Vorsicht beim Kartoffel-Kauf


Kartoffeln sind leicht verdaulich, gelten als basisch und sind eine gute Kaliumquelle. Allerdings können in Kartoffeln auch Pestizide stecken – und zwar nicht nur Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die zur Abwehr von Insekten gespritzt werden, sondern auch Überreste von sog. Keimhemmern. Diese Chemikalien werden vor oder nach der Ernte auf die Kartoffel gesprüht. Sie sollen das Austreiben der Knolle verhindern und damit ihre Haltbarkeit erhöhen. Beim Kartoffel-Kauf ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Beim Kartoffel-Kauf auf unbehandelte Kartoffeln achten

Da Kartoffeln zur Keimhemmung mit Chemikalien behandelt sein können, empfiehlt es sich, beim Kauf von Kartoffeln auf unbehandelte Ware zu achten.

Kartoffeln können zwar bei guter Lagerung auch völlig unbehandelt monatelang aufbewahrt werden. Doch spätestens im April oder Mai beginnen die Knollen – ihrem natürlichen Zyklus gemäss und je nach Sorte – auszutreiben. Schliesslich möchte jede Kartoffel zu einer neuen Pflanzen heranwachsen und im Verlauf des Sommers viele neue Knollen bilden.

Chemikalien zur Keimhemmung verhindern das Austreiben

Im Lebensmittelhandel ist genau das aber nicht erwünscht. Kartoffeln sollen in jedem Fall bis zur nächsten Ernte im Herbst gelagert werden können, ohne dass sich Triebe oder sonstige Veränderungen an der Kartoffel zeigen. Inzwischen gelingt das recht gut, denn wann haben Sie zuletzt eine austreibende Kartoffel in Ihrer Speisekammer entdeckt? Schon lange nicht mehr? Das wäre kein Wunder.

Denn das Austreiben hat man der Kartoffel längst ausgetrieben – und zwar mit Chemikalien, genauer gesagt mit Maleinsäurehydrazid, das unter verschiedenen Markennamen im Handel ist, wie z. B. Itcan. Übrigens behandelt man damit nicht nur Kartoffeln, sondern auch Zwiebeln, Knoblauch und Schalotten – und zwar schon seit mindestens 2009. Wie beliebt die Methode ist, zeigt die Tatsache, dass zwei weitere Maleinsäurehydrazid-Produkte in den Jahren 2012 (Fazor) und ganz aktuell 2017 (CROWN) auf den Markt gebracht wurden.

Keimhemmer werden vor oder nach der Ernte aufgetragen

Keimhemmende Chemikalien werden entweder bereits während des Wachstums auf die Blätter gesprüht oder aber man begast die Kartoffeln nach der Ernte, und zwar gleich mehrmals. Ist letzteres der Fall, dann wird hierzu das Herbizid Chlorpropham vewendet. Weitere Stoffe, die zum Zwecke der Keimhemmung im Einsatz sind, kennt man bereits aus dem Bereich der behandelten Zitrusfrüchte: Imazalil und Thiabendazol.

Giftig für Nützlinge

Maleinsäurehydrazid nun kommt aus der Gruppe der Wachstumsregulatoren. Es ist ein Pestizid und gilt als Nervengift, wird jedoch in jenen Mengen, die in Lebensmitteln nachweisbar sind, als nicht erbgutschädigend (in anderen Quellen sehr wohl erbgutschädigend) und auch als nicht krebserregend beschrieben. Die akute Giftigkeit ist gering.

Die Langzeitwirkungen auf den Verbraucher jedoch sind unbekannt, genauso wie Wechselwirkungen mit anderen Pestiziden. Denn man weiss, dass einzelne Pestizide unproblematisch sein können, gemeinsam mit anderen Pestiziden aber plötzlich ungeahntes Schadpotential aufweisen können. Man spricht hier dann vom sog. Cocktail-Effekt, der bei der Zulassung der Mittel grundsätzlich nicht berücksichtigt wird.

Auf manche Insekten, wie z. B. die Florfliege, die als wichtiger Nützling gilt, wirkt Maleinsäurehydrazid giftig, auf Fische und Wasserlebewesen ebenfalls, bei Vögeln weiss man es noch nicht und bei Regenwürmern heisst es, man rechne nicht mit „untragbaren Auswirkungen“. Dem jeweiligen Landwirt wird allerdings empfohlen, das Mittel nur mit Schutzanzug und Gummistiefeln auszubringen.

Weder waschen noch schälen hilft

Der Stoff wird erst drei bis vier Wochen vor der Ernte auf die Pflanze aufgesprüht. Über die Blätter und Wurzeln gelangt er in die Knollen und lagert sich dort ein, was dazu führt, dass man ihn weder mit waschen noch schälen entfernen könnte.

Keine Kennzeichnungspflicht!

