John Embry: Das katastrophale Endspiel kommt rapide auf uns zu


John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 10.04.2017

John Embry: »Eric, der Druck auf den Gold- und Silbermärkten hat sich nachhaltig intensiviert, da die üblichen Verdächtigen Himmel und Erde bewegen um sicherzustellen, dass scharf steigende Gold- und Silberpreise die künstliche Realität nicht unterlaufen, welche von den westlichen Zentralbanken und ihrer fast manischen Manipulation der größeren Märkte – Aktien, Bonds, Währungen, Immobilien, etc. – geschaffen wurde. Diese Märkte sind mittlerweile historisch deplatziert und daher sehr verwundbar, falls irgendetwas im massiven Ponzi-Schema der Zentralbanker schief geht.

Wir haben den Open Interest für Silber an der COMEX jetzt auf einem Allzeithoch, während der Silberpreis mehrere Dollar niedriger steht, als beim letzten Mal, als dieses Niveau an Open Interest erreicht wurde. Denken Sie darüber nach, Eric, Silber ist ohne Frage das unterbewertetste reale Anlagegut der Welt und dennoch gibt es kumulative Interest-Shorts an der COMEX, welche deutlich mehr als eine Million Unzen ausmachen – was materiell gesehen mehr als einer Jahresproduktion entspricht.

Und im Gegensatz zu Gold wird ein maßgeblicher Anteil der Silberminen-Produktion vom jährlich wachsenden Industriebedarf verbraucht. Folglich ist der einzige Grund, warum irgendwer in dieser Größenordnung und zu diesen Preisen beim Silber short sein würde, manipulativen Zwecken zuzuordnen. Falls Silber plötzlich seinen wahren Wert abbilden würde, welcher meiner Ansicht nach bei annähernd $ 100 die Unze liegt, dann würde der Goldpreis ebenfalls nach oben explodieren und diese haarsträubend niedrigen Zinsen, welche dafür geschaffen wurden das vollkommen überschuldete globale Finanzsystem über Wasser zu halten, würden als totaler Schwindel auffliegen.

Die Auswirkungen hiervon wären katastrophal. Die Bondmärkte würden praktisch kollabieren, viele vollkommen überteuerte Aktien würden weit niedriger eingepreist werden, Immobilien wären im Belagerungszustand, wie auch viele der weltweiten Volkswirtschaften. Die Wirkung dieser Entwicklungen auf Rentenfonds, Banken, Versicherungsunternehmen, usw. wäre verheerend. Entsprechend werden die Hintergrundmächte alles in ihrer Macht stehende tun, um die Gold- und Silberpreise bis zum letzten Ende dieser Saga zu drücken. Bedauerlicherweise, für die Gesellschaft als Ganzes, denke ich, dass dieses Ende rapide auf uns zukommt.

Schauen wir uns die wirtschaftlichen Schlüsselsektoren in den USA an, wie Energie, Einzelhandel und die Automobilindustrie, dann ist zu erkennen, dass die Wirtschaft bestenfalls stagniert. Gleichzeitig sehen wir weiterhin hohe Budget-Defizite und das Schuldengrenzen-Problem tritt wieder einmal in den Vordergrund.

Betrachten wird die “Fake-News“, welche derzeit überall diskutiert werden. Das namhafte Magazin The Economist und die Financial Times reden dieser Tage ständig über eine wirtschaftliche Wiedergeburt in Europa. Meiner Meinung nach könnte nichts ferner der Wahrheit sein, da dieser umnachtete Kontinent nur durch massive finanzielle Eingriffe der Europäischen Zentralbank über Wasser gehalten wird.

Vielleicht haben derlei Veröffentlichungen ein anderes Motiv. Vielleicht sollen sie ein sehr positives Bild der europäischen Situation malen, um die französischen Wähler davon abzubringen Marine Le Pen zu wählen. Diese wäre der Todesstoß für die Europäische Union, welche ihr Verfallsdatum meiner Ansicht nach ohnehin lange überschritten hat.

An diesem Punkt müssen Investoren sehr geduldig und stark in reale Werte investiert sein. Die besten sind Gold- und Silberbullion und die Aktien der entsprechenden Minen. Reine Papieranlagen mit massiven Ausfallrisiken müssen unter allen Umständen vermieden werden.«

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/john-embry-das-katastrophale-endspiel-kommt-rapide-auf-uns-zu/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Söldner: Die Neuen Händler des Todes


Während die Bundeskanzlerin es sich gut gehen lässt…

…schon kurz nach der Wahl werden ALLE Rentner in bitterer Armut leben. Und das wegen dieser 3 faulen Tricks der Politik! Julien Backhaus hat die schockierende Wahrheit jetzt enthüllt. Sie werden nicht glauben, wie einfach es für Politiker ist, Ihnen das Geld mit den 3 Merkel Lügen aus den Taschen zu ziehen!

 

Die wenig erzählte Geschichte von privaten Söldnerfirmen ist eine Geschichte über alles durchdringende Korruption, über die Ausnutzung des selbstgeschaffenen Chaos eines unendlichen „Kriegs gegen den Terror.“ Sie handelt von Kriegsverbrechen und der schrittweisen Aushöhlung der Demokratie. Soziale Bewegungen sollten private Söldnerfirmen daher ins Zentrum ihrer breiteren Kritik am autoritären Neoliberalismus und der permanenten amerikanischen Kriegsökonomie stellen.

Im August 2016 verkündete das Pentagon, dass Six3 Intelligence Solutions, ein privater Geheimdienstanbieter, der jüngst vom California Analysis Center Incorporated (CACI) angeheuert wurde, das wiederum in den Abu Ghraib-Skandal verwickelt war, einen nichtöffentlich ausgeschriebenen 10 Millionen Dollar Militärvertrag gewonnen hat, der geheimdienstliche Datenauswertung in Deutschland, Italien und Syrien umfasst. Sie sollten Seite an Seite mit den ungefähr 300 US-Soldaten arbeiten, die gegen den sogenannten Islamischen Staat kämpfen und um das von Russland gestützte syrische Staatsoberhaupt Baschar al-Assad zu stürzen.

Später wurde jedoch in einer Planänderung bekanntgegeben, dass die Dienstleistung nicht mehr in Syrien, sondern im Kosovo ausgeübt werden sollte. CACI hat seitdem abgestritten, in Syrien zu arbeiten.

Eine Firma mit einem solch kontroversen Ruf wie CACI anzuheuern, ruft zwangsläufig heftige Gegenreaktionen gegen US-Interventionen in Syrien hervor, sodass am Ende eher diejenigen Kräfte gestärkt werden, die die USA vermeintlich bekämpfen. Die Logik, welcher der Gebrauch von privaten Militärunternehmen (PMCs) folgt, sowie mehr oder weniger die gesamte US-amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten, ist nicht rational. Sie wird von politischen Strukturen geformt, die sich der Unterstützung von Interessen verbunden fühlen, welche in politischer Instabilität und endlosem Krieg ihren Vorteil sehen.

Im CACI-Vorstand sind ein ehemaliger stellvertretender CIA-Direktor, der nach 9/11 auch Chef der Geheimoperation der Agency war, ein Lockheed-Geschäftsführer, sowie ein Befehlshaber über Militärausbildungskommandos vertreten. Die Firma gibt jährlich über 200.000 Dollar für Lobbying aus, allein 180.634 Dollar im letzten Wahlkampf, wovon laut OpenSecret.org 77 Prozent an die Republikaner flossen, sowie 162.021 Dollar im Wahlkampf 2012 (85 Prozent an Republikaner).

CACI verkörpert zwei Trends, die jegliche demokratische Entwicklung der Politik in den USA über die letzte Generation hinweg verhindert haben: die inzestuösen Beziehungen zwischen Söldnerfirmen und Regierungsvertretern, die am Ende in den Vorständen derjenigen Firmen landen, denen sie zuvor Aufträge zugeschustert haben; sowie die Fähigkeit ebendieser Firmen, politische Kampagnen zu finanzieren, mit denen sie sich zusätzlich zu ihrer normalen Lobbyarbeit weiter anbiedern. Dieses Vorgehen hat bei der Etablierung eines Militär-Keynesianismus geholfen und resultiert in einer irrationalen Außenpolitik, die jene globale Instabilität der Politik anheizt, von der politisch gut vernetzte Firmen profitieren.

