Knolle mit Heilwirkung: Ingwer macht viele Arzneimittel überflüssig


Hast du dich schon einmal gefragt, welches natürliche Produkt gegen eine Reihe von Krankheiten eingesetzt werden kann? Es ist der Ingwer, eine der heilkräftigsten Pflanzen überhaupt.

Durch seine vielfältigen positiven Eigenschaften hilft er, den Körper zu entgiften und auf natürliche Weise die Gesundheit zu verbessern, ohne Therapie oder Operation. Du kannst Ingwer unter anderem bei den folgenden Leiden und Problemen nutzbringend einsetzen.

Zum Beispiel als Ingwer-Tee oder Ingwer-Trunk, im Sommer als kühle Ingwer-Limonade, oder indem du ganz einfach ein bisschen Ingwer zu deinen heißen oder kalten Speisen hinzufügst.

1. Vorbeugen mit Ingwer verringert das Risiko von Bluthochdruck, Multipler Sklerose, Gehirnschlag und Herzerkrankungen

Giftstoffe, die in die Blutbahn gelangen, führen unter anderem zu Bluthochdruck. Sie werden ebenfalls mit der Entstehung von Multipler Sklerose, Hirnschlägen und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Bei der Anwendung von Ingwer kommt es zu einer besseren Durchblutung, die wiederum größtenteils den Stoffwechsel-Ballast herausschwemmt.

2. Ingwer beugt vor gegen Gastritis, Koliken, Magengeschwüre, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Diabetes

An der Entstehung dieser Krankheitsbilder ist ebenfalls eine Ansammlung von Giftstoffen im Körper beteiligt. Hier kommt die schleimbildende Wirkung von Ingwer zum Einsatz.

Sie hilft, den Darm zu reinigen, die Entstehung von Magengeschwüren zu verhindern und das Allgemeinbefinden zu steigern. Darüber hinaus kann Ingwer auch bei Sodbrennen helfen.

3. Ingwer hilft beim Abnehmen

Zur Unterstützung von Abnehm-Kuren ist Ingwer ebenfalls geeignet, weil er auf den Magen einen beruhigenden Einfluss hat, die Magensäure reduziert und den gesamten Stoffwechsel ankurbelt. Auch die Fettverbrennung wird aktiviert und überschüssiges Körperfett leichter abgebaut (Ingwer – Sagenhafte Wirkung gegen Schmerzen)

4. Ingwer hilft den Gelenken und unterstützt den Kampf gegen Arthritis und Osteoporose

Salze, die in zu großen Mengen ebenfalls giftig sind, und sich in unseren Gelenken ablagern, verursachen Arthritis und Osteoporose, womit unser Bewegungsapparat beeinträchtigt wird. Auch hier ist Ingwer ein Zaubermittel, das uns hilft, die Gelenke gewissermaßen zu “schmieren”.

5. Ingwer schützt die Muskeln und verhindert Krämpfe

Wenn du viel Sport treibst, ist Ingwer für dich gerade richtig, weil er nach intensivem Training das Muskelfieber gar nicht erst aufkommen lässt. Er hat eine entzündunghemmende Wirkung und verschafft bald Erleichterung.

Nach dem Sport kannst du ein Leinensäckchen mit frischem, geriebenem Ingwer ins warme Badewasser geben. Das Bad sollte 20 Minuten dauern. Die Wärme, die dabei entsteht, öffnet die Poren, entspannt Muskeln und reinigt gleichzeitig beim Atmen die Atemwege und Lungen. Ingwer in Form eines Aufgusses wirkt auch als leichtes, natürliches Schmerzmittel.

6. Gegen Übelkeit und Reisekrankheit

Der Ingwer wirkt auf den Magen und befreit Enzyme, wodurch viele Arten von Übelkeit verhindert oder wenigstens gelindert werden. Studien zufolge ist Ingwer dabei genauso wirksam wie viele Medikamente gegen Übelkeit. Wenn du im Auto, Flugzeug oder auf dem Schiff empfindlich reagierst, hilft es dir, ein Stückchen von der Knolle zu kauen, und du wirst sofort Erleichterung verspüren.

