaum noch ernsthaft krank werden kann.

Und wenn Sie Chilis nicht mögen, dann können Sie das Capsaicin auch sehr einfach über Capsaicin-Kapseln einnehmen, die es inzwischen im Handel gibt.

Chilis am besten mit Ingwer kombinieren

Wenn Sie die positive Wirkung der Chilis noch unterstützen möchten, dann kombinieren Sie diese mit Ingwer. In einer Studie, die im September 2016 von der American Chemical Society veröffentlicht wurde, entdeckte man, dass die Kombination von Chilis mit Ingwer ein kraftvolles Anti-Krebs-Mittel darstellt.

Während in den Chilis der Hauptwirkstoff Capsaicin schlummert, ist es im Ingwer das 6-Gingerol. Besonders in Asien werden beide Gewürze regelmässig in der Küche eingesetzt. Von dort stammen auch die meisten Studien zu den gesundheitlichen Vorteilen von Chilis und Ingwer.

Etliche Studien haben gezeigt, dass Chilis Krebs bekämpfen, andere jedoch liessen vermuten, dass eine Ernährung, die reich an Capsaicin war, mit einem erhöhten Magenkrebsrisiko in Verbindung stehen könnte. Ingwer hingegen erbrachte stets ausschliesslich positive Studienergebnisse.

Seltsam ist hier jedoch, dass sowohl Capsaicin als auch 6-Gingerol an dieselben Zellrezeptoren binden – und zwar an jene, die eigentlich das Tumorwachstum fördern, obwohl Capsaicin meistens und Ingwer immer das Gegenteil tut.

Chilis verstärken die krebsfeindliche Wirkung des Ingwers

Forscher der chinesischen Henan University untersuchten diesen Widerspruch und veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Septemberausgabe (2016) des Journal of Agricultural and Food Chemistry.

Sie hatten entdeckt, dass die Gabe allein von Capsaicin die Entstehung von Lungenkrebs nicht aufhalten kann, wenn die für die Lungenkrebsbildung passenden Voraussetzungen gegeben sind. 6-Gingerol hingegen konnte den Krebs in der Hälfte aller Fälle verhindern. Gab man nun jedoch beide Mittel gleichzeitig – Capsaicin aus Chilis und 6-Gingerol aus Ingwer – dann konnte der Krebs in 80 Prozent der Fälle verhindert werden.

Selbst wenn Capsaicin also eine krebsfördernde Wirkung hätte (wovon nicht auszugehen ist), wirkt es gemeinsam mit dem Ingwer genau umgekehrt und hat dann eine stark krebsschützende Wirkung, ja, es kann die krebsschützende Wirkung des Ingwers massiv verstärken.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/chili-fans-leben-laenger-170104008.html

Gruß an die, die gerne etwas schärfer mögen

TA KI

Besser als sein Ruf: Darum ist Fett gesund.


Du lässt die Butter auf deinem Brot lieber weg, um die paar Gramm Fett zu sparen? Die Packung Nüsse lacht dich im Supermarktregal an, doch du gehst lieber eisern daran vorbei?

Diese Entscheidungen waren nicht so schlau, wie du bisher gedacht hast. Denn, so unglaublich es klingt, Fett kann sogar sehr gesund sein!

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Ernährungsexperten empfehlen lieber speziell auf Kohlenhydrate in der Nahrung zu verzichten und die Fette in den Speiseplan aufzunehmen. Für Kohlenhydrate gilt: Weißmehlprodukte weglassen und lieber zu Vollkornprodukten greifen.
Es kommt natürlich auch bei der Fettzufuhr darauf an, um welche Fette es sich handelt:

Her mit diesen hier:

Einfach oder mehrfach ungesättigte Fette. Diese stecken vor allem in Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Walnüssen, Avocados, Rapsöl und Fisch (besonders in Lachs und Makrele).

Nur wenig von diesen hier:

Gesättigte tierische Fette. In der richtigen Menge ist tierisches Fett gesund, denn es enthält ungesättigte Fette aber auch gesättigte. Der Anteil der gesunden Fette ist besonders hoch in Geflügelfleisch und besonders niedrig in Lammfleisch.

Finger weg von diesen hier:

Gesättigte Fette und Transfette. Viele gesättigte Fette enthalten vor allem rotes Fleisch, also Rind, Schwein oder Lamm. Von diesen Fetten sollten möglichst ausgewogene und nicht zu große Mengen zu sich genommen werden. Auf Transfette hingegen sollte möglichst ganz verzichtet werden, denn sie sind durchweg unnatürliche Fette! Sie entstehen erst beim Erhitzen von Fett und finden sich vor allem in Fast Food, Chips, Margarine und Fertiggerichten.

 

Doch was macht Fett eigentlich Gutes für unseren Körper? Hier sind 5 Gründe, warum du gesunde Fette in deinen Speiseplan aufnehmen solltest:

1. Fett hält jung

Dein größtes Organ ist die Haut. Sie besteht aus sehr vielen Zellen, und die Zellmembran sorgt dafür, dass das Wasser in der Zelle gespeichert werden kann. Wenn eine Zelle hingegen leer und trocken ist, dann zeigt sich das auf der Haut: Sie wirkt schlaff und ausgetrocknet.

2. Fett hält schlau

Das Hirngewebe des Menschen besteht zu fast 60% aus Fett. Außerdem braucht das Gehirn bestimmte Vitamine, insbesondere Vitamin D, um sein Bestes zu geben. Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich derzeit mit dem Zusammenhang von Krankheiten wie Alzheimer, Depression, Parkinson und anderen Hirnerkrankungen und einem Mangel an Vitamin D. Das kommt vor allem in den Fetten von Fisch, Eiern und Käse vor.

 

3. Fett ist gut für die Organe

Alle Organe sind von einer Fettschicht umgeben. Um diese aufrecht zu erhalten, sollten genug gesunde Fette aufgenommen werden, um die Schutzfunktion dieser Schicht zu erhalten. Besonders die Lunge ist auf Fette angewiesen – wird sie damit unterversorgt droht eine Komprimierung, also Atemnot und sogar Asthma. Auch das Herz will gut geölt werden! Untersuchungen von Bewohnern pazifischer Inseln haben ergeben, dass durch die hohe Zufuhr an Fetten, wie Kokos- und Nussöl, keine Herzerkrankungen festgestellt wurden.

4. Fett ist gut für das Immunsystem

Vitamine futtern wurde bisher immer als der Immun-Booster schlechthin angepriesen. Einige Gemüsesorten, die wichtige Nährstoffe enthalten, kannst du allerdings essen so viel du willst und der Effekt ist sehr gering. Bis du Fett hinzugibst! Denn einige der Stoffe, die für das Immunsystem gut sind, sind fettlöslich. Das heißt, der Körper kann sie nur aufnehmen und verarbeiten in Verbindung mit Fett. Es lohnt sich also besonders Gemüse wie Möhren, rote Paprika, Spinat oder Blumenkohl mit etwas gutem Öl, z.B. Rapsöl, zu versehen.

5. Fett bewahrt vor Übergewicht

Gesunde Fette geben nicht nur schnell, sondern auch langanhaltend ein natürliches Sättigungsgefühl. Die zugeführte Energie wird vom Körper langsamer aufgenommen als beispielsweise Energie von Zucker, das verhindert das Tief nach dem Energieschub, das oft zum erneuten Essen führt.