Historische Ursprünge und politischer Mehrwert

Söldner sind schon seit langem Teil der amerikanischen Kriegsführung, insbesondere um geheime Operationen durchzuführen, die von der Öffentlichkeit nicht gerade bereitwillig befürwortet würden. Während des Kalten Krieges gründete General Clare Chennault eine private Airline, die Civil Air Transport (CAT), um verdeckte Militäreinheiten zu versorgen, die an vorderster Front gegen die Kommunisten kämpften. Ebenso bauten Firmen wie DynCorp International und die Vinnell Corporation, die später eine wichtige Rolle im globalen „Krieg gegen den Terror“ spielen sollten, Militärbasen, führten Versorgungsmissionen aus und leiteten verdeckte Operationen.

Der Vietnamkrieg war ein Wendepunkt in der neueren amerikanischen Geschichte, da von dort an die öffentliche Zustimmung zu Militärinterventionen abnahm. Durch den Druck einer Friedensbewegung von beträchtlicher Größe war die US-Regierung gezwungen, ihr Konzept zu verwerfen. Sowohl die Planungsriege in Washington, als auch die mit dem sogenannten militärisch-industriellen Komplex verbundenen Interessen, waren jedoch darauf erpicht, dass die Hegemonie des US-Militärs erhalten blieb.

Sie setzten sich für hochtechnologisierte Waffensysteme ein, inklusive unbemannte Flugkörper (z.B. Drohnen) zur Ersetzung von Bodentruppen und drängten auf die Unterzeichnung von Outsourcing-Verträgen mit strategischen Verbündeten zum Ziele der Aufstandsbekämpfung. Zu einer Zeit, in der sich die Macht von Konzernen immer stärker festsetzte, waren private Militärdienstleister äußerst gefragt, um die Distanz von Militärinterventionen zur Öffentlichkeit zu wahren, so den Fußabdruck des amerikanischen Militärs kleinzuhalten und schließlich ein Wiedererstarken der Friedensbewegung zu verhindern.

Ein besonders kontroverser Aspekt der US-Außenpolitik der 1970er Jahre war die Unterstützung der saudischen Königsfamilie, welche in Zeiten des OPEC-Embargos den Zugang der USA zu billigem Öl garantierte und sämtliche ihrer Ölgeschäfte in US Dollar bezahlt haben wollte. Im Gegenzug verständigten sich die Regierung Nixon und ihre Nachfolger darauf, durch die Bewaffnung und Ausbildung der saudischen Nationalgarde die innere Sicherheit Saudi-Arabiens zu garantieren. Sie stellten dafür die Vinnell Corporation an, die im Jahre 1979 die nötige taktische Unterstützung für den saudischen Prinzen lieferte, damit eine linke Rebellion niedergeschlagen und die Große Moschee von Mekka zurückerobert werden konnte.

Im Jahre 1981 gab die Executive Order 12333 den US-Geheimdiensten die Erlaubnis, hinsichtlich offizieller Geheimdienstangelegenheiten auch ohne ihre Veröffentlichung Verträge mit Privatanbietern abzuschließen. Dies bahnte den Weg für den Waffenschmuggel mit privaten Airlines im Contra-Krieg gegen Nicaragua. Die 1990er Jahre waren eine Zeit des rapiden Wachstums der privaten Militärindustrie, da zeitgleich mit dem Kalten Krieg die öffentliche Unterstützung von Militärinterventionen abnahm, sich ethnische Konflikte ausbreiteten, mit denen die UN und die USA augenscheinlich überfordert waren, und sich der organisierte Lobbyismus im Zeitalter des Neoliberalismus festsetzte.

Der Neoliberalismus geht in der Theorie davon aus, so hat es der politische Ökonom David Harvey bemerkt, dass das menschliche Wohl am besten durch die Liberalisierung von individuellen unternehmerischen Rechten und Freiheiten innerhalb eines institutionellen Rahmens gewährleistet werden kann, der aus unveräußerlichen Besitzrechten, freien Märkten und freiem Handel besteht. Die Hauptaufgabe des Staates in diesem System ist es, die Besitzverhältnisse und das Funktionieren des freien Markts abzusichern.

In der Realität hat der Neoliberalismus jedoch zur Übergabe der Macht von der öffentlichen in die private Hand geführt, sowie zum Abbau von demokratischen Standards, wodurch die Macht der Konzerne weiter zementiert wurde. So wurden Ungleichheit und die Unterdrückung von Arbeitnehmerrechten gefördert, was Hand in Hand mit systematischer Repression seitens des Staates lief und in den USA durch den „War on Drugs“ sowie den ausufernden industriellen Gefängniskomplex verkörpert wird.

Die Privatisierung der Strafverfolgung und militärischer Aufgabenbereiche ist ein zentraler Grundpfeiler des Neoliberalismus, welcher laut Ian Bruffs einführendem Aufsatz darin verkörpert wird, dass „die Verflechtung von Kommerz und Sicherheit die Möglichkeiten zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung wesentlich erhöht.“

Der Ursprung dafür fußt in einem Mangel an öffentlicher Transparenz und an der Kapazität für vernünftige Regulierung und Aufsicht über Privatunternehmen, sowie ihrem Gebrauch von Gewaltmitteln und Technologien zur gesamtgesellschaftlichen Überwachung, wodurch sie eins mit der Regierung werden. Des Weiteren gibt es neue Möglichkeiten, die öffentliche Meinung im Sinne privater Interessen zu manipulieren, bzw. in Richtung Profitmaximierung auf Kosten humanistischer Abwägungen.

Staaten wie die USA haben traditionell ihre repressive Macht gegen solche politisch unangenehmen Personen eingesetzt, die die Privilegien der Eliten sowohl Zuhause als auch im Ausland bedrohen könnten. Jedoch wurden diese Versuche von Zeit zu Zeit von internationalen oder inländischen rechtlichen Mechanismen, sowie der eigenen Wählerschaft beschränkt, welche bürgerliche Freiheiten, Frieden und Menschenrechte wertschätzte.

Da Regierungen im neoliberalen Zeitalter wesentlich eher den privaten Interessen verpflichtet sind, wurden diese Hindernisse deutlich abgesenkt, da sie den Bürgern weniger Opfer, Anteilnahme oder gar Wissen über das Treiben ihrer Regierung im Ausland abverlangen. Gleichzeitig werden die Bürger eher darauf konditioniert, sich um ihre individuelle Anhäufung von Vermögen zu sorgen, was zum weiteren Abbau des gesellschaftlichen Bewusstseins und der Fähigkeit zum Engagement in sozialen Bewegungen führt.

Der globale „Krieg gegen den Terror“ ist der Super Bowl für Söldnerfirmen

Von 1994 bis 2002 unterschrieb das Pentagon über 3.000 Verträge mit US-Firmen im Wert von 300 Milliarden Dollar. Diese Summe stieg an, als der weltweite „Krieg gegen den Terror“ ausgerufen wurde, was als der „Super Bowl“ der Söldnerfirmen galt, da sie alleine im Irak 2008 100 Milliarden Dollar verdienten.

Nach seiner Ernennung zum Verteidigungsminister durch Präsident George W. Bush machte sich Donald Rumsfeld an den Abbau der auswuchernden Pentagon-Bürokratie und an die Revolutionierung der US-Streitkräfte hin zu einem leichteren und flexibleren Militärapparat, sowie die Nutzung von Privatstreitkräften auf unterschiedlichsten Ebenen. Er schrieb dazu im Journal Foreign Affairs: „Wir müssen einen stärker unternehmerischen Ansatz verfolgen: einen, der die Leute ermutigt, mehr proaktiv zu sein, nicht reaktiv, und sich weniger wie Bürokraten, sondern mehr wie risikofreudige Kapitalisten zu verhalten.“

Als der Widerstand gegen die US-Besatzungen in Afghanistan und dem Irak wuchs, wurde das Militär überlastet und senkte mangels eines konkreten Plans seine Rekrutierungsanforderungen, so dass auch Ex-Kriminelle und sogar Neonazis miteingeschlossen wurden. Viele Soldaten weigerten sich ein zweites oder drittes Mal eingezogen zu werden.

So schlossen private Söldner eine wichtige Lücke und agierten in militärischen Schlüsselfunktionen wie der Beschützung von Diplomaten, dem Transport von Nachschub, dem Training von Polizei- und Militäreinheiten, dem Bewachen von Checkpoints und strategischen Einrichtungen wie Ölanlagen, der Bereitstellung von Geheimdienstinformationen, der Bergung von Verwundeten, dem Entschärfen von Bomben, der Durchführung von Verhören und sogar dem Beladen von CIA-Drohnen mit Bomben. Ein britischer Söldner machte klar, dass die Kommandeure „uns nicht mögen, [aber] uns als kleineres Übel dulden, da sie wissen, dass sie ohne uns weitere 25.000 bis 50.000 Bodentruppen brauchen würden.“ Und politisch war dies nach Vietnam nicht machbar.