7. Gegen Kater

Genauso wie Ingwer gegen Übelkeit bei Reisenden hilft, kann die Knolle dir auch helfen, einen Kater zu überwinden. Setze dafür einen starken Ingwertee an oder nimm etwas kandierten Ingwer zu dir.

8. Gegen Entzündungen der Mundschleimhaut

Entzündliche Stellen am Zahnfleisch, die jeder hin und wieder hat, können mit Ingwer dank seiner entzündungshemmenden Wirkung effektiv behandelt werden. Lege dazu ein kleines Scheibchen Ingwer unter die Lippe, direkt auf die entzündete Stelle und versuche, sie dort möglichst lange zu behalten. Nach einigen Stunden gegen ein neues Stück austauschen, nach 12-24 Stunden ist die Entzündung in der Regel abgeklungen, was sonst mehrere Tage dauert.

9. Heilsame Zahnpasta mit Ingwer und Minze einfach selber machen

Zahncreme gehört zu den Pflegeprodukten, die wir täglich mehrmals verwenden. Dabei gelangen die Zutaten nicht nur in unseren Mund, sondern werden zumindest teilweise auch geschluckt. Ein Grund mehr, den langen Zutatenlisten gängiger Mundpflegeprodukte gegenüber skeptisch zu sein.

Eine gesunde Zahnpasta aus natürlichen Zutaten selbst herzustellen ist einfach und dauert nicht einmal fünf Minuten. Zudem kannst du bei der Zusammensetzung die individuellen Bedürfnisse deiner Zähne und deines Zahnfleisches berücksichtigen.

Für dieses Rezept brauchst du nur wenige Zutaten Ingwer wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und schmerzstillend. Dadurch werden Entzündungen im Mundraum effektiv gelindert. Das Menthol der Minze wirkt entgiftend, stillt Zahnschmerzen und verhindert schlechten Atem.

Für einen kleinen Tiegel (etwa 70 Gramm) benötigst du:

1 TL geriebenen Ingwer

1 EL Pfefferminzblätter

2 EL feine Heilerde

2 EL Wasser optional 1 TL sehr feines Natron

kleines Schraubglas oder Salbentiegel

Gehe wie folgt vor: Ingwer, Minze, Natron und Wasser im Mixer oder mit einem Pürierstab fein pürieren. Masse durch ein Mulltuch oder einen Nussmilchbeutel gießen, die Flüssigkeit auffangen. Heilerde zu der Flüssigkeit geben und zu einer cremigen Masse verrühren.

In ein sauberes Glas oder einen Tiegel füllen und kühl aufbewahren. Gekühlt ist die Zahnpasta mehrere Wochen haltbar. Lege zur Entnahme am besten einen kleinen Löffel bereit und streiche die Paste damit auf den Bürstenkopf. Dadurch verhinderst du eine Verunreinigung der Zahnpasta und erreichst eine möglichst lange Haltbarkeit.

10. Zur schnelleren Heilung von Herpesbläschen

Unangenehme Herpesbläschen an den Lippen können ebenfalls mit frischem Ingwer behandelt werden. Drücke ein Stück Ingwer oder einfach eine sehr dünne Scheibe auf die betroffene Stelle. Dies lindert die Stärke des Ausbruchs und beugt Entzündungen offener Stellen vor.

11. Zur Aufmunterung an kalten Tagen

Ingwer ist eine der Pflanzen, die uns Energie geben und aufmuntern. Besonders an kalten und dunklen Tagen wärmt ein Aufguss mit Ingwerscheiben und kann dir den nötigen Kick geben, um voller Tatendrang in den Tag zu starten.

Zum Abschluss noch ein Rezept für die Anwendung von Ingwer: Ingwertee kannst du aus einer kleineren Knolle (10-20 g) oder einem Teelöffel Ingwerpulver und 200 ml kochendem Wasser zubereiten.

Lass den Tee zehn Minuten ziehen. Nach Geschmack kannst du einen Teelöffel Honig und ein wenig Zitronensaft dazu geben. Trinke die Hälfte davon morgens auf den nüchternen Magen, und die andere im Laufe des Tages zwischen den Mahlzeiten.

Dieser Tee kurbelt den Stoffwechsel an, neutralisiert Gifte und sorgt für bessere Verdauung. Er kann täglich getrunken werden (Superknolle Ingwer: Nicht kaufen, sondern ganz einfach selbst vermehren).

