Kefir – ein natürliches traditionelles Heilmittel


Traditioneller Kefir

Kefir, auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Dem Aussehen nach erinnert der gesunde Milchpilz mit seiner weißen Farbe an gekochte Reiskörner. Am Anfang hat er die Größe von 5 bis 6 mm und er wird im Laufe seiner fortlaufenden Teilung bis zu 50 mm groß, oft zerfällt er jedoch von selbst in kleinere Pilzknollen. Je nach den Umgebungsbedingungen verdoppelt er die Masse bei Raumtemperatur in etwa 2 bis 4 Wochen.

Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.

Kefir wurde erstmals durch den russischen Zoologen, Anatomen und Bakteriologen Professor Ilja Iljitsch Metschnikow um 1900 erforscht, dem Begründer der Probiotik. Im Jahre 1908 erhielt er für seine Forschungen im Bereich der Immunologie den Nobelpreis und gilt seither als einer der Begründer der modernen Immunologie.

In Russland gilt der Kefir seit langer Zeit als ein Elexier der Gesundheit

wegen seiner einzigartigen Fähigkeit, die Darmflora und insgesamt die Gesundheit unseres Körpers als Ganzes positiv zu beeinflussen. Die Kefirpilze enthalten eine ganze Kolonie von verschiedenen Organismen, Streptokokken, Bazillen, Bakterien und Hefen. Alle diese Mikroorganismen wirken zusammen gegen die schädliche krankheitserregende Flora im Körper. Das Getränk hilft bei Darminfektionen und Tuberkulose, da es einige Krankheitserreger abtöten kann und läßt auch wieder eine gesunde Darmflora bei einer Dysbakterie entstehen, die beispielsweise durch Antibiotika verursacht wurde.
Der Gebrauch von Kefir kann ein ausgezeichneter Begleiter für das Immunsystem sein. Auch kann er das Problem von chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen und Nervosität lösen.
Dem Kefir werden viele Heilwirkungen nachgesagt, so bei Allergien, Erkrankungen der Leber, Gallenblase, löst Gallensteine, Herzerkrankungen, Magengeschwür und Darmkrämpfe auf, hält die Arteriosklerose der Blutgefäße an, hat eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung, reguliert den Blutdruck, kann die Entwicklung von Krebszellen anhalten, reguliert den Zustand von Müdigkeit und Verschleiß des Organismus, hält das Altern der Zellen im Organismus an, behandelt die Parodontitis, reinigt den Organismus vollständig von Schlacken, führt schädliche Stoffwechselprodukte, Cholesterin, Schwermetallsalze und Radionuklide heraus, erhöht die Leistung und die inneren Reserven des Organismus, verbessert das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit und stärkt das Immunsystem.

Zur Bereitung des Kefir

werden die Pilzknollen für 1 bis 2 Tage, aber auch bis 3 Tage, in Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch (Kondensmilch ist nicht geeignet) gegeben. Die optimalen Temperaturen für die Arbeit des Pilzes liegen im Bereich von 10 °C bis 25 °C (die Temperatur sollte 30 °C nicht überschreiten, denn das verträgt der Pilz schlecht). Dabei wird die Milch fermentiert und je nach Gärdauer und Temperatur bekommt das Getränk einen Alkoholgehalt von 0,2 Prozent bis etwa 2 Prozent. Das cremige Getränk hat einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnert an frische Buttermilch. Nach Abschluss der Gärung wird der Kefir durch ein Kunststoffsieb geschüttelt und dabei von den Pilzknollen (die Pilzknollen niemals mit Metall in Berührung bringen, denn das würde sie zerstören) getrennt. Die Pilzknollen werden erneut mit Milch angesetzt und dabei 1 bis 2-mal wöchentlich mit lauwarmem Wasser abgespült. Für eine „Kefirpause“ können die Knollen in 1 l Milch gelegt und dann 2 bis 3 Wochen ohne Probleme im Kühlschrank lagern. Dazu sollte immer ein fest geschlossenes Glas verwendet werden.
Eine andere Empfehlung ist die Einlagerung der Pilzknollen in einer Wasser-Milch-Mischung (empfohlen wird das Verhältnis von 65% Wasser und 35% Milch). In dieser Form sollen die Pilzknollen auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank überdauern können. Danach benötigt der Milchpilz jedoch einige Tage, bis er wieder zu vollen Kräften kommt.
Das Einfrieren der Pilzknollen wird nicht empfohlen, da es meist zur Zerstörung des Pilzes führt.

Bei der Anwendung

von Kefir sollte man jedoch nicht davon ausgehen, dass sofort mit der ersten Aufnahme eine spürbare Heilwirkung empfunden wird. Meist treten derartige Empfindungen erstmals nach etwa 2 bis 3 Monaten auf. Als traditionelles Heilmittel ist Kefir ein natürliches Probiotikum und zählt zu den Lebensmitteln, die über heilende Eigenschaften verfügen. Wie alle traditionellen Heilmittel wird Kefir für die Entfernung der Ursachen einer Erkrankung eingesetzt. Eine seiner Haupteigenschaften ist die Aktivierung des Körperstoffwechsels, was dem Körper hilft, sein eigenes Reparaturprogramm zur Bekämpfung einer Krankheit aufzunehmen und erfolgreich durchzuführen. Bei dieser „Reparaturarbeit“ hilft der Kefir dem Körper. Längerfristige kurmäßige Anwendungszeiträume, die unter Umständen bis zu 1 Jahr und darüber hinaus währen können, um beispielsweise eine gestörte Darmflora (Dysbakterie) wieder zu reparieren, sind in diesem Zusammenhang völlig normal und stehen in Übereinstimmung mit den Erfahrungswerten der traditionellen Medizin. Im Einzelfall kann auch eine individuell auf den Patienten abgestimmte Dosierung und Anwendungsempfehlung nötig sein.

R E Z E P T E

Im Folgenden einige Beispiele für die Anwendung des Kefir als natürliches Heilmittel in der traditionellen russischen Medizin:

Wenn der Kefir ungewohnt ist, dann wird in den ersten Tagen der Kefiraufnahme die Aktivität des Magens heftig erhöht, es tritt verstärkte Gasbildung im Darm auf und flüssiger Stuhl ist möglich. Bei Vorhandensein von Erkrankungen der Leber und Nieren können unangenehme Empfindungen im Gebiet der kranken Organe auftreten. Allerdings werden diese Erscheinungen als normal angesehen und die Einnahme des Kefirs soll nicht unterbrochen werden. Nach 10 bis 12 Tagen hört die stürmische Reaktion des Organismus auf und es tritt die Verbesserung des allgemeinen Zustandes ein.
In dieser Gewöhnungsphase sollen täglich nur 0,25 l Kefir getrunken, auf alkoholische Getränke verzichtet und fette sowie scharfe Lebensmittel einschränkt werden.
Bei bestimmten Erkrankungen ist Kefir nur mit Vorsicht in der Ernährung zu verwenden. Beispielsweise kann ein dreitägiger starker Kefir ernsthafte Schwierigkeiten bei Patienten mit Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür, erhöhtem Magensäurespiegel, Gastritis und Pankreatitis verursachen.

Kefir zur Prophylaxe

Zur Prophylaxe werden täglich 0,5 bis 0,8 l Kefir empfohlen. Die Menge wird in 4 Portionen aufgeteilt und vor dem Essen getrunken. Kinder sollen nicht mehr als 0,5 l Kefir am Tag trinken.
Für eine Kur wird von 3 Wochen bis zu 3 Monaten die Aufnahme von Kefir empfohlen. Nach einer monatlichen Pause kann die Kur wiederholt werden.

Kefir bei einer Dysbakterie

Bei einer Dysbakterie wird über 1 Jahr täglich 1 bis 2-mal 30 Minuten vor dem Essen oder 90 Minuten vor dem Schlaf 0,25 l Kefir empfohlen. Dabei soll nach jeweils 20 Tagen Kefir-Aufnahme eine Pause von 10 Tagen sein.

Kefir bei einem Magengeschwür

Bei Magengeschwür und Darmkrampf wird sofort nach dem Schlaf 1 Glas Wasser vermischt mit ½ EL Honig, vor dem Essen jeweils 125 ml frischer Weißkohlsaft und nach dem Essen 125 ml Kefir empfohlen. Vor dem Schlaf kann zusätzlich ½ TL Olivenöl eingenommen werden.

Kefir bei Erkrankungen der Leber

Bei Erkrankungen der Leber wird vor jedem Essen 125 ml frischer Gurkensaft und vor dem Schlaf 125 ml Kefir empfohlen.

Hinweis: Industriell hergestellter und im Handel angebotener Milchkefir entspricht in seiner Zusammensetzung leider nicht dem traditionell mit dem tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellten Getränk, denn es wird in der Industrie mit anderen Bakterienkulturen gearbeitet. Ursächlich dafür ist, dass sich die traditionelle Pilzkultur für eine Verwendung in der industriellen Produktion nicht eignet. Dadurch fehlen dem industriell hergestellten Milchkefir viele wichtige Inhalte, die die gesundheitlichen Wirkungen des traditionellen Kefir begründen.

Das traditionelle Getränk ist nach angemessener Gärdauer frei von Laktose. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker auch für Diabetiker geeignet.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Darm und Gehirn eine Allianz, unterstützt oder gestört durch Bakterien


Milliarden von Bakterien, die Darmflora, ein sensibles System mit enormen Einfluss.

Wie dein Darm dein Gehirn beeinflussen kann

Aktuelle Forschung in Neurowissenschaften und Biopsychologie fanden Wechselwirkungen zwischen dem Gehirn, dem Magen-Darm-Trakt und den Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Das ist keinesfallseine Einbahnstraße, sondern ein ausgefeiltessystem und nennt die Darm-Hirn-Achse. Darmbakterien haben Einfluss auf Kognition und stressbedingte Verhaltensweisen und die Pathogenese einer Reihe von Erkrankungen, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen, wie Stimmungsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hypersensitivitätsstörung, Multiple Sklerose und Fettleibigkeit, Angst und Depression . Es ist wichtig, die Rolle der Achse beim Menschen zu kennen und zu unterstützen und die Gesundheit durch Prävention und Intervention zu verbessern. Offensichtlich müssen wir verstehen, dass funktionelle gastrointestinale Störungen wie Reizdarmsyndrom eine Störung der Achse und nicht ein isoliertes Problem der gastrointestinalen Funktion sind. Die Untersuchungen darüber, wie Mikroben im Körper mit dem menschlichem Gehirn und Verhalten interagieren können, zeigen die Interaktionen der menschlichen Psychologie als eine ganzheitliche Angelegenheit. Wir müssen uns selbst fragen, wie wir unsere Umwelt verändert haben, unser Essen unsere Gewohnheiten, und wie dies unsere  Darmbesiedlung beeeinflusst. Ist dies ein Grund für zunehmende Störungen und psychische Probleme? Was kann man tun, um unsere Darmflora vor Beeinträchtigungen zu schützen und negative Auswirkungen auf das Gehirn zu verhindern?

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Dein Darm – dein Gehirn und dein Verhalten

Unser Darm ist  ein Ort der enormen Vielfalt von Bakterien. Diese Bakterien sind wichtig für zahlreiche physiologische Funktionen, wie die Verdauung und den Erhalt der Darmbarriere. Der Magen-Darm-Trakt hat ein eigenes Nervensystem. Das Gehirn kommuniziert mit dem Darm, was seine sensorische und sekretorische Funktion beeinflusst, und im Gegenzug erhält es Informationen aus dem Darm. Diese Kommunikation zwischen der Darmflora und dem Gehirn funktioniert nicht nur über das autonome Nervensystem, sondern auch neuroendokrine (Hormone, Transmitter) und neuroimmune (beispielsweise Zytokine) Wege. Bakterien aus dem Darm können Neurotransmitter produzieren, die auch im Zentralnervensystem zu finden sind. Es gibt Hinweise darauf, dass die Vielfalt der Darmbakterien auch mit der Hirnstruktur zusammenhängen kann. Stress kann diese chemische und nervöse Kommunikation stören und beeinflussen.

Stress is a Killer – auch für die Darmflora?

Leicht zu erklären ist es nicht, aber Stress kann die Homöostase eines Organismus stören, Stress kann die Zusammensetzung und Funktion der Darmflora verändern. Sogar Stress der einer Mutter während der Schwangerschaft kann die Darmflora des Kindes beeinflussen. In gleicher Weise führt chronischer Stress im frühen Leben und im Erwachsenenalter zur Dysbiose.

Chronischer Stress

Akuter Stress hat weniger Bedeutung für die Darmbakterien, als eine chronische Exposition. Es wurde festgestellt, dass akuter Stress mit potentiell adaptiven Immunantworten assoziiert ist (Unterdrückung der Immunität, die gegen intrazelluläre Pathogene, aber die Erhaltung der Immunität, die gegen extrazelluläre Pathogene gerichtet ist), während chronischer Stress mit einer Unterdrückung beider assoziiert wurde. Es gibt einen Mangel an Studien an Menschen. Aber Tiermodelle zeigen deutlich, dass Stress auf die Darm-Gehirn-Achse wirkt. Die Bakterienflora ist bei Patienten mit schwerer Depression, sowie Reizdarmdarmsyndrom verändert. Die Rolle des Vagusnervs ist hier besonders interessant, da vieles darauf hindeutet, dass die Darmhirnsignalisierung durch den Vagusnerv vermittelt wird.

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Wie Bakterien die Kognition beeinflussen

In Tiermodellen wurde gezeigt, dass die Darmbakterien in vielerlei Hinsicht mit der Kognition interagieren. Bei Mäusen schalteten die Forscher das Mikrobiom der Darmflora mit einem antibiotischen Cocktail aus. Diese Mäuse zeigten mehr Angst. Im Vergleich zu unbehandelten Tieren beobachteten sie im hippocampus Bereich des Gehirns viel weniger neugebildete Nervenzellen. Die gleichen Mäuse zeigten ein beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis und schwächeren Arbeitsspeicher, weil diese Bildung von neuen Gehirnzellen – genannt „Neurogenese“ – für bestimmte Gedächtnisfunktionen wichtig ist. Weiterhin beobachteten die Forscher verändertes soziales Verhalten. Nach der Rekolonisation wird das soziale Verhalten wiederhergestellt, aber nicht die soziale Erkenntnis. Andere Studien konnten zeigen, dass eine zu fettreiche Diät der Mutter wärend der Schwangerschaft einen negativen Einfluss auf das soziale Verhalten der Mäuse Nachkommen hatte, das durch die Behandlung mit Lactobacillus reuteri wieder aufgehoben wurde. Bei Nagetiermodellen wurde festgestellt, dass ein spezifischer Stamm von Bifidobacterium longum sowohl die Kognition als auch das stressbezogene Verhalten und die Physiologie verändert hat. Forscher beobachteten Veränderungen von neurologischen Veränderungen präfrontalen Kortex bei keimfreien Mäusen, die durch die Wiederherstellung der Darmflora umgekehrt werden konnte. Natürlich sind diese Ergebnisse mit Vorbehalt und Sorgfalt zu behandelt, bis klare menschliche Studien zur Verfügung stehen. Dennoch zeigen sie eine offensichtliche Verbindung zwischen Darm – Bakterien, Gehirnfunktion und Verhalten.

Die Entwicklung zu einer gesunden Person braucht einen gesunden Darm in der frühen Kindheit

Man nimmt empfindliche Phasen für die Entwicklung der Darmflora an. Die Bakterienflora von vaginal geborenen Säuglingen unterscheidet sich von denen, die von Kaiserschnitt entbunden werden. Die anfängliche Exposition gegenüber der  Bakterienflora bei der Geburt führt zu einer anderen Population von Bakterien, als bei Kindern mit Kaiserschnittgeburt. Die menschliche psychologische und mikrobielle Entwicklung wird durch Faktoren unter der Geburt beeinflusst. Andere Faktoren kurz nach der Geburt haben ebenfalls einfluss, wie die Verwendung von Antibiotika und die Ernährung.

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Kann die Darmflora an Autismus beteiligt sein?

Untersuchungen liefern Beweise dafür, dass Darmbakterien Einfluss auf das soziale Verhalten haben. Das veränderte soziale Verhalten bei keimfreien Tieren im Tierversuch wird durch die Feststellung ergänzt, dass Kinder mit autistismus Spektrumstörung (ASD) ein abweichedes Bakterielles Profil aufweisen. Forscher gehen davon aus, dass der Immunpfad innerhalb der Darm – Gehirn-Achse ein plausibler Grund sein kann, der die Ursache für das soziale Verhalten darstellt. Entzündungen im Darm können abweichendes soziales Verhalten als Ergebnis haben, aber gleichzeitig kann soziale Bedrohung und Stress zu einer proinflammatorischen Immunantwort führen.

Globalisierung, moderner Lebensstil und die Veränderung der Darmflora

Wie wir gesehen haben, kann das soziale Umfeld mehrfach Einfluss auf die Darmflora haben.

Man kann die Veränderung der Ernährung aufgrund der Globalisierung sein. Eine moderne Diät, hoch in Kohlenhydraten und verarbeitete Lebensmittel beeinflusst den Darm Mikrobiota. Studien fanden unterschiedliche und oft vielfältigere Mikrobiota in Populationen mit Diäten, die sich von diesem modernen Stil unterscheiden. Studien verglichen hier mit poeple der verschiedenen Orignine, wo die Diät ist ähnlich wie bei der Landwirtschaft und Tierhaltung eingeführt wurden c. Vor 10.000 jahren Abschließend, dass unsere Diät, die durch Kultur gemacht wird, unser Schicksal für Heilung, Kognition und Verhalten über die Gehirn-Darm-Mikrobiome-Achse werden kann. Die moderne Art des Wachstums und der Landwirtschaft ist allgemein entworfen, um mikrobielle Vielfalt zu verringern. Das Herbizid Glyphosat wird weltweit eingesetzt. In Europa war es in Diskussion, aber es wurde nicht verboten Es wurde eine starke Kohärenz mit Glyphosat, dem Darm Microba und der Entgiftung von Xenobiotika gefunden. Über den Darm mikrobiotischen Glyphosat hemmt Cytochrom P450 (Cyp450) als Ergebnis viele Toxine akkumulieren in höherer Dosis im Körper und verursachen mehrere Kann die

 Ernährung ändern deine Psyche verändern?

Die  Forschung zeigt, wie oben erwähnt, deutlich: ja.

Eine vegane Diät verringert potenziell pathologische Bakterien, eine fettreiche Diät erhöht das Risiko einer Entzündung. Wenn du deiner Darmflora kontrollieren möchtest, liegt der Schlüssel dazu in deiner Ernährung. Untersuchungen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren zeigten in Labortiermodellen, dass sich die  mikrobielle Zusammensetzung verändert und. Die Forschung am Menschen entdeckte, dass Docosahexaensäure, Eicosapentaensäure und Gesamt-Omega-3-mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Menschen bei schwerer Depression niedrig sind und Omega-3-Fettsäuren können einen positiven Effekt auf Depressionen haben. Dies sind nur sehr wenige Beispiele, wie die Ernährung die Darmflora beeinflusst und auf diese Weise Gesundheit und Wohlbefinden.