 

Flickr/Butz.2013

Natürlich gilt auch für die Fette: Die Dosis macht das Gift. In einer ausgewogenen Ernährung in angebrachten Mengen angewendet, können dir diese Informationen helfen. Wenn du diese Erkenntnisse über die verschiedenen Fette und ihre Vorteile nicht für dich behalten willst, dann teile diese Neuigkeiten mit deinen Freunden und helfe ihnen, sich gesünder zu ernähren.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/gesundes-fett/

Es gibt eine Faustregel für fettlösliche Vitamine, sprich diese Vitamine werden vom Körper ausschließlich durch das Hinzufügen von Fetten ( Butter, Sahne, Rohölen) freigesetzt.

Alle Vitamine mit den Buchstaben : E-D-K-A  ( klingt fast wie eine Supermarktkette und ist daher eine prima Eselsbrücke für Vergessliche 🙂  )

Gruß an die Wissenden

TA KI

Erfahrungsbericht: Herzinfarkt, Statine und andere Medikamente


280.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Um einen erneuten Herzinfarkt zu verhindern, soll man Medikamente schlucken – und muss ab sofort mit deren Nebenwirkungen leben. Unsere Leserin M. L. erzählt von ihren Erfahrungen: Sie erzählt von Statinen, die ihr Muskelschwäche bescherten, von Betablockern, die ihre Glieder eiskalt werden liessen und davon, dass die erwünschte Wirkung der Medikamente einfach ausblieb – und sich die Ärzte weder einig waren noch wirklich wussten, wie man ihr helfen könnte.

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Herzinfarkt, Stent und 8 Medikamente

Im Juni 2010 erlitt Margret L. (damals 62) einen Herzinfarkt. Nach Entfernung des Blutgerinnsels (Thrombektomie) erhielt sie am selben Tag einen sog. Stent implantiert. Ein Stent ist ein Röhrchen z. B. aus Drahtgeflecht, das ein – etwa bei einem Herzinfarkt – verengtes und verschlossenes Blutgefäss dehnt und offenhält, damit es nicht erneut zu einem Verschluss kommen kann.

Natürlich schenkte man auch dem Cholesterinspiegel erhöhte Aufmerksamkeit. Als Richtwerte gelten die folgenden:

  • Höchstens 200 – 220 mg/dl für das Gesamtcholesterin
  • Höchstens 160 mg/dl LDL-Cholesterin (LDL = „schlechtes“ Cholesterin)
  • Mindestens 40 mg/dl HDL-Wert (HDL = „gutes“ Cholesterin)

Bei M. L. lag der Cholesterinspiegel nach ihrem Herzinfarkt bei den folgenden Werten:

  • 185 mg/dl Gesamtcholesterin
  • 110 mg/dl LDL
  • 60 mg/dl HDL

Am Cholesterinspiegel, der immer als so wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall angeführt wird, kann es also nicht gelegen haben, denn M. L.s Cholesterinwerte waren sehr gut.

Nach einer Woche durfte sie das Krankenhaus verlassen – und sollte ab sofort acht verschiedene Medikamente nehmen:

  1. ASS 100 mg – Acetylsalicylsäure, z. B. Aspirin zur Blutverdünnung (hemmt die Blutgerinnung, damit es zu keinen Blutgerinnseln mehr kommt).
  2. Clopidogrel 75 mg – ebenfalls ein Blutgerinnungshemmer, der Blut verdünnt, aber stärker wirkt als ASS.
  3. Pantoprazol 40 mg – sog. Magenschutzmedikament (PPI),  weil die beiden Blutverdünner den Magen angreifen. Allerdings sind die Nebenwirkungen der PPI ebenfalls nicht zu verachten: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker
  4. Bisoprolol 2,5 mg – ein Betablocker zur Blutdrucksenkung oder Behandlung einer Herzinsuffizienz
  5. Lisinopril 2,5 mg – ein ACE-Hemmer, der ebenfalls zur Blutdrucksenkung eingesetzt wird
  6. HCT 12,5 mg – ein Diuretikum, auch dieses gilt der Blutdrucksenkung
  7. Inspra 25 mg – ein Aldosteron-Antagonist, der ebenfalls den Blutdruck senkt, den Herzmuskel stärken soll und meist nach einem Infarkt verordnet wird. Allerdings darf dieses Medikament nur dann gemeinsam mit einem ACE-Hemmer genommen werden, wenn die Nieren engmaschig vom Arzt überwacht werden, da Nierenfunktionsstörungen zu erwarten sind.
  8. Simvastatin 20 mg – Statin zur Cholesterinsenkung

Einige dieser Medikamente mussten nur über einen bestimmten Zeitraum genommen werden, einige andere mussten wegen zu starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt werden.

Übrig blieben letztendlich ASS, Betablocker und Statine, die M. regelmässig einnahm.

Übergewicht trotz kleiner Verzehrmengen

M. war bislang immer normalgewichtig. Sie ass mengenmässig nie viel und tat dies auch jetzt nicht. Dennoch nahm sie nach ihrem Infarkt innerhalb von drei Jahren über 10 Kilogramm zu. Ihr Gewicht stieg von 63 Kilogramm auf 75 Kilogramm.

Hier ist zu bedenken, dass manche Medikamente zu einer Gewichtszunahme führen können, etwa Betablocker, die den Energieverbrauch des Organismus drosseln.

Darüber hinaus weiss man von drei Medikamenten, die M. L. verschrieben wurden, dass sie sich negativ auf die Schilddrüse auswirken und deren Aktivität drosseln können – nämlich Betablocker, PPI und manche Statine. Eine Schilddrüsenunterfunktion aber führt recht schnell zu einem Übergewicht, ganz gleich wie wenig man isst.

Steigende Cholesterinwerte trotz Cholesterinsenker

Ebenfalls innerhalb von drei Jahren stieg ihr Cholesterinwert massiv an (Gesamtcholesterin auf 250, HDL auf 70, LDL auf 145). Merkwürdig war das natürlich umso mehr, wo M. doch nun Statine, also Cholesterinsenker einnahm und vor ihrem Infarkt (ohne Cholesterinsenker) immer ganz normale Cholesterinwerte gehabt hatte.

Der Anstieg der Werte konnte auch nicht mit der Ernährung erklärt werden. Denn M. hatte ihre Ernährung seit dem Infarkt nicht umgestellt. Sie hätte – so sagt sie – schon immer „normal“ gegessen, nämlich 1 x wöchentlich Fisch, kaum Fleisch, frisches Gemüse und Obst. Folglich hiess es in der Reha, dass sie an ihrer Ernährung nichts ändern müsse.

Kalte Glieder wegen Blutdrucksenker, Muskelschwäche wegen Cholesterinsenker

Bald musste der Betablocker abgesetzt werden, da M. die typischen Betablockernebenwirkungen zu spüren bekam: Diese Medikamente setzen die Durchblutung der Extremitäten (Beine, Füsse, Arme, Hände) herab. Folglich fror M. L. stark und ihr rechter Arm war stets eiskalt. Abgesehen davon hatte sie noch nie hohen Blutdruck gehabt – und wenn Sie sich die obige Liste der verordneten Medikamente ansehen möchten, werden Sie feststellen, dass dort inkl. Betablocker sage und schreibe 4 Blutdrucksenker dabei sind.

Auch die Statine vertrug M. nicht so gut. Sie erlitt eine statinbedingte Muskelschwäche – und zwar an der Oberschenkelmuskulatur und den Füssen.