Zu einigen Zeitpunkten des 15 Jahre andauernden Afghanistankrieges überstieg die Anzahl der privaten Söldner gar die der regulären Einheiten. Im April 2016 waren noch mindestens 30.000 Privatsoldaten vor Ort. Desweiteren gibt es schätzungsweise noch 7.100 Söldner, die die US-Operation im Irak unterstützen und jedweden Job übernehmen, vom Waschen der Wäsche oder der Sicherung von Basen bis zur Ausbildung von Polizei- und Armeeoffizieren, der Beratung der kurdischen Regionalregierung in Erbil oder der irakischen Regierung in Bagdad. Einige der Gelder dafür stammen aus einem geheimen 52-Milliarden-Dollar-Budget der CIA, welches 2013 durch Edward Snowden aufgedeckt wurde.

Shawn McFate, der Author des Buches „Der Moderne Söldner: Privatarmeen und Was Sie für die Weltordnung Bedeuten,“ erzählte dem Daily Beast, dass „private Militärunternehmen zur schleichenden Ausweitung von Operationen anregen, da sie der Regierung erlauben, mehr Truppen zu entsenden, als sie dem amerikanischen Volk erzählen.“ Sie ermöglichen außerdem die Heimlichtuerei der Regierung, indem sie verdeckte Operationen durchführen, die womöglich nicht von der amerikanischen Öffentlichkeit unterstützt werden würden. Zum Beispiel Aspekte des Drohnenkriegs, in den sie involviert sind, und der Waffenschmuggel an Rebellen in Syrien, welche von Al-Qaida-Führern in Libyen angekauft wurden.

Die Vertreter von Söldnerfirmen spielen zur selben Zeit eine entscheidende Rolle bei der Manipulierung der öffentlichen Meinung, da sie ihr die Kriege verkaufen können, von denen sie selber profitieren. Seit 2001 ist der ehemalige Vier-Sterne-General Barry McCaffrey ein Militäranalytiker bei NBC News, wo er oft sämtliche amerikanischen Militärinterventionen unterstützt hat. McCaffrey arbeitet zufälligerweise außerdem im Vorstand von DynCorp, die einen 1 Milliarde Dollar schweren Vertrag zur Ausbildung der afghanischen und der irakischen Nationalpolizei einfahren konnte.

Probleme mit privaten Söldnerfirmen

Erik Prince, Ex-Navy SEAL und Gründer der berühmtberüchtigten Söldnerfirma Blackwater prahlte: „Ich werde die Branche revolutionieren, so wie FedEx einst die Post revolutioniert hatte.“ By National87, Wikimedia commons, published under public domain.

Die Befürworter von Söldnerfirmen behaupten, sie könnten die Schwäche der staatlichen Sicherheitskräfte in verarmten Ländern ausgleichen und würden in Gebieten wie Westafrika operieren, um dort Völkermord oder andere Menschenrechtskatastrophen zu stoppen, an die sich die nationalen Armeen nicht herantrauen würden. Sie behaupten auch, dass Söldnerfirmen Sicherheitsdienste effizienter anbieten würden – verkörpert in Blackwater-Gründer Erik Prince’s Prahlerei, er würde die Branche revolutionieren, so wie FedEx einst die Post revolutioniert hatte.

Kongressuntersuchungen enthüllten jedoch zahlreiche Fälle von Betrug und gefährlich schlechtem Design von Söldneroperationen in Afghanistan und im Irak, was zum Tode von mindestens achtzehn Söldnern führte, darunter ein Green Beret, der in einer von Kellogg, Brown and Root (KBR) installierten Dusche von einem Stromschlag getötet wurde. KBR hat Söldnerverträge in Höhe von 39,5 Milliarden Dollar einfahren können.

Mehr als 25.000 Soldaten wurden krank, nachdem KBR das Wasser im Camp Ramadi aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen nicht ordnungsgemäß desinfiziert hat und weil auf umweltschädliche Weise Müll verbrannt wurde. Eine von DynCorp gebaute Polizei-Trainingsakademie war so schlecht konstruiert, dass Urin und Fäkalien auf seine Schüler niederregneten. Diese Vorkommnisse stehen sinnbildlich für den neoliberalen Irrglauben an die Unantastbarkeit privater Konzerne, die sich auch auf den Bereich der Sicherheit ausgedehnt hat.

Eine große Gefahr, die mit der Privatisierung von Sicherheit verbunden einhergeht, ist, dass sie immer mehr zum Privileg der Reichen wird – das heißt für diejenigen, die sich Sicherheit leisten können. Ehemals im Irak tätige Söldnerfirmen erhielten zum Beispiel lukrative Verträge, um die verwüsteten Ölfelder des Irak zu bewachen, die für ausländische multinationale Konzerne erschlossen wurden, während zur gleichen Zeit  die irakische Polizei unterfinanziert blieb und die Bevölkerung nicht vor sektiererischer Gewalt und den Aufständischen schützen konnte. Parallelen können auch an anderen Orten wie Lateinamerika beobachtet werden, wo Söldnerfirmen Ölpipelines oder Bergbauunternehmen bewachen, während die öffentliche Sicherheit im Allgemeinen miserabel ist.

Ein Mangel an staatlicher Aufsicht und Transparenz vergrößert die Möglichkeiten für Missbrauch durch die Sicherheitsunternehmen. DynCorp-Mitarbeiter waren in illegalen Waffenschmuggel und an Handel mit Kindersexsklaven in Bosnien verwickelt sowie in eine Vielzahl von Missbrauchsfällen in Afghanistan, darunter ungebührliches Verhalten unter Alkoholeinfluss, Folter und das Anheuern von minderjährigen „Dancing Boys“. Im Jahr 2007 töteten Blackwater-Söldner auf dem Nisour Square schändlicherweise 17 unbewaffnete Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, in einer Schießorgie und verwundeten mindestens 24 weitere.

Während Gräueltaten im Krieg keine Seltenheit sind, wurde die Neigung danach durch die Tatsache verstärkt, dass Söldner rechtliche Immunität genossen und weder dem irakischen Gesetz oder der US- Militärgerichtsbarkeit noch den Genfer Konventionen unterworfen waren. Viele Söldnerfirmen befolgten auch nicht die teils strengen Rekrutierungsstandards oder Trainingsnormen und erlaubten es ihren Mitarbeitern, Steroide einzunehmen.

Darüber hinaus gab es eine Kultur der militärisch aufgeladenen Maskulinität, die bei den Privaten noch größer erscheint als im Militär selbst. Ein Mitarbeiter von Triple Canopy erzählte einem Reporter: „Es war wie die Romantisierung des Tötens bis zu dem Punkt, wo die Dudes es einfach tun wollten… Heißt das etwa, du bist kein echter Mann, bevor du nicht einen anderen Typen abgeknallt hast?“ Während dieser Kommentar auch von jemandem in der regulären Armee gemacht werden könnte, trägt die Möglichkeit des Kriegsgerichts wenigstens einen kleinen Teil dazu bei, übermäßige Gewaltanwendung einzudämmen.

Manipulierung der Geheimdienste und permanenter Krieg

Der schädlichste Aspekt privater Söldnerfirmen ist zweifellos die Möglichkeit, Geheimdienstinformationen zu manipulieren. In Afghanistan beauftragte die US-Armee die Firma American International Security Corps – die vom ehemaligen CIA-Agenten Duane „Dewey“ Clarridge geleitet wird, der verurteilt wurde, den Kongress im Rahmen der Iran-Contra-Affäre belogen zu haben – damit, Hamid Karzais angebliche Heroinsucht und die Drogenkorruption seines Bruders Ahmed Wali zu untersuchen, mit der Absicht, ihn mithilfe der Ermittlungsergebnisse gefügig zu halten oder einen Putsch organisieren zu können.

Clarridge lieferte auch teils dubiose Berichte an Fox News-Kommentatoren, darunter sein alter Kamerad Oliver North, mit dem Ziel, eine aggressivere Militärpolitik zu befürworten. Seine Handlungen verkörpern die Gefahr der Privatisierung von Geheimdienstarbeit, da private Bürger so das Chaos des Krieges ausnutzen können, um ihre eigene Agenda voranzutreiben oder Falschinformationen an das Militär oder die Öffentlichkeit zu streuen.

Am Vorabend des Irak-Krieges, leitete Science Application International Corporation (SAIC) – die für ein Überwachungsprogramm namens Trailblazer, das das Abzapfen persönlicher Daten umfasste, den Spitznamen „NSA-West“ hatte – ein Programm, das Desinformationen an die ausländische Presse fütterte und einen Mediendienst im Irak einrichtete, der als Sprachrohr des Pentagon diente.