Pro- und Prebiotika

Probiotika sind lebende Bakterien, die, wenn sie in ausreichenden Mengen aufgenommen werden, dazu beitragen, die Darmflora zu verändern und zu verbessern. Zum Beispiel können Probiotika die Cortisol-Produktion in Reaktion auf einen akuten Stressor reduzieren. Studien bewiesen, dass ein  probiotisches fermentiertes Milchgetränk die Gehirnaktivität verändern kann. Eine weitere Studie zeigte, dass fermentierte Milch mit Lactobaccillus helveticus eine verbesserte und längere Aufmerksamkeit bietet und eine neue Studie zeigt, dass Veränderungen im frontalen EEG und eine bessere Lernspeicherleistung auftreten. Es gibt mehrere Hinweise, warum diese Effekte auftreten könnte, einschließlich Effenkten auf das  Immunsyst, Vagusnerv-Aktivierung, Tryptophan-Metabolismus und mikrobielle Metaboliten. Probiotische Bakterien können die Produktion von neuroaktiven Substanzen wie Serotonin und GABA fördern. Die Forschung zeigt deutlich, dass Probiotika Angst und depressive Symptome beeinflussen können. Probiotika wie Lactobazillus plantarum zeigten eine Wirkung auf Reizdarmsyndrom, der Schmerz wurde reduziert.

Hinweis:

In Untersuchungen wird die Wirkung von Probiotika hauptsächlich mit nur wenigen Bakterienarten untersucht. Gegenwärtig gibt es keine Obergrenze für Histamin- und Tyraminspiegel in fermentierten Produkten, die zu Problemen führen können, vor allem bei Personen mit Empfindlichkeiten und / oder Enzymdefekten wie DAO oder HNMT. Für diesen Fall kann auf Nahrungsergänzungen von hoher Qualität und spezifischer Zusammensetzung zurückgegriffen werden.

http://www.lebensweisekompakt.de/darmgesundheit-probiotika-bei-histaminintoleranz/embed/#?secret=uNKAElIC63

Achten Sie darauf, Ergänzungen zu nehmen, die ausreichend hohe Anzahl an Bakterienstämmen haben. Auch die längerfristige Anwendung von Probiotika ist anzuraten. Prebiotika sind Lebensmittelzutaten, die die Gesundheit verbessern, indem sie die Darmflora modulieren. Ballaststoffe sind im Allgemeinen ein wichtiger Teil der unterstützenden Ernährung, weil es die wichtigste Quelle für bakterienzugängliche Kohlenhydrate in der Ernährung von Menschen sind. Es gibt verschiedene spezielle Ballststoffe, um die Verdauung zu unterstützen., wie beispielsweise Flohsamenschalen. Ein gut erforschtes Prepiotikum ist Inulin (nicht Insulin!) Ein unverdauliches Oligosaccharid. Eine Studie zeigte, dass es Bifidobacterium adolescentis und Faecalibacterium prausnitzii stimuliert.

Die Rolle von Darmbakterien, Probiotioka und Vitaminen

Vitamin B12 (Cobalamin) ist ein Vitamin der Vitamin B-Gruppe, die bekannt ist, um das Nervensystem und die Gehirnfunktion zu unterstützen. Vitamin B12 und andere B-Vitamine können durch typische Probiotika wie Bifidobacterium, Lactobacillus produziert werden. Der berühmteste B12-Produzent ist Lactobacillus reuteri ist natürlich im menschlichen Darm gefunden. Dies kann in femented Nahrung und in menschlichem Darm vorteilhaft sein Mindestens zwei Gruppen von Organismen im Dünndarm, Pseudomonas und Klebsiella sp., Können auch signifikante Mengen des Vitamins synthetisieren, da Escherichia coli.Vitamin B9 ein sehr wichtiges Vitamin für die Methylierung ist. Lactobacillus plantarum wird erwartet, Folat L zu produzieren. Plantarum findet sich in fermentierten Lebensmitteln. Andere Probiotika, die wahrscheinlich Folat produzieren: – Bifidobacterium animalis (verwendet in Danone’s Bifidus-Joghurts wie Activia) – Bifidobacterium longum (verwendet aa Probiotika) – Lactobacillus acidophilus (häufigsten Probiotika) – Lactococcus lactis (verwendet, um Buttermilch und viele Käse einschließlich Brie zu machen , Camembert, Cheddar, Colby, Gruyère, Parmesan und Roquefort) – Leuconostoc lactis (verwendet, um Kefir und Sauerkraut zu machen) – Streptococcus thermophilus (verwendet, um Joghurt zu machen) Vitamin B2 Lactobacillus fermentum, das im Sauerteig und in vielen Probiotika gefunden wird. Es ist auch bekannt für seine Fähigkeit, Cholesterinspiegel zu reduzieren und als antimikrobiell und antioxidativ zu wirken. Die Forschung ist nicht weit in dieser Angelegenheit, aber es ist sicher, dass Probiotika und Darm Mikrobiota produzieren können einige von ihm Vitamine, die sehr wichtig für das Nervensystem sind. Resaerch Daten zeigen, dass Vitamin D reguliert das Darm Mikrobiom und dieser Mangel führt zu Dysbiose, führende Zu einer größeren Anfälligkeit für Verletzungen im Darm.

Nur einige Gedanken des Autors:

Manche Menschen sind kritisch gegenüber dieser ganzheitlichen, systemischen Art Erkrankungen und Krankheiten zu sehen. Die hier zusammengetragenen Inhalte beruhen jedoch auf wissenschaftlicher Forschung, nicht auf Traditionen oder Erfahrungen. Der Darm bringt nicht die Heilung aller Krankheiten und er ist nicht immer der Kern. Aber er ist an vielen Symptomen und Syndromen beteiligt und kann die Dinge zu einem besseren oder schlechteren wenden. Das sollte es wert sein, ihn zu beachten. Der Darm ist nicht nur an der Hirnachse beteiligt. Es gibt viele andere Organ- und Gesundheitssysteme und Kommunikationswege. Tatsächlich spielt der Darm eine Hauptrolle in einem Netzwerk und ist an Gesundheit und Fitness oder Schwäche und Krankheit beteiligt.

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Quelle: http://www.lebensweisekompakt.de/gesundheit/darm-und-gehirn-eine-allianz-unterstuetzt-oder-gestoert-durch-bakterien/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Honig – goldener Saft, der Wunder schafft


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Die Griechen wussten Honig wirklich zu schätzen, denn laut Mythologie verdankten die Götter ihm ihre Unsterblichkeit. Wir lieben den Honig wegen seines guten Geschmacks und weil er bei Erkältungen wirkt. In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Honig hilft ganz besonders gut bei der Wundheilung und wirkt gegen Entzündungen.

Ist Honig gesund?

Dem Honig, so zeigt ein Blick in die griechische Mythologie, verdanken die Götter ihre Unsterblichkeit. Gleiches gilt für Allvater Odin, der seine Weisheit und Kraft aus dem Honig bezogen haben soll. Etwas konkreter wird es bei Hippokrates: Der Arzt der Antike wusste von einer fiebersenkenden Wirkung des Honigs und verwendete ihn auch bei offenen Wunden.

Honig, betrachtet man ihn physikalisch-chemisch, ist nichts anders als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?

Honig heilt Wunden

Genau das erforschte der Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig besiegt werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig abgetötet – in zahlreichen Kliniken behandelt man z.B. Patienten, die sich wund gelegen haben mit Honigverbänden.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung des Honigs Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren. Diese positive Wirkung hat Honig allerdings nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.

 

Honig bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden

Milch mit Honig, besser noch Tee mit Honig, ist ein altes und bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Etwa 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar nach Angaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Zu den wichtigsten gehören so genannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure – es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt warme Milch(*Rohmilch!!) mit Honig meist erleichternd, wenn der Hals schmerzt. Andere Flavonoide im Honig helfen gegen Viren und werden heute auch als Mittel gegen Krebs erprobt.

Acetylcholin, ein anderer wichtiger Stoff, ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Doch Tee oder Milch dürfen nicht zu heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften. (…) Auch können Sie den Honig separat zur Milch oder zum Tee einnehmen.

Genussmittel Honig

Was an Honig so gut schmeckt, ist natürlich wesentlich auf seinen Zuckergehalt zurückzuführen. Aber dieser Zucker ist wertvoll: Vor allem der hohe Anteil an Fruchtzucker (fast 40 Prozent) und an Traubenzucker (über 30 Prozent) liefern dem Körper Energie und halten wichtige Körperfunktionen in Gang. So dienen sie in Verbindung mit honigeigenen Wirkstoffen Kondition und Konzentration.

Rund 120 Aromastoffe enthält der Honig und sie geben ihm seinen typischen, je nach Pflanzen, variierenden Geschmack. Kristallisiert ein Honig zuhause im Glas aus, kann er im Wasserbad erwärmt werden. Dabei verflüssigt er sich wieder. Der Honig sollte allerdings nicht über 40°C erwärmt werden, da sonst fast alle heilsamen Stoffe verloren gehen.

Echter Deutscher Honig

Die Verbraucherzentralen und ernährungswissenschaftlichen Einrichtungen empfehlen, keinen billigen Supermarkthonig zu kaufen. Meist verbirgt sich dahinter billige Importware, die oft stark erhitzt wurde, um das Kristallisieren des Zuckers zu verhindern. Außerdem enthalten sie nicht selten zu viel Wasser. Honig direkt vom Imker oder aus Reformhäusern hat eine Banderole mit dem DIB-Siegel des Deutschen Imkerbundes, der sehr strenge Kontrollen gewährleistet. Nur dieser Honig darf sich Echter Deutscher Honig nennen.

Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/suesses/honig-gesund

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

 

PETA: Sind alle Milchtrinker Nazis ?


Ab und zu ein paar Tiere retten ist sicherlich ganz nett aber was PETA sich da neu ausgedacht hat ist einfach nur absurd.

Die Tierrechtsgruppe hat ein neues Video auf Twitter veröffentlicht, in dem man das nahrhafte Getränk mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt. Ausgestattet mit der für solche Organisationen typischen linken Hysterie über Donald Trump und dem angeblichen weissen Rassismus sagt PETA:

„Wussten Sie, dass Milch seit langem ein Symbol von weissen Nazis ist?“

 

Es ist eine alternative Tatsache, begleitet von einem ebenso lächerlichen Video, das sie auf Twitter veröffentlicht haben. Sie nennen Milch das „neonazistische Getränk“ und sagen, dass es „lange“ als ein Symbol von weissen Nazi-Gruppen als „dünn verschleierte Allegorie für rassische Reinheit“ verwendet wurde.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/panorama/29650-PETA-Sind-alle-Milchtrinker-Nazis.html

Gruß an die Milchtrinker

TA KI

 

Besser als sein Ruf: Darum ist Fett gesund.


Du lässt die Butter auf deinem Brot lieber weg, um die paar Gramm Fett zu sparen? Die Packung Nüsse lacht dich im Supermarktregal an, doch du gehst lieber eisern daran vorbei?

Diese Entscheidungen waren nicht so schlau, wie du bisher gedacht hast. Denn, so unglaublich es klingt, Fett kann sogar sehr gesund sein!

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Ernährungsexperten empfehlen lieber speziell auf Kohlenhydrate in der Nahrung zu verzichten und die Fette in den Speiseplan aufzunehmen. Für Kohlenhydrate gilt: Weißmehlprodukte weglassen und lieber zu Vollkornprodukten greifen.
Es kommt natürlich auch bei der Fettzufuhr darauf an, um welche Fette es sich handelt:

Her mit diesen hier:

Einfach oder mehrfach ungesättigte Fette. Diese stecken vor allem in Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Walnüssen, Avocados, Rapsöl und Fisch (besonders in Lachs und Makrele).

Nur wenig von diesen hier:

Gesättigte tierische Fette. In der richtigen Menge ist tierisches Fett gesund, denn es enthält ungesättigte Fette aber auch gesättigte. Der Anteil der gesunden Fette ist besonders hoch in Geflügelfleisch und besonders niedrig in Lammfleisch.

Finger weg von diesen hier:

Gesättigte Fette und Transfette. Viele gesättigte Fette enthalten vor allem rotes Fleisch, also Rind, Schwein oder Lamm. Von diesen Fetten sollten möglichst ausgewogene und nicht zu große Mengen zu sich genommen werden. Auf Transfette hingegen sollte möglichst ganz verzichtet werden, denn sie sind durchweg unnatürliche Fette! Sie entstehen erst beim Erhitzen von Fett und finden sich vor allem in Fast Food, Chips, Margarine und Fertiggerichten.

 

Doch was macht Fett eigentlich Gutes für unseren Körper? Hier sind 5 Gründe, warum du gesunde Fette in deinen Speiseplan aufnehmen solltest:

1. Fett hält jung

Dein größtes Organ ist die Haut. Sie besteht aus sehr vielen Zellen, und die Zellmembran sorgt dafür, dass das Wasser in der Zelle gespeichert werden kann. Wenn eine Zelle hingegen leer und trocken ist, dann zeigt sich das auf der Haut: Sie wirkt schlaff und ausgetrocknet.

2. Fett hält schlau

Das Hirngewebe des Menschen besteht zu fast 60% aus Fett. Außerdem braucht das Gehirn bestimmte Vitamine, insbesondere Vitamin D, um sein Bestes zu geben. Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich derzeit mit dem Zusammenhang von Krankheiten wie Alzheimer, Depression, Parkinson und anderen Hirnerkrankungen und einem Mangel an Vitamin D. Das kommt vor allem in den Fetten von Fisch, Eiern und Käse vor.

 

3. Fett ist gut für die Organe

Alle Organe sind von einer Fettschicht umgeben. Um diese aufrecht zu erhalten, sollten genug gesunde Fette aufgenommen werden, um die Schutzfunktion dieser Schicht zu erhalten. Besonders die Lunge ist auf Fette angewiesen – wird sie damit unterversorgt droht eine Komprimierung, also Atemnot und sogar Asthma. Auch das Herz will gut geölt werden! Untersuchungen von Bewohnern pazifischer Inseln haben ergeben, dass durch die hohe Zufuhr an Fetten, wie Kokos- und Nussöl, keine Herzerkrankungen festgestellt wurden.

4. Fett ist gut für das Immunsystem

Vitamine futtern wurde bisher immer als der Immun-Booster schlechthin angepriesen. Einige Gemüsesorten, die wichtige Nährstoffe enthalten, kannst du allerdings essen so viel du willst und der Effekt ist sehr gering. Bis du Fett hinzugibst! Denn einige der Stoffe, die für das Immunsystem gut sind, sind fettlöslich. Das heißt, der Körper kann sie nur aufnehmen und verarbeiten in Verbindung mit Fett. Es lohnt sich also besonders Gemüse wie Möhren, rote Paprika, Spinat oder Blumenkohl mit etwas gutem Öl, z.B. Rapsöl, zu versehen.

5. Fett bewahrt vor Übergewicht

Gesunde Fette geben nicht nur schnell, sondern auch langanhaltend ein natürliches Sättigungsgefühl. Die zugeführte Energie wird vom Körper langsamer aufgenommen als beispielsweise Energie von Zucker, das verhindert das Tief nach dem Energieschub, das oft zum erneuten Essen führt.

 

Flickr/Butz.2013

Natürlich gilt auch für die Fette: Die Dosis macht das Gift. In einer ausgewogenen Ernährung in angebrachten Mengen angewendet, können dir diese Informationen helfen. Wenn du diese Erkenntnisse über die verschiedenen Fette und ihre Vorteile nicht für dich behalten willst, dann teile diese Neuigkeiten mit deinen Freunden und helfe ihnen, sich gesünder zu ernähren.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/gesundes-fett/

Es gibt eine Faustregel für fettlösliche Vitamine, sprich diese Vitamine werden vom Körper ausschließlich durch das Hinzufügen von Fetten ( Butter, Sahne, Rohölen) freigesetzt.

Alle Vitamine mit den Buchstaben : E-D-K-A  ( klingt fast wie eine Supermarktkette und ist daher eine prima Eselsbrücke für Vergessliche 🙂  )

Gruß an die Wissenden

TA KI

Kefir


Einige Menschen schwören auf das Sauermilchgetränk Kefir gegen Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung der Abwehrkräfte. Und das zu Recht! Kefir ist aufgrund seiner zahlreichen Nährstoffe überaus gesund. Der Geschmack ist leicht säuerlich und ähnelt dem der Buttermilch.

Das Sauermilchgetränk entsteht durch die Milchgärung mithilfe von Kefirpilzen, welche aus Hefe und Bakterien bestehen. Durch die Gärung wird die Lactose in Alkohol, Milch- und Kohlensäure umgewandelt. Daher sprudelt Kefir leicht und hat einen Alkoholgehalt von 0,3 bis zu 2 Prozent.

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Doch warum ist Kefir so gesund? 

Kefir enthält jede Menge Nährstoffe und Vitamine. Dazu gehören die Vitamine A, B, D, außerdem Folsäure, Jod, Magnesium, Eisen und Kalzium. Weiterhin enthält Kefir natürliche Probiotika, welche die Darmtätigkeit anregen, schädliche Darmbakterien auslöschen, und so die Darmflora gesund erhalten. Dies ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Warum in diesem Falle Kefir besser als Milch- und Milchprodukte ist, liegt daran, dass er neben Milchsäurebakterien auch Hefe und Essigsäurebakterien enthält.

Weiterhin verlangsamt Kefir die Hautalterung, reguliert den Blutdruck und hilft gegen Müdigkeit, Nervosität und Schlafstörungen. Kefir soll außerdem bei Erkrankungen des Herzens, der Gallenblase, der Leber und des Magens wirksam sein.

Pixabay

Da Kefir viel Protein enthält, jedoch wenig Fett, ist er auch bei einer Diät bestens geeignet. Eine gesunde Darmflora ist zudem ebenso wichtig für eine gute Figur und eine pickelfreie Haut. Für ein klareres Hautbild kannst du zudem Gesichtsmasken aus Kefir anwenden.

Du kannst Kefir kaufen, aber auch selbst herstellen. Dafür brauchst du nur Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch und einen Kefirpilz. Lass die Milch zusammen mit dem Kefirpilz zwei Tage lang luftdicht bei Zimmertemperatur im Dunkeln gären. Danach musst du nur den Kefirpilz entfernen, und fertig ist der selbstgemachte Kefir. Du solltest jedoch beachten, dass bei industriellem Kefir Milchzucker enthalten ist. Wenn du unter einer Laktoseintoleranz leidest, solltest du ihn daher selbst herstellen, da dein eigener dann ohne Laktose ist.

Zu viel Kefir solltest du jedoch nicht zu dir nehmen, da zu viele Milchsäurebakterien sich wiederum schädlich auf die Darmflora auswirken können. Du solltest daher nicht mehr als 1 Liter Kefir täglich trinken. Ideal sind 0,5 bis 1 Liter, um den Darm und das Immunsystem aktiv zu unterstützen.

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Kefir schmeckt nicht nur als Getränk gut. Du kannst ihn ebenso zum Backen und Kochen verwenden. Wenn du das Milchsäuregetränk also bisher noch nicht ausprobiert hast, weißt du nun genügend Gründe, es ab sofort doch zu tun.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wundergetraenk/5_1/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Wundermittel Knoblauchmilch


Von Gelbsucht bis Schlaflosigkeit hilft das Wundermittel Knoblauchmilch.

Immer mehr alte Rezepte aus heilenden Früchte und Kräutern werden wiederentdeckt und angewendet. Eines davon klingt zuerst sehr komisch, ist aber tatsächlich ein super Mittel gegen unzählige Beschwerden: Knoblauch und Milch. Wir zeigen dir, wie es geht und was es nützt.