 

Manchmal wusste ich nicht, wie ich die Treppe hochkommen sollte. Ich bin an sich sportlich und diese Einschränkungen waren schon extrem“, berichtet M.

Versuchsweise hat mein Hausarzt mir andere Präparate verschrieben, die Problematik mit den Nebenwirkungen blieb unverändert, so dass ich die Tabletten abgesetzt habe.“ (Mit Genehmigung des Arztes)

Fünf Jahre nach Herzinfarkt: Lungenembolie

Fünf Jahre nach ihrem Herzinfarkt erlitt M. L. eine Lungenembolie, die von einer Lungenentzündung mit Beteiligung des Rippensfells begleitet wurde. Ein Auslöser wurde nicht gefunden. Nach sechs Tagen verliess sie die Klinik mit erneuten Medikamentenempfehlungen. Diesmal war es der umstrittene Blutverdünner Xarelto von Bayer, den M. L. einnehmen sollte und der seit Jahren mit vermeidbaren Todesfällen in Verbindung gebracht wird.

Statine – ja oder nein? Es kommt auf den Arzt an!

Ob Statine erforderlich seien, konnte aufgrund von M. L.s Statinunverträglichkeit kein Arzt beantworten. Auf entsprechende Fragen wurde mit einem allgemeinen Achselzucken reagiert. M. L. lehnt es inzwischen ab, Statine zur Cholesterinsenkung einzunehmen.

Sie berichtet: „Nach meinem Infarkt habe ich mich 2010 einer Herzsportgruppe angeschlossen, in der ich seitdem regelmässig einmal in der Woche für 90 Minuten trainiere. Unsere Gruppe besteht aus ca. 20 Herzpatienten und hier werden jede Menge Erfahrungen ausgetauscht, die jeder einzelne von uns mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen gemacht hat.

Statine und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind ein ständiges Thema, aber auch der Umgang und die Einstellung der verschiedenen Ärzte mit Statinen ist sehr fragwürdig. Es gibt Ärzte, die Ihren Patienten dringend raten, die Finger von Statinen zu lassen, weil diese „reines Gift“ seien, andere wiederum gehen da ganz sorglos mit um und halten die ganzen Debatten über Statine für Humbug.

Andererseits werden immer wieder Berichte veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Statine nachweislich Krebs, grauen Star usw. verursachen. Bei mir sollten die Nebenwirkungen, die auf Statine zurückzuführen waren, durch Verordnung von anderen Statinen behoben werden. Was allerdings nie geglückt ist.“

Nebenwirkungen interessieren den Arzt wenig

M. L. fährt fort:

Obwohl man Nebenwirkungen von Medikamenten dem Arzt melden soll, werden entweder andere Medikamente verschrieben oder es geschieht gar nichts, noch öfter erlebt man ein Achselzucken. Ursachenforschung, warum ich mit einem Mal einen erhöhten Cholesterinspiegel habe, wurde nie betrieben.“

Hoher Cholesterinspiegel: die Ursachen

Betrachtet man die Nebenwirkungen der verordneten Medikamente, können schon diese eine Erklärung für einen erhöhten Cholesterinspiegel geben, besonders dann, wenn dieser vor der Medikamentengabe – so wie bei M. L. – unauffällig war.

Bei einer derart vielfältigen Medikamenteneinnahme werden die Körperfunktionen stark beeinflusst – so auch der Fettstoffwechsel. HCT beispielsweise ist für eine Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) bekannt. Doch auch das Wechselspiel der übrigen Medikamente könnte für den steigenden Cholesterinspiegel verantwortlich sein.

Hoher Cholesterinspiegel? Kein Problem!

Abgesehen davon muss ein hoher Cholesterinspiegel noch lange kein Problem darstellen. Es gibt Menschen mit einem Cholesterinwert von annähernd 400, die gesund und munter sind. Man weiss auch längst, dass nicht das Gesamtcholesterin, sondern das sog. Lipoprotein a (Lpa) – ein besonders dichtes Cholesterin aus winzigen Partikeln – ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall darstellt. Nur wird das Lpa nicht so oft gemessen. Warum eigentlich nicht?

Ganz einfach: Die so gewinnträchtigen Cholesterinsenker können das Lpa nicht senken. Es gibt also kein Medikament, das darauf spezialisert ist, das Lpa zu senken. Also kümmert sich auch kaum jemand darum.

Allerdings gibt es ein Mittel, das sehr wohl das Lpa drosseln kann: Vitamin B3 (Niacin, früher auch als Nicotinsäure bezeichnet). Da dieses Vitamin zur Senkung des Lpa in hohen Dosen erforderlich ist (1,5 g täglich), muss es in Absprache mit einem kundigen Arzt oder Heilpraktiker eingenommen werden, da B3 mit anderen Medikamenten in Wechselwirkung tritt, was zuvor abgeklärt werden muss.

Ganzheitliche Massnahmen zur Prävention von Herzinfarkt & Co.

Zusätzlich wäre es wichtig, den Blutfluss zu verbessern (natürliche Blutverdünnung) sowie die Blutgefässe zu stärken und sie in ihrer Regeneration zu unterstützen. Denn diese sind ja krank, entzündet und rissig. Nur deshalb bilden sich Ablagerungen an den Gefässwänden und nur deshalb steigt die Gefahr, dass Blutgerinnsel in den Blutgefässen festsitzen, was dann wieder zu Herzinfarkt, Embolien und Schlaganfällen führt.

Bevor man sich also auf den Cholesterinspiegel einschiesst, wäre es sinnvoller, sich um die Gesundheit der Blutgefässe zu kümmern, die Entzündung zu lindern und die Blutgerinnungsneigung auf natürliche Weise zu reduzieren.

Ganzheitliche Massnahmen zur Stärkung der Blutgefässe:

  • Vitamin C schützt die Blutgefässe (mindestens 500 mg Vitamin C pro Tag, z. B. mit 5 g Acerola-Pulver und einer Vitamin-C-reichen Ernährung)
  • Artischockenextrakt senkt LDL-Cholesterin und reduziert vorhandene Ablagerungen in den Blutgefässen.
  • Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Erdnüsse (zweimal wöchentlich 60 g ungesalzene und ungefettete Erdnüsse) verbessern die Endothelfunktionen (Blutgefässwandfunktionen) und auch die Blutfettwerte. Weitere hilfreiche Lebensmittel sind Olivenöl, Heidelbeeren, Nüsse, u. a.

Ganzheitliche Massnahmen zur Entzündungshemmung:

  • Magnesium gilt nicht nur als entzündungshemmender Mineralstoff. Magnesium verbessert den Blutfluss, stärkt die Blutgefässe, entspannt die Blutgefässwände, verhindert Ablagerungen, hemmt die Bildung von Blutgerinnseln und senkt den Blutdruck, ist also DAS Mineral für das Herz-Kreislauf-System.
  • Antioxidantien (aus speziellen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln) wirken ebenfalls nicht nur entzündungshemmend. OPC aus dem Traubenkernextrakt beispielsweise schützt die Blutgefässe vor Angriffen durch freie Radikale und hält die Blutgefässwände elastisch.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutverdünnung:

  • Natürliche Blutverdünner reduzieren die Gerinnungsneigung des Blutes, verbessern aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung aber meist auch die Gefässgesundheit und regulieren in manchen Fällen den Blutdruck.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutdrucksenkung (falls ein hoher Blutdruck vorhanden ist, was bei M. L. jedoch nicht der Fall war):

Es gäbe also sehr viele Alternativen, die eine nebenwirkungsreiche Medikation fast schon überflüssig machen würden oder es zumindest erlauben würden, bei Menschen, die auf Medikamente eindeutig empfindlich reagieren, weniger Medikamente zu verschreiben. Schade, dass die wenigsten Schulmediziner offen für derartige Alternativen sind.