SAICs leitender Offizier von 1993-2006, Duane Andrews, war ein Schützling von Dick Cheney, der im Jahr 1991 als Angestellter im House Intelligence Committee mit gefälschten Satellitenfotos den vermeintlichen Aufmarsch irakischer Truppen an der saudi-arabischen Grenze heraufbeschwor. Ein anderes Vorstandsmitglied, General Wayne Downing, war ein enger Vertrauter von Ahmad Chalabi, einem Exil-Iraker, den die USA als den nächsten Führer des Irak gepriesen hat und der im TV massiv für eine Invasion im Irak geworben hat.

Das FBI verdächtigte gar einen SAIC-Mitarbeiter der Täterschaft des Milzbrandanschlags 2001, der enorm zu einem Klima der Angst im Land beitrug, zur Unterstützung für den „Krieg gegen den Terror“ und zur Verabschiedung des berüchtigten USA Patriot Acts – eine Goldgrube für SAIC, die in der Folge des Patriot Acts bis 2006 Nettogewinne von über 8 Milliarden US-Dollar pro Jahr verzeichnen konnten.

Ähnlich wie im Irak und in Afghanistan hatten die privaten Sicherheitsfirmen nach dem US-NATO-Krieg 2011 in Libyen vor Erregung Schaum vorm Mund – bei der Aussicht auf massive Verträge zum Wiederaufbau des zerstörten Landes. Der Leiter des Netzwerks der privaten Militärdienstleister aus Alexandria, Virginia, schrieb auf seinem Blog über die neue Post-Gaddafi-Situation, es gebe einen „Aufwärtstrend, weil ausländische Ölfirmen sich darum reißen, zurück nach Libyen zu gehen [nachdem Gaddafi erhebliche Teil der Öl-Branche verstaatlicht hatte]. Dies bedeutet eine steigende Nachfrage nach Risikobewertung und sicherheitsrelevanten Dienstleistungen … Achtet darauf, wer die Verträge einfährt. Folgt dem Geld und ihr findet euern nächsten Job.“

Die britische G4S – der weltweit drittgrößte Arbeitgeber im Bereich der privaten Militärdienstleister, der Checkpoints und Gefängnisse in den von Israel besetzten Palästinensergebieten mit Überwachungstechnik ausrüstet – war in Libyen einer der ganz großen Gewinner; neben der von Soldatenlegende Tim Spicer geleiteten Aegis Security sowie der Blue Mountain Group – eine weitere britische Firma, die angeheuert wurde, um die US-Botschaft in Benghazi zu bewachen.

Ausgerüstet vor allem mit Taschenlampen und Gummiknüppeln anstelle von Waffen, waren die Blue Mountain-Kämpfer viel zu schlecht ausgerüstet, um mit dem Angriff der Aufständischen am 11. September 2012 zurechtzukommen, bei dem der US-Botschafter Christopher Stevens getötet wurde.

Mittlerweile enthüllte eine FBI-Ermittlung über Hillary Clintons E-Mails, dass einer von Clintons Top-Beratern, Sidney Blumenthal, ein langjähriger Familienfreund und 10.000-Dollar-pro-Monat-Angestellter der Clinton Foundation, seinen direkten Zugang zur damaligen Außenministerin Clinton missbrauchte, um seine privaten Geschäftsinteressen in Libyen zu promoten. Vor und während des Krieges versorgte Blumenthal Ministerin Clinton häufig mit Geheimdienstinformationen aus den schwarzen Spionagenetzwerken vor Ort, was womöglich zu Clintons starker Unterstützung für einen ausgedehnten Einsatz des US-Militärs in Libyen führte. Blumenthal erzählte Clinton begeistert über die Chance privater Militärunternehmen, die „Amerika in eine zentrale Rolle bringen könnten, ohne direkte Kriegspartei zu sein.“

Eine Schlüsselfirma, die ins Geschäft einsteigen wollte, war Osprey Global Solutions, an der Blumenthal finanziell beteiligt war. Laut Tyler Drumheller, einem Ex-CIA-Agenten und Osprey-Chef, erhielt Blumenthal eine „Vermittlerprovision“ für die vom Außenministerium vergebenen Verträge zur Ausbildung von Sicherheitskräften sowie dem Bau eines schwimmenden Krankenhauses und von Schulen im vom Krieg zerrissenen Libyen. Blumenthal schlug sogar vor, einen Mann namens Najib Obeida als Berater in der noch jungen Post-Qaddafi-Regierung zu platzieren, der als Gegenleistung die Finanzierung neuer Osprey-Aufträge in Libyen sicherstellen sollte.

Obwohl der Deal schließlich platzte, verkörpert der Interessenskonflikt von Blumenthal und Osprey, geködert durch die Aussicht auf private Verträge und enorme Gewinne, die Gefahr, wie die Weitergabe verzerrter Geheimdienstinformationen die Vereinigten Staaten oder jedes andere Land in den Krieg treiben kann. Politiker wie Clinton selbst sahen großen Nutzen darin, private Söldnerfirmen zur Beschaffung von Geheimdienstinformationen anzuheuern, um so ihre kriegstreiberische Position besonnen erscheinen zu lassen und ihr dabei zu helfen, ausländische Investoren anzuziehen, die ihr als Dankeschön im Wahlkampf die Schatztruhen öffneten.

Söldnerfirmen und die Korrumpierung der amerikanischen Demokratie

Während seines Präsidentschaftswahlkampfs in der Demokratischen Partei 2016 verurteilte Bernie Sanders den übermächtigen Einfluss von Geld auf die Politik und die Korruption, die von der Macht der Konzerne herangezüchtet wird. Allerdings konzentrierte sich Sanders in seiner Kritik zumeist nur auf die großen Pharma- und Ölkonzerne sowie die Investmentbanken, nur selten prangerte er den militärisch-industriellen Komplex an und sprach nie über private Söldnerfirmen. Aber mehr als alles andere verkörpert diese 200-Milliarden-Dollar-Industrie die Korruption des Zwei-Parteien-Systems in der Ära von Citizen’s United [eine politische Bewegung in den USA zur Beschneidung der politischen Macht von Konzernen, Anm. J.R.].

Söldnerfirmen sind außerdem zentral in der globalen US-Strategie, ein weltweites Netzwerk von Militärbasen zu unterhalten und endlose Kriege zu führen, die den Zugang zu natürlichen Ressourcen absichern sollen und in denen die meisten Bürger sicherlich nicht ihr Leben riskieren würden.

Anstatt wie in der neoliberalen Ideologie üblich nur freie Märkte abzusichern, arbeitet die Regierung in den Vereinigten Staaten heute daran, mithilfe des vom endlosen Krieg erst geschaffen Chaos ihren Gönnern in den Großkonzernen die Taschen zu füllen. Neben den großen Verteidigungsunternehmern stecken private Söldnerfirmen jährlich riesige Geldsummen in Lobbyarbeit und werden von ehemaligen und zukünftigen Regierungsangestellten geleitet, die der Ansicht sind, öffentliche Ämter sind lediglich ein Mittel zur Anhäufung von Privatvermögen.

Sie spenden riesige Summen an Super PACs [der Parteienfinanzierung dienende Lobbygruppen, Anm. J.R.] – und das gleichwohl an Demokraten und Republikaner. Seit 2012 spendete DynCorp International, das die lukrativsten Verträge zur Ausbildung der afghanischen und irakischen Polizei erhielt, über 800.000 US-Dollar für Kongress- und Senatswahlen. CACI hat weit über 200.000 Dollar gespendet und wurde dafür reichlich belohnt: es erzielte Nettogewinne von 350 Millionen Dollar im Jahr 2005 und 3,7 Milliarden Dollar im Jahr 2012, als es angeheuert wurde, um Anti-Drogen-Operationen in Afghanistan durchzuführen.

2012 betonte der Wirtschaftswissenschaftler der Columbia University Seymour Melman in seinem Essay “America’s Permanent War Economy” die sozialen und menschlichen Kosten für die US-Bevölkerung als Folge des in der US-Gesellschaft fest verankerten Militarismus. Melman weist nach, dass der Militarismus zu einer Vernachlässigung der öffentlichen Bildung, der öffentlichen Gesundheit und von Programmen zur Infrastrukturentwicklung geführt hat sowie die nationale Wirtschaft in Misskredit brachte, indem künstliche Schulden geschaffen wurden und es durch die Kanalisierung von Investitionen weg von der produzierenden Industrie zu einem Abbau des verarbeitenden Sektors kam.