Twitter/tdhealthyfood

Zutaten:
• 10 Knoblauchzehen
• 500 ml Milch
• 250 ml Wasser
• 2 bis 3 Teelöffel Zucker

Zubereitung:
Fülle die Milch zusammen mit dem Wasser in einen Topf.

Flickr/desiitaly

Jetzt wird der Knoblauch geschält und kleingeschnitten. Gib jetzt den Knoblauch zu der Flüssigkeit dazu und koche die ganze Mischung auf.

Flickr/stuart_spivack

Lasse alles unter beständigem Rühren so lange kochen, bis noch ungefähr die Hälfte der Flüssigkeit übrig ist.

Flickr/igb

Am Ende gießt du die Knoblauchmilch mit einem Sieb ab und servierst sie am Besten noch heiß. Je nach Belieben kannst du Zucker hinein rühren.

Die Wirkung von Knoblauch-Milch:

Schlaflosigkeit:

Knoblauchmilch hilft super bei Einschlafproblemen. Die Enzyme im Knoblauch, zusammen mit der warmen Milch werden dich schon bald schlummern lassen wie ein Baby.

Flickr/easy_rhino

Erkältungen und Lungenentzündung:

3 Knoblauchzehen am Tag oder jeden Abend diese Milch helfen beim Durchatmen. Die befreiende und antibakterielle Wirkung von Knoblauchmilch hilft dabei, Entzündungen abklingen zu lassen, die Atemwege zu befreien und sie bekämpft Erkältungsviren.

Twitter/DrAngelaOBGYN

Herzbeschwerden:

Knoblauch reduziert das gefährliche LDL-Cholesterin. Gleichzeitig wird die Durchblutung gefördert und erlaubt es dem Kreislauf, wieder freier und effektiver zu arbeiten. Das reduziert das Risiko für Herzinfarkt und Gefäßschäden um ein Vielfaches.

Twitter/MedSymptoms

Gelbsucht:

In Knoblauch steckt eine Menge Schwefel – ein wichtiges Element, um eine gesunde Leberfunktion zu unterstützen. Zusammen mit medizinischer Betreuung hilft Knoblauch sehr, um Gelbsucht, Fettleber und andere Erkrankungen zu lindern und vorzubeugen.

Flickr/alialatas2010

Impotenz:

Ein sehr praktischer Nebeneffekt von Knoblauchmilch und der verbesserten Durchblutung ist, dass Potenzprobleme damit bald der Vergangenheit angehören. Denn wenn der Kreislauf besser durchblutet wird, wird alles besser durchblutet.

Flickr/jof

Verdauungsstörungen:

Knoblauch regt die Bildung von Verdauungssäften an und trägt dazu bei, dass Giftstoffe abgebaut werden können. Gleichzeitig werden Enzyme ausgeschüttet, die dabei helfen, den Verdauungstrakt bei Durchfall und Blähungen zu beruhigen.

Flickr/pharmacists_daughter

Wow, das klingt wirklich nach einem richtig guten Mittel! Wer hätte gedacht, dass Knoblauch und Milch so ein gutes Gespann abgeben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/knoblauch-milch/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Rohmilch ist gesund: Warum ist Milch nicht gleich Milch? (2/2)


Milch gleich Milch? Nicht so schnell… Handelsübliche UHT- oder Past-Milch, die durch die industriellen Verarbeitungsprozesse unkenntlich degeneriert ist, stellt eine ernsthafte Belastung für den menschlichen Körper dar und ist verantwortlich für das Auslösen von Asthma, Allergien und Osteoporose. Hingegen hat u.a. Rohmilch von Tieren aus biologischer Weidehaltung den gegenteiligen Effekt. Sie ist ein essenzielles und lebensförderndes Lebensmittel. Erkennen Sie die Merkmale des wahren weißen Labsals! Prof. Dr. Ton Baars, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick, Schweiz, am 20. Internationaler „Neuer Wissenschaftlicher Ausblick“ Welt-Kongress, Ulm, Deutschland, 29.10. – 01.11.2015

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Rohmilch ist gesund: Warum ist Milch nicht gleich Milch? (1/2)


Milch gleich Milch? Nicht so schnell… Handelsübliche UHT- oder Past-Milch, die durch die industriellen Verarbeitungsprozesse unkenntlich degeneriert ist, stellt eine ernsthafte Belastung für den menschlichen Körper dar und ist verantwortlich für das Auslösen von Asthma, Allergien und Osteoporose. Hingegen hat u.a. Rohmilch von Tieren aus biologischer Weidehaltung den gegenteiligen Effekt. Sie ist ein essenzielles und lebensförderndes Lebensmittel. Erkennen Sie die Merkmale des wahren weißen Labsals! Prof. Dr. Ton Baars, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick, Schweiz, am 20. Internationaler „Neuer Wissenschaftlicher Ausblick“ Welt-Kongress, Ulm, Deutschland, 29.10. – 01.11.2015

Gruß an die, die wirklich wissen

TA KI

Pasteurisation schuld an Laktose-Intoleranz?


Ein großangelegte Befragung von „Rohmilch-Trinkern“ zeigt: Rohe Milch ist verträglich. Selbst Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz leiden, klagen über deutlich weniger Symptome.

Im amerikanischen Bundestaat Michigan gibt es für Bauern die Möglichkeit, rohe, unpasteurisierte Milch direkt an Kunden zu verkaufen. Cowsharing nennt sich dieses Modell: Jeder Milchbauer bekommt eine Gruppe von Familien zu gewiesen, die vorher einen Vertrag mit dem Milchbauernverband von Michigan abschliessen. Offiziell ist die Abgabe von Rohmilch in den USA verboten, über diesen Ansatz können diverse Gesetzeslücken überbrückt werden.

Die Anzahl der beteiligten Haushalte war groß genug, um eine umfassende Befragung der Kunden zu starten. Mitglieder der „Weston A. Foundation“, arbeiteten ein offizielles Dokument aus und leiteten die anonyme Befragung ein.

Kopien der Umfrage sowie eine kurze Einführung wurden den Familien ausgehändigt. Ein vorgestempelter Briefumschlag wurde an verschiedenen Bauernhöfen ausgelegt, die Rückanworten direkt an eine übergeordnete Adresse gesandt. Alle Beteiligten wurden aufgefordert, verschiedene Fragen über Ihr Trinkverhalten, über die Milchfarmen und über verschiedene gesundheitliche Probleme zu beantworten.

Die Umfrage startete im Sommer 2007. Ingesamt fanden 731 Umfragebögen den Weg zurück zu den Auftragebern. Zusammen zählten die Haushalte 2, 503 Personen, 60% davon hatten Kinder, 40 % waren nur Erwachsene.

Einige Daten aus der Untersuchung zur Laktose-Intoleranz

Auch wenn es unzählige Studien zur Laktose-Intoleranz gibt, zeigt keine davon den Unterschied zwischen pasteurisierter Milch und roher Vollmilch. Roh bedeutet in diesem Fall, die Milch nicht weiter zu verarbeiten oder zu kochen, und der direkte Bezug vom Bauern.

Die Milch soll innerhalb von 48 Stunden nach dem Melken an den Verbraucher ausgehändigt und innerhalb von 7 – 10 Tagen konsumiert werden.

17 der Fragepunkte, bezogen sich auf die Gesundheit, 6 davon auf Laktose-Intoleranz, einschließlich dieser drei:

Frage 2: „Anzahlt der Haushalte, die ihre Milch roh und unverarbeitet trinken.“ Ergebnis: 2, 217, also 89% der Untersuchung.

Frage 37: “ Anzahl der Menschen, die vom Arzt eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert bekamen.“ Ergebnis: 155 Leute. ( 6 % der Umfrage)

Frage 40: “ Anzahl der Menschen, einschließlich #37, #38, oder #39, die nach dem Wechsel auf Rohmilch keine Symptome zeigen.“

Dabei zeigten 118 Personen, die offzielle an Laktose-Intoleranz leiden, keine Symptome, nach dem sie auf rohe Milch umstiegen. Also 81% der Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz litten.

Schlussfolgerung: Basierend auf den Umfrage-Ergebnissen wurden bei 6% der Haushalte von Ärzten eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert. Davon konnten 81% rohe Milch trinken, ohne an den Symptome zu leiden, die pasteurisierte und homogenisierte Milch bei ihnen auslösen.

Anmerkung: Es handelte sich bei oben genannten Untersuchung um keine offizielle Studie, sondern um eine im großen Rahmen angelegte Umfrage. Dennoch sind die Ergebnisse eventuell ein Wink darauf, wo der Urspung der Laktose-Intoleranz begraben liegen könnte. In jedem Fall ein Grund mehr, Pasteurisation und Homogenisation in zukunftigen Studien zur Laktose-Intoleranz mit ein zu beziehen. Man darf gespannt sein.

Quelle: http://www.realmilk.com/documents/LactoseIntoleranceSurvey.doc

Quelle: http://www.gesundbuch.de/blog/2011/10/26/pasteurisation-schuld-an-laktose-intoleranz/

Gruß an die Belehrbaren

TA KI

Immer mehr Bauern begreifen Bio als Chance


Nach fünf Jahren schwachen Wachstums haben 2015 wieder mehr Bauern die Chance ergriffen auf ökologischen Landbau umzustellen. Gute Marktbedingungen und höhere Förderprämien in vielen Bundesländern waren im vergangenen Jahr Gründe für die Trendwende. Politik muss Trend nutzen und weiterführen.

biobauern

Heimisches Bio ist auf dem Vormarsch. Nach fünf Jahren schwachen Wachstums haben 2015 wieder mehr Bauern die Chance ergriffen auf ökologischen Landbau umzustellen. Gute Marktbedingungen und höhere Förderprämien in vielen Bundesländern waren im vergangenen Jahr Gründe für die Trendwende. „Diese Dynamik müssen wir 2016 verstärken und das hohe Umstellungsinteresse von konventionell wirtschaftenden Landwirten nutzen“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland e.V., im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche.

Die erhöhte Bereitschaft zur Umstellung belegen die Zuwachsraten bei Bioland, Deutschlands bedeutendstem Anbauverband für ökologischen Landbau. 2015 stieg die Mitgliederzahl des Verbands um 288 Betriebe, das ist der höchste Anstieg seit 2010. Damit sind nun 6.200 Betriebe Mitglied im Bioland-Verband (plus 4,9 Prozent). Flächenmäßig legte Bioland um 15.068 Hektar zu. Damit werden inzwischen 300.830 Hektar nach den strengen Bioland-Richtlinien bewirtschaftet, ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Deutschland braucht eine Politik für mehr Biolandwirtschaft

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt und steigt. Die Politik ist gefordert, die Rahmenbedingungen für mehr heimisches Bio zu verbessern, um den Verbraucherwunsch zu erfüllen. Die zentralen Forderungen an Bund und Länder sind:

1. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt muss in seiner Zukunftsstrategie zum Biolandbau den Ausbau der Forschung und Bildung verankern: 20 Prozent der Agrarforschungsmittel müssen schrittweise für die Entwicklung und den Ausbau des ökologischen Landbaus eingesetzt werden, derzeit sind es nur 1,5 Prozent.

2. Die Länder müssen eine verlässliche Öko-Förderung dauerhaft sowohl für Altbetriebe als auch für Umsteller sicherstellen und die Leistungen im Umwelt- und Tierschutz ausreichend honorieren.

3. Für die Agrarinvestitionsförderung im Stallbau müssen die Standards im Tierschutz erhöht werden. Maßstab müssen die tierfreundlichen Kriterien des Biolandbaus sein.

4. Eine Umschichtung der vollen möglichen 15 Prozent der Finanzmittel von der ersten in die zweite Säule der EU-Agrarförderung ist nötig.

5. Gleiche Wettbewerbsbedingungen bei der Nutzung natürlicher Ressourcen: Bioland fordert die Einführung einer Abgabe auf mineralische Stickstoffdünger und synthetische Pestizide.

6. Die Düngeverordnung muss unsere Gewässer vor Überdüngung mit Nitrat und Phosphat schützen, darf aber gleichzeitig eine flächengebundene, bäuerliche, artgerechte Tierhaltung in Mittelgebirgen nicht gefährden.

7. Es bedarf eines konsequenten Stopps der Agro-Gentechnik und eines Gentechnikgesetzes, welches ein Anbauverbot von GVO auf nationaler Ebene rechtssicher garantiert.

8. Die Bundesländer müssen wirksame Ökoaktionspläne umsetzen.

„Wir brauchen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen und klare Signale an konventionelle Landwirte, dass der ökologische Landbau das Landwirtschaftsmodell der Zukunft ist“, appelliert Jan Plagge an die Agrarminister.

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/mehr-umstellungen-auf-bio-a1300621.html

Gruß an die Großagrarier und Landwirtschaftsmeister die hier diesbezüglich drindend umdenken müssen und lernen, daß sie im Einklang mit der Natur arbeiten- statt ausschließlich im Sinne ihres Geldbeutels.

TA KI

Das Rohmilch-Revival!


Rohmilch

Gesundes und sicheres Naturprodukt?

von Markus Kienappel
EQUAPIO.com Redakteur

Das Rohmilch-Revival!

 Die jahrzehntelange Versorgung mit pasteurisierter, homogenisierter und ultrahocherhitzer Milch aus dem Supermarkt hat dazu geführt, dass die Masse der Menschen heute gar nicht mehr weiß, was echte Milch eigentlich ist und wie sie schmeckt. Diejenigen, denen Rohmilch ein Begriff ist, reagieren auf den Konsum auch noch erschrocken: „Rohmilch kann man doch gar nicht trinken, das ist gefährlich!“ Ein Zeichen wie erfolgreich die Werbemaßnahmen der Milchindustrie und deren politischer Einfluss in der Vergangenheit waren und auch heute noch sind (Rohmilch ist schnell verderblich und kann nicht weltweit vermarktet werden und erfordert die Einhaltung höherer Hygiene- und Gesundheitsauflagen). Obwohl der Milchkonsum noch nie so umstritten war wie heute, steigt die Zahl der Rohmilch-Anhänger kontinuierlich. Wie ist dieses Rohmilch-Revival zu erklären? Diese Abhandlung wird Aufschluss darüber geben.

Milch ist nicht gleich Milch

Das Thema Milch wird in den Medien kontrovers diskutiert. Die einen loben Milch in den Himmel während andere die Milch als Übeltäter ausgemacht haben und sie als schädlich und allergieauslösend bezeichnen. Stimmt wohlmöglich beides?

Milch ist nicht gleich Milch. Eine Tatsache, die die Medien nicht berücksichtigen. Sei es aus Unwissenheit oder absichtlicher Missachtung. Wie wichtig es ist, zwischen behandelter Milch und naturbelassener Milch (Rohmilch) zu unterscheiden, werden Sie im Laufe dieser Abhandlung besser verstehen. Daher spreche ich, wenn ich das Wort Milch ohne ein beschreibendes Adjektiv verwende, von der behandelten Milch und nicht von Rohmilch, vorausgesetzt eine Unterscheidung ist relevant! Bei Benutzung des Wortes Rohmilch, gehe ich von der qualitativ hochwertigsten und frischesten rohen Kuhmilch aus.

Warum eine Abhandlung über Rohmilch?

Der Zweck dieser Abhandlung ist nicht Sie davon zu überzeugen Milch oder Rohmilch zu trinken und den Milchkonsum zu steigern. Das Trinken von u. a. Kuhmilch verstößt gegen naturgesetzliche Regeln. In der Natur gibt es keinen artübergreifenden Milchaustausch, weshalb davon auszugehen ist, dass Menschen ohne tierische Milch bestens auskommen können. Allerdings zu glauben, dass die Menschheit aufhört Tiermilch zu konsumieren ist meines Erachtens Utopie, das zeigt auch unsere Vergangenheit. Aber selbst wenn dies vorstellbar wäre, wird dies nicht von heute auf morgen geschehen. Es wäre ein langer Prozess, bei der das Umsteigen auf Rohmilch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung darstellt. Durch das Umsteigen wird erstens, gezwungenermaßen durch die schwierigere Beschaffung und leicht höheren Preise, weniger Kuhmilch konsumiert. Zweitens der Gesundheit nicht geschadet und drittens die biologische Landwirtschaft gefördert. Es ist möglich Tiermilch zu trinken und mit den milchgebenden Tieren in Symbiose zu leben. So richtet sich diese Abhandlung an all diejenigen, die tierische Milch trinken und nicht darauf verzichten möchten. Für diese Gruppe ist es wichtig zu wissen, was für eine Milch konsumiert wird, wie sie verarbeitet wurde und was sie im Körper bewirkt.

Was ist Rohmilch?

Rohmilch ist frisch gemolkene Milch u a. von der Kuh, Ziege, Stute oder vom Schaf. Sie wird weder pasteurisiert (erhitzt) noch homogenisiert (Zerkleinerung der Fettmoleküle) und ist daher völlig naturbelassen. Sie wird einzig nach dem Melken gefiltert und gekühlt. Landwirte trinken die echte, unbehandelte Milch mit Begeisterung seit Generationen, und das nicht nur wegen ihrem unverwechselbaren, frischen Geschmack. Bei Rohmilch wird zwischen Ab-Hof-Milch und Vorzugsmilch unterschieden.

Ab-Hof-Milch und Vorzugsmilch

Ab-Hof-Milch und Vorzugsmilch sind beide ausgenommen von der Pflicht zur Wärmebehandlung.

Ab-Hof-Milch darf nur unmittelbar in der Betriebsstätte abgegeben werden und muss am selben Tag oder am Vortag gewonnen werden. Die Abgabe von Rohmilch muss der Hof zuvor bei der zuständigen Behörde (Veterinäramt) anzeigen. Immer mehr Höfe haben mittlerweile Selbstzapfsysteme (Rohmilchautomaten) mit Flaschenerwerb, wo die Rohmilch lose abgegeben wird. [1] An der Abgabestelle muss ein Hinweisschild angebracht sein mit der Info: “Rohmilch vor dem Verzehr abkochen”. [2,3]

Vorzugsmilch dagegen darf auch in den Handel gebracht werden (jedoch noch selten zu finden), muss allerdings fertig abgepackt bzw. die Behältnisse müssen verschlossen sein. Für die Gewinnung und Behandlung von Vorzugsmilch gelten strenge Hygiene- und Qualitätsanforderungen, und die Milcherzeuger brauchen eine Genehmigung der zuständigen Behörde. [4] Auf den Verpackungen muss folgender Hinweis stehen: Rohmilch – verbrauchen bis … aufbewahren bei höchstens +8 °C. Es gilt eine Verbrauchsfrist von maximal 96 Stunden nach dem Melken. [5]

Die Geschichte der Milch – Nahrungsmittel seit 7500 Jahren?