Denn es geht ja nicht um ein Entweder-oder, sondern darum, wie beides für den einzelnen Patienten sinnvoll kombiniert werden kann: schulmedizinische Medikamente für den akuten Notfall und naturheilkundliche Massnahmen für die langfristige Prävention sowie die Therapie chronischer Gesundheitsprobleme.

Wenn sich Patienten wie Versuchskaninchen fühlen

Ich kenne meinen Körper und weiss auch sehr genau, wenn Medikamente Nebenwirkungen bei mir verursachen“, erzählt M. L. „Ich habe mich nirgendwo für Versuche zur Verfügung gestellt, komme mir aber wie ein Versuchskaninchen vor. Ich lehne es ab, Nebenwirkungen von Medikamenten mit Hilfe von anderen Medikamenten zu beheben. Ich erwarte Ursachenforschung, erlebe aber Körperverletzung. Wer bestimmt hier eigentlich? Für mich ist dieses Thema noch lange nicht abgeschlossen.“

Margret L. erlitt im April 2016 eine sog. Restenose im Stent, also einen Blutgefässverschluss trotz Stent, was geschehen kann, wenn sich im Stent Narbengewebe bildet und dieses das Gefäss verengt. Das ist leider nicht einmal etwas Besonderes. Bei 25 Prozent aller Stent-Patienten kommt es zu einem solchen Ereignis.

Bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhielt M. L. drei Blutverdünner verordnet. Nach zehn Tagen zeigten sich die Wirkungen der stark blutverdünnenden Therapie. Sie hatte enorme innere Blutungen. Rotbraunes Blut lief ihr aus dem Mund und ihr Körper war von Hämatomen übersät. Erst nach Absetzen der Blutverdünner hörten die inneren Blutungen auf.

Inzwischen geht es Margret L. gut. Sie nimmt wieder Blutverdünner, aber nicht mehr in derart hoher Dosis und ist überdies in einer Klinik für Naturheilkunde, TCM und TIM in Behandlung.

Dezember 2016, Margret L. aus Gelsenkirchen

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/erfahrungsbericht-medikamente.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

Die Wahrheit über Bentonit


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Bentonit ist eine Heilerde von aussergewöhnlicher Kraft. Ihr grösster Verdienst ist die Aufnahme von Giften aus dem Verdauungssystem und die Harmonisierung des Darmmilieus. Dies wiederum fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora und aktiviert auf diese Weise enorm die Selbstheilungskräfte des Organismus. Immer wieder hört man von bestimmten Vorurteilen gegen Bentonit. Wir klären auf, wie es wirklich ist.

Bentonit gehört in jede Hausapotheke

Ein Naturheilmittel kann so wirksam sein, wie es will. Sobald es einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht hat, tauchen – so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk – jene Stimmen auf, die nichts anderes im Sinn zu haben scheinen, als das betreffende Naturheilmittel zu diffamieren.

Das ist bei uralten Heilpflanzen nicht anders als bei bestimmten Lebensmitteln, die nachweislich Heilwirkung haben.

Letztendlich geriet auch Bentonit in die Schusslinie von Vorurteilen, die weder Hand noch Fuss haben. Wir entkräften die beliebtesten Vorurteile gegen Bentonit und zeigen, warum Bentonit eine heilende Erde ist, die in jede Hausapotheke gehört.

1. Vorurteil: Bentonit raubt Vitamine und Mineralstoffe

Das erste Vorurteil gegen Bentonit lautet zumeist, dass es bei einer innerlichen Einnahme – da es ja eine so starke adsorbierende Kraft habe – nicht nur Giftstoffe, sondern auch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe an sich ziehe, so dass diese ungenutzt über den Darm ausgeschieden würden und somit dem Körper verloren gingen.

Falsch, denn Bentonit unterscheidet zwischen Gut und Böse

Die Moleküle im Bentonit sind sehr stark negativ geladen und ziehen daher nur solche Substanzen an, die eine positive Ionenladung aufweisen. Praktischerweise sind jene Substanzen, die im Darm eine positive Ionenladung haben, auch die für uns ungesunden Stoffe. Das sind beispielsweise Schwermetalle, schädliche Bakterien, radioaktive Partikel oder Säuren.

Gleichzeitig reinigt Bentonit den Darm, indem es Kotreste, überschüssigen Schleim und Ablagerungen beseitigt, welche ihrerseits nun wirklich die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen aus Lebensmitteln beeinträchtigen können.

Bentonit beseitigt also nur die für uns gefährlichen Stoffe und schafft parallel dazu jene Faktoren aus dem Weg, die eine Aufnahme der lebenswichtigen Substanzen behindern.

Abhängig von der individuellen Konstitution des Menschen kann sich daher – allein durch die regelmässige Einnahme von Bentonit – das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit innerhalb von nur 1 bis 3 Tagen enorm steigern lassen.

2. Vorurteil: Bentonit zerstört eine gesunde Darmflora

Das zweite Vorurteil betrifft denselben Wirkmechanismus des Bentonits. Man behauptet, Bentonit zerstöre die natürliche Darmflora, indem es nicht nur Giftstoffe, sondern auch die für den Menschen nützlichen Darmbakterien aufsauge und diese aus dem Darm hinaus transportiere.

Falsch, denn das Gegenteil ist wahr:

Bentonit fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora

Bentonit adsorbiert positiv geladene Stoffe. Schädliche Bakterien sind positiv geladen. Nützliche Bakterien jedoch nicht. Sie sind negativ geladen und werden daher vom Bentonit weder aufgenommen noch mit ihm ausgeschieden.

Auch die antimykotische Wirkung des Bentonits wirkt sich natürlich äusserst günstig auf die Darmflora auf, da schädliche Pilze aus dem Darm entfernt werden und sich die Darmflora dadurch sehr viel schneller wieder erholen und aufbauen kann.

Besonders bekannt ist die Fähigkeit des Bentonits, Aflatoxine – die Gifte von Schimmelpilzen – zu binden und auszuleiten, wobei ein Schaden der Darmflora durch Aflatoxine noch zu deren harmlosesten Auswirkungen zählt. Aflatoxine gelten als hochgradig krebserregend.

Bentonit ist gar die einzige wirklich hilfreiche Möglichkeit, sich vor diesen gefährlichen Toxinen, die man weder schmeckt, sieht noch riecht, zu schützen.

In der Viehzucht weiss man all das schon längst und setzt Bentonit daher immer häufiger als Nahrungsergänzungsmittel für Nutztiere ein. Man stellte nämlich fest, dass die Verdauung von Nutztieren deutlich besser verläuft, wenn sie mit dem Futter Bentonit erhalten.

Die Gesundheit der Tiere verbessert sich und dadurch letztendlich natürlich auch deren Wirtschaftlichkeit. Bentonit, so wissen Viehhalter längst, entlastet die Darmflora massiv, da es schädliche Bakterien und Gifte entfernt.