Die in der letzten Generation zunehmende Macht der Söldnerfirmen hat die Balance einer vernünftigeren Verteilung des nationalen Wohlstands noch weiter kippen lassen, während sie ökonomische Probleme verschärft und zum nationalen Niedergang beitrug. Imperien wie die Vereinigten Staaten haben immer Vorwände gefunden, um militärisch in souveräne Länder einzufallen oder verdeckte Missionen zu organisieren, keine Frage, dennoch werden Bürgerkriege an Orten wie Syrien, Afghanistan und Libyen von Söldnerfirmen heutzutage in erster Linie als Geschäftsmöglichkeit betrachtet.

Deren Vertreter können Geheimdienstinformationen manipulieren oder im Fernsehen die Kriegstrommeln schlagen, während sie diejenigen politischen Kandidaten finanzieren, die ihren Befehlen später Folge leisten. Die Konsequenz ist ein Zustand des permanenten, endlosen Krieges, der einen enormen Bumerang-Effekt befeuert, damit die ganze Welt destabilisiert und final zur nationalen Selbstzerstörung führen könnte.

Was können wir tun?

Die bestehenden sozialen Bewegungen sollten private Söldnerunternehmen in den Mittelpunkt einer breiten Kritik eines autoritären Neoliberalismus und des Kapitalismus generell stellen. In den Vereinigten Staaten kam es im Zuge von Kongress-Untersuchungen – in den 1930er Jahren die Nye-Kommission zur Aufdeckung von Konzernen als Kriegsprofiteure im Ersten Weltkrieg („Merchants of Death“, wie sie damals genannt wurden, „Händler des Todes“) oder in den 1970er Jahren die Church-Kommission zur Aufdeckung von Missbrauch der CIA – zu einer Schärfung des öffentlichen Bewusstseins über die Bedrohung der Demokratie, die durch die Privatisierung von Militär und Geheimdiensten herangezüchtet wird.

Dadurch kam es wiederum zur Verabschiedung von Gesetzen, durch die Söldnerfirmen vernünftig reguliert oder gar verboten wurden. Durch die Entfernung des Profitmotivs wird ein Krieg viel unwahrscheinlicher.

1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen ein Abkommen, das die Rekrutierung, Ausbildung, Entsendung und Finanzierung von Söldnern oder Kombattanten verbietet, die im Streben nach privatem Vermögen an Kampfhandlungen teilnehmen – die USA haben dieses Abkommen nie unterzeichnet und Söldnerfirmen behaupten, das Gesetz träfe auf sie nicht zu, da sie nur eine die Kampfhandlung unterstützende Funktion einnehmen würden.

2008 unterstützten 46 Nationalstaaten sowie die EU das sogenannte Montreux-Dokument, welches die Anwendung des Humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte auf die Aktivitäten von Söldnerfirmen im bewaffneten Konflikten einfordert, Empfehlungen für eine bessere Aufsicht ausspricht und vor allem die juristischen Mittel benennt, um Söldner für ihre begangenen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Das Dokument ist jedoch nicht-bindend und laut Analysten „fehlt der juristische Biss.“

Es wird großen Druck von unten brauchen, um die Vereinigten Staaten und die EU-Länder dazu zu bewegen, dem Montreux-Dokument diesen juristischen Biss zu verleihen und sie zur Unterzeichnung des bestehenden UN-Abkommens zu drängen. Dies ist eine dringende Aufgabe. Doch wir müssen gleichzeitig auch an Alternativen arbeiten, Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus und der Weltordnung der Konzerne – deren schädliche Auswirkungen durch Söldnerfirmen so schmerzlich verkörpert werden. Eine wenig erzählte Geschichte über alles durchdringende Korruption, Kriegsverbrechen, und die Abschaffung der Demokratie, über private Söldnerfirmen, die die höchsten Ebenen der Washingtoner Politik durchsetzt haben.

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/naherosten/die-neuen-haendler-des-todes/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Jeder 4. „Minderjährige“ erwachsener Flüchtling


In der Vorwoche hat Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) der Aufnahme von 50 minderjährigen Flüchtlingen aus Italien im Rahmen des EU- Umverteilungsprogramms zugestimmt. Für unbegleitete Minderjährige gelten besondere Bestimmungen: Sie werden nicht ins EU- Erstankunftsland abgeschoben, müssen nicht in Massenquartieren wohnen und haben große Chancen, dass ihre Eltern nachkommen dürfen. Verlockende Aussichten offenbar, denn immer wieder werden Flüchtlinge bei der „Alterslüge“ erwischt: Sie sind bereits über 18. Jeder vierte unbegleitete „Minderjährige“ ist ein Erwachsener, wie Altersfeststellungen im Jahr 2016 ergaben.

Laut Innenministerium haben im Vorjahr 3900 Jugendliche Asyl in Österreich beantragt. In 2252 Fällen hatten die Behörden laut einem Bericht des „Kurier“ Zweifel an den Angaben der Jugendlichen. Deshalb sei das Alter mittels einer „multifaktoriellen“ Untersuchung überprüft worden. Das umfasst mehrere Methoden: eine allgemeine medizinische Untersuchung, bei der die Entwicklung wie Körperbau, Behaarung oder sekundäre Geschlechtsmerkmale beurteilt werden, Zahnstatus sowie Röntgen des Handwurzelknochens und des Schlüsselbeins.

Flüchtlingsregistrierung
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

„Männer, die augenscheinlich viel zu alt sind“

Dem Bericht zufolge ergaben die Altersüberprüfungen, dass die Zweifel berechtigt waren: 919 von den untersuchten 2252 Minderjährigen waren schon Erwachsene das sind knapp 24 Prozent der insgesamt 3900 Antrag stellenden Jugendlichen. 2015 seien 832 Jugendliche als Erwachsene enttarnt worden. Der Aufwärtstrend ist also mehr als deutlich zu sehen: „Männer, die augenscheinlich viel zu alt sind, versuchen, als Minderjährige ins System zu kommen“, wird ein Polizist, der immer wieder im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen zu tun hat, im „Kurier“ zitiert. Polizeigewerkschafter werfen der Regierung Untätigkeit vor.

Foto: APA/HARALD SCHNEIDER, AFP

Konsequenzen für das Asylverfahren müssen jene Asylwerber, die ihr Alter nicht korrekt angegeben haben, nicht fürchten: „Es gibt keine automatischen Rechtsfolgen“, erklärt Innenministeriumssprecher Karl- Heinz Grundböck gegenüber dem „Kurier“. Allerdings drohen laut dem erst vor Kurzem verschärften Fremdenrecht  nun bis zu 5000 Euro Strafe, wenn man durch falsche Angaben zu einem Aufenthaltstitel kommt.

Quelle: http://www.krone.at/oesterreich/jeder-4-minderjaehrige-erwachsener-fluechtling-alter-korrigiert-story-563896

Gruß an die wahren Kriegsflüchtlinge, die bei solch einem Schmierentheater auch die Leidtragenden sind

TA KI

Benjamin Fulford: „USA und Japan dicht am Bürgerkrieg, weil Rockefellers Tod ein Machtvakuum erzeugte“


von Benjamin Fulford

Bitte wie immer mit entsprechender Skepsis lesen

Das Machtvakuum, dass durch den Tod von David Rockefeller erzeugt wurde, hat eine Situation erzeugt die, falls sie ungelöst bleibt, zum Bürgerkrieg in den USA und Japan führen wird, sagen Quellen der CIA, des Pentagons und Japanischer Nachrichten-Agenturen. Die Lage ist so kritisch, dass das US-Militär nach Washington DC einmarschieren könnte, um mit den Drogen-handelnden Fraktionen der CIA, den Lakaien-Politikern der Federal-Reserve-Banken, sowie mit von denen gemieteten Söldnern eine Schlacht zu beginnen, berichten die Quellen.

In Japan gibt unterdessen eine Spaltung zwischen den US-kontrollierten Kräften rund um die Marionetten-Regierung in Tokio, und den nationalistischen Kräften, die in der Region Osaka am stärksten sind und die teilweise mit Nord-Korea verbunden sind, erklären Quellen der Japanischen Militärischen Nachrichtendienste.

Die de-facto Abdankung des Japanischen Kaisers Akihito erzeugte einen Machtkampf um Japans Thron, sagen Quellen des Rechten Flügels in der Nähe der Kaiserlichen Familie. Der ganze Block des Japanischen Rechten Flügels geriet in Aufruhr durch die Enthüllungen, dass Akihito nicht der echte Sohn des Kaisers Hirohito war, sondern nur ein Vertreter David Rockefellers, sagen sie.

Aus diesem Grund tobt ein wilder Kampf um die Nachfolge, die eine Gruppe kämpft für Kronprinz Naruhito, während andere Fraktionen vollständig die durch das Ausland beeinflusste Kaiserliche Familie austauschen wollen, die seit den Zeiten Meijis regiert, sagen die Quellen.