Und – last but not least – ist Ingwer auch die Pflanze, die uns im Bier als “Ginger Ale” schmeckt, und Ingwerkekse und Spekulatius kommen zu Weihnachten sowieso auf jeden bunten Teller. Diese “heiße Knolle” ist wahrhaftig eine sehr vielseitige Pflanze!

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 12.09.2018

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Dr. Dietrich Klinghardt


Gruß an die Erwachenden

TA KI

Robert Franz: Vorträge – Wofür ist eigentlich Heideblütentee? Wassereinlagerungen, Ödeme, Depression


Auszug aus dem Vortrag von Robert Franz in Würzburg am Schenkenturm vom 16.07.2018: In diesem Video erklärt Robert Franz bei welchen Beschwerden Heideblütentee helfen kann. Robert erzählt, dass Heideblütentee nicht nur gut schmeckt, sondern auch viele Leiden lindert. Von Wassereinlagerungen bei schwachem Herzen, bis zu Depressionen, Schlafstörungen und sogar bei Hyperaktivität von Kindern hilft der Genuss von Heideblütentee, sagt er. Also auch sehr gut für Kinder, die sich nicht gut konzentrieren können. Einfach mit ein bisschen Honig über den Tag hinweg trinken — so einfach 🙂 Außerdem berichtet er über die Wirkung von Girschkraut auch bekannt als Geißfuß bei Gicht, Arthrose, Rheuma und Schmerzen. Bei Osteoporose würde er Eichenblättertee trinken (Am besten selber pflücken 😉 und D3 mit K2 und Magnesium nehmen.

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Arnica montana (Bergwohlverleih)


Arnica montana (Bergwohlverleih) bei Wunden und Verletzungen

Arnica montana ist ein beliebtes homöopathisches Schmerzmittel für Groß und Klein. Mit bereits geringsten Mengen läßt sich mit Arnica montana bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen rasch Abhilfe schaffen. Im Handel gibt es Arnica montana als Globuli, Trinkampullen, Tropfen, Salben und Tabletten. Für die Zubereitung des Arzneimittels in flüssiger Form wird Arnica-Urtinktur in Wasser oder Alkohol verdünnt. Tabletten und Streukügelchen (Globuli) enthalten Saccharose oder Laktose. Arnica wirkt unter anderem abschwellend bei Wunden, die durch Insektenstiche oder Insektenbisse verursacht wurden. Arnica montana besitzt keimhemmende Eigenschaften, ist antiseptisch. Arnikasalben und -tinkturen werden daher gerne bei kleineren Infektionen empfohlen, sie helfen Sportlern bei Zerrungen, Muskelschmerzen und Krämpfen und lassen Blutergüsse abschwellen.

Eine Pflanze mit vielen Eigenschaften

Die Heilmethode Homöopathie versteht sich als Ergänzung zu anderen Heilmethoden, unterscheidet sich aber von diesen dadurch, daß sie sich die positiven Eigenschaften vieler Pflanzen zunutze macht. Eine davon ist Arnica montana, der Bergwohlverleih. Die aromatisch duftende Heilpflanze Arnica montana, der Bergwohlverleih, ist eine von etwa 30 Pflanzenarten der botanischen Gattung Arnika in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die bis zu etwa 50 cm hohe Arnika wächst europaweit. Sie steht unter Naturschutz und ist hauptsächlich in höheren Lagen auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern anzutreffen. Arnika bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Von Mai bis August Familie erstrahlt sie mit gelben Körbchenblüten und lockt Schmetterlinge und Bienen zur Bestäubung an. Bereits im Altertum war der Bergwohlverleih eine beliebte Heilpflanze, so daß auch die Homöopathie sie ohne weiteres angenommen hat. Die Urtinktur für das homöopathische Heilmittel wird aus allen Teilen der Pflanze gewonnen. In der modernen Medizin und der Homöopathie hilft die eigentlich giftige Arnica montana bei diversen Beschwerden und Erkrankungen. Sie wird auch bei diversen Herzleiden und Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Arnica montana in Phlebologie, Kardiologie und Augenheilkunde