Bentonit bindet ausserdem radioaktive Partikel und leitet diese aus, so dass damit ein weiterer die Darmflora beeinträchtigender Störfaktor entfernt wird.

Letztendlich führt die Gabe von Bentonit an Nutztiere dann natürlich auch zu gesünderen Lebensmitteln, da diese nur wenig mit Schadstoffen und Radioaktivität belastet sind.

Höchste Zeit, sich selbst all die Vorteile des Bentonits zu gönnen.

3. Vorurteil: Das Aluminium im Bentonit könnte gefährlich sein

Aluminium gilt nicht gerade als gesunder Stoff. Das Metall wurde in ungewöhnlich grosser Menge in den Gehirnen von verstorbenen Alzheimer-Patienten gefunden und ist seitdem im Gespräch, an der Entstehung mancher Demenzerkrankungen beteiligt zu sein.

Folglich meiden gesundheitsbewusste Menschen aluminiumhaltige Produkte, wo immer das möglich ist, was auch sehr richtig ist.

Bentonit nun ist tatsächlich eine aluminiumhaltige Verbindung. Die Bentonit-Kritiker brachten daraufhin in Umlauf, Bentonit würde den Körper mit Aluminium belasten.

Falsch, denn Bentonit enthält nur „sicheres“ Aluminium

Das Metall Aluminium ist ein struktureller Bestandteil aller Erden. Das Aluminium in Bentonit (Aluminiumhydrosilikat) hat für den Körper jedoch ausschliesslich positive Auswirkungen.

Erstens liegt das Aluminium in Bentonit in einer unbedenklichen oxidierten Form vor und kann vom Körper nicht aufgenommen werden.

Zweitens liegt in Bentonit ein Siliziumüberschuss vor. Silizium kann das Gehirn vor Aluminiumeinlagerungen schützen. Falls das im Bentonit enthaltene Aluminium oder Teile davon also wider Erwarten in den Körper wandern wollten, würde dieser Siliziumüberschuss das Aluminium an einer Einlagerung z. B. im Gehirn hindern.

Ja, es hatte sich offenbar bereits im Tierversuch gezeigt, dass sogar eine bereits bestehende Aluminiumbelastung des Gehirns mit einer siliziumreichen Ernährung wieder rückgängig gemacht werden konnte. Details dazu lesen Sie hier: Ausleitung von Aluminium

Darüber hinaus bildet sich aus dem Aluminiumhydrosilikat im Verdauungstrakt ein Aluminium-Magnesium-Silikat, welches besonders gut Säuren binden kann, so dass Bentonit neben allen bisher erwähnten Vorteilen auch hervorragend zur Entsäuerung eingesetzt werden kann.

4. Vorurteil: Bentonit ist ein Nahrungsergänzungsmittel zur Versorgung mit Mineralstoffen

Bentonit enthält sehr viele Mineralstoffe und Spurenelemente, so dass manche Menschen glauben, es eigne sich ausserdem zur Versorgung mit eben diesen Mineralstoffen und Spurenelementen. Kann Bentonit also eine mineralstoffarme Ernährung ergänzen?

Nein, denn Bentonit hat andere Aufgaben

Zwar werden tatsächlich geringe Anteile der in Bentonit vorhandenen Mineralstoffe in den Körper aufgenommen (z. B. Silicium), doch genügen diese nicht zur Deckung des Mineralstoffbedarfs des Menschen.

Bentonit IST eine mineralstoffreiche und spurenelementereiche Erde, nämlich eine MINERALerde. Doch liegt deren Einsatzgebiet in der Entgiftung des Körpers, in der Reinigung des Darms und im Aufbau einer gesunden Darmflora, jedoch nicht in der Mineralisierung des Organismus.

Wenn Sie also bislang ein Nahrungsergänzungsmittel zur Deckung Ihres Mineralstoffbedarfs (wie z. B. die Sango Meeres Koralle, ein Siliciumpräparat und/oder chelatierte Mineralien) eingenommen haben, dann nehmen Sie dieses bitte parallel zur Bentoniteinnahme weiter zu sich.

5. Vorurteil: Bentonit ist ein Bodenhilfsmittel und auch ein Baumaterial. Das nimmt man doch nicht ein.

Bentonit wird in der Tat in der naturnahen Landwirtschaft als Bodenhilfsmittel eingesetzt, da es die Bodenfruchtbarkeit aufgrund seiner Wasserspeicherfähigkeiten, seiner Fähigkeit zum sog. Kationenaustausch und seiner Adsorptionskapazitäten ernorm erhöhen kann.

Bentonit hat aber noch viele weitere Einsatzgebiete. Es dient als Abdichtungsmaterial auf dem Bau, als hochwirksames Mittel zur Abwassersanierung, als Zusatz in der Keramikherstellung oder auch als Klärmittel für Weine und Öle.

Warum aber sollte man etwas nur deshalb nicht einnehmen, weil es zufällig gleichzeitig noch anderen Zwecken dienen kann? Ja, in Wirklichkeit sind wir doch permanent von Dingen umgeben, die sehr vielfältige Einsatzgebiete haben:

So wird beispielsweise das Kasein der Milch für die Herstellung von Klebstoffen verwendet, obwohl Milch auch getrunken wird. Essig wird zum Entkalken genutzt, obwohl Essig auch ins Salatdressing kommt. Bier wird als Haarspülung über den Kopf gegossen, obwohl manche Menschen Bier auch als Getränk betrachten. Olivenöl wird zur Körperpflege auf die Haut aufgetragen, obwohl Olivenöl doch eigentlich ein Lebensmittel ist und Brennesseltee wird auf Zimmerpflanzen gesprüht, obwohl er auch getrunken werden kann.

Warum also sollte man auf die hochkarätigen Wirkungen des Bentonits auf die eigene Gesundheit verzichten wollen? Es gibt keinen Grund für die Nicht-Einnahme von Bentonit, aber viele Gründe dafür, Bentonit und das Wohlgefühl, das diese Mineralerde schenkt, voll auszukosten und zu geniessen.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bentonit-wahrheit-ia.html?et_cid=57&et_lid=2327743&et_sub=bentonit-wahrheit-ia

Gruß an die Wissenden

TA KI

Wirsing – Supergemüse mit vielen Vitaminen


Wirsing ist ein vielseitiges Kohlgemüse, das auch Anfänger im Kochen einfach zubereiten können. Genau wie andere Kohlsorten ist Wirsing nicht nur eine besonders gesunde und vitaminreiche Beilage. Das Gemüse wird auch wegen seiner vielfältigen Verwendbarkeit als Hauptbestandteil von vegetarischen Gerichten geschätzt. Galt der Kohl früher als Essen armer Leute, wird heute die besondere Bedeutung seines gesundheitlichen Nutzens wiederentdeckt. Zudem liegt er als regional erhältliches Gemüse voll im Trend der Zeit. Lesen Sie hier, warum das aromatische Supergemüse so gesund ist.

Das gesunde Wintergemüse

Wirsingkohl gehört zu den Gemüsearten, die das ganze Jahr über erhältlich sind. Eine besondere Bedeutung bekommt der Kohl als Vitaminlieferant daher vor allem im Winter: Menschen, die Wert auf regionale Produkte legen, kommen um Wirsing nicht herum.

Er gehört neben einigen anderen Kohlsorten zu dem klassischen Wintergemüse, das schon in früheren Zeiten dazu beitrug, die Menschen gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Kalorienarm, aber reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor, B-Vitaminen und vor allem an Vitamin C kann sich der Wirsing als echter Gesundheitsbote sehen lassen.