Die in Kyoto residierende Geheime Gesellschaft der Dreibeinigen Krähe, und die Buddhistische Nichiren Sekte, sowie auch die Taiwaner und Nord-Koreaner kämpfen für solch einen fundamentalen Wechsel, sagen sie. Ein Kandidat, für den sie kämpfen, ist Naoshi Onodera, ein Rivale, der sich um den Thron bemüht, fügen sie hinzu.

https://kauilapele.wordpress.com/2012/03/19/benjamin-fulford-3-20-12-rival-emperor-stakes-claim-to-japanese-throne-shows-evidence-he-is-the-real-deal-the-10-commandments-were-given-to-his-ancestors-by-celestial-beings/

Das Establishment in Tokio hinter der Kaiserlichen Familie sorgt sich auch wegen Prinz Naruhito, berichten die Quellen. Seine Ehefrau, Prinzessin Masako, ist Mitglied der Buddhistischen Sekte Sokko Gakkai, und aus dem Grund weigert sie sich, an den Zeremonien zu Ehren Shintos teilzunehmen, die ganz wesentlich zum Job eines Kaisers in Japan gehören, erklären sie. Zudem ist Masako die Tochter von Hisashi Owada, einem Kumpan Rockefellers. Trotzdem ist das gegenwärtige Establishment bereit, Naruhito zu akzeptieren, wenn er verspricht, die verschiedenen Shinto-Zeremonien auszuführen, selbst wenn Masako während dessen nicht an seiner Seite sitzt, sagen sie. Andernfalls wollen sie nach einem Nachfolger aus der gegenwärtig regierenden Familie suchen, vielleicht Prinz Fumihito, der einen Sohn und Erben hat, erklären sie.

Die Gruppe, die sich für die gegenwärtig an der Macht befindliche Familie einsetzt argumentiert, was zählt, sei die Institution, nicht die tatsächliche Blutlinie.

Der Japanische Politiker Ichiro Ozawa seinerseits reiste in Asien umher und erzählte allen, Henry Kissinger hätte ihn ernannt (anointed = gesalbt), und sobald Naruhito auf dem Thron säße, werde er Malaysia, Nord-Korea, Süd-Korea und Japan zu einem einzigen Land unter seiner Kontrolle vereinen, erzählen die Quellen des Japanischen Rechten Flügels. Was Ozawa und die Sklaven-Politiker des alten Establishments nicht erkennen ist, dass Kissinger keine Macht hat und dass sie allesamt für den Mülleimer der Geschichte bestimmt sind.

Der Starke Mann in Nord-Korea, Kim Jong Un, hat inzwischen aufgrund der Situationen solche Ängste, dass er durch Amphetamine ununterbrochen high ist und jede Nacht an einem anderen Ort schläft, weil er befürchtet, durch US-Drohnen umgenietet zu werden, melden Quellen der Japanischen Militärischen Nachrichtendienste.

Die Traditionalisten sagen inzwischen es sei notwendig, wieder die Verhältnisse herzustellen, die herrschten, bevor die Westlichen Imperialisten Japan während des 19. Jahrhunderts in eine geheime Kolonie verwandelten. Sie wünschen sich für die Region vollkommene Unabhängigkeit von Westlichen Einflüssen, sagen Asiatische Geheimdienst-Quellen. Dies können die CIA und das US-Militär sicherlich nicht akzeptieren.

Wie dem auch sei, dieser undurchsichtige Kampf über die Japanische Kaiserfamilie hat weltweite Auswirkungen. Anscheinend steht an der höchsten Stelle des bestehenden Finanz-Systems ein Mitglied der ältesten Kaiserlichen Linie, nämlich der Japanischen, das die Kontrolle hat über das Höchste Siegel, das die Erzeugung von neuem Geld erlaubt, sagen Quellen der Kaiserlichen Familie.

Jetzt, wo David Rockefeller und seine kaiserlichen Stellvertreter von der Bildfläche verschwunden sind, hat das Chaos, verursacht durch den Kollaps der von ihm beaufsichtigten Nachkriegs-Ordnung, einen Punkt erreicht, an dem der ehemalige US-Präsident Barack Obama von der Militär-Polizei verhaftet wurde, berichten Quellen des Pentagons und der Japanischen Militärischen Nachrichtendienste.

Obamas so genanntes Schwarzes Haus, also sein Anti-Trump-Hauptquartier, wurde in Flammen gesetzt, sagen die Quellen. Der inhaftierte Obama begann, die Namen seiner Bosse in den mit Drogen handelnden Fraktionen der CIA zu nennen, melden die Quellen. Als Ergebnis wurde ein Flugzeug, beladen mit Heroin aus Afghanistan und Amphetaminen aus Nord-Korea, in der Karibik auf dem Internationalen Flughafen von Argyle auf St. Vincent und die Grenadinen festgesetzt, berichten die Quellen.

Die Erlöse aus dem Verkauf der Drogen dieses Fluges wären dazu benutzt worden, Aktivitäten von Daesh (vormals bekannt als IS) zu finanzieren. Dieser Beschlagnahmung ging die Kaperung eines Schiffes voraus, ebenfalls aufgrund Obamas Informationen, das 4,2 Tonnen Kokain an Bord hatte, berichten die Quellen.
http://www.whatdoesitmean.com/index2262.htm

Seit der Festnahme Obamas haben die Behörden systematisch Drogenlieferungen für die USA abgefangen, allein in der letzten Woche wurden 16 Tonnen Kokain einkassiert und ein größerer Heroin-Schmuggler-Ring wurde gesprengt.

http://www.foxnews.com/us/2017/03/31/drug-seizure-bonanza-newest-coast-guard-cutter-has-banner-week-busts.html

http://abc7ny.com/news/mugshots-nypd-busts-massive-drug-ring-involving-new-fentanyl/1824452/

Obamas Informationen über die mit dem Drogengeld bezahlte Daesh-Söldner-Armee haben das US-Militär auch zu Aktionen gegen diese im Jemen, Somalia, Nigeria und Lybien veranlasst, sagen Pentagon-Quellen.

Donald Trump hat anscheinend auch gezeigt, dass er bereit ist, gegen die Pharma-Gesellschaften vorzugehen, indem er in einem seiner Tweets den Welt-Autismus-Tag hervorhob. Es geht das Gerücht, sein Sohn Barron sei autistisch geworden, nachdem er eine vergiftete Impfung erhielt.

Die US-Regierung signalisierte zudem einen Bruch mit den Khasaren, indem Trump das jährlich im März stattfindende Treffen der AIPAC-Lobby ignorierte, berichten Pentagon-Quellen. **

Die Khasarische Fraktion mit Namen Rothschild erlebte auch einen großen Rückschlag, als ihr Plan, den Londoner Stock Exchange mit der Deutschen Börse zu verschmelzen, von der EU abgelehnt wurde.

Der Machtverlust von Rothschild, Rockefeller und Bush/Clinton bedeutet, dass das Herz des gegenwärtigen Westlichen Finanz-Systems bestehend aus US-Dollar, Euro und Yen auf dem Spiel steht. Theoretisch, wenn die richtigen Leute zum Zuge kämen, könnte ein neuer Europäischer Kaiser des Westlichen Finanz-Systems die Herausgabe von Billionen und Billiarden von Dollars veranlassen, um den Beginn eines Neuen Zeitalters zu finanzieren, erklären zahlreiche Quellen übereinstimmend.

Die Freimaurer, deren weltweites Netzwerk das althergebrachte System stützt, sowie der Jesuiten-Orden und auch der Vatikan wählten den mit dem CSIS**** verbundenen Ralph Cossa am 25. März zu ihrem neuen Großmeister, sagten Quellen der Japanischen Kaiserfamilie.
https://www.csis.org/people/ralph-cossa

Es ist nicht klar, was dieser neue Großmeister unternehmen wird, wir werden deshalb versuchen, ihn anzurufen, um für unsere Leser etwas in Erfahrung zu bringen. Wir gehen davon aus, dass er den Weltfrieden unterstützen wird und den Beginn eines Goldenen Zeitalters.

Unnötig zu erwähnen ist, dass mehr und mehr Leute auf der Welt die Natur des gegenwärtigen Finanz-Systems durchschauen und sich fragen, ob es modernisiert werden sollte, um angesichts demokratischer Kontrolle mehr Transparenz zuzulassen. Weil das Finanz-System die tatsächliche Ursache von Macht auf diesem Planeten ist, ist der Kampf um die Kontrolle darüber im Wesentlichen ein Kampf um die Kontrolle des Planeten Erde, sowie über die Lebewesen und ihre Zukunft.