Arnica montana fördert die Wundheilung und Narbenbildung und ist bei Venenentzündungen und Hämorrhagien angezeigt. Verschiedene Praktiker verschreiben Arnica montana zur postoperativen Versorgung, Behandlung von Schmerzen im Brustraum oder auch bei Angina pectoris. Die in Arnika enthaltenen Wirkstoffe helfen bei den meisten kardiovaskulären Erkrankungen, die mit Überanstrengung und Überlastung in Zusammenhang stehen. Bevor eine homöopathische Behandlung erwogen oder begonnen wird, sollte sich der Patient jedoch gründlich untersuchen lassen. In der Augenheilkunde wird Arnica montana nur verschrieben, wenn eine altersbedingte Retinopathie oder Makuladegeneration vorliegt.

Arnika in der Unfallchirurgie

Arnica montana ist eines der wirksamsten natürlichen Mittel zur Behandlung verschiedenster Unfallverletzungen und Wunden. Arnika ist ein natürliches Erste-Hilfe-Mittel mit besonderen Eigenschaften: Schmerzen lassen sich rasch beruhigen und blaue Flecken können gar nicht erst entstehen. Arnikasalbe ist bei Gliederschmerzen, Quetschungen und Muskelschmerzen empfohlen, wenn diese durch intensive körperliche Aktivität oder heftige Schocks oder Stöße verursacht wurden. Homöopathen verordnen Arnica montana bei Unfallverletzungen und Wunden in der Regel in der Potenz C9. Die Regeldosis beträgt 5 Globuli, die man am besten unter die Zunge legt und dort langsam schmelzen läßt. Mit zunehmender Besserung des Gesundheitszustandes kann der Patient die Einnahmeabstände vergrößern. Sportler können sich mit Arnica montana C9 auf große körperliche Anstrengung vorbereiten, indem sie drei Tage vor dem Ereignis jeden Tag eine Dosis nehmen. Die gleiche Behandlungsempfehlung kann einem Patienten ausgesprochen werden, der vor einem chirurgischen Eingriff steht. Am Morgen nach der sportlichen Aktivität oder dem operativen Eingriff wird die Behandlung mit einer weiteren Dosis (5 Globuli) in der gleichen Potenz fortgesetzt. Die Behandlung kann eine Woche lang aufrecht erhalten werden. Mit zunehmender Besserung des körperlichen Befindens können auch die Einnahmeabstände vergrößert werden. Schmerzen, die aus einer alten Verletzung oder Wunde herrühren, lassen sich sehr gut mit Arnica montana C15 lindern. 5 Globuli zwei Monate hintereinander morgens und abends genommen, sind genau richtig. In den beiden Folgemonaten werden wöchentlich noch jeweils zwei Dosen C15 genommen. Zum Abschluß der Behandlung wird das Mittel in der gleichen Potenz zwei weitere Monate hindurch noch einmal wöchentlich genommen. Lautet die Diagnose auf Retinopathie oder Makuladegeneration ist eine wöchentliche Dosis Arnica montana C9 genau richtig. Patienten, die sich vor kardiovaskulären Risiko schützen möchten, können zu wöchentlichen Gaben Arnica montana C9 greifen.

Einzelmittel und Indikationen – “Arnica montana”

Assoziierte Indikationen

  • Geburt, Wehen, Entbindung
  • Akne, Acne vulgaris
  • Makuladegeneration (altersbedingte), AMD
  • Hämatom, Bluterguß, Blauer Fleck
  • Körperliche Anstrengung
  • Ermüdung, Müdigkeit
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Hämorrhoiden
  • Phlebitis, Venenentzündung
  • Purpura
  • Thrombophlebitis
  • Retinopathie, Netzhauterkrankung
  • Prä- und postoperative Versorgung
  • Überlastung, Überanstrengung
  • Trauma, Unfallverletzung
  • Krampfadern (Varizen)

Gut zu wissen: Arnica montana ist ein unentbehrliches homöopathisches Arzneimittel in der Behandlung verschiedener Leiden. Der Bergwohlverleih ist besonders wirksam in der Behandlung von Wunden und Verletzungen.