Im Wirsing enthalten sind unter anderem:

  • Vitamin E
  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Kalium
  • Eiweiß
  • Phosphor
  • Mangan
  • Flavonoide
  • Carotinoide (Provitamin A)
  • Vitamin K
  • Folsäure
  • Senfölglykoside

Vitaminreich und lecker

Vitamin C ist vor allem im Winter wichtig, da es die Infektabwehr unterstützt und das Immunsystem stärkt. Der Gehalt an Vitamin C in Wirsing ist hoch, und mit einer großen Portion kann der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt werden.

Auch Folsäure und Kalium sind in größeren Mengen enthalten. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für die Zellbildung und Zellteilung sowie die Regulierung des Blutdrucks.

Zusätzlich stecken jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe im Wirsing. Die antioxidative, antibakterielle und das Immunsystem stärkende Wirkung dieser Stoffe ist in der Ernährung als Mittel zur Gesundheitsprophylaxe von großer Bedeutung. Auch das enthaltene Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen und gilt daher als ideal zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Krebs.

Diäthelfer Wirsing

Wirsing ist arm an Kalorien: Mit nur circa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm eignet sich der Wirsingkohl daher als idealer Begleiter einer Diät. Der äußerst geringe Kaloriengehalt in Kombination mit den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht es, sich an dem Gemüse ohne schlechtes Gewissen so richtig satt essen zu können.

Kauf und Lagerung von Wirsing

Beim Kauf sollten die Blätter des Wirsings knackig und frisch aussehen, seine Schnittstelle sollte saftig wirken. Ein gutes Zeichen ist es, wenn sich der Kohlkopf locker öffnen lässt und raschelt, wenn man ihn schüttelt. Bei dunklen Flecken oder anderen Verfärbungen sollten Sie lieber die Finger von dem Kohl lassen. Bio-Qualität ist ratsam, um sicherzugehen, dass keine Rückstände von chemischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln enthalten sind.

Nach dem Kauf kann sich ein im Kühlschrank oder Keller kühl gelagerter Wirsingkopf bis zu zwei Wochen halten. Je frischer man ihn allerdings verzehrt, desto höher ist der Vitamingehalt. Auch zum Einfrieren eignet sich der Wirsing gut. Die Blätter müssen jedoch vorher in Salzwasser blanchiert werden.

Übrigens schmeckt Wirsing im Winter besonders aromatisch – der im Frühling geerntete Wirsing fällt vergleichsweise milder aus. Im Gegensatz zum Herbst- und Winterwirsing ist der Frühwirsing auch nur einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Wirsing-Chips für eine lange Haltbarkeit

Eine Variante der Lagerung, die sich besonders für die Freunde von Rohkost anbietet, ist die Herstellung von Wirsing-Chips. Die Blätter werden dazu in kleine Stücke geschnitten und im Ofen oder im Dörrgerät bei leichter Wärme getrocknet. Sie können vorher nach Belieben gewürzt werden. So entsteht ein sehr gesunder und besonderer Snack, der sich lange hält.

Wirsingkohl – der vegetarische Alleskönner

Wirsing wurde ursprünglich hauptsächlich als Eintopfgemüse verwendet. Daraus haben sich viele andere Arten der Zubereitung ergeben. Die Blätter des Wirsings bieten sich beispielsweise zur Herstellung von gefüllten Gemüserouladen an, schmecken jedoch auch als fein gewürzte Beilage besonders gut.

Wirsinggemüse kann sowohl gekocht als auch roh gegessen werden. Der Vitamingehalt macht ihn in rohem Zustand zu einer idealen Zutat für einen grünen Smoothie, den nicht nur Rohköstler zu schätzen wissen.

Wirsing kochen leicht gemacht

So gesund wie Wirsing ist, so einfach ist es auch, ihn zuzubereiten. Vor dem Kochen sollten die äußeren Blätter sowie der Strunk abgetrennt und die restlichen Blätter gewaschen werden. Besser ist es, das Gemüse ohne Deckel zu kochen, damit es nicht bitter wird. Ein Schuss Essig im Kochwasser soll übrigens den typischen Kohlgeruch reduzieren.

Rezepte mit Wirsing

Die Blätter des Wirsings laden zum Experimentieren ein. Sie lassen sich dünsten, blanchieren oder kochen und können auch roh in Salat oder Smoothies verwendet werden. Wegen der blähenden Wirkung sollte dabei jedoch die verwendete Menge gering gehalten werden.

Wirsing kann in gestampfter oder pürierter Form gut in Eintopf, Auflauf oder Suppe verarbeitet werden. Den Kombinationsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit Kartoffeln zusammen gekocht, entsteht der klassische Wirsingeintopf, der mit Fleisch, Gewürzen oder anderem Gemüse verfeinert werden kann.

Besonders gut schmeckt Wirsing mit Hackfleisch. Ein klassisches Rezept für den Kohl ist die Wirsingroulade gefüllt mit Hackfleisch, auch Kohlroulade genannt. Aber auch in vielen vegetarischen Rezepten findet der gesunde Wirsing Verwendung.

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Quelle: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/wirsing-krauses-blatt-mit-viel-aroma-und-vitaminen

Gruß an die Köche

TA KI

 

So gesund ist Sauerkraut


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Sauerkraut könnte krebsvorbeugend wirken, vermuten Experten. Es enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Foto: PA/Arco

Sauerkraut ist kalorienarm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Forscher vermuten, dass es sogar eine krebsvorbeugende Wirkung hat.

„Dass sie von dem Sauerkohle, eine Portion sich hole“, heißt es bei Wilhelm Busch in „Max und Moritz“. Witwe Bolte machte ihr Sauerkraut noch selber ein, in einem Holzfass im Keller. Sie tat gut daran, denn Sauerkraut ist energiearm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Eine Portion (130 g) deckt ein Viertel des Tagesbedarfs ab. Die im Sauerkraut enthaltene Milchsäure „unterstützt die Bakterienflora im Darm und sorgt dort für einen optimalen ph-Wert“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Evelyn Bosse.

Das saure Kraut entsteht durch einen Gärprozess: Der in Streifen geschnittene Weißkohl wird in einem Gefäß geschichtet, gestampft und mit Salz bestreut. Durch das Zerstampfen tritt Zellsaft aus, dieser Vorgang wird durch das Salz beschleunigt. Den auf dem Kohl vorhandenen Milchsäurebakterien bietet diese Lake ein attraktives Milieu. „Sie verarbeiten den im Kohl enthaltenen Zucker zu Milchsäure“, so Bosse, die in der Entwicklungsabteilung eines großen Sauerkraut-Herstellers im Südwesten Deutschlands arbeitet.

Milchsäurebakterien machen Sauerkraut bekömmlich

Zugleich zersetzen die Bakterien auch einen Teil der Pflanzenfasern, wodurch der Kohl leichter verdaulich wird. Die Milchsäurebakterien können nur gut arbeiten, wenn keine Luft an die Kohlschnitze gelang. Sonst gewinnen anderen Bakterien-Arten die Überhand und das Sauerkraut  beginnt zu faulen. Das Gefäß muss also gegen eindringende Luft abgeschlossen sein, zugleich muss das Kohlendioxyd, das beim Gären des Kohls entsteht, entweichen können.