Die Amerikaner, die die US-Armee und Donald Trump unterstützen, würden die Federal Reserve Banken verstaatlichen und unter die Kontrolle von demokratisch gewählten Regierungs-Beamten stellen.

Die USA sind jedoch bankrott, und wenn das Trump-Regime die FED-Banken verstaatlichen sollte ohne die Gläubiger der USA zu konsultieren (hauptsächlich China und Japan), dann gäbe es einen Super-Gau (worst case scenario), der zu einer Handelsblockade mit den USA und zum Ausfall der Gehälter aller bewaffneten US-Streitkräfte führen würde, die sich in aller Welt aufhalten. Dies wiederum hätte Krieg zur Folge und den Tod von 90 Prozent der Menschheit, und die Zerstörung des Nördlichen Teils der Erdkugel.

Deswegen steht bei dem Gipfel zwischen Präsident Trump und Xi Jinping in dieser Woche soviel auf dem Spiel.

Beamte des Pentagon berichten, dass

„Trump vor dem Gipfel die Flügel gestutzt wurden, indem sein Schwiegersohn Jared Kushner gezwungen wurde, einen Deal über 400 Millionen Dollar mit der Chinesischen Versicherungs-Gruppe Anbang zu versenken, und zwar aus Gründen der Nationalen Sicherheit, da befürchtet wird, dies könne einen Vorsprung der Chinesen verursachen.“

Quellen der Chinesischen geheimen Gesellschaften geben zu, dass die Chinesen ein Vermögen in das Büro von Hillary Clinton investiert hatten und sehr enttäuscht waren, als sie die Wahl verlor. Es scheint, als wollten sie jetzt versuchen, sich mit der Wahl des Volkes zu arrangieren und bei der Trump-Regierung denselben Stellenwert zu erlangen. Zu diesem Zweck, erzählte ein Chinesischer Industrieller, bieten die Chinesen den Bau zahlreicher Produktions-Zentren in den USA an, um ihre Beziehungen zu Trumps Regierung zu verbessern.

Auf jeden Fall haben der Russische Patriarch Kyrill, Queen Elizabeth, Papst Franziskus und Donald Trump, zusammen mit den Ältesten der Asiaten, jetzt die Gelegenheit das Nach-Kriegs-System von den Wurzeln her zu erneuern. Dies würde es möglich machen, den Terrorismus und die Völker-mordenden Tätigkeiten der Khasarischen Satan-Verehrer zu beenden.

Würde eine Übereinkunft getroffen, dann können nicht nur Billionen, sondern Billiarden von Dollars (Yuans etc.) verfügbar gemacht werden zur Finanzierung massiver Investitions-Kampagnen, die Armut und Umweltzerstörung beenden und der Menschheit die Harmonie mit der Natur sowie eine exponentielle Expansion in das Universum ermöglichen.

Massive Investitionen könnten für alle, die das wollen, die Unsterblichkeit möglich machen. Wir können diese Erde buchstäblich in einen Himmel verwandeln, wenn eine Übereinkunft für das Goldene Zeitalter des Friedens erreicht wird.

 

Quelle: Antimatrix.org
Übersetzung: M. D. D.
_____________________
** AIPAC – American Israel Public Affairs Committee, Amerikanisch-Israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten
**** CSIS – Center for Strategic and International Studies, Zentrum für internationale und strategische Studien

Quelle: https://brd-schwindel.org/benjamin-fulford-usa-und-japan-dicht-am-buergerkrieg-weil-rockefellers-tod-ein-machtvakuum-erzeugte/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Ex-Chef des IWF: Rodrigo Rato zu Gefängnisstrafe verurteilt


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Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Rodrigo Rato wurde vom höchsten spanischen Gericht zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.

Nach Angaben von AFP hat das Oberste Gericht, das diesen Fall aus Korruption und Finanzverbrechen verhandelte, Rato der Unterschlagung, als er den Banken Caja Madrid bzw. Bankia vorsaß, für schuldig gesprochen. Rato hat nach Sicht des Gerichts in der Zeit von 2003 bis 2012 12 Millionen € veruntreut.

Die spanische Bevölkerung hatte nach Bekanntwerden der Korruption in den Führungsetagen der beiden Bankhäuser Konsequenzen eingefordert. Gerade weil die Korruption zu der Zeit aufkam, wo die Banken Milliarden an Steuergeldern zu deren eigenen Rettung erhielten. Allein Bankia wurde mit 22 Milliarden € „gerettet“.

Auch wenn Rodrigo Ratio jetzt verurteilt worden ist, befindet er sich immer noch auf freien Fuß, da er gegen das Urteil Berufung eingelegt hat. Ratos Fall ist Teil einer großangelegten gerichtlichen Aufarbeitung der Korruptionsskandale innerhalb der spanischen Bankenlandschaft. So wurden 65 Banker, Beamte der Aufsichtsbehörde und andere Finanzakteure angeklagt.

AFP berichtete, dass diese persönliche Ausgaben mit Kreditkarten beglichen hatten, die durch die Banken Caja Madrid bzw. Bankia bezahlt wurden. Die Ausgaben beinhalteten unter anderem Tankrechnungen, Einkäufe, Urlaube oder Parties in Nachtclubs. Laut der Anklageschrift hatte Rato das „korrupte System“ von seinem Vorgänger Miguel Blesa übernommen und fortgeführt, als er 2010 den Vorsitz der Caja Madrid übernahm. Das gleiche System baute er dann auch bei der Bankia auf, die durch den Zusammenschluss der Caja Madrid mit sechs weiteren, in Schieflage geratenen Banken entstanden war.

Wichtig ist anzumerken, dass Rato wegen Korruption verurteilt wurde, nicht aber wegen der Machenschaften rund um die Bankia und den Rettungsgeldern bzw. des Börsengangs 2011 und der unzureichenden Veröffentlichung der Geschäftsprobleme der Bankia im Vorfeld dazu.

Rato war Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der konservativen Regierung von Jose Maria Aznar von 1996 bis 2004, bevor er den IWF bis 2007 vorsaß. Seine spätere Karriere als Banker war kurzlebig – von 2010 bis 2012 – aber abgesehen vom Kreditkarten-Fall, führte das auch zu einem anderen Banken-Skandal, dem größten im Lande.

Tausende von Kleinanleger verloren ihr Geld, nachdem sie überzeugt wurden ihre Ersparnisse in Aktien vor der Gründung der Bankia im Jahr 2011 umzuwandeln – mit Rato im Chefsessel. Weniger als ein Jahr später trat er zurück, als bekannt wurde, dass Bankia in einer Notlage war.

(Rato was economy minister and deputy prime minister in the conservative government of Jose Maria Aznar from 1996 to 2004, before going on to head up the IMF until 2007. His subsequent career as a banker was short-lived – from 2010 to 2012 – but apart from the credit cards case, it also led to another banking scandal considered the country’s biggest ever.

Thousands of small-scale investors lost their money after they were persuaded to convert their savings to shares ahead of the flotation of Bankia in 2011, with Rato at the reins. Less than a year later, he resigned as it became known that Bankia was in dire straits.)

Madrid musste damals Milliarden Euro zur Rettung aufwenden und letztlich sogar Brüssel um Gelder beten, da man 41 Milliarden in die Bankia pumpen musste. Rato und andere Banker mussten eine Untersuchung über sich ergehen lassen, ob sie die Kleinanleger bzgl. der Bankia nicht in die Irre geführt hatten. Zwischenzeitlich hat die Bankia 1,2 Milliarden Euro an Entschädigungen bezahlt.

Rodrigo Rato steht in einer Linie mit anderen korrupten IWF-Vorsitzenden. Er ist bereits der dritte Ex-Chef des IWF, der wegen illegalen Machenschaften angeklagt bzw. verurteilt wurde.

Neben dem Sex-Skandal um Dominique Strauss-Kahn, wurde auch die jetzige Chefin des IWF, Christine Lagarde im Dezember letzten Jahres verurteilt. Sie hatte „schuldhaftes Verhalten“ an den Tag gelegt, als sie als französische Finanzministerin Bernard Tape mit Millionen an Steuergeldern „unter die Arme griff“. Obwohl Lagarde schuldig gesprochen wurde, musste sie keinen einzigen Tag im Gefängnis verbringen.

