Michael Snyder: »Finanzielle Kernschmelze absolut epischen Ausmaßes«


Michael Snyder: »Finanzielle Kernschmelze absolut epischen Ausmaßes«

Von Michael Snyder

michael snyder FBWenn eine neue Finanzkrise beginnt, dann würden wir erwarten, dass Unternehmenspleiten aufgrund der aufgenommenen Schulden durch die Decke gehen – und genau dies passiert gerade. Wie Sie weiter unten sehen werden, sind Unternehmenspleiten aktuell auf dem höchsten Stand seit 2009. Eine Welle von Pleiten geht im Energiesektor um, aber nicht nur der Energiesektor steckt in Schwierigkeiten.

Tatsächlich liegt das Bonitäts-Rating für US-Konzerne jetzt niedriger, als zu irgendeinem Zeitpunkt während der letzten Rezession. Dies ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass wir uns in den Anfangskapiteln einer Wirtschaftskrise erster Güte befinden.

Gestern berichtete ich davon, dass 23,2 Prozent aller Amerikaner im besten Arbeitsalter im Moment keine Arbeit haben, aber heute konzentriere ich mich auf die Arbeitgeber. Konzern-Giganten in ganz Amerika stecken in tiefen, tiefen finanziellen Schwierigkeiten und dies wird in den kommenden Monaten zu einer gewaltigen Entlassungswelle führen.

Wir sollten uns darüber freuen, dass US-Aktien sich kurzfristig ein wenig erholt haben, aber die Euphorie in den Märkten trägt in keiner Weise dazu bei, die Welle von Unternehmenspleiten zu stoppen, welche mit aller Macht beginnt, auf die Wall Street niederzugehen.

Zero Hedge berichtet, dass wir seit dem extrem schmerzlichen Jahr 2009 nicht mehr so viele Unternehmenspleiten erlebt haben:

Während sich viele vergangene Woche auf das lange Wochenende und die überfällige Auszeit freuten, hatten die Chefs von fünf (hauptsächlich Energie-)Unternehmen ausschließlich schlechte Neuigkeiten für ihre Angestellten und Aktionäre: sie hatten keine andere Wahl, als das Handtuch zu werfen und Insolvenz anzumelden.

Und wie Bloomberg berichtet, liegt die Gesamtzahl inklusive der fünf Insolvenzen der vergangenen Woche für 2016 nun bei 31 – dem höchsten Stand seit 2009, als es laut Standard & Poor’s zu 42 Unternehmenspleiten kam.

Und allem Anschein nach ist das, was wir bisher erlebt haben, nur der Anfang. Laut Wolf Richter liegt das Durchschnitts-Bonitäts-Rating bei US-Unternehmen inzwischen niedriger, als zu irgendeinem Zeitpunkt während der letzten Finanzkrise:

Kredit-Ratingagenturen wie Standard & Poor’s sind nicht für frühzeitige Warnungen bekannt. Sie stecken in Interessenskonflikten und weigern sich die Ratings zu senken, weil sie Angst haben Kunden zu verlieren. Wenn sie dann letztlich warnen, ist es bereits zu spät und das Problem ist bereits da und es ist groß.

So hat Standard & Poor’s gerade in einem Bericht von S&P Capital IQ davor gewarnt, dass das durchschnittliche Bonitäts-Rating bei US-Unternehmenskrediten – die derzeit auf “BB“ und somit im Schrott-Bereich stehen – ein neues Rekordtief erreicht hat, welches sogar »unter dem Durchschnitt liegt, welches wir in Folge der Kreditkrise 2008-2009 aufgezeichnet haben«.

Was uns all dies sagt ist, dass wir uns in den Anfängen einer finanziellen Kernschmelze absolut epischen Ausmaßes befinden. Derweil bekommen wir weiterhin zusätzliche Hinweise darauf, dass die Realwirtschaft sich signifikant abschwächt.

Laut der Atlanta FED wird für das erste Quartal 2016 ein Wachstum von nur 0,9 Prozent erwartet und Moody’s Analytics prognostiziert eine ähnliche Zahl:

Das Wachstum im ersten Quartal liegt aktuell bei nur 0,9 Prozent, nachdem neue Daten eine überraschende Schwäche bei den Verbraucherausgaben und eine größere Handelslücke offenbarten, als erwartet.

Laut dem CNBC/Moody’s Analytics-Update sehen Ökonomen aktuell ein stockendes Wachstum, welches basierend auf bereits vergangene Woche berichtete Daten von 1,4 Prozent weiter gefallen ist.