Durch die entstandene Milchsäure enthält das Kraut seinen typischen sauren Geschmack. Stoppt man die Aktivitäten der Bakterien bei einem Milchsäuregehalt von 1 Prozent (durch Erhitzen) schmeckt das Sauerkraut eher mild. Ansonsten können bis zu 2 Prozent erreicht werden, dann ist Schluss: „Irgendwann ist der ganze Zucker verstoffwechselt“, so Evelyn Bosse.

Einziges Gemüse, das Vitamin B12 enthält

Sauerkraut enthält viele Ballaststoffe: „Die vergrößern das Stuhlvolumen, was die Darmbewegung anregt. Giftstoffe und Gallensäuren werden dabei gebunden und ausgeschleust“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin.

Bei der traditionellen Herstellung wird das Kraut in einem großen Behälter mit den Füßen gestampft (zum Vergrößern bitte klicken). Foto: PA/ZB

Zu den Nährstoffen, die im Sauerkraut enthalten sind, zählen neben dem abwehrkräftesteigernden Vitamin C das Vitamin B12. Dieses Vitamin wird benötigt für die Blutbildung und den Aufbau der Zellkerne. Es kommt sonst nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft vor (Fleisch, insbesondere Leber, Fisch, Milch, Eier). Im Sauerkraut ist es als bakterielles Abfallprodukt vorhanden.

Naturheilkundler preisen weitere gesunde Inhaltsstoffe im Sauerkraut: Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium, Spurenelemente wie Jod, Eisen und Zink sowie die Vitamine B6 und K. „Die sind aber nicht in nennenswerter Menge vorhanden“, schränkt Bosse ein.

Seefahrer früherer Zeiten setzten auf Sauerkraut

Sauerkraut stand auf dem Speiseplan der römischen Legionäre und gehörte bei langen Seefahrten zum Proviant, weil es durch seinen Vitamin-C-Gehalt gegen Skorbut schützte. Der Entdeckungsreisende Captain Cook hatte angeblich 60 Fässer Kraut an Bord.

Wird das Sauerkraut roh verzehrt, enthält es noch lebende Milchsäurebakterien, die ebenfalls förderlich auf die Darmflora wirken sollen. Ernährungswissenschaftlerin Bosse bezweifelt aber, dass genug Bakterien den Säureangriff im Magen überstehen und lebend im Darm ankommen, um dort zu wirken.

Sauerkraut nur bissfest kochen

Sauerkraut wird aus fein geschnittenem Weißkohl hergestellt. Foto: PA/ZB

20 Prozent des Sauerkrauts gehen in Deutschland roh über die Ladentheke, eingeschweißt oder lose aus dem Eimer. Die restlichen 80 Prozent, ob eingeschweißt, im Glas oder der Dose, sind pasteurisiert. Das heißt, das Kraut wird durch das kurzfristige Erhitzen auf 75 bis 90 Grad haltbarer gemacht. Dadurch sterben die Milchsäurebakterien ab.

Das passiert übrigens auch, wenn man das rohe Kraut zu Hause kocht. Es sollte daher nur leicht bissfest geköchelt werden, rät Daniela Krehl, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. So bleibt auch mehr vom hitzeempfindlichen Vitamin C im Kraut erhalten.

Hat Sauerkraut krebsvorbeugende Wirkung?

Doch nicht nur Vitamine, Milchsäure und Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Gesundheit aus: Im Sauerkraut sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, Isothiocyanate. Finnische Forscher fanden heraus, dass die Isothiocyanate im Tierversuch das Krebswachstum in Lunge, Brust, Leber und Darm bremsen.

Einer Studie der Universität Gießen zu folge wirkt Sauerkraut auch vorbeugend gegen Dickdarmkrebs, weil es durch die Effekte auf die Enzymaktivitäten der Darmbakterien „positive Voraussetzungen für krebsregulierende Faktoren“ schafft. Das funktioniert allerdings nur bei regelmäßigem Sauerkrautgenuss von 200 bis 300 Gramm pro Tag.

Koreanische Sauerkraut-Variante ist noch wirksamer

Die Gießener Forscher untersuchten zugleich auch Kimchi. Das ist die koreanische Variante des Sauerkrauts, das von Asien aus nach Europa gelangte. Kimchi wird aus Chinakohl hergestellt. Vor dem Gären werden noch andere Gemüse wie Gurke, Rettich, Ingwer, Chili und Knoblauch, eventuelle Fischsauce oder Austern dazugegeben. Das pikante Kimchi erwies sich dabei als noch wirksamer als das deutsche Kraut.

Hierzulande geben einige Hersteller zur Geschmacksverfeinerung noch Weißwein hinzu, der wird aber erst dem fertigen Sauerkraut beigemengt.

Es gibt viele Varianten, das Sauerkraut zuzubereiten. Als Beilage wird es traditionell wird es mit Zwiebeln, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren, Äpfeln oder Ananas gedünstet. Evelyn Bosse hat es aber auch schon als Wrap oder Auflauf verarbeitet: „Das schmeckt dann ganz anders als man denkt.“

Sauerkraut selber machen

Zubehör Gefäß aus glasiertem Steingut oder Glas, Krautstampfer aus Holz (Löffel, Fleischklopfer gehen auch) eignen sich besonders für Sauerkraut. Spezielle Sauerkraut-Töpfe (ab 25 Euro) besitzen einen Deckel, der mit Wasser gefüllt wird und so keine Luft hinein-, aber die Gase hinaus lässt. Steine zum Beschweren sind dabei.

Rezept Auf 1 Kilo Weißkohl kommen 10 g Salz. Beim Weißkohl zieht man die äußeren Blätter ab und schneidet das Herz heraus. Der Kohl wird in feine Streifen geschnitten und mit dem Salz vermengt. Eine Schicht in das Gefäß legen und mit einem Holzlöffel oder hölzernen Fleischklopfer stampfen, bis der Kohl mit der austretenden Flüssigkeit bedeckt ist. Dann kommt die nächste Lage aufs Sauerkraut, die genauso behandelt wird. Zum Schluss ein gebrühtes Handtuch auf den Kohl legen, Teller oder Brettchen darauf und mit einem Stein oder einem anderen schweren Gegenstand beschweren. Der gärende Kohl sollte stets mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf abgekochtes, leicht gesalzenes Wasser nachgießen. Luft darf nicht an das Kraut, zugleich müssen die Gase entweichen können. Nach drei bis vier Wochen (Raumtemperatur) oder fünf bis sechs Wochen (Kellertemperatur) ist das Sauerkraut fertig.

Quellen

Gespräch mit Evelyn Bosse, Ernährungswissenschaftlerin, Januar 2013
Daniela Krehl, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Bayern, Nov. 2014

Quelle: http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/sauerkraut-1185.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Blumenkohl mit Kurkuma gegen Prostatakrebs


Forscher der Rutgers Universität von New Jersey berichten, dass Kurkuma, ein wichtiger Bestandteil der bekannten Gewürzmischung namens Curry, enormes Potential zur Behandlung und Vorbeugung von Prostatakrebs habe – und zwar besonders dann, wenn man es gemeinsam mit den sog. Glucosinolaten (Senfölglycosiden) zu sich nimmt. Diese Stoffe befinden sich im Blumenkohl, aber auch im Rosenkohl oder Brokkoli. Bei Prostatakrebs oder zur Vorbeugung desselben sollte daher häufig Blumenkohl mit Kurkuma auf dem Speiseplan stehen.