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Werte Wespen,


wir müssen mal reden. Ich verstehe euch ja in vieler Hinsicht. Vor allem in der, dass ihr dauernd auf Nahrungssuche seid. Alles roger, sind wir alle, irgendwie. Weil ihr aber im Gegensatz zu unsereins keine Aldimärkte habt, müsst ihr, wie die meisten Tierarten, halt gucken, wo es gerade was zu spachteln gibt. So weit, so schön. Wir wollen alle leben. Ich sollte auch erwähnen, dass ich im Gegensatz zu anderen meiner Artgenossen keine Panikattacken kriege, wenn ich eine von euch bloß von weitem sehe, weder gegen eure doofe Stecherei allergisch bin noch sonst irgendwie Angst habe vor euch. Erst recht nicht vor eurem anorektischen ‚Biene Maja in böse‘-Look. Wir könnten also wunderbar nebeneinander her existieren auf diesem Planeten. Wenn, ja wenn ihr euch nicht so steindumm anstelltet.


Ein hartes Urteil, ich weiß. Aber wie soll ich es mir sonst erklären, dass ihr zum Beispiel bei mir zu Hause zwar andauernd durch die klitzekleinsten Ritzen HINEINkommt, aber offensichtlich deutlich zu blöd seid, durch ein eigens für euch scheunentorweit geöffnetes Fenster wieder HINAUSzufliegen und statt dessen stundenlang gegen die benachbarte Glasscheibe döllert? Und nein, es scheint mir nicht so, als passierte das nur einigen verwirrten Dorfdeppen aus eurem Nest hier in der Nähe.

Biologen sagen übrigens, dass nur zwei der hier endemischen Arten solche  Nervbratzen sind. Die Gemeine Wespe (leuchtet ein) und die Deutsche Wespe. Soso. Darf man erwarten, dass die französischen Kollegen im Gegensatz dazu über mehr Courtoisie verfügen, Britische Wespen brav Schlange stehen, Wiener Wespen Handküsse verteilen und Schweizer Wespen sich grundsätzlich heraushalten? Wird man ja wohl mal fragen dürfen.

Ihr habt ja inzwischen mächtige Fürsprecher. Erwähnte Biologen erklären uns auch, wie nützlich und was für fleißige Insektenfresser ihr doch wärt. Und so steht es mittlerweile unter Strafe, euch mit Mordwerkzeugen wie Fliegenpatschen und aufgerollten Zeitungen schnöde hinzumeucheln. Nein, wir sollen euch achten und ehren, heißt es, wir sollen euch Futter hinstellen in Form von Zuckrigem oder Herzhaftem, an dem ihr euch nach Herzenslust gütlich tun könnt. (Warum eigentlich, wenn ihr doch so gern Insekten aus Wildfang fresst? Egal.) Auch damit habe ich kein Problem, wir Nordhalbkugler leben grosso modo eh im Überfluss. Wieso aber scheint euch immer nach exakt dem zu gelüsten, was man euch gerade nicht hinstellt? Steht irgendwo weitab was Süßes herum, dann findet ihr garantiert die Bratwurst, die man sich gerade zum Munde zu führen im Begriff ist, viel interessanter und umgekehrt (und wer dann achtlos hineinbeißt, muss fürchten, seinen letzten Bissen getan zu haben). Kenne sich da noch jemand aus.

Gut, ich finde es ja eh problematisch, Lebewesen allein auf ihren tatsächlichen oder vermeintlichen Nutzen zu reduzieren. Schoßhunde zum Beispiel scheinen zu nichts anderem nutze zu sein als hecheln, Pralinen fressen und Bürgersteige mit ihren Exkrementen zu verminen (was deren nicht minder nützliche Frauchen sich regelmäßig weigern zu beseitigen), aber es gibt sie trotzdem. Zurück zum Thema.

Wenn ihr, Wespen, also so fleißige Insektenfresser seid – Super, herzlich willkommen. Würdet ihr den Job dann aber freundlicherweise auch mal erledigen, wenn‘s denn nicht gar zu viele Umstände macht? Bei mir in der Küche etwa, wo ihr, wie gesagt, andauernd in Legionen vorbeischaut, pflegen sommers Fliegen mir verschärft auf den Sack zu gehen. Da sind richtig fette, saftige Brummer dabei. Bestimmt sehr nahrhaft. Enthalten neben wertvollen Proteinen viele Vitamine und Spurenelemente. Nur scheinen die euch irgendwie komplett am stachelbewehrten Hinterteil vorbeizugehen.