Problematisch für den Verbraucher ist, dass keine Kennzeichnungspflicht für diese Form der Keimhemmung besteht. Als Konsument lässt sich daher nicht erkennen, ob die Kartoffel nun mit Maleinsäurehydrazid behandelt wurde oder nicht – es sei dann man greift gleich von vornherein zu Bio-Kartoffeln. Denn in der biologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von Maleinsäurehydrazid verboten.

Interessant ist, dass der maximale Rückstandswert bei Kartoffeln 50 mg/kg betragen darf, bei Zwiebeln und Schalotten jedoch nur 15 mg/kg – und das, wo man doch von Kartoffeln viel mehr isst als von Zwiebeln.

Auch Chlorpropham bleibt nicht auf der Schale, sondern wandert in die Knolle

Falls der Landwirt nicht zu Maleinsäurehydrazid greifen will, kann er oder dasjenige Unternehmen, das die Kartoffeln einlagert, die Kartoffeln nach der Ernte mit Chlorpropham begasen, was in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre gang und gäbe ist. Diese Keimhemmer-Chemikalie gilt als eventuell krebserregend. Man weiss es also nicht genau, setzt das Mittel aber dennoch vorsorglich schon seit Jahrzehnten ein.

Toxikologe Hermann Kruse von der Universität Kiel erklärte schon 2013 gegenüber K-Tipp, dem Schweizer Konsumentenmagazin, dass Chlorpropham ausserdem das Nervensystem, die Leber und die Nieren schädigen könne, weshalb man darauf verzichten sollte. Chlorpropham ist überdies umweltschädlich, insbesondere für Wasserorganismen und Vögel.

Chlorpropham verbleibt grösstenteils auf der Schale, wurde aber auch schon bei Tests – laut der österreichischen Umweltorganisation Global 2000 – im Kochwasser, in gekochten Kartoffeln und verarbeiteten Produkten wie Chips und Pommes Frites gefunden, was bereits eine Studie aus dem Jahr 2001 bestätigt hatte.

Grenzwerte bei Keimhemmer-Chemikalien

Als Rückstandshöchstwerte gelten 10 mg Chlorpropham pro Kilogramm Kartoffeln. Dem Verbraucher wird gleichzeitig empfohlen, nicht mehr als 0,2 mg pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Wiegt nun ein 6-jähriges Kind beispielsweise 20 kg, dann würde es schon mit 400 g Kartoffeln (sollten diese mit 10 mg Chlorpropham pro kg belastet sein), den Maximalwert erreichen. Und wenn das Kind nur die Hälfte der Kartoffeln essen würde (was einer grossen Portion Pommes entspräche), dann würde es immerhin den Grenzwert erreichen, der bis zum Jahr 2006 noch gültig war.

Da man sich bei der Festsetzung von Grenzwerten eher an der geläufigen Schadstoffbelastung orientiert und weniger an der Gesundheit des Menschen, musste seinerzeit der Wert erhöht werden, weil man bei Kartoffeln so hohe Chlorpropham-Mengen einsetzt, dass der niedrigere Wert möglicherweise zu oft überschritten wurde. Mit dem neuen Wert hingegen ist richtig viel Luft da und Chlorpropham kann ganz entspannt eingesetzt werden.

In Deutschland Kennzeichnungspflicht, nicht aber in Österreich und der Schweiz

In Deutschland besteht immerhin eine Kennzeichnungspflicht für Chlorpropham und Co., doch muss der Stoff nicht namentlich genannt werden. Wenn also auf dem Etikett des Kartoffelbeutels der Hinweis steht: „nach der Ernte behandelt“, dann handelt es sich um Chlorpropham, Imazalil, Thiabendazol oder ähnliche Chemikalien, die sich auf und in den Kartoffeln befinden.

In Österreich und in der Schweiz besteht leider keine Kennzeichnungspflicht (Stand 2015 (A) und 2011 (CH)).

Bio-Kartoffeln sind frei von Chemikalien

In der biologischen Landwirtschaft sind auch diese Mittel nicht zulässig. Bio-Kartoffeln werden also weder vor noch nach der Ernte mit den genannten Chemikalien behandelt. Es kommen hingegen kümmelöl- und pfefferminzölhaltige Mittel zum Einsatz.

Auch ist Ethylen als biologischer Keimhemmer zugelassen – jenes sog. Reifegas, das auch von Äpfeln und vielen anderen Obstarten ausgedünstet wird. Während es Salate welk macht, verhindert es das Austreiben von Kartoffeln, weshalb Äpfel trotz gegenteiliger Infos im Netz sehr wohl neben Kartoffeln lagern können, zumindest dann, wenn man deren Austreiben verhindern will.

Eine andere Methode zur Verhinderung des Keimens ist eine optimale Lagerung bei Dunkelheit und Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad, die jedoch nicht schwanken dürfen. In einer Reportage zeigte ein bayrisches Unternehmen im Februar 2016, dass diese chemiefreie Vorgehensweise sehr gut funktioniert.

