Studie: Viele Schwangere haben Herbizide im Körper


Die massenhafte Anwendung von Herbiziden wie Glyphosat führt dazu, dass laut einer Studie 93 Prozent der Schwangeren nachweisbare Mengen dieser Chemikalien im Körper haben. Dies führt zu Frühgeburten und gesundheitlichen Schäden.

Von Marco Maier

Roundup ist ein bekannter Name in den Vereinigten Staaten, in Europa und auf der ganzen Welt. Seit einigen Jahren äußern sich Aktivisten und unabhängige Medien besorgt über den Hauptbestandteil dieses Herbizids: Glyphosat. Unzählige Studien haben es mit vielem verbunden, von der Zerstörung des Ökosystems des Bodens bis hin zur Ausrottung seiner Nährstoffe, zur Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen und anderen Krankheiten.

Nun haben Forscher der Indiana University und der University of California in San Francisco die erste Geburtskohortenstudie dieser Art durchgeführt, an der 71 Frauen aus Zentral-Indiana teilnahmen. 93 Prozent der Teilnehmer hatten nachweisbare Glyphosatkonzentrationen im Urin – also insgesamt 66 dieser Frauen, so „Science Daily„. Das ist zwar nur eine kleine Studie, doch wie schon andere zuvor zeigten, liegt die Belastungsrate durch dieses Unkrautvernichtungsmittel in vielen Teilen der Welt sehr hoch.

Warum ist das ein Problem? Science Daily erklärt, dass diese Werte bei kürzeren Schwangerschaften signifikant korrelierten. „Es gibt immer mehr Belege dafür, dass bereits eine leichte Reduzierung der Schwangerschaftsdauer zu lebenslangen negativen Folgen führen kann“, bemerkte Shahid Parvez, der Hauptautor der Studie. Eine Vollzeitschwangerschaft ist definiert als 37 Wochen oder länger. Jedes Baby, das vor dieser Zeit geboren wurde, gilt als verfrüht, und diese Frühgeburtlichkeit ist mit schockierenden 33 Prozent aller Todesfälle bei Kindern in den Vereinigten Staaten verbunden.

Viele kleine Kämpfer, die solche Frühgeburten überleben, haben ernste, langfristige Gesundheitsprobleme und neurologische Entwicklungsprobleme. UpToDate berichtet, dass Frühgeburtlichkeit mit 45 Prozent der Kinder mit Zerebralparese, 35 Prozent der Sehbehinderten und 25 Prozent der Kinder mit Hör- oder kognitiven Beeinträchtigungen assoziiert wird.

Dies gilt nicht nur für Babys, die sehr früh geboren werden. Laut UK Healthcare erfahren selbst diejenigen, die zwischen der 34. und der 36. Schwangerschaftswoche geboren werden, häufiger soziale, emotionale und Verhaltensprobleme, Lernprobleme, ein höheres Risiko für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), oder an plötzlichem Kindstod (SIDS) sterben. Menschen, die zu früh geboren wurden, leiden häufiger an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Diabetes. Daher ist das Vorhandensein einer Chemikalie, die bei fast allen Studienteilnehmern direkt mit einem erhöhten Frühgeburtsrisiko verbunden ist, Anlass zur Besorgnis.

„Obwohl unsere Studienkohorte klein und regional war und eine begrenzte ethnische oder ethnische Diversität aufwies, liefert sie einen direkten Hinweis auf die mütterliche Glyphosat-Exposition und eine signifikante Korrelation mit einer verkürzten Schwangerschaft“, sagte Parvez.

Zuerst dachten die Forscher, dass die Frauen das Glyphosat über ihre Wasserversorgung aufnehmen könnten, aber keines der getesteten Wasser enthielt Glyphosat. Es ist zwar erfreulich, dass der Wasserbehandlungsprozess so funktioniert, wie er sollte, aber das bedeutet, dass diese Frauen wahrscheinlich das Glyphosat über die genetisch veränderten Nahrungsmittel, die sie gegessen haben, eingenommen haben. Immerhin gehört die Chemikalie zu jenen die beim Anbau von Monsantos GMO-Pflanzen verwendet werden. Da höhere Glyphosatspiegel auch bei Frauen gefunden wurden, die mehr koffeinhaltige Getränke konsumierten, wurde festgestellt, dass diese Getränke eine weitere wahrscheinliche Quelle der Chemikalie waren.

Zugegeben, viele der Frauen, die an der Studie teilnahmen, kamen aus ländlichen Anbaugebieten, in denen Glyphosat verwendet wird. Leider bedeutet dies jedoch nicht, dass diejenigen, die in mehr städtischen Gebieten leben, aus dem Schneider sind. Unabhängige Forschung in einem von der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA zugelassenen Labor von Forschern im Auftrag von „Food Democracy Now!“ und dem „Detox-Projekt“ fanden heraus, dass Glyphosat in vielen der Lebensmittel die wir essen auf alarmierend hohem Niveau vorhanden ist – sogar sogenannten „Gesundheits“-Lebensmitteln.

In ihrer Executive-Studie haben die Zusammenfassenden Organisationsvertreter festgestellt: „Es ist wichtig für Einzelpersonen und Eltern zu verstehen, dass Glyphosat-Kontamination nicht durch waschen entfernt werden kann und nicht durch kochen oder backen abgebaut wird. Glyphosatrückstände können in Lebensmitteln ein Jahr oder länger stabil bleiben, selbst wenn die Lebensmittel eingefroren oder verarbeitet werden.“

Damit wird auch deutlich, dass wir nicht nur in Sachen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln vorsichtig sein sollten, sondern generell darauf achten müssen, welche Art von Essen wir zu uns nehmen. Insbesondere Frauen die schwanger werden wollen oder schon sind, sollten hierbei Vorsicht walten lassen und wenn möglich auf biologisch hergestellte Lebensmittel setzen.