Ein Teil der Ursache für die steigende Beliebtheit der Rohmilch ist in der Geschichte zu finden. So war die rohe Milch von Muttertieren nämlich schon vor tausenden von Jahren in vielen Kulturkreisen ein kostbares Nahrungsmittel. Sumerische Reliefe, die bei Ausgrabungen in der antiken Stadt Ur entdeckt wurden, belegen bildlich, dass vor 5000 Jahren die Sumerer schon Milchprodukte herstellten. [6] Erst kürzlich fanden britische und polnische Forscher Spuren von Milch-Fettsäuren in ca. 7500 Jahre alten Tonscherben im nordpolnischen Kujawien. Die Forscher nehmen an, dass es sich bei den Spuren der Milch um eine haltbar gemachte Form handelt, denn Rohmilchreste zersetzen sich sehr schnell. Daher der Verdacht, dass es Käse gewesen sein muss. [7]

Andere Kulturen wie die Griechen, Römer, Ägypter, Inder, Kelten und später die Germanen entdeckten die Rohmilch für sich und entwickelten die Milchverarbeitung weiter. So wurde Sauermilch, Quark und Käse nicht nur aus Kuhmilch hergestellt, sondern es wurden auch Ziegen, Schafe, Pferde-, Esel-, Yak-, Lama- und Kamelstuten, Rentier- und Büffelkühe gemolken. Im Mittelalter beschäftigten sich besonders die Klöster mit der Milchverarbeitung und Käseherstellung und schrieben ihre Erkenntnisse nieder. [6]

Milchverarbeitung und Haltbarmachung der Rohmilch zu früheren Zeiten

Die Erhitzung der Rohmilch zur Haltbarmachung ist in der Geschichte eine relativ neue Sache. Tiermilch wurde seit Jahrtausenden roh und kurz nach dem Melken konsumiert. Um große Mengen Rohmilch länger aufbewahren zu können, wurden sie u.a. in flache Gefäße an der Sonne getrocknet. Auch das Dicklegen (Ansäuerung durch Milchsäuregärung) der Rohmilch wird seit tausenden von Jahren in verschiedenen Ländern und Kulturen praktiziert. Die Kunst der Quark- und Käseherstellung entstand. Rohmilch hat die Eigenschaft mit der Zeit besser zu werden. Quark und Käse waren daher Delikatessen und wurden hergestellt ohne die Rohmilch zu erhitzen.

Pasteurisierung von Rohmilch

Was ist Pasteurisierung und welche Verfahren gibt es?

Pasteurisierung ist die Erhitzung von Stoffen. Bei der Rohmilch werden drei verschiedene Verfahren angewendet und anschließend gekühlt. Bei der Kurzzeiterhitzung wird die Rohmilch für 15-30 Sekunden auf 72°C bis 75°C erhitzt. Diese Milch wird trotz Erhitzung noch “Frischmilch” genannt und hält gekühlt 8-10 Tage. Die “längerfrische” wird für ein paar Sekunden auf mindestens 85°C bis 127°C erhitzt. Nach der Hocherhitzung ist die Milch gekühlt ca. drei Wochen haltbar. H-Milch wird ultrahocherhitzt für eine bis vier Sekunden auf 135°C bis 150°C. Diese Milch ist ungeöffnet bis zu vier Monate haltbar. [8]

Was passiert mit der Rohmilch bei der Pasteurisierung?

Bei der Erhitzung werden Mikroorganismen und Milchsäurebakterien abgetötet. Nicht nur schädliche Krankheitserreger werden vernichtet, sondern auch die harmlosen, nützlichen Bakterien. Rohmilch enthält zudem viele wertvolle Nährstoffe, die hitzeunbeständig sind und beim Pasteurisierungsprozess verringert bzw. inaktiviert werden. Rohmilch wird denaturiert und verliert ihre wertvollen Eigenschaften, ja ist danach sogar unverträglich bzw. schädlich. So wird unter anderem das Enzym Laktase aufgespalten, das bei der Verdauung des Milchzuckers hilft. Erhitzte Milch wird damit unverträglich, während das Verdauen von Rohmilch gewöhnlich keine Probleme bereitet. Rohmilch wird durch die Pasteurisierung haltbarer gemacht.

Pasteurisierte Milch nicht steril

Wer glaubt durch den Genuss von pasteurisierter Milch auf der sicheren Seite zu sein, irrt. Pasteurisierte Milch ist nicht frei von krankmachenden Erregern, eher ist sie frei von nützlichen Nährstoffen. Milch, um steril zu sein, muss bei mindestens 110°C für 10-20 Minuten erhitzt werden! So können Krankheitserreger, u.a. auch eine Art des Campylobacter (häufigster Erreger in Deutschland, noch vor den Salmonellen), eine Pasteurisierung überstehen. [9] Daher kommt es auch immer mal wieder zu Infektionen durch pasteurisierte Milch. [10]

Offizielle Gründe für die Pasteurisierung von Rohmilch

Offizielles Argument für das Pasteurisieren war im letzten Jahrhundert die Angst vor Typhus und eine mögliche Übertragung von Rinder-Tuberkulose auf den Menschen sowie die hohe Säuglingssterblichkeit. Rohmilch sollte vorübergehend pasteurisiert werden, bis sich die hygienischen Verhältnisse der rohmilcherzeugenden Betriebe verbesserten. Es war nur eine Übergangslösung. Später begründete man das Pasteurisieren dann mit der allgemeinen Hygiene- und Seuchenvorbeugung, denn angeblich ist die Rohmilch, und nicht der Kontakt zum Bauernhof oder verseuchte Wasser, Verursacher von Infektionen durch EHEC, E. coli, Campylobacter, Salmonellen oder Listerien.

Der wahre Grund der Pasteurisierung

Ist das Eliminieren von krankmachenden Erregern in der Rohmilch heute nur noch ein Vorwand? Eine Pasteurisierung tötet nicht alle krankheiterregenden Mikroorganismen ab und ist auch nicht darauf abgezielt. Es sollen lediglich die Anzahl der Erreger verringert werden um die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsausbruches zu vermindern. Pasteurisierung ist kein Prozess, der die Rohmilch sicher macht. Es ist ein Prozess der das Wachstum von Mikroorganismen verlangsamt [11] und die Milch haltbarer macht. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Milchindustrie vielmehr an der Haltbarmachung der Milch interessiert ist.

Pasteurisierungszwang zum Schutze des Verbrauchers?

Um die Verbraucher vor gesundheitlich bedenklichen Milchprodukten zu schützen, wurde 1930 der Pasteurisierungszwang für Rohmilcherzeuger und Händler erlassen. Tatsächlich war die Pasteurisierung Teil der Standardisierung und diente der Absatzförderung und somit wirtschaftspolitischen Zielen.

“Die Zwangspasteurisierung war ebenso wie der Anlieferungszwang eine Rationalisierungsmaßnahme um den Molkereien den Rohstoff Milch zu sichern, und um die Haltbarkeit der Milch zu verbessern.” Dr. Andrea Fink-Keßler, Agraringenieurin [12] 

Die Pasteurisierung und damit längere Haltbarkeit der Produkte ist einer der Gründe, die es der Milchindustrie ermöglicht ihre Milchprodukte mittlerweile weltweit zu vermarkten.

Zweifel an der Notwendigkeit der Pasteurisierung

Während die Milchwirtschaft das Pasteurisieren als Lösung des Milchproblems ausmachte, sahen andere sie in sauberem Wasser, gesundheitlichen Kontrollen der Tiere, des Stalls und in der Milch. [12] Denn gesunde Milch sei nur von gesunden Tieren und einer hohen Reinlichkeit zu erwarten. Heutzutage weiß man auch, dass das Futter (Gras) und regelmäßiger Weidenzugang eine wesentliche Rolle für eine gesunde Rohmilch spielen. Eine Studie von Greenpeace besagt, dass Kraftfutter nicht selten zu Krankheiten bei Kühen führt. [13]

Rohmilch hemmt Krankheitserreger

Enzyme, Proteine, weiße Blutkörperchen, mittelkettige Fettsäuren und nützliche Bakterien, die in Rohmilch enthalten sind, haben eine schützende Eigenschaft und zerstören Krankheitserreger auf natürliche Weise. Während diese Erkenntnis noch relativ neu ist, ist seit 1938 bekannt, dass Rohmilch das Wachstum von vielen verschiedenen, krankmachenden Erregern nicht unterstützt. Dagegen wird das Wachstum schädlicher Bakterien in pasteurisierter Milch unterstützt, denn die schützenden Faktoren der Rohmilch wurden durch die Erhitzung inaktiv. [14]

Homogenisierung der Milch

Warum wird Milch homogenisiert?

Frisch gemolkene Rohmilch rahmt. Das heißt, die Fettmoleküle steigen nach oben auf, schwimmen an der Oberfläche und bilden dort eine Schicht. Dieser entstandene Fettpfropf ist ein Qualitätsmerkmal für natürliche, frische Milch und kann durch kräftiges schütteln wieder mit der Milch vermischt werden. Ein Großteil der heutigen Endkunden empfinden den Rahm, den man zu Sahne und Butter verarbeiten kann, aber als etwas ekliges und glaubt die Rohmilch ist verdorben. Eine Homogenisierung schafft hier Abhilfe. Die Milch kann nach der Homogenisierung zwar immer noch aufrahmen, allerdings braucht sie für eine sichtbare Aufrahmung deutlich länger. Diese so genannte Aufrahmungsstabilität täuscht eine längere Produktlebensdauer vor und kann dadurch besser vermarktet werden.

Was passiert bei der Homogenisierung?

Die Milch wird unter hohem Druck durch winzige Düsen gepresst um die Fettmoleküle zu zerkleinern. Durch den Aufprall auf eine Metallplatte (Wand des Homogenisators) werden die Fettkügelchen zerrissen. Sie sind nun weniger als ein Mikrometer klein und setzen sich zu kleineren Einheiten wieder neu zusammen. Die stark reduzierten Fettkügelchen bilden damit automatisch eine größere Gesamtoberfläche. Die biologische Membran (MFGM) kann nun aber die Gesamtoberfläche nicht mehr abdecken, weshalb auch die Kaseine (Milcheiweiß) die zerkleinerten Fettglobule absorbieren. [15] Dadurch ändert sich die Zusammensetzung und Struktur der Eiweiße.

Homogenisierte Milch im Körper

Naturbelassene Fettmoleküle der Rohmilch werden im Darm aufgespalten. Die auf unnatürliche Weise stark reduzierten Fettkügelchen dagegen können viel leichter die Darmwände passieren und damit die Verdauung umgehen. Eine bessere Verdaulichkeit daraus zu schließen ist ganzheitlich betrachtet trügerisch, denn durch die Zerkleinerung können die Fettmoleküle und andere oberflächenaktive Komponenten in den Blutkreislauf gelangen. Besonders die angelagerten Kaseine gelangen dabei unverdaut ins Blut. Dies regt die Bildung von Antikörper an und der Körper wird sensibilisiert. Beim nächsten Genuss von homogenisierter Milch kann der Körper allergisch reagieren. Das Immunsystem wird durch die artfremden Eiweiße im Blut extrem belastet. Homogenisierte Milch kann auch so genannte Sekundärallergien verursachen, also Allergien gegen andere Lebensmittel.

Macht homogenisierte Milch krank?

Bei Tieren ist ein Zusammenhang von Milchallergien und Intoleranz zu homogenisierter Milch bekannt. Beim Menschen gilt die Homogenisierung offiziell aber als unbedenklich, da es diesbezüglich keine belegbaren Studien gibt. [16] Die Milchindustrie dürfte auch kein Interesse haben, solche Studien zu finanzieren oder zu veröffentlichen. Eltern stellten aber fest, dass während ihre Kinder auf gewöhnliche, homogenisierte Milch allergisch reagierten, sie Rohmilch vom Bauernhof vertrugen. [17]

Letztendlich wird bei der Fetttröpfchenzerkleinerung die Anordnung aller Komponenten der Milch verändert. Des Weiteren ist deutlich, dass die homogenisierte Milch eine Fehlsteuerung bei der Verdauung auslöst. Inwieweit diese Veränderungen nun für das Entstehen von Krankheiten verantwortlich sind, ist umstritten.

“Jede mögliche Bearbeitung der Milch bedeutet aber ein Zurückdrängen des Lebendigen. Dies findet bei der Homogenisierung in erheblichem Ausmaß statt, wie bildschaffende Methoden zeigen.“ – Alexander Beck [17]

“Nicht homogenisiert” ist auch homogenisiert

Nur weil Milch als “nicht homogenisiert” deklariert wurde und der Homogenisator nicht zum Einsatz kam, bedeutet dies nicht, dass sie nicht auch zu einem Teil homogenisiert ist. Denn bei der Verarbeitung der Milch in den Molkereien wird die Milch mit Druck durch Rohre gepumpt, wodurch die Fettmoleküle ebenfalls zerkleinert werden. Auf diese Weise kann nicht homogenisierte Milch über 80% homogenisiert sein. [17] Mit einem einfachen Test können Sie herausfinden, ob Milch homogenisiert ist. Stellen Sie einfach ein Glas Milch über Nacht in den Kühlschrank. Bei unbehandelter Milch schwimmt am nächsten Morgen viel Rahm oben auf.

Ist Rohmilch gesund, und nährstoffreicher als herkömmliche Milch?

Offizielle Meinung über die Rohmilch

Offiziell heißt es, eine Erhitzung verursacht keine “nennenswerten” Verluste an Nährstoffen.” [18] Bei Wikipedia steht zudem geschrieben:

“Rohmilch bietet gegenüber hitzebehandelter Milch keine ernährungsphysiologischen Vorteile und kann mit schädlichen Keimen belastet sein.” [19]

Erfahrungen und Studien (alte sowie aktuelle) deuten jedoch auf das Gegenteil hin.

Erfahrungsberichte von Rohmilch-Konsumenten

Es gibt viele positive Erfahrungsberichte über das Trinken von Rohmilch. Hier ein paar Auszüge übersetzt aus dem englischen. [20]

“Mein Sohn, der nach der Geburt viele gesundheitliche Probleme hatte, brauchte etwas um ihn aufzubauen. Mein Ernährungberater, der fest an alle natürlichen Nahrungsmittel glaubt, riet mir Rohmilch auszuprobieren. Im ersten Monat hat mein Sohn fast ein Kilo zugenommen! Er hat sich innerhalb dieses Monats nicht erkältet und fühlte sich allgemein besser. Es scheint seinen Darm geheilt zu haben.” (Cortney aus New York, September 2011)

“Als der Schultherapeut meines Sohnes, Familienmitglieder und Freunde andeuteten, dass mein Sohn Symptome des Asperger-Syndroms (Autismus) und ADHS zeigte, begann ich im Internet nachzuforschen. Ich stieß auf eine Studie, die besagte, dass Rohmilch bei diesen Krankheiten helfen könnte und probierte es aus. Seine beiden Therapeuten fragten mich was wir verändert hatten, da er eine völlig andere Person war. Er war viel konzentrierter in seinen Therapiesitzungen und machte zum ersten Mal Augenkontakt. Er flatterte seine Arme nicht mehr beim Gehen und war in der Lage still zu sitzen. Die Therapeuten sahen innerhalb eines Monats weitere Verbesserungen. Als ich für drei Wochen keinen Zugang zur Rohmilch hatte, traten seine alten Symptome wieder auf. Nachdem ich ihm wieder Rohmilch gab, war alles wieder gut. Der Sohn einer Freundin hatte eine ernste Milchallergie und ich sagte ihr, dass meine Recherchen ergaben, dass Menschen nicht gegen Milch an sich allergisch reagieren, sondern gegen pasteurisierte Milch. Ich gab ihr meine Rohmilch zum ausprobieren. Er zeigte absolut keine allergischen Reaktionen gegen Rohmilch.” (Michelle Peters aus Illinois, Februar 2007)

“Meine ersten beiden Kinder wuchsen mit hormongefüllter, pasteurisierter Milch auf und hatten Probleme mit wiederkehrenden Ohrenentzündungen, Milchallergien, Hautausschlägen und Koliken. Als wir die Empfehlungen der FDA und der Medien ignorierten, bezüglich was gesund ist, verbesserte sich unser Gesundheitszustand enorm. Wir mussten seit 3-4 Jahren nicht mehr wegen einer Krankheit zum Arzt gehen. Ich kann mich nicht einmal mehr erinnern meine jetzt 4 Jahre, 3 Jahre und 18 Monate alten Kinder, außer zu den jährlichen Kontrolluntersuchungen, welche stets eine gute Gesundheit bescheinigten, zum Arzt gebracht zu haben. Mein 18 Monate altes Kind, welches völlig mit Rohmilch aufwuchs, ist das gesündeste und zufriedenste Baby, das ich hatte.” (Mary Seguin Des Plaines aus Illinois, Januar 2007)

Alte Studien über Rohmilch untermauern neueste Erfahrungen

Tierstudien [14]
Schon 1931 gab es Versuche an Ratten von Dr. Ernest Scott and Professor Lowell Erf. Ratten, die Rohmilch bekamen hatten ein gutes Wachstum, klare Augen, geschmeidiges Fell, eine sehr gute Veranlagung und genossen es gestreichelt zu werden. Ratten dagegen, die pasteurisierte Milch bekamen hatten ein langsames Wachstum, raues Fell, Anämie, keinen Glanz in den Augen, Vitalitäts- und Gewichtsverluste, waren sehr reizbar und zeigten eine starke Tendenz zu Beißen.

Die Randleigh Farm Ratten-Studien von 1935-1940 ergaben zudem, dass Ratten, gefüttert mit pasteurisierter Milch, kürzere Knochen, eine geringere Knochendichte, ein geringeres Gewicht, haarlose Körperstellen, einen Vitamin-B6-Mangel, sowie eine Verfärbung und eine mangelnde Funktionsfähigkeit der inneren Organe zeigten. Studien mit Katzen und Meerschweinchen ergaben ähnlich erschreckendes. Schlimmer waren die Ergebnisse bei Kälbern. Bei einer Studie über 90 Tage vom West of Scotland Agricultural College, 1941, starben 3 von 8 Kälbern, die mit pasteurisierter Milch gefüttert wurden. Alle anderen waren krank. Die 8 Kälber die Rohmilch bekamen überlebten alle bei guter Gesundheit.

Kinderstudien [14]
Eine Vergleichsstudie (Rohmilch/pasteurisierte Milch) an 122 Babys 1929 ergab, dass die Babys, die pasteurisierte Milch bekamen, schlechter wuchsen, öfter Rachitis (Erkrankung der Knochen) und Durchfall hatten. Auch die Sterberate war höher.

Die Studie eines britischen Waisenhauses aus dem Jahr 1937, die 1500 Kinder umfasste und über einen Zeitraum von fünf Jahren ging, kam zu folgendem Ergebnis:
Die eine Hälfte (Gruppe 1) bekam Rohmilch, die andere Hälfte (Gruppe 2) pasteurisierte Milch. Gruppe 2 hatte 14 Fälle von Tuberkulose, bei nur einem Fall in Gruppe 1. Die Kinder aus Gruppe 1 waren sehr fit und widerstandsfähiger gegen Infektionen. Frostbeulen waren ausgemerzt und Verfallserscheinungen der Zähne traten kaum auf.