Wenn die Regierung natürlich mit ehrlichen Zahlen arbeiten würde, dann würde nicht von dem potenziellen Beginn einer neuen Rezession gesprochen werden. Stattdessen würde über die Verschlimmerung einer Rezession geredet werden, die niemals vorbei war.

Wir befinden uns in der abschließenden Phase der größten Schuldenblase, welche die Welt jemals erlebt hat. Seit Jahrzehnten haben die Vereinigten Staaten Schulden bei der Regierung, den Unternehmen und den Verbrauchern aufgebaut.

Unsere Handelsdefizite waren größer, als alles was die Welt jemals zuvor gesehen hat und unser massiv aufgeblasener Lebensstandard wurde durch einen immer weiter wachsenden Stapel von Schuldscheinen finanziert. Mir gefällt, wie Doug Noland dies in seinem jüngsten Beitrag beschrieben hat:

Nachdem die US-Behörden sich auf finanzielle Exzesse, Blasendynamik und erbarmungslose Leistungsbilanzdefizite zurückbesonnen haben, hatte ich erwartet, dass die Welt ihren Appetit auf US-Finanzforderungen verlieren würde. Wie lange sollte von der Welt letztlich erwartet werden, reale Güter und Dienstleistungen für endlose US-Schuldversprechen zu handeln?

Wie sich jedoch herausstellte, nimmt die Welt die Blasendynamik lieber in Kauf, als zu handeln und das verschwenderische US-Kreditsystem zu disziplinieren. Niemand wollte hinten anstehen. Derweil zeigte sich, dass große Reserven an US-Finanzwerten ein integraler Bestandteil der boomenden Finanzströme waren und zu nationalen Investitionen und zum Wachstum beigetragen haben. Die USA betreibt seit nunmehr 25 Jahren beharrlich erhebliche Leistungsbilanzdefizite.

Scheinbar ist der gesamte Planet jetzt in einem System beispiellosen Geld- und Fiskalstimulus gefangen, mit welchem eine Welt unerreichter Schulden und ökonomischer Ungleichgewichte am Leben gehalten wird. Die Weltgeschichte hat Vergleichbares noch niemals gesehen und ich würde eindringlich behaupten, dass die Konsequenzen von Blasen mit der Zeit immer problematischer werden. Je länger die Exzesse fortgesetzt werden, umso größer wird der Schaden.

Während diese Blase platzt, werden wir eine Zeit der Korrektur durchmachen, die Amerika noch niemals erlebt hat. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob irgendjemand von uns wirklich versteht, welcher Horror auf diese Nation in den nächsten Jahren zukommt. Niemand hat jemals etwas vergleichbares mitgemacht, also haben wir nicht wirklich einen Referenzrahmen, anhand dessen wir uns vorstellen können, wie es sein wird.

Diese massive Zunahme der Unternehmenspleiten ist jedenfalls ein großes Warnsignal. Seit der letzten Finanzkrise haben sich unsere großen Konzerne auf massive Schulden-Exzesse eingelassen und fangen jetzt an, den Preis dafür zu bezahlen.

Wir scheinen aus den Fehlern der Vergangenheit niemals zu lernen. Statt unsere Lektion vom letzten Mal zu lernen, gehen wir einfach hin und machen noch größere Fehler. Ich fürchte die Geschichte wird recht barsch über uns urteilen.

Alle die darauf warten, dass die nächste Finanzkrise anfängt, können damit aufhören, denn sie läuft bereits direkt vor unseren Augen ab. Wenn Sie glauben, dass die temporäre Erholung der US-Aktien die Fahrtrichtung irgendwie ändern wird, dann werden Sie am Ende aufs Schwerste enttäuscht werden.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/03/michael-snyder-finanzielle-kernschmelze-absolut-epischen-ausmasses/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Machtlose EU-Grenzschützer: Frontex kann nicht mal bekannte Terroristen identifizieren


Selbst der Frontex-Chef fragt sich, warum die EU vor zehn Jahren Frontex gegründet hat: Die Agentur darf nicht einmal auf die Schengen-Datenbanken zugreifen, mit der bekannte Terroristen aus den Migrantenströmen herausgefiltert werden könnten. Die EU Grenzschutz-Agentur ist ein zahloser Drache, wie in einem Welt-Interview herauskam.

migranten

Selbst der Frontex-Chef fragt sich, warum die EU vor zehn Jahren Frontex gegründet hat: Die Agentur darf nicht einmal auf die Schengen-Datenbanken zugreifen, mit der bekannte Terroristen aus den Migrantenströmen herausgefiltert werden könnten. Die EU Grenzschutz-Agentur ist ein zahloser Drache, wie in einem Welt-Interview herauskam.