Dieselben Biologen, die andauernd eure Nützlichkeit betonen, versuchen einem ja auch immer einzureden, welch komplexe Kommunikation ihr so pflegtet untereinander. Ist durchaus nachvollziehbar. Wenn zum Beispiel eine Kuchentheke beim Bäcker euretwegen binnen kürzester Zeit aussieht wie die Südtribüne im Dortmunder Westfalenstadion beim Heimspiel, dann vermutlich deswegen, weil sich das bei euch irgendwie herumgesprochen hat. Hey Leute, drüben bei Bäcker Ballermann liegen zwei Quadratmeter frischer Pflaumenkuchen in der Auslage. Nix wie hin! Das ist zwar überhaupt nicht schön für von euch geplagte Bäckereifachverkäuferinnen, ergibt aber immerhin einen gewissen Sinn, auch evolutionär.

Wenn das aber so ist, warum unterhaltet ihr euch nicht auch über andere Dinge? Etwa darüber, wo es absolut nichts zu holen gibt? So: Hey Leute, bei dem Typen da im zweiten Stock links in der Küche nachzuschauen, ist komplett zwecklos. Keine offenen Marmeladengläser, keine zufällig herumliegenden Lachs- und Schinkenbrötchen und der Treteimer ist auch immer zu. Nada. Niente. Vergesst es, vergeudete Flugzeit. Statt dessen guckt ihr euch alles andere außer den Fliegen genau und aus der Nähe an. Darunter mein Gesicht. Immer mit dem gleichen Ergebnis übrigens. Nix Fressen. Ehrlich, Wespen, besonders schlau kommt mir das nicht vor.

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Gruß an die Grinsenden

TA KI

Hausmittel bei Schluckbeschwerden: Salzwasser und Quarkwickel


 

Gegen Schluckbeschwerden bei Halsweh ist das Gurgeln mit Salzwasser bei leichten Verläufen ein einfaches und effektives Mittel. „Geben Sie einen Teelöffel Salz auf eine Tasse lauwarmes Wasser, gurgeln Sie mehrmals täglich, und – ganz wichtig – spucken Sie die Lösung wieder aus“

, rät Sebastian Pape, Apotheker aus Hannover, im Apothekenmagazin „Baby und Familie.“

Eine ähnliche Wirkung haben Salzpastillen, die es auch in einer zuckerfreien Variante für größere Kinder gibt, die schon lutschen können. Wohltuend kann es außerdem sein, mit Kamillentee zu gurgeln – wenn keine Allergie gegen Kamille besteht. „Zur äußerlichen Anwendung haben sich zum Beispiel Quarkwickel bewährt, die angenehm kühlen“, erläutert Pape. Dazu Quark dünn auf ein Tuch streichen und für etwa 20 Minuten vorne, von Ohr zu Ohr, leicht um den Hals legen.

Bei starken Halsschmerzen sollte man unbedingt zum Arzt gehen und die Ursache abklären lassen, vor allem wenn weitere Symptome wie etwa Fieber dazukommen. Mithilfe eines Rachenabstriches können Mediziner feststellen, ob zum Beispiel Streptokokken für die Entzündung verantwortlich sind.

Quelle: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie (ots)

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Gruß an die Heilkräfte der Natur

TA KI

Kefir – ein natürliches traditionelles Heilmittel


Traditioneller Kefir

Kefir, auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Dem Aussehen nach erinnert der gesunde Milchpilz mit seiner weißen Farbe an gekochte Reiskörner. Am Anfang hat er die Größe von 5 bis 6 mm und er wird im Laufe seiner fortlaufenden Teilung bis zu 50 mm groß, oft zerfällt er jedoch von selbst in kleinere Pilzknollen. Je nach den Umgebungsbedingungen verdoppelt er die Masse bei Raumtemperatur in etwa 2 bis 4 Wochen.

Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.

Kefir wurde erstmals durch den russischen Zoologen, Anatomen und Bakteriologen Professor Ilja Iljitsch Metschnikow um 1900 erforscht, dem Begründer der Probiotik. Im Jahre 1908 erhielt er für seine Forschungen im Bereich der Immunologie den Nobelpreis und gilt seither als einer der Begründer der modernen Immunologie.