In der Saison Bio-Kartoffeln kaufen, ausserhalb der Saison etwas anderes essen

Fazit: Wir empfehlen, Kartoffeln ausschliesslich aus biologischer Erzeugung zu kaufen. Hier kann es sein, dass die Kartoffeln ab dem Frühjahr nicht mehr so lange aufbewahrt werden können und schneller austreiben.

Falls Sie zu Hause ausgetriebene Kartoffeln haben, müssen Sie diese nicht wegwerfen. Die Triebe sollten lediglich entfernt und grosszügig ausgeschnitten werden, da sich darin Solanin bildet, jener Giftstoff, der auch in den grünen Stellen der Kartoffel zu finden ist. Solanin könnte – wenn in relevanten Mengen verzehrt – zu Übelkeit und einem Brennen und Kratzen im Hals führen.

Damit bei Ihnen zu Hause die Kartoffeln nicht so schnell austreiben, lagern Sie sie kühl (aber nicht zu kalt, also bei ca. 4 bis 8 Grad) und dunkel. Bei einer Lagerung unter 4 Grad würde die Kartoffel beginnen, ihre Stärke zu Zucker abzubauen und würde plötzlich extrem süss schmecken.

Sollten Sie doch einmal konventionelle Kartoffeln kaufen, dann schälen Sie diese in jedem Fall vor der Zubereitung. Falls Frühkartoffeln erhältlich sind, wählen Sie diese, da sie sowieso nicht lagerfähig sind und daher – im Gegensatz zu Lagerkartoffeln – nur selten behandelt werden.

Vielleicht sollten wir auch einfach wieder zu einem natürlichen Rhythmus zurückfinden, Kartoffeln nur so lange essen, wie sie eben ohne gelagert werden können, im Sommer andere Beilagen genissen und uns auf die neue Kartoffelernte im Herbst freuen.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kartoffeln-keimhemmer.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Magenkrebs durch Magenschutzmedikamente


Säureblocker vom Typ der Protonenpumpeninhibitoren (PPI) werden unter anderem als Magenschutz verordnet, beispielsweise während der Helicobacter-Therapie. Das Bakterium Helicobacter pylori gilt als Risiko für Magenkrebs. Also muss es mit starken Antibiotika bekämpft werden. Diese aber können dem Magen schaden. Daher werden zusätzlich Säureblocker als Magenschutz verschrieben. Sie schützen den Magen jedoch nur scheinbar. In Wirklichkeit können sie für den Magen eine grosse Belastung sein. Denn sie vervielfachen das Risiko für Magenkrebs.

Magenschutzmedikamente bergen Magenkrebsrisiko

Wenn Ihnen Säureblocker oder sog. Magenschutzmedikamente verschrieben oder empfohlen werden, sollten Sie hellhörig werden und erst einmal prüfen, ob es nicht Alternativen gibt. Denn der Begriff „Magenschutz“ ist mehr als irreführend.

Die entsprechenden Medikamente – Sie erkennen sie an der Endung -prazol – unterbinden lediglich die Säurebildung in den Magenschleimhautzellen. Genau das aber hat für den Körper weitreichende Folgen und kann – wie Forscher Ende Oktober 2017 im Fachjournal Gut (dt. Darm) schrieben – das Risiko für Magenkrebs verdoppeln. Denn die Magensäure ist ein lebenswichtiger Bestandteil unserer Gesundheit.

Die Nebenwirkungen

Leider reduzieren Magenschutzmedikamente die Magensäurebildung nicht etwa ein wenig. Nein, oft wird sie dank der Medikamente fast völlig eingestellt. Die Magensäure schützt den Organismus jedoch vor schädlichen Mikroorganismen, die mit der Nahrung im Magen eintreffen und verhindert daher Infektionen.

Die Magensäure sorgt ausserdem für eine optimale Verdauung. Fehlt es an Magensäure, kann es nicht nur zu Verdauungsbeschwerden kommen. Es kann sich überdies ein Vitalstoffmangel entwickeln, denn viele Vitamine und Mineralstoffe werden ohne Magensäure nicht mehr gut resorbiert.

Nimmt man die Magenschutzmedikamente langfristig ein, dann ist ein Vitamin-B12-Mangel mit all seinen Folgen für Gehirn, Blut, Nerven sowie Herz-Kreislaufsystem schon fast vorprogrammiert. Osteoporose wird infolge schlechter Calcium- und Magnesiumresorption wahrscheinlicher.

Und da Säureblocker vom Typ der Protonenpumpenhemmer auch noch die Darmflora schädigen, kann es zu sämtlichen Konsequenzen einer Darmflorastörung kommen: Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Autoimmunerkrankungen. Auch die Leber und die Nieren können von den Magenschutzmedikamenten geschädigt werden, das Risiko für Lungenentzündungen, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt, ja sogar das Sterberisiko klettert in die Höhe, wenn man diese Arzneimittel langfristig einnimmt.