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Indische Männer essen oft Gemüse mit Kurkuma – und leiden selten an Prostatakrebs

Prostatakrebs ist in Deutschland nach Bronchial- und Darmkrebs die dritthäufigste Krebsart beim Mann. In den USA mit einer halben Million jährlicher Neuerkrankungen ist der Prostatakrebs bei Männern die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.

Trotz enormer Anstrengungen ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, die Zahlen der Prostatafälle zu reduzieren. Das liegt daran, dass fortgeschrittener Prostatakrebs selten auf chemotherapeutische Massnahmen reagiert, nicht einmal auf hohe Dosen und auch nicht auf Bestrahlung.

Während nun aber in den USA und auch in Europa die Prostatakrebsbetroffenen immer zahlreicher werden, erkranken in Indien sehr wenige Männer an Prostatakrebs. Man glaubt, dies liege daran, dass man in Indien sehr viel Gemüse und Gewürze (wie z. B. Kurkuma) isst, die reich an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen sind. Diese Stoffe sind längst für ihre vor Krebs schützenden und präventiv wirksamen Eigenschaften bekannt.

Curcumin und Sulforaphan: Ein gutes Gespann gegen Krebs

Also suchen Forscher immer wieder nach Möglichkeiten, wie man diese sekundären Pflanzenstoffe für therapeutische oder vorbeugende Massnahmen nutzen könnte. Und so empfehlen auch immer mehr Onkologen ihren Prostatakrebspatienten, doch begleitend zur herkömmlichen Therapie pflanzliche Wirkstoffe einzunehmen. Zu diesen Wirkstoffen gehören u. a. das Curcumin aus Kurkuma sowie die Isothiocyanate aus Kreuzblütengewächsen, wie z. B. das Sulforaphan.

Sulforaphan gilt als hochkarätiger Naturstoff gegen Blut- und Hautkrebs, aber auch gegen Darm- und sogar Bauchspeicheldrüsenkrebs. Selbst bei Arthritis kann Sulforaphan erfolgreich eingesetzt werden.(…)

Curcumin und PEITC: Eine wirksame Kombination gegen Prostatakrebs

In einer aktuellen Studie untersuchten Wissenschaftler der Rutgers Universität in New Jersey nun die Kombination aus Curcumin und PEITC (Phenethylisothiocyanat). PEITC gehört (wie das erwähnte Sulforaphan) zur Gruppe der Isothiocyanate und findet sich im Blumenkohl, im Brokkoli, in der Brunnenkresse, im Meerrettich, in Kohlrübchen, Kohlrabi und vielen anderen Kreuzblütengewächsen mehr.

Aus früheren Untersuchungen weiss man, dass beide Stoffe ganz beträchtliche Antikrebseigenschaften aufweisen. Dr. Tony Kong, Professor für Pharmazie an der Rutgers University vermutet daher, dass die Mischung dieser Substanzen ein wirksames Mittel bei schon bestehendem Prostatakrebs sein könnte.

Die Ergebnisse der Studie erschienen in der Januar-Ausgabe des Journal of Cancer Research. Darin schrieben Kong und Kollegen, dass die dreimal wöchentliche Verabreichung von Curcumin oder PEITC über vier Wochen hinweg das Prostatakrebswachstum deutlich verzögerte (zumindest bei Mäusen). Gab man beide Stoffe zusammen liessen sich noch stärkere krebshemmende Wirkungen beobachten.

Bei bereits fortgeschrittenem Prostatakrebs zeigten die Einzelstoffe, also Curcumin allein oder PEITC allein nur wenig Effizienz. Beide Stoffe zusammen jedoch konnten das Tumorwachstum ganz signifikant verringern.

Gesunde Ernährung gegen Protatakrebs: Blumenkohl mit Kurkuma

Zur Prävention von Prostatakrebs kann eine gezielte Ernährung also sehr gut beitragen. Doch auch bei bestehendem Prostatakrebs sollte die Ernährung so zusammengestellt werden, dass sie täglich krebsfeindliche Stoffe liefert und auf diese Weise auch jede konventionelle Therapie unterstützen kann.

Wie oben aufgeführt gehören zu den Kreuzblütengewächsen, die PEITC und Sulforaphan enthalten nicht nur der Blumenkohl, sondern auch der Meerrettich, Rosenkohl, Weisskohl, Grünkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse und viele mehr, so dass Sie sich einen wunderbar abwechslungsreichen Ernährungsplan entwerfen können – und dabei natürlich immer kräftig mit Kurkuma würzen. (Doch Vorsicht: In zu grossen Mengen könnte Kurkuma bitter schmecken!)

Auch Polyphenole sind gut für die Prostata, beugen dem Krebs vor und wirken bestehendem Krebs entgegen. Polyphenole sind eine weitere Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Sie können den PSA-Spiegel senken (PSA ist ein Marker, der u. a. zur Diagnose von Prostatakrebs zu Rate gezogen wird) und sind besonders in diesen Lebensmitteln enthalten: Granatapfel, Grüntee, Aroniabeerensaft, Trauben, Rote Bete, Zistrosentee, Rosa Grapefruits und vielen mehr.

Darüber hinaus gehören die Kürbiskerne sowie die Walnüsse zu den Lebensmitteln, die sich besonders vorteilhaft auf die Gesundheit der Prostata auswirken.

Der Ernährungsplan für die Prostata

Ein Ernährungsplan bei Prostatakrebs für einen Tag könnte beispielsweise so aussehen:

  • Frühstück: Vollkorn-Dinkel-Toast mit Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich
  • Zwischenmahlzeit: Rote-Bete-Grapefruit-Drink
  • 30 Minuten vor dem Mittagessen: 1 Glas Granatapfel- oder Aroniasaft
  • Mittag: Curryreis mit Blumenkohl, Erbsen und Mango
  • (Wer gerne Salat stattdessen oder diesen als Vorspeise essen mag: Weisskohlsalat mit Walnüssen oder Blattsalat mit Walnüssen)
  • Zwischenmahlzeit: 1 Stück Schoko-Walnuss-Kuchen
  • Abend: Tofu-Rosenkohl Curry
  • Abendsnack: 50 Gramm Kürbiskerne

Natürlich können Sie auch jederzeit reichlich Tomaten und Tomatenprodukte sowie Wassermelonen in Ihren Ernährungsplan einbauen, denn das darin enthaltene Lycopin ist für die Prostata bekanntlich eine wahre Wohltat. In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2015, für die sämtliche Lycopin-Prostata-Studien bis einschliesslich 2014 ausgewertet wurden, zeigte sich: Je höher der Lycopinspiegel im Blut, umso geringer das Prostatakrebsrisiko.

Nahrungsergänzung für die Prostata: Kurkuma und Sulforaphan

Natürlich kann man die tägliche Kurkuma- und Isothiocyanatdosis auch über Nahrungsergänzungsmittel erhöhen. Curcumin – den Wirkstoff aus Kurkuma – und das Sulforaphan (z. B. Broccoraphan) gibt es in Kapselform. Beide Stoffe lassen sich auf diese Weise sehr einfach dosieren und leicht einnehmen, was beispielsweise dann von Vorteil ist, wenn man die entsprechenden Lebensmittel nicht so gerne mag oder nicht jeden Tag zum Kochen kommt.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/blumenkohl-kurkuma-wirkung-gegen-prostatakrebs-170104004.html

Gruß an die Wissenden

TA KI