In Russland gilt der Kefir seit langer Zeit als ein Elexier der Gesundheit

wegen seiner einzigartigen Fähigkeit, die Darmflora und insgesamt die Gesundheit unseres Körpers als Ganzes positiv zu beeinflussen. Die Kefirpilze enthalten eine ganze Kolonie von verschiedenen Organismen, Streptokokken, Bazillen, Bakterien und Hefen. Alle diese Mikroorganismen wirken zusammen gegen die schädliche krankheitserregende Flora im Körper. Das Getränk hilft bei Darminfektionen und Tuberkulose, da es einige Krankheitserreger abtöten kann und läßt auch wieder eine gesunde Darmflora bei einer Dysbakterie entstehen, die beispielsweise durch Antibiotika verursacht wurde.
Der Gebrauch von Kefir kann ein ausgezeichneter Begleiter für das Immunsystem sein. Auch kann er das Problem von chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen und Nervosität lösen.
Dem Kefir werden viele Heilwirkungen nachgesagt, so bei Allergien, Erkrankungen der Leber, Gallenblase, löst Gallensteine, Herzerkrankungen, Magengeschwür und Darmkrämpfe auf, hält die Arteriosklerose der Blutgefäße an, hat eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung, reguliert den Blutdruck, kann die Entwicklung von Krebszellen anhalten, reguliert den Zustand von Müdigkeit und Verschleiß des Organismus, hält das Altern der Zellen im Organismus an, behandelt die Parodontitis, reinigt den Organismus vollständig von Schlacken, führt schädliche Stoffwechselprodukte, Cholesterin, Schwermetallsalze und Radionuklide heraus, erhöht die Leistung und die inneren Reserven des Organismus, verbessert das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit und stärkt das Immunsystem.

Zur Bereitung des Kefir

werden die Pilzknollen für 1 bis 2 Tage, aber auch bis 3 Tage, in Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch (Kondensmilch ist nicht geeignet) gegeben. Die optimalen Temperaturen für die Arbeit des Pilzes liegen im Bereich von 10 °C bis 25 °C (die Temperatur sollte 30 °C nicht überschreiten, denn das verträgt der Pilz schlecht). Dabei wird die Milch fermentiert und je nach Gärdauer und Temperatur bekommt das Getränk einen Alkoholgehalt von 0,2 Prozent bis etwa 2 Prozent. Das cremige Getränk hat einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnert an frische Buttermilch. Nach Abschluss der Gärung wird der Kefir durch ein Kunststoffsieb geschüttelt und dabei von den Pilzknollen (die Pilzknollen niemals mit Metall in Berührung bringen, denn das würde sie zerstören) getrennt. Die Pilzknollen werden erneut mit Milch angesetzt und dabei 1 bis 2-mal wöchentlich mit lauwarmem Wasser abgespült. Für eine „Kefirpause“ können die Knollen in 1 l Milch gelegt und dann 2 bis 3 Wochen ohne Probleme im Kühlschrank lagern. Dazu sollte immer ein fest geschlossenes Glas verwendet werden.
Eine andere Empfehlung ist die Einlagerung der Pilzknollen in einer Wasser-Milch-Mischung (empfohlen wird das Verhältnis von 65% Wasser und 35% Milch). In dieser Form sollen die Pilzknollen auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank überdauern können. Danach benötigt der Milchpilz jedoch einige Tage, bis er wieder zu vollen Kräften kommt.
Das Einfrieren der Pilzknollen wird nicht empfohlen, da es meist zur Zerstörung des Pilzes führt.