Je länger die Einnahme und je höher die Dosis, umso schädlicher für den Magen

Besonders dramatisch aber ist, wenn sich zeigt, dass Medikamente, die man explizit zum Schutz des Magens einnehmen soll, dem Magen in Wirklichkeit schaden können – und zwar so stark, dass sich ein Magenkrebs bilden kann.

Das Team um Wai Keung Leung vom Queen Mary Hospital in Hongkong stellte fest, dass das Magenkrebsrisiko durch Einnahme von Magenschutzmedikamenten umso stärker stieg, je länger man die Mittel nach Eradikation des Helicobacter pylori einnahm und je höher die Dosis war.

Unter Eradikation ist die Antibiotika-Therapie gemeint, die man bei einer Helicobacter-Infektion verordnet bekommt. Man nennt sie auch Triple-Therapie, da man drei Medikamente nehmen muss: zwei Antibiotika und besagte Magenschutzmedikamente. Nimmt jemand übrigens die Magenschutzmedikamente allein, also ohne Antibiotika, z. B. gegen Sodbrennen, dann steigt sein Risiko, überhaupt erst an einer Helicobacter-Infektion zu erkranken, wie wir im ganz unten verlinkten Artikel „PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker“ erklärt haben.

Das Helicobacter pylori wird deshalb so massiv bekämpft, da es eine häufige Ursache von Magenschleimhautentzündungen und auch Magenkrebs ist. Schafft man es, die Helicobacter-Infektion erfolgreich zu behandeln, dann sinkt das Magenkrebsrisiko bei vielen Betroffenen beträchtlich, jedoch nicht bei allen. Bei manchen nämlich scheint der Einsatz von Säureblockern wie eine Entscheidung zwischen Sodom und Gomorrha zu sein.

H2-Rezeptor-Antagonisten nicht so problematisch

Die Forscher um Wai Keung Leung verglichen nun die Auswirkungen der Säureblocker vom Typ der Protonenpumpeninhibitoren mit jenen einer anderen Säureblocker-Gruppe, den sog. H2-Rezeptor-Antagonisten. Sie erkennen diese Medikamentengruppe an der Endung -tidin, z. B. Ranitidin, Cimetidin o. ä.

Die Daten von über 63.000 Patienten standen zur Verfügung. Alle hatten zwischen 2003 und 2012 die Triple-Therapie hinter sich gebracht.

5 Prozent der Teilnehmer hatten PPI als Magenschutzmedikament eingenommen, 30 Prozent die anderen Säureblocker. Weniger als 1 Prozent entwickelte schliesslich einen Magenkrebs, obwohl niemand mehr Helicobacter-positiv war.

  • Wer PPI täglich nahm, hatte gar ein mehr als vierfach erhöhtes Risiko für Magenkrebs im Vergleich zu jenen Patienten, die nur einmal wöchentlich zu den Magenschutzmedikamenten griffen.
  • Wer PPI länger als 1 Jahr nahm, hatte ein fünffach erhöhtes Risiko für Magenkrebs.
  • Wer PPI länger als 2 Jahre nahm, hatte ein sechsfach erhöhtes Risiko.
  • Wer PPI länger als 3 Jahre nahm, hatte ein achtfach erhöhtes Risiko, einen Magenkrebs zu entwickeln.

H2-Rezeptor-Antagonisten zeigten hingegen kein erhöhtes Magenkrebsrisiko.

Erhöhtes Magenkrebsrisiko war aus Tierversuchen bekannt – man schenkte ihm nur keine Beachtung

Ein Grund für das wachsende Magenkrebsrisiko durch Protonenpumpenhemmer könnte sein – so die Forscher – dass Magenschutzmedikamente die Produktion von Gastrin ankurbeln, eines Hormons, das die Aufgabe hat, in den Magenschleimhautzellen die Bildung der Magensäure anzuregen.

Denn wenn plötzlich keine Magensäure mehr da ist, versucht der Körper alles zu unternehmen, damit wieder genügend dieser wichtigen Flüssigkeit gebildet wird. Das aber gelingt in diesem Fall nicht, da die Magenzellen aufgrund der sie blockierenden Medikamente nicht auf das Gastrin reagieren können.

Also wird immer mehr Gastrin ausgeschüttet – und schliesslich kommt es zu einer sog. Hypergastrinämie (einem zu hohen Gastrinspiegel). Gastrin jedoch gilt zusätzlich als kraftvoller Wachstumsfaktor und kann somit bösartige Entartungen fördern.

Aus Tierversuchen weiss man das schon lange. Da jedoch Studien im Zusammenhang mit Menschen fehlten, schenkte man ersteren keine Beachtung, was sich nun im Nachhinein als nicht besonders klug herausstellte.