“In bestimmten Institutionen, wo Kinder mit Rohmilch aufwuchsen, hatten sie perfekte Zähne und keinen Zerfall.” – Dr. Evelyn Sprawson, 1943

Heilung durch Rohmilch

Nach einem Artikel von J.R. Crewe aus dem Jahr 1929, war Milch in den frühen 1900er Jahren, wie sie zu der Zeit verfügbar war (roh und von grasgefütterten Weidenkühen), ein anerkanntes Heilmittel, an dessen Wirkung die Menschen glaubten, da die Behandlung mit Rohmilch bei den verschiedensten Krankheiten hervorragende Ergebnisse erzielte. Die Behandlung war eine Kombination aus schneller Entgiftung und einer Ernährung aus nährstoffreicher Rohmilch. Sie sorgte für den Aufbau des Immunsystems und einer neuen, besseren Erzeugung des Blutes im Körper. J.R.Crewe, der Dr. William Osler zitierte, bezeichnete Rohmilch als “weißes Blut”, da es diesem sehr ähnlich sei. Blut wiederum ist das Hauptmittel beim Zellstoffwechsel. In der damaligen medizinischen Literatur galt Rohmilch als ein sehr nützliches, vollwertiges Nahrungsmittel. [21]

Weniger Allergien: Schützende Eigenschaften der Rohmilch

Was für Bauern seit langem eine Binsenweisheit ist, konnte nun auch durch neuere Studien belegt werden. Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, erkranken viel seltener an Allergien und Asthma und entwickeln bessere Abwehrkräfte. Das liegt aber nicht nur daran, dass die Kinder schon früh in Kontakt mit Tieren, Ställen und dadurch mit Keimen kommen und so eine natürliche Resistenz bilden können [22], sondern auch am frühen Konsum von Rohmilch. Wissenschaftler sind sich sicher, nicht pasteurisierte Milch schützt vor Allergien und halbiert das Asthma-Risiko. [22,23]

Rohmilch hat folgende schützende Eigenschaften: [14]

  1. Krankheitserreger werden auf natürlichem Wege durch Enzyme (Lactoperoxidase, Lysozym, Vitamin B12), Proteine (Immunoglobulin, Lactoferrin), weiße Blutkörperchen (Leukozyten, Makrophages, Neutrophile), mittelkettige Fettsäuren und nützliche Bakterien (Bifidus, Laktobazillus) zerstört.
  2. Eine gesunde Darmwand wird durch Kohlenhydrate (Polysaccharide, Oligosaccharide), Mikroorganismen (Mucine), Proteine (Fibronektin, Glykomakropeptin) und nützliche Bakterien (Bifidus, Laktobazillus) aufgebaut.
  3. Das Immunsystem wird durch Antikörper, weiße Blutkörperchen, Hormone und Wachstumsfaktoren gestärkt.
  4. Einer Aufnahme von Krankheitserregern und Gift über den Darm wird unterbunden.
  5. Eine Verwertung aller Nährstoffe wird gewährleistet.

Die Nährstoffe und Nährwerte der Rohmilch

Das Milcheiweiß in der Rohmilch

Rohmilch enthält alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Das erspart unserem Körper die Arbeit die Eiweiße in eine vom Körper nutzbare Form umzuwandeln. Die größte Proteinfraktion in der Rohmilch sind Kaseine (ca. 80%), welche relativ hitzebeständig sind und leicht verdaulich. Die zweite Fraktion, ca. 20 %, besteht aus Whey Protein (Molkenproteine). Molkenproteine, die ernährungsphysiologisch als sehr hochwertig eingestuft werden, sind leicht verdaulich aber sehr hitzeempfindlich. [24] 10 % der Molkenproteine bestehen aus Immunoglobulinen, auch Antikörper genannt. Antikörper sind zentrale Bestandteile des Immunsystems und dienen dem Körper im Kampf gegen Viren, Bakterien und giftigen Stoffen. [25]

Der Milchzucker (Laktose) in der Rohmilch

Laktose ist das Hauptkohlenhydrat in der Kuhmilch. Laktose verbessert die Aufnahme von Kalzium, Magnesium und anderen Mineralstoffen aus dem Darm und wirkt verdauungsfördernd, da es dem Körper bei der Ansiedlung von nützlichen Darmbakterien unter die Arme greift. In Rohmilch ist der Laktobazillus (hilft bei der Verdauung von Laktose) noch intakt. Alle Menschen haben ab einem bestimmten Alter eine Laktoseintoleranz, da sie das Enzym Laktase nicht mehr bzw. nur noch unzureichend bilden. Rohmilch wird aber gewöhnlich vertragen, da sie selbst Verdauungsenzyme enthält.

Das Milchfett und der Fettgehalt der Rohmilch

Rohe Kuhmilch enthält durchschnittlich 3,5 – 4,5 % gut bekömmliches und leicht verdauliches Fett. Alle Fette haben immer eine bestimmte Zusammensetzung aus gesättigter, einfach ungesättigter und mehrfach ungesättigter Linolsäure und Linolensäure. Zweidrittel des Milchfettes besteht aus gesättigten Fettsäuren (kurz- und mittelkettige). Gesättigte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für viele Funktionen in unserem Körper. Sie sind beim Aufbau von Zellstrukturen und Schlüsselhormonen beteiligt, werden zur Energieversorgung benötigt und polstern durch Speicherung empfindliche Organe. Des Weiteren sind sie Träger von wichtigen fettlöslichen Vitaminen. [26] Das Milchfett von grasgefütterten Weidenkühen hat auch reichlich konjugierte Linolsäuren (CLA). [27] Linolsäure ist eine, bisher gut erforschte, mehrfach ungesättigte Omega-6 Fettsäure, mit einem vielversprechenden gesundheitlichen Nutzen. Sie soll vor Krebs schützen und beim Fettabbau helfen. [14]

Die Vitamine in der Rohmilch

Bestandteile der Rohmilch sind die wasserlöslichen Vitamine (B1, B2, B6, B12, Folsäure) sowie die fettlöslichen Vitamine A und D. Die Vitamine B1, B2 und B6 regeln den Stoffwechsel der Hauptnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Vitamin B12, nur in tierischen Lebensmitteln vorhanden, ist wichtig für die Zellteilung und Blutbildung sowie die Funktion des Nervensystems. [28] Das reichlich vorhandene Vitamin A ist bedeutend für Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, Blutkörperchen, Stoffwechsel sowie für den Sehvorgang. Vitamin A ist Licht- und Sauerstoffempfindlich. [29] Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Kalzium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. [30]

Die Mineralstoffe und Spurenelemente in der Rohmilch

Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Jod, Zink, Kalium und Eisen kommen in der Rohmilch vor. Das Interessante an Mineralstoffen ist, dass sie, um ihre volle Funktion zu entfalten, eine spezielle Balance mit anderen Mineralien brauchen. Kalzium benötigt z.B. eine bestimmte Menge an Magnesium und Phosphor um richtig vom Körper genutzt zu werden. Rohmilch hat eine perfekte Balance an Mineralstoffen. [31]

Die Enzyme in der Rohmilch

Besonders für die Verdauung sind Enzyme notwendig. Rohmilch enthält reichlich intakte, lebende Enzyme, die bei einer Erhitzung völlig zerstört werden. Die meisten Enzyme sind von Natur aus in der Rohmilch, während andere durch “gute” probiotische Bakterien erst entstehen. Laktase ist ein Enzym, dass bei der Verdauung des Milchzuckers (Laktose) hilft. Wenn wir Nahrungsmittel wie Rohmilch zu uns nehmen, die Enzyme enthalten, welche sich der Verdauung widmen, dann muss die Bauchspeicheldrüse weniger arbeiten. Bestimmte Enzyme wie Katalase, Lysozym und Lactoperoxidase schützen die Rohmilch sogar vor einer ungewollten Verunreinigung mit krankmachenden Erregern.

Die Probiotika in der Rohmilch

Probiotische und coliforme Bakterien, sind Mikroorganismen, die dem Körper bei der Verdauung (Laktobazillus) und dem Aufbau des Immunsystems helfen. Die Probiotika in der Rohmilch hauchen diesem Nahrungsmittel wahrhaftig Leben ein. Während die meisten Lebensmittel mit der Zeit schlechter werden, ist dies bei der Rohmilch teilweise genau umgekehrt. Durch Gärung verbessert sich die Enzymverdauung und es erhöht sich der Vitamin- und Mineraliengehalt. Dem Kefir, der durch den Gärungsprozess (durch Milchsäurebakterien) von Rohmilch entsteht, wird nachgesagt eine lebensverlängernde Wirkung zu haben. [32] Coliforme Bakterien gelten als ein Indikator für Hygiene in der Lebensmittelherstellung und für die sanitäre Qualität von Wasser. [33] Sie verhindern das Wachstum von krankmachenden Erregern. Ein veraltetes Denkmuster besagt, dass der menschliche Körper steril ist und von Mikroorganismen, die uns krank machen, angegriffen wird. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist aber bewiesen, dass der menschliche Körper mit Mikroorganismen in einer Zweckbeziehung (Symbiose) zusammenlebt. [14] Sie haben wichtige Aufgaben im Körper. Die Pasteurisierung zerstört die meisten Mikroorganismen und bringt daher das natürliche Gleichgewicht durcheinander.

Das Cholesterin in der Rohmilch

Cholesterin ist eine lebenswichtige, fettartige Substanz, die für den Aufbau bzw. die Reparatur der Zellmembran und der Blutbahnwände benötigt wird. Es ist notwendig für die Bildung von Schlüsselhormonen und den Fett-Transport. Muttermilch und Rohmilch beinhalten reichlich Cholesterin. So wie mit vielen Nährstoffen, produziert der Körper auch Cholesterin selbst, wenn nicht genügend über die Nahrung zugeführt wird.

Liste: Nährstoffe und Nährwerte der Rohmilch in 100g

Rohmilch ist ein Naturprodukt. Genaue Angaben über die Nährstoffe schwanken daher und sind abhängig von der Jahreszeit, dem Futter und der Rasse. Zur Orientierung dient diese durchschnittliche Zusammensetzung der Vorzugsmilch: [34]

  • Wasser: 87,2 g
  • Kohlenhydrate (inkl. Laktose): 4,8 g
  • Eiweiß: 3,3 g
  • Fett: 3,5-4,5 g
  • Kalzium: 120 mg
  • Magnesium: 12 mg
  • Phosphat: 93 mg
  • Eisen: 0,1 mg
  • Zink: 0,4 mg
  • Jod: 3,3 µg
  • Fluorid: 17 µg
  • Vitamin A: 43 µg
  • Vitamin B2: 0,2 mg
  • Vitamin B12: 0,4 µg
  • Vitamin C: 1,7 mg
  • Vitamin D: 0,06 µg
  • Vitamin E: 0,1 mg
  • Folsäure: 5 µg

Zu den enthaltenen Nährstoffen Kalium, Natrium, Chlorid, Niacin, Vitamin B1, Vitamin B6 und anderen gibt es keine Angaben.

Vergleich: Nährstoffe, Nährwerte und Co. der Ziegenmilch, Schafmilch, Stutenmilch, Eselsmilch und Kamelmilch

Ziegenmilch
Viele Nährstoffe der Ziegenmilch haben ähnliche Werte wie die Muttermilch beim Menschen. Zur Kuhmilch unterscheidet Sie sich kaum. Laktose 4,4 %, Eiweiß 2,8 – 3,5 % und Fett 2,7 – 3,5 %. [35] Allerdings ist sie durch den minimal geringeren Gehalt an Laktose und Kasein (Alpha 1) verträglicher als Kuhmilch. Der wichtigste Unterschied liegt aber in der Zusammensetzung der Fettsäuren. Kurz- und mittelkettige Fettsäuren können besser in körpereigene Stoffe umgewandelt werden. Bei der Ziegenmilch ist der Gehalt höher als bei der Kuhmilch, wodurch sie schneller verdaut werden kann. Eine wissenschaftliche Studie von 2006 belegt, dass Ziegenmilch speziell bei Personen mit einer Eisenmangel-Blutanämie, die Genesung verbessert. [36]

Schafmilch
Rohe Schafmilch wird generell nicht als Trinkmilch vermarktet, sondern zu Schafskäse weiter verarbeitet. Sollte auch rohe Kuhmilch nicht vertragen werden, dann ist eine Unverträglichkeit gegen Schafmilch auch wahrscheinlich, da sie eine ähnliche Zusammensetzung der einzelnen Nährstoffe hat (bei Fettsäuren z.B. der Anteil an ungesättigte / gesättigte und bei Protein der Anteil an Kasein / Whey). Schafmilch hat einen fast doppelt so hohen Fettanteil wie Kuhmilch (6,8 %), mit einem mehrfach höheren Anteil an konjugierten Linolsäuren (CLA). Eiweiß 6,0 %, Laktose 5,0 %. Wesentlich höher ist auch der Anteil an Vitamin A, B1, B2, B6, B12, C, D, E und Niacin. [37]

Stutenmilch
Die physiologischen Eigenschaften der Stutenmilch unterscheiden sich am deutlichsten zu denen anderer Tiere. Stutenmilch kommt mit ihren Inhaltsstoffen und Eigenschaften der Muttermilch am nächsten. Daher hat sie einzigartige Wirkungen. Im Vergleich zur Kuhmilch hat sie einen höheren Wasseranteil (89,5 %), weniger Fett (1,5 %), weniger Eiweiß (1,8 %) und mehr Milchzucker (6,1 %), wodurch sie süßer schmeckt. Stutenmilch hat weniger Keime und enthält weniger allergieauslösende Stoffe. Um die Wirksamkeit der empfindlichen Inhaltsstoffe zu erhalten wird die Stutenmilch nicht pasteurisiert, sondern zur Haltbarmachung in kleinen Portionen schockgefroren. Sie ist teurer als Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch, da die Gewinnung von Stutenmilch erheblich aufwändiger ist. [38]

Eselsmilch
Die Milch von Eselstuten war, seid Alters her, noch vor allen anderen Milchen die Ersatzmilch für mütterlose Säuglinge. Sie ist, wie die Stutenmilch, der Muttermilch am ähnlichsten. Das Risiko von Unverträglichkeiten und Allergien, kann wie bei der Stutenmilch, auf ein Minimum reduziert werden. Die Nährstoffanteile sind: Wasser 90,47 %, Fett 1,16 %, Eiweiß 1,57 % und Laktose 6,33 %. [39] Eselsmilch ist relativ teuer, da es in Europa nur noch wenige Esel gibt und Eselstuten nur sehr wenig Milch abgeben. Reine Eselsmilch ist ein Kosmetikprodukt und wird für Heilbehandlungen (speziell bei Hauterkrankungen und Allergien) verwendet.

Kamelmilch
Rohe Kamelmilch ist angeblich die verträglichste unter allen Milchen, da sie sich in ihren Eiweißen unterscheidet (enthält kein Beta-Lactoglobulin). Sie ist in der Gesamtbetrachtung der Muttermilch ähnlicher als der Kuhmilch. Kamelmilch wird eine heilende Wirkung nachgesagt, welche nach einer Wärmebehandlung verloren geht. Therapien bei Kindern mit schweren Nahrungsmittel-Allergien belegen einen schnellen und andauernden Effekt. Kamelmilch enthält wenig Fett (2%) und hat einen Laktoseanteil von 4,8 %. Weiter hat sie antibakterielle Eigenschaften und ist reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Der Pasteurisierungszwang für Milch aber macht eine Nutzung der Kamelmilch in Europa fast unmöglich. [40,41]

Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums nahm an, dass Esels-, Pferde- und Ziegenmilch abführend, Kuh- und Schafsmilch dagegen stopfend wirken.

“Eselsmilch und Frauenmilch, zum Teil auch Ziegenmilch, enthalten den geringsten Anteil des Käsichten, und lassen sich daher ziemlich leichte verdauen. Hingegen Kuh- und Schafmilch enthalten sehr viel käsichte Bestandteile und sind daher sehr übel bei geschwächter Verdauung.” – Hippokrates von Kos, um 460 – 370 v. Chr. [42]

Für Säuglinge und Kleinkinder sollte natürlich die Muttermilch die erste Nahrungsquelle sein und keine Tiermilch, da Muttermilch in Bezug auf die Nährstoffe, Verwertbarkeit und Verdaubarkeit das optimalste Nahrungsmittel für den Menschen ist. Vorausgesetzt die milchgebende Mutter ernährt sich artgerecht und gesund.

Wie sicher oder gefährlich ist Rohmilch?

Keine Seuchengefahr

In entwickelten Ländern sind schon seit Jahrzehnten praktisch alle gesundheitlichen Risiken durch schlimme Seuchen wie Rinder-Tuberkulose und Brucellose bei Viehherden beseitigt. Dies wird gerne der Pasteurisierung zugeschrieben, während wohl eher die strengen Vorschriften, Kontrollen und Auflagen bei der Tierhaltung, hohe Hygieneauflagen, reines Wasser und die eingeführte, umgehende Kühlung der Rohmilch für die erfolgreiche Eindämmung von Seuchen verantwortlich sind.

Übertriebene Gefahr – unglaubwürdige Studien und Statistiken

Folgt man den Massenmedien, so entsteht der Eindruck, dass es gefährlich ist Rohmilch zu konsumieren. Obwohl Rohmilch, wie auch andere Lebensmittel, krankmachende Bakterien und Keime (Salmonellen. E. coli, Campylobacter, Listerien) enthalten kann, wird bei der Gefahr vom Rohmilch-Konsum deutlich übertrieben. So sind gemeldete Infektionen in der Regel gar nicht auf Rohmilch zurückzuführen, sondern auf pasteurisierte Milch oder andere Auslöser (Krankheitserreger können auch durch schmutziges Wasser und den Kontakt zu Landwirten, Tieren, Ställen und Tierkot übertragen werden). Viele statistische Analysen sind falsch oder nicht aussagekräftig. So werden zum Beispiel Erkrankte, die keine Rohmilch getrunken haben nicht in Studien mit einbezogen oder es wird Rohmilch untersucht, die überhaupt nicht für den Verzehr bestimmt ist. Des Weiteren fehlen für eine Überprüfung häufig die mit Erregern kontaminierten Milchproben und machen einen Rückschluss unmöglich. [43]

Andere Nahrungsmittel gefährlicher

Obwohl vor dem Rohmilch-Konsum gewarnt wird, ist es viel wahrscheinlicher sich über andere Lebensmittel wie Fleisch- und Wurstwaren mit krankmachenden Erregern zu infizieren, was durch verschiedene Statistiken belegt wird. [10] In Deutschland gibt es bei Rohmilch seit Jahren keine Berichte, die auf eine konkrete Gefahr hindeuten. Bei anderen Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren, Gewürze, Nüsse und haltbargemachte Produkte in Gläsern und Konserven, sieht es allerdings anders aus. [siehe lebensmittelwarnungen.de]

Selbst pasteurisierte Milch nicht sicher

In der Vergangenheit hat es auch zahlreiche Lebensmittelinfektionen durch pasteurisierter Milch gegeben. So litten in Amerika 1984-85 fast 200.000 Menschen an Infektionen. 2007 starben dort drei und 2009 sogar sieben Menschen durch kontaminierte pasteurisierte Milch. [10] Eine Kontamination mag seltener vorkommen, doch wenn sie vorkommt, dann erwischt es eine große Anzahl an Personen, aufgrund des sehr großen Vertriebs der Molkereien. Unmöglich bei kleinen Bauernhöfen die Rohmilch verkaufen.

Interessant ist zudem, dass laut amerikanischen Studien über Lebensmittelinfektionen, in denen Rohmilch als Ursache ausgemacht wurde, 93% der Fälle nicht durch eine Pasteurisierung verhindert worden wären. [43]

Erstmaliger Rohmilch-Genuss

Menschen, die auf dem Lande mit Rohmilch aufgewachsen sind haben nie Probleme mit Infektionen und der Verträglichkeit. Sie entwickeln durch das Landleben und den Kontakt zu Tieren in ihren frühen Jahren ein starkes Immunsystem und eine Immunität gegen Erreger, die Tiere in sich tragen. Kinder und Erwachsene, die nicht auf dem Lande aufgewachsen sind, haben höchstwahrscheinlich geringere Abwehrkräfte. So zeigte sich bei “Stadtmenschen” eine Gefahr besonders beim erstmaligen Genuss von Rohmilch. Diese müssen sich dann erst an die Rohmilch gewöhnen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch gegen Bakterien, denen er ausgesetzt ist, immun wird.

Symptome: Ist das Trinken von Rohmilch ein Gesundheitsrisiko wert?

Durch die hohen Standards ist das Infektionsrisiko heute geringer als je zuvor. Selbst wenn es jemanden erwischt ist die Gefahr schwer zu erkranken sehr gering. In der Regel bleibt es bei kurzzeitigem Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen und erwischt einem auch gewöhnlich nur nach dem erstmaligen Konsum von Rohmilch. Fragen Sie sich selbst, ob Sie sich einer gesünderen Haut, einer besseren Verdauung, einem stärkeren Immunsystems und damit geringerer Wahrscheinlichkeit krank zu werden verwehren wollen, um sich im unwahrscheinlichen Fall ein paar Tage Durchfall bzw. Bauchweh zu ersparen?

Rohmilch für Kleinkinder und in der Schwangerschaft

Die Gesundheitsbehörde empfiehlt, dass Rohmilch besser nicht von Kleinkindern und Schwangeren verzehrt werden sollte. Auf der anderen Seite zeigten viele unabhängige Studien, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen und von Beginn an Rohmilch trinken widerstandsfähiger sind. Prof. Dr. Ton Baars vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sagt dazu:

“Es sei erwiesen, dass der Konsum von Rohmilch vor und während der Schwangerschaft einen positiven Effekt auf das Immunsystem des Säuglings habe. Gerade für werdende Mütter, Kleinkinder und ältere Personen wäre es deshalb vorteilhaft, Rohmilch zu trinken.“ [44]

Es ist besser für die Gesundheit mit Keimen in Berührung zu kommen, da der Körper in einer sterilen Umwelt keine Abwehrkräfte entwickeln kann. Daher gilt, je früher damit begonnen wird, desto besser (zurück zur Natur solange es sie noch gibt!). Rohmilch-Konsum während der Schwangerschaft und in den frühen Kinderjahren kann den Unterschied zwischen einem gesunden, produktiven Leben und einem ungesunden, unglücklichen Leben ausmachen.

Qualität: Rohmilch ist nicht gleich Rohmilch

Die Herkunft der Rohmilch ist entscheidend

Eine Kuh, die in ihrem natürlichen Lebensraum aufwachsen darf (auf der Weide), sich artgerecht und genfrei ernährt (Gras), frei von Medikamenten ist und ein glückliches Leben hat, schenkt eine bessere Rohmilch als eine Kuh aus Massentierhaltung. [13] Die Milchwirtschaft mit dem Ziel die Produktion immer ökonomischer und effizienter zu gestalten, zerstört die Qualität der Rohmilch. Um eine Rohmilch von höchster Qualität zu erwerben, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Die Milchleistung der Kühe

Wie hoch ist die Milchleistung der Kühe? 1930 produzierte die durchschnittliche Milchkuh 5-6 Liter Rohmilch am Tag. In etwa die Menge, die ein Kalb benötigt um heranwachsen zu können. 1988 produzierte die Milchkuh schon ca. 15 Liter Rohmilch. Heute bringt sie es auf bis zu 50 Liter am Tag! [45] Dies ist der Milchwirtschaft aber immer noch nicht gut genug. Die Leistung einer heutigen “Hochleistungskuh” liegt an der Rasse (selektive genetische Zucht), am Futter und, zumindest in Amerika, an verabreichten synthetischen Wachstumhormonen. [46] In der Schweiz gilt eine Milchkuh als von guter Qualität bei einer Milchleistung von ca. 20 Litern pro Tag. [45]

Haben die Kühe artgerechte Lebensumstände?

Die Mehrheit der Milchkühe wird in großen Betrieben in Massentierhaltung gehalten. Die Kühe haben keinen Weidezugang und leben in kleinen Ställen. 10 Monate lang werden sie in einer überfüllten Beton- und Stahlumgebung gezwungen Milch zu produzieren. Sie werden künstlich besamt und das Kalb wird der Mutter nach der Geburt weggenommen. Die Produktion ist komplett durchstandardisiert. Das Melken geschieht maschinell und führt zu Euterentzündungen. Milchkühe in Großbetrieben haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 4 Jahren, verglichen mit mindestens 25 Jahren bei Weidekühen.

Futter: Bekommen die Kühe Kraftfutter und Silage?

Die Qualität der Rohmilch wird besonders über die Fütterung bestimmt. Je artgerechter die Nahrung der Kuh, desto nahrhafter und gesünder die Inhaltsstoffe der Rohmilch. Kühe fressen von Natur aus Grünfutter (Gras auf der Weide). Daher ist es auch logisch, dass dieses Futter zu einem Anstieg des Gehalts an Nährstoffen (insbesondere den gesunden Omega-3-Fettsäuren und Linolsäuren) in der Rohmilch führt. Dies kann heute analytisch nachgewiesen werden. Statt Weidezugang und einer Grünfütterung bekommen Kühe aber immer mehr Getreide, Kraftfutter und Silage mit Gen manipuliertem Soja und Mais. Futter, das Kühe normalerweise nicht essen würden. Kraftfutter ist für die Tiere z.B. eine enorme physiologische Belastung und führt häufig zu Krankheiten wie Pansenacidose, Calciumparese, Euterentzündungen oder Klauengeschwüren. Kraftfutter ist außerdem stark belastet (Pestizide etc.) und erhöht den Einsatz von Antibiotika. [13] Je weniger Kraftfutter, Silage und Getreide die Kuh bekommt, desto besser.

Grasfütterung und Stallfütterung

Die Rohmilch der Kühe, die im Sommer Gras fressen, und Rohmilch von denselben Kühen, die im Winter im Stall gefüttert werden, ist sehr unterschiedlich. Die Rohmilch-Qualität variiert mit den Jahreszeiten. Besonders der Vitamingehalt ist im Sommer höher. [14]

Werden Arzneimittel wie Antibiotika verwendet?

Der große wirtschaftliche Druck dem die Milcherzeuger unterliegen hat dazu geführt, dass immer mehr Arzneimittel eingesetzt werden. Offiziell aus therapeutischen Gründen, in Wahrheit aber viel mehr aus prophylaktischen und wirtschaftlichen Gründen, bekommen Milchkühe, – vor allem in Massentierhaltung – , Antibiotika, Beruhigungsmittel (gegen Stress) und andere Arzneimittel. Das Problem dabei ist, dass Rückstände der Arzneimittel immer in die Milch gelangen. Antibiotika übersteht die Pasteurisierung, wodurch es beim Verbraucher zu einer regelmäßigen Aufnahme von Antibiotika kommen kann. Eine daraus entstehende Antibiotikaresistenz ist ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Eine artgerecht gehaltene und gefütterte Kuh braucht keine Arzneimittel!

Kommen Wachstumshormone zum Einsatz?

Rinder produzieren in der Hirnanhangdrüse ein Wachstumshormon, das Somatotropin genannt wird. Die Firma Monsanto hatte es geschafft, das Rinderwachstumhormon zu isolieren und es mit genetisch veränderten Bakterien zu produzieren. Heute wird das künstlich hergestellte “recombinant bovine somatotropin” (rBST) mit dem Produktnamen Posilac in Amerika den Kühen injiziert um die Milchproduktion erheblich zu erhöhen. [47] In Europa ist die Verwendung des Hormons für Milchkühe verboten, da die Verabreichung bei Rindern zu Erkrankungen (Euterentzündungen etc.) und Fortpflanzungstörungen führt und weil dadurch mehr Antibiotika verabreicht werden muss. [48] Somatotropin übersteht die Pasteurisierung und den Verdauungprozess und gelangt ins Blut. Dies erhöht beim Menschen den dem Insulin ähnlichen Wachstumsfaktor (IGF-1), welcher in Zusammenhang mit Krebs steht. Das synthetische rBST kann in der Milch nicht vom natürlichen Rinderwachstumshormon unterschieden werden, was einen Nachweis schwierig macht. Dieser Umstand, und die Tatsache, dass Gesetze nicht selten missbräuchlich ausgelegt werden (Verwendung als Masthilfsmittel oder aus therapeutischen bzw. prophylaktischen Gründen), machen es möglich, dass auch Kühen in Europa verbotene Hormone und Arzneimittel injiziert werden.

Wie schaut es aus mit der Hygiene?

Die Sauberkeit des Milcherzeugers spielt eine wichtige Rolle im Umgang mit der Rohmilch. Nicht umsonst haben Höfe, die Rohmilch als Trinkmilch vertreiben, hohe hygienische Anforderungen zu erfüllen. Krankmachende Bakterien können sonst die Rohmilch kontaminieren. Großbetriebe, die Rohmilch erzeugen und diese zur Pasteurisierung an die Molkereien geben, unterliegen keinen vergleichbar strengen hygienischen Anforderungen. Achten Sie beim Erwerb von Ab-Hof-Milch auf saubere Räume, Toiletten etc.!

Rohmilch von (herkömmlichen) Betrieben nicht zu empfehlen

Nun wissen Sie warum Rohmilch aus Massentierhaltung bzw. von Großbetrieben gar nicht erst für den Verbraucher zum Trinken bestimmt ist und nur zur Erhitzung an die Molkereien gegeben wird. Diese Rohmilch hat schon vor der Erhitzung eine schlechte Qualität. Mikrobiologische Analysen dieser Rohmilch dienen dann der Milchgroßwirtschaft um die Rohmilch schlecht darzustellen. [49] Inwieweit diese Rohmilch nach der Pasteurisierung und Homogenisierung noch als ein gesundes Nahrungsmittel gelten kann, ist nicht nachvollziehbar.

Rohmilch kaufen

Abgabe von Rohmilch verboten

Die Abgabe von Rohmilch oder Rohrahm ist in Deutschland grundsätzlich verboten. [2] Ausnahmen bilden für Milcherzeuger, unter bestimmten Bedingungen, die Ab-Hof-Milch und Vorzugsmilch. Die zuständige Behörde muss dem Betrieb dafür eine Genehmigung erteilen.

Rohmilch-Verbot ein Witz

Gesundheitliche Risiken sprachen einst für das Verbot, Rohmilch an Verbraucher abzugeben. Die erfolgreiche Seuchenbekämpfung, reines Wasser und die eingeführte Hofkühlung machen dieses Verbot heute unnötig. Die Tatsache, dass krebserregende Kosmetikprodukte, Alkohol, Zigaretten, Getränke mit Aspartam und Lebensmittel verarbeitet mit synthetischen Chemikalien wie MNG (Mononatriumglutamat, englisch MSG) ohne Weiteres erhältlich sind, machen das Rohmilch-Verbot geradezu lächerlich. Sie sollen glauben, dass natürliche Nahrungsmittel wie Rohmilch gefährlich und schlecht für Sie sind. In Amerika wird, sonst könnte der Mensch ja einen klaren Kopf behalten, Rohmilch wie eine Droge behandelt und der Verbraucher diskriminiert. In vielen Staaten werden Direktvermarkter verfolgt und festgenommen. [50] Die Milchindustrie, die vom Verbot profitiert, hat hier ganze Arbeit geleistet!

Direktvermarktung der Rohmilch

Für Großbetriebe mit Hochleistungskühen ist es nicht leicht auf eine Direktvermarktung von Rohmilch umzustellen. Sie müssen bestehende Lieferverträge mit Molkereien einhalten, deutlich höhere Anforderungen (Hygiene, Weidezugang etc.) erfüllen und vor allem die Ernährung der Kühe umstellen, was allerdings einem Raubbau gleichkäme, da die Kühe an Kraftfutter gewöhnt sind. Das, und die steigende Nachfrage an echten Naturprodukten, schafft dafür aber wieder einen Markt für die Direktvermarktung von Rohmilch und Rohmilchprodukten. So bieten immer mehr Bauernhöfe mittlerweile einen Lieferdienst von Vorzugsmilch an.

Rückverfolgbarkeit wichtig

Molkereien holen mittlerweile ihre Rohmilch von tausenden Erzeugern aus riesigen Gebieten in riesigen Mengen zusammen. Bei einem Krisenfall ist es unmöglich zu ermitteln, welcher Betrieb für die kontaminierte Rohmilch verantwortlich ist. Eine Rückverfolgbarkeit bzw. Transparenz ist nicht gegeben. Auch über die Qualität der Rohmilch und den Lebensumständen der milchgebenden Kühen kann der Verbraucher nichts in Erfahrung bringen. Eine Rückverfolgbarkeit vom Teller bis zum Stall und zum Acker muss aber gewährleistet sein. Direktvermarkter bzw. kleine Höfe machen dies möglich und eventuelle Probleme mit der Rohmilch sind leicht rückzuverfolgen und eingrenzbar.

Besuch beim Bauernhof

Während viele Höfe einen Lieferdienst für Vorzugsmilch anbieten ist es auch möglich die Ab-Hof-Milch direkt beim Bauern zu beziehen. Viele Landwirte betreiben sogar einen eigenen Hofladen mit einem Selbstbedienungsautomaten. Beim Besuch des Hofes kann man sich von der Arbeit, den Umständen und der Qualität der Rohmilch selber überzeugen. Sprechen Sie die Landwirte an und stellen Sie Fragen! Wenn Sie keinen Direktvermarkter in Ihrer Nähe haben, dann machen Sie doch mal einen Ausflug. Viele Höfe bieten speziell dafür Tage der offenen Tür an.

Rohmilchverkauf in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Vorzugsmilch kann häufig bei Direkterzeugern bestellt werden (Lieferservice), gibt es aber immer öfter auch in Bioläden/Naturkostläden zu kaufen. Die Meisten kommen aber nicht drum herum, sich ihre Rohmilch direkt beim Erzeuger abzuholen. Immer mehr Betriebe verkaufen ab Hof im eigenen Hofladen. Scheuen Sie nicht die etwas höheren Kosten und längeren Besorgungzeiten. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Unter den nachfolgenden Links können Sie schauen, ob sich ein Bioladen oder Milcherzeuger in Ihrer Nähe/Region befindet.

Rohmilchkäse und andere Rohmilch-Produkte

Alle Lebensmittel, die aus Rohmilch hergestellt wurden, müssen gekennzeichnet werden. Butter, Joghurt, Frischkäse und Quarkprodukte sind roh im Handel nicht zu bekommen. Vielleicht haben Sie Glück und der nächstliegende Milchbauer verkauft eigene Produkte Ab-Hof. Ansonsten, stellen Sie sie selber her! Rohmilchkäse dagegen ist schon eher im Handel zu finden. Obwohl auf diesen Produkten “Aus Rohmilch hergestellt” steht, sind die meisten trotzdem nicht roh. Rob Hundscheit warnt, dass selbst Rohmilchkäse zwischen 43-70° erhitzt wird. Herr Hundscheit hat eine Liste mit Rohmilchkäsesorten zusammengestellt, die in Deutschland und Holland gekauft werden können. Rohmilchkäse darf aber auch aus Frankreich importiert werden.

Zusammenfassung und Fazit über Rohmilch

Obwohl es keine andere lebende Spezies gibt, die die Milch einer anderen Spezies trinkt, dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Rohmilch und Rohmilch-Produkte von Menschen aus gewissen Gründen seit tausenden von Jahren konsumiert werden. Vielen mütterlosen Säuglingen rettete sie gar das Leben. Rohmilch hat, bei aller Kontroverse, wertvolle und nahrhafte Nährstoffe, die bei einer Mangelernährung den Unterschied von einem ungesunden zu einem gesunden Leben ausmachen können. Rohmilch hat gar die Eigenschaft, dass der Mensch ausschließlich davon leben kann. Die Heilwirkungen der Rohmilch sind bei der Kuhmilch, Schafmilch, Ziegenmilch, Stutenmilch, Eselsmilch und Kamelmilch wissenschaftlich bewiesen. Bei letzteren ist bekannt, dass eine Pasteurisierung die Heilwirkung, sowie wertvolle Nährstoffe zerstört. Der rohen Kuhmilch soll dies nach Meinung der Mainstreammedien aber nichts gravierendes Anhaben können. Dies entbehrt jeder Logik. Die pasteurisierte und homogenisierte Milch ist ein denaturiertes, totes Produkt, welches dem menschlichen Körper schadet. Dank der Behandlung kann die Milch heutzutage aber weltweit vermarktet werden und so liegt es im Interesse der großen Molkereien Rohmilch schlecht zu machen und als gefährlich, bezüglich einer Kontamination mit krankmachenden Erregern, hinzustellen. Gesundheitliche Risiken haben sich jedoch, seit dem es strenge Hygienevorschriften, regelmäßige gesundheitliche Kontrollen, sauberes Wasser und eine umgehende Kühlung nach dem Melken gibt, fast in Luft aufgelöst. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Rohmilch übersteigen bei weitem das kleine Restrisiko (welches im übrigen auch bei vielen anderen Nahrungsmittel besteht). Inwieweit aber nun die Milch einer anderen Spezies getrunken werden sollte, muss jeder für sich selber entscheiden. Fällt jedoch eine Entscheidung für den Konsum von tierischer Milch, dann ist es ratsam, NUR die unbehandelte rohe Milch zu trinken! Bedenken Sie bitte auch, Rohmilch nur in Maßen zu trinken. Sie kann die Ernährung wunderbar ergänzen, sollte aber nicht als Grundnahrungsmittel betrachten werden. Nur dann kann der Mensch trotz Milchkonsum mit den milchgebenden Tieren in Symbiose leben.

Quelle: http://equapio.com/de/gesundheit/rohmilch-gesundes-und-sicheres-naturprodukt/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Wachstumsstörungen durch Gen-Futter


Inzwischen wird Gen-Futter routinemässig bei Nutztieren eingesetzt. Nur nicht im Bio-Bereich. Von besonderen Auswirkungen des Gen-Futters auf die Gesundheit von Mensch und Tier hört man nicht allzu viel. Jetzt aber zeigten Forscher, dass Gen-Futter nicht nur die Milchqualität verschlechtert, sondern beim Nachwuchs auch zu Wachstumsstörungen führt. Auch fand sich in der Milch gentechnisch veränderte DNA. Wer also tierische Produkte aus konventioneller Tierhaltung zu sich nimmt, isst immer auch eine Portion genmanipulierter Partikel mit.

Wachstumsstörungen durch Genmanipulation

 

Wachstumsstörungen durch Gen-Soja

Wenn trächtige Ziegen Futter aus Gen-Soja erhalten, leiden deren Säuglinge an Wachstumsstörungen. Sie entwickeln sich viel langsamer, so italienische Wissenschaftler rund um Prof. Tudisco. Auch bleiben sie kleiner. Im Journal of Small Ruminant Research veröffentlichten die Forscher ihre Studie und schrieben, dass sie testen wollten, wie sich die Verfütterung von Monsantos Roundup-Ready-Sojabohnen auf weibliche Ziegen auswirkte.

Roundup-Ready-Sojabohnen sind gentechnisch so verändert, dass sie gegen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup resistent sind. Roundup stammt natürlich ebenfalls aus dem Hause Monsanto. Man kann also das ganze Soja-Feld mit dem Herbizid Roundup einnebeln, ohne dass auch nur eine einzige Sojapflanze darunter leiden würde, während alle andere Pflanzen auf dem Feld unmittelbar eingehen. Derzeit gehören Roundup-Ready-Sojabohnen zu den am häufigsten angebauten Sojabohnen weltweit. Aus ihnen (und Genmais) wird konventionelles Kraftfutter hergestellt, das auf der ganzen Welt an Nutztiere verfüttert wird.

Gen-Soja verschlechtert die Milchqualität

Warum aber bleiben die Ziegenkinder kleiner, wenn ihre Mütter Gen-Soja erhalten? Dr. Jonathan Latham schrieb Ende Oktober 2015 über die italienische Studie in den Independent Science News. Er berichtet, dass die Milch von Ziegen, die Gen-Futter erhalten, weniger nährstoffreich sei und ausserdem weniger Antikörper aufweise. Beides – Nährstoffe und Antikörper – ist aber sehr wichtig für die Gesundheit und die problemlose Entwicklung der Zicklein.

Gen-Soja reduziert Nährstoffmenge in der Milch

„Es handelt sich um eine sehr sorgfältig durchgeführte Studie“, erklärt Dr. Judy Carman, Direktorin des Institute of Health and Environmental Research in Australien. Sie war an der Studie nicht beteiligt, fasste die Ergebnisse jedoch gegenüber den Independent Science News zusammen:

„Die Unterschiede in der Zusammensetzung des Kolostrum (der Erstmilch) von Ziegenmüttern, die Gen-Soja erhielten und solchen Ziegen, die normales Futter bekamen, waren sehr auffällig. Das Kolostrum der Ziegen, die mit Gen-Futter ernährt wurden, enthielt nur 2/3 des Fettgehalts, nur 1/3 des Proteingehalts und fast nur die Hälfte der Antikörpermenge (IgG) jener Milch, die von genfrei gefütterten Tieren stammte.”

Fette und Proteine aber benötigen die Tiere, um sich gut entwickeln und rasch wachsen zu können. Niedrige Antikörpergehalte bedeuten zudem, dass die Milch die Nachkommen nicht so gut gegen Krankheiten schützen kann und die Säuglinge folglich deutlich stärker von Infektionen bedroht sind als Ziegen, die antikörperreiche Milch trinken dürfen. Enthält die Muttermilch zu wenige Antikörper kann sich überdies das Verdauungssystem des Säuglings nicht optimal entwickeln. Infolgedessen kann das Tier auch nicht so gut die mit der Nahrung eintreffenden Nährstoffe verwerten. Es beginnt zu kümmern und leidet an Wachstumsstörungen.

Gen-Milch führt zu Entwicklungsstörungen

Für die Fütterungsversuche teilten die Forscher die trächtigen Cilentana-Ziegen 60 Tage vor dem Geburtstermin in vier Gruppen. Zwei Gruppen (nennen wir sie G-Ziegen) erhielten Ziegenfutter, das u. a. Roundup-Ready-Sojabohnen in zwei verschiedenen Konzentrationen enthielt. Die anderen beiden Gruppen erhielten Futter, das – ebenfalls in zwei unterschiedlichen Konzentrationen – gentechnikfreie Sojabohnen enthielt. Nennen wir sie GF-Ziegen, GF für gentechnikfrei.

Nach der Geburt waren die Zicklein noch alle gleich gross. Sie erhielten ausschliesslich die Milch ihrer Mütter – und zwar 60 Tage lang. Nach 30 und nach 60 Tagen wurden das Wachstum und die Entwicklung der kleinen Ziegen kontrolliert.

Die Ziegenkinder der G-Ziegen waren durchschnittlich um 20 Prozent leichter und auch kleiner als die Kinder der GF-Ziegen. Die Unterschiede waren statistisch signifikant und beweisen, dass die Milch von Ziegen, die Gen-Futter enthalten, minderwertig ist und zu Wachstumsstörungen führt.

Die Ergebnisse dieser Fütterungsversuche waren vollkommen unerwartet. Allerdings waren die starken Unterschiede bei der Milchqualität insbesondere in den ersten Wochen nach der Geburt vorhanden. Anschliessend näherte sich die Milchqualität der G-Ziegen langsam jener der GF-Ziegen – auch dann, wenn die G-Ziegen weiterhin Gen-Futter erhielten. Doch ist natürlich gerade die Milch der ersten Wochen nach der Geburt für die Säuglinge besonders wichtig – und einmal entstandene Entwicklungsstörungen im Verdauungssystem und eventuell auch im Gehirn lassen sich später oft nicht mehr aufholen oder beheben.

Gen-DNA in der Milch

Milch- und Fleischkonsumenten beruhigen sich ja immer gerne damit, dass sie selbst ja keine gentechnisch veränderten Lebensmittel konsumieren – auch dann nicht, wenn sie Milch und Fleisch von Tieren essen, die Gen-Futter erhalten haben. Das aber tun sie sehr wohl. Denn in der Milch der meisten G-Ziegen fanden die Wissenschaftler DNA der Gen-Sojabohnen. Wer somit Milchprodukte von Tieren isst, die Gen-Futter erhalten, isst selbst ebenfalls gentechnisch veränderte Strukturen.

Der vorliegende Versuch ist auch nicht der erste, in dessen Verlauf man DNA von gentechnisch veränderten Futtermitteln in der Milch von Wiederkäuern fand. Allerdings ist die aktuelle italienische Studie bis jetzt jene, die am beeindruckendsten die negativen Auswirkungen von Gen-Futter zeigen konnte.

„Es ist längst bekannt, dass Roundup-Ready-Sojabohnen verschiedene Defekte aufweisen, wie z. B. einen Manganmangel. Doch sowohl Behörden als auch die Entwickler der gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermittel ignorieren regelmässig entsprechende Berichte und auch Hinweise darauf, dass Gen-Futter den Tieren schadet”,

erklärt Dr. Allison Wilson vom The Bioscience Resource Project.

„Hoffentlich ignorieren sie diese Studie nicht ebenfalls.“

Wachstumsstörungen auch beim Menschen?

Wie könnten nun die Folgen für den Menschen aussehen, wenn er regelmässig tierische Produkte von Tieren konsumiert, die Gen-Futter erhalten? Wird er ebenfalls an Wachstumsstörungen leiden? Wird sich die Entwicklung von Körper und Gehirn verzögern?

Da menschliche Säuglinge im Allgemeinen nicht allein mit Tiermilch aufgezogen werden, besteht hier keine unmittelbare Gefahr. Was die vorliegende Studie jedoch wiederlegen möchte, ist die immer wieder gepredigte Behauptung, dass die Gentechnik keinerlei negative Folgen für die Konsumenten mit sich bringe. Das nämlich trifft in keinster Weise zu. Und wie sich die veränderten Gene, die mit jedem Stück Käse und jedem Happen Wurst aufgenommen werden, langfristig im Menschen auswirken werden, wird sich erst zeigen, wenn noch ein paar Jährchen ins Land gezogen sind.

(…)

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wachstumsstoerungen-durch-genmanipulation.html

Gruß an die, die Rohmilch von Milchkühen ( am Besten die Milch der Kühe  die auf Weiden stehen und im Winter mit Heu gefüttert werden) zur Erhaltung und Erlangung der Darmgesundheit einsetzten und zu schätzen wissen…

Viel Wissen ist verloren gegangen- es wird Zeit, daß wir uns mit altem Wissen auseinandersetzen- und es wieder anwenden.

Rohmilch war seit jeher ein Heilmittel und ein Überlebensmittel!!-

Niemand soll Euch etwas anderes erzählen, dann hat er – ganz klar- keinen Schimmer von der Materie!

Gruß

TA KI

 

Madenwürmer behandeln: Hausmittel gegen Würmer im Stuhl bei Kindern & Erwachsenen


Was tun gegen Würmer? Hausmittel gegen Madenwürmer im Stuhl bei Erwachsenen und Kindern bekämpfen natürlich Darmparasiten. Hier finden Sie die besten Mittel und Tipps!

Natürliches Hausmittel zur Wurmbekämpfung im Darm: Knoblauch!

Parasitenbefall im Darm, After oder Po ist vor allem bei Kindern (Kindermadenwurm) ein häufiges Problem. Aber auch Erwachsene werden von Darmwürmern befallen. Darmparasiten sondern Giftstoffe ab und entziehen dem Körper wichtige Nährstoffe. Madenwürmer, oder auch Fadenwürmer genannt, gelangen mit der Nahrung in den Verdauungstrakt. Durch Juckreiz am After bzw. Würmer im Kot wird man auf den Wurmbefall aufmerksam. Doch wie kann man sie loswerden? Omas alte und gute Hausmittel gegen Würmer im Stuhl bei Menschen behandeln natürlich Darmwürmer und befreien vom Juckreiz am Po.

 

Madenwürmer: Ursachen und Symptome

Die häufigste Ursache für Würmer im Darm ist der Konsum von verunreinigten Lebensmitteln sowie Wasser.

Die häufigsten Symptome Madenwurmbefall sind:

  • Afterjucken
  • kleine, sichtbare Würmer im Stuhl

Natürliche Hausmittel gegen Würmer im Stuhl

  • Naturheilmittel Knoblauch gegen Madenwürmer

Knoblauch ist eines der besten Hausmittel gegen Darmparasiten wie Madenwürmer. Roher Knoblauch enthält schwefelhaltige Aminosäuren die als natürliche Wurmkur im Darm bei Kindern und Erwachsenen aufräumt.

Täglich auf nüchternen Magen ißt man 2 gehackte Knoblauchzehen zusammen mit einer Prise gemahlenen Nelken. Für größere Wirksamkeit ebenfalls Mittags und abends dieses Mittel einnehmen.

Alternativ 3 ghackte Knoblauchzehen in einem Glas Milch auf nüchternen Magen trinken.

Die Wurmbehandlung mit diesem Hausmittel dauert 1 – 2 Wochen.

  • Naturmittel Kürbiskerne bekämpfen Würmer im Darm

Kürbiskerne sind Omas altes Hausmittel bei Wurmbefall. Kürbiskerne enthalten Wirkstoffe die die Parasiten natürlich abtöten und aus dem Darm entfernen helfen.

Man gibt 3 Esslöffel gehackte Kürbiskerne auf 750ml kochendes Wasser. Für 30 Minuten ziehen lassen, dann trinken.

Dieses Heilmittel am besten morgens auf nüchternen Magen oder nach einem Tag Fasten trinken.

Alternativ einen Eßlöffel gehackte Kürbiskerne mit etwas Honig jeden Morgen essen.

  • Würmer natürlich mit Karotten behandeln

Karotten sind reich an Beta-Carotin das die Eier von Darmparasiten abtöten kann.

3 Karotten reiben und auf nüchternen Magen essen. Bis zum Mittagessen nichts weiteres essen damit die Karotten im Verdauungssystem Würmer bekämpfen können.

Für 2 Wochen täglich anwenden.

  • Nelken gegen Würmer

Nelken sind ein einfaches aber wirksames Hausmittel um Madenwürmer in Darm und Stuhl natürlich loszuwerden.

Man gibt einen Teelöffel frisch gemahlene Nelken auf eine Tasse warmes Wasser.

Dreimal täglich über eine Woche eine Tasse davon trinken.

  • Hausmittel Kurkuma hilft gegen Würmer

Kurkuma ist ein weiteres natürliches Mittel gegen Madenwürmer das für Erwachsene und Kinder gute Ergebnisse bringt.

Man gibt einen gehäuften Teelöffel Kurkumapulver auf ein Glas warme Milch und trinkt dies am Morgen auf nüchternen Magen sowie zusätzlich mittags und abends.

  • Papayakerne wirken als natürliche Wurmkur

Mit Papayasamen Darmwürmer und Parasiten bei Kindern und Erwachsenen natürlich behandeln

Papayasamen enthalten Enzyme die Darmparasiten abtöten ohne schädliche Nebenwirkungen oder chemische Medikamente. Papayakapseln oder Tabletten sind für die Wurmbehandlung am praktischsten.

Nach Packungsangabe einnehmen da die Konzentration von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich sein kann.

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  • Würmer im Stuhl bekämpfen mit Wermut

Das Hausmittel Wermutkraut ist sehr gut zur natürlichen Behandlung von Darmwürmern geeignet.

Wermut ist als Wermutöl, Tee oder Kapseln erhältlich und sollte nach Packungsangabe eingenommen werden.

Was kann man noch gegen Madenwürmer im Stuhl tun? – Tipps

 

Fasten entlastet die Verdauung und unterstützt den Körper bei der natürlichen Darmreinigung. Vor der Anwendung der oben genannten Hausmittel ist ein Fastentag zu empfehlen um die Wirksamkeit der natürliche Wurmmittel zu erhöhen.

Nach dem Fasten kann eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Knoblauch, Ananas und Papaya sowie viel frischem Obst, Gemüse und Gemüsesäften empfohlen werden.

Vermeiden Sie Kaffee, Alkohol, raffinierten Zucker, Fleisch und fetthaltige Lebensmittel bis die Darmparasiten vollständig verschwunden sind.

Achten Sie auf eine angemessene Hygiene bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln.

Häufiges Händewaschen beugt einem erneuten Befall vor.

Bitte etwas Geduld: Die genannten Hausmittel helfen gegen Madenwürmer in Darm und Stuhl wenn sie über mindestens eine Woche angewendet werden.

Quelle: http://hausmittelhexe.com/madenwuermer-behandeln-hausmittel-gegen-wuermer-im-stuhl-kot-kinder-erwachsene-darm-parasiten/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Wie der Milchmarkt Kühe krank macht


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  • Immer mehr Kühe geben mehr als 10 000 Liter Milch pro Jahr, doch die Leistungssteigerung geht auf Kosten der Gesundheit der Kühe.
  • Gleichzeitig gibt es auf dem Weltmarkt so viel Milch, dass die Molkereien und der Einzelhandel in Deutschland die Preise unter die Produktionskosten drücken können – auf weniger als 30 Cent pro Liter.

 

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Von Tanja Busse, Hamburg

Hätten die Züchter die Geschwindigkeit von Rennpferden in den letzten hundert Jahren so verbessert wie die Milchleistung der Kühe, dann könnten Pferde heute in der Formel 1 mithalten. Der Schweizer Milchbauer Martin Ott hat diesen Vergleich in seinem Buch „Kühe verstehen“ gezogen, um zu zeigen, welche enorme züchterische Leistung hinter einer Hochleistungskuh steckt.

So sehr sich die Pferdezüchter bemüht haben: Rennpferde laufen heute nur wenig schneller als ihre Vorfahren. Milchkühe aber haben ihre Leistung im gleichen Zeitraum vervielfacht. Immer mehr Kühe geben gut 10 000 Liter Milch pro Jahr, der Rekord liegt bei mehr als 21 000. Für einen einzigen Liter Milch muss eine Kuh fünfhundert Liter Blut durch ihr Euter strömen lassen. Das Herz einer Hochleistungskuh pumpt am Tag 100 000 Liter Blut durch. Doch diese Leistungssteigerung hat einen Preis, das ist die Gesundheit der Kühe.

Viele Jahre lang haben das Tierärzte und Landwirte abgestritten, an Universitäten und in den Zuchtverbänden galt Leistung als Ausdruck von Gesundheit. Heute weiß man: Das mag für Rennpferde gelten, für Kühe aber stimmt es nicht.

„Bis zu 80 Prozent der Kühe erkranken innerhalb eines Jahres“

„Man hat Kühe gezüchtet, die Hilfsmittel brauchen, um gesund zu bleiben“, so bringt der Tierarzt Holger Martens die Entwicklung auf den Punkt. Er ist emeritierter Professor für Tier-Physiologie an der Freien Universität Berlin und seine Forschung hat ihn zum Kritiker der Hochleistungszucht gemacht. „Bis zu achtzig Prozent der Kühe erkranken innerhalb eines Jahres.“

Das Euter einer Hochleistungskuh kann innerhalb weniger Minuten zwanzig bis dreißig Liter Milch an die Melkmaschine abgeben, doch dazu brauchen sie große Zitzenöffnungen. Die aber können Bakterien nicht gut abwehren. Deshalb behandeln beinahe alle Milchbauern ihre Kühe mit Antibiotika, wenn sie etwa sechs bis acht Wochen vor der Geburt mit dem Melken aufhören. Trockenstellen nennen sie das, in der Zeit ist das Euter besonders empfindlich. Die nächste kritische Phase beginnt kurz nach der Geburt: „Die Kuh ist genetisch so veranlagt, dass sie dem Kalb ihre Energie für die Milchbildung zur Verfügung stellt“, erklärt Martens, „Ihre Futteraufnahme entspricht in dieser Zeit aber nicht ihrem Bedarf.“ Negative Energiebilanz nennen das Tierärzte, wenn die Kuh mehr Energie in die Milchproduktion steckt, als sie durch das Futter aufnehmen kann.

Landwirtschaft Gesunde Kühe – gedopt mit Antibiotika

Zehntausende Kühe bekommen in Deutschland ein umstrittenes Antibiotikum. Nicht weil sie krank sind, sondern weil die Tiere als Nebeneffekt mehr Milch geben.

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Das ist eine Folge der Evolution: Die Auerochsenkuh, die Urahnin des modernen Hausrinds, zog sich nach der Geburt in den Wald zurück, um sich um ihr Kalb zu kümmern. Es war überlebenswichtig für das Kalb, dass die Mutter genug Milch gab, auch wenn sie selbst nicht genug Futter fand. Die Kuh mobilisierte also alle ihre Energiereserven. „Das war ursprünglich kein Problem für die Kuh“, sagt Martens, „weil das Kalb in den ersten Tagen und Wochen gar nicht so viel Hunger und Durst hatte, dass es seiner Mutter hätte schaden können.“ Doch in der modernen kälberlosen Milchproduktion fällt diese natürliche Grenze weg. Das Melkgeschirr saugt so lange an den Zitzen, bis kein Tropfen mehr kommt. Milchkühe nehmen nach der Geburt bis zu fünfzig Kilo ab – und geben trotzdem immer weiter Milch.

Preise setzen Milchbauern unter Druck

„Die Züchter haben die genetischen Fähigkeit der Kuh zur Milchbildung bei unzureichender Futteraufnahme genutzt und sogar noch verstärkt“, kritisiert Martens, „ohne zu berücksichtigen, dass die Kuh keine natürliche Bremse hat.“ Sie haben Kühe ausgewählt, die sehr schnell nach der Geburt sehr viel Milch gaben, aber nicht beachtet, ob die milchleistungsstarken Kühe in dieser Zeit auch gut und viel fraßen.

Deshalb gerät der Stoffwechsel der Kühe während der etwa 300 Tage dauernden Melkperiode an seine Grenzen. Das macht sie anfällig für Euter- und Gebärmutterentzündungen, Labmagenverlagerungen und Lahmheiten – schmerzhaft für die Kuh und teuer für den Landwirt. Um die gefährliche Stoffwechselkrankheit Ketose zu behandeln oder ihr vorzubeugen, setzen manche Landwirte das umstrittene Antibiotikum Kexxtone ein. Mehr als 70 000 Kühe wurden damit im vergangenen Jahr behandelt. Die Umweltorganisation Greenpeace nennt das „billiges Doping“ , sie vermutet, dass manche Landwirte den Wirkstoff auch missbräuchlich zur Leistungssteigerung einsetzen.

Gelingt es den Erzeugern nicht die Produktion zu drosseln, fallen die Preise weiter

Landwirtschaft Was Almbauern so besonders macht

Die Landschaft ist atemberaubend schön, die Arbeit hart, die Männer stolz: Etwa 1400 Almbauern gibt es in Bayern – sie sind ein ganz besonderer Schlag.

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Kirsten Wosnitza und ihr Mann Gert Albertsen, die 120 schwarzbunte Holstein-Friesian-Kühe auf ihrem Hof in Nordfriesland halten, investieren viel Zeit und Mühe, um möglichst ohne solche Hilfsmittel auszukommen. So können ihre Kühe Tag und Nacht auf die Weide, was bei Hochleistungskühen die Ausnahme ist. „Kexxtone haben wir erst viermal eingesetzt, bei älteren Problemkühen“, berichten sie. „Normalerweise verwenden wir antibiotikafreie Mittel mit Propylenglykol, wenn die Kuh Anzeichen von Ketose zeigt und krank zu werden droht.“ Propylenglykol ist als Zusatzstoff für Kaugummis zugelassen und als Nebelmittel in Discotheken. Den meisten Kühen schmeckt es nicht, und es kostet viel Zeit, es ihnen einzugeben.

Als Milchbauern sind die beiden erfolgreich: Ihre Kühe geben im Durchschnitt mehr als 10 000 Liter Milch im Jahr und werden trotzdem sehr alt, dennoch sehen Wosnitza und Albertsen die Entwicklung in den Kuhställen sehr kritisch: „Die Hochleistungskuh ist nicht fehlertolerant: Schon kleine Fehler in der Fütterung oder bei der Haltung können sie krank machen.“ Mit viel Zeit und Arbeitseinsatz können Landwirte auch Hochleistungskühe gesund halten, sagen sie, trotzdem zweifeln Wosnitza und Albertsen, ob das System insgesamt nachhaltig ist. „Wer das Leistungsvermögen seiner Kühe voll ausschöpfen und seine Tiere gesund erhalten will, stößt als Landwirt oft selbst an die Grenze seines eigenen Leistungsvermögens.“ Vor allem wenn die Milchpreise so niedrig sind wie im vergangenen halben Jahr, stehen die Landwirte unter enormem Druck. Und Krisen wie diese kommen immer wieder.

Es ist eine absurde Situation: Auf den Höfen leben Kühe, die so viel Milch geben, dass sie davon krank werden. Gleichzeitig gibt es auf dem Weltmarkt so viel Milch, dass die Molkereien und der Einzelhandel in Deutschland die Preise unter die Produktionskosten drücken können – auf weniger als 30 Cent pro Liter. Das wiederum zwingt die Bauern, alles aus ihren Kühen herauszuholen, weil sie ihre laufenden Kosten decken müssen und oft auch hohe Kredite abzahlen müssen. Milchbauern können ihre Milch nicht lagern wie Ackerbauern das Getreide, um später zu einem besseren Preis zu verkaufen, und sie können die Produktion auch nicht kurzfristig drosseln und die Kühe einfach nicht melken. Das wissen die Molkereien, sie nutzen das aktuelle Überangebot an Milch, um die Preise weiter zu drücken.

Ernährung Vom Wert des guten Essens

Der Protest französischer Bauern geht auch deutsche Verbraucher an. Denn sie entscheiden im Supermarkt darüber, wie groß die Auswahl ist – und von welcher Qualität. Essay

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Zusammen mit den europäischen Partnerverbänden hat der Bund deutscher Milchviehhalter BDM einen Vorschlag erarbeitet, um solch einen ruinösen Preisverfall in Zukunft zu verhindern: Die Bauern selbst sollen mithilfe einer freiwilligen Deckelung in Krisenzeiten die Milchmenge steuern, was nur funktioniert, wenn alle europäischen Milchproduktionsländer mitziehen. Doch die Molkereien und der einflussreiche Deutsche Bauernverband lehnen das ab. Stattdessen fordert der Bauernverband ein Nothilfepaket für die darbenden Milchbauern von der Politik. Das würde zwar kurzfristig helfen, doch nichts am riskanten System der Hochleistungsproduktion ändern.

Um die Muttermilch tobt ein Konkurrenzkampf


Um die Muttermilch tobt ein Konkurrenzkampf

Muttermilch tut dem Baby gut. Jahrzehntelang half abgepumpte Milch von Spenderinnen, wenn Mama nicht stillen konnte. In den USA floriert jetzt das Geschäft mit der Säuglingsnahrung. Und die Moral?

Milchkueche

„Milch zum Teilen gesucht!“, ruft die Mutter eines Babys im Internet um Hilfe. Das Stillen klappt nicht, doch dem Neugeborenen soll die stärkende Nahrung in der ersten Lebensphase nicht vorenthalten werden – wenn schon nicht von Mama, dann von einer helfenden Fremden. In Deutschland ist Muttermilch übers Internet noch ein ziemliches Novum. In den USA floriert das Angebot schon lange. Jetzt entwickelt sich das Buhlen um das knappe Gut zum harten Konkurrenzgeschäft.

Bis zu 13 Dollar bringen 100 Milliliter der wertvollen Neugeborenennahrung ein. Auf Gewinn angelegte Organisationen konkurrieren mit gemeinnützigen um die abgepumpte Milch der Spenderinnen. Und derzeit positionieren sich weitere Anbieter am Markt – und heizen so die Debatte zwischen beiden Seiten an.

Im Kern geht es um zwei Fragen: um Moral und um Hygiene. Erstens wird heiß diskutiert, ob Muttermilch Handelsware oder Spende sein soll. Zweitens dreht sich der Diskurs um die Sicherheit der Milch bei den verschiedenen Anbietern, die sich auch an Milchbanken von Kliniken richten, in denen Frühchen mit der stärkenden Nahrung versorgt werden. Und gerade bei Frühgeborenen ist Studien zufolge Muttermilch für den Start ins Leben die bessere Wahl, weil sie besser vertragen werde und besser vor Infektionen schütze.

Muttermilch in Intensivzentren oft knapp

Doch in den Intensivzentren für Neugeborene ist die wertvolle Muttermilch knapp. Der erstarkende Handel sieht dabei sein kommerzielles Modell als Chance, dem Milchmangel ein Ende zu setzen. „Wir bringen ein enormes Angebot auf den Markt“, sagt Glenn Snow, der demnächst mit einem breit aufgestellten Unternehmen an den Start geht.

Zugleich betont der Muttermilchhandel das Recht der Spenderinnen, Geld mit ihrer Gabe zu verdienen. Schließlich müssen die Frauen auch die Milch lagern und die Milchpumpen reinigen. Andere sehen dadurch den Gemeinsinn verwässert. Das Abgeben von Muttermilch sollte einen Geist der Uneigennützigkeit bewahren, findet der Direktor des gemeinnützigen Muttermilchbankverbands von Nordamerika, John Honaman.

Spenderin Kelli Russell aus North Carolina pflichtet ihm bei. „Man weiß ja auch nie, wer sie bekommt“, sagt Russell über ihre Muttermilchspende. „Vielleicht bekommt sie jemand, der eines Tages eine Heilung für Krebs findet. Oder jemand, der meinen Sohn heiratet. Oder jemand, der sich um mich kümmert, wenn ich einmal im Krankenhaus bin und Hilfe brauche.“

Regeln gegen Betrug mit Muttermilch

Einig sind sich alle, dass die Weitergabe strengsten hygienischen Bestimmungen folgen und die Milch gründlich auf mögliche Verunreinigungen und Infektionen untersucht werden muss. Und natürlich, dass Betrügereien wie das Strecken mit Kuhmilch ausgeschlossen sein müssen. Bei der Umsetzung allerdings treten die Konkurrenten wieder in Wettstreit.

Einige US-Staaten haben bereits entsprechende Regeln für alle Beteiligten. Andere wollen angesichts der wachsenden Branche nachziehen.

In Deutschland sehen Ärzte und Hebammen die Entwicklung des privaten Muttermilchhandels aus Sicherheitsgründen kritisch. Die Milch könne gefährliche Keime enthalten, warnen sie. An den Milchbanken von rund einem Dutzend Kinderkliniken in Deutschland wird die Milch hingegen genau untersucht, die Spenderinnen werden überprüft.

Internetanbieter wie die Muttermilch-Börse setzen darauf, dass Mütter die Milch sowohl lokal als auch bundesweit kaufen, verkaufen oder verschenken können. Tanja Müller, Gründerin der Muttermilch-Börse, ist selbst zweifache Mutter. Ihre Idee entstand aus der eigenen Not heraus: „Beim ersten Kind hatte ich zu wenig, beim zweiten zu viel Milch. Nirgends fand ich eine Möglichkeit zum Austausch.“ Sie suchte nach einem einfachen und sicheren Weg, die Mütter mit zu viel Milch und die Babys ohne Milch zusammenzubringen – so entstand die Idee der Muttermilch-Börse.

Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article143761951/Um-die-Muttermilch-tobt-ein-Konkurrenzkampf.html

Gruß an die Stillenden

TA KI

Was Milch wäre, wenn man sie so läßt wie die Natur sie uns schenkt


milch 1amilch 2amilch 3milch 4milch 5milch 6milch 7amilch 8aDanke an den Zusender

Gruß an die gesunden Kühe

TA KI

Ernährung und Genetik


 

Die Mechanismen unserer Ernährungsgewohnheiten, die sich in dem etwas abgedroschenen Idiom „Du bist, was Du isst!“ ausdrücken, sind seit langem bekannt. Neuesten Erkenntnissen zufolge steckt dahinter jedoch weitaus mehr als nur der „Volksmund“. Mehr und mehr zeigt sich, dass unsere gesamte kulturelle Entwicklung in unseren Genen verschlüsselt ist.

Nutrigenetik heißt der neue Forschungszweig. Er sollte nicht in einem extrem materialistischen Sinn missverstanden werden, dass unsere ganze Zivilisation nur auf „Biochemie“ basieren würde. Es handelt sich vielmehr um eine komplexe Wechselwirkung zwischen kultureller und genetischer Evolution im Laufe der Jahrtausende unserer Geschichte. Einerseits sind bestimmte Verhaltensmuster in uns seit jeher genetisch angelegt, das ist klar. Auf der anderen Seite jedoch können kulturelle Gewohnheiten, zu denen auch das Essverhalten gehört, zu genetischen Mutationen führen. Dies hat dann zur Folge, dass die Vorliebe für bestimmte Nahrungsmittel sowie deren Verträglichkeit späteren Generationen bereits angeboren ist. Ein Beispiel ist die menschliche Gewohnheit, Milch und Milchprodukte zu konsumieren. Bei keiner anderen Säugetierart wird Milch verzehrt, nachdem man dem Kindesalter entwachsen ist. Menschen dagegen entwickelten eine regelrechte Nahrungsmittelindustrie, angefangen von der Haltung von Milchvieh über die Verarbeitung der Milch zu unterschiedlichen Produkten. Ungeachtet aller Kritik am Milchkonsum und der weitverbreiteten Laktoseintoleranz ist es unbestreitbar, dass die meisten Menschen heute ein Milchbekömmlichkeitsgen in sich tragen, das erst im Laufe der kulturellen Entwicklung der Menschheit entstand.

Umgekehrt kann auch die Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel genetisch angelegt sein, selbst wenn es sich um solche Produkte handelt, die in früheren Epochen in großem Maße verzehrt wurden.

Ein Beispiel liefert der prominente Fernsehkoch TIM MÄLZER, der sich vor laufenden Kameras outete, dass er kein Vollkornbrot verträgt und dass dies bei ihm genetisch bedingt sei. Noch bis ins Mittelalter und die frühe Neuzeit wurde fast ausschließlich Vollkorngetreide konsumiert, bevor im Zuge einer zunehmend industrialisierten Massenproduktion von Backwaren zunehmend Auszugsmehle aufgrund ihrer besseren Haltbarkeit in Gebrauch kamen. Erst in den letzten Jahrzehnten wird nunmehr wieder verstärkt der Konsum von Vollkornprodukten propagiert, da diese gesünder seien und mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Aus Sicht der Nutrigenetik jedoch bedeutete dies die Rückkehr zu einer Ernährungsweise, die die Menschen seit vielen Generationen nicht mehr gewohnt waren. Es ist daher dringend davor zu warnen, eine Art von Vollkorn-Fanatismus zu entwickeln oder die Menschen gar per Gesetz zum Verzehr von Vollkornkost zu zwingen, da eine solche Ernährungsumstellung nicht allein eine Frage des Willens, sondern auch der genetisch angelegten Verträglichkeit ist.

Quelle: http://www.matrix3000.de/home/news/?tx_ttnews[tt_news]=47&cHash=e827c0a6efccbdaa7b6c9b0ce3947464

Gruß an die bewussten Esser

TA KI

Probiotika entgiften Schwermetalle


Probiotika können zur Entgiftung von Schwermetallen eingesetzt werden. Eine bestimmte Art von Milchsäurebakterien zeigte in einer kanadischen Studie an Schwangeren und Kindern entgiftende Wirkung. Schmermetalle können zum Beispiel über kontaminierte Nahrung oder Zahnfüllungen in den Körper gelangen und dort schwerwiegende Schäden hervorrufen. Eine Schwermetallbelastung ist oft nicht einmal mit einer Blutuntersuchung nachweisbar, die Entgiftung schwierig. Eine Nahrungsergänzung mit hochwertigen Probiotika kann hier helfen.

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Gesundheitsschädigende Schwermetalle

Schwermetalle können über die Umwelt oder die Ernährung in den Körper eindringen und sich dort ablagern. Das kann beispielsweise am Arbeitsplatz passieren, wenn Sie mit Schwermetallen zu tun haben.

Gemüse aus konventionellem Anbau kann aus mit Schwermetallen belasteten Böden stammen, und Zahnfüllungen aus Amalgam geben Quecksilber an den Körper ab.

Eine Schwermetallvergiftung ist nur im akuten Fall mit einer Blutuntersuchung nachweisbar. Befindet sich das Schwermetall schon länger im Körper, ist das mit den gängigen Methoden nicht mehr feststellbar.

Die Schwermetalle haben sich dann längst aus dem Blut in die Gewebe (Organe, Gehirn, Bindegewebe) verlagert und können folglich zu schwerwiegenden Langzeitschäden führen.

Dazu gehören unter anderem Herzerkrankungen, Schilddrüsenprobleme, aber auch Depressionen, Konzentrationsstörungen und weitere ganz unspezifischen Symptome, die meist so gut wie nie mit Schwermetallbelastungen in Zusammenhang gebracht werden.

Milchsäurebakterien binden Schwermetalle

Eine Gegend, die besonders stark mit Schwermetallen belastet ist, befindet sich rund um den afrikanischen Victoriasee.

Infolgedessen fand auch dort eine Studie zu Entgiftungsmöglichkeiten mit Hilfe von Milchsäurebakterien statt. Das Forscherteam des Canadian Centre for Human Microbiome and Probiotics um Dr. Gregor Reid nutzte Essensausgabestellen in Tansania, um schwangeren Frauen und Kindern eine Nahrungsergänzung mit einem speziellen Milchsäurebakterium (Lactobacillus rhamnosus) verabreichen zu lassen.

Aus Forschungen im Labor wussten die kanadischen Wissenschaftler bereits, dass dieser probiotische Bakterienstamm hervorragend giftige Schwermetalle binden kann. Daraus schlossen sie, dass eine Nahrungsergänzung mit L. rhamnosus die Schwermetallaufnahme aus der Nahrung verhindern könne.

Probiotika gegen Schwermetalle

Dr. Reid und sein Team analysierten die Schwermetallbelastungen jener Frauen und Kinder, die die Nahrungsergänzung mit L. rhamnosus erhielten und verglichen sie mit den Werten einer Kontrollgruppe, die keine Supplementierung bekam.

Dabei zeigte sich, dass die Milchsäurebakterien die Schwermetallbelastung der schwangeren Studienteilnehmerinnen drastisch reduzierten.

Der Victoriasee und seine Umgebung sind stark mit Pestiziden und Schwermetallen, unter anderem Arsen und Quecksilber, verseucht. Die Nahrungsergänzung mit den Milchsäurebakterien war hier also lebenswichtig – auch für die ungeborenen Kinder. Eine Schwermetallvergiftung kann nämlich zu dramatischen Geburtsfehlern führen.

Auch bei den teilnehmenden Schulkindern liessen sich diese positiven Effekte feststellen.

Nun ist die Schwermetallbelastung in unseren Breiten nicht ganz so extrem wie am Victoriasee, doch lauern auch bei uns Schwermetalle aus den eingangs erwähnten Quellen. Besonders schwermetallhaltige Zahnfüllungen (Amalgam) sind hier problematisch.

Und so sind auch hierzulande viele Menschen auf der Suche nach sinnvollen und gleichzeitig einfach anzuwendenden Massnahmen zur Entgiftung.

Probiotika sollten spätestens nach der vorliegenden Studie eine wichtige Komponente eines jeden Programms zur Schwermetallausleitung darstellen.

Abgesehen davon bringt die Aufnahme von ausreichend Probiotika derart zahlreiche positive Effekte mit sich, dass nicht nur eine vermutete Schwermetallbelastung zum Griff nach einem hochwertigen Probiotikum führen sollte.

Mehr zu all den gesundheitlichen Vorteilen von Probiotika lesen Sie hier: Probiotika für die Gesundheit

Doch Achtung! Nicht jedes als probiotisch ausgelobte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel ist auch wirklich empfehlenswert.

Probiotika in Joghurt?

In den Kühlregalen der Supermärkte findet sich ein breit gefächertes Angebot an so genannten „probiotischen“ Joghurts“.

Ob diese überhaupt ausreichend Probiotika enthalten, um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen, ist fraglich. Oft enthalten sie jedoch Zucker und andere gesundheitsschädliche Zusatzstoffe. Details dazu finden Sie hier: „Probiotische“ Joghurts

Abgesehen davon sind Milchprodukte – und dazu noch in der heute üblichen Qualität – nicht für jeden Menschen gleichermassen verträglich, wobei es hier nur am Rande um die Lactoseintoleranz geht.

Die subtile Milcheiweissunverträglichkeit ist deutlich weiter verbreitet und äussert sich häufig in chronischen Atemwegsbeschwerden, einer erhöhten Infektanfälligkeit, Hautproblemen (Neurodermitis) oder sogar in Kopfschmerzen und bei Kindern in häufigen Mittelohrentzündungen und ständigen Erkältungen.

Besser hochwertige Probiotika

Zwar setzten Dr. Reid und Kollegen einen Joghurt ein, um die Studienteilnehmer mit L. rhamnosus zu versorgen. Diesen Bakterienstamm mussten sie dem Joghurt jedoch zunächst künstlich beifügen.

Deutlich sinnvoller sind daher hochwertige Probiotika (Nahrungsergänzungsmittel), die L. rhamnosus in relevanten Mengen enthalten, wie z. B. Combi Flora (Kapselprobiotikum) oder Hulup (Flüssigprobiotikum).

(…)

Quelle:

Dr. Gregor Reid et al., “Randomized Open-Label Pilot Study of the Influence of Probiotics and the Gut Microbiome on Toxic Metal Levels in Tanzanian Pregnant Women and School Children”, mBio, Oktober 2014, (“Randomisierte offene Studie zum Einfluss von Probiotika und dem Darmmikrobiom auf den Spiegel giftiger Schwermetalle bei tansanischen Schwangeren und Schulkindern”) (Studie als PDF)

Gruß an die Rohmilchverzehrer
TA KI