Nato trifft Vorbereitungen für Krieg mit Russland


Hoher NATO-Offizieller: “Wir werden uns wahrscheinlich in diesem Sommer im Krieg befinden.”

Anfang dieses Monats begann die NATO mit ihrem bisher größten Manöver vor der Haustüre Russlands. Moskau reagierte darauf mit der Durchführung von “provokativen” Manövern im Mittelmeer in Abstimmung mit der chinesischen PLA, der ersten Marine-Übung, die beide Supermächte umfasste.

Letzte Woche schrieb der ehemalige NSA-Analyst John Schindler einen eher verstörenden Text auf Twitter. Mit einer Erklärung von der man nur annehmen kann, dass sie einen Verweis auf Russland beinhaltet, schrieb Schindler: Sagte ein hoher NATO (nicht-US) GOFO heute zu mir: “Wir werden uns wahrscheinlich in diesem Sommer im Krieg befinden. Wenn wir Glück haben, wird es kein nuklearer sein.” Lassen Sie das einmal sacken.

Also, wer ist John Schindler? Mit seinen zehn Jahren Erfahrung bei der NSA war er öfters in den Nachrichten zu sehen, bevor Snowden häufiger die Schlagzeilen zierte. Er lehrte als Professor am US Naval War College und ist derzeit als regelmäßiger Mitarbeiter beim Business Insider tätig. Laut seiner Biographie auf Business Insider gab er Unterrichtsstunden zu den Themen Sicherheit, Strategie, Geheimdienste und Terrorismus, und er hat “eng mit anderen Regierungsstellen, die es wahrscheinlich lieber hätten er würde das nicht erwähnen, zusammengearbeitet”. Man kann also mit großer Sicherheit sagen, dass Schindler von Zeit zu Zeit mit hochrangigen Beamten verkehrt hat, und damit sollte man seinen Tweet ernst nehmen.

Es ist erschreckend darüber nachzudenken, dass sich Mitglieder der NATO tatsächlich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten und diesen noch in diesem Sommer erwarten. Aber leider ist es nicht so überraschend, wie man denken könnte. Angesichts von einigen Aktivitäten, die wir auf der ganzen Welt sehen können, kann man mit Sicherheit sagen, dass sich die Großmächte wie die USA, Russland und China auf etwas Großes vorbereiten. Infowars berichtete auch über Schindlers Tweet und wies auf einige der provokanten Entwicklungen, die sich weltweit in der letzten Zeit ereignet haben, hin:

Anfang dieses Monats begann die NATO mit ihrem bisher größten Manöver vor der Haustüre Russlands. Moskau reagierte darauf mit der Durchführung von “provokativen” Manövern im Mittelmeer in Abstimmung mit der chinesischen PLA, der ersten Marine-Übung, die beide Supermächte umfasste.
Die NATO-Mitglieder nehmen ab heute zudem an einem der größten je durchgeführten Kampfjet-Manöver in Europa teil. Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, die Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Finnland, Norwegen und Schweden sind alle an der 12 Tage dauernden Übung beteiligt.

Die Spannungen verschärfen sich auch zwischen den USA und China. Die Global Times, ein staatlicher Medienkonzern, der der regierenden Kommunistischen Partei gehört, warnt heute, dass ein “Krieg unvermeidlich ist”, wenn Washington nicht seine Forderungen zurücknimmt, dass Peking den Bau von künstlichen Inseln im südchinesischen Meer beendet.
“Wenn der Standpunkt der Vereinigten Staaten derjenige ist, dass China seine Aktivitäten zu stoppen habe, dann ist ein amerikanisch-chinesischer Krieg im südchinesischen Meer unvermeidlich”, schreibt die Zeitung. “Die Intensität des Konflikts wird höher sein als das, was die Menschen in der Regel als “Reibung” verstehen.”

In der vergangenen Woche zeigte CNN, wie Chinas Marine wiederholt Warnungen gegenüber US-Überwachungsflugzeugen aussprach, die über dem südchinesischen Meer flogen.

Während diese Art von Warnungen die ganze Zeit kommen und gehen, ist es trotzdem an und für sich ein wenig beängstigend. Die Tatsache, dass wir jetzt in einer Welt leben in der hochrangige Beamte annehmen, dass ein Atomkrieg gleich um die Ecke lauert, bedeutet, dass wir sehr besorgt sein sollten. Kriege geschehen nur selten, wenn überhaupt, aus heiterem Himmel. Es gibt immer zahlreiche Kriegsgerüchte, bevor es zu ersten Handlungen kommt. Quelle: http://www.konjunktion.info

http://02elf.net/headlines/world-headlines/nato-trifft-vorbereitungen-fuer-krieg-mit-russland-958439

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Gruß an die Planer

TA KI

CNBC: Finnland macht sich auf Krieg gefasst


301976012Finnland bereitet sich allem Anschein nach auf einen eventuellen Krieg gegen Russland vor, berichtete der US-Nachrichtensender CNBC am Samstag. „Die finnische Armee unterrichtete vor kurzem rund 900.000 Reservisten in versandten Briefen, was sie im Fall einer militärischen Krise zu tun haben“, hieß es in dem Bericht.

Das Verteidigungsministerium in Helsinki erklärte den Versand der Briefe mit den „Ergebnissen der 2008 gestarteten umfassenden Reform“, die mit der Rolle der Reservisten in einem möglichen Konflikt zu tun hat. CNBC zufolge wurde die Versandkampagne vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in den Beziehungen zwischen Russland und seinen Nachbarn durchgeführt.

Auch andere Medien bringen die vom finnischen Verteidigungsministerium ergriffenen Maßnahmen mit der „russischen Aggression“ in Verbindung. „Der Zeitpunkt ist nicht zufällig ausgewählt worden. Offenbar ist das mit dem aggressiveren Verhalten Russlands verbunden“, schreibt die kanadische Zeitung „National Post“ unter Berufung auf einen Reservisten, der anonym bleiben wollte. Er sei bereits seit 15 Jahren Reservist, habe aber zum ersten Mal einen solchen Brief erhalten, sagte der Gesprächspartner.Die finnischen Streitkräfte sind 16.000 Mann stark und können durch die Mobilisierung von Reservisten im Notfall auf 285.000 Mann wachsen. Im vergangenen April hatten die Verteidigungsministerien Finnlands, Dänemarks, Norwegen und Schwedens sowie das Außenamt Islands mitgeteilt, dass sie ihre militärische Kooperation vor dem Hintergrund der Handlungen Russlands verstärken wollen, „das die europäische Sicherheit herausfordert“.

Quelle: http://de.sputniknews.com/militar/20150523/302461475.html

Gruß an die Besonnenen
TA KI

Wiener Zeitung: USA wollen auch den Balkan von Russland-Freunden „säubern“


302426977Der Westen scheint seine aus der Ukraine bekannte Politik, die alle Russland-freundlichen Verbindungen kappen will, auf den Balkan übertragen zu haben, schreibt der österreichische Politikwissenschaftler Stefan Haderer in der Wiener Zeitung.

Während Mazedoniens Opposition die Regierung von Ministerpräsident Nikola Gruevski zu Fall zu bringen versuche, „fühlt man sich auf seltsame Weise an ähnliche Szenarien in der Ukraine erinnert“, heißt es in dem Beitrag. „Auch dort handelt es sich um einen Staat, den man auf Biegen und Brechen ‚europareif‘ formen möchte“.Der Experte vermutet dahinter die Interessen der USA, denen ein Sturz aller Russland-freundlichen Regierungen „besonders am Herzen liegt“. In Mazedonien wolle Washington konkret das lukrative russische Gaspipeline-Projekt Turkish Stream für Südosteuropa verhindern.

„Der Weg, den Mazedonien einzuschlagen hat, wurde von der Administration des US-Präsidenten Barack Obama schon längst vorbestimmt“, konstatiert der Experte und erinnert an die Äußerung Victoria Nulands, führende US-Diplomatin und Verfechterin des ukrainischen „Euromaidan“, die sie im Juli 2014 beim Besuch in der mazedonischen Hauptstadt Skopje gemacht hatte: Mazedonien verdiene seinen rechtmäßigen Platz innerhalb der Nato und der Europäischen Union.

Die Entscheidung, die US- und EU-Sanktionen gegen Russland nicht zu unterstützen, komme die mazedonische Regierung nun teuer zu stehen, so Haderer weiter. „Man erinnere sich an die Drohung des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush: ‚Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.‘ Der Experte hält eine neue „farbige Revolution“ in Mazedonien für möglich und warnt vor Folgen der „höchst explosiven“ Eindämmungspolitik des Westens. „Denn mit einem grenzüberschreitenden Bürgerkrieg und einer innereuropäischen Flüchtlingskatastrophe würde die EU langfristig nicht fertig werden.“

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150521/302432444.html

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Gruß an die Russen
TA KI

Ukraine: „Rechnen jeden Tag mit Angriff auf Mariupol“


Außenminister Pawlo Klimkin möchte bei dem EU-Gipfel in Riga die Anerkennung der Ukraine „als europäischer Staat“ erreichen. Mariupol hält er für besonders gefährdet. Aus strategischen Gründen.

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die meisten Staats- und Regierungschefs der EU kommen am Donnerstag in Lettlands Hauptstadt Riga zu einem Gipfel der Östlichen Partnerschaft zusammen. Deren Mitglieder sind die Ukraine, Weißrussland, Armenien, Aserbaidschan, die Republik Moldau und Georgien. Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin benennt die Erwartungen seines Landes an das Treffen.

Die Welt: Minister Klimkin, was soll der Gipfel zwischen der EU und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, an dem auch Bundeskanzlerin Merkel teilnimmt, bringen?