Quelle: https://www.contra-magazin.com/2018/04/studie-viele-schwangere-haben-herbizide-im-koerper/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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6 Gründe gegen Weichspüler.


Am Thema Weichspüler scheiden sich die Geister: Die einen lieben das schmeichelnde Gefühl auf der Haut und den Duft nach frischer Wäsche; die anderen halten es für reine Geldverschwendung und stoßen sich an dem – aus ihrer Sicht – penetranten Parfümgeruch. Interessant ist, dass vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen Weichspüler verwenden. 80 Prozent der Geringverdiener benutzen den Zartmacher regelmäßig, aber nur 40 Prozent der Besserverdiener. Woran liegt das?

Fest steht, dass Weichspüler auch noch andere nützliche Eigenschaften besitzt: Die Wäsche lässt sich leichter bügeln und laut Herstellerangaben soll Weichspüler sogar Farbe und Fasern der Kleidung schützen – von den zahlreichen Anwendungen im Haushalt ganz zu schweigen. Gleichwohl sieht das Bundesumweltministerium Weichspüler an der „Spitze der Haushaltsprodukte mit fraglichem Nutzen“! Die Experten befürchten, dass insbesondere ärmere Schichten den Werbebotschaften der Industrie verfallen sind, und sehen einen großen Aufklärungsbedarf.

Hier sind 6 Argumente, die gegen die Verwendung von Weichspüler sprechen. Ob sie dich überzeugen?

1.) Hautprobleme

Für Personen mit Neurodermitis kann Weichspüler ein Segen sein. Die empfindliche Haut wird durch die flauschige Kleidung weniger gereizt. Umgekehrt sind in Weichspüler viele Stoffe enthalten, die bekannt dafür sind, Kontaktallergien auszulösen. Aus dem angenehmen Tragegefühl der Kleidung kann dann eine wahre Juckreizplage werden. Hautärzte raten gerade bei Babybekleidung dringend vom Gebrauch von Weichspülern ab.

2.) Nicht für jede Wäsche

Beim Waschen lädt sich die Wäsche negativ auf. Es kommt zur sogenannten Trockenstarre, wodurch sich die Kleidung spröde anfühlt. Weichspüler enthalten positiv geladene Tenside, die sich wie ein Film um die Fasern legen und die Trockenstarre aufheben. Dieser Film hat allerdings Nebenwirkungen und ist nicht für jedes Material geeignet:

  • Frottee und Baumwolle verlieren ihre Saugkraft, was besonders bei Hand- und Geschirrtüchern unerwünscht ist.
  • Sport- und Outdoorbekleidung ist nicht mehr atmungsaktiv. Die spezielle Membran, die in das Gewebe eingearbeitet ist, wird verstopft.
  • Synthetische Fasern werden durch Weichspüler angegriffen. Strech-Jeans beulen schneller aus, Gummizüge verlieren ihre Spannkraft. Textilhersteller weisen darauf hin, dass feine Spitzenunterwäsche durch Weichspüler die Form verliert.
  • Wolle, Fleece und Seide fühlen sich mit Weichspüler schmierig an. Ihre Fasern verkleben. Auch Daunenjacken oder -kissen sollte man aus diesem Grund nie mit Weichspüler waschen.

3.) Waschmaschine stinkt

Weichspüler zählen zu den häufigsten Ursachen für stinkende Waschmaschinen. Weichspüler wird der Wäsche erst zum Schluss des Waschgangs beigegeben. In den Rückständen nisten sich Bakterien ein. Wer einer müffelnden Waschmaschine mit Weichspülerduft entgegentritt, verstrickt sich somit in einen Teufelskreis. Stattdessen ist eine regelmäßige Reinigung des Haushaltsgeräts bei der Nutzung von Weichspüler erst recht geboten.

4.) Umweltschäden

In den 1980er Jahren standen Weichspüler stark in der Kritik. Seither hat sich viel getan. Seit 2005 dürfen nur noch biologisch abbaubare Tenside eingesetzt werden. Das gilt allerdings nicht für die anderen Bestandteile wie Duftstoffe, Lösungsmittel, Farbstoffe und Konservierungsstoffe. Diese stellen immer noch eine Belastung für die Umwelt dar. Ganz abgesehen davon, dass durch die 200.000 Tonnen Weichspüler, die die Deutschen jedes Jahr verbrauchen, eine ganze Menge an Plastikmüll und Treibhausgasen anfällt.

5.) Tierische Abfälle

Dafür, dass sich der Pullover so kuschelig anfühlt, ist in Weichspülern nicht selten ein ganz bestimmter Inhaltsstoff verantwortlich. Liest du auf der Verpackung „Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate“, so handelt es sich um nichts anderes als Rindertalg. Der wird in der Regel aus den Abfallprodukten beim Schlachten gewonnen. Für die Hersteller ist das sehr kostengünstig, für manche Kunden eher eklig. Produkte, die das „vegan“-Logo tragen, verzichten auf Rindertalg.

6.) Unnötig

„Weichspüler kann man getrost im Ladenregal zurücklassen“, rät der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Es gibt nämlich mehrere günstige und umweltschonende Alternativen:

  • Wer einen Trockner nutzt, kann auf Weichspüler verzichten: Die Trockenstarre wird hierbei aus der Wäsche geschüttelt; die antistatische Wirkung von Weichspülern erreicht man mit einem Ball aus Alufolie, der zur Wäsche in den Trockner gegeben wird.
  • Wäsche bekommt man auch geschmeidig, wenn man 125 ml Essig ins Weichspülerfach gießt. Keine Angst, die Wäsche riecht danach NICHT nach Essig! Stoff und Maschine werden bei dieser Dosierung ebenfalls nicht durch die Säure angegriffen, im Gegenteil löst der Essig schädliche Kalkrückstände.
  • Für den frischen Duft gibt es Duftkissen, die man sich den Kleiderschrank hängen kann. Die kann man kaufen oder ganz einfach selbst machen kann. Auch das Waschmittel ist in der Regel schon parfümiert.