Ob auch Rato einen ähnlichen Deal noch ausverhandeln kann, wird das Berufungsverfahren zeigen. Es ist fast davon auszugehen…

Quellen:
Former IMF Chief Sent To Jail As Spain Prosecutes 65 Elite Bankers In Enormous Corruption Scandal
Court jails Rodrigo Rato for embezzlement

Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität


Von Damian Thompson für www.Spectator.co.uk, 25. Januar 2017


Die maltesischen Ritter – ein altertümlicher katholischer Orden, der auf die Kreuzzüge zurückgeht – hat 900 Jahre lang den Status der eigenen Souveränität genossen. Bis gestern Abend, als der Malteserorden effektiv seiner Souveränität beraubt wurde in einer, wie es scheint, brutalen Machtdurchsetzung des Vatikans.

Papst Franziskus forderte und erhielt auch den Rücktritt des Grossmeisters Bruder Matthew Festing, einem frommen orthodoxen Engländer mit einer (wie selbst Kritiker einräumen) untadeligen Orthodoxie und persönlichen Moral. Der Vatikan hat nun die Kontrolle über den Orden übernommen, bis die Ritter einen Grossmeister gefunden haben, der Franziskus gefällt. Der kanonische Anwalt Dr. Edward Condon schrieb heute Morgen über die Reaktion vieler Katholiken darauf:

Streng nach internationalem Recht hat der Helige Stuhl soeben ein anderes souveränes Rechtsgebilde annektiert.

Eine Quelle mit Nähe zum Orden drückt es etwas deutlicher aus:

„Das war wie eine Invasion. Neunhundert Jahre Souveränität ausgelöscht in einer Nacht.“

Festings „Rücktritt“ folgte auf einen komplizierten Streit über die Entlassung von Albrecht von Boeselager, dem Grosskanzler des Ordens, dem vorgeworfen wurde, dem international arbeitenden wohltätigen Arm des Ordens die Verteilung von Kondomen erlaubt zu haben.

Boeselager appellierte an seinen Freund Kardinal Pietro Parolin, seineszeichens vatikanischer Außenminister, der eine Untersuchung durchführte, die mit Boeselagers Verbündeten besetzt war. Festing und die Führung des Ordens weigerten sich, die Ergebnisse der Untersuchung zu akzeptieren, weil – so ihr Argument – der Vatikan keine Autorität über eine Institution hat, die nach internationalem Recht unabhängig ist.

Der Streit um Boeselager und die Kondome ist die Kurzzusammenfassung, um es vorsichtig auszudrücken. Dieser Bericht aus dem Catholic Herad erklärt den Hintergrund der Geschichte. Der ehemalige Grosskanzler mag recht haben oder nicht; sicher ist nur, dass er extrem gut vernetzt ist. Verbündete können nicht mächtiger sein, als der päpstliche Außensekretär Parolin, von dem viele vermuten, dass er den Papst in der Sache entsprechend instruiert hat.

Die Erniedrigung von Festing ist eine scheusliche Sache. Er ist ein gutmütiger und heiliger Mann, der bis zu seiner Berufung im Jahr 2008 der Archetyp des feinen englischen „katholischen Pinkel“ war – Ampleforth und Cambridge, ehemaliger Leibwacheoffizier, Sohn eines Feldmarschalls und auf der mütterlichen Seite ein Nachkomme von Sir Adrian Fortescue, der 1539 zum Märtyrer erklärt wurde.

Papst Franziskus mag ihn – warum also hat er ihn so aprupt abgesägt und das ohne eine angemessene Erklärung? Ist es vielleicht eine weitere erratische Verhaltensepisode, wie ich sie in einem Spectator Artikel [hier in der Übersetzung, d.R.] diesen Monat beschrieben habe?

Boeselager – selbst von monumentaler Größe und Sohn einer jener in der Wehrmacht, die sich 1944 gegen Hitler verschworen haben – muss sich heute rehabilitiert fühlen. Ob er sich darauf ausruhen kann ist allerdings fraglich.

Im heutigen Bericht von Edward Pentin vom National Catholic Register gibt es noch die folgenden fesselnden Informationen:

Ebenfalls hinter dem Streit standen Vorwürfe, wonach eine ambitionierte deutsche Gesellschaft den Orden unter seine Kontrolle bringen will, Vorwürfe, wonach der Grossmeister übermässig autoritär war, sowie Interessenkonflikte unter Mitgliedern der durch den Heiligen Stuhl eingesetzten Kommission. Drei Mitglieder der Kommission waren mit Boeselager zusammen auch involviert in einer 118 Millionen Dollar Spende an eine schweizerische Stiftung. Trotz Aufzeichnungen, die das Gegenteil beweisen verneinte die Stiftung jegliche Verbindung zum Orden.

Wird der Vatikan, der soeben einen guten Mann aus dem Amt gejagt hat und die Souveränität seines ältesten und loyalsten Ritterordens schliff nun auch den Fall der mysteriösen Spende untersuchen?
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Gruß an die Erkennenden
TA KI

Georg Soros und eine zufällige, spontane, weltweite Frauendemonstration gegen Trump


In 157 Orten der Welt wird am Samstag gegen Donald Trump demonstriert – nur in Russland nicht. Warum? Dort ist Georg Soros eine unerwünschte Person. Hier bieten wir Material: Die Google-docs-Liste der Veranstaltungsorte von „Women’s march“, eine Sammlung von 403 Organisationen, die von Soros unterstützt werden – und die Webseite der „Women’s march“ und ihre Unterstützer.

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Viele Medien berichten über Proteste von Frauen in New York (und anderswo) gegen den regulär gewählten Präsidenten Donald Trump. Wer finanziert das? Die Antwort ist: George Soros, der seit Jahren die Women’s March Bewegung unterstützt, insgesamt steckte er mehrere Millionen in die Bewegung.

So überraschte Pop-Ikone Madonna die Frauen bei ihrer Demonstration in Washington. Sie trat vor den Demonstranten auf die Bühne und hielt eine Rede, in der sie heftig über den neuen Präsidenten herzog. Sie rief die Frauen im Land auf, ihre Ablehnung deutlich zu machen, „dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren“. Alle Minderheiten im Land seien „in Gefahr“, warnte Madonna. Dem müssten die Demonstranten eine „Revolution der Liebe“ entgegensetzten.

Was sind die Hintergründe?

Drei Dateien möchten wir dabei keinem vorenthalten: Die Veranstaltungsorte von „Women’s March“, eine Sammlung von Organisationen, die von George Soros unterstützt werden und die Webseite der Unterstützer von „Women’s March“.

Somit kann gut darüber nachgedacht werden, wie diese Märsche der Frauen „ganz spontan“ und „zufällig“ mit Unterstützung eines der erbitterten Gegners von Donald Trump stattfinden.

Wie der Zufall es will findet dieser Marsch weltweit statt – in 157 Orten, schreibt Reina de los Duendes, Evelin Piètza, bei Facebook. Es gibt sogar eine google-docs-Liste der Veranstaltungsorte.

Es fällt jedoch auf, dass es in Russland keine Demonstrationen gibt – denn dort werden einige Nichtregierungsorganisationen als ausländische Agenten geführt und George Soros ist dort eine unerwünschte Person.

Liste der Veranstaltungsorte

Die Webseite der Frauenmarsch-Bewegung

Die Webseite von Women’s March hat 158 Unterstützer, davon haben 56 ziemlich enge Verbindungen zu George Soros, wie Reina de los Duendes, schreibt.

Hier ein Blick in die Google-docs-Liste der Unterstützer und den Verbindungen zu George Soros

Viele Organisationen werden von George Soros unterstützt, sie sind in dieser Tabelle zusammengefasst:

Reina de los Duendes schreibt: „Soros finanzierte auch in den letzten Jahren immer wieder diesen Women’s March… insgesamt steckte er mehrere Millionen in die Bewegung“.

Die Zusammenhänge zwischen George Soros und Hillary Clinton sind bekannt, so sponserte er einen Teil ihres Wahlkampfes und verlor. Wie das US-Magazin „Politico“ im November 2016 berichtete, fand im Mandarin Oriental Hotel in Washington ein Treffen zwischen Soros und anderen Clinton-Unterstützern statt. Das Meeting dauerte dem Bericht zufolge drei Tage – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Teilnehmer hätten Donald Trump bereits ab dem ersten Tag seiner Präsidentschaft den Krieg erklärt, heißt es. Vor allem der 100-Tage-Plan des neuen US-Präsidenten wird von den Demokraten heftig kritisiert.

Weitere Artikel

George Soros und andere Hillary Clinton Unterstützer erklären Donald Trump den Krieg

Clinton-Stiftung: Geldfluss versiegt nach Wahlniederlage – Unterorganisation schließt wegen Leaks

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/georg-soros-und-eine-zufaellige-spontane-weltweite-frauendemonstration-gegen-trump-a2030102.html

Gruß an die Klardenker

TA KI