Ich kann Ihnen versichern, dass die Visafreiheit nicht zu einer Migrationswelle in die Europäische Union führen wird

Pawlo Klimkin: Mein Land erwartet von dem Gipfeltreffen in Riga die Anerkennung als europäischer Staat. Wir möchten jetzt in Riga die konkrete Zusicherung erhalten, dass die Ukraine für eine künftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union geeignet ist und die Chance hat, in Zukunft ein Beitrittskandidat zu werden. Wir möchten Licht am Ende des Tunnels sehen, wir brauchen dringend eine europäische Perspektive. Das würde der Stimmung und dem Reformprozess in der Ukraine einen unglaublichen Schub verleihen.

Die Welt: Was ist Ihnen noch wichtig?

Klimkin: Wir erwarten von dem Gipfeltreffen auch die Zusage, dass die Ukraine im kommenden Jahr Visumfreiheit erhält und ukrainische Bürger damit problemlos in die EU einreisen können. Wir wissen, dass wir dafür noch einige Reformen durchführen müssen, aber die EU kann zuversichtlich sein, dass uns das gelingen wird.

Die Welt: Wird es dann nicht einen Massenexodus aus der Ukraine geben?

Klimkin: Ich kann Ihnen versichern, dass die Visumfreiheit nicht zu einer Migrationswelle in die Europäische Union führen wird. Wir haben damit erste Erfahrungen im kleinen Grenzverkehr an bestimmten Orten gemacht. Der freie Personenverkehr wird aber den Ukrainern das Gefühl geben, dass sie Teil Europas sind. Und die biometrischen Pässe werden höchste Sicherheit gewährleisten, die Bewegungen der Reisenden werden jederzeit nachverfolgbar sein.

(…)

Die Welt: In Riga wird es auch um eine neue Zusammenarbeit zwischen Kiew und Brüssel gehen.

Klimkin: Das stimmt. Deswegen brauchen wir die Ratifizierung des gesamten Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine in allen Mitgliedsländern, damit das Abkommen schnellstmöglich implementiert werden kann. Das gilt natürlich auch für die Assoziierungsabkommen, die Georgien und Moldau mit der EU abgeschlossen haben. Das ist wichtig, weil wir die volle Integration in die EU anstreben. Das Assoziierungsabkommen ist ein zentrales Instrument, um unsere Gesetze und Normen in allen Bereichen an die EU-Standards, also den „acquis communautaire“, anzupassen.

Die Welt: Das Vertrauen der EU in Präsident Poroschenko und die Koalitionsregierung in der Ukraine hat gelitten, weil Reformen ausbleiben. Erwartet der Westen zu viel von Kiew?

Klimkin: Nein. Wir haben keine Ausreden. Wir können nicht sagen: Der russische Aggressor sitzt uns im Nacken, und deswegen müssen wir das Reformtempo verlangsamen. Wir wollen liefern. Wir wissen, dass Reformen der einzige Weg sind, unser Land stabiler und widerstandsfähiger gegen Russland zu machen.

Die Welt: Das sind schöne Worte …

Klimkin: Ich bitte Sie! Wir haben in den vergangenen Monaten mehr geschafft als in zehn Jahren zuvor. Das soll keine pathetische Phrase sein, das ist so. Polizei- und Justizreform, Deregulierung. Wir haben eine Menge geleistet, und wir packen noch mehr an. Wir werden jetzt eine Verfassungsreform machen mit einem klaren Fokus auf Dezentralisierung. Wir wollen den Regionen und Kommunen mehr Rechte geben. Und wir werden Ende Oktober 2015 freie und faire Regionalwahlen unter internationaler Aufsicht durchführen. Je nachdem, wie diese Wahlen ausgehen, kann man dann auch über einen Sonderstatus für die heutigen Separatistengebiete sprechen.

Die Welt: Können die Separatistenführer bei diesen Wahlen auch kandidieren?

Klimkin: Wir haben Arbeitsgruppen eingerichtet, die über solche Verfahrensfragen entscheiden. Ich kann Ihnen das noch nicht sagen.

Die Welt: Sie haben Friedenstruppen für die Ukraine gefordert. Warum?

Klimkin: Ich weiß, wir haben die OSZE. Sie ist wichtig für die Beobachtung und Deeskalation. Aber die OSZE reicht auf die Dauer nicht. Wir brauchen dringend eine EU-Mission in der Ukraine, die Präsenz zeigt und Verantwortung übernimmt. Sie kann uns helfen, rechtsstaatliche Strukturen aufzubauen, Stabilität im Land zu sichern, freie Wahlen durchzuführen und die Kontrolle der Grenzen zu Russland zu verbessern. Das kann eine rein zivile Mission sein oder aber eine zivil-militärische EU-Mission aus Polizisten, Justizpersonal und Soldaten.

Das Minsker Abkommen ist der einzige Weg, um die Probleme der Ukraine zu lösen. Es ist ohne Alternative

Die Welt: Wie soll das gehen, Moskau wird dies im UN-Sicherheitsrat blockieren?

Klimkin: Für eine zivile Mission ist ein UN-Mandat nicht notwendig. Die Mitgliedsstaaten müssen aber selber entscheiden, ob sie für die Entsendung von so einer Mission ein UN-Mandat benötigen. Es geht auch ohne, das hat die EU auf dem Westbalkan ja gezeigt.

Die Welt: Der Friedensprozess stockt, das Minsker Abkommen vom Februar 2015 dürfte bis Jahresende, wenn überhaupt, nur sehr unvollständig umgesetzt werden. Ist das Abkommen tot?

Klimkin: Das sehe ich nicht so. Das Minsker Abkommen ist der einzige Weg, um die Probleme der Ukraine zu lösen. Es ist ohne Alternative. Es beinhaltet Deeskalation, Stabilisierung und klare Regeln für die Zukunft des Donbass. Die Ukraine wird Punkt für Punkt dieses Abkommens umsetzen. An uns wird das Minsker Abkommen nicht scheitern.

Die Welt: Aber warum überweist Kiew dann nicht Renten an die Bevölkerung in den von den Separatisten besetzten Gebieten? Das widerspricht dem Minsker Abkommen.

Klimkin: Wir überweisen das Geld doch. Es gibt im Donbass offiziell 1,25 Millionen Menschen mit Rentenansprüchen. Wir zahlen Renten an etwa 950.000 Personen. Den Rest erreichen wir nicht, weil das Bankensystem im Donbass nicht funktioniert. Wir suchen aber nach einer Lösung dafür.

Die Welt: Kann Russisch jemals nach Ukrainisch zweite offizielle Amtssprache in Ihrem Land werden?

Klimkin: Jede Bevölkerungsgruppe in der Ukraine soll künftig frei entscheiden können, in welcher Sprache sie untereinander sprechen und mit den lokalen Behörden kommunizieren will. Wer Russisch sprechen möchte, kann das tun. Wer Griechisch oder Ungarisch sprechen will, kann das ebenfalls tun. Wir wollen dezentrale Lösungen. Aber Ukrainisch bleibt überall die offizielle Amtssprache.

Die Welt: Neben ungelösten politischen Problemen hat die Ukraine noch ein ganz anderes Problem: anhaltende Gewalt. Die Front ist nur noch zehn Kilometer von der Hafenstadt Mariupol entfernt.

Klimkin: Wir registrieren im Donbass, dass die Terroristen kontinuierlich Logistikstützpunkte und Trainingscamps aufbauen. Sie erhalten nach wie vor Munition und Waffen aus Russland. Tausende russische Soldaten befinden sich auf dem Gebiet der Ukraine, vor wenigen Tagen konnten wir zwei von ihnen festnehmen. Die Russen haben versucht, sie zu ermorden, nachdem wir sie gefangen genommen hatten.

Die Welt: Und was passiert mit Mariupol?

Klimkin: Mariupol ist ein wichtiges strategisches Ziel für die Terroristen, weil die Stadt einen Landweg Richtung Krim sichern kann. Wir rechnen jeden Tag mit einem Angriff, das kann jederzeit passieren, aber die ukrainischen Truppen sind darauf vorbereitet. Die Bevölkerung in Mariupol ist proukrainisch, sie ist tapfer, das ist beeindruckend. Aber es geht nicht nur um Mariupol. Es gibt an vielen Stellen im Donbass die Gefahr, dass Gewalt sich weiter ausbreitet.

Die Welt: Die EU muss im Juni über die Verlängerung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland entscheiden. Was erwarten Sie?

Klimkin: Die Ukraine rechnet fest damit, dass die EU volle Solidarität zeigt und die Sanktionen gegen Russland im Juni verlängern wird. Es gibt ja auch überhaupt keinen Grund, dies nicht zu tun. Die russische Aggression hält unvermindert an. Moskau hat die internationalen Regeln gebrochen. Es geht Russland nicht nur um den Donbass, sondern um die ganze Ukraine, es geht um Einflusssphären, es geht um ein anderes Europa.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article141237464/Rechnen-jeden-Tag-mit-Angriff-auf-Mariupol.html

Gruß nach Russland

TA KI

Kreml: Moskau erwidert US-Raketenschild in Ukraine angemessen


302404100Russland wird laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gezwungen sein, zu Gegenmaßnahmen greifen, sollten Elemente des US-amerikanischen Raketenabwehrschildes in der Ukraine stationiert werden.

Am Mittwochvormittag hatte der Chef des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Alexander Turtschinow, erklärt, er schließe nicht aus, dass Kiew die Abhaltung von Konsultationen zur Stationierung von Elementen des Raketenschildes in der Ukraine erwägen werde.„Wenn damit gemeint wird, dass die Ukraine vorhat, Elemente des amerikanischen Raketenabwehrsystems zu stationieren, so wird das natürlich ausschließlich negativ aufgenommen“, sagte Peskow am Mittwoch vor Journalisten.Denn dies würde eine Bedrohung für Russland darstellen, betonte er. Eine Stationierung werde für Russland die Notwendigkeit bedeuten, zu Sicherheitszwecken Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/militar/20150520/302403851.html

Gruß nach Russland
TA KI

Der Witz des Tages


Der folgende Artikel stand in der kanadischen Zeitung National Post. Er ist so unterhaltsam, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten will. Aber bitte aufpassen, dass Ihr gut sitzt… (und Danke an die Facebook-Seite „Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine“, die diesen Spass entdeckt hat). Und ja, natürlich ist es auch ein Stück widerliche Propaganda. Aber wenn man sich dafür so erniedrigt, dann hat das was.

Russische Infiltration des ukrainischen Militärs erschwert kanadische Ausbildungsmission

Matthew Fisher

Russian infiltration of Ukrainian military complicates Canadian training mission

Analyse

Die Ukrainer auszubilden, um gegen pro-russische Separatisten zu kämpfen, könnte sich als weit schwierigeres Geschäft für die 200 kanadischen Soldaten erweisen, deren Entsendung in die Ukrine Ottawa am Dienstag verkündete, als die ähnliche Mission, die beinahe 70 kanadische Ausbilder im Irak erfüllen.

Der Grund ist, dass russische Nachrichtendienstler jeglicher Art das ukrainische Militär so tief durchdrungen haben, dass fast nichts, was sie sagen oder tun, lange geheim bleibt, so ein neues Papier für das Büro zur Untersuchung ausländischen Militärs der US-Armee in Fort Leavenworth, Kansas.

Unklassifizierte, überwiegend russische Quellen zitierend, warnt Roger McDermott in seinem Aufsatz „Uneinige Brüder: Russlands Gebrauch militärischer Macht in der Ukraine“ vor der „Durchdringung des ukrainischen staatlichen Nachrichtenapparats, der SBU oder des Sicherheitsdienstes der Ukraine durch die russischen Nachrichtendienste, einschließlich GRU (russischer Militäraufklärung), FSB (Bundessicherheitsdienst) und SWR (Auslandsnachrichtendienst).“

Die Infiltration des ukrainischen Militärs bezieht nicht nur formelle Angehörige der Nachrichtendienste ein. Es wird geglaubt, dass Ukrainer, die mit Moskau sympathisieren, innerhalb oder in der Nähe von fast allen ukrainischen Militäreinheiten arbeiten, was alle Aspekte des Konflikts – die Ausbildung für den Krieg eingeschlossen – desto schwerer für alle macht, die die ukrainische Seite unterstützen.

Mehrere kanadische Offiziere, die mit der ukrainischen Lage vertraut sind, sagten, sie seien sich eines möglichen russischen Interesses an dem bewusst, was die kanadischen Ausbilder täten, führten dies aber nicht weiter aus.

Wegen der Allgegenwart der russischen Aufklärung in der Ukraine könnten auch die Satellitenbilder, die Kanada an die Ukraine zu liefern begonnen hat, schnell zurück in Moskau enden. Es wird angenommen, dass der Grund, warum Washington nicht gewillt sei, seine besten Satellitenbilder mit der Ukraine zu teilen, der ist, dass es nicht will, dass die Russen herausfinden, welche Fähigkeiten seine Satelliten haben.

Während die russische Spionage die kanadische Mission unzweifelhaft erschweren wird, stellt sie doch vermutlich kein zusätzliches körperliches Risiko für die kanadischen Ausbilder dar. Wie Verteidigungsminister Jason Kenney wiederholt betonte, als er den für Sommer geplanten Einsatz in Ottawa bekannt gab, werden die Kanadier zusammen mit den US-amerikanischen und anderen NATO-Ausbildern fern von der Kriegszone in der Ostukraine arbeiten. Wenn die Situation in der Ukraine sich verschlechtert, so merkte Kenney an, können die Kanadier in die Sicherheit des nahe gelegenen Polen reisen, von wo aus sie evakuiert werden können.

Anders als im Irak, wo Ausbilder der kanadischen Spezialeinheiten manchmal sehr nahe an der Frontlinie arbeiteten und in kurze Feuergefechte verwickelt wurden, werden die Ausbilder, die überwiegend aus dem CFB Petawawa im oberen Ottawa-Tal in die Westukraine aufbrechen werden, die ukrainischen Einheiten nicht ins Feld begleiten, um ihnen bei der Identifizierung und Erfassung des Feindes zu helfen. Vielmehr werden sie, wie auf der viel größeren Ausbildungsmission in Afghanistan, die auf den kanadischen Kampfeinsatz in Kandahar folgte, ihren ganzen Unterricht auf schwer gesicherten Stützpunkten erteilen.

Nach Aussagen der Regierung wird die Mission folgende Tätigkeiten umfassen: Ausbildung in der Entsorgung explosiver Munition und improvisierter Sprengkörper; Ausbildung der Militärpolizei; medizinische Ausbildung; Flugsicherheitstraining; und Ausbildung zur Modernisierung des logistischen Systems.

Russische Nachrichtendienstler und ukrainische Sympathisanten, die für sie arbeiten, werden beinah sicher versuchen, die kanadische Mission zu untergraben, indem sie genauestens Buch führen über die Strategien und Taktiken, in denen die Ukrainer unterwiesen werden, wie auch über die Logistik der Mission.

Ihrerseits haben die Russen die Kräfte der Rebellen das vergangene Jahr hindurch in Strategie und Taktik ausgebildet und im Umgang mit fortgeschrittenen Waffensystemen, sowohl innerhalb der Ukraine als auch in Südrussland. Aber diese Separatisten müssen bei weitem nicht die selbe Durchdringung durch ukrainische Nachrichtendienste fürchten, und die Ostukrainer, die Kiew unterstützen, sind längst geflohen, um ihr Leben zu retten.

Tatsächlich gaben die Russen, so schliesst McDermott, neben der Anstiftung zu vielen Gefechten und der Ausrüstung und Versorgung der Ausbildung ihrer Verbündeten höchste Priorität, lange ehe die NATO sich dazu entschliessen konnte.

Westliche Nationen, Kanada eingeschlossen, haben sehr langsam auf die dringende Bitte der Ukraine nach Waffen geantwortet. Aber die Kanadier sind durch die Kampf- und Ausbildungserfahrung, die sie in Kanadas Jahrzehnt in Afghanistan erworben haben, besonders gut für die ukrainische Ausbildungsmission geeignet.

Wie in Afghanistan, haben die Kanadier viel Arbeit vor sich. Die Ukrainer, wie die Afghanen, haben seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 wenige Ressourcen in die Ausbildung oder die Neuausrüstung ihrer Truppen gesteckt. Sie brauchen auf fast jedem Gebiet dringend Hilfe.

Mal abgesehen davon, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Kanadier dort Dinge mitbringen, die in Russland noch nicht bekannt sind und die Ukrainer bestimmt entzückt sind, mit Afghanen verglichen zu werden, bleibt nur ein abschliessender Kommentar: Heult doch.

Quelle: http://vineyardsaker.de/ukraine/der-witz-des-tages/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Ukraine will Hunderte Millionen Dollar für Einzäunen Russlands ausgeben


302332069Kiew will in den kommenden drei Jahren rund vier Milliarden Griwna (ca. 200 Millionen US-Dollar) für den Bau einer rund 2.300 Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Russland ausgeben, berichtet die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ am Freitag mit Hinweis auf die Regierung.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko erklärt, dass Kiew an der Grenze zu Russland mächtige Grenzanlagen errichten will. Premierminister Arseni Jazenjuk kündigte den Bau einer „realen Staatsgrenze zu Russland“ an.
Das Projekt erhielt zunächst den Namen „Mauer“, später wurde allerdings vorgeschlagen, es in „Europäischer Schutzwall“ umzubenennen. Am Donnerstag veröffentlichte die Ukraine einen Kostenvoranschlag für das Projekt.An der Grenze sollen nach Zeitungsangaben Panzergraben, 17 Meter hohe Beobachtungstürme sowie andere Beobachtungs-, Alarm- und Schießanlagen gebaut werden. Zudem ist geplant, Stützpunkte für den Grenzschutz zu errichten.

Allein im laufenden Jahr werden mehr als eine Milliarde Griwna in das Projekt fließen. Im Dezember 2014 hatte Jazenjuk allerdings angegeben, 2015 rund 300 Millionen Griwna in das Projekt stecken zu wollen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150515/302331700.html

Gruß an die Russen
TA KI

„Aggressives Verhalten Russlands“ als Vorwand für zugenommene Nato-Aktivitäten


302300275Die zunehmende Nato-Präsenz in Osteuropa ist laut dem Chef des Verteidigungsbündnisses, Jens Stoltenberg, auf die „russische Aggression“ in der Ukraine zurückzuführen.

„Die Nato hat ihre Militärpräsenz im Osten, einschließlich des Baltikums, erhöht, nämlich wegen des aggressiven Verhaltens Russlands, das für die Aggression in der Ukraine, die rechtswidrige Krim-Annexion und die Destabilisierung verantwortlich ist“, äußerte Stoltenberg am Mittwoch vor Journalisten.
Der russische Generalstabschef Valeri Gerassimow hatte unterdessen gesagt, die Vorwürfe einer aggressiven Politik an Russland seien zu einer Triebkraft der Nordatlantischen Allianz geworden. Die Nato nehme diese zum Vorwand für ihre zunehmenden Aktivitäten.Seit kurzem übe die Nato nicht Anti-Terror-Einsätze, sondern die Kriegsführung gegen einen angenommenen Gegner, unter dem Russland leicht erkennbar ist. Die Zahl der Nato-Manöver habe sich 2014 nahezu verdoppelt.

Quelle: http://de.sputniknews.com/militar/20150513/302299746.html

Gruß an die, die weniger verdrehte Vorstellungen haben als die NATO
TA KI

Donezk nennt NATO-Appell nach Feuereinstellung „Heuchelei“


302259959Der jüngste Appell der NATO, das Feuer in der umkämpften Donbass-Region einzustellen, ist aus Sicht der selbst ernannten Volksrepublik Donezk eine „Heuchelei“. Das erklärte der Donezker Vize-Volksratschef Denis Puschilin am Montag.

„Die Allianz unterstützt allseitig die Kiewer Machthaber. Wir sind mit beiden Händen für die Feuereinstellung. Wir lassen OSZE-Beobachter überall durch, die sich über die Situation auch in besonders komplizierten Gebieten informieren können. Dagegen tut die Ukraine nichts. Nach uns vorliegenden Angaben werden Truppen und Technik schon wieder umdisloziert und (zur Trennlinie) verlegt“, kritisierte Puschilin.Am Montag hatte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die beiden Konfliktseiten in der Ukraine aufgerufen, das Regime der Feuereinstellung strikt einzuhalten.

Gruß nach Donezk
TA KI

„Es wird keinen unblutigen Regimewechsel geben“


Über ein Jahr nach seiner Freilassung spricht Michail Chodorkowski, einst mächtigster Unternehmer Russlands, über Wladimir Putin und die Haftzeit. Seinem Land prophezeit er einen gewaltsamen Umbruch.

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Michail Chodorkowski kommt im Taxi vorgefahren, mit seinem Presseberater und einem Dolmetscher, ohne Sicherheitsleute. Auf diesem Kurzbesuch in Berlin präsentiert sich der frühere Oligarch nicht in Pullover und Jeans, sondern im blauen Anzug mit Krawatte. Der 51-jährige Unternehmer und Putin-Gegner, der jahrelang Russlands prominentester Gefangener war, spricht ruhig und leise. Er verliert für keine Sekunde die Selbstkontrolle. Seine Thesen sind provokant: Sogar zu Zeiten der Sowjetunion habe es mehr Gewaltenteilung und Rechtsstaat gegeben als im heutigen Russland. Chodorkowski selbst ist ein Kind des sowjetischen Systems: Der frühere Funktionär der kommunistischen Jugendorganisation Komsomol profitierte in den wilden neunziger Jahren unter Präsident Boris Jelzin von seinen hervorragenden Kontakten in die Politik, seinem Gespür für Geschäfte und seiner kompromisslosen oder auch skrupellosen Art, wie ihm immer wieder vorgeworfen wurde. Zweimal wurde er von russischen Gerichten verurteilt – wegen schweren Betrugs und Steuerhinterziehung. Etwas mehr als zehn Jahre verbrachte er in Haft. Amnesty International bezeichnete die Verfahren gegen den früheren Oligarchen und Chef des Ölkonzerns Jukos als politisch motiviert, was der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im September 2011 nicht bestätigte. Chodorkowski lebt heute mit seiner Familie in der Schweiz und ist über seine Stiftung „Offenes Russland“ politisch aktiv.

Die Welt: In Russland konzentriert sich die staatliche Macht sehr auf Wladimir Putin. Wie stark ist der Präsident wirklich?

Michail Chodorkowski: Putin kann eine begrenzte Anzahl von Vorgängen direkt steuern. Er kann sich persönlich um eine große Krise kümmern, vielleicht sogar um zwei gleichzeitig, selbst wenn sie sehr ernsthaft sind. Das ist der Vorteil eines autoritären Systems, aber es hat auch enorme Nachteile. Putin ist nicht in der Lage, viele Probleme gleichzeitig zu lösen. In einem Land, in dem reguläre staatliche Institutionen vernichtet wurden – die unabhängige Justiz, das Parlament, die lokalen Selbstverwaltungen –, können die Machthaber keine komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen mehr managen. Unser Staat ist hoch zentralisiert, aber schwach.

Die Welt: Seit der Ermordung des Oppositionsführers Boris Nemzow spricht man in Russland von einem Konflikt zwischen dem tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow und Moskaus Sicherheitsstrukturen. Wie ernst muss man das nehmen?

Chodorkowski: Dieser Konflikt hat Systemcharakter. Wenn die Wirtschaft schrumpft, beginnen Konflikte zwischen unterschiedlichen Gruppierungen, die um Einflussbereiche und Geldquellen kämpfen. Kadyrow will mehr Unabhängigkeit für seine Vasallenstruktur in Tschetschenien, ohne seine persönliche Treue zu Putin aufzugeben. Dabei ist die Gruppe von Kadyrow eine ethnisch-kriminelle, die in Konflikt mit einem in sich schwachen russischen Staat tritt. Diejenigen, die eigentlich das Gesetz verteidigen müssten, können sich nicht einmischen, weil Kadyrows Leute von Putin geschützt werden. Er ist ihr oberster Patron.

Kondolenzbuch-fuer-Kremlkritiker

Die Welt: Hat Putin diese Gruppen noch unter Kontrolle, oder ist er in Wahrheit zu deren Geisel geworden?

Chodorkowski: Ich bin sicher, dass Putin mit dem Mord an Nemzow äußerst unzufrieden war. Ich glaube nicht, dass Kadyrow ohne Genehmigung von Putin zulässt, dass sich so ein Alleingang wiederholt.

Die Welt: Sie vermuten also, dass Kadyrow den Mord an Nemzow in Auftrag gegeben hat?

Chodorkowski: Nein. Ich bin mir ziemlich sicher, wer der Auftraggeber ist. Das ist nicht Kadyrow, sondern eine Person eine Ebene drunter.

Die Welt: Wusste Kadyrow, wer es ist?

Chodorkowski: Er hat es nachträglich erfahren. Ich bin überzeugt, dass er jetzt weiß, wer das getan hat.

Die Welt: Ist der Mord an Nemzow als Schwäche des Systems zu interpretieren?

Chodorkowski: Ohne Zweifel. Der Mord an einem Menschen aus der politischen Elite unweit des Kreml ist ein Schlag gegen die Unantastbarkeit der Machtstrukturen. Das führt zu einer weiteren Schwächung von Machtmechanismen. Jeder Beamte wird jetzt denken, wenn er Entscheidungen trifft: Putin kann mich entlassen, aber die Leute von Kadyrow können mich töten.

Die Welt: Was kann Putin gefährlich werden? Ist eine Palastrevolte möglich?

Chodorkowski: Eine Palastrevolte ist nur bei einem Konflikt möglich, an dem Sicherheitsstrukturen beteiligt sind. Andere Akteure sind dazu nicht fähig. Wie die Situation mit Kadyrow zeigt, kann ein solcher Konflikt durchaus entstehen.

Die Welt: Viele haben Angst, dass nach Putin alles noch schlimmer wird.

Chodorkowski: Ich glaube, Putin wird seine Sache noch selbst zu Ende führen. Nach ihm kann alles nur besser werden.

Die Welt: Aber bis dahin könnte das innenpolitische Klima noch härter werden.

Chodorkowski: Putin ist bereit, die Repression zu verstärken. Er will es aber nicht so sehr, wie manche fürchten. Er ist kein Monster. Er weiß, dass zu starke Unterdrückung negative Konsequenzen für ihn selbst hat. Dafür müsste er auch zu Säuberungen in den Eliten bereit sein. Unter Stalin fielen zwei Prozent der Bevölkerung den Zwangs- und Gewaltmaßnahmen des Staates zum Opfer, in den Sicherheitsstrukturen war es sogar jeder Vierte. Ist Putin zu so etwas bereit? Ich bezweifle das.

Die Welt: Ist ein gewaltfreier Machtwechsel im heutigen Russland möglich?

Chodorkowski: Es wird keinen unblutigen Regimewechsel geben. Tausende Menschen wissen, dass sie sich persönlich werden verantworten müssen für das, was sie unter Putin getan haben. Aber der Umbruch in Russland ist nicht wirklich das Problem. Er wird ohne Zweifel noch zu unseren Lebenszeiten stattfinden. Viel gefährlicher ist die Lage, die durch die Politik des Regimes an den Grenzen Russlands entsteht. In der Ostukraine baut sich eine Armee von National-Chauvinisten auf, die auch in Russland immer mehr Anhänger finden, und weil Putin in der russischen Teilrepublik Tschetschenien seinen Vasallen Kadyrow gewähren lässt, erkämpft dieser sich immer mehr Autonomie. Wenn diese Kräfte in Russland aufeinanderprallen, wird es wirklich gefährlich, weil das zu einem Bürgerkrieg führen kann. Niemand will das.

Die Welt: Nach dem Tod von Nemzow ist die Opposition in Russland noch schwächer geworden. Ist sie so isoliert wie die Dissidenten der Sowjetunion?

Chodorkowski: Nein, sogar unter den aktuellen Umständen sagen noch 14 Prozent der Russen öffentlich, dass sie die Machthaber nicht unterstützen. Die Oppositionsbewegung hat eine feste Basis von 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung. Es können auch noch mehr werden.

Die Welt: Andererseits ist die Staatspropaganda in Russland sehr wirksam. Wie wollen Sie Menschen erreichen, die daran glauben?

Chodorkowski: Ich glaube, das System Putin wird länger existieren, als manche Oppositionelle meinen. Das Regime ist bereit zu schießen, die demokratische Opposition ist es nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Machtapparat in den nächsten zehn Jahren zusammenbricht, liegt meiner Meinung nach bei 50 Prozent. Es ist also nicht sicher. Deshalb konzentriere ich mich auf mein zivilgesellschaftliches Engagement, um den Anteil der Bevölkerung zu vergrößern, der demokratischen Werten gegenüber offen ist.

Die Welt: Der populärste Regimegegner in Russland ist im Moment Alexej Nawalny. Muss sich die Opposition um ihn scharen?

Chodorkowski: Es wäre wunderbar, wenn die Opposition zwar aus unterschiedlichen Kräften bestehen würde, sich aber vereinigen kann, wenn gemeinsames Handeln nötig ist.

Die Welt: Das klingt nicht nach einem starken Bekenntnis zu Nawalny. Welches Programm unterstützen Sie selbst?

Chodorkowski: Das größte Problem in Russland bleibt immer gleich – der fehlende Rechtsstaat. Was getan werden muss, um das zu ändern, kann man in eine einfache Formel fassen: Die Machthaber müssen regelmäßig bei ehrlichen Wahlen abgelöst werden können. Dann werden sie den Wählern zuhören, sie werden unabhängige Gerichte und Gesetze achten.

Die Welt: Manche glauben, die Russen wollten eben einen starken Mann an der Spitze und keine Demokratie.

Chodorkowski: Ich habe heute mit einigen Deutschen gesprochen. Sie versichern mir, dass viele Menschen hier sich ebenfalls eine starke Führungsfigur wünschen und trotzdem den Wert eines demokratischen Staates für sich selbst zu schätzen wissen. Starke Führung schließt starke demokratische Institutionen nicht aus.

Die Welt: Wie bewerten Sie die Lage in der Ukraine – hat sie sich beruhigt, oder ist das nur Schein?

Chodorkowski: Ich möchte glauben, dass es keine neue Eskalation gibt, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Die große offene Frage ist doch, ob die bewaffneten russischen Staatsbürger aus der Ostukraine abziehen und die Separatisten nicht mehr durch Moskau unterstützt werden. Aber genau das ist gefährlich für das Regime in Russland. Die Rückkehr der Kämpfer würde die Lage dort explosiv machen. Putin wird alles dafür tun, damit diese bewaffneten russischen Bürger so lange wie möglich in der Ostukraine bleiben.

Die Welt: Ist die Hoffnung auf das Minsk-2-Abkommen also vergebens?

Chodorkowski: Es gibt keine Alternative zu einem Friedensprozess. Aber er kann unter dem jetzigen Regime in Russland nicht stabil sein. Ob man den Konflikt einfrieren kann? Wahrscheinlich. Man muss es versuchen.

Die Welt: Wie sollte sich der Westen Putin gegenüber verhalten?

Chodorkowski: Wenn jemand im Westen sagt, dass man mit dem heutigen Regime eine langfristige Vereinbarung erreichen kann, ist er entweder dumm oder ein Betrüger. Jedes Abkommen wird jede Sekunde infrage gestellt werden. Man muss zwar weiter mit Russland im Gespräch bleiben. Aber die Hoffnung auf eine verlässliche Einigung ist illusorisch, weil die Führung so deinstitutionalisiert ist. Sogar zu Sowjetzeiten gab es ein Politbüro, der Generalsekretär war nicht frei in seinen Entscheidungen. Dadurch war das Regime berechenbar. Das ist nun anders: Putin hat die staatlichen Institutionen zerstört. Das hat dazu geführt, dass es in Russland keinerlei gegenseitige Kontrolle der Verfassungsorgane mehr gibt, keinerlei Gewaltenteilung.

Für Putins Machterhalt wäre ein eingefrorener Konflikt gut. Der hält seine Kräfte in der Ostukraine beschäftigt, ohne dass sie größer werden

Die Welt: Was für ein Interesse kann der Präsident daran haben, den Konflikt mit der Ukraine einzufrieren, statt weiter vorzurücken?

Chodorkowski: Putin will keine ständige Eskalation. Er hat verstanden, dass er für seine Kämpfer nicht mehr die ideale Führungsfigur ist. Für seinen Machterhalt wäre ein eingefrorener Konflikt gut. Der hält seine Kräfte in der Ostukraine beschäftigt, ohne dass sie größer werden. Das ist auch aus einem anderen Grund wichtig. Ein Erfolg der Ukraine wäre ein Vorbild für demokratische Veränderungen in Russland. Leider versteht das auch Putin. Deshalb ist eine seiner Prioritäten das Scheitern des ukrainischen Experiments.

Die Welt: Ist die ukrainische Regierung denn auf dem richtigen Weg?

Chodorkowski: Ich würde mir wünschen, dass die Führung angesichts der militärischen Konfrontation geschlossen handelt. Das wirkt nicht immer so. Und ich würde mir wünschen, dass die Ukraine in Sachen Korruptionsbekämpfung zu einem Modell für Russland wird. Im Moment sind mir aber noch keine Beispiele für entschlossenes Handeln im Kampf gegen die Korruption bekannt.

Die Welt: Was halten Sie von Präsident Petro Poroschenko?

Chodorkowski: Ich habe mich mit ihm getroffen. Ich verstehe, woher er kommt, wie er denkt, wie er handelt. Weiter möchte ich das nicht kommentieren. Ich gehöre ja nicht zur ukrainischen Opposition.

Die Welt: Sie saßen zehn Jahre im Gefängnis. Wie hat Sie das verändert?

Chodorkowski: Wenn man mir sagt, dass man mit irgendjemand keinen Dialog führen kann, dann erinnere ich mich an die vergangenen zehn Jahre meines Lebens und grinse. Einmal saß ich in einer Zelle mit dem Nationalisten Wladimir Kwatschkow, wir haben uns normal unterhalten und unsere Alltagsprobleme gelöst. In meinem früheren Leben habe ich nicht gedacht, dass ich einen Weg finden könnte, mit solchen Leuten zu kommunizieren. Aber man muss mit allen sprechen.

Die Welt: Sogar mit Putins Berater Igor Setschin, der einen großen Teil der Schuld für Ihre Haft trägt?

Chodorkowski: Ja, man muss mit allen sprechen. Aber das bedeutet nicht, dass man allen verzeihen muss. Verzeihen soll man denen, die bereuen. Setschin sollte vor Gericht gestellt werden. Ich bin gern bereit, als Zeuge aufzutreten.

Die Welt: Putin hat gesagt, seine Kindheit auf der Straße sei seine Universität gewesen. War Ihre Uni das Gefängnis?

Chodorkowski: Trotz meines komplizierten Verhältnisses zu Putin wünsche ich ihm nicht, dass er noch so ein Zweitstudium ablegen muss wie ich. Wir wuchsen unter gleichen Bedingungen auf. Wenn seine Erzählungen stimmen, hatten wir eine ähnliche Kindheit. Nur habe ich versucht, mir die „Straße“ systematisch auszutreiben. Putin dagegen hat angefangen, sie zu kultivieren, nachdem er Präsident wurde.

Die Welt: Was lernt man denn auf Russlands Straßen?

Chodorkowski: Erinnern Sie sich an den Film „Der Pate“? Das ähnelt dem, was Putin als seine Straßen-Universität beschreibt. Der prinzipielle Unterschied zwischen Putin und mir ist, dass ich berechenbar bin. Putin dagegen ist stolz auf seine Unberechenbarkeit. Viele Politologen glauben sogar, dass die Machthaber in Russland unberechenbar sein müssen. Ich bin damit nicht einverstanden. Russland ist ein Global Player und kann sich nicht erlauben, unberechenbar zu sein.

Die Welt: Da müssen wir Ihnen widersprechen. Ende der 90er-Jahre waren Sie für westliche Investoren auch unberechenbar.

Chodorkowski: Das sehe ich anders. Während der Rubel-Krise 1998 reiste ich nach Deutschland und habe den Banken detailliert berichtet, wie sich die Lage entwickeln wird. Ich habe gesagt: „Macht euch keine Sorgen, macht keine unüberlegten Schritte, und nach einer gewissen Zeit werdet ihr alle Investitionen zurückerhalten.“ Und alles kam genauso, wie ich es gesagt hatte. Wer mir geglaubt hatte, konnte hohe Gewinne erzielen.

Die Welt: Noch einmal zu Putin. Sie müssen dem Präsidenten trotz allem auch dankbar sein. Er hat Sie im Dezember 2013 freigelassen. Drei Monate später, nach der Krim-Annexion, hätte er es sich vermutlich anders überlegt.

Chodorkowski: Ich bin mir bewusst, dass die Chance für meine Freilassung mithilfe bestimmter Persönlichkeiten entstanden ist – Hans-Dietrich Genscher, Angela Merkel und unsere Menschenrechtler. Ich verstehe, dass die Zustimmung Putins wichtig war. Er hätte genauso gut einem dritten Prozess gegen mich zustimmen können, worum ihn Setschin mehrfach gebeten hatte. Alles das ist mir bewusst. Und es beeinflusst auch mein emotionales Verhältnis zu Deutschland und Frau Merkel – aber auch jenes zu Putin. Das missfällt einigen in der Opposition, die sagen, man müsse eine kompromisslose Position vertreten. Aber ich bin eben ein Mensch.

Ich erzähle öfter aus dem Gefängnisleben. Das war eine wichtige Erfahrung. Aber emotional berührt mich das nicht mehr

Die Welt: Wie oft erinnern Sie sich an die Haft?

Chodorkowski: Ich habe eine stabile Psyche und denke nicht zurück an die Zeit im Gefängnis. Ich erzähle öfter aus dem Gefängnisleben. Das war eine wichtige Erfahrung. Aber emotional berührt mich das nicht mehr.

Die Welt: Können Sie sich vorstellen, noch einmal Geschäftsmann zu werden?

Chodorkowski: Nein, das ist ausgeschlossen. Ich möchte den Rest meines Lebens einer neuen Sache widmen: Ich will helfen, dass sich Russland zu einer demokratischen Gesellschaft entwickelt.

Die Welt: Als Sie Ende 2013 aus dem Gefängnis kamen, kündigten Sie an, sich politisch zurückzuhalten. Nun können Sie sich sogar vorstellen, im Krisenfall Präsident zu werden– und sei es nur vorübergehend. Woher dieser Sinneswandel?

Chodorkowski: Das war eine ganz andere Situation. Damals bestand noch Hoffnung, dass sich unser politisches System öffnen würde. Diese Hoffnung hat der Ukraine-Krieg zunichtegemacht. Wir bewegen uns jetzt auf eine ganz andere Gesellschaftsordnung zu. Wir erleben den Zerfall der staatlichen Institutionen, der an die Auflösung der Sowjetunion erinnert. Sollte das Regime zerbrechen, muss jeder bereit sein, alles für sein Land zu geben.

Die Welt: Haben Sie ein politisches Vorbild?

Chodorkowski: Auf meinem Tisch stand ein Porträt von Margaret Thatcher. Darauf stand: „Wenn Sie wollen, dass über etwas geredet wird, beauftragen Sie damit einen Mann, aber wenn Sie wollen, dass etwas erledigt wird, dann beauftragen Sie damit eine Frau.“ (Lacht.) In diesem Satz steckt viel Wahrheit, auch in Russland.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article140750237/Es-wird-keinen-unblutigen-Regimewechsel-geben.html

Gruß an die „WELT“, die uns tiefe Einblicke gewährt in die Denke Schwerstkrimineller und ihrer Handlanger!

TA KI

Lawrow: Russland verhandelt nicht mit Europa über Aufhebung der Sanktionen


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Sergei Lawrow, der russische Außenminister, hat am gestrigen Dienstag nach einem Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz in Moskau vor Reportern bekannt gegeben, Moskau habe nicht vor, über die Bedingungen für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen sein Land mit dieser Union zu verhandeln.

 

Lawrow sagte, die Entscheidung über die Russlandsanktionen läge nicht bei Moskau. Der Außenminister Russlands fügte hinzu, die Realität erfordere die Unabhängigkeit und Autarkie Russlands in einigen Bereichen, in denen es  auf die Zusammenarbeit anderer Staaten angewiesen war. Er kritisierte darüber hinaus die Bestrebungen der Europäischen Union, die Aufhebung der Sanktionen gegen Moskau mit der Durchführung des  Minsker Abkommens zum Ukraine-Konflikt in Verbindung zu bringen.

Laut Bericht der Nachrichtenagentur Sputnik hat der Auswärtige Ausschuss  des EU-Parlamentes  am gestrigen Dienstag einen Entwurf verabschiedet, in dem die EU aufgefordert wird, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, falls dieses Land sich nicht an das Minsker Abkommen hält.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/282248-lawrow-russland-verhandelt-nicht-mit-europa-%C3%BCber-aufhebung-der-sanktionen

Gruß an die, die sich nicht nötigen lassen

TA KI

Lettland will russisches U-Boot und zwei Schiffe vor seiner Seegrenze gesichtet haben


Die nationalen Streitkräfte des baltischen NATO-Staates Lettland wollen fünf Kilometer von seiner Seegrenze ein russisches U-Boot und zwei Schiffe gesichtet haben. Das teilte die Pressestelle der Streitkräfte am Sonntagabend mit.

Den Angaben zufolge handelt es sich um ein Landungsschiff, ein kleines U-Boot-Abwehrschiff und ein dieselgetriebenes U-Boot der Klasse Kilo. Zudem sei eine Transportmaschine vom Typ Antonow An-22 entlang der lettischen Grenze geflogen, hieß es. Lettland ist seit 2004 NATO-Mitglied.Das Verteidigungsministerium Russlands hat die Angaben bislang nicht kommentiert.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/militar/20150504/302179688.html#ixzz3ZAYulnQy

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Gruß an die Sichtungen

TA KI

Lawrow mahnt OSZE-Chef: Kiew muss Artilleriebeschuss von Donezk einstellen


Nach Berichten über den Beschuss von Donezk mit großkalibriger Artillerie hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die OSZE aufgerufen, von Kiew zu fordern, mit der Verletzung der Minsker Vereinbarungen aufzuhören.

Lawrow hat den OSZE-Vorsitzenden und Außenminister Serbiens, Ivica Dacic, in einem Telefongespräch nachdrücklich aufgefordert, „seine Vollmachten geltend zu machen, damit die Spezielle Beobachtermission der OSZE in der Ukraine von Kiew fordert, die grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen unverzüglich einzustellen“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums, die auf Facebook veröffentlicht wurde.

Wie die Volkswehr am Samstagabend berichtet hatte, hat das ukrainische Militär den Flughafen von Donezk unter Artilleriebeschuss genommen. Etliche nächstgelegene Ortschaften, darunter Spartak und Peski, sowie der Stadtbezirk Kiewski von Donezk seien unter Beschuss geraten, hieß es. Nach Angaben der Volkswehr wurde aus Geschützen im Kaliber 120 bzw. 152 Millimeter geschossen.Dacic versicherte dem russischen Minister, dass er alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, hieß es.

Nach Angaben des Vize-Stabschefs der „Donezker Volksrepublik“ (DVR), Eduard Bassurin, war vereinbart worden, dass der Beschuss des Donezker Flughafens, der am Samstagabend begonnen hatte, um Mitternacht eingestellt werde. Trotz alledem habe die ukrainische Seite nach einiger Zeit den  Beschuss fortgesetzt, wenn auch seine Intensität etwas nachgelassen habe, hieß es.

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Gruß an die Donetzker
TA KI
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Ukraine-Krieg: Gefährdet ARD-Dokumentation das Leben von Augenzeugen?


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  528 (66/2015) ♦


Die Katastrophe von Flug MH17 am 17. Juli 2014 in der Ostukraine, bei der 298 Menschen starben, ist nach wie vor offiziell nicht aufgeklärt. Aber fest scheint zu stehen: Die Maschine der Malaysia Airlines ist abgeschossen worden.

Doch von wem?

Von den Separatisten oder von der ukrainischen Armee?

Ich habe mich in der Vergangenheit ausführlich damit beschäftigt und meine Recherchen auch auf meinem Blog veröffentlicht.

Beispielsweise hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/07/18/flug-mh-17-opfer-der-geldgier-der-teilfaschistischen-ukrainischen-regierung/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/09/10/geheime-verschlusssache-mh17-deckt-die-bundesregierung-die-massenmorder-von-kiew-weil-die-sicherheit-deutschlands-gefahrdet-ist/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/08/16/schockvideo-die-ersten-bilder-nach-dem-abschuss-von-mh17/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/07/21/mh17-sarajewo-2014-die-welt-vor-einem-neuen-krieg/

Am 27.04.2015 wurde im Abendprogramm der ARD dazu folgende Dokumentation gezeigt:

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Quelle Screenshot: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wdr/todesflug-mh-siebzehn-100.html

Die Story im Ersten: Todesflug MH17

In einer groß angelegten investigativen Recherche haben sich Reporter von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung auf Spurensuche begeben und neue Ergebnisse zutage gefördert. Sie sprachen mit Augenzeugen an der Absturzstelle, internationalen Ermittlern, Militärexperten, Politikern und Geheimdienstvertretern. Und trafen die Hinterbliebenen der Opfer. In ihrer umfassenden TV-Dokumentation geben sie Antworten auf bislang ungeklärte Fragen.

Ein Film von Michael Wech, Demian von Osten, Ralph Hötte

Redaktion: Petra Nagel (WDR), Monika Wagener (WDR), Britta von der Heide, (NDR), Klaus Scherer (NDR)

Quellen: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wdr/todesflug-mh-siebzehn-100.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Todesflug-MH17/Das-Erste/Video?documentId=27938962

 

Ich selbst bin investigativer Journalist und TV-Redakteur/Filmemacher und bin alles andere als damit einverstanden, dass in dieser Dokumentation wichtige Fakten verschwiegen werden.

Beispielsweise:

– Dass die Auswertungen des Flugdatenschreibers und des Cockpit-Voicercorders bis heute unter Verschluss bleiben.

– Dass der niederländische forensische Anthropologe George Maat, der an der Identifizierung der Toten der abgeschossenen Passagiermaschine beteiligt war, von der weiteren Mitarbeit ausgeschlossen wurde. Die Anweisung kam von Justizminister Ard van der Steur. Maat hielt sich nicht an die offizielle Version.

– Dass noch immer 147 Dokumente unter Verschluss gehalten werden. Darüber habe ich ebenfalls in meinem Content “Geheime Verschlusssache MH17: Deckt die Bundesregierung die Massenmörder von Kiew, weil die Sicherheit Deutschlands gefährdet ist?” am 10. September 2014 berichtet.

Hier: https://guidograndt.wordpress.com/2014/09/10/geheime-verschlusssache-mh17-deckt-die-bundesregierung-die-massenmorder-von-kiew-weil-die-sicherheit-deutschlands-gefahrdet-ist/

Das Hauptaugenmerk der Macher der ARD-Dokumentation liegt darauf, den Weg der BUK (sowjetisches Flugabwehrraketensystem) zu verfolgen, mit der die Malaysia Airlines-Maschine abgeschossen worden sein soll. Die Spur führt angeblich ins Separatistengebiet.

Doch einige Aufnahmen, die gezeigt wurden, sind längst schon als Fake entlarvt.

Hier:

Was das großangekündigte Rechercheteam von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung weiter ankündigt, nämlich, dass man der Ukraine vorwerfen kann, ihren Luftraum für die zivile Luftfahrt über der Ostukraine nicht geschlossen zu haben, konnten die Kollegen und Kolleginnen bereits am 18. Juli 2014 in meinem Blogartikel “Flug MH 17 – Opfer der ‘Geldgier’ der teilfaschistischen ukrainischen Regierung” lesen.

Hier: https://guidograndt.wordpress.com/2014/07/18/flug-mh-17-opfer-der-geldgier-der-teilfaschistischen-ukrainischen-regierung/

Jeder (investigative) Journalist sollte zudem wissen, dass Informanten und Zeugen, die entweder auf eigenen Wunsch nicht öffentlich werden wollen oder denen eine unmittelbare Gefahr an Leib und Leben durch eine Identifizierung droht, unbedingt anonymisiert werden müssen.

Genau in diesem Punkt, nämlich bei der journalistischen Sorgfaltspflicht, hat meines Erachtens das oben genannte Rechercheteam von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung kläglich versagt!

Ich wiederhole mich: Da, wo es um eine Gefahr für Augenzeugen/Informanten geht, muss äußerst sensibel und penibel gearbeitet werden. Vor allem in der Postproduktion, im Schnitt.

Meiner Einschätzung nach ist dies handwerklich in verschiedenen Sequenzen misslungen und das kann ich auch belegen.

Darauf möchte ich nachfolgend näher eingehen.

Hier kann die Dokumentation angesehen werden:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Todesflug-MH17/Das-Erste/Video?documentId=27938962

Hervorhebungen durch mich (Quelle der Screenshots siehe vorheriger Link).

Ab Minute 25:00:

Einblendung Grabowe. 28. Februar 2015.

Sprecher: “Die Absturzstelle heute. Klar ist, die BUK fuhr durch das Separatistengebiet. Aber wurde sie auch von hier aus abgefeuert? Nur dann könnte den Separatisten Schuld nachgewiesen werden. Gibt es dafür Zeugen? Wir begeben uns auf Spurensuche. Auf die Route des BUK-Raketenwerfers. Und tatsächlich finden wir Anwohner, die uns vom Tag des Abschusses berichten. Vom Ohrenbetäubenden Lärm, wie er für eine BUK typisch ist. Aus Angst wollen sie nicht erkannt werden.”

Auf diesen Satz wird ein Bild gezeigt, in dem eine Frau deutlich im Profil zu erkennen ist. Wahrscheinlich nur eine harmlose Passantin.

Hier (ich bin meiner Sorgfaltspflicht nachgekommen und habe die Passantin unkenntlich gemacht):

1NEU

 

Ab 25:43 wir dieser LKW-Fahrer eingeblendet, schlecht unkenntlich gemacht (“gepixelt”).

Hier:

2

Ab 25:58 ein weiterer Zeuge, ebenfalls schlecht unkenntlich gemacht (“gepixelt”).

Hier:

2NEU

Als der Anwohner sich umdreht, wird folgendes Bild gezeigt:

3NEU_NEU

Ganz deutlich ist hinter dem Zeugen eine Backsteinmauer mit einem grünen Zaun zu erkennen. Sogar ein Briefkasten mit der russischen Aufschrift “Vorsicht böser (bissiger) Hund!”. Und – unglaublich – sogar die Hausnummer (die ich im Screenshot unkenntlich gemacht habe)!

Das hat nichts mit Anonymisierung/Unkenntlichmachung zu tun! Im Gegenteil: Mit diesem handwerklichen Fauxpax sind die Zeugen/Anwohner leicht zu identifizieren/auszumachen.

Wo bleibt die journalistische Sorgfaltspflicht?

Die Stadt Snizhne (auch Snizne, Snezhnoye oder Shezhnoye genannt) hat nicht einmal 50.000 Einwohner.

Das Gebäude, vor dem einer der Zeugen steht ist nicht nur aufgrund seines grünen Zaunes, sondern auch und vor allem wegen der Hausnummer schnell ausfindig zu machen. Vielleicht sogar auch der LKW-Fahrer (so viele wird es da nicht geben, die seinem Profil entsprechen).

Und damit besteht für diese Anwohner, die – folgt man dem roten Faden der Dokumentation – Dinge verrieten, über die sie am besten nicht reden sollten und deshalb auch Angst davor haben, erkannt zu werden, eine unmittelbare Gefahr. Nicht nur für Leib, sondern auch für ihr Leben. Denn in der Ostukraine herrscht Krieg!

Selbst wenn der zweite Zeuge nicht in dem Haus mit dem grünen Zaun wohnen sollte, dann können die tatsächlichen Eigentümer oder Mieter diese Probleme bekommen.

Das ist handwerklich unverantwortlich! Ich weiß von was ich spreche, habe ich mich doch selbst als investigativer Journalist in gefährliche Szenen eingeschleust (daraus entstanden TV-Beiträge und über 30 Sachbücher) und daher mit vielen (anonymen) Informanten zu tun gehabt. Dabei stand und steht für mich noch immer der Informantenschutz an oberster Stelle.

Ich frage mich, warum diese fatalen Fehler weder im Schnitt, noch bei der Endabnahme des Beitrags bemerkt und korrigiert wurden?

Es geht – ich sage es nochmal – um das Leben von Informanten, die den Mut fanden, ihre Beobachtungen dem Rechercheteam von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung mitzuteilen.

Jetzt besteht die Gefahr, dass sie wegen ihrer Aussagen von den Separatisten misshandelt – oder noch schlimmer – ermordet werden.

Wo bleibt da die journalistische Verantwortung?

Wer steht dafür gerade?

Ich habe bei den Intendanten von WDR und NDR nachgefragt.

Und werde über ihre  Stellungnahmen an dieser Stelle berichten.

Übrigens: Die umstrittene Dokumentation wird heute auch noch wiederholt.

Hier:

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Quelle Screenshot: http://programm.tagesschau24.de/tv/Die-Story-im-Ersten%3A-Todesflug-MH17/2015-04-30/eid_2872114401226900

 


 

DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GUIDOs  KOLUMNE6docx(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/04/30/ukraine-krieg-gefahrdet-ard-dokumentation-das-leben-von-augenzeugen/

Gruß an die Achtsamen

TA KI

Bundeswehr-Ball statt Biker-Tour zum Tag der Befreiung


301635085Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen und Feiern wird in diesen Tagen an die Befreiung vom Faschismus vor 70 Jahren erinnert. Der russische Motorradclub „Nachtwölfe“ will den Sieg über Hitler-Deutschland mit einer Biker-Tour von Moskau nach Berlin würdigen. In so manchem NATO-Staat herrscht deswegen Alarmstimmung, als gäbe es einen Mongolenansturm.

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist der Meinung, dass der 8. Mai 1945 ein „Tag der Befreiung“ war. 89 Prozent stimmen laut einer aktuellen Forsa-Umfrage dieser Aussage zu. Vor zehn Jahren waren dem Allensbach-Institut zufolge noch 34 Prozent der Meinung, es handle sich um einen „Tag der Niederlage“.

In Russland und vielen anderen Ländern, die früher der Sowjetunion angehörten, wird der Sieg der Roten Armee im „Großen Vaterländischen Krieg“ gefeiert, in Moskau mit einer großen Militärparade.Die Friedensfahrt des Biker-Vereins „Nachtwölfe“, in den Mainstream-Medien hierzulande in aller Regel als „kremlnah“ etikettiert, sorgt für internationale diplomatische Verwicklungen. Rund 20 Mitglieder des Motorradclubs wollen den 6.000 Kilometer langen Weg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg von Moskau über Minsk, Brest, Wrocław (Breslau), Brno (Brünn), Bratislava, Wien, München, Prag und Torgau bis nach Berlin nachfahren. Am 9. Mai wollen sie in der deutschen Hauptstadt am sowjetischen Ehrenmal den im Kampf gegen den Faschismus gefallenen Soldaten ihre Reverenz erweisen.

Die Behörden des NATO-Mitglieds Polen haben den „Nachtwölfen“ die Einreise verweigert. Am Grenzübergang Terespol war sogar Militär aufgefahren, um die Kuttenträger zu stoppen.

Auch die deutsche Regierung hat angekündigt, die Motorradfahrer an der Einreise hindern zu wollen. Der motorisierte Zweiradtross wird gar zur nationalen Gefahr stilisiert: Wenn Gefahren für die Sicherheit und Ordnung in Deutschland drohten, „haben wir das Recht und die Pflicht, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, erklären Auswärtiges Amt und Bundesinnenministerium. „Wir stellen uns mit Nachdruck gegen jegliche Instrumentalisierung des unermesslichen Leids der Opfer und des Widerstands gegen die Naziherrschaft“, heißt es. Der Jahrestag müsse „in Würde“ begangen werden. Und außerdem, so die beiden Ministerien: „Wir glauben nicht, dass das dem Ziel dient, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen zu leisten.“ Leider hat man von einer „Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen“ seitens des Bundeskabinetts in den vergangenen Monaten nicht viel gemerkt.Unterm Strich bleibt von der Politposse: Welche Russen in welcher Form den Sieg über den Faschismus zu feiern und der 21 Millionen getöteten Rotarmisten zu gedenken haben, das entscheidet immer noch der deutsche Michel, angestachelt vom Bild-Boulevard und Co. In der Springer-Presse werden die Motoradfahrer um Club-Präsident Alexander Saldostanow als „Putins Schläger-Truppe“ diffamiert. Für die Süddeutsche Zeitung sind es „ultra-nationalistische Rocker“ auf „umstrittenem Weltkriegs-Korso“.

Es bleibt in der Logik der antirussischen Stimmungsmache, dass kritische Stimmen zum offiziellen Vorgehen nicht gehört werden. Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten (FIR) protestiert gegen die Schikanen aus Warschau und Berlin:

„Mit diesem Vorgehen zeigen die Bundesregierung und die polnische Regierung erneut, in welch perverser Weise sie selbst die geschichtliche Erinnerung instrumentalisieren: Wir erinnern an das skandalöse Verhalten der polnischen Regierung, den Präsidenten der russischen Föderation nicht zu den Gedenkveranstaltungen zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee einzuladen. Wir erinnern dabei an die empörenden ahistorischen Äußerungen des polnischen Außenministers, dass Auschwitz von der Ukraine befreit worden sei. Wir erinnern an die von keiner deutschen Regierungsseite zurückgewiesenen Äußerungen des ukrainischen Regierungschefs in Berlin, die Ukraine und Deutschland seien 1945 von Russland besetzt worden. Und wir erinnern an die Weigerung der Bundeskanzlerin und der polnischen Regierung, die Einladung zur Zeremonie anlässlich des 9. Mai 2015 in Moskau anzunehmen und stattdessen gar eine ‚Gegen-Zeremonie‘ in Polen ins Gespräch zu bringen. Wer solche geschichtspolitischen Setzungen zulässt bzw. selber macht, hat kein Recht, von der ‚Würde‘ der Jahrestage zu sprechen.“

Die „Würde des Jahrestages“ sieht die Bundesregierung dagegen gewahrt, wenn die Bundeswehr am 9. Mai zum feucht-fröhlichen Feiern einlädt. Die Truppe lädt ausgerechnet an diesem Datum zum „Ball des Heeres“ im Palais am Funkturm in Berlin (West) – gefeiert wird der 60. Jahrestag des Beitritts der Bundeswehr in die NATO.