Die Einwände gegen Weichspüler sind vielfältig. Für manch einen mag der persönliche Nutzen die Bedenken überwiegen. Wie du zu dem Thema stehst, bleibt allein dir überlassen. Jetzt weißt du immerhin Bescheid.

Quelle: http://www.genialetricks.de/weichspueler/

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Sojaindustrie: Tausende Hektar Urwald werden für deutsches Fleisch gerodet – und massiver Einsatz von Glyphosat


Der Anbau von Sojabohnen für die deutsche Fleischproduktion zerstört tausende Hektar Urwald in der Grenzregion zwischen Argentinien, Bolivien und Paraguay, dem „Gran Chaco“. Lebensmittelketten kennen das Problem.

Drei Viertel des weltweit angebauten Soja werden zu Tiernahrung verarbeitet. Dabei zerstört der Anbau von Sojabohnen für die deutsche Fleischproduktion tausende Hektar Urwald in der Grenzregion zwischen Argentinien, Bolivien und Paraguay, dem „Gran Chaco“.

Die Tierzüchter machten Deutschland zum größten Sojaimporteur Europas, 2016 lagen die Einfuhren bei 3,7 Millionen Tonnen Sojabohnen und 2,8 Millionen Tonnen Sojaschrot. Sie nehmen dabei den größten Teil der Ernte der Sojabohnen aus dem „Gran Chaco“ ab.

Der „Gran Chaco“ wird dazu gerodet, neue Felder angelegt und großzügig Pestizide eingesetzt. Das zeigen Recherchen der US-Umweltschutzorganisation Mighty Earth. Auch würden „enormen Mengen an chemischem Dünger und giftigen Pestiziden wie dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat“ verwendet – die ebenfalls im Fleisch landen.

Einerseits werden im „Gran Chaco“ Hühner, Schweine und Rinder für den Verzehr in Deutschland aufgezogen. Das Futter für die Tiere werde aber zum Teil oft über Tausende von Kilometern herangeschafft, heißt es weiter bei Mighty Earth. Andererseits importierte Europa 2016 rund 28 Millionen Tonnen Soja aus Lateinamerika, mehrere Tonnen davon gingen nach Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Spanien.

Eine Rückverfolgung ist nicht verpflichtend

Die großen fünf Lebensmitteleinzelhandels-Ketten seien sich der Folgen solch negativer Nachrichten durchaus bewusst, berichtet „Spiegel-Online“.

Edeka, Lidl/Kaufland, Rewe/Penny, Aldi und Metro/Real, kontrollieren zwei Drittel des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und hätten gemeinsam mit den Tierfutterproduzenten als Großabnehmer eine gewisse Machtposition gegenüber der Sojaindustrie.

Mit den Recherchen von Mighty Earthim Gran Chaco konfrontiert, hätten sich die Unternehmen betroffen gezeigt, so der „Spiegel“ weiter. Sie verwiesen darauf, dass sie sich bereits mit dem Thema Null-Entwaldung und Nachhaltigkeit in ihrer Lieferkette auseinandergesetzt hätten.

Dreißig deutsche Händler, Futterhersteller und Fleischproduzenten hätten im vergangenen Herbst mit einem Positionspapier „einen zaghaften Schritt“ unternommen und dies gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband und der Bundesregierung veröffentlicht, schreibt die Zeitung.

Doch der Haken dabei war: Weder verpflichteten sich die Unternehmen auf einen gemeinsamen Standard, noch implementierten sie eine echte Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette. (dpa/vm)

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sojaindustrie-tausende-hektar-urwald-werden-fuer-deutsches-fleisch-gerodet-und-massiver-einsatz-von-glyphosat-a2386228.html

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„Das geht die Bevölkerung nichts an“ – Landwirtschaftsminister reagiert „emotional“ auf Pestizidbericht


Der Naturschutzbund (Nabu) stellte vergangene Woche seinen Pestizidbericht für Baden-Württemberg vor. Daraus abgeleitete Folgerungen wies der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg Peter Hauk (CDU) zurück.

Der Naturschutzbund (Nabu) hat den Pestizidreport für Baden-Württemberg vorgestellt. Der Bericht des Nabu basierte auf öffentlich zugänglichen Daten des Bundesforschungsinstituts beim Landwirtschaftsministerium des Bundes. Die Online-Zeitung „schwäbische“ berichtete.

Demnach würden in Baden-Württemberg jährlich ca. 2300 Tonnen verschiedener Pestizide, unter anderem auch Glyphosat, auf die Felder ausgebracht.

Die Ergebnisse einer schon über Jahrzehnt laufenden Langzeitstudie hatten Wissenschaftler Ende 2017 dazu veranlasst Alarm zu schlagen.

Demnach seien die Pestizide nicht unwesentlich mit Schuld am verbreiteten Insektensterben. Der Nabu forderte jetzt Maßnahmen, um die Menge der eingesetzten Pestizide schnellstmöglich zu reduzieren und eine anonymisierte Erfassung der ausgebrachten Pestizide aller Betriebe, um die Auswirkungen der Pestizide besser beurteilen zu können.

Der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg Peter Hauk (CDU) reagierte ablehnend, indem er betonte, dass die genauen Auswirkungen von Pestiziden auf das Insektensterben ja noch gar nicht nachgewiesen wären und das Insektensterben auch in Gegenden ohne Landwirtschaft stattfinden würde.

Außerdem würde der reduzierte Einsatz von „Pflanzenschutzmitteln“ kleine Betriebe in ihrer Existenz gefährden, da die Erträge zurückgehen würden. Die Empfehlungen des Nabu, „Unkräuter“ auch mechanisch zu entfernen oder bestimmte Insekten abschreckende Pflanzen in und um Felder herum anzupflanzen, zog er nicht in Betracht.

Auf die Forderung, die Nutzungsdaten von Pestiziden von allen Betrieben zu erheben, reagierte er mit der Bemerkung, dass es den Bürger nichts angehe, was der Landwirt auf seinem Grund im Rahmen der Gesetze tue. Die Einhaltung der Vorschriften über die erlaubten Rückstände von Pflanzen- und Insektengiften in Lebensmitteln würden ja überprüft werden. Niemand müsse sich Sorgen machen, dass er vergiftet werde. Ein Sprecher des Landwirtsverbands kritisierte allerdings hauptsächlich den zusätzlichen bürokratischen Aufwand, hält aber das bisherige Verfahren mit Stichproben durchaus für sinnvoll.

Nachdem die öffentliche Reaktion auf seine Stellungnahme, negativ ausfiel, ruderte Minister Peter Hauk wenig später zurück. Kritisiert wurde unter anderem, warum die Existenz von kleinen Betrieben gefährdet wäre, die letzten kleinen Höfe wären sowieso meist Biohöfe, die diese Mittel nicht einsetzen würden. Es war von Inkompetenz und Ignoranz gegenüber der nachgewiesenen Giftigkeit von Stoffen wie Glyphosat die Rede.

Landwirtschaftsminister Hauk sagte: „Ich habe in der gestrigen Situation zu emotional reagiert“, ihm ginge es um eindeutig belegbare Fakten. Laut „Stuttgarter Nachrichten“ sagte er auch: „Selbstverständlich müssen wir die Verbraucher durch Transparenz und Aufklärung mitnehmen, um das Vertrauen in unsere Landwirtschaft und für die Arbeit unserer Bauern zu stärken.“

Hauk werde den Bericht des Nabu durch das Julius-Kühn-Institut überprüfen lassen und die Ergebnisse dann auch mit dem Nabu erörtern. (al)

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/das-geht-die-bevoelkerung-nichts-an-landwirtschaftsminister-reagiert-emotional-auf-pestizidbericht-a2385905.html

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Vorsicht beim Kartoffel-Kauf


Kartoffeln sind leicht verdaulich, gelten als basisch und sind eine gute Kaliumquelle. Allerdings können in Kartoffeln auch Pestizide stecken – und zwar nicht nur Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die zur Abwehr von Insekten gespritzt werden, sondern auch Überreste von sog. Keimhemmern. Diese Chemikalien werden vor oder nach der Ernte auf die Kartoffel gesprüht. Sie sollen das Austreiben der Knolle verhindern und damit ihre Haltbarkeit erhöhen. Beim Kartoffel-Kauf ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Beim Kartoffel-Kauf auf unbehandelte Kartoffeln achten

Da Kartoffeln zur Keimhemmung mit Chemikalien behandelt sein können, empfiehlt es sich, beim Kauf von Kartoffeln auf unbehandelte Ware zu achten.

Kartoffeln können zwar bei guter Lagerung auch völlig unbehandelt monatelang aufbewahrt werden. Doch spätestens im April oder Mai beginnen die Knollen – ihrem natürlichen Zyklus gemäss und je nach Sorte – auszutreiben. Schliesslich möchte jede Kartoffel zu einer neuen Pflanzen heranwachsen und im Verlauf des Sommers viele neue Knollen bilden.

Chemikalien zur Keimhemmung verhindern das Austreiben

Im Lebensmittelhandel ist genau das aber nicht erwünscht. Kartoffeln sollen in jedem Fall bis zur nächsten Ernte im Herbst gelagert werden können, ohne dass sich Triebe oder sonstige Veränderungen an der Kartoffel zeigen. Inzwischen gelingt das recht gut, denn wann haben Sie zuletzt eine austreibende Kartoffel in Ihrer Speisekammer entdeckt? Schon lange nicht mehr? Das wäre kein Wunder.

Denn das Austreiben hat man der Kartoffel längst ausgetrieben – und zwar mit Chemikalien, genauer gesagt mit Maleinsäurehydrazid, das unter verschiedenen Markennamen im Handel ist, wie z. B. Itcan. Übrigens behandelt man damit nicht nur Kartoffeln, sondern auch Zwiebeln, Knoblauch und Schalotten – und zwar schon seit mindestens 2009. Wie beliebt die Methode ist, zeigt die Tatsache, dass zwei weitere Maleinsäurehydrazid-Produkte in den Jahren 2012 (Fazor) und ganz aktuell 2017 (CROWN) auf den Markt gebracht wurden.

Keimhemmer werden vor oder nach der Ernte aufgetragen

Keimhemmende Chemikalien werden entweder bereits während des Wachstums auf die Blätter gesprüht oder aber man begast die Kartoffeln nach der Ernte, und zwar gleich mehrmals. Ist letzteres der Fall, dann wird hierzu das Herbizid Chlorpropham vewendet. Weitere Stoffe, die zum Zwecke der Keimhemmung im Einsatz sind, kennt man bereits aus dem Bereich der behandelten Zitrusfrüchte: Imazalil und Thiabendazol.

Giftig für Nützlinge

Maleinsäurehydrazid nun kommt aus der Gruppe der Wachstumsregulatoren. Es ist ein Pestizid und gilt als Nervengift, wird jedoch in jenen Mengen, die in Lebensmitteln nachweisbar sind, als nicht erbgutschädigend (in anderen Quellen sehr wohl erbgutschädigend) und auch als nicht krebserregend beschrieben. Die akute Giftigkeit ist gering.

Die Langzeitwirkungen auf den Verbraucher jedoch sind unbekannt, genauso wie Wechselwirkungen mit anderen Pestiziden. Denn man weiss, dass einzelne Pestizide unproblematisch sein können, gemeinsam mit anderen Pestiziden aber plötzlich ungeahntes Schadpotential aufweisen können. Man spricht hier dann vom sog. Cocktail-Effekt, der bei der Zulassung der Mittel grundsätzlich nicht berücksichtigt wird.

Auf manche Insekten, wie z. B. die Florfliege, die als wichtiger Nützling gilt, wirkt Maleinsäurehydrazid giftig, auf Fische und Wasserlebewesen ebenfalls, bei Vögeln weiss man es noch nicht und bei Regenwürmern heisst es, man rechne nicht mit „untragbaren Auswirkungen“. Dem jeweiligen Landwirt wird allerdings empfohlen, das Mittel nur mit Schutzanzug und Gummistiefeln auszubringen.

Weder waschen noch schälen hilft

Der Stoff wird erst drei bis vier Wochen vor der Ernte auf die Pflanze aufgesprüht. Über die Blätter und Wurzeln gelangt er in die Knollen und lagert sich dort ein, was dazu führt, dass man ihn weder mit waschen noch schälen entfernen könnte.

Keine Kennzeichnungspflicht!

Problematisch für den Verbraucher ist, dass keine Kennzeichnungspflicht für diese Form der Keimhemmung besteht. Als Konsument lässt sich daher nicht erkennen, ob die Kartoffel nun mit Maleinsäurehydrazid behandelt wurde oder nicht – es sei dann man greift gleich von vornherein zu Bio-Kartoffeln. Denn in der biologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von Maleinsäurehydrazid verboten.

Interessant ist, dass der maximale Rückstandswert bei Kartoffeln 50 mg/kg betragen darf, bei Zwiebeln und Schalotten jedoch nur 15 mg/kg – und das, wo man doch von Kartoffeln viel mehr isst als von Zwiebeln.

Auch Chlorpropham bleibt nicht auf der Schale, sondern wandert in die Knolle

Falls der Landwirt nicht zu Maleinsäurehydrazid greifen will, kann er oder dasjenige Unternehmen, das die Kartoffeln einlagert, die Kartoffeln nach der Ernte mit Chlorpropham begasen, was in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre gang und gäbe ist. Diese Keimhemmer-Chemikalie gilt als eventuell krebserregend. Man weiss es also nicht genau, setzt das Mittel aber dennoch vorsorglich schon seit Jahrzehnten ein.

Toxikologe Hermann Kruse von der Universität Kiel erklärte schon 2013 gegenüber K-Tipp, dem Schweizer Konsumentenmagazin, dass Chlorpropham ausserdem das Nervensystem, die Leber und die Nieren schädigen könne, weshalb man darauf verzichten sollte. Chlorpropham ist überdies umweltschädlich, insbesondere für Wasserorganismen und Vögel.

Chlorpropham verbleibt grösstenteils auf der Schale, wurde aber auch schon bei Tests – laut der österreichischen Umweltorganisation Global 2000 – im Kochwasser, in gekochten Kartoffeln und verarbeiteten Produkten wie Chips und Pommes Frites gefunden, was bereits eine Studie aus dem Jahr 2001 bestätigt hatte.

Grenzwerte bei Keimhemmer-Chemikalien

Als Rückstandshöchstwerte gelten 10 mg Chlorpropham pro Kilogramm Kartoffeln. Dem Verbraucher wird gleichzeitig empfohlen, nicht mehr als 0,2 mg pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Wiegt nun ein 6-jähriges Kind beispielsweise 20 kg, dann würde es schon mit 400 g Kartoffeln (sollten diese mit 10 mg Chlorpropham pro kg belastet sein), den Maximalwert erreichen. Und wenn das Kind nur die Hälfte der Kartoffeln essen würde (was einer grossen Portion Pommes entspräche), dann würde es immerhin den Grenzwert erreichen, der bis zum Jahr 2006 noch gültig war.

Da man sich bei der Festsetzung von Grenzwerten eher an der geläufigen Schadstoffbelastung orientiert und weniger an der Gesundheit des Menschen, musste seinerzeit der Wert erhöht werden, weil man bei Kartoffeln so hohe Chlorpropham-Mengen einsetzt, dass der niedrigere Wert möglicherweise zu oft überschritten wurde. Mit dem neuen Wert hingegen ist richtig viel Luft da und Chlorpropham kann ganz entspannt eingesetzt werden.

In Deutschland Kennzeichnungspflicht, nicht aber in Österreich und der Schweiz

In Deutschland besteht immerhin eine Kennzeichnungspflicht für Chlorpropham und Co., doch muss der Stoff nicht namentlich genannt werden. Wenn also auf dem Etikett des Kartoffelbeutels der Hinweis steht: „nach der Ernte behandelt“, dann handelt es sich um Chlorpropham, Imazalil, Thiabendazol oder ähnliche Chemikalien, die sich auf und in den Kartoffeln befinden.

In Österreich und in der Schweiz besteht leider keine Kennzeichnungspflicht (Stand 2015 (A) und 2011 (CH)).

Bio-Kartoffeln sind frei von Chemikalien

In der biologischen Landwirtschaft sind auch diese Mittel nicht zulässig. Bio-Kartoffeln werden also weder vor noch nach der Ernte mit den genannten Chemikalien behandelt. Es kommen hingegen kümmelöl- und pfefferminzölhaltige Mittel zum Einsatz.

Auch ist Ethylen als biologischer Keimhemmer zugelassen – jenes sog. Reifegas, das auch von Äpfeln und vielen anderen Obstarten ausgedünstet wird. Während es Salate welk macht, verhindert es das Austreiben von Kartoffeln, weshalb Äpfel trotz gegenteiliger Infos im Netz sehr wohl neben Kartoffeln lagern können, zumindest dann, wenn man deren Austreiben verhindern will.

Eine andere Methode zur Verhinderung des Keimens ist eine optimale Lagerung bei Dunkelheit und Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad, die jedoch nicht schwanken dürfen. In einer Reportage zeigte ein bayrisches Unternehmen im Februar 2016, dass diese chemiefreie Vorgehensweise sehr gut funktioniert.

In der Saison Bio-Kartoffeln kaufen, ausserhalb der Saison etwas anderes essen

Fazit: Wir empfehlen, Kartoffeln ausschliesslich aus biologischer Erzeugung zu kaufen. Hier kann es sein, dass die Kartoffeln ab dem Frühjahr nicht mehr so lange aufbewahrt werden können und schneller austreiben.

Falls Sie zu Hause ausgetriebene Kartoffeln haben, müssen Sie diese nicht wegwerfen. Die Triebe sollten lediglich entfernt und grosszügig ausgeschnitten werden, da sich darin Solanin bildet, jener Giftstoff, der auch in den grünen Stellen der Kartoffel zu finden ist. Solanin könnte – wenn in relevanten Mengen verzehrt – zu Übelkeit und einem Brennen und Kratzen im Hals führen.

Damit bei Ihnen zu Hause die Kartoffeln nicht so schnell austreiben, lagern Sie sie kühl (aber nicht zu kalt, also bei ca. 4 bis 8 Grad) und dunkel. Bei einer Lagerung unter 4 Grad würde die Kartoffel beginnen, ihre Stärke zu Zucker abzubauen und würde plötzlich extrem süss schmecken.

Sollten Sie doch einmal konventionelle Kartoffeln kaufen, dann schälen Sie diese in jedem Fall vor der Zubereitung. Falls Frühkartoffeln erhältlich sind, wählen Sie diese, da sie sowieso nicht lagerfähig sind und daher – im Gegensatz zu Lagerkartoffeln – nur selten behandelt werden.

Vielleicht sollten wir auch einfach wieder zu einem natürlichen Rhythmus zurückfinden, Kartoffeln nur so lange essen, wie sie eben ohne gelagert werden können, im Sommer andere Beilagen genissen und uns auf die neue Kartoffelernte im Herbst freuen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kartoffeln-keimhemmer.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Agent Orange: 24 eindringliche Fotos des Kriegsverbrechens, mit dem die USA ungestraft davongekommen sind


Während die Welt über das Ende von ISIS, die Bedrohung durch Nordkorea und die imperiale US-Außenpolitik diskutiert, vergisst sie stillschweigend den Vietnamkrieg, während dem die Vereinigten Staaten Agent Orange einsetzten (eine giftige Mixtur aus zwei Pflanzenvernichtungsmitteln, die große Mengen an Dioxin enthielten), um den Baumwuchs des vietnamesischen Waldes zu beseitigen, damit sie leicht feindliche Stellungen bombardieren können.

Zwischen 1962 und 1971 versprühte die US-Armee (in Zusammenarbeit mit den verbündeten Konzernen Monsanto und Dow Chemical) mehr als 20 Millionen Gallonen [ca. 75 Millionen Liter] Agent Orange über Südvietnam; die tödliche Chemikalie zerstörte nicht nur 5 Millionen Morgen [12,5 Millionen km2] an Wäldern und Millionen an Farmland, sondern verseuchte auch Luft, Wasser und Nahrungsquellen des Landes. Der äußerst giftige krebserregende Stoff brachte über 400.000 Zivilisten um, machte genausoviele zu Krüppeln und verursachte bei mindestens 500.000 Neugeborenen geringe bis starke Geburtsschäden.

Bis auf den heutigen Tag werden viele Kinder mit zwei Köpfen, verformten Körpern, verdrehten Gliedmaßen und ohne Augen geboren. Ältere bekommen in alarmierendem Maße Krebs, indem durch Agent Orange verursachte Mutationen ihr Leben lang weiterhin Unheil anrichten.

Diese 24 eindringlichen Bilder sind ein Beweis dafür, dass die USA mit ihren Kriegsverbrechen ungeschoren davonkommen, indem sie während des Krieges Agent Orange als chemische Waffe einsetzten und einen irreparablen Verlust an Menschenleben verursacht haben. Diese schrecklichen Fotos müssen weite Verbreitung finden, um zu gewährleisten, dass solche Nazi-Kriegsverbrecher in Zukunft nicht mehr mit ihren Gräueltaten ungeschoren davonkommen:

#1. Ein zehnjähriges Mädchen, das ohne Arme geboren wurde, schreibt in sein Schulheft.

#2. Ein fünfjähriger Junge, der wegen einer Vergiftung durch Agent Orange blind und stumm geboren wurde, sitzt am verriegelten Fenster eines Waisenhauses.

#3. Le Van O., ein 14-jähriger Junge, der wegen der Auswirkungen von Agent Orange ohne Augen geboren wurde.

#4. Die 55-jährige Kan Lay hält ihren 14-jährigen Sohn in den Armen, der wegen Agent Orange mit schweren körperlichen Behinderungen geboren wurde.

#5. Tran Thi Nghien badet ihre behinderte Tochter, ein Opfer von Agent Orange, das nicht in der Lage ist, sich selbst baden zu können.

#6. Lt. Kathleen Glover ermuntert ein vietnamesisches Waisenkind.

#7. Ein ohne Augen geborenes Kind liegt im Bett eines Waisenhauses, das sich um 125 Kinder kümmert, die wegen Agent Orange mit Behinderungen auf die Welt gekommen sind.

#8. Nguyen Xuan Minh, ein vierjähriges Kind, das wegen Agent Orange mit schweren Missbildungen geboren wurde.

#9. Nguyen The Hong Van, ein 13-jähriges Mädchen, das mit Hauterkrankungen und einer geistigen Behinderung geboren wurde. Es wuchs in der Nähe eines Ortes auf, wo die Armee Agent Orange gelagert hatte.

#10. Die Professorin Nguyen Thi Ngoc Phuong posiert für ein Foto mit den behinderten Kindern, um die sie sich kümmert. Jedes von ihnen wurde mit einem Gebrechen geboren, das durch Agent Orange verursacht wurde.

#11. Militärpersonal demonstriert, wie ein Agent Orange-Leck bewältigt wird, indem es sich offenbar zunehmend bewusst darüber war, wie gefährlich die Chemikalie, die es eingesetzt hat, wirklich ist.

#12. Ein Kind der dritten Generation eines Opfers durch Agent Orange. Trotz der Generationen, die zwischen ihm und dem Vietnamkrieg liegen, bekommt dieser Junge immer noch die Auswirkungen zu spüren und lebt in einem speziellen Dorf für Opfer von Agent Orange.

#13. Hoang Duc Mui, ein vietnamesischer Veteran, spricht während seines Besuchs in Friendship Village, dem Zufluchtsort für Opfer von Agent Orange in Hanoi, mit amerikanischen Veteranen.

#14. Ein Soldat versucht sich nach dem Besprühen des Landes in genau dem Wasser sauber zu waschen, bei dessen Verseuchung er mitgeholfen hatte.

#15. Ein amerikanischer Veteran zeigt die langen Hautausschläge auf seinen Armen, die er sich aus dem Umgang mit Agent Orange zugezogen hatte. Unter seiner Kleidung bedecken Hautausschläge die Hälfte seines Körpers.

#16. Unten helfen Soldaten dabei, den Dschungel mit Agent Orange zu besprühen, währenddessen ihre Haut eine gefährliche Dosis der Chemikalien abbekommt.

#17. Ein Hubschrauber versprüht Agent Orange.

#18. Eine Gruppe amerikanischer Flugzeuge fliegt über den Dschungel und setzt Chemikalien frei, die dazu gedacht sind, die Bäume unterhalb zum Absterben zu bringen.

#19. Ein Mann bettelt vor einer Kathedrale um Geld. Er wurde wegen Agent Orange mit missgebildeten Armen geboren, was es ihm nahezu unmöglich macht, Arbeit zu finden.

#20. Ein gewaltiger Stapel an 55-Gallonen-Fässern, die mit Agent Orange befüllt sind, wartet darauf, über dem vietnamesischen Volk versprüht zu werden.

#21. Vier Flugzeuge fliegen über Vietnam, während sie Chemikalien freisetzen.

#22. Eine Luftaufnahme verdeutlicht die Auswirkungen von Agent Orange. Das Land auf der linken Seite wurde im Gegensatz zur rechten Seite nicht besprüht.

#23. Ein Hubschrauber versprüht Agent Orange über vietnamesischem Farmland.

#24. Nicht alle Chemikalien wurden von oben her versprüht. Diese Soldaten besprühen Feldfrüchte vom Dach eines Fahrzeugs aus, während sie mit den Chemikalien gefährlich nahe in Berührung kommen.

Verweise:

Quelle: http://derwaechter.net/agent-orange-24-eindringliche-fotos-des-kriegsverbrechens-mit-dem-die-usa-ungestraft-davongekommen-sind

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TA KI

Über wie viel Reichtum verfügt der Vatikan?


Eine der sieben verbleibenden absoluten Monarchien der Welt, der Staat Vatikanstadt im Herzen Roms in Italien, ist eine eigenartige Stadt in einer Stadt und eine der wohlhabendsten Einrichtungen der Erde. Wenn Sie jemals selbst im Vatikan gewesen sind, der eigentlich eine souveräne Nation ist, werden Sie den unglaublichen Reichtum der katholischen Kirche gesehen haben, aber wieviel ist der Vatikan eigentlich wirklich wert?

Die Rothschild-Familie soll fünfmal mehr Wohlstand angesammelt haben als der kombinierte Reichtum der weltweit 8 reichsten Milliardäre zusammen, doch wenn es um den Vatikan geht, ist es viel schwieriger, dessen gesamten Reichtum zu beurteilen. In der Tat ist es eigentlich praktisch unmöglich, den Reichtum des Vatikans festzustellen, da die Summe insgesamt stark davon abhängt, wie Sie seine Vermögenswerte und Zugehörigkeiten zu den Kirchen auf der ganzen Welt kalkulieren, und auch davon, wen Sie fragen.

Zum Beispiel, eine im Jahre 1987 veröffentlichte Untersuchung des Forbes Magazine über die Finanzen des Vatikan kam zu dem Ergebnis, dass der Vatikan nahezu bankrott gewesen sei, da er fast doppelt so viel jährlich ausgegeben als eingenommen habe.

„Wegen all seiner Pracht ist der Vatikan fast pleite. Im vergangenen Jahr nahm der Heilige Stuhl, das Verwaltungszentrum der Kirche und die geistige Hauptstadt seiner Mitglieder, 57,3 Millionen Dollar ein aus so verschiedenartigen Quellen wie etwa Zeremonien, Einnahmen aus Publikationen, Zeitungsanzeigen und Verkauf von Videokassetten, sowie überraschenderweise bescheidene Investitionserträge von 18 Millionen Dollar. Mit Investitionen von etwa 500 Millionen Dollar verfügt der Vatikan über geringere finanzielle Ressourcen als viele US-Universitäten.“

Das ist schwer nachzuvollziehen, wenn man die bloße materielle Extravaganz in seinem Besitz selbst berücksichtigt, der Tausende von unschätzbaren Kunstwerken und Gold umfasst.

Der Vatikan besteht aus zwei großen Einheiten: Vatikanstadt und dem Heiligen Stuhl. Wie von Forbes geschätzt, ist der Reichtum des Vatikan nominal nur in den Hunderten von Millionen, wenn man die Investitionen des Unternehmens und verschiedene Fonds mit einrechnet.

„Der Vatikan besteht aus zwei getrennten Verwaltungen, dem Stadtstaat und dem Heiligen Stuhl. Der Staat Vatikanstadt, eine 10,7 Hektar große Enklave innerhalb der Stadt Rom – der letzte Rest der einst mächtigen päpstlichen Staaten – gedeiht finanziell. Seine Regierung leistet gemeindliche Dienste für die weltweit kleinste souveräne Nation. Der Stadt-Staat unterhält auch das Vatikanische Museum und betreibt eine 200-Mann starke Sicherheitstruppe mit einem Zug Speer-tragender Schweizer Wachen.“

Der Heilige Stuhl ist „eine unabhängige souveräne Einheit, welche die Vatikanstadt-Enklave in Rom als souveränes Territorium hält und diplomatische Beziehungen zu anderen Staaten pflegt.“ Mit mehreren tausend Angestellten, die mit der Aufrechterhaltung und Sicherung der Räumlichkeiten befasst sind, und den Mitgliedern des Klerus, dient der Heilige Stuhl als zentraler Punkt für die katholische Kirche rund um die Welt. Während die Lohnkosten insgesamt hoch sind, bleibt der Vatikan dabei, dass seine Top-Mitglieder immer noch für „kleines Geld“ arbeiten.

„Die Leute an der Spitze des Vatikan arbeiten jedoch immer noch für ganz geringe Gehälter. Einige Kardinäle verdienen nur 20.000 Dollar pro Jahr, und 30 Jesuiten in Top-Positionen bei Radio Vatican akzeptieren freiwillig die gleichen Gehälter wie Hausmeister, etwa 11.000 Dollar. Kardinäle bekommen verschwenderische Vergünstigungen, darunter prächtige Wohnungen zu Schnäppchenmieten.“

Schneller Vorlauf ins Jahr 2015, und eine CNN Money-Analyse der Vatican Bank legt nahe, dass die Bank etwa jenseits 8 Milliarden Dollar an Vermögenswerten hält, eine Zahl, welche die persönliche Ersparnisse von zahlreichen Vatikan-Mitarbeitern einschließt.

„Konten bei der Vatican Bank sollen nur von Bewohnern der Vatikanstadt und Kirchenpersonal unterhalten werden. Aber laut Gerald Posner, einem Vatikanischen Bankgelehrten und dem Autor von „God’s Bankers“, wurden solche Konten oft mächtigen italienischen Offiziellen gewährt, die Geld verstecken wollen, ohne Steuern zu bezahlen.“

Eine Betrachtung des Reichtums des Vatikan auf dem Papier ist ebenfalls ziemlich irreführend. Das Time Magazine gab eine Einschätzung des Vatikanischen Reichtums im Jahr 1965 ab und bezifferte den gesamten Reichtum seinerzeit auf Dutzende von Milliarden von Dollar.

„Schätzungen von Bankern sehen den Vatikanischen Reichtum im Bereich von 10 bis 15 Milliarden Dollar. Von diesem Reichtum machen italienische Aktienbestände allein etwa 1,6 Milliarden Dollar aus, 15% des Wertes der börsennotierten Aktien auf dem italienischen Markt. Der Vatikan hat große Investitionen in Banken, Versicherungen, Unternehmen der Chemie-, Stahl- und Bau-Industrie, sowie Immobilien. Dividenden helfen, für Vatikanische Ausgaben und Wohltätigkeitsorganisationen zu bezahlen, wie etwa die Unterstützung von 1,5 Millionen Kindern und die Bereitstellung von Nahrung und Kleidung für 7 Millionen bedürftige Italiener. Im Gegensatz zu ordentlichen Aktionären zahlt der Vatikan keine Steuern auf dieses Einkommen, welche das linke römische Wochemagazin L’Espresso in der vorigen Woche dazu veranlasste, den Vatikan als „den größten Steuersünder in Italien“ zu bezeichnen.

Mit anderen Worten, da sind völlig verschiedene Schätzungen im Raum, und die zeitgenössische Berichterstattung über dieses Thema ist eher „dünn“. Eine weitere Dimension dabei ist der schiere Wert aller unbezahlbaren Kunstwerke in der Vatikanstadt. Die Schätzung des Wertes all dessen in Dollar ist unmöglich, und wenn man nur einmal einen bekannten Preis betrachtet, für die Sixtinische Kapelle, dann wird klar, wie schwierig es ist, all dies zu beurteilen. Schätzungen reichen von 400 Milliarden Dollar bis hin zu 2 Billionen Dollar, nur für dieses eine Meisterwerk.

In Bezug auf den Wert des Immobilienbesitzes des Vatikan nannte eine Schätzung im Jahre 2004 eine Zahl von knapp einer Milliarde Dollar.

„Laut Nicole Winfield von AP waren Immobilien des Heiligen Stuhls etwa 900 Dollar wert im Jahr 2004 – vor der Immobilienkrise. Das schließt noch nicht die Basilika des Petersdoms und die Sixtinische Kapelle ein, aber selbst wenn diese beiden heiligen Stätten nur eine weitere Milliarde einbringen würden, würde das dem nicht nahe kommen.“

Kurzum, niemand weiß wirklich, über wie viel Reichtum die katholische Kirche verfügt, und das Geheimnis der Organisation und die Verschleierung der Tatsachen über seinen Reichtum lässt Ermittler weiterhin in einer irreführenden Katz-und-Maus Jagd herumtappen. Jedenfalls bewegen sich die Geldbewegungen des Vatikan in den Hunderten von Millionen Dollar jährlich, einzelne Einlagen in der Vatican Bank belaufen sich auf insgesamt etwa 15 Milliarden Dollar, der Immobilienbesitz des Vatikan mag über eine Milliarde Dollar wert sein, und die Kirche besitzt die größte Ansammlung unschätzbarer Kunst weltweit.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/how-much-wealth-does-the-vatican-control/

Quelle: http://derwaechter.net/ueber-wie-viel-reichtum-verfuegt-der-vatikan

Gruß an die Ungläubigen

TA KI