Leggeri gibt an, nicht genug Beamte zu haben um in Griechenland und Italien alle Migranten zu registrieren. Auch stehe man beim Grenzmanagement ständig zwischen nationaler und EU-Souveränität. Es fehle ein einheitliches Grenzmanagement auf EU-Ebene.

Immerhin soll nun ihr Etat von 140 auf 250 Millionen Euro und das Personal um 1.500 Beamte aufgestockt werden, sagt der Frontex-Chef.

Zu den eingeschränkten Befugnissen sagt Leggeri: Frontex habe keinen Zugriff auf das Schengen-Informationssystem. Die Agentur wäre sonst in der Lage Terroristen aus den Gruppen von Einwanderern herauszufiltern. Aber die aktuelle Rechtslage ließe dies nicht zu.

„Warum hat die EU vor zehn Jahren Frontex gegründet, ohne der Agentur den Zugriff auf die Datenbanken zu erlauben?“, fragt Leggeri sich selbst im Interview mit der „Welt“.

Einwanderer dürfen nicht direkt zurückgeschickt werden

Es dürften auch keine Flüchtlinge und Migranten direkt zurückgeschickt werden. Denn rein rechtlich kann niemand, der europäischen Boden betritt, einfach wieder weggeschickt werden. Zuerst müsse geprüft werden, ob die Person ein eventuelles Recht auf Asyl hat.

Frontex hat somit lediglich eine Funktion: Die Neuankömmlinge zu registrieren und ihre Fingerabdrücke zu nehmen. Die 306 Frontex-Mitarbeiter in der Warschauer Zentrale können nur wenig Einfluss auf die Flüchtlingskrise nehmen, sie verwalten diese nur.

Zu der schwierigen personellen und rechtlichen Lage wurde Frontex von Menschenrechtsorganisationen mehrfach der Vorwurf gemacht, an Push-Back-Aktionen mitzuwirken, sprich Migranten-Boote in ihre Herkunftsländer zurückdrängen, was zu Todesopfern geführt habe. Frontex betont jedoch, diese Push-Backs seien illegal und die Beamten hätten sich an diesen Grundsatz zu halten.

Frontex hilft bei der Schleuser-Abwehr

Frontex hilft auch den Schengen-Staaten bei der Abwehr von Schleusern. Laut Frontex gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Türkei als schwierig. „Was die Bekämpfung der kriminellen Organisationen anbelangt, könnten wir die Zusammenarbeit mit der Türkei verbessern, und ich hoffe, dass unser Verbindungsbeamter in Ankara dabei helfen wird,“ so der Frontex-Chef. (dk)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/machtlose-eu-grenzschuetzer-frontex-kann-nicht-mal-bekannte-terroristen-identifizieren-a1303033.html

Gruß an die Volksschützer

TA KI

China will den Yuan vom Dollar abkoppeln


Fang Xinghai, Vizepräsident des Aufsichtsrates der chinesischen Börsen und einer der wichtigsten Wirtschaftsberater von Xi Jinping kündigte in Davos an, dass der Yuan vom Dollar abgekoppelt wird. Der Kurs zwischen Dollar und Yuan liegt etwa bei 1 zu 6,57 und internationale Banken vermuten, dass er bis zum Jahresende auf 1 zu 7 sinken wird.

wechselstuben

Fang Xinghai deutete bei einem Forum auf dem Weltwirtschaftstreffen in Davos an, dass Peking den Yuan komplett vom Dollar entkoppeln und zügig an einen beweglichen Währungskorb, der aus verschiedenen starken Währungen zusammengesetzt wird, anschließen will. Je nach Wichtung der Währungen soll der Wechselkurs kombiniert werden.

Diese Ankündigung ist nicht neu, China sprach bereits 2005 von der Entkopplung vom Dollar. Bisher wurde diese jedoch nicht umgesetzt. Im Dezember 2015 kündigte die Zentralbank indirekt in den staatlichen Medien an, die Wechselkurspolitik zu ändern, ohne zu erklären, wie das geschehen sollte. Ab Anfang des Jahres 2016 fällt der Yuan ständig.

Wirtschaftsexperten nehmen an, dass Chinas Hauptproblem in diesem Jahr der Yuan und die Kapitalflucht aus China wird.

China beschloss bisher verschiedene Maßnahmen, um die Kapitalflucht zu begrenzen. Beispielsweise wurden Investitionen im Ausland und der Geldwechsel in Fremdwährungen für Firmen bereits eingeschränkt.

Jeder chinesische Bürger darf jährlich Yuan in einer Höhe bis zu 50.000 Dollar wechseln, im Ausland lagern oder dort verwenden. Nun gibt es Gerüchte, dass China diese Obergrenze kontrollieren will und für die, die über 50.000 Dollar wechseln, eine Schwarze Liste einführt. Diese Bürger sollen demnach für zwei Jahre vom Umtausch ausgeschlossen werden.

Das ist für viele Chinesen ein Problem, da viele im Ausland studieren, Immobilien kaufen oder Unternehmen aufbauen. Für diesen Personenkreis stellt das eine erhebliche Einschränkung dar. (yz/ks)

Quelle: http://www.epochtimes.de/china/china-will-den-yuan-vom-dollar-abkoppeln-a1301528.html

Gruß an die Entkoppler

TA KI

Blase beginnt zu platzen: In London sinken die Immobilienpreise


Zum ersten Mal seit langem fallen in London die Immobilienpreise. 2013 waren die Londoner Immobilienpreise noch um rund 20% gestiegen. Die Entwicklung zeigt, wie gefährlich eine Erhöhung der Zinsen zum gegenwärtigen Zeitpunkt sein könnte.

Großbritanniens teuerste Immobilie steht im Londoner Stadtteil St James‘s und kostet 250 Millionen Pfund. (Foto: dpa)

Die Immobilienpreise in London kannten nach dem Lehman-Rückschlag 2008 nur eine Richtung – nach oben. So finden sich die teuersten Wohnungen der Welt mit Quadratmeterpreisen von bis zu 75.000 Euro inzwischen in der britischen Hauptstadt.

Doch im letzten Quartal gab es die Trendwende. In seinem jüngsten Bericht verzeichnet RICS, der britische Verband der Immobilenfachleute, leicht sinkende Hauspreise im dritten Quartal 2014. Auch für das laufende Quartal erwarten die Verbandsmitglieder fallende Preise in London. Der Druck entweicht aus dem Markt, kommentiert der Verband seine Daten.

London könnte damit Vorreiter für ganz Großbritannien werden. Hier stiegen zwar die Hauspreise von Ende Juni bis Ende September um weitere durchschnittlich 2,7%. Das war allerdings der niedrigste Anstieg seit langem. Im zweiten Quartal betrug er noch 2,9% und im ersten 3,5%.

Peter Bolton King, Direktor bei RICS, sieht im Londoner Preisrückgang eine „gesunde Entwicklung“. Die kommt allerdings sehr überraschend, wenn man bedenkt, dass 2013 die Londoner Immobilienpreise noch um rund 20% gestiegen sind.

Die Entwicklung zeigt, dass sich in Großbritannien eine veritable Immobilienblase entwickelt hat. Wenn die Preise für Immobilien bereits jetzt zu sinken beginnen, kann dies für viele Hypothekenkredite zu einem substantiellen Problem werden, sobald die Zinsen wieder steigen. Es ist daher verständlich, dass die Bank of England offenbar genau aus diesem Grund zögert, die Zinsen wie angekündigt anzuheben. Sie befindet sich damit auf einer Linie mit der US-Notenbank und der EZB.

Die Rechnung müssen allerdings die Sparer weltweit bezahlen, denn sie sind die Leidtragenden der fortgesetzten Niedrigzinspolitik der Zentralbanken.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/20/blase-beginnt-zu-platzen-in-london-sinken-die-immobilienpreise/

Gruß an die Immobilienbesitzer

TA KI

Banken, Banker, Bankster


banken bankster

Ob Rohstoffe, Immobilienkredite oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente – die Spekulanten machen auf der Suche nach Profit vor nichts halt. Die Bankiers haben die Macht übernommen. Wie konnte sich dieses System durchsetzen, und warum können die Staaten es nicht mehr kontrollieren? Die Filmemacher Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi bieten mit dieser Doku Erklärungen dafür, wie die Finanzwelt in die Krise geführt wurde.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Banken+Banker+Bankster+de+/569947/detail.html

Gruß an die Ehrlichen

TA KI

 

Septemberweizen


SeptemberweizenIn diesem Dok-Film von Peter Krieg geht es um den sogenannten Septemberweizen als Warenterminspekulation. In Collagen wird gezeigt, wie Farmer, Wissenschaftler, Händler, Spekulanten, Verarbeiter und Politiker mit dem Weizen Geld verdienen und was dabei übrig bleibt für Hungrige und Hungernde. Dabei wird klar, dass vor allem der Weizenhandel Hungersnöte antreibt, die ohne Spekulanten, Konzerne und Politiker nicht da wären.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+Krass+Doku+Septemberweizen+de+/432503/detail.html

 

Gruß an die Satten

TA KI