Neben den vielfältigen Aktivitäten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus müssen Friedensgruppen mithin auch noch gegen die NATO-Fete protestieren. In ihrem Aufruf heißt es: „Der 9. Mai gilt in vielen osteuropäischen Ländern seit 1945 als ‚Tag des Sieges‘, weil an diesem Tag die letzte Unterschrift unter die Kapitulationsurkunde des Deutschen Reiches in Berlin-Karlshorst gesetzt wurde. Und ausgerechnet an diesem Datum will die Bundeswehr eine rauschende Nacht mit Live-Musik, Fünf-Gänge-Gourmet-Menü und außergewöhnlichem Showprogramm feiern. Geladen sind führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik! Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen! Wir schlagen Krach gegen diesen Kriegerball. Und damit die geladenen Damen und Herren ihn auch hören, wenn sie in Abendgarderobe (nicht im Drillich) zum Tanz am Rande des Abgrunds schreiten, kommt zahlreich, mit allem, was ihr zur Verfügung habt: Töpfe, Trommeln, Rasseln, Tröten …“Vielleicht finden sich ja ein paar Biker mit ihren Maschinen allen Siegesfeiern zum Trotz am 9. Mai um 18 Uhr am Hammarskjöldplatz (Masurenallee – S-Bahnhof Messe Nord, U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz) zum Lärmkonzert ein…

Und wer nicht zu lange und ausgiebig feiert: Das Berliner Aktionsbündnis „70 Jahre Tag der Befreiung“ ruft tags darauf, am 10. Mai, zur Demonstration auf: Motto der brandaktuellen Manifestation wider die antirussische Stimmungsmache: „Nein zu Krieg und Faschismus – Für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung“ (Beginn ist 12 Uhr, Hackescher Markt. Ab 14 Uhr Kundgebung in der Paul-Löbe-Allee am Reichstag).

Quelle: http://de.sputniknews.com/meinungen/20150428/302101473.html

Gruß an die Klardenker
TA KI

Lawrow: Ankunft von US-Militärs in der Ukraine verstößt gegen Minsk-2


302034283Die Ankunft von US-Militärs in der Westukraine und der mögliche Einsatz einer privaten US-Sicherheit- und Militärfirma im Donbass verstoßen gegen die von Kiew übernommenen Verpflichtungen. Das erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in einem Telefonat mit seinem US-Kollegen John Kerry.

„Lawrow machte Kerry darauf aufmerksam, dass die Ankunft von US-Soldaten der 173. Luftlandebrigade auf dem Testgelände Jaworow bei Lwow (Lemberg) und Angaben über die Entsendung von Personal der US-Militärfirma Academy in die Donbass-Region ein krasser Verstoß gegen das Minsker Abkommen sind“, teilte das russische Außenamt nach dem Telefongespräch mit. Laut Minsk-2 hatte sich Kiew verpflichtet, alle ausländischen Formationen, Kampftechnik und Söldner vom Territorium der Ukraine abzuziehen.

Lawrow habe ferner die Notwendigkeit hervorgehoben, die Realisierung des am 12. Februar ausgehandelten Minsker Abkommens durchzusetzen, hieß es.

Die beiden Minister erörterten auch einige aktuelle Probleme der bilateralen Beziehungen, darunter einen Terminplan ihrer weiteren Kontakte. „Russland bleibt offen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den USA auf der Grundlage der Gleichberechtigung, der Achtung der Interessen Russlands und des völligen Verzichts auf Versuche, Druck auf Moskau auszuüben“, erklärte Lawrow.

 

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Gruß nach Russland
TA KI

Lawrow: Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland muss EU aufrütteln


302018068Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland muss die EU aufrütteln, damit sie sich von den eigenen Interessen leiten lässt und nicht auf Weisung aus Übersee handelt.

Was die ukrainische Krise betreffe, so bemühen sich die USA zu verhindern, dass „wir unsere Partnerschaft vertiefen. Ich habe keine Zweifel daran, dass es sich dabei um ein strategisches Ziel handelt“, äußerte Lawrow am Mittwoch in einem Interview mit den Rundfunksendern Sputnik, Echo Moskwy und Goworit Moskwa.„Ein Bündnis, eine offene Zusammenarbeit Russlands und Deutschlands sind notwendig – nicht aber dafür, um Boden und Territorien aufzuteilen, sondern um die Europäische Union aufzurütteln, damit dort eine Linie auf die Verteidigung der eigenen Interessen vorherrschen würde – der Interessen der Staaten, die dieser Union angehören.“

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Gruß nach Russland
TA KI

Von der Leyen spricht mit Pentagonchef über Widerstand gegen „Russlands Aggression“


301999507Pentagonchef Ashton Carter und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen haben am Montag in Washington „Widerstand gegen die russische Aggression“ erörtert, teilte das US-Verteidigungsministerium mit.

„Die Minister Carter und von der Leyen betonten die Wichtigkeit der Einheit der Nato bei der Abwehr der russischen Aggression und erörterten Wege einer gemeinsamen Arbeit zur Unterstützung von Nato-Schritten zur Sicherung  von Garantien für die Verbündeten“, heißt es in der Mitteilung.

Carter dankte zudem Deutschland für die Hilfe für die Kräfte der Kurden, die im Irak gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) kämpfen.Westliche Länder werfen Russland  eine „Aggression“ gegen die Ukraine vor. Moskau weist diese Anschuldigungen entschieden zurück. Die EU und die USA verhängten Ende Juli Sanktionen gegen Politiker, Geschäftsleute und Unternehmen Russlands. Im Gegenzug erließ Russland ein einjähriges Importverbot für Agrarprodukte und Lebensmittel aus den USA, der EU, Kanada, Australien und Norwegen, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen hatten.

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Wissen die ( von außen installierten) deutschen Politiker was sie tun und mit welcher Konsequenz sie persönlich zu rechnen haben???
Gruß an die Russen
TA KI

Der Pöbel kommt auf….


Von Pferden zu Tode geschleift: Grausamer Mord an Polizist in Westukraine

© Sputnik/ Natalya Seliverstova
In der Westukraine ist ein Polizist auf grausame Weise umgebracht worden, nachdem er versucht hatte, ein Handgemenge zu stoppen. Der Ordnungshüter wurde an einen Pferdewagen gefesselt und 13 Kilometer weit geschleift.

Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend im Raum Lwow (Lemberg), wie die östliche Innenbehörde mitteilte. Ein Augenzeuge alarmierte die Polizei, nachdem an ihm ein Pferdewagen vorbei gefahren war, unter dem eine blutende Leiche befestigt war.

Der zerfetzte Leichnam wurde als Polizeikapitän identifiziert. Nach Angaben der Ermittler wurde der Mann von den Pferden 13 Kilometer weit geschleift. Entlang der Route wurden Leichenteile entdeckt. Als Tatverdächtige wurden ein 53-jähriger Ortsbewohner und sein mutmaßlicher 26-jähriger Komplize festgenommen. Nach vorläufigen Erkenntnissen hatte der Offizier versucht, ein Handgemenge zwischen den beiden Männern zu beenden, die ihre Wut daraufhin gegen ihn richteten.

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Werden kanadische Militärinstrukteure Neonazis in Ukraine ausbilden?


301139685Kanada schickt etwa 200 Instrukteure für die Ausbildung der ukrainischen Armee. Die Regierung in Ottawa versichert, dass die Ausbilder nicht mit den ukrainischen Neonazis arbeiten würden. Doch kanadische Diplomaten bezweifeln das, wie die Zeitung Ottawa Сitizen berichtet.

Kanadas Verteidigungsminister Jason Kenney gab zu, dass das Problem des Rechtsextremismus bei den ukrainischen Streitkräften existiere. „Aber wir haben nicht vor, die provisorischen bewaffneten Verbände zu schulen“, versicherte Kenney. „Wir werden nur jene Einheiten der ukrainischen Nationalgarde und der Armee auszubilden, die von der ukrainischen Regierung anerkannt sind.“Anfang April hatte die Regierung in Kiew mitgeteilt, dass die Schläger der radikalnationalistischen Bewegung „Rechter Sektor“ bei der ukrainischen Armee als Vertragssoldaten beschäftigt würden. Laut dem kanadischen Diplomaten James Bissett ist es deshalb kaum noch möglich, unter den ukrainischen Soldaten Neonazis auszumachen.

Kämpfer mehrerer ukrainischer Kampeinheiten bekennen sich offen zu Antisemitismus und Nazismus. „Diese Einheiten wurden dann in die ukrainischen Streitkräfte integriert. Deshalb können wir uns nicht mehr sicher sein, wen genau wir ausbilden“, sagte Bissett zur Zeitung. Ex-Botschafter in Jugoslawien, Bulgarien und Albanien. Er rief das kanadische Militär auf, sich von „diesen suspekten Gruppen“ zu distanzieren.Die Schläger des „Rechten Sektors“ hatten bei den Krawallen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan, die im Februar vergangenen Jahres zum Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch führten, eine große Rolle gespielt. Seit dem Umsturz kämpfen die Nationalisten auf der Seite der regulären Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine.

In der Ost-Ukraine war im April 2014 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 setzte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk ein, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass sind laut UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.Seit dem 15. Februar 2015 gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe. Sie ist Teil des Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt wurde.

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