Bei der Anwendung

von Kefir sollte man jedoch nicht davon ausgehen, dass sofort mit der ersten Aufnahme eine spürbare Heilwirkung empfunden wird. Meist treten derartige Empfindungen erstmals nach etwa 2 bis 3 Monaten auf. Als traditionelles Heilmittel ist Kefir ein natürliches Probiotikum und zählt zu den Lebensmitteln, die über heilende Eigenschaften verfügen. Wie alle traditionellen Heilmittel wird Kefir für die Entfernung der Ursachen einer Erkrankung eingesetzt. Eine seiner Haupteigenschaften ist die Aktivierung des Körperstoffwechsels, was dem Körper hilft, sein eigenes Reparaturprogramm zur Bekämpfung einer Krankheit aufzunehmen und erfolgreich durchzuführen. Bei dieser „Reparaturarbeit“ hilft der Kefir dem Körper. Längerfristige kurmäßige Anwendungszeiträume, die unter Umständen bis zu 1 Jahr und darüber hinaus währen können, um beispielsweise eine gestörte Darmflora (Dysbakterie) wieder zu reparieren, sind in diesem Zusammenhang völlig normal und stehen in Übereinstimmung mit den Erfahrungswerten der traditionellen Medizin. Im Einzelfall kann auch eine individuell auf den Patienten abgestimmte Dosierung und Anwendungsempfehlung nötig sein.

R E Z E P T E

Im Folgenden einige Beispiele für die Anwendung des Kefir als natürliches Heilmittel in der traditionellen russischen Medizin:

Wenn der Kefir ungewohnt ist, dann wird in den ersten Tagen der Kefiraufnahme die Aktivität des Magens heftig erhöht, es tritt verstärkte Gasbildung im Darm auf und flüssiger Stuhl ist möglich. Bei Vorhandensein von Erkrankungen der Leber und Nieren können unangenehme Empfindungen im Gebiet der kranken Organe auftreten. Allerdings werden diese Erscheinungen als normal angesehen und die Einnahme des Kefirs soll nicht unterbrochen werden. Nach 10 bis 12 Tagen hört die stürmische Reaktion des Organismus auf und es tritt die Verbesserung des allgemeinen Zustandes ein.
In dieser Gewöhnungsphase sollen täglich nur 0,25 l Kefir getrunken, auf alkoholische Getränke verzichtet und fette sowie scharfe Lebensmittel einschränkt werden.
Bei bestimmten Erkrankungen ist Kefir nur mit Vorsicht in der Ernährung zu verwenden. Beispielsweise kann ein dreitägiger starker Kefir ernsthafte Schwierigkeiten bei Patienten mit Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür, erhöhtem Magensäurespiegel, Gastritis und Pankreatitis verursachen.

Kefir zur Prophylaxe

Zur Prophylaxe werden täglich 0,5 bis 0,8 l Kefir empfohlen. Die Menge wird in 4 Portionen aufgeteilt und vor dem Essen getrunken. Kinder sollen nicht mehr als 0,5 l Kefir am Tag trinken.
Für eine Kur wird von 3 Wochen bis zu 3 Monaten die Aufnahme von Kefir empfohlen. Nach einer monatlichen Pause kann die Kur wiederholt werden.

Kefir bei einer Dysbakterie

Bei einer Dysbakterie wird über 1 Jahr täglich 1 bis 2-mal 30 Minuten vor dem Essen oder 90 Minuten vor dem Schlaf 0,25 l Kefir empfohlen. Dabei soll nach jeweils 20 Tagen Kefir-Aufnahme eine Pause von 10 Tagen sein.

Kefir bei einem Magengeschwür

Bei Magengeschwür und Darmkrampf wird sofort nach dem Schlaf 1 Glas Wasser vermischt mit ½ EL Honig, vor dem Essen jeweils 125 ml frischer Weißkohlsaft und nach dem Essen 125 ml Kefir empfohlen. Vor dem Schlaf kann zusätzlich ½ TL Olivenöl eingenommen werden.

Kefir bei Erkrankungen der Leber

Bei Erkrankungen der Leber wird vor jedem Essen 125 ml frischer Gurkensaft und vor dem Schlaf 125 ml Kefir empfohlen.

Hinweis: Industriell hergestellter und im Handel angebotener Milchkefir entspricht in seiner Zusammensetzung leider nicht dem traditionell mit dem tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellten Getränk, denn es wird in der Industrie mit anderen Bakterienkulturen gearbeitet. Ursächlich dafür ist, dass sich die traditionelle Pilzkultur für eine Verwendung in der industriellen Produktion nicht eignet. Dadurch fehlen dem industriell hergestellten Milchkefir viele wichtige Inhalte, die die gesundheitlichen Wirkungen des traditionellen Kefir begründen.

Das traditionelle Getränk ist nach angemessener Gärdauer frei von Laktose. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker auch für Diabetiker geeignet.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI