Nitrate im Lebensmittel Trinkwasser


Nitrate im Trinkwasser?

nitrate

Wir finden Nitrate im Trinkwasser, denn Deutschland hat ein immer größer werdendes Nitrat – Problem. Viele ober- und unterirdische Gewässer sind bereits hoch mit Nitrat belastet.

Die Stickstoffverbindung diffundiert nicht nur aus Gülle in den Boden, sie kommt auch mit künstlichem Dünger in die Landschaft oder sickert aus schlampig abgedichteten Silage Silos. Seit einigen Jahren mittlerweile, landet sie zusätzlich als Gär-Reste aus Biogasanlagen auf unseren Äckern.

Ein Drittel unseres Grundwassers ist bereits verschmutzt.

Deutschland bekommt die Grundwasserverschmutzung durch Nitrat nicht in den Griff. Nach Recherchen von WDR und NDR liegt die Konzentration des Salzes in immer mehr Grundwasservorkommen über den EU-weit gültigen Grenzwerten von 50 Milligramm pro Liter. Inzwischen gilt das auf fast einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik.

Wasserversorger benötigen Grund- und Oberflächenwasser zur Aufbereitung unseres Lebensmittels Wasser. Die meisten Aufbereitungsanlagen können Nitrat nicht vollständig filtern und so finden wir Nitrate im Trinkwasser.

In einigen Bundesländern ist die Belastung sogar noch weiter verteilt: In Nordrhein-Westfalen überschreiten die Nitratwerte die EU-Vorgaben auf 40 Prozent der Fläche, in Schleswig-Holstein auf 50 Prozent und in Niedersachsen sogar auf mehr als 60 Prozent. Das berichten die Sender unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen. (Quelle: zeit.de vom 16.09.2016)

Seit Jahr-zehnten  ist das Problem bekannt

„Alle Jahre wieder kommt das Thema, Nitrat im Trinkwasser, in der Politik zur Sprache und seit Jahren wird uns dann vom zuständigen Bundesumweltministerium erklärt, dass man sich darum kümmert. Und wie immer, nichts passiert“.

Die EU-Kommission hat sich im Frühjahr 2016 dazu entschieden, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof anzuklagen, wegen des zu hohen Nitrat-Gehaltes in deutschen Gewässern. „Die Lage ist äußerst besorgniserregend“ Deutschland habe es versäumt, strenger gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat vorzugehen, und damit die europäische Nitrat-Richtlinie von 1991 missachtet.

Quelle unseres Trinkwassers, mit Nitrat belastet

Das Nitrat-verunreinigte Grundwasser dehnt sich zudem aus. Mittlerweile ist das Wasser in einem Drittel der Fläche Deutschlands in einem schlechten ökologischen Zustand. Die Belastung sei, so das Bundesumweltministerium, in mehreren Regionen deutlich zu hoch. Sie führe „zu deutlichen Auswirkungen bei der Trinkwassergewinnung und verursacht vermehrte Anstrengungen zum Schutz der Trinkwasser-Ressourcen.“ (Quelle: ARD Tagesschau vom 16.09.2016)

Das wir mittlerweile hohe Werte an Nitrate im Trinkwasser finden, ist seit Jahren bekannt und durch die weiter anwachsende Massentierhaltung, hausgemacht. Unsere Umwelt wird sukzessive verseucht, durch Monokultur und Massentierhaltung.

Bestandteil der Natur und chemischen Kampfstoffen

Nitrat kommt als Bestandteil von Natur- und Kunstdünger in den Boden der landwirtschaftlichen Anbauflächen. Da es wasserlöslich ist, kommt es auf diese Weise auch in das Grund- und Oberflächenwasser. Da das Grund- und Oberflächenwasser aber auch die Quelle unseres Trinkwassers ist, befinden sich Nitrate und Nitrite im Trinkwasser. Diese Nitrate nehmen wir somit, mit jeder Tasse Kaffee oder Tee, in unserem Körper auf. Es sind zwar in den letzten Jahren große Anlagen zur De-Nitritfizierung des Trinkwassers in Betrieb genommen, allerdings gibt es diese Anlagen noch nicht flächendeckend.

Eine Verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff

Nitrate sind Verbindungen, die aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (0) bestehen. Die chemische Formel für Nitrate lautet NO3. Nitrat ist ein Stoff, der im Boden natürlicherweise vorkommt. Da Pflanzen den Stickstoff der Nitrate zum Aufbau von Eiweiß benötigen, ist dies auch sehr sinnvoll. Nitrat wird dem Boden aber auch in chemischen Düngern zusätzlich zugeführt, um die Ernte-Erträge zu steigern. Der Mensch nimmt Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und über Nitrate im Trinkwasser auf. Nitrate selber sind nicht giftig. sie sind aber die Vorstufe, durch Reduktion, zum gesundheitsschädigenden Nitrit.

Durch Regen gelangt Nitrat ins GrundwasserVorsicht-Gülle

Nitrate können direkt von pflanzlichen Organismen als Stickstoffquelle aufgenommen und verwertet werden. Überschüsse an Nitrat, die von den Pflanzen nicht aufgenommen werden, sammeln sich im Erdboden an. Bei Schneeschmelze oder Regen wird das Nitrat in tiefere Bodenschichten und damit ins Grundwasser ausgewaschen. Auch können Einträge über das Grundwasser oder oberflächliche Abschwemmungen, in Fließgewässer oder Seen, erfolgen. Unser mit Nitrat -belastetes Trinkwasser wird je nach Region, eben aus Grund- Oberflächen- und Quellwasser gewonnen. Nitrat in höheren Konzentrationen wird vor allem durch landwirtschaftliche Intensiv-Nutzung (Überdüngung) sowie Abwasser-Versickerungen verursacht.

Grundwasser in einem schlechten, chemischen Zustand

Die intensivierte Bioenergie-Produktion auf den Äckern verschärft ein großflächiges Problem: 89 Prozent der Flüsse und Bäche, 57 Prozent der Seen und 38 Prozent der Grundwasserleiter in Deutschland sind nach den Kriterien der Europäischen Gemeinschaft derzeit in einem »schlechten chemischen Zustand«. Für die Verunreinigungen im Grundwasser seien »nahezu ausschließlich die Nitrat-Belastungen aus der Landwirtschaft verantwortlich«, konstatierte bereits im Jahre 2010 das Umweltbundesamt. 15 Prozent des hiesigen Grundwassers lagen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. 36 Prozent wiesen »deutlich bis stark erhöhte Nitratwerte auf«, nur bei knapp der Hälfte der beprobten Wasserstellen lagen die Werte im Rahmen der natürlichen Belastung – unter zehn Milligramm pro Liter.

Die verschwiegene Wahrheit

Allein in Deutschland gelangen jährlich etwa 4,2 Millionen Tonnen dieses reaktiven Stickstoffs in den Kreislauf. Das sind etwa 50 kg pro Person und Jahr und eindeutig viel zu viel. Den Löwenanteil davon verursacht die kommerzielle Landwirtschaft, aber auch der Verkehr und Verbrennungsprozesse blasen Stickstoff in die Umwelt. Die Folgen: Zu viel Nitrat auf den Feldern und dadurch, im Grund-und in unserem Trinkwasser.

Selbst wenn ab sofort kein Nitrat mehr in den Boden eingebracht wird, kann es aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Grundwasser-Erneuerungs-Zeiten lange dauern, bis der Nitrat – Gehalt im Grundwasser wieder abnimmt. Ein hoher Nitrat Gehalt in unserem Trinkwasser ist äußerst gesundheitsgefährdend. Nitrat kann im sauren Milieu unseres Körpers, auch mit Hilfe von Bakterien, zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden die krebserregend wirken können.

Schutz vor Nitrat im Trinkwasser

Die durch Bakterien verursachte Umwandlung, die Reduktion von Nitrat zu Nitrit, findet auch in Wasser- und Leitungsrohren, bei stehendem Wasser, statt. Keime, Bakterien, Parasiten, Viren und andere Mikroorganismen, sind heutzutage latent im Trinkwasser vorhanden. Auch kann Nitrat sowohl im Erdreich, in Lebensmitteln und auch im Körper des Menschen, im sauren Milieu, (z. B. Magen- und Mundschleimhäuten) zu Nitrit reduziert werden.

Nitrit und die Bildung von Nitrosaminen

Nitrit ist sehr giftig und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Chemisch ist die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit eine Reduktion, die von der Nitratreduktase, ein in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendes Enzym, durchgeführt wird. Die Nitratreduktase (NADH) ist ein pflanzliches Enzym, das die Reduktion von Nitrat zu Nitrit katalysiert. Die Reduktion ist notwendig, um Nitrat assimilieren zu können, sie wird bis zum Ammonium fortgesetzt, das den Stickstoff für Aminosäuren liefert. (Quelle: Wikipedia)

Ablagerung von Nitrit in den kleinsten Gefäßen, den Kapillaren, können Durchblutungsstörungen verursachen.

Was sind Nitrosamine?

Nitrosamine entstehen aus Nitrit und Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können). Die Bildung kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Eine dieser Bedingungen ist ein saures Milieu. Dieses findet sich z.B. im menschlichen Magen und in den Mundschleimhäuten.

Nitrosamine sind in hohem Maße krebserregend. Aus den Werten, der uns vorliegenden Trinkwasser-Analysen, können wir ersehen wie viel Nitrat in mg/l in Ihrem Trinkwasser vorhanden ist. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf…

Risiko der Blausucht bei Säuglingen

Besondere Beachtung bei Säuglingen

Besondere Beachtung ist dem zu hohen Nitrat-Gehalt zu schenken, wenn man das Wasser zur Herstellung von Säuglingsnahrung benutzt. Gerade bei Säuglingen bis zum 6. Monat, sollte gar kein Nitrat im Trinkwasser vorhanden sein!

Die Darmflora des Säuglings kann, wie die Darmflora eines Erwachsenen, Nitrit bildende Bakterien enthalten. Das entstehende Nitrit oxidiert das Hämoglobin zu Methämoglobin und verhindert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Der Säugling kann, aufgrund seiner noch nicht ausgereiften Reduktionskapazität, dass Hämoglobin nicht wieder zurück-reduzieren, so dass der Säugling innerlich erstickt. (Blausucht) Die akute Vergiftung, die Blausucht, äußert sich in Kopfschmerzen, Schwindel, flacher Atmung und einer Blau-verfärbung der Haut und der Lippen.

Hämoglobin der Sauerstoff-Transporter

Hämoglobin ist ein Eiweiß, das sich im Inneren der roten Blutkörperchen befindet. Es ist der wichtigste Transporter für Sauerstoff in den Blutgefäßen. Hämoglobin transportiert normalerweise den über die Lunge eingeatmeten Sauerstoff zu den Zellen.

Wenn Nitrit das Hämoglobin allerdings blockiert, ist keine Sauerstoffabgabe an Gewebezellen, nicht mehr möglich und es besteht, je nach Dosis, die Gefahr des inneren Ersticken, auch bekannt als Zyanose oder Blausucht. Besonders Säuglinge bis zum 6. Monat sind anfällig für eine „Säuglings-Blausucht“ (Methämoglobinämie). Diese Erkrankung hat ihren Namen von der sich bei einer Vergiftung einstellenden bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut des Säuglings.

Warum sind gerade Säuglinge betroffen?

  • Säuglinge besitzen in den ersten Lebensmonaten noch sehr wenig Magensäure
  • Magensäure verhindert, zum Beispiel bei einer Darmerkrankung oder bei keim-haltiger Nahrung, eine Besiedelung des Dünndarmes mit Bakterien
  • Bakterien können das Nitrat zu giftigem Nitrit umwandeln

Das Trinkwasser-System PROaqua 4200 D, bietet auch Schutz vor Nitrate im Trinkwasser

Über die Entstehung wurde weiter oben schon berichtet. Das gesundheitliche Risiko betrifft alle Altersgruppen gleichermaßen. Nitrosamine kommen in einigen Lebensmitteln, wie z.B. in Bier, Fischen, Fischprodukten, in gepökelten Fleischerzeugnissen und im Käse direkt vor, sie können aber auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln und im menschlichen Körper entstehen.

Als Entstehungsort für Nitrosamine gelten die Mundschleimhäute und der Magen, da hier die chemischen Bedingungen (Saures Milieu) am geeignetsten sind.

Langzeitwirkung von Nitraten

Nitrate besitzen aber auch eine gefährliche Langzeitwirkung: Im Speichel des Erwachsenen werden regelmäßig kleine Mengen Nitrate in Nitrite umgewandelt. Diese Nitrite können mit den Aminen im Magen zu Nitrosaminen reagieren: Nitrosamine sind sehr gefährlich: Sie können schon in geringsten Mengen Krebs erzeugen. Ein Liter Trinkwasser darf gesetzlich höchstens 50 mg/l Nitrat enthalten. Dies kann aber für Säuglinge bereits gefährlich sein. Deshalb sollten Säuglinge nur Nitrat-armes Trinkwasser erhalten. In einigen Wurst- oder Käsesorten wird Nitrat oder sogar Nitrit, als Lebensmittel-Zusatzstoff zur Konservierung zugesetzt. (E Nummern 250 bis 252) Nitrat wird mit Kochsalz zur Trocken-Pökelung eingesetzt. Die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit findet im Lebensmittel völlig unkontrolliert statt.

Nitrat-Umwandlung in verzinkten Rohren

In neu verlegten, verzinkten Trinkwasserleitungen werden vorhandene Nitrate im Trinkwasser, durch das Zink in Nitrit reduziert. Dabei kann es zu einer bis zu 100-fachen Überschreitung des Grenzwertes für Nitrit kommen. Aber auch bei älteren Leitungen kommt es, wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, (in geringerem Ausmaß) zu einer solchen Umwandlung.

Die im Wasser vorhandenen Bakterien wandeln in dieser Zeit das Nitrat zu Nitrit um. Benutzen Sie daher morgens das erste Wasser zum Beispiel für das Blumen gießen und erst das folgende Wasser für die Nahrungsmittelzubereitung.

Zubereitung von Babynahrung

Für die Zubereitung von Babynahrung, sollte das Leitungs- “Trinkwasser” erst gar nicht benutzt werden. Wenn Ihnen Quellwasser zur Verfügung steht, haben sie das Beste Trinkwasser, denn reines Quellwasser ist nahezu identisch, biochemisch sowie biophysikalisch, dem in Ihrem Körper befindlichen Zellwasser – wissenschaftlich bewiesen!

Quelle:https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/

Gruß an die, die generell Quellwasser dem Leitungswasser vorziehen

TA KI

Plastikflaschen machen weiblich


Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Die könnten die männliche Fruchtbarkeit schädigen, warnen Experten.

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw   +++(c) dpa - Bildfunk+++

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw +++(c) dpa – Bildfunk+++

Verbraucher sollten wegen möglicher Gesundheitsrisiken auf Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen. „Die Wissenschaftler haben Schadstoffe gefunden, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken“, sagt die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Patricia Cameron. „Auch wenn das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung unklar ist, sollten Verbraucher vorsorglich Trinkwasser aus der Leitung oder aus Mehrweg-Glasflaschen bevorzugen.“ Derweil sollten die Behörden die vermuteten Gefahren mit weiteren Untersuchungen aufklären. Auch der Vizegeschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch, Matthias Wolfschmidt, empfiehlt den Konsumenten: „Kauft Glasflaschen!“ Beide Aktivisten fordern, hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. Cameron nennt zum Beispiel bestimmte Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidig machen.

Die Warnungen betreffen den größten Teil des Mineralwassers, von dem jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 138 Liter pro Kopf trinkt. Denn dem Verband Deutscher Mineralbrunnen nach wurden vergangenes Jahr 71 Prozent in Flaschen aus PET verkauft. Schon weil die meisten PET-Flaschen nur einmal verwendet werden, sind sie Umweltschützern ein Dorn im Auge. Und wenn sie recycelt würden, dann nicht so oft wie Glasflaschen. Die Kunstoffindustrie dagegen preist PET-Flaschen wegen ihres geringeren Transportgewichts als umweltfreundlich.

Aber die Flaschen könnten auch die Gesundheit gefährden, argumentieren PET-Gegner nun mithilfe der Studie des Frankfurter Biologen Martin Wagner. „Wir konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“ Als Beleg führt er unter anderem einen Versuch an, bei dem Schnecken in den Plastikbehältern rund 40 bis 120 Prozent mehr Embryos als in einem Laborglas produzierten. Diese Ergebnisse könnten laut Wagner den lang gehegten Verdacht verstärken, Weichmacher oder Katalysatoren der Verpackung laugten ins Wasser aus.

Über Risiken für die Gesundheit schweigen sich die Forscher aus, denn noch wüssten sie nichts über Aufnahme und Abbau dieser „Umwelthormone“ in den menschlichen Körper. „Aber ein gewichtiger Teil der Wissenschaft glaubt, dass zum Beispiel der Rückgang der männlichen Fruchtbarkeit mit Umwelthormonen zu tun hat“, berichtet Wagner. Auch Krebs und Entwicklungsstörungen bei Embryonen wurden mit diesen Stoffen in Verbindung gebracht. Doch diese Ergebnisse sind in der Fachwelt umstritten.

Den großen Mineralwasser-Abfüllern reicht das aber noch nicht, um auf PET-Flaschen zu verzichten. Das ergab eine taz-Umfrage bei Marktführern in Deutschland, Danone, Nestlé und Coca-Cola. „Es ist unklar, wie die Wirkung auf den Menschen ist“, sagt zum Beispiel Sprecher Marcus Wanke von Coca-Cola. „Das Problem kann auch in der unterschiedlichen Abfüllung des Wassers liegen“, ergänzt Geschäftsführer Rüdiger Baunemann vom Verband der Kunststofferzeugenden Industrie.

Unterstützung bekommt die Branche vom Bundesinstitut für Risikobewertung, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstellt ist. Sprecher Jürgen Kundke: „Ja, es muss geprüft werden, was da passiert. Aber jetzt nach dem PET-Verbot zu schreien, das gibt die Studie nicht her.“ Der Schneckenversuch sei keine international anerkannte wissenschaftliche Methode. Weichmacher könnten nicht verantwortlich sein, weil PET ohne diese Chemikalien hergestellt werde.

„Das stimmt ja offensichtlich nicht“, kontert BUND-Expertin Cameron. Sie zitiert vier Studien, in denen Weichmacher in PET nachgewiesen wurden. Und der Schneckentest habe sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen, sagt sie.

Quelle: http://www.taz.de/!5165989/

Gruß an die Konsequenten

TA KI

 

Erfahrungsbericht: Herzinfarkt, Statine und andere Medikamente


280.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Um einen erneuten Herzinfarkt zu verhindern, soll man Medikamente schlucken – und muss ab sofort mit deren Nebenwirkungen leben. Unsere Leserin M. L. erzählt von ihren Erfahrungen: Sie erzählt von Statinen, die ihr Muskelschwäche bescherten, von Betablockern, die ihre Glieder eiskalt werden liessen und davon, dass die erwünschte Wirkung der Medikamente einfach ausblieb – und sich die Ärzte weder einig waren noch wirklich wussten, wie man ihr helfen könnte.

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Herzinfarkt, Stent und 8 Medikamente

Im Juni 2010 erlitt Margret L. (damals 62) einen Herzinfarkt. Nach Entfernung des Blutgerinnsels (Thrombektomie) erhielt sie am selben Tag einen sog. Stent implantiert. Ein Stent ist ein Röhrchen z. B. aus Drahtgeflecht, das ein – etwa bei einem Herzinfarkt – verengtes und verschlossenes Blutgefäss dehnt und offenhält, damit es nicht erneut zu einem Verschluss kommen kann.

Natürlich schenkte man auch dem Cholesterinspiegel erhöhte Aufmerksamkeit. Als Richtwerte gelten die folgenden:

  • Höchstens 200 – 220 mg/dl für das Gesamtcholesterin
  • Höchstens 160 mg/dl LDL-Cholesterin (LDL = „schlechtes“ Cholesterin)
  • Mindestens 40 mg/dl HDL-Wert (HDL = „gutes“ Cholesterin)

Bei M. L. lag der Cholesterinspiegel nach ihrem Herzinfarkt bei den folgenden Werten:

  • 185 mg/dl Gesamtcholesterin
  • 110 mg/dl LDL
  • 60 mg/dl HDL

Am Cholesterinspiegel, der immer als so wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall angeführt wird, kann es also nicht gelegen haben, denn M. L.s Cholesterinwerte waren sehr gut.

Nach einer Woche durfte sie das Krankenhaus verlassen – und sollte ab sofort acht verschiedene Medikamente nehmen:

  1. ASS 100 mg – Acetylsalicylsäure, z. B. Aspirin zur Blutverdünnung (hemmt die Blutgerinnung, damit es zu keinen Blutgerinnseln mehr kommt).
  2. Clopidogrel 75 mg – ebenfalls ein Blutgerinnungshemmer, der Blut verdünnt, aber stärker wirkt als ASS.
  3. Pantoprazol 40 mg – sog. Magenschutzmedikament (PPI),  weil die beiden Blutverdünner den Magen angreifen. Allerdings sind die Nebenwirkungen der PPI ebenfalls nicht zu verachten: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker
  4. Bisoprolol 2,5 mg – ein Betablocker zur Blutdrucksenkung oder Behandlung einer Herzinsuffizienz
  5. Lisinopril 2,5 mg – ein ACE-Hemmer, der ebenfalls zur Blutdrucksenkung eingesetzt wird
  6. HCT 12,5 mg – ein Diuretikum, auch dieses gilt der Blutdrucksenkung
  7. Inspra 25 mg – ein Aldosteron-Antagonist, der ebenfalls den Blutdruck senkt, den Herzmuskel stärken soll und meist nach einem Infarkt verordnet wird. Allerdings darf dieses Medikament nur dann gemeinsam mit einem ACE-Hemmer genommen werden, wenn die Nieren engmaschig vom Arzt überwacht werden, da Nierenfunktionsstörungen zu erwarten sind.
  8. Simvastatin 20 mg – Statin zur Cholesterinsenkung

Einige dieser Medikamente mussten nur über einen bestimmten Zeitraum genommen werden, einige andere mussten wegen zu starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt werden.

Übrig blieben letztendlich ASS, Betablocker und Statine, die M. regelmässig einnahm.

Übergewicht trotz kleiner Verzehrmengen

M. war bislang immer normalgewichtig. Sie ass mengenmässig nie viel und tat dies auch jetzt nicht. Dennoch nahm sie nach ihrem Infarkt innerhalb von drei Jahren über 10 Kilogramm zu. Ihr Gewicht stieg von 63 Kilogramm auf 75 Kilogramm.

Hier ist zu bedenken, dass manche Medikamente zu einer Gewichtszunahme führen können, etwa Betablocker, die den Energieverbrauch des Organismus drosseln.

Darüber hinaus weiss man von drei Medikamenten, die M. L. verschrieben wurden, dass sie sich negativ auf die Schilddrüse auswirken und deren Aktivität drosseln können – nämlich Betablocker, PPI und manche Statine. Eine Schilddrüsenunterfunktion aber führt recht schnell zu einem Übergewicht, ganz gleich wie wenig man isst.

Steigende Cholesterinwerte trotz Cholesterinsenker

Ebenfalls innerhalb von drei Jahren stieg ihr Cholesterinwert massiv an (Gesamtcholesterin auf 250, HDL auf 70, LDL auf 145). Merkwürdig war das natürlich umso mehr, wo M. doch nun Statine, also Cholesterinsenker einnahm und vor ihrem Infarkt (ohne Cholesterinsenker) immer ganz normale Cholesterinwerte gehabt hatte.

Der Anstieg der Werte konnte auch nicht mit der Ernährung erklärt werden. Denn M. hatte ihre Ernährung seit dem Infarkt nicht umgestellt. Sie hätte – so sagt sie – schon immer „normal“ gegessen, nämlich 1 x wöchentlich Fisch, kaum Fleisch, frisches Gemüse und Obst. Folglich hiess es in der Reha, dass sie an ihrer Ernährung nichts ändern müsse.

Kalte Glieder wegen Blutdrucksenker, Muskelschwäche wegen Cholesterinsenker

Bald musste der Betablocker abgesetzt werden, da M. die typischen Betablockernebenwirkungen zu spüren bekam: Diese Medikamente setzen die Durchblutung der Extremitäten (Beine, Füsse, Arme, Hände) herab. Folglich fror M. L. stark und ihr rechter Arm war stets eiskalt. Abgesehen davon hatte sie noch nie hohen Blutdruck gehabt – und wenn Sie sich die obige Liste der verordneten Medikamente ansehen möchten, werden Sie feststellen, dass dort inkl. Betablocker sage und schreibe 4 Blutdrucksenker dabei sind.

Auch die Statine vertrug M. nicht so gut. Sie erlitt eine statinbedingte Muskelschwäche – und zwar an der Oberschenkelmuskulatur und den Füssen.

 

Manchmal wusste ich nicht, wie ich die Treppe hochkommen sollte. Ich bin an sich sportlich und diese Einschränkungen waren schon extrem“, berichtet M.

Versuchsweise hat mein Hausarzt mir andere Präparate verschrieben, die Problematik mit den Nebenwirkungen blieb unverändert, so dass ich die Tabletten abgesetzt habe.“ (Mit Genehmigung des Arztes)

Fünf Jahre nach Herzinfarkt: Lungenembolie

Fünf Jahre nach ihrem Herzinfarkt erlitt M. L. eine Lungenembolie, die von einer Lungenentzündung mit Beteiligung des Rippensfells begleitet wurde. Ein Auslöser wurde nicht gefunden. Nach sechs Tagen verliess sie die Klinik mit erneuten Medikamentenempfehlungen. Diesmal war es der umstrittene Blutverdünner Xarelto von Bayer, den M. L. einnehmen sollte und der seit Jahren mit vermeidbaren Todesfällen in Verbindung gebracht wird.

Statine – ja oder nein? Es kommt auf den Arzt an!

Ob Statine erforderlich seien, konnte aufgrund von M. L.s Statinunverträglichkeit kein Arzt beantworten. Auf entsprechende Fragen wurde mit einem allgemeinen Achselzucken reagiert. M. L. lehnt es inzwischen ab, Statine zur Cholesterinsenkung einzunehmen.

Sie berichtet: „Nach meinem Infarkt habe ich mich 2010 einer Herzsportgruppe angeschlossen, in der ich seitdem regelmässig einmal in der Woche für 90 Minuten trainiere. Unsere Gruppe besteht aus ca. 20 Herzpatienten und hier werden jede Menge Erfahrungen ausgetauscht, die jeder einzelne von uns mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen gemacht hat.

Statine und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind ein ständiges Thema, aber auch der Umgang und die Einstellung der verschiedenen Ärzte mit Statinen ist sehr fragwürdig. Es gibt Ärzte, die Ihren Patienten dringend raten, die Finger von Statinen zu lassen, weil diese „reines Gift“ seien, andere wiederum gehen da ganz sorglos mit um und halten die ganzen Debatten über Statine für Humbug.

Andererseits werden immer wieder Berichte veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Statine nachweislich Krebs, grauen Star usw. verursachen. Bei mir sollten die Nebenwirkungen, die auf Statine zurückzuführen waren, durch Verordnung von anderen Statinen behoben werden. Was allerdings nie geglückt ist.“

Nebenwirkungen interessieren den Arzt wenig

M. L. fährt fort:

Obwohl man Nebenwirkungen von Medikamenten dem Arzt melden soll, werden entweder andere Medikamente verschrieben oder es geschieht gar nichts, noch öfter erlebt man ein Achselzucken. Ursachenforschung, warum ich mit einem Mal einen erhöhten Cholesterinspiegel habe, wurde nie betrieben.“

Hoher Cholesterinspiegel: die Ursachen

Betrachtet man die Nebenwirkungen der verordneten Medikamente, können schon diese eine Erklärung für einen erhöhten Cholesterinspiegel geben, besonders dann, wenn dieser vor der Medikamentengabe – so wie bei M. L. – unauffällig war.

Bei einer derart vielfältigen Medikamenteneinnahme werden die Körperfunktionen stark beeinflusst – so auch der Fettstoffwechsel. HCT beispielsweise ist für eine Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) bekannt. Doch auch das Wechselspiel der übrigen Medikamente könnte für den steigenden Cholesterinspiegel verantwortlich sein.

Hoher Cholesterinspiegel? Kein Problem!

Abgesehen davon muss ein hoher Cholesterinspiegel noch lange kein Problem darstellen. Es gibt Menschen mit einem Cholesterinwert von annähernd 400, die gesund und munter sind. Man weiss auch längst, dass nicht das Gesamtcholesterin, sondern das sog. Lipoprotein a (Lpa) – ein besonders dichtes Cholesterin aus winzigen Partikeln – ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall darstellt. Nur wird das Lpa nicht so oft gemessen. Warum eigentlich nicht?

Ganz einfach: Die so gewinnträchtigen Cholesterinsenker können das Lpa nicht senken. Es gibt also kein Medikament, das darauf spezialisert ist, das Lpa zu senken. Also kümmert sich auch kaum jemand darum.

Allerdings gibt es ein Mittel, das sehr wohl das Lpa drosseln kann: Vitamin B3 (Niacin, früher auch als Nicotinsäure bezeichnet). Da dieses Vitamin zur Senkung des Lpa in hohen Dosen erforderlich ist (1,5 g täglich), muss es in Absprache mit einem kundigen Arzt oder Heilpraktiker eingenommen werden, da B3 mit anderen Medikamenten in Wechselwirkung tritt, was zuvor abgeklärt werden muss.

Ganzheitliche Massnahmen zur Prävention von Herzinfarkt & Co.

Zusätzlich wäre es wichtig, den Blutfluss zu verbessern (natürliche Blutverdünnung) sowie die Blutgefässe zu stärken und sie in ihrer Regeneration zu unterstützen. Denn diese sind ja krank, entzündet und rissig. Nur deshalb bilden sich Ablagerungen an den Gefässwänden und nur deshalb steigt die Gefahr, dass Blutgerinnsel in den Blutgefässen festsitzen, was dann wieder zu Herzinfarkt, Embolien und Schlaganfällen führt.

Bevor man sich also auf den Cholesterinspiegel einschiesst, wäre es sinnvoller, sich um die Gesundheit der Blutgefässe zu kümmern, die Entzündung zu lindern und die Blutgerinnungsneigung auf natürliche Weise zu reduzieren.

Ganzheitliche Massnahmen zur Stärkung der Blutgefässe:

  • Vitamin C schützt die Blutgefässe (mindestens 500 mg Vitamin C pro Tag, z. B. mit 5 g Acerola-Pulver und einer Vitamin-C-reichen Ernährung)
  • Artischockenextrakt senkt LDL-Cholesterin und reduziert vorhandene Ablagerungen in den Blutgefässen.
  • Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Erdnüsse (zweimal wöchentlich 60 g ungesalzene und ungefettete Erdnüsse) verbessern die Endothelfunktionen (Blutgefässwandfunktionen) und auch die Blutfettwerte. Weitere hilfreiche Lebensmittel sind Olivenöl, Heidelbeeren, Nüsse, u. a.

Ganzheitliche Massnahmen zur Entzündungshemmung:

  • Magnesium gilt nicht nur als entzündungshemmender Mineralstoff. Magnesium verbessert den Blutfluss, stärkt die Blutgefässe, entspannt die Blutgefässwände, verhindert Ablagerungen, hemmt die Bildung von Blutgerinnseln und senkt den Blutdruck, ist also DAS Mineral für das Herz-Kreislauf-System.
  • Antioxidantien (aus speziellen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln) wirken ebenfalls nicht nur entzündungshemmend. OPC aus dem Traubenkernextrakt beispielsweise schützt die Blutgefässe vor Angriffen durch freie Radikale und hält die Blutgefässwände elastisch.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutverdünnung:

  • Natürliche Blutverdünner reduzieren die Gerinnungsneigung des Blutes, verbessern aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung aber meist auch die Gefässgesundheit und regulieren in manchen Fällen den Blutdruck.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutdrucksenkung (falls ein hoher Blutdruck vorhanden ist, was bei M. L. jedoch nicht der Fall war):

Es gäbe also sehr viele Alternativen, die eine nebenwirkungsreiche Medikation fast schon überflüssig machen würden oder es zumindest erlauben würden, bei Menschen, die auf Medikamente eindeutig empfindlich reagieren, weniger Medikamente zu verschreiben. Schade, dass die wenigsten Schulmediziner offen für derartige Alternativen sind.

Denn es geht ja nicht um ein Entweder-oder, sondern darum, wie beides für den einzelnen Patienten sinnvoll kombiniert werden kann: schulmedizinische Medikamente für den akuten Notfall und naturheilkundliche Massnahmen für die langfristige Prävention sowie die Therapie chronischer Gesundheitsprobleme.

Wenn sich Patienten wie Versuchskaninchen fühlen

Ich kenne meinen Körper und weiss auch sehr genau, wenn Medikamente Nebenwirkungen bei mir verursachen“, erzählt M. L. „Ich habe mich nirgendwo für Versuche zur Verfügung gestellt, komme mir aber wie ein Versuchskaninchen vor. Ich lehne es ab, Nebenwirkungen von Medikamenten mit Hilfe von anderen Medikamenten zu beheben. Ich erwarte Ursachenforschung, erlebe aber Körperverletzung. Wer bestimmt hier eigentlich? Für mich ist dieses Thema noch lange nicht abgeschlossen.“

Margret L. erlitt im April 2016 eine sog. Restenose im Stent, also einen Blutgefässverschluss trotz Stent, was geschehen kann, wenn sich im Stent Narbengewebe bildet und dieses das Gefäss verengt. Das ist leider nicht einmal etwas Besonderes. Bei 25 Prozent aller Stent-Patienten kommt es zu einem solchen Ereignis.

Bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhielt M. L. drei Blutverdünner verordnet. Nach zehn Tagen zeigten sich die Wirkungen der stark blutverdünnenden Therapie. Sie hatte enorme innere Blutungen. Rotbraunes Blut lief ihr aus dem Mund und ihr Körper war von Hämatomen übersät. Erst nach Absetzen der Blutverdünner hörten die inneren Blutungen auf.

Inzwischen geht es Margret L. gut. Sie nimmt wieder Blutverdünner, aber nicht mehr in derart hoher Dosis und ist überdies in einer Klinik für Naturheilkunde, TCM und TIM in Behandlung.

Dezember 2016, Margret L. aus Gelsenkirchen

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/erfahrungsbericht-medikamente.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

CIA hat seit 1975 Herzinfarkt-Pistole


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Der US-Geheimdienst CIA verfügt seit 1975 über eine Herzinfarkt-Waffe. Diese feuert einen winzigen Pfeil ab, der Kleidung durchdringt und dem Opfer Gift injiziert. Nur Momente später erleidet dieses einen Herzinfarkt. Das Gift verflüchtigt sich sofort und kann in einer Autopsie nicht mehr nachgewiesen werden.

von Bastian Degen

Die CIA verfügt mindestens seit dem Jahr 1975 über eine „Herzinfarkt-Waffe“, laut einem interessanten Video. Und so funktioniert’s: Mit der Waffe wird ein kleiner giftiger Pfeil auf das Opfer abgefeuert, wodurch dieses einen Herzanfall erleidet.

Der Pfeil durchdringt Kleidung und hinterlässt bis auf einen kleinen roten Punkt auf der Haut keinerlei Spuren. Der Pfeil gibt tödliches Gift in die Blutbahn ab, was nur Momente später einen Herzinfarkt verursacht. Kurz darauf zerfällt der Pfeil vollständig.

Durch eine Autopsie kann das Gift laut Video nicht mehr festgestellt werden, da dieses binnen Sekunden denaturiert. Der Stich selbst fühlt sich angeblich maximal so schlimm an wie der einer Mücke, wenn alles glatt läuft sollte das Opfer jedoch überhaupt nichts spüren.

Nicht erwähnt wird allerdings, um welches Gift es dabei geht, das anschließend nicht nachgewiesen werden kann. Möglicherweise existieren Medikamente, die das Blut in kurzer Zeit so verändern (verdicken), dass es zu einem echten Herzinfarkt kommt, der bei einer Autopsie als ein solcher bestätigt wird. Beim Pfeil handelt es sich laut einer CIA-Mitarbeiterin um eine tiefgefrorene Form des flüssigen Giftes, die im Körper schmilzt. Übrig bleibt nach dem Mord dann nur ein winziger, roter Einstichpunkt. Wie dieser Pfeil es allerdings schafft die Kleidung zu durchdringen, wird im Video nicht erklärt.

Keine CIA-Erfindung

Auch der russische KGB arbeitete nach einer ähnlichen Methode. Im Jahr 1959 wurde der in München im Exil lebende Politiker Stepan Bandera von KGB-Profikillern mit einer pistolenähnlichen Waffe ermordet. Bandera gilt als ukrainischer Kriegsverbrecher, Nazi oder auch Nationalheld – je nach Geschichtsauslegung.

Die Idee, unliebsame Personen mittels Giftpfeilen still und heimlich auszuschalten, ist wahrlich nicht neu. Bereits die Indios verfügten über ihr Curare. Je nach Dosis führte das Pfeilgift zu Lähmungen bis zum Tod durch Atemstillstand. Überliefert ist beispielsweise, wie im Jahr 1541 zwei spanische Söldner auf dem Amazonas von Giftpfeilen getroffen wurden und qualvoll verendeten.

Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2017/01/14/cia-hat-seit-1975-herzinfarkt-pistole/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Pestizide aus der industriellen Landwirtschaft schuld an „dramatischer Dimension des Bienensterbens“


Greenpeace warf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) Ignoranz vor: „Die dramatische Dimension des Bienensterbens muss auch bei ihm einen Anlass zum Umdenken geben“, erklärte Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin der Organisation.

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Bienen werden durch den ungehinderten Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft zunehmend bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Umweltorganisation Greenpeace am Donnerstag in Hamburg vorgestellte Studie der britischen University Sussex. Die Wissenschaftler untersuchten die in Pestiziden enthaltenen giftigen Neonicotinoide.

Greenpeace warf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) Ignoranz vor: „Die dramatische Dimension des Bienensterbens muss auch bei ihm einen Anlass zum Umdenken geben“, erklärte Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin der Organisation.

Neonicotinoide werden laut Greenpeace immer häufiger verwendet und können Insekten entweder direkt töten oder langfristig deren Nervensystem schädigen. Rund drei Viertel der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen, Hummeln und andere Insekten angewiesen. Laut Greenpeace verschlimmerte sich die Situation dieser Tiere trotz eines EU-Gesetzes aus dem Jahr 2013 zum eingeschränkten Einsatz von Neonicotinoiden.

Ein wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass Wildpflanzen stärker als bisher vermutet mit Neonicotinoiden kontaminiert sind und deren Nektar und Pollen somit ein zusätzliches Risiko für Bienen darstellen. Viele wildlebende Spezies werden erheblich geschädigt. Dazu gehören unter anderem Schmetterlinge, Käfer, Wasserinsekten, aber auch Vögel wie der Spatz und das Rebhuhn.

Die EU wird Greenpeace zufolge noch in diesem Jahr über den Fortbestand des derzeitigen Teilverbots der drei Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam sowie Fipronil entscheiden. Schmidt höhle aber in Deutschland das Teilverbot mit zahlreichen Ausnahmen aus und „ignoriert die Notwendigkeit eines dringend gebotenen Kurswechsels“, erklärte Huxdorff.

Seit Dezember 2013 dürfen die Wirkstoffe Clothianidin und Imidacloprid vom deutschen Bayer-Konzern sowie Thiamethoxam vom schweizerischen Unternehmen Syngenta nicht mehr für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle verwendet werden.

Die Neonicotinoide werden mit dem Massensterben der europäischen Bienenpopulation in Zusammenhang gebracht. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte bereist vor „etlichen Risiken für Bienen“ durch diese Pestizide gewarnt.

Kritiker argumentieren, dass die Stoffe, wenn sie nicht zum Tod führen, wie Nervengifte wirken, durch die Bienen ihr Orientierungs- und Kommunikationsvermögen sowie die Fähigkeit verlieren, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Die Hersteller stellen einen Zusammenhang zwischen ihrem Unkrautgift und dem Bienensterben infrage. (afp/so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pestizide-aus-der-industriellen-landwirtschaft-schuld-an-dramatischer-dimension-des-bienensterbens-a2021999.html

Gruß an die Immen

TA KI

Kinder-Schmerzmittel kostet Jungen fast das Leben.


Eigentlich sind Windpocken eine harmlose Kinderkrankheit. Als der kleine Lewis Lyons aus dem englischen Warrington die Pocken bekommt, verschreibt man ihm Ibuprofen – ein rezeptfreies Schmerzmittel, das fiebersenkend und entzündungshemmend wirkt. Der Hausarzt prognostiziert einen normalen Verlauf der Krankheit und schickt die Lyons mit einer milden Kinder-Variante des Schmerzmittels nach Hause.

Aber zuhause verschlechtert sich Lewis’ Zustand rapide: Sein Fieber steigt, die Entzündungsherde werfen Blasen und er hat starke Schmerzen. Bei Hayley Lyons läuten die Alarmglocken, und sie bringt ihren Sohn sofort ins Krankenhaus.

Keine Sekunde zu spät kommt Lewis in ein Kinderklinikum. Die Ärzte des Alder Hey Children’s Hospital in Liverpool diagnostizieren eine „Sepsis“, Blutvergiftung – ausgelöst wurde sie durch das Ibuprofen. Für die behandelnden Ärzte ist eine so schwere Komplikation neu.

Hayleys Instinkt und schnelle Reaktion haben ihrem Sohn das Leben gerettet, denn bei einer Blutvergiftung zählt jede Minute. Die fürsorgliche Mutter stellt einen Warnruf auf Facebook, der über 430.000 mal geteilt wird: „Windpocken gehen um. Hört auf mich: Gebt Euren Kindern kein Nurofen/Iboprofen!“

Auch die britische Gesundheitsorganisation, das National Institute for Health and Care Excellence, hört auf Hayley und gibt eine entsprechende Warnung raus. Die Forscher des Instituts stellen fest: Der Wirkstoff von Ibuprofen sorgt dafür, dass die Erreger besonders tief in die Haut eindringen können, wo sie ins Blut gelangen. 4 verschiedene Ärzte hatten Lewis das Medikament verordnet.

Youtube/HairStyles Tutorials

Lewis ist zum Glück auf dem Weg zur Besserung. Aber Hayley sieht sich in der Pflicht, ihr Wissen zu verbreiten und Eltern weltweit über die schweren Gegenanzeigen von Ibuprofen bei Windpocken aufzuklären.

Ich war geschockt: Eine Blutvergiftung durch ein Schmerzmittel für Kinder! (…)

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/lewis-lyons/

Gruß an die alternative Heilkunde

TA KI