Da Magenschutzmedikamente einen so deutlichen dosis- und zeitabhängigen Zusammenhang mit dem Magenkrebsrisiko zeigen, lässt sich eine ursächliche Wirkung kaum leugnen. Die Wissenschaftler o. g. Studie raten daher den Ärzten wieder einmal, Magenschutzmedikamente vom Typ der PPI nicht langfristig zu verordnen, sondern genau zu prüfen, ob und wie lange diese Mittel genommen werden müssen.

Folge von Magenschutzmedikamenten – nicht nur Magenkrebs, auch Sodbrennen und Reflux

Nun werden Sie vielleicht sagen: Dann nehme ich die Mittel eben nur so lange wie nötig, z. B. ein paar Wochen und setze sie dann wieder ab. Genau das aber ist gar nicht so einfach. Denn Magenschutzmedikamente können zu einer gewissen Abhängigkeit führen. Man benötigt immer höhere Dosen, um die erwünschte Wirkung zu erzielen – und setzt man sie ab, kann es sein, dass Symptome, die man zuvor hatte (Sodbrennen, Reflux) stärker einsetzen als je zuvor.

Hatte man zuvor jedoch keine Magenprobleme und nahm die Magenschutzmedikamente z. B. begleitend zu einer Antibiotika- oder Schmerztherapie ein, dann kann es sein, dass man beim Absetzen der Säureblocker plötzlich Magenprobleme bekommt, da sie langfristig – wie man aus Studien weiss – bei Gesunden zu Sodbrennen und Reflux führen.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/magenschutzmedikamete-verursachen-magenkrebs.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

NDR: Regenwasser+ Luft voller Nanopartikel


Die Bundesregierung hatte um das Jahr 2000 diverse Methoden zur Bekämpfung der Klimaerwärmung sogar öffentlich vorgestellt. Vor einiger Zeit befand Prof. Liebezeit von der Uni Oldenburg: „Wir können davon ausgehen, daß der (NANO) Mikro- Plastik überall in der Atmosphäre zu finden ist. Das Plastik gelangt über die Luft auch in die Lebensmittel, so die Vermutung!

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TA KI

„Warum ich meine Kinder nicht mehr impfen lasse“ ▶ Mutiger Vater packt aus (!!!)


Warum hat die Pharma-Industrie in Deutschland Angst vor diesem Film? Warum bekommen Staatsbedienstete im Gesundheitsbereich Anweisung, diesen Film völlig zu ignorieren? Weil er in jeglicher Hinsicht ein sachlich gehaltener Dokumentarfilm ist, in dem Impfbefürworter wie Impfkritiker zu Wort kommen und einfach Fakten aufgezeigt werden, die für sich sprechen. Fern jeder Polemik wird in dieser preisgekrönten, amerikanischen Doku, die von der NuoViso-Filmproduktion, Leipzig in die deutsche Fassung gebracht wurde, dem Zuschauer die Möglichkeit dargeboten, sich selbst eine Meinung zu bilden. Und genau davor hat die Pharma und haben die Behörden, die Unsummen für Impf-Werbung ausgeben, Angst, weil Impfen offensichtlich eine Mogelpackung ist, gelinde gesagt. Eine echte Impf-Beratung findet bei den Ärzten nämlich nicht wirklich statt. Sie können die Gebührenziffer für „Impfberatung“ nur abrechnen, wenn sie auch tatsächlich impfen. Sollte sich ein Patient für sich oder sein Kind gegen eine Impfung entscheiden, dann schaut der Arzt in die Röhre. Hans Tolzin beschreibt die Zeit, in der das Impfen in die Welt kam, als kriegerisch. Deutschland und Frankreich standen immer wieder im Krieg und die Vorstellung von Bakterien als „Feinde, die bekämpft werden müssen“, hat hier ihren Ausgang. Neben „The Greater Good“, für den es zur Zeit noch keinen Verleih gibt, weil kaum ein Thema emotionaler und sozial ausgrenzender in Deutschland behandelt wird, wie das Impfen, kommt in diesen Tagen (Anfang April 2017) der Mediziner Dr. Andrew Wakefield nach Deutschland, um einen weiteren impfkritischen Film „Vaxxed – Die schockierende Wahrheit!?“ in Veranstaltungen und Kinos zu begleiten. Dieser Film durfte auf dem Filmfestival, an dem Robert de Niro beteiligt war, nicht gezeigt werden, weil über den Schauspieler ein Shitstrom niedergegangen war, als er öffentlich zumindest in Erwägung gezogen hatte, dass der Autismus seines Sohnes auf eine Impfung zurückzuführen sei. Ein dritter Film ist bei Vimeo zu sehen, „Man made epidemic – Die verschwiegene Wahrheit“. Wichtig ist es, sich mit anderen Menschen auszutauschen ohne ausgegrenzt zu werden, darum gibt es auf der Seite „Impfkritik.de“ eine Übersicht über mehr als 80 Elternstammtische in Deutschland. Es ist grotesk, dass Menschen, die die Verantwortung wieder zu sich nehmen, als „verantwortungslos“ beschimpft werden.

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TA KI

Lebensmittelgift „ISOGLUCOSE“ ▶ Seit 1.10.17 unbeschränkt in Deutschland zugelassen; Achtung vor Isoglukose!


Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat Brüssel den Zuckermarkt ab 1.10.2017 bereits 2013 neu geregel. Dabei wurden auch die Beschränkungen für den künstlichen Zucker aufgehoben. Ob Eiscreme, Schokolade, Softdrinks, aber auch Back- und Teigwaren, Konserven, sogar Fitnessgetränke für Sportler – es gibt kaum noch Lebensmittel, die nicht mit flüssigem Industriezucker gesüßt sind. „Isoglucose”….Doch Isoglucose soll besonders gesundheitsgefährdend sein. Isoglucose ist auch bekannt als Maissirup oder high fructose syrup. Was das zu bedeuten hat und das Fructose keineswegs gesund ist, hat sogar die ARD in einem Beitrag gebracht. Achtet bei Euren Einkäufen darauf und informiert durch das Teilen auch Eure Familien und Freunde.

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Achtung vor Isoglukose!

Die Lebensmittelindustrie hat großes vor! Mit Isoglucose, dem neuen Shootingstar, erhoffen sich die Kornzerne Milliarden Gewinne. Dabei soll Isoglukose besonders gesundheitsgefährdend sein. Brüssel schert das offenbar wenig und so wurde die Obergrenze für die Produktion in der EU zum 01.10.2017 aufgehoben. Prost Mahlzeit!

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TA KI

Krebsmedikamente: Eindeutige Beweise für Wirkung fehlen


Die Mehrheit der Krebsmedikamente, die zwischen 2009 und 2013 auf den Markt kamen, erhielten ihre Zulassung offenbar ohne eindeutige Beweise dafür, dass sie lebensverlängernd wirken würden. Ja, es existieren nicht einmal Belege dafür, dass sie die Lebensqualität verbessern können – so Forscher im British Medical Journal im Oktober 2017. Möglicherweise wirken die Mittel zwar gegen den Krebs, können aber – aus welchen Gründen auch immer – weder das Leben der Patienten verlängern noch zu deren Lebensqualität beitragen.

Fragwürdige Zulassungsverfahren für Krebsmedikamente

Viele Krebsmedikamente werden auf der Basis von indirekten Messungen (über sog. Surrogatmarker) zugelassen, die jedoch nicht zuverlässig vorhersagen können, ob ein Patient mit diesem Medikament dann auch länger leben wird oder ob es ihm mit dem Mittel besser gehen wird. Auch wenn manche der neuen Krebsmedikamente im Vergleich zu älteren Präparaten einen gewissen Überlebensgewinn böten, so sei dieser nur geringfügig, erklärten die Forscher vom King’s College London und der London School of Economics im Oktober 2017 im British Medical Journal.

Die gegenwärtigen Standards der Zulassungsverfahren und Arzneimittelbestimmungen dürfen daher in Frage gestellt werden – zumindest finden das die Londoner Wissenschaftler. Sie sagen:

Wenn teure Arzneimittel zugelassen werden, die gar nicht über einen klinisch bedeutsamen Nutzen verfügen, sind es die Patienten, die darunter leiden und womöglich Schäden davontragen. Wenn solche Arzneimittel auch noch von öffentlich finanzierten Gesundheitssystemen bezahlt werden müssen, dann stellen diese Medikamente überdies eine grosse Verschwendung öffentlicher Gelder dar und verhindern die Entwicklung und Versorgung mit tatsächlich wirksamen Therapien.“

Mehr als die Hälfte der Krebsmedikamente wird ohne Belege für Wirksamkeit zugelassen

Das Forscherteam analysierte die Zulassungsberichte (von Krebsmedikamenten) der European Medicines Agency (EMA) aus den Jahren 2009 bis 2013:

Von 68 Krebsmedikamenten, die in diesem Zeitraum zugelassen wurden, kamen 57 Prozent, also 39 lediglich auf Basis von Surrogatmarkern und ohne wirklichen Beleg dafür auf den Markt, dass sie die Überlebensrate verlängern oder die Lebensqualität der Patienten verbessern könnten.

Nachdem diese Mittel durchschnittlich 5 Jahre auf dem Markt waren, zeigten nur acht davon Überlebensvorteile oder eine verbesserte Lebensqualität. Wie diese Mittel also tatsächlich wirken, zeigt sich in vielen Fällen erst nach der Zulassung, wenn die Medikamente tagtäglich den Patienten verabreicht werden, die gar nicht wissen, dass sie als eine Art Versuchskaninchen fungieren und man an ihnen nun erstmalig beobachten kann, wie und ob die Medikamente wirken.

Insgesamt zeigten von allen zugelassenen Krebsmedikamenten letztendlich nur 51 Prozent therapeutische Vorteile (Überlebensgewinn, Verbesserung der Lebensqualität) gegenüber früheren Therapien bzw. gegenüber Placebo. Bei den übrigen 49 Prozent weiss man es nicht genau, ob sie ebenfalls diese Wirkung haben.

Derzeitige Studiendesigns sollten die Ausnahmen und nicht die Regel sein

Die Standards der Zulassungsbestimmungen – so die Forscher – schaffen jedenfalls keine Anreize dafür, dass Arzneimittel entwickelt werden, die bestmöglich auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Zusammengefasst müsse man sagen, dass diese Fakten ziemlich ernüchternd seien, schreibt Vinay Prasad, Assistenzprofessor an der Oregon Health & Science University in einem entsprechenden Editorial. Er spricht sich dafür aus, dass Medikamente in randomisierten Studien und repräsentativen Bevölkerungen getestet werden sollten. Erst dann könne man entscheiden, welche Arzneimittel in die engere Wahl genommen werden können und welche verworfen werden müssen. Der Einsatz nicht kontrollierter Studiendesigns jedoch oder von Surrogatmarkern sollte die Ausnahme und nicht die Regel sein.

Prasad meint ausserdem:

Die hohen Kosten und auch die Toxizität von Krebsmedikamenten zeigen doch schon, dass wir die Verpflichtung haben, Patienten nur dann einer solchen Therapie auszusetzen, wenn sie eine tatsächliche Verbesserung ihres Zustandes erwarten können. Von einem solchen Kriterium aber sind wir derzeit noch sehr weit entfernt.“

Zulassungsbehörde „übersieht“ Mängel in Medikamenten-Studien

Dr. Deborah Cohen, Mitherausgeberin des British Medical Journal wies beispielhaft auf methodische Probleme besagter Studien hin (bzgl. Studiendesign, Durchführung, Analyse und Berichterstattung), die von der EMA offenbar nicht identifiziert oder schlicht übersehen wurden.

Die Tatsache, dass so viele der neu auf dem Markt erschienenen Krebsmedikamente nicht über ausreichend Belege für ihre Wirkung verfügen, man also nicht weiss, ob sie dem Patienten auch wirklich nützen werden, bringt die Regierungen in eine schwierige Lage, wenn es künftig darum geht, welche Therapien nun bezahlt werden und welche nicht.“

In den Kommentaren des Artikels äussern sich auch Patienten, wie z. B. Emma Robertson, die schreibt: „Für mich und tausende anderer Patienten ist klar, dass unser gegenwärtiges Forschungs- und Arzneimittelentwicklungsmodell gescheitert ist.“ Robertson ist Leiterin einer Patienteninitiative, die sich für die Entwicklung wirksamer Krebsmedikamente einsetzt.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebsmedikamente-fehlende-wirkungsnachweise-171004063.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Herbstspaziergang: So unterscheidest du giftige von ungiftigen Pilzen.


Wenn der Herbst naht, nutzen viele Menschen die Gelegenheit zum Pilzesammeln. Damit aus den Objekten der Begierde später eine köstliche Mahlzeit und kein Horror-Erlebnis wird, ist es jedoch zwingend erforderlich, giftige von ungiftigen Pilzen unterscheiden zu können. Häufig sehen ungenießbare und genießbare Pilze einander sehr ähnlich. Die Zahl der Verwechslungen, die mit Vergiftungen enden, steigt. Dies liegt vor allem daran, dass viele Menschen glauben, allein eine App könne bei der Unterscheidung zuverlässige Hilfe leisten. Da eine Pilzvergiftung tödlich enden kann, sollten jedoch nur solche Pilze gegessen werden, über deren Genießbarkeit absolute Gewissheit herrscht.

Folgende giftige Pilze haben harmlose Doppelgänger, die niemals miteinander verwechselt werden dürfen:

1. Grüner Knollenblätterpilz

Dieser Pilz ist hochgiftig und kann leicht mit dem Wiesen-Champignon verwechselt werden.

Pixabay

Ein Unterscheidungsmerkmal ist der Fundort: Während der Grüne Knollenblätterpilz in Wäldern zu finden ist, wächst der Champignon vor allem auf Wiesen. Die Lamellen des Champignons sind rosa bis schokoladenbraun. Bei weißen Lamellen kann es sich um den Grünen Knollenblätterpilz oder einen jungen Champignon handeln. Daher sollten diese Pilze nicht gesammelt und gegessen werden.

Vergiftungssymptome: Falls doch einmal ein giftiger Knollenblätterpilz auf dem Teller gelandet ist, kommt es 6 bis 20 Stunden nach dem Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchkämpfen sowie zum Versagen von Leber und Nieren. Daher sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden und das Erbrochene für eine schnelle Stellung der Diagnose aufgehoben werden.

2. Nadelholz-Häubling 

Wikipedia/Gift-Häubling/CC BY-SA 3.0

Dieser extrem giftige Pilz wird häufig mit dem genießbaren Stockschwämmchen verwechselt. Daher meiden sogar erfahrene Sammler nur allzu oft das Stockschwämmchen, welches vorrangig an morschem Holz wächst.

Pixabay

Der Nadelholz-Häubling riecht im Gegensatz zum Stockschwämmchen mehlig. Weiterhin hat er keinen mit braunen Schuppen besetzten Stiel unterhalb des Hutansatzes. Das Gift ist dasselbe wie beim Knollenblätterpilz. Die Unterscheidung sollte wegen der extrem hohen Verwechslungsgefahr ausschließlich durch einen Pilz-Experten erfolgen!

Vergiftungssymptome: Nach dem Verzehr des Nadelholz-Häublings kann es zu hohem Puls, Blutdruckabfall, Erbrechen und Durchfall kommen.

3. Frühjahrslorchel

Während die Speisemorchel sich in gekochtem Zustand für ein leckeres Pilzragout eignet, kann der Genuss der ähnlich aussehenden Frühjahrslorchel tödlich enden. Wie der Name bereits verrät, wächst die Frühjahrslorchel im Frühjahr. Man findet sie in Kiefernwäldern. Während die Speisemorchel einen durchfurchten Hut besitzt, hat die Frühlingslorchel einen wabenartig gekammerten Hut.

Vergiftungssymptome: Nach dem Verzehr der Frühjahrslorchel leiden die Betroffenen unter Brechdurchfall und erleiden einen Schock. Durch das Gift des Pilzes erleiden Leber und Nieren oft einen erheblichen Schaden.

4. Tiger-Ritterling

Wikipedia/David Rust/CC BY-SA 3.0

Der leicht mit dem Erd-Ritterling verwechselbare Tiger-Ritterling wächst von August bis Oktober vorzugsweise in Nadel- und Laubwäldern. Der mehlige Geruch verrät den Tiger-Ritterling. Zudem verfärbt er sich bei Druck nicht gelb, wie dies beim Erd-Ritterling der Fall ist. Jedoch sollte der Erd-Ritterling ebenso wenig gegessen werden, da Wissenschaftler aus China einen Inhaltsstoff identifiziert haben, der eine tödliche Muskelzerrung hervorrufen kann.

Wikipedia/James Baker/CC BY-SA 3.0

Vergiftungssymptome: Der Verzehr des Tiger-Ritterlings kann zu Erbrechen, Durchfall, Angstzuständen, Koliken und extremem Durst führen.

5. Falscher Pfifferling

Während es sich beim Echten Pfifferling um einen beliebten Speisepilz handelt, ist der Falsche Pfifferling weniger zum Verzehr geeignet. Beim Anschnitt zeigt sich, dass das Fleisch und der Rand des Falschen Pfifferlings eine gelbliche bis orange Färbung haben. Dagegen ist das Fleisch beim Echten Pfifferling weiß und der Rand gelblich. Zudem wächst der Falsche Pfifferling im Gegensatz zum Echten Pfifferling ebenso an Totholz.

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Der Falsche Pfifferling ist zwar essbar, jedoch kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen.

6. Riesenrötling

wikipedia/CC BY-SA 3.0

Der giftige Pilz kann mit der essbaren Nebelkappe verwechselt werden.

Pixabay

Der Riesenrötling ist nur selten in Deutschland vorzufinden, da er bevorzugt in wärmeren Ländern wächst. Jedoch sollte man trotzdem die Unterschiede der beiden Pilze kennen. Der Riesenrötling hat lachsfarbene Lamellen, die sich nur schwer vom Hut entfernen lassen. Bei der Nebelkappe sind die Lamellen dagegen weiß und der Hut lässt sich leicht lösen.

Vergiftungssymptome: Wer doch einmal einen Riesenrötling erwischt hat, wird sich unter Umständen mehrere Tage lang mit Magen-Darm-Problemen herumschlagen müssen.

7. Ziegelroter Risspilz 

Wikipedia/Andreas Kunze/CC BY-SA 3.0

Dieser ungenießbare Pilz wächst ebenso wie sein genießbarer Doppelgänger, der Mairitterling, in Laub- und Mischwäldern. Die beiden lassen sich nur anhand der Farbe des Sporenpulvers unterscheiden: Beim Mairitterling ist es weiß und beim Risspilz braun.

wikipedia/CC BY-SA 3.0

Vergiftungssymptome: Wer den Risspilz gegessen hat, muss mit Halluzinationen, Sehstörungen, Koliken und Erbrechen rechnen.

Wenn du dich also in diesem Herbst auf Pilzsuche begeben willst, solltest du genau über die verschiedenen Pilzarten Bescheid wissen. Am besten ist es, wenn du gemeinsam mit anderen leidenschaftlichen Pilzsammlern unterwegs bist. Eine Verwechslung kann schließlich tödliche Folgen haben, wenn nicht sofort die Behandlung durch einen Arzt erfolgt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher andere Pilzkenner oder gar einen Experten befragen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.net/herbst-saison/

Gruß an die Wissenden

TA KI